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Goldbarren als Vermögenssicherung


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  • Gold auf 6.300 Dollar? JP Morgan macht eine klare Ansage

    Der Goldpreis hat sich seit Ende 2023 mehr als verdoppelt und bricht Rekord um Rekord. Die Analysten von JP Morgan sind aber überzeugt: Das Beste kommt noch.

    Gold glänzt wie selten zuvor. Seit Jahren befindet sich das Edelmetall in einer gigantischen Rally und legte 2025 sogar um 65 Prozent zu – das stärkste Jahresergebnis seit 1979. Auch 2026 setzt es seinen Höhenflug fort – wenn auch mit einigen Dellen. Für die Strategen der amerikanischen Großbank JP Morgan ist die Frage nicht ob, sondern wie weit der Preis noch steigen kann. Ihre Prognose: Der Preis könnte auf zwischen 6.000 und 6.300 Dollar je Unze steigen.

    Goldpreis: Rückenwind aus mehreren Richtungen
    Doch was treibt den Goldpreis derzeit an? JP Morgan sieht ein Zusammenspiel mehrerer struktureller Kräfte:

    1. Ein schwacher Dollar: Da Gold in US-Dollar notiert wird, profitiert das Edelmetall von einer Schwäche der amerikanischen Währung. Der Dollar hat nach einem Jahr signifikanter Verluste zwar begonnen, sich zu stabilisieren – bleibt aber unter Druck. Anhaltende Zweifel an der Unabhängigkeit der US-Notenbank Federal Reserve und wachsende Bedenken über die fiskalische Lage der Vereinigten Staaten bremsen eine nachhaltige Erholung des Greenbacks.
    2. Kaufrausch der Zentralbanken: Der vielleicht bedeutendste neue Treiber: Zentralbanken weltweit kaufen Gold in einem historisch beispiellosen Tempo. 2022 erwarben sie netto 1.082 Tonnen – mehr als doppelt so viel wie im Zehnjahresschnitt davor. Dieses hohe Tempo hielt auch 2023 und 2024 an. Hauptmotiv ist Diversifikation weg vom US-Dollar, besonders bei Schwellenländern, die ihre Reserven weniger anfällig für potenzielle Sanktionen machen wollen. Laut einer Umfrage des World Gold Council planen 43 Prozent der befragten Zentralbanken, ihre Goldreserven im kommenden Jahr weiter zu erhöhen.
    3. Zuflüsse von Privatanlegern: Gold-ETFs erlebten ab Mitte 2024 einen deutlichen Zulauf. Der Hintergrund: Als die Fed begann, die Zinsen zu senken, wurden Geldmarktfonds und Tagesgeld weniger attraktiv – und Gold profitierte. Die bekannten ETF-Bestände stiegen von rund 82 Milliarden US-Dollar Mitte 2024 auf über 98 Milliarden Dollar Ende 2025.

    Obwohl die Fed die Zinsen in einem historisch rasanten Tempo anhob und die Realrenditen auf den höchsten Stand seit der Finanzkrise 2008 trieb, blieb Gold bemerkenswert stabil und zog danach sogar kräftig an.

    JP Morgan erklärt diese Entkopplung mit dem veränderten Nachfrageverhalten der Zentralbanken. Die Bank rechnet damit, dass sich die inverse Korrelation langfristig wieder normalisiert – Gold aber weiterhin asymmetrisch reagiert: Es steigt stärker, wenn Zinsen fallen, als es fällt, wenn Zinsen steigen …

    Prognosen: Was andere Banken zu Gold sagen
    JP Morgan ist mit seinem Optimismus nicht allein – wenngleich die Kursziele der Häuser teils erheblich auseinandergehen.

    Stratege Michael Hsueh von der Deutschen Bank stuft den Goldmarkt ebenfalls als außergewöhnlich stark ein. Seit August 2024 befinde sich der Preis in einer Phase, die er als „explosiv“ bezeichnet – und dieser Zustand halte an. Sein Kursziel für Ende 2026: 4.600 US-Dollar je Unze.

    Auch Strategen von Wells Fargo sehen das Edelmetall zunehmend als attraktiven Portfoliobaustein. Das US-Haus betont vor allem die Diversifikationseigenschaften des Edelmetalls in einem Umfeld erhöhter geopolitischer Unsicherheit und nachlassender Attraktivität von Geldmarktprodukten. Das Institut erhöhte seine Prognose für Ende 2026 erst und passte dann diese im Rahmen seines Mid-Year Outlooks zuletzt auf eine Spanne von 5.300 bis 5.500 US-Dollar an.

    Trotz unterschiedlicher Kursziele sind sich die Analysehäuser aber einig: Die anhaltende Schwäche des US-Dollars, strukturell erhöhte Zentralbanknachfrage aus Schwellenländern sowie die Suche nach Alternativen zu Geldmarktanlagen sind die dominierenden Treiber. Geopolitische Risiken – von den US-Defiziten bis zu Handelskonflikten – verstärken dieses Bild …

    Quelle: Artikel von Lisa Mayerhofer auf boerse-online.de

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  • Weniger Filialen und Fusionen: Was das Bankensterben für Kunden und Mittelstand heißt

    Wenn die Hausbank schließt, werden Wege für Kundinnen und Kunden oft länger. Und für den Mittelstand kann das Investitionen erschweren…

    Für viele Menschen auf dem Land verändert es den Alltag, wenn die kleine Bankfiliale von nebenan schließt. Manche Geldhäuser werden kreativ, um Wege zu verkürzen und den Service möglichst zu erhalten. Doch die Folgen reichen weit über längere Wege hinaus: Auch die Finanzierung von Unternehmen und damit die wirtschaftliche Entwicklung ganzer Regionen können betroffen sein …

    Was Filialschließungen für Unternehmen bedeuten
    Auch in Hohne in Niedersachsen ist die letzte Bankfiliale weg. Wer Bargeld braucht, bekommt es im Supermarkt an der Kasse. Für viele im Ort klingt das nach einer Notlösung. Inge Häveker fährt mit dem Bus nach Lachendorf, um Geld zu holen und Kontoauszüge zu ziehen. Die Rückfahrt wird zum Problem: Der nächste Bus kommt erst eineinhalb Stunden später…

    Sie sagt, sie fühle sich als kleine Unternehmerin von der Sparkasse allein gelassen …

    Viele Filialen verschwinden
    Seit 1970 ist die Zahl der Sparkassen um fast 60 Prozent gesunken, die Zahl ihrer Filialen hat sich ungefähr halbiert. Noch drastischer ist der Rückgang bei den Genossenschaftsbanken: Von den Instituten sind mehr als 90 Prozent verschwunden. Auch die Privaten ziehen sich stark aus der Fläche zurück. In den vergangenen zwei Jahrzehnten haben sie rund zwei Drittel ihrer Standorte abgebaut …

    Negative Folgen für Kreditvergaben
    Für kleine und mittlere Unternehmen kann der Rückzug schwerer wiegen. Kaserer sagt im Interview mit dem ARD-Wirtschaftsmagazin Plusminus, Kreditvergabe sei immer auch Risikoeinschätzung. Eine Bank vor Ort kenne ein Unternehmen besser. Dadurch falle die Kreditentscheidung leichter.
    Wenn Banken verschwinden, könne deshalb die eine oder andere Investition ausfallen. Für den regionalen Mittelstand sei das eine schlechte Nachricht …

    Quelle: Artikel von Johannes Lenz, BR auf tagesschau.de

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  • Volkswagens Entwicklungstochter IAV streicht 2000 Jobs in Deutschland

    Volkswagens Entwicklungstochter IAV wird bis Ende 2027 2000 Stellen streichen. Darauf haben sich der Vorstand, der Betriebsrat und die IG Metall verständigt. Durch sozialverträglichen Jobabbau soll die Zahl der IAV-Beschäftigten auf knapp 3000 reduziert werden.

    Das Unternehmen hält an seinem angekündigten Stellenabbau fest und will die Belegschaft bis Ende 2027 von aktuell rund 5000 Mitarbeitern auf 2970 Beschäftigte reduzieren …

    Mehr als jeder zweite Arbeitsplatz betroffen

    Mit der Zielgröße von 2970 Beschäftigten bis Ende 2027 sollen mehr als 40 Prozent der heutigen Arbeitsplätze bei IAV entfallen. Rechnet man das bereits zuvor beschlossene und 2024 umgesetzte Abbauprogramm von 600 Arbeitsplätzen hinzu, ist sogar mehr als jeder zweite Arbeitsplatz betroffen …

    In einer ersten Sanierungsrunde 2024 und 2025 hatte die Gesellschaft bereits 1200 Jobs gestrichen. IAV kämpft in einem Markt, der von Kampfpreisen geprägt ist. Viele Wettbewerber haben deutlich niedrigere Kostenstrukturen, weil sie aus Asien kommen oder stärker aus Ländern wie Indien heraus arbeiten …

    Quelle: Artikel auf manager-magazin.de

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  • KI-Skeptiker Michael Burry: Big-Short-Investor warnt vor baldigem Börsencrash

    Besser als erwartet ausgefallene Konzernbilanzen und aufgeflammte Hoffnungen auf eine Öffnung der Straße von Hormus haben die US-Indizes auf neue Rekordhöhen gehoben. Big-Short-Investor Michael Burry warnt derweil vor einem Börsencrash.

    Am 19. Oktober 1987 kam es zum ersten Börsencrash nach dem Zweiten Weltkrieg. An dem als Schwarzer Montag in die Geschichte eingegangenen Tag brach der Dow Jones um 22,6 Prozent ein. Zuvor hatte sich der Index, der die 30 größten US-Unternehmen vereint, innerhalb von zwei Jahren fast verdoppelt.

    Michael Burry: Short-Wetten gegen Börsen-Hype
    Einen ähnlichen Kursrutsch erwartet jetzt offenbar der als Big-Short-Investor bekannte Michael Burry angesichts der neuen Höchststände an den US-Börsen …

    KI: Hyperscaler treiben Börsen-Boom
    Ein beachtlicher Teil der Zugewinne ist auf die Investor:innen-Begeisterung über die sprudelnden Einnahmen der sogenannten Hyperscaler wie Amazon (AWS), Microsoft (Azure) oder Alphabet (Google Cloud Platform) zurückzuführen. Als Hyperscaler werden Anbieter von Cloud-Diensten mit einer großen Anzahl an Servern und Rechenzentren bezeichnet – das Rückgrat des aktuellen KI-Hypes …

    Die gute Stimmung könnte allerdings getrübt werden, wenn sich die enormen Investitionen in die KI-Infrastruktur nicht in dem erhofften Ausmaß auszahlen.

    Kommt ein Börsencrash? Burry meint, ja
    Genau dies befürchtet Big-Short-Investor Burry, der schon länger auf einen Einbruch der KI-Aktien setzt. So hält er Short-Positionen bei Nvidia, Palantir oder Tesla sowie weiteren Unternehmen aus dem KI-Sektor. Alle diese Wetten, außer jene auf einen Kursverfall bei Nvidia, sollen laut Burry derzeit für ihn profitabel sein.

    Insbesondere ein Dorn im Auge ist Burry laut CNBC die Finanzierung des milliardenschweren Ausbaus der IT-Infrastruktur. Zuletzt hatte etwa ein möglicher Deal für Aufmerksamkeit gesorgt, in dessen Rahmen Nvidia OpenAI eine Bürgschaft in der Höhe von 250 Milliarden Dollar ausstellen würde, damit Softbank an günstigere Kredite für ein Mega-Rechenzentrum kommen könnte …

    Quelle: Artikel von Jörn Brien auf t3n.de

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  • Verbraucherzentrale mahnt: Neues Altersvorsorgedepot kann zur Kostenfalle werden

    Ab 2027 kommt das Altersvorsorgedepot. Die Förderung klingt attraktiv. Entscheidend ist aber, wie teuer das Produkt am Ende wirklich ist. Die Verbraucherzentrale rät zur Vorsicht.

    Ab Januar 2027 soll die private Altersvorsorge in Deutschland einfacher und aktiennäher werden. Bundestag und Bundesrat haben die Reform beschlossen. Bestehende Riester-Verträge können weiterlaufen oder später in das neue System übertragen werden. Kernstück ist ein staatlich organisiertes Altersvorsorgedepot, das breit gestreut in Aktien- und Rentenfonds investieren soll.

    Der Nutzen liegt auf der Hand: Wer über Jahrzehnte fürs Alter spart, kann stärker vom Kapitalmarkt profitieren als mit vielen klassischen Riester-Produkten. Doch genau hier setzt die Warnung der Verbraucherzentrale NRW an. Sie mahnt, neue Angebote nicht vorschnell abzuschließen und vor allem Kosten, Garantien und Vertragsbedingungen kritisch zu prüfen …

    Die Verbraucherzentrale rechnet vor: Bei 40 Jahren Laufzeit und sechs Prozent Bruttorendite kann selbst eine jährliche Effektivkostenquote von einem Prozent rund ein Drittel der Kapitalmarkterträge aufzehren. Der Grund ist der umgekehrte Zinseszinseffekt: Was heute als Gebühr abgeht, kann künftig keine Rendite mehr bringen …

    Entscheidend ist nicht nur die Fondsgebühr, sondern die gesamte Renditeminderung durch Depot-, Verwaltungs-, Vertriebs- und Produktkosten …

    Quelle: Artikel von Thomas Sabin auf focus.de

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  • Aus dem Hörsaal zum Arbeitsamt: Uni-Absolventen werden zu Opfern der neuen KI-Welt

    Ein Uni-Studium schützt nicht mehr vor Arbeitslosigkeit. Die Arbeitslosenquote von Akademikern ist fast um die Hälfte gestiegen. Ein wichtiger Grund: Künstliche Intelligenz.

    Die Zahl der unter 30-Jährigen, die trotz Uni-Abschluss arbeitslos sind, hat sich von 2022 bis 2025 mehr als verdoppelt. Das berichtet die DZ Bank in einer Studie. Der Stellenrückgang lasse sich einerseits durch die wirtschaftliche Lage erklären, heißt es in der Analyse. Andererseits seien die Unternehmen durch KI vorsichtiger, welche Stellen sie besetzen, wie die Autoren schreiben. Denn die KI könne mittlerweile viele Aufgaben übernehmen, die bislang typischerweise Einstiegspositionen nach dem Studium vorbehalten waren …

    „Dies trägt dazu bei, dass weniger Einstiegspositionen ausgeschrieben werden und mehr Studentinnen und Studenten nach dem Abschluss zunächst keinen Arbeitsplatz finden.“ Die Karriereleiter verliere erste Sprossen …

    Quelle: Artikel von Clemens Schömann-Finck auf focus.de

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  • Rente reicht nur in vier EU-Ländern für die Ausgaben im Alter

    Berlin – Für viele Deutsche ist es ein Albtraum: Die staatliche Rente, auf die man sich jahrelang verlassen hat, reicht am Ende nicht aus.

    Laut einer Analyse des unabhängigen Research-Centers DataPulse droht dieses Szenario in 26 von 30 EU-Ländern. Die Analyse vergleicht die staatliche Altersrente mit den durchschnittlichen Lebenshaltungskosten älterer Menschen in jedem Land und kommt zu einem ernüchternden Ergebnis …

    Rente reicht in nur wenigen EU-Ländern für durchschnittliche Altersausgaben

    Und wie sieht es in Deutschland aus? Die Analyse zeigt, dass die durchschnittlichen Ausgaben bei 28.700 Euro liegen, während die durchschnittliche Rente nur 19.100 Euro beträgt. Das ergibt ein Defizit von 33 Prozent. Damit liegt Deutschland auf dem siebtletzten Platz, hinter Zypern und der Slowakei …

    Quelle: Artikel von Richard Strobl auf merkur.de

  • Chef der mächtigsten Bank der Welt rät von breiten Aktienkäufen ab

    JP Morgan-CEO Jamie Dimon würde sein privates Geld aktuell weder in Aktien der S&P 500 noch in US-Staatsanleihen stecken.

    New York – Wenn Jamie Dimon über die Finanzmärkte spricht, hört die Wall Street hin. Der Vorstandschef von JPMorgan Chase führt nicht nur die größte Bank der Vereinigten Staaten, sondern gilt seit Jahren als einer der einflussreichsten Banker weltweit. Umso bemerkenswerter sind seine jüngsten Aussagen.

    Denn während der S&P 500 von Rekord zu Rekord eilt und Anleger ungebrochen auf den KI-Boom setzen, würde Dimon ausgerechnet jetzt weder den breiten US-Aktienmarkt noch langfristige US-Staatsanleihen kaufen.

    Im Gespräch mit CNBC machte der JPMorgan-Chef deutlich, dass die Finanzmärkte seiner Ansicht nach eine ganze Reihe gravierender Risiken unterschätzen. „Ich glaube, diese Risiken sind wahrscheinlich größer, als andere Leute denken“, sagte Dimon.

    Gemeint sind vor allem die geopolitischen Spannungen rund um die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten, der zunehmende Konflikt zwischen den USA und China sowie die weltweit steigenden Verteidigungsausgaben. Hinzu kommen die immer weiter wachsenden Haushaltsdefizite vieler Staaten – allen voran der USA.

    Staatsverschuldung bereitet Dimon große Sorgen

    Gerade diese Staatsverschuldung bereitet dem Banker Sorgen. Jahrelang konnten Regierungen ihre Defizite dank niedriger Zinsen vergleichsweise problemlos finanzieren. Doch diese Zeit könnte vorbei sein. Dimon rechnet damit, dass Investoren künftig höhere Renditen verlangen werden, um den amerikanischen Staat weiterhin zu finanzieren. „Ich gehe davon aus, dass dies zu einem Problem werden wird“, sagte er.

    Das hat direkte Folgen für den Anleihemarkt. Auf die Frage, ob er aktuell langfristige US-Staatsanleihen kaufen würde, antwortete Dimon ohne Zögern: „Persönlich nein.“ Selbst wenn die Inflation wieder auf das Zwei-Prozent-Ziel der US-Notenbank zurückfallen sollte, hält er Renditen zehnjähriger Staatsanleihen von vier bis viereinhalb Prozent für angemessen …

    Mindestens ebenso zurückhaltend äußerte sich der JPMorgan-Chef zum Aktienmarkt. Zwar schließt Dimon Investitionen grundsätzlich nicht aus. Einzelne Unternehmen könnten durchaus attraktive Chancen bieten. Den breiten Markt würde er bei den aktuellen Bewertungen allerdings meiden. Gleichzeitig bestätigte er, zuletzt keine Aktien gekauft zu haben …

    Besonders skeptisch blickt Dimon dabei auf den aktuellen KI-Boom. Zwar zweifelt er nicht grundsätzlich an der wirtschaftlichen Bedeutung Künstlicher Intelligenz. Die Erwartungen vieler Anleger hält er jedoch für überzogen. „Wird es sich so auszahlen, wie man es sich erhofft, und auch im erwarteten Zeitrahmen? Definitiv nicht“, sagte der Banker …

    Mit seiner vorsichtigen Haltung steht der JPMorgan-Chef inzwischen nicht mehr allein da. Zuletzt hatte bereits Warren Buffett den spekulativen Charakter vieler Marktbewegungen kritisiert und erklärt, der Aktienmarkt gleiche zunehmend einem Glücksspiel. Auch Michael Burry, der mit seiner Wette gegen den US-Immobilienmarkt weltbekannt wurde, warnt seit Monaten vor Überbewertungen in einzelnen Marktsegmenten …

    Gleichzeitig könnten geopolitische Konflikte, dauerhaft hohe Staatsdefizite oder eine unerwartet hartnäckige Inflation das Bild schnell verändern …

    Quelle: Artikel von Oliver Götz auf merkur.de

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  • Europäer können über Design neuer Euro-Banknoten abstimmen

    Die Europäische Zentralbank hat zehn mögliche Designs für die kommende Serie der Euro-Banknoten vorgestellt – und alle Europäer können online abstimmen.

    Welche Motive kommen künftig auf die Euro-Geldscheine? Die Europäische Zentralbank (EZB) hat am Donnerstag in Frankfurt zehn Entwürfe vorgestellt. Die EZB präsentierte dabei je fünf Gestaltungsvorschläge zu den beiden Themen „Flüsse und Vögel“ und „Europäische Kultur“.

    Bis zum 21. September können sich Europäerinnen und Europäer an einer Online-Umfrage (externer Link) beteiligen. Wahrscheinlich Ende 2026 wird der EZB-Rat einen Vorschlag auswählen …

    Quelle: Artikel auf br.de

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  • Cyberangriff auf Rumänien: Hacker löscht Grundbuchdatenbank eines ganzen Landes

    Ein Cyberangriff hat Rumäniens Katasterbehörde erwischt. Der Angreifer hat jede Menge Daten abgegriffen und die gesamte Grundbuchdatenbank gelöscht.

    Die rumänische Katasterbehörde ist Ziel eines Cyberangriffs geworden, bei dem offenbar die gesamte Grundbuchdatenbank Rumäniens gelöscht wurde …

    Ziel des Angriffs war Rumäniens Nationale Agentur für Grundkataster und Immobilienverlautbarung ANCPI (Agenția Națională de Cadastru și Publicitate Imobiliară). Bekannt wurde der Vorfall den Angaben zufolge am 14. Juli, als der Angreifer nach einem gescheiterten Erpressungsversuch begann, Daten zu löschen …

    Daten stehen zum Verkauf

    Laut Recorded Future News sollen bei dem Angriff auch bekannte Sicherheitslücken ausgenutzt worden sein, vor denen Behörden kurz zuvor gewarnt hatten. Der ByteToBreach genannte Angreifer soll in Algerien ansässig sein und versucht wohl seit einigen Tagen, abgegriffene Daten der ANCPI in einem Hackerforum zu verkaufen, darunter Zugangsdaten von Mitarbeitern, interne Dokumente und Quellcodes sowie Details über das IT-Netzwerk der Behörde …

    Der Cyberangriff soll auch die E-Mail-Systeme der ANCPI sowie von Notaren, Rechtsanwälten, Katasterfachleuten und ANCPI-Mitarbeitern genutzte Onlinedienste lahmgelegt haben. Die rumänische Behörde soll dadurch aktuell nicht in der Lage sein, Immobilientransaktionen zu bearbeiten oder Bürgern Eigentumsnachweise oder Grundbuchauszüge auszustellen …

    Quelle: Artikel von Marc Stöckel auf golem.de

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  • Bis zu 40.000 Jobs: Bayerns Industrie droht ein massiver Stellenverlust

    Industrie: Die Beschäftigtenzahl könnte bis Ende 2026 auf 825.000 sinken. Zwei Verbände und amtliche Produktionsdaten stützen die Prognose unabhängig voneinander.

    In der bayerischen Metall- und Elektroindustrie könnten 2025 und 2026 zusammen bis zu 40.000 Stellen wegfallen. Die Arbeitgeberverbände bayme und vbm beziffern den Abbau für 2025 auf bereits vollzogene 20.000 Jobs; für 2026 rechnen sie mit einem Verlust in ähnlicher Größenordnung. Nach derzeitigem Stand könnte die Zahl der Beschäftigten in der Branche bis Ende 2026 auf 825.000 sinken – Ende 2023 waren es noch über 870.000.

    „Die wirtschaftliche Lage in der bayerischen M+E-Branche bleibt schlecht“, sagte Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

    Unabhängig davon kommt der Bayerische Industrie- und Handelskammertag (BIHK) in einer eigenen Firmenumfrage zu einem ähnlichen Befund. Demnach wollen branchenübergreifend 24 Prozent der Betriebe Personal abbauen, nur 11 Prozent planen Neueinstellungen. In der Industrie ist es laut BIHK sogar jedes dritte Unternehmen. BIHK-Hauptgeschäftsführer Manfred Gößl: „Der bayerische Arbeitsmarkt wirkt robuster, als er tatsächlich ist.“

    Quelle: Artikel auf t-online.de

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  • Kosten senken, Vermögen vor Inflation schützen: Lösungen für unsichere Zeiten

    Ursachen steigender Kosten: Energiekosten und unrentable Versicherungen

    Inflation, Unsicherheiten am Arbeitsmarkt und eine immer größer werdende Rentenlücke stellen Privatpersonen und Unternehmen in Deutschland vor wachsende Herausforderungen.

