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Goldbarren als Vermögenssicherung

Schlagwort: Finanzkrise

  • Regierung plant 1000 Beamtenstellen wegen zwei neuer Steuern – Steuerzahlerbund empört

    Mit zwei neuen Steuern auf Zucker und Plastik möchte Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) künftig Milliarden einnehmen. Doch dafür braucht es laut „Bild“-Zeitung auch neues Personal beim Zoll und in den Behörden.

    Ab Sommer 2027 sollen zwei neue Steuern erhoben werden: Eine Steuer auf Plastik soll den Verbrauch von Kunststoffverpackungen verringern (WELT berichtete). Dazu kommt das geplante Zuckergetränkesteuergesetz mit einer neuen Zuckersteuer. Die Regierung erhofft sich davon Anreize für die Hersteller, weniger ungesunde Getränke zu produzieren sowie weniger Abfall – aber auch zusätzliche Einnahmen für den Bundeshaushalt in Höhe von 945 Millionen Euro bereits im Jahr 2027, wie WELT berichtete.

    Insgesamt, so meldet nun auch „Bild“, sollen die beiden neuen Steuern Mehreinnahmen von 2,5 Milliarden Euro pro Jahr generieren. Doch damit der Geldsegen auch fließt, braucht es Hilfe bei der Umsetzung und Durchführung der neuen Verordnungen. Wie die Zeitung unter Berufung auf die entsprechenden Gesetzentwürfe meldet, plant die Regierung die Neueinstellung von 1046 Beamten …

    Quelle: Artikel auf welt.de

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  • Galeria erneut in Insolvenz: Angestellte bangen um Jobs

    Die Warenhauskette Galeria hat erneut Insolvenz angemeldet. Es ist bereits die vierte innerhalb von sechs Jahren. Nach Unternehmensangaben steht unter anderem die Filiale in Wismar auf der Kippe.

    Unklar, ob Standorte geschlossen werden
    Bundesweit arbeiten für die Warenhauskette 12.000 Beschäftigte in 83 Filialen. In einer Mitteilung der Firma heißt es, mit dem Insolvenzverfahren soll das Unternehmen für eine nachhaltige Zukunft stabilisiert werden. Die Frage, ob wegen der erneuten Insolvenz Standorte geschlossen werden könnten, hat das Unternehmen nicht beantwortet. Im Sommer war bereits bekannt geworden, dass 33 Filialen auf der Kippe stehen, wenn die Kosten nicht gesenkt werden können. Darunter sind die Kaufhäuser in Wismar, Braunschweig, Oldenburg und Hamburg-Eimsbüttel.

    Galeria will nach eigenen Angaben mit den Vermietern über Mietkonditionen und Flächenanpassungen verhandeln. Sollten keine tragfähigen Lösungen erarbeitet werden, sei die Fortführung der jeweiligen Filiale gefährdet. Bei einigen Häusern laufen die Gespräche bereits, bei anderen sollen sie jetzt beginnen …

    Quelle: Artikel auf ndr.de

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  • IT-Bewerber in der Defensive: Erfahrene Kräfte schrauben Gehaltserwartung runter

    IT-Fachkräfte starten laut einer Auswertung 2026 mit geringeren Gehaltserwartungen in die Jobsuche. Vor allem, wenn sie auf Seniorlevel sind.

    Die Gehaltsvorstellungen von ITlern und die Angebotsspannen der Arbeitgeber nähern sich laut einem Gehaltsreport des Jobportals Instaffo immer mehr an. Das liegt laut den Zahlen vor allem daran, dass die Tech-Talente mit ihren Erwartungen runtergegangen sind. Insbesondere erfahrene Leute würden heute mit deutlich niedrigeren Erwartungen in die Jobsuche starten als noch vor drei Jahren …

    In praktisch allen untersuchten Berufsgruppen hat sich laut Instaffo das Muster gezeigt: je höher das Erfahrungslevel, desto stärker der Rückgang bei den Erwartungen. Im Software-Engineering zum Beispiel sanken demnach die Gehaltsvorstellungen auf Junior-Level um zwei Prozent, auf Mid-Level um sechs Prozent und auf Senior-Level um 15 Prozent. Entsprechend sind die Abstände zwischen den Erfahrungsstufen geschrumpft: 2023 lag die Gehaltsvorstellung auf Senior-Level bei allen erfassten IT-Jobgruppen noch rund 43 Prozent über der auf Junior-Level. 2026 sind es nur noch etwa 24 Prozent …

    Quelle: Artikel von Axel Kannenberg auf heise.de

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  • So streuen Sie Ihr Vermögen: Ultrareiche flüchten aus Aktien in Immobilien und Gold

    Superreiche setzen längst nicht mehr nur auf Aktien und Anleihen. Gold und Immobilien gewinnen an Bedeutung – und liefern auch Privatanlegern wichtige Hinweise für die eigene Strategie.

    Der S&P 500 bewegt sich nahe seinen Rekordständen. Trotzdem ist unter der Oberfläche längst nicht alles so ruhig, wie der Index vermuten lässt. Nach Angaben von Morningstar notierten im August fast 60 Prozent seiner Einzelwerte mindestens 20 Prozent unter ihrem jeweiligen Höchststand.

    Eine von Moneywise aufgegriffene Goldman-Sachs-Umfrage zeigt zugleich: Je größer das Vermögen, desto häufiger greifen Anleger bereits zu sogenannten alternativen Anlagen …

    Gold erlebt vor allem dann viel Aufmerksamkeit, wenn Inflation, geopolitische Risiken oder Zweifel an klassischen Finanzanlagen wachsen. Moneywise verweist darauf, dass das Edelmetall während großer Krisen deutlich zulegen konnte. Auch während der Corona-Pandemie stieg der Goldpreis zeitweise auf damals historische Höchststände …

    Quelle: Artikel von Thomas Sabin auf focus.de

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  • Jetzt auf jeden Fall Gold kaufen? Experte verrät, warum das Edelmetall ins Portfolio gehört

    Steigende Zinsen gelten normalerweise als Belastung für Gold. Jeff Sarti (CEO von Morton Wealth) sieht dennoch gute Gründe, das Edelmetall im Portfolio zu halten. Entscheidend ist für ihn ein Perspektivwechsel: Anleger sollten Gold nicht wie eine Anleihe beurteilen, sondern als Absicherung gegen Risiken im Finanzsystem.

    Ausgangspunkt von Sartis Argumentation ist der häufig gezogene Vergleich zwischen Gold und US-Staatsanleihen. Steigen die Anleiherenditen, erhöht sich der vermeintliche Nachteil des unverzinsten Edelmetalls. Wer Gold hält, verzichtet schließlich auf laufende Zinserträge.

    Gold und Staatsanleihen erfüllen unterschiedliche Aufgaben

    Sarti hält diesen Vergleich jedoch für zu kurz gegriffen. Staatsanleihen sollen in erster Linie regelmäßige Erträge liefern und am Laufzeitende zurückgezahlt werden. Gold erfüllt dagegen eine andere Funktion: Es soll insbesondere dann Stabilität bieten, wenn sich die wirtschaftlichen und finanziellen Rahmenbedingungen deutlich verschlechtern. Sarti betrachtet das Edelmetall deshalb eher als Versicherung denn als Konkurrenz zu verzinslichen Anlagen.

    Dieser Ansatz verändert auch die Bewertung hoher Anleiherenditen. Eine attraktive Verzinsung nützt langfristig nur dann uneingeschränkt, wenn Inflation, Währung und Staatsfinanzen ausreichend stabil bleiben …

    Für den Goldpreis wird die Fiskalpolitik immer wichtiger

    Besonders interessant ist Sartis Blick auf die Geldpolitik. Einzelne Zinsschritte der US-Notenbank hält er für weniger bedeutend als die längerfristige Entwicklung der Staatsfinanzen. Die Fed steckt seiner Einschätzung nach in einem Dilemma: Einerseits muss sie eine hartnäckige Inflation bekämpfen, andererseits verteuern hohe Zinsen die Finanzierung einer stark verschuldeten Volkswirtschaft.

    Genau hier rückt der Anleihemarkt in den Mittelpunkt. Müssen große Mengen an Staatsschulden refinanziert und gleichzeitig neue Anleihen zur Finanzierung hoher Haushaltsdefizite ausgegeben werden, stellt sich zunehmend die Frage, ob genügend Käufer für dieses Angebot vorhanden sind. Steigende Renditen wären dann nicht mehr ausschließlich Ausdruck einer restriktiven Geldpolitik, sondern könnten wachsende Zweifel an der fiskalischen Entwicklung widerspiegeln …

    Gold als Gradmesser für das Vertrauen ins Finanzsystem

    Sarti geht deshalb noch einen Schritt weiter und betrachtet Gold als eine Art Gradmesser für das Vertrauen in das Finanzsystem. Solange Anleger Staatsanleihen und den Dollar uneingeschränkt als sichere Häfen ansehen, bleibt die Versicherungsfunktion von Gold weniger gefragt. Sollten jedoch Zweifel an der Tragfähigkeit der Staatsfinanzen wachsen und der Anleihemarkt ernsthaft unter Druck geraten, könnte sich diese Funktion stärker bemerkbar machen.

    Damit hängt Sartis langfristige Goldthese weniger an der nächsten Zinsentscheidung der Fed als an der Frage, ob Washington seine Staatsfinanzen glaubwürdig stabilisieren kann. Notwendig wäre dafür seiner Ansicht nach vor allem eine stärkere Ausgabendisziplin. Solange diese ausbleibt, dürfte der Handlungsspielraum der Geldpolitik begrenzt bleiben …

    Für Privatanleger ist das keine allgemeingültige Kaufempfehlung – es bringt aber Sartis Grundgedanken auf den Punkt: Das Edelmetall soll im Portfolio vor allem für jene Situationen bereitstehen, in denen das Vertrauen in Staatsfinanzen und Papierwährungen schwindet …

    Quelle: Artikel von Jörg Bernhard auf boerse-online.de

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  • Mit 40 Billionen in der Kreide: US-Defizit treibt Staatsverschuldung weltweit massiv

    Staatsverschuldung: Die Schuldenkrise Griechenlands ist lange her. Athen geht es besser, weltweit rattern aber dennoch die Schuldenuhren. Besonderer Treiber sind die USA und Präsident Trump. Deutschland erscheint dagegen als Waisenknabe – außer in einem Punkt.

    Die Staatsverschuldung der führenden Wirtschaftsnationen wird nach einer Prognose der Industrieländerorganisation OECD in diesem Jahr einmal mehr einen Rekord erreichen. Damit wachsen auch die Sorgen in der Finanzwelt. Besorgnis löst vor allem der rasante Anstieg der US-Staatsverschuldung aus, die im August die Marke von 40 Billionen Dollar (rund 34,87 Billionen Euro) überschritt. Doch sind die USA keineswegs allein.

    Seit 2007 hat sich die Staatsverschuldung der 38 OECD-Staaten annähernd verdreifacht: von 22,5 Billionen Dollar im Jahr 2007 auf 61 Billionen Dollar im Jahr 2025. Eine maßgebliche Ursache liegt in Washington: Die Verbindlichkeiten der USA sind in diesem Zeitraum von 9 Billionen auf 40 Billionen Dollar gestiegen. Im Schnitt mehrt sich die amerikanische Schuldenlast Tag für Tag um über sechs Milliarden Dollar, wie aus den Daten des US-Finanzministeriums hervorgeht.

    „Die Schuldendynamik in den USA ist besorgniserregend“, sagt Björn Griesbach, Chef der Kapitalmarkt- und makroökonomischen Forschung bei der Allianz Investment Management …

    Die Allianz zählt mit einem verwalteten Vermögen von über zwei Billionen Euro zu den großen Kapitalanlegern auf dem Planeten.

    Das US-Haushaltsdefizit dürfte in diesem Jahr bei rund 5,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts liegen, sagt Griesbach, nahe historischen Höchstständen außerhalb einer Rezession. „Käme es zu einem konjunkturellen Einbruch, würde sich das Defizit nochmals deutlich ausweiten, ein Risiko, das ähnlich auch für Frankreich, Italien, Deutschland und Japan gilt.“ …

    Ein Problem entsteht nach Bofingers Worten, wenn ein Land in einer fremden Währung verschuldet ist, oder das Geld aus dem betreffendem Land abfließt, die Währung abwertet und Inflation folgt. „Für die USA wäre es eine kritische Situation, wenn die globalen Investoren, die bisher den Dollar für eine sichere Anlage halten, Angst bekämen“, sagt der Wissenschaftler. „Das ist das Risiko.“ US-Anleihen gälten bisher im globalen Finanzsystem quasi als absolute Sicherheit.

    Doch gibt es ein Indiz, dass das Vertrauen in die USA keineswegs unerschütterlich ist: Im August stieg die Verzinsung zehnjähriger US-Anleihen auf fünf Prozent, den höchsten Stand seit 2007, dem Jahr vor der globalen Finanzkrise. „Die hohen Zinsen für US-Staatsanleihen zeigen, dass auch für die USA die Bäume nicht in den Himmel wachsen“, sagt Bofinger …

    Für die meisten Menschen auf der Welt ist der Schuldenstand ihrer jeweiligen Regierung eine abstrakte Angelegenheit ohne Bezug zum Alltag.

    Wachsende Schulden bedeuten steigende Zinszahlungen. Dieses Geld fehlt den Regierungen anschließend, sei es für Investitionen, Wohnungsbau oder Sozialleistungen. So werden sich nach Berechnung des Ifo-Instituts die Zinszahlungen der Bundesregierung bis 2030 von 50 Milliarden auf 100 Milliarden Euro im Jahr verdoppeln.

    Regierungen könnten Ausgaben kürzen oder die Steuern erhöhen, doch beides ist unpopulär. Bleibt eine dritte Lösung, die direkt zu Lasten der Bürger geht: Erhöhte Inflationsraten, die den Wert des Geldes und der Schulden gleichermaßen mindern …

    „Langfristig scheint also ein Weginflationieren der Schulden auf dem ein oder anderen Weg die einzige Lösung.“

    Quelle: Artikel von Carsten Hoefer auf n-tv.de

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  • So viele Schulden wie nie: Klingbeils Haushalt wird zur Milliardenwette

    Finanzminister Klingbeil stellt einen Haushalt mit historischen Schulden vor. Besonders eine Zahl zeigt, wie teuer dieser Kurs werden könnte.

    Berlin – Deutschland nimmt so viele Schulden auf wie nie zuvor. Finanzminister Lars Klingbeil wird am Dienstag im Bundestag seinen Haushaltsentwurf für 2027 vorstellen – und die Zahlen sind historisch. Inklusive der schuldenfinanzierten Sondervermögen für Infrastruktur, Klimaneutralität und die Bundeswehr summieren sich die neuen Kredite auf rund 203,7 Milliarden Euro. Das ist mehr als je zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik …

    Zinslast verdoppelt sich bis 2030

    Der Preis für diese Schulden ist hoch. Allein für Zinszahlungen veranschlagt der Bund im kommenden Jahr rund 41,9 Milliarden Euro. Bis 2030 soll diese Summe auf voraussichtlich 80,7 Milliarden Euro steigen – fast eine Verdoppelung innerhalb von drei Jahren. Zum Vergleich: Der Etat des Bundesverkehrsministeriums liegt 2027 bei rund 26,4 Milliarden Euro. Die Zinslast fällt damit bereits deutlich höher aus als ein kompletter großer Investitionsetat …

    Schwache Wirtschaft belastet Haushalt

    Der Haushaltsentwurf entsteht in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld. Für 2027 rechnet die Bundesregierung nur noch mit einem realen Wirtschaftswachstum von 0,9 Prozent. Eine schwache Konjunktur belastet die Staatsfinanzen doppelt: Sie dämpft die Steuereinnahmen und erhöht zugleich den Druck auf Sozial- und Arbeitsmarktausgaben …

    Auch die Bundesagentur für Arbeit meldet für 2027 zusätzlichen Finanzbedarf. Wegen der angespannten Lage am Arbeitsmarkt wird ein Mehrbedarf von 5,2 Milliarden Euro veranschlagt …

    Quelle: Artikel von Marcel Reich auf merkur.de

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  • Stellenabbau: VW-Sanierungsplan: Bis 2030 sollen 110.000 Jobs wegfallen

    Der geplante Stellenabbau bei VW ist offenbar größer als bislang bekannt. Die gefährdeten vier Werke sollen jährlich 1,5 Milliarden Euro sparen.

    Stellenabbau: Beim Autohersteller Volkswagen sollen bis zum Jahr 2030 rund 110.000 der bislang 680.000 Arbeitsplätze wegfallen. Das berichtet das Manager Magazin unter Berufung auf einen Beschlussvorschlag, der am 3. September 2026 vom Aufsichtsrat gebilligt wurde …

    Die Schließung der vier Werke in Emden, Zwickau, Hannover und Neckarsulm ist weiterhin möglich. Es soll dem Bericht zufolge nur dann eine Option geben, wenn die Kosten um 1,5 Milliarden Euro pro Jahr gesenkt werden. Das entspreche den erwarteten Einsparungen durch die Schließung …

    Quelle: Artikel von Friedhelm Greis auf golem.de

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  • Niederlande holen 86 Tonnen Goldreserven aus den USA zurück

    Die niederländische Zentralbank zieht Gold aus New York ab. Der Grund dafür sitzt im Weißen Haus und heißt: Donald Trump.

    Die Erklärung war eindeutig. „Angesichts zunehmender geopolitischer Unruhen arbeitet die DNB daran, ihre Krisenvorsorge zu stärken“, hieß es in einer Mitteilung der niederländischen Zentralbank DNB. Die Krisenvorsorge, um die es geht, sieht konkret so aus: Die Niederlande ziehen 86 Tonnen Gold aus den USA ab. Und die Botschaft auf das geopolitische Umfeld ist unmissverständlich. Es geht um US-Präsident Donald Trump.

    Der hatte zuletzt nicht allein mit Angriffen auf die US-Notenbank Fed für Aufsehen gesorgt. Mit dem alten Fed-Chef Jerome Powell führte Trump öffentlich eine Debatte über Zinsentscheidungen – öffentliche Beleidigungen inklusive. Auch Powells Nachfolger Kevin Warsh zog Trumps Unmut auf sich. Die Entwicklung der Renditen der US-Staatsanleihen beschäftigt weltweit die Finanzmärkte.

    In Europa sorgen sich deshalb viele um die Zuverlässigkeit der USA. Frankreich hatte zu Jahresbeginn bekannt gegeben, auch die letzten 120 Tonnen an Goldreserven aus den USA weggeschafft zu haben. Aus „politischen Gründen“, wie die Notenbank erklärte. Nun folgten die Niederlande …

    „Mit diesem Schritt haben wir die Einsatzfähigkeit der Goldreserve verbessert“, erklärte der niederländische Zentralbank-Chef Olaf Sleijpen. Das klang sehr technisch. Doch hatte sich schon sein Vorgänger Klaas Knot irritiert über Trumps Angriffe auf die Notenbank Fed gezeigt. „Wir gehen zwar davon aus, dass wir das Gold niemals einsetzen müssen“, sagte DNB-Chef Sleijpen. Das klang noch beruhigend nach dem typischen Ton des Unterstatements der Notenbankerinnen und Notenbanker. Allerdings fügte Sleijpen auch hinzu: „Dies ist notwendig, um unsere Widerstandsfähigkeit und Vorsorge zu stärken.“ Im Klartext: Trump und seiner Regierung ist nicht recht zu trauen …

    Bleibt der Blick auf die Bundesbank in Frankfurt. Sie verfügt insgesamt über Goldbestände von knapp 3.350 Tonnen, die zweitgrößten Vorräte nach den USA. 51 Prozent der Goldreserven der Bundesbank liegen in Frankfurt am Main. Rund 37 Prozent werden in New York gebunkert, gut zwölf Prozent in London …

    Quelle: Artikel von Peter Riesbeck auf fr.de

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  • Goldpreis Prognose: Experte hält darum eine Verdopplung für mehr als realistisch

    Der Goldpreis hat in den vergangenen Jahren eine beeindruckende Rally hingelegt. Doch trotz des hohen Niveaus sieht John LaForge von Ned Davis Research noch erhebliches Potenzial. Entscheidend ist für ihn weniger ein bestimmtes Kursziel als ein grundlegendes Problem des globalen Finanzsystems.

    In einem Interview mit Kitco-News erklärte John LaForge, Chief Alternative Strategist bei Ned Davis Research, dass die weltweit steigende Staatsverschuldung das wichtigste Argument für einen anhaltenden Gold-Bullenmarkt sei. Obwohl der Goldpreis innerhalb eines Jahrzehnts von etwa 1.500 auf mehr als 4.000 Dollar gestiegen ist, hält er weitere Kurssteigerungen für möglich. Eine Verdopplung gegenüber dem aktuellen Niveau hält er für realistisch.

    Dabei möchte sich LaForge ausdrücklich nicht auf Marken wie 8.000, 10.000 oder 12.000 Dollar festlegen. Entscheidend ist vielmehr, wann Regierungen ihre Schuldenprobleme ernsthaft angehen. Solange die Verschuldung weiter wächst, bleibt der langfristige Trend intakt und kann sich über mehrere Jahre hinziehen.

    Besondere Aufmerksamkeit richtet LaForge auf die USA, deren Staatsschulden mittlerweile die Marke von 40 Billionen Dollar überschritten haben. Aber auch Japan betrachtet er als Warnsignal für andere hoch verschuldete Industrieländer. Westliche Politiker hofften lange, Japan könne beweisen, dass Regierungen ihre Schuldenkosten dauerhaft niedrig halten können, wenn die Zentralbank die Zinsen einfach künstlich niedrig hält. Doch steigende japanische Zinsen zeigen nun eindrucksvoll auf: Diese Strategie hat Grenzen und funktioniert nicht auf Dauer.

    Währungsentwertung und Gegenparteirisiken sprechen für Gold

    Aus den hohen Schuldenständen ergibt sich für LaForge das zweite große Kaufargument: Die politisch und gesellschaftlich akzeptablen Wege zum Schuldenabbau seien begrenzt. Deshalb steigt die Wahrscheinlichkeit einer langfristigen Währungsentwertung erheblich – einer der stärksten fundamentalen Treiber für Gold überhaupt.

    Das Edelmetall besitzt dabei eine entscheidende Besonderheit: Gold ist keine Forderung gegenüber einem Staat oder einer Bank und trägt deshalb kein Gegenparteirisiko. Diesen Vorteil erkannten Zentralbanken verstärkt seit 2022. Das Einfrieren russischer Währungsreserven nach dem Ukraine-Angriff machte vielen Staaten deutlich, dass klassische Reserveanlagen innerhalb des internationalen Finanzsystems politischen Zugriffsmöglichkeiten unterliegen können. Physisch gehaltenes Gold lässt sich dagegen außerhalb dieses Systems verwahren und wird weltweit als Vermögenswert akzeptiert. Dies ist ein wichtiger struktureller Grund für die starken und anhaltenden Zentralbankkäufe …

    Gold-Bullenmarkt zeigt noch keine Überhitzung

    Trotz kräftiger Kursgewinne erkennt LaForge keine typischen Anzeichen für das Ende des Gold-Bullenmarktes. Seine Momentum-Indikatoren zeigen keine Übertreibung wie am Ende eines Rohstoffzyklus. Den übergeordneten Superzyklus verortet er etwa im sechsten oder siebten Jahr. Die derzeitige Bewegung ähnelt eher einer mittleren Phase als der spekulativen Schlussphase von 2011.

    Für langfristig orientierte Anleger ist weniger entscheidend, ob das Edelmetall ohne Unterbrechung weitersteigt. Maßgeblich ist vielmehr, ob Regierungen ihre Haushalte konsolidieren. Solange dies nicht geschieht, bleibe der strukturelle Aufwärtstrend nicht gefährdet …

    Quelle: Artikel von Jörg Bernhard auf boerse-online.de

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  • Tech-Milliardär Bill Gates warnt vor KI-Erdrutsch am Arbeitsmarkt – und fordert neue Steuern

    Bill Gates erwartet einen Arbeitsmarkt-Schock binnen eines Jahrzehnts. Seine Antwort: KI besteuern – und manche Jobs vor Maschinen schützen.

    Medina – Wenn ausgerechnet Bill Gates, Microsoft-Mitgründer und einer der weltweit bekanntesten Technologie-Investoren, vor massiven Jobverlusten durch Künstliche Intelligenz warnt, bekommt die Debatte eine neue Schärfe. Gates fordert jetzt Konsequenzen: KI-Tokens und Roboter sollen besteuert, bestimmte Tätigkeiten sogar dauerhaft Menschen vorbehalten werden.

    In einem aktuellen Essay auf Gates Notes warnt Gates vor einem KI-Umbruch am Arbeitsmarkt, der nicht über Generationen, sondern innerhalb eines Jahrzehnts ganze Branchen verändern könnte. Das Bemerkenswerte: Gates ist kein Gegner der Technologie. Er hält KI für eines der mächtigsten Werkzeuge der Menschheitsgeschichte.

    Gerade deshalb will er verhindern, dass Automatisierung schneller Arbeitsplätze vernichtet, als Wirtschaft und Gesellschaft neue schaffen können: „KI wird Aufgaben in der Rechtsberatung, im Kundenservice, in der Medizin, in der Softwareentwicklung und in der Produktion übernehmen […] innerhalb eines Jahrzehnts statt über mehrere Generationen hinweg.“

    Zehn Jahre statt Generationen: Gates erwartet einen Job-Erdrutsch

    Zehn Jahre statt fünfzig – das ist kein Strukturwandel, das ist ein Erdrutsch. Besonders hart trifft es laut Gates Berufseinsteiger, die erst gar keinen Fuß mehr in die Tür bekommen. Kein Wunder, dass gerade die Jüngeren der Technologie am skeptischsten gegenüberstehen: Sie sind die Ersten, die ihre Einstiegsjobs an einen Chatbot verlieren, bevor sie überhaupt angefangen haben …

    Für Unternehmen wird KI plötzlich zur Steuerfrage

    Automatisierung würde vom reinen Produktivitätskalkül zur Steuerfrage. Wer heute in KI investiert, rechnet mit Personalkosten. Setzt sich Gates durch, rechnet er bald auch mit dem Finanzamt …

    Ob sich eine internationale KI-Aufsicht zwischen Washington und Peking tatsächlich durchsetzen ließe, weiß auch Gates nicht. Seine wichtigere Botschaft liegt ohnehin woanders: Die entscheidende Frage ist längst nicht mehr, ob Unternehmen KI einsetzen werden. Sondern wer am Ende die Rechnung für ihre Produktivität bezahlt …

    Quelle: Artikel auf merkur.de

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  • Gold: Knallt´s jetzt richtig? Goldpreisprognose 2026: Jetzt 6.000 statt 5.000 US-Dollar für Gold?

    Gold ging am Freitag mit einem gewaltigen Paukenschlag ins Wochenende. Dämme brachen. Der Goldpreis überwand eminent wichtige Widerstände und beschleunigte damit die Rallye eindrucksvoll. Jetzt scheint alles möglich!

    Aktuelle Goldpreisentwicklung: Das war entscheidend

    Der Goldpreis beendete die Handelswoche oberhalb von 4.600 US-Dollar. Damit gelang dem Edelmetall eine aus charttechnischer Sicht eminent wichtige Weichenstellung. Die Hoffnungen der Goldpessimisten ruhten auf den 4.500 US-Dollar. Dass Gold die Handelswoche sogar oberhalb von 4.600 US-Dollar beendete, unterstreicht die Stärke des Goldpreises. Der ganze Edelmetallsektor ist in Aufbruchsstimmung. Der Silberpreis kratzt an den 70 US-Dollar, hat bereits die 80 US-Dollar fest im Blick. Doch nicht nur Gold und Silber haussieren. Auch Platin nahm Schwung auf und überwand ebenfalls wichtige Preisbereiche. Ist das der Beginn einer breitangelegten Rallye im Edelmetallbereich?

