Bitcoin fällt unter 60.000 Dollar und Experten sehen den BTC-Verkauf von Strategy als Crashauslöser. Doch Michael Saylor nennt einen anderen Grund.
Michael Saylor macht für den jüngsten Bitcoin-Abverkauf vor allem eine historische Kapitalrotation verantwortlich. Der Strategy-Gründer verweist auf die Finanzierungswelle rund um KI und SpaceX. Rund 400 Milliarden US-Dollar würden binnen weniger Wochen in neue Deals fließen, während Bitcoin zeitweise unter die Marke von 60.000 US-Dollar gefallen ist. Viele Angehörige der BTC-Community hatten Saylor nach dem Verkauf von 32 BTC in der vergangenen Woche kritisiert, schließlich vertrat der US-Unternehmer jahrelang das Motto “Niemals Bitcoin verkaufen”.
Doch er sieht die Lage ganz anders. OpenAI, Anthropic, Google und SpaceX zapfen laut Saylor gerade in nie dagewesenem Ausmaß den Kapitalmarkt an, denn “n der Geschichte der Welt gab es noch nie 80-Milliarden-Dollar-IPOs”. Um diese Summen aufzubringen, müssten institutionelle Investoren Liquidität schaffen. Verkauft werde alles, was schnell zu Geld gemacht werden könne …
KI-Hype zieht Kapital von Bitcoin ab
Insbesondere die grenzenlose KI-Euphorie sauge derzeit Kapital aus anderen Anlageklassen. NVIDIA liefert dafür die passenden Zahlen, mit starkem Umsatzwachstum und einem vom Datacenter-Geschäft dominierten Geschäftsmodell. Saylor erwartet, dass 2026 bis zu eine Billion US-Dollar in KI und sogenannte Hyperscaler fließen könnte: “Das wird das größte Jahr für IPOs und Aktienemissionen in unserem Leben”. Solange diese Mega-Deals laufen, dürfte es Bitcoin schwer haben …
Nun warten die Marktbeobachter gespannt auf Freitag, den 12. Juni, wenn SpaceX an der Nasdaq debütieren und womöglich das teuerste IPO der Geschichte hinlegen soll …
Quelle: Artikel von Tobias Zander auf btc-echo.de
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