Goldbarren als Vermögenssicherung

Kategorie: Staatsverschuldung

  • US-Dollar vor der Todesspirale: Gold-Bombe vor der Detonation – warum jetzt sogar 12.000 US-Dollar möglich sind

    Ein Top-Analyst warnt vor einer Dollar-„Todesspirale“ und sieht Gold erst am Anfang eines historischen Bullenlaufs. In seinem Extrem-Szenario steigt das Edelmetall bis auf 12.000 US-Dollar.

    Der Goldmarkt bekommt neuen Auftrieb durch eine spektakuläre Prognose des Investors Daniel Oliver, Gründer des auf Edelmetalle spezialisierten Hedgefonds Myrmikan Capital. Oliver erwartet eine mehrstufige Rallye, die Gold auf 8.000 bis 12.000 US-Dollar pro Unze treiben könnte – getrieben von strukturellen Problemen des US-Finanzsystems. In einer vielbeachteten Analyse beschreibt er die USA als „Gefangene einer Gelddruckfalle“, in der steigende Zinsen, massive Staatsschulden und ausgereizte Bilanzen der Notenbank unweigerlich zu einer Neubewertung von Gold führen müssten.

    Oliver skizziert drei Phasen dieses möglichen Superzyklus. Die erste habe 2022 begonnen, als die USA russische Dollarreserven eingefroren und damit viele Vermögensverwalter an die Rolle von Gold als politisch unangreifbare Reserve erinnerte. Die zweite Phase erwartet er, wenn die künftige Fed-Führung – unter Donald Trumps Kandidaten Kevin Warsh – angesichts auslaufender US-Staatsanleihen im Volumen von rund 10 Billionen US-Dollar gezwungen wäre, erneut massiv Anleihen zu kaufen. Eine dritte Phase beschreibt er als „Todesspirale“, in der höhere Zinsen die Defizite so stark erhöhen, dass der Staat nur noch mit Hilfe der Notenbank zahlungsfähig bleibt …

    Parallel dazu sortiert sich der Markt nach den überraschend schwachen US-Einzelhandelsumsätzen vom Dienstag neu. Der heute veröffentlichte Arbeitsmarktbericht fiel zwar besser aus als befürchtet, änderte aber wenig an der übergeordneten Erwartung einer abkühlenden Konjunktur. Analyst Achilleas Georgolopoulos sprach von einer „gezielten Erwartungssteuerung“, mit der US-Regierungsberater in den vergangenen Tagen versucht hätten, negative Überraschungen abzufedern und die Risikobereitschaft der Märkte zu bremsen.

    Auch geopolitische Spannungen stützen die Edelmetalle: Laut Wall Street Journal erwägen die USA neue Maßnahmen gegen iranische Öltanker, während Premierminister Benjamin Netanjahu in Washington erwartet wird …

    Quelle: Artikel von Gina Moesing auf wallstreet-online.de

  • Gewaltiger Finanzbedarf: Zehn Billionen Dollar nötig – die USA trifft der Schulden-Hammer

    Die USA stehen vor einer der größten Refinanzierungsaufgaben ihrer Geschichte.
    Rund rund zehn Billionen Dollar an Schulden müssen in diesem Jahr refinanziert werden. Das entspricht fast einem Drittel der gesamten US-Staatsverschuldung und geschieht in einem Umfeld deutlich höherer Zinsen als noch vor wenigen Jahren …

    Um die Zinslast zu begrenzen, könnten die USA verstärkt auf kürzere Laufzeiten setzen, da diese bei einer steilen Zinsstrukturkurve günstiger sind. Dieser Prozess erfolge schrittweise über das Jahr und sei nicht außergewöhnlich. Kritisch werde es vor allem dann, wenn sich das Zinsniveau dauerhaft oberhalb des nominalen Wirtschaftswachstums festsetze.

    Langfristig sieht Scherrmann Handlungsbedarf. Setze man heutige Trends fort, könne die Schuldenquote in den kommenden Jahrzehnten deutlich steigen …

    Quelle: Artikel von Clemens Schömann-Finck auf focus.de

  • “Bitcoin könnte noch auf 40.000 US-Dollar fallen”

    Bitcoin notiert bei rund 70.000 US-Dollar und konsolidiert damit weiterhin nach einer heftigen Korrektur in den letzten Tagen. Auch Ethereum erholt sich auf ein Niveau von rund 2000 US-Dollar. Das Stimmungsbarometer steht mit 10 Punkten weiterhin auf extremer Angst …

    Grund für den Absturz war ein Cocktail aus Ereignissen: Kapital floss in KI, Tech-Aktien korrigierten, Bitcoin wurde mit nach unten gezogen. Angst vor Quantencomputern, Liquiditätsentzug durch den Yen-Carry-Trade, Spannungen im Nahen Osten und überhebelte Treasury-Modelle spielten ebenfalls eine Rolle.

    Die Nominierung von Kevin Warsh als möglicher neuer Chef der US-Notenbank wird an den Märkten als Signal für eine länger anhaltend straffe Geldpolitik gewertet. Zinssenkungen gelten vorerst als unwahrscheinlich. Für Risikoanlagen wie Aktien und Kryptowährungen bleibt das Umfeld damit angespannt.

    Zusätzlich kursiert in der Szene die Theorie, dass ein großer Hedgefonds aus Hongkong mit komplexen Derivatestrategien in Schieflage geraten sein könnte. Zwangsliquidationen über verschiedene Märkte hinweg hätten demnach eine Kettenreaktion ausgelöst und den Verkaufsdruck weiter verschärft.

    Der Kryptomarkt erlebte vergangene Woche einen der härtesten Einbrüche seit dem FTX-Kollaps im November 2022. Zeitweise fiel der Fear & Greed-Index auf den niedrigsten Wert aller Zeiten. Einige Marktbeobachter erwarten mittlerweile einen Absturz auf zwischen 40.000 und 50.000 US-Dollar, damit 80 Prozent vom Allzeithoch. Typisch für Bärenmärkte …

    Quelle: Artikel von Giacomo Maihofer auf btc-echo.de

  • CDU-Konzept zur Rente belastet Ältere: Diese radikalen Einschnitte drohen

    Der CDU-Wirtschaftsrat fordert radikale Reformen bei der Rente. So sollen die „explodierenden“ Sozialabgaben eingedämmt werden. Doch für Rentner bedeutet das Verluste …

    Wirtschaftsrat will „Privilegierungen“ bei der Rente abschaffen – auch Grundrente darunter

    Zu dieser „Privilegierung“ zählt für den Wirtschaftsrat auch die Grundrente. Den Zuschlag bekommen Menschen im Ruhestand, wenn sie viele Jahre in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben, jedoch in dieser Zeit nur ein geringes Einkommen hatten …

    Mütterrente soll weg – dafür aber höhere Abschläge auf eine frühere Rente

    Auch die Abschaffung der sogenannten Mütterrente hätte geringere Renten zur Folge. Betroffen wären vor allem Frauen. Wenn sie zugunsten der Kindererziehung eine Zeit lang nicht erwerbstätig sind, erhalten sie dafür keine Rentenpunkte mehr …

    Wer vor der Regelaltersgrenze in den Ruhestand geht, muss dagegen höhere Abschläge als bisher in Kauf nehmen …

    „Mittelfristig“ soll das Renteneintrittsalter über 67 Jahre hinaus „durch Koppelung an die Lebenserwartung“ steigen, fordert der Wirtschaftsrat. Einige Ökonomen, darunter die sogenannten Wirtschaftsweisen, fordern schon länger die Verknüpfung der Regelaltersgrenze mit der Lebenserwartung …

    Quelle: Artikel von Max Schäfer auf wa.de

  • China fordert Banken auf Bestände an US-Staatsanleihen zu reduzieren

    Chinesische Regulierungsbehörden haben den Finanzinstituten des Landes aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Marktvolatilität empfohlen, ihre Bestände an US-Staatsanleihen zu reduzieren …

    Chinesische Beamte hatten die Banken aufgefordert, den Kauf von US-Staatsanleihen zu begrenzen, und diejenigen mit hohem Engagement angewiesen, ihre Positionen zu reduzieren, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen laut Bloomberg News berichteten …

    Obwohl die Aufforderung unter dem Vorwand der Risikostreuung formuliert wurde, könnte sie einen aktuellen globalen Trend verstärken, in dessen Rahmen Länder wie Indien und Brasilien angesichts wachsender Zweifel am amerikanischen Exzeptionalismus ihr Engagement am weltweit größten Anleihemarkt reduzieren (FMW: Debasement Trade). Geopolitische Risiken wie die Drohungen von Präsident Donald Trump gegenüber Grönland haben die Unsicherheit nur noch verstärkt und die Suche nach alternativen Anlagen wie Gold angeheizt …

    „Dies ist der jüngste Beweis für eine sich abzeichnende Entwicklung – ein Zeichen dafür, dass die Erwartung langfristiger struktureller Abflüsse aus dem Dollar nicht nur eine Illusion ist“, sagte Gareth Berry, Stratege bei Macquarie Group Ltd. „Vermögensverwalter mit Sitz in den USA, in Europa und nicht nur in Dänemark, sondern nun auch in China, stimmen möglicherweise mit den Füßen ab.“ …

    Quelle: Artikel von Claudio Kummerfeld auf finanzmarktwelt.de

  • Hohe Staatsschulden, nervöse Anleihemärkte: Die Politik muss handeln

    Wachsende Staatsschulden und höhere Zinsen setzen viele Staaten unter Druck. Die Verspannungen am amerikanischen und japanischen Anleihemarkt zeigen: Ohne eine finanzpolitische Kehrtwende schnappt die Schuldenfalle früher oder später zu
    Die Staatsfinanzen sind wieder in den Fokus gerückt. Steigender Finanzierungsbedarf bei inzwischen wieder höheren Zinsen bedeutet Stress für manchen Finanzminister. Besonderes Augenmerk liegt derzeit auf dem amerikanischen und japanischen Anleihemarkt. Beide Länder – insbesondere Japan – haben einen gewaltigen Schuldenberg angehäuft …

    Wackelkandidaten auch in der Eurozone

    In der Eurozone sieht die Lage zwar insgesamt etwas besser aus. Aber einzelne Länder – insbesondere Frankreich – sind ebenfalls finanzpolitische Wackelkandidaten. Die Stabilitätskriterien der Währungsunion werden von Frankreich und vielen anderen Ländern schon lange nicht mehr erfüllt. Gemäß dem „Compliance Tracker“ der Europäischen Kommission hat Frankreich die EU-Fiskalregeln in den letzten 25 Jahren nur zu 24 Prozent eingehalten. Selbst Deutschland kommt nur auf einen Wert von 54 Prozent.

    Abgesehen von der mangelnden Regeltreue zeigen die offiziellen Zahlen zur Staatsverschuldung noch nicht die ganze Wahrheit. In Europa fehlen in den nationalen Daten etwa die gemeinschaftlich finanzierten Schulden (beispielsweise der sogenannten Corona-Wiederaufbaufonds „Next Generation EU“). Quantitativ weitaus bedeutender sind die verdeckten Schulden, die in den sozialen Sicherungssystemen schlummern. Sie summieren sich in Deutschland auf fast 400 Prozent des BIP und werden mit dem Renteneintritt der geburtenstarken Jahrgänge nach und nach zu offiziellen Staatsschulden, wenn nicht zuvor Gegenmaßnahmen ergriffen werden …

    Quelle: Artikel von Jörg König und Jörn Quitzau auf capital.de

  • Börsen-Experte erklärt: Wir erleben gerade den Wandel zu einer völlig neuen Finanz-Ordnung

    Steigende Märkte und Gold auf Rekordniveau, während Schulden und Vertrauen kippen. Warum diese Phase gefährlicher werden könnte als 2000 und 2008.
    Die Finanzmärkte befinden sich in einer der volatilsten Phasen des 21. Jahrhunderts. Gold markiert neue Allzeithochs, Silber steigt noch schneller, während Aktienindizes weiter nach oben klettern.

    Doch der Eindruck trügt: Der Aufschwung wirkt fragil, entkoppelt von der Realwirtschaft und zunehmend von Hoffnung statt Fundamentaldaten getragen.

    Wir erleben den Wandel in eine neue finanzielle Ordnung

    Gleichzeitig verschärfen sich geopolitische Spannungen, alte Machtverhältnisse verschieben sich, und das Vertrauen in zentrale Institutionen nimmt sichtbar ab.

    Was wir derzeit erleben, ist weniger ein klassischer Marktzyklus als vielmehr der Übergang in eine neue finanzielle Ordnung.

    Anders als 2000 oder 2008: Komplettes Fundament unter Druck

    Der entscheidende Unterschied zu früheren Krisen liegt im Ort der Überlastung. Im Jahr 2000 platzte die Technologieblase, während Staatsanleihen stabil blieben. 2008 kollabierte das Bankensystem, doch US-Staatsanleihen fungierten erneut als sicherer Hafen.

    Heute jedoch stehen genau diese Anleihen selbst unter Druck. Mit rund 38 Billionen US-Dollar Schulden und stark steigenden Zinskosten wächst der Zweifel an der langfristigen Tragfähigkeit der US-Finanzen.

    Hinzu kommt die zunehmende Instrumentalisierung des US-Dollars. Sanktionen, Handelsdrohungen und politische Eingriffe haben vielen Staaten vor Augen geführt, dass Dollar-Reserven nicht bedingungslos verfügbar sind.

    Entwicklung ein Ausdruck schwindenden Vertrauens

    Zentralbanken reagieren mit einer schrittweisen Reduzierung ihrer Dollarabhängigkeit und massiven Goldkäufen. Diese Entwicklung ist kein kurzfristiger Trend, sondern Ausdruck schwindenden Vertrauens in das bestehende System.

    Besonders brisant ist die Tatsache, dass Staatsanleihen das Fundament des globalen Finanzsystems bilden. Sie dienen als Sicherheiten, Bewertungsmaßstab und Vertrauensanker. Wird dieses Fundament infrage gestellt, fehlt ein funktionierendes Sicherheitsnetz – ein Szenario, das es in dieser Form weder 2000 noch 2008 gab …

    Es droht mehr als ein gewöhnlicher Abschwung

    Fazit: Was sich abzeichnet, ist kein gewöhnlicher Abschwung. Während frühere Krisen einzelne Sektoren trafen, steht heute das Vertrauen in das gesamte Finanzgefüge auf dem Prüfstand.

    Alte Stabilitätsanker verlieren an Wirkung, politische und geldpolitische Spielräume sind eingeschränkt.

    Anleger sollten sich daher weniger auf schnelle Erholungen verlassen, sondern auf anhaltende Volatilität, strukturelle Umbrüche und eine Phase der Neuordnung einstellen, die die Märkte nachhaltiger verändern dürfte als jede Krise der vergangenen Jahrzehnte …

    Quelle: Artikel von Stefan Feulner auf focus.de

  • Googles Robotaxi-Firma Waymo ist 126 Milliarden Dollar wert und kommt nach Europa

    Im Wettlauf mit Tesla, chinesischen Anbietern oder der VW-Tochter Moia um den Markt für fahrerlose Robotaxis füllt die Google-Schwesterfirma Waymo ihre Kassen für eine globale Expansion. Waymo sammelte von Investoren 16 Milliarden Dollar in einer Finanzierungsrunde ein.

    Das Unternehmen wurde dabei insgesamt mit 126 Milliarden Dollar bewertet, wie es in einer Mitteilung hiess.

    Die Robotaxis von Waymo machen inzwischen ohne einen Menschen am Steuer mehr als 400’000 bezahlte Fahrten mit Passagieren pro Woche in sechs US-Städten sowie dem Silicon Valley. Die Firma strebt einen schnellen Ausbau in den USA an – und schickte ihre Fahrzeuge bereits auch nach London und Tokio. Insgesamt fuhren Waymo-Autos 127 Millionen Meilen (gut 204 Mio. Kilometer) autonom.

    Viel Konkurrenz

    Waymo gilt als Marktführer, aber es drängen immer neue Anbieter in den Zukunftsmarkt Robotaxi. Insbesondere in Asien, Nordamerika und Europa sind inzwischen mehrere Robotaxi-Anbieter auf dem Markt. China ist aktuell das Land mit der höchsten Robotaxi-Dichte. Dort wetteifern Anbieter wie Baidu, Pony.ai und WeRide um Kunden.

    VW und Moia haben derweil den Testbetrieb mit autonom fahrenden Elektrotaxis (VW ID. Buzz) in Hamburg aufgenommen, ab Frühling 2026 wird Oslo als zweite Stadt folgen …

    Quelle: watson.ch

  • Panik an den Märkten: Bitcoin stürzt massiv ab – Experte gibt düstere Prognose

    Frankfurt – Der Kurs der Digitalwährung Bitcoin hat seine ‌Talfahrt fortgesetzt und ist unter die Marke von 80.000 ⁠Dollar gefallen. Die weltweit größte Kryptowährung verbilligte sich ‍am Samstagabend (31. Januar) um 6,5 Prozent auf 78.720 Dollar, schreibt Reuters. Auch die zweitwichtigste Cyberdevise Ether geriet unter Druck. Sie verbilligte sich um fast zwölf Prozent auf 2388 Dollar …

    Momentan suchen Anleger angesichts geopolitischer Unsicherheiten eher nach sicheren Häfen wie Gold und Edelmetallen und meiden Kryptowährungen …

    Nun flüchten die Menschen aber zu Gold als sichere Anlage des Finanzsystems, Bitcoin bleibt außen vor. Das US-Wirtschaftsnachrichtenportal Bloomberg schreibt, dass Zweifel daran aufkommen würden, dass Bitcoin als „digitales Gold” dienen könne. „Plötzlich erscheinen Kryptowährungen nicht mehr als Alternative zu Fiatgeld (Anmerkung der Redaktion: Währungen ohne eigenen Sachwert) und als Absicherung gegen die nicht gerade verantwortungsvolle Finanzpolitik großer Länder”, sagte Alex Kuptsikevich, Chefmarktanalyst bei FxPro, gegenüber Bloomberg.

    Quelle: Artikel von Lisa Mayerhofer auf merkur.de

  • Goldpreis aktuell: Kurs stürzt ab – Das sind die Gründe

    Der Goldpreis, der vor wenigen Tagen noch ein Rekordhoch von über 5.500 US-Dollar pro Feinunze erreicht hatte, fiel am Freitag bereits auf unter 4.700 US-Dollar. Heute Morgen setzte sich der Rückgang fort und fiel auf 4.450 US-Dollar im Tief. Aktuell hat sich der Kurs bei etwa 4.700 USD eingependelt. Dieser Rückgang von 19 Prozent innerhalb kurzer Zeit überraschte viele Anleger, war jedoch nicht völlig unerwartet.

    Politische Entscheidungen und der US-Dollar

    Auslöser war die Nominierung von Kevin Warsh als neuen Vorsitzenden der US-Notenbank durch Präsident Donald Trump. Warsh, bekannt für seine Befürwortung einer strengen Zinspolitik, dämpfte die Erwartungen an eine lockere Geldpolitik. Dies führte zu einer Erholung des US-Dollars, was den Goldpreis zusätzlich belastete. Da Gold in US-Dollar gehandelt wird, verteuert ein starker Dollar das Edelmetall für Käufer außerhalb des Dollarraums und schwächt die Nachfrage …

    Gewinnmitnahmen

    Nach dem rasanten Kursanstieg der letzten Monate und Wochen war eine Korrektur absehbar. Die außergewöhnlich starke Rallye, die den Goldpreis in den vergangenen zwölf Monaten um fast 100 Prozent steigen ließ, veranlasste viele Anleger, ihre Gewinne mitzunehmen. Solche Verkaufswellen sind typisch für überkaufte Märkte, in denen die Preise in kurzer Zeit stark gestiegen sind …

    Technische Korrektur und Stop-Loss-Wellen

    Die charttechnische Situation im Goldmarkt war ebenfalls angespannt. Viele Indikatoren deuteten auf eine überkaufte Lage hin, was die Märkte anfällig für Korrekturen machte. In volatilen Märkten erhöhen größere Kursrückgänge die Wahrscheinlichkeit von Stop-Loss-Wellen, bei denen automatische Verkäufe ausgelöst werden, um Verluste zu begrenzen …

    Langfristige Perspektive bleibt positiv

    Trotz des starken Rückgangs bleibt der langfristige Trend für Gold positiv. Die fundamentalen Faktoren, wie geopolitische Unsicherheiten und die Rolle von Gold als sicherer Hafen, bestehen weiterhin. Experten sehen den aktuellen Einbruch eher als technische Korrektur und nicht als Trendwende …

    Fazit

    Der jüngste Rückgang des Goldpreises mag dramatisch wirken, ist jedoch im Kontext der vorherigen Rallye und der aktuellen Marktlage nicht ungewöhnlich. Gewinnmitnahmen und technische Korrekturen gehören zum natürlichen Marktzyklus. Langfristig bleibt Gold ein wichtiger Bestandteil zur Vermögenssicherung, insbesondere in unsicheren Zeiten.

