Goldbarren als Vermögenssicherung

Kategorie: Gold

  • Gold weiter stark – das ist das Kursziel von JPMorgan

    Der Krieg im Nahen Osten hat die Märkte ordentlich durchgeschüttelt – und rückt Gold wieder als möglichen „sicheren Hafen“ in den Fokus. Das Edelmetall gilt vielen als Diversifikation und Wertspeicher in unruhigen Phasen. Am Montag ist der Goldpreis im Hoch bis auf 5.419 Dollar gestiegen und damit wieder in die Nähe des Ende Januar bei 5.595 Dollar markierten Allzeithochs.

    Auslöser für den jüngsten Anstieg war der eskalierende Konflikt, nachdem gemeinsame US-israelische Militärschläge gegen den Iran erfolgt waren und Vergeltungsangriffe Israel sowie weitere US-Verbündete in der Golfregion trafen.

    Der Goldpreis gab zuletzt zwar wieder einige Dollar ab, er pendelte sich aber aber auf hohem Niveau im Bereich von 5.300 Dollar ein. Und Analysten sehen weiteres Potenzial. Die US-Großbank JPMorgan schrieb beispielsweise, konfliktgetriebene Preisschübe kämen und gingen zwar – geopolitische Risiken dürften aber hoch bleiben. Die Bank rechnet deshalb mit einem Anstieg des Goldpreises bis auf 6.300 Dollar bis zum Jahresende 2026.

    Seit Jahresbeginn liegt Gold bereits rund 23 Prozent im Plus, 2025 waren es etwa 64 Prozent. Der S&P 500 konnten hingegen nur 16,4 Prozent zulegen im Vorjahr, womit Gold den Markt klar outperformte. Und auch im laufenden Jahr liegt das Plus bei S&P 500 gerade einmal bei knapp einem Prozent …

    Quelle: Artikel von Marion Schlegel auf deraktionaer.de

  • Gold, Dollar, Schweizer Franken: Welche „sicheren Häfen“ Anleger jetzt suchen

    Der Angriff auf Iran treibt Anleger in sogenannte sichere Häfen – jedenfalls zum Teil: Die Preise von Gold und Silber steigen, ebenso wie der Dollar und der Schweizer Franken. Deutsche Staatsanleihen sind weniger gefragt.

    Die Eskalation des Iran-Konflikts sorgt für große Verunsicherung an den Finanzmärkten. Während der Dax am Montag einknickte und die Gas- und Ölpreise wegen der Einschränkung des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus stark anstiegen, suchen Anleger vermehrt nach „sicheren Häfen“ …

    Der Goldpreis zieht wieder deutlich an: Für eine Feinunze (31,1 Gramm) werden inzwischen fast 5400 Dollar fällig – das Rekordhoch von knapp 5600 Dollar aus dem Januar rückt damit in Reichweite …

    Auch Silber zog nach den Angriffen auf Iran an: Die Feinunze kostete zuletzt 95,42 Dollar und lag damit knapp 2 Prozent über dem Vortagesniveau …

    „Der ultimative sichere Hafen unter den Währungen ist aktuell jedoch nicht der US-Dollar, sondern, wie schon im vergangenen Jahr gesehen, der Schweizer Franken“, so Nguyen weiter. Das liege weniger an fundamentalen Faktoren, sondern eher daran, dass der Franken diesen Status ohnehin schon habe …

    Kein Auftrieb für deutsche Staatsanleihen
    Damit zeigt sich: Die Nervosität an den Devisenmärkten bleibt hoch. Auf dem Markt für Staatsanleihen ist sie allerdings noch nicht richtungsweisend zu spüren …

    Quelle: Artikel auf manager-magazin.de

  • Silber vor der nächsten Mega-Phase: Riskanter Fehlausbruch oder Jahrhundert-Chance für mutige Trader?

    Silber sorgt wieder für Adrenalin: Nach einer volatilen Rallye fragen sich Bullen und Bären gleichermaßen, ob jetzt der große Ausbruch oder der brutale Rücksetzer kommt. Zwischen Fed, Inflation, Solar-Boom und Rezessionsangst: Steht Silber vor einer silbernen Rakete – oder vor dem Crash?

    Vibe Check: Silber ist zurück im Rampenlicht – und zwar mit voller Volatilitäts-Breitseite. Der Markt zeigt aktuell eine dynamische, aber nervöse Bewegung: mal fast schon silberne Rakete, dann wieder heftiger Rücksetzer, gefolgt von zähem Seitwärtsgeschiebe an wichtigen charttechnischen Zonen. Die Bullen träumen vom großen Ausbruch, die Bären lauern auf den nächsten brutalen Dip …

    Silber ist nicht nur ein Industriemetall, sondern auch ein monetäres Edelmetall. Wenn die Angst vor einer anhaltend hohen Inflation dominiert, suchen Anleger einen Wertspeicher außerhalb von Papiergeld. Dann kommen Gold und Silber als Inflations-Hedge ins Spiel. Aber im Unterschied zu Gold reagiert Silber oft noch aggressiver – in beide Richtungen …

    Silber ist das Hightech-Metall unter den Edelmetallen. Es wird massiv gebraucht in:

    • Solarzellen (Photovoltaik): Silber ist zentral für Leitfähigkeit und Effizienz moderner Solarzellen. Der globale Ausbau erneuerbarer Energien saugt stetig physisches Silber aus dem Markt.
    • E-Mobilität und Elektronik: Kontakte, Leiterbahnen, Hochleistungsbauteile – überall spielt Silber eine Rolle.
    • 5G, Medizin, Hightech-Anwendungen: Auch hier wächst die Nachfrage schleichend, aber stetig.

    Die industrielle Nachfrage macht Silber einzigartig: In Phasen, in denen Klimapolitik, Green-Tech-Förderprogramme und Infrastrukturprojekte Fahrt aufnehmen, erhält Silber Rückenwind – selbst wenn die klassische Gold-Safe-Haven-Story gerade schwächelt.

    Geopolitische Krisen, Spannungen im Nahen Osten, Handelskonflikte, Bankenstress – all das kann kurzfristig Kapital in Edelmetalle schieben. Gold ist dann meist der erste Profiteur, Silber folgt oft zeitverzögert, dafür mit stärkerem Hebel. Man sieht dann häufig: Gold läuft ruhig nach oben, Silber hängt kurz hinterher und zündet dann plötzlich mit einer silbernen Rakete – nur um danach wieder übertrieben stark zu korrigieren …

    Silber vs. Gold: Die Gold-Silber-Ratio als Geheim-Indikator

    Die Gold-Silber-Ratio misst, wie viele Unzen Silber man für eine Unze Gold bekommt. Historisch schwankt diese Ratio stark, aber immer wieder sieht man: Extreme Werte werden korrigiert. Ist Silber im Verhältnis zu Gold sehr billig, sehen viele Profis eine Chance, dass Silber mittelfristig stärker performen könnte als Gold …

    Quelle: Artikel auf ad-hoc-news.de

  • Gold gibt wieder Gas – starker Wochenstart

    Der Goldpreis hat zuletzt wieder deutlich angezogen und ist auf den höchsten Stand seit mehr als drei Wochen gestiegen. Dabei hat er die insbesondere psychologisch wichtige 5.000-Dollar-Marke wieder klar hinter sich gelassen. Unterstützung erhält das Edelmetall von den jüngsten Zollentwicklungen in den USA. Dies löste auch Unsicherheit hinsichtlich bestehender Handelsabkommen aus …

    „Das Zollurteil des Gerichts hat – abgesehen davon, dass es den Unmut des US-Präsidenten auf sich gezogen hat – eine weitere Unsicherheitsebene für die globalen Märkte geschaffen. Händler greifen daher erneut auf Gold als defensive Anlage zurück“, sagte Tim Waterer, Chefanalyst bei KCM. Ob Gold nun auch wieder über die Marke von 5.400 Dollar überwinden kann, sieht er maßgeblich davon beeinflusst, wie lange die Verunsicherung im Zusammenhang mit den Zöllen anhält und ob die USA militärisch im Iran aktiv werden.

    Die neue Unsicherheit verstärkt die Erholung des Edelmetalls nach dem Rücksetzer zu Monatsbeginn. Seit drei Wochen steigt Gold, gestützt insbesondere auch von geopolitischen Spannungen.

    Am frühen Montagmorgen wird die Feinunze Gold bei 5.160 Dollar gehandelt. Im Vergleich zum Jahresanfang bedeutet dies einen Anstieg von gut 19 Prozent. Seit Anfang 2025 hat sich der Goldpreis sogar fast verdoppelt …

    Quelle: Artikel von Marion Schlegel auf deraktionaer.de

  • Supreme Court, Bilanzflut & Gold-Explosion: Wenn Rechtsprechung Märkte neu ordnet

    Ein Urteil des US-Supreme Courts kippt globale Zölle, doch neue Handelsunsicherheit droht. Parallel stehen Tech-Quartalszahlen und eine Warnung der Deutschen Bank vor Kreditrisiken im Mittelpunkt …

    6 zu 3 – mit dieser Mehrheit hat der Supreme Court gestern Präsident Trumps globale Zölle gekippt und damit ein rechtliches Erdbeben ausgelöst, das weit über Washington hinaus Wellen schlägt. Während US-Aktien zunächst aufatmeten und Alphabet, Amazon sowie Apple deutlich zulegten, warnen europäische Industrieverbände bereits vor einer „neuen Runde der Unsicherheit“. Denn Trump kündigte umgehend neue 10-Prozent-Zölle an – diesmal auf anderer Rechtsgrundlage. Gleichzeitig läuft die Bilanzsaison der Tech-Giganten auf Hochtouren, UBS setzt ein spektakuläres Kursziel für Gold, und im Kreditmarkt braut sich laut Deutscher Bank ein „historisches Klumpenrisiko“ zusammen. Willkommen in einer Woche, in der Gerichte, Quartalszahlen und geopolitische Spannungen die Märkte in Atem halten …

    Doch die Freude währte kurz. Noch am selben Abend unterschrieb Trump eine neue Anordnung: 10 Prozent globale Zölle für zunächst 150 Tage – diesmal gestützt auf den Trade Act von 1974. Ob diese Rechtsgrundlage trägt, bezweifeln Experten bereits. Für längerfristige Zölle bräuchte Trump ohnehin die Zustimmung des Kongresses, die er bislang ablehnt. „Wir haben das Recht, so ziemlich alles zu tun, was wir wollen“, verkündete der Präsident trotzig …

    Besonders spannend wird es in der kommenden Woche: Am 25. Februar legt Nvidia seine Quartalszahlen vor – ein Termin, den Anleger weltweit mit Anspannung erwarten. Die KI-Rallye der vergangenen Monate steht auf dem Prüfstand, nachdem Bedenken über hohe Bewertungen und begrenzte Beweise für nachhaltige Umsatz- und Gewinnsteigerungen durch KI-Investitionen die Tech-Werte zuletzt belastet hatten …

    Software-Sektor: Deutsche Bank warnt vor Kreditmarkt-Krise

    Hinter den Aktienkursen braut sich laut Deutscher Bank ein größeres Problem zusammen: Software- und Technologieunternehmen stehen für fast ein Drittel des spekulativen Kreditmarktes – zusammen 1,28 Billionen Dollar in High-Yield-Anleihen, Leveraged Loans und Private Credit. Die Analysten um Steve Caprio warnen vor einem „historischen Klumpenrisiko“, dessen Folgen „mit dem Energiesektor 2016 konkurrieren“ könnten.

    Die Gemengelage ist brisant: Disruptive KI-Anwendungen setzen klassische Software-Geschäftsmodelle unter Druck, während gleichzeitig hohe Verschuldung und gestiegene Zinsen die Cashflows belasten. Der Anteil sogenannter Payment-in-Kind-Kredite liegt im Softwarebereich mit 11,3 Prozent über dem Marktdurchschnitt. Morgan Stanley hebt hervor, dass rund die Hälfte der offenen Software-Kredite mit B- oder schlechter bewertet ist, 26 Prozent fallen sogar in den spekulativen CCC-Bereich …

    UBS setzt auf 6.200 Dollar:

    Gold als Krisenabsicherung
    Während Aktien schwanken und Kreditmärkte nervös werden, setzt UBS ein spektakuläres Kursziel für Gold: 6.200 Dollar je Unze. Aktuell notiert das Edelmetall bei rund 5.035 Dollar – das Kursziel impliziert also ein Potenzial von über 23 Prozent. Treiber sind vor allem geopolitische Risiken, insbesondere die eskalierende Konfrontation zwischen den USA und Iran.

    UBS-Stratege Dominic Schnider betont, dass der Militäraufbau der USA im Nahen Osten deutlich größer ausfällt als bei der Venezuela-Operation Anfang des Jahres – ein Zeichen dafür, dass Washington einen längeren Konflikt plant. Hinzu kommt das günstige makroökonomische Umfeld: Die Federal Reserve dürfte ihren Lockerungszyklus fortsetzen, UBS erwartet zwei weitere Zinssenkungen um je 25 Basispunkte bis Ende September. Niedrigere Realzinsen und ein potenziell schwächerer Dollar wirken als Rückenwind für das zinslose Edelmetall.

    Auf der Angebotsseite bleibt die Lage angespannt: Analysten von Wood Mackenzie schätzen, dass 80 Minen ihre aktuellen Produktionspläne bis 2028 erschöpfen werden. Gleichzeitig überstieg die globale Goldnachfrage 2025 erstmals 5.000 Tonnen, getrieben von robusten Zentralbankkäufen und wachsender Investmentnachfrage …

    Quelle: Artikel von Andreas Sommer auf boerse-express.com

  • Bruch mit alten Marktgesetzen: Gold, Zentralbanken, Schulden: Eine neue Zeitrechnung

    Kaum ein Vermögenswert steht derzeit so im Fokus wie Gold. Die jüngste Rally des Goldpreises wirkt auf den ersten Blick wie eine spekulative Übertreibung, könnte jedoch Ausdruck eines tiefergehenden Umbruchs sein. Denn hinter der Dynamik stehen nicht nur Privatanleger, sondern vor allem Zentralbanken, die ihre Reserven strategisch neu ausrichten. Der Goldmarkt wird damit zum Spiegel wachsender Schulden und eines schwindenden Vertrauens in Staatsanleihen …

    Der Goldmarkt hat im letzten Jahr und besonders im Januar 2026 eine Dynamik, die selbst erfahrene Marktteilnehmer überrascht. Laut Bravos Research ist seit Beginn des Jahres die Marktkapitalisierung von Gold um rund vier Billionen US-Dollar gestiegen – ein Zuwachs, der das gesamte Bruttoinlandsprodukt Großbritanniens übertrifft …

    Doch anders als in früheren Hausse-Phasen sind es nicht allein spekulative Kapitalströme und Privatanleger, die den Goldpreis treiben. Zentralbanken weltweit haben in den vergangenen vier Jahren rund 4.000 Tonnen Gold akkumuliert. Zum Vergleich: Über die vergangenen 60 Jahre lag der durchschnittliche jährliche Zukauf bei etwa 100 Tonnen. De facto entspricht das jüngste Kaufvolumen somit rund vier Jahrzehnten historischer Nachfrage – konzentriert auf einen kurzen Zeitraum. Vor allem China diversifiziert seine Reserven zunehmend weg von US-Staatsanleihen hin zu physischen Vermögenswerten, die sich politischer Einflussnahme entziehen …

    Diese Entwicklung wirft eine Grundsatzfrage auf: Handelt es sich um eine spekulative Übertreibung – oder um den Beginn eines strukturellen Paradigmenwechsels im globalen Finanzsystem?

    Bruch mit alten Marktgesetzen

    Traditionell korreliert der Goldpreis invers mit den Realrenditen von US-Staatsanleihen. Steigen inflationsbereinigte Renditen, sinkt die Attraktivität des zinslosen Edelmetalls – und umgekehrt. Seit 2022 jedoch ist diese Beziehung gestört … Trotz steigender Realrenditen setzte Gold seinen Aufwärtstrend fort.

    Der Wendepunkt fällt mit einer Reihe geopolitischer und makroökonomischer Schocks zusammen: einer US-Inflation von zeitweise neun Prozent, massiven Kursverlusten langlaufender Staatsanleihen sowie dem Einfrieren russischer Devisenreserven durch die Europäische Union. Diese Ereignisse haben das Vertrauen vieler Zentralbanken in die Sicherheit staatlicher Schuldpapiere erschüttert.

    Gleichzeitig erreichen die Schulden der fünf größten Volkswirtschaften – USA, China, Deutschland, Indien und Japan – zusammen rund 73,4 Billionen US-Dollar und übersteigen damit ihre kombinierte Wirtschaftsleistung. In einem Umfeld wachsender Verschuldung und geopolitischer Fragmentierung verlieren Staatsanleihen ihren Status als risikoloser Anker. Gold fungiert zunehmend als strategische Reserve außerhalb des kreditbasierten Systems.

    Zentralbanken als Preistreiber

    Eine Umfrage unter 73 Zentralbanken zeigt, dass 95 Prozent ihre Goldbestände bis 2026 weiter ausbauen wollen. Allein eine moderate Erhöhung des Goldanteils in Chinas Währungsreserven auf 20 bis 30 Prozent könnte zusätzliche 6.000 Tonnen Nachfrage erzeugen. Dem steht ein strukturell verknapptes Angebot gegenüber: Neue Goldfunde sind seit Jahren rückläufig und zuletzt faktisch ausgeblieben.

    Die Analysten von Bravos Research argumentieren daher, dass die Rally weniger spekulativ als strukturell getrieben ist …

    Quelle: Artikel von Stefan Jäger auf finanzmarktwelt.de

  • Analysten sehen Kaufchance bei Gold: So hoch soll es binnen kurzer Zeit gehen

    Der Goldpreis pendelt derzeit um die Marke von 5.000 Dollar, wobei die Umsätze aufgrund der Börsen-Feiertage in Asien, aktuell relativ dünn ausfallen. Eine Investmentbank traut der Krisenwährung bereits im zweiten Quartal einen starken Sprung nach oben zu.

    Als Gründe für diese optimistische Einschätzung nannten die Experten der australischen ANZ Bank vor allem strukturelle Faktoren und makroökonomische Risiken. Diese lassen den sicheren Hafen Gold weiterhin attraktiv erscheinen. In einer aktuellen Analyse haben sie ihr bisheriges Kursziel für das zweite Quartal von 5.400 auf 5.800 Dollar (+7,4 Prozent) nach oben geschraubt, weil der jüngste Rücksetzer im Goldpreis nicht das Ende des Aufwärtstrends, sondern eine Kaufgelegenheit darstelle. Das aktuelle Niveau des Goldpreises wird damit um mehr als 15 Prozent übertroffen.

    Fülle an Kaufargumenten für Gold

    Die ANZ-Experten betonen, dass bei Gold mehrere unterstützende Faktoren zusammenkommen: Die lockere Geldpolitik in den USA, diverse geopolitische Unsicherheiten, die anhaltende Nachfrage institutioneller Investoren und ein schwächerer Dollar schaffen ein Umfeld, in dem Gold als „Versicherungsanlage“ besonders gefragt bleibt. Das gelte vor allem, solange keine klaren Zeichen für ein nachlassendes Risiko im globalen Finanzsystem erkennbar seien …

    Für Privatanleger bedeutet dies konkret: Anstatt kurzfristige Schwankungen zu fürchten, kann ein strategischer Einstieg bei Rücksetzern sinnvoll sein. Die Analysten merken zwar an, dass der jüngste Anstieg der Volatilität Fragen aufgeworfen hat, ob die Goldpreise bereits ihren Höhepunkt erreicht haben, grundsätzlich gehe man allerdings davon aus, „dass die Rally noch nicht weit genug fortgeschritten sei, um in absehbarer Zeit zu drehen.“ Hinsichtlich Silber wird übrigens erwartet, dass es von einem steigenden Goldpreis profitieren, gegenüber Gold jedoch unterdurchschnittlich abschneiden wird. Dies könne beim Gold-Silber-Verhältnis zu einem Anstieg in Richtung 70 (aktuell: 63) führen.

    Fazit: Obwohl der Goldpreis aktuell um die Marke von 5.000 Dollar seitwärts tendiert, signalisiert der Blick der Analysten eine robuste Kaufchance. Unterstützt durch geldpolitische und geopolitische Rahmenbedingungen könne Gold mittelfristig deutlich steigen.

    Quelle: Artikel von Jörg Bernhard auf boerse-online.de

  • Zahlreiche Pläne: Immer mehr Länder setzen auf einen Dollar-Ausstieg

    Von Asien bis nach Südamerika: Weltweit entstehen parallele Finanzsysteme, die ohne den US-Dollar auskommen. Die Gegenbewegung gewinnt an Tempo …

    Die Rolle des US-Dollars als Herzstück des globalen Finanzsystems wird zunehmend hinterfragt. Immer mehr Staaten bauen Alternativen auf – nicht aus ideologischen Gründen, sondern aus strategischem Kalkül. Ziel ist größere finanzielle Souveränität in einer Welt wachsender geopolitischer Spannungen.

