Goldbarren als Vermögenssicherung

Schlagwort: Schattenbanken

  • Überhitzter Kreditmarkt: BlackRock senkt Private Loan-Wert von 100 auf 0 – zweiter Fall in kurzer Zeit

    Eine Überhitzung des Kreditmarktes, die sich jahrelang aufgestaut hat und nun zum Problem wird? Ein außer Kontrolle geratenes Schattenbankensystem, das gewaltige Risiken birgt? Nun, solange Private Loans, also Kredite außerhalb des normalen Bankgeschäfts, von Fondsgesellschaften mit von Anlegern eingesammelten Geldern herausgereicht werden, liegt das Ausfallrisiko bei diesen Anlegern, und nicht bei einer Bank, die ins Wanken geraten kann. Der Fall BlackRock zeigt aktuell: In kurzer Zeit fällt ein – wenn auch kleiner – Kredit aus, von 100 auf 0 bewertet.

    BlackRock hat den Wert eines Privatkredit-Engagements (Private Loan) nur drei Monate, nachdem er mit 100 Cent pro Dollar bewertet worden war, auf null reduziert. Dies ist bereits der zweite plötzliche Ausfall, der kürzlich die Privatkredit-Abteilung des Unternehmens getroffen hat. Dazu berichtet Bloomberg News, der Kredit in Höhe von rund 25 Millionen US-Dollar an Infinite Commerce Holdings, einen sogenannten Amazon-Aggregator, der Online-Verkäufer von Produkten von Spa-Behandlungen bis hin zu Glühbirnen aufkauft, ist nun wertlos, wie BlackRock TCP Capital Corp in den letzte Woche veröffentlichten Unterlagen für das vierte Quartal berichtete. Der Fonds hatte die nachrangigen Verbindlichkeiten im dritten Quartal mit 100 Cent pro Dollar bewertet …

    Diese Maßnahmen verstärken die wachsenden Bedenken hinsichtlich Zahlungsausfällen und Zeichnungsstandards auf dem 1,8 Billionen Dollar schweren Markt für private Kredite. Die enormen Investitionen der Branche in Softwareunternehmen, die durch KI bedroht sind, haben zu beispiellosen Rücknahmeforderungen durch nervöse Anleger geführt. Blackstone gab am Montag bekannt, dass man es Anlegern ermöglichen werde, rekordverdächtige 7,9 % der Anteile aus seinem Flaggschiff-Fonds für private Kredite zurückzugeben …

    Quelle: Artikel von Claudio Kummerfeld auf finanzmarktwelt.de

  • Börsen-Experte erklärt: Wir erleben gerade den Wandel zu einer völlig neuen Finanz-Ordnung

    Steigende Märkte und Gold auf Rekordniveau, während Schulden und Vertrauen kippen. Warum diese Phase gefährlicher werden könnte als 2000 und 2008.
    Die Finanzmärkte befinden sich in einer der volatilsten Phasen des 21. Jahrhunderts. Gold markiert neue Allzeithochs, Silber steigt noch schneller, während Aktienindizes weiter nach oben klettern.

    Doch der Eindruck trügt: Der Aufschwung wirkt fragil, entkoppelt von der Realwirtschaft und zunehmend von Hoffnung statt Fundamentaldaten getragen.

    Wir erleben den Wandel in eine neue finanzielle Ordnung

    Gleichzeitig verschärfen sich geopolitische Spannungen, alte Machtverhältnisse verschieben sich, und das Vertrauen in zentrale Institutionen nimmt sichtbar ab.

    Was wir derzeit erleben, ist weniger ein klassischer Marktzyklus als vielmehr der Übergang in eine neue finanzielle Ordnung.

    Anders als 2000 oder 2008: Komplettes Fundament unter Druck

    Der entscheidende Unterschied zu früheren Krisen liegt im Ort der Überlastung. Im Jahr 2000 platzte die Technologieblase, während Staatsanleihen stabil blieben. 2008 kollabierte das Bankensystem, doch US-Staatsanleihen fungierten erneut als sicherer Hafen.

