Betrug mit sogenannten Krypto-Währungen nimmt weltweit zu. Allein in den vergangenen zwei Jahren sollen mindestens 25 Milliarden Euro an illegalen Geldern in Krypto-Börsen gewaschen worden sein – das zeigt eine internationale Recherche …
Zehntausende Transaktionen analysiert
Anhand dieser digitalen Konten analysierten sie Zehntausende Transaktionen, mit denen Gelder in die Taschen Krimineller gespült werden können. Diese Recherchen in Verbindung mit Zahlen der Kryptodatenbank Chainanalysis ergaben: In den vergangenen zwei Jahren sollen offenbar mindestens 25 Milliarden Euro an illegalen Geldern in Krypto-Börsen geflossen sein …
Nicht nur Betrug
Dennoch beobachten Ermittler in der Krypto-Welt eine wachsendes Kriminalitätsfeld, in dem es nicht mehr nur um mutmaßlichen Betrug geht. Die Krypto-Welt ist neben vielen legalen Geschäften inzwischen offenbar auch zu einer Art Magnet für schmutziges Geld geworden. Ein Ort, an dem so manches Kartell sein Drogengeld mithilfe von Krypto-Werten waschen kann, an dem Zahlungen im Zusammenhang mit Menschenhandel, Kinderpornografie oder der Erpressung von Unternehmen mit Schadsoftware abgewickelt werden können …
Quelle: Artikel von Petra Blum, Palina Milling, Catharina Felke und Benedikt Strunz auf tagesschau.de