    Quelle: Artikel von Matthias Kemter auf swp.de

  • Neue Euro-Scheine kommen: So sieht unser Geld bald aus

    Demnächst sehen die Euro-Geldscheine in Deutschland ganz anders aus. Das hat die Europäische Union beschlossen. Der EZB-Rat hat Motive ausgewählt, mit denen die beiden Themen für die kommenden Banknoten bebildert werden. Und so wird das neue Geld aussehen …

    Die Euro-Banknoten bekommen einen neuen Look. Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) hat entschieden, wie das neue Geld aussehen wird. Zwei Themen sollen es richten: „Europäische Kultur“ und „Flüsse und Vögel“. Das eine steht für Geschichte, das andere für Natur. Die Rückseiten zeigen europäische Institutionen, vermutlich zur Erinnerung, wer hier den Geldhahn aufdreht.

    Vögel, Flüsse, Denker: Die EZB druckt Europas Geld neu

    Hinter den Themen steckt mehr als Bürokratengeist. Zwei bunt besetzte Beratungsgruppen – Fachleute aus allen Ecken der Euro-Zone – durften bei dem neuen Geld mitreden. Auch rund 365.000 Bürger wurden befragt. Das Ergebnis: Konsensfähig, divers, etwas pathetisch …

    Quelle: Artikel von Blasius Kawalkowski auf inside-digital.de

  • Digitaler Euro: Kann die EU unabhängig vom US-Finanzsystem werden?

    Ein Großteil des weltweiten Finanzsystems ist abhängig vom Dollar und amerikanischen Zahlungsdienstleistern wie etwa Paypal. Die EU will sich davon lösen – unter anderem mit einem digitalen Euro. Doch bisher geht es mit ihm nur langsam voran …

    Quelle: Artikel von Nils Schniederjann auf deutschlandfunkkultur.de

  • Streit um ICE-Behörde: USA steuern trotz Einigung auf Shutdown zu

    Erst im November endete der Rekord-Shutdown der US-Regierung, am Samstag beginnt der nächste. Dass der neue Regierungsstillstand genauso lange geht, wird nicht erwartet. Beschlossen werden soll in einem Bereich allerdings nur ein Aufschub.

    Der US-Senat hat im Haushaltsstreit den Weg für einen Kompromiss zur Abwendung eines längeren Shutdowns geebnet. Die Kammer verabschiedete am Freitag (Ortszeit) mit 71 zu 29 Stimmen eine Verlängerung der Finanzierung für das Heimatschutzministerium (DHS) um zwei Wochen. Die Gesetzesvorlage geht nun an das Repräsentantenhaus. Damit steuert die US-Regierung auf einen teilweisen Stillstand der Regierungsbehörden (Shutdown) zu.

    Da das Repräsentantenhaus erst am Montag wieder tagt, ist eine rechtzeitige Einigung im Haushaltsstreit vor Ablauf der Frist am Freitag um Mitternacht (Ortszeit) unwahrscheinlich …

    Quelle: n-tv.de

  • Gold und Silber im freien Fall: Fed‑Nominierung schockt Bullen

    Die Rekordjagd bei den Edelmetallen hat am Freitag ein jähes Ende gefunden. Nach Monaten der Kursgewinne erlebten Gold und Silber einen massiven Ausverkauf. Auslöser war eine Personalentscheidung aus dem Weißen Haus: Donald Trump hat Kevin Warsh als künftigen Chef der US-Notenbank Federal Reserve nominiert. Die Nachricht beruhigte die Märkte und linderte die Sorge um die künftige Unabhängigkeit der Zentralbank.

    Der Kurssturz traf Silber mit voller Wucht. Der Spot-Preis brach um 33Prozent auf 77 Dollar je Unze ein. Damit markierte das Metall den tiefsten Stand des Tages. Auch Gold verlor deutlich an Glanz. Der Spot-Preis sackte um rund 11 Prozent auf 4.812 Dollar ab.

    Der Grund für die heftige Reaktion liegt in der Erwartungshaltung der Investoren. Kevin Warsh gilt an den Märkten als Befürworter einer stabilen Währung. Seine Nominierung stützte den Dollar und schwächte gleichzeitig das Argument für Gold als Absicherung gegen eine Währungsabwertung. Während zuvor Kevin Hassett als Favorit für den Posten galt, sahen Marktteilnehmer in Warsh zuletzt den Garanten für eine pragmatische Geldpolitik. Analysten von Evercore ISI betonten am Freitag, dass die Personalie das Risiko einer drastischen Dollarschwäche erheblich verringere.

    Ein Ende der Überhitzung

    Der Absturz folgt auf eine Phase extremer Kurssteigerungen. Im Jahr 2025 war Silber um 150 Prozent gestiegen, während Gold ein Plus von 65 Prozent verbuchte. Diese Rallye setzte sich bis in das Jahr 2026 fort. Experten sehen in der aktuellen Korrektur auch eine notwendige Bereinigung eines überhitzten Marktes. Viele Anleger, die auf weiter steigende Kurse gesetzt hatten, flüchteten am Nachmittag in Scharen aus ihren Positionen, um Gewinne zu sichern …

    Der Einbruch bei Gold und Silber markiert einen Wendepunkt für die Märkte. Mit der Nominierung von Kevin Warsh setzt Donald Trump auf eine Personalie, die Vertrauen in die Stabilität des Dollars zurückbringt. Für die Edelmetalle fällt damit ein wesentlicher Preistreiber weg.

    Quelle: Artikel von Philipp Schleu auf deraktionaer.de

  • Edelmetalle: Goldpreis bricht um zehn Prozent ein, Silber rutscht fast 25 Prozent ab

    Nach der jüngsten beachtlichen Rekordjagd der Edelmetalle setzten vor dem Wochenende aggressive Gewinnmitnahmen ein.

    Unsicherheiten um US-Notenbank

    Neben den Gewinnmitnahmen belastete zudem die Unsicherheit um die künftige Geldpolitik der US-Notenbank. US-Präsident Donald Trump hat den früheren Fed-Gouverneur Kevin Warsh als Nachfolger für US-Notenbank-Chef Jerome Powell vorgeschlagen. Dies hat an den Märkten Zweifel geschürt, dass es tatsächlich zu einer deutlichen Lockerung der Geldpolitik kommen wird. Die Erwartungen von Zinssenkungen hatte zuletzt die Edelmetallpreise gestützt …

    Commerzbank-Expertin Thu Lan Nguyen warnt davor, zu viel aus der Nominierung abzuleiten: „Der US-Präsident hat hinreichend klargemacht, dass er deutlich niedrigere Zinsen sehen will. Davon wird er wohl kaum schnell ablassen.“ Man erwarte, dass die Fed auf diesen Druck auch reagieren werde. „Das spricht dafür, dass der Goldpreis grundsätzlich gut unterstützt bleiben wird“, schreibt Nguyen. „Das Ausmaß der Korrektur legt auch nahe, dass Marktteilnehmer nach dem rapiden Preisanstieg nur auf eine Gelegenheit für Gewinnmitnahmen gewartet haben.“

    Geopolitische Risiken

    Gestützt wurden die Edelmetallpreise zuletzt auch durch die gestiegenen geopolitischen Risiken. So hat US-Außenminister Marco Rubio dem Iran mit einem militärischen Präventivschlag gedroht, falls die Führung in Teheran Angriffe auf US-Einrichtungen plane. An den Finanzmärkten schürt das Sorgen vor einem Übergreifen der geopolitischen Risiken auf die gesamte Region am Persischen Golf. Irans Außenminister Abbas Araghtschi hat angesichts der Spannungen mit den USA gesagt, sein Land sei sowohl für Verhandlungen als auch für einen Krieg bereit.

    Edelmetalle – allen voran Gold – gelten bei vielen Investoren als sichere Häfen in Krisenzeiten. Silber ist zudem ein wichtiges Industriemetall, das für viele Anwendungen rund um KI, Robotik und Energie benötigt wird.

    Quelle: derstandard.de

  • Schock-Arbeitslosenzahlen, Wirtschaft schmiert ab! Nur der Staat schafft noch Jobs

    Frostige Stimmung am Arbeitsmarkt: Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland hat im Januar die 3-Millionen-Marke durchbrochen und ist damit so hoch wie seit 12 Jahren nicht mehr …

    Mehr als 3 Millionen Menschen: Deutschland hat so viele Arbeitslose wie seit 12 Jahren nicht mehr. Die Lage im Land kippt damit spürbar – und der neue Januar-Monatsbericht der Bundesagentur für Arbeit (BA) zeigt eindrücklich, wie dramatisch die Lage ist. Während Unternehmen quer durch Industrie und Bau Stellen abbauen oder Neueinstellungen stoppen, wächst die Beschäftigung fast nur noch dort, wo der Staat zahlt!

    Besonders hart trifft es die Industrie. Im verarbeitenden Gewerbe gingen binnen eines Jahres 167.000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze verloren, allein in der Metall- und Elektroindustrie 126.000. Auch der Bau (rund 8000 Stellen) und der Handel (rund 31.000) bauen Personal ab.

    Ein deutliches Warnsignal auch in der Zeitarbeit: Hier verschwanden 51.000 Jobs: ein klassischer Frühindikator für eine breitere wirtschaftliche Schwäche. Viele Firmen reagieren auf schwache Aufträge und hohe Kosten mit Einstellungsstopps oder Entlassungen. Neue Jobs entstehen hier kaum noch.

    Wirtschaft streicht Jobs, öffentlicher Sektor wächst

    Ganz anders sieht es beim Staat oder im staatsnahen Bereich aus. Während Firmen streichen, wächst der öffentliche Sektor weiter. In der öffentlichen Verwaltung entstanden binnen eines Jahres rund 36.000 neue Stellen, in Pflege und Sozialwesen weitere 76.000, im Gesundheitswesen 68.000.

    Die Folgen sind deutlich: Die Zahl der Arbeitslosen stieg binnen eines Jahres um ganze 92.000 Menschen. Der Anstieg kommt vor allem von Menschen, die ihren Job verloren haben und nun keinen neuen finden. Gleichzeitig trocknet der Stellenmarkt aus: Nur noch 598.000 offene Jobs sind gemeldet – 34.000 weniger als vor einem Jahr …

    Teurer Staat, steigende Last für Steuerzahler
    Der wachsende Staatssektor hat auch einen hohen Preis, der beim Steuerzahler landet! Bundesweit arbeiten inzwischen 5,38 Millionen Menschen im öffentlichen Dienst, darunter knapp 1,8 Millionen Beamte. Die Beamten zahlen keine Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung, sondern erhalten später eine vollständig steuerfinanzierte Pension. Mit jeder neuen Verbeamtung steigen damit die langfristigen Verpflichtungen für Länder und Kommunen …

    Quelle: Artikel von Marius Kiermeier auf bild.de

  • Märkte brechen über Nacht ein – Gold erholt sich, Bitcoin-Kurs bleibt schwach

    Gold fällt um 7 Prozent wegen US-Iran-Spannungen – schnelle Erholung. Bitcoin-Kurs bricht um 5 Prozent ein und bleibt schwach.

    Nasdaq verliert nur 0,7 %, Meta steigt um 10 % – Bitcoin-Kurs profitiert nicht vom Aufschwung, aber spürt die Verluste

    Bitcoin: Kein sicherer Hafen in Krisen? Zweifel an seiner Rolle wachsen

    Bitcoin ist am Freitagmorgen in Asien stark gefallen. Der Kurs sank um mehr als fünf Prozent von 89.000 USD auf ein Tief von 83.400 USD während des US-Tageshandels. Im Gegensatz zu Gold und Aktien hat sich Bitcoin nicht wieder erholt. Das zeigt, dass das sogenannte „digitale Gold“ aktuell eine Identitätskrise hat.

    Gerade bewerten die Märkte das Vertrauen in Währungen und Institutionen neu. Allerdings fließt dieses Vertrauen in Gold, nicht in Krypto-Wallets.

    Gleicher Sturm, verschiedene Folgen

    Der Verkauf wurde ausgelöst, als sich die Spannungen zwischen den USA und Iran verschärften. Präsident Trump gab auf Truth Social Drohungen ab und sagte, es werde Militärschläge geben, falls Teheran nicht einem Atomabkommen zustimme. Regierungen im Nahen Osten versuchen zwar, beide Seiten an den Verhandlungstisch zu bringen, dennoch bleiben ihre Bemühungen erfolglos. Die USA schicken zudem mehr Waffen in die Region. Eine drohende US-Regierungsschließung sorgt zusätzlich für Unsicherheit.

    Gold reagierte sehr stark und schwankte stark im Kurs. Innerhalb einer Stunde fiel der Preis um sieben Prozent auf 5.250 USD, bevor er sich schnell wieder erholte. Der Kobeissi Letter schrieb, das Marktvolumen von Gold habe sich an einem Tag um 5,5 Billionen USD bewegt – das ist die größte Tagesbewegung aller Zeiten. Am frühen Freitagmorgen stieg der Goldpreis wieder über 5.400 USD und lag etwa ein Prozent im Plus …

    Gold im Hype – beim Bitcoin-Kurs bleibt die Rallye aus

    Der Unterschied ist deutlich. Gold ist allein im aktuellen Monat um mehr als 25 Prozent gestiegen und hat sich seit Trumps zweiter Amtszeit vor einem Jahr fast verdoppelt. Silber hat sich seit den sogenannten „Befreiungstag“-Zöllen im April fast vervierfacht – von unter 30 USD auf über 118 USD pro Unze …

    Analysten meinen, der Anstieg der Edelmetalle zeigt nicht nur kurzfristige Sorgen. Er ist auch ein Zeichen für schwindendes Vertrauen in Währungen, Institutionen und das Wirtschaftssystem nach dem Kalten Krieg …

    Zudem kaufen Zentralbanken weiter Gold, um ihre Reserven etwas breiter zu streuen und weniger auf US-Staatsanleihen zu setzen. Auch Privatanleger steigen ein, weil sie auf Sicherheit hoffen oder weil sie von der aktuellen Entwicklung profitieren wollen …

    Quelle: Artikel von Oihyun Kim und Phil Haunhorst auf beincrypto.com

  • Wieder mehr als drei Millionen Arbeitslose

    Der höchste Januar-Wert seit zwölf Jahren: Erneut sind mehr als drei Millionen Menschen in Deutschland arbeitslos …

    Im Januar sind mehr als drei Millionen Menschen in Deutschland arbeitslos gewesen. Verglichen mit Dezember stieg ihre Zahl um 177.000 auf 3,085 Millionen, wie die Bundesagentur für Arbeit mitteilte. Es ist die höchste Januar-Zahl seit 2014. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich um 0,4 Punkte auf 6,6 Prozent …

    Gute Aussichten hätten Arbeitslose aktuell nicht. „Derzeit gibt es nur wenig Dynamik am Arbeitsmarkt“, so Nahles. Die Zahl der bei den Arbeitsagenturen gemeldeten offenen Stellen sank auf 598.000 – 34.000 weniger als vor einem Jahr …

    Auch viele junge Menschen ohne Lehrstelle

    Im Januar erhielten der Statistik zufolge 1,142 Millionen Menschen in Deutschland Arbeitslosengeld. Dem stehen 3,826 Millionen erwerbsfähige Bürgergeldempfänger gegenüber. Diese Zahl enthält jedoch auch diejenigen, die einer Arbeit nachgehen, aber über Bürgergeld ihre Bezüge aufstocken müssen, um davon leben zu können …

    Auch auf dem Ausbildungsmarkt waren im Januar noch viele junge Leute ohne Lehrstelle. 64.000 waren den Angaben zufolge bei den Arbeitsagenturen gemeldet. 23.000 hatten zwar Alternativen, wollten aber trotzdem noch weiter suchen. 41.000 hatten nach Erkenntnissen der Arbeitsagenturen überhaupt noch keine Stelle. Die tatsächliche Zahl dürfte weitaus höher liegen, weil sich nicht alle Bewerber bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz an die Arbeitsagenturen wenden.

    Quelle: tagesschau.de

  • Gold und Silber rauschen unter 5.000‑ und 100‑Dollar‑Marke – Ende der Rally?

    DER AKTIONÄR hatte zuletzt bereits auf das deutlich gestiegene Risiko eines Rücksetzers am Gold- und Silbermarkt hingewiesen. Nun ist dieser mit voller Wucht im Gange. Notierte der Goldpreis in den vergangenen Tagen noch bei fast 5.600 Dollar, so ist er heute wieder unter die 5.000-Dollar-Marke zurückgerutscht. Auch der Silberpreis hat die magische Marke von 100 Dollar wieder nach unten durchschritten.

    „Eine Korrektur zurück in Richtung 5.000 Dollar mit einer Phase der Konsolidierung auf diesem Niveau wäre ein normales Muster in einem Bullenmarkt“, kommentierte Ed Yardeni, Präsident von Yardeni Research, am Donnerstag gegenüber CNBC. „Die Überraschung ist, dass der Preis ohne nennenswerte Korrektur von 3.000 auf 5.500 Dollar gestiegen ist … Bisher war das eher ein sogenannter Melt-up als ein klassischer Bullenmarkt bei Edelmetallen.“

    Belastend wird ein wieder stärkerer US-Dollar, nachdem US-Präsident Donald Trump erklärte, den Namen seines Kandidaten für die Nachfolge von Fed-Chef Jerome Powell überraschend bereits heute bekannt geben zu wollen. Eigentlich war die Entscheidung erst für nächste Woche angekündigt. Powells reguläre Amtszeit endet im Mai …

    Trotz des heftigen Rücksetzers bei Gold und Silber bleiben dennoch die übergeordneten Faktoren gleich. Die geopolitische Lage bleibt angespannt, Anleger suchen Flucht in sicheren Anlagen. Zuletzt hat US-Außenminister Marco Rubio dem Iran mit einem militärischen Präventivschlag gedroht, falls die Führung in Teheran Angriffe auf US-Einrichtungen plane. Silber ist zudem als wichtiges Industriemetall gefragt, das in Top-Trends wie KI, Robotik und Energie verstärkt nachgefragt wird.

    DER AKTIONÄR hat zuletzt zu Teilgewinnmitnahmen geraten. Dies zahlt sich nun aus. Langfristig bleiben die Aussichten am Gold- und Silbermarkt weiterhin hervorragend …

    Quelle: Artikel von Marion Schlegel auf deraktionaer.de

  • Experte warnt vor Rückschlag: Goldpreis vor Korrektur? Rekordzuflüsse in Asien als Warnsignal

    Asiatische Investoren investieren derzeit so viel wie nie zuvor in Gold-ETFs, was bei einigen Marktbeobachtern die Frage aufwirft, ob die Goldpreis-Rally kurz vor ihrem Höhepunkt stehen könnte. Besonders in China treiben Privatanleger die Nachfrage massiv an. Der starke Kapitalzufluss gilt für manche Experten als mögliches Zeichen einer Überhitzung, was die Wahrscheinlichkeit einer baldigen Korrektur erhöht.

    Goldpreis: Rekordzuflüsse als Warnsignal

    Asiatische Anleger pumpen Rekordsummen in börsengehandelte Goldfonds. Laut einem Bericht von Bloomberg verzeichneten Gold-ETFs, die in der Region gelistet sind, allein im Januar Nettozuflüsse von 7,1 Milliarden US-Dollar. Mehrere Fonds erreichten dabei historische Höchststände.

    Die größten Zuflüsse kamen aus China, wo Produkte speziell für Privatanleger besonders gefragt sind. Der Huaan Yifu Gold ETF zog allein 1,9 Milliarden US-Dollar an Kapital an – ein außergewöhnlicher Wert.

    Der Goldpreis ist in den vergangenen Wochen regelrecht explodiert und erreichte dabei ein Rekordhoch nahe der Marke von 5.600 Dollar. Seit Anfang Januar legte das Edelmetall zeitweise um mehr als 25 Prozent zu. Allerdings kam es am Donnerstag zu einem Rücksetzer bis auf 5.105 Dollar, ehe sich der Goldpreis wieder stabilisierte. Am Freitag fiel der Goldpreis im asiatischen Handel erneut zurück, nachdem Gerüchte augekommen waren, wonach US-Präsident Donald Trump Kevin Warsh als nächsten Fed-Vorsitzenden nominieren könnte …

    Zentralbanken stützen die Gold-Rally

    Die rasante Goldhausse wird unter anderem durch starke Käufe der Zentralbanken und durch Zuflüsse in physisch gedeckte Gold-ETFs getragen. Laut dem World Gold Council stiegen die Bestände in Goldfonds im vergangenen Jahr fast jeden Monat – mit Ausnahme des Mai.

