Goldbarren als Vermögenssicherung

Kategorie: Finanzkrise

  • „Situation wirklich dramatisch“ Metall- und Elektroindustrie rechnet mit massiver Entlassungswelle

    Trotz Großaufträgen aus dem Verteidigungssektor droht in diesem Jahr ein weiterer Abbau von Industrie-Arbeitsplätzen in Deutschland, warnt der Verband. Der von der Bundesregierung angekündigte Bürokratieabbau dauere zu lange.

    Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall rechnet für dieses Jahr mit dem Verlust von bis zu 150.000 Arbeitsplätzen in der Metall- und Elektroindustrie. „Wir sind mitten in einer Deindustrialisierung und die Aussichten sind sehr düster. Die Situation ist wirklich dramatisch“, sagte Gesamtmetall-Hauptgeschäftsführer Oliver Zander den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Seine Branche befinde sich „in der größten Krise seit Gründung der Bundesrepublik“.

    Als Ursachen macht Zander wie viele Verbandsvertreter hohe Kosten für die Unternehmen am Standort Deutschland aus. „Wir haben in Deutschland zu hohe Energiekosten, zu hohe Unternehmenssteuern, zu hohe Sozialabgaben und zu viel Bürokratie.“ Bei der Reduzierung der Bürokratie fehle eine systematische Herangehensweise. „Wir sind in der Tierseuchenbekämpfung systematischer als beim Bürokratieabbau“, beklagte Zander. Man müsse „natürlich auch Bürokraten abbauen“ – in den öffentlichen Verwaltungen gebe es zu viel Personal, was auch deren Haushalte belaste …

    Quelle: Artikel auf n-tv.de

  • Überhitzter Kreditmarkt: BlackRock senkt Private Loan-Wert von 100 auf 0 – zweiter Fall in kurzer Zeit

    Eine Überhitzung des Kreditmarktes, die sich jahrelang aufgestaut hat und nun zum Problem wird? Ein außer Kontrolle geratenes Schattenbankensystem, das gewaltige Risiken birgt? Nun, solange Private Loans, also Kredite außerhalb des normalen Bankgeschäfts, von Fondsgesellschaften mit von Anlegern eingesammelten Geldern herausgereicht werden, liegt das Ausfallrisiko bei diesen Anlegern, und nicht bei einer Bank, die ins Wanken geraten kann. Der Fall BlackRock zeigt aktuell: In kurzer Zeit fällt ein – wenn auch kleiner – Kredit aus, von 100 auf 0 bewertet.

    BlackRock hat den Wert eines Privatkredit-Engagements (Private Loan) nur drei Monate, nachdem er mit 100 Cent pro Dollar bewertet worden war, auf null reduziert. Dies ist bereits der zweite plötzliche Ausfall, der kürzlich die Privatkredit-Abteilung des Unternehmens getroffen hat. Dazu berichtet Bloomberg News, der Kredit in Höhe von rund 25 Millionen US-Dollar an Infinite Commerce Holdings, einen sogenannten Amazon-Aggregator, der Online-Verkäufer von Produkten von Spa-Behandlungen bis hin zu Glühbirnen aufkauft, ist nun wertlos, wie BlackRock TCP Capital Corp in den letzte Woche veröffentlichten Unterlagen für das vierte Quartal berichtete. Der Fonds hatte die nachrangigen Verbindlichkeiten im dritten Quartal mit 100 Cent pro Dollar bewertet …

    Diese Maßnahmen verstärken die wachsenden Bedenken hinsichtlich Zahlungsausfällen und Zeichnungsstandards auf dem 1,8 Billionen Dollar schweren Markt für private Kredite. Die enormen Investitionen der Branche in Softwareunternehmen, die durch KI bedroht sind, haben zu beispiellosen Rücknahmeforderungen durch nervöse Anleger geführt. Blackstone gab am Montag bekannt, dass man es Anlegern ermöglichen werde, rekordverdächtige 7,9 % der Anteile aus seinem Flaggschiff-Fonds für private Kredite zurückzugeben …

    Quelle: Artikel von Claudio Kummerfeld auf finanzmarktwelt.de

  • Insolvenz: So viele Handwerkspleiten wie seit 2014 nicht mehr

    Im Handwerk gab es 2025 so viele Insolvenzen wie seit mehr als zehn Jahren nicht mehr. Hohe Kosten und schwache Nachfrage setzen vielen Betrieben zu.

    Im vergangenen Jahr sind so viele Handwerksbetriebe pleitegegangen wie seit über zehn Jahren nicht mehr. Die Zahl der Insolvenzen stieg 2025 im Vergleich zu 2024 um 13,3 Prozent auf 4.950, wie die Wirtschaftsauskunftei Creditreform mitteilte. „Energie, Material, Löhne – die Kosten laufen davon. Ohne ausreichende Reserven geraten viele Betriebe schnell in existenzielle Schieflage“, erklärte der Leiter der Creditreform Wirtschaftsforschung, Patrik-Ludwig Hantzsch.

    Laut Zentralverband des Deutschen Handwerks hatte die Zahl der Insolvenzen zuletzt 2014 mit rund 5000 höher gelegen.

    Handwerksbetriebe seien meist klein- und mittelständisch geprägt und verfügten über geringere finanzielle Puffer, betonte Creditreform. „Von den Kostensteigerungen der letzten Jahre sind sie besonders stark betroffen gewesen.“ Vor allem die deutlich gestiegenen Energie- und Materialkosten sowie höhere Löhne hätten die Liquidität belastet.

    Zu Auftragseinbußen hätten auch eine verhaltene Konsum- und Investitionstätigkeit sowie die schwache Baukonjunktur geführt. Rückläufige Umsätze und Erträge sowie eine höhere Insolvenzgefährdungseien die Folge gewesen …

    Quelle: Artikel auf handelsblatt.com

  • Gold weiter stark – das ist das Kursziel von JPMorgan

    Der Krieg im Nahen Osten hat die Märkte ordentlich durchgeschüttelt – und rückt Gold wieder als möglichen „sicheren Hafen“ in den Fokus. Das Edelmetall gilt vielen als Diversifikation und Wertspeicher in unruhigen Phasen. Am Montag ist der Goldpreis im Hoch bis auf 5.419 Dollar gestiegen und damit wieder in die Nähe des Ende Januar bei 5.595 Dollar markierten Allzeithochs.

    Auslöser für den jüngsten Anstieg war der eskalierende Konflikt, nachdem gemeinsame US-israelische Militärschläge gegen den Iran erfolgt waren und Vergeltungsangriffe Israel sowie weitere US-Verbündete in der Golfregion trafen.

    Der Goldpreis gab zuletzt zwar wieder einige Dollar ab, er pendelte sich aber aber auf hohem Niveau im Bereich von 5.300 Dollar ein. Und Analysten sehen weiteres Potenzial. Die US-Großbank JPMorgan schrieb beispielsweise, konfliktgetriebene Preisschübe kämen und gingen zwar – geopolitische Risiken dürften aber hoch bleiben. Die Bank rechnet deshalb mit einem Anstieg des Goldpreises bis auf 6.300 Dollar bis zum Jahresende 2026.

    Seit Jahresbeginn liegt Gold bereits rund 23 Prozent im Plus, 2025 waren es etwa 64 Prozent. Der S&P 500 konnten hingegen nur 16,4 Prozent zulegen im Vorjahr, womit Gold den Markt klar outperformte. Und auch im laufenden Jahr liegt das Plus bei S&P 500 gerade einmal bei knapp einem Prozent …

    Quelle: Artikel von Marion Schlegel auf deraktionaer.de

  • Gold, Dollar, Schweizer Franken: Welche „sicheren Häfen“ Anleger jetzt suchen

    Der Angriff auf Iran treibt Anleger in sogenannte sichere Häfen – jedenfalls zum Teil: Die Preise von Gold und Silber steigen, ebenso wie der Dollar und der Schweizer Franken. Deutsche Staatsanleihen sind weniger gefragt.

    Die Eskalation des Iran-Konflikts sorgt für große Verunsicherung an den Finanzmärkten. Während der Dax am Montag einknickte und die Gas- und Ölpreise wegen der Einschränkung des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus stark anstiegen, suchen Anleger vermehrt nach „sicheren Häfen“ …

    Der Goldpreis zieht wieder deutlich an: Für eine Feinunze (31,1 Gramm) werden inzwischen fast 5400 Dollar fällig – das Rekordhoch von knapp 5600 Dollar aus dem Januar rückt damit in Reichweite …

    Auch Silber zog nach den Angriffen auf Iran an: Die Feinunze kostete zuletzt 95,42 Dollar und lag damit knapp 2 Prozent über dem Vortagesniveau …

    „Der ultimative sichere Hafen unter den Währungen ist aktuell jedoch nicht der US-Dollar, sondern, wie schon im vergangenen Jahr gesehen, der Schweizer Franken“, so Nguyen weiter. Das liege weniger an fundamentalen Faktoren, sondern eher daran, dass der Franken diesen Status ohnehin schon habe …

    Kein Auftrieb für deutsche Staatsanleihen
    Damit zeigt sich: Die Nervosität an den Devisenmärkten bleibt hoch. Auf dem Markt für Staatsanleihen ist sie allerdings noch nicht richtungsweisend zu spüren …

    Quelle: Artikel auf manager-magazin.de

  • Silber vor der nächsten Mega-Phase: Riskanter Fehlausbruch oder Jahrhundert-Chance für mutige Trader?

    Silber sorgt wieder für Adrenalin: Nach einer volatilen Rallye fragen sich Bullen und Bären gleichermaßen, ob jetzt der große Ausbruch oder der brutale Rücksetzer kommt. Zwischen Fed, Inflation, Solar-Boom und Rezessionsangst: Steht Silber vor einer silbernen Rakete – oder vor dem Crash?

    Vibe Check: Silber ist zurück im Rampenlicht – und zwar mit voller Volatilitäts-Breitseite. Der Markt zeigt aktuell eine dynamische, aber nervöse Bewegung: mal fast schon silberne Rakete, dann wieder heftiger Rücksetzer, gefolgt von zähem Seitwärtsgeschiebe an wichtigen charttechnischen Zonen. Die Bullen träumen vom großen Ausbruch, die Bären lauern auf den nächsten brutalen Dip …

    Silber ist nicht nur ein Industriemetall, sondern auch ein monetäres Edelmetall. Wenn die Angst vor einer anhaltend hohen Inflation dominiert, suchen Anleger einen Wertspeicher außerhalb von Papiergeld. Dann kommen Gold und Silber als Inflations-Hedge ins Spiel. Aber im Unterschied zu Gold reagiert Silber oft noch aggressiver – in beide Richtungen …

    Silber ist das Hightech-Metall unter den Edelmetallen. Es wird massiv gebraucht in:

    • Solarzellen (Photovoltaik): Silber ist zentral für Leitfähigkeit und Effizienz moderner Solarzellen. Der globale Ausbau erneuerbarer Energien saugt stetig physisches Silber aus dem Markt.
    • E-Mobilität und Elektronik: Kontakte, Leiterbahnen, Hochleistungsbauteile – überall spielt Silber eine Rolle.
    • 5G, Medizin, Hightech-Anwendungen: Auch hier wächst die Nachfrage schleichend, aber stetig.

    Die industrielle Nachfrage macht Silber einzigartig: In Phasen, in denen Klimapolitik, Green-Tech-Förderprogramme und Infrastrukturprojekte Fahrt aufnehmen, erhält Silber Rückenwind – selbst wenn die klassische Gold-Safe-Haven-Story gerade schwächelt.

    Geopolitische Krisen, Spannungen im Nahen Osten, Handelskonflikte, Bankenstress – all das kann kurzfristig Kapital in Edelmetalle schieben. Gold ist dann meist der erste Profiteur, Silber folgt oft zeitverzögert, dafür mit stärkerem Hebel. Man sieht dann häufig: Gold läuft ruhig nach oben, Silber hängt kurz hinterher und zündet dann plötzlich mit einer silbernen Rakete – nur um danach wieder übertrieben stark zu korrigieren …

    Silber vs. Gold: Die Gold-Silber-Ratio als Geheim-Indikator

    Die Gold-Silber-Ratio misst, wie viele Unzen Silber man für eine Unze Gold bekommt. Historisch schwankt diese Ratio stark, aber immer wieder sieht man: Extreme Werte werden korrigiert. Ist Silber im Verhältnis zu Gold sehr billig, sehen viele Profis eine Chance, dass Silber mittelfristig stärker performen könnte als Gold …

    Quelle: Artikel auf ad-hoc-news.de

  • Haushaltslöcher werden größer: Defizit steigt kräftig: Deutscher Staat 2025 tiefer im Minus

    Ein vergleichsweise kräftiges Wachstum im Schlussquartal hat der deutschen Wirtschaft im vergangenen Jahr das erste Plus seit 2022 beschert. Allerdings sind die Löcher im Staatshaushalt 2025 größer als zunächst angenommen.

    Das deutsche Staatsdefizit ist im vergangenen Jahr entgegen einer früheren Schätzung doch größer geworden. Die Ausgaben von Bund, Ländern, Kommunen und Sozialversicherung überstiegen die Einnahmen um 119,1 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Eine erste Schätzung von Mitte Januar hatte noch 107 Milliarden Euro ergeben …

    Für dieses Jahr rechnen die meisten Fachleute mit einer steigenden Neuverschuldung in Deutschland. Das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) etwa sagt ein Defizit von 3,5 Prozent voraus, das 2027 sogar auf 4,0 Prozent steigen soll …

    Quelle: Artikel auf n-tv.de

  • Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, den Sachverständigenrat aufzulösen

    Für Friedrich Merz wird der Streit der Wirtschaftsweisen um die Personalie Malmendier zum Prüfstein. Nutzt er die Gelegenheit, die wirtschaftspolitische Beratung grundlegend neu zu ordnen?

    Wenn es jemals einen guten Moment gab, den Sachverständigenrat aufzulösen, dann jetzt. Der Koalitionsstreit um die Personalie der Wirtschaftsweisen Ulrike Malmendier verdeutlicht, wie stark politisiert das höchste wirtschaftliche Beratergremium der Bundesregierung inzwischen ist.

    Malmendiers Berufung durch die SPD-geführte Regierung hatte das Ziel, die linksökonomische Mehrheit im Rat zu zementieren. Das will die CDU jetzt auflösen, und das zeigt: Es geht der Politik längst nicht mehr um eine nüchterne ökonomische Beratung, sondern rein um die Bestätigung des eigenen Kurses …

    Was früher als Ausdruck von Pluralismus galt, wirkt heute wie systematische Dysfunktion. Und genau das kann sich Deutschland nicht leisten. Das Land steckt mitten in einer wirtschaftlichen Krise: Wachstumsschwäche, Investitionsstau, Energieunsicherheit. Dazu die Dauerdebatten über Schuldenbremse und Sondervermögen, alles überlagert sich. Die Herausforderungen sind enorm. In solch einer Lage braucht die Politik vor allem eines: klare ökonomische Orientierung und belastbare Analysen.

    Doch ausgerechnet dieses Gremium ist Teil des Problems geworden. Die Wirtschaftsweisen täten gut daran, sich zu fragen, welchen Anspruch sie eigentlich noch an sich selbst haben …

    Quelle: Artikel von Thomas Sigmund auf handelsblatt.com

  • Gold gibt wieder Gas – starker Wochenstart

    Der Goldpreis hat zuletzt wieder deutlich angezogen und ist auf den höchsten Stand seit mehr als drei Wochen gestiegen. Dabei hat er die insbesondere psychologisch wichtige 5.000-Dollar-Marke wieder klar hinter sich gelassen. Unterstützung erhält das Edelmetall von den jüngsten Zollentwicklungen in den USA. Dies löste auch Unsicherheit hinsichtlich bestehender Handelsabkommen aus …

    „Das Zollurteil des Gerichts hat – abgesehen davon, dass es den Unmut des US-Präsidenten auf sich gezogen hat – eine weitere Unsicherheitsebene für die globalen Märkte geschaffen. Händler greifen daher erneut auf Gold als defensive Anlage zurück“, sagte Tim Waterer, Chefanalyst bei KCM. Ob Gold nun auch wieder über die Marke von 5.400 Dollar überwinden kann, sieht er maßgeblich davon beeinflusst, wie lange die Verunsicherung im Zusammenhang mit den Zöllen anhält und ob die USA militärisch im Iran aktiv werden.

    Die neue Unsicherheit verstärkt die Erholung des Edelmetalls nach dem Rücksetzer zu Monatsbeginn. Seit drei Wochen steigt Gold, gestützt insbesondere auch von geopolitischen Spannungen.

    Am frühen Montagmorgen wird die Feinunze Gold bei 5.160 Dollar gehandelt. Im Vergleich zum Jahresanfang bedeutet dies einen Anstieg von gut 19 Prozent. Seit Anfang 2025 hat sich der Goldpreis sogar fast verdoppelt …

    Quelle: Artikel von Marion Schlegel auf deraktionaer.de

  • Supreme Court, Bilanzflut & Gold-Explosion: Wenn Rechtsprechung Märkte neu ordnet

    Ein Urteil des US-Supreme Courts kippt globale Zölle, doch neue Handelsunsicherheit droht. Parallel stehen Tech-Quartalszahlen und eine Warnung der Deutschen Bank vor Kreditrisiken im Mittelpunkt …

    6 zu 3 – mit dieser Mehrheit hat der Supreme Court gestern Präsident Trumps globale Zölle gekippt und damit ein rechtliches Erdbeben ausgelöst, das weit über Washington hinaus Wellen schlägt. Während US-Aktien zunächst aufatmeten und Alphabet, Amazon sowie Apple deutlich zulegten, warnen europäische Industrieverbände bereits vor einer „neuen Runde der Unsicherheit“. Denn Trump kündigte umgehend neue 10-Prozent-Zölle an – diesmal auf anderer Rechtsgrundlage. Gleichzeitig läuft die Bilanzsaison der Tech-Giganten auf Hochtouren, UBS setzt ein spektakuläres Kursziel für Gold, und im Kreditmarkt braut sich laut Deutscher Bank ein „historisches Klumpenrisiko“ zusammen. Willkommen in einer Woche, in der Gerichte, Quartalszahlen und geopolitische Spannungen die Märkte in Atem halten …

    Doch die Freude währte kurz. Noch am selben Abend unterschrieb Trump eine neue Anordnung: 10 Prozent globale Zölle für zunächst 150 Tage – diesmal gestützt auf den Trade Act von 1974. Ob diese Rechtsgrundlage trägt, bezweifeln Experten bereits. Für längerfristige Zölle bräuchte Trump ohnehin die Zustimmung des Kongresses, die er bislang ablehnt. „Wir haben das Recht, so ziemlich alles zu tun, was wir wollen“, verkündete der Präsident trotzig …

    Besonders spannend wird es in der kommenden Woche: Am 25. Februar legt Nvidia seine Quartalszahlen vor – ein Termin, den Anleger weltweit mit Anspannung erwarten. Die KI-Rallye der vergangenen Monate steht auf dem Prüfstand, nachdem Bedenken über hohe Bewertungen und begrenzte Beweise für nachhaltige Umsatz- und Gewinnsteigerungen durch KI-Investitionen die Tech-Werte zuletzt belastet hatten …

    Software-Sektor: Deutsche Bank warnt vor Kreditmarkt-Krise

    Hinter den Aktienkursen braut sich laut Deutscher Bank ein größeres Problem zusammen: Software- und Technologieunternehmen stehen für fast ein Drittel des spekulativen Kreditmarktes – zusammen 1,28 Billionen Dollar in High-Yield-Anleihen, Leveraged Loans und Private Credit. Die Analysten um Steve Caprio warnen vor einem „historischen Klumpenrisiko“, dessen Folgen „mit dem Energiesektor 2016 konkurrieren“ könnten.

    Die Gemengelage ist brisant: Disruptive KI-Anwendungen setzen klassische Software-Geschäftsmodelle unter Druck, während gleichzeitig hohe Verschuldung und gestiegene Zinsen die Cashflows belasten. Der Anteil sogenannter Payment-in-Kind-Kredite liegt im Softwarebereich mit 11,3 Prozent über dem Marktdurchschnitt. Morgan Stanley hebt hervor, dass rund die Hälfte der offenen Software-Kredite mit B- oder schlechter bewertet ist, 26 Prozent fallen sogar in den spekulativen CCC-Bereich …

    UBS setzt auf 6.200 Dollar:

    Gold als Krisenabsicherung
    Während Aktien schwanken und Kreditmärkte nervös werden, setzt UBS ein spektakuläres Kursziel für Gold: 6.200 Dollar je Unze. Aktuell notiert das Edelmetall bei rund 5.035 Dollar – das Kursziel impliziert also ein Potenzial von über 23 Prozent. Treiber sind vor allem geopolitische Risiken, insbesondere die eskalierende Konfrontation zwischen den USA und Iran.

    UBS-Stratege Dominic Schnider betont, dass der Militäraufbau der USA im Nahen Osten deutlich größer ausfällt als bei der Venezuela-Operation Anfang des Jahres – ein Zeichen dafür, dass Washington einen längeren Konflikt plant. Hinzu kommt das günstige makroökonomische Umfeld: Die Federal Reserve dürfte ihren Lockerungszyklus fortsetzen, UBS erwartet zwei weitere Zinssenkungen um je 25 Basispunkte bis Ende September. Niedrigere Realzinsen und ein potenziell schwächerer Dollar wirken als Rückenwind für das zinslose Edelmetall.

    Auf der Angebotsseite bleibt die Lage angespannt: Analysten von Wood Mackenzie schätzen, dass 80 Minen ihre aktuellen Produktionspläne bis 2028 erschöpfen werden. Gleichzeitig überstieg die globale Goldnachfrage 2025 erstmals 5.000 Tonnen, getrieben von robusten Zentralbankkäufen und wachsender Investmentnachfrage …

    Quelle: Artikel von Andreas Sommer auf boerse-express.com

  • Bruch mit alten Marktgesetzen: Gold, Zentralbanken, Schulden: Eine neue Zeitrechnung

    Kaum ein Vermögenswert steht derzeit so im Fokus wie Gold. Die jüngste Rally des Goldpreises wirkt auf den ersten Blick wie eine spekulative Übertreibung, könnte jedoch Ausdruck eines tiefergehenden Umbruchs sein. Denn hinter der Dynamik stehen nicht nur Privatanleger, sondern vor allem Zentralbanken, die ihre Reserven strategisch neu ausrichten. Der Goldmarkt wird damit zum Spiegel wachsender Schulden und eines schwindenden Vertrauens in Staatsanleihen …

    Der Goldmarkt hat im letzten Jahr und besonders im Januar 2026 eine Dynamik, die selbst erfahrene Marktteilnehmer überrascht. Laut Bravos Research ist seit Beginn des Jahres die Marktkapitalisierung von Gold um rund vier Billionen US-Dollar gestiegen – ein Zuwachs, der das gesamte Bruttoinlandsprodukt Großbritanniens übertrifft …

    Doch anders als in früheren Hausse-Phasen sind es nicht allein spekulative Kapitalströme und Privatanleger, die den Goldpreis treiben. Zentralbanken weltweit haben in den vergangenen vier Jahren rund 4.000 Tonnen Gold akkumuliert. Zum Vergleich: Über die vergangenen 60 Jahre lag der durchschnittliche jährliche Zukauf bei etwa 100 Tonnen. De facto entspricht das jüngste Kaufvolumen somit rund vier Jahrzehnten historischer Nachfrage – konzentriert auf einen kurzen Zeitraum. Vor allem China diversifiziert seine Reserven zunehmend weg von US-Staatsanleihen hin zu physischen Vermögenswerten, die sich politischer Einflussnahme entziehen …

    Diese Entwicklung wirft eine Grundsatzfrage auf: Handelt es sich um eine spekulative Übertreibung – oder um den Beginn eines strukturellen Paradigmenwechsels im globalen Finanzsystem?

    Bruch mit alten Marktgesetzen

    Traditionell korreliert der Goldpreis invers mit den Realrenditen von US-Staatsanleihen. Steigen inflationsbereinigte Renditen, sinkt die Attraktivität des zinslosen Edelmetalls – und umgekehrt. Seit 2022 jedoch ist diese Beziehung gestört … Trotz steigender Realrenditen setzte Gold seinen Aufwärtstrend fort.

