Goldbarren als Vermögenssicherung

Kategorie: Junge Generation

  • „Situation wirklich dramatisch“ Metall- und Elektroindustrie rechnet mit massiver Entlassungswelle

    Trotz Großaufträgen aus dem Verteidigungssektor droht in diesem Jahr ein weiterer Abbau von Industrie-Arbeitsplätzen in Deutschland, warnt der Verband. Der von der Bundesregierung angekündigte Bürokratieabbau dauere zu lange.

    Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall rechnet für dieses Jahr mit dem Verlust von bis zu 150.000 Arbeitsplätzen in der Metall- und Elektroindustrie. „Wir sind mitten in einer Deindustrialisierung und die Aussichten sind sehr düster. Die Situation ist wirklich dramatisch“, sagte Gesamtmetall-Hauptgeschäftsführer Oliver Zander den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Seine Branche befinde sich „in der größten Krise seit Gründung der Bundesrepublik“.

    Als Ursachen macht Zander wie viele Verbandsvertreter hohe Kosten für die Unternehmen am Standort Deutschland aus. „Wir haben in Deutschland zu hohe Energiekosten, zu hohe Unternehmenssteuern, zu hohe Sozialabgaben und zu viel Bürokratie.“ Bei der Reduzierung der Bürokratie fehle eine systematische Herangehensweise. „Wir sind in der Tierseuchenbekämpfung systematischer als beim Bürokratieabbau“, beklagte Zander. Man müsse „natürlich auch Bürokraten abbauen“ – in den öffentlichen Verwaltungen gebe es zu viel Personal, was auch deren Haushalte belaste …

    Quelle: Artikel auf n-tv.de

  • Haushaltslöcher werden größer: Defizit steigt kräftig: Deutscher Staat 2025 tiefer im Minus

    Ein vergleichsweise kräftiges Wachstum im Schlussquartal hat der deutschen Wirtschaft im vergangenen Jahr das erste Plus seit 2022 beschert. Allerdings sind die Löcher im Staatshaushalt 2025 größer als zunächst angenommen.

    Das deutsche Staatsdefizit ist im vergangenen Jahr entgegen einer früheren Schätzung doch größer geworden. Die Ausgaben von Bund, Ländern, Kommunen und Sozialversicherung überstiegen die Einnahmen um 119,1 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Eine erste Schätzung von Mitte Januar hatte noch 107 Milliarden Euro ergeben …

    Für dieses Jahr rechnen die meisten Fachleute mit einer steigenden Neuverschuldung in Deutschland. Das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) etwa sagt ein Defizit von 3,5 Prozent voraus, das 2027 sogar auf 4,0 Prozent steigen soll …

    Quelle: Artikel auf n-tv.de

  • Chinas KI-Offensive: Roboter tanzen, springen, kämpfen zum Frühlingsfest

    Unitrees Humanoid-Roboter zeigten bei der Frühlingsfest-Gala eine Tanzshow – und setzen damit ein industriepolitisches Signal weit über die Bühne hinaus.

    Das chinesische Robotikunternehmen Unitree hat bei der diesjährigen Frühlingsfest-Gala Aufsehen erregt. Humanoidroboter des Typs G1 führten Sprünge, Salti, Einbeinflips und eine Airflare-Drehung mit siebeneinhalb Rotationen vor – Bewegungsabläufe, die allesamt als extrem schwierig gelten.

    Ein Jahr, ein gewaltiger Sprung

    Beim Gala-Auftritt 2025 beschränkten sich Unitrees Roboter noch auf einen traditionellen Yangge-Volkstanz, inszeniert von Regisseur Zhang Yimou. Der Leistungszuwachs innerhalb eines einzigen Jahres ist beachtlich: Der Robotik-Experte Georg Stieler erklärte Reuters, dass die deutlich gestiegene Leistungsfähigkeit vor allem auf die konsequente Weiterentwicklung der KI-gestützten Steuerungssoftware zurückgehe …

    Showbühne als Industriepolitik

    Unitree war nicht allein: Auch die Start-ups Galbot, Noetix und Magiclab präsentierten Humanoidroboter. Darunter war ein Auftritt in einem Comedysketch sowie eine Choreografie zum Song We Are Made in China. Die Gala, die im vergangenen Jahr 79 Prozent der chinesischen Fernsehzuschauer erreichte, dient seit Jahrzehnten als Schaufenster für Pekings Technologieambitionen und soll der Welt vor Augen führen, wozu chinesische Ingenieurskunst fähig ist …

    Quelle: Artikel von Andreas Donath auf golem.de

  • Ökonom Fratzscher: „Der Wachstumsmotor wird nie mehr anspringen“

    Der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Marcel Fratzscher, sieht ohne umfassende Reformen der Bundesregierung schwarz für die Konjunktur. „Der Wachstumsmotor in Deutschland wird schon allein wegen der Demografie nie mehr anspringen“, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Es fehlten schlicht die Arbeitskräfte, um die Wachstumsraten der Vergangenheit zu erreichen. „Wir kommen also an Steuererhöhungen und dem Abbau von Subventionen nicht vorbei.“

    Der Ökonom schlug vor, Minijobs abzuschaffen und eine höhere Grundsteuer einzuführen – damit der Anreiz steigt, eine Immobilie zu entwickeln und wirtschaftlich zu nutzen. Zudem müssten alle klimaschädlichen Steuersubventionen wie das Dieselprivileg, die Steuerbefreiung von Kerosin und die Pendlerpauschale abgeschafft oder zumindest gekürzt werden. Sie machten allein 60 Milliarden Euro im Jahr aus. Fratzscher plädierte auch dafür, das Ehegattensplitting abzuschaffen, das den Staat rund 22 Milliarden Euro koste.

    Fratzscher rechnet mit Erhöhung der Mehrwertsteuer

    Allerdings rechne er damit, dass die schwarz-rote Koalition stattdessen bloß die Mehrwertsteuer von 19 auf 21 Prozent erhöhen werde. „Wir müssen davon ausgehen, dass es sich die Koalition am Ende leicht machen wird: Sie erhöht die Mehrwertsteuer um zwei Punkte, was 30 Milliarden Euro mehr bringen würde“, sagte Fratzscher. Eine Anhebung sei zwar sozial fatal, verglichen mit möglichen Alternativen aber ein politisch vergleichsweise bequemer Weg …

    „Beide Parteien haben ihre roten Linien abgesteckt und sind offenbar nicht bereit, sie aufzugeben“, sagte Fratzscher dem RND weiter. Die Union lehne Steuererhöhungen ab, die SPD wolle nicht beim Sozialstaat sparen. Subventionsabbau wollten beide nicht. So komme nur eine Mehrwertsteuererhöhung infrage, auch wenn ökonomisch und politisch andere Reformen dringend geboten wären …

    Quelle: Artikel von Tanit Koch auf focusplus.de

  • Sitegeist sichert sich Millionen für Baustellen-Roboter

    Münchner Start-up erhält 4 Millionen Euro, um mit KI-Robotern die Betonsanierung zu automatisieren. Die Finanzierung unterstreicht Deutschlands Doppelstrategie in der Robotik: Speziallösungen für drängende Industrieprobleme und die Entwicklung humanoider Plattformen.

    Betonsanierung in der Krise

    Deutschlands Infrastruktur bröckelt. Die Sanierung von Brücken, Tunneln und Parkhäusern verschlingt Hunderte Milliarden Euro. Gleichzeitig fehlen überall Fachkräfte für die anspruchsvolle Betoninstandsetzung. Das Münchner Start-up Sitegeist, ein Spin-off der Technischen Universität München (TUM), hat dafür eine robotische Lösung entwickelt.

    Ihre modularen Roboter arbeiten direkt am bestehenden Bauwerk. Mit Sensoren und KI-gestützter Entscheidungsfindung führen sie komplexe Sanierungsarbeiten durch. Der Clou: Sie benötigen weder aufwändige 3D-Modelle noch eine vorherige Digitalisierung der Baustelle. Das überwindet eine zentrale Hürde für Automatisierung im Baugewerbe …

    Zwei Wege, ein Ziel: KI und Humanoide

    Während Sitegeist eine spezifische Nische bedient, verfolgt die deutsche Robotik-Branche parallel ehrgeizigere Ziele. Der Aufstieg kognitiver und humanoider Roboter ist ein großes Zukunftsfeld. Unternehmen wie NEURA Robotics aus Metzingen sind hier Vorreiter.

    Etablierte Industriegiganten wie Bosch und Siemens gehen strategische Partnerschaften mit Robotikspezialisten ein. Ziel ist es, die Einführung intelligenter Automatisierung und „Physical AI“ in Fabrikhallen zu beschleunigen. Der Fokus liegt darauf, die Datenbasis zu erweitern, um Roboter für komplexe Fertigungs- und Logistikaufgaben zu trainieren …

    Quelle: Artikel auf ad-hoc-news.de

  • Rente mit 70? Deutsche arbeiten länger und für weniger Geld als viele EU-Nachbarn

    Deutsche arbeiten bis 67, Italiener bis 64 – und bekommen 22 Prozent mehr Rente. Jetzt plant die Merz-Regierung vielleicht sogar die Rente mit 70. Der EU-Vergleich …

    Die Entscheidung der 13 Experten könnte das Arbeitsleben von Millionen Deutschen grundlegend verändern und die Kluft zu anderen EU-Ländern weiter vertiefen. Ausgerechnet das Land mit dem niedrigsten Rentenniveau in Westeuropa plant eine weitere Verlängerung der Arbeitszeit, während Nachbarländer wie Italien und Frankreich ihren Bürgern frühere Rente bei höheren Bezügen gewähren? …

    Der europäische Vergleich macht Deutschlands paradoxe Situation deutlich: Deutsche Arbeitnehmer erhalten bei einem Renteneintrittsalter von 67 Jahren nur 52,9 Prozent ihres vorherigen Nettoeinkommens. In Frankreich hingegen gehen Menschen laut einem Bericht von tagesschau.de mit knapp 64 Jahren in Rente und erhalten ein Rentenniveau von etwa 60 Prozent. Italien übertrifft beide Länder deutlich: Bei einem Renteneintrittsalter von ebenfalls knapp 64 Jahren liegt das Rentenniveau bei 74,6 Prozent …

    Ein weiterer Diskussionspunkt ist die verpflichtende Einbeziehung von Beamten und Politikern in die gesetzliche Rentenversicherung. Den Experten ist jedoch bewusst, dass zusätzliche Beitragszahler das demografische Grundproblem – immer mehr Ruheständler bei gleichzeitig weniger Beitragszahlern – mittelfristig nicht lösen können …

    Quelle: Artikel von Jens Kiffmeier auf merkur.de

  • Deutschland im Job-Stau: 3.084.610 Arbeitslose: Warum Firmen kaum noch einstellen

    Drei Millionen Arbeitslose und trotzdem Fachkräftemangel? Warum Unternehmen 2026 bremsen und der Arbeitsmarkt nicht in Schwung kommt.

    Der Zustand des deutschen Arbeitsmarktes ist „wie ein Brett“, sagte Andrea Nahles, Chefin der Bundesagentur für Arbeit, vor kurzem. Er entscheidet sich derzeit aber nicht in den Statistiktabellen aus Nürnberg, sondern in den Vorstandsetagen und Personalabteilungen der Unternehmen. Dort wird kräftig gerechnet, abgewogen, verschoben. Viele Betriebe treten nicht mehr aufs Gaspedal, sondern bleiben auf der Bremse. Neueinstellungen werden geprüft, Projekte vertagt, frei werdende Stellen oft nicht nachbesetzt.

    Nach Einschätzung von Arbeitsmarktforschern ist diese Zurückhaltung kein vorübergehender Reflex, sondern der eigentliche Treiber der aktuell zähen Entwicklung.

    Arbeitsmarkt Deutschland: mehr Abbau, weniger Aufbau

    Wie stark sich diese Verschiebung bereits niederschlägt, zeigen Daten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Tim Kovalenko, Volkswirt am IAB, verweist gegenüber FOCUS online auf Auswertungen bis 2024: „2018 wurden rund zwei Millionen Stellen abgebaut, 2024 waren es etwa 2,5 Millionen.“ …

    Besonders betroffen seien Teile des verarbeitenden Gewerbes, etwa Chemie, Metallerzeugung oder Maschinenbau. „Diese Beobachtungen würden für einen Strukturwandel sprechen“, sagt Kovalenko …

    Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo-Befragungen, beschreibt die aktuelle Lage aus Sicht der Unternehmen etwas anders gewichtet. Auch er bemerkt: „Im Moment werden vor allem in der Industrie Arbeitsplätze abgebaut. Gleiches gilt für den Handel.“ …

    Statistik spiegelt die Verschiebung am Arbeitsmarkt

    Vor diesem Hintergrund überraschen die aktuellen BA-Zahlen kaum. Im Januar waren 3,085 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet, die Quote lag bei 6,6 Prozent. Gleichzeitig sank die Zahl der bei der Bundesagentur gemeldeten offenen Stellen auf 598.000.

    Der Arbeitsmarkt verliert demnach nicht überall gleichzeitig an Kraft. Er verlagert sich. Das heißt: „Stellen werden nicht zwingend in denselben Branchen aufgebaut, in denen sie abgebaut worden sind“, sagt Kovalenko. Das gelte auch für Berufe. Wer im Strukturwandel seinen Arbeitsplatz verliere, sei „unter Umständen nicht qualifiziert, einen Beruf auszuüben, in dem gerade ein Fachkräftemangel herrscht“. Hinzu kommt ein regionales Problem: Wenn im Süden Industriearbeitsplätze wegfallen, nützt es wenig, dass in Berlin IT-Fachkräfte gesucht werden …

    Für ifo-Experte Wohlrabe hat die aktuelle Schwäche aber „vor allem konjunkturelle Gründe“. Es fehlten Aufträge, deshalb werde weniger Personal gebraucht. „Der Fachkräftemangel ist ja auch zurückgegangen. Das passiert immer, wenn die Konjunktur schwach läuft.“

    Gleichzeitig nennt er wirtschaftspolitische Unsicherheit als Bremsfaktor: Fehlende Planungssicherheit hemme Investitionen und mache Personalplanungen vorsichtiger. Neben der Konjunktur spiele aber auch die strukturelle Transformation eine Rolle: „Das alte und erfolgreiche Wirtschaftsmodell vor Corona gibt es nicht mehr.“ …

    Eine schnelle Belebung erwarten indes beide Experten nicht …

    Quelle: Artikel von Thomas Sabin auf focus.de

  • CDU-Konzept zur Rente belastet Ältere: Diese radikalen Einschnitte drohen

    Der CDU-Wirtschaftsrat fordert radikale Reformen bei der Rente. So sollen die „explodierenden“ Sozialabgaben eingedämmt werden. Doch für Rentner bedeutet das Verluste …

    Wirtschaftsrat will „Privilegierungen“ bei der Rente abschaffen – auch Grundrente darunter

    Zu dieser „Privilegierung“ zählt für den Wirtschaftsrat auch die Grundrente. Den Zuschlag bekommen Menschen im Ruhestand, wenn sie viele Jahre in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben, jedoch in dieser Zeit nur ein geringes Einkommen hatten …

    Mütterrente soll weg – dafür aber höhere Abschläge auf eine frühere Rente

    Auch die Abschaffung der sogenannten Mütterrente hätte geringere Renten zur Folge. Betroffen wären vor allem Frauen. Wenn sie zugunsten der Kindererziehung eine Zeit lang nicht erwerbstätig sind, erhalten sie dafür keine Rentenpunkte mehr …

    Wer vor der Regelaltersgrenze in den Ruhestand geht, muss dagegen höhere Abschläge als bisher in Kauf nehmen …

    „Mittelfristig“ soll das Renteneintrittsalter über 67 Jahre hinaus „durch Koppelung an die Lebenserwartung“ steigen, fordert der Wirtschaftsrat. Einige Ökonomen, darunter die sogenannten Wirtschaftsweisen, fordern schon länger die Verknüpfung der Regelaltersgrenze mit der Lebenserwartung …

    Quelle: Artikel von Max Schäfer auf wa.de

  • Weiteres deutsches Traditionsunternehmen stellt Produktion am Stammsitz ein

    Erneut stellt ein traditionsreiches Unternehmen die Produktion an seinem Stammsitz ein. Die Mitarbeiter verlieren dadurch ihren Arbeitsplatz.

    Stuttgart – Erst zum Ende des Jahres 2025 wurde bekannt, dass ein deutsches Traditionsunternehmen offenbar die Produktion an seinem Stammsitz einstellen will, wovon rund 340 Mitarbeiter betroffen sind. Nun kommen ähnliche Ansagen auch von einer 1877 gegründeten Firmengruppe, die in ganz Europa tätig ist. Die Mayer-Gruppe, offiziell Mayer-Kuvert-network GmbH, mit Sitz in Heilbronn (Baden-Württemberg) ist auf die Herstellung von Briefumschlägen, Verpackungen und Versandmaterialien spezialisiert und umfasst mehr als 30 einzelne Unternehmen.

    Wie die Heilbronner Stimme jüngst berichtete, will die Gruppe aber ausgerechnet am Stammsitz in Heilbronn noch im laufenden Jahr 2026 die Produktion einstellen, wodurch die dortigen Mitarbeiter ihre Arbeitsplätze verlieren. Die Gründe gibt das Traditionsunternehmen mit der zunehmenden Digitalisierung und der damit einhergehenden rückläufigen Nachfrage nach Briefumschlägen und Kuverts an. Zudem sind auch die steigenden Kosten und eine Überkapazität Faktoren …

    Das Unternehmen wurde laut der Firmenhistorie vor fast 150 Jahren als Ernst Mayer Briefhüllenfabrik in Heilbronn gegründet und expandierte als Mayer-Kuvert-network Anfang der 2000er Jahre durch mehrere Übernahmen in große Teile Europas. Inzwischen beschäftigt das Unternehmen über 1.500 Mitarbeiter in mehr als 30 Firmen …

    Quelle: Artikel von Julian Baumann auf merkur.de

  • Umsatz fällt deutlich: Kleine Unternehmen zunehmend unter Druck – Insolvenzen drohen

    Der Datendienstleister Datev untersucht regelmäßig den Zustand eines der wichtigsten Wirtschaftsfelder in Deutschland – des Mittelstandes. Die Diagnose ist nicht rosig.

