Goldbarren als Vermögenssicherung

Kategorie: Rente

  • „Situation wirklich dramatisch“ Metall- und Elektroindustrie rechnet mit massiver Entlassungswelle

    Trotz Großaufträgen aus dem Verteidigungssektor droht in diesem Jahr ein weiterer Abbau von Industrie-Arbeitsplätzen in Deutschland, warnt der Verband. Der von der Bundesregierung angekündigte Bürokratieabbau dauere zu lange.

    Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall rechnet für dieses Jahr mit dem Verlust von bis zu 150.000 Arbeitsplätzen in der Metall- und Elektroindustrie. „Wir sind mitten in einer Deindustrialisierung und die Aussichten sind sehr düster. Die Situation ist wirklich dramatisch“, sagte Gesamtmetall-Hauptgeschäftsführer Oliver Zander den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Seine Branche befinde sich „in der größten Krise seit Gründung der Bundesrepublik“.

    Als Ursachen macht Zander wie viele Verbandsvertreter hohe Kosten für die Unternehmen am Standort Deutschland aus. „Wir haben in Deutschland zu hohe Energiekosten, zu hohe Unternehmenssteuern, zu hohe Sozialabgaben und zu viel Bürokratie.“ Bei der Reduzierung der Bürokratie fehle eine systematische Herangehensweise. „Wir sind in der Tierseuchenbekämpfung systematischer als beim Bürokratieabbau“, beklagte Zander. Man müsse „natürlich auch Bürokraten abbauen“ – in den öffentlichen Verwaltungen gebe es zu viel Personal, was auch deren Haushalte belaste …

    Quelle: Artikel auf n-tv.de

  • Altersarmut in Deutschland: Ab dieser Rente gilt man als arm

    Armut im Alter zeigt sich nur selten in sichtbaren Extremfällen wie Flaschensammeln. Sie beginnt statistisch weit früher: 2025 lag die offizielle Armutsgrenze für Alleinstehende bei 1.314 Euro netto im Monat …

    Absolute Armut ist noch einmal strenger definiert: Hier geht es um das physische Existenzminimum. Für Ältere soll die Grundsicherung im Alter dieses Minimum abdecken; sie liegt derzeit bei rund 934 Euro monatlich und sichert lediglich das Überleben …

    Zwischen Grundsicherung und Armutsgrenze klafft damit eine Lücke von mehreren Hundert Euro, in der viele ältere Menschen statistisch nicht „ganz arm“ sind, ihren Alltag aber nur mit massiven Einschränkungen finanzieren können.

    Über 10 Millionen Betroffene: Wer besonders gefährdet ist

    Statistisch gelten rund 54 Prozent der Ruheständler in Deutschland als armutsgefährdet, weil ihre Bezüge unter 1.100 Euro netto liegen. Hinter diesen Zahlen stehen typische Muster: Viele Frauen haben wegen Kinderbetreuung oder Pflege Angehöriger weniger Rentenpunkte erworben …

    Laut Auswertungen des Statistischen Bundesamts lebten 2024 rund 3,54 Millionen Menschen über 65 offiziell unterhalb der Armutsgrenze, die Armutsgefährdungsquote liegt bei knapp 20 Prozent …

    3.300 Euro brutto: Gehaltsschwelle gegen spätere Armut

    Armut im Ruhestand wird bereits während des Erwerbslebens programmiert. Nach Berechnungen der Linken im Bundestag sind rund 3.300 Euro Bruttolohn pro Monat nötig, um nach 45 Beitragsjahren eine gesetzliche Rente oberhalb der Armutsgrenze von derzeit 1.378 Euro netto zu erzielen. Rund 9,2 Millionen Beschäftigte liegen darunter, so die Auswertung einer Regierungsantwort …

    Etwa 40 Prozent aller sozialversicherungspflichtigen Vollzeitkräfte verdienen weniger als 3.500 Euro monatlich, 4,6 Millionen sogar unter 2.750 Euro. Frauen sind besonders betroffen: Ihre Ansprüche aus der gesetzlichen Versicherung liegen im Schnitt um etwa 31 Prozent unter denen von Männern …

    Die gesetzliche Rente deckt laut Alterssicherungsbericht 2024 im Schnitt nur noch 53 Prozent des früheren Bruttoeinkommens …

    Quelle: Artikel von Martin Wald auf merkur.de

  • Monatsbericht der Bundesbank: Staatshaushalt droht aus dem Ruder zu laufen

    Die Ausgabenquote explodiert, das treibt die Schuldenquote nach oben. Die Bundesbank vermisst eine verlässliche Perspektive zur Rückführung und zeigt sich zunehmend besorgt. Wie stabil ist die fiskalische Grundlage noch?

    Im vergangenen Jahr lag die staatliche Defizitquote noch relativ stabil bei 2,4%, wie die Bundesbank in ihrem Monatsbericht schreibt. Doch die Ausgaben für das Sondervermögen und für Rüstungsaufwendungen, die nur teilweise auf die Schuldenregeln angerechnet werden, sowie höhere Belastungen bei den Personalausgaben und in den sozialen Sicherungssystemen lassen das Defizit in den nächsten Jahren dramatisch steigen. Der expansive Ausgabenkurs dürfte die strukturelle Ausgabenquote auf über 50% steigen lassen. Und die Abgabenquote (Steuern und Sozialbeiträge in Relation zum BIP) steuert auf über 42% zu. Die Gefahr, dass sich hohe Defizite verfestigen, hält die Bundesbank für hoch und kritisiert, dass es noch keinerlei Pläne gibt, die Verschuldung in Schach zu halten …

    Auch die Rentenversicherung könne bis dahin ihre Finanzierungslücke nicht mehr aus ihrer Rücklage finanzieren. Der Beitragssatz müsste deutlich angehoben werden von 18,6 auf 19,8%. Um den Druck auf Rentenfinanzen und Bundeshaushalt zu verringern, läge es nahe, die finanziellen Vorteile für einen vorgezogenen Rentenzugang abzubauen und die Altersgrenzen nach 2030 an die Lebenserwartung zu koppeln, schlagen sie vor …

    Das Problem: Gemessen wird die „Mindestinvestitionsquote“ nur anhand der Planzahlen. Diese wurden 2025 nicht erreicht, trotzdem konnten für das Sondervermögen mehr Kredite aufgenommen werden, beklagt die Bundesbank. Auch früher seien „investive Haushaltsansätze häufig nicht voll ausgeschöpft“ worden. Werde die Kreditmöglichkeit nur an den Planungen festgemacht, stehe für Investitionen gebundener Haushaltsspielraum für andere Verwendungen offen.

    Haushaltstricks bei Investitionen

    Auch beim Sondervermögen nimmt es der Bund mit den gesetzlichen Vorgaben offenbar nicht ernst, wie die Bundesbank schon mehrfach in Aufsätzen dargelegt hat. Schon im August vergangenen Jahres, nach der Verkündung der Investitionsplanung, hatten die Bundesbanker buchhalterische Tricks angeprangert und kritisiert, dass die Projekte vielfach nicht „zusätzlich“ sind, wie eigentlich in der Verfassung gefordert. Auch andere Institutionen wie der Bundesfinanzhof haben sich dem angeschlossen. Und im vergangenen Monatsbericht erneuerte sie ihre beißende Kritik und beklagte die Missachtung gesetzlicher Vorschriften, sprach von Doppelzählungen von Ausgaben, um formal bestimmte Quoten zu erreichen …

    Quelle: Artikel von Stephan Lorz auf: boersen-zeitung.de

  • Rente mit 70? Deutsche arbeiten länger und für weniger Geld als viele EU-Nachbarn

    Deutsche arbeiten bis 67, Italiener bis 64 – und bekommen 22 Prozent mehr Rente. Jetzt plant die Merz-Regierung vielleicht sogar die Rente mit 70. Der EU-Vergleich …

    Die Entscheidung der 13 Experten könnte das Arbeitsleben von Millionen Deutschen grundlegend verändern und die Kluft zu anderen EU-Ländern weiter vertiefen. Ausgerechnet das Land mit dem niedrigsten Rentenniveau in Westeuropa plant eine weitere Verlängerung der Arbeitszeit, während Nachbarländer wie Italien und Frankreich ihren Bürgern frühere Rente bei höheren Bezügen gewähren? …

    Der europäische Vergleich macht Deutschlands paradoxe Situation deutlich: Deutsche Arbeitnehmer erhalten bei einem Renteneintrittsalter von 67 Jahren nur 52,9 Prozent ihres vorherigen Nettoeinkommens. In Frankreich hingegen gehen Menschen laut einem Bericht von tagesschau.de mit knapp 64 Jahren in Rente und erhalten ein Rentenniveau von etwa 60 Prozent. Italien übertrifft beide Länder deutlich: Bei einem Renteneintrittsalter von ebenfalls knapp 64 Jahren liegt das Rentenniveau bei 74,6 Prozent …

    Ein weiterer Diskussionspunkt ist die verpflichtende Einbeziehung von Beamten und Politikern in die gesetzliche Rentenversicherung. Den Experten ist jedoch bewusst, dass zusätzliche Beitragszahler das demografische Grundproblem – immer mehr Ruheständler bei gleichzeitig weniger Beitragszahlern – mittelfristig nicht lösen können …

    Quelle: Artikel von Jens Kiffmeier auf merkur.de

  • CDU-Konzept zur Rente belastet Ältere: Diese radikalen Einschnitte drohen

    Der CDU-Wirtschaftsrat fordert radikale Reformen bei der Rente. So sollen die „explodierenden“ Sozialabgaben eingedämmt werden. Doch für Rentner bedeutet das Verluste …

    Wirtschaftsrat will „Privilegierungen“ bei der Rente abschaffen – auch Grundrente darunter

    Zu dieser „Privilegierung“ zählt für den Wirtschaftsrat auch die Grundrente. Den Zuschlag bekommen Menschen im Ruhestand, wenn sie viele Jahre in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben, jedoch in dieser Zeit nur ein geringes Einkommen hatten …

    Mütterrente soll weg – dafür aber höhere Abschläge auf eine frühere Rente

    Auch die Abschaffung der sogenannten Mütterrente hätte geringere Renten zur Folge. Betroffen wären vor allem Frauen. Wenn sie zugunsten der Kindererziehung eine Zeit lang nicht erwerbstätig sind, erhalten sie dafür keine Rentenpunkte mehr …

    Wer vor der Regelaltersgrenze in den Ruhestand geht, muss dagegen höhere Abschläge als bisher in Kauf nehmen …

    „Mittelfristig“ soll das Renteneintrittsalter über 67 Jahre hinaus „durch Koppelung an die Lebenserwartung“ steigen, fordert der Wirtschaftsrat. Einige Ökonomen, darunter die sogenannten Wirtschaftsweisen, fordern schon länger die Verknüpfung der Regelaltersgrenze mit der Lebenserwartung …

    Quelle: Artikel von Max Schäfer auf wa.de

  • Bolt: Chinesischer Roboter läuft Weltrekord ein

    Ein chinesisches Forschungsteam stellt mit dem humanoiden Roboter Bolt einen neuen Geschwindigkeitsweltrekord auf. Die Entwicklung markiert einen Meilenstein für den Einsatz in Logistik und Industrie.

