Es ist ein oft gesehenes Muster der deutschen Finanzpolitik: Sobald das Geld knapp wird, schielt der Fiskus gierig auf die privaten Einkünfte der Bürger. Das Bundeskabinett hat nun den Haushaltsentwurf für 2027 abgesegnet – und damit den Angriff auf die letzte Bastion für Krypto-Anleger eingeläutet. Die steuerfreie Haltefrist für Bitcoin und Co. soll fallen. Nach dem Prinzip „Euer Risiko, unser Gewinn“ will der Staat künftig bei jedem Kursgewinn kräftig mitkassieren …
Bisher durften Anleger ihre Gewinne nach einem Jahr Haltefrist steuerfrei einstreichen. Finanzminister Lars Klingbeil beendet dies nun per Federstrich. Künftig sollen digitale Assets wie Aktien besteuert werden: 25 Prozent plus Solidaritätszuschlag, macht 26,375 Prozent für die Staatskasse …
Die Doppelmoral der Gesetzgeber
Dass dieses Vorgehen unter dem Deckmantel der „Gerechtigkeit“ verkauft wird, entbehrt nicht einer gewissen Ironie …
Quelle: Artikel von Philipp Schleu auf deraktionaer.de
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