    Neben den Goldkäufen der Zentralbanken waren die ETF-Käufe die zweite tragende Säule der Rallye. Ihr Erstarken macht einen nachhaltigen Anstieg des Preises nun wahrscheinlicher.

    US-Dollar-Index als Brandbeschleuniger für die Rallye?

    Sollte sich die Schwäche des US-Dollars auswachsen, dürfte das dem Gold Beine machen.

    Fazit / Goldpreisprognose 2026: Auch die 6.000 US-Dollar sind nicht auszuschließen

    Aus charttechnischer Sicht liegen die nächsten potenziellen Preisziele bei 4.800 US-Dollar und 5.000 US-Dollar. Da die Goldpreisentwicklung nicht nur von rationalen Faktoren bestimmt wird und Emotionen wie Sorgen und Ängste eine große Rolle spielen, ist auch eine deutlich höhere Notierung für Gold möglich. Sollte der Vertrauensverlust die Flucht in Sachwerte weiter befeuern, könnte es für den Gold weit in den 5.000er Preisbereich gehen …

    Quelle: Artikel von Marcel Torney auf wallstreet-online.de

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  • KI-Blase: Expertengruppe der EZB warnt vor den Folgen eines Kursrutsches

    Immense Erwartungen an KI treiben die Aktienkurse in immer neue Höhen. EZB-Forscherinnen und -Forscher warnen, dass eine Kurskorrektur „wahrscheinlich“ ist.

    Mehrere Expertinnen und Experten der Europäischen Zentralbank halten es für „wahrscheinlich“, dass die von KI-Werten getriebene Börsenrallye eine „Korrektur“ nach sich ziehen wird. Das lege die Forschung zu ähnlichen Entwicklungen rund um frühere technologische Revolutionen nahe, heißt es in einem Blogeintrag bei der EZB. Ein Kurssturz würde den Euroraum auf zwei Wegen treffen, warnt die Forschungsgruppe. Da wären zum einen die umfangreichen indirekten Anlagen in die Aktien der „Magnificent Seven“ – also der Tech-Konzerne Nvidia, Apple, Alphabet, Microsoft, Amazon, Meta und Tesla – und zum anderen „das Ausmaß der Überhitzung an den Aktienmärkten des Euroraums selbst“. Laut der Gruppe wäre eine Korrektur sogar erwartbar, wenn die Bewertungen der Branche rational wären.

    Zeitpunkt nicht vorhersagbar

    In dem Text weist die Forschungsgruppe darauf hin, dass es für die „gegenwärtige Begeisterung rund um KI“ gleich mehrere historische Vorbilder gebe. Als bekannteste verweisen sie auf den Eisenbahn-Boom im 19. Jahrhundert, den Wirbel rund um Elektrizität und Radio in den 1920er-Jahren und die Dotcom-Blase Ende der 1990er. In allen Fällen habe eine „wahrhaft transformative Technologie“ Investitionen angezogen, woraufhin die Marktwerte von Firmen der Branche stark stiegen, bevor sie abstürzten. Dafür habe die Wirtschaftsforschung zwei sich ergänzende Erklärungen, die aber beide in der aktuellen Situation nichts Gutes verheißen. Für wichtig hält die Gruppe, die nicht für die EZB spricht, dass die Prognose einer Kurskorrektur nicht davon abhängt, ob die aktuellen Bewertungen rational sind oder nicht …

    Für Europa und den Euroraum sei das deshalb von Interesse, weil Haushalte über Investmentfonds und ETFs Anlagen an den großen US-Tech-Konzernen im Wert von mehr als 440 Milliarden Euro halten. Viele dürften sich des damit verbundenen Risikos nicht bewusst sein, vermuten die Expertinnen und Experten. Mit noch einmal hunderten Milliarden Euro seien zudem Versicherungen und Rentenfonds stark exponiert. Weil das über Fonds der Fall ist, könnte eine starke Korrektur sogar dafür sorgen, dass dadurch erzwungene Verkäufe die Bewertungen der Branche noch weiter drücken und einen Kurssturz verschärfen. Eine Kurskorrektur der Aktien der „Magnificent Seven“ sei deshalb „nicht nur eine privatwirtschaftliche Angelegenheit, sondern eine Frage der Finanzstabilität für den Euroraum“ …

    Quelle: Artikel von Martin Holland auf heise.de

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  • Staatsverschuldung: Experten warnen: USA knacken historische Schuldenmarke von 40 Billionen Dollar

    Die Staatsverschuldung der USA hat erstmals die Marke von 40 Billionen Dollar überschritten. Erst im März waren es 39 Billionen gewesen. Experten warnen, dass die wachsenden Schulden längst Folgen für Zinsen, Investitionen und den finanziellen Spielraum der Regierung haben …

    Experten warnen jedoch, dass die steigende Verschuldung bereits die Geldbeutel der Amerikaner belastet. Sie treibe die Kreditkosten für Hypotheken und Autos in die Höhe, drücke die Löhne, weil Unternehmen weniger Geld für Investitionen zur Verfügung hätten, und führe zu höheren Preisen für Waren und Dienstleistungen. Auch die steigenden Zinszahlungen schränken den finanziellen Spielraum der Regierung ein …

    Quelle: Artikel auf bluewin.ch

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  • Mehr Lohn, mehr Steuerlast: Warum Singles 2027 real Einkommen verlieren könnten

    Eine Steuerpraxis der vergangenen Jahre wird aufgegeben. Für viele Arbeitnehmer heißt das: Mehr Lohn schützt nicht automatisch vor höherer Belastung.

    München – Die schwarz-rote Bundesregierung hat einen Kurswechsel in der Finanzpolitik vollzogen. Erstmals seit 2016 gleicht sie die sogenannte kalte Progression nicht mehr vollständig aus. Das trifft vor allem Singles mit mittleren Einkommen. Sie werden im kommenden Jahr real höher besteuert als bisher.

    Was kalte Progression bedeutet

    Steigen die Löhne, steigt auch die Abgabenlast. Das klingt zunächst logisch. Doch wenn die Lohnerhöhung nur die Inflation ausgleicht, kaufen Arbeitnehmer real nicht mehr. Sie zahlen aber trotzdem mehr Steuern.

    Diesen Effekt nennt man kalte Progression. Laut Schätzungen der Bundesbank zahlen die Deutschen allein in diesem Jahr 8,2 Milliarden Euro zu viel Einkommensteuer …

    Klingbeil bricht mit der Tradition

    Damit ist jetzt Schluss. Finanzminister Lars Klingbeil hat einen anderen Kurs eingeschlagen.

    Sein Ministerium begründet das offen: „Die Koalition hat sich angesichts begrenzter haushaltspolitischer Spielräume für einen anderen Ansatz entschieden als einen pauschalen Inflationsausgleich.“ …

    Schleichende Abgabenerhöhung kehrt zurück

    Politisch ist der Kurswechsel heikel. Die Bundesregierung spricht von gezielter Entlastung für untere und mittlere Einkommen sowie Familien. Tatsächlich aber fällt der Ausgleich der kalten Progression deutlich kleiner aus als in den Vorjahren.

    Für viele Arbeitnehmer bedeutet das: Sie bekommen zwar nominell mehr Lohn, zahlen aber real mehr …

    Quelle: Artikel von Marcel Reich auf merkur.de

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  • Gold auf 6.300 Dollar? JP Morgan macht eine klare Ansage

    Der Goldpreis hat sich seit Ende 2023 mehr als verdoppelt und bricht Rekord um Rekord. Die Analysten von JP Morgan sind aber überzeugt: Das Beste kommt noch.

    Gold glänzt wie selten zuvor. Seit Jahren befindet sich das Edelmetall in einer gigantischen Rally und legte 2025 sogar um 65 Prozent zu – das stärkste Jahresergebnis seit 1979. Auch 2026 setzt es seinen Höhenflug fort – wenn auch mit einigen Dellen. Für die Strategen der amerikanischen Großbank JP Morgan ist die Frage nicht ob, sondern wie weit der Preis noch steigen kann. Ihre Prognose: Der Preis könnte auf zwischen 6.000 und 6.300 Dollar je Unze steigen.

    Goldpreis: Rückenwind aus mehreren Richtungen
    Doch was treibt den Goldpreis derzeit an? JP Morgan sieht ein Zusammenspiel mehrerer struktureller Kräfte:

    1. Ein schwacher Dollar: Da Gold in US-Dollar notiert wird, profitiert das Edelmetall von einer Schwäche der amerikanischen Währung. Der Dollar hat nach einem Jahr signifikanter Verluste zwar begonnen, sich zu stabilisieren – bleibt aber unter Druck. Anhaltende Zweifel an der Unabhängigkeit der US-Notenbank Federal Reserve und wachsende Bedenken über die fiskalische Lage der Vereinigten Staaten bremsen eine nachhaltige Erholung des Greenbacks.
    2. Kaufrausch der Zentralbanken: Der vielleicht bedeutendste neue Treiber: Zentralbanken weltweit kaufen Gold in einem historisch beispiellosen Tempo. 2022 erwarben sie netto 1.082 Tonnen – mehr als doppelt so viel wie im Zehnjahresschnitt davor. Dieses hohe Tempo hielt auch 2023 und 2024 an. Hauptmotiv ist Diversifikation weg vom US-Dollar, besonders bei Schwellenländern, die ihre Reserven weniger anfällig für potenzielle Sanktionen machen wollen. Laut einer Umfrage des World Gold Council planen 43 Prozent der befragten Zentralbanken, ihre Goldreserven im kommenden Jahr weiter zu erhöhen.
    3. Zuflüsse von Privatanlegern: Gold-ETFs erlebten ab Mitte 2024 einen deutlichen Zulauf. Der Hintergrund: Als die Fed begann, die Zinsen zu senken, wurden Geldmarktfonds und Tagesgeld weniger attraktiv – und Gold profitierte. Die bekannten ETF-Bestände stiegen von rund 82 Milliarden US-Dollar Mitte 2024 auf über 98 Milliarden Dollar Ende 2025.

    Obwohl die Fed die Zinsen in einem historisch rasanten Tempo anhob und die Realrenditen auf den höchsten Stand seit der Finanzkrise 2008 trieb, blieb Gold bemerkenswert stabil und zog danach sogar kräftig an.

    JP Morgan erklärt diese Entkopplung mit dem veränderten Nachfrageverhalten der Zentralbanken. Die Bank rechnet damit, dass sich die inverse Korrelation langfristig wieder normalisiert – Gold aber weiterhin asymmetrisch reagiert: Es steigt stärker, wenn Zinsen fallen, als es fällt, wenn Zinsen steigen …

    Prognosen: Was andere Banken zu Gold sagen
    JP Morgan ist mit seinem Optimismus nicht allein – wenngleich die Kursziele der Häuser teils erheblich auseinandergehen.

    Stratege Michael Hsueh von der Deutschen Bank stuft den Goldmarkt ebenfalls als außergewöhnlich stark ein. Seit August 2024 befinde sich der Preis in einer Phase, die er als „explosiv“ bezeichnet – und dieser Zustand halte an. Sein Kursziel für Ende 2026: 4.600 US-Dollar je Unze.

    Auch Strategen von Wells Fargo sehen das Edelmetall zunehmend als attraktiven Portfoliobaustein. Das US-Haus betont vor allem die Diversifikationseigenschaften des Edelmetalls in einem Umfeld erhöhter geopolitischer Unsicherheit und nachlassender Attraktivität von Geldmarktprodukten. Das Institut erhöhte seine Prognose für Ende 2026 erst und passte dann diese im Rahmen seines Mid-Year Outlooks zuletzt auf eine Spanne von 5.300 bis 5.500 US-Dollar an.

    Trotz unterschiedlicher Kursziele sind sich die Analysehäuser aber einig: Die anhaltende Schwäche des US-Dollars, strukturell erhöhte Zentralbanknachfrage aus Schwellenländern sowie die Suche nach Alternativen zu Geldmarktanlagen sind die dominierenden Treiber. Geopolitische Risiken – von den US-Defiziten bis zu Handelskonflikten – verstärken dieses Bild …

    Quelle: Artikel von Lisa Mayerhofer auf boerse-online.de

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  • Weniger Filialen und Fusionen: Was das Bankensterben für Kunden und Mittelstand heißt

    Wenn die Hausbank schließt, werden Wege für Kundinnen und Kunden oft länger. Und für den Mittelstand kann das Investitionen erschweren…

    Für viele Menschen auf dem Land verändert es den Alltag, wenn die kleine Bankfiliale von nebenan schließt. Manche Geldhäuser werden kreativ, um Wege zu verkürzen und den Service möglichst zu erhalten. Doch die Folgen reichen weit über längere Wege hinaus: Auch die Finanzierung von Unternehmen und damit die wirtschaftliche Entwicklung ganzer Regionen können betroffen sein …

    Was Filialschließungen für Unternehmen bedeuten
    Auch in Hohne in Niedersachsen ist die letzte Bankfiliale weg. Wer Bargeld braucht, bekommt es im Supermarkt an der Kasse. Für viele im Ort klingt das nach einer Notlösung. Inge Häveker fährt mit dem Bus nach Lachendorf, um Geld zu holen und Kontoauszüge zu ziehen. Die Rückfahrt wird zum Problem: Der nächste Bus kommt erst eineinhalb Stunden später…

    Sie sagt, sie fühle sich als kleine Unternehmerin von der Sparkasse allein gelassen …

    Viele Filialen verschwinden
    Seit 1970 ist die Zahl der Sparkassen um fast 60 Prozent gesunken, die Zahl ihrer Filialen hat sich ungefähr halbiert. Noch drastischer ist der Rückgang bei den Genossenschaftsbanken: Von den Instituten sind mehr als 90 Prozent verschwunden. Auch die Privaten ziehen sich stark aus der Fläche zurück. In den vergangenen zwei Jahrzehnten haben sie rund zwei Drittel ihrer Standorte abgebaut …

    Negative Folgen für Kreditvergaben
    Für kleine und mittlere Unternehmen kann der Rückzug schwerer wiegen. Kaserer sagt im Interview mit dem ARD-Wirtschaftsmagazin Plusminus, Kreditvergabe sei immer auch Risikoeinschätzung. Eine Bank vor Ort kenne ein Unternehmen besser. Dadurch falle die Kreditentscheidung leichter.
    Wenn Banken verschwinden, könne deshalb die eine oder andere Investition ausfallen. Für den regionalen Mittelstand sei das eine schlechte Nachricht …

    Quelle: Artikel von Johannes Lenz, BR auf tagesschau.de

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  • Volkswagens Entwicklungstochter IAV streicht 2000 Jobs in Deutschland

    Volkswagens Entwicklungstochter IAV wird bis Ende 2027 2000 Stellen streichen. Darauf haben sich der Vorstand, der Betriebsrat und die IG Metall verständigt. Durch sozialverträglichen Jobabbau soll die Zahl der IAV-Beschäftigten auf knapp 3000 reduziert werden.

    Das Unternehmen hält an seinem angekündigten Stellenabbau fest und will die Belegschaft bis Ende 2027 von aktuell rund 5000 Mitarbeitern auf 2970 Beschäftigte reduzieren …

    Mehr als jeder zweite Arbeitsplatz betroffen

    Mit der Zielgröße von 2970 Beschäftigten bis Ende 2027 sollen mehr als 40 Prozent der heutigen Arbeitsplätze bei IAV entfallen. Rechnet man das bereits zuvor beschlossene und 2024 umgesetzte Abbauprogramm von 600 Arbeitsplätzen hinzu, ist sogar mehr als jeder zweite Arbeitsplatz betroffen …

    In einer ersten Sanierungsrunde 2024 und 2025 hatte die Gesellschaft bereits 1200 Jobs gestrichen. IAV kämpft in einem Markt, der von Kampfpreisen geprägt ist. Viele Wettbewerber haben deutlich niedrigere Kostenstrukturen, weil sie aus Asien kommen oder stärker aus Ländern wie Indien heraus arbeiten …

    Quelle: Artikel auf manager-magazin.de

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  • KI-Skeptiker Michael Burry: Big-Short-Investor warnt vor baldigem Börsencrash

    Besser als erwartet ausgefallene Konzernbilanzen und aufgeflammte Hoffnungen auf eine Öffnung der Straße von Hormus haben die US-Indizes auf neue Rekordhöhen gehoben. Big-Short-Investor Michael Burry warnt derweil vor einem Börsencrash.

    Am 19. Oktober 1987 kam es zum ersten Börsencrash nach dem Zweiten Weltkrieg. An dem als Schwarzer Montag in die Geschichte eingegangenen Tag brach der Dow Jones um 22,6 Prozent ein. Zuvor hatte sich der Index, der die 30 größten US-Unternehmen vereint, innerhalb von zwei Jahren fast verdoppelt.

    Michael Burry: Short-Wetten gegen Börsen-Hype
    Einen ähnlichen Kursrutsch erwartet jetzt offenbar der als Big-Short-Investor bekannte Michael Burry angesichts der neuen Höchststände an den US-Börsen …

    KI: Hyperscaler treiben Börsen-Boom
    Ein beachtlicher Teil der Zugewinne ist auf die Investor:innen-Begeisterung über die sprudelnden Einnahmen der sogenannten Hyperscaler wie Amazon (AWS), Microsoft (Azure) oder Alphabet (Google Cloud Platform) zurückzuführen. Als Hyperscaler werden Anbieter von Cloud-Diensten mit einer großen Anzahl an Servern und Rechenzentren bezeichnet – das Rückgrat des aktuellen KI-Hypes …

    Die gute Stimmung könnte allerdings getrübt werden, wenn sich die enormen Investitionen in die KI-Infrastruktur nicht in dem erhofften Ausmaß auszahlen.

    Kommt ein Börsencrash? Burry meint, ja
    Genau dies befürchtet Big-Short-Investor Burry, der schon länger auf einen Einbruch der KI-Aktien setzt. So hält er Short-Positionen bei Nvidia, Palantir oder Tesla sowie weiteren Unternehmen aus dem KI-Sektor. Alle diese Wetten, außer jene auf einen Kursverfall bei Nvidia, sollen laut Burry derzeit für ihn profitabel sein.

    Insbesondere ein Dorn im Auge ist Burry laut CNBC die Finanzierung des milliardenschweren Ausbaus der IT-Infrastruktur. Zuletzt hatte etwa ein möglicher Deal für Aufmerksamkeit gesorgt, in dessen Rahmen Nvidia OpenAI eine Bürgschaft in der Höhe von 250 Milliarden Dollar ausstellen würde, damit Softbank an günstigere Kredite für ein Mega-Rechenzentrum kommen könnte …

    Quelle: Artikel von Jörn Brien auf t3n.de

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  • Rente reicht nur in vier EU-Ländern für die Ausgaben im Alter

    Berlin – Für viele Deutsche ist es ein Albtraum: Die staatliche Rente, auf die man sich jahrelang verlassen hat, reicht am Ende nicht aus.

    Laut einer Analyse des unabhängigen Research-Centers DataPulse droht dieses Szenario in 26 von 30 EU-Ländern. Die Analyse vergleicht die staatliche Altersrente mit den durchschnittlichen Lebenshaltungskosten älterer Menschen in jedem Land und kommt zu einem ernüchternden Ergebnis …

    Rente reicht in nur wenigen EU-Ländern für durchschnittliche Altersausgaben

    Und wie sieht es in Deutschland aus? Die Analyse zeigt, dass die durchschnittlichen Ausgaben bei 28.700 Euro liegen, während die durchschnittliche Rente nur 19.100 Euro beträgt. Das ergibt ein Defizit von 33 Prozent. Damit liegt Deutschland auf dem siebtletzten Platz, hinter Zypern und der Slowakei …

    Quelle: Artikel von Richard Strobl auf merkur.de

  • Chef der mächtigsten Bank der Welt rät von breiten Aktienkäufen ab

    JP Morgan-CEO Jamie Dimon würde sein privates Geld aktuell weder in Aktien der S&P 500 noch in US-Staatsanleihen stecken.

    New York – Wenn Jamie Dimon über die Finanzmärkte spricht, hört die Wall Street hin. Der Vorstandschef von JPMorgan Chase führt nicht nur die größte Bank der Vereinigten Staaten, sondern gilt seit Jahren als einer der einflussreichsten Banker weltweit. Umso bemerkenswerter sind seine jüngsten Aussagen.

    Denn während der S&P 500 von Rekord zu Rekord eilt und Anleger ungebrochen auf den KI-Boom setzen, würde Dimon ausgerechnet jetzt weder den breiten US-Aktienmarkt noch langfristige US-Staatsanleihen kaufen.

    Im Gespräch mit CNBC machte der JPMorgan-Chef deutlich, dass die Finanzmärkte seiner Ansicht nach eine ganze Reihe gravierender Risiken unterschätzen. „Ich glaube, diese Risiken sind wahrscheinlich größer, als andere Leute denken“, sagte Dimon.

    Gemeint sind vor allem die geopolitischen Spannungen rund um die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten, der zunehmende Konflikt zwischen den USA und China sowie die weltweit steigenden Verteidigungsausgaben. Hinzu kommen die immer weiter wachsenden Haushaltsdefizite vieler Staaten – allen voran der USA.

    Staatsverschuldung bereitet Dimon große Sorgen

    Gerade diese Staatsverschuldung bereitet dem Banker Sorgen. Jahrelang konnten Regierungen ihre Defizite dank niedriger Zinsen vergleichsweise problemlos finanzieren. Doch diese Zeit könnte vorbei sein. Dimon rechnet damit, dass Investoren künftig höhere Renditen verlangen werden, um den amerikanischen Staat weiterhin zu finanzieren. „Ich gehe davon aus, dass dies zu einem Problem werden wird“, sagte er.

    Das hat direkte Folgen für den Anleihemarkt. Auf die Frage, ob er aktuell langfristige US-Staatsanleihen kaufen würde, antwortete Dimon ohne Zögern: „Persönlich nein.“ Selbst wenn die Inflation wieder auf das Zwei-Prozent-Ziel der US-Notenbank zurückfallen sollte, hält er Renditen zehnjähriger Staatsanleihen von vier bis viereinhalb Prozent für angemessen …

    Mindestens ebenso zurückhaltend äußerte sich der JPMorgan-Chef zum Aktienmarkt. Zwar schließt Dimon Investitionen grundsätzlich nicht aus. Einzelne Unternehmen könnten durchaus attraktive Chancen bieten. Den breiten Markt würde er bei den aktuellen Bewertungen allerdings meiden. Gleichzeitig bestätigte er, zuletzt keine Aktien gekauft zu haben …

    Besonders skeptisch blickt Dimon dabei auf den aktuellen KI-Boom. Zwar zweifelt er nicht grundsätzlich an der wirtschaftlichen Bedeutung Künstlicher Intelligenz. Die Erwartungen vieler Anleger hält er jedoch für überzogen. „Wird es sich so auszahlen, wie man es sich erhofft, und auch im erwarteten Zeitrahmen? Definitiv nicht“, sagte der Banker …

    Mit seiner vorsichtigen Haltung steht der JPMorgan-Chef inzwischen nicht mehr allein da. Zuletzt hatte bereits Warren Buffett den spekulativen Charakter vieler Marktbewegungen kritisiert und erklärt, der Aktienmarkt gleiche zunehmend einem Glücksspiel. Auch Michael Burry, der mit seiner Wette gegen den US-Immobilienmarkt weltbekannt wurde, warnt seit Monaten vor Überbewertungen in einzelnen Marktsegmenten …

    Gleichzeitig könnten geopolitische Konflikte, dauerhaft hohe Staatsdefizite oder eine unerwartet hartnäckige Inflation das Bild schnell verändern …

    Quelle: Artikel von Oliver Götz auf merkur.de

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  • Europäer können über Design neuer Euro-Banknoten abstimmen

    Die Europäische Zentralbank hat zehn mögliche Designs für die kommende Serie der Euro-Banknoten vorgestellt – und alle Europäer können online abstimmen.

    Welche Motive kommen künftig auf die Euro-Geldscheine? Die Europäische Zentralbank (EZB) hat am Donnerstag in Frankfurt zehn Entwürfe vorgestellt. Die EZB präsentierte dabei je fünf Gestaltungsvorschläge zu den beiden Themen „Flüsse und Vögel“ und „Europäische Kultur“.

    Bis zum 21. September können sich Europäerinnen und Europäer an einer Online-Umfrage (externer Link) beteiligen. Wahrscheinlich Ende 2026 wird der EZB-Rat einen Vorschlag auswählen …

    Quelle: Artikel auf br.de

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  • Cyberangriff auf Rumänien: Hacker löscht Grundbuchdatenbank eines ganzen Landes

    Ein Cyberangriff hat Rumäniens Katasterbehörde erwischt. Der Angreifer hat jede Menge Daten abgegriffen und die gesamte Grundbuchdatenbank gelöscht.

    Die rumänische Katasterbehörde ist Ziel eines Cyberangriffs geworden, bei dem offenbar die gesamte Grundbuchdatenbank Rumäniens gelöscht wurde …

    Ziel des Angriffs war Rumäniens Nationale Agentur für Grundkataster und Immobilienverlautbarung ANCPI (Agenția Națională de Cadastru și Publicitate Imobiliară). Bekannt wurde der Vorfall den Angaben zufolge am 14. Juli, als der Angreifer nach einem gescheiterten Erpressungsversuch begann, Daten zu löschen …

    Daten stehen zum Verkauf

    Laut Recorded Future News sollen bei dem Angriff auch bekannte Sicherheitslücken ausgenutzt worden sein, vor denen Behörden kurz zuvor gewarnt hatten. Der ByteToBreach genannte Angreifer soll in Algerien ansässig sein und versucht wohl seit einigen Tagen, abgegriffene Daten der ANCPI in einem Hackerforum zu verkaufen, darunter Zugangsdaten von Mitarbeitern, interne Dokumente und Quellcodes sowie Details über das IT-Netzwerk der Behörde …

    Der Cyberangriff soll auch die E-Mail-Systeme der ANCPI sowie von Notaren, Rechtsanwälten, Katasterfachleuten und ANCPI-Mitarbeitern genutzte Onlinedienste lahmgelegt haben. Die rumänische Behörde soll dadurch aktuell nicht in der Lage sein, Immobilientransaktionen zu bearbeiten oder Bürgern Eigentumsnachweise oder Grundbuchauszüge auszustellen …

    Quelle: Artikel von Marc Stöckel auf golem.de

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  • Bis zu 40.000 Jobs: Bayerns Industrie droht ein massiver Stellenverlust

    Industrie: Die Beschäftigtenzahl könnte bis Ende 2026 auf 825.000 sinken. Zwei Verbände und amtliche Produktionsdaten stützen die Prognose unabhängig voneinander.

    In der bayerischen Metall- und Elektroindustrie könnten 2025 und 2026 zusammen bis zu 40.000 Stellen wegfallen. Die Arbeitgeberverbände bayme und vbm beziffern den Abbau für 2025 auf bereits vollzogene 20.000 Jobs; für 2026 rechnen sie mit einem Verlust in ähnlicher Größenordnung. Nach derzeitigem Stand könnte die Zahl der Beschäftigten in der Branche bis Ende 2026 auf 825.000 sinken – Ende 2023 waren es noch über 870.000.

    „Die wirtschaftliche Lage in der bayerischen M+E-Branche bleibt schlecht“, sagte Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

    Unabhängig davon kommt der Bayerische Industrie- und Handelskammertag (BIHK) in einer eigenen Firmenumfrage zu einem ähnlichen Befund. Demnach wollen branchenübergreifend 24 Prozent der Betriebe Personal abbauen, nur 11 Prozent planen Neueinstellungen. In der Industrie ist es laut BIHK sogar jedes dritte Unternehmen. BIHK-Hauptgeschäftsführer Manfred Gößl: „Der bayerische Arbeitsmarkt wirkt robuster, als er tatsächlich ist.“

    Quelle: Artikel auf t-online.de

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  • Kosten senken, Vermögen vor Inflation schützen: Lösungen für unsichere Zeiten

    Ursachen steigender Kosten: Energiekosten und unrentable Versicherungen

    Inflation, Unsicherheiten am Arbeitsmarkt und eine immer größer werdende Rentenlücke stellen Privatpersonen und Unternehmen in Deutschland vor wachsende Herausforderungen.

