Goldbarren als Vermögenssicherung

Kategorie: Bankenpleite

  • Überhitzter Kreditmarkt: BlackRock senkt Private Loan-Wert von 100 auf 0 – zweiter Fall in kurzer Zeit

    Eine Überhitzung des Kreditmarktes, die sich jahrelang aufgestaut hat und nun zum Problem wird? Ein außer Kontrolle geratenes Schattenbankensystem, das gewaltige Risiken birgt? Nun, solange Private Loans, also Kredite außerhalb des normalen Bankgeschäfts, von Fondsgesellschaften mit von Anlegern eingesammelten Geldern herausgereicht werden, liegt das Ausfallrisiko bei diesen Anlegern, und nicht bei einer Bank, die ins Wanken geraten kann. Der Fall BlackRock zeigt aktuell: In kurzer Zeit fällt ein – wenn auch kleiner – Kredit aus, von 100 auf 0 bewertet.

    BlackRock hat den Wert eines Privatkredit-Engagements (Private Loan) nur drei Monate, nachdem er mit 100 Cent pro Dollar bewertet worden war, auf null reduziert. Dies ist bereits der zweite plötzliche Ausfall, der kürzlich die Privatkredit-Abteilung des Unternehmens getroffen hat. Dazu berichtet Bloomberg News, der Kredit in Höhe von rund 25 Millionen US-Dollar an Infinite Commerce Holdings, einen sogenannten Amazon-Aggregator, der Online-Verkäufer von Produkten von Spa-Behandlungen bis hin zu Glühbirnen aufkauft, ist nun wertlos, wie BlackRock TCP Capital Corp in den letzte Woche veröffentlichten Unterlagen für das vierte Quartal berichtete. Der Fonds hatte die nachrangigen Verbindlichkeiten im dritten Quartal mit 100 Cent pro Dollar bewertet …

    Diese Maßnahmen verstärken die wachsenden Bedenken hinsichtlich Zahlungsausfällen und Zeichnungsstandards auf dem 1,8 Billionen Dollar schweren Markt für private Kredite. Die enormen Investitionen der Branche in Softwareunternehmen, die durch KI bedroht sind, haben zu beispiellosen Rücknahmeforderungen durch nervöse Anleger geführt. Blackstone gab am Montag bekannt, dass man es Anlegern ermöglichen werde, rekordverdächtige 7,9 % der Anteile aus seinem Flaggschiff-Fonds für private Kredite zurückzugeben …

    Quelle: Artikel von Claudio Kummerfeld auf finanzmarktwelt.de

  • Zu viele Abwicklungsfälle: Volksbanken gründen zweite Bad Bank

    Die Volks- und Raiffeisenbanken haben eine neue Bad Bank: die BAG Treuhand. Sie soll Problemkredite der früheren Raiffeisenbank im Hochtaunus abwickeln. Zwar gibt es schon eine Bad Bank in dem Sektor, jedoch war diese bekanntermaßen zuletzt stark beansprucht.

    Die Volks- und Raiffeisenbanken haben eine neue Abwicklungsgesellschaft gegründet. Die BAG Treuhand, die Bad Bank der genossenschaftlichen Finanzgruppe, soll laut „Handelsblatt“ problematische Kredite und Projekte mit einem Volumen von rund 850 Millionen Euro von der früheren Raiffeisenbank im Hochtaunus abwickeln. Zunächst hatte „Finanz-Szene“ berichtet. Die Raiffeisenbank im Hochtaunus wurde im vergangenen Jahr durch die anderen Genossenschaftsbanken gerettet. Das Kürzel BAG steht für Bankaktiengesellschaft.

    Beteiligt an der BAG Treuhand sind die Volksbank Mittelhessen, die die Raiffeisenbank im Hochtaunus Mitte 2025 übernommen hatte, und die BAG Hamm, eine andere Abwicklungsbank des genossenschaftlichen Sektors. Die BAG Hamm ging Mitte der 1980er-Jahre aus der damals havarierten Hammer Bank Spadaka (Bilanzsumme damals: 1,7 Milliarden D-Mark) hervor und entwickelte sich über die Jahre zum Abwicklungsspezialisten für den gesamten Sektor, wie „Finanz-Szene“ berichtet. Als 100-prozentige Tochter des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) übernimmt sie Problemkredite von Banken, die Unterstützung durch die BVR-Sicherungseinrichtung benötigen.

    Zuletzt häuften sich die Stützungsfälle im genossenschaftlichen Sektor, sodass die BAG Hamm derzeit stark beansprucht ist. Durch abenteuerliche Investments hat so manches Institut die Bodenhaftung verloren, zuletzt etwa die Volksbank Konstanz, die dem Immobilieninfluencer Immo Tommy Millionen hinterherwarf. Die neue Bad Bank BAG Treuhand soll nun Abhilfe schaffen …

    Quelle: Artikel auf manager-magazin.de

  • Börsen-Experte erklärt: Wir erleben gerade den Wandel zu einer völlig neuen Finanz-Ordnung

    Steigende Märkte und Gold auf Rekordniveau, während Schulden und Vertrauen kippen. Warum diese Phase gefährlicher werden könnte als 2000 und 2008.
    Die Finanzmärkte befinden sich in einer der volatilsten Phasen des 21. Jahrhunderts. Gold markiert neue Allzeithochs, Silber steigt noch schneller, während Aktienindizes weiter nach oben klettern.