    Viele Unternehmen und Privatpersonen kämpfen bereits seit Jahren mit stetig wachsenden Kosten. Neben Energiekosten, die im internationalen Vergleich in Deutschland besonders hoch ausfallen, führen auch Versicherungsverträge, etwa Lebensversicherungen, betriebliche Altersvorsorge, Riester- oder Rentenversicherungen – häufig zu einer Belastung, statt Mehrwert zu schaffen. Hinter dem Versprechen der Altersvorsorge stecken oftmals hohe Gebühren, eine schwache Rendite und steuerliche Nachteile. Die Folge: Die Ablaufleistung oder der Rückkaufswert einer Lebensversicherung oder Rentenversicherung bleibt häufig deutlich unter den eigenen Einzahlungen, sodass von einem lohnenden Investment nicht die Rede sein kann …

    Strategien gegen Inflation, Staatsverschuldung und Währungsrisiken

    Die Entwicklung von Inflation und das Wachstum der Staatsverschuldung, sowohl in Deutschland als auch global, bedrohen langfristig die Kaufkraft privater und betrieblicher Ersparnisse. Das klassische Sparen auf Bankkonten wird durch die anhaltende negative Realzinsphase erschwert, während Themen wie Abgeltungssteuer, Vermögenssteuer und Kapitalertragssteuer an Gewicht gewinnen. Gleichzeitig zeigt sich, dass das Vertrauen in das FIAT-Geldsystem abnimmt und die Sorge vor einer möglichen Währungsreform wächst. In dieser Lage ist es umso wichtiger, rechtzeitig alternative Wege der Vermögenssicherung zu identifizieren …

    Edelmetalle als Fundament der intelligenten Altersvorsorge

    Ein zentraler Baustein der vorgestellten Konzepte ist der gezielte Vermögensaufbau mit Edelmetallen. Während klassische Vorsorgemodelle zunehmend als unsicher gelten, bietet etwa das Investieren in Gold oder andere Edelmetalle über langfristige Sparpläne eine interessante Alternative. Auch mit vergleichsweise geringen Beträgen lässt sich, etwa durch monatliches Sparen oder Einmalanlagen, eine solide Wertbasis schaffen. Das professionelle Management der Lagerung schützt nicht nur vor Einbruch und Diebstahl, sondern auch vor potenziellen Zugriffen des Staates. Die Vorteile wie Werterhalt, Inflationsschutz, Flexibilität beim Edelmetallkauf und die Möglichkeit, nicht nur Gold, sondern auch andere Edelmetalle steuerfrei einmalig oder monatlich zu kaufen, machen Edelmetalle zunehmend zu einem Schlüsselfaktor der Altersvorsorge privat und bieten eine Antwort auf das strukturelle Risiko klassischer Versicherungsprodukte, besonders im Hinblick auf den zukünftigen Arbeitsmarkt und die absehbare Entwicklung der Rente.

    Handlungsoptionen für Unternehmen und Privatkunden

    Für Privatkunden steht der Schutz und gezielte Aufbau von Vermögenswerten, effizientes Erbschaftsmanagement und die Schließung der Rentenlücke im Fokus. Auf www.positivsparen.de werden regelmäßig Online-Präsentationen sowie Seminare zu Themen wie Vermögensaufbau mit Edelmetallen und Schutz vor Enteignungsmaßnahmen angeboten …

    Quelle: focus.de

  • „Nie dagewesene Transformation“: Hochrangige Warnung vor Folgen von KI für Jobs

    Weit über 200 renommierte Ökonominnen und Ökonomen warnen vor den Folgen der KI-Revolution für den Arbeitsmarkt. Es müsse jetzt gehandelt werden, fordern sie.

    Die rasch fortschreitende Weiterentwicklung der KI-Technik könnte eine Umwälzung unserer Wirtschaft zur Folge haben, die jene der Industriellen Revolution übertrifft – und das in einer viel kürzeren Zeitspanne. Davor warnen mehr als 230 Wirtschaftswissenschaftlerinnen und Wirtschaftswissenschaftler, darunter mehr als ein Dutzend mit einem Nobelpreis, in einem offenen Brief. Unter dem Slogan „We Must Act Now“ fordern sie, dass in der Wirtschaftswissenschaft, der Politik und der Tech-Branche jetzt gehandelt werden müsse, „um die wirtschaftlichen Zusammenhänge der transformativen KI zu verstehen und die Anreize, Leitplanken und Institutionen zu schaffen, die erforderlich sind“ …

    Laut der New York Times ist die Warnung das jüngste Zeichen dafür, dass in der Wirtschaftswissenschaft immer mehr Fachleute überzeugt sind, dass die Risiken der KI-Revolution unterschätzt werden. Das zeige sich auch daran, dass die Namen zahlreicher Expertinnen und Experten auftauchen, die das Potenzial von KI bislang eher skeptisch gesehen hätten. Insgesamt seien weiterhin viele davon überzeugt, dass Künstlichen Intelligenz langfristig Vorteile bringen wird. Kurzfristig könnte sie aber Millionen Arbeitsplätze überflüssig machen, mit dramatischen Folgen …

    In Deutschland hat Digitalminister Karsten Wildberger im Frühjahr gefordert, dass sich das Land auf dramatische Jobverluste wegen des Vormarschs der Künstlichen Intelligenz einstellen müsse …

    Quelle: Artikel von Martin Holland auf heise.de

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  • 40 Milliarden Euro fehlen: Jetzt wird die Renten-Lüge sichtbar

    Wer jeden Monat Rentenbeiträge zahlt, dürfte einen einfachen Gedanken haben: Mein Geld landet später einmal wieder bei mir.

    Ganz stimmt das allerdings nicht. Denn die gesetzliche Rentenversicherung finanziert nicht nur klassische Rentenansprüche von Menschen, die Beiträge eingezahlt haben. Sie übernimmt auch zahlreiche Leistungen, für die nie Beiträge geflossen sind. Dadurch fehlen pro Jahr 40 Milliarden Euro in der Rentenkasse, die die Beitragszahler schultern müssen …

    Die Zahlen sind gewaltig. Nach Berechnungen der Deutschen Rentenversicherung beliefen sich die sogenannten nicht beitragsgedeckten Leistungen im Jahr 2023 auf rund 124 Milliarden Euro. Dazu zählen etwa Kindererziehungszeiten, bestimmte Hinterbliebenenleistungen …

    Dem standen Bundeszuschüsse von lediglich etwa 84 Milliarden Euro gegenüber. Unterm Strich blieb eine Finanzierungslücke von knapp 40 Milliarden Euro …

    Die Betroffenen erhalten diese Ansprüche zu Recht. Die Frage ist lediglich, wer die Rechnung bezahlen soll … dass gesamtgesellschaftliche Aufgaben grundsätzlich aus Steuermitteln und nicht aus den Beiträgen der Versicherten finanziert werden sollten. Zu den größten Posten gehören die frühere Höherwertung von Ost-Entgelten nach der Wiedervereinigung, Kindererziehungszeiten für vor 1992 geborene Kinder …

    Alle Leistungen eint, dass es politische Entscheidungen waren, die gesellschaftlich gewollt sind und bis heute breite Zustimmung genießen …

    Für viele Experten ist das ein Signal, wie künftige Reformen aussehen könnten: Sozialpolitische Leistungen ja, aber bezahlt vom Staat und nicht allein von den Beitragszahlern.

    Trotz der klaren Empfehlung bleibt die Zukunft offen. Über die Umsetzung entscheidet am Ende die Politik …

    Quelle: Artikel von Stefan Doerr auf msn.com

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  • Ein weiteres börsennotiertes Unternehmen reduziert Bitcoin-Bestand um 48 %

    Empery Digital hat seit Anfang Mai 1.400 Bitcoin (BTC) verkauft und damit seinen Bestand an Bitcoin um etwa 48% reduziert. Der Verkauf brachte rund 87,1 Millionen USD ein, da das an der Nasdaq gelistete Unternehmen künftig auf KI-Infrastruktur setzt.

    Laut einer Meldung bei der Börsenaufsicht hat das Unternehmen zu einem Durchschnittspreis von 62.200 USD pro Token verkauft. Empery steht damit auf der wachsenden Liste von Unternehmen, die ihre Treasury-Bestände an Bitcoin verringern, um andere Ziele zu finanzieren.

    Empery Digital gab die Verkäufe am 10. Juli in einer Meldung an die Securities and Exchange Commission bekannt. Der Verkauf begann nach dem 7. Mai.

    Am 7. Juli wurden 10 Millionen USD Schulden zurückgezahlt. Das übrige Kapital ist für einen geplanten Immobilienkauf sowie Rechtskosten im Zusammenhang mit einer Aktionärsklage reserviert.

    Zum 10. Juli hielt das Unternehmen noch 1.514 BTC und etwa 73,9 Millionen USD in bar. Offene Verbindlichkeiten bestehen noch in Höhe von 45 Millionen USD …

    Bitcoin-Treasury-Unternehmen setzen verstärkt auf KI-Infrastruktur

    Der Rückzug betrifft nicht nur Empery. MicroStrategy hat nach jahrelangen Käufen seine Bitcoin-Bestände verringert. Zudem hat der an der Nasdaq gelistete Miner Riot Bitcoin verkauft, um den Aufbau eines eigenen KI-Datenzentrums zu finanzieren.

    Am 29. Juni kündigte Empery eine Investition von 65 Millionen USD für einen 25%-Anteil an einer Anlage im Mittleren Westen an. Der Abschluss der Transaktion ist für das dritte Quartal geplant.

    Der Standort bietet rund 150 Megawatt Leistung und könnte auf 300 ausgebaut werden. Der Partner Hunt Properties wurde gegründet, um den Bestand der Familie des texanischen Ölunternehmers H.L. Hunt zu verwalten. Das Unternehmen hat seit 1987 Immobilien im Wert von mehr als 2,5 Mrd. USD entwickelt …

    Quelle: Artikel von Lockridge Okoth auf beincrypto.com

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  • Humanoide Roboter führen erstmals erfolgreich eine Operation durch

    Forscher der University of California haben handelsübliche humanoide Roboter zu chirurgischen Instrumenten umfunktioniert.

    Premiere im Operationssaal

    Einem interdisziplinären Team aus Ingenieuren und Chirurgen ist ein beachtenswerter medizinischer Erfolg gelungen. In einer präklinischen Studie entfernten ferngesteuerte humanoide Roboter erfolgreich die Gallenblasen von lebenden Schweinen. Das Experiment belegt, dass kommerziell erhältliche, menschenähnliche Maschinen grundlegende chirurgische Aufgaben übernehmen können …

    Kompakte Alternative

    Im Gegensatz zu etablierten, aber massiven und teuren Systemen bieten die eingesetzten Modelle finanzielle und logistische Vorteile. Wie Forscher der University of California San Diego angeben, wiegen die knapp 1,5 Meter großen Maschinen lediglich 27 Kilogramm. Ein Basismodell des chinesischen Herstellers Unitree kostet umgerechnet rund 12.000 Euro. Selbst mit aufwendigen Upgrades für präzisere Hände bleibt der Preis weit unter den Millionenbeträgen spezialisierter OP-Roboter.

    Die geringen Anschaffungskosten und der minimale Platzbedarf eröffnen neue Einsatzmöglichkeiten. Solche Systeme eignen sich potenziell für ländliche Regionen, Krisengebiete oder die Raumfahrt …

    Quelle: Artikel von Witold Pryjda auf winfuture.de

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  • Goldpreissturz sorgt für massive Käufe

    Nach seiner Rekordrallye muss Goldpreis seinen größten monatlichen Verlust seit 2013 hinnehmen. China und Hongkong nutzen die Korrektur für massive Zukäufe, während Privatanleger zwischen nervösem Ausstieg und Schnäppchenjagd schwanken.

    Der Goldpreis ist nach seinem Rekordhoch von knapp 5600 US-Dollar Ende Januar drastisch korrigiert und notiert derzeit bei etwa 4053 US-Dollar (rund 3552 Euro) je Feinunze.

    Allein im Juni fiel der monatliche Durchschnittspreis für Gold um 11,65 Prozent. Das war der stärkste monatliche Verlust seit 2013. ⁠Ein starker Dollar und die Erwartung, dass die US-Notenbank Federal Reserve die Zinsen länger hochhalten könnte, belasteten den Preis.

    Das sorgt für einige Verschiebungen am Markt. Chinas Zentralbank nutzt den massiven Preisverfall etwa, um nachzukaufen. Sie stockte ihre Reserven im Juni so stark auf, wie seit ​mehr als zweieinhalb Jahren nicht mehr. Die Goldbestände wuchsen um 480.000 Feinunzen (je 31,1 Gramm) auf nun 75,44 Millionen ‌Feinunzen, wie aus am Dienstag veröffentlichten offiziellen Daten hervorging. Der Zukauf von umgerechnet fast 15 Tonnen war der größte monatliche Anstieg seit Oktober 2023. Es war zudem der 20. Monat in Folge, in dem die Notenbank ihre Goldreserven aufstockte.

    Goldpreis-Rückgang lockt Schnäppchenjäger an

    Privatanleger zeigen sich derweil uneinheitlich. Der Handelsplatz BullionVault meldete am Mittwoch, dass die Zahl der Privatanleger in Deutschland, die Gold gekauft haben, deutlich gestiegen ist. Doch während die Zahl der Käufe auf der Plattform im Juni gegenüber Mai um 17,9 Prozent nach oben ging, schoss auch die Zahl der Verkäufe gegenüber dem 10-Monats-Tief im Mai um 59,8 Prozent in die Höhe. Am ehesten verkauften dabei Anleger, die sich erst in den vergangenen zwei Jahren – während der Rekordserie neuer Höchstpreise – zum Kauf von Gold entschlossen hatten.

    „Bei einigen Goldanlegern hat sich die Angst, etwas zu verpassen, von der Jagd nach höheren Kursen hin zum Ausstieg gewandelt, für den Fall, dass die Goldpreise weiter fallen“, sagt Adrian Ash, Director of Research bei BullionVault. „Diesen Verkäufen stehen jedoch Schnäppchenjagden sowohl von langfristigen als auch von neuen Goldanlegern gegenüber“, so Ash …

    Quelle: Artikel auf manager-magazin.de

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  • Bitcoin: Klingbeils Steuer-Hammer trifft Krypto-Anleger

    Es ist ein oft gesehenes Muster der deutschen Finanzpolitik: Sobald das Geld knapp wird, schielt der Fiskus gierig auf die privaten Einkünfte der Bürger. Das Bundeskabinett hat nun den Haushaltsentwurf für 2027 abgesegnet – und damit den Angriff auf die letzte Bastion für Krypto-Anleger eingeläutet. Die steuerfreie Haltefrist für Bitcoin und Co. soll fallen. Nach dem Prinzip „Euer Risiko, unser Gewinn“ will der Staat künftig bei jedem Kursgewinn kräftig mitkassieren …

    Bisher durften Anleger ihre Gewinne nach einem Jahr Haltefrist steuerfrei einstreichen. Finanzminister Lars Klingbeil beendet dies nun per Federstrich. Künftig sollen digitale Assets wie Aktien besteuert werden: 25 Prozent plus Solidaritätszuschlag, macht 26,375 Prozent für die Staatskasse …

    Die Doppelmoral der Gesetzgeber

    Dass dieses Vorgehen unter dem Deckmantel der „Gerechtigkeit“ verkauft wird, entbehrt nicht einer gewissen Ironie …

    Quelle: Artikel von Philipp Schleu auf deraktionaer.de

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  • Bundeshaushalt 2027: Lars Klingbeil plant 2027 mit fast 204 Milliarden Euro Neuverschuldung

    Neuverschuldung: Viele neue Schulden, Kürzungen beim Klimafonds, beim Eltern- und beim Wohngeld: Bundesfinanzminister Lars Klingbeil hat einen Haushaltsentwurf für 2027 geschnürt.

    Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) sieht für den neuen Bundeshaushalt im kommenden Jahr eine Neuverschuldung von mehr als 200 Milliarden Euro vor. Das geht aus dem Regierungsentwurf für den Haushalt hervor, der der ZEIT vorliegt. Demnach sind für 2027 im Kernhaushalt Ausgaben von insgesamt 555,4 Milliarden Euro geplant, bei einer Nettokreditaufnahme von 118,7 Milliarden Euro.

    Die Gesamtsumme der Neuverschuldung von 203,7 Milliarden Euro ergibt sich durch die weitere Verschuldung durch die beiden Sondervermögen. So kommen aus dem sogenannten Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität weitere 54,9 Milliarden Euro hinzu. Zusätzliche 30 Milliarden Euro an neuen Schulden ergeben sich laut dem Entwurf über das Sondervermögen für die Bundeswehr. Insgesamt fällt die Neuverschuldung damit um rund acht Milliarden Euro höher aus als von der Regierung Ende April bei der Aufstellung der Etat-Eckwerte geplant …

    Entwurf kommende Woche im Kabinett
    Die Gesamtinvestitionen – darunter fallen auch Infrastrukturvorhaben – sollen 2027 um rund 700 Millionen Euro im Vergleich zum laufenden Jahr sinken, auf 117,5 Milliarden Euro. In dem Entwurf verweist das Bundesfinanzministerium darauf, dass die Budgetplanungen auf ‌einem unsicheren wirtschaftlichen Umfeld basieren …

    Quelle: Artikel auf zeit.de

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  • Gold- und Silberprognose: Warum Starinvestor Eric Sprott den Preisrutsch als kurzfristiges Rauschen entlarvt

    Gold- und Silberpreis haben zuletzt deutlich nachgegeben, doch für Starinvestor Eric Sprott bleibt die langfristige Ausgangslage intakt.

    Papiermarkt-Volatilität vs. intakte Fundamentaldaten

    Gold- und Silberpreis haben zuletzt deutlich nachgegeben, doch für Starinvestor Eric Sprott bleibt die langfristige Ausgangslage intakt. In einem Interview mit Sprott Money erklärte er, die jüngsten Preisrückgänge seien vor allem der hohen Volatilität an den Terminmärkten geschuldet und kein Anzeichen schwächelnde Fundamentaldaten.

    Vergleiche mit den scharfen, historischen Rückgängen von 1980 und 2008 würden zeigen, dass sich Edelmetalle stets erholten, wenn wirtschaftliche Realitäten den Papiermarkt wieder in den Hintergrund drängten. Ende Januar habe sich am Beispiel des Silberpreises gezeigt, wie stark der Terminmarkt mit seinen massiven Short-Positionen großer Geschäftsbanken und plötzlichen Margin-Erhöhungen die kurzfristigen Preisbewegungen verzerren könne.

    Makroökonomisches Umfeld und Nachfrage aus Asien stützen

    Der Minenmilliardär konzentriert sich stattdessen auf das makroökonomische Gesamtbild. Angesichts explodierender Staatsdefizite, fortdauernder geopolitischer Spannungen und Notenbanken, die zwischen Inflationsbekämpfung und Wachstumsförderung feststecken, rechnet Sprott mit einem langfristigen Kaufkraftverlust der westlichen Währungen. Dieser Vertrauensverlust in das Fiat-System macht physisches Gold als harten Vermögenswert unverzichtbar. Zusätzlichen Schub liefert die physische Nachfrage aus Asien: Während China große Mengen importiert und seine eigene Produktion im Land behält, bleibt Indien Sprott zufolge trotz regulatorischer Eingriffe ein dominanter Abnehmer. Begleitet wird dies durch die Notenbanken, die ihre Reserven zunehmend in Edelmetalle diversifizieren.

    Silber: Angebotsdefizit trifft auf Technologie-Boom

    Eine besondere Rolle nimmt für Eric Sprott Silber ein, da hier zur monetären Funktion eine rasant wachsende industrielle Bedeutung komme. Megatrends wie erneuerbare Energien, künstliche Intelligenz und der Ausbau von Rechenzentren würden die Nachfrage dauerhaft wachsen lassen, erklärte er. Da ein Großteil dieses industriell genutzten Silbers dauerhaft verbraucht und nicht recycelt werde, verschärfe sich das strukturelle Angebotsdefizit der letzten Jahre weiter.

    Für Investoren ergibt sich laut Sprott daraus ein klares Fazit: Während Terminpositionen kurzfristig für Lärm am Markt sorgen, wird der langfristige Aufwärtstrend von Gold und Silber durch die globale Schuldenlast, asiatische Käufer und den massiven industriellen Silberverbrauch nachhaltig untermauert …

    Quelle: Artikel von Björn Junker auf goldinvest.de

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  • Deloitte-Berater nach interner Town Hall: „Unser Modell ist am Ende, wir werden durch Roboter ersetzt“

    Eine interne Town-Hall-Veranstaltung bei Deloitte hat unter den eigenen Beratern für Unmut gesorgt. Die Botschaft des Managements: Das klassische Geschäftsmodell der Stundenabrechnung gerät im KI-Zeitalter massiv unter Druck.

    Laut einem Bericht des Wall Street Journal präsentierte Jason Manstof, ein Leiter in Deloittes US-Beratungssparte für den öffentlichen Sektor, vergangenen Monat eine Grafik, die das Schrumpfen des arbeitsstundenbasierten Beratungsgeschäfts bis 2035 zeigte. Der grüne Balken am unteren Rand, der das Kerngeschäft der Branche repräsentiert, schrumpft demnach auf einen schmalen Streifen des Gesamtmarktes zusammen …

    Quelle: Artikel von Maximilian Schreiner auf the-decoder.de

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  • Pläne des Vorstands: Bei VW könnten bis zu 100.000 Stellen wegfallen

    Der VW-Vorstand plant offenbar einen größeren Stellenabbau als bisher bekannt. Medienberichten zufolge könnten weltweit bis zu 100.000 Arbeitsplätze gestrichen werden. Der Aufsichtsrat soll am 9. Juli darüber beraten …

    Werksschließungen „mittelfristig“ möglich

    Die Werke in Hannover, Zwickau und Emden sowie der Audi-Standort Neckarsulm könnten geschlossen werden. Ein konkretes Datum für die Maßnahmen nannte das Blatt nicht. Dem Bericht zufolge könnten die Werke „mittelfristig“ geschlossen werden. Die Pläne seien Teil des neuen Zielbilds 2030, das VW-Chef Oliver Blume dem Vorstand am Mittwoch vorgestellt habe.Noch ist unklar, wie genau die Arbeitsplätze im VW-Konzern abgebaut werden sollen. Ein zweiter Insider sagte dem Manager Magazin, in dem zentralen Papier stehe bewusst keine eindeutige Zahl.

    VW kündigt „tiefgreifende“ Veränderungen an

    Der Konzern bestätigte die Zahlen nicht, sprach jedoch von „tiefgreifenden“ Veränderungen, die bevorstünden. „Dafür hat der Konzernvorstand in den vergangenen Monaten intensiv an einem Zukunftsplan für die Neuaufstellung des Unternehmens gearbeitet“, erklärte ein VW-Sprecher.Das aktuelle Geschäftsmodell, Autos in Deutschland zu entwickeln, in Europa zu produzieren und weltweit zu exportieren, funktioniere nicht mehr für alle Marken. Er verwies auf Zölle, härteren Wettbewerb und allgemein schlechte Marktentwicklungen.“Die Welt hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend gewandelt“, erklärte der Konzernsprecher. „Um unter diesen Rahmenbedingungen weiter erfolgreich zu bleiben, müssen wir uns weiterentwickeln.“ Der gesamte Konzern müsse seine Wettbewerbsfähigkeit erheblich steigern …

    Quelle: Artikel auf tagesschau.de

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  • Banken kürzen Einlagensicherung: So schützen Sie Ihr Vermögen vor einer Bankenpleite

    Bankguthaben in der EU sind durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt – doch nicht jede Sicherung ist verlässlich …

    Wie funktioniert die gesetzliche Einlagensicherung?

    Wenn eine Bank in der EU insolvent wird, sind die Guthaben der Kundinnen und Kunden bis zu einem bestimmten Betrag geschützt. Die sogenannte gesetzliche Einlagensicherung garantiert, dass pro Person und Bank bis zu 100.000 Euro ausgezahlt werden. Diese Regelung gilt für alle Banken innerhalb der Europäischen Union …

    Warum wurden die Sicherungsgrenzen gesenkt?

    Lange Zeit konnten vermögende Kunden auf sehr hohe Absicherungen durch die freiwilligen Sicherungsfonds vertrauen. Doch diese Grenzen wurden in den vergangenen Jahren deutlich gesenkt. Der Hauptgrund dafür ist die Insolvenz der Greensill Bank im Jahr 2021, die erhebliche Schwachstellen im Sicherungssystem aufgedeckt hat. Damals mussten die Sicherungsfonds hohe Summen auszahlen, was die Stabilität des gesamten Systems belastete …

    Welche Einlagen sind geschützt – und welche nicht?

    Nicht alle Vermögenswerte, die Sie bei einer Bank haben, fallen unter die Einlagensicherung. Geschützt sind:

    • Guthaben auf Girokonten
    • Tagesgeld- und Festgeldkonten
    • Sparbücher und Sparbriefe

    Diese Einlagen sind – je nach Bank und Sicherungssystem – entweder durch die gesetzliche Einlagensicherung oder zusätzlich durch freiwillige Fonds abgesichert.

    Nicht geschützt sind hingegen:

    • Wertpapiere wie Aktien, Anleihen oder Fonds
    • Kryptowährungen
    • Inhalte von Bankschließfächern …

    Quelle: Artikel auf t-online.de

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  • So klein wie eine Kreditkarte: Bundesdruckerei präsentiert die neuen Geldscheine der Zukunft

    Weniger Fläche, weniger Material, aber weiterhin hohe Sicherheit. Die Bundesdruckerei hat mit „STELLA“ eine Konzept-Banknote vorgestellt, die nur noch so groß ist wie eine Kreditkarte …

    Geldschein der Zukunft: Kunststoffbasis soll Ressourcen sparen und Sicherheit erhöhen

    Gedruckt wird „STELLA“ auf ein Polymersubstrat (dünne Kunststoff-Basisfolie) aus erneuerbaren, nicht-fossilen Rohstoffen. Nach Angaben der Bundesdruckerei soll das Material langlebig sein und zugleich Rohstoffverbrauch, Energieeinsatz und Produktionsaufwand senken. Trotz der kleineren Fläche sollen weiterhin klassische und neue Sicherheitsmerkmale integriert werden …

    Quelle: Artikel von Peter Zimmermann auf chip.de

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  • Edelmetalle: Rekordanteil der Zentralbanken plant weitere Goldkäufe

    Die Zentralbanken wollen in naher Zukunft wieder mehr Gold ankaufen. Der aktuelle Preisrückgang steigert die Attraktivität des Edelmetalls. Dies könnte die Rekordrally wieder befeuern …

    Mehr Zentralbanken denn je rechnen damit, ihre Goldreserven aufzustocken. Das deutet darauf hin, dass eine der wichtigsten Triebkräfte hinter der Rekordrally des Edelmetalls trotz des diesjährigen Rückschlags intakt bleibt. Gestützt wurde die Rally durch eine deutliche Beschleunigung der Käufe durch Zentralbanken.