    Heute jedoch stehen genau diese Anleihen selbst unter Druck. Mit rund 38 Billionen US-Dollar Schulden und stark steigenden Zinskosten wächst der Zweifel an der langfristigen Tragfähigkeit der US-Finanzen.

    Hinzu kommt die zunehmende Instrumentalisierung des US-Dollars. Sanktionen, Handelsdrohungen und politische Eingriffe haben vielen Staaten vor Augen geführt, dass Dollar-Reserven nicht bedingungslos verfügbar sind.

    Entwicklung ein Ausdruck schwindenden Vertrauens

    Zentralbanken reagieren mit einer schrittweisen Reduzierung ihrer Dollarabhängigkeit und massiven Goldkäufen. Diese Entwicklung ist kein kurzfristiger Trend, sondern Ausdruck schwindenden Vertrauens in das bestehende System.

    Besonders brisant ist die Tatsache, dass Staatsanleihen das Fundament des globalen Finanzsystems bilden. Sie dienen als Sicherheiten, Bewertungsmaßstab und Vertrauensanker. Wird dieses Fundament infrage gestellt, fehlt ein funktionierendes Sicherheitsnetz – ein Szenario, das es in dieser Form weder 2000 noch 2008 gab …

    Es droht mehr als ein gewöhnlicher Abschwung

    Fazit: Was sich abzeichnet, ist kein gewöhnlicher Abschwung. Während frühere Krisen einzelne Sektoren trafen, steht heute das Vertrauen in das gesamte Finanzgefüge auf dem Prüfstand.

    Alte Stabilitätsanker verlieren an Wirkung, politische und geldpolitische Spielräume sind eingeschränkt.

    Anleger sollten sich daher weniger auf schnelle Erholungen verlassen, sondern auf anhaltende Volatilität, strukturelle Umbrüche und eine Phase der Neuordnung einstellen, die die Märkte nachhaltiger verändern dürfte als jede Krise der vergangenen Jahrzehnte …

    Quelle: Artikel von Stefan Feulner auf focus.de

  • Private-Debt-Fonds: Im Schatten wächst die Gefahr einer neuen Finanzkrise – das sollten Anleger wissen

    Private-Debt-Fonds vergeben weltweit Kredite in Billionenhöhe, die weit weniger gut abgesichert sind als solche von Banken. Pleiten aus den USA zeigen, dass das schnell schiefgehen kann – gerade, wenn Sie als Kleinanleger mitmachen …

    Auf die Finanzkrise reagiert


    Die Politik reagierte damit auf die laxe Praxis, die wenige Jahre zuvor zur Finanzkrise geführt hatte. Banken müssen heute Kredite zum Beispiel mit wesentlich mehr Eigenkapital absichern, damit sie nicht in Probleme geraten, wenn Kredite ausfallen. Zudem müssen Kredite strenger geprüft werden, bevor sie genehmigt werden. Solche, deren Rückzahlung als zu unwahrscheinlich gilt, dürfen gar nicht erst ausgegeben werden.

    Weil also Unternehmen dadurch schwerer Geld von Banken bekamen, schritten Private-Debt-Fonds ein. 2024 lag deren Volumen schon 25 mal so hoch bei 2,5 Billionen Euro. Das ist gemessen am gesamten Kreditmarkt noch immer wenig, aber mit vier Prozent mittlerweile ein signifikanter Anteil.

    Der Investment-Riese Blackrock schätzt, dass sich der Markt bis 2030 noch einmal fast verdoppeln könnte …

    Darum sind die Fonds ein Risiko für die Finanzwelt


    Doch weniger regulierte Kredite sind nicht nur für die ausgebenden Fonds ein Risiko, sondern zunehmend auch für den Rest der Gesellschaft. Einen Vorgeschmack darauf gab es im vergangenen Herbst. Da rutschte der Autoteile-Bauer First Brands aus den USA in die Insolvenz. Zwölf Milliarden Dollar Schulden waren für das Unternehmen nicht mehr zu stemmen. Dass es zur Pleite kam, lag auch daran, dass sich First Brands Geld bei privaten Kreditfonds geliehen hatte. Unter anderem wurden dort unbezahlte Rechnungen von Kunden und noch nicht produzierte Waren als Sicherheiten hinterlassen, teils sogar Werte doppelt verpfändet.