    Doch der Eindruck trügt: Der Aufschwung wirkt fragil, entkoppelt von der Realwirtschaft und zunehmend von Hoffnung statt Fundamentaldaten getragen.

    Wir erleben den Wandel in eine neue finanzielle Ordnung

    Gleichzeitig verschärfen sich geopolitische Spannungen, alte Machtverhältnisse verschieben sich, und das Vertrauen in zentrale Institutionen nimmt sichtbar ab.

    Was wir derzeit erleben, ist weniger ein klassischer Marktzyklus als vielmehr der Übergang in eine neue finanzielle Ordnung.

    Anders als 2000 oder 2008: Komplettes Fundament unter Druck

    Der entscheidende Unterschied zu früheren Krisen liegt im Ort der Überlastung. Im Jahr 2000 platzte die Technologieblase, während Staatsanleihen stabil blieben. 2008 kollabierte das Bankensystem, doch US-Staatsanleihen fungierten erneut als sicherer Hafen.

    Heute jedoch stehen genau diese Anleihen selbst unter Druck. Mit rund 38 Billionen US-Dollar Schulden und stark steigenden Zinskosten wächst der Zweifel an der langfristigen Tragfähigkeit der US-Finanzen.

    Hinzu kommt die zunehmende Instrumentalisierung des US-Dollars. Sanktionen, Handelsdrohungen und politische Eingriffe haben vielen Staaten vor Augen geführt, dass Dollar-Reserven nicht bedingungslos verfügbar sind.

    Entwicklung ein Ausdruck schwindenden Vertrauens

    Zentralbanken reagieren mit einer schrittweisen Reduzierung ihrer Dollarabhängigkeit und massiven Goldkäufen. Diese Entwicklung ist kein kurzfristiger Trend, sondern Ausdruck schwindenden Vertrauens in das bestehende System.

    Besonders brisant ist die Tatsache, dass Staatsanleihen das Fundament des globalen Finanzsystems bilden. Sie dienen als Sicherheiten, Bewertungsmaßstab und Vertrauensanker. Wird dieses Fundament infrage gestellt, fehlt ein funktionierendes Sicherheitsnetz – ein Szenario, das es in dieser Form weder 2000 noch 2008 gab …

    Es droht mehr als ein gewöhnlicher Abschwung

    Fazit: Was sich abzeichnet, ist kein gewöhnlicher Abschwung. Während frühere Krisen einzelne Sektoren trafen, steht heute das Vertrauen in das gesamte Finanzgefüge auf dem Prüfstand.

    Alte Stabilitätsanker verlieren an Wirkung, politische und geldpolitische Spielräume sind eingeschränkt.

    Anleger sollten sich daher weniger auf schnelle Erholungen verlassen, sondern auf anhaltende Volatilität, strukturelle Umbrüche und eine Phase der Neuordnung einstellen, die die Märkte nachhaltiger verändern dürfte als jede Krise der vergangenen Jahrzehnte …

    Quelle: Artikel von Stefan Feulner auf focus.de

  • Ist Gold im Falle einer Hyperinflation ein sicherer Hafen?

    Fragen Sie sich, ob Gold Sie wirklich schützen kann, wenn Silber rapide an Wert verliert? Diese Frage stellen sich viele, besonders wenn die Preise steigen und sie sich Sorgen um ihre Ersparnisse machen. Gold gilt oft als sicherer Hafen, aber was passiert, wenn die Inflation außer Kontrolle gerät? Sehen wir uns das genauer an.

    Wichtige Punkte, die Sie sich merken sollten

    Gold hat eine lange Geschichte als Mittel zum Schutz des eigenen Geldes in schwierigen Zeiten, lange vor unseren heutigen Währungen.
    In Zeiten der Hyperinflation, in denen Geld sehr schnell an Wert verliert, behält Gold tendenziell seine Kaufkraft oder steigt sogar im Wert.
    Die Investition in Gold, sei es in Münzen oder Barren, kann eine Möglichkeit sein, einen Teil seines Vermögens gegen unvorhergesehene wirtschaftliche Ereignisse abzusichern.

    Gold, ein historischer Bollwerk gegen Währungsinstabilität

    Gold als sicherer Hafen in Wirtschaftskrisen

    Gold genießt seit Jahrtausenden Vertrauen. Nicht nur wegen seiner schönen gelben Farbe. Antike Zivilisationen, Könige und selbst heute noch Zentralbanken halten beträchtliche Mengen davon. Warum? Weil Gold seinen Wert behält, wenn alles andere zusammenbricht. Es ist nicht davon abhängig, ob eine Regierung zu viel Geld druckt oder ein Unternehmen bankrottgeht. Es ist wie ein physischer Tresor, der seinen Wert bewahrt …

    Hyperinflation verstehen und die Rolle von Gold

    Die Mechanismen der Hyperinflation und ihre Folgen

    Was genau ist Hyperinflation? Hyperinflation bezeichnet allgemein eine Situation, in der die Preise unkontrolliert steigen und jährlich um mehr als 100 % zunehmen. Es handelt sich um eine wahrhaft katastrophale wirtschaftliche Lage, die häufig durch schlechtes Staatsfinanzmanagement verursacht wird. Wenn ein Staat zu viel Geld druckt, um seine Schulden zu begleichen, bricht der Wert seiner Währung zusammen. Es ist, als würde Ihr Geld über Nacht seinen Wert verlieren. Die Folgen sind verheerend: Die Kaufkraft der Menschen schwindet, Sparen wird sinnlos und das Vertrauen in die Währung geht verloren.