    BRICS als Motor der Bewegung

    Besonders offensiv agiert das erweiterte BRICS-Bündnis. Neben Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika gehören inzwischen auch Ägypten, Iran, Äthiopien und die Vereinigten Arabischen Emirate dazu. Diskutiert wird ein digitales Zahlungssystem namens „BRICS Pay“ sowie eine Recheneinheit („The Unit“), die zu 40 Prozent durch Gold gedeckt sein soll und zu 60 Prozent durch die nationalen Währungen der Mitgliedstaaten. Parallel dazu wird der bilaterale Handel zunehmend in Landeswährungen abgewickelt – etwa zwischen China und Russland in Yuan und Rubel. Indien treibt zudem eine „CBDC-Bridge“ voran, um digitale Zentralbankwährungen direkt zu verbinden und westliche Infrastrukturen wie SWIFT zu umgehen.

    ASEAN: Pragmatismus statt Symbolik

    Die südostasiatischen ASEAN-Staaten verfolgen einen technisch-pragmatischen Ansatz. Über das System „Regional Payment Connectivity“ können Bürger und Unternehmen in acht Mitgliedsstaaten grenzüberschreitend per QR-Code in Lokalwährungen zahlen – ohne Dollar-Zwischenschritt. Ein Strategieplan bis 2030 soll die Nutzung lokaler Währungen im Handel ausweiten und die Dollar-Abhängigkeit gleichzeitig massiv senken. Es geht weniger um eine neue Weltwährung als um funktionierende Alternativen im Alltag …

    Brasilien und Saudi-Arabien: Politische Signale

    Brasiliens Präsident Lula da Silva fordert regelmäßig Alternativen zur Dollar-Abrechnung im südamerikanischen Handel, etwa in Form einer gemeinsamen Handelswährung wie den „Sur“. Saudi-Arabien wiederum signalisiert, Verkäufe von Öl nicht mehr ausschließlich in US-Dollar abzuwickeln – ein potenzieller Dämpfer für das Petrodollar-System …

    Artikel von Ingo Kolf auf wallstreet-online.de

  • US-Dollar vor der Todesspirale: Gold-Bombe vor der Detonation – warum jetzt sogar 12.000 US-Dollar möglich sind

    Ein Top-Analyst warnt vor einer Dollar-„Todesspirale“ und sieht Gold erst am Anfang eines historischen Bullenlaufs. In seinem Extrem-Szenario steigt das Edelmetall bis auf 12.000 US-Dollar.

    Der Goldmarkt bekommt neuen Auftrieb durch eine spektakuläre Prognose des Investors Daniel Oliver, Gründer des auf Edelmetalle spezialisierten Hedgefonds Myrmikan Capital. Oliver erwartet eine mehrstufige Rallye, die Gold auf 8.000 bis 12.000 US-Dollar pro Unze treiben könnte – getrieben von strukturellen Problemen des US-Finanzsystems. In einer vielbeachteten Analyse beschreibt er die USA als „Gefangene einer Gelddruckfalle“, in der steigende Zinsen, massive Staatsschulden und ausgereizte Bilanzen der Notenbank unweigerlich zu einer Neubewertung von Gold führen müssten.

    Oliver skizziert drei Phasen dieses möglichen Superzyklus. Die erste habe 2022 begonnen, als die USA russische Dollarreserven eingefroren und damit viele Vermögensverwalter an die Rolle von Gold als politisch unangreifbare Reserve erinnerte. Die zweite Phase erwartet er, wenn die künftige Fed-Führung – unter Donald Trumps Kandidaten Kevin Warsh – angesichts auslaufender US-Staatsanleihen im Volumen von rund 10 Billionen US-Dollar gezwungen wäre, erneut massiv Anleihen zu kaufen. Eine dritte Phase beschreibt er als „Todesspirale“, in der höhere Zinsen die Defizite so stark erhöhen, dass der Staat nur noch mit Hilfe der Notenbank zahlungsfähig bleibt …

    Parallel dazu sortiert sich der Markt nach den überraschend schwachen US-Einzelhandelsumsätzen vom Dienstag neu. Der heute veröffentlichte Arbeitsmarktbericht fiel zwar besser aus als befürchtet, änderte aber wenig an der übergeordneten Erwartung einer abkühlenden Konjunktur. Analyst Achilleas Georgolopoulos sprach von einer „gezielten Erwartungssteuerung“, mit der US-Regierungsberater in den vergangenen Tagen versucht hätten, negative Überraschungen abzufedern und die Risikobereitschaft der Märkte zu bremsen.

    Auch geopolitische Spannungen stützen die Edelmetalle: Laut Wall Street Journal erwägen die USA neue Maßnahmen gegen iranische Öltanker, während Premierminister Benjamin Netanjahu in Washington erwartet wird …

    Quelle: Artikel von Gina Moesing auf wallstreet-online.de

  • China fordert Banken auf Bestände an US-Staatsanleihen zu reduzieren

    Chinesische Regulierungsbehörden haben den Finanzinstituten des Landes aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Marktvolatilität empfohlen, ihre Bestände an US-Staatsanleihen zu reduzieren …

    Chinesische Beamte hatten die Banken aufgefordert, den Kauf von US-Staatsanleihen zu begrenzen, und diejenigen mit hohem Engagement angewiesen, ihre Positionen zu reduzieren, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen laut Bloomberg News berichteten …

    Obwohl die Aufforderung unter dem Vorwand der Risikostreuung formuliert wurde, könnte sie einen aktuellen globalen Trend verstärken, in dessen Rahmen Länder wie Indien und Brasilien angesichts wachsender Zweifel am amerikanischen Exzeptionalismus ihr Engagement am weltweit größten Anleihemarkt reduzieren (FMW: Debasement Trade). Geopolitische Risiken wie die Drohungen von Präsident Donald Trump gegenüber Grönland haben die Unsicherheit nur noch verstärkt und die Suche nach alternativen Anlagen wie Gold angeheizt …

    „Dies ist der jüngste Beweis für eine sich abzeichnende Entwicklung – ein Zeichen dafür, dass die Erwartung langfristiger struktureller Abflüsse aus dem Dollar nicht nur eine Illusion ist“, sagte Gareth Berry, Stratege bei Macquarie Group Ltd. „Vermögensverwalter mit Sitz in den USA, in Europa und nicht nur in Dänemark, sondern nun auch in China, stimmen möglicherweise mit den Füßen ab.“ …

    Quelle: Artikel von Claudio Kummerfeld auf finanzmarktwelt.de

  • „Saufen ab“: Run auf Gold und Silber führt zu kritischem Lieferengpass – und es wird wohl nicht besser

    Silber wird für Zukunftsindustrien immer wichtiger und auch die Nachfrage nach Gold steigt rasant. Das führt zu massiven Engpässen.

    Frankfurt – In wirtschaftlich unsicheren Zeiten steigt die Nachfrage nach Gold und Silber. Eine Folge ist, dass Produzenten an ihre Kapazitätsgrenzen gelangen, da die physische Produktion nicht kurzfristig skalierbar ist. Welche Folgen das für Edelmetallhändler hat, lässt sich derzeit beobachten.

    Edelmetallhändler kämpfen mit Lieferengpässen: Crash wird als Kaufgelegenheit genutzt

    „Wir saufen ab, aber sowas von“, sagte Michael Eubel, Abteilungsleiter Sorten und Edelmetalle der BayernLB, dem Handelsblatt. Seit gut sechs Wochen herrsche Ausnahmezustand. Man bekomme oft doppelt so viele Aufträge am Tag, wie man bearbeiten könne. Auch die Scheideanstalten, die aus dem Rohstoff handelbare Barren und Münzen prägen, kämen nicht hinterher, sodass es zu Lieferengpässen und -verzögerungen komme. Der Crash an den Terminmärkten habe das Problem noch verschärft, da viele Kunden den Rücksetzer als Kaufgelegenheit nutzen wollten …

    Edelmetallhändler kämpfen mit Lieferengpässen: Silber wird verstärkt von der Industrie nachgefragt

    Vor allem bei Silber zeigt sich der Engpass. Dieser hat mehrere Ursachen. Seit Jahren wird mehr von dem Edelmetall verbraucht als gefördert. Laut Daten des Silver Institute beläuft sich das weltweite Silberangebot auf 31.100 bis 31.800 Tonnen pro Jahr. Verbraucht werden jedoch 34.000 bis 37.000 Tonnen. Und der Bedarf könnte weiter steigen.

    Ein Grund dafür ist, dass Silber, anders als Gold, dessen Nachfrage primär von Anlegern und Zentralbanken geprägt ist, zunehmend in der Industrie nachgefragt wird. Es wird vor allem im Photovoltaik-, im Elektroauto- und im KI-Sektor benötigt. Bisher wurde die Differenz laut Wolfgang Wrzesniok-Roßbach von der Unternehmensberatung Fragold durch Lagerbestände von Banken oder Händlern ausgeglichen. Diese schrumpfen allerdings immer weiter …

    Quelle: Artikel von Markus Hofstetter auf merkur.de

  • Kryptomarkt unter Druck: Krypto-Crash bei Bitcoin, Ethereum & Co. beschleunigt sich: Bessent erteilt Rettungsschirm klare Absage

    Die klare Absage von US-Finanzminister Scott Bessent bezüglich staatlicher Stützungsmaßnahmen für den Kryptosektor hat den Markt tief verunsichert …

    Michael Burry warnt vor fundamentaler Wertvernichtung

    Zusätzliches Öl ins Feuer goss der prominente Investor Michael Burry, der durch seine korrekte Prognose der Finanzkrise von 2008 weltweite Bekanntheit erlangte. In einem aktuellen Beitrag auf seinem Substack-Kanal, aus welchem Yahoo Finance zitiert, warnte Burry davor, dass ein anhaltender Preisverfall bei Bitcoin eine unkontrollierbare „Todesspirale“ in Gang setzen könnte, die zu einer massiven Zerstörung von Marktkapitalisierung führen würde. Michael Burry kritisierte in seinem Schreiben an die Abonnenten zudem das Narrativ der Kryptowährung als Inflationsschutz. „Bitcoin wurde als rein spekulatives Asset entlarvt und ist weit davon entfernt, eine Absicherung gegen Währungsabwertung zu sein, wie es Gold und andere Edelmetalle sind“, konstatierte Michael Burry in seiner Analyse der aktuellen Marktlage …

    Quelle: finanzen.net

  • Börsen-Experte erklärt: Wir erleben gerade den Wandel zu einer völlig neuen Finanz-Ordnung

    Steigende Märkte und Gold auf Rekordniveau, während Schulden und Vertrauen kippen. Warum diese Phase gefährlicher werden könnte als 2000 und 2008.
    Die Finanzmärkte befinden sich in einer der volatilsten Phasen des 21. Jahrhunderts. Gold markiert neue Allzeithochs, Silber steigt noch schneller, während Aktienindizes weiter nach oben klettern.

    Doch der Eindruck trügt: Der Aufschwung wirkt fragil, entkoppelt von der Realwirtschaft und zunehmend von Hoffnung statt Fundamentaldaten getragen.

    Wir erleben den Wandel in eine neue finanzielle Ordnung

    Gleichzeitig verschärfen sich geopolitische Spannungen, alte Machtverhältnisse verschieben sich, und das Vertrauen in zentrale Institutionen nimmt sichtbar ab.

    Was wir derzeit erleben, ist weniger ein klassischer Marktzyklus als vielmehr der Übergang in eine neue finanzielle Ordnung.

    Anders als 2000 oder 2008: Komplettes Fundament unter Druck

    Der entscheidende Unterschied zu früheren Krisen liegt im Ort der Überlastung. Im Jahr 2000 platzte die Technologieblase, während Staatsanleihen stabil blieben. 2008 kollabierte das Bankensystem, doch US-Staatsanleihen fungierten erneut als sicherer Hafen.

    Heute jedoch stehen genau diese Anleihen selbst unter Druck. Mit rund 38 Billionen US-Dollar Schulden und stark steigenden Zinskosten wächst der Zweifel an der langfristigen Tragfähigkeit der US-Finanzen.

    Hinzu kommt die zunehmende Instrumentalisierung des US-Dollars. Sanktionen, Handelsdrohungen und politische Eingriffe haben vielen Staaten vor Augen geführt, dass Dollar-Reserven nicht bedingungslos verfügbar sind.

    Entwicklung ein Ausdruck schwindenden Vertrauens

    Zentralbanken reagieren mit einer schrittweisen Reduzierung ihrer Dollarabhängigkeit und massiven Goldkäufen. Diese Entwicklung ist kein kurzfristiger Trend, sondern Ausdruck schwindenden Vertrauens in das bestehende System.

    Besonders brisant ist die Tatsache, dass Staatsanleihen das Fundament des globalen Finanzsystems bilden. Sie dienen als Sicherheiten, Bewertungsmaßstab und Vertrauensanker. Wird dieses Fundament infrage gestellt, fehlt ein funktionierendes Sicherheitsnetz – ein Szenario, das es in dieser Form weder 2000 noch 2008 gab …

    Es droht mehr als ein gewöhnlicher Abschwung

    Fazit: Was sich abzeichnet, ist kein gewöhnlicher Abschwung. Während frühere Krisen einzelne Sektoren trafen, steht heute das Vertrauen in das gesamte Finanzgefüge auf dem Prüfstand.

    Alte Stabilitätsanker verlieren an Wirkung, politische und geldpolitische Spielräume sind eingeschränkt.

    Anleger sollten sich daher weniger auf schnelle Erholungen verlassen, sondern auf anhaltende Volatilität, strukturelle Umbrüche und eine Phase der Neuordnung einstellen, die die Märkte nachhaltiger verändern dürfte als jede Krise der vergangenen Jahrzehnte …

    Quelle: Artikel von Stefan Feulner auf focus.de

  • Stark: Gold zurück über 5.000 Dollar

    Nach dem kräftigen Rücksetzer beim Goldpreis bis in den Bereich von 4.400 Dollar hat das Edelmetall nun zur Gegenbewegung angesetzt. Bereits am Montag konnte sich Gold von seinen Tiefständen im Tagesverlauf lösen, am Dienstag ging es weiter nach oben. Und auch der Mittwochmorgen sieht stark aus. Dem Goldpreis ist die Rückeroberung der 5.000-Dollar-Marke gelungen …

    Große Banken wie JPMorgan und die Deutsche Bank werten die Korrektur als Kaufgelegenheit. JPMorgan-Stratege Gregory Shearer sieht den übergeordneten Aufwärtstrend trotz kurzfristiger Schwankungen als intakt an. Er verweist auf einen anhaltenden strukturellen Trend zur Diversifikation sowie auf die weiterhin starke Rolle realer Vermögenswerte gegenüber Papierwerten. Entsprechend hob er sein Jahresendziel für Gold bis zum Jahresende auf 6.300 Dollar je Unze an …

    Quelle: Artikel von Marion Schlegel auf deraktionaer.de

  • Panik an den Märkten: Bitcoin stürzt massiv ab – Experte gibt düstere Prognose

    Frankfurt – Der Kurs der Digitalwährung Bitcoin hat seine ‌Talfahrt fortgesetzt und ist unter die Marke von 80.000 ⁠Dollar gefallen. Die weltweit größte Kryptowährung verbilligte sich ‍am Samstagabend (31. Januar) um 6,5 Prozent auf 78.720 Dollar, schreibt Reuters. Auch die zweitwichtigste Cyberdevise Ether geriet unter Druck. Sie verbilligte sich um fast zwölf Prozent auf 2388 Dollar …

    Momentan suchen Anleger angesichts geopolitischer Unsicherheiten eher nach sicheren Häfen wie Gold und Edelmetallen und meiden Kryptowährungen …

    Nun flüchten die Menschen aber zu Gold als sichere Anlage des Finanzsystems, Bitcoin bleibt außen vor. Das US-Wirtschaftsnachrichtenportal Bloomberg schreibt, dass Zweifel daran aufkommen würden, dass Bitcoin als „digitales Gold” dienen könne. „Plötzlich erscheinen Kryptowährungen nicht mehr als Alternative zu Fiatgeld (Anmerkung der Redaktion: Währungen ohne eigenen Sachwert) und als Absicherung gegen die nicht gerade verantwortungsvolle Finanzpolitik großer Länder”, sagte Alex Kuptsikevich, Chefmarktanalyst bei FxPro, gegenüber Bloomberg.

    Quelle: Artikel von Lisa Mayerhofer auf merkur.de

  • Goldpreis aktuell: Kurs stürzt ab – Das sind die Gründe

    Der Goldpreis, der vor wenigen Tagen noch ein Rekordhoch von über 5.500 US-Dollar pro Feinunze erreicht hatte, fiel am Freitag bereits auf unter 4.700 US-Dollar. Heute Morgen setzte sich der Rückgang fort und fiel auf 4.450 US-Dollar im Tief. Aktuell hat sich der Kurs bei etwa 4.700 USD eingependelt. Dieser Rückgang von 19 Prozent innerhalb kurzer Zeit überraschte viele Anleger, war jedoch nicht völlig unerwartet.

    Politische Entscheidungen und der US-Dollar

    Auslöser war die Nominierung von Kevin Warsh als neuen Vorsitzenden der US-Notenbank durch Präsident Donald Trump. Warsh, bekannt für seine Befürwortung einer strengen Zinspolitik, dämpfte die Erwartungen an eine lockere Geldpolitik. Dies führte zu einer Erholung des US-Dollars, was den Goldpreis zusätzlich belastete. Da Gold in US-Dollar gehandelt wird, verteuert ein starker Dollar das Edelmetall für Käufer außerhalb des Dollarraums und schwächt die Nachfrage …

    Gewinnmitnahmen

    Nach dem rasanten Kursanstieg der letzten Monate und Wochen war eine Korrektur absehbar. Die außergewöhnlich starke Rallye, die den Goldpreis in den vergangenen zwölf Monaten um fast 100 Prozent steigen ließ, veranlasste viele Anleger, ihre Gewinne mitzunehmen. Solche Verkaufswellen sind typisch für überkaufte Märkte, in denen die Preise in kurzer Zeit stark gestiegen sind …

    Technische Korrektur und Stop-Loss-Wellen

    Die charttechnische Situation im Goldmarkt war ebenfalls angespannt. Viele Indikatoren deuteten auf eine überkaufte Lage hin, was die Märkte anfällig für Korrekturen machte. In volatilen Märkten erhöhen größere Kursrückgänge die Wahrscheinlichkeit von Stop-Loss-Wellen, bei denen automatische Verkäufe ausgelöst werden, um Verluste zu begrenzen …

    Langfristige Perspektive bleibt positiv

    Trotz des starken Rückgangs bleibt der langfristige Trend für Gold positiv. Die fundamentalen Faktoren, wie geopolitische Unsicherheiten und die Rolle von Gold als sicherer Hafen, bestehen weiterhin. Experten sehen den aktuellen Einbruch eher als technische Korrektur und nicht als Trendwende …

    Fazit

    Der jüngste Rückgang des Goldpreises mag dramatisch wirken, ist jedoch im Kontext der vorherigen Rallye und der aktuellen Marktlage nicht ungewöhnlich. Gewinnmitnahmen und technische Korrekturen gehören zum natürlichen Marktzyklus. Langfristig bleibt Gold ein wichtiger Bestandteil zur Vermögenssicherung, insbesondere in unsicheren Zeiten.

    Quelle: Artikel von Matthias Kemter auf swp.de

  • Gold und Silber im freien Fall: Fed‑Nominierung schockt Bullen

    Die Rekordjagd bei den Edelmetallen hat am Freitag ein jähes Ende gefunden. Nach Monaten der Kursgewinne erlebten Gold und Silber einen massiven Ausverkauf. Auslöser war eine Personalentscheidung aus dem Weißen Haus: Donald Trump hat Kevin Warsh als künftigen Chef der US-Notenbank Federal Reserve nominiert. Die Nachricht beruhigte die Märkte und linderte die Sorge um die künftige Unabhängigkeit der Zentralbank.

    Der Kurssturz traf Silber mit voller Wucht. Der Spot-Preis brach um 33Prozent auf 77 Dollar je Unze ein. Damit markierte das Metall den tiefsten Stand des Tages. Auch Gold verlor deutlich an Glanz. Der Spot-Preis sackte um rund 11 Prozent auf 4.812 Dollar ab.

    Der Grund für die heftige Reaktion liegt in der Erwartungshaltung der Investoren. Kevin Warsh gilt an den Märkten als Befürworter einer stabilen Währung. Seine Nominierung stützte den Dollar und schwächte gleichzeitig das Argument für Gold als Absicherung gegen eine Währungsabwertung. Während zuvor Kevin Hassett als Favorit für den Posten galt, sahen Marktteilnehmer in Warsh zuletzt den Garanten für eine pragmatische Geldpolitik. Analysten von Evercore ISI betonten am Freitag, dass die Personalie das Risiko einer drastischen Dollarschwäche erheblich verringere.

    Ein Ende der Überhitzung

    Der Absturz folgt auf eine Phase extremer Kurssteigerungen. Im Jahr 2025 war Silber um 150 Prozent gestiegen, während Gold ein Plus von 65 Prozent verbuchte. Diese Rallye setzte sich bis in das Jahr 2026 fort. Experten sehen in der aktuellen Korrektur auch eine notwendige Bereinigung eines überhitzten Marktes. Viele Anleger, die auf weiter steigende Kurse gesetzt hatten, flüchteten am Nachmittag in Scharen aus ihren Positionen, um Gewinne zu sichern …

    Der Einbruch bei Gold und Silber markiert einen Wendepunkt für die Märkte. Mit der Nominierung von Kevin Warsh setzt Donald Trump auf eine Personalie, die Vertrauen in die Stabilität des Dollars zurückbringt. Für die Edelmetalle fällt damit ein wesentlicher Preistreiber weg.

