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Goldbarren als Vermögenssicherung

Schlagwort: Sachwerte

  • So streuen Sie Ihr Vermögen: Ultrareiche flüchten aus Aktien in Immobilien und Gold

    Superreiche setzen längst nicht mehr nur auf Aktien und Anleihen. Gold und Immobilien gewinnen an Bedeutung – und liefern auch Privatanlegern wichtige Hinweise für die eigene Strategie.

    Der S&P 500 bewegt sich nahe seinen Rekordständen. Trotzdem ist unter der Oberfläche längst nicht alles so ruhig, wie der Index vermuten lässt. Nach Angaben von Morningstar notierten im August fast 60 Prozent seiner Einzelwerte mindestens 20 Prozent unter ihrem jeweiligen Höchststand.

    Eine von Moneywise aufgegriffene Goldman-Sachs-Umfrage zeigt zugleich: Je größer das Vermögen, desto häufiger greifen Anleger bereits zu sogenannten alternativen Anlagen …

    Gold erlebt vor allem dann viel Aufmerksamkeit, wenn Inflation, geopolitische Risiken oder Zweifel an klassischen Finanzanlagen wachsen. Moneywise verweist darauf, dass das Edelmetall während großer Krisen deutlich zulegen konnte. Auch während der Corona-Pandemie stieg der Goldpreis zeitweise auf damals historische Höchststände …

    Quelle: Artikel von Thomas Sabin auf focus.de

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  • Jetzt auf jeden Fall Gold kaufen? Experte verrät, warum das Edelmetall ins Portfolio gehört

    Steigende Zinsen gelten normalerweise als Belastung für Gold. Jeff Sarti (CEO von Morton Wealth) sieht dennoch gute Gründe, das Edelmetall im Portfolio zu halten. Entscheidend ist für ihn ein Perspektivwechsel: Anleger sollten Gold nicht wie eine Anleihe beurteilen, sondern als Absicherung gegen Risiken im Finanzsystem.

    Ausgangspunkt von Sartis Argumentation ist der häufig gezogene Vergleich zwischen Gold und US-Staatsanleihen. Steigen die Anleiherenditen, erhöht sich der vermeintliche Nachteil des unverzinsten Edelmetalls. Wer Gold hält, verzichtet schließlich auf laufende Zinserträge.

    Gold und Staatsanleihen erfüllen unterschiedliche Aufgaben

    Sarti hält diesen Vergleich jedoch für zu kurz gegriffen. Staatsanleihen sollen in erster Linie regelmäßige Erträge liefern und am Laufzeitende zurückgezahlt werden. Gold erfüllt dagegen eine andere Funktion: Es soll insbesondere dann Stabilität bieten, wenn sich die wirtschaftlichen und finanziellen Rahmenbedingungen deutlich verschlechtern. Sarti betrachtet das Edelmetall deshalb eher als Versicherung denn als Konkurrenz zu verzinslichen Anlagen.

    Dieser Ansatz verändert auch die Bewertung hoher Anleiherenditen. Eine attraktive Verzinsung nützt langfristig nur dann uneingeschränkt, wenn Inflation, Währung und Staatsfinanzen ausreichend stabil bleiben …

    Für den Goldpreis wird die Fiskalpolitik immer wichtiger

    Besonders interessant ist Sartis Blick auf die Geldpolitik. Einzelne Zinsschritte der US-Notenbank hält er für weniger bedeutend als die längerfristige Entwicklung der Staatsfinanzen. Die Fed steckt seiner Einschätzung nach in einem Dilemma: Einerseits muss sie eine hartnäckige Inflation bekämpfen, andererseits verteuern hohe Zinsen die Finanzierung einer stark verschuldeten Volkswirtschaft.

    Genau hier rückt der Anleihemarkt in den Mittelpunkt. Müssen große Mengen an Staatsschulden refinanziert und gleichzeitig neue Anleihen zur Finanzierung hoher Haushaltsdefizite ausgegeben werden, stellt sich zunehmend die Frage, ob genügend Käufer für dieses Angebot vorhanden sind. Steigende Renditen wären dann nicht mehr ausschließlich Ausdruck einer restriktiven Geldpolitik, sondern könnten wachsende Zweifel an der fiskalischen Entwicklung widerspiegeln …

    Gold als Gradmesser für das Vertrauen ins Finanzsystem

    Sarti geht deshalb noch einen Schritt weiter und betrachtet Gold als eine Art Gradmesser für das Vertrauen in das Finanzsystem. Solange Anleger Staatsanleihen und den Dollar uneingeschränkt als sichere Häfen ansehen, bleibt die Versicherungsfunktion von Gold weniger gefragt. Sollten jedoch Zweifel an der Tragfähigkeit der Staatsfinanzen wachsen und der Anleihemarkt ernsthaft unter Druck geraten, könnte sich diese Funktion stärker bemerkbar machen.

    Damit hängt Sartis langfristige Goldthese weniger an der nächsten Zinsentscheidung der Fed als an der Frage, ob Washington seine Staatsfinanzen glaubwürdig stabilisieren kann. Notwendig wäre dafür seiner Ansicht nach vor allem eine stärkere Ausgabendisziplin. Solange diese ausbleibt, dürfte der Handlungsspielraum der Geldpolitik begrenzt bleiben …

    Für Privatanleger ist das keine allgemeingültige Kaufempfehlung – es bringt aber Sartis Grundgedanken auf den Punkt: Das Edelmetall soll im Portfolio vor allem für jene Situationen bereitstehen, in denen das Vertrauen in Staatsfinanzen und Papierwährungen schwindet …

    Quelle: Artikel von Jörg Bernhard auf boerse-online.de

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  • So viele Schulden wie nie: Klingbeils Haushalt wird zur Milliardenwette

    Finanzminister Klingbeil stellt einen Haushalt mit historischen Schulden vor. Besonders eine Zahl zeigt, wie teuer dieser Kurs werden könnte.

    Berlin – Deutschland nimmt so viele Schulden auf wie nie zuvor. Finanzminister Lars Klingbeil wird am Dienstag im Bundestag seinen Haushaltsentwurf für 2027 vorstellen – und die Zahlen sind historisch. Inklusive der schuldenfinanzierten Sondervermögen für Infrastruktur, Klimaneutralität und die Bundeswehr summieren sich die neuen Kredite auf rund 203,7 Milliarden Euro. Das ist mehr als je zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik …

    Zinslast verdoppelt sich bis 2030

    Der Preis für diese Schulden ist hoch. Allein für Zinszahlungen veranschlagt der Bund im kommenden Jahr rund 41,9 Milliarden Euro. Bis 2030 soll diese Summe auf voraussichtlich 80,7 Milliarden Euro steigen – fast eine Verdoppelung innerhalb von drei Jahren. Zum Vergleich: Der Etat des Bundesverkehrsministeriums liegt 2027 bei rund 26,4 Milliarden Euro. Die Zinslast fällt damit bereits deutlich höher aus als ein kompletter großer Investitionsetat …

    Schwache Wirtschaft belastet Haushalt

    Der Haushaltsentwurf entsteht in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld. Für 2027 rechnet die Bundesregierung nur noch mit einem realen Wirtschaftswachstum von 0,9 Prozent. Eine schwache Konjunktur belastet die Staatsfinanzen doppelt: Sie dämpft die Steuereinnahmen und erhöht zugleich den Druck auf Sozial- und Arbeitsmarktausgaben …

    Auch die Bundesagentur für Arbeit meldet für 2027 zusätzlichen Finanzbedarf. Wegen der angespannten Lage am Arbeitsmarkt wird ein Mehrbedarf von 5,2 Milliarden Euro veranschlagt …

    Quelle: Artikel von Marcel Reich auf merkur.de

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  • Niederlande holen 86 Tonnen Goldreserven aus den USA zurück

    Die niederländische Zentralbank zieht Gold aus New York ab. Der Grund dafür sitzt im Weißen Haus und heißt: Donald Trump.

    Die Erklärung war eindeutig. „Angesichts zunehmender geopolitischer Unruhen arbeitet die DNB daran, ihre Krisenvorsorge zu stärken“, hieß es in einer Mitteilung der niederländischen Zentralbank DNB. Die Krisenvorsorge, um die es geht, sieht konkret so aus: Die Niederlande ziehen 86 Tonnen Gold aus den USA ab. Und die Botschaft auf das geopolitische Umfeld ist unmissverständlich. Es geht um US-Präsident Donald Trump.

    Der hatte zuletzt nicht allein mit Angriffen auf die US-Notenbank Fed für Aufsehen gesorgt. Mit dem alten Fed-Chef Jerome Powell führte Trump öffentlich eine Debatte über Zinsentscheidungen – öffentliche Beleidigungen inklusive. Auch Powells Nachfolger Kevin Warsh zog Trumps Unmut auf sich. Die Entwicklung der Renditen der US-Staatsanleihen beschäftigt weltweit die Finanzmärkte.

    In Europa sorgen sich deshalb viele um die Zuverlässigkeit der USA. Frankreich hatte zu Jahresbeginn bekannt gegeben, auch die letzten 120 Tonnen an Goldreserven aus den USA weggeschafft zu haben. Aus „politischen Gründen“, wie die Notenbank erklärte. Nun folgten die Niederlande …

    „Mit diesem Schritt haben wir die Einsatzfähigkeit der Goldreserve verbessert“, erklärte der niederländische Zentralbank-Chef Olaf Sleijpen. Das klang sehr technisch. Doch hatte sich schon sein Vorgänger Klaas Knot irritiert über Trumps Angriffe auf die Notenbank Fed gezeigt. „Wir gehen zwar davon aus, dass wir das Gold niemals einsetzen müssen“, sagte DNB-Chef Sleijpen. Das klang noch beruhigend nach dem typischen Ton des Unterstatements der Notenbankerinnen und Notenbanker. Allerdings fügte Sleijpen auch hinzu: „Dies ist notwendig, um unsere Widerstandsfähigkeit und Vorsorge zu stärken.“ Im Klartext: Trump und seiner Regierung ist nicht recht zu trauen …

    Bleibt der Blick auf die Bundesbank in Frankfurt. Sie verfügt insgesamt über Goldbestände von knapp 3.350 Tonnen, die zweitgrößten Vorräte nach den USA. 51 Prozent der Goldreserven der Bundesbank liegen in Frankfurt am Main. Rund 37 Prozent werden in New York gebunkert, gut zwölf Prozent in London …

    Quelle: Artikel von Peter Riesbeck auf fr.de

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  • Goldpreis Prognose: Experte hält darum eine Verdopplung für mehr als realistisch

    Der Goldpreis hat in den vergangenen Jahren eine beeindruckende Rally hingelegt. Doch trotz des hohen Niveaus sieht John LaForge von Ned Davis Research noch erhebliches Potenzial. Entscheidend ist für ihn weniger ein bestimmtes Kursziel als ein grundlegendes Problem des globalen Finanzsystems.

    In einem Interview mit Kitco-News erklärte John LaForge, Chief Alternative Strategist bei Ned Davis Research, dass die weltweit steigende Staatsverschuldung das wichtigste Argument für einen anhaltenden Gold-Bullenmarkt sei. Obwohl der Goldpreis innerhalb eines Jahrzehnts von etwa 1.500 auf mehr als 4.000 Dollar gestiegen ist, hält er weitere Kurssteigerungen für möglich. Eine Verdopplung gegenüber dem aktuellen Niveau hält er für realistisch.

    Dabei möchte sich LaForge ausdrücklich nicht auf Marken wie 8.000, 10.000 oder 12.000 Dollar festlegen. Entscheidend ist vielmehr, wann Regierungen ihre Schuldenprobleme ernsthaft angehen. Solange die Verschuldung weiter wächst, bleibt der langfristige Trend intakt und kann sich über mehrere Jahre hinziehen.

    Besondere Aufmerksamkeit richtet LaForge auf die USA, deren Staatsschulden mittlerweile die Marke von 40 Billionen Dollar überschritten haben. Aber auch Japan betrachtet er als Warnsignal für andere hoch verschuldete Industrieländer. Westliche Politiker hofften lange, Japan könne beweisen, dass Regierungen ihre Schuldenkosten dauerhaft niedrig halten können, wenn die Zentralbank die Zinsen einfach künstlich niedrig hält. Doch steigende japanische Zinsen zeigen nun eindrucksvoll auf: Diese Strategie hat Grenzen und funktioniert nicht auf Dauer.

    Währungsentwertung und Gegenparteirisiken sprechen für Gold

    Aus den hohen Schuldenständen ergibt sich für LaForge das zweite große Kaufargument: Die politisch und gesellschaftlich akzeptablen Wege zum Schuldenabbau seien begrenzt. Deshalb steigt die Wahrscheinlichkeit einer langfristigen Währungsentwertung erheblich – einer der stärksten fundamentalen Treiber für Gold überhaupt.

    Das Edelmetall besitzt dabei eine entscheidende Besonderheit: Gold ist keine Forderung gegenüber einem Staat oder einer Bank und trägt deshalb kein Gegenparteirisiko. Diesen Vorteil erkannten Zentralbanken verstärkt seit 2022. Das Einfrieren russischer Währungsreserven nach dem Ukraine-Angriff machte vielen Staaten deutlich, dass klassische Reserveanlagen innerhalb des internationalen Finanzsystems politischen Zugriffsmöglichkeiten unterliegen können. Physisch gehaltenes Gold lässt sich dagegen außerhalb dieses Systems verwahren und wird weltweit als Vermögenswert akzeptiert. Dies ist ein wichtiger struktureller Grund für die starken und anhaltenden Zentralbankkäufe …

    Gold-Bullenmarkt zeigt noch keine Überhitzung

    Trotz kräftiger Kursgewinne erkennt LaForge keine typischen Anzeichen für das Ende des Gold-Bullenmarktes. Seine Momentum-Indikatoren zeigen keine Übertreibung wie am Ende eines Rohstoffzyklus. Den übergeordneten Superzyklus verortet er etwa im sechsten oder siebten Jahr. Die derzeitige Bewegung ähnelt eher einer mittleren Phase als der spekulativen Schlussphase von 2011.

    Für langfristig orientierte Anleger ist weniger entscheidend, ob das Edelmetall ohne Unterbrechung weitersteigt. Maßgeblich ist vielmehr, ob Regierungen ihre Haushalte konsolidieren. Solange dies nicht geschieht, bleibe der strukturelle Aufwärtstrend nicht gefährdet …

    Quelle: Artikel von Jörg Bernhard auf boerse-online.de

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  • Gold: Knallt´s jetzt richtig? Goldpreisprognose 2026: Jetzt 6.000 statt 5.000 US-Dollar für Gold?

    Gold ging am Freitag mit einem gewaltigen Paukenschlag ins Wochenende. Dämme brachen. Der Goldpreis überwand eminent wichtige Widerstände und beschleunigte damit die Rallye eindrucksvoll. Jetzt scheint alles möglich!

    Aktuelle Goldpreisentwicklung: Das war entscheidend

    Der Goldpreis beendete die Handelswoche oberhalb von 4.600 US-Dollar. Damit gelang dem Edelmetall eine aus charttechnischer Sicht eminent wichtige Weichenstellung. Die Hoffnungen der Goldpessimisten ruhten auf den 4.500 US-Dollar. Dass Gold die Handelswoche sogar oberhalb von 4.600 US-Dollar beendete, unterstreicht die Stärke des Goldpreises. Der ganze Edelmetallsektor ist in Aufbruchsstimmung. Der Silberpreis kratzt an den 70 US-Dollar, hat bereits die 80 US-Dollar fest im Blick. Doch nicht nur Gold und Silber haussieren. Auch Platin nahm Schwung auf und überwand ebenfalls wichtige Preisbereiche. Ist das der Beginn einer breitangelegten Rallye im Edelmetallbereich?

    Neben den Goldkäufen der Zentralbanken waren die ETF-Käufe die zweite tragende Säule der Rallye. Ihr Erstarken macht einen nachhaltigen Anstieg des Preises nun wahrscheinlicher.

    US-Dollar-Index als Brandbeschleuniger für die Rallye?

    Sollte sich die Schwäche des US-Dollars auswachsen, dürfte das dem Gold Beine machen.

    Fazit / Goldpreisprognose 2026: Auch die 6.000 US-Dollar sind nicht auszuschließen

    Aus charttechnischer Sicht liegen die nächsten potenziellen Preisziele bei 4.800 US-Dollar und 5.000 US-Dollar. Da die Goldpreisentwicklung nicht nur von rationalen Faktoren bestimmt wird und Emotionen wie Sorgen und Ängste eine große Rolle spielen, ist auch eine deutlich höhere Notierung für Gold möglich. Sollte der Vertrauensverlust die Flucht in Sachwerte weiter befeuern, könnte es für den Gold weit in den 5.000er Preisbereich gehen …

    Quelle: Artikel von Marcel Torney auf wallstreet-online.de

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  • Gold auf 6.300 Dollar? JP Morgan macht eine klare Ansage

    Der Goldpreis hat sich seit Ende 2023 mehr als verdoppelt und bricht Rekord um Rekord. Die Analysten von JP Morgan sind aber überzeugt: Das Beste kommt noch.

    Gold glänzt wie selten zuvor. Seit Jahren befindet sich das Edelmetall in einer gigantischen Rally und legte 2025 sogar um 65 Prozent zu – das stärkste Jahresergebnis seit 1979. Auch 2026 setzt es seinen Höhenflug fort – wenn auch mit einigen Dellen. Für die Strategen der amerikanischen Großbank JP Morgan ist die Frage nicht ob, sondern wie weit der Preis noch steigen kann. Ihre Prognose: Der Preis könnte auf zwischen 6.000 und 6.300 Dollar je Unze steigen.

    Goldpreis: Rückenwind aus mehreren Richtungen
    Doch was treibt den Goldpreis derzeit an? JP Morgan sieht ein Zusammenspiel mehrerer struktureller Kräfte:

    1. Ein schwacher Dollar: Da Gold in US-Dollar notiert wird, profitiert das Edelmetall von einer Schwäche der amerikanischen Währung. Der Dollar hat nach einem Jahr signifikanter Verluste zwar begonnen, sich zu stabilisieren – bleibt aber unter Druck. Anhaltende Zweifel an der Unabhängigkeit der US-Notenbank Federal Reserve und wachsende Bedenken über die fiskalische Lage der Vereinigten Staaten bremsen eine nachhaltige Erholung des Greenbacks.
    2. Kaufrausch der Zentralbanken: Der vielleicht bedeutendste neue Treiber: Zentralbanken weltweit kaufen Gold in einem historisch beispiellosen Tempo. 2022 erwarben sie netto 1.082 Tonnen – mehr als doppelt so viel wie im Zehnjahresschnitt davor. Dieses hohe Tempo hielt auch 2023 und 2024 an. Hauptmotiv ist Diversifikation weg vom US-Dollar, besonders bei Schwellenländern, die ihre Reserven weniger anfällig für potenzielle Sanktionen machen wollen. Laut einer Umfrage des World Gold Council planen 43 Prozent der befragten Zentralbanken, ihre Goldreserven im kommenden Jahr weiter zu erhöhen.
    3. Zuflüsse von Privatanlegern: Gold-ETFs erlebten ab Mitte 2024 einen deutlichen Zulauf. Der Hintergrund: Als die Fed begann, die Zinsen zu senken, wurden Geldmarktfonds und Tagesgeld weniger attraktiv – und Gold profitierte. Die bekannten ETF-Bestände stiegen von rund 82 Milliarden US-Dollar Mitte 2024 auf über 98 Milliarden Dollar Ende 2025.

    Obwohl die Fed die Zinsen in einem historisch rasanten Tempo anhob und die Realrenditen auf den höchsten Stand seit der Finanzkrise 2008 trieb, blieb Gold bemerkenswert stabil und zog danach sogar kräftig an.

    JP Morgan erklärt diese Entkopplung mit dem veränderten Nachfrageverhalten der Zentralbanken. Die Bank rechnet damit, dass sich die inverse Korrelation langfristig wieder normalisiert – Gold aber weiterhin asymmetrisch reagiert: Es steigt stärker, wenn Zinsen fallen, als es fällt, wenn Zinsen steigen …

    Prognosen: Was andere Banken zu Gold sagen
    JP Morgan ist mit seinem Optimismus nicht allein – wenngleich die Kursziele der Häuser teils erheblich auseinandergehen.

    Stratege Michael Hsueh von der Deutschen Bank stuft den Goldmarkt ebenfalls als außergewöhnlich stark ein. Seit August 2024 befinde sich der Preis in einer Phase, die er als „explosiv“ bezeichnet – und dieser Zustand halte an. Sein Kursziel für Ende 2026: 4.600 US-Dollar je Unze.

    Auch Strategen von Wells Fargo sehen das Edelmetall zunehmend als attraktiven Portfoliobaustein. Das US-Haus betont vor allem die Diversifikationseigenschaften des Edelmetalls in einem Umfeld erhöhter geopolitischer Unsicherheit und nachlassender Attraktivität von Geldmarktprodukten. Das Institut erhöhte seine Prognose für Ende 2026 erst und passte dann diese im Rahmen seines Mid-Year Outlooks zuletzt auf eine Spanne von 5.300 bis 5.500 US-Dollar an.

    Trotz unterschiedlicher Kursziele sind sich die Analysehäuser aber einig: Die anhaltende Schwäche des US-Dollars, strukturell erhöhte Zentralbanknachfrage aus Schwellenländern sowie die Suche nach Alternativen zu Geldmarktanlagen sind die dominierenden Treiber. Geopolitische Risiken – von den US-Defiziten bis zu Handelskonflikten – verstärken dieses Bild …

    Quelle: Artikel von Lisa Mayerhofer auf boerse-online.de

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  • Kosten senken, Vermögen vor Inflation schützen: Lösungen für unsichere Zeiten

    Ursachen steigender Kosten: Energiekosten und unrentable Versicherungen

    Inflation, Unsicherheiten am Arbeitsmarkt und eine immer größer werdende Rentenlücke stellen Privatpersonen und Unternehmen in Deutschland vor wachsende Herausforderungen.

    Viele Unternehmen und Privatpersonen kämpfen bereits seit Jahren mit stetig wachsenden Kosten. Neben Energiekosten, die im internationalen Vergleich in Deutschland besonders hoch ausfallen, führen auch Versicherungsverträge, etwa Lebensversicherungen, betriebliche Altersvorsorge, Riester- oder Rentenversicherungen – häufig zu einer Belastung, statt Mehrwert zu schaffen. Hinter dem Versprechen der Altersvorsorge stecken oftmals hohe Gebühren, eine schwache Rendite und steuerliche Nachteile. Die Folge: Die Ablaufleistung oder der Rückkaufswert einer Lebensversicherung oder Rentenversicherung bleibt häufig deutlich unter den eigenen Einzahlungen, sodass von einem lohnenden Investment nicht die Rede sein kann …

    Strategien gegen Inflation, Staatsverschuldung und Währungsrisiken

    Die Entwicklung von Inflation und das Wachstum der Staatsverschuldung, sowohl in Deutschland als auch global, bedrohen langfristig die Kaufkraft privater und betrieblicher Ersparnisse. Das klassische Sparen auf Bankkonten wird durch die anhaltende negative Realzinsphase erschwert, während Themen wie Abgeltungssteuer, Vermögenssteuer und Kapitalertragssteuer an Gewicht gewinnen. Gleichzeitig zeigt sich, dass das Vertrauen in das FIAT-Geldsystem abnimmt und die Sorge vor einer möglichen Währungsreform wächst. In dieser Lage ist es umso wichtiger, rechtzeitig alternative Wege der Vermögenssicherung zu identifizieren …

    Edelmetalle als Fundament der intelligenten Altersvorsorge

    Ein zentraler Baustein der vorgestellten Konzepte ist der gezielte Vermögensaufbau mit Edelmetallen. Während klassische Vorsorgemodelle zunehmend als unsicher gelten, bietet etwa das Investieren in Gold oder andere Edelmetalle über langfristige Sparpläne eine interessante Alternative. Auch mit vergleichsweise geringen Beträgen lässt sich, etwa durch monatliches Sparen oder Einmalanlagen, eine solide Wertbasis schaffen. Das professionelle Management der Lagerung schützt nicht nur vor Einbruch und Diebstahl, sondern auch vor potenziellen Zugriffen des Staates. Die Vorteile wie Werterhalt, Inflationsschutz, Flexibilität beim Edelmetallkauf und die Möglichkeit, nicht nur Gold, sondern auch andere Edelmetalle steuerfrei einmalig oder monatlich zu kaufen, machen Edelmetalle zunehmend zu einem Schlüsselfaktor der Altersvorsorge privat und bieten eine Antwort auf das strukturelle Risiko klassischer Versicherungsprodukte, besonders im Hinblick auf den zukünftigen Arbeitsmarkt und die absehbare Entwicklung der Rente.

    Handlungsoptionen für Unternehmen und Privatkunden

    Für Privatkunden steht der Schutz und gezielte Aufbau von Vermögenswerten, effizientes Erbschaftsmanagement und die Schließung der Rentenlücke im Fokus. Auf www.positivsparen.de werden regelmäßig Online-Präsentationen sowie Seminare zu Themen wie Vermögensaufbau mit Edelmetallen und Schutz vor Enteignungsmaßnahmen angeboten …

    Quelle: focus.de

  • Goldpreissturz sorgt für massive Käufe

    Nach seiner Rekordrallye muss Goldpreis seinen größten monatlichen Verlust seit 2013 hinnehmen. China und Hongkong nutzen die Korrektur für massive Zukäufe, während Privatanleger zwischen nervösem Ausstieg und Schnäppchenjagd schwanken.

    Der Goldpreis ist nach seinem Rekordhoch von knapp 5600 US-Dollar Ende Januar drastisch korrigiert und notiert derzeit bei etwa 4053 US-Dollar (rund 3552 Euro) je Feinunze.

    Allein im Juni fiel der monatliche Durchschnittspreis für Gold um 11,65 Prozent. Das war der stärkste monatliche Verlust seit 2013. ⁠Ein starker Dollar und die Erwartung, dass die US-Notenbank Federal Reserve die Zinsen länger hochhalten könnte, belasteten den Preis.

    Das sorgt für einige Verschiebungen am Markt. Chinas Zentralbank nutzt den massiven Preisverfall etwa, um nachzukaufen. Sie stockte ihre Reserven im Juni so stark auf, wie seit ​mehr als zweieinhalb Jahren nicht mehr. Die Goldbestände wuchsen um 480.000 Feinunzen (je 31,1 Gramm) auf nun 75,44 Millionen ‌Feinunzen, wie aus am Dienstag veröffentlichten offiziellen Daten hervorging. Der Zukauf von umgerechnet fast 15 Tonnen war der größte monatliche Anstieg seit Oktober 2023. Es war zudem der 20. Monat in Folge, in dem die Notenbank ihre Goldreserven aufstockte.

    Goldpreis-Rückgang lockt Schnäppchenjäger an

    Privatanleger zeigen sich derweil uneinheitlich. Der Handelsplatz BullionVault meldete am Mittwoch, dass die Zahl der Privatanleger in Deutschland, die Gold gekauft haben, deutlich gestiegen ist. Doch während die Zahl der Käufe auf der Plattform im Juni gegenüber Mai um 17,9 Prozent nach oben ging, schoss auch die Zahl der Verkäufe gegenüber dem 10-Monats-Tief im Mai um 59,8 Prozent in die Höhe. Am ehesten verkauften dabei Anleger, die sich erst in den vergangenen zwei Jahren – während der Rekordserie neuer Höchstpreise – zum Kauf von Gold entschlossen hatten.

    „Bei einigen Goldanlegern hat sich die Angst, etwas zu verpassen, von der Jagd nach höheren Kursen hin zum Ausstieg gewandelt, für den Fall, dass die Goldpreise weiter fallen“, sagt Adrian Ash, Director of Research bei BullionVault. „Diesen Verkäufen stehen jedoch Schnäppchenjagden sowohl von langfristigen als auch von neuen Goldanlegern gegenüber“, so Ash …

    Quelle: Artikel auf manager-magazin.de

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  • Gold- und Silberprognose: Warum Starinvestor Eric Sprott den Preisrutsch als kurzfristiges Rauschen entlarvt

    Gold- und Silberpreis haben zuletzt deutlich nachgegeben, doch für Starinvestor Eric Sprott bleibt die langfristige Ausgangslage intakt.