    Stellen Sie sich vor: Sie gehen mit einer Tasche voller Bargeld einkaufen und kommen mit nur wenigen Artikeln zurück. Genau dieses Szenario spielte sich nach dem Krieg in Ländern wie Simbabwe und Ungarn ab. Die Preise schossen in die Höhe, und was gestern noch ein paar Cent kostete, kann heute Millionen kosten. Es ist ein Teufelskreis, in dem die Währung immer schneller an Wert verliert und die Regierung gezwungen ist, noch mehr Geld zu drucken, um den Preisverfall aufrechtzuerhalten …

    Investieren in Gold: eine langfristige Vermögensverwaltungsstrategie

    Die Vorteile des Besitzes von physischem Gold

    Warum also physisches Gold – also Münzen oder Barren, die man anfassen kann? Ganz einfach: Sie haben die volle Kontrolle darüber. Anders als Aktien oder Investmentfonds ist physisches Gold nicht an ein Unternehmen, eine Bank oder eine politische Entscheidung gebunden. Es kann nicht bankrottgehen oder eingefroren werden. Es ist ein greifbarer Vermögenswert mit einem seit Jahrtausenden weltweit anerkannten inneren Wert. Wenn Fiatwährungen zusammenbrechen, wie wir es in einigen Ländern während Hyperinflationsphasen erlebt haben, behält Gold seinen Wert. Es ist wie Ihr persönliches Sicherheitsnetz …

    Quelle: goldmarket.fr

  • Private-Debt-Fonds: Im Schatten wächst die Gefahr einer neuen Finanzkrise – das sollten Anleger wissen

    Private-Debt-Fonds vergeben weltweit Kredite in Billionenhöhe, die weit weniger gut abgesichert sind als solche von Banken. Pleiten aus den USA zeigen, dass das schnell schiefgehen kann – gerade, wenn Sie als Kleinanleger mitmachen …

    Auf die Finanzkrise reagiert


    Die Politik reagierte damit auf die laxe Praxis, die wenige Jahre zuvor zur Finanzkrise geführt hatte. Banken müssen heute Kredite zum Beispiel mit wesentlich mehr Eigenkapital absichern, damit sie nicht in Probleme geraten, wenn Kredite ausfallen. Zudem müssen Kredite strenger geprüft werden, bevor sie genehmigt werden. Solche, deren Rückzahlung als zu unwahrscheinlich gilt, dürfen gar nicht erst ausgegeben werden.

    Weil also Unternehmen dadurch schwerer Geld von Banken bekamen, schritten Private-Debt-Fonds ein. 2024 lag deren Volumen schon 25 mal so hoch bei 2,5 Billionen Euro. Das ist gemessen am gesamten Kreditmarkt noch immer wenig, aber mit vier Prozent mittlerweile ein signifikanter Anteil.

    Der Investment-Riese Blackrock schätzt, dass sich der Markt bis 2030 noch einmal fast verdoppeln könnte …

    Darum sind die Fonds ein Risiko für die Finanzwelt


    Doch weniger regulierte Kredite sind nicht nur für die ausgebenden Fonds ein Risiko, sondern zunehmend auch für den Rest der Gesellschaft. Einen Vorgeschmack darauf gab es im vergangenen Herbst. Da rutschte der Autoteile-Bauer First Brands aus den USA in die Insolvenz. Zwölf Milliarden Dollar Schulden waren für das Unternehmen nicht mehr zu stemmen. Dass es zur Pleite kam, lag auch daran, dass sich First Brands Geld bei privaten Kreditfonds geliehen hatte. Unter anderem wurden dort unbezahlte Rechnungen von Kunden und noch nicht produzierte Waren als Sicherheiten hinterlassen, teils sogar Werte doppelt verpfändet.

    Größter Leidtragender war am Ende die Investmentbank Jefferies, aber auch Großbanken wie Morgan Stanley und JP Morgan Chase, die in entsprechende Kreditfonds investiert hatten. Der Aktienkurs von Jefferies fiel in wenigen Wochen um rund 30 Prozent und hat sich bis heute nicht erholt. Die Kurse anderer Banken rutschten ebenfalls ab, selbst wenn diese nicht aktiv beteiligt waren. Die Angst bei Anlegern stieg, dass auch diese unsichere Privatkredite in ihren Büchern haben könnten …

    Quelle: Artikel von Christoph Sackmann auf focus.de

  • FOCUS-online-Debatte zu Sparkassenraub: „Finde einfach keinen Grund, warum man so viel Geld in ein Schließfach packt“

    Der spektakuläre Einbruch in eine Gelsenkirchener Sparkasse sorgt weiterhin für Diskussionen unter unseren Lesern.