    In einer Umfrage unter 74 Zentralbanken erklärten 45 Prozent, sie wollten in den nächsten zwölf Monaten Gold kaufen. Das ist der höchste jemals erfasste Anteil in den seit 2018 vom World Gold Council (WGC) und YouGov erhobenen Daten. Nur eine Zentralbank gab an, ihre Bestände verringern zu wollen.

    Die Goldpreise haben sich in den vergangenen drei Jahren mehr als verdoppelt. Ein Teil dieser Gewinne wurde in diesem Jahr wieder zunichtegemacht, da der Nahostkonflikt einerseits die Energiekosten in die Höhe trieb. Andererseits befeuerte er die Spekulationen über längerfristig höhere Zinsen …

    Quelle: Artikel auf handelsblatt.com

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  • Google senkt die benötigte Qubit-Zahl zum Entschlüsseln von Ethereum um das Zwanzigfache: Es gibt einen Plan

    Ein Google Quantum AI-Papier, das im März 2026 veröffentlicht wurde, hat die geschätzte Hardware, die nötig ist, um die Kontosicherheit von Ethereum zu brechen, um das 20-Fache gesenkt. Die Bedrohung durch Quantencomputer ist damit nicht mehr nur theoretisch, sondern zeitlich absehbar geworden. Von allen Blockchain-Netzwerken bereitet sich derzeit nur ein Netzwerk sichtbar darauf vor …

    Warum die neue Schätzung alles verändert

    Ethereum verwendet ECDSA (Elliptische-Kurven-Digitale-Signatur-Algorithmus), um jede Transaktion zu verifizieren. Wenn ein Konto eine Transaktion sendet, wird der öffentliche Schlüssel auf der Blockchain veröffentlicht. Ein ausreichend leistungsstarker Quantencomputer könnte aus diesem öffentlichen Schlüssel den privaten Schlüssel ableiten und so die Wallet leeren …

    Der Rest der Blockchain-Branche

    Kein anderes großes Blockchain-Netzwerk hat so umfassend wie Ethereum auf institutioneller Ebene reagiert. Bitcoin, Solana und andere sehen sich ähnlichen Risiken gegenüber: ECDSA ist das führende Signaturschema in der Branche. Spezielle Post-Quantum-Sicherheitsteams oder vergleichbare Roadmaps gibt es bislang nicht …

    Quelle: Artikel von Darryn Pollock auf yahoo.com

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  • Gold stößt US-Dollar vom Thron der Reserveanlagen: Warum Zentralbanken plötzlich umdenken

    Ende 2025 hielten die Notenbanken der Welt erstmals seit den 1990er-Jahren mehr Gold als US-Staatsanleihen. Was steckt hinter diesem Wandel – und wie grundlegend ist er wirklich?

    Die Zahlen hinter dem Wendepunkt

    Die Europäische Zentralbank hat im Juni 2026 in ihrem Jahresbericht zur internationalen Rolle des Euro die Verschiebung schwarz auf weiß dokumentiert: Gold machte Ende 2025 einen Anteil von 27 Prozent an den globalen offiziellen Reserven der Notenbanken aus. Ein Jahr zuvor waren es noch nur 20 Prozent gewesen, wie aus dem EZB-Bericht hervorgeht. Der Anteil an US-Staatsanleihen fiel daneben auf 22 Prozent. Der Euro hielt einen Anteil von 15 Prozent an den Gesamtreserven einschließlich Gold – zu unterscheiden von seinem Anteil an den reinen Devisenreserven, der laut EZB bei knapp 20 Prozent liegt.

    Es ist das erste Mal seit 1996, dass ausländische Institutionen mehr Gold als US-Staatspapiere in ihren Reserven halten, wie die EZB in ihrem Bericht festhält. Die Notenbanken der Welt besitzen demnach inzwischen mehr als 36.000 Tonnen Gold und nähern sich damit dem Bretton-Woods-Niveau von rund 38.000 Tonnen an, das zuletzt Anfang der 1970er-Jahre verzeichnet worden war.

    Wer kauft und warum

    Die Haupttreiber des Kaufzyklus sind bekannt. Laut EZB-Bericht hat China seit 2022 mehr als 350 Tonnen Gold akkumuliert, Polen rund 320 Tonnen, die Türkei rund 220 Tonnen und Indien rund 130 Tonnen. Als entscheidender Beschleuniger gilt die Entscheidung Washingtons von 2022, nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine dessen Dollarreserven einzufrieren. Dieser Schritt löste bei vielen Notenbanken eine nüchterne Kosten-Nutzen-Abwägung aus: Gold trägt kein staatliches Gegenparteirisiko, es kann nicht gesperrt oder sanktioniert werden.

    EZB-Präsidentin Christine Lagarde formulierte das übergeordnete Motiv in ihrem Vorwort zum Bericht direkt: „Geopolitische Spannungen treiben weiterhin die starke Nachfrage der Zentralbanken nach Gold an“. Dass dieser Trend anhält, zeigen die aktuellsten verfügbaren Daten: Im ersten Quartal 2026 kauften Zentralbanken laut World Gold Council netto 244 Tonnen Gold – das stärkste Quartalsergebnis seit mehr als einem Jahr.

    US-Staatsanleihen unter Druck

    Das Misstrauen richtet sich aber nicht ausschließlich gegen die Sanktionierbarkeit von Dollarreseven. Zentralbanken nehmen auch die Haushaltslage der USA zunehmend kritisch wahr. Sorgen um die langfristige fiskalische Stabilität, steigende Schuldenlasten und Fragen nach der Unabhängigkeit der Federal Reserve beschleunigen laut Reuters-Analyse den Abbau von Treasuries-Positionen …

    Dollardenominierte Vermögenswerte insgesamt, also Staatsanleihen, Bankeinlagen und andere Instrumente, kommen nach EZB-Angaben auf einen Anteil von rund 42 Prozent an den gesamten offiziellen Reserven …

    Quelle: Artikel von Paul Schütte auf finanzen.net

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  • Forscher warnen: Coinbase: 7 Millionen Bitcoin durch Quantencomputer in Gefahr

    Quantencomputer bedrohen rund 7 Millionen Bitcoin. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Coinbase-Studie …

    Ein aktueller Bericht der Krypto-Börse Coinbase schlägt Alarm. Rund sieben Millionen Bitcoin seien durch Quantencomputer potenziell gefährdet. Nach Einschätzung der Autoren entfällt ein erheblicher Teil dieser Bestände auf Adressen, deren öffentliche Schlüssel bereits sichtbar sind und die deshalb bei ausreichendem technologischen Fortschritt theoretisch angreifbar werden könnten …

    Dem Bericht zufolge liegen rund 1,7 Millionen Bitcoin auf sogenannten Pay-to-Public-Key-Adressen. Bei diesem älteren Adresstyp ist der öffentliche Schlüssel direkt auf der Blockchain sichtbar …

    Andere Untersuchungen kommen zu ähnlichen Einschätzungen. So ging Ark Invest in einem Bericht davon aus, dass Quantencomputer jeden dritten Bitcoin bedrohen könnten …

    Quelle: Artikel von Daniel Hoppmann auf btc-echo.de

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  • Kooperation mit Boston Dynamics: So setzt Hyundai humanoide Roboter in der Fertigung ein

    Autohersteller sind seit Jahrzehnten führend, wenn es um die Perfektion und Effizienzmaximierung von Fertigungsprozessen geht und so überrascht es nicht, dass humanoide Roboter bei der besonders komplexen Fertigung eines Autos mit seinem tausenden von Einzelteilen, Modulen und zahllosen Fertigungsschritten zeitnah den Weg für eine neue Produktionszukunft einläuten werden.

    Warum setzt Hyundai auf humanoide Roboter?

    Der Hyundai Konzern hat sich in den vergangenen Jahren auf Platz drei unter die größten Autoherstellern der Welt emporgearbeitet. Klares Ziel ist die Nummer eins und das ist für die ambitionierten Asiaten nicht zuletzt durch ebenso schnelle wie kostengünstige Prozesse mit maximaler Automatisierung zu schaffen. Um dies zu erreichen, baut die Hyundai Motor Group aktuell ein Netzwerk auf, bei der der Einsatz von Robotern mit künstlicher Intelligenz eine zentrale Rolle spielt …

    So verändert Atlas die Autofertigung

    Anders als andere Humanoiden ist Atlas darauf ausgelegt, sich in bestehende Anlagen und Prozesse zu integrieren. Dabei kann sich der Boston-Dynamics-Gesandte an verändernde Anforderungen anpassen ohne dabei Einschränkungen bei Effizienz, Sicherheit oder Zuverlässigkeit in Kauf zu nehmen. Ausgestattet mit Drehgelenken und Sensoren kann Atlas problemlos in komplexen industriellen Umgebungen navigieren, sich wiederholende Aufgaben ausführen und dabei KI-gesteuertes Lernen nutzen, um sich schnell an neue Herausforderungen anzupassen …

    Quelle: Artikel von Stefan Grundhoff auf automobil-produktion.de

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  • 400 Milliarden Dollar Rotation: Bitcoin-Crash wegen KI und SpaceX? Michael Saylor überrascht Anleger

    Bitcoin fällt unter 60.000 Dollar und Experten sehen den BTC-Verkauf von Strategy als Crashauslöser. Doch Michael Saylor nennt einen anderen Grund.

    Michael Saylor macht für den jüngsten Bitcoin-Abverkauf vor allem eine historische Kapitalrotation verantwortlich. Der Strategy-Gründer verweist auf die Finanzierungswelle rund um KI und SpaceX. Rund 400 Milliarden US-Dollar würden binnen weniger Wochen in neue Deals fließen, während Bitcoin zeitweise unter die Marke von 60.000 US-Dollar gefallen ist. Viele Angehörige der BTC-Community hatten Saylor nach dem Verkauf von 32 BTC in der vergangenen Woche kritisiert, schließlich vertrat der US-Unternehmer jahrelang das Motto “Niemals Bitcoin verkaufen”.

    Doch er sieht die Lage ganz anders. OpenAI, Anthropic, Google und SpaceX zapfen laut Saylor gerade in nie dagewesenem Ausmaß den Kapitalmarkt an, denn “n der Geschichte der Welt gab es noch nie 80-Milliarden-Dollar-IPOs”. Um diese Summen aufzubringen, müssten institutionelle Investoren Liquidität schaffen. Verkauft werde alles, was schnell zu Geld gemacht werden könne …

    KI-Hype zieht Kapital von Bitcoin ab

    Insbesondere die grenzenlose KI-Euphorie sauge derzeit Kapital aus anderen Anlageklassen. NVIDIA liefert dafür die passenden Zahlen, mit starkem Umsatzwachstum und einem vom Datacenter-Geschäft dominierten Geschäftsmodell. Saylor erwartet, dass 2026 bis zu eine Billion US-Dollar in KI und sogenannte Hyperscaler fließen könnte: “Das wird das größte Jahr für IPOs und Aktienemissionen in unserem Leben”. Solange diese Mega-Deals laufen, dürfte es Bitcoin schwer haben …

    Nun warten die Marktbeobachter gespannt auf Freitag, den 12. Juni, wenn SpaceX an der Nasdaq debütieren und womöglich das teuerste IPO der Geschichte hinlegen soll …

    Quelle: Artikel von Tobias Zander auf btc-echo.de

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  • Forderung nach Vermögensteuer: „Kaum ein Land besteuert Arbeit stärker und Vermögen geringer als Deutschland“, sagt DIW-Präsident

    Zur geplanten Reform der Einkommensteuer ab 2027 bringt DIW-Präsident Marcel Fratzscher eine Vermögensteuer von zwei Prozent ins Spiel. Sie soll Milliarden einbringen und Spielraum schaffen, um Arbeitseinkommen gezielt zu entlasten und die Wirtschaft zu stärken.

    DIW-Präsident Marcel Fratzscher bekräftigt in der Debatte um die Gegenfinanzierung einer Einkommensteuer-Reform die Forderung nach Einführung einer Vermögensteuer. Fratzscher sagte der Deutschen Presse-Agentur: „Eine Vermögensteuer von zwei Prozent auf große Vermögen würde dem deutschen Staat knapp 42 Milliarden Euro an zusätzlichen Einnahmen verschaffen. Dies würde der Bundesregierung den Spielraum geben, die Steuern sowohl auf Arbeitseinkommen als auch für Unternehmen zu senken und damit einen wichtigen wirtschaftlichen Impuls zu setzen.“ …

    Die schwarz-rote Koalition strebt mit Wirkung zum 1. Januar 2027 eine Reform der Einkommensteuer an …

    Ein Abbau des sogenannten Mittelstandsbauchs könne vor allem in der Mitte der Einkommensverteilung eine Entlastung bringen. „Die Kosten einer solchen Einkommensteuer-Reform betragen knapp 30 Milliarden Euro im Jahr. Ein späteres Greifen und eine Erhöhung des Spitzen- und Reichensteuersatzes könnte die Hälfte dieser Lücke schließen. Aber selbst ein Steuerausfall von 15 Milliarden Euro ist für die Bundesregierung nicht finanzierbar. Deshalb muss sie Subventionen kürzen oder andere Steuern erhöhen.“ …

    Quelle: Artikel auf welt.de

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  • Erfahrungen mit der SWM AG: Edelmetalle als Vermögensbaustein ermöglichen stabile Werte statt Spekulation

    Physische Edelmetalle als sicherer Vermögensbaustein – Erfahrungen mit der SWM AG zeigen, wie Anleger in unsicheren Zeiten langfristig schützen, was ihnen wichtig ist.

    Liechtenstein etabliert sich zunehmend als bevorzugter Standort für diskreten und langfristigen Vermögensschutz. In einem wirtschaftlichen Umfeld voller Unsicherheiten – von geopolitischen Spannungen über Inflationsdruck bis hin zu instabilen Finanzmärkten – rücken hierbei vor allem physische Edelmetalle wie Gold, Silber, Platin und Palladium wieder stärker in den Fokus. Erfahrungen mit der SWM AG zeigen: Richtig umgesetzt, bilden sie einen Vermögensbaustein für mehr Stabilität und Sicherheit im Portfolio.

    Edelmetalle: die Substanz für modernes Konzept zum Erhalt physischer Werte

    Gold und Co. überzeugen durch Werthaltigkeit, Unabhängigkeit von der Geldpolitik und eine geringe Korrelation zu anderen Anlageklassen. Während Aktien und Anleihen stark schwanken, dienen Edelmetalle nicht primär als Renditetreiber, sondern als Stabilisator und Inflationsschutz. Nicht ohne Grund ist Gold seit jeher ein weltweit anerkannter Wertspeicher und verliert diesen Stellenwert auch auf den heutigen Märkten nicht – ganz im Gegenteil. Gleichzeitig profitiert Silber durch eine steigende industrielle Nachfrage, etwa aus der Solar- und Medizintechnik. Platin gilt derweil als Schlüsselmetall für die Wasserstofftechnologie und Palladium gewinnt neuerdings wieder an Attraktivität: nicht nur, wegen seiner zentralen Rolle in Elektronik, Sensorik und industrieller Katalyse, sondern auch, weil steigende Goldpreise viele Käufer zu alternativen Edelmetallen führen. Ein gut gewählter Edelmetall-Mix bietet somit nicht nur Sicherheit, sondern auch langfristiges Potenzial, das nicht ungenutzt bleiben sollte.

    Erfahrungen mit der SWM AG Liechtenstein: Edelmetalle physisch kaufen mit Konzept

    Für Käufer sollte die Frage also nicht lauten, ob sie ihr Portfolio um physische Edelmetalle ergänzen sollten, sondern wie ihnen das mit maximaler Sicherheit sowie Rentabilität gelingt. Die SWM AG mit Sitz in Balzers bietet seit vielen Jahren bankunabhängige Edelmetalllösungen – physisch, diskret und steuerlich optimiert. Kunden kaufen hier echte Barren, die in Schweizer Hochsicherheits-Zollfreilagern verwahrt werden und vollständig versichert sowie rechtlich abgesichert sind. Wer Edelmetalle nicht als Papierwert, sondern als physischen Besitz in sein Vermögen integrieren möchte, setzt hier auf einen spezialisierten Anbieter mit Sitz in Balzers, der individuell zugeschnittene Lösungen für sichere, bankenunabhängige Edelmetallkäufe bietet; inklusive Lagerung in Hochsicherheitsanlagen außerhalb des Bankensystems …

    Quelle: Artikel auf wallstreet-online.de

    Bei Interesse an den Produkten und Dienstleistungen der SWM AG wenden sie sich gern an uns (hier klicken).

  • Bundeskabinett beschließt neue Krypto-Meldepflicht

    Das Bundeskabinett beschließt eine neue Krypto-Meldepflicht. Anbieter müssen Nutzerdaten künftig jährlich an das Bundeszentralamt für Steuern melden.

    Die neue Krypto-Meldepflicht ist Teil eines größeren Pakets zur Verbesserung des steuerlichen Informationsaustauschs. Neben Bitcoin, Ethereum und Co. betrifft der Beschluss auch digitale Plattformen und Finanzkonten.

    Plattformen sollen Umsätze ihrer Anbieter an das Bundeszentralamt für Steuern melden. Deutschland tauscht diese Daten anschließend mit EU-Partnern aus und erhält im Gegenzug Informationen über deutsche Anbieter, die im Ausland Einnahmen erzielen …

    Bei Finanzkonten wird der bestehende automatische Informationsaustausch erweitert. Künftig soll auch digitales Geld erfasst werden. Laut Bundesfinanzministerium soll zudem eine neue Zusatzvereinbarung den Datenaustausch mit Staaten außerhalb der EU ermöglichen …

    Quelle: Artikel von Johannes Dexl auf btc-echo.de

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  • Gold statt Dollar? Star-Ökonom warnt vor Systemrisiken

    Die US-Wirtschaft sendet widersprüchliche Signale: Während viele Konzerne Rekordgewinne melden und die Aktienmärkte nahe ihrer Höchststände notieren, ist die Stimmung der Verbraucher so schlecht wie selten zuvor. Für den Ökonomen Mark Thornton vom Ludwig von Mises Institute ist das allerdings kein Widerspruch – sondern die direkte Folge jahrzehntelanger lockerer Geldpolitik …

    Tatsächlich zeigt sich die Belastung zunehmend in den Stimmungsdaten. Laut der University of Michigan fiel das Konsumentenvertrauen im Mai auf den historischen Tiefstand von 44,8 Punkten. Mehr als die Hälfte der Befragten gab an, dass die hohen Preise ihre finanzielle Situation stark belasteten.

    Gleichzeitig warnt Thornton vor einer massiven Überbewertung der Aktienmärkte. „Der Markt ist derzeit im historischen Vergleich massiv überbewertet“, sagte er …

    Die US-Staatsverschuldung liege inzwischen bei über 120 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Deutlich höhere Zinsen würden die Finanzierungskosten des Staates explodieren lassen …

    Fazit
    Als Schutz vor Kaufkraftverlust sieht der Ökonom vor allem Edelmetalle im Vorteil. Immer mehr US-Bundesstaaten fördern bereits die Lagerung von physischem Gold und Silber außerhalb des traditionellen Finanzsystems. Thornton ist überzeugt: „Alles Gute kommt von unten nach oben – nichts Gutes kommt von oben nach unten.“

    Quelle: Artikel von Markus Bußler auf deraktionaer.de

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  • Goldpreis steigt: Anleger halten Gold für attraktiver als Aktien

    Die Aussicht auf Ruhe am Persischen Golf lässt Inflations- und Zinssorgen zurückgehen und den Goldpreis wieder steigen. Einer Umfrage zufolge bevorzugen Anleger das Edelmetall derzeit als längerfristiges Investment gegenüber Aktien …

    Die augenscheinliche Entspannung am Persischen Golf sorgt für Bewegung am Finanzmarkt: Die Ölpreise sinken, Aktienkurse steigen, deutsche Staatsanleihen legen ebenfalls zu – und auch der Goldpreis zieht wieder an …

    Hintergrund: Höhere Zinsen wirken prinzipiell belastend für den Goldpreis. Denn Gold wirft keine Zinsen ab und verliert in einem solchen Umfeld daher relativ an Attraktivität …

    Denn die Ölverteuerung hatte die Inflations- und Zinssorgen ‌geschürt. Augenblicklich geht es jedoch wieder in die andere Richtung. Gold schwenkt damit wieder auf seinen langfristigen Aufwärtstrend ein. Allein in den vergangenen zwölf Monaten ist der Goldpreis um etwa 37 Prozent gestiegen …

    Dazu passt eine aktuelle Umfrage unter Anlegern … 30 Prozent der Befragten trauen Gold demnach auf Sicht von mindestens drei Jahren den höchsten Gewinn zu. Aktien kommen lediglich auf 26 Prozent, Fondsanteile (17 Prozent) folgen mit deutlichem Abstand auf Rang drei. Festgeld oder Termingeld (6 Prozent) und Anleihen (4 Prozent) spielen nur eine untergeordnete Rolle …

    Quelle: Artikel auf manager-magazin.de

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  • Meta entlässt Tausende Mitarbeiter. Zuvor mussten sie aber noch KI trainieren

    Der Facebook-Konzern hat am Mittwoch 10 Prozent seiner Belegschaft entlassen. Der Grund: Er will Geld für neue Rechenzentren einsparen. Zuvor erfasste er aber noch die Klicks und Mausbewegungen der Mitarbeiter, um neue KI-Modelle zu verbessern …

    Quelle: Artikel von Marie-Astrid Langer auf nzz.ch

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  • Größte US-Gläubiger wanken: Japans Anleger könnten bald massiv US-Anleihen abstoßen

    Japans Investoren könnten Geld aus den USA abziehen. Das würde Amerikas Schuldenproblem verschärfen und auch Privatanleger treffen …

    Das Wichtigste im Überblick:

    • Japanische Investoren halten derzeit rund eine Billion Dollar an US-Staatsanleihen – mehr als jedes andere Land außerhalb der USA.
    • Die Bank of Japan hebt wegen steigender Inflation schrittweise die Zinsen an.
    • Höhere Renditen in Japan könnten Kapital aus den USA abziehen.
    • Schwächere Nachfrage nach US-Anleihen erhöht den Druck auf den ohnehin stark verschuldeten amerikanischen Staat …

    Für die USA kommt Entwicklung zur Unzeit

    Für die USA kommt diese Entwicklung zur Unzeit. Bereits jetzt zeigen Auktionen amerikanischer Staatsanleihen schwächere Nachfrage. Das US-Finanzministerium musste laut „Fortune“ erstmals seit 2007 wieder 30-jährige Staatsanleihen mit einer Rendite von fünf Prozent platzieren.

    Steigende Renditen bedeuten höhere Zinskosten für den Staat. Die USA zahlen inzwischen bereits rund eine Billion Dollar pro Jahr allein für den Schuldendienst. Gleichzeitig wächst das Haushaltsdefizit weiter.

    Am Markt steigt die Nervosität

    Auch am Markt steigt die Nervosität. Matt Smith vom Vermögensverwalter Ruffer sagte gegenüber der „Financial Times“: „Der Druck nimmt zu.“ Seine Prognose: Der Yen dürfte aufwerten, wenn japanische Investoren ihr Geld verstärkt im Inland anlegen …

    Was im schlimmsten Fall passieren könnte

    Das Worst-Case-Szenario wäre eine Kettenreaktion am globalen Anleihemarkt. Sollten japanische Investoren in großem Stil US-Staatsanleihen verkaufen, müssten die USA noch höhere Zinsen bieten, um neue Käufer anzulocken. Dadurch würden die Finanzierungskosten für den Staat weiter steigen – ebenso wie Kreditzinsen für Unternehmen, Immobilienkäufer und Verbraucher.

    Im Extremfall könnte das mehrere Folgen gleichzeitig auslösen:

    • fallende Kurse an den Aktienmärkten,
    • eine Abschwächung der US-Konjunktur,
    • steigende Refinanzierungskosten für Banken,
    • Druck auf hoch verschuldete Unternehmen,
    • Turbulenzen am Dollar- und Währungsmarkt.

