Goldbarren als Vermögenssicherung

Kategorie: Pleitewelle

  • Warum die Lagerung von Gold in der Schublade zuhause keine gute Idee ist:

    Gold zuhause in der Schublade lagern ist keine gute Idee – lieber rausholen, denn da haben wir deutlich bessere Möglichkeiten …


    Warum die Lagerung von Gold in der Schublade zuhause keine gute Idee ist
    Gold lieber aus der Schublade rausholen …

    Sicherheitsrisiken

    • Einbruchgefahr: Physisches Gold ist ein attraktives Diebstahlziel – ein Einbruch kann den gesamten Bestand vernichten.
    • Auch ein Tresor zuhause bietet keinen vollständigen Schutz, da professionelle Diebe ihn aufbrechen oder mitnehmen können.
    • Man riskiert, bei einem Einbruch körperlich bedroht zu werden, wenn Kriminelle wissen (oder vermuten), dass Gold im Haus ist.

    Versicherungsprobleme

    • Normale Hausratversicherungen decken Bargeld und Edelmetalle nur bis zu sehr geringen Beträgen ab (oft nur ein paar Hundert Euro).
    • Eine spezielle Wertsachenversicherung ist teuer und an strenge Aufbewahrungsvorschriften geknüpft.
    • Um Gegenstände höheren Wertes überhaupt versichern zu können, werden in der Regel ein solider Tresor und eine Alarmanlage mit einer bestimmten Sicherheitsklasse vorgeschrieben, was enorme Kosten verursacht.
    • Im Schadensfall ist der Nachweis des Besitzes oft schwierig.

    Keine Zinsen oder Rendite

    • Gold zuhause „arbeitet“ nicht – es wirft keine Zinsen, Dividenden oder sonstige Erträge ab.
    • Die Lagerkosten (Tresor, Versicherung) fressen die potenzielle Wertsteigerung teilweise auf.

    Keine Handelsgewinne

    • Die Wertentwicklung eines Sachwertes wie beispielsweise Gold ist stark abhängig vom Werteverfall des Geldes  (z.B. Euro oder Dollar = FIAT-Geld), also dem Verfall der Messlatte, mit dem der Wert des Sachwertes bemessen wird. Kurzfristig kann es durch Angebot und Nachfrage zu starken Wertschwankungen kommen. Langfristig ist durch den Wertverfall des Geldes („Alles wird immer teurer“) eine Wertsteigerung von Sachwerten wie Gold eine relativ sichere Sache. Gold ist ein sogenanntes „Krisenmetall“, ein sogenannter „sicherer Hafen“ in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Die Konjunktur kennt aber nicht nur Abschwung und Krise, sondern auch Aufschwung und Boom-Zeiten. In diesen Zeiten entwickeln sich die Preise für (Edel-)metalle, welche von der Industrie benötigt werden in der Regel viel besser als Gold, was dann auch parallel laufen oder im Wert etwas fallen kann.

    Wenn sie in allen Konjunktur-Zeiten eine positive Wertentwicklung ihrer Investition haben möchten, empfiehlt sich eine gemanagte Edelmetallverwaltung, welche Ihre Bestände der aktuellen Marktlage anpasst. So kann ihr investiertes Kapital nicht nur an der puren Goldpreisentwicklung teilhaben, sondern auch noch Handelsgewinne erzielen.

    • Gold zuhause erzielt keine solcher Handelsgewinne.
    • Wenn sie Zuhause auf andere Metalle wechseln wollen, fallen beim Verkauf und Ankauf wieder Mindermengenzuschläge an.
    • Beim Handel mit anderen Metallen fällt zusätzlich die aktuell gültige Mehrwertsteuer an.
    • Gewünschte Handelsgewinne bei Heimlagerung sind zwar theoretisch möglich, aber durch mehrfach anfallende Mindermengenaufschläge und Mehrwertsteuer extrem unwahrscheinlich zu erzielen.

    Rechtliche und steuerliche Risiken

    • Bei größeren Goldmengen können Behörden im Erbschafts- oder Scheidungsfall Nachweise verlangen.
    • Ungeklärte Herkunft kann Geldwäscheverdacht & Vorwürfe auslösen und steuerliche Probleme verursachen.
    • In manchen Ländern, wie z.B. Deutschland, gibt es Meldepflichten für größere Goldmengen.

    Praktische Nachteile

    • Liquidität: Gold schnell zu verkaufen ist zuhause schwieriger als über eine Bank, einen Broker oder einen Edelmetallhändler.
    • Echtheitsprüfung: Beim Weiterverkauf muss die Echtheit erneut nachgewiesen werden
    • Lagerungsschäden: Unsachgemäße Lagerung (Feuchtigkeit, Kratzer) kann den Wiederverkaufswert von Münzen und Barren mindern

    Bessere Alternativen

    • Bankschließfach: Günstig, versicherbar und deutlich sicherer. Allerdings gibt es auch in Banken immer wieder Einbrüche.
    • Edelmetalldepot bei einer Bank oder einem spezialisierten Anbieter. Wichtig ist darauf zu achten, dass die im Depot befindlichen Wertgegenstände ihr Eigentum sind und im Falle von finanziellen Schwierigkeiten von Bank oder Anbieter nicht in deren Bilanz geführt werden.

    Papierzertifikate

    • Gold-ETFs oder Goldminen-Aktien, also Papierzertifikate oder rein digitale Investitionen haben zwar oft ein physisches Auslieferungsrecht, was aber im Fall von finanziellen Schwierigkeiten oder im Insolvenzfall nutzlos und damit wertlos sein kann.
    • Außerdem gilt in Deutschland die Steuerfreiheit nach §23 Einkommensteuergesetz bei solchen Papierzertifikaten oft nicht, sondern nur bei physischem Gold, was sie mindestens ein Jahr lang besessen haben.
    • Kursgewinne aus ETFs und Aktien (auch für Edelmetallminen) unterliegen in der Regel der Kapitalertragsteuer bzw. der Abgeltungsteuer (25 % zzgl. Soli/KiSt).

    Fazit: Die sinnvollste Variante in Gold zu investieren, ist der physische Erwerb und die professionelle, bewachte und versicherte Lagerung bei einem Edelmetallhändler außerhalb der EU in einem Zollfreilager (z.B. in der Schweiz), bei dem man ohne Mindermengenzuschläge oder Steuern verschiedene Edelmetalle erwerben und anonym einlagern und selbstverständlich jederzeit wieder verkaufen kann.

    Der Tausch von Gold in Silber (oder umgekehrt) im Schweizer Zollfreilager ist ein steueroptimierter Vorgang, da Weißmetalle wie beispielsweise Silber, Platin oder Palladium beim Kauf und Handel innerhalb des Lagers von der Mehrwertsteuer befreit bleiben. 

    Im Gegensatz dazu ist Gold zuhause zu lagern

    also so, als wenn sie sich ein Hotel in der Innenstadt einer Metropole kaufen, um auf eine Wertsteigerung der Immobilie in Innenstadtlage zu hoffen, ohne aber in der Zwischenzeit die Zimmer zu vermieten (wie der Verzicht auf Handelsgewinne).

    In der Zwischenzeit fallen für das Hotel Instandhaltungskosten und Grundsteuern an, welche sie mangels Einnahmen zusätzlich in der Laufzeit aufbringen müssen (ähnlich wie Tresor- oder Versicherungskosten beim Gold zuhause).

    Immerhin leidet ihr Gold Zuhause als Sachwert nicht unter Inflation und Kaufkraftverlust, wie es bei Bargeld (z.B. Euro oder Dollar = FIAT-Geld) der Fall wäre.

    Bargeld zuhause zu lagern

    wäre so, als wenn sie sich ein Hotel auf dem Land kaufen, bei dem der letzte Sturm das Dach weggerissen hat und sie verzichten auf die Erneuerung des Dachs (vorprogrammierter Wertverlust) und natürlich vermieten sie in der Zwischenzeit die Zimmer auch nicht (wie der Verzicht auf Handelsgewinne).

    Nach einigen Jahren bekommen sie dann noch nicht einmal ansatzweise Ihren Kaufpreis wieder.

    Anders ausgedrückt: Wenn sie Bargeld zuhause längere Zeit aufbewahren, bekommen sie dann nach einigen Jahren durch den Kaufkraftverlust nicht annähernd die gleichen Waren, wie das am Anfang der Bargeldeinlagerung möglich gewesen wäre.


    Am besten kontaktieren sie uns, damit wir ihnen Möglichkeiten aufzeigen, wie sie zumindest einen Teil Ihres Vermögens inflationsgeschützt als Edelmetalle anonym, versichert und bewacht in einem Zollfreilager in der Schweiz, also außerhalb der EU, oder auf Wunsch sogar alternativ außerhalb von Europa in Istanbul (Türkei) einlagern können.  

  • Bankensterben auf dem Land: Was hinter dem Fusionsdruck steckt

    In der Gemeinde Rechtmehring im Westen des Landkreises Mühldorf am Inn und in den Nachbargemeinden Soyen und Albaching im Landkreis Rosenheim sorgen sich viele Menschen um das Bestehen ihrer RSA Bank. Das genossenschaftliche Institut soll in Schwierigkeiten stecken. Grund dafür: Wertberichtigungen von Immobilien. Es soll um rund 60 Millionen Euro gehen, die ausfallen könnten. In dieser Höhe übernimmt der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) Garantien.

    Kleine Volksbank unter Druck: Die RSA wird zum Übernahmekandidaten

    Ohne Hilfe des Bundesverbandes der Volks- und Raiffeisenbanken hätte sie zu wenig Eigenkapital und damit die gesetzlichen Vorgaben klar verfehlt, so die RSA Bank. Seit 1899 ist das Institut vor Ort fest verwurzelt, hat nach eigenen Angaben über 100 Beschäftigte und 14.000 Kundinnen und Kunden. Die Bank ist darüber hinaus ein wichtiger Gewerbesteuerzahler …

    So viele Genossenschaftsbanken sind bereits verschwunden

    In den vergangenen Jahrzehnten haben sich viele kleine Genossenschaftsbanken zu großen Instituten zusammengeschlossen. Ihre Zahl sank laut dem Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) von über 7.000 im Jahr 1970 auf rund 670 im Jahr 2024 – ein Rückgang um etwa 90 Prozent. Auch die Zahl der Filialen schrumpfte deutlich, von mehr als 18.000 auf knapp 7.000 …

    Bankenschwund auf dem Land – mit Folgen für den Mittelstand

    Für den Mittelstand sei das eine schlechte Nachricht, so Christoph Kaserer, Professor für Finanzmanagement und Kapitalmärkte an der Technischen Universität München.