    Der Wendepunkt fällt mit einer Reihe geopolitischer und makroökonomischer Schocks zusammen: einer US-Inflation von zeitweise neun Prozent, massiven Kursverlusten langlaufender Staatsanleihen sowie dem Einfrieren russischer Devisenreserven durch die Europäische Union. Diese Ereignisse haben das Vertrauen vieler Zentralbanken in die Sicherheit staatlicher Schuldpapiere erschüttert.

    Gleichzeitig erreichen die Schulden der fünf größten Volkswirtschaften – USA, China, Deutschland, Indien und Japan – zusammen rund 73,4 Billionen US-Dollar und übersteigen damit ihre kombinierte Wirtschaftsleistung. In einem Umfeld wachsender Verschuldung und geopolitischer Fragmentierung verlieren Staatsanleihen ihren Status als risikoloser Anker. Gold fungiert zunehmend als strategische Reserve außerhalb des kreditbasierten Systems.

    Zentralbanken als Preistreiber

    Eine Umfrage unter 73 Zentralbanken zeigt, dass 95 Prozent ihre Goldbestände bis 2026 weiter ausbauen wollen. Allein eine moderate Erhöhung des Goldanteils in Chinas Währungsreserven auf 20 bis 30 Prozent könnte zusätzliche 6.000 Tonnen Nachfrage erzeugen. Dem steht ein strukturell verknapptes Angebot gegenüber: Neue Goldfunde sind seit Jahren rückläufig und zuletzt faktisch ausgeblieben.

    Die Analysten von Bravos Research argumentieren daher, dass die Rally weniger spekulativ als strukturell getrieben ist …

    Quelle: Artikel von Stefan Jäger auf finanzmarktwelt.de

  • Analysten sehen Kaufchance bei Gold: So hoch soll es binnen kurzer Zeit gehen

    Der Goldpreis pendelt derzeit um die Marke von 5.000 Dollar, wobei die Umsätze aufgrund der Börsen-Feiertage in Asien, aktuell relativ dünn ausfallen. Eine Investmentbank traut der Krisenwährung bereits im zweiten Quartal einen starken Sprung nach oben zu.

    Als Gründe für diese optimistische Einschätzung nannten die Experten der australischen ANZ Bank vor allem strukturelle Faktoren und makroökonomische Risiken. Diese lassen den sicheren Hafen Gold weiterhin attraktiv erscheinen. In einer aktuellen Analyse haben sie ihr bisheriges Kursziel für das zweite Quartal von 5.400 auf 5.800 Dollar (+7,4 Prozent) nach oben geschraubt, weil der jüngste Rücksetzer im Goldpreis nicht das Ende des Aufwärtstrends, sondern eine Kaufgelegenheit darstelle. Das aktuelle Niveau des Goldpreises wird damit um mehr als 15 Prozent übertroffen.

    Fülle an Kaufargumenten für Gold

    Die ANZ-Experten betonen, dass bei Gold mehrere unterstützende Faktoren zusammenkommen: Die lockere Geldpolitik in den USA, diverse geopolitische Unsicherheiten, die anhaltende Nachfrage institutioneller Investoren und ein schwächerer Dollar schaffen ein Umfeld, in dem Gold als „Versicherungsanlage“ besonders gefragt bleibt. Das gelte vor allem, solange keine klaren Zeichen für ein nachlassendes Risiko im globalen Finanzsystem erkennbar seien …

    Für Privatanleger bedeutet dies konkret: Anstatt kurzfristige Schwankungen zu fürchten, kann ein strategischer Einstieg bei Rücksetzern sinnvoll sein. Die Analysten merken zwar an, dass der jüngste Anstieg der Volatilität Fragen aufgeworfen hat, ob die Goldpreise bereits ihren Höhepunkt erreicht haben, grundsätzlich gehe man allerdings davon aus, „dass die Rally noch nicht weit genug fortgeschritten sei, um in absehbarer Zeit zu drehen.“ Hinsichtlich Silber wird übrigens erwartet, dass es von einem steigenden Goldpreis profitieren, gegenüber Gold jedoch unterdurchschnittlich abschneiden wird. Dies könne beim Gold-Silber-Verhältnis zu einem Anstieg in Richtung 70 (aktuell: 63) führen.

    Fazit: Obwohl der Goldpreis aktuell um die Marke von 5.000 Dollar seitwärts tendiert, signalisiert der Blick der Analysten eine robuste Kaufchance. Unterstützt durch geldpolitische und geopolitische Rahmenbedingungen könne Gold mittelfristig deutlich steigen.

    Quelle: Artikel von Jörg Bernhard auf boerse-online.de

  • Monatsbericht der Bundesbank: Staatshaushalt droht aus dem Ruder zu laufen

    Die Ausgabenquote explodiert, das treibt die Schuldenquote nach oben. Die Bundesbank vermisst eine verlässliche Perspektive zur Rückführung und zeigt sich zunehmend besorgt. Wie stabil ist die fiskalische Grundlage noch?

    Im vergangenen Jahr lag die staatliche Defizitquote noch relativ stabil bei 2,4%, wie die Bundesbank in ihrem Monatsbericht schreibt. Doch die Ausgaben für das Sondervermögen und für Rüstungsaufwendungen, die nur teilweise auf die Schuldenregeln angerechnet werden, sowie höhere Belastungen bei den Personalausgaben und in den sozialen Sicherungssystemen lassen das Defizit in den nächsten Jahren dramatisch steigen. Der expansive Ausgabenkurs dürfte die strukturelle Ausgabenquote auf über 50% steigen lassen. Und die Abgabenquote (Steuern und Sozialbeiträge in Relation zum BIP) steuert auf über 42% zu. Die Gefahr, dass sich hohe Defizite verfestigen, hält die Bundesbank für hoch und kritisiert, dass es noch keinerlei Pläne gibt, die Verschuldung in Schach zu halten …

    Auch die Rentenversicherung könne bis dahin ihre Finanzierungslücke nicht mehr aus ihrer Rücklage finanzieren. Der Beitragssatz müsste deutlich angehoben werden von 18,6 auf 19,8%. Um den Druck auf Rentenfinanzen und Bundeshaushalt zu verringern, läge es nahe, die finanziellen Vorteile für einen vorgezogenen Rentenzugang abzubauen und die Altersgrenzen nach 2030 an die Lebenserwartung zu koppeln, schlagen sie vor …

    Das Problem: Gemessen wird die „Mindestinvestitionsquote“ nur anhand der Planzahlen. Diese wurden 2025 nicht erreicht, trotzdem konnten für das Sondervermögen mehr Kredite aufgenommen werden, beklagt die Bundesbank. Auch früher seien „investive Haushaltsansätze häufig nicht voll ausgeschöpft“ worden. Werde die Kreditmöglichkeit nur an den Planungen festgemacht, stehe für Investitionen gebundener Haushaltsspielraum für andere Verwendungen offen.

    Haushaltstricks bei Investitionen

    Auch beim Sondervermögen nimmt es der Bund mit den gesetzlichen Vorgaben offenbar nicht ernst, wie die Bundesbank schon mehrfach in Aufsätzen dargelegt hat. Schon im August vergangenen Jahres, nach der Verkündung der Investitionsplanung, hatten die Bundesbanker buchhalterische Tricks angeprangert und kritisiert, dass die Projekte vielfach nicht „zusätzlich“ sind, wie eigentlich in der Verfassung gefordert. Auch andere Institutionen wie der Bundesfinanzhof haben sich dem angeschlossen. Und im vergangenen Monatsbericht erneuerte sie ihre beißende Kritik und beklagte die Missachtung gesetzlicher Vorschriften, sprach von Doppelzählungen von Ausgaben, um formal bestimmte Quoten zu erreichen …

    Quelle: Artikel von Stephan Lorz auf: boersen-zeitung.de

  • Lagarde vor Rücktritt: Die EZB fürchtet Frankreichs Rechtspopulisten

    Die Aussicht auf einen Sieg von Marine Le Pen oder ihrem Protegé Jordan Bardella bei den französischen Präsidentschaftswahlen sorgt für Unruhe in der Eurozone. EZB-Chefin Christine Lagarde will offenbar ihren Posten räumen, damit ihre Nachfolge vorher geklärt werden kann.

    Die Regierungen der Eurozone dürften die Suche nach der Nachfolge für Christine Lagarde an der Spitze der Europäischen Zentralbank beschleunigen. Der Grund: Im kommenden Frühjahr finden in Frankreich Präsidentschaftswahlen statt – und es sieht gut aus für die Rechtsaußen-Partei Rassemblement National (RN), sie zu gewinnen. Der „Financial Times“ zufolge will Lagarde ihren Posten vorher räumen, um Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Bundeskanzler Friedrich Merz zu ermöglichen, eine neue EZB-Spitze zu finden …

    Quelle: Artikel von Jan Gänger auf n-tv.de

  • Chinas KI-Offensive: Roboter tanzen, springen, kämpfen zum Frühlingsfest

    Unitrees Humanoid-Roboter zeigten bei der Frühlingsfest-Gala eine Tanzshow – und setzen damit ein industriepolitisches Signal weit über die Bühne hinaus.

    Das chinesische Robotikunternehmen Unitree hat bei der diesjährigen Frühlingsfest-Gala Aufsehen erregt. Humanoidroboter des Typs G1 führten Sprünge, Salti, Einbeinflips und eine Airflare-Drehung mit siebeneinhalb Rotationen vor – Bewegungsabläufe, die allesamt als extrem schwierig gelten.

    Ein Jahr, ein gewaltiger Sprung

    Beim Gala-Auftritt 2025 beschränkten sich Unitrees Roboter noch auf einen traditionellen Yangge-Volkstanz, inszeniert von Regisseur Zhang Yimou. Der Leistungszuwachs innerhalb eines einzigen Jahres ist beachtlich: Der Robotik-Experte Georg Stieler erklärte Reuters, dass die deutlich gestiegene Leistungsfähigkeit vor allem auf die konsequente Weiterentwicklung der KI-gestützten Steuerungssoftware zurückgehe …

    Showbühne als Industriepolitik

    Unitree war nicht allein: Auch die Start-ups Galbot, Noetix und Magiclab präsentierten Humanoidroboter. Darunter war ein Auftritt in einem Comedysketch sowie eine Choreografie zum Song We Are Made in China. Die Gala, die im vergangenen Jahr 79 Prozent der chinesischen Fernsehzuschauer erreichte, dient seit Jahrzehnten als Schaufenster für Pekings Technologieambitionen und soll der Welt vor Augen führen, wozu chinesische Ingenieurskunst fähig ist …

    Quelle: Artikel von Andreas Donath auf golem.de

  • Ökonom Fratzscher: „Der Wachstumsmotor wird nie mehr anspringen“

    Der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Marcel Fratzscher, sieht ohne umfassende Reformen der Bundesregierung schwarz für die Konjunktur. „Der Wachstumsmotor in Deutschland wird schon allein wegen der Demografie nie mehr anspringen“, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Es fehlten schlicht die Arbeitskräfte, um die Wachstumsraten der Vergangenheit zu erreichen. „Wir kommen also an Steuererhöhungen und dem Abbau von Subventionen nicht vorbei.“

    Der Ökonom schlug vor, Minijobs abzuschaffen und eine höhere Grundsteuer einzuführen – damit der Anreiz steigt, eine Immobilie zu entwickeln und wirtschaftlich zu nutzen. Zudem müssten alle klimaschädlichen Steuersubventionen wie das Dieselprivileg, die Steuerbefreiung von Kerosin und die Pendlerpauschale abgeschafft oder zumindest gekürzt werden. Sie machten allein 60 Milliarden Euro im Jahr aus. Fratzscher plädierte auch dafür, das Ehegattensplitting abzuschaffen, das den Staat rund 22 Milliarden Euro koste.

    Fratzscher rechnet mit Erhöhung der Mehrwertsteuer

    Allerdings rechne er damit, dass die schwarz-rote Koalition stattdessen bloß die Mehrwertsteuer von 19 auf 21 Prozent erhöhen werde. „Wir müssen davon ausgehen, dass es sich die Koalition am Ende leicht machen wird: Sie erhöht die Mehrwertsteuer um zwei Punkte, was 30 Milliarden Euro mehr bringen würde“, sagte Fratzscher. Eine Anhebung sei zwar sozial fatal, verglichen mit möglichen Alternativen aber ein politisch vergleichsweise bequemer Weg …

    „Beide Parteien haben ihre roten Linien abgesteckt und sind offenbar nicht bereit, sie aufzugeben“, sagte Fratzscher dem RND weiter. Die Union lehne Steuererhöhungen ab, die SPD wolle nicht beim Sozialstaat sparen. Subventionsabbau wollten beide nicht. So komme nur eine Mehrwertsteuererhöhung infrage, auch wenn ökonomisch und politisch andere Reformen dringend geboten wären …

    Quelle: Artikel von Tanit Koch auf focusplus.de

  • Sitegeist sichert sich Millionen für Baustellen-Roboter

    Münchner Start-up erhält 4 Millionen Euro, um mit KI-Robotern die Betonsanierung zu automatisieren. Die Finanzierung unterstreicht Deutschlands Doppelstrategie in der Robotik: Speziallösungen für drängende Industrieprobleme und die Entwicklung humanoider Plattformen.

    Betonsanierung in der Krise

    Deutschlands Infrastruktur bröckelt. Die Sanierung von Brücken, Tunneln und Parkhäusern verschlingt Hunderte Milliarden Euro. Gleichzeitig fehlen überall Fachkräfte für die anspruchsvolle Betoninstandsetzung. Das Münchner Start-up Sitegeist, ein Spin-off der Technischen Universität München (TUM), hat dafür eine robotische Lösung entwickelt.

    Ihre modularen Roboter arbeiten direkt am bestehenden Bauwerk. Mit Sensoren und KI-gestützter Entscheidungsfindung führen sie komplexe Sanierungsarbeiten durch. Der Clou: Sie benötigen weder aufwändige 3D-Modelle noch eine vorherige Digitalisierung der Baustelle. Das überwindet eine zentrale Hürde für Automatisierung im Baugewerbe …

    Zwei Wege, ein Ziel: KI und Humanoide

    Während Sitegeist eine spezifische Nische bedient, verfolgt die deutsche Robotik-Branche parallel ehrgeizigere Ziele. Der Aufstieg kognitiver und humanoider Roboter ist ein großes Zukunftsfeld. Unternehmen wie NEURA Robotics aus Metzingen sind hier Vorreiter.

    Etablierte Industriegiganten wie Bosch und Siemens gehen strategische Partnerschaften mit Robotikspezialisten ein. Ziel ist es, die Einführung intelligenter Automatisierung und „Physical AI“ in Fabrikhallen zu beschleunigen. Der Fokus liegt darauf, die Datenbasis zu erweitern, um Roboter für komplexe Fertigungs- und Logistikaufgaben zu trainieren …

    Quelle: Artikel auf ad-hoc-news.de

  • Zahlreiche Pläne: Immer mehr Länder setzen auf einen Dollar-Ausstieg

    Von Asien bis nach Südamerika: Weltweit entstehen parallele Finanzsysteme, die ohne den US-Dollar auskommen. Die Gegenbewegung gewinnt an Tempo …

    Die Rolle des US-Dollars als Herzstück des globalen Finanzsystems wird zunehmend hinterfragt. Immer mehr Staaten bauen Alternativen auf – nicht aus ideologischen Gründen, sondern aus strategischem Kalkül. Ziel ist größere finanzielle Souveränität in einer Welt wachsender geopolitischer Spannungen.

    BRICS als Motor der Bewegung

    Besonders offensiv agiert das erweiterte BRICS-Bündnis. Neben Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika gehören inzwischen auch Ägypten, Iran, Äthiopien und die Vereinigten Arabischen Emirate dazu. Diskutiert wird ein digitales Zahlungssystem namens „BRICS Pay“ sowie eine Recheneinheit („The Unit“), die zu 40 Prozent durch Gold gedeckt sein soll und zu 60 Prozent durch die nationalen Währungen der Mitgliedstaaten. Parallel dazu wird der bilaterale Handel zunehmend in Landeswährungen abgewickelt – etwa zwischen China und Russland in Yuan und Rubel. Indien treibt zudem eine „CBDC-Bridge“ voran, um digitale Zentralbankwährungen direkt zu verbinden und westliche Infrastrukturen wie SWIFT zu umgehen.

    ASEAN: Pragmatismus statt Symbolik

    Die südostasiatischen ASEAN-Staaten verfolgen einen technisch-pragmatischen Ansatz. Über das System „Regional Payment Connectivity“ können Bürger und Unternehmen in acht Mitgliedsstaaten grenzüberschreitend per QR-Code in Lokalwährungen zahlen – ohne Dollar-Zwischenschritt. Ein Strategieplan bis 2030 soll die Nutzung lokaler Währungen im Handel ausweiten und die Dollar-Abhängigkeit gleichzeitig massiv senken. Es geht weniger um eine neue Weltwährung als um funktionierende Alternativen im Alltag …

    Brasilien und Saudi-Arabien: Politische Signale

    Brasiliens Präsident Lula da Silva fordert regelmäßig Alternativen zur Dollar-Abrechnung im südamerikanischen Handel, etwa in Form einer gemeinsamen Handelswährung wie den „Sur“. Saudi-Arabien wiederum signalisiert, Verkäufe von Öl nicht mehr ausschließlich in US-Dollar abzuwickeln – ein potenzieller Dämpfer für das Petrodollar-System …

    Artikel von Ingo Kolf auf wallstreet-online.de

  • Rente mit 70? Deutsche arbeiten länger und für weniger Geld als viele EU-Nachbarn

    Deutsche arbeiten bis 67, Italiener bis 64 – und bekommen 22 Prozent mehr Rente. Jetzt plant die Merz-Regierung vielleicht sogar die Rente mit 70. Der EU-Vergleich …

    Die Entscheidung der 13 Experten könnte das Arbeitsleben von Millionen Deutschen grundlegend verändern und die Kluft zu anderen EU-Ländern weiter vertiefen. Ausgerechnet das Land mit dem niedrigsten Rentenniveau in Westeuropa plant eine weitere Verlängerung der Arbeitszeit, während Nachbarländer wie Italien und Frankreich ihren Bürgern frühere Rente bei höheren Bezügen gewähren? …

    Der europäische Vergleich macht Deutschlands paradoxe Situation deutlich: Deutsche Arbeitnehmer erhalten bei einem Renteneintrittsalter von 67 Jahren nur 52,9 Prozent ihres vorherigen Nettoeinkommens. In Frankreich hingegen gehen Menschen laut einem Bericht von tagesschau.de mit knapp 64 Jahren in Rente und erhalten ein Rentenniveau von etwa 60 Prozent. Italien übertrifft beide Länder deutlich: Bei einem Renteneintrittsalter von ebenfalls knapp 64 Jahren liegt das Rentenniveau bei 74,6 Prozent …

    Ein weiterer Diskussionspunkt ist die verpflichtende Einbeziehung von Beamten und Politikern in die gesetzliche Rentenversicherung. Den Experten ist jedoch bewusst, dass zusätzliche Beitragszahler das demografische Grundproblem – immer mehr Ruheständler bei gleichzeitig weniger Beitragszahlern – mittelfristig nicht lösen können …

    Quelle: Artikel von Jens Kiffmeier auf merkur.de

  • Warum dem Silberpreis weitere Turbulenzen drohen

    Seit Ende Januar hat sich der CBOE-Silber-Volatilitätsindex zwar von 111 auf 76 Prozent beruhigt. So richtig ruhig dürfte es an den Silbermärkten in den kommenden Wochen aber nicht werden. Gleich mehrere Kennziffern senden Warnsignale.

    Der Silberpreis ist am Donnerstagabend überraschend stark unter Druck geraten. Verantwortlich für den Abverkauf waren laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg einige Marktteilnehmer, die sich im großen Stil von Edelmetallen getrennt haben, um Mittel zum Kompensieren von Verlusten in anderen Anlageklassen freizumachen.

    Es könnte nicht der letzte heftige Rutsch gewesen sien, denn gleich mehrere Faktoren sprechen dafür, dass dem Silberpreis weitere Turbulenzen drohen. Insbesondere die Lage am physischen Silbermarkt ist angespannt …

    Ein zentrales Warnsignal liefern die Lagerbestände an der US-Terminbörse Comex. Seit Oktober 2025 sind die Silberbestände dort regelrecht kollabiert. Insgesamt belaufen sie sich auf mehr als 379 Millionen Unzen. Auf den ersten Blick mag der kombinierte Gesamtbestand damit komfortabel erscheinen. Doch entscheidend ist die Zusammensetzung – und genau hier liegt das Problem. Bei den Silberbeständen unterscheidet die Terminbörse nämlich zwischen „Total Eligible“ (286,2 Millionen) und „Total Registered“ (93,0 Millionen). Als besonders kritisch gilt der niedrige Stand der letztgenannten Kategorie. Diese umfasst ausschließlich jenes Silber, das tatsächlich zur sofortigen Erfüllung von Lieferverpflichtungen aus Futures-Kontrakten zur Verfügung steht. „Eligible“-Bestände hingegen lagern zwar in den zugelassenen Tresoren, sind jedoch nicht automatisch für die Auslieferung registriert und gehören häufig Investoren oder Institutionen, die keinen unmittelbaren Verkaufswillen haben. Sinkt der Anteil des registrierten Silbers deutlich, erhöht sich das Risiko von Engpässen bei physischer Lieferung; insbesondere dann, wenn es eien wachsende Zahl von Marktteilnehmern ihre Lieferansprüche auch tatsächlich ausüben möchte …

    Geopolitische Lage bleibt kritisch

    Auch geopolitische Faktoren verschärfen derzeit die Unsicherheit. Große Volkswirtschaften (vor allem USA und China) betrachten die Versorgung mit Silber zunehmend als strategisch relevant. Silber ist nicht nur ein Edelmetall, sondern auch eine bedeutendes Material für Zukunftstechnologien wie Photovoltaik, Elektromobilität und Halbleiter. Sollte es zu politischen Eingriffen kommen – etwa durch Exportbeschränkungen, den Aufbai strategischer Reserven oder staatliche Eingriffen in die Lieferketten – könnten erhebliche Verwerfungen die Folge sein. Das würde dann zu anhaltenden, hohen Kursschwankungen führen …

    Quelle: Artikel von Jörg Bernhard auf boerse-online.de

  • Gewaltiger Finanzbedarf: Zehn Billionen Dollar nötig – die USA trifft der Schulden-Hammer

    Die USA stehen vor einer der größten Refinanzierungsaufgaben ihrer Geschichte.
    Rund rund zehn Billionen Dollar an Schulden müssen in diesem Jahr refinanziert werden. Das entspricht fast einem Drittel der gesamten US-Staatsverschuldung und geschieht in einem Umfeld deutlich höherer Zinsen als noch vor wenigen Jahren.

    Um die Zinslast zu begrenzen, könnten die USA verstärkt auf kürzere Laufzeiten setzen, da diese bei einer steilen Zinsstrukturkurve günstiger sind. Dieser Prozess erfolge schrittweise über das Jahr und sei nicht außergewöhnlich. Kritisch werde es vor allem dann, wenn sich das Zinsniveau dauerhaft oberhalb des nominalen Wirtschaftswachstums festsetze.

    Langfristig sieht Scherrmann Handlungsbedarf. Setze man heutige Trends fort, könne die Schuldenquote in den kommenden Jahrzehnten deutlich steigen …

    Quelle: Artikel von Clemens Schömann-Finck auf focus.de

  • Deutschland im Job-Stau: 3.084.610 Arbeitslose: Warum Firmen kaum noch einstellen

    Drei Millionen Arbeitslose und trotzdem Fachkräftemangel? Warum Unternehmen 2026 bremsen und der Arbeitsmarkt nicht in Schwung kommt.