    Größter Leidtragender war am Ende die Investmentbank Jefferies, aber auch Großbanken wie Morgan Stanley und JP Morgan Chase, die in entsprechende Kreditfonds investiert hatten. Der Aktienkurs von Jefferies fiel in wenigen Wochen um rund 30 Prozent und hat sich bis heute nicht erholt. Die Kurse anderer Banken rutschten ebenfalls ab, selbst wenn diese nicht aktiv beteiligt waren. Die Angst bei Anlegern stieg, dass auch diese unsichere Privatkredite in ihren Büchern haben könnten …

    Quelle: Artikel von Christoph Sackmann auf focus.de

  • Teure Immobilien: Trump ordnet massive Käufe von Hypothekenanleihen an

    Donald Trump versprach Amerikanern niedrigere Preise – doch das Leben in den USA bleibt teuer. Das setzt den Präsidenten unter Druck. Trump verspricht nun günstigere Immobilienkredite …

    Washington. US-Präsident Donald Trump ordnet einen massiven Ankauf von Hypothekenanleihen an, um damit Immobilienkredite günstiger zu machen. Er weise „seine Vertreter“ an, Immobilienanleihen im Wert von 200 Milliarden US-Dollar zu erwerben, kündigte Trump auf seiner Plattform Truth Social an. Dies werde zu niedrigeren Hypothekenzinsen und monatlichen Zahlungen führen und Immobilienbesitz erschwinglicher machen, schrieb er …

    Trump hatte den Amerikanern im Wahlkampf nach der Inflation infolge der Corona-Pandemie niedrigere Lebenshaltungskosten versprochen – doch Immobilienkredite bleiben trotz mehrerer Zinssenkungen durch die US-Notenbank teuer. Unterdessen macht die Demokratische Partei die hohen Kosten für Verbraucher in den USA zum Thema vor den Kongresswahlen im November, bei denen Trumps Republikaner Einbußen befürchten müssen.

    Quelle: handelsblatt.com

  • 2026 droht die Mutter aller Krisen

    Die Aktienmärkte liefen im vergangenen Jahr weltweit gut. Doch die Angst vor dem nächsten Crash ist groß. Sechs Gefahrenherde, die sich dieses Jahr entzünden könnten …

    Quelle: Artikel von Tim Bartz auf spiegel.de

  • Frühwarnsystem schlägt an: Silber explodiert, Gold warnt: Der System-Reset rückt näher

    Gold und Silber senden wieder jene Signale, die Anleger in unruhigen Zeiten nicht ignorieren sollten. Während die Welt auf Zinsen, Wachstum und geopolitische Risiken starrt, laufen Edelmetalle still, aber entschlossen nach oben – als würde der Markt bereits eine neue Phase vorbereiten. Wer jetzt nur auf kurzfristige Kursschwankungen schaut, übersieht womöglich den größeren Trend: Es geht um Vertrauen, Kaufkraft und die Frage, wie stabil das Fundament des Finanzsystems wirklich noch ist.

    Gold und Silber schlagen Alarm

    In ihrer neuen Analyse mit dem Titel „Wenn sich Silber verdreifacht, wird das System zurückgesetzt“ entwirft Bravos Research ein makroökonomisches Szenario, das so dramatisch wirkt wie ein Kapitel aus den Geschichtsbüchern – und sich nach Einschätzung der Analysten derzeit erneut abzeichnet. Der Aufhänger: In mehreren historischen Episoden, etwa im Römischen Reich um 284 n. Chr., in Holland 1815 und in Großbritannien 1931, hätten sich Gold und Silber wenige Jahre vor einem tiefgreifenden wirtschaftlichen Neustart jeweils ungefähr verdreifacht. Genau dieses Muster, so die These, sei heute wieder zu beobachten …