    „Wir wissen, dass Kreditvergabe – gerade für den Mittelstand und kleine Unternehmen – viel mit persönlichen Kontakten zu tun hat“, sagt er. Diese Kontakte beruhten auch auf den Erfahrungen, die Bankmitarbeitende mit einem Unternehmen gesammelt haben. Gehe diese Nähe verloren, könne es für kleine und mittelständische Firmen schwieriger werden, Kredite zu bekommen, so der Experte …

    Quelle: Artikel von Johannes Lenz auf br.de

  • Insolvenzen in der Holzwirtschaft: Pleitewelle: Holzbaufirma insolvent – nach 160 Jahren Holzbau die endgültige Pleite

    Für die Verantwortlichen von Mocopinus selbst, wie CEO Ulrich Braig, ist die Insolvenz ein Zeugnis für die schwierigen Lage der Bau- und Holzbranche …

    Für die Holzbaufirma Mocopinus endet nach 160 Jahren die Firmengeschichte. Rund 270 Mitarbeiter sind betroffen. Das auf Holzbauunternehmen kann die Insolvenz nicht mehr abwenden und muss alle Standorte in Deutschland schließen …

    Das 1865 gegründete Unternehmen galt in Deutschland über die letzten Jahrzehnte als eines der führenden Industriewerke für Holzveredelungen und war auf Vollholzprofile für Fassaden, Innenausbau und Terrassen sowie auf eigene Oberflächen und Beschichtungen spezialisiert. Die Produkte und Materialinnovationen waren teilweise preisgekrönt – unter anderem erhielt Mocopinus 2021 für sein „karbonisiertes Holz“ den Deutschen Award für Nachhaltigkeitsprojekte.

    Quelle: Artikel von Dr. Olaf Zinke auf agrarheute.com

  • Bayern: Arbeitsverträge gekündigt: Deutscher Händler schließt nach 25 Jahren alle Filialen

    Die letzten beiden Standorte des Einzelhändlers „Box – Der KleinPreisKönig“ in Bayern machen dicht. Das liege unter anderem auch an der Konkurrenz im Internet.

    München – Nach mehr als zwei Jahrzehnten ist Schluss: Die bayerische Einzelhandelskette „Box – Der KleinPreisKönig“ stellt ihren Betrieb vollständig ein. Wie chip.de berichtet, folgen nach bereits mehreren Schließungen nun auch die letzten beiden Standorte in Traunstein und Bad Reichenhall. Rund 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind von den betriebsbedingten Kündigungen betroffen. Gegründet im Jahr 2000 im oberbayerischen Erlstätt, wuchs das Unternehmen schnell auf ein Netz von 13 Geschäften an – unter anderem in Rosenheim, Prien am Chiemsee, Freilassing und Burghausen.

    Arbeitsverträge gekündigt: Deutscher Händler schließt nach 25 Jahren alle Filialen

    Die Läden waren bekannt für günstige Haushaltswaren, Dekoartikel und kleine Geschenkideen – ein Sortiment, das einst gut funktionierte, jedoch zunehmend unter Druck geriet. Wie BGLand24.de weiter meldet, macht Geschäftsführer Anderl Knorr-Gulde vor allem den wachsenden Onlinehandel für den Rückgang verantwortlich: „Es gibt auch insgesamt immer weniger ‚Analog-Shopper‘. Und alle, die nachkommen, bestellen fleißig im Internet.“ Hinzu kämen steigende Kosten, Bürokratie und Personalmangel, die das Geschäft zusätzlich erschwert hätten …

    Quelle: Artikel auf merkur.de

  • „Situation wirklich dramatisch“ Metall- und Elektroindustrie rechnet mit massiver Entlassungswelle

    Trotz Großaufträgen aus dem Verteidigungssektor droht in diesem Jahr ein weiterer Abbau von Industrie-Arbeitsplätzen in Deutschland, warnt der Verband. Der von der Bundesregierung angekündigte Bürokratieabbau dauere zu lange.

    Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall rechnet für dieses Jahr mit dem Verlust von bis zu 150.000 Arbeitsplätzen in der Metall- und Elektroindustrie. „Wir sind mitten in einer Deindustrialisierung und die Aussichten sind sehr düster. Die Situation ist wirklich dramatisch“, sagte Gesamtmetall-Hauptgeschäftsführer Oliver Zander den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Seine Branche befinde sich „in der größten Krise seit Gründung der Bundesrepublik“.

    Als Ursachen macht Zander wie viele Verbandsvertreter hohe Kosten für die Unternehmen am Standort Deutschland aus. „Wir haben in Deutschland zu hohe Energiekosten, zu hohe Unternehmenssteuern, zu hohe Sozialabgaben und zu viel Bürokratie.“ Bei der Reduzierung der Bürokratie fehle eine systematische Herangehensweise. „Wir sind in der Tierseuchenbekämpfung systematischer als beim Bürokratieabbau“, beklagte Zander. Man müsse „natürlich auch Bürokraten abbauen“ – in den öffentlichen Verwaltungen gebe es zu viel Personal, was auch deren Haushalte belaste …

    Quelle: Artikel auf n-tv.de

  • Insolvenz: So viele Handwerkspleiten wie seit 2014 nicht mehr

    Im Handwerk gab es 2025 so viele Insolvenzen wie seit mehr als zehn Jahren nicht mehr. Hohe Kosten und schwache Nachfrage setzen vielen Betrieben zu.

    Im vergangenen Jahr sind so viele Handwerksbetriebe pleitegegangen wie seit über zehn Jahren nicht mehr. Die Zahl der Insolvenzen stieg 2025 im Vergleich zu 2024 um 13,3 Prozent auf 4.950, wie die Wirtschaftsauskunftei Creditreform mitteilte. „Energie, Material, Löhne – die Kosten laufen davon. Ohne ausreichende Reserven geraten viele Betriebe schnell in existenzielle Schieflage“, erklärte der Leiter der Creditreform Wirtschaftsforschung, Patrik-Ludwig Hantzsch.

    Laut Zentralverband des Deutschen Handwerks hatte die Zahl der Insolvenzen zuletzt 2014 mit rund 5000 höher gelegen.

    Handwerksbetriebe seien meist klein- und mittelständisch geprägt und verfügten über geringere finanzielle Puffer, betonte Creditreform. „Von den Kostensteigerungen der letzten Jahre sind sie besonders stark betroffen gewesen.“ Vor allem die deutlich gestiegenen Energie- und Materialkosten sowie höhere Löhne hätten die Liquidität belastet.

    Zu Auftragseinbußen hätten auch eine verhaltene Konsum- und Investitionstätigkeit sowie die schwache Baukonjunktur geführt. Rückläufige Umsätze und Erträge sowie eine höhere Insolvenzgefährdungseien die Folge gewesen …

    Quelle: Artikel auf handelsblatt.com

  • Deutschland im Job-Stau: 3.084.610 Arbeitslose: Warum Firmen kaum noch einstellen

    Drei Millionen Arbeitslose und trotzdem Fachkräftemangel? Warum Unternehmen 2026 bremsen und der Arbeitsmarkt nicht in Schwung kommt.

    Der Zustand des deutschen Arbeitsmarktes ist „wie ein Brett“, sagte Andrea Nahles, Chefin der Bundesagentur für Arbeit, vor kurzem. Er entscheidet sich derzeit aber nicht in den Statistiktabellen aus Nürnberg, sondern in den Vorstandsetagen und Personalabteilungen der Unternehmen. Dort wird kräftig gerechnet, abgewogen, verschoben. Viele Betriebe treten nicht mehr aufs Gaspedal, sondern bleiben auf der Bremse. Neueinstellungen werden geprüft, Projekte vertagt, frei werdende Stellen oft nicht nachbesetzt.

    Nach Einschätzung von Arbeitsmarktforschern ist diese Zurückhaltung kein vorübergehender Reflex, sondern der eigentliche Treiber der aktuell zähen Entwicklung.

    Arbeitsmarkt Deutschland: mehr Abbau, weniger Aufbau

    Wie stark sich diese Verschiebung bereits niederschlägt, zeigen Daten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Tim Kovalenko, Volkswirt am IAB, verweist gegenüber FOCUS online auf Auswertungen bis 2024: „2018 wurden rund zwei Millionen Stellen abgebaut, 2024 waren es etwa 2,5 Millionen.“ …

    Besonders betroffen seien Teile des verarbeitenden Gewerbes, etwa Chemie, Metallerzeugung oder Maschinenbau. „Diese Beobachtungen würden für einen Strukturwandel sprechen“, sagt Kovalenko …

    Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo-Befragungen, beschreibt die aktuelle Lage aus Sicht der Unternehmen etwas anders gewichtet. Auch er bemerkt: „Im Moment werden vor allem in der Industrie Arbeitsplätze abgebaut. Gleiches gilt für den Handel.“ …

    Statistik spiegelt die Verschiebung am Arbeitsmarkt

    Vor diesem Hintergrund überraschen die aktuellen BA-Zahlen kaum. Im Januar waren 3,085 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet, die Quote lag bei 6,6 Prozent. Gleichzeitig sank die Zahl der bei der Bundesagentur gemeldeten offenen Stellen auf 598.000.

    Der Arbeitsmarkt verliert demnach nicht überall gleichzeitig an Kraft. Er verlagert sich. Das heißt: „Stellen werden nicht zwingend in denselben Branchen aufgebaut, in denen sie abgebaut worden sind“, sagt Kovalenko. Das gelte auch für Berufe. Wer im Strukturwandel seinen Arbeitsplatz verliere, sei „unter Umständen nicht qualifiziert, einen Beruf auszuüben, in dem gerade ein Fachkräftemangel herrscht“. Hinzu kommt ein regionales Problem: Wenn im Süden Industriearbeitsplätze wegfallen, nützt es wenig, dass in Berlin IT-Fachkräfte gesucht werden …

    Für ifo-Experte Wohlrabe hat die aktuelle Schwäche aber „vor allem konjunkturelle Gründe“. Es fehlten Aufträge, deshalb werde weniger Personal gebraucht. „Der Fachkräftemangel ist ja auch zurückgegangen. Das passiert immer, wenn die Konjunktur schwach läuft.“

    Gleichzeitig nennt er wirtschaftspolitische Unsicherheit als Bremsfaktor: Fehlende Planungssicherheit hemme Investitionen und mache Personalplanungen vorsichtiger. Neben der Konjunktur spiele aber auch die strukturelle Transformation eine Rolle: „Das alte und erfolgreiche Wirtschaftsmodell vor Corona gibt es nicht mehr.“ …

    Eine schnelle Belebung erwarten indes beide Experten nicht …

    Quelle: Artikel von Thomas Sabin auf focus.de

  • Zu viele Abwicklungsfälle: Volksbanken gründen zweite Bad Bank

    Die Volks- und Raiffeisenbanken haben eine neue Bad Bank: die BAG Treuhand. Sie soll Problemkredite der früheren Raiffeisenbank im Hochtaunus abwickeln. Zwar gibt es schon eine Bad Bank in dem Sektor, jedoch war diese bekanntermaßen zuletzt stark beansprucht.