    Der Zustand des deutschen Arbeitsmarktes ist „wie ein Brett“, sagte Andrea Nahles, Chefin der Bundesagentur für Arbeit, vor kurzem. Er entscheidet sich derzeit aber nicht in den Statistiktabellen aus Nürnberg, sondern in den Vorstandsetagen und Personalabteilungen der Unternehmen. Dort wird kräftig gerechnet, abgewogen, verschoben. Viele Betriebe treten nicht mehr aufs Gaspedal, sondern bleiben auf der Bremse. Neueinstellungen werden geprüft, Projekte vertagt, frei werdende Stellen oft nicht nachbesetzt.

    Nach Einschätzung von Arbeitsmarktforschern ist diese Zurückhaltung kein vorübergehender Reflex, sondern der eigentliche Treiber der aktuell zähen Entwicklung.

    Arbeitsmarkt Deutschland: mehr Abbau, weniger Aufbau

    Wie stark sich diese Verschiebung bereits niederschlägt, zeigen Daten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Tim Kovalenko, Volkswirt am IAB, verweist gegenüber FOCUS online auf Auswertungen bis 2024: „2018 wurden rund zwei Millionen Stellen abgebaut, 2024 waren es etwa 2,5 Millionen.“ …

    Besonders betroffen seien Teile des verarbeitenden Gewerbes, etwa Chemie, Metallerzeugung oder Maschinenbau. „Diese Beobachtungen würden für einen Strukturwandel sprechen“, sagt Kovalenko …

    Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo-Befragungen, beschreibt die aktuelle Lage aus Sicht der Unternehmen etwas anders gewichtet. Auch er bemerkt: „Im Moment werden vor allem in der Industrie Arbeitsplätze abgebaut. Gleiches gilt für den Handel.“ …

    Statistik spiegelt die Verschiebung am Arbeitsmarkt

    Vor diesem Hintergrund überraschen die aktuellen BA-Zahlen kaum. Im Januar waren 3,085 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet, die Quote lag bei 6,6 Prozent. Gleichzeitig sank die Zahl der bei der Bundesagentur gemeldeten offenen Stellen auf 598.000.

    Der Arbeitsmarkt verliert demnach nicht überall gleichzeitig an Kraft. Er verlagert sich. Das heißt: „Stellen werden nicht zwingend in denselben Branchen aufgebaut, in denen sie abgebaut worden sind“, sagt Kovalenko. Das gelte auch für Berufe. Wer im Strukturwandel seinen Arbeitsplatz verliere, sei „unter Umständen nicht qualifiziert, einen Beruf auszuüben, in dem gerade ein Fachkräftemangel herrscht“. Hinzu kommt ein regionales Problem: Wenn im Süden Industriearbeitsplätze wegfallen, nützt es wenig, dass in Berlin IT-Fachkräfte gesucht werden …

    Für ifo-Experte Wohlrabe hat die aktuelle Schwäche aber „vor allem konjunkturelle Gründe“. Es fehlten Aufträge, deshalb werde weniger Personal gebraucht. „Der Fachkräftemangel ist ja auch zurückgegangen. Das passiert immer, wenn die Konjunktur schwach läuft.“

    Gleichzeitig nennt er wirtschaftspolitische Unsicherheit als Bremsfaktor: Fehlende Planungssicherheit hemme Investitionen und mache Personalplanungen vorsichtiger. Neben der Konjunktur spiele aber auch die strukturelle Transformation eine Rolle: „Das alte und erfolgreiche Wirtschaftsmodell vor Corona gibt es nicht mehr.“ …

    Eine schnelle Belebung erwarten indes beide Experten nicht …

    Quelle: Artikel von Thomas Sabin auf focus.de

  • US-Dollar vor der Todesspirale: Gold-Bombe vor der Detonation – warum jetzt sogar 12.000 US-Dollar möglich sind

    Ein Top-Analyst warnt vor einer Dollar-„Todesspirale“ und sieht Gold erst am Anfang eines historischen Bullenlaufs. In seinem Extrem-Szenario steigt das Edelmetall bis auf 12.000 US-Dollar.

    Der Goldmarkt bekommt neuen Auftrieb durch eine spektakuläre Prognose des Investors Daniel Oliver, Gründer des auf Edelmetalle spezialisierten Hedgefonds Myrmikan Capital. Oliver erwartet eine mehrstufige Rallye, die Gold auf 8.000 bis 12.000 US-Dollar pro Unze treiben könnte – getrieben von strukturellen Problemen des US-Finanzsystems. In einer vielbeachteten Analyse beschreibt er die USA als „Gefangene einer Gelddruckfalle“, in der steigende Zinsen, massive Staatsschulden und ausgereizte Bilanzen der Notenbank unweigerlich zu einer Neubewertung von Gold führen müssten.

    Oliver skizziert drei Phasen dieses möglichen Superzyklus. Die erste habe 2022 begonnen, als die USA russische Dollarreserven eingefroren und damit viele Vermögensverwalter an die Rolle von Gold als politisch unangreifbare Reserve erinnerte. Die zweite Phase erwartet er, wenn die künftige Fed-Führung – unter Donald Trumps Kandidaten Kevin Warsh – angesichts auslaufender US-Staatsanleihen im Volumen von rund 10 Billionen US-Dollar gezwungen wäre, erneut massiv Anleihen zu kaufen. Eine dritte Phase beschreibt er als „Todesspirale“, in der höhere Zinsen die Defizite so stark erhöhen, dass der Staat nur noch mit Hilfe der Notenbank zahlungsfähig bleibt …

    Parallel dazu sortiert sich der Markt nach den überraschend schwachen US-Einzelhandelsumsätzen vom Dienstag neu. Der heute veröffentlichte Arbeitsmarktbericht fiel zwar besser aus als befürchtet, änderte aber wenig an der übergeordneten Erwartung einer abkühlenden Konjunktur. Analyst Achilleas Georgolopoulos sprach von einer „gezielten Erwartungssteuerung“, mit der US-Regierungsberater in den vergangenen Tagen versucht hätten, negative Überraschungen abzufedern und die Risikobereitschaft der Märkte zu bremsen.

    Auch geopolitische Spannungen stützen die Edelmetalle: Laut Wall Street Journal erwägen die USA neue Maßnahmen gegen iranische Öltanker, während Premierminister Benjamin Netanjahu in Washington erwartet wird …

    Quelle: Artikel von Gina Moesing auf wallstreet-online.de

  • Zu viele Abwicklungsfälle: Volksbanken gründen zweite Bad Bank

    Die Volks- und Raiffeisenbanken haben eine neue Bad Bank: die BAG Treuhand. Sie soll Problemkredite der früheren Raiffeisenbank im Hochtaunus abwickeln. Zwar gibt es schon eine Bad Bank in dem Sektor, jedoch war diese bekanntermaßen zuletzt stark beansprucht.

    Die Volks- und Raiffeisenbanken haben eine neue Abwicklungsgesellschaft gegründet. Die BAG Treuhand, die Bad Bank der genossenschaftlichen Finanzgruppe, soll laut „Handelsblatt“ problematische Kredite und Projekte mit einem Volumen von rund 850 Millionen Euro von der früheren Raiffeisenbank im Hochtaunus abwickeln. Zunächst hatte „Finanz-Szene“ berichtet. Die Raiffeisenbank im Hochtaunus wurde im vergangenen Jahr durch die anderen Genossenschaftsbanken gerettet. Das Kürzel BAG steht für Bankaktiengesellschaft.

    Beteiligt an der BAG Treuhand sind die Volksbank Mittelhessen, die die Raiffeisenbank im Hochtaunus Mitte 2025 übernommen hatte, und die BAG Hamm, eine andere Abwicklungsbank des genossenschaftlichen Sektors. Die BAG Hamm ging Mitte der 1980er-Jahre aus der damals havarierten Hammer Bank Spadaka (Bilanzsumme damals: 1,7 Milliarden D-Mark) hervor und entwickelte sich über die Jahre zum Abwicklungsspezialisten für den gesamten Sektor, wie „Finanz-Szene“ berichtet. Als 100-prozentige Tochter des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) übernimmt sie Problemkredite von Banken, die Unterstützung durch die BVR-Sicherungseinrichtung benötigen.

    Zuletzt häuften sich die Stützungsfälle im genossenschaftlichen Sektor, sodass die BAG Hamm derzeit stark beansprucht ist. Durch abenteuerliche Investments hat so manches Institut die Bodenhaftung verloren, zuletzt etwa die Volksbank Konstanz, die dem Immobilieninfluencer Immo Tommy Millionen hinterherwarf. Die neue Bad Bank BAG Treuhand soll nun Abhilfe schaffen …

    Quelle: Artikel auf manager-magazin.de

  • Brics-Staaten arbeiten an alternativem Zahlungssystem

    Indiens Zentralbank treibt die Verknüpfung digitaler Währungen voran. Man will die Abhängigkeit vom Dollar verringern, aber die USA nicht provozieren.

    Die indische Zentralbank hat der Regierung in Neu-Delhi vorgeschlagen, die Verknüpfung der digitalen Zentralbankwährungen der Brics-Staaten auf die Tagesordnung des diesjährigen Gipfeltreffens zu setzen …

    Indien hat 2026 den Vorsitz der Staatengruppe inne, zu der neben Brasilien, Russland, China und Südafrika mittlerweile auch die Vereinigten Arabischen Emirate, Iran, Ägypten, Äthiopien und Indonesien gehören …

    Das Vorhaben zielt darauf ab, grenzüberschreitende Zahlungen für Handel und Tourismus zu erleichtern. Gleichzeitig könnte es die Abhängigkeit vom US-Dollar verringern – ein Schritt, der in Washington auf Widerstand stoßen dürfte. US-Präsident Donald Trump hatte die Brics-Allianz bereits als „anti-amerikanisch“ bezeichnet und mit Zöllen gedroht, sollten die Mitgliedstaaten Maßnahmen zur Umgehung des Dollars ergreifen.

    Sanktionen und systemische Risiken

    Der Vorstoß der indischen Zentralbank ist auch eine Reaktion auf die zunehmende geopolitische Instrumentalisierung des Finanzsystems. Der Ausschluss Russlands aus dem Swift-System und das Einfrieren von rund 300 Milliarden US-Dollar russischer Reserven nach dem Einmarsch in die Ukraine haben gezeigt, wie verwundbar Staaten gegenüber den westlich dominierten Finanzstrukturen sind.

    Auch Iran, Nordkorea und Kuba waren bereits von ähnlichen Maßnahmen betroffen. Für viele Brics-Staaten war der Fall Russland jedoch ein Wendepunkt: Wenn selbst die Vermögenswerte eines Landes dieser Größe eingefroren werden können, ist kein Staat vor solchen Eingriffen sicher …

    Quelle: Artikel von Uwe Kerkow auf telepolis.de

  • “Bitcoin könnte noch auf 40.000 US-Dollar fallen”

    Bitcoin notiert bei rund 70.000 US-Dollar und konsolidiert damit weiterhin nach einer heftigen Korrektur in den letzten Tagen. Auch Ethereum erholt sich auf ein Niveau von rund 2000 US-Dollar. Das Stimmungsbarometer steht mit 10 Punkten weiterhin auf extremer Angst …

    Grund für den Absturz war ein Cocktail aus Ereignissen: Kapital floss in KI, Tech-Aktien korrigierten, Bitcoin wurde mit nach unten gezogen. Angst vor Quantencomputern, Liquiditätsentzug durch den Yen-Carry-Trade, Spannungen im Nahen Osten und überhebelte Treasury-Modelle spielten ebenfalls eine Rolle.

    Die Nominierung von Kevin Warsh als möglicher neuer Chef der US-Notenbank wird an den Märkten als Signal für eine länger anhaltend straffe Geldpolitik gewertet. Zinssenkungen gelten vorerst als unwahrscheinlich. Für Risikoanlagen wie Aktien und Kryptowährungen bleibt das Umfeld damit angespannt.

    Zusätzlich kursiert in der Szene die Theorie, dass ein großer Hedgefonds aus Hongkong mit komplexen Derivatestrategien in Schieflage geraten sein könnte. Zwangsliquidationen über verschiedene Märkte hinweg hätten demnach eine Kettenreaktion ausgelöst und den Verkaufsdruck weiter verschärft.

    Der Kryptomarkt erlebte vergangene Woche einen der härtesten Einbrüche seit dem FTX-Kollaps im November 2022. Zeitweise fiel der Fear & Greed-Index auf den niedrigsten Wert aller Zeiten. Einige Marktbeobachter erwarten mittlerweile einen Absturz auf zwischen 40.000 und 50.000 US-Dollar, damit 80 Prozent vom Allzeithoch. Typisch für Bärenmärkte …

    Quelle: Artikel von Giacomo Maihofer auf btc-echo.de

  • CDU-Konzept zur Rente belastet Ältere: Diese radikalen Einschnitte drohen

    Der CDU-Wirtschaftsrat fordert radikale Reformen bei der Rente. So sollen die „explodierenden“ Sozialabgaben eingedämmt werden. Doch für Rentner bedeutet das Verluste …

    Wirtschaftsrat will „Privilegierungen“ bei der Rente abschaffen – auch Grundrente darunter

    Zu dieser „Privilegierung“ zählt für den Wirtschaftsrat auch die Grundrente. Den Zuschlag bekommen Menschen im Ruhestand, wenn sie viele Jahre in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben, jedoch in dieser Zeit nur ein geringes Einkommen hatten …

    Mütterrente soll weg – dafür aber höhere Abschläge auf eine frühere Rente

    Auch die Abschaffung der sogenannten Mütterrente hätte geringere Renten zur Folge. Betroffen wären vor allem Frauen. Wenn sie zugunsten der Kindererziehung eine Zeit lang nicht erwerbstätig sind, erhalten sie dafür keine Rentenpunkte mehr …

    Wer vor der Regelaltersgrenze in den Ruhestand geht, muss dagegen höhere Abschläge als bisher in Kauf nehmen …

    „Mittelfristig“ soll das Renteneintrittsalter über 67 Jahre hinaus „durch Koppelung an die Lebenserwartung“ steigen, fordert der Wirtschaftsrat. Einige Ökonomen, darunter die sogenannten Wirtschaftsweisen, fordern schon länger die Verknüpfung der Regelaltersgrenze mit der Lebenserwartung …

    Quelle: Artikel von Max Schäfer auf wa.de

  • Weiteres deutsches Traditionsunternehmen stellt Produktion am Stammsitz ein

    Erneut stellt ein traditionsreiches Unternehmen die Produktion an seinem Stammsitz ein. Die Mitarbeiter verlieren dadurch ihren Arbeitsplatz.

    Stuttgart – Erst zum Ende des Jahres 2025 wurde bekannt, dass ein deutsches Traditionsunternehmen offenbar die Produktion an seinem Stammsitz einstellen will, wovon rund 340 Mitarbeiter betroffen sind. Nun kommen ähnliche Ansagen auch von einer 1877 gegründeten Firmengruppe, die in ganz Europa tätig ist. Die Mayer-Gruppe, offiziell Mayer-Kuvert-network GmbH, mit Sitz in Heilbronn (Baden-Württemberg) ist auf die Herstellung von Briefumschlägen, Verpackungen und Versandmaterialien spezialisiert und umfasst mehr als 30 einzelne Unternehmen.

    Wie die Heilbronner Stimme jüngst berichtete, will die Gruppe aber ausgerechnet am Stammsitz in Heilbronn noch im laufenden Jahr 2026 die Produktion einstellen, wodurch die dortigen Mitarbeiter ihre Arbeitsplätze verlieren. Die Gründe gibt das Traditionsunternehmen mit der zunehmenden Digitalisierung und der damit einhergehenden rückläufigen Nachfrage nach Briefumschlägen und Kuverts an. Zudem sind auch die steigenden Kosten und eine Überkapazität Faktoren …

    Das Unternehmen wurde laut der Firmenhistorie vor fast 150 Jahren als Ernst Mayer Briefhüllenfabrik in Heilbronn gegründet und expandierte als Mayer-Kuvert-network Anfang der 2000er Jahre durch mehrere Übernahmen in große Teile Europas. Inzwischen beschäftigt das Unternehmen über 1.500 Mitarbeiter in mehr als 30 Firmen …

    Quelle: Artikel von Julian Baumann auf merkur.de

  • China fordert Banken auf Bestände an US-Staatsanleihen zu reduzieren

    Chinesische Regulierungsbehörden haben den Finanzinstituten des Landes aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Marktvolatilität empfohlen, ihre Bestände an US-Staatsanleihen zu reduzieren …

    Chinesische Beamte hatten die Banken aufgefordert, den Kauf von US-Staatsanleihen zu begrenzen, und diejenigen mit hohem Engagement angewiesen, ihre Positionen zu reduzieren, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen laut Bloomberg News berichteten …

    Obwohl die Aufforderung unter dem Vorwand der Risikostreuung formuliert wurde, könnte sie einen aktuellen globalen Trend verstärken, in dessen Rahmen Länder wie Indien und Brasilien angesichts wachsender Zweifel am amerikanischen Exzeptionalismus ihr Engagement am weltweit größten Anleihemarkt reduzieren (FMW: Debasement Trade). Geopolitische Risiken wie die Drohungen von Präsident Donald Trump gegenüber Grönland haben die Unsicherheit nur noch verstärkt und die Suche nach alternativen Anlagen wie Gold angeheizt …

    „Dies ist der jüngste Beweis für eine sich abzeichnende Entwicklung – ein Zeichen dafür, dass die Erwartung langfristiger struktureller Abflüsse aus dem Dollar nicht nur eine Illusion ist“, sagte Gareth Berry, Stratege bei Macquarie Group Ltd. „Vermögensverwalter mit Sitz in den USA, in Europa und nicht nur in Dänemark, sondern nun auch in China, stimmen möglicherweise mit den Füßen ab.“ …

    Quelle: Artikel von Claudio Kummerfeld auf finanzmarktwelt.de

  • Umsatz fällt deutlich: Kleine Unternehmen zunehmend unter Druck – Insolvenzen drohen

    Der Datendienstleister Datev untersucht regelmäßig den Zustand eines der wichtigsten Wirtschaftsfelder in Deutschland – des Mittelstandes. Die Diagnose ist nicht rosig.

    Die kleinen und mittelständischen Unternehmen sind jahrzehntelang das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Einer Untersuchung des Nürnberger Daten-Dienstleisters Datev zufolge sind sie in den vergangenen Jahren stark unter Druck geraten. Insolvenzen nehmen zu – vor allem bei sehr kleinen Unternehmen und bei größeren Mittelständlern mit mehr als 100 Beschäftigten …

    Mittelstand verliert Anteile an Umsatz und Beschäftigung
    Mehr als 99 Prozent der mehr als drei Millionen Unternehmen in Deutschland fallen in die Kategorie der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Sie wird in der Regel bis 500 Mitarbeiter und bis 50 Millionen Euro Jahresumsatz definiert. Ihr Anteil ist in den vergangenen Jahren laut Datev-Angaben stabil geblieben.

    Allerdings fiel ihr Anteil am Umsatz und an der Beschäftigung im Zeitraum von 2018 bis 2023 jeweils um vier Prozentpunkte, auf 26,2 Prozent beziehungsweise 53,3 Prozent, der Anteil an der Bruttowertschöpfung um zwei Prozentpunkte auf 40,9 Prozent.

    Mehr Pleiten

    Die Zahl der Insolvenzen in einzelnen Branchen habe sich bei den Mittelständlern im vergangenen Jahr stark erhöht – vor allem bei den ganz kleinen Betrieben ohne Angestellte und bei den größeren Mittelständlern mit mehr als 100 Beschäftigten. „Die klassischen KMU mit bis zu 100 Mitarbeitern, die 2024 noch die höchsten Zuwachsraten verzeichneten, zeigen 2025 eine leichte Beruhigung“, heißt es in der Datev-Erhebung. Erhöhtes Insolvenzgeschehen gebe es etwa in den Bereichen Baugewerbe, Gastgewerbe und im verarbeitenden Gewerbe …

    Quelle: Artikel auf t-online.de

  • Nach Vorschlag der Linkspartei: Union lehnt Wiedereinführung der Vermögenssteuer weiter ab

    Die Union lehnt die Vorschläge der Linkspartei zur Wiedereinführung einer Vermögenssteuer ab. Der finanzpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion von CDU und CSU, Güntzler, sagte im Deutschlandfunk, ein großer Teil der Vermögen sei nicht frei verfügbar, sondern in Unternehmen gebunden.

    Eine zusätzliche Steuer darauf würde Investitionen bremsen und Arbeitsplätze gefährden, so Güntzler …

    Laut einer von der Linkspartei in Auftrag gegebenen Studie könnte eine Vermögenssteuer dem Staat bis zu 150 Milliarden Euro im Jahr einbringen. Die Untersuchung geht von einer Versteuerung von Vermögen ab einer Million Euro für Privatpersonen und ab fünf Millionen Euro für Unternehmen aus.
    Durchgeführt wurde die Studie vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung. Der Autor Stefan Bach sprach von einem ambitionierten Konzept. Er warnte aber auch davor, dass ein Teil der Betroffenen Vermögenswerte ins Ausland verlagern könnten und sich das Steueraufkommen dadurch reduzieren könne.

    Quelle: Artikel auf deutschlandfunk.de

  • Bolt: Chinesischer Roboter läuft Weltrekord ein

    Ein chinesisches Forschungsteam stellt mit dem humanoiden Roboter Bolt einen neuen Geschwindigkeitsweltrekord auf. Die Entwicklung markiert einen Meilenstein für den Einsatz in Logistik und Industrie.

    Ein chinesischer Zweibeiner-Roboter hat mit 10 Metern pro Sekunde einen neuen Geschwindigkeitsweltrekord aufgestellt – und bewegt sich damit im Tempo von Spitzenathleten. Die Entwicklung markiert einen Meilenstein im globalen Wettrennen um leistungsfähige humanoide Roboter.

    Hangzhou. Der Kampf um die Vorherrschaft in der Robotik hat einen neuen Schauplatz: die Laufbahn. Ein Forschungsteam aus Hangzhou hat mit „Bolt“ einen humanoiden Roboter präsentiert, der mit einer Spitzengeschwindigkeit von 10 Metern pro Sekunde sprintet. Diese Leistung, die in der vergangenen Woche bekannt wurde, stellt einen neuen Weltrekord für zweibeinige Roboter dar und bewegt sich im Bereich von Olympia-Athleten …

    Der 1,75 Meter große und 75 Kilogramm schwere Roboter, benannt nach dem Sprint-Legenden Usain Bolt, musste für seinen Rekord eine zentrale Hürde meistern: in Echtzeit Umgebungsdaten verarbeiten und seine Haltung sowie seinen Gang millisekundenschnell anpassen.

    Ein viel beachtetes Demonstrationsvideo zeigt Bolt im direkten Duell mit Wang Hongtao, dem Institutsleiter und Gründer von MirrorMe, auf nebeneinander stehenden Laufbändern. Der rot lackierte Android behält dabei eine stabile, aufrechte Haltung bei, während seine Beine in extrem hoher Frequenz arbeiten. Mit kürzeren, aber schnelleren Schritten überholt er schließlich den menschlichen Läufer – ein beeindruckender Beweis für die gelösten Probleme bei Dynamik und Balance …

    Die Fortschritte kommen zu einem entscheidenden Zeitpunkt. Allein in China arbeiten nach Angaben von Ende 2025 über 150 Unternehmen an humanoiden Robotern. Geschwindigkeit und Agilität auf menschlichem Niveau gelten als entscheidender Schritt zur kommerziellen Nutzbarkeit. Schnelle Mobilität ist essenziell für effiziente Einsätze in Logistikzentren, bei der Katastrophenhilfe oder in anspruchsvollen Industrieprozessen …

    Quelle: Artikel auf ad-hoc-news.de

  • „Saufen ab“: Run auf Gold und Silber führt zu kritischem Lieferengpass – und es wird wohl nicht besser

    Silber wird für Zukunftsindustrien immer wichtiger und auch die Nachfrage nach Gold steigt rasant. Das führt zu massiven Engpässen.

    Frankfurt – In wirtschaftlich unsicheren Zeiten steigt die Nachfrage nach Gold und Silber. Eine Folge ist, dass Produzenten an ihre Kapazitätsgrenzen gelangen, da die physische Produktion nicht kurzfristig skalierbar ist. Welche Folgen das für Edelmetallhändler hat, lässt sich derzeit beobachten.

