Der VW-Vorstand plant offenbar einen größeren Stellenabbau als bisher bekannt. Medienberichten zufolge könnten weltweit bis zu 100.000 Arbeitsplätze gestrichen werden. Der Aufsichtsrat soll am 9. Juli darüber beraten …
Werksschließungen „mittelfristig“ möglich
Die Werke in Hannover, Zwickau und Emden sowie der Audi-Standort Neckarsulm könnten geschlossen werden. Ein konkretes Datum für die Maßnahmen nannte das Blatt nicht. Dem Bericht zufolge könnten die Werke „mittelfristig“ geschlossen werden. Die Pläne seien Teil des neuen Zielbilds 2030, das VW-Chef Oliver Blume dem Vorstand am Mittwoch vorgestellt habe.Noch ist unklar, wie genau die Arbeitsplätze im VW-Konzern abgebaut werden sollen. Ein zweiter Insider sagte dem Manager Magazin, in dem zentralen Papier stehe bewusst keine eindeutige Zahl.
VW kündigt „tiefgreifende“ Veränderungen an
Der Konzern bestätigte die Zahlen nicht, sprach jedoch von „tiefgreifenden“ Veränderungen, die bevorstünden. „Dafür hat der Konzernvorstand in den vergangenen Monaten intensiv an einem Zukunftsplan für die Neuaufstellung des Unternehmens gearbeitet“, erklärte ein VW-Sprecher.Das aktuelle Geschäftsmodell, Autos in Deutschland zu entwickeln, in Europa zu produzieren und weltweit zu exportieren, funktioniere nicht mehr für alle Marken. Er verwies auf Zölle, härteren Wettbewerb und allgemein schlechte Marktentwicklungen.“Die Welt hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend gewandelt“, erklärte der Konzernsprecher. „Um unter diesen Rahmenbedingungen weiter erfolgreich zu bleiben, müssen wir uns weiterentwickeln.“ Der gesamte Konzern müsse seine Wettbewerbsfähigkeit erheblich steigern …
Quelle: Artikel auf tagesschau.de
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