    Die Volks- und Raiffeisenbanken haben eine neue Abwicklungsgesellschaft gegründet. Die BAG Treuhand, die Bad Bank der genossenschaftlichen Finanzgruppe, soll laut „Handelsblatt“ problematische Kredite und Projekte mit einem Volumen von rund 850 Millionen Euro von der früheren Raiffeisenbank im Hochtaunus abwickeln. Zunächst hatte „Finanz-Szene“ berichtet. Die Raiffeisenbank im Hochtaunus wurde im vergangenen Jahr durch die anderen Genossenschaftsbanken gerettet. Das Kürzel BAG steht für Bankaktiengesellschaft.

    Beteiligt an der BAG Treuhand sind die Volksbank Mittelhessen, die die Raiffeisenbank im Hochtaunus Mitte 2025 übernommen hatte, und die BAG Hamm, eine andere Abwicklungsbank des genossenschaftlichen Sektors. Die BAG Hamm ging Mitte der 1980er-Jahre aus der damals havarierten Hammer Bank Spadaka (Bilanzsumme damals: 1,7 Milliarden D-Mark) hervor und entwickelte sich über die Jahre zum Abwicklungsspezialisten für den gesamten Sektor, wie „Finanz-Szene“ berichtet. Als 100-prozentige Tochter des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) übernimmt sie Problemkredite von Banken, die Unterstützung durch die BVR-Sicherungseinrichtung benötigen.

    Zuletzt häuften sich die Stützungsfälle im genossenschaftlichen Sektor, sodass die BAG Hamm derzeit stark beansprucht ist. Durch abenteuerliche Investments hat so manches Institut die Bodenhaftung verloren, zuletzt etwa die Volksbank Konstanz, die dem Immobilieninfluencer Immo Tommy Millionen hinterherwarf. Die neue Bad Bank BAG Treuhand soll nun Abhilfe schaffen …

    Quelle: Artikel auf manager-magazin.de

  • Umsatz fällt deutlich: Kleine Unternehmen zunehmend unter Druck – Insolvenzen drohen

    Der Datendienstleister Datev untersucht regelmäßig den Zustand eines der wichtigsten Wirtschaftsfelder in Deutschland – des Mittelstandes. Die Diagnose ist nicht rosig.

    Die kleinen und mittelständischen Unternehmen sind jahrzehntelang das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Einer Untersuchung des Nürnberger Daten-Dienstleisters Datev zufolge sind sie in den vergangenen Jahren stark unter Druck geraten. Insolvenzen nehmen zu – vor allem bei sehr kleinen Unternehmen und bei größeren Mittelständlern mit mehr als 100 Beschäftigten …

    Mittelstand verliert Anteile an Umsatz und Beschäftigung
    Mehr als 99 Prozent der mehr als drei Millionen Unternehmen in Deutschland fallen in die Kategorie der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Sie wird in der Regel bis 500 Mitarbeiter und bis 50 Millionen Euro Jahresumsatz definiert. Ihr Anteil ist in den vergangenen Jahren laut Datev-Angaben stabil geblieben.

    Allerdings fiel ihr Anteil am Umsatz und an der Beschäftigung im Zeitraum von 2018 bis 2023 jeweils um vier Prozentpunkte, auf 26,2 Prozent beziehungsweise 53,3 Prozent, der Anteil an der Bruttowertschöpfung um zwei Prozentpunkte auf 40,9 Prozent.

    Mehr Pleiten

    Die Zahl der Insolvenzen in einzelnen Branchen habe sich bei den Mittelständlern im vergangenen Jahr stark erhöht – vor allem bei den ganz kleinen Betrieben ohne Angestellte und bei den größeren Mittelständlern mit mehr als 100 Beschäftigten. „Die klassischen KMU mit bis zu 100 Mitarbeitern, die 2024 noch die höchsten Zuwachsraten verzeichneten, zeigen 2025 eine leichte Beruhigung“, heißt es in der Datev-Erhebung. Erhöhtes Insolvenzgeschehen gebe es etwa in den Bereichen Baugewerbe, Gastgewerbe und im verarbeitenden Gewerbe …

    Quelle: Artikel auf t-online.de

  • Insolvenz fordert Tribut: Renommierter Modehändler muss alle Filialen schließen

    Nach der Insolvenz steht eine bekannte Modekette endgültig vor dem Aus. Alle Filialen müssen schließen. Hunderte Mitarbeiter verlieren ihren Job.

    Hannover – Nach der Insolvenz folgt nun das endgültige Aus: Der Herrenausstatter Wormland muss alle Filialen schließen. Bei der Suche nach einem Investor seien zwar einige Angebote eingegangen, eine Einigung der Interessenten mit den Vermietern konnte jedoch nicht erreicht werden, teilte der Insolvenzverwalter Stephan Michels mit. Deshalb müssen alle Geschäfte schließen. 250 Mitarbeiter verlieren ihren Job. Die Modebranche bleibt damit weiterhin von einer Insolvenzwelle gebeutelt …

    Quelle: Artikel von Max Schäfer auf merkur.de

  • Schock-Arbeitslosenzahlen, Wirtschaft schmiert ab! Nur der Staat schafft noch Jobs

    Frostige Stimmung am Arbeitsmarkt: Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland hat im Januar die 3-Millionen-Marke durchbrochen und ist damit so hoch wie seit 12 Jahren nicht mehr …

    Mehr als 3 Millionen Menschen: Deutschland hat so viele Arbeitslose wie seit 12 Jahren nicht mehr. Die Lage im Land kippt damit spürbar – und der neue Januar-Monatsbericht der Bundesagentur für Arbeit (BA) zeigt eindrücklich, wie dramatisch die Lage ist. Während Unternehmen quer durch Industrie und Bau Stellen abbauen oder Neueinstellungen stoppen, wächst die Beschäftigung fast nur noch dort, wo der Staat zahlt!

    Besonders hart trifft es die Industrie. Im verarbeitenden Gewerbe gingen binnen eines Jahres 167.000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze verloren, allein in der Metall- und Elektroindustrie 126.000. Auch der Bau (rund 8000 Stellen) und der Handel (rund 31.000) bauen Personal ab.

    Ein deutliches Warnsignal auch in der Zeitarbeit: Hier verschwanden 51.000 Jobs: ein klassischer Frühindikator für eine breitere wirtschaftliche Schwäche. Viele Firmen reagieren auf schwache Aufträge und hohe Kosten mit Einstellungsstopps oder Entlassungen. Neue Jobs entstehen hier kaum noch.

    Wirtschaft streicht Jobs, öffentlicher Sektor wächst

    Ganz anders sieht es beim Staat oder im staatsnahen Bereich aus. Während Firmen streichen, wächst der öffentliche Sektor weiter. In der öffentlichen Verwaltung entstanden binnen eines Jahres rund 36.000 neue Stellen, in Pflege und Sozialwesen weitere 76.000, im Gesundheitswesen 68.000.

    Die Folgen sind deutlich: Die Zahl der Arbeitslosen stieg binnen eines Jahres um ganze 92.000 Menschen. Der Anstieg kommt vor allem von Menschen, die ihren Job verloren haben und nun keinen neuen finden. Gleichzeitig trocknet der Stellenmarkt aus: Nur noch 598.000 offene Jobs sind gemeldet – 34.000 weniger als vor einem Jahr …

    Teurer Staat, steigende Last für Steuerzahler
    Der wachsende Staatssektor hat auch einen hohen Preis, der beim Steuerzahler landet! Bundesweit arbeiten inzwischen 5,38 Millionen Menschen im öffentlichen Dienst, darunter knapp 1,8 Millionen Beamte. Die Beamten zahlen keine Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung, sondern erhalten später eine vollständig steuerfinanzierte Pension. Mit jeder neuen Verbeamtung steigen damit die langfristigen Verpflichtungen für Länder und Kommunen …

    Quelle: Artikel von Marius Kiermeier auf bild.de

  • „Wirtschaftswende“ kommt nicht: Merz und Reiche präsentieren: schuldenfinanziertes (Mini-)Wachstum

    Die von der Union versprochene Wirtschaftswende ist abgesagt. Wirtschaftsministerin und CDU-Politikerin Reiche stellt nur noch leichtes Wachstum in Aussicht – trotz gigantischer Neuverschuldung, die die Union doch angeblich verhindern wollte …

    Das leichte Plus ist fast ausschließlich auf die Rekordschulden für Infrastruktur und Rüstung zurückzuführen. Rund 180 Milliarden Euro nimmt der Bund 2026 an neuen Schulden auf. Das Wachstum ist teuer erkauft und dazu auch noch so überschaubar wie wackelig …

    Die immensen, anhaltenden Verwerfungen im Welthandel treffen Deutschlands exportorientierte Wirtschaft hart und legen strukturelle Probleme wie hohe Produktionskosten, Abgabenlast und fehlende Arbeitskräfte schonungslos offen …

    Mit immer weniger Arbeitnehmern auf eine wachsende Zahl an Rentnern steigt der Druck auf die ohnehin hohen Lohnabgaben weiter …

    Das Preisniveau in Deutschland ist im Vergleich zu 2019 um etwa 20 Prozent gestiegen, während die Reallöhne leicht unter dem Niveau von 2019 liegen. Sprich: Weite Teile der (arbeitenden) Bevölkerung sind in den letzten Jahren spürbar ärmer geworden …

    China importiert immer weniger aus Deutschland, verdrängt deutsche Unternehmen aus anderen Märkten und braucht Deutschland zunehmend nur noch als Absatzmarkt für die eigenen Produkte – oft staatlich bezuschusst und daher konkurrenzlos günstig …

    „Die privaten Investitionen sind seit 2019 um 11 Prozent zurückgegangen“, ergänzt Reiche bei der Vorstellung des Berichts die Liste des Schreckens …

    Quelle: Artikel von Sebastian Huld auf n-tv.de

  • 650 Jobs betroffen: Insolventer Autovermieter Starcar macht endgültig dicht

    Der insolvente Hamburger Autovermieter Starcar und all seine Tochtergesellschaften werden abgewickelt. Es konnte kein neuer Eigentümer gefunden werden, wie Insolvenzverwalter Christoph Morgen mitteilte.

    Der Geschäftsbetrieb der Starcar-Gruppe werde daher angesichts des fehlenden Interesses aus der Branche oder von Finanzinvestoren vollständig eingestellt …

    Quelle: t-online.de

  • Großer Spielwaren-Händler insolvent: Tausende Angestellte in mehr als 100 Filialen betroffen

    Mainz – Die nächste Insolvenz eines großen Betriebs in Deutschland. Diesmal trifft es die ROFU Spielwarenhandelsgesellschaft GmbH aus Hoppstädten-Weiersbach in Rheinland-Pfalz. Wie es für die knapp 2000 Angestellten weitergeht, ist aktuell offenbar komplett offen …

    Als Grund für die Insolvenz nennt das Unternehmen das schwache Weihanchtsgeschäft sowie die anhaltende Konsumzurückhaltung. Daneben seien die Kosten in allen Bereichen gestiegen und der Wettbewerb habe sich intensiviert …

    Quelle: Artikel von Richard Strobl auf merkur.de

  • Weltwirtschaft am Abgrund: Gold, Silber & Bitcoin auf dem Vormarsch: Das Ende des Geldes steht bevor!