    Weit über 3000 Schließfächer wurden ausgeräumt, darunter auch das des Pizzabäckers Mustafa, der erneut sein Vermögen verloren hat. Reporter Niklas Golitschek thematisiert dessen persönliche Geschichte – und letztlich das Gefühl von Unsicherheit und Kontrollverlust vieler Betroffener. In den Kommentaren darunter kristallisieren sich vor allem zwei gegensätzliche Lager heraus: Eine große Gruppe diskutiert die Wirksamkeit und Tücken des Versicherungsschutzes und stellt die Beweislast in Frage, während andere die Entwicklung von Kriminalität und das gesellschaftliche Klima ansprechen. Weitere Stimmen zeigen tiefes Misstrauen gegenüber Sparkassen-Schließfächern, hinterfragen die Anlage in Gold und Schmuck oder betonen die Notwendigkeit von Vorsorge …

    Quelle: Artikel von Alexander Schiechel auf focus.de

  • Teure Immobilien: Trump ordnet massive Käufe von Hypothekenanleihen an

    Donald Trump versprach Amerikanern niedrigere Preise – doch das Leben in den USA bleibt teuer. Das setzt den Präsidenten unter Druck. Trump verspricht nun günstigere Immobilienkredite …

    Washington. US-Präsident Donald Trump ordnet einen massiven Ankauf von Hypothekenanleihen an, um damit Immobilienkredite günstiger zu machen. Er weise „seine Vertreter“ an, Immobilienanleihen im Wert von 200 Milliarden US-Dollar zu erwerben, kündigte Trump auf seiner Plattform Truth Social an. Dies werde zu niedrigeren Hypothekenzinsen und monatlichen Zahlungen führen und Immobilienbesitz erschwinglicher machen, schrieb er …

    Trump hatte den Amerikanern im Wahlkampf nach der Inflation infolge der Corona-Pandemie niedrigere Lebenshaltungskosten versprochen – doch Immobilienkredite bleiben trotz mehrerer Zinssenkungen durch die US-Notenbank teuer. Unterdessen macht die Demokratische Partei die hohen Kosten für Verbraucher in den USA zum Thema vor den Kongresswahlen im November, bei denen Trumps Republikaner Einbußen befürchten müssen.

    Quelle: handelsblatt.com

  • 2026 droht die Mutter aller Krisen

    Die Aktienmärkte liefen im vergangenen Jahr weltweit gut. Doch die Angst vor dem nächsten Crash ist groß. Sechs Gefahrenherde, die sich dieses Jahr entzünden könnten …

    Quelle: Artikel von Tim Bartz auf spiegel.de

  • Frühwarnsystem schlägt an: Silber explodiert, Gold warnt: Der System-Reset rückt näher

    Gold und Silber senden wieder jene Signale, die Anleger in unruhigen Zeiten nicht ignorieren sollten. Während die Welt auf Zinsen, Wachstum und geopolitische Risiken starrt, laufen Edelmetalle still, aber entschlossen nach oben – als würde der Markt bereits eine neue Phase vorbereiten. Wer jetzt nur auf kurzfristige Kursschwankungen schaut, übersieht womöglich den größeren Trend: Es geht um Vertrauen, Kaufkraft und die Frage, wie stabil das Fundament des Finanzsystems wirklich noch ist.

    Gold und Silber schlagen Alarm

    In ihrer neuen Analyse mit dem Titel „Wenn sich Silber verdreifacht, wird das System zurückgesetzt“ entwirft Bravos Research ein makroökonomisches Szenario, das so dramatisch wirkt wie ein Kapitel aus den Geschichtsbüchern – und sich nach Einschätzung der Analysten derzeit erneut abzeichnet. Der Aufhänger: In mehreren historischen Episoden, etwa im Römischen Reich um 284 n. Chr., in Holland 1815 und in Großbritannien 1931, hätten sich Gold und Silber wenige Jahre vor einem tiefgreifenden wirtschaftlichen Neustart jeweils ungefähr verdreifacht. Genau dieses Muster, so die These, sei heute wieder zu beobachten …

    Der Kern der Argumentation basiert auf der Verschuldungsdynamik der USA. Die Gesamtschulden – privat und staatlich – seien seit den 1980er-Jahren von rund 160 Prozent auf etwa 400 Prozent des BIP gestiegen. Eine Rückzahlung in realen Größenordnungen erscheint aus Sicht der Analysten unwahrscheinlich. Die Finanzkrise 2008 habe zwar Haushalte zur Entschuldung gezwungen, doch das Gesamtproblem sei nicht gelöst worden: Es habe lediglich den Besitzer gewechselt …

    Quelle: Artikel von Stefan Jäger auf finanzmarktwelt.de

  • „Kommen nicht noch einmal so billig davon“ – Leser über Risiken bei Volksbanken

    Nach Skandalen und Verlusten bei mehreren Volksbanken diskutieren Leser über Managementfehler, mangelnde Kontrolle und die Frage, wer am Ende für Risiken und Fehlentscheidungen haftet.

    Der vollständige Artikel von Reinhard Schlieker, auf den sich die folgende Kommentar-Analyse bezieht, ist hier verfügbar: 700 Banken, 15 Millionen Mitglieder – und erste Häuser geraten ins Wanken

    Skandale, hohe Verluste und riskante Geschäfte haben mehrere Genossenschaftsbanken in eine schwere Krise geführt. Der Artikel über Fehlentscheidungen, Bonuszahlungen und mangelnde Kontrolle stößt bei den Lesern auf ein breites Echo. In den Kommentaren geht es nicht nur um einzelne Vorstände, sondern um Verantwortung, Haftung, staatliche Aufsicht und die Zukunft des genossenschaftlichen Bankensystems insgesamt …

    Quelle: Artikel von Fabienne Rzitki auf focus.de

  • Krypto-Experte lässt aufhorchen: Ist in Wahrheit Ethereum das digitale Gold?