    Viele Unternehmen und Privatpersonen kämpfen bereits seit Jahren mit stetig wachsenden Kosten. Neben Energiekosten, die im internationalen Vergleich in Deutschland besonders hoch ausfallen, führen auch Versicherungsverträge, etwa Lebensversicherungen, betriebliche Altersvorsorge, Riester- oder Rentenversicherungen – häufig zu einer Belastung, statt Mehrwert zu schaffen. Hinter dem Versprechen der Altersvorsorge stecken oftmals hohe Gebühren, eine schwache Rendite und steuerliche Nachteile. Die Folge: Die Ablaufleistung oder der Rückkaufswert einer Lebensversicherung oder Rentenversicherung bleibt häufig deutlich unter den eigenen Einzahlungen, sodass von einem lohnenden Investment nicht die Rede sein kann …

    Strategien gegen Inflation, Staatsverschuldung und Währungsrisiken

    Die Entwicklung von Inflation und das Wachstum der Staatsverschuldung, sowohl in Deutschland als auch global, bedrohen langfristig die Kaufkraft privater und betrieblicher Ersparnisse. Das klassische Sparen auf Bankkonten wird durch die anhaltende negative Realzinsphase erschwert, während Themen wie Abgeltungssteuer, Vermögenssteuer und Kapitalertragssteuer an Gewicht gewinnen. Gleichzeitig zeigt sich, dass das Vertrauen in das FIAT-Geldsystem abnimmt und die Sorge vor einer möglichen Währungsreform wächst. In dieser Lage ist es umso wichtiger, rechtzeitig alternative Wege der Vermögenssicherung zu identifizieren …

    Edelmetalle als Fundament der intelligenten Altersvorsorge

    Ein zentraler Baustein der vorgestellten Konzepte ist der gezielte Vermögensaufbau mit Edelmetallen. Während klassische Vorsorgemodelle zunehmend als unsicher gelten, bietet etwa das Investieren in Gold oder andere Edelmetalle über langfristige Sparpläne eine interessante Alternative. Auch mit vergleichsweise geringen Beträgen lässt sich, etwa durch monatliches Sparen oder Einmalanlagen, eine solide Wertbasis schaffen. Das professionelle Management der Lagerung schützt nicht nur vor Einbruch und Diebstahl, sondern auch vor potenziellen Zugriffen des Staates. Die Vorteile wie Werterhalt, Inflationsschutz, Flexibilität beim Edelmetallkauf und die Möglichkeit, nicht nur Gold, sondern auch andere Edelmetalle steuerfrei einmalig oder monatlich zu kaufen, machen Edelmetalle zunehmend zu einem Schlüsselfaktor der Altersvorsorge privat und bieten eine Antwort auf das strukturelle Risiko klassischer Versicherungsprodukte, besonders im Hinblick auf den zukünftigen Arbeitsmarkt und die absehbare Entwicklung der Rente.

    Handlungsoptionen für Unternehmen und Privatkunden

    Für Privatkunden steht der Schutz und gezielte Aufbau von Vermögenswerten, effizientes Erbschaftsmanagement und die Schließung der Rentenlücke im Fokus. Auf www.positivsparen.de werden regelmäßig Online-Präsentationen sowie Seminare zu Themen wie Vermögensaufbau mit Edelmetallen und Schutz vor Enteignungsmaßnahmen angeboten …

    Quelle: focus.de

  • „Nie dagewesene Transformation“: Hochrangige Warnung vor Folgen von KI für Jobs

    Weit über 200 renommierte Ökonominnen und Ökonomen warnen vor den Folgen der KI-Revolution für den Arbeitsmarkt. Es müsse jetzt gehandelt werden, fordern sie.

    Die rasch fortschreitende Weiterentwicklung der KI-Technik könnte eine Umwälzung unserer Wirtschaft zur Folge haben, die jene der Industriellen Revolution übertrifft – und das in einer viel kürzeren Zeitspanne. Davor warnen mehr als 230 Wirtschaftswissenschaftlerinnen und Wirtschaftswissenschaftler, darunter mehr als ein Dutzend mit einem Nobelpreis, in einem offenen Brief. Unter dem Slogan „We Must Act Now“ fordern sie, dass in der Wirtschaftswissenschaft, der Politik und der Tech-Branche jetzt gehandelt werden müsse, „um die wirtschaftlichen Zusammenhänge der transformativen KI zu verstehen und die Anreize, Leitplanken und Institutionen zu schaffen, die erforderlich sind“ …

    Laut der New York Times ist die Warnung das jüngste Zeichen dafür, dass in der Wirtschaftswissenschaft immer mehr Fachleute überzeugt sind, dass die Risiken der KI-Revolution unterschätzt werden. Das zeige sich auch daran, dass die Namen zahlreicher Expertinnen und Experten auftauchen, die das Potenzial von KI bislang eher skeptisch gesehen hätten. Insgesamt seien weiterhin viele davon überzeugt, dass Künstlichen Intelligenz langfristig Vorteile bringen wird. Kurzfristig könnte sie aber Millionen Arbeitsplätze überflüssig machen, mit dramatischen Folgen …

    In Deutschland hat Digitalminister Karsten Wildberger im Frühjahr gefordert, dass sich das Land auf dramatische Jobverluste wegen des Vormarschs der Künstlichen Intelligenz einstellen müsse …

    Quelle: Artikel von Martin Holland auf heise.de

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  • 40 Milliarden Euro fehlen: Jetzt wird die Renten-Lüge sichtbar

    Wer jeden Monat Rentenbeiträge zahlt, dürfte einen einfachen Gedanken haben: Mein Geld landet später einmal wieder bei mir.

    Ganz stimmt das allerdings nicht. Denn die gesetzliche Rentenversicherung finanziert nicht nur klassische Rentenansprüche von Menschen, die Beiträge eingezahlt haben. Sie übernimmt auch zahlreiche Leistungen, für die nie Beiträge geflossen sind. Dadurch fehlen pro Jahr 40 Milliarden Euro in der Rentenkasse, die die Beitragszahler schultern müssen …

    Die Zahlen sind gewaltig. Nach Berechnungen der Deutschen Rentenversicherung beliefen sich die sogenannten nicht beitragsgedeckten Leistungen im Jahr 2023 auf rund 124 Milliarden Euro. Dazu zählen etwa Kindererziehungszeiten, bestimmte Hinterbliebenenleistungen …

    Dem standen Bundeszuschüsse von lediglich etwa 84 Milliarden Euro gegenüber. Unterm Strich blieb eine Finanzierungslücke von knapp 40 Milliarden Euro …

    Die Betroffenen erhalten diese Ansprüche zu Recht. Die Frage ist lediglich, wer die Rechnung bezahlen soll … dass gesamtgesellschaftliche Aufgaben grundsätzlich aus Steuermitteln und nicht aus den Beiträgen der Versicherten finanziert werden sollten. Zu den größten Posten gehören die frühere Höherwertung von Ost-Entgelten nach der Wiedervereinigung, Kindererziehungszeiten für vor 1992 geborene Kinder …

    Alle Leistungen eint, dass es politische Entscheidungen waren, die gesellschaftlich gewollt sind und bis heute breite Zustimmung genießen …

    Für viele Experten ist das ein Signal, wie künftige Reformen aussehen könnten: Sozialpolitische Leistungen ja, aber bezahlt vom Staat und nicht allein von den Beitragszahlern.

    Trotz der klaren Empfehlung bleibt die Zukunft offen. Über die Umsetzung entscheidet am Ende die Politik …

    Quelle: Artikel von Stefan Doerr auf msn.com

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  • Bitcoin: Klingbeils Steuer-Hammer trifft Krypto-Anleger

    Es ist ein oft gesehenes Muster der deutschen Finanzpolitik: Sobald das Geld knapp wird, schielt der Fiskus gierig auf die privaten Einkünfte der Bürger. Das Bundeskabinett hat nun den Haushaltsentwurf für 2027 abgesegnet – und damit den Angriff auf die letzte Bastion für Krypto-Anleger eingeläutet. Die steuerfreie Haltefrist für Bitcoin und Co. soll fallen. Nach dem Prinzip „Euer Risiko, unser Gewinn“ will der Staat künftig bei jedem Kursgewinn kräftig mitkassieren …

    Bisher durften Anleger ihre Gewinne nach einem Jahr Haltefrist steuerfrei einstreichen. Finanzminister Lars Klingbeil beendet dies nun per Federstrich. Künftig sollen digitale Assets wie Aktien besteuert werden: 25 Prozent plus Solidaritätszuschlag, macht 26,375 Prozent für die Staatskasse …

    Die Doppelmoral der Gesetzgeber

    Dass dieses Vorgehen unter dem Deckmantel der „Gerechtigkeit“ verkauft wird, entbehrt nicht einer gewissen Ironie …

    Quelle: Artikel von Philipp Schleu auf deraktionaer.de

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  • Bundeshaushalt 2027: Lars Klingbeil plant 2027 mit fast 204 Milliarden Euro Neuverschuldung

    Neuverschuldung: Viele neue Schulden, Kürzungen beim Klimafonds, beim Eltern- und beim Wohngeld: Bundesfinanzminister Lars Klingbeil hat einen Haushaltsentwurf für 2027 geschnürt.

    Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) sieht für den neuen Bundeshaushalt im kommenden Jahr eine Neuverschuldung von mehr als 200 Milliarden Euro vor. Das geht aus dem Regierungsentwurf für den Haushalt hervor, der der ZEIT vorliegt. Demnach sind für 2027 im Kernhaushalt Ausgaben von insgesamt 555,4 Milliarden Euro geplant, bei einer Nettokreditaufnahme von 118,7 Milliarden Euro.

    Die Gesamtsumme der Neuverschuldung von 203,7 Milliarden Euro ergibt sich durch die weitere Verschuldung durch die beiden Sondervermögen. So kommen aus dem sogenannten Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität weitere 54,9 Milliarden Euro hinzu. Zusätzliche 30 Milliarden Euro an neuen Schulden ergeben sich laut dem Entwurf über das Sondervermögen für die Bundeswehr. Insgesamt fällt die Neuverschuldung damit um rund acht Milliarden Euro höher aus als von der Regierung Ende April bei der Aufstellung der Etat-Eckwerte geplant …

    Entwurf kommende Woche im Kabinett
    Die Gesamtinvestitionen – darunter fallen auch Infrastrukturvorhaben – sollen 2027 um rund 700 Millionen Euro im Vergleich zum laufenden Jahr sinken, auf 117,5 Milliarden Euro. In dem Entwurf verweist das Bundesfinanzministerium darauf, dass die Budgetplanungen auf ‌einem unsicheren wirtschaftlichen Umfeld basieren …

    Quelle: Artikel auf zeit.de

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  • Gold- und Silberprognose: Warum Starinvestor Eric Sprott den Preisrutsch als kurzfristiges Rauschen entlarvt

    Gold- und Silberpreis haben zuletzt deutlich nachgegeben, doch für Starinvestor Eric Sprott bleibt die langfristige Ausgangslage intakt.

    Papiermarkt-Volatilität vs. intakte Fundamentaldaten

    Gold- und Silberpreis haben zuletzt deutlich nachgegeben, doch für Starinvestor Eric Sprott bleibt die langfristige Ausgangslage intakt. In einem Interview mit Sprott Money erklärte er, die jüngsten Preisrückgänge seien vor allem der hohen Volatilität an den Terminmärkten geschuldet und kein Anzeichen schwächelnde Fundamentaldaten.

    Vergleiche mit den scharfen, historischen Rückgängen von 1980 und 2008 würden zeigen, dass sich Edelmetalle stets erholten, wenn wirtschaftliche Realitäten den Papiermarkt wieder in den Hintergrund drängten. Ende Januar habe sich am Beispiel des Silberpreises gezeigt, wie stark der Terminmarkt mit seinen massiven Short-Positionen großer Geschäftsbanken und plötzlichen Margin-Erhöhungen die kurzfristigen Preisbewegungen verzerren könne.

    Makroökonomisches Umfeld und Nachfrage aus Asien stützen

    Der Minenmilliardär konzentriert sich stattdessen auf das makroökonomische Gesamtbild. Angesichts explodierender Staatsdefizite, fortdauernder geopolitischer Spannungen und Notenbanken, die zwischen Inflationsbekämpfung und Wachstumsförderung feststecken, rechnet Sprott mit einem langfristigen Kaufkraftverlust der westlichen Währungen. Dieser Vertrauensverlust in das Fiat-System macht physisches Gold als harten Vermögenswert unverzichtbar. Zusätzlichen Schub liefert die physische Nachfrage aus Asien: Während China große Mengen importiert und seine eigene Produktion im Land behält, bleibt Indien Sprott zufolge trotz regulatorischer Eingriffe ein dominanter Abnehmer. Begleitet wird dies durch die Notenbanken, die ihre Reserven zunehmend in Edelmetalle diversifizieren.

    Silber: Angebotsdefizit trifft auf Technologie-Boom

    Eine besondere Rolle nimmt für Eric Sprott Silber ein, da hier zur monetären Funktion eine rasant wachsende industrielle Bedeutung komme. Megatrends wie erneuerbare Energien, künstliche Intelligenz und der Ausbau von Rechenzentren würden die Nachfrage dauerhaft wachsen lassen, erklärte er. Da ein Großteil dieses industriell genutzten Silbers dauerhaft verbraucht und nicht recycelt werde, verschärfe sich das strukturelle Angebotsdefizit der letzten Jahre weiter.

    Für Investoren ergibt sich laut Sprott daraus ein klares Fazit: Während Terminpositionen kurzfristig für Lärm am Markt sorgen, wird der langfristige Aufwärtstrend von Gold und Silber durch die globale Schuldenlast, asiatische Käufer und den massiven industriellen Silberverbrauch nachhaltig untermauert …

    Quelle: Artikel von Björn Junker auf goldinvest.de

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  • Deloitte-Berater nach interner Town Hall: „Unser Modell ist am Ende, wir werden durch Roboter ersetzt“

    Eine interne Town-Hall-Veranstaltung bei Deloitte hat unter den eigenen Beratern für Unmut gesorgt. Die Botschaft des Managements: Das klassische Geschäftsmodell der Stundenabrechnung gerät im KI-Zeitalter massiv unter Druck.

    Laut einem Bericht des Wall Street Journal präsentierte Jason Manstof, ein Leiter in Deloittes US-Beratungssparte für den öffentlichen Sektor, vergangenen Monat eine Grafik, die das Schrumpfen des arbeitsstundenbasierten Beratungsgeschäfts bis 2035 zeigte. Der grüne Balken am unteren Rand, der das Kerngeschäft der Branche repräsentiert, schrumpft demnach auf einen schmalen Streifen des Gesamtmarktes zusammen …

    Quelle: Artikel von Maximilian Schreiner auf the-decoder.de

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  • Pläne des Vorstands: Bei VW könnten bis zu 100.000 Stellen wegfallen

    Der VW-Vorstand plant offenbar einen größeren Stellenabbau als bisher bekannt. Medienberichten zufolge könnten weltweit bis zu 100.000 Arbeitsplätze gestrichen werden. Der Aufsichtsrat soll am 9. Juli darüber beraten …

    Werksschließungen „mittelfristig“ möglich

    Die Werke in Hannover, Zwickau und Emden sowie der Audi-Standort Neckarsulm könnten geschlossen werden. Ein konkretes Datum für die Maßnahmen nannte das Blatt nicht. Dem Bericht zufolge könnten die Werke „mittelfristig“ geschlossen werden. Die Pläne seien Teil des neuen Zielbilds 2030, das VW-Chef Oliver Blume dem Vorstand am Mittwoch vorgestellt habe.Noch ist unklar, wie genau die Arbeitsplätze im VW-Konzern abgebaut werden sollen. Ein zweiter Insider sagte dem Manager Magazin, in dem zentralen Papier stehe bewusst keine eindeutige Zahl.

    VW kündigt „tiefgreifende“ Veränderungen an

    Der Konzern bestätigte die Zahlen nicht, sprach jedoch von „tiefgreifenden“ Veränderungen, die bevorstünden. „Dafür hat der Konzernvorstand in den vergangenen Monaten intensiv an einem Zukunftsplan für die Neuaufstellung des Unternehmens gearbeitet“, erklärte ein VW-Sprecher.Das aktuelle Geschäftsmodell, Autos in Deutschland zu entwickeln, in Europa zu produzieren und weltweit zu exportieren, funktioniere nicht mehr für alle Marken. Er verwies auf Zölle, härteren Wettbewerb und allgemein schlechte Marktentwicklungen.“Die Welt hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend gewandelt“, erklärte der Konzernsprecher. „Um unter diesen Rahmenbedingungen weiter erfolgreich zu bleiben, müssen wir uns weiterentwickeln.“ Der gesamte Konzern müsse seine Wettbewerbsfähigkeit erheblich steigern …

    Quelle: Artikel auf tagesschau.de

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  • Banken kürzen Einlagensicherung: So schützen Sie Ihr Vermögen vor einer Bankenpleite

    Bankguthaben in der EU sind durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt – doch nicht jede Sicherung ist verlässlich …

    Wie funktioniert die gesetzliche Einlagensicherung?

    Wenn eine Bank in der EU insolvent wird, sind die Guthaben der Kundinnen und Kunden bis zu einem bestimmten Betrag geschützt. Die sogenannte gesetzliche Einlagensicherung garantiert, dass pro Person und Bank bis zu 100.000 Euro ausgezahlt werden. Diese Regelung gilt für alle Banken innerhalb der Europäischen Union …

    Warum wurden die Sicherungsgrenzen gesenkt?

    Lange Zeit konnten vermögende Kunden auf sehr hohe Absicherungen durch die freiwilligen Sicherungsfonds vertrauen. Doch diese Grenzen wurden in den vergangenen Jahren deutlich gesenkt. Der Hauptgrund dafür ist die Insolvenz der Greensill Bank im Jahr 2021, die erhebliche Schwachstellen im Sicherungssystem aufgedeckt hat. Damals mussten die Sicherungsfonds hohe Summen auszahlen, was die Stabilität des gesamten Systems belastete …

    Welche Einlagen sind geschützt – und welche nicht?

    Nicht alle Vermögenswerte, die Sie bei einer Bank haben, fallen unter die Einlagensicherung. Geschützt sind:

    • Guthaben auf Girokonten
    • Tagesgeld- und Festgeldkonten
    • Sparbücher und Sparbriefe

    Diese Einlagen sind – je nach Bank und Sicherungssystem – entweder durch die gesetzliche Einlagensicherung oder zusätzlich durch freiwillige Fonds abgesichert.

    Nicht geschützt sind hingegen:

    • Wertpapiere wie Aktien, Anleihen oder Fonds
    • Kryptowährungen
    • Inhalte von Bankschließfächern …

    Quelle: Artikel auf t-online.de

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  • So klein wie eine Kreditkarte: Bundesdruckerei präsentiert die neuen Geldscheine der Zukunft

    Weniger Fläche, weniger Material, aber weiterhin hohe Sicherheit. Die Bundesdruckerei hat mit „STELLA“ eine Konzept-Banknote vorgestellt, die nur noch so groß ist wie eine Kreditkarte …

    Geldschein der Zukunft: Kunststoffbasis soll Ressourcen sparen und Sicherheit erhöhen

    Gedruckt wird „STELLA“ auf ein Polymersubstrat (dünne Kunststoff-Basisfolie) aus erneuerbaren, nicht-fossilen Rohstoffen. Nach Angaben der Bundesdruckerei soll das Material langlebig sein und zugleich Rohstoffverbrauch, Energieeinsatz und Produktionsaufwand senken. Trotz der kleineren Fläche sollen weiterhin klassische und neue Sicherheitsmerkmale integriert werden …

    Quelle: Artikel von Peter Zimmermann auf chip.de

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  • Edelmetalle: Rekordanteil der Zentralbanken plant weitere Goldkäufe

    Die Zentralbanken wollen in naher Zukunft wieder mehr Gold ankaufen. Der aktuelle Preisrückgang steigert die Attraktivität des Edelmetalls. Dies könnte die Rekordrally wieder befeuern …

    Mehr Zentralbanken denn je rechnen damit, ihre Goldreserven aufzustocken. Das deutet darauf hin, dass eine der wichtigsten Triebkräfte hinter der Rekordrally des Edelmetalls trotz des diesjährigen Rückschlags intakt bleibt. Gestützt wurde die Rally durch eine deutliche Beschleunigung der Käufe durch Zentralbanken.

    In einer Umfrage unter 74 Zentralbanken erklärten 45 Prozent, sie wollten in den nächsten zwölf Monaten Gold kaufen. Das ist der höchste jemals erfasste Anteil in den seit 2018 vom World Gold Council (WGC) und YouGov erhobenen Daten. Nur eine Zentralbank gab an, ihre Bestände verringern zu wollen.

    Die Goldpreise haben sich in den vergangenen drei Jahren mehr als verdoppelt. Ein Teil dieser Gewinne wurde in diesem Jahr wieder zunichtegemacht, da der Nahostkonflikt einerseits die Energiekosten in die Höhe trieb. Andererseits befeuerte er die Spekulationen über längerfristig höhere Zinsen …

    Quelle: Artikel auf handelsblatt.com

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  • Gold stößt US-Dollar vom Thron der Reserveanlagen: Warum Zentralbanken plötzlich umdenken

    Ende 2025 hielten die Notenbanken der Welt erstmals seit den 1990er-Jahren mehr Gold als US-Staatsanleihen. Was steckt hinter diesem Wandel – und wie grundlegend ist er wirklich?

    Die Zahlen hinter dem Wendepunkt

    Die Europäische Zentralbank hat im Juni 2026 in ihrem Jahresbericht zur internationalen Rolle des Euro die Verschiebung schwarz auf weiß dokumentiert: Gold machte Ende 2025 einen Anteil von 27 Prozent an den globalen offiziellen Reserven der Notenbanken aus. Ein Jahr zuvor waren es noch nur 20 Prozent gewesen, wie aus dem EZB-Bericht hervorgeht. Der Anteil an US-Staatsanleihen fiel daneben auf 22 Prozent. Der Euro hielt einen Anteil von 15 Prozent an den Gesamtreserven einschließlich Gold – zu unterscheiden von seinem Anteil an den reinen Devisenreserven, der laut EZB bei knapp 20 Prozent liegt.

    Es ist das erste Mal seit 1996, dass ausländische Institutionen mehr Gold als US-Staatspapiere in ihren Reserven halten, wie die EZB in ihrem Bericht festhält. Die Notenbanken der Welt besitzen demnach inzwischen mehr als 36.000 Tonnen Gold und nähern sich damit dem Bretton-Woods-Niveau von rund 38.000 Tonnen an, das zuletzt Anfang der 1970er-Jahre verzeichnet worden war.

    Wer kauft und warum

    Die Haupttreiber des Kaufzyklus sind bekannt. Laut EZB-Bericht hat China seit 2022 mehr als 350 Tonnen Gold akkumuliert, Polen rund 320 Tonnen, die Türkei rund 220 Tonnen und Indien rund 130 Tonnen. Als entscheidender Beschleuniger gilt die Entscheidung Washingtons von 2022, nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine dessen Dollarreserven einzufrieren. Dieser Schritt löste bei vielen Notenbanken eine nüchterne Kosten-Nutzen-Abwägung aus: Gold trägt kein staatliches Gegenparteirisiko, es kann nicht gesperrt oder sanktioniert werden.

    EZB-Präsidentin Christine Lagarde formulierte das übergeordnete Motiv in ihrem Vorwort zum Bericht direkt: „Geopolitische Spannungen treiben weiterhin die starke Nachfrage der Zentralbanken nach Gold an“. Dass dieser Trend anhält, zeigen die aktuellsten verfügbaren Daten: Im ersten Quartal 2026 kauften Zentralbanken laut World Gold Council netto 244 Tonnen Gold – das stärkste Quartalsergebnis seit mehr als einem Jahr.

    US-Staatsanleihen unter Druck

    Das Misstrauen richtet sich aber nicht ausschließlich gegen die Sanktionierbarkeit von Dollarreseven. Zentralbanken nehmen auch die Haushaltslage der USA zunehmend kritisch wahr. Sorgen um die langfristige fiskalische Stabilität, steigende Schuldenlasten und Fragen nach der Unabhängigkeit der Federal Reserve beschleunigen laut Reuters-Analyse den Abbau von Treasuries-Positionen …

    Dollardenominierte Vermögenswerte insgesamt, also Staatsanleihen, Bankeinlagen und andere Instrumente, kommen nach EZB-Angaben auf einen Anteil von rund 42 Prozent an den gesamten offiziellen Reserven …

    Quelle: Artikel von Paul Schütte auf finanzen.net

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  • Forderung nach Vermögensteuer: „Kaum ein Land besteuert Arbeit stärker und Vermögen geringer als Deutschland“, sagt DIW-Präsident

    Zur geplanten Reform der Einkommensteuer ab 2027 bringt DIW-Präsident Marcel Fratzscher eine Vermögensteuer von zwei Prozent ins Spiel. Sie soll Milliarden einbringen und Spielraum schaffen, um Arbeitseinkommen gezielt zu entlasten und die Wirtschaft zu stärken.

    DIW-Präsident Marcel Fratzscher bekräftigt in der Debatte um die Gegenfinanzierung einer Einkommensteuer-Reform die Forderung nach Einführung einer Vermögensteuer. Fratzscher sagte der Deutschen Presse-Agentur: „Eine Vermögensteuer von zwei Prozent auf große Vermögen würde dem deutschen Staat knapp 42 Milliarden Euro an zusätzlichen Einnahmen verschaffen. Dies würde der Bundesregierung den Spielraum geben, die Steuern sowohl auf Arbeitseinkommen als auch für Unternehmen zu senken und damit einen wichtigen wirtschaftlichen Impuls zu setzen.“ …

    Die schwarz-rote Koalition strebt mit Wirkung zum 1. Januar 2027 eine Reform der Einkommensteuer an …

    Ein Abbau des sogenannten Mittelstandsbauchs könne vor allem in der Mitte der Einkommensverteilung eine Entlastung bringen. „Die Kosten einer solchen Einkommensteuer-Reform betragen knapp 30 Milliarden Euro im Jahr. Ein späteres Greifen und eine Erhöhung des Spitzen- und Reichensteuersatzes könnte die Hälfte dieser Lücke schließen. Aber selbst ein Steuerausfall von 15 Milliarden Euro ist für die Bundesregierung nicht finanzierbar. Deshalb muss sie Subventionen kürzen oder andere Steuern erhöhen.“ …

    Quelle: Artikel auf welt.de

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  • Erfahrungen mit der SWM AG: Edelmetalle als Vermögensbaustein ermöglichen stabile Werte statt Spekulation

    Physische Edelmetalle als sicherer Vermögensbaustein – Erfahrungen mit der SWM AG zeigen, wie Anleger in unsicheren Zeiten langfristig schützen, was ihnen wichtig ist.

    Liechtenstein etabliert sich zunehmend als bevorzugter Standort für diskreten und langfristigen Vermögensschutz. In einem wirtschaftlichen Umfeld voller Unsicherheiten – von geopolitischen Spannungen über Inflationsdruck bis hin zu instabilen Finanzmärkten – rücken hierbei vor allem physische Edelmetalle wie Gold, Silber, Platin und Palladium wieder stärker in den Fokus. Erfahrungen mit der SWM AG zeigen: Richtig umgesetzt, bilden sie einen Vermögensbaustein für mehr Stabilität und Sicherheit im Portfolio.