    Das Jahr ist erst wenige Tage alt und die Finanzmärkte sind bereits von enormer Volatilität geprägt. Was erwartet uns also in den kommenden Monaten? Friedrich spricht von einem „epochalen Wandel“ im Geldsystem. Die Zeitenwende sei eingeläutet. Das Ende des Fiat-Geldsystems stehe bevor. Während die Notenbanken Rekordmengen Gold kaufen und Bitcoin als dezentrales Geldsystem immer stärker in den Fokus rücke, erlebten traditionelle Papierwährungen massive Kaufkraftverluste.

    Für Anleger ist 2026 ein Jahr, das sie aufhorchen lassen sollte. Denn wer sich heute richtig positioniert, kann von einem der größten Vermögensübertragungen der Geschichte profitieren. Doch wie sollte man als Investor reagieren? Der Experte fordert, jetzt in „limitierte Werte“ wie Edelmetalle, seltene Erden und Rohstoffe zu investieren …

    Quelle: wallstreet-online.de

  • Ist Gold im Falle einer Hyperinflation ein sicherer Hafen?

    Fragen Sie sich, ob Gold Sie wirklich schützen kann, wenn Silber rapide an Wert verliert? Diese Frage stellen sich viele, besonders wenn die Preise steigen und sie sich Sorgen um ihre Ersparnisse machen. Gold gilt oft als sicherer Hafen, aber was passiert, wenn die Inflation außer Kontrolle gerät? Sehen wir uns das genauer an.

    Wichtige Punkte, die Sie sich merken sollten

    Gold hat eine lange Geschichte als Mittel zum Schutz des eigenen Geldes in schwierigen Zeiten, lange vor unseren heutigen Währungen.
    In Zeiten der Hyperinflation, in denen Geld sehr schnell an Wert verliert, behält Gold tendenziell seine Kaufkraft oder steigt sogar im Wert.
    Die Investition in Gold, sei es in Münzen oder Barren, kann eine Möglichkeit sein, einen Teil seines Vermögens gegen unvorhergesehene wirtschaftliche Ereignisse abzusichern.

    Gold, ein historischer Bollwerk gegen Währungsinstabilität

    Gold als sicherer Hafen in Wirtschaftskrisen

    Gold genießt seit Jahrtausenden Vertrauen. Nicht nur wegen seiner schönen gelben Farbe. Antike Zivilisationen, Könige und selbst heute noch Zentralbanken halten beträchtliche Mengen davon. Warum? Weil Gold seinen Wert behält, wenn alles andere zusammenbricht. Es ist nicht davon abhängig, ob eine Regierung zu viel Geld druckt oder ein Unternehmen bankrottgeht. Es ist wie ein physischer Tresor, der seinen Wert bewahrt …

    Hyperinflation verstehen und die Rolle von Gold

    Die Mechanismen der Hyperinflation und ihre Folgen

    Was genau ist Hyperinflation? Hyperinflation bezeichnet allgemein eine Situation, in der die Preise unkontrolliert steigen und jährlich um mehr als 100 % zunehmen. Es handelt sich um eine wahrhaft katastrophale wirtschaftliche Lage, die häufig durch schlechtes Staatsfinanzmanagement verursacht wird. Wenn ein Staat zu viel Geld druckt, um seine Schulden zu begleichen, bricht der Wert seiner Währung zusammen. Es ist, als würde Ihr Geld über Nacht seinen Wert verlieren. Die Folgen sind verheerend: Die Kaufkraft der Menschen schwindet, Sparen wird sinnlos und das Vertrauen in die Währung geht verloren.

    Stellen Sie sich vor: Sie gehen mit einer Tasche voller Bargeld einkaufen und kommen mit nur wenigen Artikeln zurück. Genau dieses Szenario spielte sich nach dem Krieg in Ländern wie Simbabwe und Ungarn ab. Die Preise schossen in die Höhe, und was gestern noch ein paar Cent kostete, kann heute Millionen kosten. Es ist ein Teufelskreis, in dem die Währung immer schneller an Wert verliert und die Regierung gezwungen ist, noch mehr Geld zu drucken, um den Preisverfall aufrechtzuerhalten …

    Investieren in Gold: eine langfristige Vermögensverwaltungsstrategie

    Die Vorteile des Besitzes von physischem Gold

    Warum also physisches Gold – also Münzen oder Barren, die man anfassen kann? Ganz einfach: Sie haben die volle Kontrolle darüber. Anders als Aktien oder Investmentfonds ist physisches Gold nicht an ein Unternehmen, eine Bank oder eine politische Entscheidung gebunden. Es kann nicht bankrottgehen oder eingefroren werden. Es ist ein greifbarer Vermögenswert mit einem seit Jahrtausenden weltweit anerkannten inneren Wert. Wenn Fiatwährungen zusammenbrechen, wie wir es in einigen Ländern während Hyperinflationsphasen erlebt haben, behält Gold seinen Wert. Es ist wie Ihr persönliches Sicherheitsnetz …

    Quelle: goldmarket.fr

  • Deutscher Maschinenbauer wird liquidiert – Mitarbeiter gekündigt, kein Geld für Abfindungen

    Nach über 60 Jahren gehen bei einem Maschinenbauer die Lichter aus. Die Insolvenzmasse reicht nicht aus, die Mitarbeiter wurden inzwischen gekündigt.

    Stuttgart – In den vergangenen Monaten mussten einige Unternehmen im Zuge einer Insolvenz den Betrieb einstellen, weil kein Investor gefunden werden konnte. Besonders schwer wogen solche Nachrichten vom ehemaligen Weltmarktführer Mayer & Cie. in Albstadt oder einer Großdruckerei, in der einst ein überall bekanntes Produkt hergestellt wurde. Mitunter muss ein Betrieb aber auch deshalb eingestellt werden, weil das Geld für eine Sanierung schlichtweg nicht ausreicht …

    Massenunzulänglichkeit: Wenn das Geld nur noch für die Verfahrenskosten reicht

    Eine solche Massenunzulänglichkeit liegt vor, wenn das insolvente Unternehmen zwar die Verfahrenskosten, aber nicht die weiteren Massenverbindlichkeiten bezahlen kann. Oder anders formuliert, wenn die Insolvenzmasse nur noch dafür ausreicht, das Verfahren abzuschließen. Zu solchen Massenverbindlichkeiten können beispielsweise die Gehälter der Mitarbeiter oder die Miete für das Firmengelände gehören …

    Quelle: Artikel von Julian Baumann auf merkur.de

  • Fleisch-Lieferant von Rewe vor dem Aus

    Ein traditionsreicher Wildfleisch-Verarbeiter aus Bayern ist insolvent. Die Produkte des Unternehmens stehen in den Regalen deutscher Supermärkte …

    Insolvenz von Rewe-Zulieferer: Banken ziehen Kreditlinie von Fleisch-Hersteller zurück

    Das Unternehmen kämpft laut Branchenmagazin Lebensmittel Zeitung mit mehreren Problemen gleichzeitig:

    • Die Banken haben kurzfristig keinen Kredit mehr gewährt.
    • Verbraucher kaufen weniger ein.
    • Der Umsatz ging unerwartet zurück.

    Fleisch-Hersteller investierte vor der Insolvenz in moderne Fabrik

    Vor vier Jahren investierte das Unternehmen in ein neues Werk in Landsberg am Lech. Die Anlage gilt als größte und modernste Wildverarbeitungsanlage Europas. Der Betrieb sollte vor allem kleinere Verpackungen für Supermärkte herstellen und in die Einzelhandels-Sparte wachsen. Die Josef Maier GmbH beliefert Kunden in zehn Ländern …

    Quelle: Artikel von Raphael Strecker auf ruhr24.de

  • Steigende Arbeitslosigkeit: Kommt bald die eigene Kündigung?

    Angst vorm Jobverlust durch KI und Wirtschaftskrise: Immer mehr Deutsche sind vom Stellenabbau persönlich betroffen. Wer wird als Nächstes gekündigt? Der Kündigungsatlas 2025 vom Verbraucherportal Allright gibt Aufschluss darüber, wem in welcher Region und Branche am häufigsten gekündigt wird.

    Der Montag ist der Kündigungstag Nummer eins in Deutschland. An keinem anderen Wochentag werden so viele Kündigungen vom Arbeitgeber überreicht …

    Quelle: Artikel von Mirell Bellmann auf deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

  • Folgen der Rezession: „Kein Ausreißer mehr, sondern Trend“: 2026 wird neues Pleitejahr für den Mittelstand

    Rekord-Insolvenzen, schrumpfende Rücklagen, steigende Kosten: DATEV warnt vor neuen Höchstständen 2026. Besonders kleine Betriebe und die Gastronomie geraten unter Druck.
    Für das Jahr 2026 ist mit einem erneuten Pleiterekord zu rechnen. Das berichtet das Nachrichtenmagazin FOCUS unter Berufung auf den DATEV-Mittelstandsindex. „Wir haben 2025 einen Rekord an Insolvenzen gesehen, und der Trend wird sich fortsetzen, ich rechne folglich mit neuen Höchstständen“, sagte DATEV-Chef Robert Mayr dem FOCUS.

    „Insbesondere bei kleinen Unternehmen steigen die Insolvenzen seit 2023 kontinuierlich an. Das sind keine einzelnen Ausschläge nach oben mehr, das ist ein stetiger, schleichender Anstieg. Die finanziellen Ressourcen und Reserven, insbesondere bei Kleinstbetrieben, schmelzen einfach weg.“ Der Mittelstand stecke in einer „Phase der strukturellen Ermüdung. „Wir befinden uns nicht mehr in einem zyklischen Tief, sondern in einem langsamen, kontinuierlichen Abschwung. Die Lage der deutschen Wirtschaft ist besorgniserregender als eine konjunkturelle Schwäche.“

    Einzelhandel und Gastgewerbe besonders hart getroffen


    Besonders hart getroffen ist laut DATEV-Statistiken der Einzelhandel, und vor allem das Gastgewerbe. Daran ändere auch die seit Jahresbeginn geltende Mehrwertsteuersenkung nichts, betonte Mayr im FOCUS: „Das wird allenfalls eine Art Pufferffekt haben für die Gastronomie. Ohne gezielte weitere Entlastungen werden wir im Gastrobereich flächendeckend Betriebe verlieren.“ …

    Quelle: focus.de

  • Private-Debt-Fonds: Im Schatten wächst die Gefahr einer neuen Finanzkrise – das sollten Anleger wissen

    Private-Debt-Fonds vergeben weltweit Kredite in Billionenhöhe, die weit weniger gut abgesichert sind als solche von Banken. Pleiten aus den USA zeigen, dass das schnell schiefgehen kann – gerade, wenn Sie als Kleinanleger mitmachen …

    Auf die Finanzkrise reagiert


    Die Politik reagierte damit auf die laxe Praxis, die wenige Jahre zuvor zur Finanzkrise geführt hatte. Banken müssen heute Kredite zum Beispiel mit wesentlich mehr Eigenkapital absichern, damit sie nicht in Probleme geraten, wenn Kredite ausfallen. Zudem müssen Kredite strenger geprüft werden, bevor sie genehmigt werden. Solche, deren Rückzahlung als zu unwahrscheinlich gilt, dürfen gar nicht erst ausgegeben werden.

