Der Angriff auf Iran treibt Anleger in sogenannte sichere Häfen – jedenfalls zum Teil: Die Preise von Gold und Silber steigen, ebenso wie der Dollar und der Schweizer Franken. Deutsche Staatsanleihen sind weniger gefragt.
Die Eskalation des Iran-Konflikts sorgt für große Verunsicherung an den Finanzmärkten. Während der Dax am Montag einknickte und die Gas- und Ölpreise wegen der Einschränkung des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus stark anstiegen, suchen Anleger vermehrt nach „sicheren Häfen“ …
Der Goldpreis zieht wieder deutlich an: Für eine Feinunze (31,1 Gramm) werden inzwischen fast 5400 Dollar fällig – das Rekordhoch von knapp 5600 Dollar aus dem Januar rückt damit in Reichweite …
Auch Silber zog nach den Angriffen auf Iran an: Die Feinunze kostete zuletzt 95,42 Dollar und lag damit knapp 2 Prozent über dem Vortagesniveau …
„Der ultimative sichere Hafen unter den Währungen ist aktuell jedoch nicht der US-Dollar, sondern, wie schon im vergangenen Jahr gesehen, der Schweizer Franken“, so Nguyen weiter. Das liege weniger an fundamentalen Faktoren, sondern eher daran, dass der Franken diesen Status ohnehin schon habe …
Kein Auftrieb für deutsche Staatsanleihen
Damit zeigt sich: Die Nervosität an den Devisenmärkten bleibt hoch. Auf dem Markt für Staatsanleihen ist sie allerdings noch nicht richtungsweisend zu spüren …
Quelle: Artikel auf manager-magazin.de