    Edelmetalle: die Substanz für modernes Konzept zum Erhalt physischer Werte

    Gold und Co. überzeugen durch Werthaltigkeit, Unabhängigkeit von der Geldpolitik und eine geringe Korrelation zu anderen Anlageklassen. Während Aktien und Anleihen stark schwanken, dienen Edelmetalle nicht primär als Renditetreiber, sondern als Stabilisator und Inflationsschutz. Nicht ohne Grund ist Gold seit jeher ein weltweit anerkannter Wertspeicher und verliert diesen Stellenwert auch auf den heutigen Märkten nicht – ganz im Gegenteil. Gleichzeitig profitiert Silber durch eine steigende industrielle Nachfrage, etwa aus der Solar- und Medizintechnik. Platin gilt derweil als Schlüsselmetall für die Wasserstofftechnologie und Palladium gewinnt neuerdings wieder an Attraktivität: nicht nur, wegen seiner zentralen Rolle in Elektronik, Sensorik und industrieller Katalyse, sondern auch, weil steigende Goldpreise viele Käufer zu alternativen Edelmetallen führen. Ein gut gewählter Edelmetall-Mix bietet somit nicht nur Sicherheit, sondern auch langfristiges Potenzial, das nicht ungenutzt bleiben sollte.

    Erfahrungen mit der SWM AG Liechtenstein: Edelmetalle physisch kaufen mit Konzept

    Für Käufer sollte die Frage also nicht lauten, ob sie ihr Portfolio um physische Edelmetalle ergänzen sollten, sondern wie ihnen das mit maximaler Sicherheit sowie Rentabilität gelingt. Die SWM AG mit Sitz in Balzers bietet seit vielen Jahren bankunabhängige Edelmetalllösungen – physisch, diskret und steuerlich optimiert. Kunden kaufen hier echte Barren, die in Schweizer Hochsicherheits-Zollfreilagern verwahrt werden und vollständig versichert sowie rechtlich abgesichert sind. Wer Edelmetalle nicht als Papierwert, sondern als physischen Besitz in sein Vermögen integrieren möchte, setzt hier auf einen spezialisierten Anbieter mit Sitz in Balzers, der individuell zugeschnittene Lösungen für sichere, bankenunabhängige Edelmetallkäufe bietet; inklusive Lagerung in Hochsicherheitsanlagen außerhalb des Bankensystems …

    Quelle: Artikel auf wallstreet-online.de

    Bei Interesse an den Produkten und Dienstleistungen der SWM AG wenden sie sich gern an uns (hier klicken).

  • Bundeskabinett beschließt neue Krypto-Meldepflicht

    Das Bundeskabinett beschließt eine neue Krypto-Meldepflicht. Anbieter müssen Nutzerdaten künftig jährlich an das Bundeszentralamt für Steuern melden.

    Die neue Krypto-Meldepflicht ist Teil eines größeren Pakets zur Verbesserung des steuerlichen Informationsaustauschs. Neben Bitcoin, Ethereum und Co. betrifft der Beschluss auch digitale Plattformen und Finanzkonten.

    Plattformen sollen Umsätze ihrer Anbieter an das Bundeszentralamt für Steuern melden. Deutschland tauscht diese Daten anschließend mit EU-Partnern aus und erhält im Gegenzug Informationen über deutsche Anbieter, die im Ausland Einnahmen erzielen …

    Bei Finanzkonten wird der bestehende automatische Informationsaustausch erweitert. Künftig soll auch digitales Geld erfasst werden. Laut Bundesfinanzministerium soll zudem eine neue Zusatzvereinbarung den Datenaustausch mit Staaten außerhalb der EU ermöglichen …

    Quelle: Artikel von Johannes Dexl auf btc-echo.de

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  • Gold statt Dollar? Star-Ökonom warnt vor Systemrisiken

    Die US-Wirtschaft sendet widersprüchliche Signale: Während viele Konzerne Rekordgewinne melden und die Aktienmärkte nahe ihrer Höchststände notieren, ist die Stimmung der Verbraucher so schlecht wie selten zuvor. Für den Ökonomen Mark Thornton vom Ludwig von Mises Institute ist das allerdings kein Widerspruch – sondern die direkte Folge jahrzehntelanger lockerer Geldpolitik …

    Tatsächlich zeigt sich die Belastung zunehmend in den Stimmungsdaten. Laut der University of Michigan fiel das Konsumentenvertrauen im Mai auf den historischen Tiefstand von 44,8 Punkten. Mehr als die Hälfte der Befragten gab an, dass die hohen Preise ihre finanzielle Situation stark belasteten.

    Gleichzeitig warnt Thornton vor einer massiven Überbewertung der Aktienmärkte. „Der Markt ist derzeit im historischen Vergleich massiv überbewertet“, sagte er …

    Die US-Staatsverschuldung liege inzwischen bei über 120 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Deutlich höhere Zinsen würden die Finanzierungskosten des Staates explodieren lassen …

    Fazit
    Als Schutz vor Kaufkraftverlust sieht der Ökonom vor allem Edelmetalle im Vorteil. Immer mehr US-Bundesstaaten fördern bereits die Lagerung von physischem Gold und Silber außerhalb des traditionellen Finanzsystems. Thornton ist überzeugt: „Alles Gute kommt von unten nach oben – nichts Gutes kommt von oben nach unten.“

    Quelle: Artikel von Markus Bußler auf deraktionaer.de

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  • Größte US-Gläubiger wanken: Japans Anleger könnten bald massiv US-Anleihen abstoßen

    Japans Investoren könnten Geld aus den USA abziehen. Das würde Amerikas Schuldenproblem verschärfen und auch Privatanleger treffen …

    Das Wichtigste im Überblick:

    • Japanische Investoren halten derzeit rund eine Billion Dollar an US-Staatsanleihen – mehr als jedes andere Land außerhalb der USA.
    • Die Bank of Japan hebt wegen steigender Inflation schrittweise die Zinsen an.
    • Höhere Renditen in Japan könnten Kapital aus den USA abziehen.
    • Schwächere Nachfrage nach US-Anleihen erhöht den Druck auf den ohnehin stark verschuldeten amerikanischen Staat …

    Für die USA kommt Entwicklung zur Unzeit

    Für die USA kommt diese Entwicklung zur Unzeit. Bereits jetzt zeigen Auktionen amerikanischer Staatsanleihen schwächere Nachfrage. Das US-Finanzministerium musste laut „Fortune“ erstmals seit 2007 wieder 30-jährige Staatsanleihen mit einer Rendite von fünf Prozent platzieren.

    Steigende Renditen bedeuten höhere Zinskosten für den Staat. Die USA zahlen inzwischen bereits rund eine Billion Dollar pro Jahr allein für den Schuldendienst. Gleichzeitig wächst das Haushaltsdefizit weiter.

    Am Markt steigt die Nervosität

    Auch am Markt steigt die Nervosität. Matt Smith vom Vermögensverwalter Ruffer sagte gegenüber der „Financial Times“: „Der Druck nimmt zu.“ Seine Prognose: Der Yen dürfte aufwerten, wenn japanische Investoren ihr Geld verstärkt im Inland anlegen …

    Was im schlimmsten Fall passieren könnte

    Das Worst-Case-Szenario wäre eine Kettenreaktion am globalen Anleihemarkt. Sollten japanische Investoren in großem Stil US-Staatsanleihen verkaufen, müssten die USA noch höhere Zinsen bieten, um neue Käufer anzulocken. Dadurch würden die Finanzierungskosten für den Staat weiter steigen – ebenso wie Kreditzinsen für Unternehmen, Immobilienkäufer und Verbraucher.

    Im Extremfall könnte das mehrere Folgen gleichzeitig auslösen:

    • fallende Kurse an den Aktienmärkten,
    • eine Abschwächung der US-Konjunktur,
    • steigende Refinanzierungskosten für Banken,
    • Druck auf hoch verschuldete Unternehmen,
    • Turbulenzen am Dollar- und Währungsmarkt.

    Da US-Staatsanleihen als Fundament des globalen Finanzsystems gelten, hätte ein Vertrauensverlust weltweit Auswirkungen …

    Quelle: Artikel von Thomas Sabin auf focus.de

  • Rendite deutscher Staatsanleihen steigt auf 15-Jahres-Hoch

    Anleger befürchten eine stärkere Inflation und höhere Zinsen, sie verkaufen daher weltweit Staatsanleihen. EZB-Präsidentin Christine Lagarde zeigt sich besorgt …

    Die Renditen von Staatsanleihen in der Eurozone sind am Montag weiter gestiegen – angetrieben von einem weltweiten Ausverkauf an den Anleihemärkten. Anleger befürchten, dass die steigenden Energiepreise infolge des anhaltenden Konflikts im Nahen Osten die Inflation erneut anheizen könnten. Damit wächst zugleich die Sorge, dass die Notenbanken länger an hohen Zinsen festhalten oder sogar weitere Zinserhöhungen notwendig werden könnten. In Deutschland war die Inflation im April wieder auf 2,9 Prozent angestiegen …

    Sorgen über Inflation und Staatsdefizite setzen die Anleger unter Druck

    Marktbeobachter sehen hinter der aktuellen Entwicklung nicht nur geopolitische Risiken, sondern auch grundlegende Sorgen über Inflation und Staatsdefizite. Mohit Kumar, Chefvolkswirt Europa bei Jefferies, erklärte, diese Themen hätten bereits seit Längerem im Hintergrund geschwelt. „Die USA und der Iran scheinen noch weit von einer Einigung entfernt zu sein“, fügte er hinzu, und „hohe Ölpreise dürften zudem Stützungsmaßnahmen verschiedener Regierungen nach sich ziehen, was den fiskalischen Druck erhöhen würde.“ …

    Globaler Anleihen-Ausverkauf

    Auch außerhalb von Europa gerieten am Montag Anleihenmärkte unter Druck. Die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen erreichten mit 4,631 % den höchsten Stand seit 15 Monaten, nachdem sie in der vergangenen Woche um 23 Basispunkte nach oben geschossen waren. Die Renditen 30-jähriger US-Anleihen stiegen auf 5,159 %, nachdem sie in der vergangenen Woche um 18 Basispunkte zugelegt hatten.

    Stärker als erwartet ausgefallene Inflationsdaten aus den USA haben vergangene Woche die Inflationsängste an den Märkten neu entfacht und Händler dazu veranlasst, verstärkt auf eine Zinserhöhung der Federal Reserve zur Bekämpfung steigender Preise zu setzen …

    Quelle: Artikel auf manager-magazin.de

  • „Wir stehen erst am Beginn eines neuen Rohstoffzyklus“

    Rohstoffe werden zum strategischen Muss: Geopolitische Spannungen, KI-getriebene Nachfrage und strukturelle Angebotsdefizite machen sie zum entscheidenden Diversifikationsbaustein.

    In einem von Alice Kazak moderierten Webinar skizzierte Evy Hambro, Leiter des BlackRock-Rohstoff-Teams und Portfoliomanager des BGF World Mining sowie BGF World Gold, ein eindringliches Bild der aktuellen Lage an den globalen Rohstoffmärkten. Seine Botschaft war klar: Das klassische 60/40-Portfolio hat ausgedient – zumindest als alleiniges Diversifikationsinstrument.

    Hambro eröffnete das Webinar mit einer grundlegenden These: Die bewährte Aufteilung zwischen Aktien und Anleihen habe in den vergangenen fünf Jahren deutlich weniger Diversifikationsschutz geboten als in den zwei Jahrzehnten zuvor. In einer Welt, die von geopolitischen Spannungen – vom US-Israel-Iran-Konflikt über den Ukraine-Krieg bis hin zu den Verwerfungen rund um Taiwan – sowie von der KI-Revolution geprägt sei, brauche es neue Ansätze. „Diversifikation ist in einer fragmentierteren und volatileren Welt von größter Bedeutung“, betonte Hambro.

    Gold spiele dabei eine besondere Rolle. Angesichts der hohen Konzentration vieler Portfolios auf die sogenannten „Magnificent Seven“ Tech-Aktien empfahl Hambro, Gewinne zu realisieren und Kapital umzuschichten: „Es ist sinnvoll, einen Teil der Gewinne mitzunehmen und das Kapital neu zu allokieren.“

    Seit 2025 hat sich die Lage weiter zugespitzt: Die USA erhoben massive Zölle auf Stahl, Aluminium und Kupfer, während China mit Exportbeschränkungen bei Seltenen Erden, Silber und Düngemitteln reagierte. Chinas neuer Fünfjahresplan vom März 2026 macht die Sicherung strategischer Rohstoffe zur nationalen Priorität – ein Zeichen, dass der Rohstoffnationalismus kein vorübergehendes Phänomen ist …

    Staatsverschuldung und die Flucht in Gold

    Hambro zeichnete auch ein düsteres Bild der öffentlichen Finanzen. Japan liegt bei einer Schuldenquote von rund 255 Prozent des BIP, die USA, Frankreich und das Vereinigte Königreich bewegen sich ebenfalls über der 100-Prozent-Marke – mit steigender Tendenz bis 2035. Die Konsequenzen seien generationenübergreifend: „Kinder und Enkelkinder werden unter den Lasten der Verschuldung leiden. Die sich in immer neue Dimensionen aufblähende Rechnung wird nicht kleiner werden.“ …

    Quelle: Artikel von Helge Rehbein auf dasinvestment.com

  • Gold: Trump schockt Anleger: Steigt der Goldpreis jetzt rasant an? Diese 5 Gründe sprechen für die Goldrallye

    Paukenschlag zum Wochenende. Trump schockt Anleger und Börse mit neuen Zöllen. Das rückt besonders den Goldpreis in den Fokus. Erinnerungen werden wach! Steht Gold jetzt wieder vor einem gewaltigen Preisanstieg? …

    Aktuelle Goldpreisentwicklung – Der Grundstein für die Rallye ist gelegt

    Die letzten Handelstage könnten den Grundstein für eine neue Rallyephase gelegt haben. Der Wochenschluss des Goldpreises oberhalb von 4.600 US-Dollar stärkt diese Annahme. Dass sich Silber ebenfalls in Stellung gebracht hat, stützt das Bild …

    1. Trump macht das Zollthema wieder auf – Verunsicherung steigt
    2. Gold übersteht Fed-Termin ohne Schaden …
    3. Noten- und Zentralbanken kaufen weiter Gold …
    4. Anleiherenditen und US-Dollar-Index robust, aber für Gold noch nicht bedrohlich …
    5. Goldpreis charttechnisch durchaus aussichtsreich …

    Quelle: Artikel von Marcel Torney auf wallstreet-online.de

  • Analyse: Gold laut Deutscher Bank langfristig bei 8.000 USD

    Die Analysten halten eine Goldquote von 40% für realistisch, was den Goldpreis in den nächsten 5 Jahren auf bis zu 8.000 USD katapultieren könnte …

    Deutsche Bank Research Institute konstatiert das Ende der US-geprägten Ära und eine dramatische Rückkehr des Goldes in das globale Währungssystem. Während die 1990er Jahre durch US-Hegemonie und den Verkauf von Goldreserven zugunsten des US-Dollars geprägt waren, erleben wir heute eine geopolitische Gezeitenwende: Der Anteil des Dollars an den globalen Währungsreserven der Zentralbanken stürzte von über 60% auf nur noch 40% ab, während Gold seinen Anteil auf 30% verdreifachte. Diese tektonische Verschiebung wird primär von Schwellenländern getrieben, die seit der Finanzkrise 2008 massiv Gold zukaufen … allein in den letzten 17 Jahren über 225 Mio. Unzen. Besonders aktiv zeigen sich China, Russland, Indien und Polen, wobei Länder in Osteuropa und der MENA-Region ihre Käufe nach der Invasion der Ukraine massiv beschleunigten …

    Die Analysten halten eine Goldquote von 40% für realistisch, was den Goldpreis in den nächsten 5 Jahren auf bis zu 8.000 USD katapultieren könnte …

    Quelle: Artikel von Harald Weygand auf stock3.com

  • Überblick über Eckwerte: Neue Abgaben, höhere Schulden – das ist im Haushalt geplant

    Das Kabinett will am Mittwoch Eckwerte des Haushalts 2027 beschließen. Die zentralen Punkte im Überblick …

    Mehr Ausgaben, höhere Schulden

    Geplant sind im kommenden Jahr im Kernhaushalt Ausgaben von 543,3 Milliarden Euro, wie es aus Kreisen des Finanzministeriums hieß. Im laufenden Jahr wird mit Ausgaben von 524,5 Milliarden Euro geplant. Deutlich steigen sollen 2027 sowie in den folgenden Jahren die Verteidigungsausgaben.

    Der Bund plant 2027 im Kernhaushalt neue Schulden in Höhe von 110,8 Milliarden – 2026 sieht der Haushalt neue Schulden von 98 Milliarden Euro vor. Dazu kommen schuldenfinanzierte Ausgaben im Sondervermögen zur Modernisierung der Infrastruktur sowie zur Verteidigung. Aus dem Sondervermögen Bundeswehr sollen 2027 rund 27,5 Milliarden Euro fließen. Für das Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität sind Ausgaben von 58,2 Milliarden Euro geplant.

    Neue Abgaben

    Geplant ist die Einführung einer Plastikabgabe sowie einer „Zuckerabgabe“, wie es aus dem Finanzministerium hieß. Außerdem sollen die Alkohol- und die Tabaksteuer erhöht werden – eine höhere Tabaksteuer hatte die Regierung bereits angekündigt …

    Quelle: Artikel auf focus.de

  • Insolvenzen gefährden mehr als 200.000 Jobs – Deutsche Wirtschaft unter Druck

    Insolvenzen bedrohen über 200.000 Jobs. Die Zahl der Pleiten steigt auf den höchsten Stand seit Jahren. Geopolitik und Krisen verschärfen die Lage.

    Berlin/Wiesbaden – „Schon jetzt hat der Nahost-Konflikt auf Deutschland deutliche Auswirkungen, und auch der US-Handelskrieg ist längst nicht vorbei“ – mit diesen Worten beschreibt Milo Bogaerts, Chef von Allianz Trade in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die Lage der deutschen Wirtschaft. Sein Unternehmen erwartet für 2026 rund 24.650 Insolvenzen und sieht mehr als 200.000 Arbeitsplätze in Gefahr – ein Anstieg von 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. „Das wäre der höchste Stand seit 14 Jahren“, so Bogaerts.

    Die Zahlen decken sich unschön mit denen des Statistischen Bundesamtes. Die deutschen Amtsgerichte registrierten im Jahr 2025 insgesamt 24.064 beantragte Unternehmensinsolvenzen – ebenfalls ein Anstieg von 10,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl liegt auf dem höchsten Stand seit 2014, als 24.085 Fälle verzeichnet worden waren …

    Maschinenbau und Metallwaren: Industrieherz in der Krise

    Besonders alarmierend sei die Lage aber nach wie vor im Kernbereich der deutschen Industrie. Laut einer Analyse der Unternehmensberatung Falkensteg, die der Wirtschaftswoche vorliegt, führten Metallwarenhersteller 2025 erstmals die Branchenstatistik der Großinsolvenzen an: 67 Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als zehn Millionen Euro meldeten Insolvenz an – ein Anstieg von rund 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr …

    Als Ursachen nennt Falkensteg ein Bündel an Faktoren: schwache Investitionsgüternachfrage seit 2023, stagnierende Produktion, hohe Energiepreise, gestiegene Zinsen, anziehende Tariflöhne sowie erhöhte Rohstoffpreise. Viele Unternehmen könnten die Kostenbelastungen nicht vollständig an ihre Kunden weitergeben. Hinzu kämen strukturelle Standortschwächen wie Fachkräftemangel, Bürokratie und lange Genehmigungswege …

    Quelle: Artikel von Lennart Niklas Johansson Schwenck auf merkur.de

  • Schnell, präzise, autonom: Roboter schlagen uns im Tischtennis und im Halbmarathon – und bald auch im Job

    Maschinen übernehmen nach und nach mehr Aufgaben. Die Frage, wie wir künftig mit Robotern leben und arbeiten wollen, verlangt nach einer gesellschaftlichen Debatte.

    In den vergangenen Tagen wurden gleich zwei Erfolgsmeldungen aus der Welt der Robotik publik: Am Sonntag gewann ein humanoider Roboter in Peking einen Halbmarathon. Er rannte mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 25 Kilometern pro Stunde – deutlich schneller als der schnellste Mensch auf dieser Distanz.

    Am Mittwoch wurde bekannt, dass ein Roboter im Tischtennis nun Profispieler besiegt. Es ist das erste Mal, dass eine Maschine gegen Menschen in einer derart schnellen und körperlichen Sportart besteht.

    Die Firmen hinter den Projekten machen mit den Meldungen selbstverständlich gutes Marketing. Aber die Schlagzeilen als blosse PR abzutun, wäre falsch. Denn die Sport-Roboter sind ein Zeichen von angewandter Spitzentechnologie. Sie illustrieren die rasanten Fortschritte, die die Robotik gegenwärtig macht.

    Das wirft Fragen auf: Kommen die vielfältig einsetzbaren Allzweck-Roboter nun doch schneller, als wir dachten? Und was bedeutet das für Tausende von Angestellten, die in Restaurants Tische abwischen, in Warenlagern Paletten auspacken, in Wohnungen Rollläden reparieren? …

    Quelle: Artikel von Gioia da Silva auf nzz.ch

  • Zollfreilager vor dem Aus: Neue Steuerregel trifft Silber-Fans und Metallhändler hart

    Mit einem Rundschreiben hat das Bundesfinanzministerium ein Geschäftsmodell im Edelmetallhandel in Deutschland faktisch ausgehebelt …

    Zollfreilager als steuerfreie Alternative genutzt

    Zollfreilager – juristisch meist als Zolllager bezeichnet – sind Orte, an denen Waren aus Nicht-EU-Ländern gelagert werden können, ohne dass sofort Einfuhrabgaben oder Umsatzsteuer anfallen.

    Für Edelmetalle war das bisher besonders attraktiv: Anleger konnten etwa Silber, Platin oder Palladium kaufen und im Zollfreilager lagern – ohne die sonst fällige Mehrwertsteuer von 19 Prozent. Die Steuer fiel erst an, wenn die Ware tatsächlich in den EU-Wirtschaftskreislauf überführt wurde, also physisch ausgeliefert oder „eingeführt“ wurde …

    Kapital könnte ins Ausland wandern, weil Markt unattraktiv wird …

    Die Maßnahme sei ohne Vorlauf und ohne Einbindung der Branche erfolgt und drohe, Investitionen in strategische Rohstoffe in Deutschland unattraktiv zu machen.

    Kapital werde in der Folge eher ins Ausland abwandern – mit möglichen negativen Auswirkungen auch auf die Versorgungssicherheit der Industrie. Eine ähnliche Entwicklung erwartet auch York Tetzlaff, Geschäftsführer der Fachvereinigung Edelmetalle:

    „Es ist davon auszugehen, dass Betreiber von Zolllagern ihre Infrastruktur in Deutschland deutlich verringern und in anderen Ländern aufbauen …

    Zahlreiche renommierte Edelmetallhändler hätten ihre Zollfreilager-Angebote mit sofortiger Wirkung eingestellt. Auch darüber hinaus rechnet Michael Eubel mit erheblichen Auswirkungen für die Branche: „Viele Anbieter orientieren sich bereits ins Ausland, etwa in die Schweiz oder nach Liechtenstein, wo sie mit offenen Armen empfangen werden,“ betont Michael Eubel …

    Quelle: Artikel von Sebastian Wieschowski auf finanzen100.de


    PS: Aus gutem Grund nutzen wir von positivsparen.de keine Zollfreilager in der EU!

  • Silber: Branche geschockt – Anleger müssen plötzlich Steuern zahlen

    Eine neue Steuerregel sorgt dafür, dass Anleger bei Metallen wie Silber die Umsatzsteuer nicht mehr mithilfe deutscher Zollfreilager umgehen können. Erste Händler haben bereits Transaktionen eingestellt.

    Frankfurt. Eine neue Steuerregelung setzt die Edelmetallbranche unter Schock: Das Bundesfinanzministerium hat mit einem Rundschreiben vom 9. April die Umsatzsteuerbefreiung von Importwaren neu angepasst – und so das Modell, Edelmetalle in deutschen Zollfreilagern zu verwahren und damit Steuern zu sparen, unterbunden …

    Quelle: Artikel von Judith Henke auf handelsblatt.com


    PS: Aus gutem Grund nutzen wir von positivsparen.de keine Zollfreilager in der EU!

  • Gold verkauft, Konto gesperrt: Ein Fall zeigt, worauf private Verkäufer achten sollten

    Strengere Geldwäscheprüfungen treffen nicht nur Unternehmen, auch private Anleger müssen vorsichtiger agieren – besonders dann, wenn ältere Goldmünzen verkauft werden …

    Gold und Bargeld sind seit jeher Symbole finanzieller Freiheit und Privatsphäre. Steigende Lebenshaltungskosten, restriktive Kreditvergaben durch Banken oder hohe Kursstände sind einige Gründe dafür, weshalb Anleger ihre Bestände verkaufen. Doch wer versucht, Gold oder die daraus erzielten Erlöse in das regulierte Finanzsystem zu bringen, stößt seit geraumer Zeit auf spürbare Hürden, wie ein Fall aus der Praxis zeigt …

    Anfang 2025 begann Herr G seine Münzen zu verkaufen. Um sich Gebühren zu sparen (beim Verkauf über Händler regelmäßig bis zu fünf Prozent), erfolgten die Verkäufe primär an Privatpersonen gegen Barzahlung. Aus rechtlicher Sicht war das alles in Ordnung. Der Ankauf/Verkauf von Gold zwischen Privatpersonen unterliegt – im Gegensatz zu Geschäften mit gewerblichen Edelmetallhändlern – keinen (geldwäsche-)rechtlichen Prüf- und Dokumentationspflichten.

    Als Herr G den Erlös jedoch auf sein Bankkonto einzahlte, verlangte die Bank binnen 14 Tagen einen Nachweis über die Herkunft der Mittel – und da begannen die Schwierigkeiten …

    Banken und andere verpflichtete Institute wenden bestehende Sorgfaltspflichten nun deutlich strenger und konsequenter an als noch vor wenigen Jahren. Selbst bei nur teilweise dokumentierten Transaktionen erfolgen heute wesentlich rascher vertiefte Prüfungen und Rückfragen zur Mittelherkunft. Die Institute schränken Geschäftsbeziehungen im Zweifel eher ein oder beenden diese, wenn die Herkunft von Vermögenswerten nicht ausreichend plausibilisiert werden kann …

    Quelle: Artikel von Anela Blöch und Roman Taudes auf derstandard.de

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  • Altersvorsorge: Merz: Rente künftig „nur noch Basisabsicherung“

    Die Finanzierung der gesetzlichen Rente steht erheblich unter Druck. Nun kündigt der Kanzler einen fundamentalen Wandel des Rentenkonzepts an.

    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat mit Blick auf die geplante Rentenreform zu einem Umdenken bei der Altersvorsorge aufgerufen. „Die gesetzliche Rentenversicherung allein wird allenfalls noch die Basisabsicherung sein für das Alter“, sagte Merz am Montag beim Empfang zum 75. Jubiläum des deutschen Bankenverbands. „Sie wird nicht mehr ausreichen, auf Dauer den Lebensstandard zu sichern.“ …

    Die Bundesregierung setze „alles daran, die strukturellen Verwerfungen, die strukturellen Defizite unseres Landes zu beheben“, sagte Merz mit Blick auf die Wettbewerbsfähigkeit, die Senkung der Energiekosten sowie weitere angestrebte Reformen etwa im Bereich der Einkommensteuer und der Krankenversicherung …

    Quelle: Artikel von Michael Kappeler auf t-online.de

  • Neue Klagen gegen Allianz und R+V wegen gekürzter Renten

    Nach einem wegweisenden Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) zu Rentenkürzungen bei privaten Altersvorsorgeverträgen weitet die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg ihren juristischen Kampf aus. Nun stehen weitere Klauseln von Versicherern vor Gericht – mit potenziell erheblichen Folgen für Millionen Kunden.