    Die kleinen und mittelständischen Unternehmen sind jahrzehntelang das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Einer Untersuchung des Nürnberger Daten-Dienstleisters Datev zufolge sind sie in den vergangenen Jahren stark unter Druck geraten. Insolvenzen nehmen zu – vor allem bei sehr kleinen Unternehmen und bei größeren Mittelständlern mit mehr als 100 Beschäftigten …

    Mittelstand verliert Anteile an Umsatz und Beschäftigung
    Mehr als 99 Prozent der mehr als drei Millionen Unternehmen in Deutschland fallen in die Kategorie der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Sie wird in der Regel bis 500 Mitarbeiter und bis 50 Millionen Euro Jahresumsatz definiert. Ihr Anteil ist in den vergangenen Jahren laut Datev-Angaben stabil geblieben.

    Allerdings fiel ihr Anteil am Umsatz und an der Beschäftigung im Zeitraum von 2018 bis 2023 jeweils um vier Prozentpunkte, auf 26,2 Prozent beziehungsweise 53,3 Prozent, der Anteil an der Bruttowertschöpfung um zwei Prozentpunkte auf 40,9 Prozent.

    Mehr Pleiten

    Die Zahl der Insolvenzen in einzelnen Branchen habe sich bei den Mittelständlern im vergangenen Jahr stark erhöht – vor allem bei den ganz kleinen Betrieben ohne Angestellte und bei den größeren Mittelständlern mit mehr als 100 Beschäftigten. „Die klassischen KMU mit bis zu 100 Mitarbeitern, die 2024 noch die höchsten Zuwachsraten verzeichneten, zeigen 2025 eine leichte Beruhigung“, heißt es in der Datev-Erhebung. Erhöhtes Insolvenzgeschehen gebe es etwa in den Bereichen Baugewerbe, Gastgewerbe und im verarbeitenden Gewerbe …

    Quelle: Artikel auf t-online.de

  • Nach Vorschlag der Linkspartei: Union lehnt Wiedereinführung der Vermögenssteuer weiter ab

    Die Union lehnt die Vorschläge der Linkspartei zur Wiedereinführung einer Vermögenssteuer ab. Der finanzpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion von CDU und CSU, Güntzler, sagte im Deutschlandfunk, ein großer Teil der Vermögen sei nicht frei verfügbar, sondern in Unternehmen gebunden.

    Eine zusätzliche Steuer darauf würde Investitionen bremsen und Arbeitsplätze gefährden, so Güntzler …

    Laut einer von der Linkspartei in Auftrag gegebenen Studie könnte eine Vermögenssteuer dem Staat bis zu 150 Milliarden Euro im Jahr einbringen. Die Untersuchung geht von einer Versteuerung von Vermögen ab einer Million Euro für Privatpersonen und ab fünf Millionen Euro für Unternehmen aus.
    Durchgeführt wurde die Studie vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung. Der Autor Stefan Bach sprach von einem ambitionierten Konzept. Er warnte aber auch davor, dass ein Teil der Betroffenen Vermögenswerte ins Ausland verlagern könnten und sich das Steueraufkommen dadurch reduzieren könne.

    Quelle: Artikel auf deutschlandfunk.de

  • Bolt: Chinesischer Roboter läuft Weltrekord ein

    Ein chinesisches Forschungsteam stellt mit dem humanoiden Roboter Bolt einen neuen Geschwindigkeitsweltrekord auf. Die Entwicklung markiert einen Meilenstein für den Einsatz in Logistik und Industrie.

    Ein chinesischer Zweibeiner-Roboter hat mit 10 Metern pro Sekunde einen neuen Geschwindigkeitsweltrekord aufgestellt – und bewegt sich damit im Tempo von Spitzenathleten. Die Entwicklung markiert einen Meilenstein im globalen Wettrennen um leistungsfähige humanoide Roboter.

    Hangzhou. Der Kampf um die Vorherrschaft in der Robotik hat einen neuen Schauplatz: die Laufbahn. Ein Forschungsteam aus Hangzhou hat mit „Bolt“ einen humanoiden Roboter präsentiert, der mit einer Spitzengeschwindigkeit von 10 Metern pro Sekunde sprintet. Diese Leistung, die in der vergangenen Woche bekannt wurde, stellt einen neuen Weltrekord für zweibeinige Roboter dar und bewegt sich im Bereich von Olympia-Athleten …

    Der 1,75 Meter große und 75 Kilogramm schwere Roboter, benannt nach dem Sprint-Legenden Usain Bolt, musste für seinen Rekord eine zentrale Hürde meistern: in Echtzeit Umgebungsdaten verarbeiten und seine Haltung sowie seinen Gang millisekundenschnell anpassen.

    Ein viel beachtetes Demonstrationsvideo zeigt Bolt im direkten Duell mit Wang Hongtao, dem Institutsleiter und Gründer von MirrorMe, auf nebeneinander stehenden Laufbändern. Der rot lackierte Android behält dabei eine stabile, aufrechte Haltung bei, während seine Beine in extrem hoher Frequenz arbeiten. Mit kürzeren, aber schnelleren Schritten überholt er schließlich den menschlichen Läufer – ein beeindruckender Beweis für die gelösten Probleme bei Dynamik und Balance …

    Die Fortschritte kommen zu einem entscheidenden Zeitpunkt. Allein in China arbeiten nach Angaben von Ende 2025 über 150 Unternehmen an humanoiden Robotern. Geschwindigkeit und Agilität auf menschlichem Niveau gelten als entscheidender Schritt zur kommerziellen Nutzbarkeit. Schnelle Mobilität ist essenziell für effiziente Einsätze in Logistikzentren, bei der Katastrophenhilfe oder in anspruchsvollen Industrieprozessen …

    Quelle: Artikel auf ad-hoc-news.de

  • Hohe Staatsschulden, nervöse Anleihemärkte: Die Politik muss handeln

    Wachsende Staatsschulden und höhere Zinsen setzen viele Staaten unter Druck. Die Verspannungen am amerikanischen und japanischen Anleihemarkt zeigen: Ohne eine finanzpolitische Kehrtwende schnappt die Schuldenfalle früher oder später zu
    Die Staatsfinanzen sind wieder in den Fokus gerückt. Steigender Finanzierungsbedarf bei inzwischen wieder höheren Zinsen bedeutet Stress für manchen Finanzminister. Besonderes Augenmerk liegt derzeit auf dem amerikanischen und japanischen Anleihemarkt. Beide Länder – insbesondere Japan – haben einen gewaltigen Schuldenberg angehäuft …

    Wackelkandidaten auch in der Eurozone

    In der Eurozone sieht die Lage zwar insgesamt etwas besser aus. Aber einzelne Länder – insbesondere Frankreich – sind ebenfalls finanzpolitische Wackelkandidaten. Die Stabilitätskriterien der Währungsunion werden von Frankreich und vielen anderen Ländern schon lange nicht mehr erfüllt. Gemäß dem „Compliance Tracker“ der Europäischen Kommission hat Frankreich die EU-Fiskalregeln in den letzten 25 Jahren nur zu 24 Prozent eingehalten. Selbst Deutschland kommt nur auf einen Wert von 54 Prozent.

    Abgesehen von der mangelnden Regeltreue zeigen die offiziellen Zahlen zur Staatsverschuldung noch nicht die ganze Wahrheit. In Europa fehlen in den nationalen Daten etwa die gemeinschaftlich finanzierten Schulden (beispielsweise der sogenannten Corona-Wiederaufbaufonds „Next Generation EU“). Quantitativ weitaus bedeutender sind die verdeckten Schulden, die in den sozialen Sicherungssystemen schlummern. Sie summieren sich in Deutschland auf fast 400 Prozent des BIP und werden mit dem Renteneintritt der geburtenstarken Jahrgänge nach und nach zu offiziellen Staatsschulden, wenn nicht zuvor Gegenmaßnahmen ergriffen werden …

    Quelle: Artikel von Jörg König und Jörn Quitzau auf capital.de

  • Playmobilwerk in Bayern schließt: 350 Mitarbeiter betroffen

    Ein Playmobilwerk in Bayern wird geschlossen. Die Produktion wird auf andere Standorte verlagert. Grund ist der massive Kostendruck in Deutschland.

    Dietenhofen – Die Produktion wird eingestellt: Das Playmobilwerk in Dietenhofen steht vor dem Aus. Die Horst Brandstätter Group, zu der die Kultmarke gehört, hat die Schließung angekündigt. Hunderte Mitarbeiter sind betroffen.

    In Dietenhofen wird die Playmobil-Produktion komplett eingestellt.

    Rund 350 Beschäftigte sind von der Schließung des Werks betroffen.

    Der Konzern begründet den Schritt mit massiv gestiegenen Kosten in Deutschland …

    Quelle: Artikel von Katarina Amtmann auf msn.com

  • Insolvenz fordert Tribut: Renommierter Modehändler muss alle Filialen schließen

    Nach der Insolvenz steht eine bekannte Modekette endgültig vor dem Aus. Alle Filialen müssen schließen. Hunderte Mitarbeiter verlieren ihren Job.

    Hannover – Nach der Insolvenz folgt nun das endgültige Aus: Der Herrenausstatter Wormland muss alle Filialen schließen. Bei der Suche nach einem Investor seien zwar einige Angebote eingegangen, eine Einigung der Interessenten mit den Vermietern konnte jedoch nicht erreicht werden, teilte der Insolvenzverwalter Stephan Michels mit. Deshalb müssen alle Geschäfte schließen. 250 Mitarbeiter verlieren ihren Job. Die Modebranche bleibt damit weiterhin von einer Insolvenzwelle gebeutelt …

    Quelle: Artikel von Max Schäfer auf merkur.de

  • CDU-Konzept zur Rente belastet Ältere: Welche spürbaren Einschnitte drohen

    Der CDU-Wirtschaftsrat fordert radikale Reformen bei der Rente. So sollen die „explodierenden“ Sozialabgaben eingedämmt werden. Doch für Rentner bedeutet das Verluste …

    Wer vor der Regelaltersgrenze in den Ruhestand geht, muss dagegen höhere Abschläge als bisher in Kauf nehmen. Der Wirtschaftsrat nennt keine konkrete Zahl, spricht jedoch von „versicherungsmathematisch korrekten, höheren Abschlägen“. Zudem will die Gruppe die umgangssprachliche „Rente mit 63“ abschaffen – also die abschlagsfreie frühere Rente nach 45 Beitragsjahren.

    „Mittelfristig“ soll das Renteneintrittsalter über 67 Jahre hinaus „durch Koppelung an die Lebenserwartung“ steigen, fordert der Wirtschaftsrat …

    Quelle: Artikel von Max Schäfer auf hna.de

  • Googles Robotaxi-Firma Waymo ist 126 Milliarden Dollar wert und kommt nach Europa

    Im Wettlauf mit Tesla, chinesischen Anbietern oder der VW-Tochter Moia um den Markt für fahrerlose Robotaxis füllt die Google-Schwesterfirma Waymo ihre Kassen für eine globale Expansion. Waymo sammelte von Investoren 16 Milliarden Dollar in einer Finanzierungsrunde ein.

    Das Unternehmen wurde dabei insgesamt mit 126 Milliarden Dollar bewertet, wie es in einer Mitteilung hiess.

    Die Robotaxis von Waymo machen inzwischen ohne einen Menschen am Steuer mehr als 400’000 bezahlte Fahrten mit Passagieren pro Woche in sechs US-Städten sowie dem Silicon Valley. Die Firma strebt einen schnellen Ausbau in den USA an – und schickte ihre Fahrzeuge bereits auch nach London und Tokio. Insgesamt fuhren Waymo-Autos 127 Millionen Meilen (gut 204 Mio. Kilometer) autonom.

    Viel Konkurrenz

    Waymo gilt als Marktführer, aber es drängen immer neue Anbieter in den Zukunftsmarkt Robotaxi. Insbesondere in Asien, Nordamerika und Europa sind inzwischen mehrere Robotaxi-Anbieter auf dem Markt. China ist aktuell das Land mit der höchsten Robotaxi-Dichte. Dort wetteifern Anbieter wie Baidu, Pony.ai und WeRide um Kunden.

    VW und Moia haben derweil den Testbetrieb mit autonom fahrenden Elektrotaxis (VW ID. Buzz) in Hamburg aufgenommen, ab Frühling 2026 wird Oslo als zweite Stadt folgen …

    Quelle: watson.ch

  • Xpeng Iron: China-Roboter jagt Tesla Optimus mit bionischer Wirbelsäule und Feststoffbatterie

    Der Autobauer Xpeng will bei humanoiden Robotern an Tesla vorbeiziehen. Nach Fake-Vorwürfen bei der ersten Präsentation liefert CEO He Xiaopeng nun die technischen Beweise: Der „Iron“ nutzt eine bionische Wirbelsäule und neuartige Muskel-Strukturen. Dazu kommt ein technisches Detail, das Tesla unter Druck setzt: eine Feststoffbatterie.

    Als Xpeng seinen humanoiden Roboter „Iron“ Ende 2025 erstmals auf die Bühne schickte, war die Skepsis groß. Der Gang wirkte so flüssig und menschlich, dass viele Zuschauer einen Schauspieler im Kostüm vermuteten. Der CEO musste das Publikum sogar davon überzeugen, indem er den Humanoiden teilweise demontieren ließ. Während diese ersten Details bereits im November 2025 für Aufsehen sorgten, legte He Xiaopeng nun auf X mit einem technischen Deep-Dive nach. Das Ziel: Die Verschmelzung von Biomechanik und Ingenieurswesen zu beweisen, damit Maschinen „weniger wie Werkzeuge“ wirken.

    Der zentrale Unterschied zur Konkurrenz liegt im Aufbau. Während die meisten Roboter auf starre Gelenke und Motoren setzen, geht Xpeng den Weg der Biomimikry. Der 1,78 Meter große und 70 Kilogramm schwere Iron nutzt eine „muskelartige Gitterstruktur“ (Muscle-like Lattice Structure), die über dem Metallskelett liegt. Diese Struktur ist flexibel und dynamisch, was laut den Ingenieuren völlig neue Herausforderungen an die Steuerung stellt.

    Wie leistungsfähig die hauseigenen KI-Modelle bereits sind, zeigt eine aktuelle Demonstration: Der Iron lernte eine komplexe Tanzeinlage durch die reine Beobachtung menschlicher Tänzer in nur zwei Stunden. Zuvor benötigten die Ingenieure für vergleichbare Bewegungsabläufe mittels klassischem „Reinforcement Learning“ noch etwa zwei Wochen. Diese massive Zeitersparnis verdeutlicht den Fortschritt bei der Integration von Bewegungsdaten in die Roboter-KI …

    Quelle: Artikel von Ronald Matta auf notebookcheck.com

  • Schock-Arbeitslosenzahlen, Wirtschaft schmiert ab! Nur der Staat schafft noch Jobs

    Frostige Stimmung am Arbeitsmarkt: Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland hat im Januar die 3-Millionen-Marke durchbrochen und ist damit so hoch wie seit 12 Jahren nicht mehr …

    Mehr als 3 Millionen Menschen: Deutschland hat so viele Arbeitslose wie seit 12 Jahren nicht mehr. Die Lage im Land kippt damit spürbar – und der neue Januar-Monatsbericht der Bundesagentur für Arbeit (BA) zeigt eindrücklich, wie dramatisch die Lage ist. Während Unternehmen quer durch Industrie und Bau Stellen abbauen oder Neueinstellungen stoppen, wächst die Beschäftigung fast nur noch dort, wo der Staat zahlt!

    Besonders hart trifft es die Industrie. Im verarbeitenden Gewerbe gingen binnen eines Jahres 167.000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze verloren, allein in der Metall- und Elektroindustrie 126.000. Auch der Bau (rund 8000 Stellen) und der Handel (rund 31.000) bauen Personal ab.

    Ein deutliches Warnsignal auch in der Zeitarbeit: Hier verschwanden 51.000 Jobs: ein klassischer Frühindikator für eine breitere wirtschaftliche Schwäche. Viele Firmen reagieren auf schwache Aufträge und hohe Kosten mit Einstellungsstopps oder Entlassungen. Neue Jobs entstehen hier kaum noch.

    Wirtschaft streicht Jobs, öffentlicher Sektor wächst

    Ganz anders sieht es beim Staat oder im staatsnahen Bereich aus. Während Firmen streichen, wächst der öffentliche Sektor weiter. In der öffentlichen Verwaltung entstanden binnen eines Jahres rund 36.000 neue Stellen, in Pflege und Sozialwesen weitere 76.000, im Gesundheitswesen 68.000.