    Der Kern der Argumentation basiert auf der Verschuldungsdynamik der USA. Die Gesamtschulden – privat und staatlich – seien seit den 1980er-Jahren von rund 160 Prozent auf etwa 400 Prozent des BIP gestiegen. Eine Rückzahlung in realen Größenordnungen erscheint aus Sicht der Analysten unwahrscheinlich. Die Finanzkrise 2008 habe zwar Haushalte zur Entschuldung gezwungen, doch das Gesamtproblem sei nicht gelöst worden: Es habe lediglich den Besitzer gewechselt …

    Quelle: Artikel von Stefan Jäger auf finanzmarktwelt.de

  • Krypto-Experte lässt aufhorchen: Ist in Wahrheit Ethereum das digitale Gold?

    Der bekannte Krypto-Autor und Analyst William Mougayar hat mit einem aktuellen Beitrag eine Debatte angestoßen, die in der Branche seit Monaten unterschwellig präsent ist. Warum verhält sich Bitcoin in diesem Marktzyklus nicht wie das oft zitierte „digitale Gold“? Während klassische Absicherungsinstrumente wie Gold und Silber deutlich von makroökonomischen Unsicherheiten profitieren, bleibt eine vergleichbare Reaktion bei Bitcoin bisher aus. Wenn das so bleibt, wird es schwierig, Investoren bei Laune zu halten.

    Entkopplung von Gold


    Gold und Silber konnten in den vergangenen Quartalen spürbar zulegen. Gründe dafür sind unter anderem die anhaltende Geldmengenausweitung, geopolitische Spannungen sowie Unsicherheiten rund um Staatsverschuldung und Fiskalpolitik. In früheren Zyklen galt Bitcoin als digitales Gegenstück zu Edelmetallen, ein Wertaufbewahrungsmittel, das sich gerade in Krisenzeiten bewähren sollte …

    Gold habe seinen Status über Jahrzehnte hinweg immer wieder unter Beweis gestellt, indem es Krisen nicht nur überstanden, sondern gestärkt aus ihnen hervorgegangen sei. Bitcoin hingegen scheine diesen Belastungstest in diesem Zyklus nicht in gleicher Weise zu bestehen …

    Die Finanzmärkte befinden sich in einer heiklen Phase. Während die Kurse an den Aktienmärkten ins Rutschen geraten und sich immer mehr Stimmen vor einer globalen Finanzkrise warnen, erlebt Gold eine historische Rallye …

    Gold mit Rekordlauf – Anleger flüchten aus Fiat

    Laut mehreren Analysten wird die Nachfrage nach Gold inzwischen als „nahezu unelastisch“ bezeichnet – Anleger kaufen unabhängig vom Preisniveau. Der bekannte Finanzkommentator Peter Schiff sieht darin ein unmissverständliches Warnsignal: „Dieser Anstieg deutet wahrscheinlich auf eine US-Dollar- und Souveränschuldenkrise im nächsten Jahr hin, die die Finanzkrise von 2008 wie einen Sonntagsspaziergang aussehen lässt.“ …

    Quelle: Artikel von Manuel Lippitz auf finance.yahoo.com

  • Parallelen zum Finanzcrash 2008: Drei Gründe, warum am Kreditmarkt ein Beben droht

    Viele Wall-Street-Größen fürchten, dass der Kreditmarkt den nächsten Kurssturz auslösen wird. Parallelen zur großen Finanzkrise häufen sich: Banken verschieben Risiken, kleine Ratingfirmen vergeben Siegel am Fließband und Kreditpakete wie ABS erleben ein Comeback am Private-Credit-Markt …

    Quelle: Artikel von Kai Lange auf manager-magazin.de

  • Druck im 12 Billionen US-Bankensystem – Große Banken fordern die Fed auf einzugreifen.