    Weil also Unternehmen dadurch schwerer Geld von Banken bekamen, schritten Private-Debt-Fonds ein. 2024 lag deren Volumen schon 25 mal so hoch bei 2,5 Billionen Euro. Das ist gemessen am gesamten Kreditmarkt noch immer wenig, aber mit vier Prozent mittlerweile ein signifikanter Anteil.

    Der Investment-Riese Blackrock schätzt, dass sich der Markt bis 2030 noch einmal fast verdoppeln könnte …

    Darum sind die Fonds ein Risiko für die Finanzwelt


    Doch weniger regulierte Kredite sind nicht nur für die ausgebenden Fonds ein Risiko, sondern zunehmend auch für den Rest der Gesellschaft. Einen Vorgeschmack darauf gab es im vergangenen Herbst. Da rutschte der Autoteile-Bauer First Brands aus den USA in die Insolvenz. Zwölf Milliarden Dollar Schulden waren für das Unternehmen nicht mehr zu stemmen. Dass es zur Pleite kam, lag auch daran, dass sich First Brands Geld bei privaten Kreditfonds geliehen hatte. Unter anderem wurden dort unbezahlte Rechnungen von Kunden und noch nicht produzierte Waren als Sicherheiten hinterlassen, teils sogar Werte doppelt verpfändet.

    Größter Leidtragender war am Ende die Investmentbank Jefferies, aber auch Großbanken wie Morgan Stanley und JP Morgan Chase, die in entsprechende Kreditfonds investiert hatten. Der Aktienkurs von Jefferies fiel in wenigen Wochen um rund 30 Prozent und hat sich bis heute nicht erholt. Die Kurse anderer Banken rutschten ebenfalls ab, selbst wenn diese nicht aktiv beteiligt waren. Die Angst bei Anlegern stieg, dass auch diese unsichere Privatkredite in ihren Büchern haben könnten …

    Quelle: Artikel von Christoph Sackmann auf focus.de

  • Nach zuletzt verheerenden Berichten: Statistisches Bundesamt stellt Veröffentlichung der vorläufigen Insolvenzzahlen ein

    Das Statistische Bundesamt wird ab sofort keine vorläufigen Insolvenzzahlen mehr herausgeben. Die letzte Meldung für Dezember zeigt ein düsteres Bild, so lagen die Insolvenzanträge im Dezember 2025 um 15,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats.

    Das Statistische Bundesamt will die vorläufige Meldung der Insolvenzzahlen einstellen. Dies geht aus einer aktuellen Pressemitteilung hervor. Dort heißt es, man werde mit dem Berichtsmonat Dezember 2025 die Veröffentlichung vorläufiger Angaben zu den Regelinsolvenzen auf Grundlage der Insolvenz-Bekanntmachungen der Amtsgerichte beenden. Eine zeitnahe Information über das Insolvenzgeschehen wird so erschwert …

    Für den Dezember 2025 verzeichnet das Statistische Bundesamt erneut eine enorme Steigerung der Insolvenzzahlen um vorläufig 15,2 Prozent gegenüber dem Niveau des Vorjahresmonats. Für Oktober 2025 sind jetzt endgültige Zahlen verfügbar: 2.108 Unternehmensinsolvenzen verzeichneten die Amtsgerichte in dem Herbstmonat. Das entspricht einem Anstieg von 4,8 Prozent gegenüber Oktober 2024. Der am 14. November 2025 veröffentlichte vorläufige Wert lag bei 6,5 Prozent …

    Quelle: apollo-news.net

  • Paukenschlag im Süden: Lebensmittelhändler Feneberg ist insolvent

    Die Lage beim Allgäuer Lebensmitteleinzelhändler Feneberg war seit geraumer Zeit angespannt. Nun kommt das ganze Ausmaß ans Licht: Das Familienunternehmen hat beim Amtsgericht Kempten ein Insolvenzverfahren eröffnet.

    Es ist eine Hiobsbotschaft im süddeutschen Lebensmitteleinzelhandel: Die Feneberg Lebensmittel GmbH, einer der größten selbstständigen Lebensmittelhändler Deutschlands mit rund 3000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, hat beim Amtsgericht Kempten einen Insolvenzantrag gestellt …

    Quelle: Artikel von Andreas Knoch auf schwaebische.de

  • „Deutschlands Wirtschaft hat Fieber“ Zahl der Insolvenzen so hoch wie seit 20 Jahren nicht mehr

    2025 ist die Zahl der Firmenpleiten auf den höchsten Stand seit 20 Jahren gestiegen. Besonders hart hat es zwei Branchen getroffen.

    Die Zahl der Firmenpleiten ist im vergangenen Jahr nach Angaben des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) auf den höchsten Stand seit 20 Jahren gestiegen. Allein im Dezember nahm die Zahl der Insolvenzen noch einmal deutlich zu und lag 75 Prozent über dem Niveau eines durchschnittlichen Dezembers der Jahre 2016 bis 2019, also vor der Corona-Pandemie …

    Selbst im Zuge der Finanzkrise 2009 habe die Zahl rund fünf Prozent niedriger gelegen, hieß es …

    Auch die Zahl der Großinsolvenzen hat deutlich zugenommen. Laut einer Erhebung der Transformationsberatung Falkensteg meldeten 471 Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als zehn Millionen Euro Insolvenz an – ein Plus von rund 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

    Insolvenzen: Keine Trendwende 2026

    Betroffen waren demnach insbesondere Metallwarenhersteller, Automobilzulieferer, Elektrotechnikunternehmen und der Innenausbau. Seit 2021 haben sich die Großinsolvenzen damit nahezu verdreifacht.

    „Die deutsche Wirtschaft ringt nicht mehr nur mit Kopfschmerzen – sie hat Fieber bekommen“, sagt Falkensteg-Partner Jonas Eckhardt. Die Ursachen seien vielfältig, aber ihr Zusammenspiel entwickele eine beunruhigende Dynamik. „Für viele Mittelständler ist das keine Konjunkturdelle mehr, sondern eine Überlebensfrage.“ Auch für das Jahr 2026 sehen die Experten keine Trendwende in Sicht.

    Auch Spezialisten, die sich bei Banken um den Umbau von Unternehmen kümmern, erwarten, dass wegen der Wirtschaftskrise in Deutschland weiter viele Firmen in Schieflage geraten. Sie rechnen damit, dass die „Restrukturierungsfälle“ – also die Bemühungen zur Rettung von Unternehmen aus einer existenziellen Krise – erst 2026 ihren Höhepunkt erreichen, wie eine Studie der Strategieberatung EY-Parthenon zeigt. Besonders betroffen seien die Autobranche und der Einzelhandel. Die Industrie stehe wegen gesunkener Wettbewerbsfähigkeit, gerade im Vergleich zu Asien, unverändert unter Druck.

    Quelle: Artikel auf t-online.de

  • Nahles: „Rückenwind fehlt“: Weiter Flaute: Arbeitslosigkeit zum Jahresende gestiegen

    2025 bleibt ein mieses Jahr für den deutschen Arbeitsmarkt: Auch im Dezember steigt die Zahl der Arbeitslosen noch einmal. Zum Jahresende sind 6,2 Prozent der für die Statistik relevanten Menschen ohne Job.

    Die Arbeitslosigkeit in Deutschland ist zum Jahresende wegen der schwachen Konjunktur und der Winterpause gestiegen. Die Zahl der Arbeitslosen erhöhte sich im Dezember um 23.000 auf 2,908 Millionen, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) mitteilte. Das sind 101.000 mehr als im Dezember 2024 …

    Im gesamten Jahr 2025 hat sich der Arbeitsmarkt in Deutschland deutlich eingetrübt. Im Jahresdurchschnitt waren 2,948 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet, 161.000 mehr als 2024. Das ist laut BA-Statistik der höchste Jahreswert seit 2013. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote stieg um 0,3 Punkte auf 6,3 Prozent …

    Quelle: n-tv.de

  • 2026 droht die Mutter aller Krisen

    Die Aktienmärkte liefen im vergangenen Jahr weltweit gut. Doch die Angst vor dem nächsten Crash ist groß. Sechs Gefahrenherde, die sich dieses Jahr entzünden könnten …

    Quelle: Artikel von Tim Bartz auf spiegel.de

  • Firmensterben in Deutschland: Hohe Abgaben und Bürokratie vertreiben Investoren

    Deutsche Topkonzerne registrieren Milliardenverluste. Investoren fliehen den Standort Deutschland. 22 Verbände kündigen Stellenabbau für das Jahr 2026 an.

    Berlin – Die deutsche Wirtschaft steckt in einer hartnäckigen Krise. Während die Umsätze der größten Konzerne leicht steigen, brechen Gewinne ein und Tausende Arbeitsplätze fallen weg. Selbst traditionsreiche Unternehmen finden keine Investoren mehr – und die Mehrheit der Wirtschaftsverbände rechnet mit weiterem Stellenabbau im neuen Jahr …

    Gut jedes zweite Unternehmen machte weniger Gewinn als im Vorjahr. „2025 war ein weiteres Krisenjahr für die deutsche Wirtschaft“, erklärte EY-Experte Jan Brorhilker …

    Seit 2023 deutschlandweit massiver Stellenabbau von 100.000 Jobs: Insolvenzen auf Rekordniveau

    Die angespannte Lage hinterlässt deutliche Spuren am Arbeitsmarkt. Von Januar bis September 2025 gingen bei den Top-100-Unternehmen rund 17.500 Jobs verloren. Seit 2023 sank die Beschäftigtenzahl insgesamt um etwa 100.000 Stellen. Besonders die Industrie ist betroffen: Hier wurden innerhalb eines Jahres 120.300 Stellen abgebaut – ein Minus von 2,2 Prozent. „Der Stellenabbau in der deutschen Industrie ist noch nicht abgeschlossen“, sagte Brorhilker …

    Quelle: Artikel von Lennart Niklas und Johansson Schwenck auf merkur.de

  • Uni-Absolventin Esme klagt: „Bin arbeitslos, wohne bei den Eltern, habe 91.000 Euro Schulden“

    So hatte Esme sich ihre Zukunft nicht vorgestellt. Sechs Monate nach dem Studium hat sie immer noch keinen Job, lebt wieder bei ihren Eltern, hat jede Menge Schulden und Angst …

    „Bin arbeitslos, wohne bei den Eltern, habe 91.000 Euro Schulden“: Alle Bewerbungen endeten mit ähnlich formulierter Mail-Absage

    Esme hat sich auf unzählige Jobs, Praktika und Graduate-Programme beworben. „Ich habe mich für Positionen in der Personalvermittlungsbranche, im Journalismus, im Marketing, in der Kommunikation, im Gastgewerbe und in vielen weiteren Bereichen gemeldet. Alle Bewerbungen endeten mit einer ähnlich formulierten Absage-E-Mail“, so Esme.