    Ein chinesischer Zweibeiner-Roboter hat mit 10 Metern pro Sekunde einen neuen Geschwindigkeitsweltrekord aufgestellt – und bewegt sich damit im Tempo von Spitzenathleten. Die Entwicklung markiert einen Meilenstein im globalen Wettrennen um leistungsfähige humanoide Roboter.

    Hangzhou. Der Kampf um die Vorherrschaft in der Robotik hat einen neuen Schauplatz: die Laufbahn. Ein Forschungsteam aus Hangzhou hat mit „Bolt“ einen humanoiden Roboter präsentiert, der mit einer Spitzengeschwindigkeit von 10 Metern pro Sekunde sprintet. Diese Leistung, die in der vergangenen Woche bekannt wurde, stellt einen neuen Weltrekord für zweibeinige Roboter dar und bewegt sich im Bereich von Olympia-Athleten …

    Der 1,75 Meter große und 75 Kilogramm schwere Roboter, benannt nach dem Sprint-Legenden Usain Bolt, musste für seinen Rekord eine zentrale Hürde meistern: in Echtzeit Umgebungsdaten verarbeiten und seine Haltung sowie seinen Gang millisekundenschnell anpassen.

    Ein viel beachtetes Demonstrationsvideo zeigt Bolt im direkten Duell mit Wang Hongtao, dem Institutsleiter und Gründer von MirrorMe, auf nebeneinander stehenden Laufbändern. Der rot lackierte Android behält dabei eine stabile, aufrechte Haltung bei, während seine Beine in extrem hoher Frequenz arbeiten. Mit kürzeren, aber schnelleren Schritten überholt er schließlich den menschlichen Läufer – ein beeindruckender Beweis für die gelösten Probleme bei Dynamik und Balance …

    Die Fortschritte kommen zu einem entscheidenden Zeitpunkt. Allein in China arbeiten nach Angaben von Ende 2025 über 150 Unternehmen an humanoiden Robotern. Geschwindigkeit und Agilität auf menschlichem Niveau gelten als entscheidender Schritt zur kommerziellen Nutzbarkeit. Schnelle Mobilität ist essenziell für effiziente Einsätze in Logistikzentren, bei der Katastrophenhilfe oder in anspruchsvollen Industrieprozessen …

    Quelle: Artikel auf ad-hoc-news.de

  • Hohe Staatsschulden, nervöse Anleihemärkte: Die Politik muss handeln

    Wachsende Staatsschulden und höhere Zinsen setzen viele Staaten unter Druck. Die Verspannungen am amerikanischen und japanischen Anleihemarkt zeigen: Ohne eine finanzpolitische Kehrtwende schnappt die Schuldenfalle früher oder später zu
    Die Staatsfinanzen sind wieder in den Fokus gerückt. Steigender Finanzierungsbedarf bei inzwischen wieder höheren Zinsen bedeutet Stress für manchen Finanzminister. Besonderes Augenmerk liegt derzeit auf dem amerikanischen und japanischen Anleihemarkt. Beide Länder – insbesondere Japan – haben einen gewaltigen Schuldenberg angehäuft …

    Wackelkandidaten auch in der Eurozone

    In der Eurozone sieht die Lage zwar insgesamt etwas besser aus. Aber einzelne Länder – insbesondere Frankreich – sind ebenfalls finanzpolitische Wackelkandidaten. Die Stabilitätskriterien der Währungsunion werden von Frankreich und vielen anderen Ländern schon lange nicht mehr erfüllt. Gemäß dem „Compliance Tracker“ der Europäischen Kommission hat Frankreich die EU-Fiskalregeln in den letzten 25 Jahren nur zu 24 Prozent eingehalten. Selbst Deutschland kommt nur auf einen Wert von 54 Prozent.

    Abgesehen von der mangelnden Regeltreue zeigen die offiziellen Zahlen zur Staatsverschuldung noch nicht die ganze Wahrheit. In Europa fehlen in den nationalen Daten etwa die gemeinschaftlich finanzierten Schulden (beispielsweise der sogenannten Corona-Wiederaufbaufonds „Next Generation EU“). Quantitativ weitaus bedeutender sind die verdeckten Schulden, die in den sozialen Sicherungssystemen schlummern. Sie summieren sich in Deutschland auf fast 400 Prozent des BIP und werden mit dem Renteneintritt der geburtenstarken Jahrgänge nach und nach zu offiziellen Staatsschulden, wenn nicht zuvor Gegenmaßnahmen ergriffen werden …

    Quelle: Artikel von Jörg König und Jörn Quitzau auf capital.de

  • CDU-Konzept zur Rente belastet Ältere: Welche spürbaren Einschnitte drohen

    Der CDU-Wirtschaftsrat fordert radikale Reformen bei der Rente. So sollen die „explodierenden“ Sozialabgaben eingedämmt werden. Doch für Rentner bedeutet das Verluste …

    Wer vor der Regelaltersgrenze in den Ruhestand geht, muss dagegen höhere Abschläge als bisher in Kauf nehmen. Der Wirtschaftsrat nennt keine konkrete Zahl, spricht jedoch von „versicherungsmathematisch korrekten, höheren Abschlägen“. Zudem will die Gruppe die umgangssprachliche „Rente mit 63“ abschaffen – also die abschlagsfreie frühere Rente nach 45 Beitragsjahren.

    „Mittelfristig“ soll das Renteneintrittsalter über 67 Jahre hinaus „durch Koppelung an die Lebenserwartung“ steigen, fordert der Wirtschaftsrat …

    Quelle: Artikel von Max Schäfer auf hna.de

  • Immer später in Rente: Nirgendwo in der EU arbeiten so viele Ältere wie in Deutschland

    Fast jeder vierte Erwerbstätige ist hierzulande zwischen 55 und 64 Jahre alt. Im europäischen Vergleich ist das die Spitzenposition. In einem EU-Land ist nur jede neunte Arbeitskraft in diesem Alter.

    In keinem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union ist die Erwerbsbevölkerung so alt wie in Deutschland. 2024 waren von den rund 40,9 Millionen Erwerbstätigen gut 9,8 Millionen zwischen 55 und 64 Jahre alt, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Das entspricht einem Anteil von knapp einem Viertel (24 Prozent) – „der höchste Wert aller EU-Staaten“, wie es hieß. Zum Vergleich: Im EU-Schnitt lag der Anteil dieser Altersgruppe bei 20,1 Prozent …

    „Ein zentraler Grund für den hohen Anteil älterer Erwerbstätiger in Deutschland ist die zunehmende Alterung der Bevölkerung“, erklärten die Statistiker. „Darüber hinaus gehen die Menschen hierzulande immer später in Rente.“ Das durchschnittliche Renteneintrittsalter lag 2024 für Frauen und Männer bei 64,7 Jahren …

    Quelle: n-tv.de

  • Wieder mehr als drei Millionen Arbeitslose

    Der höchste Januar-Wert seit zwölf Jahren: Erneut sind mehr als drei Millionen Menschen in Deutschland arbeitslos …

    Im Januar sind mehr als drei Millionen Menschen in Deutschland arbeitslos gewesen. Verglichen mit Dezember stieg ihre Zahl um 177.000 auf 3,085 Millionen, wie die Bundesagentur für Arbeit mitteilte. Es ist die höchste Januar-Zahl seit 2014. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich um 0,4 Punkte auf 6,6 Prozent …

    Gute Aussichten hätten Arbeitslose aktuell nicht. „Derzeit gibt es nur wenig Dynamik am Arbeitsmarkt“, so Nahles. Die Zahl der bei den Arbeitsagenturen gemeldeten offenen Stellen sank auf 598.000 – 34.000 weniger als vor einem Jahr …

    Auch viele junge Menschen ohne Lehrstelle

    Im Januar erhielten der Statistik zufolge 1,142 Millionen Menschen in Deutschland Arbeitslosengeld. Dem stehen 3,826 Millionen erwerbsfähige Bürgergeldempfänger gegenüber. Diese Zahl enthält jedoch auch diejenigen, die einer Arbeit nachgehen, aber über Bürgergeld ihre Bezüge aufstocken müssen, um davon leben zu können …

    Auch auf dem Ausbildungsmarkt waren im Januar noch viele junge Leute ohne Lehrstelle. 64.000 waren den Angaben zufolge bei den Arbeitsagenturen gemeldet. 23.000 hatten zwar Alternativen, wollten aber trotzdem noch weiter suchen. 41.000 hatten nach Erkenntnissen der Arbeitsagenturen überhaupt noch keine Stelle. Die tatsächliche Zahl dürfte weitaus höher liegen, weil sich nicht alle Bewerber bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz an die Arbeitsagenturen wenden.

    Quelle: tagesschau.de

  • „Wirtschaftswende“ kommt nicht: Merz und Reiche präsentieren: schuldenfinanziertes (Mini-)Wachstum

    Die von der Union versprochene Wirtschaftswende ist abgesagt. Wirtschaftsministerin und CDU-Politikerin Reiche stellt nur noch leichtes Wachstum in Aussicht – trotz gigantischer Neuverschuldung, die die Union doch angeblich verhindern wollte …

    Das leichte Plus ist fast ausschließlich auf die Rekordschulden für Infrastruktur und Rüstung zurückzuführen. Rund 180 Milliarden Euro nimmt der Bund 2026 an neuen Schulden auf. Das Wachstum ist teuer erkauft und dazu auch noch so überschaubar wie wackelig …

    Die immensen, anhaltenden Verwerfungen im Welthandel treffen Deutschlands exportorientierte Wirtschaft hart und legen strukturelle Probleme wie hohe Produktionskosten, Abgabenlast und fehlende Arbeitskräfte schonungslos offen …

    Mit immer weniger Arbeitnehmern auf eine wachsende Zahl an Rentnern steigt der Druck auf die ohnehin hohen Lohnabgaben weiter …

    Das Preisniveau in Deutschland ist im Vergleich zu 2019 um etwa 20 Prozent gestiegen, während die Reallöhne leicht unter dem Niveau von 2019 liegen. Sprich: Weite Teile der (arbeitenden) Bevölkerung sind in den letzten Jahren spürbar ärmer geworden …

    China importiert immer weniger aus Deutschland, verdrängt deutsche Unternehmen aus anderen Märkten und braucht Deutschland zunehmend nur noch als Absatzmarkt für die eigenen Produkte – oft staatlich bezuschusst und daher konkurrenzlos günstig …

    „Die privaten Investitionen sind seit 2019 um 11 Prozent zurückgegangen“, ergänzt Reiche bei der Vorstellung des Berichts die Liste des Schreckens …