    Quelle: Artikel von Philipp Schleu auf deraktionaer.de

  • Edelmetalle: Goldpreis bricht um zehn Prozent ein, Silber rutscht fast 25 Prozent ab

    Nach der jüngsten beachtlichen Rekordjagd der Edelmetalle setzten vor dem Wochenende aggressive Gewinnmitnahmen ein.

    Unsicherheiten um US-Notenbank

    Neben den Gewinnmitnahmen belastete zudem die Unsicherheit um die künftige Geldpolitik der US-Notenbank. US-Präsident Donald Trump hat den früheren Fed-Gouverneur Kevin Warsh als Nachfolger für US-Notenbank-Chef Jerome Powell vorgeschlagen. Dies hat an den Märkten Zweifel geschürt, dass es tatsächlich zu einer deutlichen Lockerung der Geldpolitik kommen wird. Die Erwartungen von Zinssenkungen hatte zuletzt die Edelmetallpreise gestützt …

    Commerzbank-Expertin Thu Lan Nguyen warnt davor, zu viel aus der Nominierung abzuleiten: „Der US-Präsident hat hinreichend klargemacht, dass er deutlich niedrigere Zinsen sehen will. Davon wird er wohl kaum schnell ablassen.“ Man erwarte, dass die Fed auf diesen Druck auch reagieren werde. „Das spricht dafür, dass der Goldpreis grundsätzlich gut unterstützt bleiben wird“, schreibt Nguyen. „Das Ausmaß der Korrektur legt auch nahe, dass Marktteilnehmer nach dem rapiden Preisanstieg nur auf eine Gelegenheit für Gewinnmitnahmen gewartet haben.“

    Geopolitische Risiken

    Gestützt wurden die Edelmetallpreise zuletzt auch durch die gestiegenen geopolitischen Risiken. So hat US-Außenminister Marco Rubio dem Iran mit einem militärischen Präventivschlag gedroht, falls die Führung in Teheran Angriffe auf US-Einrichtungen plane. An den Finanzmärkten schürt das Sorgen vor einem Übergreifen der geopolitischen Risiken auf die gesamte Region am Persischen Golf. Irans Außenminister Abbas Araghtschi hat angesichts der Spannungen mit den USA gesagt, sein Land sei sowohl für Verhandlungen als auch für einen Krieg bereit.

    Edelmetalle – allen voran Gold – gelten bei vielen Investoren als sichere Häfen in Krisenzeiten. Silber ist zudem ein wichtiges Industriemetall, das für viele Anwendungen rund um KI, Robotik und Energie benötigt wird.

    Quelle: derstandard.de

  • Märkte brechen über Nacht ein – Gold erholt sich, Bitcoin-Kurs bleibt schwach

    Gold fällt um 7 Prozent wegen US-Iran-Spannungen – schnelle Erholung. Bitcoin-Kurs bricht um 5 Prozent ein und bleibt schwach.

    Nasdaq verliert nur 0,7 %, Meta steigt um 10 % – Bitcoin-Kurs profitiert nicht vom Aufschwung, aber spürt die Verluste

    Bitcoin: Kein sicherer Hafen in Krisen? Zweifel an seiner Rolle wachsen

    Bitcoin ist am Freitagmorgen in Asien stark gefallen. Der Kurs sank um mehr als fünf Prozent von 89.000 USD auf ein Tief von 83.400 USD während des US-Tageshandels. Im Gegensatz zu Gold und Aktien hat sich Bitcoin nicht wieder erholt. Das zeigt, dass das sogenannte „digitale Gold“ aktuell eine Identitätskrise hat.

    Gerade bewerten die Märkte das Vertrauen in Währungen und Institutionen neu. Allerdings fließt dieses Vertrauen in Gold, nicht in Krypto-Wallets.

    Gleicher Sturm, verschiedene Folgen

    Der Verkauf wurde ausgelöst, als sich die Spannungen zwischen den USA und Iran verschärften. Präsident Trump gab auf Truth Social Drohungen ab und sagte, es werde Militärschläge geben, falls Teheran nicht einem Atomabkommen zustimme. Regierungen im Nahen Osten versuchen zwar, beide Seiten an den Verhandlungstisch zu bringen, dennoch bleiben ihre Bemühungen erfolglos. Die USA schicken zudem mehr Waffen in die Region. Eine drohende US-Regierungsschließung sorgt zusätzlich für Unsicherheit.

    Gold reagierte sehr stark und schwankte stark im Kurs. Innerhalb einer Stunde fiel der Preis um sieben Prozent auf 5.250 USD, bevor er sich schnell wieder erholte. Der Kobeissi Letter schrieb, das Marktvolumen von Gold habe sich an einem Tag um 5,5 Billionen USD bewegt – das ist die größte Tagesbewegung aller Zeiten. Am frühen Freitagmorgen stieg der Goldpreis wieder über 5.400 USD und lag etwa ein Prozent im Plus …

    Gold im Hype – beim Bitcoin-Kurs bleibt die Rallye aus

    Der Unterschied ist deutlich. Gold ist allein im aktuellen Monat um mehr als 25 Prozent gestiegen und hat sich seit Trumps zweiter Amtszeit vor einem Jahr fast verdoppelt. Silber hat sich seit den sogenannten „Befreiungstag“-Zöllen im April fast vervierfacht – von unter 30 USD auf über 118 USD pro Unze …

    Analysten meinen, der Anstieg der Edelmetalle zeigt nicht nur kurzfristige Sorgen. Er ist auch ein Zeichen für schwindendes Vertrauen in Währungen, Institutionen und das Wirtschaftssystem nach dem Kalten Krieg …

    Zudem kaufen Zentralbanken weiter Gold, um ihre Reserven etwas breiter zu streuen und weniger auf US-Staatsanleihen zu setzen. Auch Privatanleger steigen ein, weil sie auf Sicherheit hoffen oder weil sie von der aktuellen Entwicklung profitieren wollen …

    Quelle: Artikel von Oihyun Kim und Phil Haunhorst auf beincrypto.com

  • Gold und Silber rauschen unter 5.000‑ und 100‑Dollar‑Marke – Ende der Rally?

    DER AKTIONÄR hatte zuletzt bereits auf das deutlich gestiegene Risiko eines Rücksetzers am Gold- und Silbermarkt hingewiesen. Nun ist dieser mit voller Wucht im Gange. Notierte der Goldpreis in den vergangenen Tagen noch bei fast 5.600 Dollar, so ist er heute wieder unter die 5.000-Dollar-Marke zurückgerutscht. Auch der Silberpreis hat die magische Marke von 100 Dollar wieder nach unten durchschritten.

    „Eine Korrektur zurück in Richtung 5.000 Dollar mit einer Phase der Konsolidierung auf diesem Niveau wäre ein normales Muster in einem Bullenmarkt“, kommentierte Ed Yardeni, Präsident von Yardeni Research, am Donnerstag gegenüber CNBC. „Die Überraschung ist, dass der Preis ohne nennenswerte Korrektur von 3.000 auf 5.500 Dollar gestiegen ist … Bisher war das eher ein sogenannter Melt-up als ein klassischer Bullenmarkt bei Edelmetallen.“

    Belastend wird ein wieder stärkerer US-Dollar, nachdem US-Präsident Donald Trump erklärte, den Namen seines Kandidaten für die Nachfolge von Fed-Chef Jerome Powell überraschend bereits heute bekannt geben zu wollen. Eigentlich war die Entscheidung erst für nächste Woche angekündigt. Powells reguläre Amtszeit endet im Mai …

    Trotz des heftigen Rücksetzers bei Gold und Silber bleiben dennoch die übergeordneten Faktoren gleich. Die geopolitische Lage bleibt angespannt, Anleger suchen Flucht in sicheren Anlagen. Zuletzt hat US-Außenminister Marco Rubio dem Iran mit einem militärischen Präventivschlag gedroht, falls die Führung in Teheran Angriffe auf US-Einrichtungen plane. Silber ist zudem als wichtiges Industriemetall gefragt, das in Top-Trends wie KI, Robotik und Energie verstärkt nachgefragt wird.

    DER AKTIONÄR hat zuletzt zu Teilgewinnmitnahmen geraten. Dies zahlt sich nun aus. Langfristig bleiben die Aussichten am Gold- und Silbermarkt weiterhin hervorragend …

    Quelle: Artikel von Marion Schlegel auf deraktionaer.de

  • Experte warnt vor Rückschlag: Goldpreis vor Korrektur? Rekordzuflüsse in Asien als Warnsignal

    Asiatische Investoren investieren derzeit so viel wie nie zuvor in Gold-ETFs, was bei einigen Marktbeobachtern die Frage aufwirft, ob die Goldpreis-Rally kurz vor ihrem Höhepunkt stehen könnte. Besonders in China treiben Privatanleger die Nachfrage massiv an. Der starke Kapitalzufluss gilt für manche Experten als mögliches Zeichen einer Überhitzung, was die Wahrscheinlichkeit einer baldigen Korrektur erhöht.

    Goldpreis: Rekordzuflüsse als Warnsignal

    Asiatische Anleger pumpen Rekordsummen in börsengehandelte Goldfonds. Laut einem Bericht von Bloomberg verzeichneten Gold-ETFs, die in der Region gelistet sind, allein im Januar Nettozuflüsse von 7,1 Milliarden US-Dollar. Mehrere Fonds erreichten dabei historische Höchststände.

    Die größten Zuflüsse kamen aus China, wo Produkte speziell für Privatanleger besonders gefragt sind. Der Huaan Yifu Gold ETF zog allein 1,9 Milliarden US-Dollar an Kapital an – ein außergewöhnlicher Wert.

    Der Goldpreis ist in den vergangenen Wochen regelrecht explodiert und erreichte dabei ein Rekordhoch nahe der Marke von 5.600 Dollar. Seit Anfang Januar legte das Edelmetall zeitweise um mehr als 25 Prozent zu. Allerdings kam es am Donnerstag zu einem Rücksetzer bis auf 5.105 Dollar, ehe sich der Goldpreis wieder stabilisierte. Am Freitag fiel der Goldpreis im asiatischen Handel erneut zurück, nachdem Gerüchte augekommen waren, wonach US-Präsident Donald Trump Kevin Warsh als nächsten Fed-Vorsitzenden nominieren könnte …

    Zentralbanken stützen die Gold-Rally

    Die rasante Goldhausse wird unter anderem durch starke Käufe der Zentralbanken und durch Zuflüsse in physisch gedeckte Gold-ETFs getragen. Laut dem World Gold Council stiegen die Bestände in Goldfonds im vergangenen Jahr fast jeden Monat – mit Ausnahme des Mai.

    Zusätzlich profitieren Edelmetalle von einer zunehmenden Abkehr vom US-Dollar, die durch den Debasement Trade verstärkt wird. Gründe dafür sind die schwer kalkulierbare US-Politik, eine steigende Verschuldung sowie eine wachsende wirtschaftliche Abschottung der Vereinigten Staaten …

    Quelle: Artikel von Stefan Jäger auf finanzmarktwelt.de

  • Goldpreis auf Rekordhoch: Wann das Finanzamt beim Goldverkauf zuschlägt

    Ein Ende der Rally beim Goldpreis scheint nicht in Sicht. Wer Gold verkaufen will, sollte jedoch mit Blick aufs Finanzamt einiges beachten.

    Berlin – Die Krisenmeldungen reißen nicht ab – und das als sicher angesehene Gold wird zum Renner an den Börsen. Das Edelmetall ist für Anleger und Notenbanken gerade sehr attraktiv, weshalb sich der Goldpreis von Rekord zu Rekord hangelt. Am Montag (26. Januar) ‌kostete die Feinunze (31,1 Gramm) erstmals mehr als 5000 Dollar …

    Goldpreis auf Rekordhoch: Es gibt eine Spekulationsfrist beim Verkauf

    Doch was ist, wenn man das Gold wieder verkaufen will? Oder wenn man das Gold geschenkt oder geerbt hat und für ein größeres finanzielles Projekt in bares Geld umwandeln möchte? Der Steuer-Fachanwalt Karsten Lorenz sagte dazu der Wirtschaftswoche: „Ab einer Haltedauer von einem Jahr können Privatanleger Gold zudem grundsätzlich steuerfrei verkaufen, auch in sehr großem Umfang.“

    Innerhalb der sogenannten „Spekulationsfrist“ von einem Jahr wäre der Veräußerungsgewinn aber steuerpflichtig. Dabei würden vom Verkaufspreis der frühere Kaufpreis und die entstandenen Kosten abgezogen, so Lorenz. Wenn man das Gold als Schenkung oder Erbe bekommen hat (unentgeltlicher Erwerb), dann wird die Haltedauer des Vorbesitzers ebenfalls berücksichtigt, erklärt der Experte dem Magazin.

    Gold verkaufen: Wann das Finanzamt mitreden will – und wann nicht

    Der Gewinn ist bei einer Haltedauer von über einem Jahr steuerfrei, schreibt auch das Ratgeberportal Finanztip. Man müsse diesen auch in der Steuererklärung nicht erwähnen. Das ändert sich natürlich bei einer Haltedauer von unter einem Jahr: In diesem Fall ist der Veräußerungsgewinn laut Finanztip steuerpflichtig und muss deshalb in der Einkommensteuererklärung angegeben werden, allerdings erst ab einer Höhe von 1000 Euro.

    Teilweise andere Regeln bei Wertapieren, die in Gold investieren

    Doch was ist bei Anlegern, die über spezielle Wertpapiere in Gold investieren? Bei solchen indirekten Gold-Investments kommt es auf deren Funktionsweise an, ob die gleichen Steuerregeln wie beim physischen Gold gelten oder ob Gewinne als Einkünfte aus Kapitalvermögen der Abgeltungsteuer unterliegen …

    Quelle: Artikel von Lisa Mayerhofer auf merkur.de

  • Begehrte Edelmetalle: Warum der Silberpreis noch stärker steigt als Gold

    Der Silberpreis ist in zwölf Monaten um 270 Prozent in die Höhe geschossen. So rasant verteuert sich nicht einmal Gold. Was ist der Grund dafür – und wie sind die weiteren Aussichten?

    Die Rekordjagd bei Edelmetallen setzt sich auch im neuen Börsenjahr ungebrochen fort. Erst in dieser Woche hat der Goldpreis die Schallmauer von 5.000 Dollar durchbrochen. Silber überwand erstmals in der Börsengeschichte die runde Marke von 100 Dollar und stellte bei 117,69 Dollar eine neue Bestmarke auf.

    Bereits im vergangenen Jahr zählten die beiden Edelmetalle zu den Anlegerlieblingen an den Börsen: Sowohl Gold als auch Silber stiegen so stark wie seit 1979 nicht mehr. Allerdings verteuerte sich Silber deutlich rasanter: Gold legte 2025 um knapp 65 Prozent zu – Silber sogar um 148 Prozent.

    Solar-Boom schürt Nachfrage der Industrie

    Bei Silber kommt noch ein zusätzlicher Kurstreiber hinzu: die Nachfrage aus der Industrie. Über die Hälfte der Silbernachfrage entfällt auf industrielle Anwendungen …

    Produktion kommt nicht hinterher

    Doch nicht nur hier wird Silber benötigt. Auch in der Elektromobilität, Elektronik, Hightech-Fertigung und Kommunikationstechnik ist die Nachfrage groß – ebenso wie bei Rechenzentren angesichts des Booms um Künstliche Intelligenz.

    Die weltweite Silberproduktion kann mit dem hohen Bedarf allerdings nicht Schritt halten. Das hängt auch damit zusammen, dass über 70 Prozent der weltweiten Silberproduktion als Nebenprodukt bei der Gewinnung von Blei, Zink, Kupfer und Gold anfallen. Nur etwa 30 Prozent stammen aus primären Silberminen. Das schränkt die Fähigkeit der Branche ein, schnell auf höhere Preise durch Produktionssteigerungen zu reagieren.

    Engpässe auf der Angebotsseite heizen den Preisanstieg somit weiter an. Analysten sprechen von einem „strukturellen Angebotsdefizit“: Für viele ist das der Kern der Silber-Story. Zugleich verleiht es der Preisrally bei dem Edelmetall Nachhaltigkeit – ein großer Unterschied zu den rein spekulativ getriebenen Aufschwüngen der Vergangenheit …

    Quelle: Artikel von Angela Göpfert auf tagesschau.de

  • Edelmetalle: Goldpreis klettert immer weiter – Jahresplus bei 22 Prozent

    Ein Ende der Rally beim Goldpreis scheint nicht in Sicht. Der schwache Dollar sorgt für weiteren Auftrieb.
    Die Goldrally geht mit hohem Tempo weiter. Nachdem Aussagen von US-Präsident Donald Trump zum Dollar den Goldpreis am späten Dienstagabend auf ein weiteres Rekordhoch getrieben hatten, zog die Notierung am Mittwoch weiter an. Der Preis für eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) stieg im frühen Handel um bis zu rund 1,6 Prozent auf 5.265 US-Dollar. Damit steuert das Edelmetall den achten Tag mit Gewinnen in Folge an.

    Allein in den zurückliegenden eineinhalb Wochen zog der Kurs um fast 700 Dollar oder knapp 15 Prozent an. Seit Ende 2025 kletterte der Goldpreis um rund 22 Prozent, nachdem er im vergangenen Jahr um 65 Prozent gestiegen war. Gold bleibt damit eine der gefragtesten Anlageklassen …

    Silber im Aufwind, aber noch hinter Gold

    Auch der Silber legte nach den Worten Trumps kräftig zu. Am Mittwochmorgen zog der Preis um weitere drei Prozent auf 115,50 Dollar an. Dies reichte allerdings nicht zu einem weiteren Rekord. Am Montag war der Silberpreis um bis zu 14 Prozent auf 117,71 Dollar gestiegen. Silber war in den vergangenen Monaten noch stärker gefragt als Gold. So verteuerte sich Silber in diesem Jahr um fast 60 Prozent. 2025 war der Preis um knapp 150 Prozent gestiegen …

    Viele Notenbanken, wie etwa die chinesische und indische, reagierten mit Goldkäufen schon länger auf strukturelle Risiken, politische Risiken, Sanktions- und Zollrisiken, erklärt Stephen Innes vom Vermögensverwalter SPI Asset Management. Hinzu kommen zunehmende Sorgen in puncto ausufernder Staatsverschuldungen.

    Edelmetalle – allen voran Gold – gelten bei vielen Investoren als „sichere Häfen“ in Krisenzeiten. Silber ist zudem ein wichtiges Industriemetall, das für viele Anwendungen rund um KI, Robotik und Energie benötigt wird.

    Quelle: stern.de

  • Sind bei Gold noch 20 Prozent Preisanstieg drin? Investmentbank sehr optimistisch

    Der Goldpreis läuft aktuell von einem Rekord zum nächsten und Anleger fragen sich, wann es endlich zu einer Korrektur kommt. Doch laut einer aktuellen Einschätzung der Investmentbank Société Générale könnte das Edelmetall noch mehr Luft nach oben haben.

    Der Goldpreis hat kürzlich die magische Marke von 5.000 US-Dollar durchbrochen und nun sind sich viele Anleger sicher, dass es bald zu einer Korrektur des Edelmetalls kommen muss. Weit gefehlt, meint zumindest die Société Générale.

    Investmentbank sieht 20 Prozent Potenzial bei Gold

    Denn die Investmentbank hat kürzlich ihr Kursziel für den Goldpreis deutlich nach oben angehoben. In einer Studie hieß es: „Die einzige Gewissheit scheint momentan die Ungewissheit zu sein, und das spielt dem Gold sehr in die Hände.“

    Dementsprechend sehen die Analysten noch ca. 20 Prozent an Kurspotenzial: „Wir gehen nun davon aus, dass der Goldpreis bis zum Jahresende 6.000 US-Dollar pro Unze erreichen wird, wobei wir jedoch darauf hinweisen, dass dies wahrscheinlich eine konservative Schätzung ist und der Preis durchaus noch höher ausfallen könnte.“

    Goldman Sachs ebenfalls optimistisch

    Aber auch die Experten von Goldman Sachs haben sich kürzlich positiv geäußert. Konkret schrieben die Experten in ihrer Studie: „Wir gehen davon aus, dass private Diversifizierungskäufer, deren Käufe globale politische Risiken absichern und die zu der positiven Überraschung in unserer Preisprognose geführt haben, ihre Goldbestände im Jahr 2026 nicht liquidieren und damit den Ausgangspunkt unserer Preisprognose effektiv anheben.“ …

    Quelle: Artikel von Johann Werther auf boerse-online.de

  • Gold-Explosion 2026? LBMA-Umfrage sieht 7.150 USD

    In der vergangenen Woche wurde das Ergebnis der mit Spannung erwarteten LBMA-Umfrage zu Gold, Silber, Platin und Palladium veröffentlicht. Nachfolgend erfahren Sie, welche Erwartungen die befragten Experten hinsichtlich Gold haben …

    Die „Precious Metals Forecast Survey“ der London Bullion Market Association (LBMA) hat sich in den vergangenen Jahren zu einer wichtigen Orientierungsgröße für Edelmetallanleger entwickelt. Jedes Jahr geben renommierte Analysten, Banken und Edelmetallexperten ihre Einschätzungen zu den Preisentwicklungen der vier wichtigsten Edelmetalle ab …

    Die Bandbreite der einzelnen Prognosen fällt allerdings sehr groß aus. Die höchste Durchschnittsschätzung stammt von Julia Du (ICBC Standard Bank), die für 2026 einen mittleren Goldpreis von etwa 6.050 US-Dollar erwartet. In ihrer Prognose reicht die Preisspanne von einem Jahrestief bei rund 4.100 US-Dollar bis zu einem Jahreshoch von etwa 7.150 US-Dollar …

    Quelle: Artikel von Jörg Bernhard auf gold.de

  • Oder Flucht aus Dollar? Silber-Explosion: Fiat-Geld-Krise? Warum steigt dann Bitcoin nicht?