    Papiermarkt-Volatilität vs. intakte Fundamentaldaten

    Gold- und Silberpreis haben zuletzt deutlich nachgegeben, doch für Starinvestor Eric Sprott bleibt die langfristige Ausgangslage intakt. In einem Interview mit Sprott Money erklärte er, die jüngsten Preisrückgänge seien vor allem der hohen Volatilität an den Terminmärkten geschuldet und kein Anzeichen schwächelnde Fundamentaldaten.

    Vergleiche mit den scharfen, historischen Rückgängen von 1980 und 2008 würden zeigen, dass sich Edelmetalle stets erholten, wenn wirtschaftliche Realitäten den Papiermarkt wieder in den Hintergrund drängten. Ende Januar habe sich am Beispiel des Silberpreises gezeigt, wie stark der Terminmarkt mit seinen massiven Short-Positionen großer Geschäftsbanken und plötzlichen Margin-Erhöhungen die kurzfristigen Preisbewegungen verzerren könne.

    Makroökonomisches Umfeld und Nachfrage aus Asien stützen

    Der Minenmilliardär konzentriert sich stattdessen auf das makroökonomische Gesamtbild. Angesichts explodierender Staatsdefizite, fortdauernder geopolitischer Spannungen und Notenbanken, die zwischen Inflationsbekämpfung und Wachstumsförderung feststecken, rechnet Sprott mit einem langfristigen Kaufkraftverlust der westlichen Währungen. Dieser Vertrauensverlust in das Fiat-System macht physisches Gold als harten Vermögenswert unverzichtbar. Zusätzlichen Schub liefert die physische Nachfrage aus Asien: Während China große Mengen importiert und seine eigene Produktion im Land behält, bleibt Indien Sprott zufolge trotz regulatorischer Eingriffe ein dominanter Abnehmer. Begleitet wird dies durch die Notenbanken, die ihre Reserven zunehmend in Edelmetalle diversifizieren.

    Silber: Angebotsdefizit trifft auf Technologie-Boom

    Eine besondere Rolle nimmt für Eric Sprott Silber ein, da hier zur monetären Funktion eine rasant wachsende industrielle Bedeutung komme. Megatrends wie erneuerbare Energien, künstliche Intelligenz und der Ausbau von Rechenzentren würden die Nachfrage dauerhaft wachsen lassen, erklärte er. Da ein Großteil dieses industriell genutzten Silbers dauerhaft verbraucht und nicht recycelt werde, verschärfe sich das strukturelle Angebotsdefizit der letzten Jahre weiter.

    Für Investoren ergibt sich laut Sprott daraus ein klares Fazit: Während Terminpositionen kurzfristig für Lärm am Markt sorgen, wird der langfristige Aufwärtstrend von Gold und Silber durch die globale Schuldenlast, asiatische Käufer und den massiven industriellen Silberverbrauch nachhaltig untermauert …

    Quelle: Artikel von Björn Junker auf goldinvest.de

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  • Edelmetalle: Rekordanteil der Zentralbanken plant weitere Goldkäufe

    Die Zentralbanken wollen in naher Zukunft wieder mehr Gold ankaufen. Der aktuelle Preisrückgang steigert die Attraktivität des Edelmetalls. Dies könnte die Rekordrally wieder befeuern …

    Mehr Zentralbanken denn je rechnen damit, ihre Goldreserven aufzustocken. Das deutet darauf hin, dass eine der wichtigsten Triebkräfte hinter der Rekordrally des Edelmetalls trotz des diesjährigen Rückschlags intakt bleibt. Gestützt wurde die Rally durch eine deutliche Beschleunigung der Käufe durch Zentralbanken.

    In einer Umfrage unter 74 Zentralbanken erklärten 45 Prozent, sie wollten in den nächsten zwölf Monaten Gold kaufen. Das ist der höchste jemals erfasste Anteil in den seit 2018 vom World Gold Council (WGC) und YouGov erhobenen Daten. Nur eine Zentralbank gab an, ihre Bestände verringern zu wollen.

    Die Goldpreise haben sich in den vergangenen drei Jahren mehr als verdoppelt. Ein Teil dieser Gewinne wurde in diesem Jahr wieder zunichtegemacht, da der Nahostkonflikt einerseits die Energiekosten in die Höhe trieb. Andererseits befeuerte er die Spekulationen über längerfristig höhere Zinsen …

    Quelle: Artikel auf handelsblatt.com

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  • Gold stößt US-Dollar vom Thron der Reserveanlagen: Warum Zentralbanken plötzlich umdenken

    Ende 2025 hielten die Notenbanken der Welt erstmals seit den 1990er-Jahren mehr Gold als US-Staatsanleihen. Was steckt hinter diesem Wandel – und wie grundlegend ist er wirklich?

    Die Zahlen hinter dem Wendepunkt

    Die Europäische Zentralbank hat im Juni 2026 in ihrem Jahresbericht zur internationalen Rolle des Euro die Verschiebung schwarz auf weiß dokumentiert: Gold machte Ende 2025 einen Anteil von 27 Prozent an den globalen offiziellen Reserven der Notenbanken aus. Ein Jahr zuvor waren es noch nur 20 Prozent gewesen, wie aus dem EZB-Bericht hervorgeht. Der Anteil an US-Staatsanleihen fiel daneben auf 22 Prozent. Der Euro hielt einen Anteil von 15 Prozent an den Gesamtreserven einschließlich Gold – zu unterscheiden von seinem Anteil an den reinen Devisenreserven, der laut EZB bei knapp 20 Prozent liegt.

    Es ist das erste Mal seit 1996, dass ausländische Institutionen mehr Gold als US-Staatspapiere in ihren Reserven halten, wie die EZB in ihrem Bericht festhält. Die Notenbanken der Welt besitzen demnach inzwischen mehr als 36.000 Tonnen Gold und nähern sich damit dem Bretton-Woods-Niveau von rund 38.000 Tonnen an, das zuletzt Anfang der 1970er-Jahre verzeichnet worden war.

    Wer kauft und warum

    Die Haupttreiber des Kaufzyklus sind bekannt. Laut EZB-Bericht hat China seit 2022 mehr als 350 Tonnen Gold akkumuliert, Polen rund 320 Tonnen, die Türkei rund 220 Tonnen und Indien rund 130 Tonnen. Als entscheidender Beschleuniger gilt die Entscheidung Washingtons von 2022, nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine dessen Dollarreserven einzufrieren. Dieser Schritt löste bei vielen Notenbanken eine nüchterne Kosten-Nutzen-Abwägung aus: Gold trägt kein staatliches Gegenparteirisiko, es kann nicht gesperrt oder sanktioniert werden.

    EZB-Präsidentin Christine Lagarde formulierte das übergeordnete Motiv in ihrem Vorwort zum Bericht direkt: „Geopolitische Spannungen treiben weiterhin die starke Nachfrage der Zentralbanken nach Gold an“. Dass dieser Trend anhält, zeigen die aktuellsten verfügbaren Daten: Im ersten Quartal 2026 kauften Zentralbanken laut World Gold Council netto 244 Tonnen Gold – das stärkste Quartalsergebnis seit mehr als einem Jahr.

    US-Staatsanleihen unter Druck

    Das Misstrauen richtet sich aber nicht ausschließlich gegen die Sanktionierbarkeit von Dollarreseven. Zentralbanken nehmen auch die Haushaltslage der USA zunehmend kritisch wahr. Sorgen um die langfristige fiskalische Stabilität, steigende Schuldenlasten und Fragen nach der Unabhängigkeit der Federal Reserve beschleunigen laut Reuters-Analyse den Abbau von Treasuries-Positionen …

    Dollardenominierte Vermögenswerte insgesamt, also Staatsanleihen, Bankeinlagen und andere Instrumente, kommen nach EZB-Angaben auf einen Anteil von rund 42 Prozent an den gesamten offiziellen Reserven …

    Quelle: Artikel von Paul Schütte auf finanzen.net

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  • Erfahrungen mit der SWM AG: Edelmetalle als Vermögensbaustein ermöglichen stabile Werte statt Spekulation

    Physische Edelmetalle als sicherer Vermögensbaustein – Erfahrungen mit der SWM AG zeigen, wie Anleger in unsicheren Zeiten langfristig schützen, was ihnen wichtig ist.

    Liechtenstein etabliert sich zunehmend als bevorzugter Standort für diskreten und langfristigen Vermögensschutz. In einem wirtschaftlichen Umfeld voller Unsicherheiten – von geopolitischen Spannungen über Inflationsdruck bis hin zu instabilen Finanzmärkten – rücken hierbei vor allem physische Edelmetalle wie Gold, Silber, Platin und Palladium wieder stärker in den Fokus. Erfahrungen mit der SWM AG zeigen: Richtig umgesetzt, bilden sie einen Vermögensbaustein für mehr Stabilität und Sicherheit im Portfolio.

    Edelmetalle: die Substanz für modernes Konzept zum Erhalt physischer Werte

    Gold und Co. überzeugen durch Werthaltigkeit, Unabhängigkeit von der Geldpolitik und eine geringe Korrelation zu anderen Anlageklassen. Während Aktien und Anleihen stark schwanken, dienen Edelmetalle nicht primär als Renditetreiber, sondern als Stabilisator und Inflationsschutz. Nicht ohne Grund ist Gold seit jeher ein weltweit anerkannter Wertspeicher und verliert diesen Stellenwert auch auf den heutigen Märkten nicht – ganz im Gegenteil. Gleichzeitig profitiert Silber durch eine steigende industrielle Nachfrage, etwa aus der Solar- und Medizintechnik. Platin gilt derweil als Schlüsselmetall für die Wasserstofftechnologie und Palladium gewinnt neuerdings wieder an Attraktivität: nicht nur, wegen seiner zentralen Rolle in Elektronik, Sensorik und industrieller Katalyse, sondern auch, weil steigende Goldpreise viele Käufer zu alternativen Edelmetallen führen. Ein gut gewählter Edelmetall-Mix bietet somit nicht nur Sicherheit, sondern auch langfristiges Potenzial, das nicht ungenutzt bleiben sollte.

    Erfahrungen mit der SWM AG Liechtenstein: Edelmetalle physisch kaufen mit Konzept

    Für Käufer sollte die Frage also nicht lauten, ob sie ihr Portfolio um physische Edelmetalle ergänzen sollten, sondern wie ihnen das mit maximaler Sicherheit sowie Rentabilität gelingt. Die SWM AG mit Sitz in Balzers bietet seit vielen Jahren bankunabhängige Edelmetalllösungen – physisch, diskret und steuerlich optimiert. Kunden kaufen hier echte Barren, die in Schweizer Hochsicherheits-Zollfreilagern verwahrt werden und vollständig versichert sowie rechtlich abgesichert sind. Wer Edelmetalle nicht als Papierwert, sondern als physischen Besitz in sein Vermögen integrieren möchte, setzt hier auf einen spezialisierten Anbieter mit Sitz in Balzers, der individuell zugeschnittene Lösungen für sichere, bankenunabhängige Edelmetallkäufe bietet; inklusive Lagerung in Hochsicherheitsanlagen außerhalb des Bankensystems …

    Quelle: Artikel auf wallstreet-online.de

    Bei Interesse an den Produkten und Dienstleistungen der SWM AG wenden sie sich gern an uns (hier klicken).

  • Gold statt Dollar? Star-Ökonom warnt vor Systemrisiken

    Die US-Wirtschaft sendet widersprüchliche Signale: Während viele Konzerne Rekordgewinne melden und die Aktienmärkte nahe ihrer Höchststände notieren, ist die Stimmung der Verbraucher so schlecht wie selten zuvor. Für den Ökonomen Mark Thornton vom Ludwig von Mises Institute ist das allerdings kein Widerspruch – sondern die direkte Folge jahrzehntelanger lockerer Geldpolitik …

    Tatsächlich zeigt sich die Belastung zunehmend in den Stimmungsdaten. Laut der University of Michigan fiel das Konsumentenvertrauen im Mai auf den historischen Tiefstand von 44,8 Punkten. Mehr als die Hälfte der Befragten gab an, dass die hohen Preise ihre finanzielle Situation stark belasteten.

    Gleichzeitig warnt Thornton vor einer massiven Überbewertung der Aktienmärkte. „Der Markt ist derzeit im historischen Vergleich massiv überbewertet“, sagte er …

    Die US-Staatsverschuldung liege inzwischen bei über 120 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Deutlich höhere Zinsen würden die Finanzierungskosten des Staates explodieren lassen …

    Fazit
    Als Schutz vor Kaufkraftverlust sieht der Ökonom vor allem Edelmetalle im Vorteil. Immer mehr US-Bundesstaaten fördern bereits die Lagerung von physischem Gold und Silber außerhalb des traditionellen Finanzsystems. Thornton ist überzeugt: „Alles Gute kommt von unten nach oben – nichts Gutes kommt von oben nach unten.“

    Quelle: Artikel von Markus Bußler auf deraktionaer.de

    Für weitere Artikel zum Thema Staatsverschuldung klicken Sie hier.

  • Warum die Lagerung von Gold zuhause keine gute Idee ist

    Wer Edelmetalle physisch zu Hause lagert, unterschätzt häufig die realen Sicherheitsrisiken. Einbruchstatistiken zeigen, dass Wertgegenstände im Wohnbereich besonders gefährdet sind, und selbst ein Tresor bietet keinen vollständigen Schutz …

    Für höhere Werte sind teure Zusatzversicherungen sowie zertifizierte Tresore und Alarmanlagen erforderlich. Trotz dieser Maßnahmen bleibt das Risiko eines Totalverlusts bestehen …

    Bei der privaten Verwahrung von Gold ergeben sich neben Sicherheitsaspekten auch steuerliche und rechtliche Risiken …

    Für Anleger, die ihr Vermögen langfristig absichern und gleichzeitig optimieren möchten, ist die professionelle Verwahrung daher die zeitgemäße und wirtschaftlich sinnvollere Lösung …

    Quelle: Bericht auf forbes.at

  • Diese Kryptofirma hat höhere Goldreserven als viele Zentralbanken – und stockt weiter auf

    Es gibt eine Kryptofirma, die ihre Goldreserven im ersten Quartal 2026 erneut ausgebaut hat – wenn auch deutlich langsamer als zuvor. Für Privatanleger lohnt sich ein genauer Blick auf diese Entwicklung. Sie zeigt nämlich, wie stark sich die Rolle von Gold auch im digitalen Finanzsystem verändert.

    Tether hält insgesamt 154 Tonnen Gold

    Parallel dazu betreibt Tether mit XAUT einen eigenen goldgedeckten Token. Dieser ist vollständig durch physisches Gold hinterlegt. Auch in diesem Bereich wurden die Bestände im ersten Quartal erhöht, sodass insgesamt rund 154 Tonnen Gold für beide Produkte zusammengehalten werden. Wäre Tether ein Staat, würde das Unternehmen damit zu den 30 größten Goldhaltern weltweit zählen …

    Für Privatanleger ergibt sich daraus vor allem eine Erkenntnis. Selbst große Akteure im Kryptobereich setzen weiterhin auf physische Werte wie Gold, um Stabilität zu schaffen …

    Zum Schluss ein wichtiger Hinweis: Der Besitz von physischem Gold in Form von Münzen oder Barren unterscheidet sich deutlich von indirekten Anlagen wie Token oder Finanzprodukten. Physisches Gold bietet direkten Zugriff und ist unabhängig von Emittenten (-> kein Kontrahentenrisiko), während digitale Varianten von der Bonität und Struktur des Anbieters abhängen. Anleger sollten diese Unterschiede bei ihrer Entscheidung unbedingt berücksichtigen.

    Quelle: Artikel von Jörg Bernhard auf boerse-online.de

  • „Wir stehen erst am Beginn eines neuen Rohstoffzyklus“

    Rohstoffe werden zum strategischen Muss: Geopolitische Spannungen, KI-getriebene Nachfrage und strukturelle Angebotsdefizite machen sie zum entscheidenden Diversifikationsbaustein.

    In einem von Alice Kazak moderierten Webinar skizzierte Evy Hambro, Leiter des BlackRock-Rohstoff-Teams und Portfoliomanager des BGF World Mining sowie BGF World Gold, ein eindringliches Bild der aktuellen Lage an den globalen Rohstoffmärkten. Seine Botschaft war klar: Das klassische 60/40-Portfolio hat ausgedient – zumindest als alleiniges Diversifikationsinstrument.

    Hambro eröffnete das Webinar mit einer grundlegenden These: Die bewährte Aufteilung zwischen Aktien und Anleihen habe in den vergangenen fünf Jahren deutlich weniger Diversifikationsschutz geboten als in den zwei Jahrzehnten zuvor. In einer Welt, die von geopolitischen Spannungen – vom US-Israel-Iran-Konflikt über den Ukraine-Krieg bis hin zu den Verwerfungen rund um Taiwan – sowie von der KI-Revolution geprägt sei, brauche es neue Ansätze. „Diversifikation ist in einer fragmentierteren und volatileren Welt von größter Bedeutung“, betonte Hambro.

    Gold spiele dabei eine besondere Rolle. Angesichts der hohen Konzentration vieler Portfolios auf die sogenannten „Magnificent Seven“ Tech-Aktien empfahl Hambro, Gewinne zu realisieren und Kapital umzuschichten: „Es ist sinnvoll, einen Teil der Gewinne mitzunehmen und das Kapital neu zu allokieren.“

    Seit 2025 hat sich die Lage weiter zugespitzt: Die USA erhoben massive Zölle auf Stahl, Aluminium und Kupfer, während China mit Exportbeschränkungen bei Seltenen Erden, Silber und Düngemitteln reagierte. Chinas neuer Fünfjahresplan vom März 2026 macht die Sicherung strategischer Rohstoffe zur nationalen Priorität – ein Zeichen, dass der Rohstoffnationalismus kein vorübergehendes Phänomen ist …

    Staatsverschuldung und die Flucht in Gold

    Hambro zeichnete auch ein düsteres Bild der öffentlichen Finanzen. Japan liegt bei einer Schuldenquote von rund 255 Prozent des BIP, die USA, Frankreich und das Vereinigte Königreich bewegen sich ebenfalls über der 100-Prozent-Marke – mit steigender Tendenz bis 2035. Die Konsequenzen seien generationenübergreifend: „Kinder und Enkelkinder werden unter den Lasten der Verschuldung leiden. Die sich in immer neue Dimensionen aufblähende Rechnung wird nicht kleiner werden.“ …

    Quelle: Artikel von Helge Rehbein auf dasinvestment.com

  • Gold: Trump schockt Anleger: Steigt der Goldpreis jetzt rasant an? Diese 5 Gründe sprechen für die Goldrallye

    Paukenschlag zum Wochenende. Trump schockt Anleger und Börse mit neuen Zöllen. Das rückt besonders den Goldpreis in den Fokus. Erinnerungen werden wach! Steht Gold jetzt wieder vor einem gewaltigen Preisanstieg? …

    Aktuelle Goldpreisentwicklung – Der Grundstein für die Rallye ist gelegt

    Die letzten Handelstage könnten den Grundstein für eine neue Rallyephase gelegt haben. Der Wochenschluss des Goldpreises oberhalb von 4.600 US-Dollar stärkt diese Annahme. Dass sich Silber ebenfalls in Stellung gebracht hat, stützt das Bild …

    1. Trump macht das Zollthema wieder auf – Verunsicherung steigt
    2. Gold übersteht Fed-Termin ohne Schaden …
    3. Noten- und Zentralbanken kaufen weiter Gold …
    4. Anleiherenditen und US-Dollar-Index robust, aber für Gold noch nicht bedrohlich …
    5. Goldpreis charttechnisch durchaus aussichtsreich …

    Quelle: Artikel von Marcel Torney auf wallstreet-online.de

  • Analyse: Gold laut Deutscher Bank langfristig bei 8.000 USD

    Die Analysten halten eine Goldquote von 40% für realistisch, was den Goldpreis in den nächsten 5 Jahren auf bis zu 8.000 USD katapultieren könnte …

    Deutsche Bank Research Institute konstatiert das Ende der US-geprägten Ära und eine dramatische Rückkehr des Goldes in das globale Währungssystem. Während die 1990er Jahre durch US-Hegemonie und den Verkauf von Goldreserven zugunsten des US-Dollars geprägt waren, erleben wir heute eine geopolitische Gezeitenwende: Der Anteil des Dollars an den globalen Währungsreserven der Zentralbanken stürzte von über 60% auf nur noch 40% ab, während Gold seinen Anteil auf 30% verdreifachte. Diese tektonische Verschiebung wird primär von Schwellenländern getrieben, die seit der Finanzkrise 2008 massiv Gold zukaufen … allein in den letzten 17 Jahren über 225 Mio. Unzen. Besonders aktiv zeigen sich China, Russland, Indien und Polen, wobei Länder in Osteuropa und der MENA-Region ihre Käufe nach der Invasion der Ukraine massiv beschleunigten …

    Die Analysten halten eine Goldquote von 40% für realistisch, was den Goldpreis in den nächsten 5 Jahren auf bis zu 8.000 USD katapultieren könnte …

    Quelle: Artikel von Harald Weygand auf stock3.com

  • Bafin untersagt Rabattmodell: Totalverlust mit Gold: Hier ist das Risiko sehr hoch

    Billiges Gold – aber erst in der Zukunft? Beim Goldkauf mit späterer Lieferung tragen die Anleger das volle Risiko. Nun zieht die Bafin die Reißleine.

    Gold gilt für viele Anleger als sichere Wertanlage, gerade in unsicheren Zeiten. Wer in das Edelmetall investiert, setzt auf Stabilität und den physischen Besitz als Absicherung. Gleichzeitig lassen sich viele von vermeintlich attraktiven Angeboten und geschickter Werbung beeinflussen und übersehen dabei die Risiken.

    Nun hat die deutsche Finanzaufsicht Bafin dem Goldhändler TGI AG mit Sitz in Vaduz (Liechtenstein) untersagt, bestimmte Angebote in Deutschland öffentlich zu vertreiben. Betroffen sind sogenannte Rabattmodelle, bei denen Kunden Geld einzahlen, dafür Zinsen erhalten sollen und das Gold erst später bekommen. Für die Bafin ist klar: Dabei handelt es sich nicht um einen klassischen Goldkauf, sondern um eine regulierte Vermögensanlage …

    Hohe Rabatte, große Zweifel

    Die TGI AG wirbt seit Längerem mit sogenannten Rabattmodellen. Dabei verspricht das Unternehmen Preisnachlässe von bis zu 72 Prozent auf physisches Gold, allerdings nur bei späterer Lieferung. Nach eigenen Angaben erhalten Kunden für jeden Monat des Lieferaufschubs zusätzliche Rabatte von zwei bis drei Prozent. Je länger sie warten, desto günstiger soll das Gold werden.

    Finanzaufsichtsbehörden in Deutschland und Österreich beobachten dieses Geschäftsmodell schon länger kritisch. Sie warnen vor fehlenden Verkaufsprospekten und möglichen Verstößen gegen das Vermögensanlagengesetz …

    Das größte Risiko: Totalverlust

    Verbraucherschützer und Aufsicht bleiben skeptisch. Gerade in Zeiten hoher Goldpreise sei besondere Vorsicht geboten …

    Der entscheidende Nachteil liegt im Insolvenzrisiko: Sie geben Ihr Geld aus der Hand, ohne Gold zu besitzen. Gerät der Anbieter in finanzielle Schwierigkeiten, droht im schlimmsten Fall der Totalverlust. Sie sind dann lediglich Gläubiger ohne Anspruch auf physisches Gold.

    Hinzu kommt die Unsicherheit, ob das Gold überhaupt bereits existiert oder erst noch beschafft werden soll. Der vermeintliche Preisvorteil wird so durch ein erheblich höheres Risiko erkauft …

    Quelle: Artikel von Leon Bensch auf t-online.de

  • Wer ist Arndt-Timo Niggemeyer, Betreiber von positivsparen.de?

    Ein Macher für komplexe Zeiten: Arndt-Timo Niggemeyer gilt als jemand, der Veränderungen und Herausforderungen liebt. Mit positivsparen.de hat er eine Informationsplattform geschaffen, die Unternehmern und Mitarbeitern gleichermaßen in turbulenten Zeiten eine klare Perspektive bietet. Mit seiner langjährigen und vielfältigen Erfahrung versteht er, wie wichtig es ist, in einem unsicheren Umfeld wie rasender Geldentwertung, großen Staatsverschuldungen, riesigen Rentenproblematiken und drohender Massenarbeitslosigkeit durch KI und Robotik dennoch konkrete und funktionierende Lösungen zu finden. Herr Niggemeyer ist Edelmetallkaufmann und ihr kompetenter Fachmann, wenn es um inflationssichere Investments in Gold oder andere Edelmetalle bereits ab 3.000,- Euro Einmalanlage, oder als Sparplan ab 50,- Euro monatlich geht …

    Quelle: Artikel von Christina Szasz auf weristwer.com

  • Zollfreilager vor dem Aus: Neue Steuerregel trifft Silber-Fans und Metallhändler hart

    Mit einem Rundschreiben hat das Bundesfinanzministerium ein Geschäftsmodell im Edelmetallhandel in Deutschland faktisch ausgehebelt …

    Zollfreilager als steuerfreie Alternative genutzt

    Zollfreilager – juristisch meist als Zolllager bezeichnet – sind Orte, an denen Waren aus Nicht-EU-Ländern gelagert werden können, ohne dass sofort Einfuhrabgaben oder Umsatzsteuer anfallen.

    Für Edelmetalle war das bisher besonders attraktiv: Anleger konnten etwa Silber, Platin oder Palladium kaufen und im Zollfreilager lagern – ohne die sonst fällige Mehrwertsteuer von 19 Prozent. Die Steuer fiel erst an, wenn die Ware tatsächlich in den EU-Wirtschaftskreislauf überführt wurde, also physisch ausgeliefert oder „eingeführt“ wurde …

    Kapital könnte ins Ausland wandern, weil Markt unattraktiv wird …

    Die Maßnahme sei ohne Vorlauf und ohne Einbindung der Branche erfolgt und drohe, Investitionen in strategische Rohstoffe in Deutschland unattraktiv zu machen.

    Kapital werde in der Folge eher ins Ausland abwandern – mit möglichen negativen Auswirkungen auch auf die Versorgungssicherheit der Industrie. Eine ähnliche Entwicklung erwartet auch York Tetzlaff, Geschäftsführer der Fachvereinigung Edelmetalle:

    „Es ist davon auszugehen, dass Betreiber von Zolllagern ihre Infrastruktur in Deutschland deutlich verringern und in anderen Ländern aufbauen …

    Zahlreiche renommierte Edelmetallhändler hätten ihre Zollfreilager-Angebote mit sofortiger Wirkung eingestellt. Auch darüber hinaus rechnet Michael Eubel mit erheblichen Auswirkungen für die Branche: „Viele Anbieter orientieren sich bereits ins Ausland, etwa in die Schweiz oder nach Liechtenstein, wo sie mit offenen Armen empfangen werden,“ betont Michael Eubel …

    Quelle: Artikel von Sebastian Wieschowski auf finanzen100.de


    PS: Aus gutem Grund nutzen wir von positivsparen.de keine Zollfreilager in der EU!

  • Silber: Branche geschockt – Anleger müssen plötzlich Steuern zahlen

    Eine neue Steuerregel sorgt dafür, dass Anleger bei Metallen wie Silber die Umsatzsteuer nicht mehr mithilfe deutscher Zollfreilager umgehen können. Erste Händler haben bereits Transaktionen eingestellt.

    Frankfurt. Eine neue Steuerregelung setzt die Edelmetallbranche unter Schock: Das Bundesfinanzministerium hat mit einem Rundschreiben vom 9. April die Umsatzsteuerbefreiung von Importwaren neu angepasst – und so das Modell, Edelmetalle in deutschen Zollfreilagern zu verwahren und damit Steuern zu sparen, unterbunden …

    Quelle: Artikel von Judith Henke auf handelsblatt.com


    PS: Aus gutem Grund nutzen wir von positivsparen.de keine Zollfreilager in der EU!

