Weit über 200 renommierte Ökonominnen und Ökonomen warnen vor den Folgen der KI-Revolution für den Arbeitsmarkt. Es müsse jetzt gehandelt werden, fordern sie.
Die rasch fortschreitende Weiterentwicklung der KI-Technik könnte eine Umwälzung unserer Wirtschaft zur Folge haben, die jene der Industriellen Revolution übertrifft – und das in einer viel kürzeren Zeitspanne. Davor warnen mehr als 230 Wirtschaftswissenschaftlerinnen und Wirtschaftswissenschaftler, darunter mehr als ein Dutzend mit einem Nobelpreis, in einem offenen Brief. Unter dem Slogan „We Must Act Now“ fordern sie, dass in der Wirtschaftswissenschaft, der Politik und der Tech-Branche jetzt gehandelt werden müsse, „um die wirtschaftlichen Zusammenhänge der transformativen KI zu verstehen und die Anreize, Leitplanken und Institutionen zu schaffen, die erforderlich sind“ …
Laut der New York Times ist die Warnung das jüngste Zeichen dafür, dass in der Wirtschaftswissenschaft immer mehr Fachleute überzeugt sind, dass die Risiken der KI-Revolution unterschätzt werden. Das zeige sich auch daran, dass die Namen zahlreicher Expertinnen und Experten auftauchen, die das Potenzial von KI bislang eher skeptisch gesehen hätten. Insgesamt seien weiterhin viele davon überzeugt, dass Künstlichen Intelligenz langfristig Vorteile bringen wird. Kurzfristig könnte sie aber Millionen Arbeitsplätze überflüssig machen, mit dramatischen Folgen …
In Deutschland hat Digitalminister Karsten Wildberger im Frühjahr gefordert, dass sich das Land auf dramatische Jobverluste wegen des Vormarschs der Künstlichen Intelligenz einstellen müsse …
Quelle: Artikel von Martin Holland auf heise.de
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