    Ihren Mitabsolventen ergehe es nicht besser. Ihr Abschlussjahrgang steht vor dem schlechtesten Arbeitsmarkt seit 2018, was zum Teil der KI zu verdanken ist, vermutet Esme. Die Künstliche Intelligenz würde nun die Dinge tun, die früher neuen Mitarbeitern anvertraut wurden.

    Viele Einsteigerjobs werden von der KI einfach gefressen

    Die KI-Revolution trifft nicht nur in Großbritannien, sondern auch in Deutschland ausgerechnet jene, die am Anfang ihrer beruflichen Laufbahn stehen, denn in keiner Kategorie sind die Stellenanzeigen so drastisch zurückgegangen wie in dieser Berufsanfängergruppe. Das zeigen zahlreiche Studien, unter anderem von „Stepstone“. In einem Fünfjahresvergleich sind die Anzeigen für Absolventen um 45 Prozent gesunken …

    Quelle: Artikel von Jenny-Natalie Schuckardt auf focus.de

  • Frühwarnsystem schlägt an: Silber explodiert, Gold warnt: Der System-Reset rückt näher

    Gold und Silber senden wieder jene Signale, die Anleger in unruhigen Zeiten nicht ignorieren sollten. Während die Welt auf Zinsen, Wachstum und geopolitische Risiken starrt, laufen Edelmetalle still, aber entschlossen nach oben – als würde der Markt bereits eine neue Phase vorbereiten. Wer jetzt nur auf kurzfristige Kursschwankungen schaut, übersieht womöglich den größeren Trend: Es geht um Vertrauen, Kaufkraft und die Frage, wie stabil das Fundament des Finanzsystems wirklich noch ist.

    Gold und Silber schlagen Alarm

    In ihrer neuen Analyse mit dem Titel „Wenn sich Silber verdreifacht, wird das System zurückgesetzt“ entwirft Bravos Research ein makroökonomisches Szenario, das so dramatisch wirkt wie ein Kapitel aus den Geschichtsbüchern – und sich nach Einschätzung der Analysten derzeit erneut abzeichnet. Der Aufhänger: In mehreren historischen Episoden, etwa im Römischen Reich um 284 n. Chr., in Holland 1815 und in Großbritannien 1931, hätten sich Gold und Silber wenige Jahre vor einem tiefgreifenden wirtschaftlichen Neustart jeweils ungefähr verdreifacht. Genau dieses Muster, so die These, sei heute wieder zu beobachten …

    Der Kern der Argumentation basiert auf der Verschuldungsdynamik der USA. Die Gesamtschulden – privat und staatlich – seien seit den 1980er-Jahren von rund 160 Prozent auf etwa 400 Prozent des BIP gestiegen. Eine Rückzahlung in realen Größenordnungen erscheint aus Sicht der Analysten unwahrscheinlich. Die Finanzkrise 2008 habe zwar Haushalte zur Entschuldung gezwungen, doch das Gesamtproblem sei nicht gelöst worden: Es habe lediglich den Besitzer gewechselt …

    Quelle: Artikel von Stefan Jäger auf finanzmarktwelt.de

  • „Kommen nicht noch einmal so billig davon“ – Leser über Risiken bei Volksbanken

    Nach Skandalen und Verlusten bei mehreren Volksbanken diskutieren Leser über Managementfehler, mangelnde Kontrolle und die Frage, wer am Ende für Risiken und Fehlentscheidungen haftet.

    Der vollständige Artikel von Reinhard Schlieker, auf den sich die folgende Kommentar-Analyse bezieht, ist hier verfügbar: 700 Banken, 15 Millionen Mitglieder – und erste Häuser geraten ins Wanken

    Skandale, hohe Verluste und riskante Geschäfte haben mehrere Genossenschaftsbanken in eine schwere Krise geführt. Der Artikel über Fehlentscheidungen, Bonuszahlungen und mangelnde Kontrolle stößt bei den Lesern auf ein breites Echo. In den Kommentaren geht es nicht nur um einzelne Vorstände, sondern um Verantwortung, Haftung, staatliche Aufsicht und die Zukunft des genossenschaftlichen Bankensystems insgesamt …

    Quelle: Artikel von Fabienne Rzitki auf focus.de

  • Krypto-Experte lässt aufhorchen: Ist in Wahrheit Ethereum das digitale Gold?

    Der bekannte Krypto-Autor und Analyst William Mougayar hat mit einem aktuellen Beitrag eine Debatte angestoßen, die in der Branche seit Monaten unterschwellig präsent ist. Warum verhält sich Bitcoin in diesem Marktzyklus nicht wie das oft zitierte „digitale Gold“? Während klassische Absicherungsinstrumente wie Gold und Silber deutlich von makroökonomischen Unsicherheiten profitieren, bleibt eine vergleichbare Reaktion bei Bitcoin bisher aus. Wenn das so bleibt, wird es schwierig, Investoren bei Laune zu halten.

    Entkopplung von Gold


    Gold und Silber konnten in den vergangenen Quartalen spürbar zulegen. Gründe dafür sind unter anderem die anhaltende Geldmengenausweitung, geopolitische Spannungen sowie Unsicherheiten rund um Staatsverschuldung und Fiskalpolitik. In früheren Zyklen galt Bitcoin als digitales Gegenstück zu Edelmetallen, ein Wertaufbewahrungsmittel, das sich gerade in Krisenzeiten bewähren sollte …

    Gold habe seinen Status über Jahrzehnte hinweg immer wieder unter Beweis gestellt, indem es Krisen nicht nur überstanden, sondern gestärkt aus ihnen hervorgegangen sei. Bitcoin hingegen scheine diesen Belastungstest in diesem Zyklus nicht in gleicher Weise zu bestehen …

    Die Finanzmärkte befinden sich in einer heiklen Phase. Während die Kurse an den Aktienmärkten ins Rutschen geraten und sich immer mehr Stimmen vor einer globalen Finanzkrise warnen, erlebt Gold eine historische Rallye …

    Gold mit Rekordlauf – Anleger flüchten aus Fiat

    Laut mehreren Analysten wird die Nachfrage nach Gold inzwischen als „nahezu unelastisch“ bezeichnet – Anleger kaufen unabhängig vom Preisniveau. Der bekannte Finanzkommentator Peter Schiff sieht darin ein unmissverständliches Warnsignal: „Dieser Anstieg deutet wahrscheinlich auf eine US-Dollar- und Souveränschuldenkrise im nächsten Jahr hin, die die Finanzkrise von 2008 wie einen Sonntagsspaziergang aussehen lässt.“ …

    Quelle: Artikel von Manuel Lippitz auf finance.yahoo.com

  • Schlechte Wirtschaftspolitik und falsche Prioritäten: Deutschland ist für die Welt nur noch ein abschreckendes Beispiel

    «Klima zuerst, Wohlstand zuletzt» – mit dieser nicht nachhaltigen Devise hat Deutschland seine Wirtschaft in der letzten Dekade an die Wand gefahren. Leitet die neue Regierung nicht endlich eine wirkliche Wende ein, werden sich Deindustrialisierung und Zerfall akzentuieren.

    Politik sollte das Leben von Menschen verbessern und idealerweise ihren Wohlstand und ihr Wohlergehen erhöhen – zumindest im Durchschnitt. Daran sind verschiedene Regierungen in Berlin in den vergangenen Jahren zu oft gescheitert. Der Staat hat die falschen Prioritäten gesetzt; Konsum und Umverteilung gingen vor Investitionen …

    Quelle: Artikel von Michael Rasch auf nzz.ch

  • BA-Chefin Nahles: Jobchancen für Arbeitslose so schlecht wie nie

    Der Arbeitsmarkt kommt nicht in Schwung. Die Chancen für Arbeitslose in Deutschland, einen Job zu finden, sind an einem neuen Tiefpunkt. Die Chefin der Bundesagentur für Arbeit, Andrea Nahles, sagt: Der Arbeitsmarkt sei „seit Monaten wie ein Brett“ …

    Alle Branchen betroffen, besondere Schwierigkeiten für Junge

    Alle Branchen seien gleichermaßen davon betroffen. Die besten Chancen haben nach ihren Worten diejenigen, die gut ausgebildet sind.

    Für Berufseinsteiger sei die Lage hingegen schlecht. „Wir haben so wenig junge Menschen in Ausbildung vermittelt bekommen wie seit 25 Jahren nicht mehr“, sagte die frühere SPD-Vorsitzende. Sie appelliert an junge Menschen, sich nicht auf einen Berufswunsch zu versteifen sowie auch bereit zu sein, für einen Arbeitsplatz umzuziehen. „Da wünsche ich mir mehr Flexibilität, nicht nur von jungen Leuten“, so Nahles. Oft gebe es Jobs – nur eben nicht vor der Haustür …

    Quelle: br.de

  • Staatsschulden steigen weiter: Deutschland zahlt mit: Gemeinsame EU-Schulden rücken näher

    Für das Jahr 2026 plant die Bundesregierung mit Ausgaben in Höhe von rund 525 Milliarden Euro – etwa 22 Milliarden Euro mehr als 2025. Mit 180 Milliarden Euro sieht der Haushaltsentwurf die zweithöchste Neuverschuldung in der Geschichte der Bundesrepublik vor. Auch für die nächsten Jahre zeichnen sich hohe Defizite ab. Alles in allem dürften die Staatsschulden in den kommenden zehn Jahren auf fast 90 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) steigen. Die Schuldenquote wären dann deutlich höher als während der Finanzkrise.