  • Gold verkauft, Konto gesperrt: Ein Fall zeigt, worauf private Verkäufer achten sollten

    Strengere Geldwäscheprüfungen treffen nicht nur Unternehmen, auch private Anleger müssen vorsichtiger agieren – besonders dann, wenn ältere Goldmünzen verkauft werden …

    Gold und Bargeld sind seit jeher Symbole finanzieller Freiheit und Privatsphäre. Steigende Lebenshaltungskosten, restriktive Kreditvergaben durch Banken oder hohe Kursstände sind einige Gründe dafür, weshalb Anleger ihre Bestände verkaufen. Doch wer versucht, Gold oder die daraus erzielten Erlöse in das regulierte Finanzsystem zu bringen, stößt seit geraumer Zeit auf spürbare Hürden, wie ein Fall aus der Praxis zeigt …

    Anfang 2025 begann Herr G seine Münzen zu verkaufen. Um sich Gebühren zu sparen (beim Verkauf über Händler regelmäßig bis zu fünf Prozent), erfolgten die Verkäufe primär an Privatpersonen gegen Barzahlung. Aus rechtlicher Sicht war das alles in Ordnung. Der Ankauf/Verkauf von Gold zwischen Privatpersonen unterliegt – im Gegensatz zu Geschäften mit gewerblichen Edelmetallhändlern – keinen (geldwäsche-)rechtlichen Prüf- und Dokumentationspflichten.

    Als Herr G den Erlös jedoch auf sein Bankkonto einzahlte, verlangte die Bank binnen 14 Tagen einen Nachweis über die Herkunft der Mittel – und da begannen die Schwierigkeiten …

    Banken und andere verpflichtete Institute wenden bestehende Sorgfaltspflichten nun deutlich strenger und konsequenter an als noch vor wenigen Jahren. Selbst bei nur teilweise dokumentierten Transaktionen erfolgen heute wesentlich rascher vertiefte Prüfungen und Rückfragen zur Mittelherkunft. Die Institute schränken Geschäftsbeziehungen im Zweifel eher ein oder beenden diese, wenn die Herkunft von Vermögenswerten nicht ausreichend plausibilisiert werden kann …

    Quelle: Artikel von Anela Blöch und Roman Taudes auf derstandard.de

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  • Wells Fargo sieht Gold bei 8.000 US-Dollar je Unze

    Der Goldmarkt steht nach Ansicht von Strategen von Wells Fargo (Wells Fargo Aktie) vor einer möglichen Neubewertung. Trotz eines deutlichen Rücksetzers im vergangenen Monat sehen Analysten weiterhin erhebliches Aufwärtspotenzial – und zeichnen in ihrem optimistischsten Szenario ein Kursziel von bis zu 8.000 US-Dollar je Feinunze bis zum Jahr 2027.

    „Debasement Trade“ treibt Gold (Goldkurs) langfristig an

    Im Zentrum dieser Prognose steht der sogenannte „Debasement Trade“. Gemeint ist eine zunehmende Abwertung klassischer Fiat-Währungen wie des US-Dollars, während Zentralbanken weltweit verstärkt auf Gold als neutralen Wertspeicher setzen …

    Vier von fünf Szenarien sprechen für steigende Preise

    Besonders bemerkenswert: In vier von fünf wirtschaftlichen Szenarien erwartet Wells Fargo eine Fortsetzung des „Debasement“-Trends. Sollte sich diese Entwicklung bestätigen, könnte Gold bis 2027 auf bis zu 8.000 US-Dollar steigen.

    Rückschlag nach geopolitischen Spannungen

    Noch vor wenigen Wochen gehörte Gold zu den stärksten Momentum-Investments des Jahres. Doch die Eskalation des Konflikts zwischen den USA und dem Iran setzte dem Edelmetall zu. Im März verloren Gold-Futures nahezu 11 Prozent – der stärkste monatliche Rückgang seit Juni 2013.

    Trotz dieser Schwächephase sehen Analysten darin keinen strukturellen Bruch, sondern vielmehr eine gesunde Korrektur innerhalb eines übergeordneten Aufwärtstrends …

    Quelle: Artikel auf ariva.de

  • Finanz-Stratege klärt auf: Wer Gold verkauft, wenn Frieden naht, macht einen Denkfehler

    Fällt Gold bei Frieden? Warum diese Logik zu kurz greift – und weshalb ein möglicher Deal zwischen USA und Iran für Anleger eher Einstiegschance als Verkaufssignal sein könnte.

    Der Markt handelt nicht Ereignisse. Er handelt Erwartungen. Wenn heute über ein mögliches Kriegsende gesprochen wird, ist ein Teil dieser Hoffnung bereits im Preis verarbeitet.

    Genau hier liegt die Fragilität der meisten Anleger: Sie reagieren auf Schlagzeilen, während professionelle Marktteilnehmer auf Wahrscheinlichkeiten setzen.

    Ein schneller Frieden würde kurzfristig Druck auf den Goldpreis ausüben. Warum? Weil Risikoaufschläge abgebaut werden. Kapital fließt zurück in Risikoassets, Volatilität sinkt, der „sichere Hafen“ verliert kurzfristig an Attraktivität. Aber nur kurzfristig.

    Denn strukturell bleibt alles bestehen, was Gold überhaupt erst relevant macht: geopolitische Instabilität, überschuldete Staaten, ein fragiles globales Finanzsystem und politische Willkür statt verlässlicher Ordnung. Ein Friedensabkommen ändert keine dieser Größen. Es verschiebt nur die Aufmerksamkeit …

    „Geopolitische Deals sind selten stabil”

    Gold ist kein einzelner Krisen-Trade. Gold ist ein Misstrauensindikator gegenüber Systemen. Wer glaubt, dass ein diplomatischer Durchbruch zwischen Washington und Teheran das Vertrauen in Fiat-Währungen oder politische Stabilität nachhaltig stärkt, glaubt vermutlich auch an die Präzision von Wirtschaftsprognosen.

    Ein kurzfristiger Rücksetzer im Goldpreis bei Friedenssignalen wäre kein Risiko. Er wäre ein Geschenk für alle, die verstanden haben, dass Unsicherheit nicht verschwindet, sondern nur ihre Form ändert. Antifragil bedeutet genau das: Du brauchst keine Prognose. Du brauchst Positionierung …

    Quelle: Artikel von Ronny Wagner auf focus.de

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  • UBS bleibt bullish: Warum die Goldpreis-Schwäche der Großbank zufolge eine Chance ist

    Rund zwölf Prozent Wertverlust in den vier Märzwochen: ein stärkerer US-Dollar und wieder aufkommende Inflationssorgen angesichts explodierender Ölpreise – das gelbe Edelmetall hatte zuletzt keinen leichten Stand.

    Doch während sich einige Marktbeobachter inzwischen fragen, ob bei der beispiellosen Goldrally das Ende der Fahnenstange erreicht ist, überrascht die Schweizer Großbank UBS mit einer unerwarteten Prognose.

    UBS: Marktschwäche Kaufgelegenheit statt Warnsignal

    Wie Reuters berichtet, verzeichnete Gold im März den schlechtesten Monat seit 2008. Trotzdem bleibt die UBS gelassen: Die Großbank glaubt weiterhin an die langfristigen Aussichten und sieht den jüngsten Rücksetzer eher als Kaufgelegenheit als ein Warnsignal.

    In einer Kundenmitteilung, auf die sich The Street bezieht, erklärte die UBS, der jüngste Rückgang ändere nichts am Gesamtbild. Trotzdem konstatierte die Großbank: „Das Risiko, dass Gold seinen Aufwärtstrend noch um einige Jahre fortsetzt, steigt.“ Das makroökonomische Umfeld spreche aber weiterhin für das glänzende Edelmetall.

    Konkret untermauert die UBS ihre optimistische Haltung mit klaren Preiszielen: Für das Jahr 2026 erwartet die Bank einen durchschnittlichen Goldpreis von rund 5.000 US-Dollar je Unze. Auch in den Folgejahren soll das Niveau hoch bleiben …

    Makro-Lage spricht weiter für Gold

    Als zentrale Treiber nennt die UBS laut The Street vor allem das makroökonomische Umfeld. Sollten sich Anzeichen für eine Abschwächung der globalen Konjunktur mehren, könnten neue fiskal- oder geldpolitische Stimuli folgen – ein Szenario, das traditionell positiv für Gold ist …

    Auch strukturelle Faktoren bleiben intakt. Zentralbanken kaufen weiterhin Gold zur Diversifikation ihrer Reserven, während Zuflüsse in physisch hinterlegte ETFs anhalten …

    Langfristig jedoch bleibt die Stoßrichtung laut UBS klar: Rücksetzer sind aus Sicht der Bank keine Gefahr, sondern vielmehr Gelegenheiten zum Positionsaufbau. Oder anders formuliert: Die jüngste Schwäche könnte sich damit weniger als Trendbruch, sondern vielmehr als klassische Korrektur innerhalb eines intakten Bullenmarkts erweisen.

    Quelle: Artikel von Benedict Kurschat auf finanzen.net

  • Gold zum „Schnäppchenpreis“: WisdomTree-Analyst sieht die ultimative Kaufgelegenheit

    Warum Gold aktuell ein „Schnäppchen“ ist

    Die drastische Korrektur des Goldpreises seit seinem Rekordhoch im Januar hat viele Anleger verunsichert, doch Nitesh Shah von WisdomTree wertet diesen Rückgang als eine der seltenen „ultimativen Kaufgelegenheiten“. In einem Interview mit Kitco News betonte der Experte, dass der massive Ausverkauf fast vollständig von den wirtschaftlichen Realitäten entkoppelt sei …

    Shah erinnert daran, dass Gold bei großen geopolitischen Krisen historisch oft erst kurz nachgibt, bevor es zu einer massiven Gegenbewegung und neuen Höchstständen ansetzt. „Gold ist derzeit zu Schnäppchenpreisen erhältlich… das sieht wirklich nach einer guten Kaufgelegenheit aus“, so Shah. Für Anleger, die bisher abgewartet haben, könnte die jüngste Korrektur ihm nach genau der Moment sein, auf den sie gewartet haben: „Seit Jahren fragen mich die Leute: ‚Ich mag Gold, aber ich suche nach einem Einstiegszeitpunkt.‘ … Das ist wahrscheinlich genau das, worauf sie gewartet haben“, sagte er. „Wer jetzt nicht kauft, wird es im Leben nie tun.“ …

    Für das Jahresende gibt sich der Analyst daher extrem optimistisch: Während sein Basisszenario einen Goldpreis von rund 5.020 US-Dollar vorsieht, hält er bei einer weiteren Eskalation geopolitischer Spannungen sogar die Marke von 6.000 US-Dollar für absolut realistisch. „Geopolitische Risiken werden nicht verschwinden, und wenn die Anleger das erkennen, dann werden die Goldpreise steigen“, so der Analyst. „Angesichts der neuen geopolitischen Risiken würde ich 6.000 Dollar nicht ausschließen.“ …

    Quelle: Artikel auf finanzen.net

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  • Warum die Lagerung von Gold in der Schublade zuhause keine gute Idee ist:

    Gold zuhause in der Schublade lagern ist keine gute Idee – lieber rausholen, denn da haben wir deutlich bessere Möglichkeiten …


    Warum die Lagerung von Gold in der Schublade zuhause keine gute Idee ist
    Gold (hier Muster aus Kunststoff) lieber aus der Schublade rausholen …

    Sicherheitsrisiken

    • Einbruchgefahr: Physisches Gold ist ein attraktives Diebstahlziel – ein Einbruch kann den gesamten Bestand vernichten.
    • Auch ein Tresor zuhause bietet keinen vollständigen Schutz, da professionelle Diebe ihn aufbrechen oder mitnehmen können.
    • Man riskiert, bei einem Einbruch körperlich bedroht zu werden, wenn Kriminelle wissen (oder vermuten), dass Gold im Haus ist.

    Versicherungsprobleme

    • Normale Hausratversicherungen decken Bargeld und Edelmetalle nur bis zu sehr geringen Beträgen ab (oft nur ein paar Hundert Euro).
    • Eine spezielle Wertsachenversicherung ist teuer und an strenge Aufbewahrungsvorschriften geknüpft.
    • Um Gegenstände höheren Wertes überhaupt versichern zu können, werden in der Regel ein solider Tresor und eine Alarmanlage mit einer bestimmten Sicherheitsklasse vorgeschrieben, was enorme Kosten verursacht.
    • Im Schadensfall ist der Nachweis des Besitzes oft schwierig.

    Keine Zinsen oder Rendite

    • Gold zuhause „arbeitet“ nicht – es wirft keine Zinsen, Dividenden oder sonstige Erträge ab.
    • Die Lagerkosten (Tresor, Versicherung) fressen die potenzielle Wertsteigerung teilweise auf.

    Keine Handelsgewinne

    • Die Wertentwicklung eines Sachwertes wie beispielsweise Gold ist stark abhängig vom Werteverfall des Geldes  (z.B. Euro oder Dollar = FIAT-Geld), also dem Verfall der Messlatte, mit dem der Wert des Sachwertes bemessen wird. Kurzfristig kann es durch Angebot und Nachfrage zu starken Wertschwankungen kommen. Langfristig ist durch den Wertverfall des Geldes („Alles wird immer teurer“) eine Wertsteigerung von Sachwerten wie Gold eine relativ sichere Sache. Gold ist ein sogenanntes „Krisenmetall“, ein sogenannter „sicherer Hafen“ in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Die Konjunktur kennt aber nicht nur Abschwung und Krise, sondern auch Aufschwung und Boom-Zeiten. In diesen Zeiten entwickeln sich die Preise für (Edel-)metalle, welche von der Industrie benötigt werden in der Regel viel besser als Gold, was dann auch parallel laufen oder im Wert etwas fallen kann.

    Wenn sie in allen Konjunktur-Zeiten eine positive Wertentwicklung ihrer Investition haben möchten, empfiehlt sich eine gemanagte Edelmetallverwaltung, welche Ihre Bestände der aktuellen Marktlage anpasst. So kann ihr investiertes Kapital nicht nur an der puren Goldpreisentwicklung teilhaben, sondern auch noch Handelsgewinne erzielen.

    • Gold zuhause erzielt keine solcher Handelsgewinne.
    • Wenn sie Zuhause auf andere Metalle wechseln wollen, fallen beim Verkauf und Ankauf wieder Mindermengenzuschläge an.
    • Beim Handel mit anderen Metallen fällt zusätzlich die aktuell gültige Mehrwertsteuer an.
    • Gewünschte Handelsgewinne bei Heimlagerung sind zwar theoretisch möglich, aber durch mehrfach anfallende Mindermengenaufschläge und Mehrwertsteuer extrem unwahrscheinlich zu erzielen.

    Rechtliche und steuerliche Risiken

    • Bei größeren Goldmengen können Behörden im Erbschafts- oder Scheidungsfall Nachweise verlangen.
    • Ungeklärte Herkunft kann Geldwäscheverdacht & Vorwürfe auslösen und steuerliche Probleme verursachen.
    • In manchen Ländern, wie z.B. Deutschland, gibt es Meldepflichten für größere Goldmengen.

    Praktische Nachteile

    • Liquidität: Gold schnell zu verkaufen ist zuhause schwieriger als über eine Bank, einen Broker oder einen Edelmetallhändler.
    • Echtheitsprüfung: Beim Weiterverkauf muss die Echtheit erneut nachgewiesen werden
    • Lagerungsschäden: Unsachgemäße Lagerung (Feuchtigkeit, Kratzer) kann den Wiederverkaufswert von Münzen und Barren mindern

    Bessere Alternativen

    • Bankschließfach: Günstig, versicherbar und deutlich sicherer. Allerdings gibt es auch in Banken immer wieder Einbrüche.
    • Edelmetalldepot bei einer Bank oder einem spezialisierten Anbieter. Wichtig ist darauf zu achten, dass die im Depot befindlichen Wertgegenstände ihr Eigentum sind und im Falle von finanziellen Schwierigkeiten von Bank oder Anbieter nicht in deren Bilanz geführt werden.

    Papierzertifikate

    • Gold-ETFs oder Goldminen-Aktien, also Papierzertifikate oder rein digitale Investitionen haben zwar oft ein physisches Auslieferungsrecht, was aber im Fall von finanziellen Schwierigkeiten oder im Insolvenzfall nutzlos und damit wertlos sein kann.
    • Außerdem gilt in Deutschland die Steuerfreiheit nach §23 Einkommensteuergesetz bei solchen Papierzertifikaten oft nicht, sondern nur bei physischem Gold, was sie mindestens ein Jahr lang besessen haben.
    • Kursgewinne aus ETFs und Aktien (auch für Edelmetallminen) unterliegen in der Regel der Kapitalertragsteuer bzw. der Abgeltungsteuer (25 % zzgl. Soli/KiSt).

    Fazit: Die sinnvollste Variante in Gold zu investieren, ist der physische Erwerb und die professionelle, bewachte und versicherte Lagerung bei einem Edelmetallhändler außerhalb der EU in einem Zollfreilager (z.B. in der Schweiz), bei dem man ohne Mindermengenzuschläge oder Steuern verschiedene Edelmetalle erwerben und anonym einlagern und selbstverständlich jederzeit wieder verkaufen kann.

    Der Tausch von Gold in Silber (oder umgekehrt) im Schweizer Zollfreilager ist ein steueroptimierter Vorgang, da Weißmetalle wie beispielsweise Silber, Platin oder Palladium beim Kauf und Handel innerhalb des Lagers von der Mehrwertsteuer befreit bleiben. 

    Im Gegensatz dazu ist Gold zuhause zu lagern

    also so, als wenn sie sich ein Hotel in der Innenstadt einer Metropole kaufen, um auf eine Wertsteigerung der Immobilie in Innenstadtlage zu hoffen, ohne aber in der Zwischenzeit die Zimmer zu vermieten (wie der Verzicht auf Handelsgewinne).

    In der Zwischenzeit fallen für das Hotel Instandhaltungskosten und Grundsteuern an, welche sie mangels Einnahmen zusätzlich in der Laufzeit aufbringen müssen (ähnlich wie Tresor- oder Versicherungskosten beim Gold zuhause).

    Immerhin leidet ihr Gold Zuhause als Sachwert nicht unter Inflation und Kaufkraftverlust, wie es bei Bargeld (z.B. Euro oder Dollar = FIAT-Geld) der Fall wäre.

    Bargeld zuhause zu lagern

    wäre so, als wenn sie sich ein Hotel auf dem Land kaufen, bei dem der letzte Sturm das Dach weggerissen hat und sie verzichten auf die Erneuerung des Dachs (vorprogrammierter Wertverlust) und natürlich vermieten sie in der Zwischenzeit die Zimmer auch nicht (wie der Verzicht auf Handelsgewinne).

    Nach einigen Jahren bekommen sie dann noch nicht einmal ansatzweise Ihren Kaufpreis wieder.

    Anders ausgedrückt: Wenn sie Bargeld zuhause längere Zeit aufbewahren, bekommen sie dann nach einigen Jahren durch den Kaufkraftverlust nicht annähernd die gleichen Waren, wie das am Anfang der Bargeldeinlagerung möglich gewesen wäre.


    Am besten kontaktieren sie uns, damit wir ihnen Möglichkeiten aufzeigen, wie sie zumindest einen Teil Ihres Vermögens inflationsgeschützt als Edelmetalle anonym, versichert und bewacht in einem Zollfreilager in der Schweiz, also außerhalb der EU, oder auf Wunsch sogar alternativ außerhalb von Europa in Istanbul (Türkei) einlagern können.  

  • Preisexplosion: Experten erwarten neuen Silber-Höhenflug – was Anleger wissen müssen

    Silber hat sich binnen eines Jahres mehr als verdoppelt und zieht damit die Aufmerksamkeit der Märkte auf sich. Doch hinter dem Preisanstieg stehen komplexe Faktoren.
    Zu Beginn des Jahres 2025 lag der Silberpreis noch bei rund 30 US-Dollar, bis Anfang 2026 kletterte er auf über 79 US-Dollar pro Unze. Haupttreiber für diese Entwicklung sind vor allem die hohe Inflation, sinkende Zinsen und anhaltende geopolitische Unsicherheiten, die Investoren verstärkt zu physischen Edelmetallen greifen lassen …

    Silberpreis-Entwicklung: Das prognostizieren die Experten

    Experten von BlackRock und J.P. Morgan prognostizieren deshalb, dass der Silberpreis bis Ende 2026 die Marke von 80 US-Dollar überschreiten und bis 2030 sogar auf 100 US-Dollar steigen könnte. Besonders für neue Anleger gewinnen Silbermünzen und -barren als erschwinglicher Einstieg in den Edelmetallmarkt an Bedeutung …

    Gleichzeitig warnen Analysten vor einer erhöhten Volatilität: Im Vergleich zu Gold schwankt der Silberpreis stärker, da er nicht nur von Investmentnachfrage, sondern auch von industriellen Faktoren beeinflusst wird. So erreichte der Preis im Januar 2026 kurzfristig sogar über 113 US-Dollar pro Unze, bevor er wieder nachgab. Anleger sollten sich deshalb auf starke Preisschwankungen einstellen und Prognosen mit Vorsicht betrachten …

    Quelle: Artikel von Index Radar auf focus.de

  • BFH-Urteil 2026: Erbschaftsteuer könnte drastisch steigen

    Viele wiegen sich bei Schenkungen in falscher Sicherheit. Ein neues BFH-Urteil zeigt: Der Fiskus darf rückwirkend zugreifen. Wer jetzt nicht handelt, zahlt morgen.

    Viele Unternehmer und Privatpersonen sagen sich „Solange kein neues Erbschaftsteuergesetz beschlossen ist, gilt das alte Recht“ Wer also heute Betriebsvermögen überträgt oder eine Schenkung vornimmt, meint, sich auf die bekannten Freibeträge und Verschonungsregeln verlassen zu können. So die weit verbreitete Annahme. Sie ist falsch.

    Der Bundesfinanzhof hat mit einem Urteil vom 20. November 2025, das erst am 26. März 2026 veröffentlicht wurde, unmissverständlich klargestellt, dass die rückwirkende Anwendung des Erbschaftsteuergesetzes auf Schenkungen, die vor der Verkündung des Gesetzes stattgefunden haben, verfassungsrechtlich zulässig ist (BFH, II R 7/23). Im konkreten Fall ging es um eine Schenkung vom 24. Juli 2016. Das Gesetz, das auf diese Schenkung angewendet wurde, trat erst am 9. November 2016 in Kraft – also fast vier Monate später.

    Urteil ist ein Weckruf

    Dieses Urteil mag auf den ersten Blick wie eine juristische Feinheit wirken. In Wahrheit ist es ein Weckruf. Denn was 2016 geschah, kann sich 2026 wiederholen – mit noch weitreichenderen Folgen.

    Am 17. Dezember 2014 erklärte das Bundesverfassungsgericht die Verschonungsregelungen für Betriebsvermögen im Erbschaftsteuergesetz für verfassungswidrig (1 BvL 21/12). Die §§ 13a und 13b ErbStG, die es ermöglichten, Betriebsvermögen weitgehend steuerfrei auf die nächste Generation zu übertragen, verstießen gegen den Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG. Das Gericht setzte dem Gesetzgeber eine Frist bis zum 30. Juni 2016.

    Rückwirkung ist verfassungsgemäß

    Der Gesetzgeber ließ die Frist verstreichen. Der Bundestag beschloss die Reform zwar am 24. Juni 2016, doch der Bundesrat rief den Vermittlungsausschuss an. Erst am 9. November 2016 wurde das Gesetz verkündet – mit Rückwirkung auf den 1. Juli 2016. Damit galten für alle Schenkungen und Erbfälle ab diesem Datum Regeln, die zum Zeitpunkt der Übertragung noch gar nicht existierten.

    Genau diese Rückwirkung hat der BFH jetzt in seinem Urteil vom 26. März 2026 als verfassungsgemäß bestätigt. Die Begründung sagt, dass bereits mit dem Bundestagsbeschluss vom 24. Juni 2016 ein schutzwürdiges Vertrauen in den Fortbestand des alten Rechts entfallen sei. Wer nach diesem Datum noch Vermögen übertrug, konnte sich nicht mehr auf die bisherige Rechtslage berufen …

    Was das für Familienunternehmer bedeutet

    Für Familienunternehmer ist die Lage ernst. Wer ein Unternehmen mit einem Wert oberhalb von fünf Millionen Euro in der nächsten Generation halten und damit Wert und Arbeitsplätze erhalten möchte, muss heute analysieren, was eine Reform nach dem SPD-Modell steuerlich bedeuten würde. Die bisherigen Verschonungsregeln – Regelverschonung zu 85 Prozent, Optionsverschonung zu 100 Prozent – könnten ersatzlos wegfallen …

    Was das für Privatpersonen bedeutet

    Aber die Reform betrifft nicht nur Unternehmer. Auch Privatpersonen, die bisher klug mit der Zehn-Jahres-Regel gearbeitet haben, stehen vor einem Paradigmenwechsel.

    Wer in den vergangenen Jahrzehnten alle zehn Jahre eine Schenkung an seine Kinder vorgenommen hat – jeweils innerhalb des Freibetrags von 400.000 Euro –, konnte über zwei oder drei Zyklen hinweg erhebliche Vermögenswerte steuerfrei übertragen. Eine Immobilie im Wert von 1,2 Millionen Euro ließ sich so über 30 Jahre vollständig ohne Erbschaftsteuer an das Kind weitergeben.

    Nach dem SPD-Modell wäre das vorbei. Der Lebensfreibetrag von 900.000 Euro aus der Familie ist ein einmaliges Budget. Alle bisherigen Schenkungen werden nach dem SPD-Modell dauerhaft angerechnet. Wer bereits 400.000 Euro übertragen hat, dem stehen nur noch 500.000 Euro an steuerfreiem Volumen zur Verfügung – für das gesamte restliche Leben.

    Besonders brisant: In Ballungsräumen wie München, Frankfurt, Stuttgart oder Hamburg liegen Immobilienwerte längst deutlich über einer Million Euro. Der Lebensfreibetrag von 900.000 Euro reicht dort nicht einmal aus, um eine durchschnittliche Eigentumswohnung der Eltern steuerfrei an die nächste Generation zu übertragen …

    Gesetzgeber kann und darf rückwirkend in die Erbschaftsteuer eingreifen

    Der BFH hat mit seinem Urteil vom März 2026 den letzten Beweis geliefert, dass der deutsche Gesetzgeber kann und darf rückwirkend in die Erbschaftsteuer eingreifen kann. Das Bundesverfassungsgericht hat ihm diese Befugnis 2014 erteilt, und es gibt keinen Grund anzunehmen, dass es diesmal anders entscheiden wird.

    Die Uhr tickt. Wer heute nicht handelt, zahlt morgen.

    Quelle: Artikel von Christian Hansen auf focus.de

  • Explodierende Staatsschulden: Kiyosaki sieht Goldpreis bei 35.000 US-Dollar

    Der Finanz-Guru Robert Kiyosaki schockt mit einer Prognose von 35.000 US-Dollar für Gold. Auslöser dafür soll das Platzen einer gigantischen Blase sein.

    Der Bestseller-Autor und Investor Robert Kiyosaki schlägt erneut Alarm. In gewohnt provokanter Manier warnt er auf der Plattform X vor dem Platzen der „größten Blase der Geschichte“. Seine Prognose für die Zeit nach dem Knall ist astronomisch: Er rechnet damit, dass der Goldpreis innerhalb eines Jahres nach dem Kollaps auf 35.000 US-Dollar pro Unze steigen wird.