    Der bekannte Krypto-Autor und Analyst William Mougayar hat mit einem aktuellen Beitrag eine Debatte angestoßen, die in der Branche seit Monaten unterschwellig präsent ist. Warum verhält sich Bitcoin in diesem Marktzyklus nicht wie das oft zitierte „digitale Gold“? Während klassische Absicherungsinstrumente wie Gold und Silber deutlich von makroökonomischen Unsicherheiten profitieren, bleibt eine vergleichbare Reaktion bei Bitcoin bisher aus. Wenn das so bleibt, wird es schwierig, Investoren bei Laune zu halten.

    Entkopplung von Gold


    Gold und Silber konnten in den vergangenen Quartalen spürbar zulegen. Gründe dafür sind unter anderem die anhaltende Geldmengenausweitung, geopolitische Spannungen sowie Unsicherheiten rund um Staatsverschuldung und Fiskalpolitik. In früheren Zyklen galt Bitcoin als digitales Gegenstück zu Edelmetallen, ein Wertaufbewahrungsmittel, das sich gerade in Krisenzeiten bewähren sollte …

    Gold habe seinen Status über Jahrzehnte hinweg immer wieder unter Beweis gestellt, indem es Krisen nicht nur überstanden, sondern gestärkt aus ihnen hervorgegangen sei. Bitcoin hingegen scheine diesen Belastungstest in diesem Zyklus nicht in gleicher Weise zu bestehen …

    Die Finanzmärkte befinden sich in einer heiklen Phase. Während die Kurse an den Aktienmärkten ins Rutschen geraten und sich immer mehr Stimmen vor einer globalen Finanzkrise warnen, erlebt Gold eine historische Rallye …

    Gold mit Rekordlauf – Anleger flüchten aus Fiat

    Laut mehreren Analysten wird die Nachfrage nach Gold inzwischen als „nahezu unelastisch“ bezeichnet – Anleger kaufen unabhängig vom Preisniveau. Der bekannte Finanzkommentator Peter Schiff sieht darin ein unmissverständliches Warnsignal: „Dieser Anstieg deutet wahrscheinlich auf eine US-Dollar- und Souveränschuldenkrise im nächsten Jahr hin, die die Finanzkrise von 2008 wie einen Sonntagsspaziergang aussehen lässt.“ …

    Quelle: Artikel von Manuel Lippitz auf finance.yahoo.com

  • Schlechte Wirtschaftspolitik und falsche Prioritäten: Deutschland ist für die Welt nur noch ein abschreckendes Beispiel

    «Klima zuerst, Wohlstand zuletzt» – mit dieser nicht nachhaltigen Devise hat Deutschland seine Wirtschaft in der letzten Dekade an die Wand gefahren. Leitet die neue Regierung nicht endlich eine wirkliche Wende ein, werden sich Deindustrialisierung und Zerfall akzentuieren.

    Politik sollte das Leben von Menschen verbessern und idealerweise ihren Wohlstand und ihr Wohlergehen erhöhen – zumindest im Durchschnitt. Daran sind verschiedene Regierungen in Berlin in den vergangenen Jahren zu oft gescheitert. Der Staat hat die falschen Prioritäten gesetzt; Konsum und Umverteilung gingen vor Investitionen …

    Quelle: Artikel von Michael Rasch auf nzz.ch

  • Beste Performance seit 1979: Wann knackt Gold die 5.000 Dollar-Marke?

    Nach einem kurzen Luftholen zieht der Goldpreis zuletzt wieder an. Warum das Interesse an dem Edelmetall ungebrochen bleibt, wie hoch der Preis noch klettern könnte und wie Anleger daran teilhaben können, darüber spricht Nancy Lanzendörfer mit Kemal Bagci von der BNP Paribas.

    Quelle: n-tv.de

  • Krisen im Finanzsystem: Bank Run: So sicher ist Ihr Vermögen

    Auf einen Bank Run folgt der rapide Zusammenbruch einer großen Bank. Das könnte der Beginn der größten Finanzkrise aller Zeiten sein. Wie Sie Ihr Geld schützen …

    Ein Bank Run, auch als „Anstürme auf Banken“ oder „Bankenpanik“ bezeichnet, ist eine Situation, in der viele Bankkunden gleichzeitig versuchen, ihre Einlagen von einer Bank abzuheben, weil sie befürchten, dass die Bank zahlungsunfähig werden könnte.

    Dieser Vorgang kann sich selbst verstärken und die Bank in eine Liquiditätskrise stürzen – mit dem verheerenden Ergebnis, dass nicht nur die betroffene Bank in die Pleite schlittert, sondern auch Firmen- und Privatkunden sowie weitere Banken, die in den Strudel hineinrutschen.

    Dass solche Ereignisse heutzutage eher selten, aber nicht unmöglich sind, zeigt das Beispiel der Silicon Valley Bank (SVB) aus den USA, als Kunden an nur einem Tag 42 Milliarden Dollar abzogen.

    Jüngster Bank Run 2023
    Die amerikanische Silicon Valley Bank musste 2023 Konkurs anmelden …

    Früher standen die Menschen in einer Schlange vor den Bankschaltern oder an Geldautomaten, daher auch der Begriff „Bank Run“, um ihr Geld abzuheben. Im Fall der SVB griffen die Kunden zum Handy und transferierten in der App ihre Einlagen in Echtzeit auf sichere Konten.