    Quelle: Artikel von Sebastian Huld auf n-tv.de

  • Video zeigt „Helix 02“ in Aktion: Neuer Roboter räumt sogar Spülmaschine aus – und agiert dabei wie ein Mensch

    Das KI-Unternehmen Figure AI hat einen Durchbruch in der Robotik erzielt. Der neue humanoide Roboter Helix 02 nutzt erstmals echte Ganzkörper-Autonomie. Im Video räumt er eine Spülmaschine aus und befüllt sie anschließend wieder …

    Statt isolierter Steuermodule übernimmt ein einziges neuronales Netz die Kontrolle über alle Bewegungen – von der Bilderkennung bis zur feinsten Fingerbewegung. Über 100.000 Zeilen Code wurden durch das KI-Modell ersetzt, das Sensordaten wie Bild, Tastsinn und Eigenwahrnehmung direkt in Motorbefehle umwandelt …

    Roboter Helix 02 soll nützliche Aufgaben im Haushalt erledigen

    Figure-AI-CEO Brett Adcock betonte, dass der Fokus von Helix 02 auf nützlicher Arbeit liegen solle. Der Roboter nutzt dynamisch Hüfte und Füße, um komplexe Aufgaben zu lösen – ein Verhalten, das er durch das Training mit menschlichen Bewegungsdaten erlernte …

    Quelle: focus.de

  • Dark Factory statt Autowerk: Wie Roboter die Autoindustrie umkrempeln

    Früher war der Roboter in der Autoindustrie nur ein Helferlein, später wurde er zum Kollegen. Jetzt entdecken die Hersteller in ihm das eigentliche Produkt: Von BYD bis Tesla rüsten sie sich, um humanoide Roboter zu bauen. Auch ein Deutscher ist dabei.

    Die internationale Autoindustrie ist kollektiv auf eine neue Idee gekommen: Statt nur Fahrzeuge zu bauen, die fahren, rücken Maschinen in den Fokus, die gehen, laufen – und arbeiten. Humanoide Roboter gelten plötzlich als Hoffnungsträger einer Branche, die in einigen Regionen der Welt unter massivem Druck steht.

    Der Weg dorthin ist weniger weit, als es scheint. Denn schon heute ist der Mensch im Auto nicht mehr alleiniger Herr über Lenkrad und Pedale. Assistenzsysteme greifen ein, regeln Geschwindigkeit, überwachen Spurtreue und mahnen zur Pause. Der fahrende Computer auf Rädern lenkt, korrigiert – und denkt mit. Der Schritt vom „intelligenten Auto“ zum „arbeitenden Roboter“ wirkt da fast logisch.

    Die nötige Expertise besitzen die Hersteller längst. In den Fabriken von Hyundai, BMW, Mercedes und Tesla übernehmen Maschinen seit Jahren immer komplexere Aufgaben. Sie werden präziser, lernfähiger – und günstiger. Während ein Facharbeiter im Schnitt rund 45 Euro pro Stunde kostet, liegt der Preis für einen trainierten Roboter laut dem Branchenportal „Der Autopreneur“ bei etwa 15 Euro …

    Offiziell betonen die Konzerne, Roboter sollten Menschen ergänzen, nicht ersetzen. Doch es gibt Ausnahmen. Hyundai erklärte auf der Messe CES 2026 in Las Vegas offen, bis zu 40 Prozent der Arbeitskräfte durch humanoide Roboter austauschen zu wollen. Sechs Milliarden Dollar will der Konzern investieren …

    Quelle: Artikel von Reinhard Schlieker auf business-punk.com

  • Ist Gold im Falle einer Hyperinflation ein sicherer Hafen?

    Fragen Sie sich, ob Gold Sie wirklich schützen kann, wenn Silber rapide an Wert verliert? Diese Frage stellen sich viele, besonders wenn die Preise steigen und sie sich Sorgen um ihre Ersparnisse machen. Gold gilt oft als sicherer Hafen, aber was passiert, wenn die Inflation außer Kontrolle gerät? Sehen wir uns das genauer an.

    Wichtige Punkte, die Sie sich merken sollten

    Gold hat eine lange Geschichte als Mittel zum Schutz des eigenen Geldes in schwierigen Zeiten, lange vor unseren heutigen Währungen.
    In Zeiten der Hyperinflation, in denen Geld sehr schnell an Wert verliert, behält Gold tendenziell seine Kaufkraft oder steigt sogar im Wert.
    Die Investition in Gold, sei es in Münzen oder Barren, kann eine Möglichkeit sein, einen Teil seines Vermögens gegen unvorhergesehene wirtschaftliche Ereignisse abzusichern.

    Gold, ein historischer Bollwerk gegen Währungsinstabilität

    Gold als sicherer Hafen in Wirtschaftskrisen

    Gold genießt seit Jahrtausenden Vertrauen. Nicht nur wegen seiner schönen gelben Farbe. Antike Zivilisationen, Könige und selbst heute noch Zentralbanken halten beträchtliche Mengen davon. Warum? Weil Gold seinen Wert behält, wenn alles andere zusammenbricht. Es ist nicht davon abhängig, ob eine Regierung zu viel Geld druckt oder ein Unternehmen bankrottgeht. Es ist wie ein physischer Tresor, der seinen Wert bewahrt …

    Hyperinflation verstehen und die Rolle von Gold

    Die Mechanismen der Hyperinflation und ihre Folgen

    Was genau ist Hyperinflation? Hyperinflation bezeichnet allgemein eine Situation, in der die Preise unkontrolliert steigen und jährlich um mehr als 100 % zunehmen. Es handelt sich um eine wahrhaft katastrophale wirtschaftliche Lage, die häufig durch schlechtes Staatsfinanzmanagement verursacht wird. Wenn ein Staat zu viel Geld druckt, um seine Schulden zu begleichen, bricht der Wert seiner Währung zusammen. Es ist, als würde Ihr Geld über Nacht seinen Wert verlieren. Die Folgen sind verheerend: Die Kaufkraft der Menschen schwindet, Sparen wird sinnlos und das Vertrauen in die Währung geht verloren.

    Stellen Sie sich vor: Sie gehen mit einer Tasche voller Bargeld einkaufen und kommen mit nur wenigen Artikeln zurück. Genau dieses Szenario spielte sich nach dem Krieg in Ländern wie Simbabwe und Ungarn ab. Die Preise schossen in die Höhe, und was gestern noch ein paar Cent kostete, kann heute Millionen kosten. Es ist ein Teufelskreis, in dem die Währung immer schneller an Wert verliert und die Regierung gezwungen ist, noch mehr Geld zu drucken, um den Preisverfall aufrechtzuerhalten …

    Investieren in Gold: eine langfristige Vermögensverwaltungsstrategie

    Die Vorteile des Besitzes von physischem Gold

    Warum also physisches Gold – also Münzen oder Barren, die man anfassen kann? Ganz einfach: Sie haben die volle Kontrolle darüber. Anders als Aktien oder Investmentfonds ist physisches Gold nicht an ein Unternehmen, eine Bank oder eine politische Entscheidung gebunden. Es kann nicht bankrottgehen oder eingefroren werden. Es ist ein greifbarer Vermögenswert mit einem seit Jahrtausenden weltweit anerkannten inneren Wert. Wenn Fiatwährungen zusammenbrechen, wie wir es in einigen Ländern während Hyperinflationsphasen erlebt haben, behält Gold seinen Wert. Es ist wie Ihr persönliches Sicherheitsnetz …

    Quelle: goldmarket.fr

  • Boston Dynamics startet Serienproduktion des KI-gesteuerten Atlas-Roboters

    Der humanoide Roboter Atlas von Boston Dynamics geht mit KI von Google DeepMind in die Pilotproduktion. Hyundai wird erster Großkunde für den Einsatz in der Elektroautofertigung …

    Boston Dynamics beginnt mit der Pilotfertigung seines vollelektrischen Atlas-Humanoidroboters – ein Meilenstein für die Robotikindustrie. In einer strategischen Partnerschaft mit Google DeepMind erhält der Roboter kognitive Fähigkeiten durch Gemini-KI-Modelle. Damit wandert die Technologie aus den Forschungslaboren direkt in die Industrie.


    Vom Forschungsobjekt zum Industriearbeiter


    Der Produktionsstart in Boston Dynamics‘ Hauptquartier markiert das Ende einer jahrzehntelangen Entwicklungsphase. Die kommerzielle Atlas-Version ist ein vollständiger Neuanfang: Statt hydraulischer Systeme setzt das Unternehmen jetzt auf einen rein elektrischen Antrieb. Dieser macht den Roboter robuster und besser geeignet für den industriellen Dauereinsatz …


    Die KI-Revolution: Gemini wird Atlas‘ „Gehirn“


    Die eigentliche Innovation steckt nicht in den Gelenken, sondern im „Kopf“ des Roboters. Durch die Partnerschaft mit Google DeepMind erhält Atlas fortschrittliche Gemini-KI-Modelle direkt integriert. Diese „Gehirn-Körper-Synthese“ verleiht dem Roboter bisher unerreichte kognitive Fähigkeiten.

    Statt starr programmierten Abläufen zu folgen, kann der Atlas nun komplexe Sprachbefehle verstehen und in unübersichtlichen, dynamischen Umgebungen agieren. Die KI-Modelle ermöglichen es ihm, wahrzunehmen, zu schlussfolgern und sich in Echtzeit anzupassen.

    Der größte Vorteil: Lernt ein Atlas-Roboter eine neue Fähigkeit, kann diese sofort auf die gesamte Flotte übertragen werden. Diese kollektive Lernfähigkeit beschleunigt die Anpassung an verschiedene industrielle Aufgaben – vom Materialtransport bis zur Auftragserfüllung …

    Quelle: borncity.com

  • KI-Umfrage auf der DLD-Konferenz: Unternehmer sind sich einig: Fünf Berufsgruppen werden in Zukunft überflüssig

    Die Zukunft der Arbeit verändert sich: KI bedroht längst nicht nur Hilfsjobs, sondern auch klassische Büroberufe. Auf der DLD-Konferenz erklären Gründer, welche Berufe besonders gefährdet sind.

    Künstliche Intelligenz verändert die Arbeitswelt rasant – nicht nur in Fabriken, sondern auch in Büros und bei Wissensarbeitern. Auf der Digital-Life-Design-Konferenz (DLD) in München hat FOCUS online Unternehmensgründer gefragt, welche Jobs in Zukunft betroffen sein werden.