    Edelmetallhändler kämpfen mit Lieferengpässen: Crash wird als Kaufgelegenheit genutzt

    „Wir saufen ab, aber sowas von“, sagte Michael Eubel, Abteilungsleiter Sorten und Edelmetalle der BayernLB, dem Handelsblatt. Seit gut sechs Wochen herrsche Ausnahmezustand. Man bekomme oft doppelt so viele Aufträge am Tag, wie man bearbeiten könne. Auch die Scheideanstalten, die aus dem Rohstoff handelbare Barren und Münzen prägen, kämen nicht hinterher, sodass es zu Lieferengpässen und -verzögerungen komme. Der Crash an den Terminmärkten habe das Problem noch verschärft, da viele Kunden den Rücksetzer als Kaufgelegenheit nutzen wollten …

    Edelmetallhändler kämpfen mit Lieferengpässen: Silber wird verstärkt von der Industrie nachgefragt

    Vor allem bei Silber zeigt sich der Engpass. Dieser hat mehrere Ursachen. Seit Jahren wird mehr von dem Edelmetall verbraucht als gefördert. Laut Daten des Silver Institute beläuft sich das weltweite Silberangebot auf 31.100 bis 31.800 Tonnen pro Jahr. Verbraucht werden jedoch 34.000 bis 37.000 Tonnen. Und der Bedarf könnte weiter steigen.

    Ein Grund dafür ist, dass Silber, anders als Gold, dessen Nachfrage primär von Anlegern und Zentralbanken geprägt ist, zunehmend in der Industrie nachgefragt wird. Es wird vor allem im Photovoltaik-, im Elektroauto- und im KI-Sektor benötigt. Bisher wurde die Differenz laut Wolfgang Wrzesniok-Roßbach von der Unternehmensberatung Fragold durch Lagerbestände von Banken oder Händlern ausgeglichen. Diese schrumpfen allerdings immer weiter …

    Quelle: Artikel von Markus Hofstetter auf merkur.de

  • Hohe Staatsschulden, nervöse Anleihemärkte: Die Politik muss handeln

    Wachsende Staatsschulden und höhere Zinsen setzen viele Staaten unter Druck. Die Verspannungen am amerikanischen und japanischen Anleihemarkt zeigen: Ohne eine finanzpolitische Kehrtwende schnappt die Schuldenfalle früher oder später zu
    Die Staatsfinanzen sind wieder in den Fokus gerückt. Steigender Finanzierungsbedarf bei inzwischen wieder höheren Zinsen bedeutet Stress für manchen Finanzminister. Besonderes Augenmerk liegt derzeit auf dem amerikanischen und japanischen Anleihemarkt. Beide Länder – insbesondere Japan – haben einen gewaltigen Schuldenberg angehäuft …

    Wackelkandidaten auch in der Eurozone

    In der Eurozone sieht die Lage zwar insgesamt etwas besser aus. Aber einzelne Länder – insbesondere Frankreich – sind ebenfalls finanzpolitische Wackelkandidaten. Die Stabilitätskriterien der Währungsunion werden von Frankreich und vielen anderen Ländern schon lange nicht mehr erfüllt. Gemäß dem „Compliance Tracker“ der Europäischen Kommission hat Frankreich die EU-Fiskalregeln in den letzten 25 Jahren nur zu 24 Prozent eingehalten. Selbst Deutschland kommt nur auf einen Wert von 54 Prozent.

    Abgesehen von der mangelnden Regeltreue zeigen die offiziellen Zahlen zur Staatsverschuldung noch nicht die ganze Wahrheit. In Europa fehlen in den nationalen Daten etwa die gemeinschaftlich finanzierten Schulden (beispielsweise der sogenannten Corona-Wiederaufbaufonds „Next Generation EU“). Quantitativ weitaus bedeutender sind die verdeckten Schulden, die in den sozialen Sicherungssystemen schlummern. Sie summieren sich in Deutschland auf fast 400 Prozent des BIP und werden mit dem Renteneintritt der geburtenstarken Jahrgänge nach und nach zu offiziellen Staatsschulden, wenn nicht zuvor Gegenmaßnahmen ergriffen werden …

    Quelle: Artikel von Jörg König und Jörn Quitzau auf capital.de

  • Kryptowährungen auf Tauchkurs: Bitcoin halbiert – warum stürzt der Kurs ab?

    Der Bitcoin-Preis rutscht seit Monaten ab. In der Nacht ist die Marke zeitweise bis auf 60’000 US-Dollar gefallen. Am Morgen erholte sich die bekannteste Kryptowährung wieder und stieg auf rund 65’000 Dollar. Innert kurzer Zeit hat sich der Wert des Bitcoins damit halbiert. Was treibt den neuen Krypto-Crash an und wie gefährlich ist er? Wirtschaftsredaktorin Charlotte Jacquemart ordnet die Entwicklungen ein …

    Wie ist der Bitcoin-Crash dieses Mal einzuschätzen?
    Kryptowährungen schwanken stark. Jedoch sind die nackten Zahlen eindrücklich: Im Oktober lag der Bitcoin bei 125’000 US-Dollar – ein Rekordstand. Nun ist der Kurs etwa halb so hoch. Die Krypto-Szene spricht von einem «Krypto-Winter». Auch viele andere Kryptowährungen werden verkauft; beispielsweise Ethereum und Solana stehen 30 Prozent tiefer als noch vor einer Woche. Parallel verlieren Aktien von Kryptobörsen und Firmen mit grossen Krypto-Beständen an Wert …

    Was steckt hinter diesem neuen «Krypto-Winter»?

    Verschiedene Faktoren kommen zusammen. Ein Grund ist der Verkauf von allem, was mit Technologie zu tun hat: Investoren sind vorsichtiger geworden, weil viele Tech-Aktien zu teuer geworden sind – Stichwort KI-Hype. Und viele Anlegerinnen und Anleger nehmen Kryptowährungen eben auch als Technologie-Investment wahr. Ein weiterer Grund ist die Gewinnmitnahme: Wer früh Bitcoin kaufte, macht immer noch Gewinn, wenn er oder sie jetzt verkauft …

    Welche Rolle spielt Spekulation beim aktuellen Absturz?

    Eine zentrale. Nach dem Amtsantritt von Donald Trump war der Bitcoin stark gestiegen. Viele Anleger kauften auf Pump, also fremdfinanziert. Solange die Kurse steigen, funktioniert das. Fallen sie jedoch deutlich, müssen solche Spekulanten Geld nachschiessen oder die Kredite zurückzahlen. Das führt dazu, dass erst recht alle verkaufen und den Crash damit verstärken. Das kennt man auch aus anderen auf Pump finanzierten Käufen am Finanzmarkt. Vor einer Woche waren sie beim Gold zu beobachten …

    Kryptowährungen bleiben hoch spekulativ und eignen sich kaum als Zahlungsmittel …

    Quelle: Artikel von Charlotte Jacquemart auf srf.ch

  • Playmobilwerk in Bayern schließt: 350 Mitarbeiter betroffen

    Ein Playmobilwerk in Bayern wird geschlossen. Die Produktion wird auf andere Standorte verlagert. Grund ist der massive Kostendruck in Deutschland.

    Dietenhofen – Die Produktion wird eingestellt: Das Playmobilwerk in Dietenhofen steht vor dem Aus. Die Horst Brandstätter Group, zu der die Kultmarke gehört, hat die Schließung angekündigt. Hunderte Mitarbeiter sind betroffen.

    In Dietenhofen wird die Playmobil-Produktion komplett eingestellt.

    Rund 350 Beschäftigte sind von der Schließung des Werks betroffen.

    Der Konzern begründet den Schritt mit massiv gestiegenen Kosten in Deutschland …

    Quelle: Artikel von Katarina Amtmann auf msn.com

  • Kryptomarkt unter Druck: Krypto-Crash bei Bitcoin, Ethereum & Co. beschleunigt sich: Bessent erteilt Rettungsschirm klare Absage

    Die klare Absage von US-Finanzminister Scott Bessent bezüglich staatlicher Stützungsmaßnahmen für den Kryptosektor hat den Markt tief verunsichert …

    Michael Burry warnt vor fundamentaler Wertvernichtung

    Zusätzliches Öl ins Feuer goss der prominente Investor Michael Burry, der durch seine korrekte Prognose der Finanzkrise von 2008 weltweite Bekanntheit erlangte. In einem aktuellen Beitrag auf seinem Substack-Kanal, aus welchem Yahoo Finance zitiert, warnte Burry davor, dass ein anhaltender Preisverfall bei Bitcoin eine unkontrollierbare „Todesspirale“ in Gang setzen könnte, die zu einer massiven Zerstörung von Marktkapitalisierung führen würde. Michael Burry kritisierte in seinem Schreiben an die Abonnenten zudem das Narrativ der Kryptowährung als Inflationsschutz. „Bitcoin wurde als rein spekulatives Asset entlarvt und ist weit davon entfernt, eine Absicherung gegen Währungsabwertung zu sein, wie es Gold und andere Edelmetalle sind“, konstatierte Michael Burry in seiner Analyse der aktuellen Marktlage …

    Quelle: finanzen.net

  • Damoklesschwert Chip-Lieferketten: „Dann kommt eine bisher ungesehene Wirtschaftskrise“

    Google investiert Milliarden in eigene KI-Chips, um unabhängiger von Nvidia zu werden. Doch die globale Lieferkette bleibt extrem fragil: Entworfen im Westen, gefertigt fast ausschließlich in Taiwan. Experten warnen: Fällt TSMC aus, droht eine weltweite Wirtschaftskrise.

    Quelle: n-tv.de

  • Börsen-Experte erklärt: Wir erleben gerade den Wandel zu einer völlig neuen Finanz-Ordnung

    Steigende Märkte und Gold auf Rekordniveau, während Schulden und Vertrauen kippen. Warum diese Phase gefährlicher werden könnte als 2000 und 2008.
    Die Finanzmärkte befinden sich in einer der volatilsten Phasen des 21. Jahrhunderts. Gold markiert neue Allzeithochs, Silber steigt noch schneller, während Aktienindizes weiter nach oben klettern.

    Doch der Eindruck trügt: Der Aufschwung wirkt fragil, entkoppelt von der Realwirtschaft und zunehmend von Hoffnung statt Fundamentaldaten getragen.

    Wir erleben den Wandel in eine neue finanzielle Ordnung

    Gleichzeitig verschärfen sich geopolitische Spannungen, alte Machtverhältnisse verschieben sich, und das Vertrauen in zentrale Institutionen nimmt sichtbar ab.

    Was wir derzeit erleben, ist weniger ein klassischer Marktzyklus als vielmehr der Übergang in eine neue finanzielle Ordnung.

    Anders als 2000 oder 2008: Komplettes Fundament unter Druck

    Der entscheidende Unterschied zu früheren Krisen liegt im Ort der Überlastung. Im Jahr 2000 platzte die Technologieblase, während Staatsanleihen stabil blieben. 2008 kollabierte das Bankensystem, doch US-Staatsanleihen fungierten erneut als sicherer Hafen.

    Heute jedoch stehen genau diese Anleihen selbst unter Druck. Mit rund 38 Billionen US-Dollar Schulden und stark steigenden Zinskosten wächst der Zweifel an der langfristigen Tragfähigkeit der US-Finanzen.

    Hinzu kommt die zunehmende Instrumentalisierung des US-Dollars. Sanktionen, Handelsdrohungen und politische Eingriffe haben vielen Staaten vor Augen geführt, dass Dollar-Reserven nicht bedingungslos verfügbar sind.

    Entwicklung ein Ausdruck schwindenden Vertrauens

    Zentralbanken reagieren mit einer schrittweisen Reduzierung ihrer Dollarabhängigkeit und massiven Goldkäufen. Diese Entwicklung ist kein kurzfristiger Trend, sondern Ausdruck schwindenden Vertrauens in das bestehende System.

    Besonders brisant ist die Tatsache, dass Staatsanleihen das Fundament des globalen Finanzsystems bilden. Sie dienen als Sicherheiten, Bewertungsmaßstab und Vertrauensanker. Wird dieses Fundament infrage gestellt, fehlt ein funktionierendes Sicherheitsnetz – ein Szenario, das es in dieser Form weder 2000 noch 2008 gab …

    Es droht mehr als ein gewöhnlicher Abschwung

    Fazit: Was sich abzeichnet, ist kein gewöhnlicher Abschwung. Während frühere Krisen einzelne Sektoren trafen, steht heute das Vertrauen in das gesamte Finanzgefüge auf dem Prüfstand.

    Alte Stabilitätsanker verlieren an Wirkung, politische und geldpolitische Spielräume sind eingeschränkt.

    Anleger sollten sich daher weniger auf schnelle Erholungen verlassen, sondern auf anhaltende Volatilität, strukturelle Umbrüche und eine Phase der Neuordnung einstellen, die die Märkte nachhaltiger verändern dürfte als jede Krise der vergangenen Jahrzehnte …

    Quelle: Artikel von Stefan Feulner auf focus.de

  • Insolvenz fordert Tribut: Renommierter Modehändler muss alle Filialen schließen

    Nach der Insolvenz steht eine bekannte Modekette endgültig vor dem Aus. Alle Filialen müssen schließen. Hunderte Mitarbeiter verlieren ihren Job.

    Hannover – Nach der Insolvenz folgt nun das endgültige Aus: Der Herrenausstatter Wormland muss alle Filialen schließen. Bei der Suche nach einem Investor seien zwar einige Angebote eingegangen, eine Einigung der Interessenten mit den Vermietern konnte jedoch nicht erreicht werden, teilte der Insolvenzverwalter Stephan Michels mit. Deshalb müssen alle Geschäfte schließen. 250 Mitarbeiter verlieren ihren Job. Die Modebranche bleibt damit weiterhin von einer Insolvenzwelle gebeutelt …

    Quelle: Artikel von Max Schäfer auf merkur.de

  • CDU-Konzept zur Rente belastet Ältere: Welche spürbaren Einschnitte drohen

    Der CDU-Wirtschaftsrat fordert radikale Reformen bei der Rente. So sollen die „explodierenden“ Sozialabgaben eingedämmt werden. Doch für Rentner bedeutet das Verluste …

    Wer vor der Regelaltersgrenze in den Ruhestand geht, muss dagegen höhere Abschläge als bisher in Kauf nehmen. Der Wirtschaftsrat nennt keine konkrete Zahl, spricht jedoch von „versicherungsmathematisch korrekten, höheren Abschlägen“. Zudem will die Gruppe die umgangssprachliche „Rente mit 63“ abschaffen – also die abschlagsfreie frühere Rente nach 45 Beitragsjahren.

    „Mittelfristig“ soll das Renteneintrittsalter über 67 Jahre hinaus „durch Koppelung an die Lebenserwartung“ steigen, fordert der Wirtschaftsrat …

    Quelle: Artikel von Max Schäfer auf hna.de

  • Googles Robotaxi-Firma Waymo ist 126 Milliarden Dollar wert und kommt nach Europa

    Im Wettlauf mit Tesla, chinesischen Anbietern oder der VW-Tochter Moia um den Markt für fahrerlose Robotaxis füllt die Google-Schwesterfirma Waymo ihre Kassen für eine globale Expansion. Waymo sammelte von Investoren 16 Milliarden Dollar in einer Finanzierungsrunde ein.

    Das Unternehmen wurde dabei insgesamt mit 126 Milliarden Dollar bewertet, wie es in einer Mitteilung hiess.

    Die Robotaxis von Waymo machen inzwischen ohne einen Menschen am Steuer mehr als 400’000 bezahlte Fahrten mit Passagieren pro Woche in sechs US-Städten sowie dem Silicon Valley. Die Firma strebt einen schnellen Ausbau in den USA an – und schickte ihre Fahrzeuge bereits auch nach London und Tokio. Insgesamt fuhren Waymo-Autos 127 Millionen Meilen (gut 204 Mio. Kilometer) autonom.

    Viel Konkurrenz

    Waymo gilt als Marktführer, aber es drängen immer neue Anbieter in den Zukunftsmarkt Robotaxi. Insbesondere in Asien, Nordamerika und Europa sind inzwischen mehrere Robotaxi-Anbieter auf dem Markt. China ist aktuell das Land mit der höchsten Robotaxi-Dichte. Dort wetteifern Anbieter wie Baidu, Pony.ai und WeRide um Kunden.

    VW und Moia haben derweil den Testbetrieb mit autonom fahrenden Elektrotaxis (VW ID. Buzz) in Hamburg aufgenommen, ab Frühling 2026 wird Oslo als zweite Stadt folgen …

    Quelle: watson.ch

  • Immer später in Rente: Nirgendwo in der EU arbeiten so viele Ältere wie in Deutschland

    Fast jeder vierte Erwerbstätige ist hierzulande zwischen 55 und 64 Jahre alt. Im europäischen Vergleich ist das die Spitzenposition. In einem EU-Land ist nur jede neunte Arbeitskraft in diesem Alter.

    In keinem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union ist die Erwerbsbevölkerung so alt wie in Deutschland. 2024 waren von den rund 40,9 Millionen Erwerbstätigen gut 9,8 Millionen zwischen 55 und 64 Jahre alt, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Das entspricht einem Anteil von knapp einem Viertel (24 Prozent) – „der höchste Wert aller EU-Staaten“, wie es hieß. Zum Vergleich: Im EU-Schnitt lag der Anteil dieser Altersgruppe bei 20,1 Prozent …

    „Ein zentraler Grund für den hohen Anteil älterer Erwerbstätiger in Deutschland ist die zunehmende Alterung der Bevölkerung“, erklärten die Statistiker. „Darüber hinaus gehen die Menschen hierzulande immer später in Rente.“ Das durchschnittliche Renteneintrittsalter lag 2024 für Frauen und Männer bei 64,7 Jahren …

    Quelle: n-tv.de

  • Xpeng Iron: China-Roboter jagt Tesla Optimus mit bionischer Wirbelsäule und Feststoffbatterie

    Der Autobauer Xpeng will bei humanoiden Robotern an Tesla vorbeiziehen. Nach Fake-Vorwürfen bei der ersten Präsentation liefert CEO He Xiaopeng nun die technischen Beweise: Der „Iron“ nutzt eine bionische Wirbelsäule und neuartige Muskel-Strukturen. Dazu kommt ein technisches Detail, das Tesla unter Druck setzt: eine Feststoffbatterie.

    Als Xpeng seinen humanoiden Roboter „Iron“ Ende 2025 erstmals auf die Bühne schickte, war die Skepsis groß. Der Gang wirkte so flüssig und menschlich, dass viele Zuschauer einen Schauspieler im Kostüm vermuteten. Der CEO musste das Publikum sogar davon überzeugen, indem er den Humanoiden teilweise demontieren ließ. Während diese ersten Details bereits im November 2025 für Aufsehen sorgten, legte He Xiaopeng nun auf X mit einem technischen Deep-Dive nach. Das Ziel: Die Verschmelzung von Biomechanik und Ingenieurswesen zu beweisen, damit Maschinen „weniger wie Werkzeuge“ wirken.

    Der zentrale Unterschied zur Konkurrenz liegt im Aufbau. Während die meisten Roboter auf starre Gelenke und Motoren setzen, geht Xpeng den Weg der Biomimikry. Der 1,78 Meter große und 70 Kilogramm schwere Iron nutzt eine „muskelartige Gitterstruktur“ (Muscle-like Lattice Structure), die über dem Metallskelett liegt. Diese Struktur ist flexibel und dynamisch, was laut den Ingenieuren völlig neue Herausforderungen an die Steuerung stellt.

    Wie leistungsfähig die hauseigenen KI-Modelle bereits sind, zeigt eine aktuelle Demonstration: Der Iron lernte eine komplexe Tanzeinlage durch die reine Beobachtung menschlicher Tänzer in nur zwei Stunden. Zuvor benötigten die Ingenieure für vergleichbare Bewegungsabläufe mittels klassischem „Reinforcement Learning“ noch etwa zwei Wochen. Diese massive Zeitersparnis verdeutlicht den Fortschritt bei der Integration von Bewegungsdaten in die Roboter-KI …

    Quelle: Artikel von Ronald Matta auf notebookcheck.com

  • Panik an den Märkten: Bitcoin stürzt massiv ab – Experte gibt düstere Prognose

    Frankfurt – Der Kurs der Digitalwährung Bitcoin hat seine ‌Talfahrt fortgesetzt und ist unter die Marke von 80.000 ⁠Dollar gefallen. Die weltweit größte Kryptowährung verbilligte sich ‍am Samstagabend (31. Januar) um 6,5 Prozent auf 78.720 Dollar, schreibt Reuters. Auch die zweitwichtigste Cyberdevise Ether geriet unter Druck. Sie verbilligte sich um fast zwölf Prozent auf 2388 Dollar …

    Momentan suchen Anleger angesichts geopolitischer Unsicherheiten eher nach sicheren Häfen wie Gold und Edelmetallen und meiden Kryptowährungen …

    Nun flüchten die Menschen aber zu Gold als sichere Anlage des Finanzsystems, Bitcoin bleibt außen vor. Das US-Wirtschaftsnachrichtenportal Bloomberg schreibt, dass Zweifel daran aufkommen würden, dass Bitcoin als „digitales Gold” dienen könne. „Plötzlich erscheinen Kryptowährungen nicht mehr als Alternative zu Fiatgeld (Anmerkung der Redaktion: Währungen ohne eigenen Sachwert) und als Absicherung gegen die nicht gerade verantwortungsvolle Finanzpolitik großer Länder”, sagte Alex Kuptsikevich, Chefmarktanalyst bei FxPro, gegenüber Bloomberg.

    Quelle: Artikel von Lisa Mayerhofer auf merkur.de

  • Goldpreis aktuell: Kurs stürzt ab – Das sind die Gründe

    Der Goldpreis, der vor wenigen Tagen noch ein Rekordhoch von über 5.500 US-Dollar pro Feinunze erreicht hatte, fiel am Freitag bereits auf unter 4.700 US-Dollar. Heute Morgen setzte sich der Rückgang fort und fiel auf 4.450 US-Dollar im Tief. Aktuell hat sich der Kurs bei etwa 4.700 USD eingependelt. Dieser Rückgang von 19 Prozent innerhalb kurzer Zeit überraschte viele Anleger, war jedoch nicht völlig unerwartet.

    Politische Entscheidungen und der US-Dollar

    Auslöser war die Nominierung von Kevin Warsh als neuen Vorsitzenden der US-Notenbank durch Präsident Donald Trump. Warsh, bekannt für seine Befürwortung einer strengen Zinspolitik, dämpfte die Erwartungen an eine lockere Geldpolitik. Dies führte zu einer Erholung des US-Dollars, was den Goldpreis zusätzlich belastete. Da Gold in US-Dollar gehandelt wird, verteuert ein starker Dollar das Edelmetall für Käufer außerhalb des Dollarraums und schwächt die Nachfrage …

    Gewinnmitnahmen

    Nach dem rasanten Kursanstieg der letzten Monate und Wochen war eine Korrektur absehbar. Die außergewöhnlich starke Rallye, die den Goldpreis in den vergangenen zwölf Monaten um fast 100 Prozent steigen ließ, veranlasste viele Anleger, ihre Gewinne mitzunehmen. Solche Verkaufswellen sind typisch für überkaufte Märkte, in denen die Preise in kurzer Zeit stark gestiegen sind …

    Technische Korrektur und Stop-Loss-Wellen

    Die charttechnische Situation im Goldmarkt war ebenfalls angespannt. Viele Indikatoren deuteten auf eine überkaufte Lage hin, was die Märkte anfällig für Korrekturen machte. In volatilen Märkten erhöhen größere Kursrückgänge die Wahrscheinlichkeit von Stop-Loss-Wellen, bei denen automatische Verkäufe ausgelöst werden, um Verluste zu begrenzen …

    Langfristige Perspektive bleibt positiv

    Trotz des starken Rückgangs bleibt der langfristige Trend für Gold positiv. Die fundamentalen Faktoren, wie geopolitische Unsicherheiten und die Rolle von Gold als sicherer Hafen, bestehen weiterhin. Experten sehen den aktuellen Einbruch eher als technische Korrektur und nicht als Trendwende …

    Fazit

    Der jüngste Rückgang des Goldpreises mag dramatisch wirken, ist jedoch im Kontext der vorherigen Rallye und der aktuellen Marktlage nicht ungewöhnlich. Gewinnmitnahmen und technische Korrekturen gehören zum natürlichen Marktzyklus. Langfristig bleibt Gold ein wichtiger Bestandteil zur Vermögenssicherung, insbesondere in unsicheren Zeiten.

