Die von der Union versprochene Wirtschaftswende ist abgesagt. Wirtschaftsministerin und CDU-Politikerin Reiche stellt nur noch leichtes Wachstum in Aussicht – trotz gigantischer Neuverschuldung, die die Union doch angeblich verhindern wollte …
Das leichte Plus ist fast ausschließlich auf die Rekordschulden für Infrastruktur und Rüstung zurückzuführen. Rund 180 Milliarden Euro nimmt der Bund 2026 an neuen Schulden auf. Das Wachstum ist teuer erkauft und dazu auch noch so überschaubar wie wackelig …
Die immensen, anhaltenden Verwerfungen im Welthandel treffen Deutschlands exportorientierte Wirtschaft hart und legen strukturelle Probleme wie hohe Produktionskosten, Abgabenlast und fehlende Arbeitskräfte schonungslos offen …
Mit immer weniger Arbeitnehmern auf eine wachsende Zahl an Rentnern steigt der Druck auf die ohnehin hohen Lohnabgaben weiter …
Das Preisniveau in Deutschland ist im Vergleich zu 2019 um etwa 20 Prozent gestiegen, während die Reallöhne leicht unter dem Niveau von 2019 liegen. Sprich: Weite Teile der (arbeitenden) Bevölkerung sind in den letzten Jahren spürbar ärmer geworden …
China importiert immer weniger aus Deutschland, verdrängt deutsche Unternehmen aus anderen Märkten und braucht Deutschland zunehmend nur noch als Absatzmarkt für die eigenen Produkte – oft staatlich bezuschusst und daher konkurrenzlos günstig …
„Die privaten Investitionen sind seit 2019 um 11 Prozent zurückgegangen“, ergänzt Reiche bei der Vorstellung des Berichts die Liste des Schreckens …
Quelle: Artikel von Sebastian Huld auf n-tv.de