    Zusätzlich profitieren Edelmetalle von einer zunehmenden Abkehr vom US-Dollar, die durch den Debasement Trade verstärkt wird. Gründe dafür sind die schwer kalkulierbare US-Politik, eine steigende Verschuldung sowie eine wachsende wirtschaftliche Abschottung der Vereinigten Staaten …

    Quelle: Artikel von Stefan Jäger auf finanzmarktwelt.de

  • Begehrte Edelmetalle: Warum der Silberpreis noch stärker steigt als Gold

    Der Silberpreis ist in zwölf Monaten um 270 Prozent in die Höhe geschossen. So rasant verteuert sich nicht einmal Gold. Was ist der Grund dafür – und wie sind die weiteren Aussichten?

    Die Rekordjagd bei Edelmetallen setzt sich auch im neuen Börsenjahr ungebrochen fort. Erst in dieser Woche hat der Goldpreis die Schallmauer von 5.000 Dollar durchbrochen. Silber überwand erstmals in der Börsengeschichte die runde Marke von 100 Dollar und stellte bei 117,69 Dollar eine neue Bestmarke auf.

    Bereits im vergangenen Jahr zählten die beiden Edelmetalle zu den Anlegerlieblingen an den Börsen: Sowohl Gold als auch Silber stiegen so stark wie seit 1979 nicht mehr. Allerdings verteuerte sich Silber deutlich rasanter: Gold legte 2025 um knapp 65 Prozent zu – Silber sogar um 148 Prozent.

    Solar-Boom schürt Nachfrage der Industrie

    Bei Silber kommt noch ein zusätzlicher Kurstreiber hinzu: die Nachfrage aus der Industrie. Über die Hälfte der Silbernachfrage entfällt auf industrielle Anwendungen …

    Produktion kommt nicht hinterher

    Doch nicht nur hier wird Silber benötigt. Auch in der Elektromobilität, Elektronik, Hightech-Fertigung und Kommunikationstechnik ist die Nachfrage groß – ebenso wie bei Rechenzentren angesichts des Booms um Künstliche Intelligenz.

    Die weltweite Silberproduktion kann mit dem hohen Bedarf allerdings nicht Schritt halten. Das hängt auch damit zusammen, dass über 70 Prozent der weltweiten Silberproduktion als Nebenprodukt bei der Gewinnung von Blei, Zink, Kupfer und Gold anfallen. Nur etwa 30 Prozent stammen aus primären Silberminen. Das schränkt die Fähigkeit der Branche ein, schnell auf höhere Preise durch Produktionssteigerungen zu reagieren.

    Engpässe auf der Angebotsseite heizen den Preisanstieg somit weiter an. Analysten sprechen von einem „strukturellen Angebotsdefizit“: Für viele ist das der Kern der Silber-Story. Zugleich verleiht es der Preisrally bei dem Edelmetall Nachhaltigkeit – ein großer Unterschied zu den rein spekulativ getriebenen Aufschwüngen der Vergangenheit …

    Quelle: Artikel von Angela Göpfert auf tagesschau.de

  • „Wirtschaftswende“ kommt nicht: Merz und Reiche präsentieren: schuldenfinanziertes (Mini-)Wachstum

    Die von der Union versprochene Wirtschaftswende ist abgesagt. Wirtschaftsministerin und CDU-Politikerin Reiche stellt nur noch leichtes Wachstum in Aussicht – trotz gigantischer Neuverschuldung, die die Union doch angeblich verhindern wollte …

    Das leichte Plus ist fast ausschließlich auf die Rekordschulden für Infrastruktur und Rüstung zurückzuführen. Rund 180 Milliarden Euro nimmt der Bund 2026 an neuen Schulden auf. Das Wachstum ist teuer erkauft und dazu auch noch so überschaubar wie wackelig …

    Die immensen, anhaltenden Verwerfungen im Welthandel treffen Deutschlands exportorientierte Wirtschaft hart und legen strukturelle Probleme wie hohe Produktionskosten, Abgabenlast und fehlende Arbeitskräfte schonungslos offen …

    Mit immer weniger Arbeitnehmern auf eine wachsende Zahl an Rentnern steigt der Druck auf die ohnehin hohen Lohnabgaben weiter …

    Das Preisniveau in Deutschland ist im Vergleich zu 2019 um etwa 20 Prozent gestiegen, während die Reallöhne leicht unter dem Niveau von 2019 liegen. Sprich: Weite Teile der (arbeitenden) Bevölkerung sind in den letzten Jahren spürbar ärmer geworden …

    China importiert immer weniger aus Deutschland, verdrängt deutsche Unternehmen aus anderen Märkten und braucht Deutschland zunehmend nur noch als Absatzmarkt für die eigenen Produkte – oft staatlich bezuschusst und daher konkurrenzlos günstig …

    „Die privaten Investitionen sind seit 2019 um 11 Prozent zurückgegangen“, ergänzt Reiche bei der Vorstellung des Berichts die Liste des Schreckens …

    Quelle: Artikel von Sebastian Huld auf n-tv.de

  • Edelmetalle: Goldpreis klettert immer weiter – Jahresplus bei 22 Prozent

    Ein Ende der Rally beim Goldpreis scheint nicht in Sicht. Der schwache Dollar sorgt für weiteren Auftrieb.
    Die Goldrally geht mit hohem Tempo weiter. Nachdem Aussagen von US-Präsident Donald Trump zum Dollar den Goldpreis am späten Dienstagabend auf ein weiteres Rekordhoch getrieben hatten, zog die Notierung am Mittwoch weiter an. Der Preis für eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) stieg im frühen Handel um bis zu rund 1,6 Prozent auf 5.265 US-Dollar. Damit steuert das Edelmetall den achten Tag mit Gewinnen in Folge an.

    Allein in den zurückliegenden eineinhalb Wochen zog der Kurs um fast 700 Dollar oder knapp 15 Prozent an. Seit Ende 2025 kletterte der Goldpreis um rund 22 Prozent, nachdem er im vergangenen Jahr um 65 Prozent gestiegen war. Gold bleibt damit eine der gefragtesten Anlageklassen …

    Silber im Aufwind, aber noch hinter Gold

    Auch der Silber legte nach den Worten Trumps kräftig zu. Am Mittwochmorgen zog der Preis um weitere drei Prozent auf 115,50 Dollar an. Dies reichte allerdings nicht zu einem weiteren Rekord. Am Montag war der Silberpreis um bis zu 14 Prozent auf 117,71 Dollar gestiegen. Silber war in den vergangenen Monaten noch stärker gefragt als Gold. So verteuerte sich Silber in diesem Jahr um fast 60 Prozent. 2025 war der Preis um knapp 150 Prozent gestiegen …

    Viele Notenbanken, wie etwa die chinesische und indische, reagierten mit Goldkäufen schon länger auf strukturelle Risiken, politische Risiken, Sanktions- und Zollrisiken, erklärt Stephen Innes vom Vermögensverwalter SPI Asset Management. Hinzu kommen zunehmende Sorgen in puncto ausufernder Staatsverschuldungen.

    Edelmetalle – allen voran Gold – gelten bei vielen Investoren als „sichere Häfen“ in Krisenzeiten. Silber ist zudem ein wichtiges Industriemetall, das für viele Anwendungen rund um KI, Robotik und Energie benötigt wird.

    Quelle: stern.de

  • Sind bei Gold noch 20 Prozent Preisanstieg drin? Investmentbank sehr optimistisch

    Der Goldpreis läuft aktuell von einem Rekord zum nächsten und Anleger fragen sich, wann es endlich zu einer Korrektur kommt. Doch laut einer aktuellen Einschätzung der Investmentbank Société Générale könnte das Edelmetall noch mehr Luft nach oben haben.

    Der Goldpreis hat kürzlich die magische Marke von 5.000 US-Dollar durchbrochen und nun sind sich viele Anleger sicher, dass es bald zu einer Korrektur des Edelmetalls kommen muss. Weit gefehlt, meint zumindest die Société Générale.

    Investmentbank sieht 20 Prozent Potenzial bei Gold

    Denn die Investmentbank hat kürzlich ihr Kursziel für den Goldpreis deutlich nach oben angehoben. In einer Studie hieß es: „Die einzige Gewissheit scheint momentan die Ungewissheit zu sein, und das spielt dem Gold sehr in die Hände.“

    Dementsprechend sehen die Analysten noch ca. 20 Prozent an Kurspotenzial: „Wir gehen nun davon aus, dass der Goldpreis bis zum Jahresende 6.000 US-Dollar pro Unze erreichen wird, wobei wir jedoch darauf hinweisen, dass dies wahrscheinlich eine konservative Schätzung ist und der Preis durchaus noch höher ausfallen könnte.“

    Goldman Sachs ebenfalls optimistisch

    Aber auch die Experten von Goldman Sachs haben sich kürzlich positiv geäußert. Konkret schrieben die Experten in ihrer Studie: „Wir gehen davon aus, dass private Diversifizierungskäufer, deren Käufe globale politische Risiken absichern und die zu der positiven Überraschung in unserer Preisprognose geführt haben, ihre Goldbestände im Jahr 2026 nicht liquidieren und damit den Ausgangspunkt unserer Preisprognose effektiv anheben.“ …

    Quelle: Artikel von Johann Werther auf boerse-online.de

  • Vertrauensverlust durch Trump: Dollar verfällt immer weiter

    Der Dollar hat seine Talfahrt am Devisenmarkt beschleunigt. Für Exportnationen wie Deutschland wird das zum Problem. Die US-Währung verliert zunehmend an Vertrauen …

    Es bestehe die Möglichkeit, dass eine Grenze überschritten wird, an der es kein Zurück mehr gebe – „ein Kipppunkt“, nach dem die US-Währung unkontrolliert abwerten könnte …

    Am Wochenende hatten sich gut 60 Vorstandschefs großer Unternehmen zu Wort gemeldet. Sie verlangten eine Deeskalation und ein Ende der Gewalt durch die Mitarbeiter von Einwanderungsbehörde und Grenzschutz in den USA. Unter ihnen sind auch namhafte Firmen wie der Technologiekonzern 3M, der Gesundheitskonzern UnitedHealth oder der Handelsriese Target.Die Demokraten im US-Senat drohten ihrerseits mit einem erneuten Shutdown in den USA. Sie wollen dem Etat für das zuständige Ministerium für die Einwanderungsbehörde ICE nicht zustimmen. Ein erneuter Regierungsstillstand wäre die Folge. Und würde den Dollar voraussichtlich weiter belasten …

    Sorge bei ExporteurenIn Deutschland wird diese Entwicklung mit Sorge beobachtet. Denn wenn der Euro durch den Dollar-Verfall steigt, werden Exporte auf dem Weltmarkt teurer. Und das betrifft nicht nur Deutschland und die EU …

    Quelle: tagesschau.de

  • Gold-Explosion 2026? LBMA-Umfrage sieht 7.150 USD

    In der vergangenen Woche wurde das Ergebnis der mit Spannung erwarteten LBMA-Umfrage zu Gold, Silber, Platin und Palladium veröffentlicht. Nachfolgend erfahren Sie, welche Erwartungen die befragten Experten hinsichtlich Gold haben …

    Die „Precious Metals Forecast Survey“ der London Bullion Market Association (LBMA) hat sich in den vergangenen Jahren zu einer wichtigen Orientierungsgröße für Edelmetallanleger entwickelt. Jedes Jahr geben renommierte Analysten, Banken und Edelmetallexperten ihre Einschätzungen zu den Preisentwicklungen der vier wichtigsten Edelmetalle ab …

    Die Bandbreite der einzelnen Prognosen fällt allerdings sehr groß aus. Die höchste Durchschnittsschätzung stammt von Julia Du (ICBC Standard Bank), die für 2026 einen mittleren Goldpreis von etwa 6.050 US-Dollar erwartet. In ihrer Prognose reicht die Preisspanne von einem Jahrestief bei rund 4.100 US-Dollar bis zu einem Jahreshoch von etwa 7.150 US-Dollar …

    Quelle: Artikel von Jörg Bernhard auf gold.de

  • Oder Flucht aus Dollar? Silber-Explosion: Fiat-Geld-Krise? Warum steigt dann Bitcoin nicht?

    Silber explodiert weiter, aber auch Gold und andere Metalle mit zuletzt massiven Anstiegen – ist das die Flucht aus dem Dollar oder doch eine Fiat-Geld-Krise? Wenn das eine Fiat-Geld-Krise ist – warum steigt dann Bitcoin nicht, das doch als Alternative zu Fiat-Geld konzipiert wurde (unbegrenzt gegen begrenzt)? Noch, so sieht es derzeit aus, ist das vor allem eine Flucht aus dem Dollar …

    Quelle: Artikel von Markus Fugmann auf finanzmarktwelt.de

  • Goldpreis reißt die 5000-Dollar-Marke

    Vor zwei Jahren kostete die Feinunze Gold noch gut 2000 Dollar.

    Die geopolitischen Spannungen treiben den Goldpreis im vergangenen Jahr bereits um fast zwei Drittel. Nun knackt die Feinunze den nächsten Rekordwert. Und es dürfte weiter bergauf gehen.

    Der Goldpreis ist um 0,75 Prozent auf ein Rekordhoch von 5019,85 Dollar je Feinunze gestiegen. Anleger flüchteten angesichts zunehmender geopolitischer Spannungen in das als sicherer Hafen geltende Edelmetall.

    Zunehmende Spannungen zwischen den USA und der Nato wegen Grönland haben die Rally in diesem Jahr weiter angeheizt. Bereits im Jahr 2025 hatte sich Gold um 64 Prozent verteuert. Gestützt wurde der Preis von einer lockeren US-Geldpolitik, der Nachfrage von Zentralbanken und Rekordzuflüssen in börsengehandelte Fonds (ETF). China hatte seine Goldkäufe im Dezember den 14. Monat in Folge fortgesetzt. „Unsere Prognose für das Jahr ist, dass Gold einen Höchststand von 6400 Dollar je Feinunze bei einem Durchschnitt von 5375 Dollar erreichen wird“, sagte der unabhängige Analyst Ross Norman …

    Generell sichern sich Anlegerinnen und Anleger mit Gold und Silber auch gegen die Inflation und Staatsverschuldung ab.

    Quelle: n-tv.de

  • Droht der nächste Finanz-Crash? Japans Schulden-Schock: Rekord-Zinsen erschüttern die Märkte

    Die Zinsen für Japans Staatsanleihen schnellen seit Wochenbeginn nach oben, weil ihre Besitzer sie möglichst schnell verkaufen wollen. Schuld ist die Politik der Regierung, die wohl neue Schulden bedeuten wird. Das hat globale Folgen …

    Japan leidet schon seit langem unter ähnlich schwachem Wirtschaftswachstum wie Deutschland …

    Anleihenmärkte in Japan spielen verrückt

    Doch die Anleihenmärkte an den japanischen Börsen sind seitdem in Aufruhr. Die Zinsen für 30-jährige Schuldscheine stiegen von 3,25 auf 3,85 Prozent in nur zwei Tagen. Die Zinsen für 40-jährige Anleihen erreichten sogar einen neuen Rekordwert von 4,2 Prozent. So teuer waren Schulden für Japan noch nie …

    Japan baut seine Rekord-Schulden noch aus

    Auslöser für den Anstieg ist, dass Anleger vermehrt japanische Anleihen abstoßen. Eine Auktion für neu ausgegebene 20-jährige Schuldscheine fand zuletzt kaum Käufer. Wenn wie in Japan jetzt viele Investoren mit dem Wunsch, ihre Anleihen zu verkaufen, auf nur wenige potenzielle Käufer treffen, dann sinkt zwangsweise der Kurs der Anleihe. Gibt es zum Beispiel eine Anleihe, die der Staat am Laufzeitende mit 100 Euro begleicht, für 90 Euro zu kaufen, ist das ein attraktives Geschäft. Wenn aber der Kurs einer Anleihe sinkt, dann steigen automatisch die Zinsen …

    Für 2025 gibt es noch keine exakten Zahlen, die Schätzungen liegen aber bei einem Schuldenberg von 230 Prozent des Bruttoinlandproduktes …

    Warum das Geschehen in Japan auch Deutschland beeinflusst

    Nun könnte man denken, dies sei ein rein japanisches Problem und müsse uns nicht groß interessieren, doch aus dem Fernen Osten könnten die Nachwehen bis zu uns reichen …

    Ausländische Staatsanleihen werden verkauft

    Um Geld zur Verfügung zu haben, damit sie diese kaufen können, würden sie dann aber wohl ausländische Staatsanleihen verkaufen. Das wird wahrscheinlich primär US-amerikanische Anleihen treffen, die gerade auch nicht zu den beliebtesten gehören, aber auch deutsche …

    Quelle: Artikel von Christoph Sackmann auf focus.de

  • 6.500 US-Dollar? Steht der Goldpreis vor einer historischen Neubewertung?

    Brechen jetzt auch bei Gold die Dämme? Silber hat es vorgemacht und die Marke von 100 US-Dollar pulverisiert und so den Dammbruch eingeleitet. Gold notiert noch unterhalb der 5.000 US-Dollar – noch …

    Gold, Silber & Co. stehen vor einer weiterer Eskalation

    Das Thema Edelmetalle hält Anleger und Investoren nach wie vor in Atem. Besonders spannend und hochexplosiv ist die Situation derzeit bei Silber. Der Silberpreis stieg am Freitag rasant auf 100 US-Dollar und könnte bis Ostern auf 150 US-Dollar explodieren. Platin nimmt die 3.000 US-Dollar ins Visier und Palladium hat sich bereits über die 2.000 US-Dollar zurückgekämpft. Es brennt an alle Ecken und Enden und an potenziellen Gesprächsthemen mangelt es nicht. Der Goldpreis gleicht einem Pulverfass, setzt er doch die 5.000 US-Dollar bereits massiv unter Druck. Die Grönlanddebatte und Trumps Zolldrohungen hatten Gold an die 5.000 US-Dollar heranrücken lassen. Und trotz oberflächlicher Beruhigung der Lage hielten sich Gold und Silber auf ihren exponierten Niveaus …

    US-Notenbank und Geopolitik als Preistreiber für Gold …

    Von den für die Betrachtung wichtigen Renditen der 10-jährigen US-Staatsanleihen droht den Edelmetallen ebenfalls keine Gefahr …

    Ein Goldpreis oberhalb von 5.000 US-Dollar käme bereits einer historischen Neubewertung gleich. Die 5.000 US-Dollar dürften jedoch nicht das Ende der Fahnenstange sein. So wird ein Goldpreis von 6.000 US-Dollar immer öfter und offener unter Experten diskutiert. Selbst ein Durchmarsch von Gold auf 6.500 US-Dollar ist nicht kategorisch auszuschließen …

    Quelle: Artikel von Marcel Torney auf wallstreet-online.de

  • Gold statt Bonds: Verliert Amerika die Kontrolle über das Weltfinanzsystem?

    Zentralbanken kaufen massiv Gold und meiden US-Anleihen – dahinter steckt die Angst vor Sanktionen und politischer Erpressung durch Washington. Eine Analyse.

    Erstmals seit fast drei Jahrzehnten besitzen die Zentralbanken weltweit wieder mehr Gold als US-Staatsanleihen. Die Zentralbanken der Welt halten mittlerweile mehr als 35.000 Tonnen Gold. Das entspricht etwa einem Fünftel allen jemals geförderten Goldes …

    Schwellenländer kaufen

    Die Käuferstruktur hat sich allerdings grundlegend gewandelt. Während die USA, Deutschland und Frankreich ihre Goldbestände weitgehend unangetastet lassen, kaufen Schwellenländer wie China, Russland und die Türkei massiv zu.

    Zwar halten traditionelle Wirtschaftsmächte weiterhin die größten Bestände. So besitzen die USA über 8.100 Tonnen Gold – was fast drei Viertel der gesamten Fed-Reserven der ausmacht. Auch die Bundesbank hält fast 75 Prozent ihrer Währungsreserven in dem Edelmetall – rund 3.351 Tonnen …

    Misstrauen gegenüber der US-Politik

    Hinter dieser Entwicklung steht ein fundamentales Misstrauen gegenüber der US-Politik, denn Washington nutzt die Dominanz seiner Währung im globalen Zahlungsverkehr zunehmend als politisches Druckmittel. Sanktionen gegen Russland, Iran, China und andere Staaten haben vielen Regierungen vor Augen geführt, wie verwundbar sie durch ihre Dollarabhängigkeit sind.

    Inflation und Währungsabwertung treiben

    Auch kleinere Staaten greifen zu: Kasachstan, Usbekistan und Aserbaidschan gehören zu den aktivsten Käufern. Auch EU-Mitglieder mit eigener Währung (Polen und Ungarn) stockten ihre Bestände auf.

