Industrie: Die Beschäftigtenzahl könnte bis Ende 2026 auf 825.000 sinken. Zwei Verbände und amtliche Produktionsdaten stützen die Prognose unabhängig voneinander.
In der bayerischen Metall- und Elektroindustrie könnten 2025 und 2026 zusammen bis zu 40.000 Stellen wegfallen. Die Arbeitgeberverbände bayme und vbm beziffern den Abbau für 2025 auf bereits vollzogene 20.000 Jobs; für 2026 rechnen sie mit einem Verlust in ähnlicher Größenordnung. Nach derzeitigem Stand könnte die Zahl der Beschäftigten in der Branche bis Ende 2026 auf 825.000 sinken – Ende 2023 waren es noch über 870.000.
„Die wirtschaftliche Lage in der bayerischen M+E-Branche bleibt schlecht“, sagte Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.
Unabhängig davon kommt der Bayerische Industrie- und Handelskammertag (BIHK) in einer eigenen Firmenumfrage zu einem ähnlichen Befund. Demnach wollen branchenübergreifend 24 Prozent der Betriebe Personal abbauen, nur 11 Prozent planen Neueinstellungen. In der Industrie ist es laut BIHK sogar jedes dritte Unternehmen. BIHK-Hauptgeschäftsführer Manfred Gößl: „Der bayerische Arbeitsmarkt wirkt robuster, als er tatsächlich ist.“
Quelle: Artikel auf t-online.de
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