    Selbst Finanzexperten waren von der Geschwindigkeit des Zusammenbruchs überrascht. Die Pleite der SVB gilt als erster digitaler Bank Run der Geschichte, schreibt „derstandard.de“. Und es war die zweitgrößte Bankenpleite in der Geschichte der USA …

    Quelle: Artikel von Leon Bensch auf t-online.de

  • Der große Knall: Quanten-Chaos, Bitcoin wertlos, Gold über 10.000 US-Dollar – Prognosen für 2026

    Das wohl radikalste Szenario ist die plötzliche Ankunft des „Q-Day“ im Jahr 2026, an dem ein Quantencomputer die gängigen digitalen Verschlüsselungsstandards schneller als erwartet knackt. Über Nacht bricht das Versprechen, dass unsere E-Mails, Banküberweisungen und Krypto-Wallets sicher verschlüsselt sind, zusammen …

    Geopolitisch könnte China die monetäre Ordnung herausfordern, indem eine goldgedeckte Yuan-Währung zur Abwicklung des Handels eingeführt wird. Peking legt in diesem Szenario seine revidierten, auditierten Goldbestände offen, die womöglich die US-Reserven übertreffen, und bietet Golfstaaten sowie südostasiatischen Zentralbanken Swap-Linien für Gold-gegen-Yuan an …

    Nicht nur die Super-KI, auch die schlecht verwaltete, „dumme“ künstliche Intelligenz stellt eine Gefahr dar. Im Jahr 2026 könnte eine Kette von Fehlfunktionen in automatisierten, von KI gesteuerten Systemen eine Krise von globalem Ausmaß auslösen. Ein fehlgeleiteter Algorithmus könnte einen Flash-Crash am Markt auslösen; fehlerhafte KI-Steuerungen in Fabriken führen zu Todesfällen; und eine Welle KI-gesteuerter Bilanzunregelmäßigkeiten wird aufgedeckt …

    Quelle: Artikel von Ingo Kolf auf wallstreet-online.de

  • Parallelen zum Finanzcrash 2008: Drei Gründe, warum am Kreditmarkt ein Beben droht

    Viele Wall-Street-Größen fürchten, dass der Kreditmarkt den nächsten Kurssturz auslösen wird. Parallelen zur großen Finanzkrise häufen sich: Banken verschieben Risiken, kleine Ratingfirmen vergeben Siegel am Fließband und Kreditpakete wie ABS erleben ein Comeback am Private-Credit-Markt …

    Quelle: Artikel von Kai Lange auf manager-magazin.de

  • Druck im 12 Billionen US-Bankensystem – Große Banken fordern die Fed auf einzugreifen.

    Die US-Zentralbank Fed hat sehr mehr als zwei Jahren ihre Bilanz deutlich reduziert von fast 9 auf 6,6 Billionen Dollar, dazu noch der 43 Tage andauernde Regierungs-Shutdown, der heute endet. Im gigantischen US-Bankensystem rumort es. Über Kreditgeschäfte im Bankensystem muss die US-Volkswirtschaft liquide gehalten werden. Bloomberg hat jetzt einen Bericht veröffentlicht, der einen Einblick in Probleme aufzeigt …

    Die Bank of America, SMBC Nikko Securities und Barclays gehören zu den Unternehmen, die davor warnen, dass die Zentralbank möglicherweise Maßnahmen ergreifen muss, wie z. B. mehr Kredite auf den kurzfristigen Märkten zu vergeben oder Wertpapiere direkt zu kaufen, um Geld in das Bankensystem zu pumpen und die Spannungen zu mildern, die zu einem Anstieg der Tagesgeldsätze geführt haben …

    Ein Indikator, der Secured Overnight Financing Rate, verzeichnete sogar die größte Tagesbewegung außerhalb eines Zinserhöhungszyklus der Fed seit März 2020, dem Höhepunkt der Pandemie …

    Quelle: Artikel von Claudio Kummerfeld auf finanzmarktwelt.de

  • Bankhaus RSA: Viele Gerüchte und ein rätselhafter Prüfbericht

    Nach einer angespannten Generalversammlung bei der RSA Bank stehen drei Dinge fest: Vorstand und Aufsichtsrat wurden nicht entlastet, es soll ein neuer Prüfverband her – und das Vertrauen zwischen Genossenschaftsmitgliedern und Vorstand ist zerstört …

    Falls die RSA tatsächlich mittelfristig ein Sanierungsfall ist, könnte sie von einer anderen Bank übernommen werden. In der Tat ist laut Jahresbericht, der dem BR vorliegt, bereits der Sicherungsfonds der Volks- und Raiffeisenbanken eingesprungen und hat die RSA mit knapp 60 Millionen Euro gestützt. Warum genau das notwendig war, darüber gibt der Bericht keine eindeutige Auskunft. Nur so viel: Die Bank habe Kredite ausgegeben, die so riskant sind, dass deren Rückzahlung nicht sicher ist …