    Gold bietet Zentralbanken mehrere Vorteile: Es hilft, die Reserven zu diversifizieren, birgt kein Kredit- oder Gegenparteirisiko und steht in einer inversen Beziehung zum US-Dollar. Wenn der Dollar an Wert verliert, steigt Gold üblicherweise. Das macht es zu einem Schutzschild gegen Marktvolatilität.

    Und noch ein weiterer Faktor fällt ins Gewicht: die Absicherung gegen Inflation und Währungsverfall. Die Türkei etwa stockte ihre Goldreserven seit 2017 um 354 Prozent von 116 auf 527 Tonnen auf. Ankara kämpft mit hoher Inflation und einer schwachen Lira.

    Der World Gold Council ging Mitte 2025 davon aus, dass 95 Prozent der Zentralbanken ihre Goldbestände auch in den nächsten zwölf Monaten weiter aufstocken werden. Das ist der höchste Wert seit Beginn der Umfrage im Jahr 2018 …

    Quelle: Artikel von Uwe Kerkow auf telepolis.de

  • Trumps unberechenbare Politik: Goldpreis steigt auf fast 5000 Dollar

    Die Unberechenbarkeit der Politik von US-Präsident Donald Trump veranlasst Anleger zur Flucht in die Krisenwerte Gold und Silber. Mit der steigenden Nachfrage stiegen die Preise für Gold und Silber am Freitag weiter: Der Preis für eine Feinunze Gold erreichte fast die Marke von 5000 Dollar, der für eine Feinunze Silber fast 100 Dollar.

    Am Vormittag stieg der Preis für eine Feinunze Gold auf einen neuen Rekord von 4967,34 Dollar (gut 4230 Euro), fiel bis Mittag aber wieder leicht. Eine Feinunze Silber wurde zeitweise zum Rekordpreis von 99,38 Dollar gehandelt – auch hier fiel der Preis bis Mittag wieder …

    Generell sichern sich Anlegerinnen und Anleger mit Gold und Silber auch gegen die Inflation und Staatsverschuldung ab.

    Quelle: yahoo.com

  • Weltwirtschaft am Abgrund: Gold, Silber & Bitcoin auf dem Vormarsch: Das Ende des Geldes steht bevor!

    Das Jahr ist erst wenige Tage alt und die Finanzmärkte sind bereits von enormer Volatilität geprägt. Was erwartet uns also in den kommenden Monaten? Friedrich spricht von einem „epochalen Wandel“ im Geldsystem. Die Zeitenwende sei eingeläutet. Das Ende des Fiat-Geldsystems stehe bevor. Während die Notenbanken Rekordmengen Gold kaufen und Bitcoin als dezentrales Geldsystem immer stärker in den Fokus rücke, erlebten traditionelle Papierwährungen massive Kaufkraftverluste.

    Für Anleger ist 2026 ein Jahr, das sie aufhorchen lassen sollte. Denn wer sich heute richtig positioniert, kann von einem der größten Vermögensübertragungen der Geschichte profitieren. Doch wie sollte man als Investor reagieren? Der Experte fordert, jetzt in „limitierte Werte“ wie Edelmetalle, seltene Erden und Rohstoffe zu investieren …

    Quelle: wallstreet-online.de

  • Goldman Sachs erhöht Prognose für Goldpreis auf 5400 US-Dollar

    Der Goldpreis bricht weiterhin Rekorde. Warum Experten jetzt mit 5400 US-Dollar rechnen und was die Politik der US-Notenbank damit zu tun hat.

    New York. Die US-Investmentbank Goldman Sachs sieht für den Goldpreis angesichts geopolitischer Krisenherde auch nach der jüngsten Rekordrally noch deutlich Luft nach oben. Die Experten der Investmentbank hoben ihre Prognose für Ende 2026 auf 5400 US-Dollar je Feinunze (etwa 31,1 Gramm), wie aus einer Analyse hervorgeht. Bisher hatte Goldman Sachs für Ende 2026 ein Ziel von 4900 Dollar gesetzt.

    Eine Voraussetzung für einen Preisanstieg über 5000 Dollar sehen die Goldman-Sachs-Experten in der Nachfrage von Privatanlegern, die sich mit dem Kauf von Gold vor geopolitischen Risiken absichern wollen. Außerdem dürften nach wie vor Käufe von Notenbanken für rege Nachfrage sorgen. Zentralbanken von Schwellenländern setzen demnach trotz eines hohen Preisniveaus weiter auf Gold, um sich unabhängiger vom US-Dollar zu machen …

    Quelle: handelsblatt.com

  • Indiens Zentralbank schlägt vor, digitale Währungen der BRICS-Staaten zu verknüpfen, sagen Quellen

    Die indische Zentralbank hat vorgeschlagen, dass die BRICS-Länder ihre offiziellen digitalen Währungen miteinander verknüpfen, um Zahlungen im grenzüberschreitenden Handel und Tourismus zu erleichtern, sagten zwei Quellen. Dies könnte die Abhängigkeit vom US-Dollar verringern, während geopolitische Spannungen zunehmen.
    Die Reserve Bank of India (RBI) hat der Regierung empfohlen, einen Vorschlag zur Verbindung der digitalen Zentralbankwährungen (CBDCs) auf die Tagesordnung des BRICS-Gipfels 2026 zu setzen, so die Quellen. Sie baten um Anonymität, da sie nicht befugt waren, öffentlich zu sprechen.

    Indien wird den Gipfel ausrichten, der später in diesem Jahr stattfinden wird. Sollte die Empfehlung angenommen werden, wäre es das erste Mal, dass ein Vorschlag zur Verknüpfung der digitalen Währungen der BRICS-Mitglieder vorgelegt wird. Die BRICS-Organisation umfasst unter anderem Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika.

    Die Initiative könnte die USA verärgern, die vor allen Versuchen gewarnt haben, den Dollar zu umgehen.

    Der US-Präsident Donald Trump hat zuvor erklärt, das BRICS-Bündnis sei „anti-amerikanisch“ und drohte, Zölle gegen Mitglieder zu verhängen …

    Keines der BRICS-Mitglieder hat bislang seine digitale Währung vollständig eingeführt, doch alle fünf Hauptmitglieder führen Pilotprojekte durch …

    Quelle: marketscreener.com

  • Ist Gold im Falle einer Hyperinflation ein sicherer Hafen?

    Fragen Sie sich, ob Gold Sie wirklich schützen kann, wenn Silber rapide an Wert verliert? Diese Frage stellen sich viele, besonders wenn die Preise steigen und sie sich Sorgen um ihre Ersparnisse machen. Gold gilt oft als sicherer Hafen, aber was passiert, wenn die Inflation außer Kontrolle gerät? Sehen wir uns das genauer an.

    Wichtige Punkte, die Sie sich merken sollten

    Gold hat eine lange Geschichte als Mittel zum Schutz des eigenen Geldes in schwierigen Zeiten, lange vor unseren heutigen Währungen.
    In Zeiten der Hyperinflation, in denen Geld sehr schnell an Wert verliert, behält Gold tendenziell seine Kaufkraft oder steigt sogar im Wert.
    Die Investition in Gold, sei es in Münzen oder Barren, kann eine Möglichkeit sein, einen Teil seines Vermögens gegen unvorhergesehene wirtschaftliche Ereignisse abzusichern.

    Gold, ein historischer Bollwerk gegen Währungsinstabilität

    Gold als sicherer Hafen in Wirtschaftskrisen

    Gold genießt seit Jahrtausenden Vertrauen. Nicht nur wegen seiner schönen gelben Farbe. Antike Zivilisationen, Könige und selbst heute noch Zentralbanken halten beträchtliche Mengen davon. Warum? Weil Gold seinen Wert behält, wenn alles andere zusammenbricht. Es ist nicht davon abhängig, ob eine Regierung zu viel Geld druckt oder ein Unternehmen bankrottgeht. Es ist wie ein physischer Tresor, der seinen Wert bewahrt …

    Hyperinflation verstehen und die Rolle von Gold

    Die Mechanismen der Hyperinflation und ihre Folgen

    Was genau ist Hyperinflation? Hyperinflation bezeichnet allgemein eine Situation, in der die Preise unkontrolliert steigen und jährlich um mehr als 100 % zunehmen. Es handelt sich um eine wahrhaft katastrophale wirtschaftliche Lage, die häufig durch schlechtes Staatsfinanzmanagement verursacht wird. Wenn ein Staat zu viel Geld druckt, um seine Schulden zu begleichen, bricht der Wert seiner Währung zusammen. Es ist, als würde Ihr Geld über Nacht seinen Wert verlieren. Die Folgen sind verheerend: Die Kaufkraft der Menschen schwindet, Sparen wird sinnlos und das Vertrauen in die Währung geht verloren.

    Stellen Sie sich vor: Sie gehen mit einer Tasche voller Bargeld einkaufen und kommen mit nur wenigen Artikeln zurück. Genau dieses Szenario spielte sich nach dem Krieg in Ländern wie Simbabwe und Ungarn ab. Die Preise schossen in die Höhe, und was gestern noch ein paar Cent kostete, kann heute Millionen kosten. Es ist ein Teufelskreis, in dem die Währung immer schneller an Wert verliert und die Regierung gezwungen ist, noch mehr Geld zu drucken, um den Preisverfall aufrechtzuerhalten …

    Investieren in Gold: eine langfristige Vermögensverwaltungsstrategie

    Die Vorteile des Besitzes von physischem Gold

    Warum also physisches Gold – also Münzen oder Barren, die man anfassen kann? Ganz einfach: Sie haben die volle Kontrolle darüber. Anders als Aktien oder Investmentfonds ist physisches Gold nicht an ein Unternehmen, eine Bank oder eine politische Entscheidung gebunden. Es kann nicht bankrottgehen oder eingefroren werden. Es ist ein greifbarer Vermögenswert mit einem seit Jahrtausenden weltweit anerkannten inneren Wert. Wenn Fiatwährungen zusammenbrechen, wie wir es in einigen Ländern während Hyperinflationsphasen erlebt haben, behält Gold seinen Wert. Es ist wie Ihr persönliches Sicherheitsnetz …

    Quelle: goldmarket.fr

  • Krise des US-Dollars: Ray Dalio warnt Anleger: “Die monetäre Ordnung bricht zusammen”

    Hedgefonds-Manager Ray Dalio rechnet mit dem baldigen Ende des US-Dollars als Weltleitwährung. Das sind die Folgen für Bitcoin und Gold.

    Vor dem Hintergrund der Grönland-Zolldrohungen und der erratischen Wirtschaftspolitik von US-Präsident Donald Trump spricht Hedgefonds-Manager Ray Dalio eine klare Warnung für die Weltwirtschaft aus. Ein historischer Umbruch bahne sich an, der insbesondere den Status des US-Dollars als Weltreservewährung infrage stelle.

    In einem X-Post machte der Milliardär bereits am Montag eine düstere Prognose: “Es geschieht jetzt. Die bestehende Fiat-Währungsordnung, die innenpolitische Ordnung und die internationale geopolitische Ordnung brechen zusammen, sodass wir am Rande von Kriegen stehen.” …

    “Fiat-Währungen und Schulden als Vermögensspeicher werden von den Zentralbanken nicht mehr in gleicher Weise gehalten”, erklärt Ray Dalio. “Der größte Markt, der sich im letzten Jahr bewegt hat, war Gold – weitaus besser als die Technologiemärkte.” …

    In der Flucht aus Fiat-Währungen erkennt Ray Dalio eine natürliche Reaktion auf Instabilität und eine Spiegelung vergangener Zyklen, in denen geopolitische Konflikte und fiskalische Exzesse Institutionen zu “härteren” Assets trieben.

    Kürzlich hatte der Hedgefonds-Manager erklärt, warum KI-Aktien nicht das beste Investment 2025 waren: “Die größten Renditen (und damit die größte Geschichte) kamen vom Wertverlust des Geldes – insbesondere des US-Dollars – sowie von der Underperformance der US-Aktien gegenüber Gold und ausländischen Märkten.” …

    Quelle: Artikel von Tobias Zander auf btc-echo.de

  • US-Staatsanleihen abgestoßen: Auch schwedischer Pensionsfonds zieht „Sell America“ durch

    Etwa seit der Amtsübernahme von Donald Trump als US-Präsident verkauft ein schwedischer Pensionsfonds in mehreren Runden und offenbar in großem Stil US-Staatsanleihen. Der Investmentchef führt mehrere Gründe an.

    Nach einem dänischen Pensionsfonds hat nun auch ein schwedischer Vermögensverwalter den Verkauf von US-Staatsanleihen verkündet. Der Pensionsfonds Alecta begründete dies mit großen politischen Risiken in den Vereinigten Staaten. „Wir haben seit Anfang 2025 unsere Bestände an US-Staatsanleihen in mehreren Runden reduziert, und diese Reduzierungen machen den größten Teil unserer Bestände aus“, sagte Investmentchef Pablo Bernengo der Nachrichtenagentur Reuters …

    Bernengo lehnte es allerdings ab, den genauen Betrag der Verkäufe zu nennen. Die Wirtschaftszeitung „Dagens Industri“ (DI) berichtete unter Berufung auf das Unternehmen von einem Volumen von 70 bis 80 Milliarden schwedischen Kronen (umgerechnet 7,7 bis 8,8 Milliarden Dollar). Die Abkehr von den US-Papieren sei eine Folge der „geringeren Vorhersehbarkeit der verfolgten Politik in Kombination mit großen Haushaltsdefiziten und einer wachsenden Staatsverschuldung“, betonte Bernengo.

    Der Schritt folgt auf eine ähnliche Entscheidung eines dänischen Fonds und deutet auf eine wachsende Nervosität unter nordischen Großinvestoren hin. Am Dienstag hatte der dänische Pensionsfonds AkademikerPension angekündigt, sich bis Ende des Monats von seinen US-Staatsanleihen im Wert von rund 100 Millionen Dollar zu trennen. Dieser begründete den Schritt mit den US-Staatsfinanzen. Die Entscheidungen der beiden Pensionsfonds fallen in eine Zeit erhöhter politischer Spannungen zwischen den USA und ihren europäischen Verbündeten, unter anderem im Streit um Grönland. Dies befeuert an den Märkten die Rede vom „Sell America“-Handel, bei dem sich Investoren aus US-Anlagen zurückziehen …

    Quelle: n-tv.de

  • Gold außer Rand und Band – 5.000 Dollar jetzt zum Greifen nah

    Der Goldpreis ist derzeit nicht zu bremsen. Insbesondere in den vergangenen Tagen hat er ordentlich Fahrt aufgenommen. Am heutigen Dienstag erreichte er im Zuge der jüngsten Rally ein neues Rekordhoch bei 4.878 Dollar. Seit dem Jahresanfang beträgt das Plus mittlerweile fast 13 Prozent. Zwar liegt Silber hier immer noch mit einem Plus von 32 Prozent klar vorne, doch in dieser Woche gibt Gold immer mehr Gas.

    Der Preis der Feinunze hat zuletzt kräftig zugelegt und nähert sich mit großen Schritten der psychologisch wichtigen Marke von 5.000 Dollar. Auch in Euro gerechnet zieht der Kurs deutlich an. Marktbeobachter sehen darin keinen kurzfristigen Ausreißer, sondern einen Ausdruck tiefgreifender Verschiebungen an den Kapitalmärkten.

    Treiber der Rally sind vor allem geopolitische Spannungen und eine hohe makroökonomische Unsicherheit. Neue Zollandrohungen der USA sowie zunehmende Konflikte zwischen den Vereinigten Staaten und ihren Verbündeten verunsichern Investoren weltweit. Parallel geraten Aktienmärkte unter Druck, was die Umschichtung in vermeintlich sichere Häfen beschleunigt. Gold profitiert davon besonders stark.

    Hinzu kommt ein struktureller Faktor: Zentralbanken kaufen weiterhin umfangreich Gold, um ihre Währungsreserven breiter aufzustellen. Diese Nachfrage gilt als weitgehend unabhängig vom Preisniveau und sorgt für eine stabile Unterstützung …

    Quelle: Artikel von Marion Schlegel auf deraktionaer.de

  • 550 Tonnen: Polen besitzt mehr Gold als die Europäische Zentralbank

    Polen baut seine Position unter den Ländern, die weltweit am meisten Gold anhäufen, kontinuierlich aus. Die polnische Nationalbank hat ihre Goldreserven auf rund 550 Tonnen erhöht. Mit dieser Höhe der Goldreserven liegt Polen vor der Europäischen Zentralbank.
    Der Umfang der Käufe und das Tempo der Akkumulation machen die polnische Nationalbank (NPB) zu einem der aktivsten Akteure auf dem globalen Reservemarkt.


    Gold als Pfeiler der finanziellen Sicherheit


    Der Präsident der NBP, Adam Glapiński, betont seit mehreren Jahren, dass Gold eine besondere Rolle in der Struktur der Reserven spielt – es ist ein Vermögenswert ohne Kreditrisiko, unabhängig von den geldpolitischen Entscheidungen anderer Länder und resistent gegen finanzielle Schocks, und hohe Goldreserven tragen zur Stabilität der polnischen Wirtschaft bei …


    Goldreserven: Polen im Vergleich zur Welt


    Nach Analysen des World Gold Council setzte sich im Jahr 2025 der globale Trend der Goldakkumulation durch die Zentralbanken fort. Mit wenigen Ausnahmen haben die meisten Länder ihre Bestände erhöht und betrachten das Edelmetall als strategische Absicherung gegen Währungs- und Finanzkrisen.

    Bis 2025 erwarten sogar 95 Prozent der befragten Zentralbanken, dass die weltweiten Goldbestände in den nächsten zwölf Monaten steigen werden …

    „Einer der wichtigsten Beweggründe für Zentralbanken ist die Unabhängigkeit des Goldpreises von der Geldpolitik und dem Kreditrisiko. Ebenso wichtig sind die Diversifizierung der Vermögenswerte und die Verringerung des Anteils des Dollars und anderer Währungen an den Reserven“, so Bassani-Prusik …


    Rekordpreise und Prognosen für 2026


    Die Ankäufe der NBP fielen mit historischen Rekordpreisen für Gold zusammen. Obwohl sich das Wachstum der Notierungen im Jahr 2026 verlangsamen könnte, bleiben die Prognosen der großen Finanzinstitute optimistisch. Die ING schätzt einen Durchschnittspreis von rund 4.150 USD pro Unze, die Deutsche Bank rechnet mit 4.450 USD und Goldman Sachs hebt seine Prognose auf 4.900 USD an. In einem Szenario mit starker globaler Nachfrage hält J.P. Morgan einen Preis von bis zu 5.300 USD pro Unze für möglich …

    Quelle: Artikel von Glogowski Pawel auf euronews.com

  • Gold und Silber starten zum Auftakt in die neue Handelswoche erneut durch.

    Vieles deutet mittlerweile darauf hin, dass die Bullen bei Silber dreistellige Kurse sehen wollen. Bei Gold rückt die Marke von 5.000 Dollar mehr und mehr in den Blick der Anleger. Das Problem ist: Die Edelmetalle waren wohl noch nie zuvor in der Geschichte derart politisch getrieben wie aktuell.

    Die Pläne von US-Präsident Donald Trump, Zölle gegen alle Staaten zu verhängen, die sich gegen einen Verkauf Grönlands an die USA aussprechen, haben die Märkte wieder einmal aufgeschreckt. Gold und Silber sind daraufhin nach oben geschnellt. Donald Trump hält die Märkte – und damit auch die Edelmetalle – derzeit in Atem. Egal ob Klage-Drohungen gegen Fed-Chef Jerome Powell oder Machtspiele rund um Grönland: Es vergeht kaum ein Tag, an dem Gold und Silber nicht durch die Politik bewegt werden. Dazu kommt: Auch an den wenigen, eher ruhigeren Tagen überlegen immer mehr Anleger, ob angesichts der sprunghaften Politik nicht doch ein höherer Goldanteil im Portfolio ratsam wäre.

    Hinzu gesellen sich zahlreiche weitere Treiber für den Goldpreis. Angefangen bei der Schuldenproblematik in den USA, aber auch in europäischen Ländern wie Frankreich, über sinkende Zinsen bis hin zu einer nach wie vor drohenden neuen Inflationswelle …

    Gold und Silber befinden sich in einem intakten Aufwärtstrend … die Liste der fundamentalen Treiber ist lang, eine Entspannung nicht in Sicht …

    Quelle: Artikel von Markus Bußler auf deraktionaer.de

  • USA drücken Renditen bei Anleihen – kann das gutgehen?

    Der US-Anleihemarkt ist längst mehr als ein nüchterner Finanzierungskanal für Washington. Er ist ein politisches Machtinstrument – und eines mit kurzer Zündschnur …

    Renditeschocks, ein schwächelnder Dollar und ein abrutschender Aktienmarkt: So noch das Bild im April letzten Jahres, als US-Präsident Donalsd Trump die Zölle ankündigte. Eines der Ergebnisse: Die Renditen der US-Staatsanleihen rauschten in die Höhe.

