Die ersten humanoiden Roboter für Hausarbeit sind da: NEO von 1X Technologies, Tesla Optimus oder der deutsche 4NE1 von NEURA Robotics. 2026 kann man die ersten Modelle in den USA kaufen …
Der Weg vom smarten Staubsauger zur funktionsfähigen, menschenähnlichen Maschine war lang. Kompaktere Antriebe, bessere Sensorik und vor allem viel mehr Rechenleistung. Nun sind sie da – die ersten humanoiden Roboter offenbar mit praktischem Nutzen …
Preise dürften mit Fortschritt sinken
Zu den Kosten auf dem Markt sagt Stefan Twieg, Professor für Elektrotechnik und Automatisierungstechnik an der Hochschule Anhalt: „Wenn ich mir anschaue, was ein Treppenlift kostet, da bin ich schnell bei 5.000 Euro. Wird man älter, fällt vieles schwerer. Wenn ein Roboter sehr viele Dinge kann, dann bin ich vielleicht gar nicht mehr so gehemmt. Diese Hilfe ist doch Gold wert.“ Außerdem dürften die Preise mit dem Fortschritt der Technologie sinken.
Während Roboter in der Industrie längst eingesetzt werden, stecken sie im Haushalt noch in den Kinderschuhen. Im Gegensatz zu Fabriken mit klar definierten Umgebungen und geregelten Produktionsabläufen, ist unser Zuhause so individuell wie wir selbst. Einfache Alltagsobjekte wie Schüsseln und Lampen gibt es in unzähligen Varianten. Möbel können Wege versperren; auf dem Boden liegen Gegenstände. Für Roboter sind das Störfaktoren, so der Experte …
Quelle: Artikel von Evgenii Dulepinskii auf mdr.de