    Auch im Rest von Europa steigen die Schulden: Schätzungen zufolge steuert Frankreich bis 2035 auf einen Wert von fast 140 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) zu, Italien auf 150 Prozent des BIP und Spanien nähert sich einem Wert von 110 Prozent des BIP …

    Der eine Weg führt nach Brüssel. Krämer hält es für wahrscheinlich, dass es künftig eine stärkere Vergemeinschaftung der Schulden geben wird: „Der Vorteil einer gemeinsamen Verschuldung besteht für Frankreich und andere Ländern mit einer schwächeren Bonität zunächst darin, dass die EU weniger Zinsen zahlen muss als sie. Außerdem müssen die einzelnen Länder weniger Anleihen emittieren, was die Finanzierungskosten ebenfalls senkt.“

    Ein frühes Beispiel dafür ist der Wiederaufbaufonds während der Corona-Pandemie In Höhe von über eine Billion Euro, der die wirtschaftlichen Folgen abfedern sollte. Für die Schulden des Fonds haften die EU-Mitgliedsländer gemeinsam. Was damals als einmalige Lösung galt, könnte künftig häufiger Realität werden …

    Quelle: Artikel von Amelie Kaiser auf focus.de

  • Verheerende Diagnose von BDI-Chef Leibinger: „Schwerste Wirtschaftskrise seit Gründung der Bundesrepublik“

    Peter Leibinger, Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) und Aufsichtsratsvorsitzender des Maschinenbaukonzerns Trumpf, hat im Interview mit der Süddeutschen Zeitung mehr als deutliche Worte zur wirtschaftlichen Lage Deutschlands gefunden. Der BDI-Chef beschreibt sowohl die aktuelle Stimmung in den Unternehmen als auch tief sitzende strukturelle Probleme des Standorts als verheerend …

    „Der Abbau von Regeln und Vorschriften ist ein ganz wesentlicher Punkt. Auch eine rasche Steuersenkung wäre sinnvoll, um Investitionen anzukurbeln. Das grundsätzliche Problem ist aber in der Tat: Statt über das große Ganze zu diskutieren, verhaken wir uns ständig in Einzeldebatten, etwa über das Heizungsgesetz oder die Erhöhung der Pendlerpauschale. Die Pendlerpauschale entscheidet aber nicht über die Rettung des Standorts.“

    „Wir sind schlicht zu langsam“
    „Unser industrieller Kern ist in der Tat in Gefahr, weil China unser Geschäftsmodell nachbaut. […] Unser Kernproblem ist die Geschwindigkeit. Wir sind schlicht viel zu langsam.“

    Quelle: nius.de

  • Bayern steht vor Welle der Firmenschließungen

    Die prekäre Wirtschaftslage hinterlässt ihre Spuren in Bayern: Die Zahl der Insolvenzen steigt. Gleichzeitig machen viele Betriebe dicht – ohne dass die Öffentlichkeit davon Notiz nimmt. Fachleute sind sich sicher: Das Schlimmste steht noch bevor …

    Denn die allermeisten Betriebe im Freistaat sind in Eigentümer- und Familienhand. Davon verschwinden viele Tausende jedes Jahr, ohne dass die Öffentlichkeit davon Notiz nimmt. Und die große Welle der Firmenschließungen kommt erst noch, betonen Experten.

    Viele eigentümergeführte Betriebe machen dicht ohne Aufsehen …

    80.000 Firmenschließungen in Bayern jedes Jahr …

    Quelle: Artikel von Ralf Schmidberger auf br.de

  • Firmenpleiten in Deutschland auf höchstem Stand seit 2014

    Die konjunkturelle Dauerkrise hat die Zahl der Firmenpleiten in Deutschland auf den höchsten Stand seit 2014 getrieben. 23.900 Unternehmen werden nach Hochrechnungen der Wirtschaftsauskunftei Creditreform bis zum Ende des laufenden Jahres Insolvenz angemeldet haben. Das wären über acht Prozent mehr als im Vorjahr. Im Jahr 2014 hatten hierzulande nach amtlichen Angaben fast 24.100 Unternehmen aufgegeben.

    „Viele Betriebe sind hoch verschuldet, kommen schwer an neue Kredite und kämpfen mit strukturellen Belastungen wie Energiepreisen oder Regulierung“, erläutert der Leiter der Creditreform Wirtschaftsforschung, Patrik-Ludwig Hantzsch, die aktuelle Entwicklung. „Das setzt vor allem den Mittelstand unter massiven Druck und bricht auch vielen Betrieben das Genick.“

    Quelle: Artikel auf t-online.de

  • Krisen im Finanzsystem: Bank Run: So sicher ist Ihr Vermögen

    Auf einen Bank Run folgt der rapide Zusammenbruch einer großen Bank. Das könnte der Beginn der größten Finanzkrise aller Zeiten sein. Wie Sie Ihr Geld schützen …

    Ein Bank Run, auch als „Anstürme auf Banken“ oder „Bankenpanik“ bezeichnet, ist eine Situation, in der viele Bankkunden gleichzeitig versuchen, ihre Einlagen von einer Bank abzuheben, weil sie befürchten, dass die Bank zahlungsunfähig werden könnte.

    Dieser Vorgang kann sich selbst verstärken und die Bank in eine Liquiditätskrise stürzen – mit dem verheerenden Ergebnis, dass nicht nur die betroffene Bank in die Pleite schlittert, sondern auch Firmen- und Privatkunden sowie weitere Banken, die in den Strudel hineinrutschen.

    Dass solche Ereignisse heutzutage eher selten, aber nicht unmöglich sind, zeigt das Beispiel der Silicon Valley Bank (SVB) aus den USA, als Kunden an nur einem Tag 42 Milliarden Dollar abzogen.

    Jüngster Bank Run 2023
    Die amerikanische Silicon Valley Bank musste 2023 Konkurs anmelden …

    Früher standen die Menschen in einer Schlange vor den Bankschaltern oder an Geldautomaten, daher auch der Begriff „Bank Run“, um ihr Geld abzuheben. Im Fall der SVB griffen die Kunden zum Handy und transferierten in der App ihre Einlagen in Echtzeit auf sichere Konten.

    Selbst Finanzexperten waren von der Geschwindigkeit des Zusammenbruchs überrascht. Die Pleite der SVB gilt als erster digitaler Bank Run der Geschichte, schreibt „derstandard.de“. Und es war die zweitgrößte Bankenpleite in der Geschichte der USA …

    Quelle: Artikel von Leon Bensch auf t-online.de

  • Der große Knall: Quanten-Chaos, Bitcoin wertlos, Gold über 10.000 US-Dollar – Prognosen für 2026

    Das wohl radikalste Szenario ist die plötzliche Ankunft des „Q-Day“ im Jahr 2026, an dem ein Quantencomputer die gängigen digitalen Verschlüsselungsstandards schneller als erwartet knackt. Über Nacht bricht das Versprechen, dass unsere E-Mails, Banküberweisungen und Krypto-Wallets sicher verschlüsselt sind, zusammen …

    Geopolitisch könnte China die monetäre Ordnung herausfordern, indem eine goldgedeckte Yuan-Währung zur Abwicklung des Handels eingeführt wird. Peking legt in diesem Szenario seine revidierten, auditierten Goldbestände offen, die womöglich die US-Reserven übertreffen, und bietet Golfstaaten sowie südostasiatischen Zentralbanken Swap-Linien für Gold-gegen-Yuan an …

    Nicht nur die Super-KI, auch die schlecht verwaltete, „dumme“ künstliche Intelligenz stellt eine Gefahr dar. Im Jahr 2026 könnte eine Kette von Fehlfunktionen in automatisierten, von KI gesteuerten Systemen eine Krise von globalem Ausmaß auslösen. Ein fehlgeleiteter Algorithmus könnte einen Flash-Crash am Markt auslösen; fehlerhafte KI-Steuerungen in Fabriken führen zu Todesfällen; und eine Welle KI-gesteuerter Bilanzunregelmäßigkeiten wird aufgedeckt …

    Quelle: Artikel von Ingo Kolf auf wallstreet-online.de

  • Merz und sein Vize nehmen sicheren Weg in die staatliche Insolvenz

    Schon einmal hat das Bundesverfassungsgericht einer Regierung, die falsch mit dem Geld umging, den Boden unter den Füßen weggezogen. Wiederholt sich der Vorgang?

    Die Regierung dürfte durchhalten, einstweilen, danach sieht es nun aus. Der Bundeskanzler zieht seine erste Existenz als Chef der Regierung seiner zweiten Existenz vor, Vorsitzender der größten Regierungspartei zu sein. Man sieht es aktuell an der Rentendiskussion: Bärbel Bas bleibt hart, Friedrich Merz bleibt weich. Die CDU muckt kurz auf und dreht dann bei, es ist eine Form der selbstgewählten Machtlosigkeit. Man kennt das Muster – Kanzlerpartei eben.

    Regierung Merz ist für die höchste Staatsverschuldung verantwortlich …

    Die Regierung Merz ist für die höchste Staatsverschuldung in der deutschen Nachkriegsgeschichte verantwortlich, womit sie ein „Wachstum“ der lange schon danieder liegenden Ökonomie von 0,3 Prozent auslöst. Wenn es gut läuft …

    „Man kann sich Wachstum nicht mit Schulden erkaufen“
    Volkswirtschaft, das ist die Wissenschaft der einfachen Wahrheiten. Und eine davon spricht Daniel Stelter aus, Unternehmer und gefragter Publizist. Sie lautet: „Man kann sich Wachstum nicht mit Schulden erkaufen.“ Man kann es auch präzisieren: Schulden machen ist nur dann sinnvoll, wenn man vorher den Staat aufgeräumt hat …

    Ein vergleichsweise sicherer Weg in die staatliche Insolvenz …

    Für mehr ist laut Finanzplanung kein Geld da. Diese Finanzplanung ist ein Offenbarungseid.“ Oder, kurz und knapp in „Bild“-Stil „In vier Jahren ist Deutschland pleite.“ Allerdings: Wer weiß schon, wer in vier Jahren Deutschland regiert?

    Eines erscheint allerdings klar, allein wegen der Zahlen: Zu beneiden ist der nächste Bundeskanzler nicht. Friedrich Merz hat einen teuren Wechsel ausgestellt, den erst seine Nachfolger werden einlösen müssen …

    Quelle: Artikel von Ulrich Reitz auf focus.de

  • Druck im 12 Billionen US-Bankensystem – Große Banken fordern die Fed auf einzugreifen.

    Die US-Zentralbank Fed hat sehr mehr als zwei Jahren ihre Bilanz deutlich reduziert von fast 9 auf 6,6 Billionen Dollar, dazu noch der 43 Tage andauernde Regierungs-Shutdown, der heute endet. Im gigantischen US-Bankensystem rumort es. Über Kreditgeschäfte im Bankensystem muss die US-Volkswirtschaft liquide gehalten werden. Bloomberg hat jetzt einen Bericht veröffentlicht, der einen Einblick in Probleme aufzeigt …

    Die Bank of America, SMBC Nikko Securities und Barclays gehören zu den Unternehmen, die davor warnen, dass die Zentralbank möglicherweise Maßnahmen ergreifen muss, wie z. B. mehr Kredite auf den kurzfristigen Märkten zu vergeben oder Wertpapiere direkt zu kaufen, um Geld in das Bankensystem zu pumpen und die Spannungen zu mildern, die zu einem Anstieg der Tagesgeldsätze geführt haben …

    Ein Indikator, der Secured Overnight Financing Rate, verzeichnete sogar die größte Tagesbewegung außerhalb eines Zinserhöhungszyklus der Fed seit März 2020, dem Höhepunkt der Pandemie …

    Quelle: Artikel von Claudio Kummerfeld auf finanzmarktwelt.de

  • Bankhaus RSA: Viele Gerüchte und ein rätselhafter Prüfbericht

    Nach einer angespannten Generalversammlung bei der RSA Bank stehen drei Dinge fest: Vorstand und Aufsichtsrat wurden nicht entlastet, es soll ein neuer Prüfverband her – und das Vertrauen zwischen Genossenschaftsmitgliedern und Vorstand ist zerstört …

    Falls die RSA tatsächlich mittelfristig ein Sanierungsfall ist, könnte sie von einer anderen Bank übernommen werden. In der Tat ist laut Jahresbericht, der dem BR vorliegt, bereits der Sicherungsfonds der Volks- und Raiffeisenbanken eingesprungen und hat die RSA mit knapp 60 Millionen Euro gestützt. Warum genau das notwendig war, darüber gibt der Bericht keine eindeutige Auskunft. Nur so viel: Die Bank habe Kredite ausgegeben, die so riskant sind, dass deren Rückzahlung nicht sicher ist …

    Eine Übernahme durch eine andere Bank möchten viele Mitglieder trotzdem nicht. „Der große Wunsch ist, dass die RSA selbstständig bleibt und nicht gezwungen wird zu einer Fusion, die sie nicht nötig hat.“ So formuliert es Karl Fischberger, der ehemaliges Aufsichtsratsmitglied der kleinen Raiffeisenbank ist und inzwischen die Interessengemeinschaft „Rettet die RSA“ gegründet hat …

    Quelle: Artikel von Hanna Heim auf br.de

  • Wirtschaftsweise mit Klartext: In vier Jahren geht Deutschland das Geld aus!