    Quelle: Artikel von Matthias Kemter auf swp.de

  • Digitaler Euro: Europas „Anti Trump Währung“ nimmt Kurs auf

    Der Digitale Euro könnte Europa helfen, sich von den USA unter Präsident Trump weiter zu lösen. In diesem Jahr soll die endgültige Entscheidung fallen, ob und wann er kommt. Aber eigentlich gibt es kaum noch Zweifel, dass Europa den E-Euro braucht.

    Noch im letzten Jahr hätten viele Experten die Chancen für den digitalen Euro auf fifty-fifty geschätzt. Inzwischen bekommt man von manchen Experten ziemlich eindeutige Antworten. Ralf Fendel beispielsweise würde die Chancen für die europäische Digitalwährung jetzt auf 90 Prozent taxieren.

    Der Professor für Volkswirtschaftslehre an der Otto Beisheim School of Management sagt im Gespräch mit BR24: „Man muss sehen, dass die EZB jetzt schon konkret an der technischen Umsetzung arbeitet.“ Gemeinsam mit externen Unternehmen wird demnach schon an einer App für den digitalen Euro gearbeitet. Soviel Aufwand würde nicht betrieben, stünde das Projekt noch immer auf der Kippe.

    Trump kann Europäern den Geldhahn zudrehen

    Die politischen Irritationen, die US-Präsident Donald Trump rund um Grönland ausgelöst hat, haben dem Projekt nochmal einen zusätzlichen Schub gegeben, glaubt Professor Wendel. Und nicht nur das: Er verweist auch auf die US-Sanktionen gegen den Internationalen Strafgerichtshof. Mehrere Richter wurden wegen der Ermittlungen gegen Israels Premierminister Netanjahu von Trumps Regierung auf eine schwarze Liste gesetzt.

    Darunter auch der Franzose Nicolas Guillou. Er erzählte in der französischen Presse, wie es ist, wenn man „auf einem großen Teil des Planeten eine Bankensperre hat.“ So ein Bann durch Trump kann nicht nur Einzelpersonen treffen, sondern auch Unternehmen in Europa, wie Volkswirt Wendel anmerkt. Mehr Unabhängigkeit gerade im Finanzsektor wäre deshalb enorm von Vorteil …

    3000-Euro-Grenze für den Digitalen Euro

    Das klassische Bankensystem soll nicht ausgehöhlt wird. Deshalb plant die EZB eine Obergrenze: 3.000 Euro sollen maximal im digitalen Euro-Geldbeutel liegen dürfen. Erhält jemand mehr auf sein Handy oder die Karte überspielt, fließt das automatisch auf das hinterlegte Bankkonto. Andersherum wird beim Auszahlen von höheren Beträgen von diesem Konto wieder etwas „angesaugt“. Der Gedanke: Sparen soll man mit dem digitalen Euro nicht, bezahlen schon. Der Digitalwährungsexperte Co-Pierre Georg von der Frankfurt School of Finance & Management betont zudem, eine Transaktionsgrenze sei vor allem wichtig, um Geldwäsche zu unterbinden …

    Quelle: Artikel von Christian Sachsinger auf br.de

  • Digitaler Euro: Kann die EU unabhängig vom US-Finanzsystem werden?

    Ein Großteil des weltweiten Finanzsystems ist abhängig vom Dollar und amerikanischen Zahlungsdienstleistern wie etwa Paypal. Die EU will sich davon lösen – unter anderem mit einem digitalen Euro. Doch bisher geht es mit ihm nur langsam voran …

    Quelle: Artikel von Nils Schniederjann auf deutschlandfunkkultur.de

  • Streit um ICE-Behörde: USA steuern trotz Einigung auf Shutdown zu

    Erst im November endete der Rekord-Shutdown der US-Regierung, am Samstag beginnt der nächste. Dass der neue Regierungsstillstand genauso lange geht, wird nicht erwartet. Beschlossen werden soll in einem Bereich allerdings nur ein Aufschub.

    Der US-Senat hat im Haushaltsstreit den Weg für einen Kompromiss zur Abwendung eines längeren Shutdowns geebnet. Die Kammer verabschiedete am Freitag (Ortszeit) mit 71 zu 29 Stimmen eine Verlängerung der Finanzierung für das Heimatschutzministerium (DHS) um zwei Wochen. Die Gesetzesvorlage geht nun an das Repräsentantenhaus. Damit steuert die US-Regierung auf einen teilweisen Stillstand der Regierungsbehörden (Shutdown) zu.

    Da das Repräsentantenhaus erst am Montag wieder tagt, ist eine rechtzeitige Einigung im Haushaltsstreit vor Ablauf der Frist am Freitag um Mitternacht (Ortszeit) unwahrscheinlich …

    Quelle: n-tv.de

  • Gold und Silber im freien Fall: Fed‑Nominierung schockt Bullen

    Die Rekordjagd bei den Edelmetallen hat am Freitag ein jähes Ende gefunden. Nach Monaten der Kursgewinne erlebten Gold und Silber einen massiven Ausverkauf. Auslöser war eine Personalentscheidung aus dem Weißen Haus: Donald Trump hat Kevin Warsh als künftigen Chef der US-Notenbank Federal Reserve nominiert. Die Nachricht beruhigte die Märkte und linderte die Sorge um die künftige Unabhängigkeit der Zentralbank.

    Der Kurssturz traf Silber mit voller Wucht. Der Spot-Preis brach um 33Prozent auf 77 Dollar je Unze ein. Damit markierte das Metall den tiefsten Stand des Tages. Auch Gold verlor deutlich an Glanz. Der Spot-Preis sackte um rund 11 Prozent auf 4.812 Dollar ab.

    Der Grund für die heftige Reaktion liegt in der Erwartungshaltung der Investoren. Kevin Warsh gilt an den Märkten als Befürworter einer stabilen Währung. Seine Nominierung stützte den Dollar und schwächte gleichzeitig das Argument für Gold als Absicherung gegen eine Währungsabwertung. Während zuvor Kevin Hassett als Favorit für den Posten galt, sahen Marktteilnehmer in Warsh zuletzt den Garanten für eine pragmatische Geldpolitik. Analysten von Evercore ISI betonten am Freitag, dass die Personalie das Risiko einer drastischen Dollarschwäche erheblich verringere.

    Ein Ende der Überhitzung

    Der Absturz folgt auf eine Phase extremer Kurssteigerungen. Im Jahr 2025 war Silber um 150 Prozent gestiegen, während Gold ein Plus von 65 Prozent verbuchte. Diese Rallye setzte sich bis in das Jahr 2026 fort. Experten sehen in der aktuellen Korrektur auch eine notwendige Bereinigung eines überhitzten Marktes. Viele Anleger, die auf weiter steigende Kurse gesetzt hatten, flüchteten am Nachmittag in Scharen aus ihren Positionen, um Gewinne zu sichern …

    Der Einbruch bei Gold und Silber markiert einen Wendepunkt für die Märkte. Mit der Nominierung von Kevin Warsh setzt Donald Trump auf eine Personalie, die Vertrauen in die Stabilität des Dollars zurückbringt. Für die Edelmetalle fällt damit ein wesentlicher Preistreiber weg.

    Quelle: Artikel von Philipp Schleu auf deraktionaer.de

  • Edelmetalle: Goldpreis bricht um zehn Prozent ein, Silber rutscht fast 25 Prozent ab

    Nach der jüngsten beachtlichen Rekordjagd der Edelmetalle setzten vor dem Wochenende aggressive Gewinnmitnahmen ein.

    Unsicherheiten um US-Notenbank

    Neben den Gewinnmitnahmen belastete zudem die Unsicherheit um die künftige Geldpolitik der US-Notenbank. US-Präsident Donald Trump hat den früheren Fed-Gouverneur Kevin Warsh als Nachfolger für US-Notenbank-Chef Jerome Powell vorgeschlagen. Dies hat an den Märkten Zweifel geschürt, dass es tatsächlich zu einer deutlichen Lockerung der Geldpolitik kommen wird. Die Erwartungen von Zinssenkungen hatte zuletzt die Edelmetallpreise gestützt …

    Commerzbank-Expertin Thu Lan Nguyen warnt davor, zu viel aus der Nominierung abzuleiten: „Der US-Präsident hat hinreichend klargemacht, dass er deutlich niedrigere Zinsen sehen will. Davon wird er wohl kaum schnell ablassen.“ Man erwarte, dass die Fed auf diesen Druck auch reagieren werde. „Das spricht dafür, dass der Goldpreis grundsätzlich gut unterstützt bleiben wird“, schreibt Nguyen. „Das Ausmaß der Korrektur legt auch nahe, dass Marktteilnehmer nach dem rapiden Preisanstieg nur auf eine Gelegenheit für Gewinnmitnahmen gewartet haben.“

    Geopolitische Risiken

    Gestützt wurden die Edelmetallpreise zuletzt auch durch die gestiegenen geopolitischen Risiken. So hat US-Außenminister Marco Rubio dem Iran mit einem militärischen Präventivschlag gedroht, falls die Führung in Teheran Angriffe auf US-Einrichtungen plane. An den Finanzmärkten schürt das Sorgen vor einem Übergreifen der geopolitischen Risiken auf die gesamte Region am Persischen Golf. Irans Außenminister Abbas Araghtschi hat angesichts der Spannungen mit den USA gesagt, sein Land sei sowohl für Verhandlungen als auch für einen Krieg bereit.

    Edelmetalle – allen voran Gold – gelten bei vielen Investoren als sichere Häfen in Krisenzeiten. Silber ist zudem ein wichtiges Industriemetall, das für viele Anwendungen rund um KI, Robotik und Energie benötigt wird.

    Quelle: derstandard.de

  • Schock-Arbeitslosenzahlen, Wirtschaft schmiert ab! Nur der Staat schafft noch Jobs

    Frostige Stimmung am Arbeitsmarkt: Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland hat im Januar die 3-Millionen-Marke durchbrochen und ist damit so hoch wie seit 12 Jahren nicht mehr …

    Mehr als 3 Millionen Menschen: Deutschland hat so viele Arbeitslose wie seit 12 Jahren nicht mehr. Die Lage im Land kippt damit spürbar – und der neue Januar-Monatsbericht der Bundesagentur für Arbeit (BA) zeigt eindrücklich, wie dramatisch die Lage ist. Während Unternehmen quer durch Industrie und Bau Stellen abbauen oder Neueinstellungen stoppen, wächst die Beschäftigung fast nur noch dort, wo der Staat zahlt!

    Besonders hart trifft es die Industrie. Im verarbeitenden Gewerbe gingen binnen eines Jahres 167.000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze verloren, allein in der Metall- und Elektroindustrie 126.000. Auch der Bau (rund 8000 Stellen) und der Handel (rund 31.000) bauen Personal ab.

    Ein deutliches Warnsignal auch in der Zeitarbeit: Hier verschwanden 51.000 Jobs: ein klassischer Frühindikator für eine breitere wirtschaftliche Schwäche. Viele Firmen reagieren auf schwache Aufträge und hohe Kosten mit Einstellungsstopps oder Entlassungen. Neue Jobs entstehen hier kaum noch.

    Wirtschaft streicht Jobs, öffentlicher Sektor wächst

    Ganz anders sieht es beim Staat oder im staatsnahen Bereich aus. Während Firmen streichen, wächst der öffentliche Sektor weiter. In der öffentlichen Verwaltung entstanden binnen eines Jahres rund 36.000 neue Stellen, in Pflege und Sozialwesen weitere 76.000, im Gesundheitswesen 68.000.

    Die Folgen sind deutlich: Die Zahl der Arbeitslosen stieg binnen eines Jahres um ganze 92.000 Menschen. Der Anstieg kommt vor allem von Menschen, die ihren Job verloren haben und nun keinen neuen finden. Gleichzeitig trocknet der Stellenmarkt aus: Nur noch 598.000 offene Jobs sind gemeldet – 34.000 weniger als vor einem Jahr …

    Teurer Staat, steigende Last für Steuerzahler
    Der wachsende Staatssektor hat auch einen hohen Preis, der beim Steuerzahler landet! Bundesweit arbeiten inzwischen 5,38 Millionen Menschen im öffentlichen Dienst, darunter knapp 1,8 Millionen Beamte. Die Beamten zahlen keine Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung, sondern erhalten später eine vollständig steuerfinanzierte Pension. Mit jeder neuen Verbeamtung steigen damit die langfristigen Verpflichtungen für Länder und Kommunen …

    Quelle: Artikel von Marius Kiermeier auf bild.de

  • Märkte brechen über Nacht ein – Gold erholt sich, Bitcoin-Kurs bleibt schwach

    Gold fällt um 7 Prozent wegen US-Iran-Spannungen – schnelle Erholung. Bitcoin-Kurs bricht um 5 Prozent ein und bleibt schwach.

    Nasdaq verliert nur 0,7 %, Meta steigt um 10 % – Bitcoin-Kurs profitiert nicht vom Aufschwung, aber spürt die Verluste

    Bitcoin: Kein sicherer Hafen in Krisen? Zweifel an seiner Rolle wachsen

    Bitcoin ist am Freitagmorgen in Asien stark gefallen. Der Kurs sank um mehr als fünf Prozent von 89.000 USD auf ein Tief von 83.400 USD während des US-Tageshandels. Im Gegensatz zu Gold und Aktien hat sich Bitcoin nicht wieder erholt. Das zeigt, dass das sogenannte „digitale Gold“ aktuell eine Identitätskrise hat.

    Gerade bewerten die Märkte das Vertrauen in Währungen und Institutionen neu. Allerdings fließt dieses Vertrauen in Gold, nicht in Krypto-Wallets.

    Gleicher Sturm, verschiedene Folgen

    Der Verkauf wurde ausgelöst, als sich die Spannungen zwischen den USA und Iran verschärften. Präsident Trump gab auf Truth Social Drohungen ab und sagte, es werde Militärschläge geben, falls Teheran nicht einem Atomabkommen zustimme. Regierungen im Nahen Osten versuchen zwar, beide Seiten an den Verhandlungstisch zu bringen, dennoch bleiben ihre Bemühungen erfolglos. Die USA schicken zudem mehr Waffen in die Region. Eine drohende US-Regierungsschließung sorgt zusätzlich für Unsicherheit.

    Gold reagierte sehr stark und schwankte stark im Kurs. Innerhalb einer Stunde fiel der Preis um sieben Prozent auf 5.250 USD, bevor er sich schnell wieder erholte. Der Kobeissi Letter schrieb, das Marktvolumen von Gold habe sich an einem Tag um 5,5 Billionen USD bewegt – das ist die größte Tagesbewegung aller Zeiten. Am frühen Freitagmorgen stieg der Goldpreis wieder über 5.400 USD und lag etwa ein Prozent im Plus …

    Gold im Hype – beim Bitcoin-Kurs bleibt die Rallye aus

    Der Unterschied ist deutlich. Gold ist allein im aktuellen Monat um mehr als 25 Prozent gestiegen und hat sich seit Trumps zweiter Amtszeit vor einem Jahr fast verdoppelt. Silber hat sich seit den sogenannten „Befreiungstag“-Zöllen im April fast vervierfacht – von unter 30 USD auf über 118 USD pro Unze …

    Analysten meinen, der Anstieg der Edelmetalle zeigt nicht nur kurzfristige Sorgen. Er ist auch ein Zeichen für schwindendes Vertrauen in Währungen, Institutionen und das Wirtschaftssystem nach dem Kalten Krieg …

    Zudem kaufen Zentralbanken weiter Gold, um ihre Reserven etwas breiter zu streuen und weniger auf US-Staatsanleihen zu setzen. Auch Privatanleger steigen ein, weil sie auf Sicherheit hoffen oder weil sie von der aktuellen Entwicklung profitieren wollen …

    Quelle: Artikel von Oihyun Kim und Phil Haunhorst auf beincrypto.com

  • Crash bei BTC & Co: Krypto-Markt bricht ein: Anleger fliehen in Scharen aus Bitcoin, Ethereum, Ripple & Co.

    Heftige Preisverluste zeigen sich am Freitag am Kyptomarkt. Betroffen ist nicht nur das Kryptourgestein Bitcoin, sondern auch Altcoins …

    Der Bitcoin fiel zeitweise um 6,88 Prozent auf 82.515,44 US-Dollar nachdem er im Wochenhoch noch über der Marke von 90.000 Dollar notiert hatte, für die Nummer Zwei im Kryptomarkt, Ethereum, ging es zwischenzeitlich sogar um 8,35 Prozent auf 2.727,00 US-Dollar nach unten. Ripple verliert ebenfalls deutlich und brach um 6,81 Prozent auf 1,74 US-Dollar ein …

    Wichtige Auslöser für den Krypto-Preissturz

    Geopolitische Spannungen, insbesondere Ängste vor einem US-Angriff auf den Iran unter Präsident Trump, haben Investoren in den vergangenen Tagen und Wochen in sichere Häfen wie Gold getrieben, dessen Preis daraufhin immer neue Höchststände markiert hatte. Die Fed-Zinspolitik – die US-Notenbank hatte den Leitzins am Mittwoch unverändert in einer Spanne zwischen 3,50 und 3,75 Prozent belassen – drückten dabei ebenso auf die Stimmung wie enttäuschende Microsoft-Ergebnisse mit verlangsamtem Cloud-Wachstum, die für eine verstärkte Risikoaversion unter Anleger sorgte.

    Quelle: finanzen.net

  • Wieder mehr als drei Millionen Arbeitslose

    Der höchste Januar-Wert seit zwölf Jahren: Erneut sind mehr als drei Millionen Menschen in Deutschland arbeitslos …

    Im Januar sind mehr als drei Millionen Menschen in Deutschland arbeitslos gewesen. Verglichen mit Dezember stieg ihre Zahl um 177.000 auf 3,085 Millionen, wie die Bundesagentur für Arbeit mitteilte. Es ist die höchste Januar-Zahl seit 2014. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich um 0,4 Punkte auf 6,6 Prozent …

    Gute Aussichten hätten Arbeitslose aktuell nicht. „Derzeit gibt es nur wenig Dynamik am Arbeitsmarkt“, so Nahles. Die Zahl der bei den Arbeitsagenturen gemeldeten offenen Stellen sank auf 598.000 – 34.000 weniger als vor einem Jahr …

    Auch viele junge Menschen ohne Lehrstelle

    Im Januar erhielten der Statistik zufolge 1,142 Millionen Menschen in Deutschland Arbeitslosengeld. Dem stehen 3,826 Millionen erwerbsfähige Bürgergeldempfänger gegenüber. Diese Zahl enthält jedoch auch diejenigen, die einer Arbeit nachgehen, aber über Bürgergeld ihre Bezüge aufstocken müssen, um davon leben zu können …

    Auch auf dem Ausbildungsmarkt waren im Januar noch viele junge Leute ohne Lehrstelle. 64.000 waren den Angaben zufolge bei den Arbeitsagenturen gemeldet. 23.000 hatten zwar Alternativen, wollten aber trotzdem noch weiter suchen. 41.000 hatten nach Erkenntnissen der Arbeitsagenturen überhaupt noch keine Stelle. Die tatsächliche Zahl dürfte weitaus höher liegen, weil sich nicht alle Bewerber bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz an die Arbeitsagenturen wenden.

    Quelle: tagesschau.de

  • Gold und Silber rauschen unter 5.000‑ und 100‑Dollar‑Marke – Ende der Rally?

    DER AKTIONÄR hatte zuletzt bereits auf das deutlich gestiegene Risiko eines Rücksetzers am Gold- und Silbermarkt hingewiesen. Nun ist dieser mit voller Wucht im Gange. Notierte der Goldpreis in den vergangenen Tagen noch bei fast 5.600 Dollar, so ist er heute wieder unter die 5.000-Dollar-Marke zurückgerutscht. Auch der Silberpreis hat die magische Marke von 100 Dollar wieder nach unten durchschritten.

    „Eine Korrektur zurück in Richtung 5.000 Dollar mit einer Phase der Konsolidierung auf diesem Niveau wäre ein normales Muster in einem Bullenmarkt“, kommentierte Ed Yardeni, Präsident von Yardeni Research, am Donnerstag gegenüber CNBC. „Die Überraschung ist, dass der Preis ohne nennenswerte Korrektur von 3.000 auf 5.500 Dollar gestiegen ist … Bisher war das eher ein sogenannter Melt-up als ein klassischer Bullenmarkt bei Edelmetallen.“

    Belastend wird ein wieder stärkerer US-Dollar, nachdem US-Präsident Donald Trump erklärte, den Namen seines Kandidaten für die Nachfolge von Fed-Chef Jerome Powell überraschend bereits heute bekannt geben zu wollen. Eigentlich war die Entscheidung erst für nächste Woche angekündigt. Powells reguläre Amtszeit endet im Mai …

    Trotz des heftigen Rücksetzers bei Gold und Silber bleiben dennoch die übergeordneten Faktoren gleich. Die geopolitische Lage bleibt angespannt, Anleger suchen Flucht in sicheren Anlagen. Zuletzt hat US-Außenminister Marco Rubio dem Iran mit einem militärischen Präventivschlag gedroht, falls die Führung in Teheran Angriffe auf US-Einrichtungen plane. Silber ist zudem als wichtiges Industriemetall gefragt, das in Top-Trends wie KI, Robotik und Energie verstärkt nachgefragt wird.

    DER AKTIONÄR hat zuletzt zu Teilgewinnmitnahmen geraten. Dies zahlt sich nun aus. Langfristig bleiben die Aussichten am Gold- und Silbermarkt weiterhin hervorragend …

    Quelle: Artikel von Marion Schlegel auf deraktionaer.de

  • Experte warnt vor Rückschlag: Goldpreis vor Korrektur? Rekordzuflüsse in Asien als Warnsignal

    Asiatische Investoren investieren derzeit so viel wie nie zuvor in Gold-ETFs, was bei einigen Marktbeobachtern die Frage aufwirft, ob die Goldpreis-Rally kurz vor ihrem Höhepunkt stehen könnte. Besonders in China treiben Privatanleger die Nachfrage massiv an. Der starke Kapitalzufluss gilt für manche Experten als mögliches Zeichen einer Überhitzung, was die Wahrscheinlichkeit einer baldigen Korrektur erhöht.

    Goldpreis: Rekordzuflüsse als Warnsignal

    Asiatische Anleger pumpen Rekordsummen in börsengehandelte Goldfonds. Laut einem Bericht von Bloomberg verzeichneten Gold-ETFs, die in der Region gelistet sind, allein im Januar Nettozuflüsse von 7,1 Milliarden US-Dollar. Mehrere Fonds erreichten dabei historische Höchststände.

    Die größten Zuflüsse kamen aus China, wo Produkte speziell für Privatanleger besonders gefragt sind. Der Huaan Yifu Gold ETF zog allein 1,9 Milliarden US-Dollar an Kapital an – ein außergewöhnlicher Wert.

    Der Goldpreis ist in den vergangenen Wochen regelrecht explodiert und erreichte dabei ein Rekordhoch nahe der Marke von 5.600 Dollar. Seit Anfang Januar legte das Edelmetall zeitweise um mehr als 25 Prozent zu. Allerdings kam es am Donnerstag zu einem Rücksetzer bis auf 5.105 Dollar, ehe sich der Goldpreis wieder stabilisierte. Am Freitag fiel der Goldpreis im asiatischen Handel erneut zurück, nachdem Gerüchte augekommen waren, wonach US-Präsident Donald Trump Kevin Warsh als nächsten Fed-Vorsitzenden nominieren könnte …

    Zentralbanken stützen die Gold-Rally

    Die rasante Goldhausse wird unter anderem durch starke Käufe der Zentralbanken und durch Zuflüsse in physisch gedeckte Gold-ETFs getragen. Laut dem World Gold Council stiegen die Bestände in Goldfonds im vergangenen Jahr fast jeden Monat – mit Ausnahme des Mai.