    Silber explodiert weiter, aber auch Gold und andere Metalle mit zuletzt massiven Anstiegen – ist das die Flucht aus dem Dollar oder doch eine Fiat-Geld-Krise? Wenn das eine Fiat-Geld-Krise ist – warum steigt dann Bitcoin nicht, das doch als Alternative zu Fiat-Geld konzipiert wurde (unbegrenzt gegen begrenzt)? Noch, so sieht es derzeit aus, ist das vor allem eine Flucht aus dem Dollar …

    Quelle: Artikel von Markus Fugmann auf finanzmarktwelt.de

  • Mysteriöser Krypto-Wal bewegt nach fast einem Jahrzehnt 50.000 ETH: Ethereum vor Kurssturz?

    Nach neun Jahren Funkstille schickt ein uralter Ethereum-Investor 145 Millionen US-Dollar an ETH an eine Börse und versetzt die ohnehin nervöse Krypto-Welt damit in Alarmbereitschaft …

    Ein Ethereum-Wal ist nach etwa neun Jahren erstmals wieder aktiv geworden und hat damit für Sorgenfalten bei Krypto-Anlegern gesorgt. Wie On-Chain-Daten zeigen hat er am Sonntag 50.000 ETH im Wert von etwa 145 Millionen US-Dollar an eine Gemini-Wallet übertragen …

    Während Ethereum, Bitcoin und Co. derzeit weiter mit Kursrücksetzern zu kämpfen haben, erreichte Gold jüngst ein neues Rekordhoch bei 5.000 US-Dollar …

    Quelle: Artikel von Johannes Dexl auf btc-echo.de

  • Goldpreis reißt die 5000-Dollar-Marke

    Vor zwei Jahren kostete die Feinunze Gold noch gut 2000 Dollar.

    Die geopolitischen Spannungen treiben den Goldpreis im vergangenen Jahr bereits um fast zwei Drittel. Nun knackt die Feinunze den nächsten Rekordwert. Und es dürfte weiter bergauf gehen.

    Der Goldpreis ist um 0,75 Prozent auf ein Rekordhoch von 5019,85 Dollar je Feinunze gestiegen. Anleger flüchteten angesichts zunehmender geopolitischer Spannungen in das als sicherer Hafen geltende Edelmetall.

    Zunehmende Spannungen zwischen den USA und der Nato wegen Grönland haben die Rally in diesem Jahr weiter angeheizt. Bereits im Jahr 2025 hatte sich Gold um 64 Prozent verteuert. Gestützt wurde der Preis von einer lockeren US-Geldpolitik, der Nachfrage von Zentralbanken und Rekordzuflüssen in börsengehandelte Fonds (ETF). China hatte seine Goldkäufe im Dezember den 14. Monat in Folge fortgesetzt. „Unsere Prognose für das Jahr ist, dass Gold einen Höchststand von 6400 Dollar je Feinunze bei einem Durchschnitt von 5375 Dollar erreichen wird“, sagte der unabhängige Analyst Ross Norman …

    Generell sichern sich Anlegerinnen und Anleger mit Gold und Silber auch gegen die Inflation und Staatsverschuldung ab.

    Quelle: n-tv.de

  • „Alle flüchten in Gold als einzige Alternative“

    Der starke Yen belastet die Börse in Tokio …

    Händler verweisen auf die Sorgen vor einer Intervention der japanischen Notenbank Bank of Japan (BOJ), um die Währung zu stützen. Ein stärkerer Yen schmälert die Auslandseinnahmen der stark exportorientierten japanischen Wirtschaft. „Das Interventionsrisiko bleibt bestehen, und die Aussichten sind unklar“, sagt die Strategin Maki Sawada von Nomura Securities. „Für Händler ist es in diesem Umfeld schwierig, Positionen einzugehen.“ Zu den größten Verlierern zählen die Aktien von exportorientierten Unternehmen wie Toyota und Honda, die jeweils mehr als drei Prozent nachgeben …

    Zusätzliche Nervosität verursachen geopolitische Unsicherheiten. Die Verhängung weiterer Sanktionen gegen den Iran durch die US-Regierung sowie neue Zolldrohungen von Präsident Donald Trump treiben Anleger in als sicher geltende Häfen wie Gold. Der Goldpreis springr auf ein neues Rekordhoch von über 5000 Dollar je Feinunze. „Die Regierung Trump hat einen dauerhaften Bruch mit der bisherigen Vorgehensweise verursacht, und deshalb flüchten jetzt alle in Gold als einzige Alternative“, sagt Kyle Rodda, Marktanalyst bei Capital.com.

    Quelle: n-tv.de

  • 6.500 US-Dollar? Steht der Goldpreis vor einer historischen Neubewertung?

    Brechen jetzt auch bei Gold die Dämme? Silber hat es vorgemacht und die Marke von 100 US-Dollar pulverisiert und so den Dammbruch eingeleitet. Gold notiert noch unterhalb der 5.000 US-Dollar – noch …

    Gold, Silber & Co. stehen vor einer weiterer Eskalation

    Das Thema Edelmetalle hält Anleger und Investoren nach wie vor in Atem. Besonders spannend und hochexplosiv ist die Situation derzeit bei Silber. Der Silberpreis stieg am Freitag rasant auf 100 US-Dollar und könnte bis Ostern auf 150 US-Dollar explodieren. Platin nimmt die 3.000 US-Dollar ins Visier und Palladium hat sich bereits über die 2.000 US-Dollar zurückgekämpft. Es brennt an alle Ecken und Enden und an potenziellen Gesprächsthemen mangelt es nicht. Der Goldpreis gleicht einem Pulverfass, setzt er doch die 5.000 US-Dollar bereits massiv unter Druck. Die Grönlanddebatte und Trumps Zolldrohungen hatten Gold an die 5.000 US-Dollar heranrücken lassen. Und trotz oberflächlicher Beruhigung der Lage hielten sich Gold und Silber auf ihren exponierten Niveaus …

    US-Notenbank und Geopolitik als Preistreiber für Gold …

    Von den für die Betrachtung wichtigen Renditen der 10-jährigen US-Staatsanleihen droht den Edelmetallen ebenfalls keine Gefahr …

    Ein Goldpreis oberhalb von 5.000 US-Dollar käme bereits einer historischen Neubewertung gleich. Die 5.000 US-Dollar dürften jedoch nicht das Ende der Fahnenstange sein. So wird ein Goldpreis von 6.000 US-Dollar immer öfter und offener unter Experten diskutiert. Selbst ein Durchmarsch von Gold auf 6.500 US-Dollar ist nicht kategorisch auszuschließen …

    Quelle: Artikel von Marcel Torney auf wallstreet-online.de

  • Gold statt Bonds: Verliert Amerika die Kontrolle über das Weltfinanzsystem?

    Zentralbanken kaufen massiv Gold und meiden US-Anleihen – dahinter steckt die Angst vor Sanktionen und politischer Erpressung durch Washington. Eine Analyse.

    Erstmals seit fast drei Jahrzehnten besitzen die Zentralbanken weltweit wieder mehr Gold als US-Staatsanleihen. Die Zentralbanken der Welt halten mittlerweile mehr als 35.000 Tonnen Gold. Das entspricht etwa einem Fünftel allen jemals geförderten Goldes …

    Schwellenländer kaufen

    Die Käuferstruktur hat sich allerdings grundlegend gewandelt. Während die USA, Deutschland und Frankreich ihre Goldbestände weitgehend unangetastet lassen, kaufen Schwellenländer wie China, Russland und die Türkei massiv zu.

    Zwar halten traditionelle Wirtschaftsmächte weiterhin die größten Bestände. So besitzen die USA über 8.100 Tonnen Gold – was fast drei Viertel der gesamten Fed-Reserven der ausmacht. Auch die Bundesbank hält fast 75 Prozent ihrer Währungsreserven in dem Edelmetall – rund 3.351 Tonnen …

    Misstrauen gegenüber der US-Politik

    Hinter dieser Entwicklung steht ein fundamentales Misstrauen gegenüber der US-Politik, denn Washington nutzt die Dominanz seiner Währung im globalen Zahlungsverkehr zunehmend als politisches Druckmittel. Sanktionen gegen Russland, Iran, China und andere Staaten haben vielen Regierungen vor Augen geführt, wie verwundbar sie durch ihre Dollarabhängigkeit sind.

    Inflation und Währungsabwertung treiben

    Auch kleinere Staaten greifen zu: Kasachstan, Usbekistan und Aserbaidschan gehören zu den aktivsten Käufern. Auch EU-Mitglieder mit eigener Währung (Polen und Ungarn) stockten ihre Bestände auf.

    Gold bietet Zentralbanken mehrere Vorteile: Es hilft, die Reserven zu diversifizieren, birgt kein Kredit- oder Gegenparteirisiko und steht in einer inversen Beziehung zum US-Dollar. Wenn der Dollar an Wert verliert, steigt Gold üblicherweise. Das macht es zu einem Schutzschild gegen Marktvolatilität.

    Und noch ein weiterer Faktor fällt ins Gewicht: die Absicherung gegen Inflation und Währungsverfall. Die Türkei etwa stockte ihre Goldreserven seit 2017 um 354 Prozent von 116 auf 527 Tonnen auf. Ankara kämpft mit hoher Inflation und einer schwachen Lira.

    Der World Gold Council ging Mitte 2025 davon aus, dass 95 Prozent der Zentralbanken ihre Goldbestände auch in den nächsten zwölf Monaten weiter aufstocken werden. Das ist der höchste Wert seit Beginn der Umfrage im Jahr 2018 …

    Quelle: Artikel von Uwe Kerkow auf telepolis.de

  • Trumps unberechenbare Politik: Goldpreis steigt auf fast 5000 Dollar

    Die Unberechenbarkeit der Politik von US-Präsident Donald Trump veranlasst Anleger zur Flucht in die Krisenwerte Gold und Silber. Mit der steigenden Nachfrage stiegen die Preise für Gold und Silber am Freitag weiter: Der Preis für eine Feinunze Gold erreichte fast die Marke von 5000 Dollar, der für eine Feinunze Silber fast 100 Dollar.

    Am Vormittag stieg der Preis für eine Feinunze Gold auf einen neuen Rekord von 4967,34 Dollar (gut 4230 Euro), fiel bis Mittag aber wieder leicht. Eine Feinunze Silber wurde zeitweise zum Rekordpreis von 99,38 Dollar gehandelt – auch hier fiel der Preis bis Mittag wieder …

    Generell sichern sich Anlegerinnen und Anleger mit Gold und Silber auch gegen die Inflation und Staatsverschuldung ab.

    Quelle: yahoo.com

  • Weltwirtschaft am Abgrund: Gold, Silber & Bitcoin auf dem Vormarsch: Das Ende des Geldes steht bevor!

    Das Jahr ist erst wenige Tage alt und die Finanzmärkte sind bereits von enormer Volatilität geprägt. Was erwartet uns also in den kommenden Monaten? Friedrich spricht von einem „epochalen Wandel“ im Geldsystem. Die Zeitenwende sei eingeläutet. Das Ende des Fiat-Geldsystems stehe bevor. Während die Notenbanken Rekordmengen Gold kaufen und Bitcoin als dezentrales Geldsystem immer stärker in den Fokus rücke, erlebten traditionelle Papierwährungen massive Kaufkraftverluste.

    Für Anleger ist 2026 ein Jahr, das sie aufhorchen lassen sollte. Denn wer sich heute richtig positioniert, kann von einem der größten Vermögensübertragungen der Geschichte profitieren. Doch wie sollte man als Investor reagieren? Der Experte fordert, jetzt in „limitierte Werte“ wie Edelmetalle, seltene Erden und Rohstoffe zu investieren …

    Quelle: wallstreet-online.de

  • Goldman Sachs erhöht Prognose für Goldpreis auf 5400 US-Dollar

    Der Goldpreis bricht weiterhin Rekorde. Warum Experten jetzt mit 5400 US-Dollar rechnen und was die Politik der US-Notenbank damit zu tun hat.

    New York. Die US-Investmentbank Goldman Sachs sieht für den Goldpreis angesichts geopolitischer Krisenherde auch nach der jüngsten Rekordrally noch deutlich Luft nach oben. Die Experten der Investmentbank hoben ihre Prognose für Ende 2026 auf 5400 US-Dollar je Feinunze (etwa 31,1 Gramm), wie aus einer Analyse hervorgeht. Bisher hatte Goldman Sachs für Ende 2026 ein Ziel von 4900 Dollar gesetzt.

    Eine Voraussetzung für einen Preisanstieg über 5000 Dollar sehen die Goldman-Sachs-Experten in der Nachfrage von Privatanlegern, die sich mit dem Kauf von Gold vor geopolitischen Risiken absichern wollen. Außerdem dürften nach wie vor Käufe von Notenbanken für rege Nachfrage sorgen. Zentralbanken von Schwellenländern setzen demnach trotz eines hohen Preisniveaus weiter auf Gold, um sich unabhängiger vom US-Dollar zu machen …

    Quelle: handelsblatt.com

  • Ist Gold im Falle einer Hyperinflation ein sicherer Hafen?

    Fragen Sie sich, ob Gold Sie wirklich schützen kann, wenn Silber rapide an Wert verliert? Diese Frage stellen sich viele, besonders wenn die Preise steigen und sie sich Sorgen um ihre Ersparnisse machen. Gold gilt oft als sicherer Hafen, aber was passiert, wenn die Inflation außer Kontrolle gerät? Sehen wir uns das genauer an.

    Wichtige Punkte, die Sie sich merken sollten

    Gold hat eine lange Geschichte als Mittel zum Schutz des eigenen Geldes in schwierigen Zeiten, lange vor unseren heutigen Währungen.
    In Zeiten der Hyperinflation, in denen Geld sehr schnell an Wert verliert, behält Gold tendenziell seine Kaufkraft oder steigt sogar im Wert.
    Die Investition in Gold, sei es in Münzen oder Barren, kann eine Möglichkeit sein, einen Teil seines Vermögens gegen unvorhergesehene wirtschaftliche Ereignisse abzusichern.

    Gold, ein historischer Bollwerk gegen Währungsinstabilität

    Gold als sicherer Hafen in Wirtschaftskrisen

    Gold genießt seit Jahrtausenden Vertrauen. Nicht nur wegen seiner schönen gelben Farbe. Antike Zivilisationen, Könige und selbst heute noch Zentralbanken halten beträchtliche Mengen davon. Warum? Weil Gold seinen Wert behält, wenn alles andere zusammenbricht. Es ist nicht davon abhängig, ob eine Regierung zu viel Geld druckt oder ein Unternehmen bankrottgeht. Es ist wie ein physischer Tresor, der seinen Wert bewahrt …

    Hyperinflation verstehen und die Rolle von Gold

    Die Mechanismen der Hyperinflation und ihre Folgen

    Was genau ist Hyperinflation? Hyperinflation bezeichnet allgemein eine Situation, in der die Preise unkontrolliert steigen und jährlich um mehr als 100 % zunehmen. Es handelt sich um eine wahrhaft katastrophale wirtschaftliche Lage, die häufig durch schlechtes Staatsfinanzmanagement verursacht wird. Wenn ein Staat zu viel Geld druckt, um seine Schulden zu begleichen, bricht der Wert seiner Währung zusammen. Es ist, als würde Ihr Geld über Nacht seinen Wert verlieren. Die Folgen sind verheerend: Die Kaufkraft der Menschen schwindet, Sparen wird sinnlos und das Vertrauen in die Währung geht verloren.

    Stellen Sie sich vor: Sie gehen mit einer Tasche voller Bargeld einkaufen und kommen mit nur wenigen Artikeln zurück. Genau dieses Szenario spielte sich nach dem Krieg in Ländern wie Simbabwe und Ungarn ab. Die Preise schossen in die Höhe, und was gestern noch ein paar Cent kostete, kann heute Millionen kosten. Es ist ein Teufelskreis, in dem die Währung immer schneller an Wert verliert und die Regierung gezwungen ist, noch mehr Geld zu drucken, um den Preisverfall aufrechtzuerhalten …

    Investieren in Gold: eine langfristige Vermögensverwaltungsstrategie

    Die Vorteile des Besitzes von physischem Gold

    Warum also physisches Gold – also Münzen oder Barren, die man anfassen kann? Ganz einfach: Sie haben die volle Kontrolle darüber. Anders als Aktien oder Investmentfonds ist physisches Gold nicht an ein Unternehmen, eine Bank oder eine politische Entscheidung gebunden. Es kann nicht bankrottgehen oder eingefroren werden. Es ist ein greifbarer Vermögenswert mit einem seit Jahrtausenden weltweit anerkannten inneren Wert. Wenn Fiatwährungen zusammenbrechen, wie wir es in einigen Ländern während Hyperinflationsphasen erlebt haben, behält Gold seinen Wert. Es ist wie Ihr persönliches Sicherheitsnetz …

    Quelle: goldmarket.fr

  • Krise des US-Dollars: Ray Dalio warnt Anleger: “Die monetäre Ordnung bricht zusammen”

    Hedgefonds-Manager Ray Dalio rechnet mit dem baldigen Ende des US-Dollars als Weltleitwährung. Das sind die Folgen für Bitcoin und Gold.

    Vor dem Hintergrund der Grönland-Zolldrohungen und der erratischen Wirtschaftspolitik von US-Präsident Donald Trump spricht Hedgefonds-Manager Ray Dalio eine klare Warnung für die Weltwirtschaft aus. Ein historischer Umbruch bahne sich an, der insbesondere den Status des US-Dollars als Weltreservewährung infrage stelle.

    In einem X-Post machte der Milliardär bereits am Montag eine düstere Prognose: “Es geschieht jetzt. Die bestehende Fiat-Währungsordnung, die innenpolitische Ordnung und die internationale geopolitische Ordnung brechen zusammen, sodass wir am Rande von Kriegen stehen.” …

    “Fiat-Währungen und Schulden als Vermögensspeicher werden von den Zentralbanken nicht mehr in gleicher Weise gehalten”, erklärt Ray Dalio. “Der größte Markt, der sich im letzten Jahr bewegt hat, war Gold – weitaus besser als die Technologiemärkte.” …

    In der Flucht aus Fiat-Währungen erkennt Ray Dalio eine natürliche Reaktion auf Instabilität und eine Spiegelung vergangener Zyklen, in denen geopolitische Konflikte und fiskalische Exzesse Institutionen zu “härteren” Assets trieben.

    Kürzlich hatte der Hedgefonds-Manager erklärt, warum KI-Aktien nicht das beste Investment 2025 waren: “Die größten Renditen (und damit die größte Geschichte) kamen vom Wertverlust des Geldes – insbesondere des US-Dollars – sowie von der Underperformance der US-Aktien gegenüber Gold und ausländischen Märkten.” …

    Quelle: Artikel von Tobias Zander auf btc-echo.de

  • Gold außer Rand und Band – 5.000 Dollar jetzt zum Greifen nah

    Der Goldpreis ist derzeit nicht zu bremsen. Insbesondere in den vergangenen Tagen hat er ordentlich Fahrt aufgenommen. Am heutigen Dienstag erreichte er im Zuge der jüngsten Rally ein neues Rekordhoch bei 4.878 Dollar. Seit dem Jahresanfang beträgt das Plus mittlerweile fast 13 Prozent. Zwar liegt Silber hier immer noch mit einem Plus von 32 Prozent klar vorne, doch in dieser Woche gibt Gold immer mehr Gas.

    Der Preis der Feinunze hat zuletzt kräftig zugelegt und nähert sich mit großen Schritten der psychologisch wichtigen Marke von 5.000 Dollar. Auch in Euro gerechnet zieht der Kurs deutlich an. Marktbeobachter sehen darin keinen kurzfristigen Ausreißer, sondern einen Ausdruck tiefgreifender Verschiebungen an den Kapitalmärkten.

    Treiber der Rally sind vor allem geopolitische Spannungen und eine hohe makroökonomische Unsicherheit. Neue Zollandrohungen der USA sowie zunehmende Konflikte zwischen den Vereinigten Staaten und ihren Verbündeten verunsichern Investoren weltweit. Parallel geraten Aktienmärkte unter Druck, was die Umschichtung in vermeintlich sichere Häfen beschleunigt. Gold profitiert davon besonders stark.