    Im Fokus stehen diesmal fondsgebundene Rentenversicherungen der Allianz Lebensversicherung und der R+V Lebensversicherung. Die Verbraucherschützer haben Klagen vor den Oberlandesgerichten Stuttgart und Frankfurt am Main eingereicht. Ziel ist es, weitere Vertragsklauseln überprüfen zu lassen, die aus ihrer Sicht Verbraucher unangemessen benachteiligen …

    Brisant ist nun: Laut Verbraucherzentrale sind entsprechende Klauseln kein Einzelfall. In einer Stichprobe von über 160 Verträgen fanden die Experten zahlreiche Regelungen, die ähnliche einseitige Kürzungsmöglichkeiten enthalten …

    „Private Rentenversicherungen werden mit stabilen und verlässlichen Leistungen beworben. Dann müssen sich Verbraucher auch darauf verlassen können, dass diese Leistungsversprechen nicht nachträglich ausgehöhlt werden“, sagt Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg …

    Was Betroffene jetzt tun sollten

    Wer eine fondsgebundene Rentenversicherung abgeschlossen hat und von einer Kürzung des Rentenfaktors betroffen ist, sollte seinen Vertrag prüfen lassen. Schon kleine Änderungen können über Jahre hinweg zu erheblichen finanziellen Einbußen führen …

    Quelle: Artikel von Hannah Petersohn auf focus.de

  • Wells Fargo sieht Gold bei 8.000 US-Dollar je Unze

    Der Goldmarkt steht nach Ansicht von Strategen von Wells Fargo (Wells Fargo Aktie) vor einer möglichen Neubewertung. Trotz eines deutlichen Rücksetzers im vergangenen Monat sehen Analysten weiterhin erhebliches Aufwärtspotenzial – und zeichnen in ihrem optimistischsten Szenario ein Kursziel von bis zu 8.000 US-Dollar je Feinunze bis zum Jahr 2027.

    „Debasement Trade“ treibt Gold (Goldkurs) langfristig an

    Im Zentrum dieser Prognose steht der sogenannte „Debasement Trade“. Gemeint ist eine zunehmende Abwertung klassischer Fiat-Währungen wie des US-Dollars, während Zentralbanken weltweit verstärkt auf Gold als neutralen Wertspeicher setzen …

    Vier von fünf Szenarien sprechen für steigende Preise

    Besonders bemerkenswert: In vier von fünf wirtschaftlichen Szenarien erwartet Wells Fargo eine Fortsetzung des „Debasement“-Trends. Sollte sich diese Entwicklung bestätigen, könnte Gold bis 2027 auf bis zu 8.000 US-Dollar steigen.

    Rückschlag nach geopolitischen Spannungen

    Noch vor wenigen Wochen gehörte Gold zu den stärksten Momentum-Investments des Jahres. Doch die Eskalation des Konflikts zwischen den USA und dem Iran setzte dem Edelmetall zu. Im März verloren Gold-Futures nahezu 11 Prozent – der stärkste monatliche Rückgang seit Juni 2013.

    Trotz dieser Schwächephase sehen Analysten darin keinen strukturellen Bruch, sondern vielmehr eine gesunde Korrektur innerhalb eines übergeordneten Aufwärtstrends …

    Quelle: Artikel auf ariva.de

  • KI schlägt menschliche Arbeitskraft: Börse feiert Kündigungswelle

    Die sozialen Netzwerke stehen vor einem radikalen Umbruch durch künstliche Intelligenz. Snap-Chef Evan Spiegel zieht jetzt die Konsequenzen und streicht fast jeden sechsten Arbeitsplatz. Während 1.000 Angestellte gehen müssen, reagiert die Börse mit Begeisterung auf die neue Effizienzstrategie. Der radikale Umbau könnte für Anleger jetzt die langersehnte Wende bringen, denn der Konzern setzt konsequent auf automatisierte Prozesse und eine KI-gestützte Profitabilität …

    Effizienz-Turbo statt Personalkosten

    Die finanziellen Auswirkungen sind gewaltig. Durch den Stellenabbau will Snap die jährliche Kostenbasis bis zur zweiten Jahreshälfte im Jahr 2026 um mehr als 500 Millionen Dollar senken. „Wir glauben, dass die rasanten Fortschritte bei der künstlichen Intelligenz es unseren Teams ermöglichen, die Geschwindigkeit zu erhöhen“, so Spiegel in seinem Statement. Die technologische Abhängigkeit ist bereits Realität: Über 65 Prozent des neuen Programmcodes bei Snap werden von KI generiert, während automatisierte Agenten monatlich mehr als eine Million Nutzeranfragen abwickeln …

    Quelle: Artikel von Lukas Meyer auf deraktionaer.de

  • Finanz-Stratege klärt auf: Wer Gold verkauft, wenn Frieden naht, macht einen Denkfehler

    Fällt Gold bei Frieden? Warum diese Logik zu kurz greift – und weshalb ein möglicher Deal zwischen USA und Iran für Anleger eher Einstiegschance als Verkaufssignal sein könnte.

    Der Markt handelt nicht Ereignisse. Er handelt Erwartungen. Wenn heute über ein mögliches Kriegsende gesprochen wird, ist ein Teil dieser Hoffnung bereits im Preis verarbeitet.

    Genau hier liegt die Fragilität der meisten Anleger: Sie reagieren auf Schlagzeilen, während professionelle Marktteilnehmer auf Wahrscheinlichkeiten setzen.

    Ein schneller Frieden würde kurzfristig Druck auf den Goldpreis ausüben. Warum? Weil Risikoaufschläge abgebaut werden. Kapital fließt zurück in Risikoassets, Volatilität sinkt, der „sichere Hafen“ verliert kurzfristig an Attraktivität. Aber nur kurzfristig.

    Denn strukturell bleibt alles bestehen, was Gold überhaupt erst relevant macht: geopolitische Instabilität, überschuldete Staaten, ein fragiles globales Finanzsystem und politische Willkür statt verlässlicher Ordnung. Ein Friedensabkommen ändert keine dieser Größen. Es verschiebt nur die Aufmerksamkeit …

    „Geopolitische Deals sind selten stabil”

    Gold ist kein einzelner Krisen-Trade. Gold ist ein Misstrauensindikator gegenüber Systemen. Wer glaubt, dass ein diplomatischer Durchbruch zwischen Washington und Teheran das Vertrauen in Fiat-Währungen oder politische Stabilität nachhaltig stärkt, glaubt vermutlich auch an die Präzision von Wirtschaftsprognosen.

    Ein kurzfristiger Rücksetzer im Goldpreis bei Friedenssignalen wäre kein Risiko. Er wäre ein Geschenk für alle, die verstanden haben, dass Unsicherheit nicht verschwindet, sondern nur ihre Form ändert. Antifragil bedeutet genau das: Du brauchst keine Prognose. Du brauchst Positionierung …

    Quelle: Artikel von Ronny Wagner auf focus.de

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  • UBS bleibt bullish: Warum die Goldpreis-Schwäche der Großbank zufolge eine Chance ist

    Rund zwölf Prozent Wertverlust in den vier Märzwochen: ein stärkerer US-Dollar und wieder aufkommende Inflationssorgen angesichts explodierender Ölpreise – das gelbe Edelmetall hatte zuletzt keinen leichten Stand.

    Doch während sich einige Marktbeobachter inzwischen fragen, ob bei der beispiellosen Goldrally das Ende der Fahnenstange erreicht ist, überrascht die Schweizer Großbank UBS mit einer unerwarteten Prognose.

    UBS: Marktschwäche Kaufgelegenheit statt Warnsignal

    Wie Reuters berichtet, verzeichnete Gold im März den schlechtesten Monat seit 2008. Trotzdem bleibt die UBS gelassen: Die Großbank glaubt weiterhin an die langfristigen Aussichten und sieht den jüngsten Rücksetzer eher als Kaufgelegenheit als ein Warnsignal.

    In einer Kundenmitteilung, auf die sich The Street bezieht, erklärte die UBS, der jüngste Rückgang ändere nichts am Gesamtbild. Trotzdem konstatierte die Großbank: „Das Risiko, dass Gold seinen Aufwärtstrend noch um einige Jahre fortsetzt, steigt.“ Das makroökonomische Umfeld spreche aber weiterhin für das glänzende Edelmetall.

    Konkret untermauert die UBS ihre optimistische Haltung mit klaren Preiszielen: Für das Jahr 2026 erwartet die Bank einen durchschnittlichen Goldpreis von rund 5.000 US-Dollar je Unze. Auch in den Folgejahren soll das Niveau hoch bleiben …

    Makro-Lage spricht weiter für Gold

    Als zentrale Treiber nennt die UBS laut The Street vor allem das makroökonomische Umfeld. Sollten sich Anzeichen für eine Abschwächung der globalen Konjunktur mehren, könnten neue fiskal- oder geldpolitische Stimuli folgen – ein Szenario, das traditionell positiv für Gold ist …

    Auch strukturelle Faktoren bleiben intakt. Zentralbanken kaufen weiterhin Gold zur Diversifikation ihrer Reserven, während Zuflüsse in physisch hinterlegte ETFs anhalten …

    Langfristig jedoch bleibt die Stoßrichtung laut UBS klar: Rücksetzer sind aus Sicht der Bank keine Gefahr, sondern vielmehr Gelegenheiten zum Positionsaufbau. Oder anders formuliert: Die jüngste Schwäche könnte sich damit weniger als Trendbruch, sondern vielmehr als klassische Korrektur innerhalb eines intakten Bullenmarkts erweisen.

    Quelle: Artikel von Benedict Kurschat auf finanzen.net

  • Gold zum „Schnäppchenpreis“: WisdomTree-Analyst sieht die ultimative Kaufgelegenheit

    Warum Gold aktuell ein „Schnäppchen“ ist

    Die drastische Korrektur des Goldpreises seit seinem Rekordhoch im Januar hat viele Anleger verunsichert, doch Nitesh Shah von WisdomTree wertet diesen Rückgang als eine der seltenen „ultimativen Kaufgelegenheiten“. In einem Interview mit Kitco News betonte der Experte, dass der massive Ausverkauf fast vollständig von den wirtschaftlichen Realitäten entkoppelt sei …

    Shah erinnert daran, dass Gold bei großen geopolitischen Krisen historisch oft erst kurz nachgibt, bevor es zu einer massiven Gegenbewegung und neuen Höchstständen ansetzt. „Gold ist derzeit zu Schnäppchenpreisen erhältlich… das sieht wirklich nach einer guten Kaufgelegenheit aus“, so Shah. Für Anleger, die bisher abgewartet haben, könnte die jüngste Korrektur ihm nach genau der Moment sein, auf den sie gewartet haben: „Seit Jahren fragen mich die Leute: ‚Ich mag Gold, aber ich suche nach einem Einstiegszeitpunkt.‘ … Das ist wahrscheinlich genau das, worauf sie gewartet haben“, sagte er. „Wer jetzt nicht kauft, wird es im Leben nie tun.“ …

    Für das Jahresende gibt sich der Analyst daher extrem optimistisch: Während sein Basisszenario einen Goldpreis von rund 5.020 US-Dollar vorsieht, hält er bei einer weiteren Eskalation geopolitischer Spannungen sogar die Marke von 6.000 US-Dollar für absolut realistisch. „Geopolitische Risiken werden nicht verschwinden, und wenn die Anleger das erkennen, dann werden die Goldpreise steigen“, so der Analyst. „Angesichts der neuen geopolitischen Risiken würde ich 6.000 Dollar nicht ausschließen.“ …

    Quelle: Artikel auf finanzen.net

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  • Schluss mit Bargeld: Koalition will Kartenzahlung im Einzelhandel vorschreiben

    Die schwarz-rote Koalition in Berlin bereitet eine Bundesratsinitiative vor, die Händler und Gastronomen verpflichten soll, mindestens ein digitales Zahlungsmittel anzubieten. CDU-Fraktionschef Dirk Stettner nennt der „B. Z.“ den Grund offen: „Mir fällt kein sonstiger Grund ein, warum jemand auf Cashzahlung besteht, als an der Steuer vorbei arbeiten zu wollen.“

    Der Befund ist ernüchternd: Von 80.300 Berliner Bargeldbetrieben wurde 2024 nur bei 1,2 Prozent eine Kassen-Nachschau durchgeführt. Nach Schätzungen der Deutschen Steuergewerkschaft und des Bundesrechnungshofs entgehen dem Staat so mehr als 15 Milliarden Euro pro Jahr – der vermutete Gesamtschaden liegt laut „Welt am Sonntag“ bei rund 70 Milliarden Euro jährlich …

    Auf Bundesebene sieht der Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD eine schrittweise Einführung digitaler Zahlungsoptionen ohnehin vor. Das Bundesfinanzministerium verweist auf ein laufendes EU-Paket – und den Digitalen Euro, der 2029 kommen soll.

    Quelle: Artikel auf t-online.de

  • Warum die Lagerung von Gold in der Schublade zuhause keine gute Idee ist:

    Gold zuhause in der Schublade lagern ist keine gute Idee – lieber rausholen, denn da haben wir deutlich bessere Möglichkeiten …


    Warum die Lagerung von Gold in der Schublade zuhause keine gute Idee ist
    Gold (hier Muster aus Kunststoff) lieber aus der Schublade rausholen …

    Sicherheitsrisiken

    • Einbruchgefahr: Physisches Gold ist ein attraktives Diebstahlziel – ein Einbruch kann den gesamten Bestand vernichten.
    • Auch ein Tresor zuhause bietet keinen vollständigen Schutz, da professionelle Diebe ihn aufbrechen oder mitnehmen können.
    • Man riskiert, bei einem Einbruch körperlich bedroht zu werden, wenn Kriminelle wissen (oder vermuten), dass Gold im Haus ist.

    Versicherungsprobleme

    • Normale Hausratversicherungen decken Bargeld und Edelmetalle nur bis zu sehr geringen Beträgen ab (oft nur ein paar Hundert Euro).
    • Eine spezielle Wertsachenversicherung ist teuer und an strenge Aufbewahrungsvorschriften geknüpft.
    • Um Gegenstände höheren Wertes überhaupt versichern zu können, werden in der Regel ein solider Tresor und eine Alarmanlage mit einer bestimmten Sicherheitsklasse vorgeschrieben, was enorme Kosten verursacht.
    • Im Schadensfall ist der Nachweis des Besitzes oft schwierig.

    Keine Zinsen oder Rendite

    • Gold zuhause „arbeitet“ nicht – es wirft keine Zinsen, Dividenden oder sonstige Erträge ab.
    • Die Lagerkosten (Tresor, Versicherung) fressen die potenzielle Wertsteigerung teilweise auf.

    Keine Handelsgewinne

    • Die Wertentwicklung eines Sachwertes wie beispielsweise Gold ist stark abhängig vom Werteverfall des Geldes  (z.B. Euro oder Dollar = FIAT-Geld), also dem Verfall der Messlatte, mit dem der Wert des Sachwertes bemessen wird. Kurzfristig kann es durch Angebot und Nachfrage zu starken Wertschwankungen kommen. Langfristig ist durch den Wertverfall des Geldes („Alles wird immer teurer“) eine Wertsteigerung von Sachwerten wie Gold eine relativ sichere Sache. Gold ist ein sogenanntes „Krisenmetall“, ein sogenannter „sicherer Hafen“ in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Die Konjunktur kennt aber nicht nur Abschwung und Krise, sondern auch Aufschwung und Boom-Zeiten. In diesen Zeiten entwickeln sich die Preise für (Edel-)metalle, welche von der Industrie benötigt werden in der Regel viel besser als Gold, was dann auch parallel laufen oder im Wert etwas fallen kann.

    Wenn sie in allen Konjunktur-Zeiten eine positive Wertentwicklung ihrer Investition haben möchten, empfiehlt sich eine gemanagte Edelmetallverwaltung, welche Ihre Bestände der aktuellen Marktlage anpasst. So kann ihr investiertes Kapital nicht nur an der puren Goldpreisentwicklung teilhaben, sondern auch noch Handelsgewinne erzielen.

    • Gold zuhause erzielt keine solcher Handelsgewinne.
    • Wenn sie Zuhause auf andere Metalle wechseln wollen, fallen beim Verkauf und Ankauf wieder Mindermengenzuschläge an.
    • Beim Handel mit anderen Metallen fällt zusätzlich die aktuell gültige Mehrwertsteuer an.
    • Gewünschte Handelsgewinne bei Heimlagerung sind zwar theoretisch möglich, aber durch mehrfach anfallende Mindermengenaufschläge und Mehrwertsteuer extrem unwahrscheinlich zu erzielen.

    Rechtliche und steuerliche Risiken

    • Bei größeren Goldmengen können Behörden im Erbschafts- oder Scheidungsfall Nachweise verlangen.
    • Ungeklärte Herkunft kann Geldwäscheverdacht & Vorwürfe auslösen und steuerliche Probleme verursachen.
    • In manchen Ländern, wie z.B. Deutschland, gibt es Meldepflichten für größere Goldmengen.

    Praktische Nachteile

    • Liquidität: Gold schnell zu verkaufen ist zuhause schwieriger als über eine Bank, einen Broker oder einen Edelmetallhändler.
    • Echtheitsprüfung: Beim Weiterverkauf muss die Echtheit erneut nachgewiesen werden
    • Lagerungsschäden: Unsachgemäße Lagerung (Feuchtigkeit, Kratzer) kann den Wiederverkaufswert von Münzen und Barren mindern

    Bessere Alternativen

    • Bankschließfach: Günstig, versicherbar und deutlich sicherer. Allerdings gibt es auch in Banken immer wieder Einbrüche.
    • Edelmetalldepot bei einer Bank oder einem spezialisierten Anbieter. Wichtig ist darauf zu achten, dass die im Depot befindlichen Wertgegenstände ihr Eigentum sind und im Falle von finanziellen Schwierigkeiten von Bank oder Anbieter nicht in deren Bilanz geführt werden.

    Papierzertifikate

    • Gold-ETFs oder Goldminen-Aktien, also Papierzertifikate oder rein digitale Investitionen haben zwar oft ein physisches Auslieferungsrecht, was aber im Fall von finanziellen Schwierigkeiten oder im Insolvenzfall nutzlos und damit wertlos sein kann.
    • Außerdem gilt in Deutschland die Steuerfreiheit nach §23 Einkommensteuergesetz bei solchen Papierzertifikaten oft nicht, sondern nur bei physischem Gold, was sie mindestens ein Jahr lang besessen haben.
    • Kursgewinne aus ETFs und Aktien (auch für Edelmetallminen) unterliegen in der Regel der Kapitalertragsteuer bzw. der Abgeltungsteuer (25 % zzgl. Soli/KiSt).

    Fazit: Die sinnvollste Variante in Gold zu investieren, ist der physische Erwerb und die professionelle, bewachte und versicherte Lagerung bei einem Edelmetallhändler außerhalb der EU in einem Zollfreilager (z.B. in der Schweiz), bei dem man ohne Mindermengenzuschläge oder Steuern verschiedene Edelmetalle erwerben und anonym einlagern und selbstverständlich jederzeit wieder verkaufen kann.

    Der Tausch von Gold in Silber (oder umgekehrt) im Schweizer Zollfreilager ist ein steueroptimierter Vorgang, da Weißmetalle wie beispielsweise Silber, Platin oder Palladium beim Kauf und Handel innerhalb des Lagers von der Mehrwertsteuer befreit bleiben. 

    Im Gegensatz dazu ist Gold zuhause zu lagern

    also so, als wenn sie sich ein Hotel in der Innenstadt einer Metropole kaufen, um auf eine Wertsteigerung der Immobilie in Innenstadtlage zu hoffen, ohne aber in der Zwischenzeit die Zimmer zu vermieten (wie der Verzicht auf Handelsgewinne).

    In der Zwischenzeit fallen für das Hotel Instandhaltungskosten und Grundsteuern an, welche sie mangels Einnahmen zusätzlich in der Laufzeit aufbringen müssen (ähnlich wie Tresor- oder Versicherungskosten beim Gold zuhause).

    Immerhin leidet ihr Gold Zuhause als Sachwert nicht unter Inflation und Kaufkraftverlust, wie es bei Bargeld (z.B. Euro oder Dollar = FIAT-Geld) der Fall wäre.

    Bargeld zuhause zu lagern

    wäre so, als wenn sie sich ein Hotel auf dem Land kaufen, bei dem der letzte Sturm das Dach weggerissen hat und sie verzichten auf die Erneuerung des Dachs (vorprogrammierter Wertverlust) und natürlich vermieten sie in der Zwischenzeit die Zimmer auch nicht (wie der Verzicht auf Handelsgewinne).

    Nach einigen Jahren bekommen sie dann noch nicht einmal ansatzweise Ihren Kaufpreis wieder.

    Anders ausgedrückt: Wenn sie Bargeld zuhause längere Zeit aufbewahren, bekommen sie dann nach einigen Jahren durch den Kaufkraftverlust nicht annähernd die gleichen Waren, wie das am Anfang der Bargeldeinlagerung möglich gewesen wäre.


    Am besten kontaktieren sie uns, damit wir ihnen Möglichkeiten aufzeigen, wie sie zumindest einen Teil Ihres Vermögens inflationsgeschützt als Edelmetalle anonym, versichert und bewacht in einem Zollfreilager in der Schweiz, also außerhalb der EU, oder auf Wunsch sogar alternativ außerhalb von Europa in Istanbul (Türkei) einlagern können.  

  • Preisexplosion: Experten erwarten neuen Silber-Höhenflug – was Anleger wissen müssen

    Silber hat sich binnen eines Jahres mehr als verdoppelt und zieht damit die Aufmerksamkeit der Märkte auf sich. Doch hinter dem Preisanstieg stehen komplexe Faktoren.
    Zu Beginn des Jahres 2025 lag der Silberpreis noch bei rund 30 US-Dollar, bis Anfang 2026 kletterte er auf über 79 US-Dollar pro Unze. Haupttreiber für diese Entwicklung sind vor allem die hohe Inflation, sinkende Zinsen und anhaltende geopolitische Unsicherheiten, die Investoren verstärkt zu physischen Edelmetallen greifen lassen …

    Silberpreis-Entwicklung: Das prognostizieren die Experten

    Experten von BlackRock und J.P. Morgan prognostizieren deshalb, dass der Silberpreis bis Ende 2026 die Marke von 80 US-Dollar überschreiten und bis 2030 sogar auf 100 US-Dollar steigen könnte. Besonders für neue Anleger gewinnen Silbermünzen und -barren als erschwinglicher Einstieg in den Edelmetallmarkt an Bedeutung …

    Gleichzeitig warnen Analysten vor einer erhöhten Volatilität: Im Vergleich zu Gold schwankt der Silberpreis stärker, da er nicht nur von Investmentnachfrage, sondern auch von industriellen Faktoren beeinflusst wird. So erreichte der Preis im Januar 2026 kurzfristig sogar über 113 US-Dollar pro Unze, bevor er wieder nachgab. Anleger sollten sich deshalb auf starke Preisschwankungen einstellen und Prognosen mit Vorsicht betrachten …

    Quelle: Artikel von Index Radar auf focus.de

  • Japanische Krypto-Analysten warnen: Dann fällt der Bitcoin-Kurs auf 10.000 US-Dollar

    Noch hält sich Bitcoin wacker, doch es droht ein neuer Crash. Ein Report enthüllt, in welchem Szenario die Kryptowährung erneut stark einbrechen könnte …

    Die größte Schwachstelle liege derzeit “in der Struktur der CME-Bitcoin-Futures”. Laut den Analysten hat das Open Interest einen Stand von etwa 18.000 bis 20.000 BTC erreicht, wobei sich der Schwerpunkt auf kurzfristige Kontrakte konzentriert. Daher werde die Bitcoin-Preisbildung zunehmend von gehebelten Positionen und weniger von der Spot-Nachfrage bestimmt. Das Problem: Eine solche Struktur sei äußerst fragil.

    “Unter Stress werden Positionen eher durch Liquidation als durch Rollover aufgelöst, was einen kaskadierenden Verkaufsdruck erzeugt”, heißt es in dem auf CryptoQuant veröffentlichten Report. In einem moderaten Szenario könnte der Bitcoin-Kurs daher von 70.000 US-Dollar auf 50.000 US-Dollar (-25–30 Prozent) fallen. Sollten die Abflüsse aus ETFs und die schwache Spot-Nachfrage anhalten, würde sich das mittelfristige Abwärtspotenzial sogar auf 30.000–20.000 US-Dollar (-60–70 Prozent) ausweiten.

    Entscheidet die Straße von Hormus über das Schicksal von Bitcoin?

    In einem “Extremfall” – etwa bei einer längeren Sperrung der Straße von Hormus oder einem vollumfänglichen Krieg – könnte “die weltweite Liquidität zusammenbrechen”. Die düstere Prognose von XVIN Research: “Bei einem Kursrückgang der Aktien um mehr als 30 Prozent und einem Ölpreis von 150–200 US-Dollar könnte der BTC-Kurs auf 10.000 US-Dollar (-80 Prozent) fallen.” Die wichtigste Erkenntnis für Anleger sei nun, dass es sich bei Bitcoin um keinen sicheren Hafen handle, sondern um einen liquiditätsgetriebenen Vermögenswert mit struktureller Anfälligkeit …

    Bloomberg-Analyst Mike McGlone warnte bereits im Februar, dass die “Krypto-Blase implodieren” und der Bitcoin-Kurs auf 10.000 US-Dollar fallen könnte …

    Quelle: Artikel von Tobias Zander auf btc-echo.de

  • In Großbritannien entwickelter humanoider Roboter bewährt sich im realen Logistikeinsatz

    Der HMND 01 von Humanoid hat einen ersten Testlauf in einem Werk eines Automobilzulieferers absolviert. Dabei erhielt der Roboter seine Anweisungen direkt aus der Betriebssoftware des Unternehmens.

    Falls Fabrikarbeiter befürchten, durch Roboter ersetzt zu werden, liefert ein britisches Robotikunternehmen derzeit wenig Anlass zur Entwarnung. Humanoid hat seinen Roboter HMND 01 Alpha Wheeled nun unter realen Bedingungen in einem Werk des Automobilzulieferers Martur Fompak getestet …

    Angetrieben wurde der Roboter von Humanoids KinetIQ-AI-Plattform, die ihn in die Lage versetzt, sich an wechselnde Produktionsanforderungen anzupassen. Die Pilotphase lief von Januar bis Februar 2026, wobei der HMND 01 Lasten von bis zu 8 Kilogramm bewegte. Laut Humanoid arbeitete der Roboter dabei auch unter realen Bedingungen zuverlässig.

    Quelle: Artikel von Keji Folowosele, übersetzt von Marius Müller, veröffentlicht auf: notebookcheck.com

  • BFH-Urteil 2026: Erbschaftsteuer könnte drastisch steigen

    Viele wiegen sich bei Schenkungen in falscher Sicherheit. Ein neues BFH-Urteil zeigt: Der Fiskus darf rückwirkend zugreifen. Wer jetzt nicht handelt, zahlt morgen.

    Viele Unternehmer und Privatpersonen sagen sich „Solange kein neues Erbschaftsteuergesetz beschlossen ist, gilt das alte Recht“ Wer also heute Betriebsvermögen überträgt oder eine Schenkung vornimmt, meint, sich auf die bekannten Freibeträge und Verschonungsregeln verlassen zu können. So die weit verbreitete Annahme. Sie ist falsch.