    Wissensarbeit und Softwareentwicklung im Fokus der KI …

    Büro- und Verwaltungsaufgaben besonders gefährdet …

    Anwälte, Buchhalter und Berater spüren KI-Umbruch …

    Chancen durch KI: Entlastung und kreative Aufgaben …

    Quelle: Artikel zu KI-Umfrage von Daniela Kreck und Marianne Lettl auf focus.de

  • Innovation: „Ein Roboter baut ein 200-m²-Haus in 24 Stunden“: ein Fortschritt, der die Wohnungskrise lösen könnte

    Die Bauindustrie steht vor einer Revolution, die sowohl irdische Wohnungsprobleme als auch extraterrestrische Ambitionen adressiert. Ein spinnenartiger Roboter namens Charlotte, entwickelt durch die Zusammenarbeit der australischen Unternehmen Crest Robotics und Earthbuilt Technology, demonstriert eindrucksvoll, wie autonome Konstruktionstechnologie die Geschwindigkeit und Wirtschaftlichkeit des Wohnungsbaus transformieren kann. Diese Innovation kombiniert fortschrittliche Robotik mit 3D-Drucktechnologie und ermöglicht die Errichtung substanzieller Wohnflächen in bemerkenswert kurzer Zeit.

    Innovative Bauweise durch robotergestützte Extrusion
    Charlotte unterscheidet sich fundamental von herkömmlichen Bauverfahren durch seinen einzigartigen Ansatz bei der Materialverarbeitung. Das sechsbeinige Design, inspiriert von Spinnen, trägt ein spezialisiertes Extrusionssystem, das lokal verfügbare Materialien direkt vor Ort verarbeitet. Sand, Erde und recycelte Baustoffe wie zerkleinerte Ziegel werden zu einem kompakten Baustoff transformiert …

    Die vollständige Autonomie von Charlotte eliminiert den Bedarf an menschlicher Überwachung während des Bauprozesses. Sensoren und Navigationssysteme ermöglichen präzise Bewegungen auf unebenen Oberflächen, während Algorithmen die optimale Materialverteilung berechnen. Diese Fähigkeiten machen den Roboter besonders wertvoll für schwer zugängliche Baugebiete und extreme Umgebungen …

    Die Verwendung lokaler und recycelter Materialien senkt nicht nur Transportkosten, sondern reduziert auch die Umweltbelastung erheblich. Konventionelle Baustoffe wie Zement und Stahl verursachen hohe Emissionen während der Herstellung, während Charlottes Materialauswahl deutlich klimafreundlicher ausfällt. Diese Faktoren kombiniert ergeben ein Modell für erschwinglichen Wohnungsbau …

    ICON demonstrierte seine Kompetenz bereits terrestrisch durch Mars Dune Alpha, ein gedrucktes Habitat für einjährige Simulationsmissionen. AI SpaceFactory, Gewinner der NASA-Challenge 2019, entwickelt ebenfalls großformatige 3D-Drucker und entsprechende Materialzusammensetzungen für Mars- und Mondböden …


    Transformation der Baubranche durch Automatisierung


    Die Integration von Charlotte in bestehende Bauprozesse könnte die Industrie grundlegend verändern. Nachhaltige Konstruktion wird durch geringere Emissionen und Materialverschwendung gefördert, während die Geschwindigkeit massive Produktivitätssteigerungen ermöglicht …

    Quelle: Artikel von Jonas Keller auf baumschule-kasseburg.de

  • KI auf dem Vormarsch: Diese 8 Berufe stehen bis 2030 vor dem Aus

    Durch Fortschritte in Künstlicher Intelligenz, Automatisierung und Robotik drohen Millionen von Jobs in Deutschland und auf der ganzen Welt bis 2030 zu verschwinden. Betroffen dürften vorrangig repetitive Tätigkeiten sein. Roboter bedienen Kassen im Supermarkt, KI schreibt Code für Programme und Drohnen stellen Pakete zu.

    Kassierer im Einzelhandel

    Ein Kassierer im Einzelhandel scannt Waren, wickelt Zahlungen ab, gibt Wechselgeld heraus oder bearbeitet Reklamationen. Es gibt gleich mehrere Gründe, warum dieser Job bis 2030 vollständig verschwinden könnte. Die größte Bedrohung für klassische Kassierer dürften Self-Checkout-Systeme sein, die schrittweise in Supermärkten Einzug erhalten …

    Taxi- und Uberfahrer

    Taxifahrer transportieren ihre Fahrgäste sicher zum gewünschten Ziel, sie planen Routen, kassieren Fahrgelder und helfen beim Verstauen des Gepäcks. Dieser Job hat sich in den vergangenen Jahren aufgrund von Navigationshilfen oder der Einführung von Uber in Deutschland stark verändert. Bis 2030 könnten diese Berufe gänzlich verschwinden.

    In den USA ist autonomes Fahren weit fortgeschritten und bereits im Einsatz. Auch in Deutschland werden selbstfahrende Taxis ohne menschliche Fahrer nur eine Frage der Zeit sein …

    Bankangestellte und Schalterkunden

    Bankangestellte am Schalter beraten Kunden der Bank bei Fragen zu Konten, Krediten oder Sparplänen. Sie führen Ein- und Auszahlungen durch, bearbeiten Überweisungen, wechseln Geld und geben Hilfe bei Formularen. Für Jobs wie diese wird ein Stellenrückgang von 15 Prozent erwartet, da die Digitalisierung weiter voranschreitet …

    Einige Neobanken wie N26 oder DKB operieren sogar schon lange ohne Filialen. Oft sind günstigere Konditionen die Folge, da diese filiallosen Banken viele Kosten für Miete und Personal sparen. Einige traditionelle Banken liefern mit KI-Chatbots Abhilfe bei Transaktionen …

    Telemarketer

    Telemarketer kontaktieren Kunden per Telefon und bieten ihnen Produkte oder Dienstleistungen an. Sie führen Verkaufsgespräche, bearbeiten Einwände, qualifizieren Leads und dokumentieren ihre Kontakte in CRM-Systemen. Künstliche Intelligenz dürfte der Grund sein, warum es diese Jobs bis 2030 nicht mehr geben wird.

    Immer mehr Unternehmen setzen auf KI-Chatbots im Service und sogar automatisierte Anrufsysteme sind keine Seltenheit mehr …

    Buchhalter und Lohnabrechner

    Buchhalter führen Buchungen durch, erstellen Bilanzen und Jahresabschlüsse, prüfen Rechnungen, beraten zu Steuerfragen und unterstützen bei finanziellen Entscheidungen. Lohnabrechner haben ganz ähnliche Aufgaben mit Fokus auf der Berechnung von Gehältern, Abzügen oder Sozialversicherungen.

    Der Grund, warum es diese Jobs vermutlich bald nicht mehr geben dürfte, sind Künstliche Intelligenz und Cloud-Software. Repetitive Aufgaben wie Buchungen, Rechnungsprüfungen oder Lohnabrechnungen werden von KI-Tools und RPA (Robotic Process Automation) übernommen. Buchhaltungssoftware wie Lexware oder SAP S/4HANA kann solche Prozesse vollständig automatisieren …

    Postboten und Sortierer

    Postboten stellen Briefe, Pakete und Zeitungen zu, prüfen Adressen und kümmern sich um Einschreiben. Ein Sortierer trennt Sendungen nach Postleitzahlen, bedient Maschinen, leert Fächer und scannt Pakete in Logistikzentren. Auch wenn das schwer vorstellbar ist, dürften diese Jobs bald von der Technik erledigt werden.

    In Ländern wie den USA, China oder Japan werden Zustellungen per Drohne bereits getestet. Amazon bietet mit Amazon Prime Air sogar einen eigenen Dienst für Lebensmittel und Pakete an. Außerdem wird das Briefvolumen durch E-Mails und Apps für digitale Post reduziert und KI hilft bei der Programmierung von automatisierten Sortieranlagen …

    Rezeptionisten und Sekretäre

    Rezeptionisten begrüßen ankommende Gäste, vermitteln Anrufe, verwalten Termine, organisieren Post und sind generell die erste Anlaufstelle in Hotels oder Büros. Sekretäre planen Terminkalender, bearbeiten Korrespondenz, protokollieren Meetings und unterstützen Führungskräfte administrativ.

    Check-ins, Terminbuchungen oder ähnliche Anfragen können mithilfe von Tools wie Calendly oder Microsoft Teams vollständig automatisiert werden. Auch werden Menschen durch KI-Avatare ersetzt und Sprachassistenten wie Google Duplex übernehmen die Kommunikation. Routinebasierte Aufgaben wie die eines Rezeptionisten haben ein besonders hohes Automatisierungsrisiko …

    Zählerableser

    Strom-, Gas-, Wasser- oder Fernwärmezähler in Haushalten oder von Firmen werden von Zählerablesern mithilfe von mobilen Geräten oder Apps überprüft. Sie prüfen Zähler auf Manipulationen oder Defekte und notieren Verbrauchswerte für Abrechnungen. Bei Störungen oder unzugänglichen Zählern gelangen sie in Kontakt mit Kunden.

    Der Job des Zählerablesers dürfte bis 2030 verschwinden, denn smarte Zähler, die Verbrauchsdaten automatisch und in Echtzeit übertragen, drängen auf den Markt. In Deutschland sind moderne Zähler seit 2025 ohnehin Pflicht, was die manuelle Ablesung in den meisten Fällen überflüssig macht.

    Quelle: Artikel von Marco Tito Aronica auf giga.de

  • FOCUS-online-Debatte zu Sparkassenraub: „Finde einfach keinen Grund, warum man so viel Geld in ein Schließfach packt“

    Der spektakuläre Einbruch in eine Gelsenkirchener Sparkasse sorgt weiterhin für Diskussionen unter unseren Lesern.

    Weit über 3000 Schließfächer wurden ausgeräumt, darunter auch das des Pizzabäckers Mustafa, der erneut sein Vermögen verloren hat. Reporter Niklas Golitschek thematisiert dessen persönliche Geschichte – und letztlich das Gefühl von Unsicherheit und Kontrollverlust vieler Betroffener. In den Kommentaren darunter kristallisieren sich vor allem zwei gegensätzliche Lager heraus: Eine große Gruppe diskutiert die Wirksamkeit und Tücken des Versicherungsschutzes und stellt die Beweislast in Frage, während andere die Entwicklung von Kriminalität und das gesellschaftliche Klima ansprechen. Weitere Stimmen zeigen tiefes Misstrauen gegenüber Sparkassen-Schließfächern, hinterfragen die Anlage in Gold und Schmuck oder betonen die Notwendigkeit von Vorsorge …

    Quelle: Artikel von Alexander Schiechel auf focus.de

  • Jeder Fünfte denkt übers Auswandern nach

    Die Idee des Auswanderns war schon immer populär in Deutschland. Doch nun erwägt laut einer Umfrage bereits jeder Fünfte, das Land zu verlassen.