    Hinzu kommt ein struktureller Faktor: Zentralbanken kaufen weiterhin umfangreich Gold, um ihre Währungsreserven breiter aufzustellen. Diese Nachfrage gilt als weitgehend unabhängig vom Preisniveau und sorgt für eine stabile Unterstützung …

    Quelle: Artikel von Marion Schlegel auf deraktionaer.de

  • 550 Tonnen: Polen besitzt mehr Gold als die Europäische Zentralbank

    Polen baut seine Position unter den Ländern, die weltweit am meisten Gold anhäufen, kontinuierlich aus. Die polnische Nationalbank hat ihre Goldreserven auf rund 550 Tonnen erhöht. Mit dieser Höhe der Goldreserven liegt Polen vor der Europäischen Zentralbank.
    Der Umfang der Käufe und das Tempo der Akkumulation machen die polnische Nationalbank (NPB) zu einem der aktivsten Akteure auf dem globalen Reservemarkt.


    Gold als Pfeiler der finanziellen Sicherheit


    Der Präsident der NBP, Adam Glapiński, betont seit mehreren Jahren, dass Gold eine besondere Rolle in der Struktur der Reserven spielt – es ist ein Vermögenswert ohne Kreditrisiko, unabhängig von den geldpolitischen Entscheidungen anderer Länder und resistent gegen finanzielle Schocks, und hohe Goldreserven tragen zur Stabilität der polnischen Wirtschaft bei …


    Goldreserven: Polen im Vergleich zur Welt


    Nach Analysen des World Gold Council setzte sich im Jahr 2025 der globale Trend der Goldakkumulation durch die Zentralbanken fort. Mit wenigen Ausnahmen haben die meisten Länder ihre Bestände erhöht und betrachten das Edelmetall als strategische Absicherung gegen Währungs- und Finanzkrisen.

    Bis 2025 erwarten sogar 95 Prozent der befragten Zentralbanken, dass die weltweiten Goldbestände in den nächsten zwölf Monaten steigen werden …

    „Einer der wichtigsten Beweggründe für Zentralbanken ist die Unabhängigkeit des Goldpreises von der Geldpolitik und dem Kreditrisiko. Ebenso wichtig sind die Diversifizierung der Vermögenswerte und die Verringerung des Anteils des Dollars und anderer Währungen an den Reserven“, so Bassani-Prusik …


    Rekordpreise und Prognosen für 2026


    Die Ankäufe der NBP fielen mit historischen Rekordpreisen für Gold zusammen. Obwohl sich das Wachstum der Notierungen im Jahr 2026 verlangsamen könnte, bleiben die Prognosen der großen Finanzinstitute optimistisch. Die ING schätzt einen Durchschnittspreis von rund 4.150 USD pro Unze, die Deutsche Bank rechnet mit 4.450 USD und Goldman Sachs hebt seine Prognose auf 4.900 USD an. In einem Szenario mit starker globaler Nachfrage hält J.P. Morgan einen Preis von bis zu 5.300 USD pro Unze für möglich …

    Quelle: Artikel von Glogowski Pawel auf euronews.com

  • Gold und Silber starten zum Auftakt in die neue Handelswoche erneut durch.

    Vieles deutet mittlerweile darauf hin, dass die Bullen bei Silber dreistellige Kurse sehen wollen. Bei Gold rückt die Marke von 5.000 Dollar mehr und mehr in den Blick der Anleger. Das Problem ist: Die Edelmetalle waren wohl noch nie zuvor in der Geschichte derart politisch getrieben wie aktuell.

    Die Pläne von US-Präsident Donald Trump, Zölle gegen alle Staaten zu verhängen, die sich gegen einen Verkauf Grönlands an die USA aussprechen, haben die Märkte wieder einmal aufgeschreckt. Gold und Silber sind daraufhin nach oben geschnellt. Donald Trump hält die Märkte – und damit auch die Edelmetalle – derzeit in Atem. Egal ob Klage-Drohungen gegen Fed-Chef Jerome Powell oder Machtspiele rund um Grönland: Es vergeht kaum ein Tag, an dem Gold und Silber nicht durch die Politik bewegt werden. Dazu kommt: Auch an den wenigen, eher ruhigeren Tagen überlegen immer mehr Anleger, ob angesichts der sprunghaften Politik nicht doch ein höherer Goldanteil im Portfolio ratsam wäre.

    Hinzu gesellen sich zahlreiche weitere Treiber für den Goldpreis. Angefangen bei der Schuldenproblematik in den USA, aber auch in europäischen Ländern wie Frankreich, über sinkende Zinsen bis hin zu einer nach wie vor drohenden neuen Inflationswelle …

    Gold und Silber befinden sich in einem intakten Aufwärtstrend … die Liste der fundamentalen Treiber ist lang, eine Entspannung nicht in Sicht …

    Quelle: Artikel von Markus Bußler auf deraktionaer.de

  • Größter Crash seit Jahrzehnten: US-Dollar ist deutlich schwächer als viele glauben

    Gemessen an seiner Bedeutung für den Welthandel war 2025 für den US-Dollar das zweitschwächste Jahr seit dem Ende des Bretton-Woods-Systems. Eine Besserung der Lage ist nicht in Sicht.

    Nur auf den ersten Blick wirkte der US-Dollar zuletzt erstaunlich stabil. Seit dem Sommer 2025 bewegte sich der Dollar-Index (DXY) in einer engen Spanne, echte Trendbewegungen blieben aus. Doch dieses Bild täuscht. Der Rückgang war deutlich gravierender, als Marktteilnehmer wahrgenommen haben. Denn die Verluste der Währung verlagerten sich nur weg von den großen Industrieländern und hin zu den Schwellenländern.

    Der handelsgewichtete US-Dollar, der eine deutlich breitere Entwicklung umfasst als der DXY und relevanter für globale Kapitalflüsse ist, fiel über das gesamte Jahr hinweg weiter, erklärt George Saravelos, weltweiter Leiter FX-Analyse bei der Deutschen Bank. Auf dieser Basis verzeichnete der Greenback 2025 den zweitgrößten Jahresverlust seit dem Ende des Bretton-Woods-Systems Anfang der 1970er Jahre …

    Im Zentrum stehen mehrere Faktoren. Zum einen ist die US-Devise nicht länger die höchstverzinsliche Währung unter den großen Volkswirtschaften. Während die US-Notenbank die Zinsen gesenkt hat, bieten Länder wie Norwegen, Großbritannien und Australien höhere Renditen. Dieser Verlust des Renditevorteils entzieht dem US-Dollar einen seiner wichtigsten Stützpfeiler …

    Ein guter Frühindikator für den schwachen US-Dollar stellen die Edelmetallpreise dar. Sie zeigen Änderungen und den Start von Schwächeperioden meist besonders schnell an und legen zu, wenn das Vertrauen in Papierwährungen nachlässt. Tatsächlich notiert Gold nahe Rekordständen und auch der Silberpreis ist zuletzt regelrecht explodiert. Bemerkenswert ist zudem, dass der Greenback trotz geopolitischer Spannungen keine nachhaltige Safe-Haven-Rallye schafft …

    Quelle: Artikel von Ingo Kolf auf wallstreet-online.de

  • Gold und Silber mit neuem Rekord: Darum lohnt sich jetzt trotzdem noch ein Kauf

    So manchem Kapitalmarktexperten dürfte die Rekordfahrt bei Gold und Silber „unheimlich“ werden. Ungeachtet der starken Performance sprechen die nachfolgenden Argumente weiterhin für deren Kauf.

    Die beiden monetären Edelmetalle Gold und Silber profitieren von ihrem Ruf als Krisenwährungen und überzeugen auch im neuen Jahr durch das Markieren neuer Allzeithochs. Selbst wenn technische Korrekturen auf dem erhöhten Niveau selbstverständlich möglich sind, bleiben die langfristigen Perspektiven für Gold und Silber ausgesprochen gut …

    Parallel dazu haben sich die geopolitischen Risiken 2026 weiter verschärft und sind ein wesentlicher Treiber für die starke Nachfrage nach sicheren Häfen. Kriege und Konflikte in der Ukraine, Russland, Venezuela, Iran und Taiwan unterstreichen die Unsicherheit in der Weltwirtschaft und befeuern die Attraktivität von Gold und Silber als Absicherungsinstrumente. In Zeiten, in denen Lieferketten, Rohstoffströme und internationale Beziehungen instabil sind, suchen Anleger verstärkt Zuflucht in Vermögenswerten ohne Kontrahentenrisiko.

    Ein weiterer struktureller Einflussfaktor ist die zunehmende Entdollarisierung der globalen Finanzarchitektur. Europäische und US-Sanktionen gegen autokratisch regierte Staaten haben den Trend verstärkt, sich von Reservewährungen wie Euro und Dollar zu lösen. Viele Zentralbanken stocken deshalb ihre Goldreserven auf, um geopolitische Risiken und Währungsvolatilitäten zu mindern. Dies ist keine kurzfristige Mode, sondern ein tiefgreifender Wandel, der sich 2026 weiter fortsetzen (oder gar verstärken) dürfte …

    Quelle: Artikel von Jörg Bernhard auf boerse-online.de

  • Keine Angst vor Kursverlusten bei Gold und Silber

    Anpassungen in Rohstoff-Indizes könnten auf die rasant gestiegenen Preise der Edelmetalle drücken. Anleger sollten sich davon nicht verunsichern lassen, meint Martin Müller.

    Der Goldpreis steigt und steigt. Gold hortende Zentralbanken, sinkende Zinsen, ein schwacher Dollar und geopolitische Krisen haben das Edelmetall im vergangenen Jahr um knapp zwei Drittel verteuert. Es war der größte Jahresgewinn seit 1979. Und in diesem Jahr ist der Preis schon wieder um vier Prozent geklettert.

    Noch rasanter gestiegen ist der Silberpreis. Seit dem Sommer hat er sich mehr als verdoppelt.

    Trotz der angespannten Weltlage, die viele Anleger dazu bewegt, vor allem Gold als Krisenwährung zu kaufen, müssen sich Investoren in den kommenden Tagen nun womöglich aber auf Verluste einstellen. Analysten verschiedener Banken schätzen, dass Fonds bis zum Ende kommender Woche Gold und Silber im Wert von mehreren Milliarden US-Dollar verkaufen müssen. Ein Grund zur Sorge ist das dennoch nicht.

    Hinter den erwarteten Milliardenverkäufen steckt eine jährliche Anpassung wichtiger Rohstoffindizes. Konkret geht es vor allem um den Bloomberg Commodity Index – kurz: BCOM. Immer im Januar passt der Indexanbieter die Größenverhältnisse von Gold, Silber, Öl, Sojabohnen oder Weizen an die eigenen Zielwerte an …

    Quelle: Artikel von Martin Müller auf handelsblatt.com

  • Turbulenzen der Fed treiben Gold auf Rekordhoch

    Gold erreicht zu Wochenbeginn wegen der angespannten Lage im Iran und der Unsicherheit über die Unabhängigkeit der Notenbank Fed ein Rekordhoch.

    Der Goldpreis ist am Montagmorgen auf ein neues Allzeithoch von fast 4600 US-Dollar (etwa 3665 Franken) pro Feinunze geklettert. Das entspricht einem Plus von rund 1,5 Prozent.

    Seit Beginn des Jahres 2026 ist der Goldpreis bereits um sechs Prozent gestiegen. Im gesamten Jahr 2025 hatte er laut «Finanzen.net» sogar um 65 Prozent zugelegt …

    Geopolitik und Unsicherheit der Fed treiben Nachfrage und Preise weiter an


    Marktbeobachter sehen in der Kombination aus geopolitischen Spannungen und Fed-Unsicherheit einen perfekten Sturm für Gold. Auch Silber profitiert von der Entwicklung und verteuerte sich am Montag um 4,5 Prozent auf 83,45 Dollar.

    Experten rechnen mit einer anhaltend hohen Nachfrage nach Edelmetallen. Die Unsicherheit über die Unabhängigkeit der Fed könnte weitere Schockwellen durch die Finanzmärkte senden, warnt das österreichische Bankhaus Spängler.

    Goldman Sachs schätzt laut «Philoro», dass jeder zusätzliche Basispunkt Gold-Anteil in US-Portfolios den Preis um 1,4 Prozent steigern könnte. Mit dem aktuellen Rekordniveau baut Gold seine Position als gefragteste Anlageklasse weiter aus.

    Quelle: Artikel von Maja Bojic auf nau.ch

  • FOCUS-online-Debatte zu Sparkassenraub: „Finde einfach keinen Grund, warum man so viel Geld in ein Schließfach packt“

    Der spektakuläre Einbruch in eine Gelsenkirchener Sparkasse sorgt weiterhin für Diskussionen unter unseren Lesern.

    Weit über 3000 Schließfächer wurden ausgeräumt, darunter auch das des Pizzabäckers Mustafa, der erneut sein Vermögen verloren hat. Reporter Niklas Golitschek thematisiert dessen persönliche Geschichte – und letztlich das Gefühl von Unsicherheit und Kontrollverlust vieler Betroffener. In den Kommentaren darunter kristallisieren sich vor allem zwei gegensätzliche Lager heraus: Eine große Gruppe diskutiert die Wirksamkeit und Tücken des Versicherungsschutzes und stellt die Beweislast in Frage, während andere die Entwicklung von Kriminalität und das gesellschaftliche Klima ansprechen. Weitere Stimmen zeigen tiefes Misstrauen gegenüber Sparkassen-Schließfächern, hinterfragen die Anlage in Gold und Schmuck oder betonen die Notwendigkeit von Vorsorge …

    Quelle: Artikel von Alexander Schiechel auf focus.de

  • Investmentbank sagt unglaubliche Entwicklung beim Goldpreis voraus

    Konkret soll der Goldpreis laut der Analyse der UBS bis zum Ende des Quartals die Marke von 5.000 US-Dollar erreichen. Dominic Schnider, Leiter des Rohstoffbereichs bei UBS Wealth Management, sieht im Anschluss zwar einen Rückgang bis zum Jahresende auf 4.800 US-Dollar, doch dennoch wäre dies eine sehr starke Entwicklung. Allgemein zeigt sich das Geldhaus für die Rohstoffmärkte bullisch.

    „Rohstoffe werden 2026 eine wichtigere Rolle in Portfolios spielen“, schrieb Schnider in einer Mitteilung. „Unsere Prognosen deuten auf attraktive Renditen hin, die durch Ungleichgewichte zwischen Angebot und Nachfrage, erhöhte geopolitische Risiken und langfristige Trends wie die globale Energiewende gestützt werden …

    Auch andere Analysten optimistisch


    Mit dieser Einschätzung ist die UBS übrigens nicht allein. Auch andere große Investmentbanken wie die Bank of America, HSBC und Société Générale haben in Studien die Möglichkeit eines Anstiegs auf 5.000 US-Dollar im Jahresverlauf 2026 ins Spiel gebracht.

    Dennoch sehen manche Experten sogar höhere Kurssteigerungen als möglich an …

    Quelle: Artikel von Johann Werther auf boerse-online.de

  • Frühwarnsystem schlägt an: Silber explodiert, Gold warnt: Der System-Reset rückt näher

    Gold und Silber senden wieder jene Signale, die Anleger in unruhigen Zeiten nicht ignorieren sollten. Während die Welt auf Zinsen, Wachstum und geopolitische Risiken starrt, laufen Edelmetalle still, aber entschlossen nach oben – als würde der Markt bereits eine neue Phase vorbereiten. Wer jetzt nur auf kurzfristige Kursschwankungen schaut, übersieht womöglich den größeren Trend: Es geht um Vertrauen, Kaufkraft und die Frage, wie stabil das Fundament des Finanzsystems wirklich noch ist.

    Gold und Silber schlagen Alarm

    In ihrer neuen Analyse mit dem Titel „Wenn sich Silber verdreifacht, wird das System zurückgesetzt“ entwirft Bravos Research ein makroökonomisches Szenario, das so dramatisch wirkt wie ein Kapitel aus den Geschichtsbüchern – und sich nach Einschätzung der Analysten derzeit erneut abzeichnet. Der Aufhänger: In mehreren historischen Episoden, etwa im Römischen Reich um 284 n. Chr., in Holland 1815 und in Großbritannien 1931, hätten sich Gold und Silber wenige Jahre vor einem tiefgreifenden wirtschaftlichen Neustart jeweils ungefähr verdreifacht. Genau dieses Muster, so die These, sei heute wieder zu beobachten …

    Der Kern der Argumentation basiert auf der Verschuldungsdynamik der USA. Die Gesamtschulden – privat und staatlich – seien seit den 1980er-Jahren von rund 160 Prozent auf etwa 400 Prozent des BIP gestiegen. Eine Rückzahlung in realen Größenordnungen erscheint aus Sicht der Analysten unwahrscheinlich. Die Finanzkrise 2008 habe zwar Haushalte zur Entschuldung gezwungen, doch das Gesamtproblem sei nicht gelöst worden: Es habe lediglich den Besitzer gewechselt …

    Quelle: Artikel von Stefan Jäger auf finanzmarktwelt.de

  • „10.000 Euro – was soll ich damit anfangen?“: Der Schock der beraubten Sparkassen-Opfer

    Mehr als 2500 Kunden der Sparkasse Gelsenkirchen sind bei einem Einbruch in die Bank geschädigt worden. Offenbar trifft das besonders türkischstämmige Bewohner.
    Der Albtraum wird real. „Mir geht es ganz scheiße. Ich bin seit zwei Tagen nur am Weinen“, sagt eine Frau, als sie in Gelsenkirchen-Buer vor den verschlossenen Türen der Sparkasse steht. Sie zählt zu den rund 2500 Betroffenen, deren Schließfächer von unbekannten Tätern aufgebrochen wurden, um die Wertsachen zu stehlen.

    Für die Gelsenkirchnerin droht damit ein Lebenstraum zu platzen. „Meine ganzen Goldsachen von der Hochzeit und was ich für die Kinder dazu gekauft habe, waren in dem Schließfach“, erzählt sie entsetzt.

    Eine Begleiterin erläutert, dass in der von der Gastarbeitergeneration geprägten Ruhrmetropole viele türkischstämmige Bewohner den Schmuck als Wertanlage in den Schließfächern aufbewahrten. So kam auch ihre Freundin auf ein Vermögen von rund 70.000 Euro. „Ich hatte den Traum, ein Haus zu kaufen. Den haben sie mir weggenommen“, sagt sie …

    Schadenssumme nur grober Schätzwert
    Zumal das Ausmaß noch nicht klar ist. Denn beim nun kommunizierten Schätzwert von 30 Millionen Euro Schaden handelt es sich lediglich um die Versicherungssumme. Die Gespräche am Tatort zeigen, dass einige Gelsenkirchener über deutlich größere Vermögenswerte verfügen. Gerüchte gehen bis hin zu fünf Kilogramm Gold und 300.000 Euro Bargeld in einem der mehr als 3000 Schließfächer …

    Quelle: Artikel von Niklas Golitschek auf focus.de

  • Krypto-Experte lässt aufhorchen: Ist in Wahrheit Ethereum das digitale Gold?

    Der bekannte Krypto-Autor und Analyst William Mougayar hat mit einem aktuellen Beitrag eine Debatte angestoßen, die in der Branche seit Monaten unterschwellig präsent ist. Warum verhält sich Bitcoin in diesem Marktzyklus nicht wie das oft zitierte „digitale Gold“? Während klassische Absicherungsinstrumente wie Gold und Silber deutlich von makroökonomischen Unsicherheiten profitieren, bleibt eine vergleichbare Reaktion bei Bitcoin bisher aus. Wenn das so bleibt, wird es schwierig, Investoren bei Laune zu halten.

    Entkopplung von Gold


    Gold und Silber konnten in den vergangenen Quartalen spürbar zulegen. Gründe dafür sind unter anderem die anhaltende Geldmengenausweitung, geopolitische Spannungen sowie Unsicherheiten rund um Staatsverschuldung und Fiskalpolitik. In früheren Zyklen galt Bitcoin als digitales Gegenstück zu Edelmetallen, ein Wertaufbewahrungsmittel, das sich gerade in Krisenzeiten bewähren sollte …

    Gold habe seinen Status über Jahrzehnte hinweg immer wieder unter Beweis gestellt, indem es Krisen nicht nur überstanden, sondern gestärkt aus ihnen hervorgegangen sei. Bitcoin hingegen scheine diesen Belastungstest in diesem Zyklus nicht in gleicher Weise zu bestehen …

    Die Finanzmärkte befinden sich in einer heiklen Phase. Während die Kurse an den Aktienmärkten ins Rutschen geraten und sich immer mehr Stimmen vor einer globalen Finanzkrise warnen, erlebt Gold eine historische Rallye …

    Gold mit Rekordlauf – Anleger flüchten aus Fiat

    Laut mehreren Analysten wird die Nachfrage nach Gold inzwischen als „nahezu unelastisch“ bezeichnet – Anleger kaufen unabhängig vom Preisniveau. Der bekannte Finanzkommentator Peter Schiff sieht darin ein unmissverständliches Warnsignal: „Dieser Anstieg deutet wahrscheinlich auf eine US-Dollar- und Souveränschuldenkrise im nächsten Jahr hin, die die Finanzkrise von 2008 wie einen Sonntagsspaziergang aussehen lässt.“ …

    Quelle: Artikel von Manuel Lippitz auf finance.yahoo.com

  • Schulden müssen runter: Italiens Kleinanleger zittern vor drohender Straf-Steuer auf Gold

    Goldrausch in der italienischen Haushaltsdebatte: Das Parlament diskutiert über die Eigentümerschaft von Goldreserven und die Einführung einer Goldsteuer auf private Bestände.