    Kiyosakis Vorhersage basiert auf einem Szenario des totalen Systemversagens. Seine Argumentation stützt sich auf drei Säulen:

    1. Die explodierenden Schulden der USA: Vor allem die US-Staatsverschuldung erreiche ein Niveau, das kein Wirtschaftssystem mehr absorbieren könne, sagt Kiyosaki. Tatsächlich dürften die explodierenden Kosten für den Krieg im Nahen Osten einiges dazu beitragen.
    2. Währungsabwertung: Während Zentralbanken Geld endlos drucken können, ist Gold physisch limitiert.
    3. Flucht in Sachwerte: Sobald Papierwerte (Aktien, Anleihen) implodieren, werde eine massive Kapitalflucht in „hartes Geld“ den Preis vervielfachen.

    Der Autor von „Rich Dad Poor Dad“ rechnet auch mit einer Preisexplosion bei Silber auf 200 US-Dollar …

    Quelle: Artikel von Ingo Kolf auf wallstreet-online.de

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  • Ed Yardeni bleibt bei seiner 10.000$-Goldprognose! Andere bleiben auch bullish

    Trotz der jüngsten Talfahrt des Goldpreises bleiben viele Analysten langfristig bullish. Ed Yardeni sieht weiterhin 10.000 US-Dollar je Feinunze bis zum Ende des Jahrzehnts. Andere sehen ebenfalls langfristig Potenzial …

    Mit seiner langfristig bullishen Einschätzung für Gold steht Yardeni jedoch nicht alleine da. Justin Lin, Anlagestratege bei Global X ETFs, erklärte am Dienstag gegenüber CNBC, sein Basisszenario für Gold liege weiterhin bei 6.000 US-Dollar pro Unze bis zum Jahresende. Er bezeichnete den jüngsten Kursrückgang als „attraktiven Einstiegspunkt für Anleger.“

    Rajat Bhattacharya, Senior Investment Strategist bei Standard Chartered, sieht dies ähnlich: „Wir sehen Gold langfristig weiterhin positiv. Gestützt wird diese Einschätzung durch strukturelle Faktoren wie die starke Nachfrage der Zentralbanken aus Schwellenländern und die Diversifizierungsbestrebungen der Anleger angesichts geopolitischer Risiken.“

    Quelle: Artikel von Ferdinand Hammer auf wallstreet-online.de

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  • Vom Rekordhoch in den Keller: Warum Gold im Iran-Krieg als „Sicherer Hafen“ versagt

    Monatelang war der Kauf von Gold eine sichere Sache.

    Es war der Hauptprofiteur des sogenannten Debasement-Trades, bei dem Anleger den US-Dollar und Staatsanleihen zugunsten des Edelmetalls abstießen. Es diente als wichtiges Material für den weltweiten Ausbau von Rechenzentren. Und, was vielleicht am bemerkenswertesten ist: Es wurde zu einem Favoriten der Privatanleger.

    Über einen glanzvollen Zeitraum von mehreren Monaten verwandelte sich ein als sicherer Hafen bekanntes Gut in eine spekulative Wette. Die Gewinne waren robust – bis jetzt.

    Zuerst kam es Ende Januar zu einem reflexartigen Ausverkauf bei Gold, nachdem Kevin Warsh als neuer Fed-Vorsitzender nominiert worden war. Doch das Metall konnte diesen Verlust weitgehend wieder wettmachen. Seit Beginn des Iran-Krieges liegt Gold nun jedoch wieder mehr als 10 Prozent im Minus …

    Woran liegt das? Wenn die Inflation derzeit die Hauptsorge der Anleger ist, sollte dann nicht die historische Rolle von Gold als Inflationsschutz das Metall nach oben treiben? In diesem Fall nicht.

    Hier sind drei Gründe, warum Gold auf Talfahrt gegangen ist:

    1. Gold bildet die Inflation nicht wirklich ab
      Gold mag in der Vergangenheit als Inflationsschutz gedient haben, aber es folgt nicht direkt der Inflation. Stattdessen bewegt sich das Metall mit den inflationsbereinigten Zinssätzen – und diese sind seit Beginn des Iran-Krieges kräftig gestiegen.
    2. Der Markt hat die Hoffnung auf Zinssenkungen aufgegeben
      Die Anleiherenditen sind während des Iran-Krieges gestiegen, weil sich die Anleger auf einen energiegetriebenen Inflationsschub einstellen. Jerome Powell sagte am Mittwoch, dass die Fed dies genau beobachtet. Auch die Benzinpreise an den US-Tankstellen sind bereits gestiegen.

    All dies hat die Aussichten auf Fed-Zinssenkungen zunichtegemacht. Bis Donnerstag preiste der Anleihemarkt für das Jahr 2026 keine einzige Senkung mehr ein. Da Gold keine Zinsen abwirft, verliert es an Attraktivität, wenn die Anleiherenditen steigen.

    1. Spekulative Gewinne lösen sich in Luft auf
      Die Anlegergruppen, die die Spekulationen im Privatsektor vorantreiben, gelten am Markt meist als schwache Hände. Sobald die einfachen Gewinne ausbleiben und der Hype vorbei ist, neigen sie dazu, fluchtartig den Ausstieg zu suchen.

    Der Marktveteran Ed Yardeni fasste es am Donnerstag treffend zusammen: „Profitmitnahmen nach einem kometenhaften Aufstieg“.

    Wohin flüchten die Anleger also, während Gold schwächelt und Anleihen verkauft werden? Der US-Dollar ist ein primäres Ziel. Der US-Dollar-Index ist seit Kriegsbeginn um zwei Prozent gestiegen und die Währung hat gegenüber den meisten globalen Vergleichswährungen zugelegt.

    Die Zukunft von Gold wird davon abhängen, wie lange der Iran-Krieg dauert, was wiederum bestimmt, wann die Inflationssorgen nachlassen. Erst wenn sich diese Nervosität legt – und die schwachen spekulativen Hände aus dem Markt gespült wurden – kann das Metall seinen Status als sicherer Hafen zurückgewinnen …

    Quelle: Artikel von Joe Ciolli auf yahoo.com

  • China senkt in Afrika die Zölle auf null – nur für ein Land nicht

    Während Donald Trump die Welt mit Zöllen übersät, macht China das Gegenteil. Importe aus fast allen afrikanischen Staaten sind ab dem 1. Mai 2026 von Zöllen befreit …

    Warum senkt China die Zölle?

    China positioniert sich mit diesem Manöver als Gegenpol zu den USA. «China stösst in die Lücke, die Amerika hinterlässt, weil sie Afrika schlecht behandeln», sagt Rolf Langhammer, Ökonom am Institut für Weltwirtschaft in Kiel, der sich auf internationalen Handel und Entwicklungs- und Schwellenländer konzentriert, der FAZ. Während Donald Trump die Zölle diverser afrikanischer Länder erhöht und den Handel erschwert, bietet sich das Reich der Mitte als attraktive Alternative an. China stärkt seine ökonomische Diplomatie und Softpower an Orten, wo die USA das Gegenteil tun.

    Seit über 20 Jahren konnten 32 afrikanische Länder über 1800 Produkte zollfrei in die USA verkaufen. Im September 2025 liess Donald Trump das dafür verantwortliche Handelsabkommen African Growth and Opportunity Act (AGOA) auslaufen. Stattdessen brummten die USA am Liberation Day den Partnerländern mindestens zehn Prozent Zoll auf …

    Fast zwei Drittel der exportierten Waren aus Afrika sind Rohstoffe wie Rohöl, Gold, Kupfer, Eisen und Aluminium …

    Quelle: Artikel auf watson.ch

  • Gold weiter stark – das ist das Kursziel von JPMorgan

    Der Krieg im Nahen Osten hat die Märkte ordentlich durchgeschüttelt – und rückt Gold wieder als möglichen „sicheren Hafen“ in den Fokus. Das Edelmetall gilt vielen als Diversifikation und Wertspeicher in unruhigen Phasen. Am Montag ist der Goldpreis im Hoch bis auf 5.419 Dollar gestiegen und damit wieder in die Nähe des Ende Januar bei 5.595 Dollar markierten Allzeithochs.

    Auslöser für den jüngsten Anstieg war der eskalierende Konflikt, nachdem gemeinsame US-israelische Militärschläge gegen den Iran erfolgt waren und Vergeltungsangriffe Israel sowie weitere US-Verbündete in der Golfregion trafen.

    Der Goldpreis gab zuletzt zwar wieder einige Dollar ab, er pendelte sich aber aber auf hohem Niveau im Bereich von 5.300 Dollar ein. Und Analysten sehen weiteres Potenzial. Die US-Großbank JPMorgan schrieb beispielsweise, konfliktgetriebene Preisschübe kämen und gingen zwar – geopolitische Risiken dürften aber hoch bleiben. Die Bank rechnet deshalb mit einem Anstieg des Goldpreises bis auf 6.300 Dollar bis zum Jahresende 2026.

    Seit Jahresbeginn liegt Gold bereits rund 23 Prozent im Plus, 2025 waren es etwa 64 Prozent. Der S&P 500 konnten hingegen nur 16,4 Prozent zulegen im Vorjahr, womit Gold den Markt klar outperformte. Und auch im laufenden Jahr liegt das Plus bei S&P 500 gerade einmal bei knapp einem Prozent …

    Quelle: Artikel von Marion Schlegel auf deraktionaer.de

  • Gold, Dollar, Schweizer Franken: Welche „sicheren Häfen“ Anleger jetzt suchen

    Der Angriff auf Iran treibt Anleger in sogenannte sichere Häfen – jedenfalls zum Teil: Die Preise von Gold und Silber steigen, ebenso wie der Dollar und der Schweizer Franken. Deutsche Staatsanleihen sind weniger gefragt.

    Die Eskalation des Iran-Konflikts sorgt für große Verunsicherung an den Finanzmärkten. Während der Dax am Montag einknickte und die Gas- und Ölpreise wegen der Einschränkung des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus stark anstiegen, suchen Anleger vermehrt nach „sicheren Häfen“ …

    Der Goldpreis zieht wieder deutlich an: Für eine Feinunze (31,1 Gramm) werden inzwischen fast 5400 Dollar fällig – das Rekordhoch von knapp 5600 Dollar aus dem Januar rückt damit in Reichweite …

    Auch Silber zog nach den Angriffen auf Iran an: Die Feinunze kostete zuletzt 95,42 Dollar und lag damit knapp 2 Prozent über dem Vortagesniveau …

    „Der ultimative sichere Hafen unter den Währungen ist aktuell jedoch nicht der US-Dollar, sondern, wie schon im vergangenen Jahr gesehen, der Schweizer Franken“, so Nguyen weiter. Das liege weniger an fundamentalen Faktoren, sondern eher daran, dass der Franken diesen Status ohnehin schon habe …

    Kein Auftrieb für deutsche Staatsanleihen
    Damit zeigt sich: Die Nervosität an den Devisenmärkten bleibt hoch. Auf dem Markt für Staatsanleihen ist sie allerdings noch nicht richtungsweisend zu spüren …

    Quelle: Artikel auf manager-magazin.de

  • Silber vor der nächsten Mega-Phase: Riskanter Fehlausbruch oder Jahrhundert-Chance für mutige Trader?

    Silber sorgt wieder für Adrenalin: Nach einer volatilen Rallye fragen sich Bullen und Bären gleichermaßen, ob jetzt der große Ausbruch oder der brutale Rücksetzer kommt. Zwischen Fed, Inflation, Solar-Boom und Rezessionsangst: Steht Silber vor einer silbernen Rakete – oder vor dem Crash?

    Vibe Check: Silber ist zurück im Rampenlicht – und zwar mit voller Volatilitäts-Breitseite. Der Markt zeigt aktuell eine dynamische, aber nervöse Bewegung: mal fast schon silberne Rakete, dann wieder heftiger Rücksetzer, gefolgt von zähem Seitwärtsgeschiebe an wichtigen charttechnischen Zonen. Die Bullen träumen vom großen Ausbruch, die Bären lauern auf den nächsten brutalen Dip …

    Silber ist nicht nur ein Industriemetall, sondern auch ein monetäres Edelmetall. Wenn die Angst vor einer anhaltend hohen Inflation dominiert, suchen Anleger einen Wertspeicher außerhalb von Papiergeld. Dann kommen Gold und Silber als Inflations-Hedge ins Spiel. Aber im Unterschied zu Gold reagiert Silber oft noch aggressiver – in beide Richtungen …

    Silber ist das Hightech-Metall unter den Edelmetallen. Es wird massiv gebraucht in:

    • Solarzellen (Photovoltaik): Silber ist zentral für Leitfähigkeit und Effizienz moderner Solarzellen. Der globale Ausbau erneuerbarer Energien saugt stetig physisches Silber aus dem Markt.
    • E-Mobilität und Elektronik: Kontakte, Leiterbahnen, Hochleistungsbauteile – überall spielt Silber eine Rolle.
    • 5G, Medizin, Hightech-Anwendungen: Auch hier wächst die Nachfrage schleichend, aber stetig.

    Die industrielle Nachfrage macht Silber einzigartig: In Phasen, in denen Klimapolitik, Green-Tech-Förderprogramme und Infrastrukturprojekte Fahrt aufnehmen, erhält Silber Rückenwind – selbst wenn die klassische Gold-Safe-Haven-Story gerade schwächelt.

    Geopolitische Krisen, Spannungen im Nahen Osten, Handelskonflikte, Bankenstress – all das kann kurzfristig Kapital in Edelmetalle schieben. Gold ist dann meist der erste Profiteur, Silber folgt oft zeitverzögert, dafür mit stärkerem Hebel. Man sieht dann häufig: Gold läuft ruhig nach oben, Silber hängt kurz hinterher und zündet dann plötzlich mit einer silbernen Rakete – nur um danach wieder übertrieben stark zu korrigieren …

    Silber vs. Gold: Die Gold-Silber-Ratio als Geheim-Indikator

    Die Gold-Silber-Ratio misst, wie viele Unzen Silber man für eine Unze Gold bekommt. Historisch schwankt diese Ratio stark, aber immer wieder sieht man: Extreme Werte werden korrigiert. Ist Silber im Verhältnis zu Gold sehr billig, sehen viele Profis eine Chance, dass Silber mittelfristig stärker performen könnte als Gold …

    Quelle: Artikel auf ad-hoc-news.de

  • Gold gibt wieder Gas – starker Wochenstart

    Der Goldpreis hat zuletzt wieder deutlich angezogen und ist auf den höchsten Stand seit mehr als drei Wochen gestiegen. Dabei hat er die insbesondere psychologisch wichtige 5.000-Dollar-Marke wieder klar hinter sich gelassen. Unterstützung erhält das Edelmetall von den jüngsten Zollentwicklungen in den USA. Dies löste auch Unsicherheit hinsichtlich bestehender Handelsabkommen aus …

    „Das Zollurteil des Gerichts hat – abgesehen davon, dass es den Unmut des US-Präsidenten auf sich gezogen hat – eine weitere Unsicherheitsebene für die globalen Märkte geschaffen. Händler greifen daher erneut auf Gold als defensive Anlage zurück“, sagte Tim Waterer, Chefanalyst bei KCM. Ob Gold nun auch wieder über die Marke von 5.400 Dollar überwinden kann, sieht er maßgeblich davon beeinflusst, wie lange die Verunsicherung im Zusammenhang mit den Zöllen anhält und ob die USA militärisch im Iran aktiv werden.

    Die neue Unsicherheit verstärkt die Erholung des Edelmetalls nach dem Rücksetzer zu Monatsbeginn. Seit drei Wochen steigt Gold, gestützt insbesondere auch von geopolitischen Spannungen.

    Am frühen Montagmorgen wird die Feinunze Gold bei 5.160 Dollar gehandelt. Im Vergleich zum Jahresanfang bedeutet dies einen Anstieg von gut 19 Prozent. Seit Anfang 2025 hat sich der Goldpreis sogar fast verdoppelt …

    Quelle: Artikel von Marion Schlegel auf deraktionaer.de

  • Supreme Court, Bilanzflut & Gold-Explosion: Wenn Rechtsprechung Märkte neu ordnet

    Ein Urteil des US-Supreme Courts kippt globale Zölle, doch neue Handelsunsicherheit droht. Parallel stehen Tech-Quartalszahlen und eine Warnung der Deutschen Bank vor Kreditrisiken im Mittelpunkt …

    6 zu 3 – mit dieser Mehrheit hat der Supreme Court gestern Präsident Trumps globale Zölle gekippt und damit ein rechtliches Erdbeben ausgelöst, das weit über Washington hinaus Wellen schlägt. Während US-Aktien zunächst aufatmeten und Alphabet, Amazon sowie Apple deutlich zulegten, warnen europäische Industrieverbände bereits vor einer „neuen Runde der Unsicherheit“. Denn Trump kündigte umgehend neue 10-Prozent-Zölle an – diesmal auf anderer Rechtsgrundlage. Gleichzeitig läuft die Bilanzsaison der Tech-Giganten auf Hochtouren, UBS setzt ein spektakuläres Kursziel für Gold, und im Kreditmarkt braut sich laut Deutscher Bank ein „historisches Klumpenrisiko“ zusammen. Willkommen in einer Woche, in der Gerichte, Quartalszahlen und geopolitische Spannungen die Märkte in Atem halten …

    Doch die Freude währte kurz. Noch am selben Abend unterschrieb Trump eine neue Anordnung: 10 Prozent globale Zölle für zunächst 150 Tage – diesmal gestützt auf den Trade Act von 1974. Ob diese Rechtsgrundlage trägt, bezweifeln Experten bereits. Für längerfristige Zölle bräuchte Trump ohnehin die Zustimmung des Kongresses, die er bislang ablehnt. „Wir haben das Recht, so ziemlich alles zu tun, was wir wollen“, verkündete der Präsident trotzig …

    Besonders spannend wird es in der kommenden Woche: Am 25. Februar legt Nvidia seine Quartalszahlen vor – ein Termin, den Anleger weltweit mit Anspannung erwarten. Die KI-Rallye der vergangenen Monate steht auf dem Prüfstand, nachdem Bedenken über hohe Bewertungen und begrenzte Beweise für nachhaltige Umsatz- und Gewinnsteigerungen durch KI-Investitionen die Tech-Werte zuletzt belastet hatten …

    Software-Sektor: Deutsche Bank warnt vor Kreditmarkt-Krise

    Hinter den Aktienkursen braut sich laut Deutscher Bank ein größeres Problem zusammen: Software- und Technologieunternehmen stehen für fast ein Drittel des spekulativen Kreditmarktes – zusammen 1,28 Billionen Dollar in High-Yield-Anleihen, Leveraged Loans und Private Credit. Die Analysten um Steve Caprio warnen vor einem „historischen Klumpenrisiko“, dessen Folgen „mit dem Energiesektor 2016 konkurrieren“ könnten.

    Die Gemengelage ist brisant: Disruptive KI-Anwendungen setzen klassische Software-Geschäftsmodelle unter Druck, während gleichzeitig hohe Verschuldung und gestiegene Zinsen die Cashflows belasten. Der Anteil sogenannter Payment-in-Kind-Kredite liegt im Softwarebereich mit 11,3 Prozent über dem Marktdurchschnitt. Morgan Stanley hebt hervor, dass rund die Hälfte der offenen Software-Kredite mit B- oder schlechter bewertet ist, 26 Prozent fallen sogar in den spekulativen CCC-Bereich …

    UBS setzt auf 6.200 Dollar:

    Gold als Krisenabsicherung
    Während Aktien schwanken und Kreditmärkte nervös werden, setzt UBS ein spektakuläres Kursziel für Gold: 6.200 Dollar je Unze. Aktuell notiert das Edelmetall bei rund 5.035 Dollar – das Kursziel impliziert also ein Potenzial von über 23 Prozent. Treiber sind vor allem geopolitische Risiken, insbesondere die eskalierende Konfrontation zwischen den USA und Iran.

    UBS-Stratege Dominic Schnider betont, dass der Militäraufbau der USA im Nahen Osten deutlich größer ausfällt als bei der Venezuela-Operation Anfang des Jahres – ein Zeichen dafür, dass Washington einen längeren Konflikt plant. Hinzu kommt das günstige makroökonomische Umfeld: Die Federal Reserve dürfte ihren Lockerungszyklus fortsetzen, UBS erwartet zwei weitere Zinssenkungen um je 25 Basispunkte bis Ende September. Niedrigere Realzinsen und ein potenziell schwächerer Dollar wirken als Rückenwind für das zinslose Edelmetall.

    Auf der Angebotsseite bleibt die Lage angespannt: Analysten von Wood Mackenzie schätzen, dass 80 Minen ihre aktuellen Produktionspläne bis 2028 erschöpfen werden. Gleichzeitig überstieg die globale Goldnachfrage 2025 erstmals 5.000 Tonnen, getrieben von robusten Zentralbankkäufen und wachsender Investmentnachfrage …

    Quelle: Artikel von Andreas Sommer auf boerse-express.com

  • Bruch mit alten Marktgesetzen: Gold, Zentralbanken, Schulden: Eine neue Zeitrechnung

    Kaum ein Vermögenswert steht derzeit so im Fokus wie Gold. Die jüngste Rally des Goldpreises wirkt auf den ersten Blick wie eine spekulative Übertreibung, könnte jedoch Ausdruck eines tiefergehenden Umbruchs sein. Denn hinter der Dynamik stehen nicht nur Privatanleger, sondern vor allem Zentralbanken, die ihre Reserven strategisch neu ausrichten. Der Goldmarkt wird damit zum Spiegel wachsender Schulden und eines schwindenden Vertrauens in Staatsanleihen …

    Der Goldmarkt hat im letzten Jahr und besonders im Januar 2026 eine Dynamik, die selbst erfahrene Marktteilnehmer überrascht. Laut Bravos Research ist seit Beginn des Jahres die Marktkapitalisierung von Gold um rund vier Billionen US-Dollar gestiegen – ein Zuwachs, der das gesamte Bruttoinlandsprodukt Großbritanniens übertrifft …

    Doch anders als in früheren Hausse-Phasen sind es nicht allein spekulative Kapitalströme und Privatanleger, die den Goldpreis treiben. Zentralbanken weltweit haben in den vergangenen vier Jahren rund 4.000 Tonnen Gold akkumuliert. Zum Vergleich: Über die vergangenen 60 Jahre lag der durchschnittliche jährliche Zukauf bei etwa 100 Tonnen. De facto entspricht das jüngste Kaufvolumen somit rund vier Jahrzehnten historischer Nachfrage – konzentriert auf einen kurzen Zeitraum. Vor allem China diversifiziert seine Reserven zunehmend weg von US-Staatsanleihen hin zu physischen Vermögenswerten, die sich politischer Einflussnahme entziehen …

    Diese Entwicklung wirft eine Grundsatzfrage auf: Handelt es sich um eine spekulative Übertreibung – oder um den Beginn eines strukturellen Paradigmenwechsels im globalen Finanzsystem?

    Bruch mit alten Marktgesetzen

    Traditionell korreliert der Goldpreis invers mit den Realrenditen von US-Staatsanleihen. Steigen inflationsbereinigte Renditen, sinkt die Attraktivität des zinslosen Edelmetalls – und umgekehrt. Seit 2022 jedoch ist diese Beziehung gestört … Trotz steigender Realrenditen setzte Gold seinen Aufwärtstrend fort.

    Der Wendepunkt fällt mit einer Reihe geopolitischer und makroökonomischer Schocks zusammen: einer US-Inflation von zeitweise neun Prozent, massiven Kursverlusten langlaufender Staatsanleihen sowie dem Einfrieren russischer Devisenreserven durch die Europäische Union. Diese Ereignisse haben das Vertrauen vieler Zentralbanken in die Sicherheit staatlicher Schuldpapiere erschüttert.

    Gleichzeitig erreichen die Schulden der fünf größten Volkswirtschaften – USA, China, Deutschland, Indien und Japan – zusammen rund 73,4 Billionen US-Dollar und übersteigen damit ihre kombinierte Wirtschaftsleistung. In einem Umfeld wachsender Verschuldung und geopolitischer Fragmentierung verlieren Staatsanleihen ihren Status als risikoloser Anker. Gold fungiert zunehmend als strategische Reserve außerhalb des kreditbasierten Systems.

    Zentralbanken als Preistreiber

    Eine Umfrage unter 73 Zentralbanken zeigt, dass 95 Prozent ihre Goldbestände bis 2026 weiter ausbauen wollen. Allein eine moderate Erhöhung des Goldanteils in Chinas Währungsreserven auf 20 bis 30 Prozent könnte zusätzliche 6.000 Tonnen Nachfrage erzeugen. Dem steht ein strukturell verknapptes Angebot gegenüber: Neue Goldfunde sind seit Jahren rückläufig und zuletzt faktisch ausgeblieben.

    Die Analysten von Bravos Research argumentieren daher, dass die Rally weniger spekulativ als strukturell getrieben ist …

    Quelle: Artikel von Stefan Jäger auf finanzmarktwelt.de

  • Analysten sehen Kaufchance bei Gold: So hoch soll es binnen kurzer Zeit gehen

    Der Goldpreis pendelt derzeit um die Marke von 5.000 Dollar, wobei die Umsätze aufgrund der Börsen-Feiertage in Asien, aktuell relativ dünn ausfallen. Eine Investmentbank traut der Krisenwährung bereits im zweiten Quartal einen starken Sprung nach oben zu.

    Als Gründe für diese optimistische Einschätzung nannten die Experten der australischen ANZ Bank vor allem strukturelle Faktoren und makroökonomische Risiken. Diese lassen den sicheren Hafen Gold weiterhin attraktiv erscheinen. In einer aktuellen Analyse haben sie ihr bisheriges Kursziel für das zweite Quartal von 5.400 auf 5.800 Dollar (+7,4 Prozent) nach oben geschraubt, weil der jüngste Rücksetzer im Goldpreis nicht das Ende des Aufwärtstrends, sondern eine Kaufgelegenheit darstelle. Das aktuelle Niveau des Goldpreises wird damit um mehr als 15 Prozent übertroffen.

    Fülle an Kaufargumenten für Gold

    Die ANZ-Experten betonen, dass bei Gold mehrere unterstützende Faktoren zusammenkommen: Die lockere Geldpolitik in den USA, diverse geopolitische Unsicherheiten, die anhaltende Nachfrage institutioneller Investoren und ein schwächerer Dollar schaffen ein Umfeld, in dem Gold als „Versicherungsanlage“ besonders gefragt bleibt. Das gelte vor allem, solange keine klaren Zeichen für ein nachlassendes Risiko im globalen Finanzsystem erkennbar seien …

    Für Privatanleger bedeutet dies konkret: Anstatt kurzfristige Schwankungen zu fürchten, kann ein strategischer Einstieg bei Rücksetzern sinnvoll sein. Die Analysten merken zwar an, dass der jüngste Anstieg der Volatilität Fragen aufgeworfen hat, ob die Goldpreise bereits ihren Höhepunkt erreicht haben, grundsätzlich gehe man allerdings davon aus, „dass die Rally noch nicht weit genug fortgeschritten sei, um in absehbarer Zeit zu drehen.“ Hinsichtlich Silber wird übrigens erwartet, dass es von einem steigenden Goldpreis profitieren, gegenüber Gold jedoch unterdurchschnittlich abschneiden wird. Dies könne beim Gold-Silber-Verhältnis zu einem Anstieg in Richtung 70 (aktuell: 63) führen.

    Fazit: Obwohl der Goldpreis aktuell um die Marke von 5.000 Dollar seitwärts tendiert, signalisiert der Blick der Analysten eine robuste Kaufchance. Unterstützt durch geldpolitische und geopolitische Rahmenbedingungen könne Gold mittelfristig deutlich steigen.

    Quelle: Artikel von Jörg Bernhard auf boerse-online.de

  • Warum dem Silberpreis weitere Turbulenzen drohen

    Seit Ende Januar hat sich der CBOE-Silber-Volatilitätsindex zwar von 111 auf 76 Prozent beruhigt. So richtig ruhig dürfte es an den Silbermärkten in den kommenden Wochen aber nicht werden. Gleich mehrere Kennziffern senden Warnsignale.

    Der Silberpreis ist am Donnerstagabend überraschend stark unter Druck geraten. Verantwortlich für den Abverkauf waren laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg einige Marktteilnehmer, die sich im großen Stil von Edelmetallen getrennt haben, um Mittel zum Kompensieren von Verlusten in anderen Anlageklassen freizumachen.

