Goldbarren als Vermögenssicherung

Kategorie: Gold

  • Autor von „Rich Dad Poor Dad“Robert Kiyosaki: “Ich habe es euch gesagt, der größte Crash der Weltgeschichte wird passieren”

    Der umstrittene Bestsellerautor erneuert seine Warnung vor einem Kollaps des Aktienmarkts und empfiehlt unter anderem Kryptowährungen zur Absicherung.

    Der umstrittene Crash-Prophet Robert Kiyosaki hat sich nach den letzten Turbulenzen auf dem Aktien- und Krypto-Markt auf X geäußert: “Ich habe es euch gesagt, der größte Crash der Weltgeschichte wird passieren.”

    Weiter sagt er: “Dieser Crash wird dieses Jahr stattfinden. Die Pensionen der Baby-Boomer werden vernichtet werden. Viele Boomer werden obdachlos sein oder im Keller ihrer Kinder leben. Traurig.” …

    Quelle: Artikel von Johannes Dexl auf btc-echo.de

  • Goldman Sachs: Jetzt knallt der Goldpreis Richtung 5000 Dollar

    Der US-Bankriese geht nun davon aus, dass der Preis des Edelmetalls bis Dezember 2026 auf 4.900 US-Dollar je Feinunze steigen wird – nach zuvor erwarteten 4.300 US-Dollar.

    Der deutliche Sprung der Prognose beruht auf stärkeren Kapitalzuflüssen institutioneller Investoren in börsengehandelte Goldfonds (ETFs), als ursprünglich modelliert …

    Zudem rechnet das Analystenteam mit einer anhaltend hohen Goldkauf-Aktivität der Zentralbanken, die 2026 sogar noch zunehmen dürfte.

    Laut Goldman werden die Zentralbanken im Durchschnitt 80 Tonnen Gold in diesem Jahr und 70 Tonnen im Jahr 2026 erwerben, um ihre Reserven stärker in Richtung Gold umzuschichten …

    Der Goldpreis ist seit Jahresbeginn um mehr als 55 Prozent gestiegen und hat am Dienstag erstmals die Marke von 4.000 US-Dollar je Feinunze überschritten.

    Quelle: Artikel von Krischan Orth auf wallstreet-online.de

  • Goldpreis auf Rekordhoch: Warum Gold immer teurer wird

    Seit Langem steigt der Preis von Gold. Was sind die Gründe dafür – und welche Risiken birgt Gold als Anlageform?

    Was sind die Gründe für das jüngste Rekordhoch beim Goldpreis?
    Der jüngste Anstieg beim Goldpreis wurde von Fachleuten auf aktuelle politische Krisen zurückgeführt – vor allem auf den teilweisen „Shutdown“ des Haushalts der US-Regierung und die enorme Staatsverschuldung in den USA. So fehlten durch die Schließung von US-Behörden etwa wichtige Konjunkturdaten. Aber auch die Rücktritte der Premierminister in Frankreich und Japan haben nach Ansicht von Analysten für akute Verunsicherung gesorgt.

    Viele Anlegerinnen und Anleger reagieren aus Sorge um die finanzielle Stabilität der Staaten auf solche Entwicklungen. Sie suchen nach Sicherheit vor wirtschaftlichen und geopolitischen Risiken, schichten ihr Kapital in als sicher geltende Anlagen um. Und das ist für viele: Gold.

    Quelle: Artikel von Michael Wegmer und Hanna Spanhel auf swr.de

  • Blick in den Tresor: Notenbanken stocken auf: Welche Länder das meiste Gold horten

    Gold ist so teuer wie nie. Die Käufe der Notenbanken haben mit zu dem Anstieg beigetragen.

    Seit Ende 2024 verteuerte sich das Edelmetall bereits um rund 53 Prozent und steuert auf den höchsten Anstieg in einem Jahr seit 1979 zu. Gold gilt bei vielen Investoren als sicherer Hafen in politisch unsicheren Zeiten sowie bei einer hohen Verschuldung von Staaten. Für den Goldpreis ist es bereits die zweite Tausender-Marke im laufenden Jahr – im März war er auf über 3000 Dollar gestiegen.



    Starke Nachfrage der Notenbanken


    Allerdings treiben auch die Nachfrage der Notenbanken den Goldpreis. Vor gut drei Jahren zogen die Käufe kräftig an. Sie belaufen sich seitdem auf knapp 1000 Tonnen jährlich. Die Konfiszierung der Währungsreserven der russischen Notenbank mit Beginn des Ukraine-Kriegs zeigte vielen Ländern ihre Verwundbarkeit. Seitdem bauen sie ihre Dollarreserven ab. Aber auch der drohende Wertverlust der US-Währung bewegt viele Notenbanken dazu, verstärkt auf Gold zu setzen.

    Vor allem China kauft verstärkt Gold. In den Jahren 2022 bis 2024 wuchsen die Bestände um rund 270 Tonnen. Inzwischen rangiert China mit knapp 2300 Tonnen auf Platz sechs der Liste der Länder mit den größten Goldreserven.