    Die Folgen sind deutlich: Die Zahl der Arbeitslosen stieg binnen eines Jahres um ganze 92.000 Menschen. Der Anstieg kommt vor allem von Menschen, die ihren Job verloren haben und nun keinen neuen finden. Gleichzeitig trocknet der Stellenmarkt aus: Nur noch 598.000 offene Jobs sind gemeldet – 34.000 weniger als vor einem Jahr …

    Teurer Staat, steigende Last für Steuerzahler
    Der wachsende Staatssektor hat auch einen hohen Preis, der beim Steuerzahler landet! Bundesweit arbeiten inzwischen 5,38 Millionen Menschen im öffentlichen Dienst, darunter knapp 1,8 Millionen Beamte. Die Beamten zahlen keine Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung, sondern erhalten später eine vollständig steuerfinanzierte Pension. Mit jeder neuen Verbeamtung steigen damit die langfristigen Verpflichtungen für Länder und Kommunen …

    Quelle: Artikel von Marius Kiermeier auf bild.de

  • Wieder mehr als drei Millionen Arbeitslose

    Der höchste Januar-Wert seit zwölf Jahren: Erneut sind mehr als drei Millionen Menschen in Deutschland arbeitslos …

    Im Januar sind mehr als drei Millionen Menschen in Deutschland arbeitslos gewesen. Verglichen mit Dezember stieg ihre Zahl um 177.000 auf 3,085 Millionen, wie die Bundesagentur für Arbeit mitteilte. Es ist die höchste Januar-Zahl seit 2014. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich um 0,4 Punkte auf 6,6 Prozent …

    Gute Aussichten hätten Arbeitslose aktuell nicht. „Derzeit gibt es nur wenig Dynamik am Arbeitsmarkt“, so Nahles. Die Zahl der bei den Arbeitsagenturen gemeldeten offenen Stellen sank auf 598.000 – 34.000 weniger als vor einem Jahr …

    Auch viele junge Menschen ohne Lehrstelle

    Im Januar erhielten der Statistik zufolge 1,142 Millionen Menschen in Deutschland Arbeitslosengeld. Dem stehen 3,826 Millionen erwerbsfähige Bürgergeldempfänger gegenüber. Diese Zahl enthält jedoch auch diejenigen, die einer Arbeit nachgehen, aber über Bürgergeld ihre Bezüge aufstocken müssen, um davon leben zu können …

    Auch auf dem Ausbildungsmarkt waren im Januar noch viele junge Leute ohne Lehrstelle. 64.000 waren den Angaben zufolge bei den Arbeitsagenturen gemeldet. 23.000 hatten zwar Alternativen, wollten aber trotzdem noch weiter suchen. 41.000 hatten nach Erkenntnissen der Arbeitsagenturen überhaupt noch keine Stelle. Die tatsächliche Zahl dürfte weitaus höher liegen, weil sich nicht alle Bewerber bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz an die Arbeitsagenturen wenden.

    Quelle: tagesschau.de

  • Goldpreis auf Rekordhoch: Wann das Finanzamt beim Goldverkauf zuschlägt

    Ein Ende der Rally beim Goldpreis scheint nicht in Sicht. Wer Gold verkaufen will, sollte jedoch mit Blick aufs Finanzamt einiges beachten.

    Berlin – Die Krisenmeldungen reißen nicht ab – und das als sicher angesehene Gold wird zum Renner an den Börsen. Das Edelmetall ist für Anleger und Notenbanken gerade sehr attraktiv, weshalb sich der Goldpreis von Rekord zu Rekord hangelt. Am Montag (26. Januar) ‌kostete die Feinunze (31,1 Gramm) erstmals mehr als 5000 Dollar …

    Goldpreis auf Rekordhoch: Es gibt eine Spekulationsfrist beim Verkauf

    Doch was ist, wenn man das Gold wieder verkaufen will? Oder wenn man das Gold geschenkt oder geerbt hat und für ein größeres finanzielles Projekt in bares Geld umwandeln möchte? Der Steuer-Fachanwalt Karsten Lorenz sagte dazu der Wirtschaftswoche: „Ab einer Haltedauer von einem Jahr können Privatanleger Gold zudem grundsätzlich steuerfrei verkaufen, auch in sehr großem Umfang.“

    Innerhalb der sogenannten „Spekulationsfrist“ von einem Jahr wäre der Veräußerungsgewinn aber steuerpflichtig. Dabei würden vom Verkaufspreis der frühere Kaufpreis und die entstandenen Kosten abgezogen, so Lorenz. Wenn man das Gold als Schenkung oder Erbe bekommen hat (unentgeltlicher Erwerb), dann wird die Haltedauer des Vorbesitzers ebenfalls berücksichtigt, erklärt der Experte dem Magazin.

    Gold verkaufen: Wann das Finanzamt mitreden will – und wann nicht

    Der Gewinn ist bei einer Haltedauer von über einem Jahr steuerfrei, schreibt auch das Ratgeberportal Finanztip. Man müsse diesen auch in der Steuererklärung nicht erwähnen. Das ändert sich natürlich bei einer Haltedauer von unter einem Jahr: In diesem Fall ist der Veräußerungsgewinn laut Finanztip steuerpflichtig und muss deshalb in der Einkommensteuererklärung angegeben werden, allerdings erst ab einer Höhe von 1000 Euro.

    Teilweise andere Regeln bei Wertapieren, die in Gold investieren

    Doch was ist bei Anlegern, die über spezielle Wertpapiere in Gold investieren? Bei solchen indirekten Gold-Investments kommt es auf deren Funktionsweise an, ob die gleichen Steuerregeln wie beim physischen Gold gelten oder ob Gewinne als Einkünfte aus Kapitalvermögen der Abgeltungsteuer unterliegen …

    Quelle: Artikel von Lisa Mayerhofer auf merkur.de

  • „Wirtschaftswende“ kommt nicht: Merz und Reiche präsentieren: schuldenfinanziertes (Mini-)Wachstum

    Die von der Union versprochene Wirtschaftswende ist abgesagt. Wirtschaftsministerin und CDU-Politikerin Reiche stellt nur noch leichtes Wachstum in Aussicht – trotz gigantischer Neuverschuldung, die die Union doch angeblich verhindern wollte …

    Das leichte Plus ist fast ausschließlich auf die Rekordschulden für Infrastruktur und Rüstung zurückzuführen. Rund 180 Milliarden Euro nimmt der Bund 2026 an neuen Schulden auf. Das Wachstum ist teuer erkauft und dazu auch noch so überschaubar wie wackelig …

    Die immensen, anhaltenden Verwerfungen im Welthandel treffen Deutschlands exportorientierte Wirtschaft hart und legen strukturelle Probleme wie hohe Produktionskosten, Abgabenlast und fehlende Arbeitskräfte schonungslos offen …

    Mit immer weniger Arbeitnehmern auf eine wachsende Zahl an Rentnern steigt der Druck auf die ohnehin hohen Lohnabgaben weiter …

    Das Preisniveau in Deutschland ist im Vergleich zu 2019 um etwa 20 Prozent gestiegen, während die Reallöhne leicht unter dem Niveau von 2019 liegen. Sprich: Weite Teile der (arbeitenden) Bevölkerung sind in den letzten Jahren spürbar ärmer geworden …

    China importiert immer weniger aus Deutschland, verdrängt deutsche Unternehmen aus anderen Märkten und braucht Deutschland zunehmend nur noch als Absatzmarkt für die eigenen Produkte – oft staatlich bezuschusst und daher konkurrenzlos günstig …

    „Die privaten Investitionen sind seit 2019 um 11 Prozent zurückgegangen“, ergänzt Reiche bei der Vorstellung des Berichts die Liste des Schreckens …

    Quelle: Artikel von Sebastian Huld auf n-tv.de

  • Video zeigt „Helix 02“ in Aktion: Neuer Roboter räumt sogar Spülmaschine aus – und agiert dabei wie ein Mensch

    Das KI-Unternehmen Figure AI hat einen Durchbruch in der Robotik erzielt. Der neue humanoide Roboter Helix 02 nutzt erstmals echte Ganzkörper-Autonomie. Im Video räumt er eine Spülmaschine aus und befüllt sie anschließend wieder …

    Statt isolierter Steuermodule übernimmt ein einziges neuronales Netz die Kontrolle über alle Bewegungen – von der Bilderkennung bis zur feinsten Fingerbewegung. Über 100.000 Zeilen Code wurden durch das KI-Modell ersetzt, das Sensordaten wie Bild, Tastsinn und Eigenwahrnehmung direkt in Motorbefehle umwandelt …

    Roboter Helix 02 soll nützliche Aufgaben im Haushalt erledigen

    Figure-AI-CEO Brett Adcock betonte, dass der Fokus von Helix 02 auf nützlicher Arbeit liegen solle. Der Roboter nutzt dynamisch Hüfte und Füße, um komplexe Aufgaben zu lösen – ein Verhalten, das er durch das Training mit menschlichen Bewegungsdaten erlernte …

    Quelle: focus.de

  • Münchner Chemie-Riese in Schieflage: 800 Millionen Verlust – jetzt fallen Jobs

    Der Traditionskonzern Wacker schreibt 2025 ein historisches Minus. Das Sparprogramm sieht den Abbau von 1.500 Arbeitsplätzen vor – die meisten in Deutschland.

    München – Ein Münchner Traditionsbetrieb steckt in einer gewaltigen Krise. Der Chemiekonzern Wacker hat 2025 ein historisches Minus von 800 Millionen Euro eingefahren. Jetzt sollen in großem Stil Arbeitsplätze gestrichen werden. Die Gründe für den Verlust sind vielschichtig …

    Hohe Energiepreise und sinkende Nachfrage auf den Weltmärkten setzen dem Unternehmen massiv zu …

    Quelle: Artikel von Felix Herz auf tz.de

  • Streit um die Erbschaftssteuer: Geht es bei uns gerecht zu?

    Die SPD will die Erbschaftsteuer reformieren: Steuern hoch für Millionen-Erben, Steuern runter für Eigenheimbesitzer. Was die Pläne für Erben bedeuten würden – und warum die CSU die SPD-Ideen „maximal toxisch“ nennt.

    „Große Vermögen müssen stärker zur Kasse gebeten werden“ – mit dieser Forderung treibt die SPD die Debatte um eine Reform der Erbschaftssteuer voran. Ziel sei mehr Steuergerechtigkeit und eine fairere Verteilung der Lasten. Kritik an den Plänen der SPD kommt aus Bayern. Der Bayerische Finanzminister Albert Füracker warnt, man dürfe mit höheren Steuern auf Erbschaften „weder Familienbetriebe noch deren Arbeitsplätze und die Substanz des Mittelstands aufs Spiel setzen“.

    Arm durch Erben?

    Auch Handwerker und Landwirte fürchten, dass sie Teile ihrer Betriebe verkaufen müssen, um Steuern zu zahlen. Stehen Arbeitsplätze auf dem Spiel? Viele Hausbesitzer sind verunsichert. Steigende Immobilienpreise haben dazu geführt, dass selbst normale Eigenheime heute hohe Werte erreichen. Was passiert, wenn das Elternhaus plötzlich als „Millionenerbe“ gilt? Droht der Verkauf des Familienheims, um die Steuerlast zu stemmen?

    Höhere Steuern – Wohlstand für alle?

    Gleichzeitig wächst der Druck auf den Staat: Marode Infrastruktur, steigende Sozialausgaben, Investitionen in Bildung, Verteidigung und Klimaschutz. Braucht es zur Finanzierung eine stärkere Umverteilung – etwa durch die Wiedereinführung der Vermögenssteuer? Die SPD betont: „Wer mehr hat, muss mehr beitragen.“ Kritiker entgegnen: „Die Mittelschicht zahlt schon jetzt den größten Anteil.“

    Eigentum verpflichtet – sagt das Grundgesetz

    Im Kern geht es auch um Generationengerechtigkeit: Viele junge Menschen befürchten, dass das Wohlstandsversprechen – „Wer hart arbeitet, wird es einmal besser haben“ – nicht mehr gilt. Während viele kaum bezahlbaren Wohnraum finden, erben andere Immobilien und Vermögen in Millionenhöhe …

    Quelle: br.de

  • Dark Factory statt Autowerk: Wie Roboter die Autoindustrie umkrempeln

    Früher war der Roboter in der Autoindustrie nur ein Helferlein, später wurde er zum Kollegen. Jetzt entdecken die Hersteller in ihm das eigentliche Produkt: Von BYD bis Tesla rüsten sie sich, um humanoide Roboter zu bauen. Auch ein Deutscher ist dabei.

    Die internationale Autoindustrie ist kollektiv auf eine neue Idee gekommen: Statt nur Fahrzeuge zu bauen, die fahren, rücken Maschinen in den Fokus, die gehen, laufen – und arbeiten. Humanoide Roboter gelten plötzlich als Hoffnungsträger einer Branche, die in einigen Regionen der Welt unter massivem Druck steht.

    Der Weg dorthin ist weniger weit, als es scheint. Denn schon heute ist der Mensch im Auto nicht mehr alleiniger Herr über Lenkrad und Pedale. Assistenzsysteme greifen ein, regeln Geschwindigkeit, überwachen Spurtreue und mahnen zur Pause. Der fahrende Computer auf Rädern lenkt, korrigiert – und denkt mit. Der Schritt vom „intelligenten Auto“ zum „arbeitenden Roboter“ wirkt da fast logisch.

    Die nötige Expertise besitzen die Hersteller längst. In den Fabriken von Hyundai, BMW, Mercedes und Tesla übernehmen Maschinen seit Jahren immer komplexere Aufgaben. Sie werden präziser, lernfähiger – und günstiger. Während ein Facharbeiter im Schnitt rund 45 Euro pro Stunde kostet, liegt der Preis für einen trainierten Roboter laut dem Branchenportal „Der Autopreneur“ bei etwa 15 Euro …

    Offiziell betonen die Konzerne, Roboter sollten Menschen ergänzen, nicht ersetzen. Doch es gibt Ausnahmen. Hyundai erklärte auf der Messe CES 2026 in Las Vegas offen, bis zu 40 Prozent der Arbeitskräfte durch humanoide Roboter austauschen zu wollen. Sechs Milliarden Dollar will der Konzern investieren …

    Quelle: Artikel von Reinhard Schlieker auf business-punk.com

  • Neues Bitcoin-Gesetz in Deutschland sorgt für Panik: Jetzt kommt die Total-Überwachung

    Jahrelang waren Bitcoin und Co. in Deutschland ein rechtsfreier Raum. Doch jetzt greift der Staat durch. Mit neuen Meldepflichten und scharfen Sanktionen. Für viele Krypto-Gewinner beginnt jetzt ein nervöses Warten und Zittern. Denn was lange unsichtbar war, taucht plötzlich auf …

    Bitcoin lief in Deutschland lange unter dem Radar des Finanzsystems. Geduldet, bestaunt, manchmal verteufelt, aber kaum kontrolliert. Wer Gewinne machte, musste sie zwar theoretisch versteuern. Praktisch aber blieb vieles im Nebel aus Wallet-Adressen, Offshore-Börsen und Excel-Tabellen ohne Absender. Das änderte wenig am guten Gefühl, Teil einer Bewegung zu sein, die sich staatlicher Aufsicht elegant entzog. Doch jetzt ist Schluss damit.

    Bitcoin und Co.: Bußgelder und Total-Überwachung

    Am 1. Januar 2026 ist das Kryptowerte-Steuertransparenzgesetz (KStTG) in Kraft getreten. Es setzt die EU-Richtlinie DAC8 um und bringt Ordnung in ein System, das bisher vor allem von Intransparenz lebte. Ziel: Der Fiskus soll endlich wissen, wer wann womit wie viel verdient hat. Nicht freiwillig, sondern automatisch …

    Für Anbieter, die nicht spuren, wird es teuer. Bis zu 50.000 Euro Bußgeld drohen bei Verstößen gegen Melde- und Sorgfaltspflichten. Für private Anleger bedeutet das neue Gesetz das Ende des digitalen Wilden Westens. Ab 2026 können Finanzämter die gemeldeten Krypto-Daten automatisiert mit Steuererklärungen abgleichen. Wer Gewinne gemacht und verschwiegen hat, wird statistisch sichtbar. Der Mythos von der Unsichtbarkeit der Blockchain verliert seinen Zauber …

    Quelle: Artikel von Blasius Kawalkowski auf inside-digital.de

  • 650 Jobs betroffen: Insolventer Autovermieter Starcar macht endgültig dicht

    Der insolvente Hamburger Autovermieter Starcar und all seine Tochtergesellschaften werden abgewickelt. Es konnte kein neuer Eigentümer gefunden werden, wie Insolvenzverwalter Christoph Morgen mitteilte.

    Der Geschäftsbetrieb der Starcar-Gruppe werde daher angesichts des fehlenden Interesses aus der Branche oder von Finanzinvestoren vollständig eingestellt …

    Quelle: t-online.de

  • Der Automobilhersteller Hyundai setzt ab 2028 stärker auf den humanoiden Roboter Atlas in der Produktion. Gewerkschaften kritisieren die Pläne scharf.

    Die Gewerkschaft von Hyundai Motors befürchtet, dass der Einsatz von humanoiden Robotern in der Automobilfertigung im In- und Ausland massive Auswirkungen für Beschäftigte bis hin zu Entlassungen zufolge haben könnte. Hyundai hatte am Montag angekündigt, die auf der CES 2026 vorgestellte Serienversion des humanoiden Roboter Atlas der Konzerntochter Boston Dynamics ab 2028 in Hyundais US-Werk in Georgia, der Motor Group Metaplant America (HMGMA), einsetzen zu wollen …

    Später, ab 2030, soll Atlas dann auch in der Montage eingesetzt werden. Atlas soll in der Zukunft auch schwere Lasten bewegen und komplexere Aufgaben durchführen, so der langfristige Plan bei Hyundai. Der humanoide Atlas soll dann an allen Produktionsstandorten weltweit zum Einsatz kommen …

    Quelle: Artikel von Oliver Bünte auf heise.de

  • Großer Spielwaren-Händler insolvent: Tausende Angestellte in mehr als 100 Filialen betroffen

    Mainz – Die nächste Insolvenz eines großen Betriebs in Deutschland. Diesmal trifft es die ROFU Spielwarenhandelsgesellschaft GmbH aus Hoppstädten-Weiersbach in Rheinland-Pfalz. Wie es für die knapp 2000 Angestellten weitergeht, ist aktuell offenbar komplett offen …

    Als Grund für die Insolvenz nennt das Unternehmen das schwache Weihanchtsgeschäft sowie die anhaltende Konsumzurückhaltung. Daneben seien die Kosten in allen Bereichen gestiegen und der Wettbewerb habe sich intensiviert …

    Quelle: Artikel von Richard Strobl auf merkur.de

  • Ist Gold im Falle einer Hyperinflation ein sicherer Hafen?