    Eine Übernahme durch eine andere Bank möchten viele Mitglieder trotzdem nicht. „Der große Wunsch ist, dass die RSA selbstständig bleibt und nicht gezwungen wird zu einer Fusion, die sie nicht nötig hat.“ So formuliert es Karl Fischberger, der ehemaliges Aufsichtsratsmitglied der kleinen Raiffeisenbank ist und inzwischen die Interessengemeinschaft „Rettet die RSA“ gegründet hat …

    Quelle: Artikel von Hanna Heim auf br.de

  • Finanzkrise Reloaded? Banken verpacken und verschieben Risiken

    Die Finanzkrise 2008 wird sich nicht wiederholen? Auf Sicher, darauf können Sie sich verlassen!? Ist es nicht eher ein gutes Zeichen, wenn Banken Kreditrisiken auslagern an externe Investoren, und damit ihre eigenen Bücher von Risiken befreien? So dachte man auch bis zum Jahr 2007, als die Immobilienblase in den USA platzte, und die US-Finanzindustrie vor dem Kollaps stand. Die US-Regierung musste mit gigantischen Beträgen stützen, die Krise griff auch nach Europa über. Die Investoren, die Risiken abdecken sollten, waren selbst nicht mehr zahlungsfähig – sie konnten die real gewordenen Risiken nicht bezahlen. Außerdem verkauften Banken nicht nur Risiken, sondern handelten auch mit Kreditausfallversicherungen, und verloren die Übersicht über ihre offenen Risikopositionen …

    Boomender Handel mit synthetischen Verbriefungen von Krediten
    Der Wert der synthetischen Verbriefungen von Banken hat 670 Milliarden US-Dollar überschritten und wächst mit zweistelligen Raten, da Kreditgeber darum wetteifern, Risiken abzugeben und Kapital freizusetzen. Dazu berichtet Bloomberg News: Dieser Wert, also der Anteil, den Banken nach der teilweisen Verlagerung des Risikos von Kreditausfällen durch erhebliche Risikotransfers (SRT) behalten, ist laut Daten von Bloomberg für das Geschäftsjahr 2024 um 18 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen. Die Kennzahl ist ein Indikator für die Aktivität in einem der heißesten Bereiche der Finanzmärkte …

    Der IWF äußerte sich besorgt über eine mögliche Diskrepanz zwischen kurzfristigen Rückkaufvereinbarungen, einer Form der Hebelwirkung, die häufig zum Erwerb von SRTs genutzt wird, und den in der Regel längerfristigen, weniger liquiden, kreditgebundenen Schuldverschreibungen, die von Banken ausgegeben werden …

    Dennoch mangelt es nicht an Käufern. Das Volumen der von Großbanken emittierten synthetischen Verbriefungen stieg in der Europäischen Union im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahr um mehr als 85 %, sagte Pedro Machado, ein Vertreter der Aufsichtsbehörde der Europäischen Zentralbank, im September …

    Quelle: Artikel von Claudio Kummerfeld auf finanzmarktwelt.de

  • Bundesbank-Bericht: Deutschland im Zins-Schock: Bundesbank sieht Gefahr einer neuen Finanzkrise

    So laut und so deutlich ist die Bundesbank selten gewesen: Sie, die die Oberaufsicht über die Banken und das Geldsystem in Deutschland führt, skizziert in ihrem neuen Finanzstabilitätsbericht 2025 ein Szenario, das klingt wie ein Thriller in den Trading Rooms: Faule Kredite, überbewertete Märkte und explodierende Staatsschulden könnten sich zu einem perfekten Sturm für Deutschlands Finanzsystem verdichten. Die Mischung ist toxisch – und sie gärt bereits.

    Ein Blick in die Analyse zeigt: Die Bundesbank sieht „einen erheblichen Risikoanstieg“ im deutschen Finanzsystem. Banken, Versicherer und Fonds profitieren zwar derzeit noch von höheren Zinsen, aber die Gefahr eines empfindlichen Rückschlags wächst. Besonders die Kreditrisiken nehmen zu …

    Schuldenpolitik als Brandbeschleuniger …

    Die Lage im Immobiliensektor ist zweigeteilt. Während der Wohnungsmarkt leichte Stabilisierung zeigt, bleibt der gewerbliche Bereich ein Risiko. Leerstände, sinkende Mieten und teure Refinanzierungen lassen Werte bröckeln. Die Bundesbank spricht von einer „anhaltend schwierigen Lage“ und „abnehmender Kreditqualität“ im Gewerbesegment …

    Die Botschaft der Bundesbank sieht somit so aus: Das deutsche Finanzsystem ist verwundbar. Zu viele Risiken laufen parallel, zu viele Schwächen werden übertüncht. Faule Kredite, überbewertete Märkte und explodierende Staatsschulden – das ist kein abstraktes Dreieck, sondern ein Sturm, der sich zusammenbraut.