    Das ist eines der unerwünschten Ereignisse, denn steigende Renditen verteuern den Schuldendienst des Staates und erhöhen mittelfristig das Risiko einer steigenden Schuldenquote …

    Quelle: Artikel von Krischan Orth auf wallstreet-online.de

  • Größter Crash seit Jahrzehnten: US-Dollar ist deutlich schwächer als viele glauben

    Gemessen an seiner Bedeutung für den Welthandel war 2025 für den US-Dollar das zweitschwächste Jahr seit dem Ende des Bretton-Woods-Systems. Eine Besserung der Lage ist nicht in Sicht.

    Nur auf den ersten Blick wirkte der US-Dollar zuletzt erstaunlich stabil. Seit dem Sommer 2025 bewegte sich der Dollar-Index (DXY) in einer engen Spanne, echte Trendbewegungen blieben aus. Doch dieses Bild täuscht. Der Rückgang war deutlich gravierender, als Marktteilnehmer wahrgenommen haben. Denn die Verluste der Währung verlagerten sich nur weg von den großen Industrieländern und hin zu den Schwellenländern.

    Der handelsgewichtete US-Dollar, der eine deutlich breitere Entwicklung umfasst als der DXY und relevanter für globale Kapitalflüsse ist, fiel über das gesamte Jahr hinweg weiter, erklärt George Saravelos, weltweiter Leiter FX-Analyse bei der Deutschen Bank. Auf dieser Basis verzeichnete der Greenback 2025 den zweitgrößten Jahresverlust seit dem Ende des Bretton-Woods-Systems Anfang der 1970er Jahre …

    Im Zentrum stehen mehrere Faktoren. Zum einen ist die US-Devise nicht länger die höchstverzinsliche Währung unter den großen Volkswirtschaften. Während die US-Notenbank die Zinsen gesenkt hat, bieten Länder wie Norwegen, Großbritannien und Australien höhere Renditen. Dieser Verlust des Renditevorteils entzieht dem US-Dollar einen seiner wichtigsten Stützpfeiler …

    Ein guter Frühindikator für den schwachen US-Dollar stellen die Edelmetallpreise dar. Sie zeigen Änderungen und den Start von Schwächeperioden meist besonders schnell an und legen zu, wenn das Vertrauen in Papierwährungen nachlässt. Tatsächlich notiert Gold nahe Rekordständen und auch der Silberpreis ist zuletzt regelrecht explodiert. Bemerkenswert ist zudem, dass der Greenback trotz geopolitischer Spannungen keine nachhaltige Safe-Haven-Rallye schafft …

    Quelle: Artikel von Ingo Kolf auf wallstreet-online.de

  • Gold und Silber mit neuem Rekord: Darum lohnt sich jetzt trotzdem noch ein Kauf

    So manchem Kapitalmarktexperten dürfte die Rekordfahrt bei Gold und Silber „unheimlich“ werden. Ungeachtet der starken Performance sprechen die nachfolgenden Argumente weiterhin für deren Kauf.

    Die beiden monetären Edelmetalle Gold und Silber profitieren von ihrem Ruf als Krisenwährungen und überzeugen auch im neuen Jahr durch das Markieren neuer Allzeithochs. Selbst wenn technische Korrekturen auf dem erhöhten Niveau selbstverständlich möglich sind, bleiben die langfristigen Perspektiven für Gold und Silber ausgesprochen gut …

    Parallel dazu haben sich die geopolitischen Risiken 2026 weiter verschärft und sind ein wesentlicher Treiber für die starke Nachfrage nach sicheren Häfen. Kriege und Konflikte in der Ukraine, Russland, Venezuela, Iran und Taiwan unterstreichen die Unsicherheit in der Weltwirtschaft und befeuern die Attraktivität von Gold und Silber als Absicherungsinstrumente. In Zeiten, in denen Lieferketten, Rohstoffströme und internationale Beziehungen instabil sind, suchen Anleger verstärkt Zuflucht in Vermögenswerten ohne Kontrahentenrisiko.

    Ein weiterer struktureller Einflussfaktor ist die zunehmende Entdollarisierung der globalen Finanzarchitektur. Europäische und US-Sanktionen gegen autokratisch regierte Staaten haben den Trend verstärkt, sich von Reservewährungen wie Euro und Dollar zu lösen. Viele Zentralbanken stocken deshalb ihre Goldreserven auf, um geopolitische Risiken und Währungsvolatilitäten zu mindern. Dies ist keine kurzfristige Mode, sondern ein tiefgreifender Wandel, der sich 2026 weiter fortsetzen (oder gar verstärken) dürfte …

    Quelle: Artikel von Jörg Bernhard auf boerse-online.de

  • Keine Angst vor Kursverlusten bei Gold und Silber

    Anpassungen in Rohstoff-Indizes könnten auf die rasant gestiegenen Preise der Edelmetalle drücken. Anleger sollten sich davon nicht verunsichern lassen, meint Martin Müller.

    Der Goldpreis steigt und steigt. Gold hortende Zentralbanken, sinkende Zinsen, ein schwacher Dollar und geopolitische Krisen haben das Edelmetall im vergangenen Jahr um knapp zwei Drittel verteuert. Es war der größte Jahresgewinn seit 1979. Und in diesem Jahr ist der Preis schon wieder um vier Prozent geklettert.

    Noch rasanter gestiegen ist der Silberpreis. Seit dem Sommer hat er sich mehr als verdoppelt.

    Trotz der angespannten Weltlage, die viele Anleger dazu bewegt, vor allem Gold als Krisenwährung zu kaufen, müssen sich Investoren in den kommenden Tagen nun womöglich aber auf Verluste einstellen. Analysten verschiedener Banken schätzen, dass Fonds bis zum Ende kommender Woche Gold und Silber im Wert von mehreren Milliarden US-Dollar verkaufen müssen. Ein Grund zur Sorge ist das dennoch nicht.

    Hinter den erwarteten Milliardenverkäufen steckt eine jährliche Anpassung wichtiger Rohstoffindizes. Konkret geht es vor allem um den Bloomberg Commodity Index – kurz: BCOM. Immer im Januar passt der Indexanbieter die Größenverhältnisse von Gold, Silber, Öl, Sojabohnen oder Weizen an die eigenen Zielwerte an …

    Quelle: Artikel von Martin Müller auf handelsblatt.com

  • Turbulenzen der Fed treiben Gold auf Rekordhoch

    Gold erreicht zu Wochenbeginn wegen der angespannten Lage im Iran und der Unsicherheit über die Unabhängigkeit der Notenbank Fed ein Rekordhoch.

    Der Goldpreis ist am Montagmorgen auf ein neues Allzeithoch von fast 4600 US-Dollar (etwa 3665 Franken) pro Feinunze geklettert. Das entspricht einem Plus von rund 1,5 Prozent.

    Seit Beginn des Jahres 2026 ist der Goldpreis bereits um sechs Prozent gestiegen. Im gesamten Jahr 2025 hatte er laut «Finanzen.net» sogar um 65 Prozent zugelegt …

    Geopolitik und Unsicherheit der Fed treiben Nachfrage und Preise weiter an


    Marktbeobachter sehen in der Kombination aus geopolitischen Spannungen und Fed-Unsicherheit einen perfekten Sturm für Gold. Auch Silber profitiert von der Entwicklung und verteuerte sich am Montag um 4,5 Prozent auf 83,45 Dollar.

    Experten rechnen mit einer anhaltend hohen Nachfrage nach Edelmetallen. Die Unsicherheit über die Unabhängigkeit der Fed könnte weitere Schockwellen durch die Finanzmärkte senden, warnt das österreichische Bankhaus Spängler.

    Goldman Sachs schätzt laut «Philoro», dass jeder zusätzliche Basispunkt Gold-Anteil in US-Portfolios den Preis um 1,4 Prozent steigern könnte. Mit dem aktuellen Rekordniveau baut Gold seine Position als gefragteste Anlageklasse weiter aus.

    Quelle: Artikel von Maja Bojic auf nau.ch

  • Weil die USA als Partner wegfallen könnten: Kiesewetter will deutsche Beteiligung an europäischem Atomschirm

    CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter will eine deutsche Beteiligung an dem europäischen Atomschirm. Dies begründet er mit dem möglichen Wegfall der USA als verlässlicher Partner.

    Deutschland sollte nach Ansicht des CDU-Außenpolitikers Roderich Kiesewetter prüfen, sich an einem europäischen Atomschirm zu beteiligen. Eine solche Beteiligung könne aus seiner Sicht auch finanzieller Natur sein, ohne dass Deutschland dabei eine führende Rolle übernehmen müsse, sagte Kiesewetter in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung. „Deutschland könnte sich finanziell beteiligen, ohne die Führung zu übernehmen“, erklärte er. Angesichts der Spannungen mit Russland wird auch in europäischen Ländern wie Finnland, Schweden und Polen über einen eigenen nuklearen Schutz diskutiert. Diese Staaten könnten dabei als potenzielle Partner für eine Zusammenarbeit mit Deutschland infrage kommen. Bislang sind Frankreich und das Vereinigte Königreich die einzigen europäischen Atommächte.

    Dies sei gerade relevant, da die USA als NATO-Partner unter der Trump-Regierung wegfallen könne: „Das Thema wird nur mit der Kneifzange angefasst, wie ein rohes Ei. Aber wir müssen uns damit beschäftigen, gerade auch mit Blick auf ein Grönland-Szenario und seine Folgen für die NATO und das Verhältnis zu den USA“, so Kiesewetter. Bisher dient die USA als Atomschirm für Deutschland – Kiesewetter befürchtet dies könnte wegfallen …

    Erst vergangene Woche hatte Kiesewetter gegenüber Welt die Vermutung geäußert, dass das Bekennerschreiben der linksextremistischen „Vulkangruppe“ zum Stromausfall in Berlin aus Russland stammen könnte und damit für Aufsehen gesorgt. Kiesewetter hatte auf X den Beitrag eines Nutzers geteilt, der das Bekennerschreiben durch den KI-Chatanbieter Perplexity untersuchen ließ. In dem Ursprungstweet heißt es: „Der Text stammt höchstwahrscheinlich aus einer automatischen Übersetzung aus dem Russischen ins Deutsche, was die holprige, wörtliche und unidiomatische Form erklärt.” …

    Quelle: apollo-news.net

  • Staat in Geldnot: Wirtschaftsweise Schnitzer hält Steuererhöhungen für denkbar

    Spätestens ab 2029 sei der Haushalt nicht mehr „ausfinanziert“, sagt die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer …

    Die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer hält Steuererhöhungen in den nächsten Jahren aufgrund wachsender Finanzierungsprobleme des Staates für denkbar. „Ich vermute, dass die Regierung irgendwann darüber nachdenken muss“, sagte die Sachverständige der „Bild am Sonntag“. Spätestens ab 2029 sei der Haushalt nicht mehr „ausfinanziert“.

    Die Regierung setze auf Wirtschaftswachstum. Das Wachstum müsste für eine Lösung des Problems allerdings „sehr hoch ausfallen“. Das sei „nicht realistisch“ …

    Der Sachverständigenrat der sogenannten Wirtschaftsweisen ist ein unabhängiges Beratergremium, das unter anderem Jahresgutachten und Konjunkturprognosen verfasst. In ihrem jüngsten Jahresgutachten hatte es die Regierung für „Wahlgeschenke“ wie die Senkung der Mehrwertsteuer in der Gastronomie oder die Ausweitung der Mütterrente kritisiert und sie aufgefordert, durch die Sondervermögen geschaffenen Spielräume für Investitionen zu nutzen.

    Quelle: stern.de

  • Jeder Fünfte denkt übers Auswandern nach

    Die Idee des Auswanderns war schon immer populär in Deutschland. Doch nun erwägt laut einer Umfrage bereits jeder Fünfte, das Land zu verlassen.

    Quelle: welt.de

  • Krypto in DACH: Neue Krypto-Regel 2026: So bekommst du Ärger mit dem Finanzamt

    Ab sofort greift in der EU ein neues Steuerregime für Kryptowährungen. Mit DAC8 will Brüssel Licht ins Dunkel des Krypto-Markts bringen – und Steuertricks rigoros unterbinden. Was jetzt auf Nutzer und Anbieter zukommt.

    Die Uhr tickt für anonyme Krypto-Transaktionen in Europa. Seit dem 1. Januar 2026 ist DAC8 in Kraft – und mit ihm endet eine Ära der steuerlichen Grauzonen. Wer jetzt Gewinne aus Bitcoin, Ether und Co. erzielt, muss sich auf ein radikal neues Kontrollsystem einstellen. Steuerbehörden erhalten direkten Zugriff auf deine Transaktionen – unabhängig davon, ob du bei Binance, Kraken oder einer Wallet-App tradest. Doch was steckt konkret hinter der neuen EU-Richtlinie? Welche Daten müssen Dienstleister erfassen – und was droht, wenn du nicht mitspielst?

    Quelle: Artikel von Dominic Döllel auf btc-echo.de

  • Teure Immobilien: Trump ordnet massive Käufe von Hypothekenanleihen an

    Donald Trump versprach Amerikanern niedrigere Preise – doch das Leben in den USA bleibt teuer. Das setzt den Präsidenten unter Druck. Trump verspricht nun günstigere Immobilienkredite …

    Washington. US-Präsident Donald Trump ordnet einen massiven Ankauf von Hypothekenanleihen an, um damit Immobilienkredite günstiger zu machen. Er weise „seine Vertreter“ an, Immobilienanleihen im Wert von 200 Milliarden US-Dollar zu erwerben, kündigte Trump auf seiner Plattform Truth Social an. Dies werde zu niedrigeren Hypothekenzinsen und monatlichen Zahlungen führen und Immobilienbesitz erschwinglicher machen, schrieb er …

    Trump hatte den Amerikanern im Wahlkampf nach der Inflation infolge der Corona-Pandemie niedrigere Lebenshaltungskosten versprochen – doch Immobilienkredite bleiben trotz mehrerer Zinssenkungen durch die US-Notenbank teuer. Unterdessen macht die Demokratische Partei die hohen Kosten für Verbraucher in den USA zum Thema vor den Kongresswahlen im November, bei denen Trumps Republikaner Einbußen befürchten müssen.

    Quelle: handelsblatt.com

  • Die Krise kommt, der Franken erstarkt: Die Schweizer Währung lässt die weltweite Konkurrenz weit hinter sich

    Der Dollar hat gegenüber allen wichtigen Währungen an Wert verloren. Der Zollkrieg hat ihm geschadet. Für den Schweizerfranken gilt das Gegenteil – mit einer Ausnahme …

    Der Dollar hat 2025 seine Funktion als sicherer Hafen in unsicheren Zeiten verloren, der Franken hat sie wieder bestätigt. Das lag auch daran, dass die USA der Auslöser für erhebliche wirtschaftliche Verwerfungen waren, etwa weil sich die Handelspolitik massiv geändert hat …

    Quelle: Artikel von Michael Rasch und Jannik Belser auf nzz.ch

  • Firmensterben in Deutschland: Hohe Abgaben und Bürokratie vertreiben Investoren

    Deutsche Topkonzerne registrieren Milliardenverluste. Investoren fliehen den Standort Deutschland. 22 Verbände kündigen Stellenabbau für das Jahr 2026 an.

    Berlin – Die deutsche Wirtschaft steckt in einer hartnäckigen Krise. Während die Umsätze der größten Konzerne leicht steigen, brechen Gewinne ein und Tausende Arbeitsplätze fallen weg. Selbst traditionsreiche Unternehmen finden keine Investoren mehr – und die Mehrheit der Wirtschaftsverbände rechnet mit weiterem Stellenabbau im neuen Jahr …

    Gut jedes zweite Unternehmen machte weniger Gewinn als im Vorjahr. „2025 war ein weiteres Krisenjahr für die deutsche Wirtschaft“, erklärte EY-Experte Jan Brorhilker …

    Seit 2023 deutschlandweit massiver Stellenabbau von 100.000 Jobs: Insolvenzen auf Rekordniveau

    Die angespannte Lage hinterlässt deutliche Spuren am Arbeitsmarkt. Von Januar bis September 2025 gingen bei den Top-100-Unternehmen rund 17.500 Jobs verloren. Seit 2023 sank die Beschäftigtenzahl insgesamt um etwa 100.000 Stellen. Besonders die Industrie ist betroffen: Hier wurden innerhalb eines Jahres 120.300 Stellen abgebaut – ein Minus von 2,2 Prozent. „Der Stellenabbau in der deutschen Industrie ist noch nicht abgeschlossen“, sagte Brorhilker …

    Quelle: Artikel von Lennart Niklas und Johansson Schwenck auf merkur.de

  • Brisanter Bericht des Militärgeheimdienstes: Klarer geht’s nicht: Dänemark stuft USA erstmals als nationales Sicherheitsrisiko ein

    Klarer geht es nicht: Der dänische Militärgeheimdienst hat die Vereinigten Staaten unter Präsident Donald Trump erstmals als potenzielle Bedrohung für die nationale Sicherheit und die Sicherheitslage in Europa insgesamt eingestuft …

    Neben Russland und China nennt der Bericht in ungewöhnlich deutlicher Form auch die USA. Kritisch sieht der Dienst insbesondere die wachsende Unsicherheit über die Rolle der Vereinigten Staaten als Garant der europäischen Sicherheit.

    Washington setze wirtschaftliche Instrumente wie die Androhung hoher Zölle ein und schließe inzwischen auch militärische Mittel gegenüber Partnern nicht mehr aus …

    Dänemark geht davon aus, dass die militärische Bedrohung durch Russland 2026 zunehmen wird
    Belastet sind die Beziehungen zwischen Dänemark und den USA seit Längerem durch das Interesse von Präsident Donald Trump an Grönland – der rohstoffreichen und strategisch wichtigen Arktisinsel, die zum Königreich Dänemark gehört.

    Zudem zählt Dänemark zu den europäischen Staaten, die einen von den USA unterstützten Friedensplan für die Ukraine ablehnen, da dieser Russland in zentralen Punkten entgegenkommen würde. Gleichzeitig betont der Bericht, dass der Krieg zwischen Russland und der Ukraine weiterhin der entscheidende Faktor für die europäische Sicherheitslage sei …

    Quelle: Artikel von Stephan Hartmann auf nordisch.info

  • Frühwarnsystem schlägt an: Silber explodiert, Gold warnt: Der System-Reset rückt näher

    Gold und Silber senden wieder jene Signale, die Anleger in unruhigen Zeiten nicht ignorieren sollten. Während die Welt auf Zinsen, Wachstum und geopolitische Risiken starrt, laufen Edelmetalle still, aber entschlossen nach oben – als würde der Markt bereits eine neue Phase vorbereiten. Wer jetzt nur auf kurzfristige Kursschwankungen schaut, übersieht womöglich den größeren Trend: Es geht um Vertrauen, Kaufkraft und die Frage, wie stabil das Fundament des Finanzsystems wirklich noch ist.

    Gold und Silber schlagen Alarm

    In ihrer neuen Analyse mit dem Titel „Wenn sich Silber verdreifacht, wird das System zurückgesetzt“ entwirft Bravos Research ein makroökonomisches Szenario, das so dramatisch wirkt wie ein Kapitel aus den Geschichtsbüchern – und sich nach Einschätzung der Analysten derzeit erneut abzeichnet. Der Aufhänger: In mehreren historischen Episoden, etwa im Römischen Reich um 284 n. Chr., in Holland 1815 und in Großbritannien 1931, hätten sich Gold und Silber wenige Jahre vor einem tiefgreifenden wirtschaftlichen Neustart jeweils ungefähr verdreifacht. Genau dieses Muster, so die These, sei heute wieder zu beobachten …

    Der Kern der Argumentation basiert auf der Verschuldungsdynamik der USA. Die Gesamtschulden – privat und staatlich – seien seit den 1980er-Jahren von rund 160 Prozent auf etwa 400 Prozent des BIP gestiegen. Eine Rückzahlung in realen Größenordnungen erscheint aus Sicht der Analysten unwahrscheinlich. Die Finanzkrise 2008 habe zwar Haushalte zur Entschuldung gezwungen, doch das Gesamtproblem sei nicht gelöst worden: Es habe lediglich den Besitzer gewechselt …

    Quelle: Artikel von Stefan Jäger auf finanzmarktwelt.de

  • Krypto-Experte lässt aufhorchen: Ist in Wahrheit Ethereum das digitale Gold?