    Fragen Sie sich, ob Gold Sie wirklich schützen kann, wenn Silber rapide an Wert verliert? Diese Frage stellen sich viele, besonders wenn die Preise steigen und sie sich Sorgen um ihre Ersparnisse machen. Gold gilt oft als sicherer Hafen, aber was passiert, wenn die Inflation außer Kontrolle gerät? Sehen wir uns das genauer an.

    Wichtige Punkte, die Sie sich merken sollten

    Gold hat eine lange Geschichte als Mittel zum Schutz des eigenen Geldes in schwierigen Zeiten, lange vor unseren heutigen Währungen.
    In Zeiten der Hyperinflation, in denen Geld sehr schnell an Wert verliert, behält Gold tendenziell seine Kaufkraft oder steigt sogar im Wert.
    Die Investition in Gold, sei es in Münzen oder Barren, kann eine Möglichkeit sein, einen Teil seines Vermögens gegen unvorhergesehene wirtschaftliche Ereignisse abzusichern.

    Gold, ein historischer Bollwerk gegen Währungsinstabilität

    Gold als sicherer Hafen in Wirtschaftskrisen

    Gold genießt seit Jahrtausenden Vertrauen. Nicht nur wegen seiner schönen gelben Farbe. Antike Zivilisationen, Könige und selbst heute noch Zentralbanken halten beträchtliche Mengen davon. Warum? Weil Gold seinen Wert behält, wenn alles andere zusammenbricht. Es ist nicht davon abhängig, ob eine Regierung zu viel Geld druckt oder ein Unternehmen bankrottgeht. Es ist wie ein physischer Tresor, der seinen Wert bewahrt …

    Hyperinflation verstehen und die Rolle von Gold

    Die Mechanismen der Hyperinflation und ihre Folgen

    Was genau ist Hyperinflation? Hyperinflation bezeichnet allgemein eine Situation, in der die Preise unkontrolliert steigen und jährlich um mehr als 100 % zunehmen. Es handelt sich um eine wahrhaft katastrophale wirtschaftliche Lage, die häufig durch schlechtes Staatsfinanzmanagement verursacht wird. Wenn ein Staat zu viel Geld druckt, um seine Schulden zu begleichen, bricht der Wert seiner Währung zusammen. Es ist, als würde Ihr Geld über Nacht seinen Wert verlieren. Die Folgen sind verheerend: Die Kaufkraft der Menschen schwindet, Sparen wird sinnlos und das Vertrauen in die Währung geht verloren.

    Stellen Sie sich vor: Sie gehen mit einer Tasche voller Bargeld einkaufen und kommen mit nur wenigen Artikeln zurück. Genau dieses Szenario spielte sich nach dem Krieg in Ländern wie Simbabwe und Ungarn ab. Die Preise schossen in die Höhe, und was gestern noch ein paar Cent kostete, kann heute Millionen kosten. Es ist ein Teufelskreis, in dem die Währung immer schneller an Wert verliert und die Regierung gezwungen ist, noch mehr Geld zu drucken, um den Preisverfall aufrechtzuerhalten …

    Investieren in Gold: eine langfristige Vermögensverwaltungsstrategie

    Die Vorteile des Besitzes von physischem Gold

    Warum also physisches Gold – also Münzen oder Barren, die man anfassen kann? Ganz einfach: Sie haben die volle Kontrolle darüber. Anders als Aktien oder Investmentfonds ist physisches Gold nicht an ein Unternehmen, eine Bank oder eine politische Entscheidung gebunden. Es kann nicht bankrottgehen oder eingefroren werden. Es ist ein greifbarer Vermögenswert mit einem seit Jahrtausenden weltweit anerkannten inneren Wert. Wenn Fiatwährungen zusammenbrechen, wie wir es in einigen Ländern während Hyperinflationsphasen erlebt haben, behält Gold seinen Wert. Es ist wie Ihr persönliches Sicherheitsnetz …

    Quelle: goldmarket.fr

  • Deutscher Maschinenbauer wird liquidiert – Mitarbeiter gekündigt, kein Geld für Abfindungen

    Nach über 60 Jahren gehen bei einem Maschinenbauer die Lichter aus. Die Insolvenzmasse reicht nicht aus, die Mitarbeiter wurden inzwischen gekündigt.

    Stuttgart – In den vergangenen Monaten mussten einige Unternehmen im Zuge einer Insolvenz den Betrieb einstellen, weil kein Investor gefunden werden konnte. Besonders schwer wogen solche Nachrichten vom ehemaligen Weltmarktführer Mayer & Cie. in Albstadt oder einer Großdruckerei, in der einst ein überall bekanntes Produkt hergestellt wurde. Mitunter muss ein Betrieb aber auch deshalb eingestellt werden, weil das Geld für eine Sanierung schlichtweg nicht ausreicht …

    Massenunzulänglichkeit: Wenn das Geld nur noch für die Verfahrenskosten reicht

    Eine solche Massenunzulänglichkeit liegt vor, wenn das insolvente Unternehmen zwar die Verfahrenskosten, aber nicht die weiteren Massenverbindlichkeiten bezahlen kann. Oder anders formuliert, wenn die Insolvenzmasse nur noch dafür ausreicht, das Verfahren abzuschließen. Zu solchen Massenverbindlichkeiten können beispielsweise die Gehälter der Mitarbeiter oder die Miete für das Firmengelände gehören …

    Quelle: Artikel von Julian Baumann auf merkur.de

  • Fleisch-Lieferant von Rewe vor dem Aus

    Ein traditionsreicher Wildfleisch-Verarbeiter aus Bayern ist insolvent. Die Produkte des Unternehmens stehen in den Regalen deutscher Supermärkte …

    Insolvenz von Rewe-Zulieferer: Banken ziehen Kreditlinie von Fleisch-Hersteller zurück

    Das Unternehmen kämpft laut Branchenmagazin Lebensmittel Zeitung mit mehreren Problemen gleichzeitig:

    • Die Banken haben kurzfristig keinen Kredit mehr gewährt.
    • Verbraucher kaufen weniger ein.
    • Der Umsatz ging unerwartet zurück.

    Fleisch-Hersteller investierte vor der Insolvenz in moderne Fabrik

    Vor vier Jahren investierte das Unternehmen in ein neues Werk in Landsberg am Lech. Die Anlage gilt als größte und modernste Wildverarbeitungsanlage Europas. Der Betrieb sollte vor allem kleinere Verpackungen für Supermärkte herstellen und in die Einzelhandels-Sparte wachsen. Die Josef Maier GmbH beliefert Kunden in zehn Ländern …

    Quelle: Artikel von Raphael Strecker auf ruhr24.de

  • Boston Dynamics startet Serienproduktion des KI-gesteuerten Atlas-Roboters

    Der humanoide Roboter Atlas von Boston Dynamics geht mit KI von Google DeepMind in die Pilotproduktion. Hyundai wird erster Großkunde für den Einsatz in der Elektroautofertigung …

    Boston Dynamics beginnt mit der Pilotfertigung seines vollelektrischen Atlas-Humanoidroboters – ein Meilenstein für die Robotikindustrie. In einer strategischen Partnerschaft mit Google DeepMind erhält der Roboter kognitive Fähigkeiten durch Gemini-KI-Modelle. Damit wandert die Technologie aus den Forschungslaboren direkt in die Industrie.


    Vom Forschungsobjekt zum Industriearbeiter


    Der Produktionsstart in Boston Dynamics‘ Hauptquartier markiert das Ende einer jahrzehntelangen Entwicklungsphase. Die kommerzielle Atlas-Version ist ein vollständiger Neuanfang: Statt hydraulischer Systeme setzt das Unternehmen jetzt auf einen rein elektrischen Antrieb. Dieser macht den Roboter robuster und besser geeignet für den industriellen Dauereinsatz …


    Die KI-Revolution: Gemini wird Atlas‘ „Gehirn“


    Die eigentliche Innovation steckt nicht in den Gelenken, sondern im „Kopf“ des Roboters. Durch die Partnerschaft mit Google DeepMind erhält Atlas fortschrittliche Gemini-KI-Modelle direkt integriert. Diese „Gehirn-Körper-Synthese“ verleiht dem Roboter bisher unerreichte kognitive Fähigkeiten.

    Statt starr programmierten Abläufen zu folgen, kann der Atlas nun komplexe Sprachbefehle verstehen und in unübersichtlichen, dynamischen Umgebungen agieren. Die KI-Modelle ermöglichen es ihm, wahrzunehmen, zu schlussfolgern und sich in Echtzeit anzupassen.

    Der größte Vorteil: Lernt ein Atlas-Roboter eine neue Fähigkeit, kann diese sofort auf die gesamte Flotte übertragen werden. Diese kollektive Lernfähigkeit beschleunigt die Anpassung an verschiedene industrielle Aufgaben – vom Materialtransport bis zur Auftragserfüllung …

    Quelle: borncity.com

  • KI-Umfrage auf der DLD-Konferenz: Unternehmer sind sich einig: Fünf Berufsgruppen werden in Zukunft überflüssig

    Die Zukunft der Arbeit verändert sich: KI bedroht längst nicht nur Hilfsjobs, sondern auch klassische Büroberufe. Auf der DLD-Konferenz erklären Gründer, welche Berufe besonders gefährdet sind.

    Künstliche Intelligenz verändert die Arbeitswelt rasant – nicht nur in Fabriken, sondern auch in Büros und bei Wissensarbeitern. Auf der Digital-Life-Design-Konferenz (DLD) in München hat FOCUS online Unternehmensgründer gefragt, welche Jobs in Zukunft betroffen sein werden.

    Wissensarbeit und Softwareentwicklung im Fokus der KI …

    Büro- und Verwaltungsaufgaben besonders gefährdet …

    Anwälte, Buchhalter und Berater spüren KI-Umbruch …

    Chancen durch KI: Entlastung und kreative Aufgaben …

    Quelle: Artikel zu KI-Umfrage von Daniela Kreck und Marianne Lettl auf focus.de

  • Vermögen: Analyse: Reform der Erbschaftssteuer ist überfällig

    Wenn Vermögen im Wert von 100 Millionen Euro oder mehr vererbt werden, fällt häufig keine Erbschaftssteuer an. Dem Staat entgehen so schätzungsweise jährlich Einnahmen von 8,8 Milliarden Euro. Matthias Reiche analysiert, warum eine Anpassung der Regelungen im „Jahr der Reformen“ dringend notwendig ist.

    Die SPD hat Konzepte für eine Neuregelung der Erbschaftssteuer vorgelegt.

    Die Union sieht mit den Vorschlägen den Mittelstand gefährdet.

    Eine Neuregelung der Erbschaftssteuer wird nach einem erwarteten Urteil des Bundesverfassungsgerichts unvermeidbar sein.

    Handlungsbedarf unter Koalitionspartnern unbestritten

    Die Union würde dagegen lieber das Urteil abwarten. Und auf gar keinen Fall will sie in den Verdacht kommen, nicht finster entschlossen jede – wenn auch nur scheinbare – Mehrbelastung der Wirtschaft abzuwehren. Dass Handlungsbedarf besteht, wissen jedoch alle Koalitionspartner …

    Quelle: Artikel von Matthias Reiche auf mdr.de

  • Innovation: „Ein Roboter baut ein 200-m²-Haus in 24 Stunden“: ein Fortschritt, der die Wohnungskrise lösen könnte

    Die Bauindustrie steht vor einer Revolution, die sowohl irdische Wohnungsprobleme als auch extraterrestrische Ambitionen adressiert. Ein spinnenartiger Roboter namens Charlotte, entwickelt durch die Zusammenarbeit der australischen Unternehmen Crest Robotics und Earthbuilt Technology, demonstriert eindrucksvoll, wie autonome Konstruktionstechnologie die Geschwindigkeit und Wirtschaftlichkeit des Wohnungsbaus transformieren kann. Diese Innovation kombiniert fortschrittliche Robotik mit 3D-Drucktechnologie und ermöglicht die Errichtung substanzieller Wohnflächen in bemerkenswert kurzer Zeit.

    Innovative Bauweise durch robotergestützte Extrusion
    Charlotte unterscheidet sich fundamental von herkömmlichen Bauverfahren durch seinen einzigartigen Ansatz bei der Materialverarbeitung. Das sechsbeinige Design, inspiriert von Spinnen, trägt ein spezialisiertes Extrusionssystem, das lokal verfügbare Materialien direkt vor Ort verarbeitet. Sand, Erde und recycelte Baustoffe wie zerkleinerte Ziegel werden zu einem kompakten Baustoff transformiert …

    Die vollständige Autonomie von Charlotte eliminiert den Bedarf an menschlicher Überwachung während des Bauprozesses. Sensoren und Navigationssysteme ermöglichen präzise Bewegungen auf unebenen Oberflächen, während Algorithmen die optimale Materialverteilung berechnen. Diese Fähigkeiten machen den Roboter besonders wertvoll für schwer zugängliche Baugebiete und extreme Umgebungen …

    Die Verwendung lokaler und recycelter Materialien senkt nicht nur Transportkosten, sondern reduziert auch die Umweltbelastung erheblich. Konventionelle Baustoffe wie Zement und Stahl verursachen hohe Emissionen während der Herstellung, während Charlottes Materialauswahl deutlich klimafreundlicher ausfällt. Diese Faktoren kombiniert ergeben ein Modell für erschwinglichen Wohnungsbau …

    ICON demonstrierte seine Kompetenz bereits terrestrisch durch Mars Dune Alpha, ein gedrucktes Habitat für einjährige Simulationsmissionen. AI SpaceFactory, Gewinner der NASA-Challenge 2019, entwickelt ebenfalls großformatige 3D-Drucker und entsprechende Materialzusammensetzungen für Mars- und Mondböden …


    Transformation der Baubranche durch Automatisierung


    Die Integration von Charlotte in bestehende Bauprozesse könnte die Industrie grundlegend verändern. Nachhaltige Konstruktion wird durch geringere Emissionen und Materialverschwendung gefördert, während die Geschwindigkeit massive Produktivitätssteigerungen ermöglicht …

    Quelle: Artikel von Jonas Keller auf baumschule-kasseburg.de

  • KI auf dem Vormarsch: Diese 8 Berufe stehen bis 2030 vor dem Aus

    Durch Fortschritte in Künstlicher Intelligenz, Automatisierung und Robotik drohen Millionen von Jobs in Deutschland und auf der ganzen Welt bis 2030 zu verschwinden. Betroffen dürften vorrangig repetitive Tätigkeiten sein. Roboter bedienen Kassen im Supermarkt, KI schreibt Code für Programme und Drohnen stellen Pakete zu.

    Kassierer im Einzelhandel

    Ein Kassierer im Einzelhandel scannt Waren, wickelt Zahlungen ab, gibt Wechselgeld heraus oder bearbeitet Reklamationen. Es gibt gleich mehrere Gründe, warum dieser Job bis 2030 vollständig verschwinden könnte. Die größte Bedrohung für klassische Kassierer dürften Self-Checkout-Systeme sein, die schrittweise in Supermärkten Einzug erhalten …

    Taxi- und Uberfahrer

    Taxifahrer transportieren ihre Fahrgäste sicher zum gewünschten Ziel, sie planen Routen, kassieren Fahrgelder und helfen beim Verstauen des Gepäcks. Dieser Job hat sich in den vergangenen Jahren aufgrund von Navigationshilfen oder der Einführung von Uber in Deutschland stark verändert. Bis 2030 könnten diese Berufe gänzlich verschwinden.

    In den USA ist autonomes Fahren weit fortgeschritten und bereits im Einsatz. Auch in Deutschland werden selbstfahrende Taxis ohne menschliche Fahrer nur eine Frage der Zeit sein …

    Bankangestellte und Schalterkunden

    Bankangestellte am Schalter beraten Kunden der Bank bei Fragen zu Konten, Krediten oder Sparplänen. Sie führen Ein- und Auszahlungen durch, bearbeiten Überweisungen, wechseln Geld und geben Hilfe bei Formularen. Für Jobs wie diese wird ein Stellenrückgang von 15 Prozent erwartet, da die Digitalisierung weiter voranschreitet …

    Einige Neobanken wie N26 oder DKB operieren sogar schon lange ohne Filialen. Oft sind günstigere Konditionen die Folge, da diese filiallosen Banken viele Kosten für Miete und Personal sparen. Einige traditionelle Banken liefern mit KI-Chatbots Abhilfe bei Transaktionen …

    Telemarketer

    Telemarketer kontaktieren Kunden per Telefon und bieten ihnen Produkte oder Dienstleistungen an. Sie führen Verkaufsgespräche, bearbeiten Einwände, qualifizieren Leads und dokumentieren ihre Kontakte in CRM-Systemen. Künstliche Intelligenz dürfte der Grund sein, warum es diese Jobs bis 2030 nicht mehr geben wird.

    Immer mehr Unternehmen setzen auf KI-Chatbots im Service und sogar automatisierte Anrufsysteme sind keine Seltenheit mehr …

    Buchhalter und Lohnabrechner

    Buchhalter führen Buchungen durch, erstellen Bilanzen und Jahresabschlüsse, prüfen Rechnungen, beraten zu Steuerfragen und unterstützen bei finanziellen Entscheidungen. Lohnabrechner haben ganz ähnliche Aufgaben mit Fokus auf der Berechnung von Gehältern, Abzügen oder Sozialversicherungen.