    Da US-Staatsanleihen als Fundament des globalen Finanzsystems gelten, hätte ein Vertrauensverlust weltweit Auswirkungen …

    Quelle: Artikel von Thomas Sabin auf focus.de

  • Recursive Superintelligence: KI beginnt sich selbst umzubauen

    Zwischen Silicon-Valley-Hochglanz und apokalyptischem Tech-Fieber entsteht gerade ein neuer Kult: Recursive Self-Improvement, kurz RSI. Die Idee ist simpel und komplett wahnsinnig zugleich. Eine KI analysiert sich selbst, entdeckt Schwächen, schreibt besseren Code für sich selbst und startet die nächste Version – wieder und wieder und wieder …

    Evolution ohne Stoppknopf

    Der Begriff „rekursiv“ klingt erstmal nach Informatik-Vorlesung und kaltem Kaffee, aber in Wahrheit geht’s um etwas viel Größeres. Die KI soll nicht einfach nur Aufgaben lösen. Sie soll lernen, wie sie besser lernen kann. Das ist der Unterschied zwischen einem Taschenrechner und einer Spezies …

    Während heutige Modelle bloß auf Zuruf reagieren, träumt Recursive davon, dass Maschinen eigenständig forschen, neue Ideen entwickeln, Experimente testen und daraus neue, bessere Versionen ihrer selbst bauen. Ein endloser Kreislauf digitaler Mutation …

    Die neuen Punks aus dem Valley

    Das Verrückteste daran: Die Szene wirkt inzwischen fast religiös. Milliarden fließen in Firmen, die offen darüber reden, künstliche Superintelligenz zu erschaffen, während Politiker noch über ChatGPT-Hausaufgaben diskutieren. Die Neolabs – kleine Hardcore-Forschungsteams mit Monsterfinanzierung – benehmen sich wie Garagenbands kurz vor der digitalen Revolution. Nur dass ihre Verstärker atomgetriebene GPU-Cluster sind …

    Quelle: Artikel von Günther Suchy auf merkur.de

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  • Rendite deutscher Staatsanleihen steigt auf 15-Jahres-Hoch

    Anleger befürchten eine stärkere Inflation und höhere Zinsen, sie verkaufen daher weltweit Staatsanleihen. EZB-Präsidentin Christine Lagarde zeigt sich besorgt …

    Die Renditen von Staatsanleihen in der Eurozone sind am Montag weiter gestiegen – angetrieben von einem weltweiten Ausverkauf an den Anleihemärkten. Anleger befürchten, dass die steigenden Energiepreise infolge des anhaltenden Konflikts im Nahen Osten die Inflation erneut anheizen könnten. Damit wächst zugleich die Sorge, dass die Notenbanken länger an hohen Zinsen festhalten oder sogar weitere Zinserhöhungen notwendig werden könnten. In Deutschland war die Inflation im April wieder auf 2,9 Prozent angestiegen …

    Sorgen über Inflation und Staatsdefizite setzen die Anleger unter Druck

    Marktbeobachter sehen hinter der aktuellen Entwicklung nicht nur geopolitische Risiken, sondern auch grundlegende Sorgen über Inflation und Staatsdefizite. Mohit Kumar, Chefvolkswirt Europa bei Jefferies, erklärte, diese Themen hätten bereits seit Längerem im Hintergrund geschwelt. „Die USA und der Iran scheinen noch weit von einer Einigung entfernt zu sein“, fügte er hinzu, und „hohe Ölpreise dürften zudem Stützungsmaßnahmen verschiedener Regierungen nach sich ziehen, was den fiskalischen Druck erhöhen würde.“ …

    Globaler Anleihen-Ausverkauf

    Auch außerhalb von Europa gerieten am Montag Anleihenmärkte unter Druck. Die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen erreichten mit 4,631 % den höchsten Stand seit 15 Monaten, nachdem sie in der vergangenen Woche um 23 Basispunkte nach oben geschossen waren. Die Renditen 30-jähriger US-Anleihen stiegen auf 5,159 %, nachdem sie in der vergangenen Woche um 18 Basispunkte zugelegt hatten.

    Stärker als erwartet ausgefallene Inflationsdaten aus den USA haben vergangene Woche die Inflationsängste an den Märkten neu entfacht und Händler dazu veranlasst, verstärkt auf eine Zinserhöhung der Federal Reserve zur Bekämpfung steigender Preise zu setzen …

    Quelle: Artikel auf manager-magazin.de

  • Riester-Rente: Ich habe meinen Vertrag nach 15 Jahren gekündigt und so viel habe ich wiederbekommen

    15 Jahre lang zahlte ich in die Riester-Rente ein. Dann habe ich sie gekündigt. An der staatlich geförderten Altersvorsorge haben vor allem die Versicherer und Finanzberater verdient. Wie viel ich zurückbekommen habe und warum die Riester-Rente gescheitert ist …

    Die Riester-Rente war einmal als große Idee gedacht. Vor gut 20 Jahren wollte der Staat die private Altersvorsorge fördern und Menschen dazu bringen, zusätzlich Geld für das Alter zurückzulegen, statt sich allein auf die gesetzliche Rente zu verlassen. In der Theorie klingt das vernünftig. In der Praxis entpuppte sich das Modell für viele als teurer Irrtum. Denn ein erheblicher Teil der staatlichen Zulagen landet nicht etwa bei den Sparern, sondern versickert in Gebühren, Provisionen und Verwaltungskosten der Versicherer. Rund 16 Millionen Menschen in Deutschland besitzen einen Riester-Vertrag, viele davon mit derselben Frage im Kopf: Weiterlaufen lassen, weil schon so viel Geld hineingeflossen ist? Oder kündigen, um den Schaden wenigstens zu begrenzen? Ich habe meinen Vertrag nach 15 Jahren beendet und einmal genau nachgerechnet, wie viel ich eingezahlt habe – und wie wenig davon am Ende übrig blieb …

    Unterm Strich bleibt ein bitteres Ergebnis: Ich habe 15 Jahre lang gespart und trotzdem rund ein Viertel weniger zurückbekommen als das, was ich selbst eingezahlt hatte. Etwa 2.400 Euro gingen durch Vertragswechsel, Gebühren und laufende Kosten verloren. Dass es diese Kosten überhaupt in diesem Ausmaß gibt, erwähnten weder die Finanzberater noch die Versicherungsmakler besonders offensiv. Wahrscheinlich aus gutem Grund. Denn sobald man versteht, dass die staatlichen Zulagen oft vor allem die Versicherer subventionieren, verliert die Riester-Rente sehr schnell ihren Zauber.

    Oder anders gesagt: Hätte ich die 70 bis 85 Euro monatlich einfach zu Hause in einen Sparstrumpf gesteckt, hätte ich heute rund 2.400 Euro mehr.

    Neue Altersvorsorge löst Riester-Rente ab

    Dass die Riester-Rente zu kompliziert, zu teuer und für viele schlicht zu unattraktiv geworden ist, hat inzwischen auch die Politik verstanden. Der Bundestag beschloss am 27. März 2026 eine Reform der privaten Altersvorsorge. Ab 2027 soll deshalb voraussichtlich ein neues Altersvorsorgedepot die Riester-Rente ersetzen. Das allein sagt schon einiges über den Zustand des bisherigen Modells aus. Wenn selbst der Staat seine eigene Prestigevorsorge nach gut zwei Jahrzehnten austauschen will, war offenbar nicht nur das Marketing das Problem.

    Wer noch einen Riester-Vertrag besitzt, sollte jetzt trotzdem nicht vorschnell kündigen oder hektisch den Anbieter wechseln. Denn genau bei solchen Wechseln und Kündigungen langen Versicherer erfahrungsgemäß noch einmal besonders beherzt zu …

    Quelle: Artikel von Blasius Kawalkowski auf inside-digital.de

  • Gebühren kostet Tausende Euro: Banken jubeln: Altersvorsorgedepot teurer als selber anlegen

    Das Altersvorsorgedepot verspricht höhere Erträge. Doch schon ein Prozent Kosten kann die staatliche Förderung über Jahrzehnte vollständig aufzehren.

    Mit der Entscheidung vom 27. März stellt der Bundestag die private Altersvorsorge in Deutschland grundlegend neu auf. Künftig sollen Sparer stärker von Aktien und ETF-Sparplänen profitieren können. Doch während die Reform mehr Renditechancen eröffnet, setzt der Gesetzgeber zugleich eine harte Grenze: die jährlichen Kosten dürfen ein Prozent nicht überschreiten.

    Was auf den ersten Blick nach Verbraucherschutz klingt, könnte sich langfristig als trügerisch erweisen. Modellrechnungen des Vergleichsportals Verivox zeigen, dass selbst dieser gedeckelte Kostensatz die Renditevorteile der Förderung vollständig neutralisieren kann, insbesondere bei langen Anlagehorizonten …

    Quelle: Artikel von Thomas Sabin auf focus.de

  • Warum die Lagerung von Gold zuhause keine gute Idee ist

    Wer Edelmetalle physisch zu Hause lagert, unterschätzt häufig die realen Sicherheitsrisiken. Einbruchstatistiken zeigen, dass Wertgegenstände im Wohnbereich besonders gefährdet sind, und selbst ein Tresor bietet keinen vollständigen Schutz …

    Für höhere Werte sind teure Zusatzversicherungen sowie zertifizierte Tresore und Alarmanlagen erforderlich. Trotz dieser Maßnahmen bleibt das Risiko eines Totalverlusts bestehen …

    Bei der privaten Verwahrung von Gold ergeben sich neben Sicherheitsaspekten auch steuerliche und rechtliche Risiken …

    Für Anleger, die ihr Vermögen langfristig absichern und gleichzeitig optimieren möchten, ist die professionelle Verwahrung daher die zeitgemäße und wirtschaftlich sinnvollere Lösung …

    Quelle: Bericht auf forbes.at

  • Diese Kryptofirma hat höhere Goldreserven als viele Zentralbanken – und stockt weiter auf

    Es gibt eine Kryptofirma, die ihre Goldreserven im ersten Quartal 2026 erneut ausgebaut hat – wenn auch deutlich langsamer als zuvor. Für Privatanleger lohnt sich ein genauer Blick auf diese Entwicklung. Sie zeigt nämlich, wie stark sich die Rolle von Gold auch im digitalen Finanzsystem verändert.

    Tether hält insgesamt 154 Tonnen Gold

    Parallel dazu betreibt Tether mit XAUT einen eigenen goldgedeckten Token. Dieser ist vollständig durch physisches Gold hinterlegt. Auch in diesem Bereich wurden die Bestände im ersten Quartal erhöht, sodass insgesamt rund 154 Tonnen Gold für beide Produkte zusammengehalten werden. Wäre Tether ein Staat, würde das Unternehmen damit zu den 30 größten Goldhaltern weltweit zählen …

    Für Privatanleger ergibt sich daraus vor allem eine Erkenntnis. Selbst große Akteure im Kryptobereich setzen weiterhin auf physische Werte wie Gold, um Stabilität zu schaffen …

    Zum Schluss ein wichtiger Hinweis: Der Besitz von physischem Gold in Form von Münzen oder Barren unterscheidet sich deutlich von indirekten Anlagen wie Token oder Finanzprodukten. Physisches Gold bietet direkten Zugriff und ist unabhängig von Emittenten (-> kein Kontrahentenrisiko), während digitale Varianten von der Bonität und Struktur des Anbieters abhängen. Anleger sollten diese Unterschiede bei ihrer Entscheidung unbedingt berücksichtigen.

    Quelle: Artikel von Jörg Bernhard auf boerse-online.de

  • „Wir stehen erst am Beginn eines neuen Rohstoffzyklus“

    Rohstoffe werden zum strategischen Muss: Geopolitische Spannungen, KI-getriebene Nachfrage und strukturelle Angebotsdefizite machen sie zum entscheidenden Diversifikationsbaustein.

    In einem von Alice Kazak moderierten Webinar skizzierte Evy Hambro, Leiter des BlackRock-Rohstoff-Teams und Portfoliomanager des BGF World Mining sowie BGF World Gold, ein eindringliches Bild der aktuellen Lage an den globalen Rohstoffmärkten. Seine Botschaft war klar: Das klassische 60/40-Portfolio hat ausgedient – zumindest als alleiniges Diversifikationsinstrument.

    Hambro eröffnete das Webinar mit einer grundlegenden These: Die bewährte Aufteilung zwischen Aktien und Anleihen habe in den vergangenen fünf Jahren deutlich weniger Diversifikationsschutz geboten als in den zwei Jahrzehnten zuvor. In einer Welt, die von geopolitischen Spannungen – vom US-Israel-Iran-Konflikt über den Ukraine-Krieg bis hin zu den Verwerfungen rund um Taiwan – sowie von der KI-Revolution geprägt sei, brauche es neue Ansätze. „Diversifikation ist in einer fragmentierteren und volatileren Welt von größter Bedeutung“, betonte Hambro.

    Gold spiele dabei eine besondere Rolle. Angesichts der hohen Konzentration vieler Portfolios auf die sogenannten „Magnificent Seven“ Tech-Aktien empfahl Hambro, Gewinne zu realisieren und Kapital umzuschichten: „Es ist sinnvoll, einen Teil der Gewinne mitzunehmen und das Kapital neu zu allokieren.“

    Seit 2025 hat sich die Lage weiter zugespitzt: Die USA erhoben massive Zölle auf Stahl, Aluminium und Kupfer, während China mit Exportbeschränkungen bei Seltenen Erden, Silber und Düngemitteln reagierte. Chinas neuer Fünfjahresplan vom März 2026 macht die Sicherung strategischer Rohstoffe zur nationalen Priorität – ein Zeichen, dass der Rohstoffnationalismus kein vorübergehendes Phänomen ist …

    Staatsverschuldung und die Flucht in Gold

    Hambro zeichnete auch ein düsteres Bild der öffentlichen Finanzen. Japan liegt bei einer Schuldenquote von rund 255 Prozent des BIP, die USA, Frankreich und das Vereinigte Königreich bewegen sich ebenfalls über der 100-Prozent-Marke – mit steigender Tendenz bis 2035. Die Konsequenzen seien generationenübergreifend: „Kinder und Enkelkinder werden unter den Lasten der Verschuldung leiden. Die sich in immer neue Dimensionen aufblähende Rechnung wird nicht kleiner werden.“ …

    Quelle: Artikel von Helge Rehbein auf dasinvestment.com

  • Gold: Trump schockt Anleger: Steigt der Goldpreis jetzt rasant an? Diese 5 Gründe sprechen für die Goldrallye

    Paukenschlag zum Wochenende. Trump schockt Anleger und Börse mit neuen Zöllen. Das rückt besonders den Goldpreis in den Fokus. Erinnerungen werden wach! Steht Gold jetzt wieder vor einem gewaltigen Preisanstieg? …

    Aktuelle Goldpreisentwicklung – Der Grundstein für die Rallye ist gelegt

    Die letzten Handelstage könnten den Grundstein für eine neue Rallyephase gelegt haben. Der Wochenschluss des Goldpreises oberhalb von 4.600 US-Dollar stärkt diese Annahme. Dass sich Silber ebenfalls in Stellung gebracht hat, stützt das Bild …

    1. Trump macht das Zollthema wieder auf – Verunsicherung steigt
    2. Gold übersteht Fed-Termin ohne Schaden …
    3. Noten- und Zentralbanken kaufen weiter Gold …
    4. Anleiherenditen und US-Dollar-Index robust, aber für Gold noch nicht bedrohlich …
    5. Goldpreis charttechnisch durchaus aussichtsreich …

    Quelle: Artikel von Marcel Torney auf wallstreet-online.de

  • Bitcoin-Steuer droht: Was Anleger jetzt wissen müssen und warum neue Regeln teuer werden könnten

    Berlin macht ernst: Für Bitcoin-Anleger in Deutschland könnte eine der wichtigsten steuerlichen Regeln bald fallen. Die einjährige Haltefrist steht politisch massiv unter Druck – und damit auch die bisherige Steuerfreiheit …

    Was aktuell geplant ist

    Finanzminister Lars Klingbeil hat bestätigt, dass Kryptowährungen künftig „anders besteuert“ werden sollen. Konkrete Details plant das Ministerium im Juni vorzulegen. Es wird damit gerechnet, dass die einjährige Haltefrist abgeschafft wird. Bislang gilt: Wer Bitcoin länger als ein Jahr hält, kann Gewinne steuerfrei realisieren. Künftig könnten Gewinne stattdessen wie bei Aktien pauschal besteuert werden – also mit rund 25 Prozent plus Zuschlägen …

    Was jetzt konkret auf Anleger zukommt

    Noch ist vieles offen – und genau das sorgt für zusätzliche Unsicherheit. Noch fehlen die Details – und genau das sorgt für Unsicherheit.

    • Gilt die neue Steuer auch für bereits gekaufte Bitcoin?
    • Kommt wirklich die Abgeltungssteuer von rund 25 Prozent?
    • Welche Übergangsfristen gibt es?

    Ein Beispiel zeigt, was auf dem Spiel steht: Wer 2020 einen Bitcoin für 5000 € gekauft hat und heute verkauft, sitzt auf einem Gewinn von rund 60.000 €. Ohne Haltefrist wären darauf schnell über 15.000 € Steuern fällig …

    Quelle: Artikel von Ulf Heyden auf merkur.de

  • Analyse: Gold laut Deutscher Bank langfristig bei 8.000 USD

    Die Analysten halten eine Goldquote von 40% für realistisch, was den Goldpreis in den nächsten 5 Jahren auf bis zu 8.000 USD katapultieren könnte …

    Deutsche Bank Research Institute konstatiert das Ende der US-geprägten Ära und eine dramatische Rückkehr des Goldes in das globale Währungssystem. Während die 1990er Jahre durch US-Hegemonie und den Verkauf von Goldreserven zugunsten des US-Dollars geprägt waren, erleben wir heute eine geopolitische Gezeitenwende: Der Anteil des Dollars an den globalen Währungsreserven der Zentralbanken stürzte von über 60% auf nur noch 40% ab, während Gold seinen Anteil auf 30% verdreifachte. Diese tektonische Verschiebung wird primär von Schwellenländern getrieben, die seit der Finanzkrise 2008 massiv Gold zukaufen … allein in den letzten 17 Jahren über 225 Mio. Unzen. Besonders aktiv zeigen sich China, Russland, Indien und Polen, wobei Länder in Osteuropa und der MENA-Region ihre Käufe nach der Invasion der Ukraine massiv beschleunigten …

    Die Analysten halten eine Goldquote von 40% für realistisch, was den Goldpreis in den nächsten 5 Jahren auf bis zu 8.000 USD katapultieren könnte …

    Quelle: Artikel von Harald Weygand auf stock3.com

  • Bafin untersagt Rabattmodell: Totalverlust mit Gold: Hier ist das Risiko sehr hoch

    Billiges Gold – aber erst in der Zukunft? Beim Goldkauf mit späterer Lieferung tragen die Anleger das volle Risiko. Nun zieht die Bafin die Reißleine.

    Gold gilt für viele Anleger als sichere Wertanlage, gerade in unsicheren Zeiten. Wer in das Edelmetall investiert, setzt auf Stabilität und den physischen Besitz als Absicherung. Gleichzeitig lassen sich viele von vermeintlich attraktiven Angeboten und geschickter Werbung beeinflussen und übersehen dabei die Risiken.

    Nun hat die deutsche Finanzaufsicht Bafin dem Goldhändler TGI AG mit Sitz in Vaduz (Liechtenstein) untersagt, bestimmte Angebote in Deutschland öffentlich zu vertreiben. Betroffen sind sogenannte Rabattmodelle, bei denen Kunden Geld einzahlen, dafür Zinsen erhalten sollen und das Gold erst später bekommen. Für die Bafin ist klar: Dabei handelt es sich nicht um einen klassischen Goldkauf, sondern um eine regulierte Vermögensanlage …

    Hohe Rabatte, große Zweifel

    Die TGI AG wirbt seit Längerem mit sogenannten Rabattmodellen. Dabei verspricht das Unternehmen Preisnachlässe von bis zu 72 Prozent auf physisches Gold, allerdings nur bei späterer Lieferung. Nach eigenen Angaben erhalten Kunden für jeden Monat des Lieferaufschubs zusätzliche Rabatte von zwei bis drei Prozent. Je länger sie warten, desto günstiger soll das Gold werden.

    Finanzaufsichtsbehörden in Deutschland und Österreich beobachten dieses Geschäftsmodell schon länger kritisch. Sie warnen vor fehlenden Verkaufsprospekten und möglichen Verstößen gegen das Vermögensanlagengesetz …

    Das größte Risiko: Totalverlust

    Verbraucherschützer und Aufsicht bleiben skeptisch. Gerade in Zeiten hoher Goldpreise sei besondere Vorsicht geboten …

    Der entscheidende Nachteil liegt im Insolvenzrisiko: Sie geben Ihr Geld aus der Hand, ohne Gold zu besitzen. Gerät der Anbieter in finanzielle Schwierigkeiten, droht im schlimmsten Fall der Totalverlust. Sie sind dann lediglich Gläubiger ohne Anspruch auf physisches Gold.

    Hinzu kommt die Unsicherheit, ob das Gold überhaupt bereits existiert oder erst noch beschafft werden soll. Der vermeintliche Preisvorteil wird so durch ein erheblich höheres Risiko erkauft …

    Quelle: Artikel von Leon Bensch auf t-online.de

  • Überblick über Eckwerte: Neue Abgaben, höhere Schulden – das ist im Haushalt geplant

    Das Kabinett will am Mittwoch Eckwerte des Haushalts 2027 beschließen. Die zentralen Punkte im Überblick …

    Mehr Ausgaben, höhere Schulden

    Geplant sind im kommenden Jahr im Kernhaushalt Ausgaben von 543,3 Milliarden Euro, wie es aus Kreisen des Finanzministeriums hieß. Im laufenden Jahr wird mit Ausgaben von 524,5 Milliarden Euro geplant. Deutlich steigen sollen 2027 sowie in den folgenden Jahren die Verteidigungsausgaben.

    Der Bund plant 2027 im Kernhaushalt neue Schulden in Höhe von 110,8 Milliarden – 2026 sieht der Haushalt neue Schulden von 98 Milliarden Euro vor. Dazu kommen schuldenfinanzierte Ausgaben im Sondervermögen zur Modernisierung der Infrastruktur sowie zur Verteidigung. Aus dem Sondervermögen Bundeswehr sollen 2027 rund 27,5 Milliarden Euro fließen. Für das Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität sind Ausgaben von 58,2 Milliarden Euro geplant.

    Neue Abgaben

    Geplant ist die Einführung einer Plastikabgabe sowie einer „Zuckerabgabe“, wie es aus dem Finanzministerium hieß. Außerdem sollen die Alkohol- und die Tabaksteuer erhöht werden – eine höhere Tabaksteuer hatte die Regierung bereits angekündigt …

    Quelle: Artikel auf focus.de

  • Wer ist Arndt-Timo Niggemeyer, Betreiber von positivsparen.de?

    Ein Macher für komplexe Zeiten: Arndt-Timo Niggemeyer gilt als jemand, der Veränderungen und Herausforderungen liebt. Mit positivsparen.de hat er eine Informationsplattform geschaffen, die Unternehmern und Mitarbeitern gleichermaßen in turbulenten Zeiten eine klare Perspektive bietet. Mit seiner langjährigen und vielfältigen Erfahrung versteht er, wie wichtig es ist, in einem unsicheren Umfeld wie rasender Geldentwertung, großen Staatsverschuldungen, riesigen Rentenproblematiken und drohender Massenarbeitslosigkeit durch KI und Robotik dennoch konkrete und funktionierende Lösungen zu finden. Herr Niggemeyer ist Edelmetallkaufmann und ihr kompetenter Fachmann, wenn es um inflationssichere Investments in Gold oder andere Edelmetalle bereits ab 3.000,- Euro Einmalanlage, oder als Sparplan ab 50,- Euro monatlich geht …

    Quelle: Artikel von Christina Szasz auf weristwer.com

  • Insolvenzen gefährden mehr als 200.000 Jobs – Deutsche Wirtschaft unter Druck

    Insolvenzen bedrohen über 200.000 Jobs. Die Zahl der Pleiten steigt auf den höchsten Stand seit Jahren. Geopolitik und Krisen verschärfen die Lage.

    Berlin/Wiesbaden – „Schon jetzt hat der Nahost-Konflikt auf Deutschland deutliche Auswirkungen, und auch der US-Handelskrieg ist längst nicht vorbei“ – mit diesen Worten beschreibt Milo Bogaerts, Chef von Allianz Trade in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die Lage der deutschen Wirtschaft. Sein Unternehmen erwartet für 2026 rund 24.650 Insolvenzen und sieht mehr als 200.000 Arbeitsplätze in Gefahr – ein Anstieg von 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. „Das wäre der höchste Stand seit 14 Jahren“, so Bogaerts.

    Die Zahlen decken sich unschön mit denen des Statistischen Bundesamtes. Die deutschen Amtsgerichte registrierten im Jahr 2025 insgesamt 24.064 beantragte Unternehmensinsolvenzen – ebenfalls ein Anstieg von 10,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl liegt auf dem höchsten Stand seit 2014, als 24.085 Fälle verzeichnet worden waren …

    Maschinenbau und Metallwaren: Industrieherz in der Krise

    Besonders alarmierend sei die Lage aber nach wie vor im Kernbereich der deutschen Industrie. Laut einer Analyse der Unternehmensberatung Falkensteg, die der Wirtschaftswoche vorliegt, führten Metallwarenhersteller 2025 erstmals die Branchenstatistik der Großinsolvenzen an: 67 Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als zehn Millionen Euro meldeten Insolvenz an – ein Anstieg von rund 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr …

    Als Ursachen nennt Falkensteg ein Bündel an Faktoren: schwache Investitionsgüternachfrage seit 2023, stagnierende Produktion, hohe Energiepreise, gestiegene Zinsen, anziehende Tariflöhne sowie erhöhte Rohstoffpreise. Viele Unternehmen könnten die Kostenbelastungen nicht vollständig an ihre Kunden weitergeben. Hinzu kämen strukturelle Standortschwächen wie Fachkräftemangel, Bürokratie und lange Genehmigungswege …

    Quelle: Artikel von Lennart Niklas Johansson Schwenck auf merkur.de

  • Schnell, präzise, autonom: Roboter schlagen uns im Tischtennis und im Halbmarathon – und bald auch im Job

    Maschinen übernehmen nach und nach mehr Aufgaben. Die Frage, wie wir künftig mit Robotern leben und arbeiten wollen, verlangt nach einer gesellschaftlichen Debatte.

    In den vergangenen Tagen wurden gleich zwei Erfolgsmeldungen aus der Welt der Robotik publik: Am Sonntag gewann ein humanoider Roboter in Peking einen Halbmarathon. Er rannte mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 25 Kilometern pro Stunde – deutlich schneller als der schnellste Mensch auf dieser Distanz.

    Am Mittwoch wurde bekannt, dass ein Roboter im Tischtennis nun Profispieler besiegt. Es ist das erste Mal, dass eine Maschine gegen Menschen in einer derart schnellen und körperlichen Sportart besteht.