    Zusätzlich profitieren Edelmetalle von einer zunehmenden Abkehr vom US-Dollar, die durch den Debasement Trade verstärkt wird. Gründe dafür sind die schwer kalkulierbare US-Politik, eine steigende Verschuldung sowie eine wachsende wirtschaftliche Abschottung der Vereinigten Staaten …

    Quelle: Artikel von Stefan Jäger auf finanzmarktwelt.de

  • Begehrte Edelmetalle: Warum der Silberpreis noch stärker steigt als Gold

    Der Silberpreis ist in zwölf Monaten um 270 Prozent in die Höhe geschossen. So rasant verteuert sich nicht einmal Gold. Was ist der Grund dafür – und wie sind die weiteren Aussichten?

    Die Rekordjagd bei Edelmetallen setzt sich auch im neuen Börsenjahr ungebrochen fort. Erst in dieser Woche hat der Goldpreis die Schallmauer von 5.000 Dollar durchbrochen. Silber überwand erstmals in der Börsengeschichte die runde Marke von 100 Dollar und stellte bei 117,69 Dollar eine neue Bestmarke auf.

    Bereits im vergangenen Jahr zählten die beiden Edelmetalle zu den Anlegerlieblingen an den Börsen: Sowohl Gold als auch Silber stiegen so stark wie seit 1979 nicht mehr. Allerdings verteuerte sich Silber deutlich rasanter: Gold legte 2025 um knapp 65 Prozent zu – Silber sogar um 148 Prozent.

    Solar-Boom schürt Nachfrage der Industrie

    Bei Silber kommt noch ein zusätzlicher Kurstreiber hinzu: die Nachfrage aus der Industrie. Über die Hälfte der Silbernachfrage entfällt auf industrielle Anwendungen …

    Produktion kommt nicht hinterher

    Doch nicht nur hier wird Silber benötigt. Auch in der Elektromobilität, Elektronik, Hightech-Fertigung und Kommunikationstechnik ist die Nachfrage groß – ebenso wie bei Rechenzentren angesichts des Booms um Künstliche Intelligenz.

    Die weltweite Silberproduktion kann mit dem hohen Bedarf allerdings nicht Schritt halten. Das hängt auch damit zusammen, dass über 70 Prozent der weltweiten Silberproduktion als Nebenprodukt bei der Gewinnung von Blei, Zink, Kupfer und Gold anfallen. Nur etwa 30 Prozent stammen aus primären Silberminen. Das schränkt die Fähigkeit der Branche ein, schnell auf höhere Preise durch Produktionssteigerungen zu reagieren.

    Engpässe auf der Angebotsseite heizen den Preisanstieg somit weiter an. Analysten sprechen von einem „strukturellen Angebotsdefizit“: Für viele ist das der Kern der Silber-Story. Zugleich verleiht es der Preisrally bei dem Edelmetall Nachhaltigkeit – ein großer Unterschied zu den rein spekulativ getriebenen Aufschwüngen der Vergangenheit …

    Quelle: Artikel von Angela Göpfert auf tagesschau.de

  • „Wirtschaftswende“ kommt nicht: Merz und Reiche präsentieren: schuldenfinanziertes (Mini-)Wachstum

    Die von der Union versprochene Wirtschaftswende ist abgesagt. Wirtschaftsministerin und CDU-Politikerin Reiche stellt nur noch leichtes Wachstum in Aussicht – trotz gigantischer Neuverschuldung, die die Union doch angeblich verhindern wollte …

    Das leichte Plus ist fast ausschließlich auf die Rekordschulden für Infrastruktur und Rüstung zurückzuführen. Rund 180 Milliarden Euro nimmt der Bund 2026 an neuen Schulden auf. Das Wachstum ist teuer erkauft und dazu auch noch so überschaubar wie wackelig …

    Die immensen, anhaltenden Verwerfungen im Welthandel treffen Deutschlands exportorientierte Wirtschaft hart und legen strukturelle Probleme wie hohe Produktionskosten, Abgabenlast und fehlende Arbeitskräfte schonungslos offen …

    Mit immer weniger Arbeitnehmern auf eine wachsende Zahl an Rentnern steigt der Druck auf die ohnehin hohen Lohnabgaben weiter …

    Das Preisniveau in Deutschland ist im Vergleich zu 2019 um etwa 20 Prozent gestiegen, während die Reallöhne leicht unter dem Niveau von 2019 liegen. Sprich: Weite Teile der (arbeitenden) Bevölkerung sind in den letzten Jahren spürbar ärmer geworden …

    China importiert immer weniger aus Deutschland, verdrängt deutsche Unternehmen aus anderen Märkten und braucht Deutschland zunehmend nur noch als Absatzmarkt für die eigenen Produkte – oft staatlich bezuschusst und daher konkurrenzlos günstig …

    „Die privaten Investitionen sind seit 2019 um 11 Prozent zurückgegangen“, ergänzt Reiche bei der Vorstellung des Berichts die Liste des Schreckens …

    Quelle: Artikel von Sebastian Huld auf n-tv.de

  • BKA durchsucht Gebäude: Finanzskandal droht: Geldwäsche-Razzia bei der Deutschen Bank

    Das Bundeskriminalamt durchsucht derzeit die Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt sowie den Standort Berlin der Bank. Es steht der Verdacht der Geldwäsche im Raum. Ein neuer Finanzskandal droht.

    Razzia bei der Deutschen Bank: Die Justiz durchsucht Gebäude des größten deutschen Geldhauses in Frankfurt und Berlin – und das ausgerechnet am Tag vor der Bilanzvorlage des Dax-Konzerns für 2025. Beschuldigt werden unbekannte Verantwortliche und Mitarbeiter, wie die Staatsanwaltschaft Frankfurt mitteilte.

    Die Frankfurter Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Wirtschaftsstrafsachen Frankfurt am Main führt die Ermittlungen gemeinsam mit dem Bundeskriminalamt (BKA). Hintergrund sind frühere Geschäftsbeziehungen des Instituts zu ausländischen Gesellschaften, die ihrerseits im Verdacht stehen, Geldwäsche betrieben zu haben. Bei den Durchsuchungen sollen zusätzliche Beweise gesichert werden. Zuvor hatte der „Spiegel“ darüber berichtet …

    Quelle: focus.de

  • BaFin warnt vor Einbruch der Finanzmärkte

    Die Finanzaufsicht BaFin warnt angesichts von Rekordständen an den Börsen vor der Gefahr plötzlicher Marktkorrekturen. Die Lage an den Finanzmärkten bleibe fragil und unsicher, teilte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) am Mittwoch in Frankfurt mit.

    Die gute Stimmung an den Märkten blende stabilitätsbedrohende Faktoren wie militärische und handelsbezogene Konflikte und die hohe Verschuldung wichtiger Industrienationen aus. Zudem bleibe offen, ob der Boom bei Künstlicher Intelligenz (KI) nachhaltig sei. BaFin-Präsident Mark Branson sprach von einer gefährlichen Mischung: „Das Risiko steigt, dass die Finanzstabilität einen Härtetest bestehen muss. Das Potenzial für plötzliche Markt- und Preiskorrekturen ist hoch.“ …

    Quelle: t-online.de

  • Video zeigt „Helix 02“ in Aktion: Neuer Roboter räumt sogar Spülmaschine aus – und agiert dabei wie ein Mensch

    Das KI-Unternehmen Figure AI hat einen Durchbruch in der Robotik erzielt. Der neue humanoide Roboter Helix 02 nutzt erstmals echte Ganzkörper-Autonomie. Im Video räumt er eine Spülmaschine aus und befüllt sie anschließend wieder …

    Statt isolierter Steuermodule übernimmt ein einziges neuronales Netz die Kontrolle über alle Bewegungen – von der Bilderkennung bis zur feinsten Fingerbewegung. Über 100.000 Zeilen Code wurden durch das KI-Modell ersetzt, das Sensordaten wie Bild, Tastsinn und Eigenwahrnehmung direkt in Motorbefehle umwandelt …

    Roboter Helix 02 soll nützliche Aufgaben im Haushalt erledigen

    Figure-AI-CEO Brett Adcock betonte, dass der Fokus von Helix 02 auf nützlicher Arbeit liegen solle. Der Roboter nutzt dynamisch Hüfte und Füße, um komplexe Aufgaben zu lösen – ein Verhalten, das er durch das Training mit menschlichen Bewegungsdaten erlernte …

    Quelle: focus.de

  • Edelmetalle: Goldpreis klettert immer weiter – Jahresplus bei 22 Prozent

    Ein Ende der Rally beim Goldpreis scheint nicht in Sicht. Der schwache Dollar sorgt für weiteren Auftrieb.
    Die Goldrally geht mit hohem Tempo weiter. Nachdem Aussagen von US-Präsident Donald Trump zum Dollar den Goldpreis am späten Dienstagabend auf ein weiteres Rekordhoch getrieben hatten, zog die Notierung am Mittwoch weiter an. Der Preis für eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) stieg im frühen Handel um bis zu rund 1,6 Prozent auf 5.265 US-Dollar. Damit steuert das Edelmetall den achten Tag mit Gewinnen in Folge an.

    Allein in den zurückliegenden eineinhalb Wochen zog der Kurs um fast 700 Dollar oder knapp 15 Prozent an. Seit Ende 2025 kletterte der Goldpreis um rund 22 Prozent, nachdem er im vergangenen Jahr um 65 Prozent gestiegen war. Gold bleibt damit eine der gefragtesten Anlageklassen …

    Silber im Aufwind, aber noch hinter Gold

    Auch der Silber legte nach den Worten Trumps kräftig zu. Am Mittwochmorgen zog der Preis um weitere drei Prozent auf 115,50 Dollar an. Dies reichte allerdings nicht zu einem weiteren Rekord. Am Montag war der Silberpreis um bis zu 14 Prozent auf 117,71 Dollar gestiegen. Silber war in den vergangenen Monaten noch stärker gefragt als Gold. So verteuerte sich Silber in diesem Jahr um fast 60 Prozent. 2025 war der Preis um knapp 150 Prozent gestiegen …

    Viele Notenbanken, wie etwa die chinesische und indische, reagierten mit Goldkäufen schon länger auf strukturelle Risiken, politische Risiken, Sanktions- und Zollrisiken, erklärt Stephen Innes vom Vermögensverwalter SPI Asset Management. Hinzu kommen zunehmende Sorgen in puncto ausufernder Staatsverschuldungen.

    Edelmetalle – allen voran Gold – gelten bei vielen Investoren als „sichere Häfen“ in Krisenzeiten. Silber ist zudem ein wichtiges Industriemetall, das für viele Anwendungen rund um KI, Robotik und Energie benötigt wird.

    Quelle: stern.de

  • Münchner Chemie-Riese in Schieflage: 800 Millionen Verlust – jetzt fallen Jobs

    Der Traditionskonzern Wacker schreibt 2025 ein historisches Minus. Das Sparprogramm sieht den Abbau von 1.500 Arbeitsplätzen vor – die meisten in Deutschland.

    München – Ein Münchner Traditionsbetrieb steckt in einer gewaltigen Krise. Der Chemiekonzern Wacker hat 2025 ein historisches Minus von 800 Millionen Euro eingefahren. Jetzt sollen in großem Stil Arbeitsplätze gestrichen werden. Die Gründe für den Verlust sind vielschichtig …

    Hohe Energiepreise und sinkende Nachfrage auf den Weltmärkten setzen dem Unternehmen massiv zu …

    Quelle: Artikel von Felix Herz auf tz.de

  • Sind bei Gold noch 20 Prozent Preisanstieg drin? Investmentbank sehr optimistisch

    Der Goldpreis läuft aktuell von einem Rekord zum nächsten und Anleger fragen sich, wann es endlich zu einer Korrektur kommt. Doch laut einer aktuellen Einschätzung der Investmentbank Société Générale könnte das Edelmetall noch mehr Luft nach oben haben.

    Der Goldpreis hat kürzlich die magische Marke von 5.000 US-Dollar durchbrochen und nun sind sich viele Anleger sicher, dass es bald zu einer Korrektur des Edelmetalls kommen muss. Weit gefehlt, meint zumindest die Société Générale.

    Investmentbank sieht 20 Prozent Potenzial bei Gold

    Denn die Investmentbank hat kürzlich ihr Kursziel für den Goldpreis deutlich nach oben angehoben. In einer Studie hieß es: „Die einzige Gewissheit scheint momentan die Ungewissheit zu sein, und das spielt dem Gold sehr in die Hände.“

    Dementsprechend sehen die Analysten noch ca. 20 Prozent an Kurspotenzial: „Wir gehen nun davon aus, dass der Goldpreis bis zum Jahresende 6.000 US-Dollar pro Unze erreichen wird, wobei wir jedoch darauf hinweisen, dass dies wahrscheinlich eine konservative Schätzung ist und der Preis durchaus noch höher ausfallen könnte.“

    Goldman Sachs ebenfalls optimistisch

    Aber auch die Experten von Goldman Sachs haben sich kürzlich positiv geäußert. Konkret schrieben die Experten in ihrer Studie: „Wir gehen davon aus, dass private Diversifizierungskäufer, deren Käufe globale politische Risiken absichern und die zu der positiven Überraschung in unserer Preisprognose geführt haben, ihre Goldbestände im Jahr 2026 nicht liquidieren und damit den Ausgangspunkt unserer Preisprognose effektiv anheben.“ …

    Quelle: Artikel von Johann Werther auf boerse-online.de

  • Streit um die Erbschaftssteuer: Geht es bei uns gerecht zu?

    Die SPD will die Erbschaftsteuer reformieren: Steuern hoch für Millionen-Erben, Steuern runter für Eigenheimbesitzer. Was die Pläne für Erben bedeuten würden – und warum die CSU die SPD-Ideen „maximal toxisch“ nennt.

    „Große Vermögen müssen stärker zur Kasse gebeten werden“ – mit dieser Forderung treibt die SPD die Debatte um eine Reform der Erbschaftssteuer voran. Ziel sei mehr Steuergerechtigkeit und eine fairere Verteilung der Lasten. Kritik an den Plänen der SPD kommt aus Bayern. Der Bayerische Finanzminister Albert Füracker warnt, man dürfe mit höheren Steuern auf Erbschaften „weder Familienbetriebe noch deren Arbeitsplätze und die Substanz des Mittelstands aufs Spiel setzen“.

    Arm durch Erben?

    Auch Handwerker und Landwirte fürchten, dass sie Teile ihrer Betriebe verkaufen müssen, um Steuern zu zahlen. Stehen Arbeitsplätze auf dem Spiel? Viele Hausbesitzer sind verunsichert. Steigende Immobilienpreise haben dazu geführt, dass selbst normale Eigenheime heute hohe Werte erreichen. Was passiert, wenn das Elternhaus plötzlich als „Millionenerbe“ gilt? Droht der Verkauf des Familienheims, um die Steuerlast zu stemmen?

    Höhere Steuern – Wohlstand für alle?

    Gleichzeitig wächst der Druck auf den Staat: Marode Infrastruktur, steigende Sozialausgaben, Investitionen in Bildung, Verteidigung und Klimaschutz. Braucht es zur Finanzierung eine stärkere Umverteilung – etwa durch die Wiedereinführung der Vermögenssteuer? Die SPD betont: „Wer mehr hat, muss mehr beitragen.“ Kritiker entgegnen: „Die Mittelschicht zahlt schon jetzt den größten Anteil.“

    Eigentum verpflichtet – sagt das Grundgesetz

    Im Kern geht es auch um Generationengerechtigkeit: Viele junge Menschen befürchten, dass das Wohlstandsversprechen – „Wer hart arbeitet, wird es einmal besser haben“ – nicht mehr gilt. Während viele kaum bezahlbaren Wohnraum finden, erben andere Immobilien und Vermögen in Millionenhöhe …

    Quelle: br.de

  • Vertrauensverlust durch Trump: Dollar verfällt immer weiter

    Der Dollar hat seine Talfahrt am Devisenmarkt beschleunigt. Für Exportnationen wie Deutschland wird das zum Problem. Die US-Währung verliert zunehmend an Vertrauen …

    Es bestehe die Möglichkeit, dass eine Grenze überschritten wird, an der es kein Zurück mehr gebe – „ein Kipppunkt“, nach dem die US-Währung unkontrolliert abwerten könnte …

    Am Wochenende hatten sich gut 60 Vorstandschefs großer Unternehmen zu Wort gemeldet. Sie verlangten eine Deeskalation und ein Ende der Gewalt durch die Mitarbeiter von Einwanderungsbehörde und Grenzschutz in den USA. Unter ihnen sind auch namhafte Firmen wie der Technologiekonzern 3M, der Gesundheitskonzern UnitedHealth oder der Handelsriese Target.Die Demokraten im US-Senat drohten ihrerseits mit einem erneuten Shutdown in den USA. Sie wollen dem Etat für das zuständige Ministerium für die Einwanderungsbehörde ICE nicht zustimmen. Ein erneuter Regierungsstillstand wäre die Folge. Und würde den Dollar voraussichtlich weiter belasten …

    Sorge bei ExporteurenIn Deutschland wird diese Entwicklung mit Sorge beobachtet. Denn wenn der Euro durch den Dollar-Verfall steigt, werden Exporte auf dem Weltmarkt teurer. Und das betrifft nicht nur Deutschland und die EU …

    Quelle: tagesschau.de

  • Gold-Explosion 2026? LBMA-Umfrage sieht 7.150 USD

    In der vergangenen Woche wurde das Ergebnis der mit Spannung erwarteten LBMA-Umfrage zu Gold, Silber, Platin und Palladium veröffentlicht. Nachfolgend erfahren Sie, welche Erwartungen die befragten Experten hinsichtlich Gold haben …

    Die „Precious Metals Forecast Survey“ der London Bullion Market Association (LBMA) hat sich in den vergangenen Jahren zu einer wichtigen Orientierungsgröße für Edelmetallanleger entwickelt. Jedes Jahr geben renommierte Analysten, Banken und Edelmetallexperten ihre Einschätzungen zu den Preisentwicklungen der vier wichtigsten Edelmetalle ab …

    Die Bandbreite der einzelnen Prognosen fällt allerdings sehr groß aus. Die höchste Durchschnittsschätzung stammt von Julia Du (ICBC Standard Bank), die für 2026 einen mittleren Goldpreis von etwa 6.050 US-Dollar erwartet. In ihrer Prognose reicht die Preisspanne von einem Jahrestief bei rund 4.100 US-Dollar bis zu einem Jahreshoch von etwa 7.150 US-Dollar …

    Quelle: Artikel von Jörg Bernhard auf gold.de

  • Dark Factory statt Autowerk: Wie Roboter die Autoindustrie umkrempeln

    Früher war der Roboter in der Autoindustrie nur ein Helferlein, später wurde er zum Kollegen. Jetzt entdecken die Hersteller in ihm das eigentliche Produkt: Von BYD bis Tesla rüsten sie sich, um humanoide Roboter zu bauen. Auch ein Deutscher ist dabei.

    Die internationale Autoindustrie ist kollektiv auf eine neue Idee gekommen: Statt nur Fahrzeuge zu bauen, die fahren, rücken Maschinen in den Fokus, die gehen, laufen – und arbeiten. Humanoide Roboter gelten plötzlich als Hoffnungsträger einer Branche, die in einigen Regionen der Welt unter massivem Druck steht.

    Der Weg dorthin ist weniger weit, als es scheint. Denn schon heute ist der Mensch im Auto nicht mehr alleiniger Herr über Lenkrad und Pedale. Assistenzsysteme greifen ein, regeln Geschwindigkeit, überwachen Spurtreue und mahnen zur Pause. Der fahrende Computer auf Rädern lenkt, korrigiert – und denkt mit. Der Schritt vom „intelligenten Auto“ zum „arbeitenden Roboter“ wirkt da fast logisch.

    Die nötige Expertise besitzen die Hersteller längst. In den Fabriken von Hyundai, BMW, Mercedes und Tesla übernehmen Maschinen seit Jahren immer komplexere Aufgaben. Sie werden präziser, lernfähiger – und günstiger. Während ein Facharbeiter im Schnitt rund 45 Euro pro Stunde kostet, liegt der Preis für einen trainierten Roboter laut dem Branchenportal „Der Autopreneur“ bei etwa 15 Euro …

    Offiziell betonen die Konzerne, Roboter sollten Menschen ergänzen, nicht ersetzen. Doch es gibt Ausnahmen. Hyundai erklärte auf der Messe CES 2026 in Las Vegas offen, bis zu 40 Prozent der Arbeitskräfte durch humanoide Roboter austauschen zu wollen. Sechs Milliarden Dollar will der Konzern investieren …

    Quelle: Artikel von Reinhard Schlieker auf business-punk.com

  • Neues Bitcoin-Gesetz in Deutschland sorgt für Panik: Jetzt kommt die Total-Überwachung

    Jahrelang waren Bitcoin und Co. in Deutschland ein rechtsfreier Raum. Doch jetzt greift der Staat durch. Mit neuen Meldepflichten und scharfen Sanktionen. Für viele Krypto-Gewinner beginnt jetzt ein nervöses Warten und Zittern. Denn was lange unsichtbar war, taucht plötzlich auf …

    Bitcoin lief in Deutschland lange unter dem Radar des Finanzsystems. Geduldet, bestaunt, manchmal verteufelt, aber kaum kontrolliert. Wer Gewinne machte, musste sie zwar theoretisch versteuern. Praktisch aber blieb vieles im Nebel aus Wallet-Adressen, Offshore-Börsen und Excel-Tabellen ohne Absender. Das änderte wenig am guten Gefühl, Teil einer Bewegung zu sein, die sich staatlicher Aufsicht elegant entzog. Doch jetzt ist Schluss damit.

    Bitcoin und Co.: Bußgelder und Total-Überwachung

    Am 1. Januar 2026 ist das Kryptowerte-Steuertransparenzgesetz (KStTG) in Kraft getreten. Es setzt die EU-Richtlinie DAC8 um und bringt Ordnung in ein System, das bisher vor allem von Intransparenz lebte. Ziel: Der Fiskus soll endlich wissen, wer wann womit wie viel verdient hat. Nicht freiwillig, sondern automatisch …

    Für Anbieter, die nicht spuren, wird es teuer. Bis zu 50.000 Euro Bußgeld drohen bei Verstößen gegen Melde- und Sorgfaltspflichten. Für private Anleger bedeutet das neue Gesetz das Ende des digitalen Wilden Westens. Ab 2026 können Finanzämter die gemeldeten Krypto-Daten automatisiert mit Steuererklärungen abgleichen. Wer Gewinne gemacht und verschwiegen hat, wird statistisch sichtbar. Der Mythos von der Unsichtbarkeit der Blockchain verliert seinen Zauber …

    Quelle: Artikel von Blasius Kawalkowski auf inside-digital.de

  • Oder Flucht aus Dollar? Silber-Explosion: Fiat-Geld-Krise? Warum steigt dann Bitcoin nicht?

    Silber explodiert weiter, aber auch Gold und andere Metalle mit zuletzt massiven Anstiegen – ist das die Flucht aus dem Dollar oder doch eine Fiat-Geld-Krise? Wenn das eine Fiat-Geld-Krise ist – warum steigt dann Bitcoin nicht, das doch als Alternative zu Fiat-Geld konzipiert wurde (unbegrenzt gegen begrenzt)? Noch, so sieht es derzeit aus, ist das vor allem eine Flucht aus dem Dollar …

    Quelle: Artikel von Markus Fugmann auf finanzmarktwelt.de

  • Mysteriöser Krypto-Wal bewegt nach fast einem Jahrzehnt 50.000 ETH: Ethereum vor Kurssturz?

    Nach neun Jahren Funkstille schickt ein uralter Ethereum-Investor 145 Millionen US-Dollar an ETH an eine Börse und versetzt die ohnehin nervöse Krypto-Welt damit in Alarmbereitschaft …

    Ein Ethereum-Wal ist nach etwa neun Jahren erstmals wieder aktiv geworden und hat damit für Sorgenfalten bei Krypto-Anlegern gesorgt. Wie On-Chain-Daten zeigen hat er am Sonntag 50.000 ETH im Wert von etwa 145 Millionen US-Dollar an eine Gemini-Wallet übertragen …

    Während Ethereum, Bitcoin und Co. derzeit weiter mit Kursrücksetzern zu kämpfen haben, erreichte Gold jüngst ein neues Rekordhoch bei 5.000 US-Dollar …

    Quelle: Artikel von Johannes Dexl auf btc-echo.de

  • Goldpreis reißt die 5000-Dollar-Marke

    Vor zwei Jahren kostete die Feinunze Gold noch gut 2000 Dollar.