    Es könnte nicht der letzte heftige Rutsch gewesen sien, denn gleich mehrere Faktoren sprechen dafür, dass dem Silberpreis weitere Turbulenzen drohen. Insbesondere die Lage am physischen Silbermarkt ist angespannt …

    Ein zentrales Warnsignal liefern die Lagerbestände an der US-Terminbörse Comex. Seit Oktober 2025 sind die Silberbestände dort regelrecht kollabiert. Insgesamt belaufen sie sich auf mehr als 379 Millionen Unzen. Auf den ersten Blick mag der kombinierte Gesamtbestand damit komfortabel erscheinen. Doch entscheidend ist die Zusammensetzung – und genau hier liegt das Problem. Bei den Silberbeständen unterscheidet die Terminbörse nämlich zwischen „Total Eligible“ (286,2 Millionen) und „Total Registered“ (93,0 Millionen). Als besonders kritisch gilt der niedrige Stand der letztgenannten Kategorie. Diese umfasst ausschließlich jenes Silber, das tatsächlich zur sofortigen Erfüllung von Lieferverpflichtungen aus Futures-Kontrakten zur Verfügung steht. „Eligible“-Bestände hingegen lagern zwar in den zugelassenen Tresoren, sind jedoch nicht automatisch für die Auslieferung registriert und gehören häufig Investoren oder Institutionen, die keinen unmittelbaren Verkaufswillen haben. Sinkt der Anteil des registrierten Silbers deutlich, erhöht sich das Risiko von Engpässen bei physischer Lieferung; insbesondere dann, wenn es eien wachsende Zahl von Marktteilnehmern ihre Lieferansprüche auch tatsächlich ausüben möchte …

    Geopolitische Lage bleibt kritisch

    Auch geopolitische Faktoren verschärfen derzeit die Unsicherheit. Große Volkswirtschaften (vor allem USA und China) betrachten die Versorgung mit Silber zunehmend als strategisch relevant. Silber ist nicht nur ein Edelmetall, sondern auch eine bedeutendes Material für Zukunftstechnologien wie Photovoltaik, Elektromobilität und Halbleiter. Sollte es zu politischen Eingriffen kommen – etwa durch Exportbeschränkungen, den Aufbai strategischer Reserven oder staatliche Eingriffen in die Lieferketten – könnten erhebliche Verwerfungen die Folge sein. Das würde dann zu anhaltenden, hohen Kursschwankungen führen …

    Quelle: Artikel von Jörg Bernhard auf boerse-online.de

  • US-Dollar vor der Todesspirale: Gold-Bombe vor der Detonation – warum jetzt sogar 12.000 US-Dollar möglich sind

    Ein Top-Analyst warnt vor einer Dollar-„Todesspirale“ und sieht Gold erst am Anfang eines historischen Bullenlaufs. In seinem Extrem-Szenario steigt das Edelmetall bis auf 12.000 US-Dollar.

    Der Goldmarkt bekommt neuen Auftrieb durch eine spektakuläre Prognose des Investors Daniel Oliver, Gründer des auf Edelmetalle spezialisierten Hedgefonds Myrmikan Capital. Oliver erwartet eine mehrstufige Rallye, die Gold auf 8.000 bis 12.000 US-Dollar pro Unze treiben könnte – getrieben von strukturellen Problemen des US-Finanzsystems. In einer vielbeachteten Analyse beschreibt er die USA als „Gefangene einer Gelddruckfalle“, in der steigende Zinsen, massive Staatsschulden und ausgereizte Bilanzen der Notenbank unweigerlich zu einer Neubewertung von Gold führen müssten.

    Oliver skizziert drei Phasen dieses möglichen Superzyklus. Die erste habe 2022 begonnen, als die USA russische Dollarreserven eingefroren und damit viele Vermögensverwalter an die Rolle von Gold als politisch unangreifbare Reserve erinnerte. Die zweite Phase erwartet er, wenn die künftige Fed-Führung – unter Donald Trumps Kandidaten Kevin Warsh – angesichts auslaufender US-Staatsanleihen im Volumen von rund 10 Billionen US-Dollar gezwungen wäre, erneut massiv Anleihen zu kaufen. Eine dritte Phase beschreibt er als „Todesspirale“, in der höhere Zinsen die Defizite so stark erhöhen, dass der Staat nur noch mit Hilfe der Notenbank zahlungsfähig bleibt …

    Parallel dazu sortiert sich der Markt nach den überraschend schwachen US-Einzelhandelsumsätzen vom Dienstag neu. Der heute veröffentlichte Arbeitsmarktbericht fiel zwar besser aus als befürchtet, änderte aber wenig an der übergeordneten Erwartung einer abkühlenden Konjunktur. Analyst Achilleas Georgolopoulos sprach von einer „gezielten Erwartungssteuerung“, mit der US-Regierungsberater in den vergangenen Tagen versucht hätten, negative Überraschungen abzufedern und die Risikobereitschaft der Märkte zu bremsen.

    Auch geopolitische Spannungen stützen die Edelmetalle: Laut Wall Street Journal erwägen die USA neue Maßnahmen gegen iranische Öltanker, während Premierminister Benjamin Netanjahu in Washington erwartet wird …

    Quelle: Artikel von Gina Moesing auf wallstreet-online.de

  • Zu viele Abwicklungsfälle: Volksbanken gründen zweite Bad Bank

    Die Volks- und Raiffeisenbanken haben eine neue Bad Bank: die BAG Treuhand. Sie soll Problemkredite der früheren Raiffeisenbank im Hochtaunus abwickeln. Zwar gibt es schon eine Bad Bank in dem Sektor, jedoch war diese bekanntermaßen zuletzt stark beansprucht.

    Die Volks- und Raiffeisenbanken haben eine neue Abwicklungsgesellschaft gegründet. Die BAG Treuhand, die Bad Bank der genossenschaftlichen Finanzgruppe, soll laut „Handelsblatt“ problematische Kredite und Projekte mit einem Volumen von rund 850 Millionen Euro von der früheren Raiffeisenbank im Hochtaunus abwickeln. Zunächst hatte „Finanz-Szene“ berichtet. Die Raiffeisenbank im Hochtaunus wurde im vergangenen Jahr durch die anderen Genossenschaftsbanken gerettet. Das Kürzel BAG steht für Bankaktiengesellschaft.

    Beteiligt an der BAG Treuhand sind die Volksbank Mittelhessen, die die Raiffeisenbank im Hochtaunus Mitte 2025 übernommen hatte, und die BAG Hamm, eine andere Abwicklungsbank des genossenschaftlichen Sektors. Die BAG Hamm ging Mitte der 1980er-Jahre aus der damals havarierten Hammer Bank Spadaka (Bilanzsumme damals: 1,7 Milliarden D-Mark) hervor und entwickelte sich über die Jahre zum Abwicklungsspezialisten für den gesamten Sektor, wie „Finanz-Szene“ berichtet. Als 100-prozentige Tochter des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) übernimmt sie Problemkredite von Banken, die Unterstützung durch die BVR-Sicherungseinrichtung benötigen.

    Zuletzt häuften sich die Stützungsfälle im genossenschaftlichen Sektor, sodass die BAG Hamm derzeit stark beansprucht ist. Durch abenteuerliche Investments hat so manches Institut die Bodenhaftung verloren, zuletzt etwa die Volksbank Konstanz, die dem Immobilieninfluencer Immo Tommy Millionen hinterherwarf. Die neue Bad Bank BAG Treuhand soll nun Abhilfe schaffen …

    Quelle: Artikel auf manager-magazin.de

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  • China fordert Banken auf Bestände an US-Staatsanleihen zu reduzieren

    Chinesische Regulierungsbehörden haben den Finanzinstituten des Landes aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Marktvolatilität empfohlen, ihre Bestände an US-Staatsanleihen zu reduzieren …

    Chinesische Beamte hatten die Banken aufgefordert, den Kauf von US-Staatsanleihen zu begrenzen, und diejenigen mit hohem Engagement angewiesen, ihre Positionen zu reduzieren, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen laut Bloomberg News berichteten …

    Obwohl die Aufforderung unter dem Vorwand der Risikostreuung formuliert wurde, könnte sie einen aktuellen globalen Trend verstärken, in dessen Rahmen Länder wie Indien und Brasilien angesichts wachsender Zweifel am amerikanischen Exzeptionalismus ihr Engagement am weltweit größten Anleihemarkt reduzieren (FMW: Debasement Trade). Geopolitische Risiken wie die Drohungen von Präsident Donald Trump gegenüber Grönland haben die Unsicherheit nur noch verstärkt und die Suche nach alternativen Anlagen wie Gold angeheizt …

    „Dies ist der jüngste Beweis für eine sich abzeichnende Entwicklung – ein Zeichen dafür, dass die Erwartung langfristiger struktureller Abflüsse aus dem Dollar nicht nur eine Illusion ist“, sagte Gareth Berry, Stratege bei Macquarie Group Ltd. „Vermögensverwalter mit Sitz in den USA, in Europa und nicht nur in Dänemark, sondern nun auch in China, stimmen möglicherweise mit den Füßen ab.“ …

    Quelle: Artikel von Claudio Kummerfeld auf finanzmarktwelt.de

  • „Saufen ab“: Run auf Gold und Silber führt zu kritischem Lieferengpass – und es wird wohl nicht besser

    Silber wird für Zukunftsindustrien immer wichtiger und auch die Nachfrage nach Gold steigt rasant. Das führt zu massiven Engpässen.

    Frankfurt – In wirtschaftlich unsicheren Zeiten steigt die Nachfrage nach Gold und Silber. Eine Folge ist, dass Produzenten an ihre Kapazitätsgrenzen gelangen, da die physische Produktion nicht kurzfristig skalierbar ist. Welche Folgen das für Edelmetallhändler hat, lässt sich derzeit beobachten.

    Edelmetallhändler kämpfen mit Lieferengpässen: Crash wird als Kaufgelegenheit genutzt

    „Wir saufen ab, aber sowas von“, sagte Michael Eubel, Abteilungsleiter Sorten und Edelmetalle der BayernLB, dem Handelsblatt. Seit gut sechs Wochen herrsche Ausnahmezustand. Man bekomme oft doppelt so viele Aufträge am Tag, wie man bearbeiten könne. Auch die Scheideanstalten, die aus dem Rohstoff handelbare Barren und Münzen prägen, kämen nicht hinterher, sodass es zu Lieferengpässen und -verzögerungen komme. Der Crash an den Terminmärkten habe das Problem noch verschärft, da viele Kunden den Rücksetzer als Kaufgelegenheit nutzen wollten …

    Edelmetallhändler kämpfen mit Lieferengpässen: Silber wird verstärkt von der Industrie nachgefragt

    Vor allem bei Silber zeigt sich der Engpass. Dieser hat mehrere Ursachen. Seit Jahren wird mehr von dem Edelmetall verbraucht als gefördert. Laut Daten des Silver Institute beläuft sich das weltweite Silberangebot auf 31.100 bis 31.800 Tonnen pro Jahr. Verbraucht werden jedoch 34.000 bis 37.000 Tonnen. Und der Bedarf könnte weiter steigen.

    Ein Grund dafür ist, dass Silber, anders als Gold, dessen Nachfrage primär von Anlegern und Zentralbanken geprägt ist, zunehmend in der Industrie nachgefragt wird. Es wird vor allem im Photovoltaik-, im Elektroauto- und im KI-Sektor benötigt. Bisher wurde die Differenz laut Wolfgang Wrzesniok-Roßbach von der Unternehmensberatung Fragold durch Lagerbestände von Banken oder Händlern ausgeglichen. Diese schrumpfen allerdings immer weiter …

    Quelle: Artikel von Markus Hofstetter auf merkur.de

  • Kryptomarkt unter Druck: Krypto-Crash bei Bitcoin, Ethereum & Co. beschleunigt sich: Bessent erteilt Rettungsschirm klare Absage

    Die klare Absage von US-Finanzminister Scott Bessent bezüglich staatlicher Stützungsmaßnahmen für den Kryptosektor hat den Markt tief verunsichert …

    Michael Burry warnt vor fundamentaler Wertvernichtung

    Zusätzliches Öl ins Feuer goss der prominente Investor Michael Burry, der durch seine korrekte Prognose der Finanzkrise von 2008 weltweite Bekanntheit erlangte. In einem aktuellen Beitrag auf seinem Substack-Kanal, aus welchem Yahoo Finance zitiert, warnte Burry davor, dass ein anhaltender Preisverfall bei Bitcoin eine unkontrollierbare „Todesspirale“ in Gang setzen könnte, die zu einer massiven Zerstörung von Marktkapitalisierung führen würde. Michael Burry kritisierte in seinem Schreiben an die Abonnenten zudem das Narrativ der Kryptowährung als Inflationsschutz. „Bitcoin wurde als rein spekulatives Asset entlarvt und ist weit davon entfernt, eine Absicherung gegen Währungsabwertung zu sein, wie es Gold und andere Edelmetalle sind“, konstatierte Michael Burry in seiner Analyse der aktuellen Marktlage …

    Quelle: finanzen.net

  • Börsen-Experte erklärt: Wir erleben gerade den Wandel zu einer völlig neuen Finanz-Ordnung

    Steigende Märkte und Gold auf Rekordniveau, während Schulden und Vertrauen kippen. Warum diese Phase gefährlicher werden könnte als 2000 und 2008. Die Finanzmärkte befinden sich in einer der volatilsten Phasen des 21. Jahrhunderts. Gold markiert neue Allzeithochs, Silber steigt noch schneller, während Aktienindizes weiter nach oben klettern.

    Doch der Eindruck trügt: Der Aufschwung wirkt fragil, entkoppelt von der Realwirtschaft und zunehmend von Hoffnung statt Fundamentaldaten getragen.

    Wir erleben den Wandel in eine neue finanzielle Ordnung

    Gleichzeitig verschärfen sich geopolitische Spannungen, alte Machtverhältnisse verschieben sich, und das Vertrauen in zentrale Institutionen nimmt sichtbar ab.

    Was wir derzeit erleben, ist weniger ein klassischer Marktzyklus als vielmehr der Übergang in eine neue finanzielle Ordnung.

    Anders als 2000 oder 2008: Komplettes Fundament unter Druck

    Der entscheidende Unterschied zu früheren Krisen liegt im Ort der Überlastung. Im Jahr 2000 platzte die Technologieblase, während Staatsanleihen stabil blieben. 2008 kollabierte das Bankensystem, doch US-Staatsanleihen fungierten erneut als sicherer Hafen.

    Heute jedoch stehen genau diese Anleihen selbst unter Druck. Mit rund 38 Billionen US-Dollar Schulden und stark steigenden Zinskosten wächst der Zweifel an der langfristigen Tragfähigkeit der US-Finanzen.

    Hinzu kommt die zunehmende Instrumentalisierung des US-Dollars. Sanktionen, Handelsdrohungen und politische Eingriffe haben vielen Staaten vor Augen geführt, dass Dollar-Reserven nicht bedingungslos verfügbar sind.

    Entwicklung ein Ausdruck schwindenden Vertrauens

    Zentralbanken reagieren mit einer schrittweisen Reduzierung ihrer Dollarabhängigkeit und massiven Goldkäufen. Diese Entwicklung ist kein kurzfristiger Trend, sondern Ausdruck schwindenden Vertrauens in das bestehende System.

    Besonders brisant ist die Tatsache, dass Staatsanleihen das Fundament des globalen Finanzsystems bilden. Sie dienen als Sicherheiten, Bewertungsmaßstab und Vertrauensanker. Wird dieses Fundament infrage gestellt, fehlt ein funktionierendes Sicherheitsnetz – ein Szenario, das es in dieser Form weder 2000 noch 2008 gab …

    Es droht mehr als ein gewöhnlicher Abschwung

    Fazit: Was sich abzeichnet, ist kein gewöhnlicher Abschwung. Während frühere Krisen einzelne Sektoren trafen, steht heute das Vertrauen in das gesamte Finanzgefüge auf dem Prüfstand.

    Alte Stabilitätsanker verlieren an Wirkung, politische und geldpolitische Spielräume sind eingeschränkt.

    Anleger sollten sich daher weniger auf schnelle Erholungen verlassen, sondern auf anhaltende Volatilität, strukturelle Umbrüche und eine Phase der Neuordnung einstellen, die die Märkte nachhaltiger verändern dürfte als jede Krise der vergangenen Jahrzehnte …

    Quelle: Artikel von Stefan Feulner auf focus.de

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  • Stark: Gold zurück über 5.000 Dollar

    Nach dem kräftigen Rücksetzer beim Goldpreis bis in den Bereich von 4.400 Dollar hat das Edelmetall nun zur Gegenbewegung angesetzt. Bereits am Montag konnte sich Gold von seinen Tiefständen im Tagesverlauf lösen, am Dienstag ging es weiter nach oben. Und auch der Mittwochmorgen sieht stark aus. Dem Goldpreis ist die Rückeroberung der 5.000-Dollar-Marke gelungen …

    Große Banken wie JPMorgan und die Deutsche Bank werten die Korrektur als Kaufgelegenheit. JPMorgan-Stratege Gregory Shearer sieht den übergeordneten Aufwärtstrend trotz kurzfristiger Schwankungen als intakt an. Er verweist auf einen anhaltenden strukturellen Trend zur Diversifikation sowie auf die weiterhin starke Rolle realer Vermögenswerte gegenüber Papierwerten. Entsprechend hob er sein Jahresendziel für Gold bis zum Jahresende auf 6.300 Dollar je Unze an …

    Quelle: Artikel von Marion Schlegel auf deraktionaer.de

  • Panik an den Märkten: Bitcoin stürzt massiv ab – Experte gibt düstere Prognose

    Frankfurt – Der Kurs der Digitalwährung Bitcoin hat seine ‌Talfahrt fortgesetzt und ist unter die Marke von 80.000 ⁠Dollar gefallen. Die weltweit größte Kryptowährung verbilligte sich ‍am Samstagabend (31. Januar) um 6,5 Prozent auf 78.720 Dollar, schreibt Reuters. Auch die zweitwichtigste Cyberdevise Ether geriet unter Druck. Sie verbilligte sich um fast zwölf Prozent auf 2388 Dollar …

    Momentan suchen Anleger angesichts geopolitischer Unsicherheiten eher nach sicheren Häfen wie Gold und Edelmetallen und meiden Kryptowährungen …

    Nun flüchten die Menschen aber zu Gold als sichere Anlage des Finanzsystems, Bitcoin bleibt außen vor. Das US-Wirtschaftsnachrichtenportal Bloomberg schreibt, dass Zweifel daran aufkommen würden, dass Bitcoin als „digitales Gold” dienen könne. „Plötzlich erscheinen Kryptowährungen nicht mehr als Alternative zu Fiatgeld (Anmerkung der Redaktion: Währungen ohne eigenen Sachwert) und als Absicherung gegen die nicht gerade verantwortungsvolle Finanzpolitik großer Länder”, sagte Alex Kuptsikevich, Chefmarktanalyst bei FxPro, gegenüber Bloomberg.

    Quelle: Artikel von Lisa Mayerhofer auf merkur.de

  • Goldpreis aktuell: Kurs stürzt ab – Das sind die Gründe

    Der Goldpreis, der vor wenigen Tagen noch ein Rekordhoch von über 5.500 US-Dollar pro Feinunze erreicht hatte, fiel am Freitag bereits auf unter 4.700 US-Dollar. Heute Morgen setzte sich der Rückgang fort und fiel auf 4.450 US-Dollar im Tief. Aktuell hat sich der Kurs bei etwa 4.700 USD eingependelt. Dieser Rückgang von 19 Prozent innerhalb kurzer Zeit überraschte viele Anleger, war jedoch nicht völlig unerwartet.

    Politische Entscheidungen und der US-Dollar

    Auslöser war die Nominierung von Kevin Warsh als neuen Vorsitzenden der US-Notenbank durch Präsident Donald Trump. Warsh, bekannt für seine Befürwortung einer strengen Zinspolitik, dämpfte die Erwartungen an eine lockere Geldpolitik. Dies führte zu einer Erholung des US-Dollars, was den Goldpreis zusätzlich belastete. Da Gold in US-Dollar gehandelt wird, verteuert ein starker Dollar das Edelmetall für Käufer außerhalb des Dollarraums und schwächt die Nachfrage …

    Gewinnmitnahmen

    Nach dem rasanten Kursanstieg der letzten Monate und Wochen war eine Korrektur absehbar. Die außergewöhnlich starke Rallye, die den Goldpreis in den vergangenen zwölf Monaten um fast 100 Prozent steigen ließ, veranlasste viele Anleger, ihre Gewinne mitzunehmen. Solche Verkaufswellen sind typisch für überkaufte Märkte, in denen die Preise in kurzer Zeit stark gestiegen sind …

    Technische Korrektur und Stop-Loss-Wellen

    Die charttechnische Situation im Goldmarkt war ebenfalls angespannt. Viele Indikatoren deuteten auf eine überkaufte Lage hin, was die Märkte anfällig für Korrekturen machte. In volatilen Märkten erhöhen größere Kursrückgänge die Wahrscheinlichkeit von Stop-Loss-Wellen, bei denen automatische Verkäufe ausgelöst werden, um Verluste zu begrenzen …

    Langfristige Perspektive bleibt positiv

    Trotz des starken Rückgangs bleibt der langfristige Trend für Gold positiv. Die fundamentalen Faktoren, wie geopolitische Unsicherheiten und die Rolle von Gold als sicherer Hafen, bestehen weiterhin. Experten sehen den aktuellen Einbruch eher als technische Korrektur und nicht als Trendwende …

    Fazit

    Der jüngste Rückgang des Goldpreises mag dramatisch wirken, ist jedoch im Kontext der vorherigen Rallye und der aktuellen Marktlage nicht ungewöhnlich. Gewinnmitnahmen und technische Korrekturen gehören zum natürlichen Marktzyklus. Langfristig bleibt Gold ein wichtiger Bestandteil zur Vermögenssicherung, insbesondere in unsicheren Zeiten.

    Quelle: Artikel von Matthias Kemter auf swp.de

  • Analyse: SILBER – JP Morgan SHORT-FIASKO ab Ende 2025

    Silber-Krimi. Der Preis stürzte zuletzt von 121 auf 74 USD ab. Nachdem US-Banken im Dezember bei Preisen zwischen 60 und 80 USD in eine Short-Falle geraten waren, rettete dieser „Dump“ ihre Bilanzen. JP Morgan nutzte den Crash, um Positionen bei 78 USD zu schließen.

    Der Silbermarkt erlebte vergangene Woche eine der heftigsten Volatilitätsphasen seiner Geschichte. Was am 29. Januar mit einem euphorischen Allzeithoch bei 121,64 USD begann, endete nur 24 Stunden später in einem dramatischen Absturz auf 74,00 USD. Im Zentrum dieser Turbulenzen steht die Rolle der US-Großbanken, insbesondere JP Morgan.

    Im Dezember 2025 zeichnete der Commitments of Traders (COT) Report ein explosives Bild: US-Banken hielten eine Netto-Short-Position auf Silber von 17.838 Kontrakten (ca. 89 Millionen Unzen). Vielleicht kurz ein paar Hintergründe dazu: Eine Bank wie JP Morgan (JPM) eröffnet im Normalfall keine spekulativen Riesen-Shorts aufs eigene Buch, um gegen den Silberpreis zu wetten. Wenn wir in den COT-Daten sehen, dass US-Banken im Dezember 2025 mit fast 18.000 Kontrakten short waren, steckt dahinter meist kein „Proprietary Trade“ (Eigenhandel), sondern … Market Making: Die Bank stellt Liquidität bereit. Wenn die ganze Welt Silber kauft, muss die Bank die Verkäufer-Seite einnehmen, um den Handel zu ermöglichen. Dabei entstehen automatisch Short-Positionen. Diese werden normalerweise sofort wieder abgesichert (gehedgt). Außerdem Kundenaufträge: Viele dieser Shorts gehören Industriekunden (z.B. Minenbetreiber), die ihre Produktion bei Preisen über 50 USD absichern wollten. Die Bank führt das nur aus, erscheint aber im Bericht als derjenige, der die Position hält. Auch wenn es „nur“ Kunden-Hedges oder Market-Making-Positionen waren, gibt es ein technisches Problem: Die Margin-Zahlungen. Wenn der Preis von 60 auf 120 USD schießt, muss die Bank bei der Börse (CME) Milliarden an Sicherheitsleistungen in Bar hinterlegen, egal ob die Position ihr selbst gehört oder einem Kunden.

    Die Bank war in eine Liquiditätsfalle geraten, weil der Silberpreis dynamischer stieg, als ihre Absicherungsmodelle es vorsahen. Es bauten sich immense Buchverluste auf. Beim Erreichen des Hochs von über 120 USD beliefen sich diese Verluste allein für die US-Großbanken auf schätzungsweise 5,8 bis 6 Milliarden USD …

    Die US-Terminbörse CME stellte Mitte Januar auf ein prozentuales Margin-System (ca. 9 %) um. Bei einem Preis von 120 USD mussten Händler pro Kontrakt über 50.000 USD an Barreserven hinterlegen. Dies zwang viele spekulative Long-Positionen zur Liquidation. In einem durch Margin-Calls bereits nervösen Umfeld lösten massive Verkaufsorders eine Lawine aus. Stop-Loss-Marken wurden gerissen, was den Silberpreis in den freien Fall übergehen ließ. COMEX-Berichte vom 30. Januar zeigen, dass JP Morgan am Boden des Crashs bei etwa 78,29 USD massiv als Käufer auftrat. Durch dieses Manöver konnten die Banken ihre teuren Short-Positionen aus dem Dezember „günstig“ glattstellen und gleichzeitig physische Bestände sichern, bevor der Markt sich stabilisierte.

    Selbst einer vorsichtigen Rechnung, die nur die offiziellen Börsendaten berücksichtigt, hat JP Morgan allein am 30. Januar einen Verlust von über 1,2 Milliarden USD realisiert.

    Quelle: Artikel von Harald Weygand auf stock3.com

  • Gold und Silber im freien Fall: Fed‑Nominierung schockt Bullen

    Die Rekordjagd bei den Edelmetallen hat am Freitag ein jähes Ende gefunden. Nach Monaten der Kursgewinne erlebten Gold und Silber einen massiven Ausverkauf. Auslöser war eine Personalentscheidung aus dem Weißen Haus: Donald Trump hat Kevin Warsh als künftigen Chef der US-Notenbank Federal Reserve (FED) nominiert. Die Nachricht beruhigte die Märkte und linderte die Sorge um die künftige Unabhängigkeit der Zentralbank.

    Der Kurssturz traf Silber mit voller Wucht. Der Spot-Preis brach um 33Prozent auf 77 Dollar je Unze ein. Damit markierte das Metall den tiefsten Stand des Tages. Auch Gold verlor deutlich an Glanz. Der Spot-Preis sackte um rund 11 Prozent auf 4.812 Dollar ab.

    Der Grund für die heftige Reaktion liegt in der Erwartungshaltung der Investoren. Kevin Warsh gilt an den Märkten als Befürworter einer stabilen Währung. Seine Nominierung (als FED-Chef) stützte den Dollar und schwächte gleichzeitig das Argument für Gold als Absicherung gegen eine Währungsabwertung. Während zuvor Kevin Hassett als Favorit für den Posten galt, sahen Marktteilnehmer in Warsh zuletzt den Garanten für eine pragmatische Geldpolitik. Analysten von Evercore ISI betonten am Freitag, dass die Personalie das Risiko einer drastischen Dollarschwäche erheblich verringere …

    Der Einbruch bei Gold und Silber markiert einen Wendepunkt für die Märkte. Mit der Nominierung von Kevin Warsh (als FED-Chef) setzt Donald Trump auf eine Personalie, die Vertrauen in die Stabilität des Dollars zurückbringt. Für die Edelmetalle fällt damit ein wesentlicher Preistreiber weg.