    Die US-Zentralbank Fed hat sehr mehr als zwei Jahren ihre Bilanz deutlich reduziert von fast 9 auf 6,6 Billionen Dollar, dazu noch der 43 Tage andauernde Regierungs-Shutdown, der heute endet. Im gigantischen US-Bankensystem rumort es. Über Kreditgeschäfte im Bankensystem muss die US-Volkswirtschaft liquide gehalten werden. Bloomberg hat jetzt einen Bericht veröffentlicht, der einen Einblick in Probleme aufzeigt …

    Die Bank of America, SMBC Nikko Securities und Barclays gehören zu den Unternehmen, die davor warnen, dass die Zentralbank möglicherweise Maßnahmen ergreifen muss, wie z. B. mehr Kredite auf den kurzfristigen Märkten zu vergeben oder Wertpapiere direkt zu kaufen, um Geld in das Bankensystem zu pumpen und die Spannungen zu mildern, die zu einem Anstieg der Tagesgeldsätze geführt haben …

    Ein Indikator, der Secured Overnight Financing Rate, verzeichnete sogar die größte Tagesbewegung außerhalb eines Zinserhöhungszyklus der Fed seit März 2020, dem Höhepunkt der Pandemie …

    Quelle: Artikel von Claudio Kummerfeld auf finanzmarktwelt.de

  • Finanzkrise Reloaded? Banken verpacken und verschieben Risiken

    Die Finanzkrise 2008 wird sich nicht wiederholen? Auf Sicher, darauf können Sie sich verlassen!? Ist es nicht eher ein gutes Zeichen, wenn Banken Kreditrisiken auslagern an externe Investoren, und damit ihre eigenen Bücher von Risiken befreien? So dachte man auch bis zum Jahr 2007, als die Immobilienblase in den USA platzte, und die US-Finanzindustrie vor dem Kollaps stand. Die US-Regierung musste mit gigantischen Beträgen stützen, die Krise griff auch nach Europa über. Die Investoren, die Risiken abdecken sollten, waren selbst nicht mehr zahlungsfähig – sie konnten die real gewordenen Risiken nicht bezahlen. Außerdem verkauften Banken nicht nur Risiken, sondern handelten auch mit Kreditausfallversicherungen, und verloren die Übersicht über ihre offenen Risikopositionen …

    Boomender Handel mit synthetischen Verbriefungen von Krediten
    Der Wert der synthetischen Verbriefungen von Banken hat 670 Milliarden US-Dollar überschritten und wächst mit zweistelligen Raten, da Kreditgeber darum wetteifern, Risiken abzugeben und Kapital freizusetzen. Dazu berichtet Bloomberg News: Dieser Wert, also der Anteil, den Banken nach der teilweisen Verlagerung des Risikos von Kreditausfällen durch erhebliche Risikotransfers (SRT) behalten, ist laut Daten von Bloomberg für das Geschäftsjahr 2024 um 18 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen. Die Kennzahl ist ein Indikator für die Aktivität in einem der heißesten Bereiche der Finanzmärkte …

    Der IWF äußerte sich besorgt über eine mögliche Diskrepanz zwischen kurzfristigen Rückkaufvereinbarungen, einer Form der Hebelwirkung, die häufig zum Erwerb von SRTs genutzt wird, und den in der Regel längerfristigen, weniger liquiden, kreditgebundenen Schuldverschreibungen, die von Banken ausgegeben werden …

    Dennoch mangelt es nicht an Käufern. Das Volumen der von Großbanken emittierten synthetischen Verbriefungen stieg in der Europäischen Union im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahr um mehr als 85 %, sagte Pedro Machado, ein Vertreter der Aufsichtsbehörde der Europäischen Zentralbank, im September …

    Quelle: Artikel von Claudio Kummerfeld auf finanzmarktwelt.de

  • BlackRock: “Großteil der Kryptowährungen sind komplett wertlos”

    Der Vermögensriese sieht keinen Nutzen in den meisten Krypto-Projekten – und konzentriert sich auf Bitcoin, Ethereum und Tokenisierung …

    Robert Mitchnick, Head of Digital Assets bei BlackRock, bezeichnete “die meisten Altcoins als wertlos” und warnte vor den Hunderttausenden von Projekten ohne nachhaltigen Nutzen …