    Der Bundesfinanzhof hat mit einem Urteil vom 20. November 2025, das erst am 26. März 2026 veröffentlicht wurde, unmissverständlich klargestellt, dass die rückwirkende Anwendung des Erbschaftsteuergesetzes auf Schenkungen, die vor der Verkündung des Gesetzes stattgefunden haben, verfassungsrechtlich zulässig ist (BFH, II R 7/23). Im konkreten Fall ging es um eine Schenkung vom 24. Juli 2016. Das Gesetz, das auf diese Schenkung angewendet wurde, trat erst am 9. November 2016 in Kraft – also fast vier Monate später.

    Urteil ist ein Weckruf

    Dieses Urteil mag auf den ersten Blick wie eine juristische Feinheit wirken. In Wahrheit ist es ein Weckruf. Denn was 2016 geschah, kann sich 2026 wiederholen – mit noch weitreichenderen Folgen.

    Am 17. Dezember 2014 erklärte das Bundesverfassungsgericht die Verschonungsregelungen für Betriebsvermögen im Erbschaftsteuergesetz für verfassungswidrig (1 BvL 21/12). Die §§ 13a und 13b ErbStG, die es ermöglichten, Betriebsvermögen weitgehend steuerfrei auf die nächste Generation zu übertragen, verstießen gegen den Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG. Das Gericht setzte dem Gesetzgeber eine Frist bis zum 30. Juni 2016.

    Rückwirkung ist verfassungsgemäß

    Der Gesetzgeber ließ die Frist verstreichen. Der Bundestag beschloss die Reform zwar am 24. Juni 2016, doch der Bundesrat rief den Vermittlungsausschuss an. Erst am 9. November 2016 wurde das Gesetz verkündet – mit Rückwirkung auf den 1. Juli 2016. Damit galten für alle Schenkungen und Erbfälle ab diesem Datum Regeln, die zum Zeitpunkt der Übertragung noch gar nicht existierten.

    Genau diese Rückwirkung hat der BFH jetzt in seinem Urteil vom 26. März 2026 als verfassungsgemäß bestätigt. Die Begründung sagt, dass bereits mit dem Bundestagsbeschluss vom 24. Juni 2016 ein schutzwürdiges Vertrauen in den Fortbestand des alten Rechts entfallen sei. Wer nach diesem Datum noch Vermögen übertrug, konnte sich nicht mehr auf die bisherige Rechtslage berufen …

    Was das für Familienunternehmer bedeutet

    Für Familienunternehmer ist die Lage ernst. Wer ein Unternehmen mit einem Wert oberhalb von fünf Millionen Euro in der nächsten Generation halten und damit Wert und Arbeitsplätze erhalten möchte, muss heute analysieren, was eine Reform nach dem SPD-Modell steuerlich bedeuten würde. Die bisherigen Verschonungsregeln – Regelverschonung zu 85 Prozent, Optionsverschonung zu 100 Prozent – könnten ersatzlos wegfallen …

    Was das für Privatpersonen bedeutet

    Aber die Reform betrifft nicht nur Unternehmer. Auch Privatpersonen, die bisher klug mit der Zehn-Jahres-Regel gearbeitet haben, stehen vor einem Paradigmenwechsel.

    Wer in den vergangenen Jahrzehnten alle zehn Jahre eine Schenkung an seine Kinder vorgenommen hat – jeweils innerhalb des Freibetrags von 400.000 Euro –, konnte über zwei oder drei Zyklen hinweg erhebliche Vermögenswerte steuerfrei übertragen. Eine Immobilie im Wert von 1,2 Millionen Euro ließ sich so über 30 Jahre vollständig ohne Erbschaftsteuer an das Kind weitergeben.

    Nach dem SPD-Modell wäre das vorbei. Der Lebensfreibetrag von 900.000 Euro aus der Familie ist ein einmaliges Budget. Alle bisherigen Schenkungen werden nach dem SPD-Modell dauerhaft angerechnet. Wer bereits 400.000 Euro übertragen hat, dem stehen nur noch 500.000 Euro an steuerfreiem Volumen zur Verfügung – für das gesamte restliche Leben.

    Besonders brisant: In Ballungsräumen wie München, Frankfurt, Stuttgart oder Hamburg liegen Immobilienwerte längst deutlich über einer Million Euro. Der Lebensfreibetrag von 900.000 Euro reicht dort nicht einmal aus, um eine durchschnittliche Eigentumswohnung der Eltern steuerfrei an die nächste Generation zu übertragen …

    Gesetzgeber kann und darf rückwirkend in die Erbschaftsteuer eingreifen

    Der BFH hat mit seinem Urteil vom März 2026 den letzten Beweis geliefert, dass der deutsche Gesetzgeber kann und darf rückwirkend in die Erbschaftsteuer eingreifen kann. Das Bundesverfassungsgericht hat ihm diese Befugnis 2014 erteilt, und es gibt keinen Grund anzunehmen, dass es diesmal anders entscheiden wird.

    Die Uhr tickt. Wer heute nicht handelt, zahlt morgen.

    Quelle: Artikel von Christian Hansen auf focus.de

  • Bankensterben auf dem Land: Was hinter dem Fusionsdruck steckt

    In der Gemeinde Rechtmehring im Westen des Landkreises Mühldorf am Inn und in den Nachbargemeinden Soyen und Albaching im Landkreis Rosenheim sorgen sich viele Menschen um das Bestehen ihrer RSA Bank. Das genossenschaftliche Institut soll in Schwierigkeiten stecken. Grund dafür: Wertberichtigungen von Immobilien. Es soll um rund 60 Millionen Euro gehen, die ausfallen könnten. In dieser Höhe übernimmt der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) Garantien.

    Kleine Volksbank unter Druck: Die RSA wird zum Übernahmekandidaten

    Ohne Hilfe des Bundesverbandes der Volks- und Raiffeisenbanken hätte sie zu wenig Eigenkapital und damit die gesetzlichen Vorgaben klar verfehlt, so die RSA Bank. Seit 1899 ist das Institut vor Ort fest verwurzelt, hat nach eigenen Angaben über 100 Beschäftigte und 14.000 Kundinnen und Kunden. Die Bank ist darüber hinaus ein wichtiger Gewerbesteuerzahler …

    So viele Genossenschaftsbanken sind bereits verschwunden

    In den vergangenen Jahrzehnten haben sich viele kleine Genossenschaftsbanken zu großen Instituten zusammengeschlossen. Ihre Zahl sank laut dem Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) von über 7.000 im Jahr 1970 auf rund 670 im Jahr 2024 – ein Rückgang um etwa 90 Prozent. Auch die Zahl der Filialen schrumpfte deutlich, von mehr als 18.000 auf knapp 7.000 …

    Bankenschwund auf dem Land – mit Folgen für den Mittelstand

    Für den Mittelstand sei das eine schlechte Nachricht, so Christoph Kaserer, Professor für Finanzmanagement und Kapitalmärkte an der Technischen Universität München.

    „Wir wissen, dass Kreditvergabe – gerade für den Mittelstand und kleine Unternehmen – viel mit persönlichen Kontakten zu tun hat“, sagt er. Diese Kontakte beruhten auch auf den Erfahrungen, die Bankmitarbeitende mit einem Unternehmen gesammelt haben. Gehe diese Nähe verloren, könne es für kleine und mittelständische Firmen schwieriger werden, Kredite zu bekommen, so der Experte …

    Quelle: Artikel von Johannes Lenz auf br.de

  • Explodierende Staatsschulden: Kiyosaki sieht Goldpreis bei 35.000 US-Dollar

    Der Finanz-Guru Robert Kiyosaki schockt mit einer Prognose von 35.000 US-Dollar für Gold. Auslöser dafür soll das Platzen einer gigantischen Blase sein.

    Der Bestseller-Autor und Investor Robert Kiyosaki schlägt erneut Alarm. In gewohnt provokanter Manier warnt er auf der Plattform X vor dem Platzen der „größten Blase der Geschichte“. Seine Prognose für die Zeit nach dem Knall ist astronomisch: Er rechnet damit, dass der Goldpreis innerhalb eines Jahres nach dem Kollaps auf 35.000 US-Dollar pro Unze steigen wird.

    Kiyosakis Vorhersage basiert auf einem Szenario des totalen Systemversagens. Seine Argumentation stützt sich auf drei Säulen:

    1. Die explodierenden Schulden der USA: Vor allem die US-Staatsverschuldung erreiche ein Niveau, das kein Wirtschaftssystem mehr absorbieren könne, sagt Kiyosaki. Tatsächlich dürften die explodierenden Kosten für den Krieg im Nahen Osten einiges dazu beitragen.
    2. Währungsabwertung: Während Zentralbanken Geld endlos drucken können, ist Gold physisch limitiert.
    3. Flucht in Sachwerte: Sobald Papierwerte (Aktien, Anleihen) implodieren, werde eine massive Kapitalflucht in „hartes Geld“ den Preis vervielfachen.

    Der Autor von „Rich Dad Poor Dad“ rechnet auch mit einer Preisexplosion bei Silber auf 200 US-Dollar …

    Quelle: Artikel von Ingo Kolf auf wallstreet-online.de

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  • Ed Yardeni bleibt bei seiner 10.000$-Goldprognose! Andere bleiben auch bullish

    Trotz der jüngsten Talfahrt des Goldpreises bleiben viele Analysten langfristig bullish. Ed Yardeni sieht weiterhin 10.000 US-Dollar je Feinunze bis zum Ende des Jahrzehnts. Andere sehen ebenfalls langfristig Potenzial …

    Mit seiner langfristig bullishen Einschätzung für Gold steht Yardeni jedoch nicht alleine da. Justin Lin, Anlagestratege bei Global X ETFs, erklärte am Dienstag gegenüber CNBC, sein Basisszenario für Gold liege weiterhin bei 6.000 US-Dollar pro Unze bis zum Jahresende. Er bezeichnete den jüngsten Kursrückgang als „attraktiven Einstiegspunkt für Anleger.“

    Rajat Bhattacharya, Senior Investment Strategist bei Standard Chartered, sieht dies ähnlich: „Wir sehen Gold langfristig weiterhin positiv. Gestützt wird diese Einschätzung durch strukturelle Faktoren wie die starke Nachfrage der Zentralbanken aus Schwellenländern und die Diversifizierungsbestrebungen der Anleger angesichts geopolitischer Risiken.“

    Quelle: Artikel von Ferdinand Hammer auf wallstreet-online.de

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  • Künstliche Intelligenz: Digitalminister erwartet drastische Umbrüche in der Arbeitswelt

    Künstliche Intelligenz wird den Arbeitsmarkt grundlegend verändern, sagt Karsten Wildberger. Er plädiert für das bedingungslose Grundeinkommen, um den Wandel aufzufangen …

    Digitalminister Karsten Wildberger (CDU) erwartet dramatische Veränderungen in der Arbeitswelt in Deutschland durch künstliche Intelligenz (KI). „Die Zeit, in der die Industrie eine Jobmaschine war, geht zu Ende“, sagte Wildberger der Neuen Osnabrücker Zeitung.

    Er sei überzeugt, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen diese Umwälzungen am Arbeitsmarkt teilweise auffangen könne. Allein ausreichen werde es jedoch nicht. Zum einen brauche der Mensch sinnstiftende Tätigkeit. „Kaum jemand kann doch nur zu Hause sitzen und Videos schauen, ohne verrückt zu werden“, sagte er.

    Zum anderen müsse Deutschland in KI-Technologie führend werden. Das würde zu dem nötigen Wachstum führen, um den Wandel aktiv mitzugestalten. Nötig seien „deutlich höhere Steuereinnahmen, damit wir mit dem Geld den Jobmarkt umbauen können“.

    „Wir müssen uns zusammenraufen“
    Es sei unmöglich, diese Entwicklung aufzuhalten, sagte Wildberger. Er plädiere dafür, KI nicht abzulehnen, sondern für sich zu nutzen. „Wir können und müssen alles tun, um auch als Gesellschaft von der KI zu profitieren.“ Er appelliere an Arbeitgeber, Gewerkschaften und die Zivilgesellschaft: „Wir müssen uns zusammenraufen und die Zukunft neu gestalten.“ Durch KI entstünden auch neue Arbeitsplätze, dies gelte es zu nutzen.

    Es sei noch nicht zu spät, um im Bereich der künstlichen Intelligenz aufzuholen. „Die Chinesen haben eindrücklich bewiesen, wie unglaublich schnell man aufholen und andere teils überflügeln kann“, sagte Wildberger. Deutschland sei nun endlich aufgewacht und dürfe nicht wieder „wegdösen“. „Denn dann können wir nur in einem Albtraum aufwachen.“

    Quelle: Artikel auf zeit.de

  • Vom Rekordhoch in den Keller: Warum Gold im Iran-Krieg als „Sicherer Hafen“ versagt

    Monatelang war der Kauf von Gold eine sichere Sache.

    Es war der Hauptprofiteur des sogenannten Debasement-Trades, bei dem Anleger den US-Dollar und Staatsanleihen zugunsten des Edelmetalls abstießen. Es diente als wichtiges Material für den weltweiten Ausbau von Rechenzentren. Und, was vielleicht am bemerkenswertesten ist: Es wurde zu einem Favoriten der Privatanleger.

    Über einen glanzvollen Zeitraum von mehreren Monaten verwandelte sich ein als sicherer Hafen bekanntes Gut in eine spekulative Wette. Die Gewinne waren robust – bis jetzt.

    Zuerst kam es Ende Januar zu einem reflexartigen Ausverkauf bei Gold, nachdem Kevin Warsh als neuer Fed-Vorsitzender nominiert worden war. Doch das Metall konnte diesen Verlust weitgehend wieder wettmachen. Seit Beginn des Iran-Krieges liegt Gold nun jedoch wieder mehr als 10 Prozent im Minus …

    Woran liegt das? Wenn die Inflation derzeit die Hauptsorge der Anleger ist, sollte dann nicht die historische Rolle von Gold als Inflationsschutz das Metall nach oben treiben? In diesem Fall nicht.

    Hier sind drei Gründe, warum Gold auf Talfahrt gegangen ist:

    1. Gold bildet die Inflation nicht wirklich ab
      Gold mag in der Vergangenheit als Inflationsschutz gedient haben, aber es folgt nicht direkt der Inflation. Stattdessen bewegt sich das Metall mit den inflationsbereinigten Zinssätzen – und diese sind seit Beginn des Iran-Krieges kräftig gestiegen.
    2. Der Markt hat die Hoffnung auf Zinssenkungen aufgegeben
      Die Anleiherenditen sind während des Iran-Krieges gestiegen, weil sich die Anleger auf einen energiegetriebenen Inflationsschub einstellen. Jerome Powell sagte am Mittwoch, dass die Fed dies genau beobachtet. Auch die Benzinpreise an den US-Tankstellen sind bereits gestiegen.

    All dies hat die Aussichten auf Fed-Zinssenkungen zunichtegemacht. Bis Donnerstag preiste der Anleihemarkt für das Jahr 2026 keine einzige Senkung mehr ein. Da Gold keine Zinsen abwirft, verliert es an Attraktivität, wenn die Anleiherenditen steigen.

    1. Spekulative Gewinne lösen sich in Luft auf
      Die Anlegergruppen, die die Spekulationen im Privatsektor vorantreiben, gelten am Markt meist als schwache Hände. Sobald die einfachen Gewinne ausbleiben und der Hype vorbei ist, neigen sie dazu, fluchtartig den Ausstieg zu suchen.

    Der Marktveteran Ed Yardeni fasste es am Donnerstag treffend zusammen: „Profitmitnahmen nach einem kometenhaften Aufstieg“.

    Wohin flüchten die Anleger also, während Gold schwächelt und Anleihen verkauft werden? Der US-Dollar ist ein primäres Ziel. Der US-Dollar-Index ist seit Kriegsbeginn um zwei Prozent gestiegen und die Währung hat gegenüber den meisten globalen Vergleichswährungen zugelegt.

    Die Zukunft von Gold wird davon abhängen, wie lange der Iran-Krieg dauert, was wiederum bestimmt, wann die Inflationssorgen nachlassen. Erst wenn sich diese Nervosität legt – und die schwachen spekulativen Hände aus dem Markt gespült wurden – kann das Metall seinen Status als sicherer Hafen zurückgewinnen …

    Quelle: Artikel von Joe Ciolli auf yahoo.com

  • Mehr als 200 Milliarden Dollar: Bericht: Pentagon will riesiges Budget für Iran-Krieg

    Der von den USA gestartete Krieg gegen den Iran sorgt für milliardenschwere Kosten aufseiten Washingtons. Das Verteidigungsministerium von Pete Hegseth will dafür nun 200 Milliarden Dollar vom Kongress. Doch beim Auffüllen der Waffenvorräte gibt es einen Haken.

    Das US-Verteidigungsministerium will für den Einsatz gegen den Iran offenbar ein 200 Milliarden Dollar schweres Budget. Das Pentagon habe das Weiße Haus gebeten, einen entsprechenden Antrag an den Kongress zu genehmigen, berichtet die „Washington Post“ unter Berufung auf mehrere namentlich nicht genannte US-Offizielle.

    Dieser Betrag würde die Kosten der bisherigen massiven Luftangriffe der USA bei Weitem übersteigen. Diese sollen alleine für die ersten sechs Tage rund 11,3 Milliarden Dollar betragen haben. Der Antrag soll vielmehr darauf abzielen, die Produktion von solchen Waffentypen grundsätzlich zu steigern, die von den US-Streitkräften und der israelischen Armee in den vergangenen Wochen gehäuft eingesetzt wurden. So sollen die allgemeinen Bestände ausgebaut und nicht nur aufgefüllt werden …

    Unabhängig von den Beschlüssen des Kongresses könnte sich schneller Nachschub für das US-Militär als schwierig erweisen. Experten zufolge ist unklar, ob die Verteidigungsindustrie in den Vereinigten Staaten die Produktion in ausreichendem Maße steigern könne und das notwendige Personal, Produktionsräumlichkeiten sowie die relevanten Ressourcen zur Verfügung habe. „Nur weil man viel Geld in die industrielle Basis steckt, bekommt man die Dinge nicht unbedingt schneller, aber ohne diese Investitionen wird es definitiv nicht schneller gehen“, sagte Elaine McCusker, die ehemalige Finanzkontrolleurin des Pentagon, die nun am American Enterprise Institute den Verteidigungshaushalt analysiert, der „Washington Post“.

    Quelle: Artikel auf n-tv.de

  • China senkt in Afrika die Zölle auf null – nur für ein Land nicht

    Während Donald Trump die Welt mit Zöllen übersät, macht China das Gegenteil. Importe aus fast allen afrikanischen Staaten sind ab dem 1. Mai 2026 von Zöllen befreit …

    Warum senkt China die Zölle?

    China positioniert sich mit diesem Manöver als Gegenpol zu den USA. «China stösst in die Lücke, die Amerika hinterlässt, weil sie Afrika schlecht behandeln», sagt Rolf Langhammer, Ökonom am Institut für Weltwirtschaft in Kiel, der sich auf internationalen Handel und Entwicklungs- und Schwellenländer konzentriert, der FAZ. Während Donald Trump die Zölle diverser afrikanischer Länder erhöht und den Handel erschwert, bietet sich das Reich der Mitte als attraktive Alternative an. China stärkt seine ökonomische Diplomatie und Softpower an Orten, wo die USA das Gegenteil tun.

    Seit über 20 Jahren konnten 32 afrikanische Länder über 1800 Produkte zollfrei in die USA verkaufen. Im September 2025 liess Donald Trump das dafür verantwortliche Handelsabkommen African Growth and Opportunity Act (AGOA) auslaufen. Stattdessen brummten die USA am Liberation Day den Partnerländern mindestens zehn Prozent Zoll auf …

    Fast zwei Drittel der exportierten Waren aus Afrika sind Rohstoffe wie Rohöl, Gold, Kupfer, Eisen und Aluminium …

    Quelle: Artikel auf watson.ch

  • Die deutsche Regierung bricht ihr Versprechen und macht neue Schulden, ohne zu investieren. Das hat fatale Folgen

    Statt die zusätzlichen Schulden in Investitionen in die Infrastruktur zu stecken, nutzt die Bundesregierung das kreditfinanzierte Sondervermögen als Verschiebebahnhof. Das zerstört das Vertrauen in die Politik und kommt die Steuerzahler teuer zu stehen.

    Bundeskanzler Friedrich Merz hatte versprochen, die neuen Schulden für Investitionen zu verwenden …

    Quelle: Artikel von Malte Fischer auf nzz.ch

  • Insolvenzen in der Holzwirtschaft: Pleitewelle: Holzbaufirma insolvent – nach 160 Jahren Holzbau die endgültige Pleite

    Für die Verantwortlichen von Mocopinus selbst, wie CEO Ulrich Braig, ist die Insolvenz ein Zeugnis für die schwierigen Lage der Bau- und Holzbranche …

    Für die Holzbaufirma Mocopinus endet nach 160 Jahren die Firmengeschichte. Rund 270 Mitarbeiter sind betroffen. Das auf Holzbauunternehmen kann die Insolvenz nicht mehr abwenden und muss alle Standorte in Deutschland schließen …

    Das 1865 gegründete Unternehmen galt in Deutschland über die letzten Jahrzehnte als eines der führenden Industriewerke für Holzveredelungen und war auf Vollholzprofile für Fassaden, Innenausbau und Terrassen sowie auf eigene Oberflächen und Beschichtungen spezialisiert. Die Produkte und Materialinnovationen waren teilweise preisgekrönt – unter anderem erhielt Mocopinus 2021 für sein „karbonisiertes Holz“ den Deutschen Award für Nachhaltigkeitsprojekte.

    Quelle: Artikel von Dr. Olaf Zinke auf agrarheute.com

  • So wird das Sondervermögen verplempert

    Vor einem Jahr bewilligte der Bundestag ein riesiges Schuldenpaket für neue Investitionen. Eine Studie legt nahe: Das Geld wurde zu 95 Prozent zweckentfremdet.

    Vor einem Jahr genehmigte der Bundestag ein Sondervermögen in Höhe von 500 Milliarden Euro. Dabei handelt es sich – anders als es der Name suggeriert – um neue Schulden. Für sie beschloss der Bundestag eine Ausnahme von der Schuldenbremse.

    Dafür änderten CDU, CSU, SPD und Grüne mit einer Zweidrittelmehrheit das Grundgesetz. Der Beschluss war umstritten – auch weil Friedrich Merz (CDU) im Wahlkampf noch den Eindruck vermittelt hatte, er sei gegen neue Schulden.

    Die Schulden für das Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität wurden an eine Bedingung geknüpft: Sie müssen für zusätzliche Investitionen verwendet werden. Um mehr kaputte Straßen und Brücken zu reparieren und mehr in den Klimaschutz zu investieren. Höhere Schulden für die Verteidigung spielen hier keine Rolle, sie sind davon unabhängig geregelt …

    Quelle: Artikel von Kolja Rudzio und Julian Stahnke auf zeit.de

  • Bayern: Arbeitsverträge gekündigt: Deutscher Händler schließt nach 25 Jahren alle Filialen

    Die letzten beiden Standorte des Einzelhändlers „Box – Der KleinPreisKönig“ in Bayern machen dicht. Das liege unter anderem auch an der Konkurrenz im Internet.

    München – Nach mehr als zwei Jahrzehnten ist Schluss: Die bayerische Einzelhandelskette „Box – Der KleinPreisKönig“ stellt ihren Betrieb vollständig ein. Wie chip.de berichtet, folgen nach bereits mehreren Schließungen nun auch die letzten beiden Standorte in Traunstein und Bad Reichenhall. Rund 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind von den betriebsbedingten Kündigungen betroffen. Gegründet im Jahr 2000 im oberbayerischen Erlstätt, wuchs das Unternehmen schnell auf ein Netz von 13 Geschäften an – unter anderem in Rosenheim, Prien am Chiemsee, Freilassing und Burghausen.

    Arbeitsverträge gekündigt: Deutscher Händler schließt nach 25 Jahren alle Filialen

    Die Läden waren bekannt für günstige Haushaltswaren, Dekoartikel und kleine Geschenkideen – ein Sortiment, das einst gut funktionierte, jedoch zunehmend unter Druck geriet. Wie BGLand24.de weiter meldet, macht Geschäftsführer Anderl Knorr-Gulde vor allem den wachsenden Onlinehandel für den Rückgang verantwortlich: „Es gibt auch insgesamt immer weniger ‚Analog-Shopper‘. Und alle, die nachkommen, bestellen fleißig im Internet.“ Hinzu kämen steigende Kosten, Bürokratie und Personalmangel, die das Geschäft zusätzlich erschwert hätten …

    Quelle: Artikel auf merkur.de

  • Steht Fabrik-Revolution bevor? 5 Millionen Humanoide Roboter bis 2040: Warum Schaeffler jetzt vorlegt

    Humanoide Roboter rücken in die Fabrik vor: Schaeffler plant hunderte Einsätze in Europa. Weltweit könnten bis 2040 bis zu 5 Millionen zum Einsatz kommen …

    Bei Schaeffler wird der Humanoide Roboter Digit von Agility Robotics in Fabriken teilweise bereits eingesetzt, wie das Wall Street Journal berichtet. Derzeit muss ein Mitarbeiter von Agility Robotics, die Arbeit des humanoiden Roboters noch überwachen. Dies soll allerdings bald beendet sein …

    Quelle: Artikel von Paul Späthling auf wallstreet-online.de

  • Überweisungen im Fokus der Banken: Seit März wurden die Kontrolle erhöht

    Mit der neuen Verordnung prüfen Banken Überweisungen und Kontobewegungen noch strenger.

    Es ist nur eine Überweisung. Doch wie hoch sind die Summen? Wie oft überweisen wir Geld an bestimmte Konten? Seit März haben Banken die Kontrolle erhöht. Sie können und müssen deutlich häufiger Rückfragen stellen. Grund dafür ist die neue GwG-Meldeverordnung (GwGMeldV).

    Geldwäschemeldeverordnung und Geldwäschegesetz – was steckt dahinter?

    Dazu heißt es unter anderem bei der Industrie- und Handelskammer (IHK): „Mit Inkrafttreten am 1. März 2026 schafft die Geldwäschemeldeverordnung bundeseinheitliche Vorgaben für Verdachtsmeldungen nach dem Geldwäschegesetz“. Geregelt werden:

    • die technische Form der Meldung (XML-Format, strukturierte Felder)
    • die Pflichtangaben wie Aktenzeichen, Meldegründe, beteiligte Personen, wirtschaftlich Berechtigte, Transaktionsdetails
    • Zusatzangaben bei der Transaktion mit Kryptowerten, Immobilien oder SWIFT-Verfahren,
    • die Möglichkeit alternativer Übermittlungswege bei technischen Problemen …

    Was müssen Kunden mit der Meldeverordnung der Banken beachten

    Die Experten des Technik- und Verbraucherportals raten Bankkunden dennoch, einige Punkte zu beachten:

    • Größere oder ungewöhnliche Zahlungseingänge sollte man jederzeit nachvollziehbar erklären können. Hilfreich sind dabei Verträge, Rechnungen oder Verkaufsnachweise.
    • Sollte die Bank nach dem Zweck oder der Herkunft von Geld fragen, dann ist eine schnelle und sachliche Antwort wichtig. Eine verzögerte Reaktion kann dazu führen, dass sich Transaktionen verzögern oder Konten gesperrt werden.
    • Auslandsüberweisungen können besonders im Fokus stehen. Hier ist es wichtig, einen klaren Verwendungszweck anzugeben. Auf scherzhafte Begriffe sollte man verzichten.
    • Auch häufige oder hohe Bareinzahlungen gelten als auffällig. Wenn möglich, sollte man dies vermeiden oder wieder gut dokumentieren.
    • Kommt es zu einer Kontosperrung oder bleibt ein entsprechender Verdacht bestehen, sollte man schnell einen Fachanwalt für Bank- oder Strafrecht hinzuziehen …

    Quelle: Artikel von Dominik Jahn auf infranken.de

  • Lebensversicherung aus den 2000ern: Für Millionen Deutsche wird sie zur realen Geldvernichtungsmaschine

    Inflation frisst Rendite: Wann sich alte Lebensversicherungen noch lohnen, erklärt Versicherungsexperte Bastian Kunkel.