    Quelle: Artikel von Philipp Schleu auf deraktionaer.de

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  • Edelmetalle: Goldpreis bricht um zehn Prozent ein, Silber rutscht fast 25 Prozent ab

    Nach der jüngsten beachtlichen Rekordjagd der Edelmetalle setzten vor dem Wochenende aggressive Gewinnmitnahmen ein.

    Unsicherheiten um US-Notenbank

    Neben den Gewinnmitnahmen belastete zudem die Unsicherheit um die künftige Geldpolitik der US-Notenbank. US-Präsident Donald Trump hat den früheren Fed-Gouverneur Kevin Warsh als Nachfolger für US-Notenbank-Chef Jerome Powell vorgeschlagen. Dies hat an den Märkten Zweifel geschürt, dass es tatsächlich zu einer deutlichen Lockerung der Geldpolitik kommen wird. Die Erwartungen von Zinssenkungen hatte zuletzt die Edelmetallpreise gestützt …

    Commerzbank-Expertin Thu Lan Nguyen warnt davor, zu viel aus der Nominierung abzuleiten: „Der US-Präsident hat hinreichend klargemacht, dass er deutlich niedrigere Zinsen sehen will. Davon wird er wohl kaum schnell ablassen.“ Man erwarte, dass die Fed auf diesen Druck auch reagieren werde. „Das spricht dafür, dass der Goldpreis grundsätzlich gut unterstützt bleiben wird“, schreibt Nguyen. „Das Ausmaß der Korrektur legt auch nahe, dass Marktteilnehmer nach dem rapiden Preisanstieg nur auf eine Gelegenheit für Gewinnmitnahmen gewartet haben.“

    Geopolitische Risiken

    Gestützt wurden die Edelmetallpreise zuletzt auch durch die gestiegenen geopolitischen Risiken. So hat US-Außenminister Marco Rubio dem Iran mit einem militärischen Präventivschlag gedroht, falls die Führung in Teheran Angriffe auf US-Einrichtungen plane. An den Finanzmärkten schürt das Sorgen vor einem Übergreifen der geopolitischen Risiken auf die gesamte Region am Persischen Golf. Irans Außenminister Abbas Araghtschi hat angesichts der Spannungen mit den USA gesagt, sein Land sei sowohl für Verhandlungen als auch für einen Krieg bereit.

    Edelmetalle – allen voran Gold – gelten bei vielen Investoren als sichere Häfen in Krisenzeiten. Silber ist zudem ein wichtiges Industriemetall, das für viele Anwendungen rund um KI, Robotik und Energie benötigt wird.

    Quelle: Artikel auf derstandard.de

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  • Märkte brechen über Nacht ein – Gold erholt sich, Bitcoin-Kurs bleibt schwach

    Gold fällt um 7 Prozent wegen US-Iran-Spannungen – schnelle Erholung. Bitcoin-Kurs bricht um 5 Prozent ein und bleibt schwach.

    Nasdaq verliert nur 0,7 %, Meta steigt um 10 % – Bitcoin-Kurs profitiert nicht vom Aufschwung, aber spürt die Verluste

    Bitcoin: Kein sicherer Hafen in Krisen? Zweifel an seiner Rolle wachsen

    Bitcoin ist am Freitagmorgen in Asien stark gefallen. Der Kurs sank um mehr als fünf Prozent von 89.000 USD auf ein Tief von 83.400 USD während des US-Tageshandels. Im Gegensatz zu Gold und Aktien hat sich Bitcoin nicht wieder erholt. Das zeigt, dass das sogenannte „digitale Gold“ aktuell eine Identitätskrise hat.

    Gerade bewerten die Märkte das Vertrauen in Währungen und Institutionen neu. Allerdings fließt dieses Vertrauen in Gold, nicht in Krypto-Wallets.

    Gleicher Sturm, verschiedene Folgen

    Der Verkauf wurde ausgelöst, als sich die Spannungen zwischen den USA und Iran verschärften. Präsident Trump gab auf Truth Social Drohungen ab und sagte, es werde Militärschläge geben, falls Teheran nicht einem Atomabkommen zustimme. Regierungen im Nahen Osten versuchen zwar, beide Seiten an den Verhandlungstisch zu bringen, dennoch bleiben ihre Bemühungen erfolglos. Die USA schicken zudem mehr Waffen in die Region. Eine drohende US-Regierungsschließung sorgt zusätzlich für Unsicherheit.

    Gold reagierte sehr stark und schwankte stark im Kurs. Innerhalb einer Stunde fiel der Preis um sieben Prozent auf 5.250 USD, bevor er sich schnell wieder erholte. Der Kobeissi Letter schrieb, das Marktvolumen von Gold habe sich an einem Tag um 5,5 Billionen USD bewegt – das ist die größte Tagesbewegung aller Zeiten. Am frühen Freitagmorgen stieg der Goldpreis wieder über 5.400 USD und lag etwa ein Prozent im Plus …

    Gold im Hype – beim Bitcoin-Kurs bleibt die Rallye aus

    Der Unterschied ist deutlich. Gold ist allein im aktuellen Monat um mehr als 25 Prozent gestiegen und hat sich seit Trumps zweiter Amtszeit vor einem Jahr fast verdoppelt. Silber hat sich seit den sogenannten „Befreiungstag“-Zöllen im April fast vervierfacht – von unter 30 USD auf über 118 USD pro Unze …

    Analysten meinen, der Anstieg der Edelmetalle zeigt nicht nur kurzfristige Sorgen. Er ist auch ein Zeichen für schwindendes Vertrauen in Währungen, Institutionen und das Wirtschaftssystem nach dem Kalten Krieg …

    Zudem kaufen Zentralbanken weiter Gold, um ihre Reserven etwas breiter zu streuen und weniger auf US-Staatsanleihen zu setzen. Auch Privatanleger steigen ein, weil sie auf Sicherheit hoffen oder weil sie von der aktuellen Entwicklung profitieren wollen …

    Quelle: Artikel von Oihyun Kim und Phil Haunhorst auf beincrypto.com

  • Gold und Silber rauschen unter 5.000‑ und 100‑Dollar‑Marke – Ende der Rally?

    DER AKTIONÄR hatte zuletzt bereits auf das deutlich gestiegene Risiko eines Rücksetzers am Gold- und Silbermarkt hingewiesen. Nun ist dieser mit voller Wucht im Gange. Notierte der Goldpreis in den vergangenen Tagen noch bei fast 5.600 Dollar, so ist er heute wieder unter die 5.000-Dollar-Marke zurückgerutscht. Auch der Silberpreis hat die magische Marke von 100 Dollar wieder nach unten durchschritten.

    „Eine Korrektur zurück in Richtung 5.000 Dollar mit einer Phase der Konsolidierung auf diesem Niveau wäre ein normales Muster in einem Bullenmarkt“, kommentierte Ed Yardeni, Präsident von Yardeni Research, am Donnerstag gegenüber CNBC. „Die Überraschung ist, dass der Preis ohne nennenswerte Korrektur von 3.000 auf 5.500 Dollar gestiegen ist … Bisher war das eher ein sogenannter Melt-up als ein klassischer Bullenmarkt bei Edelmetallen.“

    Belastend wird ein wieder stärkerer US-Dollar, nachdem US-Präsident Donald Trump erklärte, den Namen seines Kandidaten für die Nachfolge von Fed-Chef Jerome Powell überraschend bereits heute bekannt geben zu wollen. Eigentlich war die Entscheidung erst für nächste Woche angekündigt. Powells reguläre Amtszeit endet im Mai …

    Trotz des heftigen Rücksetzers bei Gold und Silber bleiben dennoch die übergeordneten Faktoren gleich. Die geopolitische Lage bleibt angespannt, Anleger suchen Flucht in sicheren Anlagen. Zuletzt hat US-Außenminister Marco Rubio dem Iran mit einem militärischen Präventivschlag gedroht, falls die Führung in Teheran Angriffe auf US-Einrichtungen plane. Silber ist zudem als wichtiges Industriemetall gefragt, das in Top-Trends wie KI, Robotik und Energie verstärkt nachgefragt wird.

    DER AKTIONÄR hat zuletzt zu Teilgewinnmitnahmen geraten. Dies zahlt sich nun aus. Langfristig bleiben die Aussichten am Gold- und Silbermarkt weiterhin hervorragend …

    Quelle: Artikel von Marion Schlegel auf deraktionaer.de

  • Wieder Einbruch in Sparkasse – Diebe knacken zweistellige Zahl an Schließfächern

    Erneut haben Einbrecher Schließfächer im Tresorraum einer Sparkasse geknackt. Diesmal traf es eine Filiale in Niedersachsen – am Vormittag. Als der Alarm auslöste, flüchteten die Täter zu Fuß. Die Polizei veröffentlichte Beschreibungen …

    Wie die noch unbekannten Täter in den Raum kamen, ist unklar. Kunden mit Schließfächern können ihn mit einer speziellen Karte und einem Code betreten, erklärte ein Polizeisprecher. Die Täter hatten nach ersten Ermittlungen der Polizei nur wenige Minuten Zeit, um die Fächer aufzubrechen. Demnach gab es dann einen internen Alarm, nach kurzer Zeit flohen die Täter zu Fuß …

    Der Fall folgt nur wenige Wochen nach dem spektakulären Einbruch in den Tresorraum einer Filiale der Sparkasse Gelsenkirchen im Dezember. Maskierte Täter waren im Dezember über eine Tiefgarage in die Filiale eingedrungen. Von dort bohrten ⁠sie sich über die Weihnachtsfeiertage ⁠in den Tresorraum mit Tausenden Schließfächern und erbeuteten Wertsachen in Millionenhöhe.

    Quelle: welt.de

  • Experte warnt vor Rückschlag: Goldpreis vor Korrektur? Rekordzuflüsse in Asien als Warnsignal

    Asiatische Investoren investieren derzeit so viel wie nie zuvor in Gold-ETFs, was bei einigen Marktbeobachtern die Frage aufwirft, ob die Goldpreis-Rally kurz vor ihrem Höhepunkt stehen könnte. Besonders in China treiben Privatanleger die Nachfrage massiv an. Der starke Kapitalzufluss gilt für manche Experten als mögliches Zeichen einer Überhitzung, was die Wahrscheinlichkeit einer baldigen Korrektur erhöht.

    Goldpreis: Rekordzuflüsse als Warnsignal

    Asiatische Anleger pumpen Rekordsummen in börsengehandelte Goldfonds. Laut einem Bericht von Bloomberg verzeichneten Gold-ETFs, die in der Region gelistet sind, allein im Januar Nettozuflüsse von 7,1 Milliarden US-Dollar. Mehrere Fonds erreichten dabei historische Höchststände.

    Die größten Zuflüsse kamen aus China, wo Produkte speziell für Privatanleger besonders gefragt sind. Der Huaan Yifu Gold ETF zog allein 1,9 Milliarden US-Dollar an Kapital an – ein außergewöhnlicher Wert.

    Der Goldpreis ist in den vergangenen Wochen regelrecht explodiert und erreichte dabei ein Rekordhoch nahe der Marke von 5.600 Dollar. Seit Anfang Januar legte das Edelmetall zeitweise um mehr als 25 Prozent zu. Allerdings kam es am Donnerstag zu einem Rücksetzer bis auf 5.105 Dollar, ehe sich der Goldpreis wieder stabilisierte. Am Freitag fiel der Goldpreis im asiatischen Handel erneut zurück, nachdem Gerüchte augekommen waren, wonach US-Präsident Donald Trump Kevin Warsh als nächsten Fed-Vorsitzenden nominieren könnte …

    Zentralbanken stützen die Gold-Rally

    Die rasante Goldhausse wird unter anderem durch starke Käufe der Zentralbanken und durch Zuflüsse in physisch gedeckte Gold-ETFs getragen. Laut dem World Gold Council stiegen die Bestände in Goldfonds im vergangenen Jahr fast jeden Monat – mit Ausnahme des Mai.

    Zusätzlich profitieren Edelmetalle von einer zunehmenden Abkehr vom US-Dollar, die durch den Debasement Trade verstärkt wird. Gründe dafür sind die schwer kalkulierbare US-Politik, eine steigende Verschuldung sowie eine wachsende wirtschaftliche Abschottung der Vereinigten Staaten …

    Quelle: Artikel von Stefan Jäger auf finanzmarktwelt.de

  • Goldpreis auf Rekordhoch: Wann das Finanzamt beim Goldverkauf zuschlägt

    Ein Ende der Rally beim Goldpreis scheint nicht in Sicht. Wer Gold verkaufen will, sollte jedoch mit Blick aufs Finanzamt einiges beachten.

    Berlin – Die Krisenmeldungen reißen nicht ab – und das als sicher angesehene Gold wird zum Renner an den Börsen. Das Edelmetall ist für Anleger und Notenbanken gerade sehr attraktiv, weshalb sich der Goldpreis von Rekord zu Rekord hangelt. Am Montag (26. Januar) ‌kostete die Feinunze (31,1 Gramm) erstmals mehr als 5000 Dollar …

    Goldpreis auf Rekordhoch: Es gibt eine Spekulationsfrist beim Verkauf

    Doch was ist, wenn man das Gold wieder verkaufen will? Oder wenn man das Gold geschenkt oder geerbt hat und für ein größeres finanzielles Projekt in bares Geld umwandeln möchte? Der Steuer-Fachanwalt Karsten Lorenz sagte dazu der Wirtschaftswoche: „Ab einer Haltedauer von einem Jahr können Privatanleger Gold zudem grundsätzlich steuerfrei verkaufen, auch in sehr großem Umfang.“

    Innerhalb der sogenannten „Spekulationsfrist“ von einem Jahr wäre der Veräußerungsgewinn aber steuerpflichtig. Dabei würden vom Verkaufspreis der frühere Kaufpreis und die entstandenen Kosten abgezogen, so Lorenz. Wenn man das Gold als Schenkung oder Erbe bekommen hat (unentgeltlicher Erwerb), dann wird die Haltedauer des Vorbesitzers ebenfalls berücksichtigt, erklärt der Experte dem Magazin.

    Gold verkaufen: Wann das Finanzamt mitreden will – und wann nicht

    Der Gewinn ist bei einer Haltedauer von über einem Jahr steuerfrei, schreibt auch das Ratgeberportal Finanztip. Man müsse diesen auch in der Steuererklärung nicht erwähnen. Das ändert sich natürlich bei einer Haltedauer von unter einem Jahr: In diesem Fall ist der Veräußerungsgewinn laut Finanztip steuerpflichtig und muss deshalb in der Einkommensteuererklärung angegeben werden, allerdings erst ab einer Höhe von 1000 Euro.

    Teilweise andere Regeln bei Wertapieren, die in Gold investieren

    Doch was ist bei Anlegern, die über spezielle Wertpapiere in Gold investieren? Bei solchen indirekten Gold-Investments kommt es auf deren Funktionsweise an, ob die gleichen Steuerregeln wie beim physischen Gold gelten oder ob Gewinne als Einkünfte aus Kapitalvermögen der Abgeltungsteuer unterliegen …

    Quelle: Artikel von Lisa Mayerhofer auf merkur.de

  • Begehrte Edelmetalle: Warum der Silberpreis noch stärker steigt als Gold

    Der Silberpreis ist in zwölf Monaten um 270 Prozent in die Höhe geschossen. So rasant verteuert sich nicht einmal Gold. Was ist der Grund dafür – und wie sind die weiteren Aussichten?

    Die Rekordjagd bei Edelmetallen setzt sich auch im neuen Börsenjahr ungebrochen fort. Erst in dieser Woche hat der Goldpreis die Schallmauer von 5.000 Dollar durchbrochen. Silber überwand erstmals in der Börsengeschichte die runde Marke von 100 Dollar und stellte bei 117,69 Dollar eine neue Bestmarke auf.

    Bereits im vergangenen Jahr zählten die beiden Edelmetalle zu den Anlegerlieblingen an den Börsen: Sowohl Gold als auch Silber stiegen so stark wie seit 1979 nicht mehr. Allerdings verteuerte sich Silber deutlich rasanter: Gold legte 2025 um knapp 65 Prozent zu – Silber sogar um 148 Prozent.

    Solar-Boom schürt Nachfrage der Industrie

    Bei Silber kommt noch ein zusätzlicher Kurstreiber hinzu: die Nachfrage aus der Industrie. Über die Hälfte der Silbernachfrage entfällt auf industrielle Anwendungen …

    Produktion kommt nicht hinterher

    Doch nicht nur hier wird Silber benötigt. Auch in der Elektromobilität, Elektronik, Hightech-Fertigung und Kommunikationstechnik ist die Nachfrage groß – ebenso wie bei Rechenzentren angesichts des Booms um Künstliche Intelligenz.

    Die weltweite Silberproduktion kann mit dem hohen Bedarf allerdings nicht Schritt halten. Das hängt auch damit zusammen, dass über 70 Prozent der weltweiten Silberproduktion als Nebenprodukt bei der Gewinnung von Blei, Zink, Kupfer und Gold anfallen. Nur etwa 30 Prozent stammen aus primären Silberminen. Das schränkt die Fähigkeit der Branche ein, schnell auf höhere Preise durch Produktionssteigerungen zu reagieren.

    Engpässe auf der Angebotsseite heizen den Preisanstieg somit weiter an. Analysten sprechen von einem „strukturellen Angebotsdefizit“: Für viele ist das der Kern der Silber-Story. Zugleich verleiht es der Preisrally bei dem Edelmetall Nachhaltigkeit – ein großer Unterschied zu den rein spekulativ getriebenen Aufschwüngen der Vergangenheit …

    Quelle: Artikel von Angela Göpfert auf tagesschau.de

  • Edelmetalle: Goldpreis klettert immer weiter – Jahresplus bei 22 Prozent

    Ein Ende der Rally beim Goldpreis scheint nicht in Sicht. Der schwache Dollar sorgt für weiteren Auftrieb.
    Die Goldrally geht mit hohem Tempo weiter. Nachdem Aussagen von US-Präsident Donald Trump zum Dollar den Goldpreis am späten Dienstagabend auf ein weiteres Rekordhoch getrieben hatten, zog die Notierung am Mittwoch weiter an. Der Preis für eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) stieg im frühen Handel um bis zu rund 1,6 Prozent auf 5.265 US-Dollar. Damit steuert das Edelmetall den achten Tag mit Gewinnen in Folge an.

    Allein in den zurückliegenden eineinhalb Wochen zog der Kurs um fast 700 Dollar oder knapp 15 Prozent an. Seit Ende 2025 kletterte der Goldpreis um rund 22 Prozent, nachdem er im vergangenen Jahr um 65 Prozent gestiegen war. Gold bleibt damit eine der gefragtesten Anlageklassen …

    Silber im Aufwind, aber noch hinter Gold

    Auch der Silber legte nach den Worten Trumps kräftig zu. Am Mittwochmorgen zog der Preis um weitere drei Prozent auf 115,50 Dollar an. Dies reichte allerdings nicht zu einem weiteren Rekord. Am Montag war der Silberpreis um bis zu 14 Prozent auf 117,71 Dollar gestiegen. Silber war in den vergangenen Monaten noch stärker gefragt als Gold. So verteuerte sich Silber in diesem Jahr um fast 60 Prozent. 2025 war der Preis um knapp 150 Prozent gestiegen …

    Viele Notenbanken, wie etwa die chinesische und indische, reagierten mit Goldkäufen schon länger auf strukturelle Risiken, politische Risiken, Sanktions- und Zollrisiken, erklärt Stephen Innes vom Vermögensverwalter SPI Asset Management. Hinzu kommen zunehmende Sorgen in puncto ausufernder Staatsverschuldungen.

    Edelmetalle – allen voran Gold – gelten bei vielen Investoren als „sichere Häfen“ in Krisenzeiten. Silber ist zudem ein wichtiges Industriemetall, das für viele Anwendungen rund um KI, Robotik und Energie benötigt wird.

    Quelle: stern.de

  • Sind bei Gold noch 20 Prozent Preisanstieg drin? Investmentbank sehr optimistisch

    Der Goldpreis läuft aktuell von einem Rekord zum nächsten und Anleger fragen sich, wann es endlich zu einer Korrektur kommt. Doch laut einer aktuellen Einschätzung der Investmentbank Société Générale könnte das Edelmetall noch mehr Luft nach oben haben.

    Der Goldpreis hat kürzlich die magische Marke von 5.000 US-Dollar durchbrochen und nun sind sich viele Anleger sicher, dass es bald zu einer Korrektur des Edelmetalls kommen muss. Weit gefehlt, meint zumindest die Société Générale.

    Investmentbank sieht 20 Prozent Potenzial bei Gold

    Denn die Investmentbank hat kürzlich ihr Kursziel für den Goldpreis deutlich nach oben angehoben. In einer Studie hieß es: „Die einzige Gewissheit scheint momentan die Ungewissheit zu sein, und das spielt dem Gold sehr in die Hände.“

    Dementsprechend sehen die Analysten noch ca. 20 Prozent an Kurspotenzial: „Wir gehen nun davon aus, dass der Goldpreis bis zum Jahresende 6.000 US-Dollar pro Unze erreichen wird, wobei wir jedoch darauf hinweisen, dass dies wahrscheinlich eine konservative Schätzung ist und der Preis durchaus noch höher ausfallen könnte.“

    Goldman Sachs ebenfalls optimistisch

    Aber auch die Experten von Goldman Sachs haben sich kürzlich positiv geäußert. Konkret schrieben die Experten in ihrer Studie: „Wir gehen davon aus, dass private Diversifizierungskäufer, deren Käufe globale politische Risiken absichern und die zu der positiven Überraschung in unserer Preisprognose geführt haben, ihre Goldbestände im Jahr 2026 nicht liquidieren und damit den Ausgangspunkt unserer Preisprognose effektiv anheben.“ …

    Quelle: Artikel von Johann Werther auf boerse-online.de

  • Streit um die Erbschaftssteuer: Geht es bei uns gerecht zu?

    Die SPD will die Erbschaftsteuer reformieren: Steuern hoch für Millionen-Erben, Steuern runter für Eigenheimbesitzer. Was die Pläne für Erben bedeuten würden – und warum die CSU die SPD-Ideen „maximal toxisch“ nennt.

    „Große Vermögen müssen stärker zur Kasse gebeten werden“ – mit dieser Forderung treibt die SPD die Debatte um eine Reform der Erbschaftssteuer voran. Ziel sei mehr Steuergerechtigkeit und eine fairere Verteilung der Lasten. Kritik an den Plänen der SPD kommt aus Bayern. Der Bayerische Finanzminister Albert Füracker warnt, man dürfe mit höheren Steuern auf Erbschaften „weder Familienbetriebe noch deren Arbeitsplätze und die Substanz des Mittelstands aufs Spiel setzen“.

    Arm durch Erben?

    Auch Handwerker und Landwirte fürchten, dass sie Teile ihrer Betriebe verkaufen müssen, um Steuern zu zahlen. Stehen Arbeitsplätze auf dem Spiel? Viele Hausbesitzer sind verunsichert. Steigende Immobilienpreise haben dazu geführt, dass selbst normale Eigenheime heute hohe Werte erreichen. Was passiert, wenn das Elternhaus plötzlich als „Millionenerbe“ gilt? Droht der Verkauf des Familienheims, um die Steuerlast zu stemmen?

    Höhere Steuern – Wohlstand für alle?

    Gleichzeitig wächst der Druck auf den Staat: Marode Infrastruktur, steigende Sozialausgaben, Investitionen in Bildung, Verteidigung und Klimaschutz. Braucht es zur Finanzierung eine stärkere Umverteilung – etwa durch die Wiedereinführung der Vermögenssteuer? Die SPD betont: „Wer mehr hat, muss mehr beitragen.“ Kritiker entgegnen: „Die Mittelschicht zahlt schon jetzt den größten Anteil.“

    Eigentum verpflichtet – sagt das Grundgesetz

    Im Kern geht es auch um Generationengerechtigkeit: Viele junge Menschen befürchten, dass das Wohlstandsversprechen – „Wer hart arbeitet, wird es einmal besser haben“ – nicht mehr gilt. Während viele kaum bezahlbaren Wohnraum finden, erben andere Immobilien und Vermögen in Millionenhöhe …

    Quelle: br.de

  • Gold-Explosion 2026? LBMA-Umfrage sieht 7.150 USD

    In der vergangenen Woche wurde das Ergebnis der mit Spannung erwarteten LBMA-Umfrage zu Gold, Silber, Platin und Palladium veröffentlicht. Nachfolgend erfahren Sie, welche Erwartungen die befragten Experten hinsichtlich Gold haben …

    Die „Precious Metals Forecast Survey“ der London Bullion Market Association (LBMA) hat sich in den vergangenen Jahren zu einer wichtigen Orientierungsgröße für Edelmetallanleger entwickelt. Jedes Jahr geben renommierte Analysten, Banken und Edelmetallexperten ihre Einschätzungen zu den Preisentwicklungen der vier wichtigsten Edelmetalle ab …

    Die Bandbreite der einzelnen Prognosen fällt allerdings sehr groß aus. Die höchste Durchschnittsschätzung stammt von Julia Du (ICBC Standard Bank), die für 2026 einen mittleren Goldpreis von etwa 6.050 US-Dollar erwartet. In ihrer Prognose reicht die Preisspanne von einem Jahrestief bei rund 4.100 US-Dollar bis zu einem Jahreshoch von etwa 7.150 US-Dollar …

    Quelle: Artikel von Jörg Bernhard auf gold.de

  • Oder Flucht aus Dollar? Silber-Explosion: Fiat-Geld-Krise? Warum steigt dann Bitcoin nicht?

    Silber explodiert weiter, aber auch Gold und andere Metalle mit zuletzt massiven Anstiegen – ist das die Flucht aus dem Dollar oder doch eine Fiat-Geld-Krise? Wenn das eine Fiat-Geld-Krise ist – warum steigt dann Bitcoin nicht, das doch als Alternative zu Fiat-Geld konzipiert wurde (unbegrenzt gegen begrenzt)? Noch, so sieht es derzeit aus, ist das vor allem eine Flucht aus dem Dollar …

    Quelle: Artikel von Markus Fugmann auf finanzmarktwelt.de

  • Mysteriöser Krypto-Wal bewegt nach fast einem Jahrzehnt 50.000 ETH: Ethereum vor Kurssturz?

    Nach neun Jahren Funkstille schickt ein uralter Ethereum-Investor 145 Millionen US-Dollar an ETH an eine Börse und versetzt die ohnehin nervöse Krypto-Welt damit in Alarmbereitschaft …

    Ein Ethereum-Wal ist nach etwa neun Jahren erstmals wieder aktiv geworden und hat damit für Sorgenfalten bei Krypto-Anlegern gesorgt. Wie On-Chain-Daten zeigen hat er am Sonntag 50.000 ETH im Wert von etwa 145 Millionen US-Dollar an eine Gemini-Wallet übertragen …

    Während Ethereum, Bitcoin und Co. derzeit weiter mit Kursrücksetzern zu kämpfen haben, erreichte Gold jüngst ein neues Rekordhoch bei 5.000 US-Dollar …

    Quelle: Artikel von Johannes Dexl auf btc-echo.de

  • Goldpreis reißt die 5000-Dollar-Marke

    Vor zwei Jahren kostete die Feinunze Gold noch gut 2000 Dollar.

    Die geopolitischen Spannungen treiben den Goldpreis im vergangenen Jahr bereits um fast zwei Drittel. Nun knackt die Feinunze den nächsten Rekordwert. Und es dürfte weiter bergauf gehen.

    Der Goldpreis ist um 0,75 Prozent auf ein Rekordhoch von 5019,85 Dollar je Feinunze gestiegen. Anleger flüchteten angesichts zunehmender geopolitischer Spannungen in das als sicherer Hafen geltende Edelmetall.

    Zunehmende Spannungen zwischen den USA und der Nato wegen Grönland haben die Rally in diesem Jahr weiter angeheizt. Bereits im Jahr 2025 hatte sich Gold um 64 Prozent verteuert. Gestützt wurde der Preis von einer lockeren US-Geldpolitik, der Nachfrage von Zentralbanken und Rekordzuflüssen in börsengehandelte Fonds (ETF). China hatte seine Goldkäufe im Dezember den 14. Monat in Folge fortgesetzt. „Unsere Prognose für das Jahr ist, dass Gold einen Höchststand von 6400 Dollar je Feinunze bei einem Durchschnitt von 5375 Dollar erreichen wird“, sagte der unabhängige Analyst Ross Norman …

    Generell sichern sich Anlegerinnen und Anleger mit Gold und Silber auch gegen die Inflation und Staatsverschuldung ab.