    Die geopolitischen Spannungen treiben den Goldpreis im vergangenen Jahr bereits um fast zwei Drittel. Nun knackt die Feinunze den nächsten Rekordwert. Und es dürfte weiter bergauf gehen.

    Der Goldpreis ist um 0,75 Prozent auf ein Rekordhoch von 5019,85 Dollar je Feinunze gestiegen. Anleger flüchteten angesichts zunehmender geopolitischer Spannungen in das als sicherer Hafen geltende Edelmetall.

    Zunehmende Spannungen zwischen den USA und der Nato wegen Grönland haben die Rally in diesem Jahr weiter angeheizt. Bereits im Jahr 2025 hatte sich Gold um 64 Prozent verteuert. Gestützt wurde der Preis von einer lockeren US-Geldpolitik, der Nachfrage von Zentralbanken und Rekordzuflüssen in börsengehandelte Fonds (ETF). China hatte seine Goldkäufe im Dezember den 14. Monat in Folge fortgesetzt. „Unsere Prognose für das Jahr ist, dass Gold einen Höchststand von 6400 Dollar je Feinunze bei einem Durchschnitt von 5375 Dollar erreichen wird“, sagte der unabhängige Analyst Ross Norman …

    Generell sichern sich Anlegerinnen und Anleger mit Gold und Silber auch gegen die Inflation und Staatsverschuldung ab.

    Quelle: n-tv.de

  • „Alle flüchten in Gold als einzige Alternative“

    Der starke Yen belastet die Börse in Tokio …

    Händler verweisen auf die Sorgen vor einer Intervention der japanischen Notenbank Bank of Japan (BOJ), um die Währung zu stützen. Ein stärkerer Yen schmälert die Auslandseinnahmen der stark exportorientierten japanischen Wirtschaft. „Das Interventionsrisiko bleibt bestehen, und die Aussichten sind unklar“, sagt die Strategin Maki Sawada von Nomura Securities. „Für Händler ist es in diesem Umfeld schwierig, Positionen einzugehen.“ Zu den größten Verlierern zählen die Aktien von exportorientierten Unternehmen wie Toyota und Honda, die jeweils mehr als drei Prozent nachgeben …

    Zusätzliche Nervosität verursachen geopolitische Unsicherheiten. Die Verhängung weiterer Sanktionen gegen den Iran durch die US-Regierung sowie neue Zolldrohungen von Präsident Donald Trump treiben Anleger in als sicher geltende Häfen wie Gold. Der Goldpreis springr auf ein neues Rekordhoch von über 5000 Dollar je Feinunze. „Die Regierung Trump hat einen dauerhaften Bruch mit der bisherigen Vorgehensweise verursacht, und deshalb flüchten jetzt alle in Gold als einzige Alternative“, sagt Kyle Rodda, Marktanalyst bei Capital.com.

    Quelle: n-tv.de

  • Bitcoin und XRP erleiden starke Verluste: Das steckt hinter der Panik der Anleger

    Der Bitcoin-Kurs (BTC) fiel am Sonntag auf 87.000 Dollar, belastet durch zunehmende politische Spannungen in den Vereinigten Staaten …

    Bitcoin-Kurs gerät in unsicherem Markt unter Druck

    Der Rückgang von Bitcoin (BTC) ist Teil einer breiteren Korrektur am Kryptomarkt. Ethereum (ETH) fiel in Richtung 2.840 Dollar, während Solana, XRP und Cardano Verluste von drei bis fünf Prozent verzeichneten …

    Ein wesentlicher Faktor für die sinkenden Kurse ist die zunehmende politische Unsicherheit in den USA …

    rump droht erneut mit Zöllen

    Es gibt weitere schlechte Nachrichten. Donald Trump versetzte Investoren am Samstag mit einer scharfen Warnung in Angst: Sollte Kanada ein Handelsabkommen mit China schließen, würden hundertprozentige Importzölle auf alle kanadischen Waren folgen.

    Besonders die Energie- und Automobilindustrie in Nordamerika könnten davon stark betroffen sein. Da die Aussagen am Wochenende getätigt wurden, als die Märkte geschlossen waren, erwarten Analysten am Montag eine heftige Reaktion der Finanzmärkte …

    Quelle: Artikel von Leon Markus auf newsbit.de

  • Droht der nächste Finanz-Crash? Japans Schulden-Schock: Rekord-Zinsen erschüttern die Märkte

    Die Zinsen für Japans Staatsanleihen schnellen seit Wochenbeginn nach oben, weil ihre Besitzer sie möglichst schnell verkaufen wollen. Schuld ist die Politik der Regierung, die wohl neue Schulden bedeuten wird. Das hat globale Folgen …

    Japan leidet schon seit langem unter ähnlich schwachem Wirtschaftswachstum wie Deutschland …

    Anleihenmärkte in Japan spielen verrückt

    Doch die Anleihenmärkte an den japanischen Börsen sind seitdem in Aufruhr. Die Zinsen für 30-jährige Schuldscheine stiegen von 3,25 auf 3,85 Prozent in nur zwei Tagen. Die Zinsen für 40-jährige Anleihen erreichten sogar einen neuen Rekordwert von 4,2 Prozent. So teuer waren Schulden für Japan noch nie …

    Japan baut seine Rekord-Schulden noch aus

    Auslöser für den Anstieg ist, dass Anleger vermehrt japanische Anleihen abstoßen. Eine Auktion für neu ausgegebene 20-jährige Schuldscheine fand zuletzt kaum Käufer. Wenn wie in Japan jetzt viele Investoren mit dem Wunsch, ihre Anleihen zu verkaufen, auf nur wenige potenzielle Käufer treffen, dann sinkt zwangsweise der Kurs der Anleihe. Gibt es zum Beispiel eine Anleihe, die der Staat am Laufzeitende mit 100 Euro begleicht, für 90 Euro zu kaufen, ist das ein attraktives Geschäft. Wenn aber der Kurs einer Anleihe sinkt, dann steigen automatisch die Zinsen …

    Für 2025 gibt es noch keine exakten Zahlen, die Schätzungen liegen aber bei einem Schuldenberg von 230 Prozent des Bruttoinlandproduktes …

    Warum das Geschehen in Japan auch Deutschland beeinflusst

    Nun könnte man denken, dies sei ein rein japanisches Problem und müsse uns nicht groß interessieren, doch aus dem Fernen Osten könnten die Nachwehen bis zu uns reichen …

    Ausländische Staatsanleihen werden verkauft

    Um Geld zur Verfügung zu haben, damit sie diese kaufen können, würden sie dann aber wohl ausländische Staatsanleihen verkaufen. Das wird wahrscheinlich primär US-amerikanische Anleihen treffen, die gerade auch nicht zu den beliebtesten gehören, aber auch deutsche …

    Quelle: Artikel von Christoph Sackmann auf focus.de

  • 6.500 US-Dollar? Steht der Goldpreis vor einer historischen Neubewertung?

    Brechen jetzt auch bei Gold die Dämme? Silber hat es vorgemacht und die Marke von 100 US-Dollar pulverisiert und so den Dammbruch eingeleitet. Gold notiert noch unterhalb der 5.000 US-Dollar – noch …

    Gold, Silber & Co. stehen vor einer weiterer Eskalation

    Das Thema Edelmetalle hält Anleger und Investoren nach wie vor in Atem. Besonders spannend und hochexplosiv ist die Situation derzeit bei Silber. Der Silberpreis stieg am Freitag rasant auf 100 US-Dollar und könnte bis Ostern auf 150 US-Dollar explodieren. Platin nimmt die 3.000 US-Dollar ins Visier und Palladium hat sich bereits über die 2.000 US-Dollar zurückgekämpft. Es brennt an alle Ecken und Enden und an potenziellen Gesprächsthemen mangelt es nicht. Der Goldpreis gleicht einem Pulverfass, setzt er doch die 5.000 US-Dollar bereits massiv unter Druck. Die Grönlanddebatte und Trumps Zolldrohungen hatten Gold an die 5.000 US-Dollar heranrücken lassen. Und trotz oberflächlicher Beruhigung der Lage hielten sich Gold und Silber auf ihren exponierten Niveaus …

    US-Notenbank und Geopolitik als Preistreiber für Gold …

    Von den für die Betrachtung wichtigen Renditen der 10-jährigen US-Staatsanleihen droht den Edelmetallen ebenfalls keine Gefahr …

    Ein Goldpreis oberhalb von 5.000 US-Dollar käme bereits einer historischen Neubewertung gleich. Die 5.000 US-Dollar dürften jedoch nicht das Ende der Fahnenstange sein. So wird ein Goldpreis von 6.000 US-Dollar immer öfter und offener unter Experten diskutiert. Selbst ein Durchmarsch von Gold auf 6.500 US-Dollar ist nicht kategorisch auszuschließen …

    Quelle: Artikel von Marcel Torney auf wallstreet-online.de

  • Preis um 48 Prozent gestiegen: „Mogelpackung des Jahres 2025“ steht fest

    Hamburg – Verbraucher haben die Milka Alpenmilch zur „Mogelpackung des Jahres 2025“ gewählt. Wie die Verbraucherzentrale Hamburg am Dienstag (21. Januar) bekannt gab, erreichte die Schokoladentafel des Konzerns Mondelez beim alljährlichen Votum ein historisches Ergebnis …

    Auf den Plätzen zwei und drei folgten die Käse-Streusel Backmischung von Dr. Oetker (22,1 Prozent) und das XXL Schoko Hafer-Müsli von Kölln (5,9 Prozent) …

    Was ist „Shrinkflation“?

    Alles wird teurer. Diesen Eindruck haben viele Menschen zurzeit, wenn sie an der Supermarktkasse stehen und ihren Einkauf bezahlen sollen. Aber es gibt noch eine andere Art, den Preis anzuheben – versteckte Preiserhöhungen oder auch „Shrinkflation“ genannt. Die Hersteller reduzieren einfach den Inhalt ihrer Produkte und der Preis im Supermarkt bleibt gleich …

    Quelle: Artikel von Julian Kaiser auf ruhr24.de

  • Rekordabflüsse bei den Bitcoin ETFs: Kryptomarkt in der Krise

    Der Kryptomarkt ist weiterhin im Krisenmodus. Die Bitcoin ETFs verzeichnen Milliardenabflüsse.

    Zum Sonntag, 25. Januar, muss der Kryptomarkt weitere Abschläge hinnehmen. Bitcoin notiert zum Zeitpunkt des Schreibens bei 88.563 US-Dollar – 1,0 Prozent unter dem Vortagesniveau. Auch Ethereum druckt heute rote Zahlen aufs Kurstableau. Die zweitgrößte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung fällt um 0,5 Prozent auf 2.938 US-Dollar.

    Hintergrund ist eine wachsende Unsicherheit an den Kapitalmärkten. Insbesondere aufgrund wachsender Inflationssorgen in Japan preisen die Märkte zunehmende höhere Zinsen ein. Das übt Druck auf liquiditätssensitive Assets wie Bitcoin aus.

    “Die unterschiedliche Geldpolitik der Zentralbanken, einschließlich der Erwartungen hinsichtlich einer weiteren Straffung durch die Bank of Japan und der anhaltenden Reduzierung der Liquidität durch die US-Notenbank, prägt weiterhin das Marktverhalten”, kommentiert Gadi Chait, Investment Manager bei der Xapo Bank.

    Infolgedessen verkaufen institutionelle Anlegerinnen und Anleger zunehmend Krypto-Fondsprodukte ab. Die BTC ETFs verzeichneten in der vergangenen Woche Kapitalabflüsse in Höhe von 1,33 Milliarden US-Dollar. So viel Geld war zuletzt im Februar 2025 abgeflossen.

    Quelle: Artikel von David Scheider auf btc-echo.de

  • Gold statt Bonds: Verliert Amerika die Kontrolle über das Weltfinanzsystem?

    Zentralbanken kaufen massiv Gold und meiden US-Anleihen – dahinter steckt die Angst vor Sanktionen und politischer Erpressung durch Washington. Eine Analyse.

    Erstmals seit fast drei Jahrzehnten besitzen die Zentralbanken weltweit wieder mehr Gold als US-Staatsanleihen. Die Zentralbanken der Welt halten mittlerweile mehr als 35.000 Tonnen Gold. Das entspricht etwa einem Fünftel allen jemals geförderten Goldes …

    Schwellenländer kaufen

    Die Käuferstruktur hat sich allerdings grundlegend gewandelt. Während die USA, Deutschland und Frankreich ihre Goldbestände weitgehend unangetastet lassen, kaufen Schwellenländer wie China, Russland und die Türkei massiv zu.

    Zwar halten traditionelle Wirtschaftsmächte weiterhin die größten Bestände. So besitzen die USA über 8.100 Tonnen Gold – was fast drei Viertel der gesamten Fed-Reserven der ausmacht. Auch die Bundesbank hält fast 75 Prozent ihrer Währungsreserven in dem Edelmetall – rund 3.351 Tonnen …

    Misstrauen gegenüber der US-Politik

    Hinter dieser Entwicklung steht ein fundamentales Misstrauen gegenüber der US-Politik, denn Washington nutzt die Dominanz seiner Währung im globalen Zahlungsverkehr zunehmend als politisches Druckmittel. Sanktionen gegen Russland, Iran, China und andere Staaten haben vielen Regierungen vor Augen geführt, wie verwundbar sie durch ihre Dollarabhängigkeit sind.

    Inflation und Währungsabwertung treiben

    Auch kleinere Staaten greifen zu: Kasachstan, Usbekistan und Aserbaidschan gehören zu den aktivsten Käufern. Auch EU-Mitglieder mit eigener Währung (Polen und Ungarn) stockten ihre Bestände auf.

    Gold bietet Zentralbanken mehrere Vorteile: Es hilft, die Reserven zu diversifizieren, birgt kein Kredit- oder Gegenparteirisiko und steht in einer inversen Beziehung zum US-Dollar. Wenn der Dollar an Wert verliert, steigt Gold üblicherweise. Das macht es zu einem Schutzschild gegen Marktvolatilität.

    Und noch ein weiterer Faktor fällt ins Gewicht: die Absicherung gegen Inflation und Währungsverfall. Die Türkei etwa stockte ihre Goldreserven seit 2017 um 354 Prozent von 116 auf 527 Tonnen auf. Ankara kämpft mit hoher Inflation und einer schwachen Lira.

    Der World Gold Council ging Mitte 2025 davon aus, dass 95 Prozent der Zentralbanken ihre Goldbestände auch in den nächsten zwölf Monaten weiter aufstocken werden. Das ist der höchste Wert seit Beginn der Umfrage im Jahr 2018 …

    Quelle: Artikel von Uwe Kerkow auf telepolis.de

  • Betrifft Zahlungen ab 3000 Euro: 2027 tritt in Deutschland neue Bargeld-Regel in Kraft

    Im kommenden Jahr wird es eine wichtige Änderung geben, die Barzahlungen ab 3000 Euro betrifft. Grundlage ist eine EU-Verordnung.

    In Deutschland kann man bislang auch größere Summen problemlos bar zahlen. Ab dem 10. Juli 2027 ändert sich das deutlich. Mit der neuen EU-Geldwäscheverordnung tritt erstmals eine Identifizierungspflicht ab Barzahlungen von 3000 Euro in Kraft.

    Wer mehr als 3000 Euro bar zahlen will, kann das zwar grundsätzlich weiterhin tun, aber die Zahlung wird nicht mehr anonym möglich sein. Betroffene sollten sich zudem darauf einstellen, dass größere Transaktionen künftig nicht nur länger dauern, sondern auch persönliche Daten hinterlassen …

    Die EU-Verordnung regelt auch die Aufbewahrung. Unterlagen und Informationen, die im Rahmen der Sorgfaltspflichten bei entsprechenden Barzahlungen erhoben werden, müssen grundsätzlich fünf Jahre gespeichert werden – gerechnet ab Ende der Geschäftsbeziehung oder ab Durchführung der gelegentlichen Transaktion. In Einzelfällen kann eine Behörde eine längere Aufbewahrung verlangen, allerdings begrenzt.

    Quelle: Artikel von Dana Neumann auf focus.de

  • 650 Jobs betroffen: Insolventer Autovermieter Starcar macht endgültig dicht

    Der insolvente Hamburger Autovermieter Starcar und all seine Tochtergesellschaften werden abgewickelt. Es konnte kein neuer Eigentümer gefunden werden, wie Insolvenzverwalter Christoph Morgen mitteilte.

    Der Geschäftsbetrieb der Starcar-Gruppe werde daher angesichts des fehlenden Interesses aus der Branche oder von Finanzinvestoren vollständig eingestellt …

    Quelle: t-online.de

  • Trumps unberechenbare Politik: Goldpreis steigt auf fast 5000 Dollar

    Die Unberechenbarkeit der Politik von US-Präsident Donald Trump veranlasst Anleger zur Flucht in die Krisenwerte Gold und Silber. Mit der steigenden Nachfrage stiegen die Preise für Gold und Silber am Freitag weiter: Der Preis für eine Feinunze Gold erreichte fast die Marke von 5000 Dollar, der für eine Feinunze Silber fast 100 Dollar.

    Am Vormittag stieg der Preis für eine Feinunze Gold auf einen neuen Rekord von 4967,34 Dollar (gut 4230 Euro), fiel bis Mittag aber wieder leicht. Eine Feinunze Silber wurde zeitweise zum Rekordpreis von 99,38 Dollar gehandelt – auch hier fiel der Preis bis Mittag wieder …

    Generell sichern sich Anlegerinnen und Anleger mit Gold und Silber auch gegen die Inflation und Staatsverschuldung ab.

    Quelle: yahoo.com

  • Der Automobilhersteller Hyundai setzt ab 2028 stärker auf den humanoiden Roboter Atlas in der Produktion. Gewerkschaften kritisieren die Pläne scharf.

    Die Gewerkschaft von Hyundai Motors befürchtet, dass der Einsatz von humanoiden Robotern in der Automobilfertigung im In- und Ausland massive Auswirkungen für Beschäftigte bis hin zu Entlassungen zufolge haben könnte. Hyundai hatte am Montag angekündigt, die auf der CES 2026 vorgestellte Serienversion des humanoiden Roboter Atlas der Konzerntochter Boston Dynamics ab 2028 in Hyundais US-Werk in Georgia, der Motor Group Metaplant America (HMGMA), einsetzen zu wollen …

    Später, ab 2030, soll Atlas dann auch in der Montage eingesetzt werden. Atlas soll in der Zukunft auch schwere Lasten bewegen und komplexere Aufgaben durchführen, so der langfristige Plan bei Hyundai. Der humanoide Atlas soll dann an allen Produktionsstandorten weltweit zum Einsatz kommen …

    Quelle: Artikel von Oliver Bünte auf heise.de

  • Großer Spielwaren-Händler insolvent: Tausende Angestellte in mehr als 100 Filialen betroffen

    Mainz – Die nächste Insolvenz eines großen Betriebs in Deutschland. Diesmal trifft es die ROFU Spielwarenhandelsgesellschaft GmbH aus Hoppstädten-Weiersbach in Rheinland-Pfalz. Wie es für die knapp 2000 Angestellten weitergeht, ist aktuell offenbar komplett offen …

    Als Grund für die Insolvenz nennt das Unternehmen das schwache Weihanchtsgeschäft sowie die anhaltende Konsumzurückhaltung. Daneben seien die Kosten in allen Bereichen gestiegen und der Wettbewerb habe sich intensiviert …

    Quelle: Artikel von Richard Strobl auf merkur.de

  • Weltwirtschaft am Abgrund: Gold, Silber & Bitcoin auf dem Vormarsch: Das Ende des Geldes steht bevor!

    Das Jahr ist erst wenige Tage alt und die Finanzmärkte sind bereits von enormer Volatilität geprägt. Was erwartet uns also in den kommenden Monaten? Friedrich spricht von einem „epochalen Wandel“ im Geldsystem. Die Zeitenwende sei eingeläutet. Das Ende des Fiat-Geldsystems stehe bevor. Während die Notenbanken Rekordmengen Gold kaufen und Bitcoin als dezentrales Geldsystem immer stärker in den Fokus rücke, erlebten traditionelle Papierwährungen massive Kaufkraftverluste.

    Für Anleger ist 2026 ein Jahr, das sie aufhorchen lassen sollte. Denn wer sich heute richtig positioniert, kann von einem der größten Vermögensübertragungen der Geschichte profitieren. Doch wie sollte man als Investor reagieren? Der Experte fordert, jetzt in „limitierte Werte“ wie Edelmetalle, seltene Erden und Rohstoffe zu investieren …

    Quelle: wallstreet-online.de

  • Goldman Sachs erhöht Prognose für Goldpreis auf 5400 US-Dollar

    Der Goldpreis bricht weiterhin Rekorde. Warum Experten jetzt mit 5400 US-Dollar rechnen und was die Politik der US-Notenbank damit zu tun hat.

    New York. Die US-Investmentbank Goldman Sachs sieht für den Goldpreis angesichts geopolitischer Krisenherde auch nach der jüngsten Rekordrally noch deutlich Luft nach oben. Die Experten der Investmentbank hoben ihre Prognose für Ende 2026 auf 5400 US-Dollar je Feinunze (etwa 31,1 Gramm), wie aus einer Analyse hervorgeht. Bisher hatte Goldman Sachs für Ende 2026 ein Ziel von 4900 Dollar gesetzt.

    Eine Voraussetzung für einen Preisanstieg über 5000 Dollar sehen die Goldman-Sachs-Experten in der Nachfrage von Privatanlegern, die sich mit dem Kauf von Gold vor geopolitischen Risiken absichern wollen. Außerdem dürften nach wie vor Käufe von Notenbanken für rege Nachfrage sorgen. Zentralbanken von Schwellenländern setzen demnach trotz eines hohen Preisniveaus weiter auf Gold, um sich unabhängiger vom US-Dollar zu machen …

    Quelle: handelsblatt.com

  • Indiens Zentralbank schlägt vor, digitale Währungen der BRICS-Staaten zu verknüpfen, sagen Quellen

    Die indische Zentralbank hat vorgeschlagen, dass die BRICS-Länder ihre offiziellen digitalen Währungen miteinander verknüpfen, um Zahlungen im grenzüberschreitenden Handel und Tourismus zu erleichtern, sagten zwei Quellen. Dies könnte die Abhängigkeit vom US-Dollar verringern, während geopolitische Spannungen zunehmen.
    Die Reserve Bank of India (RBI) hat der Regierung empfohlen, einen Vorschlag zur Verbindung der digitalen Zentralbankwährungen (CBDCs) auf die Tagesordnung des BRICS-Gipfels 2026 zu setzen, so die Quellen. Sie baten um Anonymität, da sie nicht befugt waren, öffentlich zu sprechen.

    Indien wird den Gipfel ausrichten, der später in diesem Jahr stattfinden wird. Sollte die Empfehlung angenommen werden, wäre es das erste Mal, dass ein Vorschlag zur Verknüpfung der digitalen Währungen der BRICS-Mitglieder vorgelegt wird. Die BRICS-Organisation umfasst unter anderem Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika.

    Die Initiative könnte die USA verärgern, die vor allen Versuchen gewarnt haben, den Dollar zu umgehen.

    Der US-Präsident Donald Trump hat zuvor erklärt, das BRICS-Bündnis sei „anti-amerikanisch“ und drohte, Zölle gegen Mitglieder zu verhängen …

    Keines der BRICS-Mitglieder hat bislang seine digitale Währung vollständig eingeführt, doch alle fünf Hauptmitglieder führen Pilotprojekte durch …

    Quelle: marketscreener.com

  • Ist Gold im Falle einer Hyperinflation ein sicherer Hafen?