    Lebensversicherungen galten jahrzehntelang als sichere Säule der Altersvorsorge. Millionen Deutsche haben entsprechende Policen abgeschlossen – oft mit Laufzeiten von 20, 30 oder sogar 40 Jahren. Besonders Verträge aus den frühen 2000er-Jahren wurden mit vergleichsweise attraktiven Garantiezinsen beworben. Doch die wirtschaftliche Realität im Jahr 2026 hat sich deutlich verändert …

    Inflation, steigende Lebenshaltungskosten und veränderte Kapitalmarktbedingungen führen dazu, dass viele alte Lebensversicherungen real deutlich weniger wert sind als ursprünglich erwartet. In einigen Fällen entwickeln sich diese Verträge sogar zu einer „realen Geldvernichtungsmaschine“.

    Garantiezins bedeutet nicht automatisch reale Rendite

    Viele Versicherte verlassen sich bei der Bewertung ihres Vertrags auf den garantierten Rechnungszins. Dieser lag je nach Abschlussjahr beispielsweise bei 3,25 Prozent, 2,75 Prozent oder 2,25 Prozent. Auf den ersten Blick wirkt das attraktiv – insbesondere im Vergleich zu den deutlich niedrigeren Garantien moderner Policen. Doch entscheidend ist nicht der nominale Zinssatz, sondern die reale Kaufkraftentwicklung. Wenn die Inflation über längere Zeiträume bei zwei bis drei Prozent oder darüber liegt, bleibt von der garantierten Verzinsung kaum noch reale Rendite übrig. In Phasen höherer Inflation kann die reale Rendite sogar negativ werden. Das bedeutet: Das angesparte Kapital wächst zwar nominell, verliert jedoch gleichzeitig an Kaufkraft.

    Inflation wirkt über Jahrzehnte besonders stark

    Der entscheidende Faktor ist die Zeit. Lebensversicherungen laufen häufig mehrere Jahrzehnte. Schon moderate Inflationsraten können über einen langen Zeitraum erhebliche Kaufkraftverluste verursachen. Ein Beispiel verdeutlicht die Dimension:

    Bei einer durchschnittlichen Inflation von drei Prozent halbiert sich die Kaufkraft eines Geldbetrags innerhalb von rund 24 Jahren. Ein heute ausgezahlter Betrag von 100.000 Euro hätte dann real nur noch eine Kaufkraft von etwa 50.000 Euro.
    Viele ältere Lebensversicherungen wurden jedoch ursprünglich mit Erwartungen kalkuliert, die deutlich niedrigere Inflationsraten unterstellten. Gleichzeitig fallen bei klassischen Verträgen Kosten für Abschluss, Verwaltung und Risikoschutz an. Diese Kosten mindern zusätzlich die tatsächliche Rendite.

    Überschussbeteiligung ist keine Garantie

    Neben dem Garantiezins spielt bei klassischen Lebensversicherungen die sogenannte Überschussbeteiligung eine wichtige Rolle. Versicherer beteiligen ihre Kunden an erwirtschafteten Überschüssen aus Kapitalanlage, Risikoergebnis und Kostenentwicklung. In Zeiten niedriger Kapitalmarktzinsen sind diese Überschüsse jedoch deutlich gesunken. Während früher Gesamtverzinsungen von vier bis fünf Prozent möglich waren, liegen viele laufende Verzinsungen heute spürbar darunter. Damit schrumpft auch der Abstand zur Inflationsrate. Das Problem: Überschüsse sind nicht garantiert und können jederzeit angepasst werden.

    Welche Optionen Versicherte heute haben

    Wenn Sie eine ältere Lebensversicherung besitzen, stehen grundsätzlich mehrere Handlungsoptionen zur Verfügung …

    Die entscheidende Frage: Wie hoch ist die reale Rendite?

    Letztlich geht es bei jeder Altersvorsorge um eine zentrale Frage: Wie entwickelt sich die Kaufkraft des angesparten Kapitals?
    Eine Lebensversicherung kann nominell wachsen und dennoch real an Wert verlieren. Inflation wirkt langfristig wie ein unsichtbarer Kostenfaktor. Deshalb sollten ältere Verträge regelmäßig überprüft werden – insbesondere hinsichtlich:

    • tatsächlicher Rendite nach Kosten
    • Inflationsentwicklung
    • steuerlicher Vorteile
    • verbleibender Laufzeit

    Nur auf dieser Grundlage lässt sich entscheiden, ob der Vertrag weiterhin sinnvoll ist oder ob Anpassungen erforderlich sind.

    Fazit: Altersvorsorge regelmäßig überprüfen

    Lebensversicherungen aus den frühen 2000er-Jahren wurden unter völlig anderen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen abgeschlossen als sie heute gelten. Inflation und veränderte Kapitalmärkte haben die Realität der Altersvorsorge spürbar verändert. Ein alter Vertrag ist deshalb nicht automatisch schlecht – er muss jedoch kritisch bewertet werden. Entscheidend ist nicht der historische Garantiezins, sondern die reale Entwicklung der Kaufkraft. Wer seine Police regelmäßig analysiert und seine Altersvorsorge gegebenenfalls anpasst, stellt sicher, dass aus einer vermeintlich sicheren Anlage keine schleichende Geldvernichtung wird.

    Quelle: Artikel von Bastian Kunkel auf hna.de

  • Am Finanzmarkt wird das Risiko hoher Arbeitslosigkeit „dank“ künstlicher Intelligenz diskutiert. Roboter zeigen, dass sie mit KI sehr hilfreich sein können.

    Vergessen Sie das Piepsen von R2-D2 oder Hollywood-Dystopien à la „I, Robot“. Wer heute an humanoide Roboter denkt, sieht noch stolpernde Prototypen und fliegende Blechköpfe. Doch das Lachen über diese Anfänge wird schnell verstummen. Stattdessen zeichnet sich ein „Nokia-Moment“ ab: Roboter wandeln sich von teuren Spielereien zur industriellen Notwendigkeit. Unternehmen dürfen das Potenzial von Robotic nicht ignorieren, um nicht wie einst Nokia durch disruptive Innovationen den Anschluss zu verlieren.

    Dank generativer KI und moderner Antriebstechnik lernen Maschinen nicht mehr nur durch starre Programmierung, sondern durch Beobachten und Nachahmen. Ein Roboter, der eine Fähigkeit erlernt hat, kann sie sofort auf andere übertragen – Wissen wird geteilt, Lernzeiten schrumpfen, Fortschritt verläuft sprunghaft …

    Roboter können Entscheidungen in Millisekunden direkt vor Ort treffen, ohne auf eine langsame Cloud angewiesen zu sein“, so Thomas Soltau vom Smartbroker. Ob Fabrikhalle, Lager oder Klinik – Roboter übernehmen dort, wo Effizienz fehlt, Abläufe stocken oder höchste Präzision gefragt ist. Sie stabilisieren Lieferketten, beschleunigen Prozesse und schaffen ein langfristiges Wachstumsfeld. Steigende Löhne und knappe Arbeitskräfte erhöhen den Automatisierungsdruck …

    Diese Dimension wirft jedoch auch gesellschaftliche Fragen auf: Wer soll konsumieren, wenn Maschinen breite Einkommensanteile ersetzen? …

    KI löst aktuell vor allem Ängste im Softwarebereich aus, doch sie ist die Grundlage für den Robotik-Boom …

    Quelle: Artikel von Daniel Saurenz auf t-online.de

  • Automatisierung der nächsten Stufe: Humanoide bekommen einen siebten Sinn

    Ein französisches Start-up will erreichen, das (humanoide) Roboter vorausschauend denken. Ermöglichen sollen das „World Models“. Namhafte Investoren spendierten über 1 Mrd. US-$ Anschubfinanzierung.

    Wenn Yann LeCun ein Unternehmen startet, dann ist ihm die Aufmerksamkeit der Technologiewelt sicher. Hintergrund: Er zählt zu den Vätern der KI und ist Gewinner des Turing-Awards 2018, einer Auszeichnung, die auch als „Nobelpreis für Informatiker“ bezeichnet wird.

    Das „Who’s Who“ der Investoren stand Schlange
    Vor nur rund 100 Tagen, also im Dezember 2025, hat der Franzose das Unternehmen AMI Labs (Advanced Machine Intelligence) in Paris ins Leben gerufen. Und sofort standen etliche namhafte Investoren Schlange: Amazon-Chef Jeff Bezos, Ex-Google-CEO Eric Schmidt, World Wide Web-Entwickler Tim Berners-Lee, Toyota, Nvidia, Samsung,…

    In einer „Seed-Runde“, also der ersten Kapitalspritze für eine Gründungsidee, machten die Kapitalgeber insgesamt über 1 Mrd. US-$ locker. Das ist eine der größten Anschubfinanzierungen, die jemals von einem europäischen Start-up eingesammelt wurde. Vor jenem gigantischen Geldregen wurde das Unternehmensküken mit unfassbaren 3 Mrd. US-$ bewertet (Pre-Money Value) – drei Monate nach Gründung!

    Was lässt die Investoren derart (aus)schwärmen? Es sind die sogenannten „World Models“. AMI Labs setzt auf sie – statt auf klassische Large Language Models. Das bedeutet: Maschinen sollen über Sensor- und Videodaten ein Verständnis der realen Welt entwickeln. Sie sollen prognostizieren, was als nächstes um sie herum passiert – und ihre Handlungen darauf abstimmen. Skeptiker sehen hier den nächsten großen Schritt Richtung „Terminator“ …

    Quelle: Artikel von Stefan Asche auf ingenieur.de

  • „Situation wirklich dramatisch“ Metall- und Elektroindustrie rechnet mit massiver Entlassungswelle

    Trotz Großaufträgen aus dem Verteidigungssektor droht in diesem Jahr ein weiterer Abbau von Industrie-Arbeitsplätzen in Deutschland, warnt der Verband. Der von der Bundesregierung angekündigte Bürokratieabbau dauere zu lange.

    Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall rechnet für dieses Jahr mit dem Verlust von bis zu 150.000 Arbeitsplätzen in der Metall- und Elektroindustrie. „Wir sind mitten in einer Deindustrialisierung und die Aussichten sind sehr düster. Die Situation ist wirklich dramatisch“, sagte Gesamtmetall-Hauptgeschäftsführer Oliver Zander den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Seine Branche befinde sich „in der größten Krise seit Gründung der Bundesrepublik“.

    Als Ursachen macht Zander wie viele Verbandsvertreter hohe Kosten für die Unternehmen am Standort Deutschland aus. „Wir haben in Deutschland zu hohe Energiekosten, zu hohe Unternehmenssteuern, zu hohe Sozialabgaben und zu viel Bürokratie.“ Bei der Reduzierung der Bürokratie fehle eine systematische Herangehensweise. „Wir sind in der Tierseuchenbekämpfung systematischer als beim Bürokratieabbau“, beklagte Zander. Man müsse „natürlich auch Bürokraten abbauen“ – in den öffentlichen Verwaltungen gebe es zu viel Personal, was auch deren Haushalte belaste …

    Quelle: Artikel auf n-tv.de

  • Überhitzter Kreditmarkt: BlackRock senkt Private Loan-Wert von 100 auf 0 – zweiter Fall in kurzer Zeit

    Eine Überhitzung des Kreditmarktes, die sich jahrelang aufgestaut hat und nun zum Problem wird? Ein außer Kontrolle geratenes Schattenbankensystem, das gewaltige Risiken birgt?

    BlackRock hat den Wert eines Privatkredit-Engagements (Private Loan) nur drei Monate, nachdem er mit 100 Cent pro Dollar bewertet worden war, auf null reduziert. Dies ist bereits der zweite plötzliche Ausfall, der kürzlich die Privatkredit-Abteilung des Unternehmens getroffen hat. Dazu berichtet Bloomberg News, der Kredit in Höhe von rund 25 Millionen US-Dollar an Infinite Commerce Holdings, einen sogenannten Amazon-Aggregator, der Online-Verkäufer von Produkten von Spa-Behandlungen bis hin zu Glühbirnen aufkauft, ist nun wertlos, wie BlackRock TCP Capital Corp in den letzte Woche veröffentlichten Unterlagen für das vierte Quartal berichtete. Der Fonds hatte die nachrangigen Verbindlichkeiten im dritten Quartal mit 100 Cent pro Dollar bewertet …

    Diese Maßnahmen verstärken die wachsenden Bedenken hinsichtlich Zahlungsausfällen und Zeichnungsstandards auf dem 1,8 Billionen Dollar schweren Markt für private Kredite. Die enormen Investitionen der Branche in Softwareunternehmen, die durch KI bedroht sind, haben zu beispiellosen Rücknahmeforderungen durch nervöse Anleger geführt …

    Quelle: Artikel von Claudio Kummerfeld auf finanzmarktwelt.de

    Für weitere Artikel zum Thema Kreditmarkt und Bankenpleite klicken Sie hier.

  • Insolvenz: So viele Handwerkspleiten wie seit 2014 nicht mehr

    Im Handwerk gab es 2025 so viele Insolvenzen wie seit mehr als zehn Jahren nicht mehr. Hohe Kosten und schwache Nachfrage setzen vielen Betrieben zu.

    Im vergangenen Jahr sind so viele Handwerksbetriebe pleitegegangen wie seit über zehn Jahren nicht mehr. Die Zahl der Insolvenzen stieg 2025 im Vergleich zu 2024 um 13,3 Prozent auf 4.950, wie die Wirtschaftsauskunftei Creditreform mitteilte. „Energie, Material, Löhne – die Kosten laufen davon. Ohne ausreichende Reserven geraten viele Betriebe schnell in existenzielle Schieflage“, erklärte der Leiter der Creditreform Wirtschaftsforschung, Patrik-Ludwig Hantzsch.

    Laut Zentralverband des Deutschen Handwerks hatte die Zahl der Insolvenzen zuletzt 2014 mit rund 5000 höher gelegen.

    Handwerksbetriebe seien meist klein- und mittelständisch geprägt und verfügten über geringere finanzielle Puffer, betonte Creditreform. „Von den Kostensteigerungen der letzten Jahre sind sie besonders stark betroffen gewesen.“ Vor allem die deutlich gestiegenen Energie- und Materialkosten sowie höhere Löhne hätten die Liquidität belastet.

    Zu Auftragseinbußen hätten auch eine verhaltene Konsum- und Investitionstätigkeit sowie die schwache Baukonjunktur geführt. Rückläufige Umsätze und Erträge sowie eine höhere Insolvenzgefährdungseien die Folge gewesen …

    Quelle: Artikel auf handelsblatt.com

  • Gold weiter stark – das ist das Kursziel von JPMorgan

    Der Krieg im Nahen Osten hat die Märkte ordentlich durchgeschüttelt – und rückt Gold wieder als möglichen „sicheren Hafen“ in den Fokus. Das Edelmetall gilt vielen als Diversifikation und Wertspeicher in unruhigen Phasen. Am Montag ist der Goldpreis im Hoch bis auf 5.419 Dollar gestiegen und damit wieder in die Nähe des Ende Januar bei 5.595 Dollar markierten Allzeithochs.

    Auslöser für den jüngsten Anstieg war der eskalierende Konflikt, nachdem gemeinsame US-israelische Militärschläge gegen den Iran erfolgt waren und Vergeltungsangriffe Israel sowie weitere US-Verbündete in der Golfregion trafen.

    Der Goldpreis gab zuletzt zwar wieder einige Dollar ab, er pendelte sich aber aber auf hohem Niveau im Bereich von 5.300 Dollar ein. Und Analysten sehen weiteres Potenzial. Die US-Großbank JPMorgan schrieb beispielsweise, konfliktgetriebene Preisschübe kämen und gingen zwar – geopolitische Risiken dürften aber hoch bleiben. Die Bank rechnet deshalb mit einem Anstieg des Goldpreises bis auf 6.300 Dollar bis zum Jahresende 2026.

    Seit Jahresbeginn liegt Gold bereits rund 23 Prozent im Plus, 2025 waren es etwa 64 Prozent. Der S&P 500 konnten hingegen nur 16,4 Prozent zulegen im Vorjahr, womit Gold den Markt klar outperformte. Und auch im laufenden Jahr liegt das Plus bei S&P 500 gerade einmal bei knapp einem Prozent …

    Quelle: Artikel von Marion Schlegel auf deraktionaer.de

  • Gold, Dollar, Schweizer Franken: Welche „sicheren Häfen“ Anleger jetzt suchen

    Der Angriff auf Iran treibt Anleger in sogenannte sichere Häfen – jedenfalls zum Teil: Die Preise von Gold und Silber steigen, ebenso wie der Dollar und der Schweizer Franken. Deutsche Staatsanleihen sind weniger gefragt.

    Die Eskalation des Iran-Konflikts sorgt für große Verunsicherung an den Finanzmärkten. Während der Dax am Montag einknickte und die Gas- und Ölpreise wegen der Einschränkung des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus stark anstiegen, suchen Anleger vermehrt nach „sicheren Häfen“ …

    Der Goldpreis zieht wieder deutlich an: Für eine Feinunze (31,1 Gramm) werden inzwischen fast 5400 Dollar fällig – das Rekordhoch von knapp 5600 Dollar aus dem Januar rückt damit in Reichweite …

    Auch Silber zog nach den Angriffen auf Iran an: Die Feinunze kostete zuletzt 95,42 Dollar und lag damit knapp 2 Prozent über dem Vortagesniveau …

    „Der ultimative sichere Hafen unter den Währungen ist aktuell jedoch nicht der US-Dollar, sondern, wie schon im vergangenen Jahr gesehen, der Schweizer Franken“, so Nguyen weiter. Das liege weniger an fundamentalen Faktoren, sondern eher daran, dass der Franken diesen Status ohnehin schon habe …

    Kein Auftrieb für deutsche Staatsanleihen
    Damit zeigt sich: Die Nervosität an den Devisenmärkten bleibt hoch. Auf dem Markt für Staatsanleihen ist sie allerdings noch nicht richtungsweisend zu spüren …

    Quelle: Artikel auf manager-magazin.de

  • Silber vor der nächsten Mega-Phase: Riskanter Fehlausbruch oder Jahrhundert-Chance für mutige Trader?

    Silber sorgt wieder für Adrenalin: Nach einer volatilen Rallye fragen sich Bullen und Bären gleichermaßen, ob jetzt der große Ausbruch oder der brutale Rücksetzer kommt. Zwischen Fed, Inflation, Solar-Boom und Rezessionsangst: Steht Silber vor einer silbernen Rakete – oder vor dem Crash?

    Vibe Check: Silber ist zurück im Rampenlicht – und zwar mit voller Volatilitäts-Breitseite. Der Markt zeigt aktuell eine dynamische, aber nervöse Bewegung: mal fast schon silberne Rakete, dann wieder heftiger Rücksetzer, gefolgt von zähem Seitwärtsgeschiebe an wichtigen charttechnischen Zonen. Die Bullen träumen vom großen Ausbruch, die Bären lauern auf den nächsten brutalen Dip …

    Silber ist nicht nur ein Industriemetall, sondern auch ein monetäres Edelmetall. Wenn die Angst vor einer anhaltend hohen Inflation dominiert, suchen Anleger einen Wertspeicher außerhalb von Papiergeld. Dann kommen Gold und Silber als Inflations-Hedge ins Spiel. Aber im Unterschied zu Gold reagiert Silber oft noch aggressiver – in beide Richtungen …

    Silber ist das Hightech-Metall unter den Edelmetallen. Es wird massiv gebraucht in:

    • Solarzellen (Photovoltaik): Silber ist zentral für Leitfähigkeit und Effizienz moderner Solarzellen. Der globale Ausbau erneuerbarer Energien saugt stetig physisches Silber aus dem Markt.
    • E-Mobilität und Elektronik: Kontakte, Leiterbahnen, Hochleistungsbauteile – überall spielt Silber eine Rolle.
    • 5G, Medizin, Hightech-Anwendungen: Auch hier wächst die Nachfrage schleichend, aber stetig.

    Die industrielle Nachfrage macht Silber einzigartig: In Phasen, in denen Klimapolitik, Green-Tech-Förderprogramme und Infrastrukturprojekte Fahrt aufnehmen, erhält Silber Rückenwind – selbst wenn die klassische Gold-Safe-Haven-Story gerade schwächelt.

    Geopolitische Krisen, Spannungen im Nahen Osten, Handelskonflikte, Bankenstress – all das kann kurzfristig Kapital in Edelmetalle schieben. Gold ist dann meist der erste Profiteur, Silber folgt oft zeitverzögert, dafür mit stärkerem Hebel. Man sieht dann häufig: Gold läuft ruhig nach oben, Silber hängt kurz hinterher und zündet dann plötzlich mit einer silbernen Rakete – nur um danach wieder übertrieben stark zu korrigieren …

    Silber vs. Gold: Die Gold-Silber-Ratio als Geheim-Indikator

    Die Gold-Silber-Ratio misst, wie viele Unzen Silber man für eine Unze Gold bekommt. Historisch schwankt diese Ratio stark, aber immer wieder sieht man: Extreme Werte werden korrigiert. Ist Silber im Verhältnis zu Gold sehr billig, sehen viele Profis eine Chance, dass Silber mittelfristig stärker performen könnte als Gold …

    Quelle: Artikel auf ad-hoc-news.de

  • Haushaltslöcher werden größer: Defizit steigt kräftig: Deutscher Staat 2025 tiefer im Minus

    Ein vergleichsweise kräftiges Wachstum im Schlussquartal hat der deutschen Wirtschaft im vergangenen Jahr das erste Plus seit 2022 beschert. Allerdings sind die Löcher im Staatshaushalt 2025 größer als zunächst angenommen.

    Das deutsche Staatsdefizit ist im vergangenen Jahr entgegen einer früheren Schätzung doch größer geworden. Die Ausgaben von Bund, Ländern, Kommunen und Sozialversicherung überstiegen die Einnahmen um 119,1 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Eine erste Schätzung von Mitte Januar hatte noch 107 Milliarden Euro ergeben …

    Für dieses Jahr rechnen die meisten Fachleute mit einer steigenden Neuverschuldung in Deutschland. Das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) etwa sagt ein Defizit von 3,5 Prozent voraus, das 2027 sogar auf 4,0 Prozent steigen soll …

    Quelle: Artikel auf n-tv.de

  • Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, den Sachverständigenrat aufzulösen

    Für Friedrich Merz wird der Streit der Wirtschaftsweisen um die Personalie Malmendier zum Prüfstein. Nutzt er die Gelegenheit, die wirtschaftspolitische Beratung grundlegend neu zu ordnen?

    Wenn es jemals einen guten Moment gab, den Sachverständigenrat aufzulösen, dann jetzt. Der Koalitionsstreit um die Personalie der Wirtschaftsweisen Ulrike Malmendier verdeutlicht, wie stark politisiert das höchste wirtschaftliche Beratergremium der Bundesregierung inzwischen ist.

    Malmendiers Berufung durch die SPD-geführte Regierung hatte das Ziel, die linksökonomische Mehrheit im Rat zu zementieren. Das will die CDU jetzt auflösen, und das zeigt: Es geht der Politik längst nicht mehr um eine nüchterne ökonomische Beratung, sondern rein um die Bestätigung des eigenen Kurses …

    Was früher als Ausdruck von Pluralismus galt, wirkt heute wie systematische Dysfunktion. Und genau das kann sich Deutschland nicht leisten. Das Land steckt mitten in einer wirtschaftlichen Krise: Wachstumsschwäche, Investitionsstau, Energieunsicherheit. Dazu die Dauerdebatten über Schuldenbremse und Sondervermögen, alles überlagert sich. Die Herausforderungen sind enorm. In solch einer Lage braucht die Politik vor allem eines: klare ökonomische Orientierung und belastbare Analysen.

    Doch ausgerechnet dieses Gremium ist Teil des Problems geworden. Die Wirtschaftsweisen täten gut daran, sich zu fragen, welchen Anspruch sie eigentlich noch an sich selbst haben …

    Quelle: Artikel von Thomas Sigmund auf handelsblatt.com

  • Gold gibt wieder Gas – starker Wochenstart

    Der Goldpreis hat zuletzt wieder deutlich angezogen und ist auf den höchsten Stand seit mehr als drei Wochen gestiegen. Dabei hat er die insbesondere psychologisch wichtige 5.000-Dollar-Marke wieder klar hinter sich gelassen. Unterstützung erhält das Edelmetall von den jüngsten Zollentwicklungen in den USA. Dies löste auch Unsicherheit hinsichtlich bestehender Handelsabkommen aus …

    „Das Zollurteil des Gerichts hat – abgesehen davon, dass es den Unmut des US-Präsidenten auf sich gezogen hat – eine weitere Unsicherheitsebene für die globalen Märkte geschaffen. Händler greifen daher erneut auf Gold als defensive Anlage zurück“, sagte Tim Waterer, Chefanalyst bei KCM. Ob Gold nun auch wieder über die Marke von 5.400 Dollar überwinden kann, sieht er maßgeblich davon beeinflusst, wie lange die Verunsicherung im Zusammenhang mit den Zöllen anhält und ob die USA militärisch im Iran aktiv werden.

    Die neue Unsicherheit verstärkt die Erholung des Edelmetalls nach dem Rücksetzer zu Monatsbeginn. Seit drei Wochen steigt Gold, gestützt insbesondere auch von geopolitischen Spannungen.

    Am frühen Montagmorgen wird die Feinunze Gold bei 5.160 Dollar gehandelt. Im Vergleich zum Jahresanfang bedeutet dies einen Anstieg von gut 19 Prozent. Seit Anfang 2025 hat sich der Goldpreis sogar fast verdoppelt …

    Quelle: Artikel von Marion Schlegel auf deraktionaer.de

  • Supreme Court, Bilanzflut & Gold-Explosion: Wenn Rechtsprechung Märkte neu ordnet

    Ein Urteil des US-Supreme Courts kippt globale Zölle, doch neue Handelsunsicherheit droht. Parallel stehen Tech-Quartalszahlen und eine Warnung der Deutschen Bank vor Kreditrisiken im Mittelpunkt …

    6 zu 3 – mit dieser Mehrheit hat der Supreme Court gestern Präsident Trumps globale Zölle gekippt und damit ein rechtliches Erdbeben ausgelöst, das weit über Washington hinaus Wellen schlägt. Während US-Aktien zunächst aufatmeten und Alphabet, Amazon sowie Apple deutlich zulegten, warnen europäische Industrieverbände bereits vor einer „neuen Runde der Unsicherheit“. Denn Trump kündigte umgehend neue 10-Prozent-Zölle an – diesmal auf anderer Rechtsgrundlage. Gleichzeitig läuft die Bilanzsaison der Tech-Giganten auf Hochtouren, UBS setzt ein spektakuläres Kursziel für Gold, und im Kreditmarkt braut sich laut Deutscher Bank ein „historisches Klumpenrisiko“ zusammen. Willkommen in einer Woche, in der Gerichte, Quartalszahlen und geopolitische Spannungen die Märkte in Atem halten …

    Doch die Freude währte kurz. Noch am selben Abend unterschrieb Trump eine neue Anordnung: 10 Prozent globale Zölle für zunächst 150 Tage – diesmal gestützt auf den Trade Act von 1974. Ob diese Rechtsgrundlage trägt, bezweifeln Experten bereits. Für längerfristige Zölle bräuchte Trump ohnehin die Zustimmung des Kongresses, die er bislang ablehnt. „Wir haben das Recht, so ziemlich alles zu tun, was wir wollen“, verkündete der Präsident trotzig …

    Besonders spannend wird es in der kommenden Woche: Am 25. Februar legt Nvidia seine Quartalszahlen vor – ein Termin, den Anleger weltweit mit Anspannung erwarten. Die KI-Rallye der vergangenen Monate steht auf dem Prüfstand, nachdem Bedenken über hohe Bewertungen und begrenzte Beweise für nachhaltige Umsatz- und Gewinnsteigerungen durch KI-Investitionen die Tech-Werte zuletzt belastet hatten …

    Software-Sektor: Deutsche Bank warnt vor Kreditmarkt-Krise

    Hinter den Aktienkursen braut sich laut Deutscher Bank ein größeres Problem zusammen: Software- und Technologieunternehmen stehen für fast ein Drittel des spekulativen Kreditmarktes – zusammen 1,28 Billionen Dollar in High-Yield-Anleihen, Leveraged Loans und Private Credit. Die Analysten um Steve Caprio warnen vor einem „historischen Klumpenrisiko“, dessen Folgen „mit dem Energiesektor 2016 konkurrieren“ könnten.