    Italien ist nach den Vereinigten Staaten und Deutschland der weltweit drittgrößte Halter von Goldreserven. Rund 2452 Tonnen Gold werden von der italienischen Zentralbank, der Banca d’Italia, zum Zwecke der Währungsstabilität verwaltet …

    Italiens Bürger besitzen 5000 Tonnen Gold


    Ein beeindruckendes Vermögen, das trotz hoher Staatsverschuldung das Vertrauen von Investoren in das italienische Finanzsystem stärkt. Und auch im privaten Bereich spielt Gold in Italien traditionell eine große Rolle: Private Haushalte verwalten laut Schätzung etwa 4500 bis 5000 Tonnen Gold in Form von Goldschmuck oder Anlagegold …

    Die Diskussion über eine mögliche Goldsteuer – Einnahmen bis 2 Milliarden Euro möglich


    Parallel zur Debatte über die Reserven der Banca d’Italia wird im Zusammenhang mit dem Haushaltsgesetz 2026 die Einführung einer Goldsteuer auf private Goldbestände ohne Kaufbelege geprüft. Der Vorschlag, der auf Abgeordnete der Parteien Lega und Forza Italia zurückgeht, sieht in einem ersten Schritt die Durchführung eines freiwilliges steuerlichen Bewertungsverfahren für private Besitzer nicht dokumentierter Goldbestände vor, sowie, in einem zweiten Schritt, die einmalige Besteuerung mit einem ermäßigten Steuersatz von 12,5 Prozent …

    Quelle: Artikel von Trixie Alexandra Bastian auf focus.de

  • Edelmetall: Kapitalertragssteuer bringt Bewegung auf den Goldmarkt

    Noch nie hatten Goldhändler im Land so volle Terminkalender. In den letzten Wochen des Jahres haben viele Belgier ihr Anlagegold verkauft – aus Angst vor der neuen Kapitalertragssteuer. Was als steuerliche Anpassung gedacht war, hat eine regelrechte Verkaufswelle ausgelöst. Einige Händler sprechen offen von Panik.

    Für Goldanleger hätte es eigentlich kaum besser laufen können. Der Preis des Edelmetalls hat ein außergewöhnlich starkes Jahr hinter sich …

    Quelle: grenzecho.net

  • Die Gold-Prognose für 2026 der Analysten von J.P. Morgan hat es in sich

    Gold hat 2025 mit einem fulminanten Höhenflug für Furore gesorgt – doch Experten sehen das Ende der Rallye noch lange nicht erreicht. J.P. Morgan prognostiziert für die kommenden Jahre neue Allzeithochs und erwartet eine anhaltend hohe Nachfrage …

    Gold-Expertin: „Nachfrage bis Ende 2026 auf rund 5000 US-Dollar je Unze“


    Auslöser für den Boom waren insbesondere Handelsunsicherheiten, eine geringere Nachfrage nach dem US-Dollar sowie verstärkte Käufe durch Zentralbanken. Diese Faktoren schufen ein ideales Umfeld für den historischen Preisanstieg …

    Auch für das Jahr 2026 zeichnen sich laut J.P. Morgan keine Anzeichen einer Trendwende ab. Die Experten erwarten, dass die strategische Diversifizierung von Zentralbanken und Investoren zugunsten von Gold weiter anhält.

    „Wir gehen davon aus, dass die Nachfrage Gold bis Ende 2026 auf rund 5000 US-Dollar je Unze treiben wird“, sagt Natasha Kaneva, Leiterin Global Commodities Strategy bei J.P. Morgan.

    Gold-Preis: Bis Ende 2027 auf etwa 5400 US-Dollar


    Im Detail rechnet das Institut damit, dass der Goldpreis im letzten Quartal 2026 durchschnittlich 5055 US-Dollar erreichen und bis Ende 2027 auf etwa 5400 US-Dollar steigen könnte.

    Die zugrunde liegenden Trends gelten als intakt und dürften den Goldmarkt weiterhin stützen.

    Quelle: focus.de

  • 6.000 Dollar je Unze: Yardeni sieht Gold vor historischem Sprung

    Investing.com – Der starke Anstieg der Edelmetallpreise hat aus Sicht von Yardeni Research weniger mit einer wieder anziehenden Weltkonjunktur zu tun als mit wachsenden makroökonomischen und politischen Sorgen. Das Analysehaus hat deshalb seinen Ausblick für Gold deutlich angehoben …

    Gold verteuerte sich binnen eines Jahres um rund 69 Prozent. Damit blieb das Edelmetall zwar hinter den noch kräftigeren Kursgewinnen von Silber, Platin und Palladium zurück, doch gerade dieser Umstand spreche gegen die These einer von der Industrie getriebenen Rally, argumentieren die Strategen von Yardeni. Basismetalle, die enger mit der globalen Industrieproduktion verknüpft sind, hätten deutlich weniger zugelegt …

    Vor diesem Hintergrund hob Yardeni sein Kursziel für Gold zum Jahresende 2026 auf 6.000 Dollar je Feinunze an. Zuvor hatten die Analysten 4.000 Dollar bis Ende 2025 und 5.000 Dollar bis Ende 2026 für realistisch gehalten. Der Schritt erfolgte, nachdem der Goldpreis zuletzt die Marke von 4.500 Dollar überschritten hatte.

    An der langfristigen Einschätzung hält das Haus fest: Bis zum Ende des Jahrzehnts könne Gold auf 10.000 Dollar steigen. Zwar entwickelten sich Gold und der S&P 500 kurzfristig oft gegenläufig, über längere Zeiträume hätten beide jedoch bemerkenswert ähnliche Aufwärtstrends gezeigt.

    Quelle: Artikel von Mirko Richter auf investing.com

  • 2025 hat uns reich beschenkt

    2025 war sensationell:

    knapp 70% Wertsteigerung bei Gold

    und sogar 140% bei Silber

    Wir wünschen allen Kunden und Kollegen besinnliche Weihnachten.

    Ab Anfang Januar stehen wir euch und auch allen Menschen,

    die mit uns zusammen in ein sensationelles 2026 starten

    wollen wieder mit KnowHow und voller Kraft zur Verfügung.

  • Gold und Silber: Neue Rekordhochs – Rally ohne Ende?

    Gold und Silber kennen derzeit einfach kein Halten. Beide Edelmetalle haben zuletzt neue Rekordmarken erklimmen können. Gold notiert erstmals über der Marke von 4.400 Dollar, Silber nur knapp unter 70 Dollar. Seit dem Jahresbeginn stehen mittlerweile Kurszuwächse von fast 70 Prozent bei Gold und fast 140 Prozent bei Silber zu Buche.

    Auf Jahressicht präsentiert sich Gold extrem stark: Bei gut 4.410 Dollar wurde eine neue Rekordmarke gesetzt. Kurz vor dem Jahresende summiert sich das Plus auf rund 68 Prozent. Damit gehört das Edelmetall zu den besten Anlageklassen des Jahres und steuert auf den höchsten Jahresgewinn seit Ende der 1970er-Jahre zu. Damals hatte sich der Goldpreis innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt.

    Noch dynamischer verlief die Entwicklung bei Silber. Der Preis erreichte ebenfalls ein neues Rekordhoch bei 69,44 Dollar und liegt seit Jahresanfang inzwischen rund 140 Prozent im Plus …

    Treiber der Rally sind mehrere Faktoren. In einem Umfeld politischer Spannungen suchen viele Investoren gezielt Sicherheit – Edelmetalle profitieren traditionell von dieser Rolle. Zusätzlich haben zahlreiche Zentralbanken ihre Goldreserven weiter ausgebaut und damit für eine stabile Nachfrage gesorgt.

    Der Blick nach vorn bleibt konstruktiv. Branchenvertreter rechnen auch in den kommenden Jahren mit einem festen Preisniveau. Sinkende Zinserwartungen, geopolitische Risiken und die anhaltende Kauflaune der Notenbanken gelten als solides Fundament …

    Quelle: Artikel von Marion Schlegel auf deraktionaer.de

  • Bitcoin ist gescheitert, sagt Experte – darum könnte die Kryptowährung weiter fallen

    Der Kurs der Kryptowährung Bitcoin stand zuletzt massiv unter Druck. Nun sieht ein US-Ökonom die Kryptowährung sogar als gescheitert an. Das steckt dahinter, und darum ist mit weiter fallenden Kursen zu rechnen.

    Eigentlich könnte das Umfeld für den Bitcoin nicht besser sein. Die Zinsen in den USA sind gesunken, die Fed beginnt, Geld zu drucken, und die Unsicherheit ist hoch, was das digitale Gold eigentlich treiben sollte.

    Dennoch fällt der Kurs und US-Ökonom Peter Schiff sieht die Kryptowährung daher als gescheitert an.

    Bitcoin ist gescheitert, sagt Experte
    Auf der Social-Media-Plattform X schrieb er kürzlich: „Die Rückkehr der Fed zur quantitativen Lockerung löste einen Exodus aus dem Dollar hin zu Gold und Silber aus.” Weiter führte er aus: „Es gab keinen Exodus hin zu Bitcoin, das sogar noch stärker als der US-Dollar abgewertet wurde.”

    Quelle: boerse-online.de

  • Beste Performance seit 1979: Wann knackt Gold die 5.000 Dollar-Marke?

    Nach einem kurzen Luftholen zieht der Goldpreis zuletzt wieder an. Warum das Interesse an dem Edelmetall ungebrochen bleibt, wie hoch der Preis noch klettern könnte und wie Anleger daran teilhaben können, darüber spricht Nancy Lanzendörfer mit Kemal Bagci von der BNP Paribas.

    Quelle: n-tv.de

  • Silberpreis auf Rekordjagd: Rallye setzt sich fort

    Silberpreis kennt kein Halten: Mit dem Durchbrechen der 60 US-Dollarmarke setzt das Edelmetall seine Rekordjagd fort. Die beeindruckende Performance in diesem Jahr übertrifft dabei sogar die Entwicklung von Gold …

    Experten sehen die Entwicklung als Ergebnis eines Zusammentreffens von starker industrieller Nachfrage und spekulativen Kapitalzuflüssen …

    Edelmetallexperten führen die sensationelle Rallye bei Silber auf eine Reihe von Marktfaktoren zurück, die auch für die Zukunft noch viel Potenzial beim Silberpreis vermuten lassen …

    Im Silbermarkt herrscht ein strukturelles Angebotsdefizit, bei dem nicht nur die physischen Lagerbestände knapp sind, sondern auch die Minenproduktion mit der hohen Nachfrage nicht mehr Schritt halten kann. Die industrielle Nachfrage nach Silber steigt, denn Silber ist ein unverzichtbarer Rohstoff in Zukunftstechnologien. Der Boom bei Solarenergie, Elektronik (KI) und Elektrofahrzeugen sorgt für eine massive, strukturelle Nachfrage. Außerhalb der industriellen Nutzung profitiert Silber in Zeiten globaler wirtschaftlicher Unsicherheiten auch von seiner Rolle als Krisenwährung, ähnlich wie Gold …

    Quelle: Artikel von Stephanie Schoen auf merkur.de

  • Die FOCUS-online-Debatte: Gold und Silber statt Stablecoins – Leser zweifeln an digitaler Währung

    Kryptowährungen, Stablecoins und staatliche Digitalwährungen – Die Community diskutiert Risiken, Chancen und das Vertrauen ins Geldsystem …

    Kryptowährungen, Stablecoins, digitaler Euro: Digitale Währungen stoßen bei vielen Lesern auf Ablehnung. Kritik gibt es am aktuellen Geldsystem und an der Schuldenpolitik. Ein Teil der User warnt vor Risiken, während andere Leser vor allem Kryptowährungen und Stablecoins für instabil und gefährlich halten …

    Kritik an Geldsystem und Schuldenpolitik
    Ein Teil der Kommentatoren interpretiert digitale Währungen als Reaktion auf hohe Staatsverschuldung. Hintergrund ist, dass Industriestaaten seit Jahren mit steigenden Schuldenquoten arbeiten, während Zentralbanken ihre Geldpolitik ausgeweitet haben …

    Kritik an staatlicher Digitalwährungspolitik
    Viele Leser äußern Misstrauen gegenüber staatlichen Digitalwährungen und befürchten Überwachung oder politische Steuerung. Der geplante digitale Euro befindet sich derzeit in einer Prüf- und Vorbereitungsphase …

    Skepsis gegenüber Geldwert und Währungsstabilität
    Mehrere Kommentare stellen moderne Währungen grundsätzlich infrage und setzen auf Gold oder Silber …

    Quelle: Artikel von Fabienne Rzitki auf focus.de

  • Silber und Gold: So krass könnten die Edelmetalle 2026 steigen

    Bei den Krisenwährungen Gold und Silber winkt die beste Jahresperformance seit vielen Jahrzehnten – und die Party könnte sich nach Ansicht zahlreicher Experten auch im nächsten Jahr fortsetzen …

    Silber mit viel „Luft nach oben“
    Als erneuter Outperformer und Highflyer könnte sich im neuen Jahr erneut der „kleine Bruder“ Silber erweisen. Analysten der Saxo Bank haben dem Silberpreis in einem kürzlich veröffentlichten Update für 2026 dank einer „seltenen Marktkonstellation“ ein bullishes Szenario in Aussicht gestellt. Dieses sei auf die Geldpolitik, Angebotsverknappung und eine hohe physische Nachfrage zurückzuführen. Außerdem betrachten die Saxo-Strategen die jüngste Aufnahme von Silber in die US-Liste kritischer Mineralien als marktrelevanten Katalysator. Anhaltende physische Knappheiten durch den fortschreitenden Lagerbestandsabbau in London und an anderen Handelsplätzen sollten sich ebenfalls als Unterstützungsargument für Silber erwiesen …

    Quelle: Artikel von Jörg Bernhard auf boerse-online.de

  • Gold als letzter Schutz: Jetzt beginnt die gefährlichste Zeit für Anleger seit Jahrzehnten, warnt Dalio

    Laut Ray Dalio steuert Amerika auf einen Schulden-Schock zu. Der Milliardär erklärt, warum klassische Anlagen leiden, der US-Dollar wankt – und Gold für ihn jetzt der zentrale Schutz ist …

    Ray Dalio warnt erneut vor einer US-Schuldenkrise, die nach seiner Einschätzung längst absehbar ist. Der Gründer von Bridgewater Associates betonte in einem Gespräch mit der Oxford Union, dass die Staatsverschuldung von inzwischen rund 38 Billionen US-Dollar ein Risiko darstellt, das einem wirtschaftlichen „Herzinfarkt“ gleiche. Die reine Höhe der Schulden sei dabei weniger entscheidend als die Relation zum Bruttoinlandsprodukt und der Anteil der Zinskosten. Die USA liegen inzwischen bei einer Schuldenquote von etwa 120 Prozent, und allein die wöchentlichen Zinszahlungen belaufen sich auf mehr als 10 Milliarden US-Dollar …

    Als Absicherung empfiehlt Dalio verstärkt Gold …

    Auch andere Investoren wie Jeffrey Gundlach sehen Gold als zentrale Versicherung in einer Phase erhöhter Schulden, geopolitischer Unsicherheit und eines potenziell dauerhaft geschwächten US-Dollars.

    Quelle: Artikel von Gina Moesing auf wallstreet-online.de

  • Der große Knall: Quanten-Chaos, Bitcoin wertlos, Gold über 10.000 US-Dollar – Prognosen für 2026

    Das wohl radikalste Szenario ist die plötzliche Ankunft des „Q-Day“ im Jahr 2026, an dem ein Quantencomputer die gängigen digitalen Verschlüsselungsstandards schneller als erwartet knackt. Über Nacht bricht das Versprechen, dass unsere E-Mails, Banküberweisungen und Krypto-Wallets sicher verschlüsselt sind, zusammen …

    Geopolitisch könnte China die monetäre Ordnung herausfordern, indem eine goldgedeckte Yuan-Währung zur Abwicklung des Handels eingeführt wird. Peking legt in diesem Szenario seine revidierten, auditierten Goldbestände offen, die womöglich die US-Reserven übertreffen, und bietet Golfstaaten sowie südostasiatischen Zentralbanken Swap-Linien für Gold-gegen-Yuan an …

    Nicht nur die Super-KI, auch die schlecht verwaltete, „dumme“ künstliche Intelligenz stellt eine Gefahr dar. Im Jahr 2026 könnte eine Kette von Fehlfunktionen in automatisierten, von KI gesteuerten Systemen eine Krise von globalem Ausmaß auslösen. Ein fehlgeleiteter Algorithmus könnte einen Flash-Crash am Markt auslösen; fehlerhafte KI-Steuerungen in Fabriken führen zu Todesfällen; und eine Welle KI-gesteuerter Bilanzunregelmäßigkeiten wird aufgedeckt …

    Quelle: Artikel von Ingo Kolf auf wallstreet-online.de

  • Goldpreis ist in Bewegung

    An den asiatischen Börsen geht es zum Monatsauftakt überwiegend abwärts. Der Nikkei-Index fällt in Tokio um 2 Prozent auf 49.238 Punkte. Der koreanische Kospi fällt um 0,4 Prozent. Er wird etwas davon gestützt, dass Südkoreas Exporte im November dank der regen Nachfrage nach Halbleitern erheblich stärker gestiegen sind als erwartet. Der Halbleitertitel SK Hynix verteuert sich um knapp zwei Prozent. Der australische Leitindex hat den Handel bereits beendet mit einem Minus von 0,6 Prozent …

    Der Goldpreis markierte im asiatischen Handel zeitweise den höchsten Stand seit dem 21. Oktober, aktuell fällt er wieder etwas zurück. Die Futures auf die US-Indizes weisen auf einen leichteren Start an den US-Börsen hin …

    Quelle: n-tv.de

  • Gold: Darum steigt der Preis weiter – und so hoch kann es noch gehen

    Trotz der jüngsten Entspannung an den Finanzmärkten zeigt die traditionelle Krisenwährung Gold derzeit ein bemerkenswert hohes Maß an relativer Stärke. BOERSE ONLINE erklärt die wichtigsten Gründe, warum sich die Risikoaversion der Anleger gerade weiter verstärkt.

    Der längste Shutdown der US-Geschichte ging nach 43 Tagen zu Ende und in der Ukraine wachsen zumindest die Hoffnungen auf einen Waffenstillstand. Frieden. Solche Meldungen mindern der üblicherweise den Sicherheitsbedarf der Anleger, was den typischen „Sicherer-Hafen-Effekt“ reduzieren sollte. Trotzdem hält sich der Goldpreis auf seinem hohen Niveau und signalisiert damit eine anhaltend robuste Nachfrage nach dem Edelmetall.

    Auch von geldpolitischer Seite entsteht kein klarer Impuls: Aus der US-Notenbank kommen widersprüchliche Signale über mögliche weitere Zinssenkungen. Einige Fed-Mitglieder sprechen sich für eine abwartende Haltung aus, während andere angesichts konjunktureller Risiken zusätzlichen Lockerungsbedarf sehen. Normalerweise dämpft ein solch uneinheitliches Bild ebenfalls die Attraktivität von Gold.

    Belastende Faktoren werden ausgeblendet

    Diesmal nicht. All diese Entwicklungen konnten dem Goldpreis bislang nichts anhaben. Die anhaltende Stärke des Edelmetalls deutet darauf hin, dass Anleger weiterhin diverse strukturelle Unsicherheiten einpreisen. Gold behauptet damit seinen Status als verlässlicher Wertspeicher, selbst in einer Phase scheinbarer Entspannung.

    Gleich mehrere Investmentbanken haben in den vergangenen Monaten ihre Kursziele für Gold nach oben revidiert: Deutsche Bank, Goldman Sachs, UBS, Morgan Stanley, Bank of America, Wells Fargo und Citigroup. So erwartet beispielsweise die Deutsche Bank für das kommende Jahr eine Preisspanne zwischen 3950 und 4950 Dollar. Das wäre am oberen Ende der Spanne ein erneuter Anstieg um 19 Prozent …

    Quelle: Artikel von Jörg Bernhard auf boerse-online.de

  • Gold: Alles nur ein Bluff?