    Der bekannte Krypto-Autor und Analyst William Mougayar hat mit einem aktuellen Beitrag eine Debatte angestoßen, die in der Branche seit Monaten unterschwellig präsent ist. Warum verhält sich Bitcoin in diesem Marktzyklus nicht wie das oft zitierte „digitale Gold“? Während klassische Absicherungsinstrumente wie Gold und Silber deutlich von makroökonomischen Unsicherheiten profitieren, bleibt eine vergleichbare Reaktion bei Bitcoin bisher aus. Wenn das so bleibt, wird es schwierig, Investoren bei Laune zu halten.

    Entkopplung von Gold


    Gold und Silber konnten in den vergangenen Quartalen spürbar zulegen. Gründe dafür sind unter anderem die anhaltende Geldmengenausweitung, geopolitische Spannungen sowie Unsicherheiten rund um Staatsverschuldung und Fiskalpolitik. In früheren Zyklen galt Bitcoin als digitales Gegenstück zu Edelmetallen, ein Wertaufbewahrungsmittel, das sich gerade in Krisenzeiten bewähren sollte …

    Gold habe seinen Status über Jahrzehnte hinweg immer wieder unter Beweis gestellt, indem es Krisen nicht nur überstanden, sondern gestärkt aus ihnen hervorgegangen sei. Bitcoin hingegen scheine diesen Belastungstest in diesem Zyklus nicht in gleicher Weise zu bestehen …

    Die Finanzmärkte befinden sich in einer heiklen Phase. Während die Kurse an den Aktienmärkten ins Rutschen geraten und sich immer mehr Stimmen vor einer globalen Finanzkrise warnen, erlebt Gold eine historische Rallye …

    Gold mit Rekordlauf – Anleger flüchten aus Fiat

    Laut mehreren Analysten wird die Nachfrage nach Gold inzwischen als „nahezu unelastisch“ bezeichnet – Anleger kaufen unabhängig vom Preisniveau. Der bekannte Finanzkommentator Peter Schiff sieht darin ein unmissverständliches Warnsignal: „Dieser Anstieg deutet wahrscheinlich auf eine US-Dollar- und Souveränschuldenkrise im nächsten Jahr hin, die die Finanzkrise von 2008 wie einen Sonntagsspaziergang aussehen lässt.“ …

    Quelle: Artikel von Manuel Lippitz auf finance.yahoo.com

  • Schulden müssen runter: Italiens Kleinanleger zittern vor drohender Straf-Steuer auf Gold

    Goldrausch in der italienischen Haushaltsdebatte: Das Parlament diskutiert über die Eigentümerschaft von Goldreserven und die Einführung einer Goldsteuer auf private Bestände.

    Italien ist nach den Vereinigten Staaten und Deutschland der weltweit drittgrößte Halter von Goldreserven. Rund 2452 Tonnen Gold werden von der italienischen Zentralbank, der Banca d’Italia, zum Zwecke der Währungsstabilität verwaltet …

    Italiens Bürger besitzen 5000 Tonnen Gold


    Ein beeindruckendes Vermögen, das trotz hoher Staatsverschuldung das Vertrauen von Investoren in das italienische Finanzsystem stärkt. Und auch im privaten Bereich spielt Gold in Italien traditionell eine große Rolle: Private Haushalte verwalten laut Schätzung etwa 4500 bis 5000 Tonnen Gold in Form von Goldschmuck oder Anlagegold …

    Die Diskussion über eine mögliche Goldsteuer – Einnahmen bis 2 Milliarden Euro möglich


    Parallel zur Debatte über die Reserven der Banca d’Italia wird im Zusammenhang mit dem Haushaltsgesetz 2026 die Einführung einer Goldsteuer auf private Goldbestände ohne Kaufbelege geprüft. Der Vorschlag, der auf Abgeordnete der Parteien Lega und Forza Italia zurückgeht, sieht in einem ersten Schritt die Durchführung eines freiwilliges steuerlichen Bewertungsverfahren für private Besitzer nicht dokumentierter Goldbestände vor, sowie, in einem zweiten Schritt, die einmalige Besteuerung mit einem ermäßigten Steuersatz von 12,5 Prozent …

    Quelle: Artikel von Trixie Alexandra Bastian auf focus.de

  • Edelmetall: Kapitalertragssteuer bringt Bewegung auf den Goldmarkt

    Noch nie hatten Goldhändler im Land so volle Terminkalender. In den letzten Wochen des Jahres haben viele Belgier ihr Anlagegold verkauft – aus Angst vor der neuen Kapitalertragssteuer. Was als steuerliche Anpassung gedacht war, hat eine regelrechte Verkaufswelle ausgelöst. Einige Händler sprechen offen von Panik.

    Für Goldanleger hätte es eigentlich kaum besser laufen können. Der Preis des Edelmetalls hat ein außergewöhnlich starkes Jahr hinter sich …

    Quelle: grenzecho.net

  • Schlechte Wirtschaftspolitik und falsche Prioritäten: Deutschland ist für die Welt nur noch ein abschreckendes Beispiel

    «Klima zuerst, Wohlstand zuletzt» – mit dieser nicht nachhaltigen Devise hat Deutschland seine Wirtschaft in der letzten Dekade an die Wand gefahren. Leitet die neue Regierung nicht endlich eine wirkliche Wende ein, werden sich Deindustrialisierung und Zerfall akzentuieren.

    Politik sollte das Leben von Menschen verbessern und idealerweise ihren Wohlstand und ihr Wohlergehen erhöhen – zumindest im Durchschnitt. Daran sind verschiedene Regierungen in Berlin in den vergangenen Jahren zu oft gescheitert. Der Staat hat die falschen Prioritäten gesetzt; Konsum und Umverteilung gingen vor Investitionen …

    Quelle: Artikel von Michael Rasch auf nzz.ch

  • Die Gold-Prognose für 2026 der Analysten von J.P. Morgan hat es in sich

    Gold hat 2025 mit einem fulminanten Höhenflug für Furore gesorgt – doch Experten sehen das Ende der Rallye noch lange nicht erreicht. J.P. Morgan prognostiziert für die kommenden Jahre neue Allzeithochs und erwartet eine anhaltend hohe Nachfrage …

    Gold-Expertin: „Nachfrage bis Ende 2026 auf rund 5000 US-Dollar je Unze“


    Auslöser für den Boom waren insbesondere Handelsunsicherheiten, eine geringere Nachfrage nach dem US-Dollar sowie verstärkte Käufe durch Zentralbanken. Diese Faktoren schufen ein ideales Umfeld für den historischen Preisanstieg …

    Auch für das Jahr 2026 zeichnen sich laut J.P. Morgan keine Anzeichen einer Trendwende ab. Die Experten erwarten, dass die strategische Diversifizierung von Zentralbanken und Investoren zugunsten von Gold weiter anhält.

    „Wir gehen davon aus, dass die Nachfrage Gold bis Ende 2026 auf rund 5000 US-Dollar je Unze treiben wird“, sagt Natasha Kaneva, Leiterin Global Commodities Strategy bei J.P. Morgan.

    Gold-Preis: Bis Ende 2027 auf etwa 5400 US-Dollar


    Im Detail rechnet das Institut damit, dass der Goldpreis im letzten Quartal 2026 durchschnittlich 5055 US-Dollar erreichen und bis Ende 2027 auf etwa 5400 US-Dollar steigen könnte.

    Die zugrunde liegenden Trends gelten als intakt und dürften den Goldmarkt weiterhin stützen.

    Quelle: focus.de

  • 6.000 Dollar je Unze: Yardeni sieht Gold vor historischem Sprung

    Investing.com – Der starke Anstieg der Edelmetallpreise hat aus Sicht von Yardeni Research weniger mit einer wieder anziehenden Weltkonjunktur zu tun als mit wachsenden makroökonomischen und politischen Sorgen. Das Analysehaus hat deshalb seinen Ausblick für Gold deutlich angehoben …

    Gold verteuerte sich binnen eines Jahres um rund 69 Prozent. Damit blieb das Edelmetall zwar hinter den noch kräftigeren Kursgewinnen von Silber, Platin und Palladium zurück, doch gerade dieser Umstand spreche gegen die These einer von der Industrie getriebenen Rally, argumentieren die Strategen von Yardeni. Basismetalle, die enger mit der globalen Industrieproduktion verknüpft sind, hätten deutlich weniger zugelegt …

    Vor diesem Hintergrund hob Yardeni sein Kursziel für Gold zum Jahresende 2026 auf 6.000 Dollar je Feinunze an. Zuvor hatten die Analysten 4.000 Dollar bis Ende 2025 und 5.000 Dollar bis Ende 2026 für realistisch gehalten. Der Schritt erfolgte, nachdem der Goldpreis zuletzt die Marke von 4.500 Dollar überschritten hatte.

    An der langfristigen Einschätzung hält das Haus fest: Bis zum Ende des Jahrzehnts könne Gold auf 10.000 Dollar steigen. Zwar entwickelten sich Gold und der S&P 500 kurzfristig oft gegenläufig, über längere Zeiträume hätten beide jedoch bemerkenswert ähnliche Aufwärtstrends gezeigt.

    Quelle: Artikel von Mirko Richter auf investing.com

  • Gold und Silber: Neue Rekordhochs – Rally ohne Ende?

    Gold und Silber kennen derzeit einfach kein Halten. Beide Edelmetalle haben zuletzt neue Rekordmarken erklimmen können. Gold notiert erstmals über der Marke von 4.400 Dollar, Silber nur knapp unter 70 Dollar. Seit dem Jahresbeginn stehen mittlerweile Kurszuwächse von fast 70 Prozent bei Gold und fast 140 Prozent bei Silber zu Buche.

    Auf Jahressicht präsentiert sich Gold extrem stark: Bei gut 4.410 Dollar wurde eine neue Rekordmarke gesetzt. Kurz vor dem Jahresende summiert sich das Plus auf rund 68 Prozent. Damit gehört das Edelmetall zu den besten Anlageklassen des Jahres und steuert auf den höchsten Jahresgewinn seit Ende der 1970er-Jahre zu. Damals hatte sich der Goldpreis innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt.

    Noch dynamischer verlief die Entwicklung bei Silber. Der Preis erreichte ebenfalls ein neues Rekordhoch bei 69,44 Dollar und liegt seit Jahresanfang inzwischen rund 140 Prozent im Plus …

    Treiber der Rally sind mehrere Faktoren. In einem Umfeld politischer Spannungen suchen viele Investoren gezielt Sicherheit – Edelmetalle profitieren traditionell von dieser Rolle. Zusätzlich haben zahlreiche Zentralbanken ihre Goldreserven weiter ausgebaut und damit für eine stabile Nachfrage gesorgt.

    Der Blick nach vorn bleibt konstruktiv. Branchenvertreter rechnen auch in den kommenden Jahren mit einem festen Preisniveau. Sinkende Zinserwartungen, geopolitische Risiken und die anhaltende Kauflaune der Notenbanken gelten als solides Fundament …

    Quelle: Artikel von Marion Schlegel auf deraktionaer.de

  • EU-Gipfel: Neue Schulden statt Russen-Milliarden – EU-Staaten einigen sich auf Ukraine-Finanzierung

    Die EU hat sich geeinigt, wie die Ukraine in den kommenden Jahren finanziell unterstützt werden soll: Statt russischer Vermögenswerte sollen nun Schulden als Lösung dienen …

    Die EU-Staaten haben der Ukraine 90 Milliarden ⁠Euro für die kommenden beiden Jahre im Abwehrkampf gegen Russland zugesagt. Nach stundenlangen Debatten auf dem EU-Gipfel beschlossen die 27 Mitgliedstaaten in der Nacht zum Freitag, dass die EU dazu gemeinsame Schulden aufnehmen wird, die durch den Haushalt der Union abgesichert sind …

    Quelle: welt.de

  • Preisanstieg in Bayern ist real – Arbeitnehmer können sich dennoch über gute Nachrichten freuen

    München – Die Zahlen des bayerischen Innenministeriums sind dramatisch: Seit 2020 sind die Preise im Freistaat um mehr als 23 Prozent gestiegen.

    Bayerns Innenminister präsentiert drastische Inflationszahlen


    Bei der Vorstellung des statistischen Jahrbuchs in Fürth legte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) die Zahlen offen. Im November 2025 lagen die Verbraucherpreise im Freistaat bereits 23,3 Prozent über dem Durchschnitt des Jahres 2020 …

    Quelle: Artikel von Felix Herz auf tz.de

  • Weniger Wohlstand: Top-Ökonom: „Den Kindern wird es erstmals schlechter gehen als ihren Eltern“

    Deutschland kämpft mit wirtschaftlichen Problem. Der Ökonom Klaus Regling schaut düster in die Zukunft. Er warnt, dass der Wohlstand sinken wird.

    Die deutsche Wirtschaft kommt nicht in Schwung. Im Dezember fiel das Ifo-Geschäftsklima um 0,4 Punkte auf 87,6 Punkte. Volkswirte hatten hingegen mit einem leichten Anstieg des wichtigsten deutschen Konjunkturbarometers auf 88,2 Punkte gerechnet. „Die Unternehmen blicken pessimistischer auf das erste Halbjahr 2026“, kommentierte Ifo-Präsident Clemens Fuest. „Das Jahr endet ohne Aufbruchstimmung.“

    Die Konjunkturaussichten für das kommende Jahr sind entsprechend dürftig. Nach drei Jahren Konjunkturflaute erwartet die Bundesbank lediglich ein mageres Wachstum von 0,6 Prozent. Erst 2027 soll es wieder besser laufen …

    „Die Realeinkommen werden wohl sinken“

    Aber auch das wird nicht reichen, um den Wohlstand zu sichern, warnt der Ökonom Klaus Regling im Interview mit dem „Handelsblatt“. Regling war unter anderem Chef des Euro-Rettungsfonds ESM. In dem Gespräch prognostiziert der 75-Jährige: „Selbst wenn die Wirtschaft wieder etwas stärker wächst, wird das verfügbare Realeinkommen der Deutschen in Zukunft wohl sinken.“ Das Realeinkommen ist das Einkommen nach Abzug der Inflation …

    Quelle: Artikel von Clemens Schömann-Finck auf focus.de

  • Staatsschulden steigen weiter: Deutschland zahlt mit: Gemeinsame EU-Schulden rücken näher

    Für das Jahr 2026 plant die Bundesregierung mit Ausgaben in Höhe von rund 525 Milliarden Euro – etwa 22 Milliarden Euro mehr als 2025. Mit 180 Milliarden Euro sieht der Haushaltsentwurf die zweithöchste Neuverschuldung in der Geschichte der Bundesrepublik vor. Auch für die nächsten Jahre zeichnen sich hohe Defizite ab. Alles in allem dürften die Staatsschulden in den kommenden zehn Jahren auf fast 90 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) steigen. Die Schuldenquote wären dann deutlich höher als während der Finanzkrise.

    Auch im Rest von Europa steigen die Schulden: Schätzungen zufolge steuert Frankreich bis 2035 auf einen Wert von fast 140 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) zu, Italien auf 150 Prozent des BIP und Spanien nähert sich einem Wert von 110 Prozent des BIP …

    Der eine Weg führt nach Brüssel. Krämer hält es für wahrscheinlich, dass es künftig eine stärkere Vergemeinschaftung der Schulden geben wird: „Der Vorteil einer gemeinsamen Verschuldung besteht für Frankreich und andere Ländern mit einer schwächeren Bonität zunächst darin, dass die EU weniger Zinsen zahlen muss als sie. Außerdem müssen die einzelnen Länder weniger Anleihen emittieren, was die Finanzierungskosten ebenfalls senkt.“

    Ein frühes Beispiel dafür ist der Wiederaufbaufonds während der Corona-Pandemie In Höhe von über eine Billion Euro, der die wirtschaftlichen Folgen abfedern sollte. Für die Schulden des Fonds haften die EU-Mitgliedsländer gemeinsam. Was damals als einmalige Lösung galt, könnte künftig häufiger Realität werden …

    Quelle: Artikel von Amelie Kaiser auf focus.de

  • Beste Performance seit 1979: Wann knackt Gold die 5.000 Dollar-Marke?

    Nach einem kurzen Luftholen zieht der Goldpreis zuletzt wieder an. Warum das Interesse an dem Edelmetall ungebrochen bleibt, wie hoch der Preis noch klettern könnte und wie Anleger daran teilhaben können, darüber spricht Nancy Lanzendörfer mit Kemal Bagci von der BNP Paribas.

    Quelle: n-tv.de

  • Silberpreis auf Rekordjagd: Rallye setzt sich fort

    Silberpreis kennt kein Halten: Mit dem Durchbrechen der 60 US-Dollarmarke setzt das Edelmetall seine Rekordjagd fort. Die beeindruckende Performance in diesem Jahr übertrifft dabei sogar die Entwicklung von Gold …

    Experten sehen die Entwicklung als Ergebnis eines Zusammentreffens von starker industrieller Nachfrage und spekulativen Kapitalzuflüssen …

    Edelmetallexperten führen die sensationelle Rallye bei Silber auf eine Reihe von Marktfaktoren zurück, die auch für die Zukunft noch viel Potenzial beim Silberpreis vermuten lassen …

    Im Silbermarkt herrscht ein strukturelles Angebotsdefizit, bei dem nicht nur die physischen Lagerbestände knapp sind, sondern auch die Minenproduktion mit der hohen Nachfrage nicht mehr Schritt halten kann. Die industrielle Nachfrage nach Silber steigt, denn Silber ist ein unverzichtbarer Rohstoff in Zukunftstechnologien. Der Boom bei Solarenergie, Elektronik (KI) und Elektrofahrzeugen sorgt für eine massive, strukturelle Nachfrage. Außerhalb der industriellen Nutzung profitiert Silber in Zeiten globaler wirtschaftlicher Unsicherheiten auch von seiner Rolle als Krisenwährung, ähnlich wie Gold …

    Quelle: Artikel von Stephanie Schoen auf merkur.de

  • Die FOCUS-online-Debatte: Gold und Silber statt Stablecoins – Leser zweifeln an digitaler Währung

    Kryptowährungen, Stablecoins und staatliche Digitalwährungen – Die Community diskutiert Risiken, Chancen und das Vertrauen ins Geldsystem …

    Kryptowährungen, Stablecoins, digitaler Euro: Digitale Währungen stoßen bei vielen Lesern auf Ablehnung. Kritik gibt es am aktuellen Geldsystem und an der Schuldenpolitik. Ein Teil der User warnt vor Risiken, während andere Leser vor allem Kryptowährungen und Stablecoins für instabil und gefährlich halten …

    Kritik an Geldsystem und Schuldenpolitik
    Ein Teil der Kommentatoren interpretiert digitale Währungen als Reaktion auf hohe Staatsverschuldung. Hintergrund ist, dass Industriestaaten seit Jahren mit steigenden Schuldenquoten arbeiten, während Zentralbanken ihre Geldpolitik ausgeweitet haben …

    Kritik an staatlicher Digitalwährungspolitik
    Viele Leser äußern Misstrauen gegenüber staatlichen Digitalwährungen und befürchten Überwachung oder politische Steuerung. Der geplante digitale Euro befindet sich derzeit in einer Prüf- und Vorbereitungsphase …

    Skepsis gegenüber Geldwert und Währungsstabilität
    Mehrere Kommentare stellen moderne Währungen grundsätzlich infrage und setzen auf Gold oder Silber …

    Quelle: Artikel von Fabienne Rzitki auf focus.de

  • Unabhängigkeit von US-Zahlungsriesen: EU-Finanzminister beschließen digitalen Euro – was das für das Bargeld bedeutet

    Mit der Einigung der EU-Finanzminister bekommt nun ein Projekt zweieinhalb Jahre nach seinem Start Konturen. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) sprach am Freitag von einem „wichtigen Meilenstein“ …

    Kein digitaler Tresor ohne Risiko: Auch ein digitaler Euro bleibt angreifbar. Betrug, Phishing oder Cyberangriffe verschwinden nicht …

    Noch sind aber viele Fragen offen. Banken fürchten den Abfluss von Einlagen, Datenschützer mahnen klare Grenzen an. Die EZB verspricht genau das: Obergrenzen für Guthaben, strengen Schutz der Privatsphäre …

    Wie viel Anonymität am Ende wirklich bleibt, wird politisch entschieden, nicht technisch …

    Außerdem soll es ein Haltelimit in der Wallet geben. Die Idee dahinter: Der digitale Euro soll als Zahlungsmittel dienen und nicht als Ersatz für das Sparbuch. Über die konkrete Höhe wird jedoch noch gestritten …

    Quelle: Artikel von Thomas Sabin auf focus.de

  • Finanzstratege: Die Gen Z hat Angst vor Altersarmut wegen fataler Verwechslung

    Die Gen Z verwechselt Unsicherheit mit Gefahr: Sie macht aus Demut ein Dogma

    Ein 20-Jähriger mit einem Smartphone in der Hand fürchtet die Zukunft wie ein Arbeiter in den 1970ern, der mit 50 Jahren körperlich ausgezehrt war …

    Heutiges Rentensystem ist ein fragiles Konstrukt

    Diese Angst basiert nicht auf echten Extremrisiken, sondern auf linearen Narrativen, die politisch gepflegt werden. Unser heutiges Rentensystem ist ein fragiles Konstrukt, das auf demografischen Luftschlössern ruht …

    Die GenZ spürt instinktiv, dass ihr diese Struktur eines Tages auf die Füße fallen kann. Aber statt daraus robuste Strategien abzuleiten, driftet sie häufig in Passivität. Die Angst vor dem Unbekannten lähmt genau jene Handlungen, die sie antifragil machen könnten …

    Wer einen Cashpuffer hat, Eigentum aufbaut, in Sachwerte investiert, ein zweites Einkommen erschließt, sein Konsumverhalten beherrscht und ein stoisches Mindset aufbaut, erschafft sich eine Vermögensstruktur, die unter Stress stärker wird …

    Quelle: Artikel von Ronny Wagner auf focus.de

  • Silber und Gold: So krass könnten die Edelmetalle 2026 steigen

    Bei den Krisenwährungen Gold und Silber winkt die beste Jahresperformance seit vielen Jahrzehnten – und die Party könnte sich nach Ansicht zahlreicher Experten auch im nächsten Jahr fortsetzen …

    Silber mit viel „Luft nach oben“
    Als erneuter Outperformer und Highflyer könnte sich im neuen Jahr erneut der „kleine Bruder“ Silber erweisen. Analysten der Saxo Bank haben dem Silberpreis in einem kürzlich veröffentlichten Update für 2026 dank einer „seltenen Marktkonstellation“ ein bullishes Szenario in Aussicht gestellt. Dieses sei auf die Geldpolitik, Angebotsverknappung und eine hohe physische Nachfrage zurückzuführen. Außerdem betrachten die Saxo-Strategen die jüngste Aufnahme von Silber in die US-Liste kritischer Mineralien als marktrelevanten Katalysator. Anhaltende physische Knappheiten durch den fortschreitenden Lagerbestandsabbau in London und an anderen Handelsplätzen sollten sich ebenfalls als Unterstützungsargument für Silber erwiesen …

    Quelle: Artikel von Jörg Bernhard auf boerse-online.de

  • Deutsche Bank warnt Anleger: Die Inflation kehrt zurück – was das bedeutet

    Die Deutsche Bank warnt in einer aktuellen Analyse vor einem Ende der globalen Geldschwemme durch die Notenbanken und dem Beginn einer Reflation. Zudem entwickle sich die Geldpolitik auseinander: Während die Fed kürzt, halten andere Zentralbanken die Zinsen hoch. Genau das könnte Anlegern neue Chancen bieten.