    Quelle: Artikel auf n-tv.de

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  • „Alle flüchten in Gold als einzige Alternative“

    Der starke Yen belastet die Börse in Tokio …

    Händler verweisen auf die Sorgen vor einer Intervention der japanischen Notenbank Bank of Japan (BOJ), um die Währung zu stützen. Ein stärkerer Yen schmälert die Auslandseinnahmen der stark exportorientierten japanischen Wirtschaft. „Das Interventionsrisiko bleibt bestehen, und die Aussichten sind unklar“, sagt die Strategin Maki Sawada von Nomura Securities. „Für Händler ist es in diesem Umfeld schwierig, Positionen einzugehen.“ Zu den größten Verlierern zählen die Aktien von exportorientierten Unternehmen wie Toyota und Honda, die jeweils mehr als drei Prozent nachgeben …

    Zusätzliche Nervosität verursachen geopolitische Unsicherheiten. Die Verhängung weiterer Sanktionen gegen den Iran durch die US-Regierung sowie neue Zolldrohungen von Präsident Donald Trump treiben Anleger in als sicher geltende Häfen wie Gold. Der Goldpreis springr auf ein neues Rekordhoch von über 5000 Dollar je Feinunze. „Die Regierung Trump hat einen dauerhaften Bruch mit der bisherigen Vorgehensweise verursacht, und deshalb flüchten jetzt alle in Gold als einzige Alternative“, sagt Kyle Rodda, Marktanalyst bei Capital.com.

    Quelle: n-tv.de

  • 6.500 US-Dollar? Steht der Goldpreis vor einer historischen Neubewertung?

    Brechen jetzt auch bei Gold die Dämme? Silber hat es vorgemacht und die Marke von 100 US-Dollar pulverisiert und so den Dammbruch eingeleitet. Gold notiert noch unterhalb der 5.000 US-Dollar – noch …

    Gold, Silber & Co. stehen vor einer weiterer Eskalation

    Das Thema Edelmetalle hält Anleger und Investoren nach wie vor in Atem. Besonders spannend und hochexplosiv ist die Situation derzeit bei Silber. Der Silberpreis stieg am Freitag rasant auf 100 US-Dollar und könnte bis Ostern auf 150 US-Dollar explodieren. Platin nimmt die 3.000 US-Dollar ins Visier und Palladium hat sich bereits über die 2.000 US-Dollar zurückgekämpft. Es brennt an alle Ecken und Enden und an potenziellen Gesprächsthemen mangelt es nicht. Der Goldpreis gleicht einem Pulverfass, setzt er doch die 5.000 US-Dollar bereits massiv unter Druck. Die Grönlanddebatte und Trumps Zolldrohungen hatten Gold an die 5.000 US-Dollar heranrücken lassen. Und trotz oberflächlicher Beruhigung der Lage hielten sich Gold und Silber auf ihren exponierten Niveaus …

    US-Notenbank und Geopolitik als Preistreiber für Gold …

    Von den für die Betrachtung wichtigen Renditen der 10-jährigen US-Staatsanleihen droht den Edelmetallen ebenfalls keine Gefahr …

    Ein Goldpreis oberhalb von 5.000 US-Dollar käme bereits einer historischen Neubewertung gleich. Die 5.000 US-Dollar dürften jedoch nicht das Ende der Fahnenstange sein. So wird ein Goldpreis von 6.000 US-Dollar immer öfter und offener unter Experten diskutiert. Selbst ein Durchmarsch von Gold auf 6.500 US-Dollar ist nicht kategorisch auszuschließen …

    Quelle: Artikel von Marcel Torney auf wallstreet-online.de

  • Gold statt Bonds: Verliert Amerika die Kontrolle über das Weltfinanzsystem?

    Zentralbanken kaufen massiv Gold und meiden US-Anleihen – dahinter steckt die Angst vor Sanktionen und politischer Erpressung durch Washington. Eine Analyse.

    Erstmals seit fast drei Jahrzehnten besitzen die Zentralbanken weltweit wieder mehr Gold als US-Staatsanleihen. Die Zentralbanken der Welt halten mittlerweile mehr als 35.000 Tonnen Gold. Das entspricht etwa einem Fünftel allen jemals geförderten Goldes …

    Schwellenländer kaufen

    Die Käuferstruktur hat sich allerdings grundlegend gewandelt. Während die USA, Deutschland und Frankreich ihre Goldbestände weitgehend unangetastet lassen, kaufen Schwellenländer wie China, Russland und die Türkei massiv zu.

    Zwar halten traditionelle Wirtschaftsmächte weiterhin die größten Bestände. So besitzen die USA über 8.100 Tonnen Gold – was fast drei Viertel der gesamten Fed-Reserven der ausmacht. Auch die Bundesbank hält fast 75 Prozent ihrer Währungsreserven in dem Edelmetall – rund 3.351 Tonnen …

    Misstrauen gegenüber der US-Politik

    Hinter dieser Entwicklung steht ein fundamentales Misstrauen gegenüber der US-Politik, denn Washington nutzt die Dominanz seiner Währung im globalen Zahlungsverkehr zunehmend als politisches Druckmittel. Sanktionen gegen Russland, Iran, China und andere Staaten haben vielen Regierungen vor Augen geführt, wie verwundbar sie durch ihre Dollarabhängigkeit sind.

    Inflation und Währungsabwertung treiben

    Auch kleinere Staaten greifen zu: Kasachstan, Usbekistan und Aserbaidschan gehören zu den aktivsten Käufern. Auch EU-Mitglieder mit eigener Währung (Polen und Ungarn) stockten ihre Bestände auf.

    Gold bietet Zentralbanken mehrere Vorteile: Es hilft, die Reserven zu diversifizieren, birgt kein Kredit- oder Gegenparteirisiko und steht in einer inversen Beziehung zum US-Dollar. Wenn der Dollar an Wert verliert, steigt Gold üblicherweise. Das macht es zu einem Schutzschild gegen Marktvolatilität.

    Und noch ein weiterer Faktor fällt ins Gewicht: die Absicherung gegen Inflation und Währungsverfall. Die Türkei etwa stockte ihre Goldreserven seit 2017 um 354 Prozent von 116 auf 527 Tonnen auf. Ankara kämpft mit hoher Inflation und einer schwachen Lira.

    Der World Gold Council ging Mitte 2025 davon aus, dass 95 Prozent der Zentralbanken ihre Goldbestände auch in den nächsten zwölf Monaten weiter aufstocken werden. Das ist der höchste Wert seit Beginn der Umfrage im Jahr 2018 …

    Quelle: Artikel von Uwe Kerkow auf telepolis.de

  • Trumps unberechenbare Politik: Goldpreis steigt auf fast 5000 Dollar

    Die Unberechenbarkeit der Politik von US-Präsident Donald Trump veranlasst Anleger zur Flucht in die Krisenwerte Gold und Silber. Mit der steigenden Nachfrage stiegen die Preise für Gold und Silber am Freitag weiter: Der Preis für eine Feinunze Gold erreichte fast die Marke von 5000 Dollar, der für eine Feinunze Silber fast 100 Dollar.

    Am Vormittag stieg der Preis für eine Feinunze Gold auf einen neuen Rekord von 4967,34 Dollar (gut 4230 Euro), fiel bis Mittag aber wieder leicht. Eine Feinunze Silber wurde zeitweise zum Rekordpreis von 99,38 Dollar gehandelt – auch hier fiel der Preis bis Mittag wieder …

    Generell sichern sich Anlegerinnen und Anleger mit Gold und Silber auch gegen die Inflation und Staatsverschuldung ab.

    Quelle: yahoo.com

  • Weltwirtschaft am Abgrund: Gold, Silber & Bitcoin auf dem Vormarsch: Das Ende des Geldes steht bevor!

    Das Jahr ist erst wenige Tage alt und die Finanzmärkte sind bereits von enormer Volatilität geprägt. Was erwartet uns also in den kommenden Monaten? Friedrich spricht von einem „epochalen Wandel“ im Geldsystem. Die Zeitenwende sei eingeläutet. Das Ende des Fiat-Geldsystems stehe bevor. Während die Notenbanken Rekordmengen Gold kaufen und Bitcoin als dezentrales Geldsystem immer stärker in den Fokus rücke, erlebten traditionelle Papierwährungen massive Kaufkraftverluste.

    Für Anleger ist 2026 ein Jahr, das sie aufhorchen lassen sollte. Denn wer sich heute richtig positioniert, kann von einem der größten Vermögensübertragungen der Geschichte profitieren. Doch wie sollte man als Investor reagieren? Der Experte fordert, jetzt in „limitierte Werte“ wie Edelmetalle, seltene Erden und Rohstoffe zu investieren …

    Quelle: wallstreet-online.de

  • Goldman Sachs erhöht Prognose für Goldpreis auf 5400 US-Dollar

    Der Goldpreis bricht weiterhin Rekorde. Warum Experten jetzt mit 5400 US-Dollar rechnen und was die Politik der US-Notenbank damit zu tun hat.

    New York. Die US-Investmentbank Goldman Sachs sieht für den Goldpreis angesichts geopolitischer Krisenherde auch nach der jüngsten Rekordrally noch deutlich Luft nach oben. Die Experten der Investmentbank hoben ihre Prognose für Ende 2026 auf 5400 US-Dollar je Feinunze (etwa 31,1 Gramm), wie aus einer Analyse hervorgeht. Bisher hatte Goldman Sachs für Ende 2026 ein Ziel von 4900 Dollar gesetzt.

    Eine Voraussetzung für einen Preisanstieg über 5000 Dollar sehen die Goldman-Sachs-Experten in der Nachfrage von Privatanlegern, die sich mit dem Kauf von Gold vor geopolitischen Risiken absichern wollen. Außerdem dürften nach wie vor Käufe von Notenbanken für rege Nachfrage sorgen. Zentralbanken von Schwellenländern setzen demnach trotz eines hohen Preisniveaus weiter auf Gold, um sich unabhängiger vom US-Dollar zu machen …

    Quelle: Artikel auf handelsblatt.com

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  • Ist Gold im Falle einer Hyperinflation ein sicherer Hafen?

    Fragen Sie sich, ob Gold Sie wirklich schützen kann, wenn Silber rapide an Wert verliert? Diese Frage stellen sich viele, besonders wenn die Preise steigen und sie sich Sorgen um ihre Ersparnisse machen. Gold gilt oft als sicherer Hafen, aber was passiert, wenn die Inflation außer Kontrolle gerät? Sehen wir uns das genauer an.

    Wichtige Punkte, die Sie sich merken sollten

    Gold hat eine lange Geschichte als Mittel zum Schutz des eigenen Geldes in schwierigen Zeiten, lange vor unseren heutigen Währungen.
    In Zeiten der Hyperinflation, in denen Geld sehr schnell an Wert verliert, behält Gold tendenziell seine Kaufkraft oder steigt sogar im Wert.
    Die Investition in Gold, sei es in Münzen oder Barren, kann eine Möglichkeit sein, einen Teil seines Vermögens gegen unvorhergesehene wirtschaftliche Ereignisse abzusichern.

    Gold, ein historischer Bollwerk gegen Währungsinstabilität

    Gold als sicherer Hafen in Wirtschaftskrisen

    Gold genießt seit Jahrtausenden Vertrauen. Nicht nur wegen seiner schönen gelben Farbe. Antike Zivilisationen, Könige und selbst heute noch Zentralbanken halten beträchtliche Mengen davon. Warum? Weil Gold seinen Wert behält, wenn alles andere zusammenbricht. Es ist nicht davon abhängig, ob eine Regierung zu viel Geld druckt oder ein Unternehmen bankrottgeht. Es ist wie ein physischer Tresor, der seinen Wert bewahrt …

    Hyperinflation verstehen und die Rolle von Gold

    Die Mechanismen der Hyperinflation und ihre Folgen

    Was genau ist Hyperinflation? Hyperinflation bezeichnet allgemein eine Situation, in der die Preise unkontrolliert steigen und jährlich um mehr als 100 % zunehmen. Es handelt sich um eine wahrhaft katastrophale wirtschaftliche Lage, die häufig durch schlechtes Staatsfinanzmanagement verursacht wird. Wenn ein Staat zu viel Geld druckt, um seine Schulden zu begleichen, bricht der Wert seiner Währung zusammen. Es ist, als würde Ihr Geld über Nacht seinen Wert verlieren. Die Folgen sind verheerend: Die Kaufkraft der Menschen schwindet, Sparen wird sinnlos und das Vertrauen in die Währung geht verloren.

    Stellen Sie sich vor: Sie gehen mit einer Tasche voller Bargeld einkaufen und kommen mit nur wenigen Artikeln zurück. Genau dieses Szenario spielte sich nach dem Krieg in Ländern wie Simbabwe und Ungarn ab. Die Preise schossen in die Höhe, und was gestern noch ein paar Cent kostete, kann heute Millionen kosten. Es ist ein Teufelskreis, in dem die Währung immer schneller an Wert verliert und die Regierung gezwungen ist, noch mehr Geld zu drucken, um den Preisverfall aufrechtzuerhalten …

    Investieren in Gold: eine langfristige Vermögensverwaltungsstrategie

    Die Vorteile des Besitzes von physischem Gold

    Warum also physisches Gold – also Münzen oder Barren, die man anfassen kann? Ganz einfach: Sie haben die volle Kontrolle darüber. Anders als Aktien oder Investmentfonds ist physisches Gold nicht an ein Unternehmen, eine Bank oder eine politische Entscheidung gebunden. Es kann nicht bankrottgehen oder eingefroren werden. Es ist ein greifbarer Vermögenswert mit einem seit Jahrtausenden weltweit anerkannten inneren Wert. Wenn Fiatwährungen zusammenbrechen, wie wir es in einigen Ländern während Hyperinflationsphasen erlebt haben, behält Gold seinen Wert. Es ist wie Ihr persönliches Sicherheitsnetz …

    Quelle: goldmarket.fr

  • Krise des US-Dollars: Ray Dalio warnt Anleger: “Die monetäre Ordnung bricht zusammen”

    Hedgefonds-Manager Ray Dalio rechnet mit dem baldigen Ende des US-Dollars als Weltleitwährung. Das sind die Folgen für Bitcoin und Gold.

    Vor dem Hintergrund der Grönland-Zolldrohungen und der erratischen Wirtschaftspolitik von US-Präsident Donald Trump spricht Hedgefonds-Manager Ray Dalio eine klare Warnung für die Weltwirtschaft aus. Ein historischer Umbruch bahne sich an, der insbesondere den Status des US-Dollars als Weltreservewährung infrage stelle.

    In einem X-Post machte der Milliardär bereits am Montag eine düstere Prognose: “Es geschieht jetzt. Die bestehende Fiat-Währungsordnung, die innenpolitische Ordnung und die internationale geopolitische Ordnung brechen zusammen, sodass wir am Rande von Kriegen stehen.” …

    “Fiat-Währungen und Schulden als Vermögensspeicher werden von den Zentralbanken nicht mehr in gleicher Weise gehalten”, erklärt Ray Dalio. “Der größte Markt, der sich im letzten Jahr bewegt hat, war Gold – weitaus besser als die Technologiemärkte.” …

    In der Flucht aus Fiat-Währungen erkennt Ray Dalio eine natürliche Reaktion auf Instabilität und eine Spiegelung vergangener Zyklen, in denen geopolitische Konflikte und fiskalische Exzesse Institutionen zu “härteren” Assets trieben.

    Kürzlich hatte der Hedgefonds-Manager erklärt, warum KI-Aktien nicht das beste Investment 2025 waren: “Die größten Renditen (und damit die größte Geschichte) kamen vom Wertverlust des Geldes – insbesondere des US-Dollars – sowie von der Underperformance der US-Aktien gegenüber Gold und ausländischen Märkten.” …

    Quelle: Artikel von Tobias Zander auf btc-echo.de

  • Gold außer Rand und Band – 5.000 Dollar jetzt zum Greifen nah

    Der Goldpreis ist derzeit nicht zu bremsen. Insbesondere in den vergangenen Tagen hat er ordentlich Fahrt aufgenommen. Am heutigen Dienstag erreichte er im Zuge der jüngsten Rally ein neues Rekordhoch bei 4.878 Dollar. Seit dem Jahresanfang beträgt das Plus mittlerweile fast 13 Prozent. Zwar liegt Silber hier immer noch mit einem Plus von 32 Prozent klar vorne, doch in dieser Woche gibt Gold immer mehr Gas.

    Der Preis der Feinunze hat zuletzt kräftig zugelegt und nähert sich mit großen Schritten der psychologisch wichtigen Marke von 5.000 Dollar. Auch in Euro gerechnet zieht der Kurs deutlich an. Marktbeobachter sehen darin keinen kurzfristigen Ausreißer, sondern einen Ausdruck tiefgreifender Verschiebungen an den Kapitalmärkten.

    Treiber der Rally sind vor allem geopolitische Spannungen und eine hohe makroökonomische Unsicherheit. Neue Zollandrohungen der USA sowie zunehmende Konflikte zwischen den Vereinigten Staaten und ihren Verbündeten verunsichern Investoren weltweit. Parallel geraten Aktienmärkte unter Druck, was die Umschichtung in vermeintlich sichere Häfen beschleunigt. Gold profitiert davon besonders stark.

    Hinzu kommt ein struktureller Faktor: Zentralbanken kaufen weiterhin umfangreich Gold, um ihre Währungsreserven breiter aufzustellen. Diese Nachfrage gilt als weitgehend unabhängig vom Preisniveau und sorgt für eine stabile Unterstützung …

    Quelle: Artikel von Marion Schlegel auf deraktionaer.de

  • 550 Tonnen: Polen besitzt mehr Gold als die Europäische Zentralbank

    Polen baut seine Position unter den Ländern, die weltweit am meisten Gold anhäufen, kontinuierlich aus. Die polnische Nationalbank hat ihre Goldreserven auf rund 550 Tonnen erhöht. Mit dieser Höhe der Goldreserven liegt Polen vor der Europäischen Zentralbank.

    Der Umfang der Käufe und das Tempo der Akkumulation machen die polnische Nationalbank (NPB) zu einem der aktivsten Akteure auf dem globalen Reservemarkt.

    Gold als Pfeiler der finanziellen Sicherheit


    Der Präsident der NBP, Adam Glapiński, betont seit mehreren Jahren, dass Gold eine besondere Rolle in der Struktur der Reserven spielt – es ist ein Vermögenswert ohne Kreditrisiko, unabhängig von den geldpolitischen Entscheidungen anderer Länder und resistent gegen finanzielle Schocks, und hohe Goldreserven tragen zur Stabilität der polnischen Wirtschaft bei …


    Goldreserven: Polen im Vergleich zur Welt


    Nach Analysen des World Gold Council setzte sich im Jahr 2025 der globale Trend der Goldakkumulation durch die Zentralbanken fort. Mit wenigen Ausnahmen haben die meisten Länder ihre Bestände erhöht und betrachten das Edelmetall als strategische Absicherung gegen Währungs- und Finanzkrisen.

    Bis 2025 erwarten sogar 95 Prozent der befragten Zentralbanken, dass die weltweiten Goldbestände in den nächsten zwölf Monaten steigen werden …

    „Einer der wichtigsten Beweggründe für Zentralbanken ist die Unabhängigkeit des Goldpreises von der Geldpolitik und dem Kreditrisiko. Ebenso wichtig sind die Diversifizierung der Vermögenswerte und die Verringerung des Anteils des Dollars und anderer Währungen an den Reserven“, so Bassani-Prusik …


    Rekordpreise und Prognosen für 2026


    Die Ankäufe der NBP fielen mit historischen Rekordpreisen für Gold zusammen. Obwohl sich das Wachstum der Notierungen im Jahr 2026 verlangsamen könnte, bleiben die Prognosen der großen Finanzinstitute optimistisch. Die ING schätzt einen Durchschnittspreis von rund 4.150 USD pro Unze, die Deutsche Bank rechnet mit 4.450 USD und Goldman Sachs hebt seine Prognose auf 4.900 USD an. In einem Szenario mit starker globaler Nachfrage hält J.P. Morgan einen Preis von bis zu 5.300 USD pro Unze für möglich …

    Quelle: Artikel von Glogowski Pawel auf euronews.com

    Für weitere Artikel zu den Goldkäufen der Zentralbanken klicken sie hier.

  • Gold und Silber starten zum Auftakt in die neue Handelswoche erneut durch.

    Vieles deutet mittlerweile darauf hin, dass die Bullen bei Silber dreistellige Kurse sehen wollen. Bei Gold rückt die Marke von 5.000 Dollar mehr und mehr in den Blick der Anleger. Das Problem ist: Die Edelmetalle waren wohl noch nie zuvor in der Geschichte derart politisch getrieben wie aktuell.

    Die Pläne von US-Präsident Donald Trump, Zölle gegen alle Staaten zu verhängen, die sich gegen einen Verkauf Grönlands an die USA aussprechen, haben die Märkte wieder einmal aufgeschreckt. Gold und Silber sind daraufhin nach oben geschnellt. Donald Trump hält die Märkte – und damit auch die Edelmetalle – derzeit in Atem. Egal ob Klage-Drohungen gegen Fed-Chef Jerome Powell oder Machtspiele rund um Grönland: Es vergeht kaum ein Tag, an dem Gold und Silber nicht durch die Politik bewegt werden. Dazu kommt: Auch an den wenigen, eher ruhigeren Tagen überlegen immer mehr Anleger, ob angesichts der sprunghaften Politik nicht doch ein höherer Goldanteil im Portfolio ratsam wäre.

    Hinzu gesellen sich zahlreiche weitere Treiber für den Goldpreis. Angefangen bei der Schuldenproblematik in den USA, aber auch in europäischen Ländern wie Frankreich, über sinkende Zinsen bis hin zu einer nach wie vor drohenden neuen Inflationswelle …

    Gold und Silber befinden sich in einem intakten Aufwärtstrend … die Liste der fundamentalen Treiber ist lang, eine Entspannung nicht in Sicht …

    Quelle: Artikel von Markus Bußler auf deraktionaer.de

  • Vermögen: Analyse: Reform der Erbschaftssteuer ist überfällig

    Wenn Vermögen im Wert von 100 Millionen Euro oder mehr vererbt werden, fällt häufig keine Erbschaftssteuer an. Dem Staat entgehen so schätzungsweise jährlich Einnahmen von 8,8 Milliarden Euro. Matthias Reiche analysiert, warum eine Anpassung der Regelungen im „Jahr der Reformen“ dringend notwendig ist.

    Die SPD hat Konzepte für eine Neuregelung der Erbschaftssteuer vorgelegt.

    Die Union sieht mit den Vorschlägen den Mittelstand gefährdet.

    Eine Neuregelung der Erbschaftssteuer wird nach einem erwarteten Urteil des Bundesverfassungsgerichts unvermeidbar sein.

    Handlungsbedarf unter Koalitionspartnern unbestritten

    Die Union würde dagegen lieber das Urteil abwarten. Und auf gar keinen Fall will sie in den Verdacht kommen, nicht finster entschlossen jede – wenn auch nur scheinbare – Mehrbelastung der Wirtschaft abzuwehren. Dass Handlungsbedarf besteht, wissen jedoch alle Koalitionspartner …

    Quelle: Artikel von Matthias Reiche auf mdr.de

  • Maßnahmen verpuffen: US-Immobilienkrise brodelt – Verkäufer streiken

    Dank der Eingriffe der Trump-Regierung sind die US-Hypothekenzinsen zuletzt gesunken. Doch die Krise hält an. Denn die Zinsen sind nur ein kleiner Teil des Problems …

    Der US-Immobilienmarkt bleibt 2026 eine schwierige Herausforderung – trotz eines ersten Hoffnungsschimmers in Form sinkender Hypothekenzinsen. US-Präsident Donald Trump hat kürzlich ein 200 Milliarden US-Dollar schweres Programm angekündigt, bei dem Hypotheken-Anleihen gekauft werden sollen, um die Zinsen zu senken …

    Die Hauspreise sind nach wie vor für die meisten Interessenten zu hoch. Das liegt vor allem auch daran, dass zahlreiche Hausbesitzer ihre Hypotheken während der Niedrigzinsphase refinanziert haben und jetzt äußerst niedrige Zinsen zahlen. Wenn sie jetzt ihre Häuser verkaufen und etwas Neues kaufen würden, müssten sie zu deutlich höheren Zinsen refinanzieren. Dies führt zu einem chronischen Mangel an zum Verkauf stehenden Häusern, was die Preisdynamik weiterhin stützt. Experten sagen, dass, selbst wenn die Zinsen weiter sinken, die Preise nicht sofort nach unten gehen werden …

    Aber langfristig betrachtet ist diese Maßnahme nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein. Denn der Markt ausstehender US-Hypotheken hat ein Volumen von 14,5 Billionen US-Dollar (oder 14.500 Milliarden US-Dollar). Wenn die von der Regierung unterstützten Finanzinstitute Fannie Mae und Freddie Mac jetzt Hypotheken-Anleihen über 200 Milliarden US-Dollar kaufen, entspricht das 1,4 Prozent des Gesamtmarktes.

    Ein Eingriff in dieser Größenordnung dürfte kaum Einfluss auf die Krise am US-Immobilienmarkt haben …

    Quelle: Artikel von Ingo Kolf auf wallstreet-online.de

  • Größter Crash seit Jahrzehnten: US-Dollar ist deutlich schwächer als viele glauben

    Gemessen an seiner Bedeutung für den Welthandel war 2025 für den US-Dollar das zweitschwächste Jahr seit dem Ende des Bretton-Woods-Systems. Eine Besserung der Lage ist nicht in Sicht.

    Nur auf den ersten Blick wirkte der US-Dollar zuletzt erstaunlich stabil. Seit dem Sommer 2025 bewegte sich der Dollar-Index (DXY) in einer engen Spanne, echte Trendbewegungen blieben aus. Doch dieses Bild täuscht. Der Rückgang war deutlich gravierender, als Marktteilnehmer wahrgenommen haben. Denn die Verluste der Währung verlagerten sich nur weg von den großen Industrieländern und hin zu den Schwellenländern.

    Der handelsgewichtete US-Dollar, der eine deutlich breitere Entwicklung umfasst als der DXY und relevanter für globale Kapitalflüsse ist, fiel über das gesamte Jahr hinweg weiter, erklärt George Saravelos, weltweiter Leiter FX-Analyse bei der Deutschen Bank. Auf dieser Basis verzeichnete der Greenback 2025 den zweitgrößten Jahresverlust seit dem Ende des Bretton-Woods-Systems Anfang der 1970er Jahre …

    Im Zentrum stehen mehrere Faktoren. Zum einen ist die US-Devise nicht länger die höchstverzinsliche Währung unter den großen Volkswirtschaften. Während die US-Notenbank die Zinsen gesenkt hat, bieten Länder wie Norwegen, Großbritannien und Australien höhere Renditen. Dieser Verlust des Renditevorteils entzieht dem US-Dollar einen seiner wichtigsten Stützpfeiler …

    Ein guter Frühindikator für den schwachen US-Dollar stellen die Edelmetallpreise dar. Sie zeigen Änderungen und den Start von Schwächeperioden meist besonders schnell an und legen zu, wenn das Vertrauen in Papierwährungen nachlässt. Tatsächlich notiert Gold nahe Rekordständen und auch der Silberpreis ist zuletzt regelrecht explodiert. Bemerkenswert ist zudem, dass der Greenback trotz geopolitischer Spannungen keine nachhaltige Safe-Haven-Rallye schafft …

    Quelle: Artikel von Ingo Kolf auf wallstreet-online.de

  • Gold und Silber mit neuem Rekord: Darum lohnt sich jetzt trotzdem noch ein Kauf

    So manchem Kapitalmarktexperten dürfte die Rekordfahrt bei Gold und Silber „unheimlich“ werden. Ungeachtet der starken Performance sprechen die nachfolgenden Argumente weiterhin für deren Kauf.