    Was kommt da auf unsere Staatsfinanzen zu? Die Wirtschaftsweisen veröffentlichten am Mittwoch ihr Jahresgutachten – mit düsteren Aussichten für den Bundeshaushalt der nächsten Jahre …

    Wirtschaftsweise warnen: Sonderschulden schaffen kaum Wachstum

    Die Wirtschaftsweisen warnen, das XXL-Sondervermögen werde kaum Wachstum schaffen, „da es bisher zu großen Teilen für Umschichtungen im Haushalt und zur Finanzierung konsumtiver Ausgaben genutzt wird“ …

    Quelle: Artikel von Felix Rupprecht auf bz-berlin.de

  • Das Netzwerk der Tech-Riesen: So pumpen Kreisgeschäfte die KI-Blase auf

    Die Wall Street wird nervös. Der Hype um KI dreht sich nur noch im Kreis: Nur weil sich Unternehmen wie Nvidia und OpenAI quersubventionieren, geht die Börsenparty weiter. Wenn sie stoppt, könnten die Abhängigkeiten zur Abwärtsspirale werden.

    „Manchmal ist es der klügste Spielzug, gar nicht mitzuspielen.“ Mit diesem Satz brachte Hedgefonds-Manager Michael Burry kürzlich auf X das wachsende Unbehagen vieler Investoren über die zunehmende KI-Blase in den USA zum Ausdruck. Burry ist unter Investoren eine Legende, seit er mit seiner Wette gegen den US-Immobilienmarkt vor der Finanzkrise Milliarden verdiente und in „The Big Short“ zum Filmhelden wurde. Nun hat sich Burry mit Verkaufsoptionen eingedeckt, um auf fallende Kurse von Palantir und Nvidia zu setzen. Am Dienstag brach die Palantir-Aktie trotz „der besten Ergebnisse, die je eine Software-Firma geliefert hat“, wie CEO Alex Karp prahlte, um annähernd acht Prozent ein.

    Denn die Bewertungen von Palantir mit fast 500 Milliarden Dollar Börsenwert bei Umsätzen von gerade mal vier Milliarden Dollar und anderen Tech-Firmen wie Nvidia mit fast fünf Billionen Dollar haben sich inzwischen komplett von der Realität entkoppelt. Nicht nur Burry kommt deshalb ins Schwitzen. Der KI-Hype steht auf wackligen Füßen: Er wird genährt von Kreisgeschäften, durch die sich viele Tech-Firmen gegenseitig quersubventionieren …

    Quelle: Artikel von Hannes Vogel auf n-tv.de

  • Bundesbank-Bericht: Deutschland im Zins-Schock: Bundesbank sieht Gefahr einer neuen Finanzkrise

    So laut und so deutlich ist die Bundesbank selten gewesen: Sie, die die Oberaufsicht über die Banken und das Geldsystem in Deutschland führt, skizziert in ihrem neuen Finanzstabilitätsbericht 2025 ein Szenario, das klingt wie ein Thriller in den Trading Rooms: Faule Kredite, überbewertete Märkte und explodierende Staatsschulden könnten sich zu einem perfekten Sturm für Deutschlands Finanzsystem verdichten. Die Mischung ist toxisch – und sie gärt bereits.

    Ein Blick in die Analyse zeigt: Die Bundesbank sieht „einen erheblichen Risikoanstieg“ im deutschen Finanzsystem. Banken, Versicherer und Fonds profitieren zwar derzeit noch von höheren Zinsen, aber die Gefahr eines empfindlichen Rückschlags wächst. Besonders die Kreditrisiken nehmen zu …

    Schuldenpolitik als Brandbeschleuniger …

    Die Lage im Immobiliensektor ist zweigeteilt. Während der Wohnungsmarkt leichte Stabilisierung zeigt, bleibt der gewerbliche Bereich ein Risiko. Leerstände, sinkende Mieten und teure Refinanzierungen lassen Werte bröckeln. Die Bundesbank spricht von einer „anhaltend schwierigen Lage“ und „abnehmender Kreditqualität“ im Gewerbesegment …

    Die Botschaft der Bundesbank sieht somit so aus: Das deutsche Finanzsystem ist verwundbar. Zu viele Risiken laufen parallel, zu viele Schwächen werden übertüncht. Faule Kredite, überbewertete Märkte und explodierende Staatsschulden – das ist kein abstraktes Dreieck, sondern ein Sturm, der sich zusammenbraut.

    Quelle: Artikel von Oliver Stock auf focus.de

  • Erinnert an 2008: Faule Kredite, Gier und Betrug: Die Weltwirtschaft steht kurz vor der nächsten Krise

    Immer mehr Banker und Finanzexperten warnen vor Billionen US-Dollar an schlechten Krediten, die eine Finanzkrise auszulösen drohen. Vieles erinnert an die Lage vor der großen Krise 2008 …

    Vier Dominosteine müssen fallen, bis Deutschland wieder ähnlich leidet wie unter der Finanzkrise 2008. Damals brach die Wirtschaftsleistung um knapp fünf Prozent ein; die Löhne stiegen auf Jahre schwächer als erwartet …

    Das war nicht nur den Banken entgangen. Auch die Rating-Agenturen, die Finanzprodukte auf ihre Sicherheit hin bewerten, hatten den schlechten Krediten jüngst gute Noten, teils Bestnoten erteilt. Wie schon bei der Finanzkrise 2008 …

    Dominostein vier vergrößert das Risiko weiter. Niemand weiß, wie viele fragwürdige Produkte fragwürdige Ratingagenturen abgenickt haben. Niemand weiß, wie viele Billionen in den Bilanzen von Firmen und Banken bald wertlos werden. Niemand weiß, ob diese Banken dann nur in den USA sitzen oder auch in Deutschland und Europa …

    Quelle: Artikel von Christian Masengarb auf focus.de

  • Kursrutsch an der Nasdaq: Sorge vor Beben an den Kreditmärkten wächst

    Nach der Pleite der US-Firma First Brands fürchten Investoren weitere Ausfälle am Kreditmarkt. Großbanken verstärken die Kontrollen. UBS-Präsident Kelleher warnt vor Risiken im Versicherungssektor, die durch Rating Arbitrage entstehen …

    Quelle: Artikel von Kai Lange auf manager-magazin.de

  • Die Billionen-Wette: 17 Jahre nach der Finanzkrise lösen verbriefte Kredite wieder Nervosität aus

    Ein bankrotter Autozulieferer, Milliarden fauler Kredite und Erinnerungen an 2008: Der Konkurs von First Brands sorgt an der Wall Street für Unruhe. Im Fokus stehen wie schon damals Finanzvehikel, die Kredite bündeln.

    Jamie Dimon sagt, was er denkt. Als der amerikanische Autozulieferer First Brands in diesem Herbst Konkurs ging und seine Kredite nicht mehr bediente, erklärte der CEO der Bank JP Morgan in einer Telefonkonferenz mit Investoren: «Ich sollte das wahrscheinlich nicht sagen, aber wenn man eine Kakerlake sieht, gibt es wahrscheinlich noch mehr. Jeder sollte sich dessen bewusst sein.» Dimon spielte auf das Jahr 2007 an, als erste Hedge-Fonds-Insolvenzen die globale Finanzkrise einleiteten …

    Quelle: Artikel von Lorenz Honegger und André Müller auf nzz.ch

  • Britische Zentralbank: In den USA schrillen die Alarmglocken wie in der Krise 2008

    Der Konkurs von zwei US-amerikanischen Unternehmen könnte „der Kanarienvogel in der Kohlemine“ sein, warnt der Gouverneur der Bank of England.

    Baileys Äußerungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem sich Millionen Amerikaner über den Zustand der US-Wirtschaft Sorgen machen …

    Quelle: merkur.de

  • Ein Produkt der Finanzkrise: Schattenbanken: Welche Gefahr von ihnen ausgeht

    Schattenbanken gewinnen seit Jahren an Einfluss. Sie vermitteln Kredite, unterstehen aber weniger Regulatorien. Bankenaufsichten schlagen Alarm. Welche Risiken von ihnen ausgehen.

    „Sie stellen die Frage, die mich nachts wach hält“, sagt Kristalina Georgiewa, Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF), auf die Reporterfrage nach den Risiken der Schattenbanken.

    Die Probleme unregulierter Schattenbanken könnten das gesamte Finanzsystem ins Wanken bringen …

    Quelle: Artikel von Dennis Berger auf zdfheute.de

  • Sanierungsfall: Bankhaus RSA muss gestützt werden

    Wegen riskanter Kredite und hoher Verluste rutscht das Bankhaus RSA in die Schieflage. Die BVR-Sicherungseinrichtung soll nun helfen.

    Die Genossenschaftsbank RSA mit Sitz im oberbayerischen Rechtmehring muss von der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) gestützt werden. Das bestätigte Vorstand Klaus Hatzel dem „Handelsblatt“ und sprach von einem „Sanierungsfall“ …

    Quelle: t-online.de

  • Bank ist insolvent: Tausende Kunden aus Deutschland sind betroffen

    Das Münchner Bankenhaus Obotritia ist insolvent. Laut der Finanzaufsicht BaFin haben Kunden aus Deutschland jedoch Anspruch auf Entschädigung.

    Bank ist insolvent: Tausende Kunden aus Deutschland sind betroffen

    Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat in einer Pressemitteilung vom 10. März 2025 bestätigt, dass das Geldguthaben der verbleibenden Kunden der Bankhaus Obotritia GmbH i.L. geschützt ist. Dank des sogenannten Einlagensicherungsgesetzes ist es möglich, die Ansprüche der Einleger zu prüfen und diese bis zu einem Betrag von 100.000 Euro zu entschädigen.

    Quelle: Artikel von Sonja Sanagou auf ruhr24.de







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