    Die Firmen hinter den Projekten machen mit den Meldungen selbstverständlich gutes Marketing. Aber die Schlagzeilen als blosse PR abzutun, wäre falsch. Denn die Sport-Roboter sind ein Zeichen von angewandter Spitzentechnologie. Sie illustrieren die rasanten Fortschritte, die die Robotik gegenwärtig macht.

    Das wirft Fragen auf: Kommen die vielfältig einsetzbaren Allzweck-Roboter nun doch schneller, als wir dachten? Und was bedeutet das für Tausende von Angestellten, die in Restaurants Tische abwischen, in Warenlagern Paletten auspacken, in Wohnungen Rollläden reparieren? …

    Quelle: Artikel von Gioia da Silva auf nzz.ch

  • Zollfreilager vor dem Aus: Neue Steuerregel trifft Silber-Fans und Metallhändler hart

    Mit einem Rundschreiben hat das Bundesfinanzministerium ein Geschäftsmodell im Edelmetallhandel in Deutschland faktisch ausgehebelt …

    Zollfreilager als steuerfreie Alternative genutzt

    Zollfreilager – juristisch meist als Zolllager bezeichnet – sind Orte, an denen Waren aus Nicht-EU-Ländern gelagert werden können, ohne dass sofort Einfuhrabgaben oder Umsatzsteuer anfallen.

    Für Edelmetalle war das bisher besonders attraktiv: Anleger konnten etwa Silber, Platin oder Palladium kaufen und im Zollfreilager lagern – ohne die sonst fällige Mehrwertsteuer von 19 Prozent. Die Steuer fiel erst an, wenn die Ware tatsächlich in den EU-Wirtschaftskreislauf überführt wurde, also physisch ausgeliefert oder „eingeführt“ wurde …

    Kapital könnte ins Ausland wandern, weil Markt unattraktiv wird …

    Die Maßnahme sei ohne Vorlauf und ohne Einbindung der Branche erfolgt und drohe, Investitionen in strategische Rohstoffe in Deutschland unattraktiv zu machen.

    Kapital werde in der Folge eher ins Ausland abwandern – mit möglichen negativen Auswirkungen auch auf die Versorgungssicherheit der Industrie. Eine ähnliche Entwicklung erwartet auch York Tetzlaff, Geschäftsführer der Fachvereinigung Edelmetalle:

    „Es ist davon auszugehen, dass Betreiber von Zolllagern ihre Infrastruktur in Deutschland deutlich verringern und in anderen Ländern aufbauen …

    Zahlreiche renommierte Edelmetallhändler hätten ihre Zollfreilager-Angebote mit sofortiger Wirkung eingestellt. Auch darüber hinaus rechnet Michael Eubel mit erheblichen Auswirkungen für die Branche: „Viele Anbieter orientieren sich bereits ins Ausland, etwa in die Schweiz oder nach Liechtenstein, wo sie mit offenen Armen empfangen werden,“ betont Michael Eubel …

    Quelle: Artikel von Sebastian Wieschowski auf finanzen100.de


    PS: Aus gutem Grund nutzen wir von positivsparen.de keine Zollfreilager in der EU!

  • Silber: Branche geschockt – Anleger müssen plötzlich Steuern zahlen

    Eine neue Steuerregel sorgt dafür, dass Anleger bei Metallen wie Silber die Umsatzsteuer nicht mehr mithilfe deutscher Zollfreilager umgehen können. Erste Händler haben bereits Transaktionen eingestellt.

    Frankfurt. Eine neue Steuerregelung setzt die Edelmetallbranche unter Schock: Das Bundesfinanzministerium hat mit einem Rundschreiben vom 9. April die Umsatzsteuerbefreiung von Importwaren neu angepasst – und so das Modell, Edelmetalle in deutschen Zollfreilagern zu verwahren und damit Steuern zu sparen, unterbunden …

    Quelle: Artikel von Judith Henke auf handelsblatt.com


    PS: Aus gutem Grund nutzen wir von positivsparen.de keine Zollfreilager in der EU!

  • Gold verkauft, Konto gesperrt: Ein Fall zeigt, worauf private Verkäufer achten sollten

    Strengere Geldwäscheprüfungen treffen nicht nur Unternehmen, auch private Anleger müssen vorsichtiger agieren – besonders dann, wenn ältere Goldmünzen verkauft werden …

    Gold und Bargeld sind seit jeher Symbole finanzieller Freiheit und Privatsphäre. Steigende Lebenshaltungskosten, restriktive Kreditvergaben durch Banken oder hohe Kursstände sind einige Gründe dafür, weshalb Anleger ihre Bestände verkaufen. Doch wer versucht, Gold oder die daraus erzielten Erlöse in das regulierte Finanzsystem zu bringen, stößt seit geraumer Zeit auf spürbare Hürden, wie ein Fall aus der Praxis zeigt …

    Anfang 2025 begann Herr G seine Münzen zu verkaufen. Um sich Gebühren zu sparen (beim Verkauf über Händler regelmäßig bis zu fünf Prozent), erfolgten die Verkäufe primär an Privatpersonen gegen Barzahlung. Aus rechtlicher Sicht war das alles in Ordnung. Der Ankauf/Verkauf von Gold zwischen Privatpersonen unterliegt – im Gegensatz zu Geschäften mit gewerblichen Edelmetallhändlern – keinen (geldwäsche-)rechtlichen Prüf- und Dokumentationspflichten.

    Als Herr G den Erlös jedoch auf sein Bankkonto einzahlte, verlangte die Bank binnen 14 Tagen einen Nachweis über die Herkunft der Mittel – und da begannen die Schwierigkeiten …

    Banken und andere verpflichtete Institute wenden bestehende Sorgfaltspflichten nun deutlich strenger und konsequenter an als noch vor wenigen Jahren. Selbst bei nur teilweise dokumentierten Transaktionen erfolgen heute wesentlich rascher vertiefte Prüfungen und Rückfragen zur Mittelherkunft. Die Institute schränken Geschäftsbeziehungen im Zweifel eher ein oder beenden diese, wenn die Herkunft von Vermögenswerten nicht ausreichend plausibilisiert werden kann …

    Quelle: Artikel von Anela Blöch und Roman Taudes auf derstandard.de

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  • Gefahr für Finanzsystem: Bundesbankchef fürchtet destabilisierende Wirkung von KI

    Der oberste deutsche Währungshüter malt ein Schreckensszenario: Nutzten viele Banken dasselbe KI-Modell, könnten Bewertungen immer stärker in die gleiche Richtung ausschlagen und damit die Stabilität des Finanzsystems untergraben.

    Bundesbankpräsident Joachim Nagel hat vor erheblichen Risiken durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) für die Stabilität des Finanzsystems und unklaren Folgen für die Inflation gewarnt. Setzten viele Banken auf dieselben KI-Anbieter oder auf ähnliche Modelle, glichen sich ihre Kreditrisikobewertungen stärker an, sagte Nagel. Dies könne prozyklische Dynamiken verstärken und die Finanzstabilität gefährden. Zudem schaffe KI neue, hochentwickelte Cyber-Risiken …

    Aus Sicht eines Notenbankers erfordere die Unsicherheit über die Inflationsfolgen besondere Wachsamkeit, so Nagel …

    Quelle: Artikel auf n-tv.de

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  • Altersvorsorge: Merz: Rente künftig „nur noch Basisabsicherung“

    Die Finanzierung der gesetzlichen Rente steht erheblich unter Druck. Nun kündigt der Kanzler einen fundamentalen Wandel des Rentenkonzepts an.

    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat mit Blick auf die geplante Rentenreform zu einem Umdenken bei der Altersvorsorge aufgerufen. „Die gesetzliche Rentenversicherung allein wird allenfalls noch die Basisabsicherung sein für das Alter“, sagte Merz am Montag beim Empfang zum 75. Jubiläum des deutschen Bankenverbands. „Sie wird nicht mehr ausreichen, auf Dauer den Lebensstandard zu sichern.“ …

    Die Bundesregierung setze „alles daran, die strukturellen Verwerfungen, die strukturellen Defizite unseres Landes zu beheben“, sagte Merz mit Blick auf die Wettbewerbsfähigkeit, die Senkung der Energiekosten sowie weitere angestrebte Reformen etwa im Bereich der Einkommensteuer und der Krankenversicherung …

    Quelle: Artikel von Michael Kappeler auf t-online.de

  • Neue Klagen gegen Allianz und R+V wegen gekürzter Renten

    Nach einem wegweisenden Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) zu Rentenkürzungen bei privaten Altersvorsorgeverträgen weitet die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg ihren juristischen Kampf aus. Nun stehen weitere Klauseln von Versicherern vor Gericht – mit potenziell erheblichen Folgen für Millionen Kunden.

    Im Fokus stehen diesmal fondsgebundene Rentenversicherungen der Allianz Lebensversicherung und der R+V Lebensversicherung. Die Verbraucherschützer haben Klagen vor den Oberlandesgerichten Stuttgart und Frankfurt am Main eingereicht. Ziel ist es, weitere Vertragsklauseln überprüfen zu lassen, die aus ihrer Sicht Verbraucher unangemessen benachteiligen …

    Brisant ist nun: Laut Verbraucherzentrale sind entsprechende Klauseln kein Einzelfall. In einer Stichprobe von über 160 Verträgen fanden die Experten zahlreiche Regelungen, die ähnliche einseitige Kürzungsmöglichkeiten enthalten …

    „Private Rentenversicherungen werden mit stabilen und verlässlichen Leistungen beworben. Dann müssen sich Verbraucher auch darauf verlassen können, dass diese Leistungsversprechen nicht nachträglich ausgehöhlt werden“, sagt Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg …

    Was Betroffene jetzt tun sollten

    Wer eine fondsgebundene Rentenversicherung abgeschlossen hat und von einer Kürzung des Rentenfaktors betroffen ist, sollte seinen Vertrag prüfen lassen. Schon kleine Änderungen können über Jahre hinweg zu erheblichen finanziellen Einbußen führen …

    Quelle: Artikel von Hannah Petersohn auf focus.de

  • Wells Fargo sieht Gold bei 8.000 US-Dollar je Unze

    Der Goldmarkt steht nach Ansicht von Strategen von Wells Fargo (Wells Fargo Aktie) vor einer möglichen Neubewertung. Trotz eines deutlichen Rücksetzers im vergangenen Monat sehen Analysten weiterhin erhebliches Aufwärtspotenzial – und zeichnen in ihrem optimistischsten Szenario ein Kursziel von bis zu 8.000 US-Dollar je Feinunze bis zum Jahr 2027.

    „Debasement Trade“ treibt Gold (Goldkurs) langfristig an

    Im Zentrum dieser Prognose steht der sogenannte „Debasement Trade“. Gemeint ist eine zunehmende Abwertung klassischer Fiat-Währungen wie des US-Dollars, während Zentralbanken weltweit verstärkt auf Gold als neutralen Wertspeicher setzen …

    Vier von fünf Szenarien sprechen für steigende Preise

    Besonders bemerkenswert: In vier von fünf wirtschaftlichen Szenarien erwartet Wells Fargo eine Fortsetzung des „Debasement“-Trends. Sollte sich diese Entwicklung bestätigen, könnte Gold bis 2027 auf bis zu 8.000 US-Dollar steigen.

    Rückschlag nach geopolitischen Spannungen

    Noch vor wenigen Wochen gehörte Gold zu den stärksten Momentum-Investments des Jahres. Doch die Eskalation des Konflikts zwischen den USA und dem Iran setzte dem Edelmetall zu. Im März verloren Gold-Futures nahezu 11 Prozent – der stärkste monatliche Rückgang seit Juni 2013.

    Trotz dieser Schwächephase sehen Analysten darin keinen strukturellen Bruch, sondern vielmehr eine gesunde Korrektur innerhalb eines übergeordneten Aufwärtstrends …

    Quelle: Artikel auf ariva.de

  • KI schlägt menschliche Arbeitskraft: Börse feiert Kündigungswelle

    Die sozialen Netzwerke stehen vor einem radikalen Umbruch durch künstliche Intelligenz. Snap-Chef Evan Spiegel zieht jetzt die Konsequenzen und streicht fast jeden sechsten Arbeitsplatz. Während 1.000 Angestellte gehen müssen, reagiert die Börse mit Begeisterung auf die neue Effizienzstrategie. Der radikale Umbau könnte für Anleger jetzt die langersehnte Wende bringen, denn der Konzern setzt konsequent auf automatisierte Prozesse und eine KI-gestützte Profitabilität …

    Effizienz-Turbo statt Personalkosten

    Die finanziellen Auswirkungen sind gewaltig. Durch den Stellenabbau will Snap die jährliche Kostenbasis bis zur zweiten Jahreshälfte im Jahr 2026 um mehr als 500 Millionen Dollar senken. „Wir glauben, dass die rasanten Fortschritte bei der künstlichen Intelligenz es unseren Teams ermöglichen, die Geschwindigkeit zu erhöhen“, so Spiegel in seinem Statement. Die technologische Abhängigkeit ist bereits Realität: Über 65 Prozent des neuen Programmcodes bei Snap werden von KI generiert, während automatisierte Agenten monatlich mehr als eine Million Nutzeranfragen abwickeln …

    Quelle: Artikel von Lukas Meyer auf deraktionaer.de

  • Finanz-Stratege klärt auf: Wer Gold verkauft, wenn Frieden naht, macht einen Denkfehler

    Fällt Gold bei Frieden? Warum diese Logik zu kurz greift – und weshalb ein möglicher Deal zwischen USA und Iran für Anleger eher Einstiegschance als Verkaufssignal sein könnte.

    Der Markt handelt nicht Ereignisse. Er handelt Erwartungen. Wenn heute über ein mögliches Kriegsende gesprochen wird, ist ein Teil dieser Hoffnung bereits im Preis verarbeitet.

    Genau hier liegt die Fragilität der meisten Anleger: Sie reagieren auf Schlagzeilen, während professionelle Marktteilnehmer auf Wahrscheinlichkeiten setzen.

    Ein schneller Frieden würde kurzfristig Druck auf den Goldpreis ausüben. Warum? Weil Risikoaufschläge abgebaut werden. Kapital fließt zurück in Risikoassets, Volatilität sinkt, der „sichere Hafen“ verliert kurzfristig an Attraktivität. Aber nur kurzfristig.

    Denn strukturell bleibt alles bestehen, was Gold überhaupt erst relevant macht: geopolitische Instabilität, überschuldete Staaten, ein fragiles globales Finanzsystem und politische Willkür statt verlässlicher Ordnung. Ein Friedensabkommen ändert keine dieser Größen. Es verschiebt nur die Aufmerksamkeit …

    „Geopolitische Deals sind selten stabil”

    Gold ist kein einzelner Krisen-Trade. Gold ist ein Misstrauensindikator gegenüber Systemen. Wer glaubt, dass ein diplomatischer Durchbruch zwischen Washington und Teheran das Vertrauen in Fiat-Währungen oder politische Stabilität nachhaltig stärkt, glaubt vermutlich auch an die Präzision von Wirtschaftsprognosen.

    Ein kurzfristiger Rücksetzer im Goldpreis bei Friedenssignalen wäre kein Risiko. Er wäre ein Geschenk für alle, die verstanden haben, dass Unsicherheit nicht verschwindet, sondern nur ihre Form ändert. Antifragil bedeutet genau das: Du brauchst keine Prognose. Du brauchst Positionierung …

    Quelle: Artikel von Ronny Wagner auf focus.de

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  • UBS bleibt bullish: Warum die Goldpreis-Schwäche der Großbank zufolge eine Chance ist

    Rund zwölf Prozent Wertverlust in den vier Märzwochen: ein stärkerer US-Dollar und wieder aufkommende Inflationssorgen angesichts explodierender Ölpreise – das gelbe Edelmetall hatte zuletzt keinen leichten Stand.

    Doch während sich einige Marktbeobachter inzwischen fragen, ob bei der beispiellosen Goldrally das Ende der Fahnenstange erreicht ist, überrascht die Schweizer Großbank UBS mit einer unerwarteten Prognose.

    UBS: Marktschwäche Kaufgelegenheit statt Warnsignal

    Wie Reuters berichtet, verzeichnete Gold im März den schlechtesten Monat seit 2008. Trotzdem bleibt die UBS gelassen: Die Großbank glaubt weiterhin an die langfristigen Aussichten und sieht den jüngsten Rücksetzer eher als Kaufgelegenheit als ein Warnsignal.

    In einer Kundenmitteilung, auf die sich The Street bezieht, erklärte die UBS, der jüngste Rückgang ändere nichts am Gesamtbild. Trotzdem konstatierte die Großbank: „Das Risiko, dass Gold seinen Aufwärtstrend noch um einige Jahre fortsetzt, steigt.“ Das makroökonomische Umfeld spreche aber weiterhin für das glänzende Edelmetall.

    Konkret untermauert die UBS ihre optimistische Haltung mit klaren Preiszielen: Für das Jahr 2026 erwartet die Bank einen durchschnittlichen Goldpreis von rund 5.000 US-Dollar je Unze. Auch in den Folgejahren soll das Niveau hoch bleiben …

    Makro-Lage spricht weiter für Gold

    Als zentrale Treiber nennt die UBS laut The Street vor allem das makroökonomische Umfeld. Sollten sich Anzeichen für eine Abschwächung der globalen Konjunktur mehren, könnten neue fiskal- oder geldpolitische Stimuli folgen – ein Szenario, das traditionell positiv für Gold ist …

    Auch strukturelle Faktoren bleiben intakt. Zentralbanken kaufen weiterhin Gold zur Diversifikation ihrer Reserven, während Zuflüsse in physisch hinterlegte ETFs anhalten …

    Langfristig jedoch bleibt die Stoßrichtung laut UBS klar: Rücksetzer sind aus Sicht der Bank keine Gefahr, sondern vielmehr Gelegenheiten zum Positionsaufbau. Oder anders formuliert: Die jüngste Schwäche könnte sich damit weniger als Trendbruch, sondern vielmehr als klassische Korrektur innerhalb eines intakten Bullenmarkts erweisen.

    Quelle: Artikel von Benedict Kurschat auf finanzen.net

  • Gold zum „Schnäppchenpreis“: WisdomTree-Analyst sieht die ultimative Kaufgelegenheit

    Warum Gold aktuell ein „Schnäppchen“ ist

    Die drastische Korrektur des Goldpreises seit seinem Rekordhoch im Januar hat viele Anleger verunsichert, doch Nitesh Shah von WisdomTree wertet diesen Rückgang als eine der seltenen „ultimativen Kaufgelegenheiten“. In einem Interview mit Kitco News betonte der Experte, dass der massive Ausverkauf fast vollständig von den wirtschaftlichen Realitäten entkoppelt sei …

    Shah erinnert daran, dass Gold bei großen geopolitischen Krisen historisch oft erst kurz nachgibt, bevor es zu einer massiven Gegenbewegung und neuen Höchstständen ansetzt. „Gold ist derzeit zu Schnäppchenpreisen erhältlich… das sieht wirklich nach einer guten Kaufgelegenheit aus“, so Shah. Für Anleger, die bisher abgewartet haben, könnte die jüngste Korrektur ihm nach genau der Moment sein, auf den sie gewartet haben: „Seit Jahren fragen mich die Leute: ‚Ich mag Gold, aber ich suche nach einem Einstiegszeitpunkt.‘ … Das ist wahrscheinlich genau das, worauf sie gewartet haben“, sagte er. „Wer jetzt nicht kauft, wird es im Leben nie tun.“ …

    Für das Jahresende gibt sich der Analyst daher extrem optimistisch: Während sein Basisszenario einen Goldpreis von rund 5.020 US-Dollar vorsieht, hält er bei einer weiteren Eskalation geopolitischer Spannungen sogar die Marke von 6.000 US-Dollar für absolut realistisch. „Geopolitische Risiken werden nicht verschwinden, und wenn die Anleger das erkennen, dann werden die Goldpreise steigen“, so der Analyst. „Angesichts der neuen geopolitischen Risiken würde ich 6.000 Dollar nicht ausschließen.“ …

    Quelle: Artikel auf finanzen.net

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  • Schluss mit Bargeld: Koalition will Kartenzahlung im Einzelhandel vorschreiben

    Die schwarz-rote Koalition in Berlin bereitet eine Bundesratsinitiative vor, die Händler und Gastronomen verpflichten soll, mindestens ein digitales Zahlungsmittel anzubieten. CDU-Fraktionschef Dirk Stettner nennt der „B. Z.“ den Grund offen: „Mir fällt kein sonstiger Grund ein, warum jemand auf Cashzahlung besteht, als an der Steuer vorbei arbeiten zu wollen.“

    Der Befund ist ernüchternd: Von 80.300 Berliner Bargeldbetrieben wurde 2024 nur bei 1,2 Prozent eine Kassen-Nachschau durchgeführt. Nach Schätzungen der Deutschen Steuergewerkschaft und des Bundesrechnungshofs entgehen dem Staat so mehr als 15 Milliarden Euro pro Jahr – der vermutete Gesamtschaden liegt laut „Welt am Sonntag“ bei rund 70 Milliarden Euro jährlich …

    Auf Bundesebene sieht der Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD eine schrittweise Einführung digitaler Zahlungsoptionen ohnehin vor. Das Bundesfinanzministerium verweist auf ein laufendes EU-Paket – und den Digitalen Euro, der 2029 kommen soll.

    Quelle: Artikel auf t-online.de

  • Warum die Lagerung von Gold in der Schublade zuhause keine gute Idee ist:

    Gold zuhause in der Schublade lagern ist keine gute Idee – lieber rausholen, denn da haben wir deutlich bessere Möglichkeiten …


    Warum die Lagerung von Gold in der Schublade zuhause keine gute Idee ist
    Gold (hier Muster aus Kunststoff) lieber aus der Schublade rausholen …

    Sicherheitsrisiken

    • Einbruchgefahr: Physisches Gold ist ein attraktives Diebstahlziel – ein Einbruch kann den gesamten Bestand vernichten.
    • Auch ein Tresor zuhause bietet keinen vollständigen Schutz, da professionelle Diebe ihn aufbrechen oder mitnehmen können.
    • Man riskiert, bei einem Einbruch körperlich bedroht zu werden, wenn Kriminelle wissen (oder vermuten), dass Gold im Haus ist.

    Versicherungsprobleme

    • Normale Hausratversicherungen decken Bargeld und Edelmetalle nur bis zu sehr geringen Beträgen ab (oft nur ein paar Hundert Euro).
    • Eine spezielle Wertsachenversicherung ist teuer und an strenge Aufbewahrungsvorschriften geknüpft.
    • Um Gegenstände höheren Wertes überhaupt versichern zu können, werden in der Regel ein solider Tresor und eine Alarmanlage mit einer bestimmten Sicherheitsklasse vorgeschrieben, was enorme Kosten verursacht.
    • Im Schadensfall ist der Nachweis des Besitzes oft schwierig.

    Keine Zinsen oder Rendite

    • Gold zuhause „arbeitet“ nicht – es wirft keine Zinsen, Dividenden oder sonstige Erträge ab.
    • Die Lagerkosten (Tresor, Versicherung) fressen die potenzielle Wertsteigerung teilweise auf.

    Keine Handelsgewinne

    • Die Wertentwicklung eines Sachwertes wie beispielsweise Gold ist stark abhängig vom Werteverfall des Geldes  (z.B. Euro oder Dollar = FIAT-Geld), also dem Verfall der Messlatte, mit dem der Wert des Sachwertes bemessen wird. Kurzfristig kann es durch Angebot und Nachfrage zu starken Wertschwankungen kommen. Langfristig ist durch den Wertverfall des Geldes („Alles wird immer teurer“) eine Wertsteigerung von Sachwerten wie Gold eine relativ sichere Sache. Gold ist ein sogenanntes „Krisenmetall“, ein sogenannter „sicherer Hafen“ in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Die Konjunktur kennt aber nicht nur Abschwung und Krise, sondern auch Aufschwung und Boom-Zeiten. In diesen Zeiten entwickeln sich die Preise für (Edel-)metalle, welche von der Industrie benötigt werden in der Regel viel besser als Gold, was dann auch parallel laufen oder im Wert etwas fallen kann.

    Wenn sie in allen Konjunktur-Zeiten eine positive Wertentwicklung ihrer Investition haben möchten, empfiehlt sich eine gemanagte Edelmetallverwaltung, welche Ihre Bestände der aktuellen Marktlage anpasst. So kann ihr investiertes Kapital nicht nur an der puren Goldpreisentwicklung teilhaben, sondern auch noch Handelsgewinne erzielen.

    • Gold zuhause erzielt keine solcher Handelsgewinne.
    • Wenn sie Zuhause auf andere Metalle wechseln wollen, fallen beim Verkauf und Ankauf wieder Mindermengenzuschläge an.
    • Beim Handel mit anderen Metallen fällt zusätzlich die aktuell gültige Mehrwertsteuer an.
    • Gewünschte Handelsgewinne bei Heimlagerung sind zwar theoretisch möglich, aber durch mehrfach anfallende Mindermengenaufschläge und Mehrwertsteuer extrem unwahrscheinlich zu erzielen.

    Rechtliche und steuerliche Risiken

    • Bei größeren Goldmengen können Behörden im Erbschafts- oder Scheidungsfall Nachweise verlangen.
    • Ungeklärte Herkunft kann Geldwäscheverdacht & Vorwürfe auslösen und steuerliche Probleme verursachen.
    • In manchen Ländern, wie z.B. Deutschland, gibt es Meldepflichten für größere Goldmengen.