    Die beiden monetären Edelmetalle Gold und Silber profitieren von ihrem Ruf als Krisenwährungen und überzeugen auch im neuen Jahr durch das Markieren neuer Allzeithochs. Selbst wenn technische Korrekturen auf dem erhöhten Niveau selbstverständlich möglich sind, bleiben die langfristigen Perspektiven für Gold und Silber ausgesprochen gut …

    Parallel dazu haben sich die geopolitischen Risiken 2026 weiter verschärft und sind ein wesentlicher Treiber für die starke Nachfrage nach sicheren Häfen. Kriege und Konflikte in der Ukraine, Russland, Venezuela, Iran und Taiwan unterstreichen die Unsicherheit in der Weltwirtschaft und befeuern die Attraktivität von Gold und Silber als Absicherungsinstrumente. In Zeiten, in denen Lieferketten, Rohstoffströme und internationale Beziehungen instabil sind, suchen Anleger verstärkt Zuflucht in Vermögenswerten ohne Kontrahentenrisiko.

    Ein weiterer struktureller Einflussfaktor ist die zunehmende Entdollarisierung der globalen Finanzarchitektur. Europäische und US-Sanktionen gegen autokratisch regierte Staaten haben den Trend verstärkt, sich von Reservewährungen wie Euro und Dollar zu lösen. Viele Zentralbanken stocken deshalb ihre Goldreserven auf, um geopolitische Risiken und Währungsvolatilitäten zu mindern. Dies ist keine kurzfristige Mode, sondern ein tiefgreifender Wandel, der sich 2026 weiter fortsetzen (oder gar verstärken) dürfte …

    Quelle: Artikel von Jörg Bernhard auf boerse-online.de

  • Keine Angst vor Kursverlusten bei Gold und Silber

    Anpassungen in Rohstoff-Indizes könnten auf die rasant gestiegenen Preise der Edelmetalle drücken. Anleger sollten sich davon nicht verunsichern lassen, meint Martin Müller.

    Der Goldpreis steigt und steigt. Gold hortende Zentralbanken, sinkende Zinsen, ein schwacher Dollar und geopolitische Krisen haben das Edelmetall im vergangenen Jahr um knapp zwei Drittel verteuert. Es war der größte Jahresgewinn seit 1979. Und in diesem Jahr ist der Preis schon wieder um vier Prozent geklettert.

    Noch rasanter gestiegen ist der Silberpreis. Seit dem Sommer hat er sich mehr als verdoppelt.

    Trotz der angespannten Weltlage, die viele Anleger dazu bewegt, vor allem Gold als Krisenwährung zu kaufen, müssen sich Investoren in den kommenden Tagen nun womöglich aber auf Verluste einstellen. Analysten verschiedener Banken schätzen, dass Fonds bis zum Ende kommender Woche Gold und Silber im Wert von mehreren Milliarden US-Dollar verkaufen müssen. Ein Grund zur Sorge ist das dennoch nicht.

    Hinter den erwarteten Milliardenverkäufen steckt eine jährliche Anpassung wichtiger Rohstoffindizes. Konkret geht es vor allem um den Bloomberg Commodity Index – kurz: BCOM. Immer im Januar passt der Indexanbieter die Größenverhältnisse von Gold, Silber, Öl, Sojabohnen oder Weizen an die eigenen Zielwerte an …

    Quelle: Artikel von Martin Müller auf handelsblatt.com

  • Turbulenzen der Fed treiben Gold auf Rekordhoch

    Gold erreicht zu Wochenbeginn wegen der angespannten Lage im Iran und der Unsicherheit über die Unabhängigkeit der Notenbank Fed ein Rekordhoch.

    Der Goldpreis ist am Montagmorgen auf ein neues Allzeithoch von fast 4600 US-Dollar (etwa 3665 Franken) pro Feinunze geklettert. Das entspricht einem Plus von rund 1,5 Prozent.

    Seit Beginn des Jahres 2026 ist der Goldpreis bereits um sechs Prozent gestiegen. Im gesamten Jahr 2025 hatte er laut «Finanzen.net» sogar um 65 Prozent zugelegt …

    Geopolitik und Unsicherheit der Fed treiben Nachfrage und Preise weiter an


    Marktbeobachter sehen in der Kombination aus geopolitischen Spannungen und Fed-Unsicherheit einen perfekten Sturm für Gold. Auch Silber profitiert von der Entwicklung und verteuerte sich am Montag um 4,5 Prozent auf 83,45 Dollar.

    Experten rechnen mit einer anhaltend hohen Nachfrage nach Edelmetallen. Die Unsicherheit über die Unabhängigkeit der Fed könnte weitere Schockwellen durch die Finanzmärkte senden, warnt das österreichische Bankhaus Spängler.

    Goldman Sachs schätzt laut «Philoro», dass jeder zusätzliche Basispunkt Gold-Anteil in US-Portfolios den Preis um 1,4 Prozent steigern könnte. Mit dem aktuellen Rekordniveau baut Gold seine Position als gefragteste Anlageklasse weiter aus.

    Quelle: Artikel von Maja Bojic auf nau.ch

  • Investmentbank sagt unglaubliche Entwicklung beim Goldpreis voraus

    Konkret soll der Goldpreis laut der Analyse der UBS bis zum Ende des Quartals die Marke von 5.000 US-Dollar erreichen. Dominic Schnider, Leiter des Rohstoffbereichs bei UBS Wealth Management, sieht im Anschluss zwar einen Rückgang bis zum Jahresende auf 4.800 US-Dollar, doch dennoch wäre dies eine sehr starke Entwicklung. Allgemein zeigt sich das Geldhaus für die Rohstoffmärkte bullisch.

    „Rohstoffe werden 2026 eine wichtigere Rolle in Portfolios spielen“, schrieb Schnider in einer Mitteilung. „Unsere Prognosen deuten auf attraktive Renditen hin, die durch Ungleichgewichte zwischen Angebot und Nachfrage, erhöhte geopolitische Risiken und langfristige Trends wie die globale Energiewende gestützt werden …

    Auch andere Analysten optimistisch


    Mit dieser Einschätzung ist die UBS übrigens nicht allein. Auch andere große Investmentbanken wie die Bank of America, HSBC und Société Générale haben in Studien die Möglichkeit eines Anstiegs auf 5.000 US-Dollar im Jahresverlauf 2026 ins Spiel gebracht.

    Dennoch sehen manche Experten sogar höhere Kurssteigerungen als möglich an …

    Quelle: Artikel von Johann Werther auf boerse-online.de

  • Brisanter Bericht des Militärgeheimdienstes: Klarer geht’s nicht: Dänemark stuft USA erstmals als nationales Sicherheitsrisiko ein

    Klarer geht es nicht: Der dänische Militärgeheimdienst hat die Vereinigten Staaten unter Präsident Donald Trump erstmals als potenzielle Bedrohung für die nationale Sicherheit und die Sicherheitslage in Europa insgesamt eingestuft …

    Neben Russland und China nennt der Bericht in ungewöhnlich deutlicher Form auch die USA. Kritisch sieht der Dienst insbesondere die wachsende Unsicherheit über die Rolle der Vereinigten Staaten als Garant der europäischen Sicherheit.

    Washington setze wirtschaftliche Instrumente wie die Androhung hoher Zölle ein und schließe inzwischen auch militärische Mittel gegenüber Partnern nicht mehr aus …

    Dänemark geht davon aus, dass die militärische Bedrohung durch Russland 2026 zunehmen wird
    Belastet sind die Beziehungen zwischen Dänemark und den USA seit Längerem durch das Interesse von Präsident Donald Trump an Grönland – der rohstoffreichen und strategisch wichtigen Arktisinsel, die zum Königreich Dänemark gehört.

    Zudem zählt Dänemark zu den europäischen Staaten, die einen von den USA unterstützten Friedensplan für die Ukraine ablehnen, da dieser Russland in zentralen Punkten entgegenkommen würde. Gleichzeitig betont der Bericht, dass der Krieg zwischen Russland und der Ukraine weiterhin der entscheidende Faktor für die europäische Sicherheitslage sei …

    Quelle: Artikel von Stephan Hartmann auf nordisch.info

  • Frühwarnsystem schlägt an: Silber explodiert, Gold warnt: Der System-Reset rückt näher

    Gold und Silber senden wieder jene Signale, die Anleger in unruhigen Zeiten nicht ignorieren sollten. Während die Welt auf Zinsen, Wachstum und geopolitische Risiken starrt, laufen Edelmetalle still, aber entschlossen nach oben – als würde der Markt bereits eine neue Phase vorbereiten. Wer jetzt nur auf kurzfristige Kursschwankungen schaut, übersieht womöglich den größeren Trend: Es geht um Vertrauen, Kaufkraft und die Frage, wie stabil das Fundament des Finanzsystems wirklich noch ist.

    Gold und Silber schlagen Alarm

    In ihrer neuen Analyse mit dem Titel „Wenn sich Silber verdreifacht, wird das System zurückgesetzt“ entwirft Bravos Research ein makroökonomisches Szenario, das so dramatisch wirkt wie ein Kapitel aus den Geschichtsbüchern – und sich nach Einschätzung der Analysten derzeit erneut abzeichnet. Der Aufhänger: In mehreren historischen Episoden, etwa im Römischen Reich um 284 n. Chr., in Holland 1815 und in Großbritannien 1931, hätten sich Gold und Silber wenige Jahre vor einem tiefgreifenden wirtschaftlichen Neustart jeweils ungefähr verdreifacht. Genau dieses Muster, so die These, sei heute wieder zu beobachten …

    Der Kern der Argumentation basiert auf der Verschuldungsdynamik der USA. Die Gesamtschulden – privat und staatlich – seien seit den 1980er-Jahren von rund 160 Prozent auf etwa 400 Prozent des BIP gestiegen. Eine Rückzahlung in realen Größenordnungen erscheint aus Sicht der Analysten unwahrscheinlich. Die Finanzkrise 2008 habe zwar Haushalte zur Entschuldung gezwungen, doch das Gesamtproblem sei nicht gelöst worden: Es habe lediglich den Besitzer gewechselt …

    Quelle: Artikel von Stefan Jäger auf finanzmarktwelt.de

  • „10.000 Euro – was soll ich damit anfangen?“: Der Schock der beraubten Sparkassen-Opfer

    Mehr als 2500 Kunden der Sparkasse Gelsenkirchen sind bei einem Einbruch in die Bank geschädigt worden. Offenbar trifft das besonders türkischstämmige Bewohner.
    Der Albtraum wird real. „Mir geht es ganz scheiße. Ich bin seit zwei Tagen nur am Weinen“, sagt eine Frau, als sie in Gelsenkirchen-Buer vor den verschlossenen Türen der Sparkasse steht. Sie zählt zu den rund 2500 Betroffenen, deren Schließfächer von unbekannten Tätern aufgebrochen wurden, um die Wertsachen zu stehlen.

    Für die Gelsenkirchnerin droht damit ein Lebenstraum zu platzen. „Meine ganzen Goldsachen von der Hochzeit und was ich für die Kinder dazu gekauft habe, waren in dem Schließfach“, erzählt sie entsetzt.

    Eine Begleiterin erläutert, dass in der von der Gastarbeitergeneration geprägten Ruhrmetropole viele türkischstämmige Bewohner den Schmuck als Wertanlage in den Schließfächern aufbewahrten. So kam auch ihre Freundin auf ein Vermögen von rund 70.000 Euro. „Ich hatte den Traum, ein Haus zu kaufen. Den haben sie mir weggenommen“, sagt sie …

    Schadenssumme nur grober Schätzwert
    Zumal das Ausmaß noch nicht klar ist. Denn beim nun kommunizierten Schätzwert von 30 Millionen Euro Schaden handelt es sich lediglich um die Versicherungssumme. Die Gespräche am Tatort zeigen, dass einige Gelsenkirchener über deutlich größere Vermögenswerte verfügen. Gerüchte gehen bis hin zu fünf Kilogramm Gold und 300.000 Euro Bargeld in einem der mehr als 3000 Schließfächer …

    Quelle: Artikel von Niklas Golitschek auf focus.de

  • Krypto-Experte lässt aufhorchen: Ist in Wahrheit Ethereum das digitale Gold?

    Der bekannte Krypto-Autor und Analyst William Mougayar hat mit einem aktuellen Beitrag eine Debatte angestoßen, die in der Branche seit Monaten unterschwellig präsent ist. Warum verhält sich Bitcoin in diesem Marktzyklus nicht wie das oft zitierte „digitale Gold“? Während klassische Absicherungsinstrumente wie Gold und Silber deutlich von makroökonomischen Unsicherheiten profitieren, bleibt eine vergleichbare Reaktion bei Bitcoin bisher aus. Wenn das so bleibt, wird es schwierig, Investoren bei Laune zu halten.

    Entkopplung von Gold


    Gold und Silber konnten in den vergangenen Quartalen spürbar zulegen. Gründe dafür sind unter anderem die anhaltende Geldmengenausweitung, geopolitische Spannungen sowie Unsicherheiten rund um Staatsverschuldung und Fiskalpolitik. In früheren Zyklen galt Bitcoin als digitales Gegenstück zu Edelmetallen, ein Wertaufbewahrungsmittel, das sich gerade in Krisenzeiten bewähren sollte …

    Gold habe seinen Status über Jahrzehnte hinweg immer wieder unter Beweis gestellt, indem es Krisen nicht nur überstanden, sondern gestärkt aus ihnen hervorgegangen sei. Bitcoin hingegen scheine diesen Belastungstest in diesem Zyklus nicht in gleicher Weise zu bestehen …

    Die Finanzmärkte befinden sich in einer heiklen Phase. Während die Kurse an den Aktienmärkten ins Rutschen geraten und sich immer mehr Stimmen vor einer globalen Finanzkrise warnen, erlebt Gold eine historische Rallye …

    Gold mit Rekordlauf – Anleger flüchten aus Fiat

    Laut mehreren Analysten wird die Nachfrage nach Gold inzwischen als „nahezu unelastisch“ bezeichnet – Anleger kaufen unabhängig vom Preisniveau. Der bekannte Finanzkommentator Peter Schiff sieht darin ein unmissverständliches Warnsignal: „Dieser Anstieg deutet wahrscheinlich auf eine US-Dollar- und Souveränschuldenkrise im nächsten Jahr hin, die die Finanzkrise von 2008 wie einen Sonntagsspaziergang aussehen lässt.“ …

    Quelle: Artikel von Manuel Lippitz auf finance.yahoo.com

  • Schulden müssen runter: Italiens Kleinanleger zittern vor drohender Straf-Steuer auf Gold

    Goldrausch in der italienischen Haushaltsdebatte: Das Parlament diskutiert über die Eigentümerschaft von Goldreserven und die Einführung einer Goldsteuer auf private Bestände.

    Italien ist nach den Vereinigten Staaten und Deutschland der weltweit drittgrößte Halter von Goldreserven. Rund 2452 Tonnen Gold werden von der italienischen Zentralbank, der Banca d’Italia, zum Zwecke der Währungsstabilität verwaltet …

    Italiens Bürger besitzen 5000 Tonnen Gold


    Ein beeindruckendes Vermögen, das trotz hoher Staatsverschuldung das Vertrauen von Investoren in das italienische Finanzsystem stärkt. Und auch im privaten Bereich spielt Gold in Italien traditionell eine große Rolle: Private Haushalte verwalten laut Schätzung etwa 4500 bis 5000 Tonnen Gold in Form von Goldschmuck oder Anlagegold …

    Die Diskussion über eine mögliche Goldsteuer – Einnahmen bis 2 Milliarden Euro möglich


    Parallel zur Debatte über die Reserven der Banca d’Italia wird im Zusammenhang mit dem Haushaltsgesetz 2026 die Einführung einer Goldsteuer auf private Goldbestände ohne Kaufbelege geprüft. Der Vorschlag, der auf Abgeordnete der Parteien Lega und Forza Italia zurückgeht, sieht in einem ersten Schritt die Durchführung eines freiwilliges steuerlichen Bewertungsverfahren für private Besitzer nicht dokumentierter Goldbestände vor, sowie, in einem zweiten Schritt, die einmalige Besteuerung mit einem ermäßigten Steuersatz von 12,5 Prozent …

    Quelle: Artikel von Trixie Alexandra Bastian auf focus.de

  • Edelmetall: Kapitalertragssteuer bringt Bewegung auf den Goldmarkt

    Noch nie hatten Goldhändler im Land so volle Terminkalender. In den letzten Wochen des Jahres haben viele Belgier ihr Anlagegold verkauft – aus Angst vor der neuen Kapitalertragssteuer. Was als steuerliche Anpassung gedacht war, hat eine regelrechte Verkaufswelle ausgelöst. Einige Händler sprechen offen von Panik.

    Für Goldanleger hätte es eigentlich kaum besser laufen können. Der Preis des Edelmetalls hat ein außergewöhnlich starkes Jahr hinter sich …

    Quelle: grenzecho.net

  • Die Gold-Prognose für 2026 der Analysten von J.P. Morgan hat es in sich

    Gold hat 2025 mit einem fulminanten Höhenflug für Furore gesorgt – doch Experten sehen das Ende der Rallye noch lange nicht erreicht. J.P. Morgan prognostiziert für die kommenden Jahre neue Allzeithochs und erwartet eine anhaltend hohe Nachfrage …

    Gold-Expertin: „Nachfrage bis Ende 2026 auf rund 5000 US-Dollar je Unze“


    Auslöser für den Boom waren insbesondere Handelsunsicherheiten, eine geringere Nachfrage nach dem US-Dollar sowie verstärkte Käufe durch Zentralbanken. Diese Faktoren schufen ein ideales Umfeld für den historischen Preisanstieg …

    Auch für das Jahr 2026 zeichnen sich laut J.P. Morgan keine Anzeichen einer Trendwende ab. Die Experten erwarten, dass die strategische Diversifizierung von Zentralbanken und Investoren zugunsten von Gold weiter anhält.

    „Wir gehen davon aus, dass die Nachfrage Gold bis Ende 2026 auf rund 5000 US-Dollar je Unze treiben wird“, sagt Natasha Kaneva, Leiterin Global Commodities Strategy bei J.P. Morgan.

    Gold-Preis: Bis Ende 2027 auf etwa 5400 US-Dollar


    Im Detail rechnet das Institut damit, dass der Goldpreis im letzten Quartal 2026 durchschnittlich 5055 US-Dollar erreichen und bis Ende 2027 auf etwa 5400 US-Dollar steigen könnte.

    Die zugrunde liegenden Trends gelten als intakt und dürften den Goldmarkt weiterhin stützen.

    Quelle: focus.de

  • 6.000 Dollar je Unze: Yardeni sieht Gold vor historischem Sprung

    Investing.com – Der starke Anstieg der Edelmetallpreise hat aus Sicht von Yardeni Research weniger mit einer wieder anziehenden Weltkonjunktur zu tun als mit wachsenden makroökonomischen und politischen Sorgen. Das Analysehaus hat deshalb seinen Ausblick für Gold deutlich angehoben …

    Gold verteuerte sich binnen eines Jahres um rund 69 Prozent. Damit blieb das Edelmetall zwar hinter den noch kräftigeren Kursgewinnen von Silber, Platin und Palladium zurück, doch gerade dieser Umstand spreche gegen die These einer von der Industrie getriebenen Rally, argumentieren die Strategen von Yardeni. Basismetalle, die enger mit der globalen Industrieproduktion verknüpft sind, hätten deutlich weniger zugelegt …

    Vor diesem Hintergrund hob Yardeni sein Kursziel für Gold zum Jahresende 2026 auf 6.000 Dollar je Feinunze an. Zuvor hatten die Analysten 4.000 Dollar bis Ende 2025 und 5.000 Dollar bis Ende 2026 für realistisch gehalten. Der Schritt erfolgte, nachdem der Goldpreis zuletzt die Marke von 4.500 Dollar überschritten hatte.

    An der langfristigen Einschätzung hält das Haus fest: Bis zum Ende des Jahrzehnts könne Gold auf 10.000 Dollar steigen. Zwar entwickelten sich Gold und der S&P 500 kurzfristig oft gegenläufig, über längere Zeiträume hätten beide jedoch bemerkenswert ähnliche Aufwärtstrends gezeigt.

    Quelle: Artikel von Mirko Richter auf investing.com

  • Gold und Silber: Neue Rekordhochs – Rally ohne Ende?

    Gold und Silber kennen derzeit einfach kein Halten. Beide Edelmetalle haben zuletzt neue Rekordmarken erklimmen können. Gold notiert erstmals über der Marke von 4.400 Dollar, Silber nur knapp unter 70 Dollar. Seit dem Jahresbeginn stehen mittlerweile Kurszuwächse von fast 70 Prozent bei Gold und fast 140 Prozent bei Silber zu Buche.

    Auf Jahressicht präsentiert sich Gold extrem stark: Bei gut 4.410 Dollar wurde eine neue Rekordmarke gesetzt. Kurz vor dem Jahresende summiert sich das Plus auf rund 68 Prozent. Damit gehört das Edelmetall zu den besten Anlageklassen des Jahres und steuert auf den höchsten Jahresgewinn seit Ende der 1970er-Jahre zu. Damals hatte sich der Goldpreis innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt.

    Noch dynamischer verlief die Entwicklung bei Silber. Der Preis erreichte ebenfalls ein neues Rekordhoch bei 69,44 Dollar und liegt seit Jahresanfang inzwischen rund 140 Prozent im Plus …

    Treiber der Rally sind mehrere Faktoren. In einem Umfeld politischer Spannungen suchen viele Investoren gezielt Sicherheit – Edelmetalle profitieren traditionell von dieser Rolle. Zusätzlich haben zahlreiche Zentralbanken ihre Goldreserven weiter ausgebaut und damit für eine stabile Nachfrage gesorgt.

    Der Blick nach vorn bleibt konstruktiv. Branchenvertreter rechnen auch in den kommenden Jahren mit einem festen Preisniveau. Sinkende Zinserwartungen, geopolitische Risiken und die anhaltende Kauflaune der Notenbanken gelten als solides Fundament …

    Quelle: Artikel von Marion Schlegel auf deraktionaer.de

  • Bitcoin ist gescheitert, sagt Experte – darum könnte die Kryptowährung weiter fallen

    Der Kurs der Kryptowährung Bitcoin stand zuletzt massiv unter Druck. Nun sieht ein US-Ökonom die Kryptowährung sogar als gescheitert an. Das steckt dahinter, und darum ist mit weiter fallenden Kursen zu rechnen.

    Eigentlich könnte das Umfeld für den Bitcoin nicht besser sein. Die Zinsen in den USA sind gesunken, die Fed beginnt, Geld zu drucken, und die Unsicherheit ist hoch, was das digitale Gold eigentlich treiben sollte.

    Dennoch fällt der Kurs und US-Ökonom Peter Schiff sieht die Kryptowährung daher als gescheitert an.

    Bitcoin ist gescheitert, sagt Experte
    Auf der Social-Media-Plattform X schrieb er kürzlich: „Die Rückkehr der Fed zur quantitativen Lockerung löste einen Exodus aus dem Dollar hin zu Gold und Silber aus.” Weiter führte er aus: „Es gab keinen Exodus hin zu Bitcoin, das sogar noch stärker als der US-Dollar abgewertet wurde.”

    Quelle: boerse-online.de

  • Beste Performance seit 1979: Wann knackt Gold die 5.000 Dollar-Marke?

    Nach einem kurzen Luftholen zieht der Goldpreis zuletzt wieder an. Warum das Interesse an dem Edelmetall ungebrochen bleibt, wie hoch der Preis noch klettern könnte und wie Anleger daran teilhaben können, darüber spricht Nancy Lanzendörfer mit Kemal Bagci von der BNP Paribas.

    Quelle: n-tv.de

  • Silberpreis auf Rekordjagd: Rallye setzt sich fort

    Silberpreis kennt kein Halten: Mit dem Durchbrechen der 60 US-Dollarmarke setzt das Edelmetall seine Rekordjagd fort. Die beeindruckende Performance in diesem Jahr übertrifft dabei sogar die Entwicklung von Gold …

    Experten sehen die Entwicklung als Ergebnis eines Zusammentreffens von starker industrieller Nachfrage und spekulativen Kapitalzuflüssen …

    Edelmetallexperten führen die sensationelle Rallye bei Silber auf eine Reihe von Marktfaktoren zurück, die auch für die Zukunft noch viel Potenzial beim Silberpreis vermuten lassen …

    Im Silbermarkt herrscht ein strukturelles Angebotsdefizit, bei dem nicht nur die physischen Lagerbestände knapp sind, sondern auch die Minenproduktion mit der hohen Nachfrage nicht mehr Schritt halten kann. Die industrielle Nachfrage nach Silber steigt, denn Silber ist ein unverzichtbarer Rohstoff in Zukunftstechnologien. Der Boom bei Solarenergie, Elektronik (KI) und Elektrofahrzeugen sorgt für eine massive, strukturelle Nachfrage. Außerhalb der industriellen Nutzung profitiert Silber in Zeiten globaler wirtschaftlicher Unsicherheiten auch von seiner Rolle als Krisenwährung, ähnlich wie Gold …

    Quelle: Artikel von Stephanie Schoen auf merkur.de

  • Die FOCUS-online-Debatte: Gold und Silber statt Stablecoins – Leser zweifeln an digitaler Währung

    Kryptowährungen, Stablecoins und staatliche Digitalwährungen – Die Community diskutiert Risiken, Chancen und das Vertrauen ins Geldsystem …

    Kryptowährungen, Stablecoins, digitaler Euro: Digitale Währungen stoßen bei vielen Lesern auf Ablehnung. Kritik gibt es am aktuellen Geldsystem und an der Schuldenpolitik. Ein Teil der User warnt vor Risiken, während andere Leser vor allem Kryptowährungen und Stablecoins für instabil und gefährlich halten …

    Kritik an Geldsystem und Schuldenpolitik
    Ein Teil der Kommentatoren interpretiert digitale Währungen als Reaktion auf hohe Staatsverschuldung. Hintergrund ist, dass Industriestaaten seit Jahren mit steigenden Schuldenquoten arbeiten, während Zentralbanken ihre Geldpolitik ausgeweitet haben …

    Kritik an staatlicher Digitalwährungspolitik
    Viele Leser äußern Misstrauen gegenüber staatlichen Digitalwährungen und befürchten Überwachung oder politische Steuerung. Der geplante digitale Euro befindet sich derzeit in einer Prüf- und Vorbereitungsphase …

    Skepsis gegenüber Geldwert und Währungsstabilität
    Mehrere Kommentare stellen moderne Währungen grundsätzlich infrage und setzen auf Gold oder Silber …

    Quelle: Artikel von Fabienne Rzitki auf focus.de

  • Silber und Gold: So krass könnten die Edelmetalle 2026 steigen

    Bei den Krisenwährungen Gold und Silber winkt die beste Jahresperformance seit vielen Jahrzehnten – und die Party könnte sich nach Ansicht zahlreicher Experten auch im nächsten Jahr fortsetzen …

    Silber mit viel „Luft nach oben“
    Als erneuter Outperformer und Highflyer könnte sich im neuen Jahr erneut der „kleine Bruder“ Silber erweisen. Analysten der Saxo Bank haben dem Silberpreis in einem kürzlich veröffentlichten Update für 2026 dank einer „seltenen Marktkonstellation“ ein bullishes Szenario in Aussicht gestellt. Dieses sei auf die Geldpolitik, Angebotsverknappung und eine hohe physische Nachfrage zurückzuführen. Außerdem betrachten die Saxo-Strategen die jüngste Aufnahme von Silber in die US-Liste kritischer Mineralien als marktrelevanten Katalysator. Anhaltende physische Knappheiten durch den fortschreitenden Lagerbestandsabbau in London und an anderen Handelsplätzen sollten sich ebenfalls als Unterstützungsargument für Silber erwiesen …

    Quelle: Artikel von Jörg Bernhard auf boerse-online.de







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