    Der Grund, warum es diese Jobs vermutlich bald nicht mehr geben dürfte, sind Künstliche Intelligenz und Cloud-Software. Repetitive Aufgaben wie Buchungen, Rechnungsprüfungen oder Lohnabrechnungen werden von KI-Tools und RPA (Robotic Process Automation) übernommen. Buchhaltungssoftware wie Lexware oder SAP S/4HANA kann solche Prozesse vollständig automatisieren …

    Postboten und Sortierer

    Postboten stellen Briefe, Pakete und Zeitungen zu, prüfen Adressen und kümmern sich um Einschreiben. Ein Sortierer trennt Sendungen nach Postleitzahlen, bedient Maschinen, leert Fächer und scannt Pakete in Logistikzentren. Auch wenn das schwer vorstellbar ist, dürften diese Jobs bald von der Technik erledigt werden.

    In Ländern wie den USA, China oder Japan werden Zustellungen per Drohne bereits getestet. Amazon bietet mit Amazon Prime Air sogar einen eigenen Dienst für Lebensmittel und Pakete an. Außerdem wird das Briefvolumen durch E-Mails und Apps für digitale Post reduziert und KI hilft bei der Programmierung von automatisierten Sortieranlagen …

    Rezeptionisten und Sekretäre

    Rezeptionisten begrüßen ankommende Gäste, vermitteln Anrufe, verwalten Termine, organisieren Post und sind generell die erste Anlaufstelle in Hotels oder Büros. Sekretäre planen Terminkalender, bearbeiten Korrespondenz, protokollieren Meetings und unterstützen Führungskräfte administrativ.

    Check-ins, Terminbuchungen oder ähnliche Anfragen können mithilfe von Tools wie Calendly oder Microsoft Teams vollständig automatisiert werden. Auch werden Menschen durch KI-Avatare ersetzt und Sprachassistenten wie Google Duplex übernehmen die Kommunikation. Routinebasierte Aufgaben wie die eines Rezeptionisten haben ein besonders hohes Automatisierungsrisiko …

    Zählerableser

    Strom-, Gas-, Wasser- oder Fernwärmezähler in Haushalten oder von Firmen werden von Zählerablesern mithilfe von mobilen Geräten oder Apps überprüft. Sie prüfen Zähler auf Manipulationen oder Defekte und notieren Verbrauchswerte für Abrechnungen. Bei Störungen oder unzugänglichen Zählern gelangen sie in Kontakt mit Kunden.

    Der Job des Zählerablesers dürfte bis 2030 verschwinden, denn smarte Zähler, die Verbrauchsdaten automatisch und in Echtzeit übertragen, drängen auf den Markt. In Deutschland sind moderne Zähler seit 2025 ohnehin Pflicht, was die manuelle Ablesung in den meisten Fällen überflüssig macht.

    Quelle: Artikel von Marco Tito Aronica auf giga.de

  • Bus- und Lastwagenhersteller: Einigung steht: Bei MAN in Nürnberg fallen 400 Jobs weg

    München – Knapp zwei Monate nachdem der Bus- und Lastwagenhersteller MAN den Abbau von 2300 Jobs in Deutschland angekündigt hat, gibt es eine Einigung mit der Arbeitnehmerseite. Nürnberg trifft es dennoch hart …

    Betroffen vom Abbau sind der Hauptstandort München mit 1.300 wegfallenden Jobs, Salzgitter mit 600 und Nürnberg mit 400 …

    Das Unternehmen will durch die Maßnahmen bis 2028 die Kosten um 900 Millionen Euro senken. Teil der Maßnahmen ist allerdings auch, dass wesentliche Investitionen für die nächste Fahrzeuggeneration in Osteuropa vorgenommen werden. Dies sieh die IG Metall kritisch, weil sie eine weitere Abwanderung dorthin befürchtet.

    Quelle: nn.de

  • Steigende Arbeitslosigkeit: Kommt bald die eigene Kündigung?

    Angst vorm Jobverlust durch KI und Wirtschaftskrise: Immer mehr Deutsche sind vom Stellenabbau persönlich betroffen. Wer wird als Nächstes gekündigt? Der Kündigungsatlas 2025 vom Verbraucherportal Allright gibt Aufschluss darüber, wem in welcher Region und Branche am häufigsten gekündigt wird.

    Der Montag ist der Kündigungstag Nummer eins in Deutschland. An keinem anderen Wochentag werden so viele Kündigungen vom Arbeitgeber überreicht …

    Quelle: Artikel von Mirell Bellmann auf deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

  • Folgen der Rezession: „Kein Ausreißer mehr, sondern Trend“: 2026 wird neues Pleitejahr für den Mittelstand

    Rekord-Insolvenzen, schrumpfende Rücklagen, steigende Kosten: DATEV warnt vor neuen Höchstständen 2026. Besonders kleine Betriebe und die Gastronomie geraten unter Druck.
    Für das Jahr 2026 ist mit einem erneuten Pleiterekord zu rechnen. Das berichtet das Nachrichtenmagazin FOCUS unter Berufung auf den DATEV-Mittelstandsindex. „Wir haben 2025 einen Rekord an Insolvenzen gesehen, und der Trend wird sich fortsetzen, ich rechne folglich mit neuen Höchstständen“, sagte DATEV-Chef Robert Mayr dem FOCUS.

    „Insbesondere bei kleinen Unternehmen steigen die Insolvenzen seit 2023 kontinuierlich an. Das sind keine einzelnen Ausschläge nach oben mehr, das ist ein stetiger, schleichender Anstieg. Die finanziellen Ressourcen und Reserven, insbesondere bei Kleinstbetrieben, schmelzen einfach weg.“ Der Mittelstand stecke in einer „Phase der strukturellen Ermüdung. „Wir befinden uns nicht mehr in einem zyklischen Tief, sondern in einem langsamen, kontinuierlichen Abschwung. Die Lage der deutschen Wirtschaft ist besorgniserregender als eine konjunkturelle Schwäche.“

    Einzelhandel und Gastgewerbe besonders hart getroffen


    Besonders hart getroffen ist laut DATEV-Statistiken der Einzelhandel, und vor allem das Gastgewerbe. Daran ändere auch die seit Jahresbeginn geltende Mehrwertsteuersenkung nichts, betonte Mayr im FOCUS: „Das wird allenfalls eine Art Pufferffekt haben für die Gastronomie. Ohne gezielte weitere Entlastungen werden wir im Gastrobereich flächendeckend Betriebe verlieren.“ …

    Quelle: focus.de

  • Schaeffler will humanoide Roboter in der Produktion einsetzen

    Humanoide Roboter werden für den Konzern nicht nur zu einem interessanten Geschäftsfeld. Sie sollen künftig auch in der Produktion arbeiten.

    Der Auto- und Industriezulieferer Schaeffler will künftig verstärkt Teile für humanoide Roboter fertigen sowie diese in großer Zahl selbst in der Produktion einsetzen. Dazu sei eine strategische Partnerschaft mit dem britischen Unternehmen Humanoid vereinbart worden, teilte der Konzern aus Herzogenaurach mit …

    Dazu plant Schaeffler eigenen Angaben nach, in den nächsten fünf Jahren mehrere Hundert humanoide Roboter in seiner weltweiten Fertigung einzusetzen. Dadurch solle die Automatisierung und die Effizienz der Produktionsprozesse weiter gesteigert werden, teilte
    Schaeffler mit …

    Quelle: heise.de

  • Nach zuletzt verheerenden Berichten: Statistisches Bundesamt stellt Veröffentlichung der vorläufigen Insolvenzzahlen ein

    Das Statistische Bundesamt wird ab sofort keine vorläufigen Insolvenzzahlen mehr herausgeben. Die letzte Meldung für Dezember zeigt ein düsteres Bild, so lagen die Insolvenzanträge im Dezember 2025 um 15,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats.

    Das Statistische Bundesamt will die vorläufige Meldung der Insolvenzzahlen einstellen. Dies geht aus einer aktuellen Pressemitteilung hervor. Dort heißt es, man werde mit dem Berichtsmonat Dezember 2025 die Veröffentlichung vorläufiger Angaben zu den Regelinsolvenzen auf Grundlage der Insolvenz-Bekanntmachungen der Amtsgerichte beenden. Eine zeitnahe Information über das Insolvenzgeschehen wird so erschwert …

    Für den Dezember 2025 verzeichnet das Statistische Bundesamt erneut eine enorme Steigerung der Insolvenzzahlen um vorläufig 15,2 Prozent gegenüber dem Niveau des Vorjahresmonats. Für Oktober 2025 sind jetzt endgültige Zahlen verfügbar: 2.108 Unternehmensinsolvenzen verzeichneten die Amtsgerichte in dem Herbstmonat. Das entspricht einem Anstieg von 4,8 Prozent gegenüber Oktober 2024. Der am 14. November 2025 veröffentlichte vorläufige Wert lag bei 6,5 Prozent …

    Quelle: apollo-news.net

  • Staat in Geldnot: Wirtschaftsweise Schnitzer hält Steuererhöhungen für denkbar

    Spätestens ab 2029 sei der Haushalt nicht mehr „ausfinanziert“, sagt die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer …

    Die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer hält Steuererhöhungen in den nächsten Jahren aufgrund wachsender Finanzierungsprobleme des Staates für denkbar. „Ich vermute, dass die Regierung irgendwann darüber nachdenken muss“, sagte die Sachverständige der „Bild am Sonntag“. Spätestens ab 2029 sei der Haushalt nicht mehr „ausfinanziert“.

    Die Regierung setze auf Wirtschaftswachstum. Das Wachstum müsste für eine Lösung des Problems allerdings „sehr hoch ausfallen“. Das sei „nicht realistisch“ …

    Der Sachverständigenrat der sogenannten Wirtschaftsweisen ist ein unabhängiges Beratergremium, das unter anderem Jahresgutachten und Konjunkturprognosen verfasst. In ihrem jüngsten Jahresgutachten hatte es die Regierung für „Wahlgeschenke“ wie die Senkung der Mehrwertsteuer in der Gastronomie oder die Ausweitung der Mütterrente kritisiert und sie aufgefordert, durch die Sondervermögen geschaffenen Spielräume für Investitionen zu nutzen.

    Quelle: stern.de

  • „Deutschlands Wirtschaft hat Fieber“ Zahl der Insolvenzen so hoch wie seit 20 Jahren nicht mehr

    2025 ist die Zahl der Firmenpleiten auf den höchsten Stand seit 20 Jahren gestiegen. Besonders hart hat es zwei Branchen getroffen.

    Die Zahl der Firmenpleiten ist im vergangenen Jahr nach Angaben des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) auf den höchsten Stand seit 20 Jahren gestiegen. Allein im Dezember nahm die Zahl der Insolvenzen noch einmal deutlich zu und lag 75 Prozent über dem Niveau eines durchschnittlichen Dezembers der Jahre 2016 bis 2019, also vor der Corona-Pandemie …

    Selbst im Zuge der Finanzkrise 2009 habe die Zahl rund fünf Prozent niedriger gelegen, hieß es …

    Auch die Zahl der Großinsolvenzen hat deutlich zugenommen. Laut einer Erhebung der Transformationsberatung Falkensteg meldeten 471 Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als zehn Millionen Euro Insolvenz an – ein Plus von rund 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

    Insolvenzen: Keine Trendwende 2026

    Betroffen waren demnach insbesondere Metallwarenhersteller, Automobilzulieferer, Elektrotechnikunternehmen und der Innenausbau. Seit 2021 haben sich die Großinsolvenzen damit nahezu verdreifacht.

    „Die deutsche Wirtschaft ringt nicht mehr nur mit Kopfschmerzen – sie hat Fieber bekommen“, sagt Falkensteg-Partner Jonas Eckhardt. Die Ursachen seien vielfältig, aber ihr Zusammenspiel entwickele eine beunruhigende Dynamik. „Für viele Mittelständler ist das keine Konjunkturdelle mehr, sondern eine Überlebensfrage.“ Auch für das Jahr 2026 sehen die Experten keine Trendwende in Sicht.

    Auch Spezialisten, die sich bei Banken um den Umbau von Unternehmen kümmern, erwarten, dass wegen der Wirtschaftskrise in Deutschland weiter viele Firmen in Schieflage geraten. Sie rechnen damit, dass die „Restrukturierungsfälle“ – also die Bemühungen zur Rettung von Unternehmen aus einer existenziellen Krise – erst 2026 ihren Höhepunkt erreichen, wie eine Studie der Strategieberatung EY-Parthenon zeigt. Besonders betroffen seien die Autobranche und der Einzelhandel. Die Industrie stehe wegen gesunkener Wettbewerbsfähigkeit, gerade im Vergleich zu Asien, unverändert unter Druck.

    Quelle: Artikel auf t-online.de

  • Hyundai bestellt 30.000 humanoide „Atlas”-Roboter mit selbst austauschbarer Batterie für seine Autofabriken

    Boston Dynamics hat die nächste Generation seines humanoiden Roboters „Atlas” vorstellt, die mit zahlreichen Upgrades und Modifikationen gezielt auf die Massenproduktion ausgerichtet ist. Einer der ersten Großkunden wird dabei Hyundais Automobilwerk im US-Bundesstaat Georgia sein …

    Der Atlas-Roboter kann seine Umgebung in Echtzeit analysieren, während Aktuatoren von Hyundai Mobis seine Pose und sein Gleichgewicht anpassen. Taktile Sensoren regulieren die Greifkraft der Hände, die je nach Aufgabe umkonfiguriert werden können. Die KI-Verarbeitung der Umgebung erfolgt über Nvidia-Chips. Zudem ist Boston Dynamics eine Partnerschaft mit Googles DeepMind eingegangen, um Foundation-Modelle zu entwickeln, die die kognitiven Fähigkeiten des Roboters weiter verbessern sollen.

    Die ersten Serieneinheiten gehen daher direkt an die Hauptpartner Hyundai und Google, um dort die Arbeitsabläufe zu evaluieren. Angesichts von Atlas und der rasanten Entwicklung der Roboterproduktion in China scheint Teslas Optimus vor gewaltiger Konkurrenz zu stehen, sobald er tatsächlich in den Fabriken eintrifft …

    Quelle: notebookcheck.com

  • Nahles: „Rückenwind fehlt“: Weiter Flaute: Arbeitslosigkeit zum Jahresende gestiegen

    2025 bleibt ein mieses Jahr für den deutschen Arbeitsmarkt: Auch im Dezember steigt die Zahl der Arbeitslosen noch einmal. Zum Jahresende sind 6,2 Prozent der für die Statistik relevanten Menschen ohne Job.

    Die Arbeitslosigkeit in Deutschland ist zum Jahresende wegen der schwachen Konjunktur und der Winterpause gestiegen. Die Zahl der Arbeitslosen erhöhte sich im Dezember um 23.000 auf 2,908 Millionen, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) mitteilte. Das sind 101.000 mehr als im Dezember 2024 …

    Im gesamten Jahr 2025 hat sich der Arbeitsmarkt in Deutschland deutlich eingetrübt. Im Jahresdurchschnitt waren 2,948 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet, 161.000 mehr als 2024. Das ist laut BA-Statistik der höchste Jahreswert seit 2013. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote stieg um 0,3 Punkte auf 6,3 Prozent …

    Quelle: n-tv.de

  • Boston Dynamics-Roboter Atlas erreicht Produktionsreife, startet durch

    Auf der CES 2026 enthüllte Boston Dynamics die Serienversion des humanoiden Roboters Atlas. Das vollelektrische System ist damit marktreif und soll in Kooperation mit Hyundai und Google DeepMind weltweit Fabriken automatisieren …

    Auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas verlässt der humanoide Roboter Atlas nach Jahren der Grundlagenforschung das Labor und macht den Schritt zum kommerziellen Einsatz in der Fertigungsindustrie. Der vollständig elektrische Roboter, der bereits 2024 die regelrecht ikonische, aber wartungsintensive hydraulische Plattform ablöste, soll in Kürze den Betrieb aufnehmen. Das primäre Ziel ist die Automatisierung komplexer physischer Aufgaben, die aufgrund ihrer Unvorhersehbarkeit bisher ausschließlich Menschen erledigt haben …

    Wie Boston Dynamics in einer Pressemitteilung ausführt, übertrifft die Serienversion die Fähigkeiten des menschlichen Bewegungsapparats bewusst. Das Unternehmen gab an, dass Atlas über Gelenke verfügt, die sich endlos rotieren lassen, was effizientere Bewegungsabläufe ohne unnötige Drehungen des gesamten Körpers erlaubt …

    KI-Integration durch Google DeepMind


    Ein wesentlicher Aspekt der Ankündigung ist die tiefe Integration von Künstlicher Intelligenz. Google DeepMind wird seine Gemini Robotics Foundation Models direkt in die Atlas-Plattform implementieren. Das soll dem Roboter kognitive Fähigkeiten verleihen, die weit über bloße Bewegungsabläufe hinausgehen. Diese Kooperation zielt darauf ab, Robotern ein kontextuelles Verständnis ihrer Umgebung zu geben. DeepMind vergleicht diesen Ansatz mit einem universellen Betriebssystem für Robotik, ähnlich wie Android für Smartphones …

    Quelle: Artikel von Witold Pryjda auf winfuture.de

  • Haushaltsroboter mit Armen und Händen: Switchbot will noch dieses Jahr Vorbestellungen annehmen

    Der chinesische Hersteller Switchbot zeigt auf der Technikmesse CES 2026 sein neues Smart-Home-Konzept. Im Mittelpunkt steht ein humanoider Roboter.

    Der neue Haushaltsroboter Onero H1, den Switchbot in Las Vegas zeigte, unterscheidet sich deutlich von herkömmlichen Saug- und Wischrobotern: Er verfügt über einen Kopf, zwei Arme und Hände, bewegt sich allerdings auf Rädern statt auf Beinen fort. Mit insgesamt 22 Bewegungsachsen soll der Roboter Gegenstände greifen, schieben oder öffnen können.