    Die Gemengelage ist brisant: Disruptive KI-Anwendungen setzen klassische Software-Geschäftsmodelle unter Druck, während gleichzeitig hohe Verschuldung und gestiegene Zinsen die Cashflows belasten. Der Anteil sogenannter Payment-in-Kind-Kredite liegt im Softwarebereich mit 11,3 Prozent über dem Marktdurchschnitt. Morgan Stanley hebt hervor, dass rund die Hälfte der offenen Software-Kredite mit B- oder schlechter bewertet ist, 26 Prozent fallen sogar in den spekulativen CCC-Bereich …

    UBS setzt auf 6.200 Dollar:

    Gold als Krisenabsicherung
    Während Aktien schwanken und Kreditmärkte nervös werden, setzt UBS ein spektakuläres Kursziel für Gold: 6.200 Dollar je Unze. Aktuell notiert das Edelmetall bei rund 5.035 Dollar – das Kursziel impliziert also ein Potenzial von über 23 Prozent. Treiber sind vor allem geopolitische Risiken, insbesondere die eskalierende Konfrontation zwischen den USA und Iran.

    UBS-Stratege Dominic Schnider betont, dass der Militäraufbau der USA im Nahen Osten deutlich größer ausfällt als bei der Venezuela-Operation Anfang des Jahres – ein Zeichen dafür, dass Washington einen längeren Konflikt plant. Hinzu kommt das günstige makroökonomische Umfeld: Die Federal Reserve dürfte ihren Lockerungszyklus fortsetzen, UBS erwartet zwei weitere Zinssenkungen um je 25 Basispunkte bis Ende September. Niedrigere Realzinsen und ein potenziell schwächerer Dollar wirken als Rückenwind für das zinslose Edelmetall.

    Auf der Angebotsseite bleibt die Lage angespannt: Analysten von Wood Mackenzie schätzen, dass 80 Minen ihre aktuellen Produktionspläne bis 2028 erschöpfen werden. Gleichzeitig überstieg die globale Goldnachfrage 2025 erstmals 5.000 Tonnen, getrieben von robusten Zentralbankkäufen und wachsender Investmentnachfrage …

    Quelle: Artikel von Andreas Sommer auf boerse-express.com

  • Bruch mit alten Marktgesetzen: Gold, Zentralbanken, Schulden: Eine neue Zeitrechnung

    Kaum ein Vermögenswert steht derzeit so im Fokus wie Gold. Die jüngste Rally des Goldpreises wirkt auf den ersten Blick wie eine spekulative Übertreibung, könnte jedoch Ausdruck eines tiefergehenden Umbruchs sein. Denn hinter der Dynamik stehen nicht nur Privatanleger, sondern vor allem Zentralbanken, die ihre Reserven strategisch neu ausrichten. Der Goldmarkt wird damit zum Spiegel wachsender Schulden und eines schwindenden Vertrauens in Staatsanleihen …

    Der Goldmarkt hat im letzten Jahr und besonders im Januar 2026 eine Dynamik, die selbst erfahrene Marktteilnehmer überrascht. Laut Bravos Research ist seit Beginn des Jahres die Marktkapitalisierung von Gold um rund vier Billionen US-Dollar gestiegen – ein Zuwachs, der das gesamte Bruttoinlandsprodukt Großbritanniens übertrifft …

    Doch anders als in früheren Hausse-Phasen sind es nicht allein spekulative Kapitalströme und Privatanleger, die den Goldpreis treiben. Zentralbanken weltweit haben in den vergangenen vier Jahren rund 4.000 Tonnen Gold akkumuliert. Zum Vergleich: Über die vergangenen 60 Jahre lag der durchschnittliche jährliche Zukauf bei etwa 100 Tonnen. De facto entspricht das jüngste Kaufvolumen somit rund vier Jahrzehnten historischer Nachfrage – konzentriert auf einen kurzen Zeitraum. Vor allem China diversifiziert seine Reserven zunehmend weg von US-Staatsanleihen hin zu physischen Vermögenswerten, die sich politischer Einflussnahme entziehen …

    Diese Entwicklung wirft eine Grundsatzfrage auf: Handelt es sich um eine spekulative Übertreibung – oder um den Beginn eines strukturellen Paradigmenwechsels im globalen Finanzsystem?

    Bruch mit alten Marktgesetzen

    Traditionell korreliert der Goldpreis invers mit den Realrenditen von US-Staatsanleihen. Steigen inflationsbereinigte Renditen, sinkt die Attraktivität des zinslosen Edelmetalls – und umgekehrt. Seit 2022 jedoch ist diese Beziehung gestört … Trotz steigender Realrenditen setzte Gold seinen Aufwärtstrend fort.

    Der Wendepunkt fällt mit einer Reihe geopolitischer und makroökonomischer Schocks zusammen: einer US-Inflation von zeitweise neun Prozent, massiven Kursverlusten langlaufender Staatsanleihen sowie dem Einfrieren russischer Devisenreserven durch die Europäische Union. Diese Ereignisse haben das Vertrauen vieler Zentralbanken in die Sicherheit staatlicher Schuldpapiere erschüttert.

    Gleichzeitig erreichen die Schulden der fünf größten Volkswirtschaften – USA, China, Deutschland, Indien und Japan – zusammen rund 73,4 Billionen US-Dollar und übersteigen damit ihre kombinierte Wirtschaftsleistung. In einem Umfeld wachsender Verschuldung und geopolitischer Fragmentierung verlieren Staatsanleihen ihren Status als risikoloser Anker. Gold fungiert zunehmend als strategische Reserve außerhalb des kreditbasierten Systems.

    Zentralbanken als Preistreiber

    Eine Umfrage unter 73 Zentralbanken zeigt, dass 95 Prozent ihre Goldbestände bis 2026 weiter ausbauen wollen. Allein eine moderate Erhöhung des Goldanteils in Chinas Währungsreserven auf 20 bis 30 Prozent könnte zusätzliche 6.000 Tonnen Nachfrage erzeugen. Dem steht ein strukturell verknapptes Angebot gegenüber: Neue Goldfunde sind seit Jahren rückläufig und zuletzt faktisch ausgeblieben.

    Die Analysten von Bravos Research argumentieren daher, dass die Rally weniger spekulativ als strukturell getrieben ist …

    Quelle: Artikel von Stefan Jäger auf finanzmarktwelt.de

  • Analysten sehen Kaufchance bei Gold: So hoch soll es binnen kurzer Zeit gehen

    Der Goldpreis pendelt derzeit um die Marke von 5.000 Dollar, wobei die Umsätze aufgrund der Börsen-Feiertage in Asien, aktuell relativ dünn ausfallen. Eine Investmentbank traut der Krisenwährung bereits im zweiten Quartal einen starken Sprung nach oben zu.

    Als Gründe für diese optimistische Einschätzung nannten die Experten der australischen ANZ Bank vor allem strukturelle Faktoren und makroökonomische Risiken. Diese lassen den sicheren Hafen Gold weiterhin attraktiv erscheinen. In einer aktuellen Analyse haben sie ihr bisheriges Kursziel für das zweite Quartal von 5.400 auf 5.800 Dollar (+7,4 Prozent) nach oben geschraubt, weil der jüngste Rücksetzer im Goldpreis nicht das Ende des Aufwärtstrends, sondern eine Kaufgelegenheit darstelle. Das aktuelle Niveau des Goldpreises wird damit um mehr als 15 Prozent übertroffen.

    Fülle an Kaufargumenten für Gold

    Die ANZ-Experten betonen, dass bei Gold mehrere unterstützende Faktoren zusammenkommen: Die lockere Geldpolitik in den USA, diverse geopolitische Unsicherheiten, die anhaltende Nachfrage institutioneller Investoren und ein schwächerer Dollar schaffen ein Umfeld, in dem Gold als „Versicherungsanlage“ besonders gefragt bleibt. Das gelte vor allem, solange keine klaren Zeichen für ein nachlassendes Risiko im globalen Finanzsystem erkennbar seien …

    Für Privatanleger bedeutet dies konkret: Anstatt kurzfristige Schwankungen zu fürchten, kann ein strategischer Einstieg bei Rücksetzern sinnvoll sein. Die Analysten merken zwar an, dass der jüngste Anstieg der Volatilität Fragen aufgeworfen hat, ob die Goldpreise bereits ihren Höhepunkt erreicht haben, grundsätzlich gehe man allerdings davon aus, „dass die Rally noch nicht weit genug fortgeschritten sei, um in absehbarer Zeit zu drehen.“ Hinsichtlich Silber wird übrigens erwartet, dass es von einem steigenden Goldpreis profitieren, gegenüber Gold jedoch unterdurchschnittlich abschneiden wird. Dies könne beim Gold-Silber-Verhältnis zu einem Anstieg in Richtung 70 (aktuell: 63) führen.

    Fazit: Obwohl der Goldpreis aktuell um die Marke von 5.000 Dollar seitwärts tendiert, signalisiert der Blick der Analysten eine robuste Kaufchance. Unterstützt durch geldpolitische und geopolitische Rahmenbedingungen könne Gold mittelfristig deutlich steigen.

    Quelle: Artikel von Jörg Bernhard auf boerse-online.de

  • Monatsbericht der Bundesbank: Staatshaushalt droht aus dem Ruder zu laufen

    Die Ausgabenquote explodiert, das treibt die Schuldenquote nach oben. Die Bundesbank vermisst eine verlässliche Perspektive zur Rückführung und zeigt sich zunehmend besorgt. Wie stabil ist die fiskalische Grundlage noch?

    Im vergangenen Jahr lag die staatliche Defizitquote noch relativ stabil bei 2,4%, wie die Bundesbank in ihrem Monatsbericht schreibt. Doch die Ausgaben für das Sondervermögen und für Rüstungsaufwendungen, die nur teilweise auf die Schuldenregeln angerechnet werden, sowie höhere Belastungen bei den Personalausgaben und in den sozialen Sicherungssystemen lassen das Defizit in den nächsten Jahren dramatisch steigen. Der expansive Ausgabenkurs dürfte die strukturelle Ausgabenquote auf über 50% steigen lassen. Und die Abgabenquote (Steuern und Sozialbeiträge in Relation zum BIP) steuert auf über 42% zu. Die Gefahr, dass sich hohe Defizite verfestigen, hält die Bundesbank für hoch und kritisiert, dass es noch keinerlei Pläne gibt, die Verschuldung in Schach zu halten …

    Auch die Rentenversicherung könne bis dahin ihre Finanzierungslücke nicht mehr aus ihrer Rücklage finanzieren. Der Beitragssatz müsste deutlich angehoben werden von 18,6 auf 19,8%. Um den Druck auf Rentenfinanzen und Bundeshaushalt zu verringern, läge es nahe, die finanziellen Vorteile für einen vorgezogenen Rentenzugang abzubauen und die Altersgrenzen nach 2030 an die Lebenserwartung zu koppeln, schlagen sie vor …

    Das Problem: Gemessen wird die „Mindestinvestitionsquote“ nur anhand der Planzahlen. Diese wurden 2025 nicht erreicht, trotzdem konnten für das Sondervermögen mehr Kredite aufgenommen werden, beklagt die Bundesbank. Auch früher seien „investive Haushaltsansätze häufig nicht voll ausgeschöpft“ worden. Werde die Kreditmöglichkeit nur an den Planungen festgemacht, stehe für Investitionen gebundener Haushaltsspielraum für andere Verwendungen offen.

    Haushaltstricks bei Investitionen

    Auch beim Sondervermögen nimmt es der Bund mit den gesetzlichen Vorgaben offenbar nicht ernst, wie die Bundesbank schon mehrfach in Aufsätzen dargelegt hat. Schon im August vergangenen Jahres, nach der Verkündung der Investitionsplanung, hatten die Bundesbanker buchhalterische Tricks angeprangert und kritisiert, dass die Projekte vielfach nicht „zusätzlich“ sind, wie eigentlich in der Verfassung gefordert. Auch andere Institutionen wie der Bundesfinanzhof haben sich dem angeschlossen. Und im vergangenen Monatsbericht erneuerte sie ihre beißende Kritik und beklagte die Missachtung gesetzlicher Vorschriften, sprach von Doppelzählungen von Ausgaben, um formal bestimmte Quoten zu erreichen …

    Quelle: Artikel von Stephan Lorz auf: boersen-zeitung.de

  • Lagarde vor Rücktritt: Die EZB fürchtet Frankreichs Rechtspopulisten

    Die Aussicht auf einen Sieg von Marine Le Pen oder ihrem Protegé Jordan Bardella bei den französischen Präsidentschaftswahlen sorgt für Unruhe in der Eurozone. EZB-Chefin Christine Lagarde will offenbar ihren Posten räumen, damit ihre Nachfolge vorher geklärt werden kann.

    Die Regierungen der Eurozone dürften die Suche nach der Nachfolge für Christine Lagarde an der Spitze der Europäischen Zentralbank beschleunigen. Der Grund: Im kommenden Frühjahr finden in Frankreich Präsidentschaftswahlen statt – und es sieht gut aus für die Rechtsaußen-Partei Rassemblement National (RN), sie zu gewinnen. Der „Financial Times“ zufolge will Lagarde ihren Posten vorher räumen, um Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Bundeskanzler Friedrich Merz zu ermöglichen, eine neue EZB-Spitze zu finden …

    Quelle: Artikel von Jan Gänger auf n-tv.de

  • Chinas KI-Offensive: Roboter tanzen, springen, kämpfen zum Frühlingsfest

    Unitrees Humanoid-Roboter zeigten bei der Frühlingsfest-Gala eine Tanzshow – und setzen damit ein industriepolitisches Signal weit über die Bühne hinaus.

    Das chinesische Robotikunternehmen Unitree hat bei der diesjährigen Frühlingsfest-Gala Aufsehen erregt. Humanoidroboter des Typs G1 führten Sprünge, Salti, Einbeinflips und eine Airflare-Drehung mit siebeneinhalb Rotationen vor – Bewegungsabläufe, die allesamt als extrem schwierig gelten.

    Ein Jahr, ein gewaltiger Sprung

    Beim Gala-Auftritt 2025 beschränkten sich Unitrees Roboter noch auf einen traditionellen Yangge-Volkstanz, inszeniert von Regisseur Zhang Yimou. Der Leistungszuwachs innerhalb eines einzigen Jahres ist beachtlich: Der Robotik-Experte Georg Stieler erklärte Reuters, dass die deutlich gestiegene Leistungsfähigkeit vor allem auf die konsequente Weiterentwicklung der KI-gestützten Steuerungssoftware zurückgehe …

    Showbühne als Industriepolitik

    Unitree war nicht allein: Auch die Start-ups Galbot, Noetix und Magiclab präsentierten Humanoidroboter. Darunter war ein Auftritt in einem Comedysketch sowie eine Choreografie zum Song We Are Made in China. Die Gala, die im vergangenen Jahr 79 Prozent der chinesischen Fernsehzuschauer erreichte, dient seit Jahrzehnten als Schaufenster für Pekings Technologieambitionen und soll der Welt vor Augen führen, wozu chinesische Ingenieurskunst fähig ist …

    Quelle: Artikel von Andreas Donath auf golem.de

  • Ökonom Fratzscher: „Der Wachstumsmotor wird nie mehr anspringen“

    Der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Marcel Fratzscher, sieht ohne umfassende Reformen der Bundesregierung schwarz für die Konjunktur. „Der Wachstumsmotor in Deutschland wird schon allein wegen der Demografie nie mehr anspringen“, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Es fehlten schlicht die Arbeitskräfte, um die Wachstumsraten der Vergangenheit zu erreichen. „Wir kommen also an Steuererhöhungen und dem Abbau von Subventionen nicht vorbei.“

    Der Ökonom schlug vor, Minijobs abzuschaffen und eine höhere Grundsteuer einzuführen – damit der Anreiz steigt, eine Immobilie zu entwickeln und wirtschaftlich zu nutzen. Zudem müssten alle klimaschädlichen Steuersubventionen wie das Dieselprivileg, die Steuerbefreiung von Kerosin und die Pendlerpauschale abgeschafft oder zumindest gekürzt werden. Sie machten allein 60 Milliarden Euro im Jahr aus. Fratzscher plädierte auch dafür, das Ehegattensplitting abzuschaffen, das den Staat rund 22 Milliarden Euro koste.

    Fratzscher rechnet mit Erhöhung der Mehrwertsteuer

    Allerdings rechne er damit, dass die schwarz-rote Koalition stattdessen bloß die Mehrwertsteuer von 19 auf 21 Prozent erhöhen werde. „Wir müssen davon ausgehen, dass es sich die Koalition am Ende leicht machen wird: Sie erhöht die Mehrwertsteuer um zwei Punkte, was 30 Milliarden Euro mehr bringen würde“, sagte Fratzscher. Eine Anhebung sei zwar sozial fatal, verglichen mit möglichen Alternativen aber ein politisch vergleichsweise bequemer Weg …

    „Beide Parteien haben ihre roten Linien abgesteckt und sind offenbar nicht bereit, sie aufzugeben“, sagte Fratzscher dem RND weiter. Die Union lehne Steuererhöhungen ab, die SPD wolle nicht beim Sozialstaat sparen. Subventionsabbau wollten beide nicht. So komme nur eine Mehrwertsteuererhöhung infrage, auch wenn ökonomisch und politisch andere Reformen dringend geboten wären …

    Quelle: Artikel von Tanit Koch auf focusplus.de

  • Sitegeist sichert sich Millionen für Baustellen-Roboter

    Münchner Start-up erhält 4 Millionen Euro, um mit KI-Robotern die Betonsanierung zu automatisieren. Die Finanzierung unterstreicht Deutschlands Doppelstrategie in der Robotik: Speziallösungen für drängende Industrieprobleme und die Entwicklung humanoider Plattformen.

    Betonsanierung in der Krise

    Deutschlands Infrastruktur bröckelt. Die Sanierung von Brücken, Tunneln und Parkhäusern verschlingt Hunderte Milliarden Euro. Gleichzeitig fehlen überall Fachkräfte für die anspruchsvolle Betoninstandsetzung. Das Münchner Start-up Sitegeist, ein Spin-off der Technischen Universität München (TUM), hat dafür eine robotische Lösung entwickelt.

    Ihre modularen Roboter arbeiten direkt am bestehenden Bauwerk. Mit Sensoren und KI-gestützter Entscheidungsfindung führen sie komplexe Sanierungsarbeiten durch. Der Clou: Sie benötigen weder aufwändige 3D-Modelle noch eine vorherige Digitalisierung der Baustelle. Das überwindet eine zentrale Hürde für Automatisierung im Baugewerbe …

    Zwei Wege, ein Ziel: KI und Humanoide

    Während Sitegeist eine spezifische Nische bedient, verfolgt die deutsche Robotik-Branche parallel ehrgeizigere Ziele. Der Aufstieg kognitiver und humanoider Roboter ist ein großes Zukunftsfeld. Unternehmen wie NEURA Robotics aus Metzingen sind hier Vorreiter.

    Etablierte Industriegiganten wie Bosch und Siemens gehen strategische Partnerschaften mit Robotikspezialisten ein. Ziel ist es, die Einführung intelligenter Automatisierung und „Physical AI“ in Fabrikhallen zu beschleunigen. Der Fokus liegt darauf, die Datenbasis zu erweitern, um Roboter für komplexe Fertigungs- und Logistikaufgaben zu trainieren …

    Quelle: Artikel auf ad-hoc-news.de

  • Zahlreiche Pläne: Immer mehr Länder setzen auf einen Dollar-Ausstieg

    Von Asien bis nach Südamerika: Weltweit entstehen parallele Finanzsysteme, die ohne den US-Dollar auskommen. Die Gegenbewegung gewinnt an Tempo …

    Die Rolle des US-Dollars als Herzstück des globalen Finanzsystems wird zunehmend hinterfragt. Immer mehr Staaten bauen Alternativen auf – nicht aus ideologischen Gründen, sondern aus strategischem Kalkül. Ziel ist größere finanzielle Souveränität in einer Welt wachsender geopolitischer Spannungen.

    BRICS als Motor der Bewegung

    Besonders offensiv agiert das erweiterte BRICS-Bündnis. Neben Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika gehören inzwischen auch Ägypten, Iran, Äthiopien und die Vereinigten Arabischen Emirate dazu. Diskutiert wird ein digitales Zahlungssystem namens „BRICS Pay“ sowie eine Recheneinheit („The Unit“), die zu 40 Prozent durch Gold gedeckt sein soll und zu 60 Prozent durch die nationalen Währungen der Mitgliedstaaten. Parallel dazu wird der bilaterale Handel zunehmend in Landeswährungen abgewickelt – etwa zwischen China und Russland in Yuan und Rubel. Indien treibt zudem eine „CBDC-Bridge“ voran, um digitale Zentralbankwährungen direkt zu verbinden und westliche Infrastrukturen wie SWIFT zu umgehen.

    ASEAN: Pragmatismus statt Symbolik

    Die südostasiatischen ASEAN-Staaten verfolgen einen technisch-pragmatischen Ansatz. Über das System „Regional Payment Connectivity“ können Bürger und Unternehmen in acht Mitgliedsstaaten grenzüberschreitend per QR-Code in Lokalwährungen zahlen – ohne Dollar-Zwischenschritt. Ein Strategieplan bis 2030 soll die Nutzung lokaler Währungen im Handel ausweiten und die Dollar-Abhängigkeit gleichzeitig massiv senken. Es geht weniger um eine neue Weltwährung als um funktionierende Alternativen im Alltag …

    Brasilien und Saudi-Arabien: Politische Signale

    Brasiliens Präsident Lula da Silva fordert regelmäßig Alternativen zur Dollar-Abrechnung im südamerikanischen Handel, etwa in Form einer gemeinsamen Handelswährung wie den „Sur“. Saudi-Arabien wiederum signalisiert, Verkäufe von Öl nicht mehr ausschließlich in US-Dollar abzuwickeln – ein potenzieller Dämpfer für das Petrodollar-System …

    Artikel von Ingo Kolf auf wallstreet-online.de

  • Rente mit 70? Deutsche arbeiten länger und für weniger Geld als viele EU-Nachbarn

    Deutsche arbeiten bis 67, Italiener bis 64 – und bekommen 22 Prozent mehr Rente. Jetzt plant die Merz-Regierung vielleicht sogar die Rente mit 70. Der EU-Vergleich …

    Die Entscheidung der 13 Experten könnte das Arbeitsleben von Millionen Deutschen grundlegend verändern und die Kluft zu anderen EU-Ländern weiter vertiefen. Ausgerechnet das Land mit dem niedrigsten Rentenniveau in Westeuropa plant eine weitere Verlängerung der Arbeitszeit, während Nachbarländer wie Italien und Frankreich ihren Bürgern frühere Rente bei höheren Bezügen gewähren? …

    Der europäische Vergleich macht Deutschlands paradoxe Situation deutlich: Deutsche Arbeitnehmer erhalten bei einem Renteneintrittsalter von 67 Jahren nur 52,9 Prozent ihres vorherigen Nettoeinkommens. In Frankreich hingegen gehen Menschen laut einem Bericht von tagesschau.de mit knapp 64 Jahren in Rente und erhalten ein Rentenniveau von etwa 60 Prozent. Italien übertrifft beide Länder deutlich: Bei einem Renteneintrittsalter von ebenfalls knapp 64 Jahren liegt das Rentenniveau bei 74,6 Prozent …

    Ein weiterer Diskussionspunkt ist die verpflichtende Einbeziehung von Beamten und Politikern in die gesetzliche Rentenversicherung. Den Experten ist jedoch bewusst, dass zusätzliche Beitragszahler das demografische Grundproblem – immer mehr Ruheständler bei gleichzeitig weniger Beitragszahlern – mittelfristig nicht lösen können …

    Quelle: Artikel von Jens Kiffmeier auf merkur.de

  • Warum dem Silberpreis weitere Turbulenzen drohen

    Seit Ende Januar hat sich der CBOE-Silber-Volatilitätsindex zwar von 111 auf 76 Prozent beruhigt. So richtig ruhig dürfte es an den Silbermärkten in den kommenden Wochen aber nicht werden. Gleich mehrere Kennziffern senden Warnsignale.

    Der Silberpreis ist am Donnerstagabend überraschend stark unter Druck geraten. Verantwortlich für den Abverkauf waren laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg einige Marktteilnehmer, die sich im großen Stil von Edelmetallen getrennt haben, um Mittel zum Kompensieren von Verlusten in anderen Anlageklassen freizumachen.

    Es könnte nicht der letzte heftige Rutsch gewesen sien, denn gleich mehrere Faktoren sprechen dafür, dass dem Silberpreis weitere Turbulenzen drohen. Insbesondere die Lage am physischen Silbermarkt ist angespannt …

    Ein zentrales Warnsignal liefern die Lagerbestände an der US-Terminbörse Comex. Seit Oktober 2025 sind die Silberbestände dort regelrecht kollabiert. Insgesamt belaufen sie sich auf mehr als 379 Millionen Unzen. Auf den ersten Blick mag der kombinierte Gesamtbestand damit komfortabel erscheinen. Doch entscheidend ist die Zusammensetzung – und genau hier liegt das Problem. Bei den Silberbeständen unterscheidet die Terminbörse nämlich zwischen „Total Eligible“ (286,2 Millionen) und „Total Registered“ (93,0 Millionen). Als besonders kritisch gilt der niedrige Stand der letztgenannten Kategorie. Diese umfasst ausschließlich jenes Silber, das tatsächlich zur sofortigen Erfüllung von Lieferverpflichtungen aus Futures-Kontrakten zur Verfügung steht. „Eligible“-Bestände hingegen lagern zwar in den zugelassenen Tresoren, sind jedoch nicht automatisch für die Auslieferung registriert und gehören häufig Investoren oder Institutionen, die keinen unmittelbaren Verkaufswillen haben. Sinkt der Anteil des registrierten Silbers deutlich, erhöht sich das Risiko von Engpässen bei physischer Lieferung; insbesondere dann, wenn es eien wachsende Zahl von Marktteilnehmern ihre Lieferansprüche auch tatsächlich ausüben möchte …

    Geopolitische Lage bleibt kritisch

    Auch geopolitische Faktoren verschärfen derzeit die Unsicherheit. Große Volkswirtschaften (vor allem USA und China) betrachten die Versorgung mit Silber zunehmend als strategisch relevant. Silber ist nicht nur ein Edelmetall, sondern auch eine bedeutendes Material für Zukunftstechnologien wie Photovoltaik, Elektromobilität und Halbleiter. Sollte es zu politischen Eingriffen kommen – etwa durch Exportbeschränkungen, den Aufbai strategischer Reserven oder staatliche Eingriffen in die Lieferketten – könnten erhebliche Verwerfungen die Folge sein. Das würde dann zu anhaltenden, hohen Kursschwankungen führen …

    Quelle: Artikel von Jörg Bernhard auf boerse-online.de







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