    Quelle: welt.de

  • Boston Dynamics-Roboter Atlas erreicht Produktionsreife, startet durch

    Auf der CES 2026 enthüllte Boston Dynamics die Serienversion des humanoiden Roboters Atlas. Das vollelektrische System ist damit marktreif und soll in Kooperation mit Hyundai und Google DeepMind weltweit Fabriken automatisieren …

    Auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas verlässt der humanoide Roboter Atlas nach Jahren der Grundlagenforschung das Labor und macht den Schritt zum kommerziellen Einsatz in der Fertigungsindustrie. Der vollständig elektrische Roboter, der bereits 2024 die regelrecht ikonische, aber wartungsintensive hydraulische Plattform ablöste, soll in Kürze den Betrieb aufnehmen. Das primäre Ziel ist die Automatisierung komplexer physischer Aufgaben, die aufgrund ihrer Unvorhersehbarkeit bisher ausschließlich Menschen erledigt haben …

    Wie Boston Dynamics in einer Pressemitteilung ausführt, übertrifft die Serienversion die Fähigkeiten des menschlichen Bewegungsapparats bewusst. Das Unternehmen gab an, dass Atlas über Gelenke verfügt, die sich endlos rotieren lassen, was effizientere Bewegungsabläufe ohne unnötige Drehungen des gesamten Körpers erlaubt …

    KI-Integration durch Google DeepMind


    Ein wesentlicher Aspekt der Ankündigung ist die tiefe Integration von Künstlicher Intelligenz. Google DeepMind wird seine Gemini Robotics Foundation Models direkt in die Atlas-Plattform implementieren. Das soll dem Roboter kognitive Fähigkeiten verleihen, die weit über bloße Bewegungsabläufe hinausgehen. Diese Kooperation zielt darauf ab, Robotern ein kontextuelles Verständnis ihrer Umgebung zu geben. DeepMind vergleicht diesen Ansatz mit einem universellen Betriebssystem für Robotik, ähnlich wie Android für Smartphones …

    Quelle: Artikel von Witold Pryjda auf winfuture.de

  • Robotik: Humanoide Roboter als Haushelfer ab 2026 im Handel

    Die ersten humanoiden Roboter für Hausarbeit sind da: NEO von 1X Technologies, Tesla Optimus oder der deutsche 4NE1 von NEURA Robotics. 2026 kann man die ersten Modelle in den USA kaufen …

    Der Weg vom smarten Staubsauger zur funktionsfähigen, menschenähnlichen Maschine war lang. Kompaktere Antriebe, bessere Sensorik und vor allem viel mehr Rechenleistung. Nun sind sie da – die ersten humanoiden Roboter offenbar mit praktischem Nutzen …

    Preise dürften mit Fortschritt sinken
    Zu den Kosten auf dem Markt sagt Stefan Twieg, Professor für Elektrotechnik und Automatisierungstechnik an der Hochschule Anhalt: „Wenn ich mir anschaue, was ein Treppenlift kostet, da bin ich schnell bei 5.000 Euro. Wird man älter, fällt vieles schwerer. Wenn ein Roboter sehr viele Dinge kann, dann bin ich vielleicht gar nicht mehr so gehemmt. Diese Hilfe ist doch Gold wert.“ Außerdem dürften die Preise mit dem Fortschritt der Technologie sinken.

    Während Roboter in der Industrie längst eingesetzt werden, stecken sie im Haushalt noch in den Kinderschuhen. Im Gegensatz zu Fabriken mit klar definierten Umgebungen und geregelten Produktionsabläufen, ist unser Zuhause so individuell wie wir selbst. Einfache Alltagsobjekte wie Schüsseln und Lampen gibt es in unzähligen Varianten. Möbel können Wege versperren; auf dem Boden liegen Gegenstände. Für Roboter sind das Störfaktoren, so der Experte …

    Quelle: Artikel von Evgenii Dulepinskii auf mdr.de

  • Frühwarnsystem schlägt an: Silber explodiert, Gold warnt: Der System-Reset rückt näher

    Gold und Silber senden wieder jene Signale, die Anleger in unruhigen Zeiten nicht ignorieren sollten. Während die Welt auf Zinsen, Wachstum und geopolitische Risiken starrt, laufen Edelmetalle still, aber entschlossen nach oben – als würde der Markt bereits eine neue Phase vorbereiten. Wer jetzt nur auf kurzfristige Kursschwankungen schaut, übersieht womöglich den größeren Trend: Es geht um Vertrauen, Kaufkraft und die Frage, wie stabil das Fundament des Finanzsystems wirklich noch ist.

    Gold und Silber schlagen Alarm

    In ihrer neuen Analyse mit dem Titel „Wenn sich Silber verdreifacht, wird das System zurückgesetzt“ entwirft Bravos Research ein makroökonomisches Szenario, das so dramatisch wirkt wie ein Kapitel aus den Geschichtsbüchern – und sich nach Einschätzung der Analysten derzeit erneut abzeichnet. Der Aufhänger: In mehreren historischen Episoden, etwa im Römischen Reich um 284 n. Chr., in Holland 1815 und in Großbritannien 1931, hätten sich Gold und Silber wenige Jahre vor einem tiefgreifenden wirtschaftlichen Neustart jeweils ungefähr verdreifacht. Genau dieses Muster, so die These, sei heute wieder zu beobachten …

    Der Kern der Argumentation basiert auf der Verschuldungsdynamik der USA. Die Gesamtschulden – privat und staatlich – seien seit den 1980er-Jahren von rund 160 Prozent auf etwa 400 Prozent des BIP gestiegen. Eine Rückzahlung in realen Größenordnungen erscheint aus Sicht der Analysten unwahrscheinlich. Die Finanzkrise 2008 habe zwar Haushalte zur Entschuldung gezwungen, doch das Gesamtproblem sei nicht gelöst worden: Es habe lediglich den Besitzer gewechselt …

    Quelle: Artikel von Stefan Jäger auf finanzmarktwelt.de

  • Schlechte Wirtschaftspolitik und falsche Prioritäten: Deutschland ist für die Welt nur noch ein abschreckendes Beispiel

    «Klima zuerst, Wohlstand zuletzt» – mit dieser nicht nachhaltigen Devise hat Deutschland seine Wirtschaft in der letzten Dekade an die Wand gefahren. Leitet die neue Regierung nicht endlich eine wirkliche Wende ein, werden sich Deindustrialisierung und Zerfall akzentuieren.

    Politik sollte das Leben von Menschen verbessern und idealerweise ihren Wohlstand und ihr Wohlergehen erhöhen – zumindest im Durchschnitt. Daran sind verschiedene Regierungen in Berlin in den vergangenen Jahren zu oft gescheitert. Der Staat hat die falschen Prioritäten gesetzt; Konsum und Umverteilung gingen vor Investitionen …

    Quelle: Artikel von Michael Rasch auf nzz.ch

  • 2025 hat uns reich beschenkt

    2025 war sensationell:

    knapp 70% Wertsteigerung bei Gold

    und sogar 140% bei Silber

    Wir wünschen allen Kunden und Kollegen besinnliche Weihnachten.

    Ab Anfang Januar stehen wir euch und auch allen Menschen,

    die mit uns zusammen in ein sensationelles 2026 starten

    wollen wieder mit KnowHow und voller Kraft zur Verfügung.

  • Finanzstratege: Die Gen Z hat Angst vor Altersarmut wegen fataler Verwechslung

    Die Gen Z verwechselt Unsicherheit mit Gefahr: Sie macht aus Demut ein Dogma

    Ein 20-Jähriger mit einem Smartphone in der Hand fürchtet die Zukunft wie ein Arbeiter in den 1970ern, der mit 50 Jahren körperlich ausgezehrt war …

    Heutiges Rentensystem ist ein fragiles Konstrukt

    Diese Angst basiert nicht auf echten Extremrisiken, sondern auf linearen Narrativen, die politisch gepflegt werden. Unser heutiges Rentensystem ist ein fragiles Konstrukt, das auf demografischen Luftschlössern ruht …

    Die GenZ spürt instinktiv, dass ihr diese Struktur eines Tages auf die Füße fallen kann. Aber statt daraus robuste Strategien abzuleiten, driftet sie häufig in Passivität. Die Angst vor dem Unbekannten lähmt genau jene Handlungen, die sie antifragil machen könnten …

    Wer einen Cashpuffer hat, Eigentum aufbaut, in Sachwerte investiert, ein zweites Einkommen erschließt, sein Konsumverhalten beherrscht und ein stoisches Mindset aufbaut, erschafft sich eine Vermögensstruktur, die unter Stress stärker wird …

    Quelle: Artikel von Ronny Wagner auf focus.de

  • BGH kippt Riester-Klausel: Was das jetzt für Millionen Kunden bedeutet

    Der Bundesgerichtshof (BGH) hat heute über eine Frage entschieden, die für Millionen Riester-Sparer enorme Bedeutung hat: Dürfen Versicherer den Rentenfaktor – und damit die spätere monatliche Rente – einseitig nach unten anpassen …

    Der Rentenfaktor bestimmt, wie viel monatliche Rente Kunden pro 10.000 Euro Vertragsguthaben erhalten. Einige Versicherer – allen voran die Allianz – haben diesen Faktor in der Vergangenheit deutlich gesenkt mit Verweis auf die Niedrigzinsen und die gestiegene Lebenserwartung …

    Quelle: Artikel von Hannah Petersohn auf focus.de

  • Angriff auf Ihre Altersvorsorge: Was Sozialabgaben auf Kapitalerträge für Sie bedeuten

    Die Bundesregierung erwägt, künftig auch auf Zinsen und Aktiengewinne Sozialabgaben zu erheben. Kritiker sehen das als Angriff auf die Altersvorsorge von Kleinsparern …

    Was zählt alles zu Kapitalerträgen?
    Kapitalerträge sind im Grunde alle Gewinne, die Sie nicht mit Arbeit, sondern mit Geld erzielen, also Einnahmen, bei denen Ihr Geld zusätzliches Geld erwirtschaftet. Im engeren Sinne sind damit die Zinsen auf Konten, Sparbüchern, Tagesgeldern und ähnlichem gemeint, aber auch die Gewinne bei Investitionen an der Börse, also etwa in ETFs, Aktien, Anleihen, Fonds und andere Finanzprodukte. Darunter fallen auch Dividenden von Aktien oder Zinsgewinne aus Krediten, die Sie an andere Personen oder Unternehmen vergeben …

    Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung schätzt, dass es 2023 rund 800.000 Personen in Deutschland gab, die tatsächlich nur von Kapitaleinkünften lebten. Die Zahl hat sich binnen zehn Jahren in etwa verdoppelt, sie dürfte also heute noch höher liegen als vor zwei Jahren. „Der gesellschaftliche Nutzen wäre enorm, wenn einige dieser Milliarden Euro für Investitionen in ein besseres Gesundheitssystem oder den Klimaschutz genutzt würden und nicht nur das Privatvermögen einiger weniger mehren“, sagte DIW-Chef Marcel Fratzscher dazu. Sozialabgaben auf Kapitaleinkünfte wären eine Möglichkeit dazu …

    Quelle: Artikel von Christoph Sackmann auf focus.de

  • Krisen im Finanzsystem: Bank Run: So sicher ist Ihr Vermögen

    Auf einen Bank Run folgt der rapide Zusammenbruch einer großen Bank. Das könnte der Beginn der größten Finanzkrise aller Zeiten sein. Wie Sie Ihr Geld schützen …

    Ein Bank Run, auch als „Anstürme auf Banken“ oder „Bankenpanik“ bezeichnet, ist eine Situation, in der viele Bankkunden gleichzeitig versuchen, ihre Einlagen von einer Bank abzuheben, weil sie befürchten, dass die Bank zahlungsunfähig werden könnte.