    Für die Orientierung nutzt der Onero H1 ein lokal arbeitendes KI-System, das visuelle Daten, Tiefeninformationen und taktiles Feedback auswertet. Laut Hersteller SwitchBot, bekannt vor allem für Smarthome-Produkte und „normale“ Saugroboter, kann sich der Humanoide auf Rollen an unterschiedliche Wohnumgebungen anpassen und mit bestehenden Switchbot-Geräten zusammenarbeiten.

    Billig ist das nicht: Der Preis soll bei rund 9.200 Euro (10.000 US-Dollar) liegen. Vorbestellungen will Switchbot in Kürze entgegennehmen. Die Auslieferung ist bis Ende 2026 geplant …

    Quelle: t3n.de

  • Robotik: Humanoide Roboter als Haushelfer ab 2026 im Handel

    Die ersten humanoiden Roboter für Hausarbeit sind da: NEO von 1X Technologies, Tesla Optimus oder der deutsche 4NE1 von NEURA Robotics. 2026 kann man die ersten Modelle in den USA kaufen …

    Der Weg vom smarten Staubsauger zur funktionsfähigen, menschenähnlichen Maschine war lang. Kompaktere Antriebe, bessere Sensorik und vor allem viel mehr Rechenleistung. Nun sind sie da – die ersten humanoiden Roboter offenbar mit praktischem Nutzen …

    Preise dürften mit Fortschritt sinken
    Zu den Kosten auf dem Markt sagt Stefan Twieg, Professor für Elektrotechnik und Automatisierungstechnik an der Hochschule Anhalt: „Wenn ich mir anschaue, was ein Treppenlift kostet, da bin ich schnell bei 5.000 Euro. Wird man älter, fällt vieles schwerer. Wenn ein Roboter sehr viele Dinge kann, dann bin ich vielleicht gar nicht mehr so gehemmt. Diese Hilfe ist doch Gold wert.“ Außerdem dürften die Preise mit dem Fortschritt der Technologie sinken.

    Während Roboter in der Industrie längst eingesetzt werden, stecken sie im Haushalt noch in den Kinderschuhen. Im Gegensatz zu Fabriken mit klar definierten Umgebungen und geregelten Produktionsabläufen, ist unser Zuhause so individuell wie wir selbst. Einfache Alltagsobjekte wie Schüsseln und Lampen gibt es in unzähligen Varianten. Möbel können Wege versperren; auf dem Boden liegen Gegenstände. Für Roboter sind das Störfaktoren, so der Experte …

    Quelle: Artikel von Evgenii Dulepinskii auf mdr.de

  • Firmensterben in Deutschland: Hohe Abgaben und Bürokratie vertreiben Investoren

    Deutsche Topkonzerne registrieren Milliardenverluste. Investoren fliehen den Standort Deutschland. 22 Verbände kündigen Stellenabbau für das Jahr 2026 an.

    Berlin – Die deutsche Wirtschaft steckt in einer hartnäckigen Krise. Während die Umsätze der größten Konzerne leicht steigen, brechen Gewinne ein und Tausende Arbeitsplätze fallen weg. Selbst traditionsreiche Unternehmen finden keine Investoren mehr – und die Mehrheit der Wirtschaftsverbände rechnet mit weiterem Stellenabbau im neuen Jahr …

    Gut jedes zweite Unternehmen machte weniger Gewinn als im Vorjahr. „2025 war ein weiteres Krisenjahr für die deutsche Wirtschaft“, erklärte EY-Experte Jan Brorhilker …

    Seit 2023 deutschlandweit massiver Stellenabbau von 100.000 Jobs: Insolvenzen auf Rekordniveau

    Die angespannte Lage hinterlässt deutliche Spuren am Arbeitsmarkt. Von Januar bis September 2025 gingen bei den Top-100-Unternehmen rund 17.500 Jobs verloren. Seit 2023 sank die Beschäftigtenzahl insgesamt um etwa 100.000 Stellen. Besonders die Industrie ist betroffen: Hier wurden innerhalb eines Jahres 120.300 Stellen abgebaut – ein Minus von 2,2 Prozent. „Der Stellenabbau in der deutschen Industrie ist noch nicht abgeschlossen“, sagte Brorhilker …

    Quelle: Artikel von Lennart Niklas und Johansson Schwenck auf merkur.de

  • Uni-Absolventin Esme klagt: „Bin arbeitslos, wohne bei den Eltern, habe 91.000 Euro Schulden“

    So hatte Esme sich ihre Zukunft nicht vorgestellt. Sechs Monate nach dem Studium hat sie immer noch keinen Job, lebt wieder bei ihren Eltern, hat jede Menge Schulden und Angst …

    „Bin arbeitslos, wohne bei den Eltern, habe 91.000 Euro Schulden“: Alle Bewerbungen endeten mit ähnlich formulierter Mail-Absage

    Esme hat sich auf unzählige Jobs, Praktika und Graduate-Programme beworben. „Ich habe mich für Positionen in der Personalvermittlungsbranche, im Journalismus, im Marketing, in der Kommunikation, im Gastgewerbe und in vielen weiteren Bereichen gemeldet. Alle Bewerbungen endeten mit einer ähnlich formulierten Absage-E-Mail“, so Esme.

    Ihren Mitabsolventen ergehe es nicht besser. Ihr Abschlussjahrgang steht vor dem schlechtesten Arbeitsmarkt seit 2018, was zum Teil der KI zu verdanken ist, vermutet Esme. Die Künstliche Intelligenz würde nun die Dinge tun, die früher neuen Mitarbeitern anvertraut wurden.

    Viele Einsteigerjobs werden von der KI einfach gefressen

    Die KI-Revolution trifft nicht nur in Großbritannien, sondern auch in Deutschland ausgerechnet jene, die am Anfang ihrer beruflichen Laufbahn stehen, denn in keiner Kategorie sind die Stellenanzeigen so drastisch zurückgegangen wie in dieser Berufsanfängergruppe. Das zeigen zahlreiche Studien, unter anderem von „Stepstone“. In einem Fünfjahresvergleich sind die Anzeigen für Absolventen um 45 Prozent gesunken …

    Quelle: Artikel von Jenny-Natalie Schuckardt auf focus.de

  • Frühwarnsystem schlägt an: Silber explodiert, Gold warnt: Der System-Reset rückt näher

    Gold und Silber senden wieder jene Signale, die Anleger in unruhigen Zeiten nicht ignorieren sollten. Während die Welt auf Zinsen, Wachstum und geopolitische Risiken starrt, laufen Edelmetalle still, aber entschlossen nach oben – als würde der Markt bereits eine neue Phase vorbereiten. Wer jetzt nur auf kurzfristige Kursschwankungen schaut, übersieht womöglich den größeren Trend: Es geht um Vertrauen, Kaufkraft und die Frage, wie stabil das Fundament des Finanzsystems wirklich noch ist.

    Gold und Silber schlagen Alarm

    In ihrer neuen Analyse mit dem Titel „Wenn sich Silber verdreifacht, wird das System zurückgesetzt“ entwirft Bravos Research ein makroökonomisches Szenario, das so dramatisch wirkt wie ein Kapitel aus den Geschichtsbüchern – und sich nach Einschätzung der Analysten derzeit erneut abzeichnet. Der Aufhänger: In mehreren historischen Episoden, etwa im Römischen Reich um 284 n. Chr., in Holland 1815 und in Großbritannien 1931, hätten sich Gold und Silber wenige Jahre vor einem tiefgreifenden wirtschaftlichen Neustart jeweils ungefähr verdreifacht. Genau dieses Muster, so die These, sei heute wieder zu beobachten …

    Der Kern der Argumentation basiert auf der Verschuldungsdynamik der USA. Die Gesamtschulden – privat und staatlich – seien seit den 1980er-Jahren von rund 160 Prozent auf etwa 400 Prozent des BIP gestiegen. Eine Rückzahlung in realen Größenordnungen erscheint aus Sicht der Analysten unwahrscheinlich. Die Finanzkrise 2008 habe zwar Haushalte zur Entschuldung gezwungen, doch das Gesamtproblem sei nicht gelöst worden: Es habe lediglich den Besitzer gewechselt …

    Quelle: Artikel von Stefan Jäger auf finanzmarktwelt.de

  • Unitree G1 im Interview: Roboter nach der KI-Blase befragt, seine Antwort überrascht

    Platzt die KI-Blase? Der humanoide Roboter KOID von Unitree gibt eine überraschend neutrale Antwort und blickt auf die Zukunft der Robotik im Alltag.

    Die Diskussion über eine mögliche Spekulationsblase im Bereich der künstlichen Intelligenz prägte das Jahr 2025 in der Technologiebranche. Analysten und Investierende stellen sich gleichermaßen die Frage, ob die massiven Investitionen in Rechenleistung und Software bald erste Risse zeigen. Inmitten dieser Debatte kam nun eine ungewöhnliche Stimme zu Wort: ein humanoider Roboter namens KOID. Die Maschine gab Auskunft über ihre Sicht auf die Branche, in der sie selbst eine zentrale Rolle spielt …

    In einem Gespräch mit dem US-Sender CNBC reagierte der Roboter auf die Frage nach der wirtschaftlichen Lage. Er ordnete die Debatte um die KI-Blase als „heißes Thema“ ein. Wer jedoch eine klare Bestätigung für einen drohenden Absturz oder ein grenzenloses Wachstum erwartete, sah sich enttäuscht. KOID wählte eine neutrale Position. „Wir erleben derzeit vielleicht eine große Begeisterung für KI, aber ob es sich um eine Blase oder nur um eine transformative Welle handelt, wird nur die Zeit zeigen“, sagte KOID im Interview …

    Der Roboter selbst sieht seine Zukunft bereits klarer als viele Fachleute. KOID prognostiziert, dass Maschinen wie er „noch vielseitiger und stärker in den Alltag integriert“ werden. Die Vision der Entwickelnden sieht vor, dass die Roboter in verschiedenen Bereichen unterstützen. „Sie werden in einer Vielzahl von Bereichen helfen, von Haushaltshilfen bis hin zu industriellen Aufgaben, und das Leben ein bisschen einfacher und effizienter machen“, sagte der Roboter …

    Während Tesla jedoch noch an der Marktreife arbeitet, erhöhen Firmen aus China das Tempo. Unitree nimmt hier eine führende Rolle ein …

    Quelle: Artikel von Dominik Hochwarth auf ingenieur.de

  • „In drei Jahren kann sich jeder einen Haushaltsroboter anschaffen“ – sagt dieser deutsche Robotik-CEO

    Noch sind Roboter vor allem in der Industrie anzutreffen. Künftig sollen sie uns im Haushalt helfen: aufräumen, Müll rausbringen, Frühstück machen. Science-Fiction? David Reger, CEO von Neura Robotics, hält das schon in wenigen Jahren für möglich.

    Werden diese Roboter wie Menschen aussehen?

    Zumindest anfangs nicht. Es werden eher funktionale Geräte sein – zum Beispiel ein „Smartphone auf Rollen“ mit Armen, Sensoren und KI. Unser Serviceroboter MiPA sieht so aus. Er kann den Herzschlag erkennen, ohne Menschen zu berühren, und im Notfall reagieren. Ich muss dann nicht mehr eineinhalb Stunden fahren, um meine Mutter zu sehen. Stattdessen kann ich aus der Ferne über das Display am Roboter mit ihr Schach spielen oder einfach nur kurz schauen, ob alles in Ordnung ist …

    Wo werden wir technologisch den größten Fortschritt sehen?

    Der größte Durchbruch wird kein technisches Detail sein, sondern der Zugang zu Daten aus der physischen Welt. Bei Sprachmodellen wie ChatGPT war die Grundlage eine riesige Menge an Textdaten. Das hat die Entwicklung beschleunigt …

    Quelle: Artikel von Ingmar Höhmann auf t3n.de

  • Morgan-Stanley-Analyse: Künstliche Intelligenz könnte bis zu 200.000 europäische Banken-Jobs gefährden

    Laut einer Analyse von Morgan Stanley könnten im europäischen Bankensektor 10 Prozent der Stellen wegen KI wegfallen. Betroffen sind primär Servicebereiche, Risikomanagement und Compliance. So hoffen die Banken zur US-Konkurrenz aufschließen zu können.

    Mehr als 200.000 Arbeitsplätze im europäischen Bankensektor könnten in den kommenden fünf Jahren wegfallen. Laut einer Analyse von Morgan Stanley planen Banken, bis 2030 rund 10 Prozent ihrer Belegschaft abzubauen, berichtet die „Financial Times“ . Haupttreiber des Stellenabbaus sind der zunehmende Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI), die fortschreitende Digitalisierung sowie die Schließung von Filialen …

    Druck auf europäische Banken ist groß


    Der Druck auf europäische Banken ist seit Jahren hoch, da Investoren von ihnen eine deutlich höhere Profitabilität erwarten. Im Vergleich zu US-Banken erzielen viele europäische Institute niedrigere Eigenkapitalrenditen, was unter anderem an strengeren Regulierungen, fragmentierten Märkten, hohen Personalkosten und historisch gewachsenen, ineffizienten Strukturen liegt. Für Anleger sind diese Institute daher weniger attraktiv, was den Druck auf das Management zusätzlich erhöht.

    Gleichzeitig haben viele Banken die klassischen Instrumente zur Kostensenkung – etwa Filialschließungen, Stellenabbau oder das Auslagern von IT- und Servicefunktionen – bereits weitgehend genutzt. Diese Maßnahmen liefern nur noch begrenzte zusätzliche Einsparungen und stoßen zunehmend auf operative und regulatorische Grenzen. Vor diesem Hintergrund gilt KI als neuer strategischer Hebel, so die „FT“: Die KI soll Prozesse automatisieren, Fehler reduzieren und Entscheidungen beschleunigen …

    Quelle: manager-magazin.de

  • Schlechte Wirtschaftspolitik und falsche Prioritäten: Deutschland ist für die Welt nur noch ein abschreckendes Beispiel

    «Klima zuerst, Wohlstand zuletzt» – mit dieser nicht nachhaltigen Devise hat Deutschland seine Wirtschaft in der letzten Dekade an die Wand gefahren. Leitet die neue Regierung nicht endlich eine wirkliche Wende ein, werden sich Deindustrialisierung und Zerfall akzentuieren.

    Politik sollte das Leben von Menschen verbessern und idealerweise ihren Wohlstand und ihr Wohlergehen erhöhen – zumindest im Durchschnitt. Daran sind verschiedene Regierungen in Berlin in den vergangenen Jahren zu oft gescheitert. Der Staat hat die falschen Prioritäten gesetzt; Konsum und Umverteilung gingen vor Investitionen …

    Quelle: Artikel von Michael Rasch auf nzz.ch

  • BA-Chefin Nahles: Jobchancen für Arbeitslose so schlecht wie nie

    Der Arbeitsmarkt kommt nicht in Schwung. Die Chancen für Arbeitslose in Deutschland, einen Job zu finden, sind an einem neuen Tiefpunkt. Die Chefin der Bundesagentur für Arbeit, Andrea Nahles, sagt: Der Arbeitsmarkt sei „seit Monaten wie ein Brett“ …

    Alle Branchen betroffen, besondere Schwierigkeiten für Junge

    Alle Branchen seien gleichermaßen davon betroffen. Die besten Chancen haben nach ihren Worten diejenigen, die gut ausgebildet sind.

    Für Berufseinsteiger sei die Lage hingegen schlecht. „Wir haben so wenig junge Menschen in Ausbildung vermittelt bekommen wie seit 25 Jahren nicht mehr“, sagte die frühere SPD-Vorsitzende. Sie appelliert an junge Menschen, sich nicht auf einen Berufswunsch zu versteifen sowie auch bereit zu sein, für einen Arbeitsplatz umzuziehen. „Da wünsche ich mir mehr Flexibilität, nicht nur von jungen Leuten“, so Nahles. Oft gebe es Jobs – nur eben nicht vor der Haustür …

    Quelle: br.de

  • 2025 hat uns reich beschenkt

    2025 war sensationell:

    knapp 70% Wertsteigerung bei Gold

    und sogar 140% bei Silber

    Wir wünschen allen Kunden und Kollegen besinnliche Weihnachten.

    Ab Anfang Januar stehen wir euch und auch allen Menschen,

    die mit uns zusammen in ein sensationelles 2026 starten

    wollen wieder mit KnowHow und voller Kraft zur Verfügung.

  • EU-Gipfel: Neue Schulden statt Russen-Milliarden – EU-Staaten einigen sich auf Ukraine-Finanzierung

    Die EU hat sich geeinigt, wie die Ukraine in den kommenden Jahren finanziell unterstützt werden soll: Statt russischer Vermögenswerte sollen nun Schulden als Lösung dienen …

    Die EU-Staaten haben der Ukraine 90 Milliarden ⁠Euro für die kommenden beiden Jahre im Abwehrkampf gegen Russland zugesagt. Nach stundenlangen Debatten auf dem EU-Gipfel beschlossen die 27 Mitgliedstaaten in der Nacht zum Freitag, dass die EU dazu gemeinsame Schulden aufnehmen wird, die durch den Haushalt der Union abgesichert sind …

    Quelle: welt.de

  • Weniger Wohlstand: Top-Ökonom: „Den Kindern wird es erstmals schlechter gehen als ihren Eltern“

    Deutschland kämpft mit wirtschaftlichen Problem. Der Ökonom Klaus Regling schaut düster in die Zukunft. Er warnt, dass der Wohlstand sinken wird.