    Statt auf neue Coins zu setzen, treibt BlackRock die Digitalisierung klassischer Finanzprodukte voran …

    Quelle: Artikel von Giacomo Maihofer auf btc-echo.de

  • Bundesbank-Bericht: Deutschland im Zins-Schock: Bundesbank sieht Gefahr einer neuen Finanzkrise

    So laut und so deutlich ist die Bundesbank selten gewesen: Sie, die die Oberaufsicht über die Banken und das Geldsystem in Deutschland führt, skizziert in ihrem neuen Finanzstabilitätsbericht 2025 ein Szenario, das klingt wie ein Thriller in den Trading Rooms: Faule Kredite, überbewertete Märkte und explodierende Staatsschulden könnten sich zu einem perfekten Sturm für Deutschlands Finanzsystem verdichten. Die Mischung ist toxisch – und sie gärt bereits.

    Ein Blick in die Analyse zeigt: Die Bundesbank sieht „einen erheblichen Risikoanstieg“ im deutschen Finanzsystem. Banken, Versicherer und Fonds profitieren zwar derzeit noch von höheren Zinsen, aber die Gefahr eines empfindlichen Rückschlags wächst. Besonders die Kreditrisiken nehmen zu …

    Schuldenpolitik als Brandbeschleuniger …

    Die Lage im Immobiliensektor ist zweigeteilt. Während der Wohnungsmarkt leichte Stabilisierung zeigt, bleibt der gewerbliche Bereich ein Risiko. Leerstände, sinkende Mieten und teure Refinanzierungen lassen Werte bröckeln. Die Bundesbank spricht von einer „anhaltend schwierigen Lage“ und „abnehmender Kreditqualität“ im Gewerbesegment …

    Die Botschaft der Bundesbank sieht somit so aus: Das deutsche Finanzsystem ist verwundbar. Zu viele Risiken laufen parallel, zu viele Schwächen werden übertüncht. Faule Kredite, überbewertete Märkte und explodierende Staatsschulden – das ist kein abstraktes Dreieck, sondern ein Sturm, der sich zusammenbraut.

    Quelle: Artikel von Oliver Stock auf focus.de

  • Erinnert an 2008: Faule Kredite, Gier und Betrug: Die Weltwirtschaft steht kurz vor der nächsten Krise

    Immer mehr Banker und Finanzexperten warnen vor Billionen US-Dollar an schlechten Krediten, die eine Finanzkrise auszulösen drohen. Vieles erinnert an die Lage vor der großen Krise 2008 …

    Vier Dominosteine müssen fallen, bis Deutschland wieder ähnlich leidet wie unter der Finanzkrise 2008. Damals brach die Wirtschaftsleistung um knapp fünf Prozent ein; die Löhne stiegen auf Jahre schwächer als erwartet …

    Das war nicht nur den Banken entgangen. Auch die Rating-Agenturen, die Finanzprodukte auf ihre Sicherheit hin bewerten, hatten den schlechten Krediten jüngst gute Noten, teils Bestnoten erteilt. Wie schon bei der Finanzkrise 2008 …

    Dominostein vier vergrößert das Risiko weiter. Niemand weiß, wie viele fragwürdige Produkte fragwürdige Ratingagenturen abgenickt haben. Niemand weiß, wie viele Billionen in den Bilanzen von Firmen und Banken bald wertlos werden. Niemand weiß, ob diese Banken dann nur in den USA sitzen oder auch in Deutschland und Europa …

    Quelle: Artikel von Christian Masengarb auf focus.de

  • Die Billionen-Wette: 17 Jahre nach der Finanzkrise lösen verbriefte Kredite wieder Nervosität aus

    Ein bankrotter Autozulieferer, Milliarden fauler Kredite und Erinnerungen an 2008: Der Konkurs von First Brands sorgt an der Wall Street für Unruhe. Im Fokus stehen wie schon damals Finanzvehikel, die Kredite bündeln.