    Fragen Sie sich, ob Gold Sie wirklich schützen kann, wenn Silber rapide an Wert verliert? Diese Frage stellen sich viele, besonders wenn die Preise steigen und sie sich Sorgen um ihre Ersparnisse machen. Gold gilt oft als sicherer Hafen, aber was passiert, wenn die Inflation außer Kontrolle gerät? Sehen wir uns das genauer an.

    Wichtige Punkte, die Sie sich merken sollten

    Gold hat eine lange Geschichte als Mittel zum Schutz des eigenen Geldes in schwierigen Zeiten, lange vor unseren heutigen Währungen.
    In Zeiten der Hyperinflation, in denen Geld sehr schnell an Wert verliert, behält Gold tendenziell seine Kaufkraft oder steigt sogar im Wert.
    Die Investition in Gold, sei es in Münzen oder Barren, kann eine Möglichkeit sein, einen Teil seines Vermögens gegen unvorhergesehene wirtschaftliche Ereignisse abzusichern.

    Gold, ein historischer Bollwerk gegen Währungsinstabilität

    Gold als sicherer Hafen in Wirtschaftskrisen

    Gold genießt seit Jahrtausenden Vertrauen. Nicht nur wegen seiner schönen gelben Farbe. Antike Zivilisationen, Könige und selbst heute noch Zentralbanken halten beträchtliche Mengen davon. Warum? Weil Gold seinen Wert behält, wenn alles andere zusammenbricht. Es ist nicht davon abhängig, ob eine Regierung zu viel Geld druckt oder ein Unternehmen bankrottgeht. Es ist wie ein physischer Tresor, der seinen Wert bewahrt …

    Hyperinflation verstehen und die Rolle von Gold

    Die Mechanismen der Hyperinflation und ihre Folgen

    Was genau ist Hyperinflation? Hyperinflation bezeichnet allgemein eine Situation, in der die Preise unkontrolliert steigen und jährlich um mehr als 100 % zunehmen. Es handelt sich um eine wahrhaft katastrophale wirtschaftliche Lage, die häufig durch schlechtes Staatsfinanzmanagement verursacht wird. Wenn ein Staat zu viel Geld druckt, um seine Schulden zu begleichen, bricht der Wert seiner Währung zusammen. Es ist, als würde Ihr Geld über Nacht seinen Wert verlieren. Die Folgen sind verheerend: Die Kaufkraft der Menschen schwindet, Sparen wird sinnlos und das Vertrauen in die Währung geht verloren.

    Stellen Sie sich vor: Sie gehen mit einer Tasche voller Bargeld einkaufen und kommen mit nur wenigen Artikeln zurück. Genau dieses Szenario spielte sich nach dem Krieg in Ländern wie Simbabwe und Ungarn ab. Die Preise schossen in die Höhe, und was gestern noch ein paar Cent kostete, kann heute Millionen kosten. Es ist ein Teufelskreis, in dem die Währung immer schneller an Wert verliert und die Regierung gezwungen ist, noch mehr Geld zu drucken, um den Preisverfall aufrechtzuerhalten …

    Investieren in Gold: eine langfristige Vermögensverwaltungsstrategie

    Die Vorteile des Besitzes von physischem Gold

    Warum also physisches Gold – also Münzen oder Barren, die man anfassen kann? Ganz einfach: Sie haben die volle Kontrolle darüber. Anders als Aktien oder Investmentfonds ist physisches Gold nicht an ein Unternehmen, eine Bank oder eine politische Entscheidung gebunden. Es kann nicht bankrottgehen oder eingefroren werden. Es ist ein greifbarer Vermögenswert mit einem seit Jahrtausenden weltweit anerkannten inneren Wert. Wenn Fiatwährungen zusammenbrechen, wie wir es in einigen Ländern während Hyperinflationsphasen erlebt haben, behält Gold seinen Wert. Es ist wie Ihr persönliches Sicherheitsnetz …

    Quelle: goldmarket.fr

  • Deutscher Maschinenbauer wird liquidiert – Mitarbeiter gekündigt, kein Geld für Abfindungen

    Nach über 60 Jahren gehen bei einem Maschinenbauer die Lichter aus. Die Insolvenzmasse reicht nicht aus, die Mitarbeiter wurden inzwischen gekündigt.

    Stuttgart – In den vergangenen Monaten mussten einige Unternehmen im Zuge einer Insolvenz den Betrieb einstellen, weil kein Investor gefunden werden konnte. Besonders schwer wogen solche Nachrichten vom ehemaligen Weltmarktführer Mayer & Cie. in Albstadt oder einer Großdruckerei, in der einst ein überall bekanntes Produkt hergestellt wurde. Mitunter muss ein Betrieb aber auch deshalb eingestellt werden, weil das Geld für eine Sanierung schlichtweg nicht ausreicht …

    Massenunzulänglichkeit: Wenn das Geld nur noch für die Verfahrenskosten reicht

    Eine solche Massenunzulänglichkeit liegt vor, wenn das insolvente Unternehmen zwar die Verfahrenskosten, aber nicht die weiteren Massenverbindlichkeiten bezahlen kann. Oder anders formuliert, wenn die Insolvenzmasse nur noch dafür ausreicht, das Verfahren abzuschließen. Zu solchen Massenverbindlichkeiten können beispielsweise die Gehälter der Mitarbeiter oder die Miete für das Firmengelände gehören …

    Quelle: Artikel von Julian Baumann auf merkur.de

  • Krise des US-Dollars: Ray Dalio warnt Anleger: “Die monetäre Ordnung bricht zusammen”

    Hedgefonds-Manager Ray Dalio rechnet mit dem baldigen Ende des US-Dollars als Weltleitwährung. Das sind die Folgen für Bitcoin und Gold.

    Vor dem Hintergrund der Grönland-Zolldrohungen und der erratischen Wirtschaftspolitik von US-Präsident Donald Trump spricht Hedgefonds-Manager Ray Dalio eine klare Warnung für die Weltwirtschaft aus. Ein historischer Umbruch bahne sich an, der insbesondere den Status des US-Dollars als Weltreservewährung infrage stelle.

    In einem X-Post machte der Milliardär bereits am Montag eine düstere Prognose: “Es geschieht jetzt. Die bestehende Fiat-Währungsordnung, die innenpolitische Ordnung und die internationale geopolitische Ordnung brechen zusammen, sodass wir am Rande von Kriegen stehen.” …

    “Fiat-Währungen und Schulden als Vermögensspeicher werden von den Zentralbanken nicht mehr in gleicher Weise gehalten”, erklärt Ray Dalio. “Der größte Markt, der sich im letzten Jahr bewegt hat, war Gold – weitaus besser als die Technologiemärkte.” …

    In der Flucht aus Fiat-Währungen erkennt Ray Dalio eine natürliche Reaktion auf Instabilität und eine Spiegelung vergangener Zyklen, in denen geopolitische Konflikte und fiskalische Exzesse Institutionen zu “härteren” Assets trieben.

    Kürzlich hatte der Hedgefonds-Manager erklärt, warum KI-Aktien nicht das beste Investment 2025 waren: “Die größten Renditen (und damit die größte Geschichte) kamen vom Wertverlust des Geldes – insbesondere des US-Dollars – sowie von der Underperformance der US-Aktien gegenüber Gold und ausländischen Märkten.” …

    Quelle: Artikel von Tobias Zander auf btc-echo.de

  • US-Staatsanleihen abgestoßen: Auch schwedischer Pensionsfonds zieht „Sell America“ durch

    Etwa seit der Amtsübernahme von Donald Trump als US-Präsident verkauft ein schwedischer Pensionsfonds in mehreren Runden und offenbar in großem Stil US-Staatsanleihen. Der Investmentchef führt mehrere Gründe an.

    Nach einem dänischen Pensionsfonds hat nun auch ein schwedischer Vermögensverwalter den Verkauf von US-Staatsanleihen verkündet. Der Pensionsfonds Alecta begründete dies mit großen politischen Risiken in den Vereinigten Staaten. „Wir haben seit Anfang 2025 unsere Bestände an US-Staatsanleihen in mehreren Runden reduziert, und diese Reduzierungen machen den größten Teil unserer Bestände aus“, sagte Investmentchef Pablo Bernengo der Nachrichtenagentur Reuters …

    Bernengo lehnte es allerdings ab, den genauen Betrag der Verkäufe zu nennen. Die Wirtschaftszeitung „Dagens Industri“ (DI) berichtete unter Berufung auf das Unternehmen von einem Volumen von 70 bis 80 Milliarden schwedischen Kronen (umgerechnet 7,7 bis 8,8 Milliarden Dollar). Die Abkehr von den US-Papieren sei eine Folge der „geringeren Vorhersehbarkeit der verfolgten Politik in Kombination mit großen Haushaltsdefiziten und einer wachsenden Staatsverschuldung“, betonte Bernengo.

    Der Schritt folgt auf eine ähnliche Entscheidung eines dänischen Fonds und deutet auf eine wachsende Nervosität unter nordischen Großinvestoren hin. Am Dienstag hatte der dänische Pensionsfonds AkademikerPension angekündigt, sich bis Ende des Monats von seinen US-Staatsanleihen im Wert von rund 100 Millionen Dollar zu trennen. Dieser begründete den Schritt mit den US-Staatsfinanzen. Die Entscheidungen der beiden Pensionsfonds fallen in eine Zeit erhöhter politischer Spannungen zwischen den USA und ihren europäischen Verbündeten, unter anderem im Streit um Grönland. Dies befeuert an den Märkten die Rede vom „Sell America“-Handel, bei dem sich Investoren aus US-Anlagen zurückziehen …

    Quelle: n-tv.de

  • Gold außer Rand und Band – 5.000 Dollar jetzt zum Greifen nah

    Der Goldpreis ist derzeit nicht zu bremsen. Insbesondere in den vergangenen Tagen hat er ordentlich Fahrt aufgenommen. Am heutigen Dienstag erreichte er im Zuge der jüngsten Rally ein neues Rekordhoch bei 4.878 Dollar. Seit dem Jahresanfang beträgt das Plus mittlerweile fast 13 Prozent. Zwar liegt Silber hier immer noch mit einem Plus von 32 Prozent klar vorne, doch in dieser Woche gibt Gold immer mehr Gas.

    Der Preis der Feinunze hat zuletzt kräftig zugelegt und nähert sich mit großen Schritten der psychologisch wichtigen Marke von 5.000 Dollar. Auch in Euro gerechnet zieht der Kurs deutlich an. Marktbeobachter sehen darin keinen kurzfristigen Ausreißer, sondern einen Ausdruck tiefgreifender Verschiebungen an den Kapitalmärkten.

    Treiber der Rally sind vor allem geopolitische Spannungen und eine hohe makroökonomische Unsicherheit. Neue Zollandrohungen der USA sowie zunehmende Konflikte zwischen den Vereinigten Staaten und ihren Verbündeten verunsichern Investoren weltweit. Parallel geraten Aktienmärkte unter Druck, was die Umschichtung in vermeintlich sichere Häfen beschleunigt. Gold profitiert davon besonders stark.

    Hinzu kommt ein struktureller Faktor: Zentralbanken kaufen weiterhin umfangreich Gold, um ihre Währungsreserven breiter aufzustellen. Diese Nachfrage gilt als weitgehend unabhängig vom Preisniveau und sorgt für eine stabile Unterstützung …

    Quelle: Artikel von Marion Schlegel auf deraktionaer.de

  • Fleisch-Lieferant von Rewe vor dem Aus

    Ein traditionsreicher Wildfleisch-Verarbeiter aus Bayern ist insolvent. Die Produkte des Unternehmens stehen in den Regalen deutscher Supermärkte …

    Insolvenz von Rewe-Zulieferer: Banken ziehen Kreditlinie von Fleisch-Hersteller zurück

    Das Unternehmen kämpft laut Branchenmagazin Lebensmittel Zeitung mit mehreren Problemen gleichzeitig:

    • Die Banken haben kurzfristig keinen Kredit mehr gewährt.
    • Verbraucher kaufen weniger ein.
    • Der Umsatz ging unerwartet zurück.

    Fleisch-Hersteller investierte vor der Insolvenz in moderne Fabrik

    Vor vier Jahren investierte das Unternehmen in ein neues Werk in Landsberg am Lech. Die Anlage gilt als größte und modernste Wildverarbeitungsanlage Europas. Der Betrieb sollte vor allem kleinere Verpackungen für Supermärkte herstellen und in die Einzelhandels-Sparte wachsen. Die Josef Maier GmbH beliefert Kunden in zehn Ländern …

    Quelle: Artikel von Raphael Strecker auf ruhr24.de

  • 550 Tonnen: Polen besitzt mehr Gold als die Europäische Zentralbank

    Polen baut seine Position unter den Ländern, die weltweit am meisten Gold anhäufen, kontinuierlich aus. Die polnische Nationalbank hat ihre Goldreserven auf rund 550 Tonnen erhöht. Mit dieser Höhe der Goldreserven liegt Polen vor der Europäischen Zentralbank.
    Der Umfang der Käufe und das Tempo der Akkumulation machen die polnische Nationalbank (NPB) zu einem der aktivsten Akteure auf dem globalen Reservemarkt.


    Gold als Pfeiler der finanziellen Sicherheit


    Der Präsident der NBP, Adam Glapiński, betont seit mehreren Jahren, dass Gold eine besondere Rolle in der Struktur der Reserven spielt – es ist ein Vermögenswert ohne Kreditrisiko, unabhängig von den geldpolitischen Entscheidungen anderer Länder und resistent gegen finanzielle Schocks, und hohe Goldreserven tragen zur Stabilität der polnischen Wirtschaft bei …


    Goldreserven: Polen im Vergleich zur Welt


    Nach Analysen des World Gold Council setzte sich im Jahr 2025 der globale Trend der Goldakkumulation durch die Zentralbanken fort. Mit wenigen Ausnahmen haben die meisten Länder ihre Bestände erhöht und betrachten das Edelmetall als strategische Absicherung gegen Währungs- und Finanzkrisen.

    Bis 2025 erwarten sogar 95 Prozent der befragten Zentralbanken, dass die weltweiten Goldbestände in den nächsten zwölf Monaten steigen werden …

    „Einer der wichtigsten Beweggründe für Zentralbanken ist die Unabhängigkeit des Goldpreises von der Geldpolitik und dem Kreditrisiko. Ebenso wichtig sind die Diversifizierung der Vermögenswerte und die Verringerung des Anteils des Dollars und anderer Währungen an den Reserven“, so Bassani-Prusik …


    Rekordpreise und Prognosen für 2026


    Die Ankäufe der NBP fielen mit historischen Rekordpreisen für Gold zusammen. Obwohl sich das Wachstum der Notierungen im Jahr 2026 verlangsamen könnte, bleiben die Prognosen der großen Finanzinstitute optimistisch. Die ING schätzt einen Durchschnittspreis von rund 4.150 USD pro Unze, die Deutsche Bank rechnet mit 4.450 USD und Goldman Sachs hebt seine Prognose auf 4.900 USD an. In einem Szenario mit starker globaler Nachfrage hält J.P. Morgan einen Preis von bis zu 5.300 USD pro Unze für möglich …

    Quelle: Artikel von Glogowski Pawel auf euronews.com

  • Gold und Silber starten zum Auftakt in die neue Handelswoche erneut durch.

    Vieles deutet mittlerweile darauf hin, dass die Bullen bei Silber dreistellige Kurse sehen wollen. Bei Gold rückt die Marke von 5.000 Dollar mehr und mehr in den Blick der Anleger. Das Problem ist: Die Edelmetalle waren wohl noch nie zuvor in der Geschichte derart politisch getrieben wie aktuell.

    Die Pläne von US-Präsident Donald Trump, Zölle gegen alle Staaten zu verhängen, die sich gegen einen Verkauf Grönlands an die USA aussprechen, haben die Märkte wieder einmal aufgeschreckt. Gold und Silber sind daraufhin nach oben geschnellt. Donald Trump hält die Märkte – und damit auch die Edelmetalle – derzeit in Atem. Egal ob Klage-Drohungen gegen Fed-Chef Jerome Powell oder Machtspiele rund um Grönland: Es vergeht kaum ein Tag, an dem Gold und Silber nicht durch die Politik bewegt werden. Dazu kommt: Auch an den wenigen, eher ruhigeren Tagen überlegen immer mehr Anleger, ob angesichts der sprunghaften Politik nicht doch ein höherer Goldanteil im Portfolio ratsam wäre.

    Hinzu gesellen sich zahlreiche weitere Treiber für den Goldpreis. Angefangen bei der Schuldenproblematik in den USA, aber auch in europäischen Ländern wie Frankreich, über sinkende Zinsen bis hin zu einer nach wie vor drohenden neuen Inflationswelle …

    Gold und Silber befinden sich in einem intakten Aufwärtstrend … die Liste der fundamentalen Treiber ist lang, eine Entspannung nicht in Sicht …

    Quelle: Artikel von Markus Bußler auf deraktionaer.de

  • KI-Umfrage auf der DLD-Konferenz: Unternehmer sind sich einig: Fünf Berufsgruppen werden in Zukunft überflüssig

    Die Zukunft der Arbeit verändert sich: KI bedroht längst nicht nur Hilfsjobs, sondern auch klassische Büroberufe. Auf der DLD-Konferenz erklären Gründer, welche Berufe besonders gefährdet sind.

    Künstliche Intelligenz verändert die Arbeitswelt rasant – nicht nur in Fabriken, sondern auch in Büros und bei Wissensarbeitern. Auf der Digital-Life-Design-Konferenz (DLD) in München hat FOCUS online Unternehmensgründer gefragt, welche Jobs in Zukunft betroffen sein werden.

    Wissensarbeit und Softwareentwicklung im Fokus der KI …

    Büro- und Verwaltungsaufgaben besonders gefährdet …

    Anwälte, Buchhalter und Berater spüren KI-Umbruch …

    Chancen durch KI: Entlastung und kreative Aufgaben …

    Quelle: Artikel zu KI-Umfrage von Daniela Kreck und Marianne Lettl auf focus.de

  • Vermögen: Analyse: Reform der Erbschaftssteuer ist überfällig

    Wenn Vermögen im Wert von 100 Millionen Euro oder mehr vererbt werden, fällt häufig keine Erbschaftssteuer an. Dem Staat entgehen so schätzungsweise jährlich Einnahmen von 8,8 Milliarden Euro. Matthias Reiche analysiert, warum eine Anpassung der Regelungen im „Jahr der Reformen“ dringend notwendig ist.

    Die SPD hat Konzepte für eine Neuregelung der Erbschaftssteuer vorgelegt.

    Die Union sieht mit den Vorschlägen den Mittelstand gefährdet.

    Eine Neuregelung der Erbschaftssteuer wird nach einem erwarteten Urteil des Bundesverfassungsgerichts unvermeidbar sein.

    Handlungsbedarf unter Koalitionspartnern unbestritten

    Die Union würde dagegen lieber das Urteil abwarten. Und auf gar keinen Fall will sie in den Verdacht kommen, nicht finster entschlossen jede – wenn auch nur scheinbare – Mehrbelastung der Wirtschaft abzuwehren. Dass Handlungsbedarf besteht, wissen jedoch alle Koalitionspartner …

    Quelle: Artikel von Matthias Reiche auf mdr.de

  • Innovation: „Ein Roboter baut ein 200-m²-Haus in 24 Stunden“: ein Fortschritt, der die Wohnungskrise lösen könnte

    Die Bauindustrie steht vor einer Revolution, die sowohl irdische Wohnungsprobleme als auch extraterrestrische Ambitionen adressiert. Ein spinnenartiger Roboter namens Charlotte, entwickelt durch die Zusammenarbeit der australischen Unternehmen Crest Robotics und Earthbuilt Technology, demonstriert eindrucksvoll, wie autonome Konstruktionstechnologie die Geschwindigkeit und Wirtschaftlichkeit des Wohnungsbaus transformieren kann. Diese Innovation kombiniert fortschrittliche Robotik mit 3D-Drucktechnologie und ermöglicht die Errichtung substanzieller Wohnflächen in bemerkenswert kurzer Zeit.

    Innovative Bauweise durch robotergestützte Extrusion
    Charlotte unterscheidet sich fundamental von herkömmlichen Bauverfahren durch seinen einzigartigen Ansatz bei der Materialverarbeitung. Das sechsbeinige Design, inspiriert von Spinnen, trägt ein spezialisiertes Extrusionssystem, das lokal verfügbare Materialien direkt vor Ort verarbeitet. Sand, Erde und recycelte Baustoffe wie zerkleinerte Ziegel werden zu einem kompakten Baustoff transformiert …

    Die vollständige Autonomie von Charlotte eliminiert den Bedarf an menschlicher Überwachung während des Bauprozesses. Sensoren und Navigationssysteme ermöglichen präzise Bewegungen auf unebenen Oberflächen, während Algorithmen die optimale Materialverteilung berechnen. Diese Fähigkeiten machen den Roboter besonders wertvoll für schwer zugängliche Baugebiete und extreme Umgebungen …

    Die Verwendung lokaler und recycelter Materialien senkt nicht nur Transportkosten, sondern reduziert auch die Umweltbelastung erheblich. Konventionelle Baustoffe wie Zement und Stahl verursachen hohe Emissionen während der Herstellung, während Charlottes Materialauswahl deutlich klimafreundlicher ausfällt. Diese Faktoren kombiniert ergeben ein Modell für erschwinglichen Wohnungsbau …

    ICON demonstrierte seine Kompetenz bereits terrestrisch durch Mars Dune Alpha, ein gedrucktes Habitat für einjährige Simulationsmissionen. AI SpaceFactory, Gewinner der NASA-Challenge 2019, entwickelt ebenfalls großformatige 3D-Drucker und entsprechende Materialzusammensetzungen für Mars- und Mondböden …


    Transformation der Baubranche durch Automatisierung


    Die Integration von Charlotte in bestehende Bauprozesse könnte die Industrie grundlegend verändern. Nachhaltige Konstruktion wird durch geringere Emissionen und Materialverschwendung gefördert, während die Geschwindigkeit massive Produktivitätssteigerungen ermöglicht …

    Quelle: Artikel von Jonas Keller auf baumschule-kasseburg.de

  • Maßnahmen verpuffen: US-Immobilienkrise brodelt – Verkäufer streiken

    Dank der Eingriffe der Trump-Regierung sind die US-Hypothekenzinsen zuletzt gesunken. Doch die Krise hält an. Denn die Zinsen sind nur ein kleiner Teil des Problems …

    Der US-Immobilienmarkt bleibt 2026 eine schwierige Herausforderung – trotz eines ersten Hoffnungsschimmers in Form sinkender Hypothekenzinsen. US-Präsident Donald Trump hat kürzlich ein 200 Milliarden US-Dollar schweres Programm angekündigt, bei dem Hypotheken-Anleihen gekauft werden sollen, um die Zinsen zu senken …

    Die Hauspreise sind nach wie vor für die meisten Interessenten zu hoch. Das liegt vor allem auch daran, dass zahlreiche Hausbesitzer ihre Hypotheken während der Niedrigzinsphase refinanziert haben und jetzt äußerst niedrige Zinsen zahlen. Wenn sie jetzt ihre Häuser verkaufen und etwas Neues kaufen würden, müssten sie zu deutlich höheren Zinsen refinanzieren. Dies führt zu einem chronischen Mangel an zum Verkauf stehenden Häusern, was die Preisdynamik weiterhin stützt. Experten sagen, dass, selbst wenn die Zinsen weiter sinken, die Preise nicht sofort nach unten gehen werden …

    Aber langfristig betrachtet ist diese Maßnahme nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein. Denn der Markt ausstehender US-Hypotheken hat ein Volumen von 14,5 Billionen US-Dollar (oder 14.500 Milliarden US-Dollar). Wenn die von der Regierung unterstützten Finanzinstitute Fannie Mae und Freddie Mac jetzt Hypotheken-Anleihen über 200 Milliarden US-Dollar kaufen, entspricht das 1,4 Prozent des Gesamtmarktes.

    Ein Eingriff in dieser Größenordnung dürfte kaum Einfluss auf die Krise am US-Immobilienmarkt haben …

    Quelle: Artikel von Ingo Kolf auf wallstreet-online.de







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