    Die deutsche Wirtschaft kommt nicht in Schwung. Im Dezember fiel das Ifo-Geschäftsklima um 0,4 Punkte auf 87,6 Punkte. Volkswirte hatten hingegen mit einem leichten Anstieg des wichtigsten deutschen Konjunkturbarometers auf 88,2 Punkte gerechnet. „Die Unternehmen blicken pessimistischer auf das erste Halbjahr 2026“, kommentierte Ifo-Präsident Clemens Fuest. „Das Jahr endet ohne Aufbruchstimmung.“

    Die Konjunkturaussichten für das kommende Jahr sind entsprechend dürftig. Nach drei Jahren Konjunkturflaute erwartet die Bundesbank lediglich ein mageres Wachstum von 0,6 Prozent. Erst 2027 soll es wieder besser laufen …

    „Die Realeinkommen werden wohl sinken“

    Aber auch das wird nicht reichen, um den Wohlstand zu sichern, warnt der Ökonom Klaus Regling im Interview mit dem „Handelsblatt“. Regling war unter anderem Chef des Euro-Rettungsfonds ESM. In dem Gespräch prognostiziert der 75-Jährige: „Selbst wenn die Wirtschaft wieder etwas stärker wächst, wird das verfügbare Realeinkommen der Deutschen in Zukunft wohl sinken.“ Das Realeinkommen ist das Einkommen nach Abzug der Inflation …

    Quelle: Artikel von Clemens Schömann-Finck auf focus.de

  • Hilferuf aus Wirtschaft: Schon 20.000 Jobs weg: Metall- und Elektroindustrie fordert Handeln der Regierung

    Die Krise verschärft sich: Bayerns Metall- und Elektroindustrie verliert an Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätze. Verbandschef Brossardt schlägt Alarm und fordert von der Politik rasche Reformen und Planungssicherheit. Während viele Branchen weiter schwächeln, zeigt ausgerechnet die Autoindustrie erste zarte Erholungssignale …

    Quelle: Artikel von Johannes Geigenberger auf pnp.de

  • Arbeitslosigkeit bei jungen Akademikern steigt stark an

    Die Arbeitslosenquote unter jungen Akademikern hat sich seit 2022 verdoppelt. Experten erklären, warum das so ist und welche Branchen besonders betroffen sind.

    Die Sache schien vor einigen Jahren noch klar: Wer studiert, hat ausgesorgt. Zumindest wurde das so erzählt. Doch für viele junge Leute, die heute mit ihrem Abschluss in der Tasche dastehen, sieht die Realität anders aus. Statt dass sich Arbeitgeber um sie reißen, hagelt es Absagen …

    Zusätzlich übernehme Künstliche Intelligenz zunehmend einfache Programmieraufgaben. Gebraucht würden jetzt vor allem spezialisierte Experten mit Erfahrung, statt Neueinsteiger …

    Quelle: web.de

  • Finanzstratege: Die Gen Z hat Angst vor Altersarmut wegen fataler Verwechslung

    Die Gen Z verwechselt Unsicherheit mit Gefahr: Sie macht aus Demut ein Dogma

    Ein 20-Jähriger mit einem Smartphone in der Hand fürchtet die Zukunft wie ein Arbeiter in den 1970ern, der mit 50 Jahren körperlich ausgezehrt war …

    Heutiges Rentensystem ist ein fragiles Konstrukt

    Diese Angst basiert nicht auf echten Extremrisiken, sondern auf linearen Narrativen, die politisch gepflegt werden. Unser heutiges Rentensystem ist ein fragiles Konstrukt, das auf demografischen Luftschlössern ruht …

    Die GenZ spürt instinktiv, dass ihr diese Struktur eines Tages auf die Füße fallen kann. Aber statt daraus robuste Strategien abzuleiten, driftet sie häufig in Passivität. Die Angst vor dem Unbekannten lähmt genau jene Handlungen, die sie antifragil machen könnten …

    Wer einen Cashpuffer hat, Eigentum aufbaut, in Sachwerte investiert, ein zweites Einkommen erschließt, sein Konsumverhalten beherrscht und ein stoisches Mindset aufbaut, erschafft sich eine Vermögensstruktur, die unter Stress stärker wird …

    Quelle: Artikel von Ronny Wagner auf focus.de

  • Bayern steht vor Welle der Firmenschließungen

    Die prekäre Wirtschaftslage hinterlässt ihre Spuren in Bayern: Die Zahl der Insolvenzen steigt. Gleichzeitig machen viele Betriebe dicht – ohne dass die Öffentlichkeit davon Notiz nimmt. Fachleute sind sich sicher: Das Schlimmste steht noch bevor …

    Denn die allermeisten Betriebe im Freistaat sind in Eigentümer- und Familienhand. Davon verschwinden viele Tausende jedes Jahr, ohne dass die Öffentlichkeit davon Notiz nimmt. Und die große Welle der Firmenschließungen kommt erst noch, betonen Experten.

    Viele eigentümergeführte Betriebe machen dicht ohne Aufsehen …

    80.000 Firmenschließungen in Bayern jedes Jahr …

    Quelle: Artikel von Ralf Schmidberger auf br.de

  • Boston Dynamics erklärt merkwürdiges Aufstehen des humanoiden Atlas-Roboters

    Der humanoide Atlas-Roboter unternimmt einige merkwürdige Verrenkungen, um aus einer liegenden Position aufzustehen. Eine Ingenieurin erläutert, warum …

    Menschen würden aus einer liegenden Position aufstehen, ohne dabei nachzudenken, humanoide Roboter dagegen müssten jede einzelne Bewegung bedenken und berechnen, erläutert die Ingenieurin von Boston Dynamics in einem Video …

    Quelle: Artikel von Oliver Bünte auf heise.de

  • Humanoider Roboter: Tesla bringt Optimus nach Deutschland

    Tesla entwickelt seit einer Weile einen humanoiden Roboter, in dem Elon Musk eine große Zukunft sieht. Jetzt wird man Optimus, wie der Roboter heißt, erstmals hier in Deutschland begutachten können, denn er kommt schon bald nach Berlin.

    Am 20. Dezember kann man sich in der Mall of Berlin einen Eindruck machen, und zwar von 10 bis 20 Uhr. Tesla rechnet mit einem hohen Ansturm …

    Tesla möchte den Roboter ab 2026 in der Masse fertigen und peilt am Anfang rund eine Million Einheiten im Jahr an, dann allerdings mit einer dritten Generation. Man ist mit diesem Ziel nicht alleine, die Ära der humanoiden Roboter hat begonnen …

    Quelle: Artikel von Oliver Schwuchow auf mobiflip.de

  • Humanoider Roboter kickt Firmenchef brutal zu Boden

    Im Internet wird derzeit viel spekuliert: Ist dieser Roboter KI oder echt? Die chinesische Firma EngineAI will nun beweisen, was ihr humanoider Roboter wirklich leisten kann …

    Quelle: n-tv.de

  • Firmenpleiten in Deutschland auf höchstem Stand seit 2014

    Die konjunkturelle Dauerkrise hat die Zahl der Firmenpleiten in Deutschland auf den höchsten Stand seit 2014 getrieben. 23.900 Unternehmen werden nach Hochrechnungen der Wirtschaftsauskunftei Creditreform bis zum Ende des laufenden Jahres Insolvenz angemeldet haben. Das wären über acht Prozent mehr als im Vorjahr. Im Jahr 2014 hatten hierzulande nach amtlichen Angaben fast 24.100 Unternehmen aufgegeben.

    „Viele Betriebe sind hoch verschuldet, kommen schwer an neue Kredite und kämpfen mit strukturellen Belastungen wie Energiepreisen oder Regulierung“, erläutert der Leiter der Creditreform Wirtschaftsforschung, Patrik-Ludwig Hantzsch, die aktuelle Entwicklung. „Das setzt vor allem den Mittelstand unter massiven Druck und bricht auch vielen Betrieben das Genick.“

    Quelle: Artikel auf t-online.de

  • Angriff auf Ihre Altersvorsorge: Was Sozialabgaben auf Kapitalerträge für Sie bedeuten

    Die Bundesregierung erwägt, künftig auch auf Zinsen und Aktiengewinne Sozialabgaben zu erheben. Kritiker sehen das als Angriff auf die Altersvorsorge von Kleinsparern …

    Was zählt alles zu Kapitalerträgen?
    Kapitalerträge sind im Grunde alle Gewinne, die Sie nicht mit Arbeit, sondern mit Geld erzielen, also Einnahmen, bei denen Ihr Geld zusätzliches Geld erwirtschaftet. Im engeren Sinne sind damit die Zinsen auf Konten, Sparbüchern, Tagesgeldern und ähnlichem gemeint, aber auch die Gewinne bei Investitionen an der Börse, also etwa in ETFs, Aktien, Anleihen, Fonds und andere Finanzprodukte. Darunter fallen auch Dividenden von Aktien oder Zinsgewinne aus Krediten, die Sie an andere Personen oder Unternehmen vergeben …

    Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung schätzt, dass es 2023 rund 800.000 Personen in Deutschland gab, die tatsächlich nur von Kapitaleinkünften lebten. Die Zahl hat sich binnen zehn Jahren in etwa verdoppelt, sie dürfte also heute noch höher liegen als vor zwei Jahren. „Der gesellschaftliche Nutzen wäre enorm, wenn einige dieser Milliarden Euro für Investitionen in ein besseres Gesundheitssystem oder den Klimaschutz genutzt würden und nicht nur das Privatvermögen einiger weniger mehren“, sagte DIW-Chef Marcel Fratzscher dazu. Sozialabgaben auf Kapitaleinkünfte wären eine Möglichkeit dazu …

    Quelle: Artikel von Christoph Sackmann auf focus.de

  • Bundestag beschließt umstrittenes Rentengesetz

    Der Bundestag hat das in der schwarz-roten Koalition hochumstrittene Rentengesetz heute mit absoluter Mehrheit beschlossen …

    Das Rentenpaket werde nicht ausreichen, um die Zukunft des Rentensystems zu meistern. „Wir brauchen einen zweiten Schritt.“ …

    Bei immer größeren demografischen Probleme für die Rentenkasse sollen die Betriebsrenten weitere Verbreitung finden – vor allem bei kleineren Unternehmen und für Beschäftigte mit geringen Einkommen …

    Quelle: Artikel von Patrizia Kramliczek auf br.de

  • Mit diesem Gehalt landest du in der Rente in Altersarmut

    Altersarmut und Rentenlücken werden zum wachsenden Problem. Auch ein Vollzeitjob schützt dich nicht. Besonders Frauen sind von niedrigen Renten betroffen …

    Für eine Rente auf Niveau der Armutsrisikoschwelle, müsste man mindestens 3.300 Euro Brutto verdienen (ohne andere Formen der Altersvorsorge).
    Wie ein Beitrag vom Paritätischem Wohlfahrtsverband zeigt, sind Menschen im Ruhestand mit 19 % überproportional von Armut betroffen …

    Quelle: Artikel von Dominik Jahn auf infranken.de

  • Wirtschaft: MAN baut 2.300 Stellen in Deutschland ab – 1.700 davon in Bayern

    MAN baut 2.300 Stellen in Deutschland ab – 1.700 davon in Bayern
    Der Lastwagen- und Bushersteller MAN will in Deutschland rund 2.300 Stellen abbauen. Das soll über zehn Jahre und „absolut sozialverträglich“ passieren, so ein Sprecher. Betroffen sind München, Salzgitter und Nürnberg …

    Am stärksten betroffen ist der Hauptstandort München mit 1.300 Jobs, in Salzgitter sollen 600 und in Nürnberg 400 Stellen wegfallen …

    MAN müsse sich dem „anhaltend schwächelnden Truck-Markt in Deutschland anpassen und seine Kostenposition weiter verbessern“, begründet das Unternehmen den Schritt. Belastend seien hohe Strom- und Arbeitskosten und der steigende Druck der asiatischen Konkurrenz …

    Quelle: br.de

  • Humanoider Roboter Figure 02 hilft beim Bau von über 30.000 BMW X3

    Der humanoide Roboter Figure 02 hat zehn Monate lang dauerhaft bei BMW gearbeitet. Nun zieht Figure AI anhand von Kennzahlen ein erstes Resümee.

    Das US-Robotikunternehmen Figure AI hat ein erstes weitgehend positives Resümee über den Einsatz des hauseigenen humanoiden Roboter Figure 02 im BMW-Werk Spartanburg im US-Bundesstaat South Carolina gezogen. Nach Angaben des Unternehmens von Mittwoch sei der Roboter innerhalb von zehn Monaten am Bau von mehr als 30.000 BMW X3 Mittelklasse-SUVs beteiligt gewesen. Dabei habe der Roboter täglich in einer 10-Stunden-Schicht von Montag bis Freitag gearbeitet.

    Der Figure 02 wurde bei BMW dazu eingesetzt, um drei verschiedene Blechteile aus Regalen oder Behältern zu entnehmen und in eine Schweißvorrichtung zu legen. Ein sechsachsiger Industrieroboter schweißt die Teile dann zusammen. Die Komponente wird danach weiterverarbeitet. Diese Aufgabe wird normalerweise von einem Menschen erledigt. Dabei kommt es auf Geschwindigkeit und Präzision an. Die Teile müssen mit einer Abweichung von weniger als 5 mm innerhalb von zwei Sekunden platziert werden.

    Eine Frage von Präzision und Geschwindigkeit
    Für einen humanoiden Roboter ist es eine Herausforderung, Präzision und Geschwindigkeit miteinander zu kombinieren. Denn der Roboter muss in der Lage sein, auf Abweichungen in seiner Umgebung in Echtzeit zu reagieren und seine Bewegungen entsprechend anzupassen. Figure AI habe dies durch den Einsatz „fortschrittlicher Algorithmen für die Hand-Auge-Koordination“ erreicht. Auch wurden Feldkalibrierungswerkzeuge entwickelt, um den Roboter anpassen zu können, um so eine konsistente Leistung zu gewährleisten …

    Insgesamt haben die eingesetzten Roboter mehr als 90.000 Teile in die Schweißmaschine geladen und dabei geschätzt über 1,2 Millionen Roboterbewegungen mit einer Gesamtlänge von mehr als 320 km durchgeführt. Dabei habe der Figure 02 beim Bau von mehr als 30.000 BMW X3 mitgewirkt.

    Figure 02 wird nach den Tests nun ausgemustert und durch die neue Robotergeneration Figure 03 ersetzt. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dann in den neuen Roboter einfließen.

    Quelle: Artikel von Oliver Bünte auf heise.de

  • Merz und sein Vize nehmen sicheren Weg in die staatliche Insolvenz

    Schon einmal hat das Bundesverfassungsgericht einer Regierung, die falsch mit dem Geld umging, den Boden unter den Füßen weggezogen. Wiederholt sich der Vorgang?

    Die Regierung dürfte durchhalten, einstweilen, danach sieht es nun aus. Der Bundeskanzler zieht seine erste Existenz als Chef der Regierung seiner zweiten Existenz vor, Vorsitzender der größten Regierungspartei zu sein. Man sieht es aktuell an der Rentendiskussion: Bärbel Bas bleibt hart, Friedrich Merz bleibt weich. Die CDU muckt kurz auf und dreht dann bei, es ist eine Form der selbstgewählten Machtlosigkeit. Man kennt das Muster – Kanzlerpartei eben.

    Regierung Merz ist für die höchste Staatsverschuldung verantwortlich …

    Die Regierung Merz ist für die höchste Staatsverschuldung in der deutschen Nachkriegsgeschichte verantwortlich, womit sie ein „Wachstum“ der lange schon danieder liegenden Ökonomie von 0,3 Prozent auslöst. Wenn es gut läuft …

    „Man kann sich Wachstum nicht mit Schulden erkaufen“
    Volkswirtschaft, das ist die Wissenschaft der einfachen Wahrheiten. Und eine davon spricht Daniel Stelter aus, Unternehmer und gefragter Publizist. Sie lautet: „Man kann sich Wachstum nicht mit Schulden erkaufen.“ Man kann es auch präzisieren: Schulden machen ist nur dann sinnvoll, wenn man vorher den Staat aufgeräumt hat …

    Ein vergleichsweise sicherer Weg in die staatliche Insolvenz …

    Für mehr ist laut Finanzplanung kein Geld da. Diese Finanzplanung ist ein Offenbarungseid.“ Oder, kurz und knapp in „Bild“-Stil „In vier Jahren ist Deutschland pleite.“ Allerdings: Wer weiß schon, wer in vier Jahren Deutschland regiert?