    Jamie Dimon sagt, was er denkt. Als der amerikanische Autozulieferer First Brands in diesem Herbst Konkurs ging und seine Kredite nicht mehr bediente, erklärte der CEO der Bank JP Morgan in einer Telefonkonferenz mit Investoren: «Ich sollte das wahrscheinlich nicht sagen, aber wenn man eine Kakerlake sieht, gibt es wahrscheinlich noch mehr. Jeder sollte sich dessen bewusst sein.» Dimon spielte auf das Jahr 2007 an, als erste Hedge-Fonds-Insolvenzen die globale Finanzkrise einleiteten …

    Quelle: Artikel von Lorenz Honegger und André Müller auf nzz.ch

  • Ein Produkt der Finanzkrise: Schattenbanken: Welche Gefahr von ihnen ausgeht

    Schattenbanken gewinnen seit Jahren an Einfluss. Sie vermitteln Kredite, unterstehen aber weniger Regulatorien. Bankenaufsichten schlagen Alarm. Welche Risiken von ihnen ausgehen.

    „Sie stellen die Frage, die mich nachts wach hält“, sagt Kristalina Georgiewa, Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF), auf die Reporterfrage nach den Risiken der Schattenbanken.

    Die Probleme unregulierter Schattenbanken könnten das gesamte Finanzsystem ins Wanken bringen …

    Quelle: Artikel von Dennis Berger auf zdfheute.de

  • 100-Milliarden-Zeitbombe: Nvidia riskiert mit OpenAI-Deal den größten Tech-Kollaps seit der Dotcom-Blase

    Nvidia pumpt 100 Milliarden US-Dollar in OpenAI. Experten warnen vor Kreislauf-Deals und ziehen Parallelen zur Dotcom-Blase. Anleger ignorieren die Gefahr – noch.

    Drei Jahre nach dem Start des KI-Hypes durch Nvidia und OpenAI vertiefen beide Unternehmen ihre Zusammenarbeit mit einem 100-Milliarden-Dollar-Deal. Nvidia will in OpenAI investieren, um dessen geplanten Ausbau von Rechenzentren mit Nvidia-Chips zu finanzieren. Die Aktie erreichte nach der Ankündigung zunächst ein Rekordhoch, doch der Umfang der Investition löst Zweifel aus.

    Analysten wie Stacy Rasgon von Bernstein warnen vor „zirkulären“ Finanzierungen: „Diese Maßnahme wird eindeutig ‚zirkuläre‘ Bedenken schüren.“ Schon seit Beginn des KI-Booms investiert Nvidia in Startups, die anschließend seine teuren Grafikprozessoren kaufen. Dass OpenAI die Chips künftig leasen statt kaufen will, unterstreicht für Kritiker die Intransparenz. Auch Jay Goldberg von Seaport sprach von „blasenartigem Verhalten“ und verglich den Deal mit Eltern, die „ihre erste Hypothek mitunterzeichnen“.

    Andere Beobachter ziehen Parallelen zur Dotcom-Blase. „Ein weiterer Finanzierungsvertrag zwischen Nvidia und Open AI im Bereich der künstlichen Intelligenz lässt mich an Lucent und Nortel denken“, schrieb Peter Boockvar von One Point BFG. Damit zieht er direkte Parallelen zur Dotcom-Blase, als Konzerne durch fragwürdige Herstellerfinanzierungen künstlich Wachstum vortäuschten – bis das Kartenhaus zusammenbrach. Auch die Bespoke Investment Group warnte: „Nvidia kauft Anteile an einem Kunden, um sich zukünftige Einnahmen zu sichern.“ …

    Quelle: Artikel von Gina Moesing auf wallstreet-online.de

  • Größter Silberpreis-Manipulator: JP Morgan ist die gefährlichste Bank der Welt

    Der Silberpreis ist einer massiven „Manipulation“ ausgesetzt. Entscheidende Rollen spielen dabei die US-Großbank JP Morgan und die US-Börse Comex.