    Nach einer langen Phase lockerer Geldpolitik zeichnet sich für Anleger eine Trendwende in der globalen Geldpolitik ab: Nach Einschätzung der Deutschen Bank könnte schon bald die Inflation zurückkehren – ein Szenario, das gemeinhin als „Reflation“ bezeichnet wird. Es bezeichnet den Übergang von einer ultra-lockeren Geldpolitik zu einem Wieder-Anstieg der Preise –und in dessen Folge der Zinsen.

    Zentralbanken driften in der Geldpolitik auseinander …

    Quelle: Artikel von Markus Voss auf boerse-online.de

  • BGH kippt Riester-Klausel: Was das jetzt für Millionen Kunden bedeutet

    Der Bundesgerichtshof (BGH) hat heute über eine Frage entschieden, die für Millionen Riester-Sparer enorme Bedeutung hat: Dürfen Versicherer den Rentenfaktor – und damit die spätere monatliche Rente – einseitig nach unten anpassen …

    Der Rentenfaktor bestimmt, wie viel monatliche Rente Kunden pro 10.000 Euro Vertragsguthaben erhalten. Einige Versicherer – allen voran die Allianz – haben diesen Faktor in der Vergangenheit deutlich gesenkt mit Verweis auf die Niedrigzinsen und die gestiegene Lebenserwartung …

    Quelle: Artikel von Hannah Petersohn auf focus.de

  • Gold als letzter Schutz: Jetzt beginnt die gefährlichste Zeit für Anleger seit Jahrzehnten, warnt Dalio

    Laut Ray Dalio steuert Amerika auf einen Schulden-Schock zu. Der Milliardär erklärt, warum klassische Anlagen leiden, der US-Dollar wankt – und Gold für ihn jetzt der zentrale Schutz ist …

    Ray Dalio warnt erneut vor einer US-Schuldenkrise, die nach seiner Einschätzung längst absehbar ist. Der Gründer von Bridgewater Associates betonte in einem Gespräch mit der Oxford Union, dass die Staatsverschuldung von inzwischen rund 38 Billionen US-Dollar ein Risiko darstellt, das einem wirtschaftlichen „Herzinfarkt“ gleiche. Die reine Höhe der Schulden sei dabei weniger entscheidend als die Relation zum Bruttoinlandsprodukt und der Anteil der Zinskosten. Die USA liegen inzwischen bei einer Schuldenquote von etwa 120 Prozent, und allein die wöchentlichen Zinszahlungen belaufen sich auf mehr als 10 Milliarden US-Dollar …

    Als Absicherung empfiehlt Dalio verstärkt Gold …

    Auch andere Investoren wie Jeffrey Gundlach sehen Gold als zentrale Versicherung in einer Phase erhöhter Schulden, geopolitischer Unsicherheit und eines potenziell dauerhaft geschwächten US-Dollars.

    Quelle: Artikel von Gina Moesing auf wallstreet-online.de

  • Angriff auf Ihre Altersvorsorge: Was Sozialabgaben auf Kapitalerträge für Sie bedeuten

    Die Bundesregierung erwägt, künftig auch auf Zinsen und Aktiengewinne Sozialabgaben zu erheben. Kritiker sehen das als Angriff auf die Altersvorsorge von Kleinsparern …

    Was zählt alles zu Kapitalerträgen?
    Kapitalerträge sind im Grunde alle Gewinne, die Sie nicht mit Arbeit, sondern mit Geld erzielen, also Einnahmen, bei denen Ihr Geld zusätzliches Geld erwirtschaftet. Im engeren Sinne sind damit die Zinsen auf Konten, Sparbüchern, Tagesgeldern und ähnlichem gemeint, aber auch die Gewinne bei Investitionen an der Börse, also etwa in ETFs, Aktien, Anleihen, Fonds und andere Finanzprodukte. Darunter fallen auch Dividenden von Aktien oder Zinsgewinne aus Krediten, die Sie an andere Personen oder Unternehmen vergeben …

    Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung schätzt, dass es 2023 rund 800.000 Personen in Deutschland gab, die tatsächlich nur von Kapitaleinkünften lebten. Die Zahl hat sich binnen zehn Jahren in etwa verdoppelt, sie dürfte also heute noch höher liegen als vor zwei Jahren. „Der gesellschaftliche Nutzen wäre enorm, wenn einige dieser Milliarden Euro für Investitionen in ein besseres Gesundheitssystem oder den Klimaschutz genutzt würden und nicht nur das Privatvermögen einiger weniger mehren“, sagte DIW-Chef Marcel Fratzscher dazu. Sozialabgaben auf Kapitaleinkünfte wären eine Möglichkeit dazu …

    Quelle: Artikel von Christoph Sackmann auf focus.de

  • Der große Knall: Quanten-Chaos, Bitcoin wertlos, Gold über 10.000 US-Dollar – Prognosen für 2026

    Das wohl radikalste Szenario ist die plötzliche Ankunft des „Q-Day“ im Jahr 2026, an dem ein Quantencomputer die gängigen digitalen Verschlüsselungsstandards schneller als erwartet knackt. Über Nacht bricht das Versprechen, dass unsere E-Mails, Banküberweisungen und Krypto-Wallets sicher verschlüsselt sind, zusammen …

    Geopolitisch könnte China die monetäre Ordnung herausfordern, indem eine goldgedeckte Yuan-Währung zur Abwicklung des Handels eingeführt wird. Peking legt in diesem Szenario seine revidierten, auditierten Goldbestände offen, die womöglich die US-Reserven übertreffen, und bietet Golfstaaten sowie südostasiatischen Zentralbanken Swap-Linien für Gold-gegen-Yuan an …

    Nicht nur die Super-KI, auch die schlecht verwaltete, „dumme“ künstliche Intelligenz stellt eine Gefahr dar. Im Jahr 2026 könnte eine Kette von Fehlfunktionen in automatisierten, von KI gesteuerten Systemen eine Krise von globalem Ausmaß auslösen. Ein fehlgeleiteter Algorithmus könnte einen Flash-Crash am Markt auslösen; fehlerhafte KI-Steuerungen in Fabriken führen zu Todesfällen; und eine Welle KI-gesteuerter Bilanzunregelmäßigkeiten wird aufgedeckt …

    Quelle: Artikel von Ingo Kolf auf wallstreet-online.de

  • Bundestag beschließt umstrittenes Rentengesetz

    Der Bundestag hat das in der schwarz-roten Koalition hochumstrittene Rentengesetz heute mit absoluter Mehrheit beschlossen …

    Das Rentenpaket werde nicht ausreichen, um die Zukunft des Rentensystems zu meistern. „Wir brauchen einen zweiten Schritt.“ …

    Bei immer größeren demografischen Probleme für die Rentenkasse sollen die Betriebsrenten weitere Verbreitung finden – vor allem bei kleineren Unternehmen und für Beschäftigte mit geringen Einkommen …

    Quelle: Artikel von Patrizia Kramliczek auf br.de

  • Gold: Darum steigt der Preis weiter – und so hoch kann es noch gehen

    Trotz der jüngsten Entspannung an den Finanzmärkten zeigt die traditionelle Krisenwährung Gold derzeit ein bemerkenswert hohes Maß an relativer Stärke. BOERSE ONLINE erklärt die wichtigsten Gründe, warum sich die Risikoaversion der Anleger gerade weiter verstärkt.

    Der längste Shutdown der US-Geschichte ging nach 43 Tagen zu Ende und in der Ukraine wachsen zumindest die Hoffnungen auf einen Waffenstillstand. Frieden. Solche Meldungen mindern der üblicherweise den Sicherheitsbedarf der Anleger, was den typischen „Sicherer-Hafen-Effekt“ reduzieren sollte. Trotzdem hält sich der Goldpreis auf seinem hohen Niveau und signalisiert damit eine anhaltend robuste Nachfrage nach dem Edelmetall.

    Auch von geldpolitischer Seite entsteht kein klarer Impuls: Aus der US-Notenbank kommen widersprüchliche Signale über mögliche weitere Zinssenkungen. Einige Fed-Mitglieder sprechen sich für eine abwartende Haltung aus, während andere angesichts konjunktureller Risiken zusätzlichen Lockerungsbedarf sehen. Normalerweise dämpft ein solch uneinheitliches Bild ebenfalls die Attraktivität von Gold.

    Belastende Faktoren werden ausgeblendet

    Diesmal nicht. All diese Entwicklungen konnten dem Goldpreis bislang nichts anhaben. Die anhaltende Stärke des Edelmetalls deutet darauf hin, dass Anleger weiterhin diverse strukturelle Unsicherheiten einpreisen. Gold behauptet damit seinen Status als verlässlicher Wertspeicher, selbst in einer Phase scheinbarer Entspannung.

    Gleich mehrere Investmentbanken haben in den vergangenen Monaten ihre Kursziele für Gold nach oben revidiert: Deutsche Bank, Goldman Sachs, UBS, Morgan Stanley, Bank of America, Wells Fargo und Citigroup. So erwartet beispielsweise die Deutsche Bank für das kommende Jahr eine Preisspanne zwischen 3950 und 4950 Dollar. Das wäre am oberen Ende der Spanne ein erneuter Anstieg um 19 Prozent …

    Quelle: Artikel von Jörg Bernhard auf boerse-online.de

  • Deutsche Bank sieht Goldpreis bei bis zu fast 5000 Dollar

    Die Deutsche Bank schätzt die Aussichten für Gold im kommenden Jahr optimistischer als zuvor ein. Die Analysten erhöhen ihr Kursziel für das Edelmetall auf 4.450 Dollar je Feinunze von 4.000 Dollar zuvor. Die Handelsspanne im kommenden Jahr wird breit gesehen zwischen 3.950 bis 4.950 Dollar je Feinunze. Technisch betrachtet habe Gold die Konsolidierung abgeschlossen. Die Nachfrage lege ein anhaltendes Interesse insbesondere von Zentralbanken nahe. Die Nachfrage steige stärker als das Angebot.

    Quelle: n-tv.de

  • Gold: So massive Kurssteigerungen sind jetzt laut Experten möglich

    Der Goldpreis kletterte in diesem Jahr bislang um 54 Prozent und gehört damit zu den Anlageklassen mit der besten Performance …

    Die UBS hat einen exzellenten Ruf als Investmentbank und als Vermögensberatung – sie schraubte ihr Kursziel für den Goldpreis von 4.700 auf 4.900 Dollar nach oben. Sie stuft Gold weiterhin als attraktiv ein, hält in ihrer globalen Asset-Allokation an einer Long-Position fest und betont, dass das Edelmetall selbst auf dem aktuellen Niveau ein wirksamer Portfoliopuffer sei.

    UBS sieht beim Goldpreis Aufwärtspotenzial bis 4.900 Dollar …

    Es gibt aber einige Analysten, die der altbewährten Krisenwährung Gold – insbesondere auf lange Sicht – deutlich mehr zutrauen …

    Damals wurden ihre Prognosen häufig belächelt und von vielen Investoren ignoriert, heute überbieten sich Banker mit ihrem Optimismus und halten sogar Goldpreise von 10.000 Dollar für möglich …

    Quelle: Artikel von Jörg Bernhard auf boerse-online.de

  • Nächster Kurssturz: Anleger fliehen aus dem DAX – das steckt dahinter

    Der DAX rauscht immer weiter in die Tiefe. Zweifel am KI-Boom und Zinsängste sorgen für eine große Unsicherheit an den Börsen – und wenn die Anleger eines nicht mögen, dann ist es Unsicherheit …

    Das deutsche Börsenbarometer befindet sich in einem steilen Abwärtstrend – seit seinem Vorwochen-Hoch bei 24.442 Zählern hat es nun bereits über 1.200 Punkte eingebüßt …

    Hintergrund der großen Nervosität der Anleger ist der längste Shutdown der US-Geschichte, der vor kurzem zu Ende gegangen ist. Dieser hat dafür gesorgt, dass wochenlang keine Konjunkturdaten veröffentlicht wurden. Entsprechend tappen die Märkte – und auch die US-Notenbank Fed – im Dunkeln …

    Vor Nvidia-Zahlen: KI-Ängste werden größer

    Hinzu kommen vermehrte Zweifel an der KI-Story. Erst am Montag hat der Vizepräsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Luis de Guindos, vor der Gefahr von Kursverlusten an den Börsen gewarnt. Diese könnte von hoch bewerteten US-Tech-Aktien und dem Hype um Künstliche Intelligenz ausgehen, sagte de Guindos auf der „Euro Finance Week“ in Frankfurt. Die Finanzmärkte seien anfällig für starke Anpassungen der Vermögenspreise …

    Quelle: Artikel von Angela Göpfert auf tagesschau.de

  • Parallelen zum Finanzcrash 2008: Drei Gründe, warum am Kreditmarkt ein Beben droht

    Viele Wall-Street-Größen fürchten, dass der Kreditmarkt den nächsten Kurssturz auslösen wird. Parallelen zur großen Finanzkrise häufen sich: Banken verschieben Risiken, kleine Ratingfirmen vergeben Siegel am Fließband und Kreditpakete wie ABS erleben ein Comeback am Private-Credit-Markt …

    Quelle: Artikel von Kai Lange auf manager-magazin.de

  • Merz und sein Vize nehmen sicheren Weg in die staatliche Insolvenz

    Schon einmal hat das Bundesverfassungsgericht einer Regierung, die falsch mit dem Geld umging, den Boden unter den Füßen weggezogen. Wiederholt sich der Vorgang?

    Die Regierung dürfte durchhalten, einstweilen, danach sieht es nun aus. Der Bundeskanzler zieht seine erste Existenz als Chef der Regierung seiner zweiten Existenz vor, Vorsitzender der größten Regierungspartei zu sein. Man sieht es aktuell an der Rentendiskussion: Bärbel Bas bleibt hart, Friedrich Merz bleibt weich. Die CDU muckt kurz auf und dreht dann bei, es ist eine Form der selbstgewählten Machtlosigkeit. Man kennt das Muster – Kanzlerpartei eben.

    Regierung Merz ist für die höchste Staatsverschuldung verantwortlich …

    Die Regierung Merz ist für die höchste Staatsverschuldung in der deutschen Nachkriegsgeschichte verantwortlich, womit sie ein „Wachstum“ der lange schon danieder liegenden Ökonomie von 0,3 Prozent auslöst. Wenn es gut läuft …

    „Man kann sich Wachstum nicht mit Schulden erkaufen“
    Volkswirtschaft, das ist die Wissenschaft der einfachen Wahrheiten. Und eine davon spricht Daniel Stelter aus, Unternehmer und gefragter Publizist. Sie lautet: „Man kann sich Wachstum nicht mit Schulden erkaufen.“ Man kann es auch präzisieren: Schulden machen ist nur dann sinnvoll, wenn man vorher den Staat aufgeräumt hat …

    Ein vergleichsweise sicherer Weg in die staatliche Insolvenz …

    Für mehr ist laut Finanzplanung kein Geld da. Diese Finanzplanung ist ein Offenbarungseid.“ Oder, kurz und knapp in „Bild“-Stil „In vier Jahren ist Deutschland pleite.“ Allerdings: Wer weiß schon, wer in vier Jahren Deutschland regiert?

    Eines erscheint allerdings klar, allein wegen der Zahlen: Zu beneiden ist der nächste Bundeskanzler nicht. Friedrich Merz hat einen teuren Wechsel ausgestellt, den erst seine Nachfolger werden einlösen müssen …

    Quelle: Artikel von Ulrich Reitz auf focus.de

  • Inflation nicht im Griff: Ende der Fed-Zinssenkungen könnte breiten Ausverkauf auslösen

    Die dritte Zinssenkung der Fed im Dezember schien sicher. Doch nun kippt die Stimmung. Immer mehr deutet darauf hin, dass der Zinssenkungszyklus bereits am Ende sein könnte. Die Konsequenzen wären heftig …

    Der Grund ist weniger in harten Daten zu finden – die wurden durch den langen Government Shutdown wochenlang blockiert –, sondern in der offenen Spaltung im geldpolitischen Ausschuss. Fed-Chef Jerome Powell spricht davon, in einem „Daten-Nebel“ zu fahren. Hinter den Kulissen geht es darum, ob der Kampf gegen die Inflation schon weit genug vorangekommen ist oder ob die Notenbank dabei ist, zu früh vom Bremspedal zu gehen …

    Für Anleger bedeutet all das: Die Phase der planbaren Zinssenkungen ist vorbei. Stattdessen beginnt eine unberechenbare Phase, in der sich Powell zwischen den Lagern bewegen muss – und jede Entscheidung das Potenzial hat, an den Märkten erneut Schockwellen auszulösen.

    Quelle: Artikel von Ingo Kolf auf wallstreet-online.de

  • Die Einführung der Rentenmark am 15. November 1923 als Mahnung: Warum der digitale Euro zum Scheitern verurteilt ist

    Der digitale Euro ist kein harmloses Digitalisierungsprojekt, sondern ein staatliches Machtinstrument. Er gefährdet die Freiheit der Bürger, die einst aus den Trümmern der Hyperinflation erwuchs. Dabei gibt es längst bessere Alternativen …

    Das Institut des „gesetzlichen Zahlungsmittels“ ist für die Notenbanken ein Abwehrmechanismus gegenüber Dritten. Der Chef-Volkswirt der EZB, Philip Lane, begründet die Einführung eines digitalen Euro genau damit, wenn er sagt: „Ein digitaler Euro ist ein wirksames Instrument, die Dominanz ausländischer digitaler Währungen zu begrenzen und so die monetäre Souveränität und die Einheitlichkeit des Geldes zu schützen.“ Er will verhindern, dass durch Innovation gutes Geld entsteht und das bestehende, schlechte Geld verdrängt. Er will die Macht und das Geldmonopol der EZB sichern …

    Auch in autoritären Staaten wie China dient die Währung als Kontrollinstrument

    Die eigene Währung ist immer auch ein Kontroll- und Machtinstrument des Staates. Wenn ein Land in fundamentalen wirtschaftlichen Schwierigkeiten steckt, versucht eine Regierung, mit ihrer Notenbank durch Kapitalverkehrskontrollen Waren- und Kapitalströme zu kontrollieren oder durch finanzielle Repression den Staatskonsum auf die Bürger abzuwälzen. Die Eurokrise in Griechenland und Zypern, aber auch in Argentinien, sind Beispiele dafür …

    Quelle: Artikel von Frank Schäffler auf cicero.de

  • Der Bundestag beschließt, Kryptotransaktionen steuerlich zu erfassen

    Ab 2026 sind Kryptobörsen und Wallet-Anbieter verpflichtet, alle Daten an die Finanzämter zu melden

    Mit Beginn des nächsten Jahres beginnt für Kryptowährungen in Deutschland eine neue Zeitrechnung. Grund dafür ist die sogenannte DAC8-Richtlinie. Sie wurde zuletzt im Bundestag mit den Stimmen von CDU/CSU, SPD, Grüne und Linke gegen die Stimmen der AfD mit einem eigenen Gesetz beschlossen.