    Praktische Nachteile

    • Liquidität: Gold schnell zu verkaufen ist zuhause schwieriger als über eine Bank, einen Broker oder einen Edelmetallhändler.
    • Echtheitsprüfung: Beim Weiterverkauf muss die Echtheit erneut nachgewiesen werden
    • Lagerungsschäden: Unsachgemäße Lagerung (Feuchtigkeit, Kratzer) kann den Wiederverkaufswert von Münzen und Barren mindern

    Bessere Alternativen

    • Bankschließfach: Günstig, versicherbar und deutlich sicherer. Allerdings gibt es auch in Banken immer wieder Einbrüche.
    • Edelmetalldepot bei einer Bank oder einem spezialisierten Anbieter. Wichtig ist darauf zu achten, dass die im Depot befindlichen Wertgegenstände ihr Eigentum sind und im Falle von finanziellen Schwierigkeiten von Bank oder Anbieter nicht in deren Bilanz geführt werden.

    Papierzertifikate

    • Gold-ETFs oder Goldminen-Aktien, also Papierzertifikate oder rein digitale Investitionen haben zwar oft ein physisches Auslieferungsrecht, was aber im Fall von finanziellen Schwierigkeiten oder im Insolvenzfall nutzlos und damit wertlos sein kann.
    • Außerdem gilt in Deutschland die Steuerfreiheit nach §23 Einkommensteuergesetz bei solchen Papierzertifikaten oft nicht, sondern nur bei physischem Gold, was sie mindestens ein Jahr lang besessen haben.
    • Kursgewinne aus ETFs und Aktien (auch für Edelmetallminen) unterliegen in der Regel der Kapitalertragsteuer bzw. der Abgeltungsteuer (25 % zzgl. Soli/KiSt).

    Fazit: Die sinnvollste Variante in Gold zu investieren, ist der physische Erwerb und die professionelle, bewachte und versicherte Lagerung bei einem Edelmetallhändler außerhalb der EU in einem Zollfreilager (z.B. in der Schweiz), bei dem man ohne Mindermengenzuschläge oder Steuern verschiedene Edelmetalle erwerben und anonym einlagern und selbstverständlich jederzeit wieder verkaufen kann.

    Der Tausch von Gold in Silber (oder umgekehrt) im Schweizer Zollfreilager ist ein steueroptimierter Vorgang, da Weißmetalle wie beispielsweise Silber, Platin oder Palladium beim Kauf und Handel innerhalb des Lagers von der Mehrwertsteuer befreit bleiben. 

    Im Gegensatz dazu ist Gold zuhause zu lagern

    also so, als wenn sie sich ein Hotel in der Innenstadt einer Metropole kaufen, um auf eine Wertsteigerung der Immobilie in Innenstadtlage zu hoffen, ohne aber in der Zwischenzeit die Zimmer zu vermieten (wie der Verzicht auf Handelsgewinne).

    In der Zwischenzeit fallen für das Hotel Instandhaltungskosten und Grundsteuern an, welche sie mangels Einnahmen zusätzlich in der Laufzeit aufbringen müssen (ähnlich wie Tresor- oder Versicherungskosten beim Gold zuhause).

    Immerhin leidet ihr Gold Zuhause als Sachwert nicht unter Inflation und Kaufkraftverlust, wie es bei Bargeld (z.B. Euro oder Dollar = FIAT-Geld) der Fall wäre.

    Bargeld zuhause zu lagern

    wäre so, als wenn sie sich ein Hotel auf dem Land kaufen, bei dem der letzte Sturm das Dach weggerissen hat und sie verzichten auf die Erneuerung des Dachs (vorprogrammierter Wertverlust) und natürlich vermieten sie in der Zwischenzeit die Zimmer auch nicht (wie der Verzicht auf Handelsgewinne).

    Nach einigen Jahren bekommen sie dann noch nicht einmal ansatzweise Ihren Kaufpreis wieder.

    Anders ausgedrückt: Wenn sie Bargeld zuhause längere Zeit aufbewahren, bekommen sie dann nach einigen Jahren durch den Kaufkraftverlust nicht annähernd die gleichen Waren, wie das am Anfang der Bargeldeinlagerung möglich gewesen wäre.


    Am besten kontaktieren sie uns, damit wir ihnen Möglichkeiten aufzeigen, wie sie zumindest einen Teil Ihres Vermögens inflationsgeschützt als Edelmetalle anonym, versichert und bewacht in einem Zollfreilager in der Schweiz, also außerhalb der EU, oder auf Wunsch sogar alternativ außerhalb von Europa in Istanbul (Türkei) einlagern können.  

  • Preisexplosion: Experten erwarten neuen Silber-Höhenflug – was Anleger wissen müssen

    Silber hat sich binnen eines Jahres mehr als verdoppelt und zieht damit die Aufmerksamkeit der Märkte auf sich. Doch hinter dem Preisanstieg stehen komplexe Faktoren.
    Zu Beginn des Jahres 2025 lag der Silberpreis noch bei rund 30 US-Dollar, bis Anfang 2026 kletterte er auf über 79 US-Dollar pro Unze. Haupttreiber für diese Entwicklung sind vor allem die hohe Inflation, sinkende Zinsen und anhaltende geopolitische Unsicherheiten, die Investoren verstärkt zu physischen Edelmetallen greifen lassen …

    Silberpreis-Entwicklung: Das prognostizieren die Experten

    Experten von BlackRock und J.P. Morgan prognostizieren deshalb, dass der Silberpreis bis Ende 2026 die Marke von 80 US-Dollar überschreiten und bis 2030 sogar auf 100 US-Dollar steigen könnte. Besonders für neue Anleger gewinnen Silbermünzen und -barren als erschwinglicher Einstieg in den Edelmetallmarkt an Bedeutung …

    Gleichzeitig warnen Analysten vor einer erhöhten Volatilität: Im Vergleich zu Gold schwankt der Silberpreis stärker, da er nicht nur von Investmentnachfrage, sondern auch von industriellen Faktoren beeinflusst wird. So erreichte der Preis im Januar 2026 kurzfristig sogar über 113 US-Dollar pro Unze, bevor er wieder nachgab. Anleger sollten sich deshalb auf starke Preisschwankungen einstellen und Prognosen mit Vorsicht betrachten …

    Quelle: Artikel von Index Radar auf focus.de

  • Die Bedrohung wächst: KI ist für 25 Prozent der Entlassungen verantwortlich

    Noch ist es schwer, den tatsächlichen Mehrwert von KI-Tools zu messen. Trotzdem scheint die neue Technologie immer mehr Menschen den Job zu kosten. Vor allem die Tech-Branche ist weiterhin stark betroffen.

    In den USA ist die Zahl der Entlassungen im März 2026 stark angestiegen …

    Offenbar immer mehr Jobs von KI bedroht

    Im Sommer 2025 stellte eine MIT-Studie fest, dass 95 Prozent der Unternehmen, die teilweise massiv in KI-Projekte investiert haben, bisher keinen nennenswerten Gewinn daraus ziehen konnten. Trotzdem sind die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt schon jetzt deutlich spürbar. Laut aktuellen Daten von Challenger, Gray & Christmas wurden in den USA in diesem Jahr bisher mehr als 52.000 Stellen im Tech-Bereich abgebaut – davon 18.720 allein im letzten Monat …

    Quelle: Artikel von Noëlle Bölling auf msn.com

  • Tesla und BMW starten Massenproduktion von Humanoid-Robotern

    Führende Industriekonzerne setzen humanoide Roboter erstmals im großen Maßstab ein. Tesla baut eine eigene Roboterfabrik, BMW startet eine Testphase in Europa und China erreicht Serienfertigung …

    Tesla baut eigene Roboter-Fabrik in Texas

    Tesla hat einen Meilenstein erreicht. Auf dem Gelände der Giga Texas hat der Bau einer dedizierten Fabrik für den Optimus-Roboter begonnen. Seit Anfang April sind Spezialgeräte für die Bodenverstärkung im Einsatz. Das signalisiert einen klaren Strategiewechsel: weg von der Prototypenfertigung, hin zur Massenproduktion.

    Die neue Anlage ist Teil des ehrgeizigen Ziels, jährlich eine Million humanoide Einheiten zu produzieren. Die strukturellen Arbeiten sollen bis Ende 2026 dauern. Parallel dazu wandelt Tesla bereits bestehende Montagelinien in seiner Fabrik in Fremont um, um noch in diesem Sommer die erste Kleinserie des Optimus Gen 3 zu starten.

    Dieses neue Modell markiert einen technologischen Sprung. Die Hände des Roboters besitzen nun 22 Freiheitsgrade. Das ermöglicht filigrane Aufgaben wie das Sortieren von Batteriezellen oder das Handhaben winziger Bauteile – mit einer Präzision, die menschliche Bewegungen nachahmt. In Teslas eigenen Werken sammeln diese Roboter bereits Daten für die neuronalen Netze des Unternehmens.

    BMW bringt Humanoiden nach Europa

    Auch der deutsche Premium-Autobauer geht in die Offensive. Diese Woche startete die BMW Group eine neue Testphase mit humanoiden Robotern im Werk Leipzig. Es ist die erste Integration dieser Technologie in dieser Größenordnung in einer europäischen Automobilfabrik. Zum Einsatz kommt der AEON-Roboter des Zürcher Unternehmens Hexagon Robotics.

    Die Leipziger Initiative baut auf einem zehnmonatigen Pilotprojekt im US-Werk Spartanburg auf. Dort unterstützte 2025 der Roboter Figure 02 die Produktion von über 30.000 BMW X3. Er bewegte mehr als 90.000 Komponenten und absolvierte rund 1,2 Millionen Schritte. Die gewonnenen Daten bewiesen: Humanoide Systeme können repetitive, körperlich anstrengende Aufgaben sicher und präzise übernehmen.

    In Leipzig liegt der Fokus nun auf der Montage von Hochvoltbatterien und der Fertigung von Außenkomponenten. Die AEON-Roboter sind mit fortschrittlicher Bewegungstechnik und Sensoren ausgestattet. Ein Schlüsselmerkmal: Sie können ihre eigenen Akkus in nur drei Minuten autonom wechseln. So ist ein nahezu unterbrechungsfreier Betrieb möglich.

    China setzt auf Hochgeschwindigkeits-Fertigung

    Das globale Rennen um Automatisierung beschleunigt sich auch in China. Eine neue Hochkapazitäts-Fertigungslinie in Guangdong erreichte Ende März 2026 ihren Vollbetrieb. Das Joint Venture zwischen Leju Robotics und Dongfang Precision kann nun alle 30 Minuten einen humanoiden Roboter produzieren. Das bedeutet den Wechsel von der Experimentierphase zur industriellen Serienfertigung …

    Quelle: Artikel auf ad-hoc-news.de

  • Japanische Krypto-Analysten warnen: Dann fällt der Bitcoin-Kurs auf 10.000 US-Dollar

    Noch hält sich Bitcoin wacker, doch es droht ein neuer Crash. Ein Report enthüllt, in welchem Szenario die Kryptowährung erneut stark einbrechen könnte …

    Die größte Schwachstelle liege derzeit “in der Struktur der CME-Bitcoin-Futures”. Laut den Analysten hat das Open Interest einen Stand von etwa 18.000 bis 20.000 BTC erreicht, wobei sich der Schwerpunkt auf kurzfristige Kontrakte konzentriert. Daher werde die Bitcoin-Preisbildung zunehmend von gehebelten Positionen und weniger von der Spot-Nachfrage bestimmt. Das Problem: Eine solche Struktur sei äußerst fragil.

    “Unter Stress werden Positionen eher durch Liquidation als durch Rollover aufgelöst, was einen kaskadierenden Verkaufsdruck erzeugt”, heißt es in dem auf CryptoQuant veröffentlichten Report. In einem moderaten Szenario könnte der Bitcoin-Kurs daher von 70.000 US-Dollar auf 50.000 US-Dollar (-25–30 Prozent) fallen. Sollten die Abflüsse aus ETFs und die schwache Spot-Nachfrage anhalten, würde sich das mittelfristige Abwärtspotenzial sogar auf 30.000–20.000 US-Dollar (-60–70 Prozent) ausweiten.

    Entscheidet die Straße von Hormus über das Schicksal von Bitcoin?

    In einem “Extremfall” – etwa bei einer längeren Sperrung der Straße von Hormus oder einem vollumfänglichen Krieg – könnte “die weltweite Liquidität zusammenbrechen”. Die düstere Prognose von XVIN Research: “Bei einem Kursrückgang der Aktien um mehr als 30 Prozent und einem Ölpreis von 150–200 US-Dollar könnte der BTC-Kurs auf 10.000 US-Dollar (-80 Prozent) fallen.” Die wichtigste Erkenntnis für Anleger sei nun, dass es sich bei Bitcoin um keinen sicheren Hafen handle, sondern um einen liquiditätsgetriebenen Vermögenswert mit struktureller Anfälligkeit …

    Bloomberg-Analyst Mike McGlone warnte bereits im Februar, dass die “Krypto-Blase implodieren” und der Bitcoin-Kurs auf 10.000 US-Dollar fallen könnte …

    Quelle: Artikel von Tobias Zander auf btc-echo.de

  • Bitcoin-Sicherheit: Quanten-Angriff effizienter als gedacht

    Ein supraleitender Quantencomputer mit 1.200 fehlerkorrigierten Qubits – in echter Hardware entspricht das weniger als 500.000 physischen Qubits – und 90 Millionen Rechenschritten könnte den privaten Schlüssel eines Bitcoin-Nutzers berechnen – also die kryptografische Grundlage der Bitcoin-Sicherheit brechen. Bitcoins durchschnittliche „Blockzeit“ – also der Abstand zwischen zwei dauerhaft gespeicherten Transaktionsbündeln – beträgt zehn Minuten.

    Laut dem Whitepaper von Google Quantum AI ließe sich die Verschlüsselung jedoch im günstigsten Fall in neun Minuten aushebeln. Den zugehörigen Zero-Knowledge-Beweis nebst Quellcode liefern die Forscher gleich mit …

    Millionen Bitcoin als dauerhaftes Angriffsziel

    Unabhängig von der Frage der Transaktionsgeschwindigkeit gibt es eine zweite, strukturelle Bedrohung, die keine Echtzeit-Fähigkeit erfordert: Adressen, deren öffentlicher Schlüssel bereits dauerhaft sichtbar ist. Laut Paper sind derzeit rund 6,9 Millionen Bitcoin durch exponierte öffentliche Schlüssel gefährdet – darunter rund 1,7 Millionen BTC in sogenannten P2PK-Adressen, einem veralteten Adressformat aus der Frühzeit von Bitcoin, bei dem der öffentliche Schlüssel direkt auf der Blockchain gespeichert ist …

    Quelle: Artikel von Dr. Volker Zota auf heise.de

  • In Großbritannien entwickelter humanoider Roboter bewährt sich im realen Logistikeinsatz

    Der HMND 01 von Humanoid hat einen ersten Testlauf in einem Werk eines Automobilzulieferers absolviert. Dabei erhielt der Roboter seine Anweisungen direkt aus der Betriebssoftware des Unternehmens.

    Falls Fabrikarbeiter befürchten, durch Roboter ersetzt zu werden, liefert ein britisches Robotikunternehmen derzeit wenig Anlass zur Entwarnung. Humanoid hat seinen Roboter HMND 01 Alpha Wheeled nun unter realen Bedingungen in einem Werk des Automobilzulieferers Martur Fompak getestet …

    Angetrieben wurde der Roboter von Humanoids KinetIQ-AI-Plattform, die ihn in die Lage versetzt, sich an wechselnde Produktionsanforderungen anzupassen. Die Pilotphase lief von Januar bis Februar 2026, wobei der HMND 01 Lasten von bis zu 8 Kilogramm bewegte. Laut Humanoid arbeitete der Roboter dabei auch unter realen Bedingungen zuverlässig.

    Quelle: Artikel von Keji Folowosele, übersetzt von Marius Müller, veröffentlicht auf: notebookcheck.com

  • Wie KI das C-Level-Management entwertet

    Die IT-Branche gibt ein Vermögen für C-Level-Manager aus. Mit KI werden deren Entscheidungen schneller und besser. Zeit, um dort endlich abzuspecken.

    Bei der Betriebsversammlung lobt der Chief Executive Officer eines IT-Konzerns seine weisen und brillanten Entscheidungen, die denen der Konkurrenz überlegen waren, und stimmt die Belegschaft wie gewohnt auf harte Zeiten ein. Golem wollte von Tori Paulman, Vice President Analyst bei Gartner, wissen, ob KI nicht für weniger Geld solche Höchstleistungen des C-Levels zwischen Meetings und Golfplatz ersetzen könne …

    „Laut einem Bericht des Economic Policy Institute vom September 2025 ist das Gehaltsverhältnis von CEOs zu Arbeitnehmern in den vergangenen sechs Jahrzehnten dramatisch gestiegen. Im Jahr 2024 verdienten CEOs 281-mal so viel wie der durchschnittliche Beschäftigte, verglichen mit nur 21-mal so viel im Jahr 1965. Diese Zahlen verdeutlichen die erheblichen Investitionen, die Unternehmen in Führungskräfte tätigen“, sagt Paulman …

    Immer mehr Business-Entscheidungen KI-gestützt

    Gartner prognostiziert, dass bis zum Jahr 2027 die Hälfte aller Geschäftsentscheidungen KI-gestützt sein wird. Unternehmen sollten wirkungsvolle, realisierbare und skalierbare Anwendungsfälle priorisieren und Schulungen anbieten, damit Führungskräfte lernen, KI als Sparringspartner einzusetzen, erklärte Paulman …

    Quelle: Artikel von Achim Sawall auf golem.de

  • Rossmann testet ersten humanoiden Roboter in der Logistik

    Die Drogeriekette Rossmann testet einen humanoiden Roboter an ihrem Logistikstandort nahe Hannover. Der Roboter kann eigenständig seine Batterien wechseln.

    Walker S2 wechselt Batterien selbst

    In mehreren Projektphasen testet Rossmann, wie er in die bestehenden Abläufe der Logistik integriert werden kann – von ersten Use-Case-Szenarien über den schrittweisen Einsatz in der Praxis bis hin zur Bewertung einer möglichen Ausweitung. Der Walker S2 kann seine Batterie eigenständig wechseln und ist speziell für industrielle und logistische Anwendungen entwickelt worden. Die Batterien sind als Doppelbatteriesystem ausgeführt, sodass sich jeweils eine der Batterien im Betrieb auswechseln lässt. Eine Batterie liefert Energie für zwei Stunden langes Laufen oder etwa vier Stunden Arbeit im Stehen.

    UBTech verspricht, dass der Walker S2 selbstständig erkennt, wann seine Energie zur Neige geht und wann ein Akkutausch notwendig ist, um bestimmte Arbeiten weiter ausführen zu können. Der Roboter soll so länger durchhalten und komplett autonom arbeiten können. Angestrebt ist, dass solche humanoiden Roboter in der Fertigung oder bei Dienstleistungen durchgängig rund um die Uhr einsetzbar sind …

    Quelle: Artikel von Niklas Jan Engelking auf heise.de

  • BFH-Urteil 2026: Erbschaftsteuer könnte drastisch steigen

    Viele wiegen sich bei Schenkungen in falscher Sicherheit. Ein neues BFH-Urteil zeigt: Der Fiskus darf rückwirkend zugreifen. Wer jetzt nicht handelt, zahlt morgen.

    Viele Unternehmer und Privatpersonen sagen sich „Solange kein neues Erbschaftsteuergesetz beschlossen ist, gilt das alte Recht“ Wer also heute Betriebsvermögen überträgt oder eine Schenkung vornimmt, meint, sich auf die bekannten Freibeträge und Verschonungsregeln verlassen zu können. So die weit verbreitete Annahme. Sie ist falsch.

    Der Bundesfinanzhof hat mit einem Urteil vom 20. November 2025, das erst am 26. März 2026 veröffentlicht wurde, unmissverständlich klargestellt, dass die rückwirkende Anwendung des Erbschaftsteuergesetzes auf Schenkungen, die vor der Verkündung des Gesetzes stattgefunden haben, verfassungsrechtlich zulässig ist (BFH, II R 7/23). Im konkreten Fall ging es um eine Schenkung vom 24. Juli 2016. Das Gesetz, das auf diese Schenkung angewendet wurde, trat erst am 9. November 2016 in Kraft – also fast vier Monate später.

    Urteil ist ein Weckruf

    Dieses Urteil mag auf den ersten Blick wie eine juristische Feinheit wirken. In Wahrheit ist es ein Weckruf. Denn was 2016 geschah, kann sich 2026 wiederholen – mit noch weitreichenderen Folgen.

    Am 17. Dezember 2014 erklärte das Bundesverfassungsgericht die Verschonungsregelungen für Betriebsvermögen im Erbschaftsteuergesetz für verfassungswidrig (1 BvL 21/12). Die §§ 13a und 13b ErbStG, die es ermöglichten, Betriebsvermögen weitgehend steuerfrei auf die nächste Generation zu übertragen, verstießen gegen den Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG. Das Gericht setzte dem Gesetzgeber eine Frist bis zum 30. Juni 2016.

    Rückwirkung ist verfassungsgemäß

    Der Gesetzgeber ließ die Frist verstreichen. Der Bundestag beschloss die Reform zwar am 24. Juni 2016, doch der Bundesrat rief den Vermittlungsausschuss an. Erst am 9. November 2016 wurde das Gesetz verkündet – mit Rückwirkung auf den 1. Juli 2016. Damit galten für alle Schenkungen und Erbfälle ab diesem Datum Regeln, die zum Zeitpunkt der Übertragung noch gar nicht existierten.

    Genau diese Rückwirkung hat der BFH jetzt in seinem Urteil vom 26. März 2026 als verfassungsgemäß bestätigt. Die Begründung sagt, dass bereits mit dem Bundestagsbeschluss vom 24. Juni 2016 ein schutzwürdiges Vertrauen in den Fortbestand des alten Rechts entfallen sei. Wer nach diesem Datum noch Vermögen übertrug, konnte sich nicht mehr auf die bisherige Rechtslage berufen …

    Was das für Familienunternehmer bedeutet

    Für Familienunternehmer ist die Lage ernst. Wer ein Unternehmen mit einem Wert oberhalb von fünf Millionen Euro in der nächsten Generation halten und damit Wert und Arbeitsplätze erhalten möchte, muss heute analysieren, was eine Reform nach dem SPD-Modell steuerlich bedeuten würde. Die bisherigen Verschonungsregeln – Regelverschonung zu 85 Prozent, Optionsverschonung zu 100 Prozent – könnten ersatzlos wegfallen …

    Was das für Privatpersonen bedeutet

    Aber die Reform betrifft nicht nur Unternehmer. Auch Privatpersonen, die bisher klug mit der Zehn-Jahres-Regel gearbeitet haben, stehen vor einem Paradigmenwechsel.

    Wer in den vergangenen Jahrzehnten alle zehn Jahre eine Schenkung an seine Kinder vorgenommen hat – jeweils innerhalb des Freibetrags von 400.000 Euro –, konnte über zwei oder drei Zyklen hinweg erhebliche Vermögenswerte steuerfrei übertragen. Eine Immobilie im Wert von 1,2 Millionen Euro ließ sich so über 30 Jahre vollständig ohne Erbschaftsteuer an das Kind weitergeben.

    Nach dem SPD-Modell wäre das vorbei. Der Lebensfreibetrag von 900.000 Euro aus der Familie ist ein einmaliges Budget. Alle bisherigen Schenkungen werden nach dem SPD-Modell dauerhaft angerechnet. Wer bereits 400.000 Euro übertragen hat, dem stehen nur noch 500.000 Euro an steuerfreiem Volumen zur Verfügung – für das gesamte restliche Leben.

    Besonders brisant: In Ballungsräumen wie München, Frankfurt, Stuttgart oder Hamburg liegen Immobilienwerte längst deutlich über einer Million Euro. Der Lebensfreibetrag von 900.000 Euro reicht dort nicht einmal aus, um eine durchschnittliche Eigentumswohnung der Eltern steuerfrei an die nächste Generation zu übertragen …

    Gesetzgeber kann und darf rückwirkend in die Erbschaftsteuer eingreifen

    Der BFH hat mit seinem Urteil vom März 2026 den letzten Beweis geliefert, dass der deutsche Gesetzgeber kann und darf rückwirkend in die Erbschaftsteuer eingreifen kann. Das Bundesverfassungsgericht hat ihm diese Befugnis 2014 erteilt, und es gibt keinen Grund anzunehmen, dass es diesmal anders entscheiden wird.

    Die Uhr tickt. Wer heute nicht handelt, zahlt morgen.

    Quelle: Artikel von Christian Hansen auf focus.de

  • Bankensterben auf dem Land: Was hinter dem Fusionsdruck steckt

    In der Gemeinde Rechtmehring im Westen des Landkreises Mühldorf am Inn und in den Nachbargemeinden Soyen und Albaching im Landkreis Rosenheim sorgen sich viele Menschen um das Bestehen ihrer RSA Bank. Das genossenschaftliche Institut soll in Schwierigkeiten stecken. Grund dafür: Wertberichtigungen von Immobilien. Es soll um rund 60 Millionen Euro gehen, die ausfallen könnten. In dieser Höhe übernimmt der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) Garantien.