    Gerüchte gibt es schon lange. Nun spricht es die spanische Tageszeitung El País offen aus: China treibt den globalen Goldmarkt stärker an, als offizielle Daten vermuten lassen. Chinas „off-the-books“-Käufe sollen rund zehnmal höher sein als die gemeldeten Mengen. Die Volksrepublik sei damit „einer der Hauptakteure hinter diesem unaufhaltsamen Preisanstieg“, schreiben Inma Bonet und Guillermo Abril …

    Seit Mitte 2022 soll China mehr als 1.080 Tonnen hinzugefügt haben. Chinas Goldreserven könnten bereits die weltweit zweithöchsten hinter denen der USA sein …

    Der Goldrausch dürfte also weitergehen, ein Ende der Goldkäufe Chinas – und anderer Notenbanken – ist nicht abzusehen …

    Quelle: Artikel von Markus Bußler auf deraktionaer.de

  • Deutsche Bank sieht Goldpreis bei bis zu fast 5000 Dollar

    Die Deutsche Bank schätzt die Aussichten für Gold im kommenden Jahr optimistischer als zuvor ein. Die Analysten erhöhen ihr Kursziel für das Edelmetall auf 4.450 Dollar je Feinunze von 4.000 Dollar zuvor. Die Handelsspanne im kommenden Jahr wird breit gesehen zwischen 3.950 bis 4.950 Dollar je Feinunze. Technisch betrachtet habe Gold die Konsolidierung abgeschlossen. Die Nachfrage lege ein anhaltendes Interesse insbesondere von Zentralbanken nahe. Die Nachfrage steige stärker als das Angebot.

    Quelle: n-tv.de

  • Gold und Silber auf Rekordkurs – Öl bleibt günstig

    Das Jahr 2025 ist bei einigen Rohstoffen ziemlich turbulent verlaufen. Sowohl Gold, als auch Silber und Kupfer haben neue Allzeithochs verzeichnet…

    Obwohl es bei den Edelmetallen von Mitte Oktober an leichte Korrekturen gab, dürfte deren Hausse noch nicht vorbei sein. Denn viele wichtige Argumente für Gold & Co. sind unverändert gültig: Die Zinsen in den USA werden weiter sinken, die Fragezeichen hinter der künftigen Unabhängigkeit der Fed und der Solidität des US-Dollars bleiben bestehen, und die US-Handelspolitik wird die Märkte wohl auch 2026 mit etlichen Überraschungen versorgen …

    Quelle: Artikel von Dr. Frank Schallenberger auf lbbw.de

  • Gold: So massive Kurssteigerungen sind jetzt laut Experten möglich

    Der Goldpreis kletterte in diesem Jahr bislang um 54 Prozent und gehört damit zu den Anlageklassen mit der besten Performance …

    Die UBS hat einen exzellenten Ruf als Investmentbank und als Vermögensberatung – sie schraubte ihr Kursziel für den Goldpreis von 4.700 auf 4.900 Dollar nach oben. Sie stuft Gold weiterhin als attraktiv ein, hält in ihrer globalen Asset-Allokation an einer Long-Position fest und betont, dass das Edelmetall selbst auf dem aktuellen Niveau ein wirksamer Portfoliopuffer sei.

    UBS sieht beim Goldpreis Aufwärtspotenzial bis 4.900 Dollar …

    Es gibt aber einige Analysten, die der altbewährten Krisenwährung Gold – insbesondere auf lange Sicht – deutlich mehr zutrauen …

    Damals wurden ihre Prognosen häufig belächelt und von vielen Investoren ignoriert, heute überbieten sich Banker mit ihrem Optimismus und halten sogar Goldpreise von 10.000 Dollar für möglich …

    Quelle: Artikel von Jörg Bernhard auf boerse-online.de

  • Regierung will an den Goldschatz der Bürger

    Rom – Italien denkt bekanntermaßen über eine neue freiwillige Steuer auf physisches Gold nach, um zusätzliche Einnahmen für die öffentliche Hand im Jahr 2026 zu erzielen. Der Vorschlag betrifft Barren und Anlagemünzen, die viele Haushalte – oft auch ohne Kaufnachweis – besitzen. Diese Vermögen werden auf 4.500 bis 5.000 Tonnen Gold geschätzt – ein Marktwert von bis zu 550 Milliarden Euro.

    Geplant ist eine Ersatzsteuer von 12,5 Prozent, deutlich weniger als die derzeit fälligen 26 Prozent auf den gesamten Verkaufswert, wenn keine Dokumente vorliegen. Wer sein Gold bis 30. Juni 2026 neu bewerten lässt, könnte damit seinen steuerlichen Status bereinigen …

    Quelle: suedtirolnews.it

  • Reserven viel größer als bekannt: China kauft heimlich Tausende Tonnen Gold

    Chinas Zentralbank kauft offenbar in viel größerem Stil Gold, als sie in öffentlichen Berichten angibt. Das berichtet die „Financial Times“ unter Berufung auf Studien und Goldhändler. Einer Schätzung von Analysten der französischen Großbank Société Générale zufolge dürften die tatsächlichen Goldkäufe die offiziellen Zahlen um das Zehnfache übersteigen. Auch andere Zentralbanken kaufen demnach wahrscheinlich mehr Gold, als sie öffentlich machen …

    Das liegt unter anderem daran, dass viele Notenbanken einen Teil ihrer Währungsreserven in Gold umschichten. Jahrzehntelang hatten die Währungshüter weltweit ihre Devisenreserven vor allem in Dollar gehalten. Gold spielte kaum eine Rolle. Großbritannien etwa hatte sogar um die Jahrtausendwende etwa die Hälfte seiner Goldreserve verkauft. Spätestens seit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und den folgenden westlichen Sanktionen, die die russische Zentralbank weitgehend vom Dollar-System von einem Großteil ihrer Devisenreserven abschnitt, begannen viele Notenbanken ihre Reserven zu diversifizieren …

    Quelle: n-tv.de

  • Wall Street crasht – Fed triggert weltweit den heftigsten Sell-off seit Wochen

    Aktien rutschen weltweit ab. Fed-Zweifel, Datenlücken und KI-Überbewertungen setzen vor allem High-Beta-Werte massiv unter Druck …

    Zur Verschlechterung der Stimmung trägt auch die verzögerte Datenlage bei: Das Weiße Haus warnte, viele Wirtschaftsberichte seien durch den Shutdown „dauerhaft beeinträchtigt“. So wird der Arbeitsmarktbericht für Oktober keine Angaben zur Arbeitslosenquote enthalten. Einige Händler fürchten, dass lückenhafte Daten die Fed eher zu Vorsicht veranlassen könnten …

    Am Edelmetallmarkt sorgten Gewinnmitnahmen zwar für leichte Rücksetzer, doch Gold bleibt mit rund 4.200 US-Dollar je Unze nur knapp unter dem Drei-Wochen-Hoch. Silber notiert nach einem kurzen Rekordhoch weiter nahe seiner historischen Spitzenwerte. Analysten verweisen darauf, dass Gold zunächst von der Erwartung weiterer Zinssenkungen getragen wurde, dann jedoch auch in einen „Sell-the-News-Trade“ geriet, wie Jim Wyckoff von Kitco sagte. Gleichzeitig betonen mehrere Fed-Vertreter, darunter Mary Daly und Neel Kashkari, dass eine weitere Lockerung angesichts der weiterhin hohen Inflation „verfrüht“ sei …

    Quelle: Artikel von Gina Moesing auf wallstreet-online.de

  • Der Silber-Superzyklus beginnt vermutlich jetzt!

    Der Silberpreis hat im Oktober 2025 mit 54 Dollar pro Unze ein neues Rekordhoch erreicht. Viele Investoren haben jahrelang hierauf gewartet.
    Nun beginnt für Silber sehr wahrscheinlich eine neue unglaubliche Ära, die viele Menschen überraschen dürfte!

    In diesem Jahr hat die US-Regierung Silber offiziell als „kritisches Mineral“ eingestuft. Silber ist nicht nur ein idealer Wertspeicher, sondern in der heutigen, durch Technik geprägten Welt, ein unverzichtbares Element –
    es steckt in Mikrochips, Sensoren, Solarmodulen, Elektroautos, Rechenzentren und sogar in Hightech-Waffensystemen …

    Silber wird weltweit immer knapper, und die Engpässe werden Jahr für Jahr dramatischer. Die USA befinden sich in einer besonders heiklen Lage: Das Land ist bei Silber nahezu vollständig auf Importe angewiesen.
    Rund 80 Prozent des amerikanischen Silberbedarfs stammen aus dem Ausland. Die inländische Produktion deckt die US-Nachfrage schon seit Jahrzehnten nicht mehr …

    Der Silberpreis marschiert nicht nur unaufhaltsam weiter – er bricht nach oben aus!
    Dafür gibt es einen einfachen Grund: Silber ist ein Metall mit Doppelfunktion: Geldmetall und Industriemetall, Wertspeicher und unverzichtbarer Bestandteil in nahezu allen technologischen Produkten.
    Man kann Silber einerseits als eine sichere Währung betrachten und andererseits ist Silber mittlerweile ein Motor des modernen Lebens …

    Selbst nach Erreichen eines neuen Rekordhochs ist Silber im Vergleich zu Gold und anderen kritischen Metallen immer noch deutlich unterbewertet …

    Quelle: swm-ag.li

  • Was sich in den USA gerade anbahnt, dürfte Gold-Anlegern bestens gefallen

    Die USA bleiben handlungsfähig. Doch die Einigung im Shutdown ist nur ein Aufschub – und 2026 dürften viele Faktoren den Goldpreis stützen.

    Nach wochenlangem Stillstand in Washington zeichnet sich ein Ende des teilweisen „Government Shutdown“ in den USA ab. Der Senat hat einer Übergangsfinanzierung zugestimmt, die die Staatsausgaben bis zum 30. Januar 2026 sicherstellen soll.

    Bis dahin müssen Demokraten und Republikaner einen dauerhaften Haushalt verabschieden, sonst droht der nächste politische Stillstand. Für Anleger bedeutet das: Die Unsicherheit bleibt bestehen – und gerade für den Goldmarkt ist das ein entscheidender Punkt …

    Der wichtigste Treiber für den Goldpreis bleibt die Zinsentwicklung in den USA. Die US-Notenbank Fed steht vor einem Dilemma: Einerseits signalisiert die schwächere Konjunktur eine geldpolitische Lockerung, andererseits erhöht die wachsende Staatsverschuldung den Druck auf die Anleihemärkte …

    Quelle: Artikel von Sebastian Wieschowski auf focus.de

  • Yardeni Research optimistisch: Steigt der Goldpreis bis 2030 auf 10.000 US-Dollar?

    Der Goldpreis hat in den vergangenen Monaten eine beeindruckende Rally hingelegt. Trotz kurzfristiger Rücksetzer zeigen sich Analysten wie Yardeni Research weiter optimistisch …

    Vergangene Woche hat die US-Notenbank dann den Leitzins wie erwartet um 0,25 Prozentpunkte gesenkt. Im Zuge dessen erklärte Powell jedoch: „Eine weitere Senkung des Leitzinses bei der Dezember-Sitzung ist alles andere als sicher“ – während Analysten von einer weiteren Senkung ausgegangen waren. Die sinkende Wahrscheinlichkeit einer weiteren Zinssenkung zum Jahresende und Entspannungssignale in Sachen Handelsstreit, dämpften die Goldnachfrage und ließen den Dollar an Stärke gewinnen. Auch Gewinnmitnahmen nach der starken Goldrally sind nicht auszuschließen …

    Doch bei Yardeni Research zeigt man sich zuversichtlich für die weitere Entwicklung des Goldpreises. Sollte sich die jüngste Goldrally fortsetzen, könnte der Goldpreis laut den Analysten von Yardeni Research bis zum Ende des Jahrzehnts oder womöglich sogar noch früher auf 10.000 US-Dollar steigen, berichtet Investing.com. Bereits im nächsten Jahr könnte der Goldpreis laut den Experten auf 5.000 US-Dollar pro Unze steigen …

    Quelle: finanzen.net

  • Goldpreis aktuell in Euro: Kurs zeigt deutliche Dynamik

    Der Goldpreis legt wieder zu. Nach einigen Tagen mit wechselhaften Kursbewegungen gewinnt das Edelmetall nun erneut an Dynamik …

    Seit Jahresbeginn hat der Goldpreis um 38,69 Prozent zugelegt …

    Ob der Goldpreis in diesem Jahr wieder fällt, lässt sich pauschal nicht beantworten. Es gibt mehrere Prognosen. Die meisten Analysten gehen eher von einem steigenden Goldpreis aus …

    Den Goldpreis beeinflussen eine Vielzahl von Faktoren. Zu den wichtigsten gehören geldpolitische Entscheidungen in Bezug auf Zinssätze oder Inflation durch große Zentralbanken wie der US-Notenbank (Fed) oder der Europäischen Zentralbank (EZB) …

    Auch geopolitische Spannungen, Kriege oder wirtschaftliche Unsicherheit führen oft zu einer höheren Nachfrage und dadurch zu einem steigenden Goldpreis …

    Gold wirft keine laufenden Zinsen ab, daher ist die langfristige Wertentwicklung nicht mit Aktien oder ETFs zu vergleichen. Wer Anfang 1990 eine Unze Gold für rund 334 Euro erwarb, steht heute dennoch im Plus: Der Goldpreis liegt aktuell bei etwa 3463 Euro  pro Unze …

    Zudem gilt das Edelmetall als wertbeständig und krisensicher. Viele Menschen nutzen es, um ihr Vermögen gegen schwierige Zeiten abzusichern. Außerdem gibt es kein sogenanntes Kontrahentenrisiko. Gold kann nicht gänzlich an Wert verlieren. Wer sein Gold länger als zwölf Monate hält, muss beim Verkauf zudem keine Steuern zahlen …

    Quelle: Artikel von Katrin Gröh und Hannah Ritzmann auf morgenpost.de

  • Galaxy senkt Bitcoin-Kursziel auf 120.000 US-Dollar aufgrund von Kapitalverschiebungen hin zu KI und Gold.

    Bitcoin hat seit seinem Allzeithoch von 69.000 US-Dollar am 26. Oktober fast 20% seines Wertes verloren, was auf eine mögliche Abwärtsphase hindeutet. Einige Analysten halten eine Korrektur von 20% bis 25% jedoch für normal, da frühere Marktkorrekturen 30% überschritten haben.

    Galaxy merkte an, dass Kapitalmigration ein weiterer Faktor sei, der die aktuelle Kursentwicklung beeinflusse, da Anleger ihre Gelder in Richtung KI und Gold verlagerten. Alex Thorn, Forschungsleiter bei Galaxy, ist der Ansicht, dass Aktien von KI-Infrastrukturunternehmen und Rechenzentrumsinvestoren stark gestiegen seien, da Bitcoin an spekulativer Attraktivität verliere und dadurch mehr Kapitaltrac.

    Bitcoin steht kurzfristig unter Abwärtsdruck, da die ETF-Abflüsse steigen.
    Gleichzeitig haben geopolitische Spannungen und makroökonomische Unsicherheiten zu einer Verlagerung der Investitionen hin zu risikoärmeren Anlagen wie Gold geführt, das traditionell als Inflationsschutz gilt …

    Quelle: Artikel von Collins J. Okoth auf cryptopolitan.com

  • Goldpreis: Schnäppchenjäger vor US-Arbeitsmarktdaten

    „Schnäppchenjäger“ haben auf dem reduzierten Niveau zugegriffen, obwohl am Nachmittag wichtige US-Arbeitsmarktdaten veröffentlicht werden. Die aktuelle Marktschwäche an den internationalen Aktienmärkten und im Kryptosektor dürfte die Risikoaversion der Anleger und damit auch das Interesse an Gold verstärkt haben. Asiatische Aktien folgten den Verlusten bei US-Aktien, nachdem an der Wall Street die Sorge über überbewertete Aktien das Vertrauen der Anleger belastet hatte …

    Am Mittwochmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit erholten Notierungen. Bis 7.45 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 18,90 auf 3.979,40 Dollar pro Feinunze …

    Quelle: Artikel von Jörg Bernhard auf finanzen.net

  • Reserven werden aufgestockt: Polen kauft mehr Gold als China – die Gründe geben zu denken

    Die Käufe der Notenbanken sind einer der großen Treiber für den Goldpreis. Ganz vorne mit dabei: Polen

    Es hört nicht auf: Auch im dritten Quartal haben die Notenbanken weiter kräftig Gold gekauft. Die Bestände erhöhten sich um fast 220 Tonnen. Das ist ein Plus in Höhe von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum und 28 Prozent mehr als im Vorquartal …

    Auffällig: Der Kreis der Käufer weitet sich. Zuerst waren es überwiegend Schwellenländer-Staaten, die ihre Gold-Reserven aufstockten. Russland und China gehörten jahrelang zu den Top-Käufern genauso wie Indien, das ebenfalls häufig auf den vorderen Plätzen landete. Immer wieder tauchten auch die Türkei, Kasachstan und Usbekistan vorne auf. Die Staaten trieb an, ihre Währungen zu stabilisieren und ihre Währungsreserven zu diversifizieren, um unabhängiger vom Dollar zu werden. Experten sprechen hier von „De-Dollarisierung“ …

    Inzwischen kaufen auch einige EU-Staaten verstärkt Gold. Tschechien war 2023 (rund 19 Tonnen) und 2024 (rund 21 Tonnen) unter den Top fünf. In diesem Jahr liegt das Land mit Käufen in Höhe von knapp 16 Tonnen auf Platz sechs …

    Auch wenn Glapinski die Bedrohung durch Russland und die hohe Verschuldung der USA nicht namentlich nennt, so sind die Andeutungen doch durchaus klar. Seine Worte verdeutlichen, wie sehr die etablierte Weltordnung ins Wanken gekommen ist. Die großen Akteure positionieren sich – und Gold spielt eine zentrale Rolle.

    Quelle: Artikel von Clemens Schömann-Finck auf focus.de

  • Gold statt Krypto: So baut die Gen Z echtes Vermögen auf

    Die Generation Z wendet sich vermehrt dem Edelmetall Gold zu. Eine Studie der Reisebank zeigt: In wirtschaftlich volatilen Zeiten mit hoher Inflation suchen junge Anleger zunehmend nach greifbarer Sicherheit. Einst eine traditionelle Anlageform, entwickelt sich Gold für viele junge Investierende heute zum Symbol finanzieller Unabhängigkeit …

    Doch warum ist Gold gerade jetzt so gefragt? Während Aktien- und Kryptomärkte häufig hohen Schwankungen ausgesetzt sind, bietet physisches Gold eine greifbare Anlage: Es lässt sich tatsächlich anfassen, sicher lagern und im Notfall verkaufen …

    Wer sich für Gold entscheidet, benötigt kein großes Startkapital. Der Einstieg ist heute einfacher denn je – dank moderner Sparpläne und kleinen Stückelungen …

    Quelle: gold.de

  • World Gold Council: Zentralbanken haben massiv Gold aufgekauft

    Zentralbanken haben binnen drei Monaten 220 Tonnen Gold aufgekauft, 28 % mehr als im Vorquartal …

    Immer weiter steigende Preise haben die Zentralbanker also nicht vom Goldkauf abgehalten …

    Das World Gold Council prognostiziert für das Gesamtjahr 2025 Käufe von Gold in einer Größenordnung von 750 bis 900 Tonnen …

    Quelle: Artikel von Claudio Kummerfeld auf finanzmarktwelt.de

  • USA: Finanzsystem wandelt sich: FED muss Gold neu bewerten!

    Die USA bewerten Gold neu, JP Morgan verliert Kontrolle, Inflation wird manipuliert – was bedeutet das für unser Finanzsystem?

    Quelle: Artikel und Infovideo von axinocapital.de auf wallstreet-online.de

  • Gold: Jetzt wird es exotisch: In London haben zwei weitere Zentralbanken erklärt, ihre Goldreserven aufstocken zu wollen

    Bei der Jahreskonferenz der London Bullion Market Association signalisierte Südkorea laut dem Internetportal kitco.com Interesse an neuen Goldkäufen. Heung-Soon Jung von der Bank of Korea erklärte, man prüfe Investitionen „im mittleren bis langen Zeithorizont“. Gold biete Schutz vor Inflation und sei eine attraktive Alternative zum US-Dollar. Südkorea hatte zuletzt 2013 Gold erworben. Auch Madagaskars Zentralbank plant laut Gouverneur Aivo Andrianarivelo eine Aufstockung ihrer Reserven von einer auf vier Tonnen …

    In den vergangenen drei Jahren kauften Zentralbanken weltweit mehr als 1.000 Tonnen Gold – vor allem China gilt dabei als treibende Kraft. Viele Schwellenländer wollen ihre starke Abhängigkeit vom US-Dollar reduzieren. Im ersten Halbjahr 2025 beliefen sich die Käufe auf rund 415 Tonnen, weniger als die 525 Tonnen im Vorjahreszeitraum, aber weiterhin deutlich über dem Durchschnitt. Analysten erwarten für das Gesamtjahr Zukäufe von rund 900 Tonnen …

    Quelle: Artikel von Markus Bußler auf deraktionaer.de

  • Papiergold wie überbuchte Flüge!? Nur echtes Gold schützt noch

    Die Wahrheit über Papiergold schockiert den Markt: zu wenig Metall, zu viel Versprechen. Während Banken um ihre Short-Wetten kämpfen, sichern sich Profianleger physische Bestände – bevor es eng wird …

    Gold und Silber erleben extreme Schwankungen. Erst schossen beide Edelmetalle dynamisch über die Marken von 4.000 US-Dollar beim Gold und 50 US-Dollar beim Silber. Kurz darauf brachen die Preise wieder ein. Diese Volatilität verunsichert Privatanleger und nährt erneut die Debatte über den Einfluss des Papiermarktes …

    Für Anleger heißt das: Die Wachstumsstory von Gold und Silber bleibe intakt, aber die Wahl des richtigen Vehikels entscheidet zunehmend über das tatsächliche Risiko. Schönherr empfiehlt, bei allen Edelmetall-Investments genau zu prüfen, ob wirklich physische Bestände hinterlegt sind und wie diese gesichert werden. Anders als bei überbuchten Plätzen bei Airlines, könnte sich die Frage nach einer Entschädigung als komplizierter erweisen …

    Quelle: wallstreet-online.de

  • Gold & Silber nach dem Crash: Jetzt die Edelmetalle kaufen oder geht es noch weiter runter?