    Dieser Vorgang kann sich selbst verstärken und die Bank in eine Liquiditätskrise stürzen – mit dem verheerenden Ergebnis, dass nicht nur die betroffene Bank in die Pleite schlittert, sondern auch Firmen- und Privatkunden sowie weitere Banken, die in den Strudel hineinrutschen.

    Dass solche Ereignisse heutzutage eher selten, aber nicht unmöglich sind, zeigt das Beispiel der Silicon Valley Bank (SVB) aus den USA, als Kunden an nur einem Tag 42 Milliarden Dollar abzogen.

    Jüngster Bank Run 2023
    Die amerikanische Silicon Valley Bank musste 2023 Konkurs anmelden …

    Früher standen die Menschen in einer Schlange vor den Bankschaltern oder an Geldautomaten, daher auch der Begriff „Bank Run“, um ihr Geld abzuheben. Im Fall der SVB griffen die Kunden zum Handy und transferierten in der App ihre Einlagen in Echtzeit auf sichere Konten.

    Selbst Finanzexperten waren von der Geschwindigkeit des Zusammenbruchs überrascht. Die Pleite der SVB gilt als erster digitaler Bank Run der Geschichte, schreibt „derstandard.de“. Und es war die zweitgrößte Bankenpleite in der Geschichte der USA …

    Quelle: Artikel von Leon Bensch auf t-online.de

  • Bundestag beschließt umstrittenes Rentengesetz

    Der Bundestag hat das in der schwarz-roten Koalition hochumstrittene Rentengesetz heute mit absoluter Mehrheit beschlossen …

    Das Rentenpaket werde nicht ausreichen, um die Zukunft des Rentensystems zu meistern. „Wir brauchen einen zweiten Schritt.“ …

    Bei immer größeren demografischen Probleme für die Rentenkasse sollen die Betriebsrenten weitere Verbreitung finden – vor allem bei kleineren Unternehmen und für Beschäftigte mit geringen Einkommen …

    Quelle: Artikel von Patrizia Kramliczek auf br.de

  • Mit diesem Gehalt landest du in der Rente in Altersarmut

    Altersarmut und Rentenlücken werden zum wachsenden Problem. Auch ein Vollzeitjob schützt dich nicht. Besonders Frauen sind von niedrigen Renten betroffen …

    Für eine Rente auf Niveau der Armutsrisikoschwelle, müsste man mindestens 3.300 Euro Brutto verdienen (ohne andere Formen der Altersvorsorge).
    Wie ein Beitrag vom Paritätischem Wohlfahrtsverband zeigt, sind Menschen im Ruhestand mit 19 % überproportional von Armut betroffen …

    Quelle: Artikel von Dominik Jahn auf infranken.de

  • Humanoider Roboter Figure 02 hilft beim Bau von über 30.000 BMW X3

    Der humanoide Roboter Figure 02 hat zehn Monate lang dauerhaft bei BMW gearbeitet. Nun zieht Figure AI anhand von Kennzahlen ein erstes Resümee.

    Das US-Robotikunternehmen Figure AI hat ein erstes weitgehend positives Resümee über den Einsatz des hauseigenen humanoiden Roboter Figure 02 im BMW-Werk Spartanburg im US-Bundesstaat South Carolina gezogen. Nach Angaben des Unternehmens von Mittwoch sei der Roboter innerhalb von zehn Monaten am Bau von mehr als 30.000 BMW X3 Mittelklasse-SUVs beteiligt gewesen. Dabei habe der Roboter täglich in einer 10-Stunden-Schicht von Montag bis Freitag gearbeitet.

    Der Figure 02 wurde bei BMW dazu eingesetzt, um drei verschiedene Blechteile aus Regalen oder Behältern zu entnehmen und in eine Schweißvorrichtung zu legen. Ein sechsachsiger Industrieroboter schweißt die Teile dann zusammen. Die Komponente wird danach weiterverarbeitet. Diese Aufgabe wird normalerweise von einem Menschen erledigt. Dabei kommt es auf Geschwindigkeit und Präzision an. Die Teile müssen mit einer Abweichung von weniger als 5 mm innerhalb von zwei Sekunden platziert werden.

    Eine Frage von Präzision und Geschwindigkeit
    Für einen humanoiden Roboter ist es eine Herausforderung, Präzision und Geschwindigkeit miteinander zu kombinieren. Denn der Roboter muss in der Lage sein, auf Abweichungen in seiner Umgebung in Echtzeit zu reagieren und seine Bewegungen entsprechend anzupassen. Figure AI habe dies durch den Einsatz „fortschrittlicher Algorithmen für die Hand-Auge-Koordination“ erreicht. Auch wurden Feldkalibrierungswerkzeuge entwickelt, um den Roboter anpassen zu können, um so eine konsistente Leistung zu gewährleisten …

    Insgesamt haben die eingesetzten Roboter mehr als 90.000 Teile in die Schweißmaschine geladen und dabei geschätzt über 1,2 Millionen Roboterbewegungen mit einer Gesamtlänge von mehr als 320 km durchgeführt. Dabei habe der Figure 02 beim Bau von mehr als 30.000 BMW X3 mitgewirkt.

    Figure 02 wird nach den Tests nun ausgemustert und durch die neue Robotergeneration Figure 03 ersetzt. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dann in den neuen Roboter einfließen.

    Quelle: Artikel von Oliver Bünte auf heise.de

  • Merz und sein Vize nehmen sicheren Weg in die staatliche Insolvenz

    Schon einmal hat das Bundesverfassungsgericht einer Regierung, die falsch mit dem Geld umging, den Boden unter den Füßen weggezogen. Wiederholt sich der Vorgang?

    Die Regierung dürfte durchhalten, einstweilen, danach sieht es nun aus. Der Bundeskanzler zieht seine erste Existenz als Chef der Regierung seiner zweiten Existenz vor, Vorsitzender der größten Regierungspartei zu sein. Man sieht es aktuell an der Rentendiskussion: Bärbel Bas bleibt hart, Friedrich Merz bleibt weich. Die CDU muckt kurz auf und dreht dann bei, es ist eine Form der selbstgewählten Machtlosigkeit. Man kennt das Muster – Kanzlerpartei eben.

    Regierung Merz ist für die höchste Staatsverschuldung verantwortlich …

    Die Regierung Merz ist für die höchste Staatsverschuldung in der deutschen Nachkriegsgeschichte verantwortlich, womit sie ein „Wachstum“ der lange schon danieder liegenden Ökonomie von 0,3 Prozent auslöst. Wenn es gut läuft …

    „Man kann sich Wachstum nicht mit Schulden erkaufen“
    Volkswirtschaft, das ist die Wissenschaft der einfachen Wahrheiten. Und eine davon spricht Daniel Stelter aus, Unternehmer und gefragter Publizist. Sie lautet: „Man kann sich Wachstum nicht mit Schulden erkaufen.“ Man kann es auch präzisieren: Schulden machen ist nur dann sinnvoll, wenn man vorher den Staat aufgeräumt hat …

    Ein vergleichsweise sicherer Weg in die staatliche Insolvenz …

    Für mehr ist laut Finanzplanung kein Geld da. Diese Finanzplanung ist ein Offenbarungseid.“ Oder, kurz und knapp in „Bild“-Stil „In vier Jahren ist Deutschland pleite.“ Allerdings: Wer weiß schon, wer in vier Jahren Deutschland regiert?

    Eines erscheint allerdings klar, allein wegen der Zahlen: Zu beneiden ist der nächste Bundeskanzler nicht. Friedrich Merz hat einen teuren Wechsel ausgestellt, den erst seine Nachfolger werden einlösen müssen …

    Quelle: Artikel von Ulrich Reitz auf focus.de

  • Wirtschaftsweise mit Klartext: In vier Jahren geht Deutschland das Geld aus!

    Was kommt da auf unsere Staatsfinanzen zu? Die Wirtschaftsweisen veröffentlichten am Mittwoch ihr Jahresgutachten – mit düsteren Aussichten für den Bundeshaushalt der nächsten Jahre …

    Wirtschaftsweise warnen: Sonderschulden schaffen kaum Wachstum

    Die Wirtschaftsweisen warnen, das XXL-Sondervermögen werde kaum Wachstum schaffen, „da es bisher zu großen Teilen für Umschichtungen im Haushalt und zur Finanzierung konsumtiver Ausgaben genutzt wird“ …

    Quelle: Artikel von Felix Rupprecht auf bz-berlin.de

  • Altersvorsorge-Report: Angst um Rente steigt – was viele Deutsche nicht wissen

    Viele Deutsche wissen nicht, wie groß ihre Rentenlücke ist – und sorgen kaum privat vor. Besonders Frauen droht Altersarmut …

    Quelle: stern.de

  • Folgen für ganz Europa: Die Bombe von Brüssel

    Europas Direktor des Internationalen Währungsfonds hat eine alarmierende Prognose veröffentlicht. Deutschland muss schnell, aber umsichtig darauf reagieren.

    In Brüssel ist eine Bombe gezündet worden, aber zu wenige Menschen hören den Knall. Zwischen den Schlagzeilen zum Zwist in der Bundesregierung, dem Ukraine-Krieg und Donald Trumps täglichen Knallfröschen droht die Warnung Alfred Kammers zu verhallen. Es wäre fatal.

    Der Europadirektor des Internationalen Währungsfonds (IWF) hat in einer aufrüttelnden Rede vor Bankmanagern ein düsteres Bild der Wirtschaftslage in der EU gezeichnet. Wichtige Branchen: im Abwärtstaumel. Die Staatshaushalte: massiv überschuldet. Die Hoffnung auf Wachstum: mit noch mehr Schulden erkauft. Die Sozialsysteme: sündhaft teuer. Die Regierungen: zu träge beim Gegensteuern.

    In diesem Zustand verliert der bislang mächtigste Staatenbund der Welt den Anschluss an die globale Entwicklung. Schon jetzt liegt das Bruttoinlandsprodukt in der EU um knapp 30 Prozent niedriger als in den USA – und die Kluft wächst weiter. Jeder Monat, in dem Berlin, Paris, Rom, Athen und Co. nicht entschlossen gegensteuern, verschärft in der Zukunft das Problem. Werkeln die europäischen Regierungen weiter so mutlos wie bisher vor sich hin, werde die durchschnittliche Verschuldung in den kommenden 15 Jahren bei 130 Prozent der Wirtschaftsleistung liegen, warnt der IWF-Direktor.