    Kleine Volksbank unter Druck: Die RSA wird zum Übernahmekandidaten

    Ohne Hilfe des Bundesverbandes der Volks- und Raiffeisenbanken hätte sie zu wenig Eigenkapital und damit die gesetzlichen Vorgaben klar verfehlt, so die RSA Bank. Seit 1899 ist das Institut vor Ort fest verwurzelt, hat nach eigenen Angaben über 100 Beschäftigte und 14.000 Kundinnen und Kunden. Die Bank ist darüber hinaus ein wichtiger Gewerbesteuerzahler …

    So viele Genossenschaftsbanken sind bereits verschwunden

    In den vergangenen Jahrzehnten haben sich viele kleine Genossenschaftsbanken zu großen Instituten zusammengeschlossen. Ihre Zahl sank laut dem Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) von über 7.000 im Jahr 1970 auf rund 670 im Jahr 2024 – ein Rückgang um etwa 90 Prozent. Auch die Zahl der Filialen schrumpfte deutlich, von mehr als 18.000 auf knapp 7.000 …

    Bankenschwund auf dem Land – mit Folgen für den Mittelstand

    Für den Mittelstand sei das eine schlechte Nachricht, so Christoph Kaserer, Professor für Finanzmanagement und Kapitalmärkte an der Technischen Universität München.

    „Wir wissen, dass Kreditvergabe – gerade für den Mittelstand und kleine Unternehmen – viel mit persönlichen Kontakten zu tun hat“, sagt er. Diese Kontakte beruhten auch auf den Erfahrungen, die Bankmitarbeitende mit einem Unternehmen gesammelt haben. Gehe diese Nähe verloren, könne es für kleine und mittelständische Firmen schwieriger werden, Kredite zu bekommen, so der Experte …

    Quelle: Artikel von Johannes Lenz auf br.de

  • Explodierende Staatsschulden: Kiyosaki sieht Goldpreis bei 35.000 US-Dollar

    Der Finanz-Guru Robert Kiyosaki schockt mit einer Prognose von 35.000 US-Dollar für Gold. Auslöser dafür soll das Platzen einer gigantischen Blase sein.

    Der Bestseller-Autor und Investor Robert Kiyosaki schlägt erneut Alarm. In gewohnt provokanter Manier warnt er auf der Plattform X vor dem Platzen der „größten Blase der Geschichte“. Seine Prognose für die Zeit nach dem Knall ist astronomisch: Er rechnet damit, dass der Goldpreis innerhalb eines Jahres nach dem Kollaps auf 35.000 US-Dollar pro Unze steigen wird.

    Kiyosakis Vorhersage basiert auf einem Szenario des totalen Systemversagens. Seine Argumentation stützt sich auf drei Säulen:

    1. Die explodierenden Schulden der USA: Vor allem die US-Staatsverschuldung erreiche ein Niveau, das kein Wirtschaftssystem mehr absorbieren könne, sagt Kiyosaki. Tatsächlich dürften die explodierenden Kosten für den Krieg im Nahen Osten einiges dazu beitragen.
    2. Währungsabwertung: Während Zentralbanken Geld endlos drucken können, ist Gold physisch limitiert.
    3. Flucht in Sachwerte: Sobald Papierwerte (Aktien, Anleihen) implodieren, werde eine massive Kapitalflucht in „hartes Geld“ den Preis vervielfachen.

    Der Autor von „Rich Dad Poor Dad“ rechnet auch mit einer Preisexplosion bei Silber auf 200 US-Dollar …

    Quelle: Artikel von Ingo Kolf auf wallstreet-online.de

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  • Ed Yardeni bleibt bei seiner 10.000$-Goldprognose! Andere bleiben auch bullish

    Trotz der jüngsten Talfahrt des Goldpreises bleiben viele Analysten langfristig bullish. Ed Yardeni sieht weiterhin 10.000 US-Dollar je Feinunze bis zum Ende des Jahrzehnts. Andere sehen ebenfalls langfristig Potenzial …

    Mit seiner langfristig bullishen Einschätzung für Gold steht Yardeni jedoch nicht alleine da. Justin Lin, Anlagestratege bei Global X ETFs, erklärte am Dienstag gegenüber CNBC, sein Basisszenario für Gold liege weiterhin bei 6.000 US-Dollar pro Unze bis zum Jahresende. Er bezeichnete den jüngsten Kursrückgang als „attraktiven Einstiegspunkt für Anleger.“

    Rajat Bhattacharya, Senior Investment Strategist bei Standard Chartered, sieht dies ähnlich: „Wir sehen Gold langfristig weiterhin positiv. Gestützt wird diese Einschätzung durch strukturelle Faktoren wie die starke Nachfrage der Zentralbanken aus Schwellenländern und die Diversifizierungsbestrebungen der Anleger angesichts geopolitischer Risiken.“

    Quelle: Artikel von Ferdinand Hammer auf wallstreet-online.de

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  • Künstliche Intelligenz: Digitalminister erwartet drastische Umbrüche in der Arbeitswelt

    Künstliche Intelligenz wird den Arbeitsmarkt grundlegend verändern, sagt Karsten Wildberger. Er plädiert für das bedingungslose Grundeinkommen, um den Wandel aufzufangen …

    Digitalminister Karsten Wildberger (CDU) erwartet dramatische Veränderungen in der Arbeitswelt in Deutschland durch künstliche Intelligenz (KI). „Die Zeit, in der die Industrie eine Jobmaschine war, geht zu Ende“, sagte Wildberger der Neuen Osnabrücker Zeitung.

    Er sei überzeugt, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen diese Umwälzungen am Arbeitsmarkt teilweise auffangen könne. Allein ausreichen werde es jedoch nicht. Zum einen brauche der Mensch sinnstiftende Tätigkeit. „Kaum jemand kann doch nur zu Hause sitzen und Videos schauen, ohne verrückt zu werden“, sagte er.

    Zum anderen müsse Deutschland in KI-Technologie führend werden. Das würde zu dem nötigen Wachstum führen, um den Wandel aktiv mitzugestalten. Nötig seien „deutlich höhere Steuereinnahmen, damit wir mit dem Geld den Jobmarkt umbauen können“.

    „Wir müssen uns zusammenraufen“
    Es sei unmöglich, diese Entwicklung aufzuhalten, sagte Wildberger. Er plädiere dafür, KI nicht abzulehnen, sondern für sich zu nutzen. „Wir können und müssen alles tun, um auch als Gesellschaft von der KI zu profitieren.“ Er appelliere an Arbeitgeber, Gewerkschaften und die Zivilgesellschaft: „Wir müssen uns zusammenraufen und die Zukunft neu gestalten.“ Durch KI entstünden auch neue Arbeitsplätze, dies gelte es zu nutzen.

    Es sei noch nicht zu spät, um im Bereich der künstlichen Intelligenz aufzuholen. „Die Chinesen haben eindrücklich bewiesen, wie unglaublich schnell man aufholen und andere teils überflügeln kann“, sagte Wildberger. Deutschland sei nun endlich aufgewacht und dürfe nicht wieder „wegdösen“. „Denn dann können wir nur in einem Albtraum aufwachen.“

    Quelle: Artikel auf zeit.de

  • Vom Rekordhoch in den Keller: Warum Gold im Iran-Krieg als „Sicherer Hafen“ versagt

    Monatelang war der Kauf von Gold eine sichere Sache.

    Es war der Hauptprofiteur des sogenannten Debasement-Trades, bei dem Anleger den US-Dollar und Staatsanleihen zugunsten des Edelmetalls abstießen. Es diente als wichtiges Material für den weltweiten Ausbau von Rechenzentren. Und, was vielleicht am bemerkenswertesten ist: Es wurde zu einem Favoriten der Privatanleger.

    Über einen glanzvollen Zeitraum von mehreren Monaten verwandelte sich ein als sicherer Hafen bekanntes Gut in eine spekulative Wette. Die Gewinne waren robust – bis jetzt.

    Zuerst kam es Ende Januar zu einem reflexartigen Ausverkauf bei Gold, nachdem Kevin Warsh als neuer Fed-Vorsitzender nominiert worden war. Doch das Metall konnte diesen Verlust weitgehend wieder wettmachen. Seit Beginn des Iran-Krieges liegt Gold nun jedoch wieder mehr als 10 Prozent im Minus …

    Woran liegt das? Wenn die Inflation derzeit die Hauptsorge der Anleger ist, sollte dann nicht die historische Rolle von Gold als Inflationsschutz das Metall nach oben treiben? In diesem Fall nicht.

    Hier sind drei Gründe, warum Gold auf Talfahrt gegangen ist:

    1. Gold bildet die Inflation nicht wirklich ab
      Gold mag in der Vergangenheit als Inflationsschutz gedient haben, aber es folgt nicht direkt der Inflation. Stattdessen bewegt sich das Metall mit den inflationsbereinigten Zinssätzen – und diese sind seit Beginn des Iran-Krieges kräftig gestiegen.
    2. Der Markt hat die Hoffnung auf Zinssenkungen aufgegeben
      Die Anleiherenditen sind während des Iran-Krieges gestiegen, weil sich die Anleger auf einen energiegetriebenen Inflationsschub einstellen. Jerome Powell sagte am Mittwoch, dass die Fed dies genau beobachtet. Auch die Benzinpreise an den US-Tankstellen sind bereits gestiegen.

    All dies hat die Aussichten auf Fed-Zinssenkungen zunichtegemacht. Bis Donnerstag preiste der Anleihemarkt für das Jahr 2026 keine einzige Senkung mehr ein. Da Gold keine Zinsen abwirft, verliert es an Attraktivität, wenn die Anleiherenditen steigen.

    1. Spekulative Gewinne lösen sich in Luft auf
      Die Anlegergruppen, die die Spekulationen im Privatsektor vorantreiben, gelten am Markt meist als schwache Hände. Sobald die einfachen Gewinne ausbleiben und der Hype vorbei ist, neigen sie dazu, fluchtartig den Ausstieg zu suchen.

    Der Marktveteran Ed Yardeni fasste es am Donnerstag treffend zusammen: „Profitmitnahmen nach einem kometenhaften Aufstieg“.

    Wohin flüchten die Anleger also, während Gold schwächelt und Anleihen verkauft werden? Der US-Dollar ist ein primäres Ziel. Der US-Dollar-Index ist seit Kriegsbeginn um zwei Prozent gestiegen und die Währung hat gegenüber den meisten globalen Vergleichswährungen zugelegt.

    Die Zukunft von Gold wird davon abhängen, wie lange der Iran-Krieg dauert, was wiederum bestimmt, wann die Inflationssorgen nachlassen. Erst wenn sich diese Nervosität legt – und die schwachen spekulativen Hände aus dem Markt gespült wurden – kann das Metall seinen Status als sicherer Hafen zurückgewinnen …

    Quelle: Artikel von Joe Ciolli auf yahoo.com

  • Mehr als 200 Milliarden Dollar: Bericht: Pentagon will riesiges Budget für Iran-Krieg

    Der von den USA gestartete Krieg gegen den Iran sorgt für milliardenschwere Kosten aufseiten Washingtons. Das Verteidigungsministerium von Pete Hegseth will dafür nun 200 Milliarden Dollar vom Kongress. Doch beim Auffüllen der Waffenvorräte gibt es einen Haken.

    Das US-Verteidigungsministerium will für den Einsatz gegen den Iran offenbar ein 200 Milliarden Dollar schweres Budget. Das Pentagon habe das Weiße Haus gebeten, einen entsprechenden Antrag an den Kongress zu genehmigen, berichtet die „Washington Post“ unter Berufung auf mehrere namentlich nicht genannte US-Offizielle.

    Dieser Betrag würde die Kosten der bisherigen massiven Luftangriffe der USA bei Weitem übersteigen. Diese sollen alleine für die ersten sechs Tage rund 11,3 Milliarden Dollar betragen haben. Der Antrag soll vielmehr darauf abzielen, die Produktion von solchen Waffentypen grundsätzlich zu steigern, die von den US-Streitkräften und der israelischen Armee in den vergangenen Wochen gehäuft eingesetzt wurden. So sollen die allgemeinen Bestände ausgebaut und nicht nur aufgefüllt werden …

    Unabhängig von den Beschlüssen des Kongresses könnte sich schneller Nachschub für das US-Militär als schwierig erweisen. Experten zufolge ist unklar, ob die Verteidigungsindustrie in den Vereinigten Staaten die Produktion in ausreichendem Maße steigern könne und das notwendige Personal, Produktionsräumlichkeiten sowie die relevanten Ressourcen zur Verfügung habe. „Nur weil man viel Geld in die industrielle Basis steckt, bekommt man die Dinge nicht unbedingt schneller, aber ohne diese Investitionen wird es definitiv nicht schneller gehen“, sagte Elaine McCusker, die ehemalige Finanzkontrolleurin des Pentagon, die nun am American Enterprise Institute den Verteidigungshaushalt analysiert, der „Washington Post“.

    Quelle: Artikel auf n-tv.de

  • China senkt in Afrika die Zölle auf null – nur für ein Land nicht

    Während Donald Trump die Welt mit Zöllen übersät, macht China das Gegenteil. Importe aus fast allen afrikanischen Staaten sind ab dem 1. Mai 2026 von Zöllen befreit …

    Warum senkt China die Zölle?

    China positioniert sich mit diesem Manöver als Gegenpol zu den USA. «China stösst in die Lücke, die Amerika hinterlässt, weil sie Afrika schlecht behandeln», sagt Rolf Langhammer, Ökonom am Institut für Weltwirtschaft in Kiel, der sich auf internationalen Handel und Entwicklungs- und Schwellenländer konzentriert, der FAZ. Während Donald Trump die Zölle diverser afrikanischer Länder erhöht und den Handel erschwert, bietet sich das Reich der Mitte als attraktive Alternative an. China stärkt seine ökonomische Diplomatie und Softpower an Orten, wo die USA das Gegenteil tun.

    Seit über 20 Jahren konnten 32 afrikanische Länder über 1800 Produkte zollfrei in die USA verkaufen. Im September 2025 liess Donald Trump das dafür verantwortliche Handelsabkommen African Growth and Opportunity Act (AGOA) auslaufen. Stattdessen brummten die USA am Liberation Day den Partnerländern mindestens zehn Prozent Zoll auf …

    Fast zwei Drittel der exportierten Waren aus Afrika sind Rohstoffe wie Rohöl, Gold, Kupfer, Eisen und Aluminium …

    Quelle: Artikel auf watson.ch

  • Die deutsche Regierung bricht ihr Versprechen und macht neue Schulden, ohne zu investieren. Das hat fatale Folgen

    Statt die zusätzlichen Schulden in Investitionen in die Infrastruktur zu stecken, nutzt die Bundesregierung das kreditfinanzierte Sondervermögen als Verschiebebahnhof. Das zerstört das Vertrauen in die Politik und kommt die Steuerzahler teuer zu stehen.

    Bundeskanzler Friedrich Merz hatte versprochen, die neuen Schulden für Investitionen zu verwenden …

    Quelle: Artikel von Malte Fischer auf nzz.ch

  • Insolvenzen in der Holzwirtschaft: Pleitewelle: Holzbaufirma insolvent – nach 160 Jahren Holzbau die endgültige Pleite

    Für die Verantwortlichen von Mocopinus selbst, wie CEO Ulrich Braig, ist die Insolvenz ein Zeugnis für die schwierigen Lage der Bau- und Holzbranche …

    Für die Holzbaufirma Mocopinus endet nach 160 Jahren die Firmengeschichte. Rund 270 Mitarbeiter sind betroffen. Das auf Holzbauunternehmen kann die Insolvenz nicht mehr abwenden und muss alle Standorte in Deutschland schließen …

    Das 1865 gegründete Unternehmen galt in Deutschland über die letzten Jahrzehnte als eines der führenden Industriewerke für Holzveredelungen und war auf Vollholzprofile für Fassaden, Innenausbau und Terrassen sowie auf eigene Oberflächen und Beschichtungen spezialisiert. Die Produkte und Materialinnovationen waren teilweise preisgekrönt – unter anderem erhielt Mocopinus 2021 für sein „karbonisiertes Holz“ den Deutschen Award für Nachhaltigkeitsprojekte.

    Quelle: Artikel von Dr. Olaf Zinke auf agrarheute.com

  • So wird das Sondervermögen verplempert

    Vor einem Jahr bewilligte der Bundestag ein riesiges Schuldenpaket für neue Investitionen. Eine Studie legt nahe: Das Geld wurde zu 95 Prozent zweckentfremdet.

    Vor einem Jahr genehmigte der Bundestag ein Sondervermögen in Höhe von 500 Milliarden Euro. Dabei handelt es sich – anders als es der Name suggeriert – um neue Schulden. Für sie beschloss der Bundestag eine Ausnahme von der Schuldenbremse.

    Dafür änderten CDU, CSU, SPD und Grüne mit einer Zweidrittelmehrheit das Grundgesetz. Der Beschluss war umstritten – auch weil Friedrich Merz (CDU) im Wahlkampf noch den Eindruck vermittelt hatte, er sei gegen neue Schulden.

    Die Schulden für das Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität wurden an eine Bedingung geknüpft: Sie müssen für zusätzliche Investitionen verwendet werden. Um mehr kaputte Straßen und Brücken zu reparieren und mehr in den Klimaschutz zu investieren. Höhere Schulden für die Verteidigung spielen hier keine Rolle, sie sind davon unabhängig geregelt …

    Quelle: Artikel von Kolja Rudzio und Julian Stahnke auf zeit.de

  • Bayern: Arbeitsverträge gekündigt: Deutscher Händler schließt nach 25 Jahren alle Filialen

    Die letzten beiden Standorte des Einzelhändlers „Box – Der KleinPreisKönig“ in Bayern machen dicht. Das liege unter anderem auch an der Konkurrenz im Internet.

    München – Nach mehr als zwei Jahrzehnten ist Schluss: Die bayerische Einzelhandelskette „Box – Der KleinPreisKönig“ stellt ihren Betrieb vollständig ein. Wie chip.de berichtet, folgen nach bereits mehreren Schließungen nun auch die letzten beiden Standorte in Traunstein und Bad Reichenhall. Rund 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind von den betriebsbedingten Kündigungen betroffen. Gegründet im Jahr 2000 im oberbayerischen Erlstätt, wuchs das Unternehmen schnell auf ein Netz von 13 Geschäften an – unter anderem in Rosenheim, Prien am Chiemsee, Freilassing und Burghausen.

    Arbeitsverträge gekündigt: Deutscher Händler schließt nach 25 Jahren alle Filialen

    Die Läden waren bekannt für günstige Haushaltswaren, Dekoartikel und kleine Geschenkideen – ein Sortiment, das einst gut funktionierte, jedoch zunehmend unter Druck geriet. Wie BGLand24.de weiter meldet, macht Geschäftsführer Anderl Knorr-Gulde vor allem den wachsenden Onlinehandel für den Rückgang verantwortlich: „Es gibt auch insgesamt immer weniger ‚Analog-Shopper‘. Und alle, die nachkommen, bestellen fleißig im Internet.“ Hinzu kämen steigende Kosten, Bürokratie und Personalmangel, die das Geschäft zusätzlich erschwert hätten …

    Quelle: Artikel auf merkur.de

  • Rückschlag für Bayerns Biertradition: 300 Jahre alte Brauerei gibt auf

    Eine bayerische Brauerei mit 300 Jahre alter Geschichte schließt. Damit setzt sich ein Trend fort, der die Vielfalt der bayerischen Biere bedroht.

    Immer mehr kleine Brauereien in Bayern stellen den Betrieb ein. Nun schließt die Privatbrauerei Josef Lang in der niederbayerischen Gemeinde Jandelsbrunn nach drei Jahrhunderten. Die Gründe sind typisch für die Branche. Der geschäftsführende Gesellschafter Eugen Brühmüller gab der „Passauer Neuen Presse“ zufolge „mit großem Bedauern“ bekannt, den Betrieb bis Ende März schließen zu müssen.

    Ehemals hochfürstlich, stellt die Brauerei bereits seit 1708 Bier her. 1998 übernahm die Familie des heutigen Geschäftsführers Brühmüller den Betrieb. Da dieser nun keinen Nachfolger und keine Nachfolgerin für sich finden kann, bleibt die Schließung der Brauerei Lang die einzige Option.

    Die Brauerei in Jandelsbrunn ist kein Einzelfall: Seit 2019 haben 137 Braustätten in Bayern geschlossen. Im Januar 2026 hatte der Brauereibetrieb Schneider Weiße zwei kleinere Braustätten übernommen. Grund für den Trend sind der sinkende Bierkonsum in Deutschland sowie hohe Energiekosten für viele Betriebe …

    Quelle: Artikel auf t-online.de

  • Steht Fabrik-Revolution bevor? 5 Millionen Humanoide Roboter bis 2040: Warum Schaeffler jetzt vorlegt

    Humanoide Roboter rücken in die Fabrik vor: Schaeffler plant hunderte Einsätze in Europa. Weltweit könnten bis 2040 bis zu 5 Millionen zum Einsatz kommen …

    Bei Schaeffler wird der Humanoide Roboter Digit von Agility Robotics in Fabriken teilweise bereits eingesetzt, wie das Wall Street Journal berichtet. Derzeit muss ein Mitarbeiter von Agility Robotics, die Arbeit des humanoiden Roboters noch überwachen. Dies soll allerdings bald beendet sein …

    Quelle: Artikel von Paul Späthling auf wallstreet-online.de

  • Überweisungen im Fokus der Banken: Seit März wurden die Kontrolle erhöht

    Mit der neuen Verordnung prüfen Banken Überweisungen und Kontobewegungen noch strenger.

    Es ist nur eine Überweisung. Doch wie hoch sind die Summen? Wie oft überweisen wir Geld an bestimmte Konten? Seit März haben Banken die Kontrolle erhöht. Sie können und müssen deutlich häufiger Rückfragen stellen. Grund dafür ist die neue GwG-Meldeverordnung (GwGMeldV).

    Geldwäschemeldeverordnung und Geldwäschegesetz – was steckt dahinter?

    Dazu heißt es unter anderem bei der Industrie- und Handelskammer (IHK): „Mit Inkrafttreten am 1. März 2026 schafft die Geldwäschemeldeverordnung bundeseinheitliche Vorgaben für Verdachtsmeldungen nach dem Geldwäschegesetz“. Geregelt werden:

    • die technische Form der Meldung (XML-Format, strukturierte Felder)
    • die Pflichtangaben wie Aktenzeichen, Meldegründe, beteiligte Personen, wirtschaftlich Berechtigte, Transaktionsdetails
    • Zusatzangaben bei der Transaktion mit Kryptowerten, Immobilien oder SWIFT-Verfahren,
    • die Möglichkeit alternativer Übermittlungswege bei technischen Problemen …

    Was müssen Kunden mit der Meldeverordnung der Banken beachten

    Die Experten des Technik- und Verbraucherportals raten Bankkunden dennoch, einige Punkte zu beachten:

    • Größere oder ungewöhnliche Zahlungseingänge sollte man jederzeit nachvollziehbar erklären können. Hilfreich sind dabei Verträge, Rechnungen oder Verkaufsnachweise.
    • Sollte die Bank nach dem Zweck oder der Herkunft von Geld fragen, dann ist eine schnelle und sachliche Antwort wichtig. Eine verzögerte Reaktion kann dazu führen, dass sich Transaktionen verzögern oder Konten gesperrt werden.
    • Auslandsüberweisungen können besonders im Fokus stehen. Hier ist es wichtig, einen klaren Verwendungszweck anzugeben. Auf scherzhafte Begriffe sollte man verzichten.
    • Auch häufige oder hohe Bareinzahlungen gelten als auffällig. Wenn möglich, sollte man dies vermeiden oder wieder gut dokumentieren.
    • Kommt es zu einer Kontosperrung oder bleibt ein entsprechender Verdacht bestehen, sollte man schnell einen Fachanwalt für Bank- oder Strafrecht hinzuziehen …

    Quelle: Artikel von Dominik Jahn auf infranken.de

  • Lebensversicherung aus den 2000ern: Für Millionen Deutsche wird sie zur realen Geldvernichtungsmaschine

    Inflation frisst Rendite: Wann sich alte Lebensversicherungen noch lohnen, erklärt Versicherungsexperte Bastian Kunkel.

    Lebensversicherungen galten jahrzehntelang als sichere Säule der Altersvorsorge. Millionen Deutsche haben entsprechende Policen abgeschlossen – oft mit Laufzeiten von 20, 30 oder sogar 40 Jahren. Besonders Verträge aus den frühen 2000er-Jahren wurden mit vergleichsweise attraktiven Garantiezinsen beworben. Doch die wirtschaftliche Realität im Jahr 2026 hat sich deutlich verändert …

    Inflation, steigende Lebenshaltungskosten und veränderte Kapitalmarktbedingungen führen dazu, dass viele alte Lebensversicherungen real deutlich weniger wert sind als ursprünglich erwartet. In einigen Fällen entwickeln sich diese Verträge sogar zu einer „realen Geldvernichtungsmaschine“.

    Garantiezins bedeutet nicht automatisch reale Rendite

    Viele Versicherte verlassen sich bei der Bewertung ihres Vertrags auf den garantierten Rechnungszins. Dieser lag je nach Abschlussjahr beispielsweise bei 3,25 Prozent, 2,75 Prozent oder 2,25 Prozent. Auf den ersten Blick wirkt das attraktiv – insbesondere im Vergleich zu den deutlich niedrigeren Garantien moderner Policen. Doch entscheidend ist nicht der nominale Zinssatz, sondern die reale Kaufkraftentwicklung. Wenn die Inflation über längere Zeiträume bei zwei bis drei Prozent oder darüber liegt, bleibt von der garantierten Verzinsung kaum noch reale Rendite übrig. In Phasen höherer Inflation kann die reale Rendite sogar negativ werden. Das bedeutet: Das angesparte Kapital wächst zwar nominell, verliert jedoch gleichzeitig an Kaufkraft.