    Eines erscheint allerdings klar, allein wegen der Zahlen: Zu beneiden ist der nächste Bundeskanzler nicht. Friedrich Merz hat einen teuren Wechsel ausgestellt, den erst seine Nachfolger werden einlösen müssen …

    Quelle: Artikel von Ulrich Reitz auf focus.de

  • Chinesisches Unternehmen liefert „Roboterarmee“ an Fabriken aus

    Das chinesische Robotik-Unternehmen UBTech aus Shenzhen sorgt mit einem beeindruckenden Video für Schlagzeilen. Die Aufnahmen zeigen Hunderte von Walker S2-Humanoidrobotern, die in perfekter Formation marschieren. Das Video begleitete eine Ankündigung des Unternehmens, dass es die Roboter an verschiedene Partner im ganzen Land für industrielle und kommerzielle Einsätze geliefert habe, berichtet Interesting Engineering …

    Eine Besonderheit des Walker S2 ist seine Fähigkeit zum autonomen Batteriewechsel, was einen nahezu 24-Stunden-Betrieb ermöglicht. Das humanoide Design wurde bewusst gewählt, um in bestehenden, für Menschen konzipierten Arbeitsumgebungen zu funktionieren, ohne kostspielige Infrastrukturänderungen vornehmen zu müssen …

    Quelle: Artikel von Witold Pryjda auf winfuture.de

  • Die Einführung der Rentenmark am 15. November 1923 als Mahnung: Warum der digitale Euro zum Scheitern verurteilt ist

    Der digitale Euro ist kein harmloses Digitalisierungsprojekt, sondern ein staatliches Machtinstrument. Er gefährdet die Freiheit der Bürger, die einst aus den Trümmern der Hyperinflation erwuchs. Dabei gibt es längst bessere Alternativen …

    Das Institut des „gesetzlichen Zahlungsmittels“ ist für die Notenbanken ein Abwehrmechanismus gegenüber Dritten. Der Chef-Volkswirt der EZB, Philip Lane, begründet die Einführung eines digitalen Euro genau damit, wenn er sagt: „Ein digitaler Euro ist ein wirksames Instrument, die Dominanz ausländischer digitaler Währungen zu begrenzen und so die monetäre Souveränität und die Einheitlichkeit des Geldes zu schützen.“ Er will verhindern, dass durch Innovation gutes Geld entsteht und das bestehende, schlechte Geld verdrängt. Er will die Macht und das Geldmonopol der EZB sichern …

    Auch in autoritären Staaten wie China dient die Währung als Kontrollinstrument

    Die eigene Währung ist immer auch ein Kontroll- und Machtinstrument des Staates. Wenn ein Land in fundamentalen wirtschaftlichen Schwierigkeiten steckt, versucht eine Regierung, mit ihrer Notenbank durch Kapitalverkehrskontrollen Waren- und Kapitalströme zu kontrollieren oder durch finanzielle Repression den Staatskonsum auf die Bürger abzuwälzen. Die Eurokrise in Griechenland und Zypern, aber auch in Argentinien, sind Beispiele dafür …

    Quelle: Artikel von Frank Schäffler auf cicero.de

  • Der Bundestag beschließt, Kryptotransaktionen steuerlich zu erfassen

    Ab 2026 sind Kryptobörsen und Wallet-Anbieter verpflichtet, alle Daten an die Finanzämter zu melden

    Mit Beginn des nächsten Jahres beginnt für Kryptowährungen in Deutschland eine neue Zeitrechnung. Grund dafür ist die sogenannte DAC8-Richtlinie. Sie wurde zuletzt im Bundestag mit den Stimmen von CDU/CSU, SPD, Grüne und Linke gegen die Stimmen der AfD mit einem eigenen Gesetz beschlossen.

    Krypto wird zum offenen Buch
    Damit ist klar, dass die Branche mit Beginn des nächsten Jahres alle Details zu Kryptotransaktionen an die Finanzämter melden muss. Dazu gehören nicht nur die verschobenen Assets, sondern auch das Volumen und die jeweiligen Beteiligten. So können auch grenzüberschreitende Kryptogeschäfte nachvollzogen werden …

    Die Grünen forderten eine Abschaffung der Haltefrist

    Grüne und Linke stimmten zwar für das Gesetz, äußerten gleichzeitig jedoch heftige Kritik. Sie sehen den Datenschutz gefährdet, fordern mehr Personal für die Finanzbehörden und möchten die Haltefrist für Kryptowährungen, die derzeit ein Jahr beträgt, abschaffen. Diese sichert aktuell eine Steuerbefreiung zu, vorausgesetzt, die Assets werden zumindest ein Jahr gehalten …

    Quelle: Artikel von Georg Steiner auf cryptonews.com

  • Wirtschaftsweise mit Klartext: In vier Jahren geht Deutschland das Geld aus!

    Was kommt da auf unsere Staatsfinanzen zu? Die Wirtschaftsweisen veröffentlichten am Mittwoch ihr Jahresgutachten – mit düsteren Aussichten für den Bundeshaushalt der nächsten Jahre …

    Wirtschaftsweise warnen: Sonderschulden schaffen kaum Wachstum

    Die Wirtschaftsweisen warnen, das XXL-Sondervermögen werde kaum Wachstum schaffen, „da es bisher zu großen Teilen für Umschichtungen im Haushalt und zur Finanzierung konsumtiver Ausgaben genutzt wird“ …

    Quelle: Artikel von Felix Rupprecht auf bz-berlin.de

  • Altersvorsorge-Report: Angst um Rente steigt – was viele Deutsche nicht wissen

    Viele Deutsche wissen nicht, wie groß ihre Rentenlücke ist – und sorgen kaum privat vor. Besonders Frauen droht Altersarmut …

    Quelle: stern.de

  • Aktuelle Umfrage: Die Deutschen verlieren das Vertrauen in die Rente

    Viele Deutsche zweifeln, ob die gesetzliche Rente in Zukunft noch trägt. Eine neue Umfrage zeigt, wie tief das Misstrauen reicht – und warum trotzdem viele nichts dagegen tun …

    Die Bundesregierung will erst ab 2026 eine Kommission einsetzen, die Vorschläge für eine grundlegende Reform des Rentensystems erarbeiten soll. Bis dahin bleibt vieles beim Alten …

    Vor allem die jüngere Generation zweifelt an der Fairness des Systems. Zwei Drittel der Befragten (64 Prozent) halten die derzeitige Rentenordnung für ungerecht und sind überzeugt, dass junge Menschen benachteiligt werden …

    Quelle: t-online.de

  • Wohlstand auf Bestellung: Berlin braucht das billige Geld, wie der Trinker den Schnaps

    Die europäischen Staaten und die USA machen Schulden, um Wachstum zu simulieren. Deutschland, früher der Streber in Sachen Finanzpolitik, macht jetzt mit …

    Im fortgeschrittenen Kapitalismus kann man alles kaufen – auch das Wirtschaftswachstum. Die Amerikaner tun es. Die Franzosen tun es. Die Italiener sowieso. Und auch die deutsche Bundesregierung um Friedrich Merz hat bestellt und wartet jetzt auf die Lieferung …

    Eine solche Kreditorgie hat die Welt (mit Ausnahme der Hitler-Jahre) noch nie erlebt. 100 Billionen Dollar beträgt derzeit die verbriefte Schuld aller Staaten …

    Warum? Mit Tonnen von Kredit will man das Wachstum stimulieren, die Aufrüstung des Militärs finanzieren und der Bevölkerung jede Form von Zumutung ersparen. Die Sozialbudgets wachsen überall ungebremst, nicht nur in Deutschland. Oder anders ausgedrückt: Die Regierungen haben das Gaspedal durchgedrückt.

    Früher hatte an dieser Stelle die Notenbank ihren Auftritt. Sie war – so definierte man ihre Rolle – der Spielverderber vom Dienst. Wenn die Regierung Gas gab, trat sie mit ihrer Zinspolitik auf die Bremse …

    Quelle: Artikel von Gabor Steingart auf focus.de

  • Auch wenn es unangenehm ist: Bundesbank-Chef fordert spätere Rente für mehr Wohlstand

    Die deutsche Wirtschaft steckt in der Krise. Aus Sicht von Bundesbank-Präsident Nagel lässt sich ohne eine spätere Rente der Wohlstand nicht halten. Er warnt vor einem Zurückfallen Deutschlands …

    Die deutsche Wirtschaft steckt in der tiefsten Krise seit Jahrzehnten. Nach einem Schrumpfen des Bruttoinlandsprodukts 2023 und 2024 erwarten führende Wirtschaftsforschungsinstitute im laufenden Jahr allenfalls ein Mini-Wachstum …

    Quelle: focus.de

  • Gold statt Krypto: So baut die Gen Z echtes Vermögen auf

    Die Generation Z wendet sich vermehrt dem Edelmetall Gold zu. Eine Studie der Reisebank zeigt: In wirtschaftlich volatilen Zeiten mit hoher Inflation suchen junge Anleger zunehmend nach greifbarer Sicherheit. Einst eine traditionelle Anlageform, entwickelt sich Gold für viele junge Investierende heute zum Symbol finanzieller Unabhängigkeit …

    Doch warum ist Gold gerade jetzt so gefragt? Während Aktien- und Kryptomärkte häufig hohen Schwankungen ausgesetzt sind, bietet physisches Gold eine greifbare Anlage: Es lässt sich tatsächlich anfassen, sicher lagern und im Notfall verkaufen …

    Wer sich für Gold entscheidet, benötigt kein großes Startkapital. Der Einstieg ist heute einfacher denn je – dank moderner Sparpläne und kleinen Stückelungen …

    Quelle: gold.de

  • Akademiker ohne Job: Jung, studiert, arbeitssuchend

    Die Wirtschaftskrise hat die Akademiker erreicht. Die Arbeitslosenzahlen unter Hochschulabsolventen steigen. Für Menschen, die gerade mit dem Studium fertig sind, wird der Arbeitsmarkt enger …

    Ein halbes Jahr lang AbsagenRund 40 oder 50 Bewerbungen habe sie verschickt. Sie konnte Referenzen vorweisen: mehrfach als Werkstudentin gearbeitet, mehrere Praktika absolviert. Ein sehr vorzeigbarer Lebenslauf also …

    Nachfrage nach Arbeitskräften fällt.

    Für das Unternehmen sei mehr Auswahl natürlich vorteilhaft. Doch Zieglmayer stimmt die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt nicht nur positiv: „Aus volkswirtschaftlicher Sicht sehe ich es anders.“Und die jüngsten Zahlen der Arbeitsagentur lassen nicht vermuten, dass die Lage sich bald bessern dürfte …

    Quelle: Artikel von Andre Kartschall auf tagesschau.de

  • Neu-Regelung für die Rente: Millionen Deutsche stehen vor Geld-Problem

    Für die gleiche Arbeit wird es ab 2026 weniger Geld geben für die Rente. Rentenpunkte werden durch eine neue Regelung viel teurer …

    Die Entwicklung bei den Rentenpunkten und die erhöhte Wahrscheinlichkeit für den Großteil der Arbeitnehmer eine deutlich niedrigere Rente zu bekommen als erhofft, lässt sicherlich viele frühzeitig über die Aktivrente nachdenken …

    Quelle: Artikel von Dominik Jahn auf infranken.de

  • Kollaps der deutschen Industrie: „China sieht uns nicht mal mehr im Rückspiegel“

    In der deutschen Industrie gehen seit 2018 kontinuierlich Arbeitsplätze verloren. Laut Arbeitsmarktexperten fallen derzeit jeden Monat etwa 10.000 Stellen weg. Viele Unternehmen liebäugeln offen mit dem Abschied aus Deutschland. Sie beklagen einen tödlichen Cocktail aus erdrückender Bürokratie, hohen Energie- und Lohnnebenkosten …

    Sabine Nallinger: Die globalen Stahlpreise sind in der Tat gesunken, denn China betreibt mit einer Klarheit und einem Tempo Industriepolitik … wir kommen einfach nicht mehr hinterher. Das betrifft nicht nur die Stahlindustrie …

    Grundsätzlich können wir viele Industriebereiche in Deutschland halten. Die deutsche Autoindustrie ist wettbewerbsfähig, aber sie hat den Trend zur Elektromobilität verschlafen – auch, weil China diesen Bereich und auch die Solar- und die Windindustrie stark subventioniert hat. Das gehört ebenfalls zur Wahrheit …

    Quelle: Artikel mit Gesprächsinhalten von Claudia Kemfert, Sabine Nallinger, Sepp Müller, Clara Pfeffer und Christian Herrmann auf n-tv.de

  • Doppelter Negativtrend auf dem Arbeitsmarkt: Diese Arbeitnehmer trifft es besonders hart

    In der Pressemitteilung, die FOCUS Online vorliegt, sagt die Arbeitsmarktexpertin: „Viele Büro- und Wissensberufe erleben einen doppelten Negativtrend. Die Jobangebote werden nicht nur seltener, sondern auch weniger flexibel.“ …

    Besonders betroffen sind diese Bereiche:

    Marketing (-7,7 Prozent)
    Buchhaltung (-6 Prozent)
    Projektmanagement (-4,6 Prozent)
    Softwareentwicklung (-4,4 Prozent)

    Einzelne Tätigkeiten in diesen Bereichen könnten der Arbeitsmarktexpertin zufolge in Zukunft von KI übernommen werden …

    Quelle: Artikel von Nicole Gigler auf focus.de

  • Falschinformation durch KI: 45 Prozent der Antworten fehlerhaft

    Im Rahmen einer Studie interpretierten ChatGPT & Co. in 45 Prozent der Fälle Nachrichteninhalte fehlerhaft – unabhängig von Sprache, Region oder Plattform.

    Eine Studie der Europäischen Rundfunkunion (EBU) zur News-Integrität von KI-Chatbots kommt zu dem alarmierenden Ergebnis, dass Künstliche Intelligenz weiterhin keine verlässliche Quelle für den Nachrichtenkonsum darstellt.

    Die großangelegte, marktübergreifende Untersuchung, bei der 22 öffentlich-rechtliche Medienanstalten aus 18 Ländern und in 14 Sprachen führende KI-Assistenten wie ChatGPT, Copilot, Perplexity und Gemini bewerteten, zeigt: Fehler im Umgang mit Nachrichten treten bei diesen nicht isoliert auf.

    Sie sind systemisch und erstrecken sich über alle Sprachen und Plattformen …

    Quelle: Artikel von Stefan Krempl auf heise.de

  • Fratzscher: „Höheres Renteneintrittsalter wird kommen müssen“

    … Marcel Fratzscher ist Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung. Er bringt sich immer wieder mit vielfach diskutierten Vorschlägen in die Debatte um den Sozialstaat ein …

    Fratzscher ist überzeugt: Es braucht schnell weitreichende Reformen im Sozialsystem. Um junge Menschen nicht über Gebühr zu belasten, müsste dafür auch den sogenannten Babyboomern etwas zugemutet werden …

    Wir brauchen mehr Effizienz, etwa durch ein höheres Renteneintrittsalter. Das wird kommen müssen. Wenn Menschen eine höhere Lebenserwartung haben, müssen sie auch länger im Berufsleben bleiben. Sie müssen länger selbst in die Sozialsysteme einzahlen. Es wird auch kein Weg daran vorbeiführen, dass die starken Schultern, also jene, die mehr haben, mehr beitragen oder selbst zahlen müssen …

    Quelle: Artikel und Interview von Rebecca Sawicki auf web.de

  • 99 Prozent der Arbeitnehmer könnten bis 2030 arbeitslos sein – auch Programmierer und Prompt-Ingenieure

    Ein KI-Experte warnt davor, dass bis 2030 durch Automatisierung 99 Prozent der Arbeitnehmer arbeitslos werden könnten.

    Künstliche Intelligenz (KI) könnte bald eine beispiellose Arbeitslosenkrise auslösen, so Roman Yampolskiy, einer der ersten Wissenschaftler, der vor den Risiken der KI gewarnt hat. Yampolskiy, Professor für Informatik an der Universität von Louisville, der den Begriff „KI-Sicherheit“ geprägt hat, sagte, dass allgemeine künstliche Intelligenz – Systeme, die in allen Bereichen ebenso leistungsfähig sind wie Menschen – wahrscheinlich bis 2027 Realität werden wird …

    Er argumentierte, dass KI-Tools und humanoide Roboter die Einstellung von Menschen in fast allen Branchen unwirtschaftlich machen könnten. „Wenn ich nur ein Abonnement für 20 Dollar oder ein kostenloses Modell bekommen könnte, das die Arbeit eines Mitarbeiters erledigt! Zunächst einmal wird alles, was auf einem Computer läuft, automatisiert werden. Und als Nächstes, denke ich, dass humanoide Roboter vielleicht noch fünf Jahre hinterherhinken. In fünf Jahren kann dann aber auch die gesamte körperliche Arbeit automatisiert werden.“

    Sollten sich Yampolskiys Vorhersagen bewahrheiten, könnten zuerst Analysten, Buchhalter, Lehrer und sogar Podcaster durch Software ersetzt werden, während Klempner und Fahrer dann in den 2030er-Jahren von Maschinen verdrängt werden …

    Die Regierungen seien auf Massenarbeitslosigkeit nicht vorbereitet, und viele Menschen würden ihr Lebensgefühl mit ihrer Arbeit verbinden, sagte er. „Dann verlieren wir alle unsere Arbeitsplätze. Was machen wir finanziell? Wer bezahlt für uns?“, fragte er.

    Die größere Herausforderung, so argumentierte er, sei die Sinnhaftigkeit: Ohne Arbeit hätten viele Menschen Schwierigkeiten, ihren Alltag zu füllen oder sich nützlich zu fühlen, warnte er …

    Quelle: Artikel von Thibault Spirlet auf businessinsider.de

  • Staatsanleihen: Euro-Staaten beschließen Enteignungsklausel

    Eine neue Regelung ermöglicht es den Euro-Ländern künftig, Schuldenschnitte schneller und einfacher durchzuführen. Davon könnten auch Millionen deutsche Sparer betroffen sein …

    Es kann praktisch jeden treffen

    Doch in jeder Lebensversicherung, in jedem privaten Rentensparvertrag stecken solche Papiere. Und mit CAC können die Staaten künftig die Rückzahlung von Schulden verweigern, selbst wenn der einzelne Sparer dem nicht zustimmt. Damit kann es praktisch jeden treffen …

    Teil-Enteignung wird gerichtsfest gemacht

    Nun erhalten alle Euro-Staatsanleihen eine solche CAC-Klausel, mit deren Hilfe ein derartiges Vorgehen nicht nur möglich, sondern auch noch gerichtsfest gemacht wird. Betroffen davon sind alle neu begebenen Anleihen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr, die alten Anleihen sind dagegen nicht betroffen. Das bedeutet, dass im Laufe der kommenden Jahre nach und nach ein immer größerer Anteil der europäischen Staatsanleihen eine solche Klausel enthalten wird. In fünf Jahren dürfte dies schon auf mehr als die Hälfte der deutschen Papiere zutreffen, ähnliches gilt für die meisten anderen Euro-Staaten …

    Quelle: Artikel von Frank Stocker auf welt.de







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