    Seit mindestens vier Jahrzehnten diskutieren Gold- und Silberanalysten und Marktteilnehmer von Anlegern über den Vorwurf der Silber-Preismanipulation durch die US-Rohstoffbörse „Comex“. Durch die Beibehaltung einer zu großen Short-Position am Silber-Futures-Markt, so die Theorie, „sind JP Morgan und weitere Banken manchmal in der Lage, den Silberpreis angesichts zinsbullischer Fundamentaldaten zu drücken“, so „Investopedia“. Hinzu kommt, dass es weltweit mehr Papier-Silber als physisches Silber gibt, was sich ebenfalls hemmend auf den Silberpreis auswirkt. Der Großteil des Papier-Silbers ist nicht mit physischem Silber hinterlegt, weshalb an der „Comex“ etwas verkauft wird, was es jedoch in der Realität nicht gibt, argumentieren Kritiker. Hierin liege die eigentliche Manipulation.

    Welche Rolle die US-Banken bei der Silberpreis-Manipulation spielen, lässt sich am Beispiel von JP Morgan erkennen. Die US-Großbank JP Morgan Chase, die als größter Silberpreis-Manipulator der Welt gehandelt wird, hatte 2020 stillschweigend eine langjährige Klage beigelegt, in der sie beschuldigt wurde, die Edelmetallmärkte mit „Spoofing“-Trades zu manipulieren. Die Bank stimmte zu, eine Strafe in Höhe von 920 Millionen US-Dollar zu zahlen, um staatliche Ermittlungen wegen fragwürdigen Verhaltensweisen auf den Edelmetall- und Treasury-Futures-Märkten beizulegen, so der Sender „CNBC“. Zum Verständnis: Das Ziel von „Spoofing“ ist es, Marktpreise so zu bewegen, dass die bereits bestehenden Positionen des Händlers auf dem Markt finanziell profitieren (…) Drei Kläger hatten J. P. Morgan Chase vorgeworfen, den Silber-Futures-Markt von 2010 bis 2011 durch Spoofing-Geschäfte manipuliert zu haben.

    Doch zurück zur „Comex“. Was wird die „Comex“ machen, wenn Papier-Silber-Investoren im Verlauf eines Wirtschafts-Crashs die Heraushabe ihrer Investitionen in physischer Form fordern? Die Antwort liegt auf der Hand. Sie wird die Investoren nicht bedienen können, weil schlichtweg nicht genug physisches Silber vorhanden ist.

    Um das Verhältnis zwischen dem Silberpreis und dem Horten von Silber zu verstehen, seien zwei Beispiele genannt. Nach offiziellen Informationen hat JP Morgan über 21.000 Tonnen Silber gehortet. Wenn in naher Zukunft der Silberpreis explodieren sollte, würde JP Morgan hohe Gewinne einstreichen. Dass diese Methode bereits in der Vergangenheit gezogen hatte, lässt sich am Beispiel der „Hunt Brothers“ anführen. Von 1979 bis 1980 versuchten die „Hunt Brothers“ Silber zu horten, um so den Preis manipulieren zu können. Dann ereignete sich am 27. März 1980 der sogenannte „Silver Thursday“. In etwas mehr als einem Kalenderjahr stieg der Silberpreis um 713 Prozent auf knapp 50 US-Dollar pro Unze. Damals wurde behauptet, dass die Hunt Brothers 1/3 des weltweiten Silbers in ihrem Besitz hatten, obwohl der Großteil des Silbers als Future-Kontrakte und nicht nur in physischer Form gehalten wurde. „BullionVault“ wörtlich: „Nelson Bunker Hunt veranlasste bewiesenermaßen seinen Bruder Herbert Hunt zu einer Spekulation, bei der sie zusammen mit Geschäftspartnern aus dem Nahen Osten über 280 Millionen Feinunzen Silber kauften und somit versuchten, den Silberpreis in die Höhe zu treiben.“

    Der Silberpreis ist offenbar anfällig für Manipulationen. Während er bisher nahezu künstlich unten gehalten wurde, könnte er in naher Zukunft erneut in die Höhe schießen …

    Quelle: Artikel auf deutsche-wirtschafts-nachrichten.de







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