    130 Prozent, das ist nicht einfach nur eine Zahl, das ist der Abgrund. Ein Schuldenberg in dieser Höhe würde Europas Staaten nicht nur jeglichen Handlungsspielraums berauben. Um nicht von Ratingagenturen und Kreditgebern heruntergestuft zu werden und Bankrotte zu vermeiden, müssten sie sparen, dass es kracht. Soziale Konflikte, womöglich sogar Revolten, triumphierende Extremisten und der Bruch des gesellschaftlichen Zusammenhalts wären absehbare Folgen. Nicht nur in peripheren Ländern wie Griechenland und Portugal, auch im Zentrum der Union, in Deutschland und Frankreich.

    Geradezu beschwörend klingt daher der Appell des IWF-Experten: Renten, Gesundheitsvorsorge und viele andere staatliche Leistungen seien in der jetzigen Form nicht mehr finanzierbar. Ein rigoroser Sparkurs müsse her, um den Kollaps des Sozialstaats zu vermeiden …

    Quelle: Artikel von Florian Harms auf t-online.de

  • Aktuelle Umfrage: Die Deutschen verlieren das Vertrauen in die Rente

    Viele Deutsche zweifeln, ob die gesetzliche Rente in Zukunft noch trägt. Eine neue Umfrage zeigt, wie tief das Misstrauen reicht – und warum trotzdem viele nichts dagegen tun …

    Die Bundesregierung will erst ab 2026 eine Kommission einsetzen, die Vorschläge für eine grundlegende Reform des Rentensystems erarbeiten soll. Bis dahin bleibt vieles beim Alten …

    Vor allem die jüngere Generation zweifelt an der Fairness des Systems. Zwei Drittel der Befragten (64 Prozent) halten die derzeitige Rentenordnung für ungerecht und sind überzeugt, dass junge Menschen benachteiligt werden …

    Quelle: t-online.de

  • Auch wenn es unangenehm ist: Bundesbank-Chef fordert spätere Rente für mehr Wohlstand

    Die deutsche Wirtschaft steckt in der Krise. Aus Sicht von Bundesbank-Präsident Nagel lässt sich ohne eine spätere Rente der Wohlstand nicht halten. Er warnt vor einem Zurückfallen Deutschlands …

    Die deutsche Wirtschaft steckt in der tiefsten Krise seit Jahrzehnten. Nach einem Schrumpfen des Bruttoinlandsprodukts 2023 und 2024 erwarten führende Wirtschaftsforschungsinstitute im laufenden Jahr allenfalls ein Mini-Wachstum …

    Quelle: focus.de

  • Gold statt Krypto: So baut die Gen Z echtes Vermögen auf

    Die Generation Z wendet sich vermehrt dem Edelmetall Gold zu. Eine Studie der Reisebank zeigt: In wirtschaftlich volatilen Zeiten mit hoher Inflation suchen junge Anleger zunehmend nach greifbarer Sicherheit. Einst eine traditionelle Anlageform, entwickelt sich Gold für viele junge Investierende heute zum Symbol finanzieller Unabhängigkeit …

    Doch warum ist Gold gerade jetzt so gefragt? Während Aktien- und Kryptomärkte häufig hohen Schwankungen ausgesetzt sind, bietet physisches Gold eine greifbare Anlage: Es lässt sich tatsächlich anfassen, sicher lagern und im Notfall verkaufen …

    Wer sich für Gold entscheidet, benötigt kein großes Startkapital. Der Einstieg ist heute einfacher denn je – dank moderner Sparpläne und kleinen Stückelungen …

    Quelle: gold.de

  • Renten-Desaster mit Ansage: Wie die Politik Millionen Sparer im Stich gelassen hat

    Jeder vierte Riester-Vertrag wurde gekündigt. Riester ist damit gescheitert und eine echte Reform der privaten Altersvorsorge nötig …

    Als staatlich geförderte private Altersvorsorge sollte die „Riester-Rente“ vor fast 25 Jahren eigentlich helfen, die Rentenlücke der Menschen in Deutschland zu schließen und ihnen eine verlässliche Altersvorsorge bieten. Doch dieses Ziel wurde verfehlt: Millionen Kundinnen und Kunden haben am Ende eher Gebühren und Enttäuschungen angesammelt statt Sicherheit fürs Alter …

    Quelle: focus.de

  • Neu-Regelung für die Rente: Millionen Deutsche stehen vor Geld-Problem

    Für die gleiche Arbeit wird es ab 2026 weniger Geld geben für die Rente. Rentenpunkte werden durch eine neue Regelung viel teurer …

    Die Entwicklung bei den Rentenpunkten und die erhöhte Wahrscheinlichkeit für den Großteil der Arbeitnehmer eine deutlich niedrigere Rente zu bekommen als erhofft, lässt sicherlich viele frühzeitig über die Aktivrente nachdenken …

    Quelle: Artikel von Dominik Jahn auf infranken.de

  • Einsteiger-Jobs werden verschwinden: Gen Z im Wandel: Experten raten angesichts von KI zur Berufswahl im Handwerk statt Universität

    Ein kritischer Punkt sei laut Rüdiger Maas die Erkennbarkeit, ob eine Arbeit von einem Schüler oder Studierenden selbst verfasst oder von einer KI erstellt wurde. Leser können durch die Analyse des Gesamteindrucks einer Arbeit die Verwendung von KI erkennen

    Besonders auffällig werde dies bei „schwachen“ Studenten, deren Niveau nicht immer im Einklang mit der Qualität KI-generierter Texte stehe. Der Generationenforscher schlägt daher vor, den mündlichen Teil in Prüfungen stärker zu gewichten …

    Die zunehmende Rolle von KI könnte bestehende akademische und berufliche Wege stark verändern. Ein weiterer Punkt, den Hartwin Maas nennt, ist die steigende Bedeutung des Handwerks, was zur Neugestaltung der Berufswahl beitragen könnte. Er kritisiert jedoch „die übertriebene Akademisierung in der deutschen Gesellschaft“, die „uns auch auf die Füße fallen“ wird. Die Schweiz ist ausgeglichener, was die akademische und berufliche Bildung anbelangt.

    Der Zukunftsforscher weist auf die Vorteile von handwerklichen Berufen hin. Auszeichnen würden diese sich durch „stabiles Einkommen, zukunftssicherer Job, gute Karrierechancen, frühere Selbstständigkeit, sinnvolle Arbeit, höhere Zufriedenheit“. Auch erwähnt er, dass Menschen in handwerklichen Berufen schon viel früher Geld verdienen als Studenten. Sie verfügen somit über mehr Vermögen, da sie schon früher in den Beruf eingestiegen sind …

    Quelle: Artikel von Sabrina Reichhard auf focus.de

  • ARD-Sender deckt auf: Die Wahrheit über die Rente

    Der WDR zeigt im Verbrauchermagazin „Markt“ vom 8. Oktober, wie teuer private Altersvorsorge wirklich ist. Lebens- und Rentenversicherungen, Riester- und Rürup-Verträge kosten die Sparer oft mehr, als sie bringen.

    Die Anbieter kassieren hohe Verwaltungskosten und Provisionen. Die Rendite für die Kunden bleibt minimal. Banken, Versicherungen und Vermittler verdienen dagegen gut.

    Quelle: Artikel von Johanna Kontowski auf ruhr24.de

  • Rentner verrät: Die Lebensversicherung war mein größter Fehler

    Bei Capital erzählen Senioren, was sie gerne früher über ihre Rente gewusst hätten. Diesmal: Ein Versicherungsfachmann, der ausgerechnet bei der eigenen Altersvorsorge daneben lag …

    Quelle: Artikel von Daniel Hüfner auf capital.de

  • Betrugsmasche: Millionär (86) aus NRW verliert gesamtes Vermögen durch „Cybertrading Fraud“

    NRW meldet für 2024 massive Schäden durch Anlagebetrug im Internet.

    Aachen/Düsseldorf (dpa). Mit Kryptowährungen Geld verdienen wollte ein 86-jähriger Millionär aus dem Raum Aachen und investierte sein gesamtes Vermögen. Er geriet an Betrüger und verlor alles: 1,2 Millionen Euro Bargeld, Goldbarren und eine hochwertige Uhr. Das Landeskriminalamt (LKA) NRW berichtet von diesem besonders krassen Fall in seinem neuesten Lagebild Wirtschaftskriminalität für das Jahr 2024 …

    Die nordrhein-westfälischen Polizeibehörden registrierten im vergangenen Jahr einen starken Anstieg der Fallzahlen, bei denen die Täterinnen und Täter außerhalb von Deutschland saßen. Fast 2.900 sogenannte Auslandstaten und damit rund 900 mehr als 2023 wurden erfasst. Der entstandene Schaden belief sich auf über 90 Millionen Euro – nach knapp 70 Millionen Euro im Vorjahr.

    „Cybertrading Fraud“ nimmt auch im Inland massiv zu …

    Quelle: nw.de

  • Fratzscher: „Höheres Renteneintrittsalter wird kommen müssen“

    … Marcel Fratzscher ist Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung. Er bringt sich immer wieder mit vielfach diskutierten Vorschlägen in die Debatte um den Sozialstaat ein …

    Fratzscher ist überzeugt: Es braucht schnell weitreichende Reformen im Sozialsystem. Um junge Menschen nicht über Gebühr zu belasten, müsste dafür auch den sogenannten Babyboomern etwas zugemutet werden …

    Wir brauchen mehr Effizienz, etwa durch ein höheres Renteneintrittsalter. Das wird kommen müssen. Wenn Menschen eine höhere Lebenserwartung haben, müssen sie auch länger im Berufsleben bleiben. Sie müssen länger selbst in die Sozialsysteme einzahlen. Es wird auch kein Weg daran vorbeiführen, dass die starken Schultern, also jene, die mehr haben, mehr beitragen oder selbst zahlen müssen …

    Quelle: Artikel und Interview von Rebecca Sawicki auf web.de

  • Abzüge bei Versicherungen unzulässig: Kunden können jetzt Geld zurück erhalten

    Das Oberlandesgericht Koblenz hat geurteilt: Die Stornoabzüge der Debeka Lebensversicherung sind unzulässig. Betroffene Kunden können nun auf Rückzahlungen hoffen.

    Das Urteil des Oberlandesgerichts Koblenz vom 5. Dezember 2024 bestätigt, dass die Klausel die geforderte Bezifferung und Angemessenheit eines Stornoabzuges nicht erfüllt. Der Fall liegt nun beim Bundesgerichtshof, während die Verjährung von Ansprüchen der Kunden droht.

    Kunden, die ihre Versicherungsverträge vorzeitig kündigen, müssen unklare und variierende Zinssätze selbst errechnen, wodurch die Transparenz bezüglich der Höhe der Abzüge stark eingeschränkt ist.

    Ein weiterer Kritikpunkt ist die Unangemessenheit dieser Abzüge, die sich potenziell auf mehrere tausend Euro belaufen können und Versicherte erheblich benachteiligen.