    Inflation wirkt über Jahrzehnte besonders stark

    Der entscheidende Faktor ist die Zeit. Lebensversicherungen laufen häufig mehrere Jahrzehnte. Schon moderate Inflationsraten können über einen langen Zeitraum erhebliche Kaufkraftverluste verursachen. Ein Beispiel verdeutlicht die Dimension:

    Bei einer durchschnittlichen Inflation von drei Prozent halbiert sich die Kaufkraft eines Geldbetrags innerhalb von rund 24 Jahren. Ein heute ausgezahlter Betrag von 100.000 Euro hätte dann real nur noch eine Kaufkraft von etwa 50.000 Euro.
    Viele ältere Lebensversicherungen wurden jedoch ursprünglich mit Erwartungen kalkuliert, die deutlich niedrigere Inflationsraten unterstellten. Gleichzeitig fallen bei klassischen Verträgen Kosten für Abschluss, Verwaltung und Risikoschutz an. Diese Kosten mindern zusätzlich die tatsächliche Rendite.

    Überschussbeteiligung ist keine Garantie

    Neben dem Garantiezins spielt bei klassischen Lebensversicherungen die sogenannte Überschussbeteiligung eine wichtige Rolle. Versicherer beteiligen ihre Kunden an erwirtschafteten Überschüssen aus Kapitalanlage, Risikoergebnis und Kostenentwicklung. In Zeiten niedriger Kapitalmarktzinsen sind diese Überschüsse jedoch deutlich gesunken. Während früher Gesamtverzinsungen von vier bis fünf Prozent möglich waren, liegen viele laufende Verzinsungen heute spürbar darunter. Damit schrumpft auch der Abstand zur Inflationsrate. Das Problem: Überschüsse sind nicht garantiert und können jederzeit angepasst werden.

    Welche Optionen Versicherte heute haben

    Wenn Sie eine ältere Lebensversicherung besitzen, stehen grundsätzlich mehrere Handlungsoptionen zur Verfügung …

    Die entscheidende Frage: Wie hoch ist die reale Rendite?

    Letztlich geht es bei jeder Altersvorsorge um eine zentrale Frage: Wie entwickelt sich die Kaufkraft des angesparten Kapitals?
    Eine Lebensversicherung kann nominell wachsen und dennoch real an Wert verlieren. Inflation wirkt langfristig wie ein unsichtbarer Kostenfaktor. Deshalb sollten ältere Verträge regelmäßig überprüft werden – insbesondere hinsichtlich:

    • tatsächlicher Rendite nach Kosten
    • Inflationsentwicklung
    • steuerlicher Vorteile
    • verbleibender Laufzeit

    Nur auf dieser Grundlage lässt sich entscheiden, ob der Vertrag weiterhin sinnvoll ist oder ob Anpassungen erforderlich sind.

    Fazit: Altersvorsorge regelmäßig überprüfen

    Lebensversicherungen aus den frühen 2000er-Jahren wurden unter völlig anderen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen abgeschlossen als sie heute gelten. Inflation und veränderte Kapitalmärkte haben die Realität der Altersvorsorge spürbar verändert. Ein alter Vertrag ist deshalb nicht automatisch schlecht – er muss jedoch kritisch bewertet werden. Entscheidend ist nicht der historische Garantiezins, sondern die reale Entwicklung der Kaufkraft. Wer seine Police regelmäßig analysiert und seine Altersvorsorge gegebenenfalls anpasst, stellt sicher, dass aus einer vermeintlich sicheren Anlage keine schleichende Geldvernichtung wird.

    Quelle: Artikel von Bastian Kunkel auf hna.de

  • Am Finanzmarkt wird das Risiko hoher Arbeitslosigkeit „dank“ künstlicher Intelligenz diskutiert. Roboter zeigen, dass sie mit KI sehr hilfreich sein können.

    Vergessen Sie das Piepsen von R2-D2 oder Hollywood-Dystopien à la „I, Robot“. Wer heute an humanoide Roboter denkt, sieht noch stolpernde Prototypen und fliegende Blechköpfe. Doch das Lachen über diese Anfänge wird schnell verstummen. Stattdessen zeichnet sich ein „Nokia-Moment“ ab: Roboter wandeln sich von teuren Spielereien zur industriellen Notwendigkeit. Unternehmen dürfen das Potenzial von Robotic nicht ignorieren, um nicht wie einst Nokia durch disruptive Innovationen den Anschluss zu verlieren.

    Dank generativer KI und moderner Antriebstechnik lernen Maschinen nicht mehr nur durch starre Programmierung, sondern durch Beobachten und Nachahmen. Ein Roboter, der eine Fähigkeit erlernt hat, kann sie sofort auf andere übertragen – Wissen wird geteilt, Lernzeiten schrumpfen, Fortschritt verläuft sprunghaft …

    Roboter können Entscheidungen in Millisekunden direkt vor Ort treffen, ohne auf eine langsame Cloud angewiesen zu sein“, so Thomas Soltau vom Smartbroker. Ob Fabrikhalle, Lager oder Klinik – Roboter übernehmen dort, wo Effizienz fehlt, Abläufe stocken oder höchste Präzision gefragt ist. Sie stabilisieren Lieferketten, beschleunigen Prozesse und schaffen ein langfristiges Wachstumsfeld. Steigende Löhne und knappe Arbeitskräfte erhöhen den Automatisierungsdruck …

    Diese Dimension wirft jedoch auch gesellschaftliche Fragen auf: Wer soll konsumieren, wenn Maschinen breite Einkommensanteile ersetzen? …

    KI löst aktuell vor allem Ängste im Softwarebereich aus, doch sie ist die Grundlage für den Robotik-Boom …

    Quelle: Artikel von Daniel Saurenz auf t-online.de

  • Altersvorsorge für 99-Jährige: Riester- und Rürup-Renten bleiben Rendite-Rohrkrepierer

    Die Riester-Rente ist seit fast 25 Jahren am Start. Die Rürup-Rente ist kaum jünger. Funktionieren tun beide privaten, staatlich geförderten Altersvorsorgeprodukte für die wenigsten, wie die niederschmetternden Ergebnisse einer Renditeberechnung zeigen.

    Die staatlich geförderte private Altersvorsorge von Riester- oder Rürup-Rente wurde 2002 beziehungsweise 2005 aus der Taufe gehoben, um die von der damaligen rot-grünen Bundesregierung beschlossene Senkung des gesetzlichen Rentenniveaus zu kompensieren. Doch die Vorsorgeprodukte stoßen auf so einige Vorbehalte. Kritiker sahen und sehen darin eher eine Subventionierung der Banken- und Versicherungswirtschaft und eine De-facto-Rentenkürzung durch die Politik.

    Denn die entsprechenden Produkte kosten Sparer zu viel an Provisionen und Verwaltung. Das schmälert ihre Rendite und bereichert stattdessen Banken und Versicherungen. Zudem senkt auch die mangelnde Flexibilität der Produkte durch ein staatlich begrenztes Risiko die Renditemöglichkeiten.

    Zwei Drittel der Kunden verlieren Geld

    Dass die Forderungen nach einer Reform der staatlich geförderten Altersvorsorge dringend notwendig ist, zeigen die neuerlichen niederschmetternden Ergebnisse einer Renditeberechnung des Vereins Finanzwende. Eine Mehrzahl der Riester- und Rürup-Produkte kann demnach mit ihrer Rendite nicht einmal die Verluste einer Zwei-Prozent-Inflation ausgleichen.

    Für ihre Berechnungen haben die Experten die Rendite-Erwartungen 37-jähriger Musterkunden bei insgesamt 96 Riester- und Rürup-Rentenversicherungen untersucht (Stand der Daten: November 2025). Die zentrale Frage war: Haben die Produkte für Kunden tatsächlich einen Nutzen, sprich: Spielen sie mindestens die Produktkosten und einen langfristigen Inflationsausgleich ein?

    Knapp zwei Drittel der untersuchten Produkte (65 Prozent) schaffen die Zwei-Prozent-Hürde aber nicht. Wer einen solchen Vertrag abgeschlossen hat, macht real also Verluste. „Die Latte liegt wirklich nicht besonders hoch – es geht lediglich darum, dass die Kundinnen und Kunden kein Geld verlieren“, sagt Moritz Cygan, Finanzwende-Referent für Verbraucherschutz und Autor der Studie.

    Ab 99 Jahren kann sich Riestern dann lohnen

    Besonderes Augenmerk legt die Studie auf die Auszahlungsphase – also auf die Frage, was Sparer im Alter tatsächlich an Rente erhalten. Antwort: wenig. „Das lohnt sich hochgerechnet nur, wenn man ein wirklich hohes Alter erreicht“, sagt Czygan. Konkret müssen Riester-Kunden bei den untersuchten Angeboten 99 Jahre alt werden, damit sie wenigstens das gesamte Geld inflationsbereinigt zurückerhalten. Bei den Rürup-Angeboten sind es 96 Jahre. Ein wichtiger Grund dafür sind die hohen Abschluss- und Verwaltungskosten der Anbieter, ein weiterer die hohen Sicherheitsmargen in der Rentenzeit …

    Quelle: Artikel auf n-tv.de

  • Automatisierung der nächsten Stufe: Humanoide bekommen einen siebten Sinn

    Ein französisches Start-up will erreichen, das (humanoide) Roboter vorausschauend denken. Ermöglichen sollen das „World Models“. Namhafte Investoren spendierten über 1 Mrd. US-$ Anschubfinanzierung.

    Wenn Yann LeCun ein Unternehmen startet, dann ist ihm die Aufmerksamkeit der Technologiewelt sicher. Hintergrund: Er zählt zu den Vätern der KI und ist Gewinner des Turing-Awards 2018, einer Auszeichnung, die auch als „Nobelpreis für Informatiker“ bezeichnet wird.

    Das „Who’s Who“ der Investoren stand Schlange
    Vor nur rund 100 Tagen, also im Dezember 2025, hat der Franzose das Unternehmen AMI Labs (Advanced Machine Intelligence) in Paris ins Leben gerufen. Und sofort standen etliche namhafte Investoren Schlange: Amazon-Chef Jeff Bezos, Ex-Google-CEO Eric Schmidt, World Wide Web-Entwickler Tim Berners-Lee, Toyota, Nvidia, Samsung,…

    In einer „Seed-Runde“, also der ersten Kapitalspritze für eine Gründungsidee, machten die Kapitalgeber insgesamt über 1 Mrd. US-$ locker. Das ist eine der größten Anschubfinanzierungen, die jemals von einem europäischen Start-up eingesammelt wurde. Vor jenem gigantischen Geldregen wurde das Unternehmensküken mit unfassbaren 3 Mrd. US-$ bewertet (Pre-Money Value) – drei Monate nach Gründung!

    Was lässt die Investoren derart (aus)schwärmen? Es sind die sogenannten „World Models“. AMI Labs setzt auf sie – statt auf klassische Large Language Models. Das bedeutet: Maschinen sollen über Sensor- und Videodaten ein Verständnis der realen Welt entwickeln. Sie sollen prognostizieren, was als nächstes um sie herum passiert – und ihre Handlungen darauf abstimmen. Skeptiker sehen hier den nächsten großen Schritt Richtung „Terminator“ …

    Quelle: Artikel von Stefan Asche auf ingenieur.de

  • „Situation wirklich dramatisch“ Metall- und Elektroindustrie rechnet mit massiver Entlassungswelle

    Trotz Großaufträgen aus dem Verteidigungssektor droht in diesem Jahr ein weiterer Abbau von Industrie-Arbeitsplätzen in Deutschland, warnt der Verband. Der von der Bundesregierung angekündigte Bürokratieabbau dauere zu lange.

    Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall rechnet für dieses Jahr mit dem Verlust von bis zu 150.000 Arbeitsplätzen in der Metall- und Elektroindustrie. „Wir sind mitten in einer Deindustrialisierung und die Aussichten sind sehr düster. Die Situation ist wirklich dramatisch“, sagte Gesamtmetall-Hauptgeschäftsführer Oliver Zander den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Seine Branche befinde sich „in der größten Krise seit Gründung der Bundesrepublik“.

    Als Ursachen macht Zander wie viele Verbandsvertreter hohe Kosten für die Unternehmen am Standort Deutschland aus. „Wir haben in Deutschland zu hohe Energiekosten, zu hohe Unternehmenssteuern, zu hohe Sozialabgaben und zu viel Bürokratie.“ Bei der Reduzierung der Bürokratie fehle eine systematische Herangehensweise. „Wir sind in der Tierseuchenbekämpfung systematischer als beim Bürokratieabbau“, beklagte Zander. Man müsse „natürlich auch Bürokraten abbauen“ – in den öffentlichen Verwaltungen gebe es zu viel Personal, was auch deren Haushalte belaste …

    Quelle: Artikel auf n-tv.de

  • Überhitzter Kreditmarkt: BlackRock senkt Private Loan-Wert von 100 auf 0 – zweiter Fall in kurzer Zeit

    Eine Überhitzung des Kreditmarktes, die sich jahrelang aufgestaut hat und nun zum Problem wird? Ein außer Kontrolle geratenes Schattenbankensystem, das gewaltige Risiken birgt?

    BlackRock hat den Wert eines Privatkredit-Engagements (Private Loan) nur drei Monate, nachdem er mit 100 Cent pro Dollar bewertet worden war, auf null reduziert. Dies ist bereits der zweite plötzliche Ausfall, der kürzlich die Privatkredit-Abteilung des Unternehmens getroffen hat. Dazu berichtet Bloomberg News, der Kredit in Höhe von rund 25 Millionen US-Dollar an Infinite Commerce Holdings, einen sogenannten Amazon-Aggregator, der Online-Verkäufer von Produkten von Spa-Behandlungen bis hin zu Glühbirnen aufkauft, ist nun wertlos, wie BlackRock TCP Capital Corp in den letzte Woche veröffentlichten Unterlagen für das vierte Quartal berichtete. Der Fonds hatte die nachrangigen Verbindlichkeiten im dritten Quartal mit 100 Cent pro Dollar bewertet …

    Diese Maßnahmen verstärken die wachsenden Bedenken hinsichtlich Zahlungsausfällen und Zeichnungsstandards auf dem 1,8 Billionen Dollar schweren Markt für private Kredite. Die enormen Investitionen der Branche in Softwareunternehmen, die durch KI bedroht sind, haben zu beispiellosen Rücknahmeforderungen durch nervöse Anleger geführt …

    Quelle: Artikel von Claudio Kummerfeld auf finanzmarktwelt.de

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  • Insolvenz: So viele Handwerkspleiten wie seit 2014 nicht mehr

    Im Handwerk gab es 2025 so viele Insolvenzen wie seit mehr als zehn Jahren nicht mehr. Hohe Kosten und schwache Nachfrage setzen vielen Betrieben zu.

    Im vergangenen Jahr sind so viele Handwerksbetriebe pleitegegangen wie seit über zehn Jahren nicht mehr. Die Zahl der Insolvenzen stieg 2025 im Vergleich zu 2024 um 13,3 Prozent auf 4.950, wie die Wirtschaftsauskunftei Creditreform mitteilte. „Energie, Material, Löhne – die Kosten laufen davon. Ohne ausreichende Reserven geraten viele Betriebe schnell in existenzielle Schieflage“, erklärte der Leiter der Creditreform Wirtschaftsforschung, Patrik-Ludwig Hantzsch.

    Laut Zentralverband des Deutschen Handwerks hatte die Zahl der Insolvenzen zuletzt 2014 mit rund 5000 höher gelegen.

    Handwerksbetriebe seien meist klein- und mittelständisch geprägt und verfügten über geringere finanzielle Puffer, betonte Creditreform. „Von den Kostensteigerungen der letzten Jahre sind sie besonders stark betroffen gewesen.“ Vor allem die deutlich gestiegenen Energie- und Materialkosten sowie höhere Löhne hätten die Liquidität belastet.

    Zu Auftragseinbußen hätten auch eine verhaltene Konsum- und Investitionstätigkeit sowie die schwache Baukonjunktur geführt. Rückläufige Umsätze und Erträge sowie eine höhere Insolvenzgefährdungseien die Folge gewesen …

    Quelle: Artikel auf handelsblatt.com

  • Gold weiter stark – das ist das Kursziel von JPMorgan

    Der Krieg im Nahen Osten hat die Märkte ordentlich durchgeschüttelt – und rückt Gold wieder als möglichen „sicheren Hafen“ in den Fokus. Das Edelmetall gilt vielen als Diversifikation und Wertspeicher in unruhigen Phasen. Am Montag ist der Goldpreis im Hoch bis auf 5.419 Dollar gestiegen und damit wieder in die Nähe des Ende Januar bei 5.595 Dollar markierten Allzeithochs.

    Auslöser für den jüngsten Anstieg war der eskalierende Konflikt, nachdem gemeinsame US-israelische Militärschläge gegen den Iran erfolgt waren und Vergeltungsangriffe Israel sowie weitere US-Verbündete in der Golfregion trafen.

    Der Goldpreis gab zuletzt zwar wieder einige Dollar ab, er pendelte sich aber aber auf hohem Niveau im Bereich von 5.300 Dollar ein. Und Analysten sehen weiteres Potenzial. Die US-Großbank JPMorgan schrieb beispielsweise, konfliktgetriebene Preisschübe kämen und gingen zwar – geopolitische Risiken dürften aber hoch bleiben. Die Bank rechnet deshalb mit einem Anstieg des Goldpreises bis auf 6.300 Dollar bis zum Jahresende 2026.

    Seit Jahresbeginn liegt Gold bereits rund 23 Prozent im Plus, 2025 waren es etwa 64 Prozent. Der S&P 500 konnten hingegen nur 16,4 Prozent zulegen im Vorjahr, womit Gold den Markt klar outperformte. Und auch im laufenden Jahr liegt das Plus bei S&P 500 gerade einmal bei knapp einem Prozent …

    Quelle: Artikel von Marion Schlegel auf deraktionaer.de

  • Gold, Dollar, Schweizer Franken: Welche „sicheren Häfen“ Anleger jetzt suchen

    Der Angriff auf Iran treibt Anleger in sogenannte sichere Häfen – jedenfalls zum Teil: Die Preise von Gold und Silber steigen, ebenso wie der Dollar und der Schweizer Franken. Deutsche Staatsanleihen sind weniger gefragt.

    Die Eskalation des Iran-Konflikts sorgt für große Verunsicherung an den Finanzmärkten. Während der Dax am Montag einknickte und die Gas- und Ölpreise wegen der Einschränkung des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus stark anstiegen, suchen Anleger vermehrt nach „sicheren Häfen“ …

    Der Goldpreis zieht wieder deutlich an: Für eine Feinunze (31,1 Gramm) werden inzwischen fast 5400 Dollar fällig – das Rekordhoch von knapp 5600 Dollar aus dem Januar rückt damit in Reichweite …

    Auch Silber zog nach den Angriffen auf Iran an: Die Feinunze kostete zuletzt 95,42 Dollar und lag damit knapp 2 Prozent über dem Vortagesniveau …

    „Der ultimative sichere Hafen unter den Währungen ist aktuell jedoch nicht der US-Dollar, sondern, wie schon im vergangenen Jahr gesehen, der Schweizer Franken“, so Nguyen weiter. Das liege weniger an fundamentalen Faktoren, sondern eher daran, dass der Franken diesen Status ohnehin schon habe …

    Kein Auftrieb für deutsche Staatsanleihen
    Damit zeigt sich: Die Nervosität an den Devisenmärkten bleibt hoch. Auf dem Markt für Staatsanleihen ist sie allerdings noch nicht richtungsweisend zu spüren …

    Quelle: Artikel auf manager-magazin.de

  • Silber vor der nächsten Mega-Phase: Riskanter Fehlausbruch oder Jahrhundert-Chance für mutige Trader?

    Silber sorgt wieder für Adrenalin: Nach einer volatilen Rallye fragen sich Bullen und Bären gleichermaßen, ob jetzt der große Ausbruch oder der brutale Rücksetzer kommt. Zwischen Fed, Inflation, Solar-Boom und Rezessionsangst: Steht Silber vor einer silbernen Rakete – oder vor dem Crash?

    Vibe Check: Silber ist zurück im Rampenlicht – und zwar mit voller Volatilitäts-Breitseite. Der Markt zeigt aktuell eine dynamische, aber nervöse Bewegung: mal fast schon silberne Rakete, dann wieder heftiger Rücksetzer, gefolgt von zähem Seitwärtsgeschiebe an wichtigen charttechnischen Zonen. Die Bullen träumen vom großen Ausbruch, die Bären lauern auf den nächsten brutalen Dip …

    Silber ist nicht nur ein Industriemetall, sondern auch ein monetäres Edelmetall. Wenn die Angst vor einer anhaltend hohen Inflation dominiert, suchen Anleger einen Wertspeicher außerhalb von Papiergeld. Dann kommen Gold und Silber als Inflations-Hedge ins Spiel. Aber im Unterschied zu Gold reagiert Silber oft noch aggressiver – in beide Richtungen …

    Silber ist das Hightech-Metall unter den Edelmetallen. Es wird massiv gebraucht in:

    • Solarzellen (Photovoltaik): Silber ist zentral für Leitfähigkeit und Effizienz moderner Solarzellen. Der globale Ausbau erneuerbarer Energien saugt stetig physisches Silber aus dem Markt.
    • E-Mobilität und Elektronik: Kontakte, Leiterbahnen, Hochleistungsbauteile – überall spielt Silber eine Rolle.
    • 5G, Medizin, Hightech-Anwendungen: Auch hier wächst die Nachfrage schleichend, aber stetig.

    Die industrielle Nachfrage macht Silber einzigartig: In Phasen, in denen Klimapolitik, Green-Tech-Förderprogramme und Infrastrukturprojekte Fahrt aufnehmen, erhält Silber Rückenwind – selbst wenn die klassische Gold-Safe-Haven-Story gerade schwächelt.

    Geopolitische Krisen, Spannungen im Nahen Osten, Handelskonflikte, Bankenstress – all das kann kurzfristig Kapital in Edelmetalle schieben. Gold ist dann meist der erste Profiteur, Silber folgt oft zeitverzögert, dafür mit stärkerem Hebel. Man sieht dann häufig: Gold läuft ruhig nach oben, Silber hängt kurz hinterher und zündet dann plötzlich mit einer silbernen Rakete – nur um danach wieder übertrieben stark zu korrigieren …

    Silber vs. Gold: Die Gold-Silber-Ratio als Geheim-Indikator

    Die Gold-Silber-Ratio misst, wie viele Unzen Silber man für eine Unze Gold bekommt. Historisch schwankt diese Ratio stark, aber immer wieder sieht man: Extreme Werte werden korrigiert. Ist Silber im Verhältnis zu Gold sehr billig, sehen viele Profis eine Chance, dass Silber mittelfristig stärker performen könnte als Gold …

    Quelle: Artikel auf ad-hoc-news.de

  • Haushaltslöcher werden größer: Defizit steigt kräftig: Deutscher Staat 2025 tiefer im Minus

    Ein vergleichsweise kräftiges Wachstum im Schlussquartal hat der deutschen Wirtschaft im vergangenen Jahr das erste Plus seit 2022 beschert. Allerdings sind die Löcher im Staatshaushalt 2025 größer als zunächst angenommen.

    Das deutsche Staatsdefizit ist im vergangenen Jahr entgegen einer früheren Schätzung doch größer geworden. Die Ausgaben von Bund, Ländern, Kommunen und Sozialversicherung überstiegen die Einnahmen um 119,1 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Eine erste Schätzung von Mitte Januar hatte noch 107 Milliarden Euro ergeben …

    Für dieses Jahr rechnen die meisten Fachleute mit einer steigenden Neuverschuldung in Deutschland. Das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) etwa sagt ein Defizit von 3,5 Prozent voraus, das 2027 sogar auf 4,0 Prozent steigen soll …

    Quelle: Artikel auf n-tv.de

  • Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, den Sachverständigenrat aufzulösen

    Für Friedrich Merz wird der Streit der Wirtschaftsweisen um die Personalie Malmendier zum Prüfstein. Nutzt er die Gelegenheit, die wirtschaftspolitische Beratung grundlegend neu zu ordnen?

    Wenn es jemals einen guten Moment gab, den Sachverständigenrat aufzulösen, dann jetzt. Der Koalitionsstreit um die Personalie der Wirtschaftsweisen Ulrike Malmendier verdeutlicht, wie stark politisiert das höchste wirtschaftliche Beratergremium der Bundesregierung inzwischen ist.

    Malmendiers Berufung durch die SPD-geführte Regierung hatte das Ziel, die linksökonomische Mehrheit im Rat zu zementieren. Das will die CDU jetzt auflösen, und das zeigt: Es geht der Politik längst nicht mehr um eine nüchterne ökonomische Beratung, sondern rein um die Bestätigung des eigenen Kurses …

    Was früher als Ausdruck von Pluralismus galt, wirkt heute wie systematische Dysfunktion. Und genau das kann sich Deutschland nicht leisten. Das Land steckt mitten in einer wirtschaftlichen Krise: Wachstumsschwäche, Investitionsstau, Energieunsicherheit. Dazu die Dauerdebatten über Schuldenbremse und Sondervermögen, alles überlagert sich. Die Herausforderungen sind enorm. In solch einer Lage braucht die Politik vor allem eines: klare ökonomische Orientierung und belastbare Analysen.

    Doch ausgerechnet dieses Gremium ist Teil des Problems geworden. Die Wirtschaftsweisen täten gut daran, sich zu fragen, welchen Anspruch sie eigentlich noch an sich selbst haben …

    Quelle: Artikel von Thomas Sigmund auf handelsblatt.com





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