    Krypto wird zum offenen Buch
    Damit ist klar, dass die Branche mit Beginn des nächsten Jahres alle Details zu Kryptotransaktionen an die Finanzämter melden muss. Dazu gehören nicht nur die verschobenen Assets, sondern auch das Volumen und die jeweiligen Beteiligten. So können auch grenzüberschreitende Kryptogeschäfte nachvollzogen werden …

    Die Grünen forderten eine Abschaffung der Haltefrist

    Grüne und Linke stimmten zwar für das Gesetz, äußerten gleichzeitig jedoch heftige Kritik. Sie sehen den Datenschutz gefährdet, fordern mehr Personal für die Finanzbehörden und möchten die Haltefrist für Kryptowährungen, die derzeit ein Jahr beträgt, abschaffen. Diese sichert aktuell eine Steuerbefreiung zu, vorausgesetzt, die Assets werden zumindest ein Jahr gehalten …

    Quelle: Artikel von Georg Steiner auf cryptonews.com

  • Regierung will an den Goldschatz der Bürger

    Rom – Italien denkt bekanntermaßen über eine neue freiwillige Steuer auf physisches Gold nach, um zusätzliche Einnahmen für die öffentliche Hand im Jahr 2026 zu erzielen. Der Vorschlag betrifft Barren und Anlagemünzen, die viele Haushalte – oft auch ohne Kaufnachweis – besitzen. Diese Vermögen werden auf 4.500 bis 5.000 Tonnen Gold geschätzt – ein Marktwert von bis zu 550 Milliarden Euro.

    Geplant ist eine Ersatzsteuer von 12,5 Prozent, deutlich weniger als die derzeit fälligen 26 Prozent auf den gesamten Verkaufswert, wenn keine Dokumente vorliegen. Wer sein Gold bis 30. Juni 2026 neu bewerten lässt, könnte damit seinen steuerlichen Status bereinigen …

    Quelle: suedtirolnews.it

  • Reserven viel größer als bekannt: China kauft heimlich Tausende Tonnen Gold

    Chinas Zentralbank kauft offenbar in viel größerem Stil Gold, als sie in öffentlichen Berichten angibt. Das berichtet die „Financial Times“ unter Berufung auf Studien und Goldhändler. Einer Schätzung von Analysten der französischen Großbank Société Générale zufolge dürften die tatsächlichen Goldkäufe die offiziellen Zahlen um das Zehnfache übersteigen. Auch andere Zentralbanken kaufen demnach wahrscheinlich mehr Gold, als sie öffentlich machen …

    Das liegt unter anderem daran, dass viele Notenbanken einen Teil ihrer Währungsreserven in Gold umschichten. Jahrzehntelang hatten die Währungshüter weltweit ihre Devisenreserven vor allem in Dollar gehalten. Gold spielte kaum eine Rolle. Großbritannien etwa hatte sogar um die Jahrtausendwende etwa die Hälfte seiner Goldreserve verkauft. Spätestens seit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und den folgenden westlichen Sanktionen, die die russische Zentralbank weitgehend vom Dollar-System von einem Großteil ihrer Devisenreserven abschnitt, begannen viele Notenbanken ihre Reserven zu diversifizieren …

    Quelle: n-tv.de

  • Wall Street crasht – Fed triggert weltweit den heftigsten Sell-off seit Wochen

    Aktien rutschen weltweit ab. Fed-Zweifel, Datenlücken und KI-Überbewertungen setzen vor allem High-Beta-Werte massiv unter Druck …

    Zur Verschlechterung der Stimmung trägt auch die verzögerte Datenlage bei: Das Weiße Haus warnte, viele Wirtschaftsberichte seien durch den Shutdown „dauerhaft beeinträchtigt“. So wird der Arbeitsmarktbericht für Oktober keine Angaben zur Arbeitslosenquote enthalten. Einige Händler fürchten, dass lückenhafte Daten die Fed eher zu Vorsicht veranlassen könnten …

    Am Edelmetallmarkt sorgten Gewinnmitnahmen zwar für leichte Rücksetzer, doch Gold bleibt mit rund 4.200 US-Dollar je Unze nur knapp unter dem Drei-Wochen-Hoch. Silber notiert nach einem kurzen Rekordhoch weiter nahe seiner historischen Spitzenwerte. Analysten verweisen darauf, dass Gold zunächst von der Erwartung weiterer Zinssenkungen getragen wurde, dann jedoch auch in einen „Sell-the-News-Trade“ geriet, wie Jim Wyckoff von Kitco sagte. Gleichzeitig betonen mehrere Fed-Vertreter, darunter Mary Daly und Neel Kashkari, dass eine weitere Lockerung angesichts der weiterhin hohen Inflation „verfrüht“ sei …

    Quelle: Artikel von Gina Moesing auf wallstreet-online.de

  • Druck im 12 Billionen US-Bankensystem – Große Banken fordern die Fed auf einzugreifen.

    Die US-Zentralbank Fed hat sehr mehr als zwei Jahren ihre Bilanz deutlich reduziert von fast 9 auf 6,6 Billionen Dollar, dazu noch der 43 Tage andauernde Regierungs-Shutdown, der heute endet. Im gigantischen US-Bankensystem rumort es. Über Kreditgeschäfte im Bankensystem muss die US-Volkswirtschaft liquide gehalten werden. Bloomberg hat jetzt einen Bericht veröffentlicht, der einen Einblick in Probleme aufzeigt …

    Die Bank of America, SMBC Nikko Securities und Barclays gehören zu den Unternehmen, die davor warnen, dass die Zentralbank möglicherweise Maßnahmen ergreifen muss, wie z. B. mehr Kredite auf den kurzfristigen Märkten zu vergeben oder Wertpapiere direkt zu kaufen, um Geld in das Bankensystem zu pumpen und die Spannungen zu mildern, die zu einem Anstieg der Tagesgeldsätze geführt haben …

    Ein Indikator, der Secured Overnight Financing Rate, verzeichnete sogar die größte Tagesbewegung außerhalb eines Zinserhöhungszyklus der Fed seit März 2020, dem Höhepunkt der Pandemie …

    Quelle: Artikel von Claudio Kummerfeld auf finanzmarktwelt.de

  • Wirtschaftsweise mit Klartext: In vier Jahren geht Deutschland das Geld aus!

    Was kommt da auf unsere Staatsfinanzen zu? Die Wirtschaftsweisen veröffentlichten am Mittwoch ihr Jahresgutachten – mit düsteren Aussichten für den Bundeshaushalt der nächsten Jahre …

    Wirtschaftsweise warnen: Sonderschulden schaffen kaum Wachstum

    Die Wirtschaftsweisen warnen, das XXL-Sondervermögen werde kaum Wachstum schaffen, „da es bisher zu großen Teilen für Umschichtungen im Haushalt und zur Finanzierung konsumtiver Ausgaben genutzt wird“ …

    Quelle: Artikel von Felix Rupprecht auf bz-berlin.de

  • Der Silber-Superzyklus beginnt vermutlich jetzt!

    Der Silberpreis hat im Oktober 2025 mit 54 Dollar pro Unze ein neues Rekordhoch erreicht. Viele Investoren haben jahrelang hierauf gewartet.
    Nun beginnt für Silber sehr wahrscheinlich eine neue unglaubliche Ära, die viele Menschen überraschen dürfte!

    In diesem Jahr hat die US-Regierung Silber offiziell als „kritisches Mineral“ eingestuft. Silber ist nicht nur ein idealer Wertspeicher, sondern in der heutigen, durch Technik geprägten Welt, ein unverzichtbares Element –
    es steckt in Mikrochips, Sensoren, Solarmodulen, Elektroautos, Rechenzentren und sogar in Hightech-Waffensystemen …

    Silber wird weltweit immer knapper, und die Engpässe werden Jahr für Jahr dramatischer. Die USA befinden sich in einer besonders heiklen Lage: Das Land ist bei Silber nahezu vollständig auf Importe angewiesen.
    Rund 80 Prozent des amerikanischen Silberbedarfs stammen aus dem Ausland. Die inländische Produktion deckt die US-Nachfrage schon seit Jahrzehnten nicht mehr …

    Der Silberpreis marschiert nicht nur unaufhaltsam weiter – er bricht nach oben aus!
    Dafür gibt es einen einfachen Grund: Silber ist ein Metall mit Doppelfunktion: Geldmetall und Industriemetall, Wertspeicher und unverzichtbarer Bestandteil in nahezu allen technologischen Produkten.
    Man kann Silber einerseits als eine sichere Währung betrachten und andererseits ist Silber mittlerweile ein Motor des modernen Lebens …

    Selbst nach Erreichen eines neuen Rekordhochs ist Silber im Vergleich zu Gold und anderen kritischen Metallen immer noch deutlich unterbewertet …

    Quelle: swm-ag.li

  • Was sich in den USA gerade anbahnt, dürfte Gold-Anlegern bestens gefallen

    Die USA bleiben handlungsfähig. Doch die Einigung im Shutdown ist nur ein Aufschub – und 2026 dürften viele Faktoren den Goldpreis stützen.

    Nach wochenlangem Stillstand in Washington zeichnet sich ein Ende des teilweisen „Government Shutdown“ in den USA ab. Der Senat hat einer Übergangsfinanzierung zugestimmt, die die Staatsausgaben bis zum 30. Januar 2026 sicherstellen soll.

    Bis dahin müssen Demokraten und Republikaner einen dauerhaften Haushalt verabschieden, sonst droht der nächste politische Stillstand. Für Anleger bedeutet das: Die Unsicherheit bleibt bestehen – und gerade für den Goldmarkt ist das ein entscheidender Punkt …

    Der wichtigste Treiber für den Goldpreis bleibt die Zinsentwicklung in den USA. Die US-Notenbank Fed steht vor einem Dilemma: Einerseits signalisiert die schwächere Konjunktur eine geldpolitische Lockerung, andererseits erhöht die wachsende Staatsverschuldung den Druck auf die Anleihemärkte …

    Quelle: Artikel von Sebastian Wieschowski auf focus.de

  • Bundesbank-Bericht: Deutschland im Zins-Schock: Bundesbank sieht Gefahr einer neuen Finanzkrise

    So laut und so deutlich ist die Bundesbank selten gewesen: Sie, die die Oberaufsicht über die Banken und das Geldsystem in Deutschland führt, skizziert in ihrem neuen Finanzstabilitätsbericht 2025 ein Szenario, das klingt wie ein Thriller in den Trading Rooms: Faule Kredite, überbewertete Märkte und explodierende Staatsschulden könnten sich zu einem perfekten Sturm für Deutschlands Finanzsystem verdichten. Die Mischung ist toxisch – und sie gärt bereits.

    Ein Blick in die Analyse zeigt: Die Bundesbank sieht „einen erheblichen Risikoanstieg“ im deutschen Finanzsystem. Banken, Versicherer und Fonds profitieren zwar derzeit noch von höheren Zinsen, aber die Gefahr eines empfindlichen Rückschlags wächst. Besonders die Kreditrisiken nehmen zu …

    Schuldenpolitik als Brandbeschleuniger …

    Die Lage im Immobiliensektor ist zweigeteilt. Während der Wohnungsmarkt leichte Stabilisierung zeigt, bleibt der gewerbliche Bereich ein Risiko. Leerstände, sinkende Mieten und teure Refinanzierungen lassen Werte bröckeln. Die Bundesbank spricht von einer „anhaltend schwierigen Lage“ und „abnehmender Kreditqualität“ im Gewerbesegment …

    Die Botschaft der Bundesbank sieht somit so aus: Das deutsche Finanzsystem ist verwundbar. Zu viele Risiken laufen parallel, zu viele Schwächen werden übertüncht. Faule Kredite, überbewertete Märkte und explodierende Staatsschulden – das ist kein abstraktes Dreieck, sondern ein Sturm, der sich zusammenbraut.

    Quelle: Artikel von Oliver Stock auf focus.de

  • Erinnert an 2008: Faule Kredite, Gier und Betrug: Die Weltwirtschaft steht kurz vor der nächsten Krise

    Immer mehr Banker und Finanzexperten warnen vor Billionen US-Dollar an schlechten Krediten, die eine Finanzkrise auszulösen drohen. Vieles erinnert an die Lage vor der großen Krise 2008 …

    Vier Dominosteine müssen fallen, bis Deutschland wieder ähnlich leidet wie unter der Finanzkrise 2008. Damals brach die Wirtschaftsleistung um knapp fünf Prozent ein; die Löhne stiegen auf Jahre schwächer als erwartet …

    Das war nicht nur den Banken entgangen. Auch die Rating-Agenturen, die Finanzprodukte auf ihre Sicherheit hin bewerten, hatten den schlechten Krediten jüngst gute Noten, teils Bestnoten erteilt. Wie schon bei der Finanzkrise 2008 …

    Dominostein vier vergrößert das Risiko weiter. Niemand weiß, wie viele fragwürdige Produkte fragwürdige Ratingagenturen abgenickt haben. Niemand weiß, wie viele Billionen in den Bilanzen von Firmen und Banken bald wertlos werden. Niemand weiß, ob diese Banken dann nur in den USA sitzen oder auch in Deutschland und Europa …

    Quelle: Artikel von Christian Masengarb auf focus.de

  • Yardeni Research optimistisch: Steigt der Goldpreis bis 2030 auf 10.000 US-Dollar?

    Der Goldpreis hat in den vergangenen Monaten eine beeindruckende Rally hingelegt. Trotz kurzfristiger Rücksetzer zeigen sich Analysten wie Yardeni Research weiter optimistisch …

    Vergangene Woche hat die US-Notenbank dann den Leitzins wie erwartet um 0,25 Prozentpunkte gesenkt. Im Zuge dessen erklärte Powell jedoch: „Eine weitere Senkung des Leitzinses bei der Dezember-Sitzung ist alles andere als sicher“ – während Analysten von einer weiteren Senkung ausgegangen waren. Die sinkende Wahrscheinlichkeit einer weiteren Zinssenkung zum Jahresende und Entspannungssignale in Sachen Handelsstreit, dämpften die Goldnachfrage und ließen den Dollar an Stärke gewinnen. Auch Gewinnmitnahmen nach der starken Goldrally sind nicht auszuschließen …

    Doch bei Yardeni Research zeigt man sich zuversichtlich für die weitere Entwicklung des Goldpreises. Sollte sich die jüngste Goldrally fortsetzen, könnte der Goldpreis laut den Analysten von Yardeni Research bis zum Ende des Jahrzehnts oder womöglich sogar noch früher auf 10.000 US-Dollar steigen, berichtet Investing.com. Bereits im nächsten Jahr könnte der Goldpreis laut den Experten auf 5.000 US-Dollar pro Unze steigen …

    Quelle: finanzen.net

  • Goldpreis aktuell in Euro: Kurs zeigt deutliche Dynamik

    Der Goldpreis legt wieder zu. Nach einigen Tagen mit wechselhaften Kursbewegungen gewinnt das Edelmetall nun erneut an Dynamik …

    Seit Jahresbeginn hat der Goldpreis um 38,69 Prozent zugelegt …

    Ob der Goldpreis in diesem Jahr wieder fällt, lässt sich pauschal nicht beantworten. Es gibt mehrere Prognosen. Die meisten Analysten gehen eher von einem steigenden Goldpreis aus …

    Den Goldpreis beeinflussen eine Vielzahl von Faktoren. Zu den wichtigsten gehören geldpolitische Entscheidungen in Bezug auf Zinssätze oder Inflation durch große Zentralbanken wie der US-Notenbank (Fed) oder der Europäischen Zentralbank (EZB) …

    Auch geopolitische Spannungen, Kriege oder wirtschaftliche Unsicherheit führen oft zu einer höheren Nachfrage und dadurch zu einem steigenden Goldpreis …

    Gold wirft keine laufenden Zinsen ab, daher ist die langfristige Wertentwicklung nicht mit Aktien oder ETFs zu vergleichen. Wer Anfang 1990 eine Unze Gold für rund 334 Euro erwarb, steht heute dennoch im Plus: Der Goldpreis liegt aktuell bei etwa 3463 Euro  pro Unze …

    Zudem gilt das Edelmetall als wertbeständig und krisensicher. Viele Menschen nutzen es, um ihr Vermögen gegen schwierige Zeiten abzusichern. Außerdem gibt es kein sogenanntes Kontrahentenrisiko. Gold kann nicht gänzlich an Wert verlieren. Wer sein Gold länger als zwölf Monate hält, muss beim Verkauf zudem keine Steuern zahlen …

    Quelle: Artikel von Katrin Gröh und Hannah Ritzmann auf morgenpost.de

  • Wegen Haushaltssperre: USA wollen zahlreiche Flüge streichen

    Die US-Luftfahrtbehörde will ab Freitag zahlreiche Flüge landesweit streichen. Aufgrund der Haushaltssperre müssen aktuell tausende Flughafen-Angestellte ohne Lohn arbeiten …

    Der seit 36 Tagen andauernde Stillstand der Regierung ist der längste in der Geschichte der USA. Rund 13.000 Fluglotsen und 50.000 Mitarbeiter der Transportsicherheitsbehörde TSA müssen ohne Bezahlung arbeiten …

    Quelle: tagesschau.de

  • Folgen für ganz Europa: Die Bombe von Brüssel

    Europas Direktor des Internationalen Währungsfonds hat eine alarmierende Prognose veröffentlicht. Deutschland muss schnell, aber umsichtig darauf reagieren.

    In Brüssel ist eine Bombe gezündet worden, aber zu wenige Menschen hören den Knall. Zwischen den Schlagzeilen zum Zwist in der Bundesregierung, dem Ukraine-Krieg und Donald Trumps täglichen Knallfröschen droht die Warnung Alfred Kammers zu verhallen. Es wäre fatal.

    Der Europadirektor des Internationalen Währungsfonds (IWF) hat in einer aufrüttelnden Rede vor Bankmanagern ein düsteres Bild der Wirtschaftslage in der EU gezeichnet. Wichtige Branchen: im Abwärtstaumel. Die Staatshaushalte: massiv überschuldet. Die Hoffnung auf Wachstum: mit noch mehr Schulden erkauft. Die Sozialsysteme: sündhaft teuer. Die Regierungen: zu träge beim Gegensteuern.

    In diesem Zustand verliert der bislang mächtigste Staatenbund der Welt den Anschluss an die globale Entwicklung. Schon jetzt liegt das Bruttoinlandsprodukt in der EU um knapp 30 Prozent niedriger als in den USA – und die Kluft wächst weiter. Jeder Monat, in dem Berlin, Paris, Rom, Athen und Co. nicht entschlossen gegensteuern, verschärft in der Zukunft das Problem. Werkeln die europäischen Regierungen weiter so mutlos wie bisher vor sich hin, werde die durchschnittliche Verschuldung in den kommenden 15 Jahren bei 130 Prozent der Wirtschaftsleistung liegen, warnt der IWF-Direktor.

    130 Prozent, das ist nicht einfach nur eine Zahl, das ist der Abgrund. Ein Schuldenberg in dieser Höhe würde Europas Staaten nicht nur jeglichen Handlungsspielraums berauben. Um nicht von Ratingagenturen und Kreditgebern heruntergestuft zu werden und Bankrotte zu vermeiden, müssten sie sparen, dass es kracht. Soziale Konflikte, womöglich sogar Revolten, triumphierende Extremisten und der Bruch des gesellschaftlichen Zusammenhalts wären absehbare Folgen. Nicht nur in peripheren Ländern wie Griechenland und Portugal, auch im Zentrum der Union, in Deutschland und Frankreich.

    Geradezu beschwörend klingt daher der Appell des IWF-Experten: Renten, Gesundheitsvorsorge und viele andere staatliche Leistungen seien in der jetzigen Form nicht mehr finanzierbar. Ein rigoroser Sparkurs müsse her, um den Kollaps des Sozialstaats zu vermeiden …

    Quelle: Artikel von Florian Harms auf t-online.de







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