    Tatsächlich spricht viel dafür, dass der jüngste Preisrückgang eher als technische Korrektur einzuordnen ist. Nach einer beeindruckenden Rallye von über 60 Prozent (Gold) bzw. fast 90 Prozent (Silber) seit Jahresbeginn 2025 war eine gewisse Verschnaufpause durchaus angebracht. Die Krisenwährung Gold hatte seit dem Frühjahr von geopolitischen Spannungen, einer abkühlenden Weltkonjunktur und der wachsenden Unsicherheit an den Aktienmärkten profitiert …

    Die höchstwahrscheinlich immer wiederkehrenden und von den USA ausgelösten Handelskonflikte sowie Russlands anhaltender Krieg gegen die Ukraine inkl. der massiven Bedrohung Europas sowie Chinas zunehmende Aggressionen gegenüber Nachbarstaaten wie Taiwan, Japan, Vietnam oder den Philippinen verdeutlichen, dass geopolitische Risiken aller Voraussicht nach nicht verschwinden werden. Vielmehr bilden sie den Nährboden für eine neue Phase der globalen Unsicherheit – und damit auch für eine dauerhafte Renaissance der Edelmetalle. Auch die wachsenden Schuldenberge und Haushaltsdefizite verstärken die Attraktivität der beiden Sachwerte …

    Quelle: Artikel von Jörg Bernhard auf boerse-online.de

  • Goldpreis bricht ein – Analysten sehen die Chance des Jahrzehnts!

    Nach dem größten Goldsturz seit zehn Jahren drehen die Banken den Spieß um: JPMorgan und Goldman Sachs erwarten eine Verdopplung des Goldpreises und sehen 2028 als neues Rekordjahr.

    Goldman Sachs bleibt bei Kursziel von 4.900 US-Dollar.

    JPMorgan erwartet Verdopplung des Goldpreises in 3 Jahren.

    Sie führen den jüngsten Preisrückgang nicht auf Verkäufe von Privatanlegern zurück, sondern auf Rohstoffhändler, die Gewinne bei Gold-Futures mitgenommen haben. Diese seien seit Jahresbeginn um 56 Prozent gestiegen. „Wenn Privatanleger nicht hinter der Korrektur stehen, dann waren ihre ETF-Käufe weniger durch Dynamik, sondern durch strategische Überlegungen motiviert“, so die Strategen.

    Laut JPMorgan diente Gold in diesem Jahr nicht nur als Absicherung gegen einen schwächeren US-Dollar – der sogenannte „Debasement Trade“ – sondern zunehmend als Ersatz für langfristige Anleihen. Privatanleger hätten ihr Engagement in Gold auf 2,6 Prozent ihrer Gesamtbestände ausgeweitet. Würden sie nur einen kleinen Teil ihrer Anleiheinvestitionen umschichten, könnte dieser Anteil auf 4,6 Prozent steigen, was eine Verdopplung des Goldpreises erforderlich machen würde …

    Quelle: ariva.de

  • Crash? Welcher Crash? Goldpreis fängt sich wieder. Gold bleibt alternativlos

    Die Wirkung, die der Preisrücksetzer von nicht einmal 10 Prozent auf das Stimmungsbild hat, ist enorm. Die Euphorie ist wie weggeblasen. Die ersten wähnen den Goldpreis bereits im Crash-Modus. Und das ist gut so, ist schlechte Stimmung doch nicht selten Basis für eine neue Aufwärtsbewegung. Zuletzt war die Stimmung in Bezug auf Gold zu gut, zu euphorisch …

    Gold im Chartcheck – Alles im grünen Bereich

    Der Korrekturbedarf des Goldpreises wurde nicht zuletzt durch den immer größer werdenden Abstand des Preisniveaus von der 200-Tage-Linie deutlich. Der Rücksetzer in Richtung 4.000 US-Dollar mag auf den ersten Blick bedrohlich wirken, doch hat er den Goldpreis bislang nur an den kurzfristigen Aufwärtstrend herangeführt. Die zentrale Unterstützungszone um 3.430 US-Dollar ist noch weit entfernt und entsprechend intakt. Theoretisch könnte sich die Korrektur bis auf diesen Preisbereich ausdehnen, ohne das übergeordnet bullische Szenario ins Wanken zu bringen. Doch so weit wird es in Anbetracht der Gemengelage sehr wahrscheinlich nicht kommen. Gold bleibt alternativlos …

    Quelle: Artikel von Marcel Torney auf wallstreet-online.de

  • Goldpreis-Korrektur? Jetzt sprechen die Profis von Goldman Sachs

    Die US-Investmentbank Goldman Sachs bleibt trotz der jüngsten Rücksetzer beim Goldpreis zuversichtlich für das Edelmetall. Wie die Analysten Lina Thomas und Daan Struyven in einer Analyse mitteilten, rechnet man weiterhin mit einer anhaltend hohen Nachfrage von Zentralbanken sowie einem wachsenden Interesse institutioneller Investoren, Gold als strategische Absicherung zu nutzen.

    Seit September ist der Goldpreis bis Montag um 26 Prozent gestiegen und hat mit 4.378 US-Dollar je Feinunze ein Rekordhoch erreicht, bevor er am Dienstag um rund sechs Prozent auf 4.100 Dollar nachgegeben hat. Die Korrektur habe „vermutlich zur jüngsten Verkaufswelle beigetragen”, hieß es. Goldman Sachs geht jedoch davon aus, dass die strukturelle Nachfrage bestehen bleibt, und sieht weiterhin Aufwärtspotenzial bis zu einem Preisziel von 4.900 US-Dollar je Feinunze bis Ende 2026.

    Quelle: Artikel von Mirko Richter auf de.investing.com

  • Mit einer Anekdote erklärt Gold-Chef, was Bitcoin niemals leisten kann

    Bitcoin wird oft als „digitales Gold“ bezeichnet, denn die Kryptowährung und das Edelmetall haben ähnliche Eigenschaften. Christian Rauch, Chef von Degussa, sieht bei Gold allerdings einen wichtigen Vorteil, wie er im Gespräch mit FOCUS online sagt.

    „Bitcoin ist einfach sehr viel spekulativer, sehr viel interessanter, was kurzfristige Kursschwankungen anbelangt. Gold kauft man in der Regel, legt man hin und lässt es liegen und freut sich dann, wenn man es braucht. Aber es ergibt wenig Sinn, kurzfristig mit physischem Gold zu spekulieren.“

    Quelle: Artikel von Clemens Schömann-Finck und Lena Lackermeier auf focus.de

  • Italien protzt mit Goldvorräten

    Gold wird immer teurer, damit gewinnen auch die Vorräte der Zentralbanken an Wert. Fast 285 Milliarden Euro ist der Goldschatz Italiens mittlerweile schwer. Ein Verkauf kommt für die Notenbanker jedoch nicht infrage …

    „Selbst der Verkauf der Hälfte der Goldreserven würde das Schuldenproblem Italiens ohnehin nicht lösen“, zitiert Reuters Giacomo Chiorino von der Banca Patrimoni. Italiens Staatsschulden dürften im kommenden Jahr bei rund 3 Billionen Euro oder knapp 138 Prozent der Wirtschaftsleistung liegen. „In einer Zeit, in der die Welt neu gezeichnet wird, halten die Zentralbanken den heißesten Vermögenswert“, sagte Dekan Caselli. „Sie tun recht daran, sie nicht zu verkaufen.“

    Quelle: n-tv.de

  • Die EU will Zugriff auf Ihre Konten, Immobilien und Ihr Gold – sind Sie vorbereitet?

    Die Schuldenkrise in Europa spitzt sich dramatisch zu. Immer mehr EU-Mitgliedsstaaten stehen finanziell mit dem Rücken zur Wand – und Brüssel bereitet längst den Zugriff auf privates Vermögen vor. Konten, Immobilien, Edelmetalle: Ihr Eigentum ist nicht mehr tabu, sondern wird als letzter Hebel zur Rettung betrachtet.

    Das sogenannte EU-Vermögensregister ist kein vages Gerücht, sondern ein konkret vorbereitetes Projekt mit weitreichenden Folgen. Wer sich jetzt nicht informiert, riskiert in wenigen Monaten vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden.

    Quelle: Report vom Redaktionsteam des Investor Verlags und Dimitri Speck auf boersenwissen-aktuell.de

  • Gold auf 8.900 US-Dollar bis 2030? – Die nächsten großen Schritte für Anleger

    „Wir sind im Bullmarkt, aber noch nicht in einer Bubble“, betont Stöferle, der die explosive Goldpreissteigerung seit Jahresbeginn mit nahezu 50 Prozent Zuwachs als deutlichen Hinweis auf das wachsende Interesse von westlichen Investoren sieht. Doch trotz der massiven Kursgewinne und der zunehmenden medialen Aufmerksamkeit, glaubt Stöferle, dass die fundamentalen Treiber des Marktes weiterhin ungebrochen sind.

    Besonders die Nachfrage aus den Schwellenländern und die zunehmende geopolitische Bedeutung von Gold als Absicherung gegen den US-Dollar sind starke Indikatoren für die weiterhin positive Entwicklung.

    Quelle: wallstreet-online.de

  • Investmentbank sieht Gold bis Frühling bei 6.000 USD

    Sollte sich die historische Goldhausse wiederholen, könnte der Goldpreis bis zum kommenden Frühjahr auf 6.000 US-Dollar steigen. Treiber wären laut BofA massive Staatsverschuldung, geldpolitische Verwässerung und ein wachsender „Flucht-in-Sachwerte“-Trend.

    BofA (Bank of America/Merrill Lynch) argumentiert, dass in früheren großen Gold-Haussephasen der Preis im Schnitt um ca. 300% über einen Zeitraum von 43 Monaten gestiegen sei. Aufgrund dessen sei damit zu rechnen, dass Gold bis zum nächsten Frühling auf rund 6.000 USD pro Unze steigen könne.

    Der zugrundeliegende Gedanke ist der „Debasement Trade“ (=Goldkauf als Hedge gegen Währungsabwertung, Inflation, Geldverwässerung durch expansive Politik).

    Quelle: Artikel von Harald Weygand auf stock3.com

  • Autor von „Rich Dad Poor Dad“Robert Kiyosaki: “Ich habe es euch gesagt, der größte Crash der Weltgeschichte wird passieren”

    Der umstrittene Bestsellerautor erneuert seine Warnung vor einem Kollaps des Aktienmarkts und empfiehlt unter anderem Kryptowährungen zur Absicherung.

    Der umstrittene Crash-Prophet Robert Kiyosaki hat sich nach den letzten Turbulenzen auf dem Aktien- und Krypto-Markt auf X geäußert: “Ich habe es euch gesagt, der größte Crash der Weltgeschichte wird passieren.”

    Weiter sagt er: “Dieser Crash wird dieses Jahr stattfinden. Die Pensionen der Baby-Boomer werden vernichtet werden. Viele Boomer werden obdachlos sein oder im Keller ihrer Kinder leben. Traurig.” …

    Quelle: Artikel von Johannes Dexl auf btc-echo.de

  • Goldman Sachs: Jetzt knallt der Goldpreis Richtung 5000 Dollar

    Der US-Bankriese geht nun davon aus, dass der Preis des Edelmetalls bis Dezember 2026 auf 4.900 US-Dollar je Feinunze steigen wird – nach zuvor erwarteten 4.300 US-Dollar.

    Der deutliche Sprung der Prognose beruht auf stärkeren Kapitalzuflüssen institutioneller Investoren in börsengehandelte Goldfonds (ETFs), als ursprünglich modelliert …

    Zudem rechnet das Analystenteam mit einer anhaltend hohen Goldkauf-Aktivität der Zentralbanken, die 2026 sogar noch zunehmen dürfte.

    Laut Goldman werden die Zentralbanken im Durchschnitt 80 Tonnen Gold in diesem Jahr und 70 Tonnen im Jahr 2026 erwerben, um ihre Reserven stärker in Richtung Gold umzuschichten …

    Der Goldpreis ist seit Jahresbeginn um mehr als 55 Prozent gestiegen und hat am Dienstag erstmals die Marke von 4.000 US-Dollar je Feinunze überschritten.

    Quelle: Artikel von Krischan Orth auf wallstreet-online.de

  • Goldpreis auf Rekordhoch: Warum Gold immer teurer wird

    Seit Langem steigt der Preis von Gold. Was sind die Gründe dafür – und welche Risiken birgt Gold als Anlageform?

    Was sind die Gründe für das jüngste Rekordhoch beim Goldpreis?
    Der jüngste Anstieg beim Goldpreis wurde von Fachleuten auf aktuelle politische Krisen zurückgeführt – vor allem auf den teilweisen „Shutdown“ des Haushalts der US-Regierung und die enorme Staatsverschuldung in den USA. So fehlten durch die Schließung von US-Behörden etwa wichtige Konjunkturdaten. Aber auch die Rücktritte der Premierminister in Frankreich und Japan haben nach Ansicht von Analysten für akute Verunsicherung gesorgt.

    Viele Anlegerinnen und Anleger reagieren aus Sorge um die finanzielle Stabilität der Staaten auf solche Entwicklungen. Sie suchen nach Sicherheit vor wirtschaftlichen und geopolitischen Risiken, schichten ihr Kapital in als sicher geltende Anlagen um. Und das ist für viele: Gold.

    Quelle: Artikel von Michael Wegmer und Hanna Spanhel auf swr.de

  • Blick in den Tresor: Notenbanken stocken auf: Welche Länder das meiste Gold horten

    Gold ist so teuer wie nie. Die Käufe der Notenbanken haben mit zu dem Anstieg beigetragen.

    Seit Ende 2024 verteuerte sich das Edelmetall bereits um rund 53 Prozent und steuert auf den höchsten Anstieg in einem Jahr seit 1979 zu. Gold gilt bei vielen Investoren als sicherer Hafen in politisch unsicheren Zeiten sowie bei einer hohen Verschuldung von Staaten. Für den Goldpreis ist es bereits die zweite Tausender-Marke im laufenden Jahr – im März war er auf über 3000 Dollar gestiegen.



    Starke Nachfrage der Notenbanken


    Allerdings treiben auch die Nachfrage der Notenbanken den Goldpreis. Vor gut drei Jahren zogen die Käufe kräftig an. Sie belaufen sich seitdem auf knapp 1000 Tonnen jährlich. Die Konfiszierung der Währungsreserven der russischen Notenbank mit Beginn des Ukraine-Kriegs zeigte vielen Ländern ihre Verwundbarkeit. Seitdem bauen sie ihre Dollarreserven ab. Aber auch der drohende Wertverlust der US-Währung bewegt viele Notenbanken dazu, verstärkt auf Gold zu setzen.

    Vor allem China kauft verstärkt Gold. In den Jahren 2022 bis 2024 wuchsen die Bestände um rund 270 Tonnen. Inzwischen rangiert China mit knapp 2300 Tonnen auf Platz sechs der Liste der Länder mit den größten Goldreserven.

    Quelle: Artikel von Clemens Schömann-Finck auf focus.de

  • Noch ist die Inflation nicht gebannt: Goldkauf durch die SWM AG in Vaduz schafft bleibende Werte

    Obwohl die Inflationsraten in Deutschland und anderen Industrienationen leicht gesunken und weitgehend im Zielbereich liegen, spürt man die Verteuerung immer noch deutlich im Alltag. So gesehen ist die Gefahr eines schleichenden Kaufkraftverlustes noch lange nicht gebannt. Eine bewährte Möglichkeit dagegen zu steuern, besteht darin, gezielt Edelmetalle zu kaufen …

    Edelmetall als „Schutzschild“ gegen Inflation und Unsicherheit

    Denn unter bestimmten Kriterien lassen sich Edelmetalle mehrwertsteuerfrei erwerben, was Käufern eine Ersparnis von 19 Prozent ermöglicht – ein Betrag, der entweder gespart oder direkt in den zusätzlichen Edelmetallbesitz fließen kann. Darüber hinaus ist der physische Besitz von Edelmetallen von der Abgeltungssteuer befreit und nach einer Haltefrist von zwölf Monaten einkommensteuerfrei …

    Quelle: forbes.at

  • Finanzwelt am Kippen: Indiens Goldbesitz stellt Zentralbanken in den Schatten

    Die Inder greifen beim Edelmetallkauf gerade tief ins Regal. Der Grund ist simpel.

    Indische Haushalte horten nach Schätzungen von The Indian Express und UBS rund 25.000 Tonnen Gold. Das sind umgerechnet fast 3 Billionen US-Dollar. Das entspricht rund 75 Prozent des Bruttoinlandsprodukts des Landes.

    Was passiert, wenn dieser gigantische Schatz angezapft wird? Schon jetzt sorgt die Wertsteigerung des Goldes für spürbar mehr Kaufkraft. Allein in den letzten drei Jahren hat sich der Goldpreis in indischen Rupien um 143 Prozent verteuert.

    Im Westen herrscht dagegen Stagnation. Bargeld wird verdrängt, Gold oft nur als Altlast verkauft. Indien und die BRICS-Staaten setzen dagegen auf Edelmetalle und bauen ihre Position als globaler Gegenspieler zur westlichen Finanzwelt aus. Mit einer Bevölkerung, die Gold nicht nur als Investment, sondern als Teil der Kultur versteht, könnte Indien bald zur neuen Wirtschaftslokomotive aufsteigen.

    Quelle: wallstreet-online.de

  • Die Zins-Schuldenspirale der USA und die zwangsläufigen Folgen

    Jahr für Jahr steigen die US-Zinszahlungen, und jedes Jahr fließt ein größerer Anteil der Steuereinnahmen an Gläubiger – ohne dass die Bevölkerung davon profitiert. Die diesjährigen Zinsausgaben von ungefähr 1,1 Billionen Dollar machen mehr als die Hälfte des 2025er-Defizits aus …

    Mehr Schulden führen zu höheren Zinskosten. Höhere Zinskosten führen zu noch mehr Schulden. Das ist der Kern der Zins-Schuldenspirale …

    „Eine so hohe Verschuldung bei steigenden Zinsen ist ein Brandbeschleuniger für wirtschaftliche Instabilität. Das ist der Stoff, aus dem Staatsfinanzkrisen gemacht sind.“ …

    Und damit zeichnet sich auch ab, wohin das Fiatgeldsystem, sowohl in den USA als auch in anderen Volkswirtschaften der Welt, treibt: letztlich in ein Szenario
    der Hochinflation oder gar in ein Szenario einer Hyperinflation, und zwischenzeitlich ist und bleibt es bereits inflationär.

    So gesehen gibt es gute Gründe für jeden Investor, in der Geldentwertung eine der zentralen Gefahren für die Ersparnisse der kommenden Jahre zu erblicken. Edelmetalle bieten einen guten Schutz.

    Quelle: swm-ag.li

  • Trump-Sorgen verteuern Edelmetall: Chinas Flucht ins Gold wird jetzt für deutsche Ehepaare zum Problem

    Gold entwickelt sich zur Top-Anlage: Wer das Edelmetall vor drei Jahren gekauft hat, hat damit mehr verdient als mit fast allen Aktien. Der Preisanstieg dürfte sich fortsetzen, sagen Experten.

    „In den vergangenen Jahren haben die Notenbanken insgesamt weltweit jährlich rund 1000 Tonnen Gold erworben“, sagt Benjamin Summa, Sprecher des ebenfalls in München ansässigen Handelshauses Pro Aurum. „Ein erheblicher Teil davon entfiel wohl auf China.“ Neben den Zentralbank-Käufen spielen nach Summas Einschätzung eine Rolle: geopolitische Spannungen, die expansive Geldpolitik vieler Notenbanken und Inflationsängste.

    China kauft mutmaßlich mehr als eingestanden

    Das Motiv: Unabhängigkeit vom Dollar
    Es ist kein Geheimnis, dass Chinas Kommunistische Partei die Dominanz der USA lieber heute als morgen beendet sähe. Zum Status einer Weltmacht gehören die entsprechenden Goldreserven. Doch ist China keineswegs das einzige Land, das Gold kauft. „Diese Staaten wollen sich unabhängiger vom US-Dollar machen und setzen daher vermehrt auf physisches Gold“, sagt Summa.

    Dazu zählen beispielsweise Indien, die Vereinigten Arabischen Emirate oder Katar. In diesem Jahr am aktivsten ist jedoch nicht China, sondern Polen, das laut WGC in diesem Jahr mit bislang über 48 Tonnen an der Spitze steht. Nach offiziellen Zahlen war lange Russland größter Goldabnehmer, das seine Käufe seit 2020 aber wieder eingeschränkt hat.

    Bundesrepublik besitzt zweitgrößten Goldschatz der Welt …

    Quelle: focus.de







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