    Quelle: Artikel von Oliver Stock auf focus.de

  • Erinnert an 2008: Faule Kredite, Gier und Betrug: Die Weltwirtschaft steht kurz vor der nächsten Krise

    Immer mehr Banker und Finanzexperten warnen vor Billionen US-Dollar an schlechten Krediten, die eine Finanzkrise auszulösen drohen. Vieles erinnert an die Lage vor der großen Krise 2008 …

    Vier Dominosteine müssen fallen, bis Deutschland wieder ähnlich leidet wie unter der Finanzkrise 2008. Damals brach die Wirtschaftsleistung um knapp fünf Prozent ein; die Löhne stiegen auf Jahre schwächer als erwartet …

    Das war nicht nur den Banken entgangen. Auch die Rating-Agenturen, die Finanzprodukte auf ihre Sicherheit hin bewerten, hatten den schlechten Krediten jüngst gute Noten, teils Bestnoten erteilt. Wie schon bei der Finanzkrise 2008 …

    Dominostein vier vergrößert das Risiko weiter. Niemand weiß, wie viele fragwürdige Produkte fragwürdige Ratingagenturen abgenickt haben. Niemand weiß, wie viele Billionen in den Bilanzen von Firmen und Banken bald wertlos werden. Niemand weiß, ob diese Banken dann nur in den USA sitzen oder auch in Deutschland und Europa …

    Quelle: Artikel von Christian Masengarb auf focus.de

  • Die Billionen-Wette: 17 Jahre nach der Finanzkrise lösen verbriefte Kredite wieder Nervosität aus

    Ein bankrotter Autozulieferer, Milliarden fauler Kredite und Erinnerungen an 2008: Der Konkurs von First Brands sorgt an der Wall Street für Unruhe. Im Fokus stehen wie schon damals Finanzvehikel, die Kredite bündeln.

    Jamie Dimon sagt, was er denkt. Als der amerikanische Autozulieferer First Brands in diesem Herbst Konkurs ging und seine Kredite nicht mehr bediente, erklärte der CEO der Bank JP Morgan in einer Telefonkonferenz mit Investoren: «Ich sollte das wahrscheinlich nicht sagen, aber wenn man eine Kakerlake sieht, gibt es wahrscheinlich noch mehr. Jeder sollte sich dessen bewusst sein.» Dimon spielte auf das Jahr 2007 an, als erste Hedge-Fonds-Insolvenzen die globale Finanzkrise einleiteten …

    Quelle: Artikel von Lorenz Honegger und André Müller auf nzz.ch

  • Ein Produkt der Finanzkrise: Schattenbanken: Welche Gefahr von ihnen ausgeht

    Schattenbanken gewinnen seit Jahren an Einfluss. Sie vermitteln Kredite, unterstehen aber weniger Regulatorien. Bankenaufsichten schlagen Alarm. Welche Risiken von ihnen ausgehen.

    „Sie stellen die Frage, die mich nachts wach hält“, sagt Kristalina Georgiewa, Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF), auf die Reporterfrage nach den Risiken der Schattenbanken.

    Die Probleme unregulierter Schattenbanken könnten das gesamte Finanzsystem ins Wanken bringen …

    Quelle: Artikel von Dennis Berger auf zdfheute.de

  • Sanierungsfall: Bankhaus RSA muss gestützt werden

    Wegen riskanter Kredite und hoher Verluste rutscht das Bankhaus RSA in die Schieflage. Die BVR-Sicherungseinrichtung soll nun helfen.

    Die Genossenschaftsbank RSA mit Sitz im oberbayerischen Rechtmehring muss von der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) gestützt werden. Das bestätigte Vorstand Klaus Hatzel dem „Handelsblatt“ und sprach von einem „Sanierungsfall“ …

    Quelle: t-online.de

  • Bank ist insolvent: Tausende Kunden aus Deutschland sind betroffen

    Das Münchner Bankenhaus Obotritia ist insolvent. Laut der Finanzaufsicht BaFin haben Kunden aus Deutschland jedoch Anspruch auf Entschädigung.

    Bank ist insolvent: Tausende Kunden aus Deutschland sind betroffen

    Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat in einer Pressemitteilung vom 10. März 2025 bestätigt, dass das Geldguthaben der verbleibenden Kunden der Bankhaus Obotritia GmbH i.L. geschützt ist. Dank des sogenannten Einlagensicherungsgesetzes ist es möglich, die Ansprüche der Einleger zu prüfen und diese bis zu einem Betrag von 100.000 Euro zu entschädigen.

    Quelle: Artikel von Sonja Sanagou auf ruhr24.de

  • Staatsanleihen: Euro-Staaten beschließen Enteignungsklausel

    Eine neue Regelung ermöglicht es den Euro-Ländern künftig, Schuldenschnitte schneller und einfacher durchzuführen. Davon könnten auch Millionen deutsche Sparer betroffen sein …

    Es kann praktisch jeden treffen

    Doch in jeder Lebensversicherung, in jedem privaten Rentensparvertrag stecken solche Papiere. Und mit CAC können die Staaten künftig die Rückzahlung von Schulden verweigern, selbst wenn der einzelne Sparer dem nicht zustimmt. Damit kann es praktisch jeden treffen …

    Teil-Enteignung wird gerichtsfest gemacht

    Nun erhalten alle Euro-Staatsanleihen eine solche CAC-Klausel, mit deren Hilfe ein derartiges Vorgehen nicht nur möglich, sondern auch noch gerichtsfest gemacht wird. Betroffen davon sind alle neu begebenen Anleihen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr, die alten Anleihen sind dagegen nicht betroffen. Das bedeutet, dass im Laufe der kommenden Jahre nach und nach ein immer größerer Anteil der europäischen Staatsanleihen eine solche Klausel enthalten wird. In fünf Jahren dürfte dies schon auf mehr als die Hälfte der deutschen Papiere zutreffen, ähnliches gilt für die meisten anderen Euro-Staaten …

    Quelle: Artikel von Frank Stocker auf welt.de







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