    Quelle: Artikel von Sebastian Feurer auf chip.de

  • Autor von „Rich Dad Poor Dad“Robert Kiyosaki: “Ich habe es euch gesagt, der größte Crash der Weltgeschichte wird passieren”

    Der umstrittene Bestsellerautor erneuert seine Warnung vor einem Kollaps des Aktienmarkts und empfiehlt unter anderem Kryptowährungen zur Absicherung.

    Der umstrittene Crash-Prophet Robert Kiyosaki hat sich nach den letzten Turbulenzen auf dem Aktien- und Krypto-Markt auf X geäußert: “Ich habe es euch gesagt, der größte Crash der Weltgeschichte wird passieren.”

    Weiter sagt er: “Dieser Crash wird dieses Jahr stattfinden. Die Pensionen der Baby-Boomer werden vernichtet werden. Viele Boomer werden obdachlos sein oder im Keller ihrer Kinder leben. Traurig.” …

    Quelle: Artikel von Johannes Dexl auf btc-echo.de

  • Wie sicher sind die deutschen Lebensversicherer?

    Metzler Ratings hat die Bilanzen der 28 größten deutschen Lebensversicherer für das Geschäftsjahr 2024 untersucht. Das Ziel der Studie: Herauszufinden, ob die Gesellschaften den Anforderungen eines im Umbruch befindlichen Zinsumfelds gewachsen sind. Die Ergebnisse dieses Qualitätsratings zur Sicherheit und Ertragsstärke: Bei sechs Versicherern bestehen derzeit große Sicherungslücken. Nur drei Unternehmen sind bestens aufgestellt.

    Während der Niedrigzinsphase hatten sich bei den deutschen Lebensversicherern bis Ende 2021 stille Reserven von 155 Milliarden Euro angehäuft. Durch die abrupte globale Zinswende wurden daraus nur ein Jahr später stille Lasten von rund 105 Milliarden Euro …

    Doch ist die Lage von Versicherer zu Versicherer, wie schon im Vorjahr, völlig unterschiedlich. So haben einige Unternehmen wie die WWK und die Hannoversche ihre Hausaufgaben gemacht. In ihren Bilanzen schlummern keine stille Lasten mehr, sie haben vielmehr stille Reserven in ihren Bilanzen …

    Quelle: finanzwelt.de

  • Geldprobleme in Österreich: Rentenstopp in Wien: Warnsignal für die deutsche Altersvorsorge

    Ab 2026 werden die Renten in Österreich nur noch für Menschen mit geringem Einkommen erhöht, alle anderen müssen eine faktische Kürzung hinnehmen. In Deutschland gibt es bereits ähnliche Ideen.
    Das österreichische Rentensystem wird gern als Vorbild dafür hergenommen, wie Deutschland seines aufbauen sollte. Das liegt vor allem am dort deutlich höheren Rentenniveau. Senioren im Nachbarland bekommen im Schnitt 87 Prozent ihres letzten Netto-Gehaltes als Rente. In Deutschland sind es etwa 55 Prozent …

    Die Bundesregierung im Nachbarland steht dieses Jahr vor einem brisanten Problem. Weil Österreich seit Jahren höhere Schulden macht als es der EU-Stabilitätspakt erlaubt, droht dem Land ein Defizitverfahren der EU. 2024 lag das Haushaltsdefizit bei 4,7 Prozent. Erlaubt sind 3,0 Prozent. Der Rat der EU-Finanzminister leitete deswegen Anfang Juli offiziell ein Strafverfahren ein …

    Quelle: Artikel von Christoph Sackmann auf focus.de

  • 99 Prozent der Arbeitnehmer könnten bis 2030 arbeitslos sein – auch Programmierer und Prompt-Ingenieure

    Ein KI-Experte warnt davor, dass bis 2030 durch Automatisierung 99 Prozent der Arbeitnehmer arbeitslos werden könnten.

    Künstliche Intelligenz (KI) könnte bald eine beispiellose Arbeitslosenkrise auslösen, so Roman Yampolskiy, einer der ersten Wissenschaftler, der vor den Risiken der KI gewarnt hat. Yampolskiy, Professor für Informatik an der Universität von Louisville, der den Begriff „KI-Sicherheit“ geprägt hat, sagte, dass allgemeine künstliche Intelligenz – Systeme, die in allen Bereichen ebenso leistungsfähig sind wie Menschen – wahrscheinlich bis 2027 Realität werden wird …

    Er argumentierte, dass KI-Tools und humanoide Roboter die Einstellung von Menschen in fast allen Branchen unwirtschaftlich machen könnten. „Wenn ich nur ein Abonnement für 20 Dollar oder ein kostenloses Modell bekommen könnte, das die Arbeit eines Mitarbeiters erledigt! Zunächst einmal wird alles, was auf einem Computer läuft, automatisiert werden. Und als Nächstes, denke ich, dass humanoide Roboter vielleicht noch fünf Jahre hinterherhinken. In fünf Jahren kann dann aber auch die gesamte körperliche Arbeit automatisiert werden.“

    Sollten sich Yampolskiys Vorhersagen bewahrheiten, könnten zuerst Analysten, Buchhalter, Lehrer und sogar Podcaster durch Software ersetzt werden, während Klempner und Fahrer dann in den 2030er-Jahren von Maschinen verdrängt werden …

    Die Regierungen seien auf Massenarbeitslosigkeit nicht vorbereitet, und viele Menschen würden ihr Lebensgefühl mit ihrer Arbeit verbinden, sagte er. „Dann verlieren wir alle unsere Arbeitsplätze. Was machen wir finanziell? Wer bezahlt für uns?“, fragte er.

    Die größere Herausforderung, so argumentierte er, sei die Sinnhaftigkeit: Ohne Arbeit hätten viele Menschen Schwierigkeiten, ihren Alltag zu füllen oder sich nützlich zu fühlen, warnte er …

    Quelle: Artikel von Thibault Spirlet auf businessinsider.de

  • Miese private Altersvorsorge: Desaster Riester-Rente – Kündigungen auf Rekordhoch

    Die Riester-Rente ist ein teurer Spaß. Wenn sie denn wenigstens Freude bereiten würde. Das ist oft nicht der Fall, denn sie ist unrentabel, unflexibel und eben wahnsinnig teuer. Das hat sich herumgesprochen, Millionen trennen sich von ihren Verträgen.

    Quelle: Artikel von Axel Witte auf n-tv.de

  • Riester Kostenklausel: Erneut Urteil gegen Sparkasse

    Landgericht Hechingen: Sparkasse Pfullendorf-Meßkirch darf keine Kosten für Verrentung verlangen, weil diese im Vertrag nicht genannt waren

    Die Sparkasse Pfullendorf-Meßkirch wurde dazu verurteilt, es zu unterlassen ihren Kunden, die einen als „Vorsorge Plus“ bezeichneten Riester Banksparplan abgeschlossen haben, ein Verrentungsangebot zu unterbreiten, das Kosten enthält, die vertraglich nicht vereinbart waren. Das Urteil hat Auswirkungen auf die Praxis weiterer Anbieter. Kunden von Riester-Banksparplänen, Riester-Fondssparplänen und Riester-Bausparverträgen sollten ihre Ansprüche prüfen und eventuell zu Unrecht erhobene Kosten zurückfordern.

    Quelle: verbraucherzentrale-bawue.de

  • Lebensversicherungen: 40 Jahre „Legaler Betrug“

    Bund der Versicherten e. V. (BdV) sieht keinen Grund zum Feiern

    „Lebensversicherungen sind legaler Betrug.“ Mit diesem Satz verärgerte der BdV in den frühen 1980er-Jahren die Versicherer. Der Verband der Lebensversicherungsunternehmen strengte sogar eine Unterlassungsklage an – und bescherte dem Verbraucherschutzverein damit unfreiwillig einen seiner ersten großen Erfolge. Am 03. Juni 1983 wies das Landgericht Hamburg die Klage ab. „Lebensversicherungen zur Altersvorsorge sind auch 40 Jahre später noch Murks! Das Jubiläum ist für uns kein Grund zum Feiern – im Gegenteil: Nach wie vor vertreibt die Branche diese völlig ungeeigneten Produkte und verhindert so, dass Menschen bedarfsgerecht fürs Alter vorsorgen“, sagt BdV-Vorstandssprecher Stephen Rehmke.

    Diese Kritik bezieht sich nicht nur auf Kapitallebensversicherungen, sondern auch auf private Rentenversicherungen, Fondspolicen sowie Riester- und Rürup-Rentenversicherungen. „All diese Produkte helfen weder bei der Altersvorsorge noch bei der Vermögensbildung. Sie sind intransparent und überteuert“, sagt Rehmke. Außerdem arbeitet die Branche bei Rentenversicherungen mit überzogenen Lebenserwartungen, was im Ergebnis dazu führt, dass die „garantierten“ Leistungen geringer ausfallen als das, was die Versicherten an Prämien gezahlt haben …

    Quelle: bundderversicherten.de

  • ZDF: Die Anstalt: Ein Rollenspiel zur Betriebsrente

    Was ist denn mit meiner Rente passiert?

    Eigentlich soll die Betriebsrente doch insbesondere für Arbeitnehmer:innen eine starke Sache sein. Aber wenn vom Eingezahlten kaum noch was übrig bleibt, dann kommen schon Fragen auf. Wer hat da was aus dem Beutel genommen? Der Arbeitgeber, der Staat oder doch die Kanzlerin höchst persönlich? Tatsache ist, dass das mit der Betriebsrente scheinbar doch nicht so blendend aussieht.

    Zum youtube-Video der Aufzeichnung vom 11.03.2014 hier klicken

  • Staatsanleihen: Euro-Staaten beschließen Enteignungsklausel

    Eine neue Regelung ermöglicht es den Euro-Ländern künftig, Schuldenschnitte schneller und einfacher durchzuführen. Davon könnten auch Millionen deutsche Sparer betroffen sein …

    Es kann praktisch jeden treffen

    Doch in jeder Lebensversicherung, in jedem privaten Rentensparvertrag stecken solche Papiere. Und mit CAC können die Staaten künftig die Rückzahlung von Schulden verweigern, selbst wenn der einzelne Sparer dem nicht zustimmt. Damit kann es praktisch jeden treffen …

    Teil-Enteignung wird gerichtsfest gemacht

    Nun erhalten alle Euro-Staatsanleihen eine solche CAC-Klausel, mit deren Hilfe ein derartiges Vorgehen nicht nur möglich, sondern auch noch gerichtsfest gemacht wird. Betroffen davon sind alle neu begebenen Anleihen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr, die alten Anleihen sind dagegen nicht betroffen. Das bedeutet, dass im Laufe der kommenden Jahre nach und nach ein immer größerer Anteil der europäischen Staatsanleihen eine solche Klausel enthalten wird. In fünf Jahren dürfte dies schon auf mehr als die Hälfte der deutschen Papiere zutreffen, ähnliches gilt für die meisten anderen Euro-Staaten …

    Quelle: Artikel von Frank Stocker auf welt.de







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