    Quelle: Artikel von Clemens Schömann-Finck auf focus.de

  • Noch ist die Inflation nicht gebannt: Goldkauf durch die SWM AG in Vaduz schafft bleibende Werte

    Obwohl die Inflationsraten in Deutschland und anderen Industrienationen leicht gesunken und weitgehend im Zielbereich liegen, spürt man die Verteuerung immer noch deutlich im Alltag. So gesehen ist die Gefahr eines schleichenden Kaufkraftverlustes noch lange nicht gebannt. Eine bewährte Möglichkeit dagegen zu steuern, besteht darin, gezielt Edelmetalle zu kaufen …

    Edelmetall als „Schutzschild“ gegen Inflation und Unsicherheit

    Denn unter bestimmten Kriterien lassen sich Edelmetalle mehrwertsteuerfrei erwerben, was Käufern eine Ersparnis von 19 Prozent ermöglicht – ein Betrag, der entweder gespart oder direkt in den zusätzlichen Edelmetallbesitz fließen kann. Darüber hinaus ist der physische Besitz von Edelmetallen von der Abgeltungssteuer befreit und nach einer Haltefrist von zwölf Monaten einkommensteuerfrei …

    Quelle: forbes.at

  • Finanzwelt am Kippen: Indiens Goldbesitz stellt Zentralbanken in den Schatten

    Die Inder greifen beim Edelmetallkauf gerade tief ins Regal. Der Grund ist simpel.

    Indische Haushalte horten nach Schätzungen von The Indian Express und UBS rund 25.000 Tonnen Gold. Das sind umgerechnet fast 3 Billionen US-Dollar. Das entspricht rund 75 Prozent des Bruttoinlandsprodukts des Landes.

    Was passiert, wenn dieser gigantische Schatz angezapft wird? Schon jetzt sorgt die Wertsteigerung des Goldes für spürbar mehr Kaufkraft. Allein in den letzten drei Jahren hat sich der Goldpreis in indischen Rupien um 143 Prozent verteuert.

    Im Westen herrscht dagegen Stagnation. Bargeld wird verdrängt, Gold oft nur als Altlast verkauft. Indien und die BRICS-Staaten setzen dagegen auf Edelmetalle und bauen ihre Position als globaler Gegenspieler zur westlichen Finanzwelt aus. Mit einer Bevölkerung, die Gold nicht nur als Investment, sondern als Teil der Kultur versteht, könnte Indien bald zur neuen Wirtschaftslokomotive aufsteigen.

    Quelle: wallstreet-online.de

  • Die Zins-Schuldenspirale der USA und die zwangsläufigen Folgen

    Jahr für Jahr steigen die US-Zinszahlungen, und jedes Jahr fließt ein größerer Anteil der Steuereinnahmen an Gläubiger – ohne dass die Bevölkerung davon profitiert. Die diesjährigen Zinsausgaben von ungefähr 1,1 Billionen Dollar machen mehr als die Hälfte des 2025er-Defizits aus …

    Mehr Schulden führen zu höheren Zinskosten. Höhere Zinskosten führen zu noch mehr Schulden. Das ist der Kern der Zins-Schuldenspirale …

    „Eine so hohe Verschuldung bei steigenden Zinsen ist ein Brandbeschleuniger für wirtschaftliche Instabilität. Das ist der Stoff, aus dem Staatsfinanzkrisen gemacht sind.“ …

    Und damit zeichnet sich auch ab, wohin das Fiatgeldsystem, sowohl in den USA als auch in anderen Volkswirtschaften der Welt, treibt: letztlich in ein Szenario
    der Hochinflation oder gar in ein Szenario einer Hyperinflation, und zwischenzeitlich ist und bleibt es bereits inflationär.

    So gesehen gibt es gute Gründe für jeden Investor, in der Geldentwertung eine der zentralen Gefahren für die Ersparnisse der kommenden Jahre zu erblicken. Edelmetalle bieten einen guten Schutz.

    Quelle: swm-ag.li

  • Trump-Sorgen verteuern Edelmetall: Chinas Flucht ins Gold wird jetzt für deutsche Ehepaare zum Problem

    Gold entwickelt sich zur Top-Anlage: Wer das Edelmetall vor drei Jahren gekauft hat, hat damit mehr verdient als mit fast allen Aktien. Der Preisanstieg dürfte sich fortsetzen, sagen Experten.

    „In den vergangenen Jahren haben die Notenbanken insgesamt weltweit jährlich rund 1000 Tonnen Gold erworben“, sagt Benjamin Summa, Sprecher des ebenfalls in München ansässigen Handelshauses Pro Aurum. „Ein erheblicher Teil davon entfiel wohl auf China.“ Neben den Zentralbank-Käufen spielen nach Summas Einschätzung eine Rolle: geopolitische Spannungen, die expansive Geldpolitik vieler Notenbanken und Inflationsängste.

    China kauft mutmaßlich mehr als eingestanden

    Das Motiv: Unabhängigkeit vom Dollar
    Es ist kein Geheimnis, dass Chinas Kommunistische Partei die Dominanz der USA lieber heute als morgen beendet sähe. Zum Status einer Weltmacht gehören die entsprechenden Goldreserven. Doch ist China keineswegs das einzige Land, das Gold kauft. „Diese Staaten wollen sich unabhängiger vom US-Dollar machen und setzen daher vermehrt auf physisches Gold“, sagt Summa.

    Dazu zählen beispielsweise Indien, die Vereinigten Arabischen Emirate oder Katar. In diesem Jahr am aktivsten ist jedoch nicht China, sondern Polen, das laut WGC in diesem Jahr mit bislang über 48 Tonnen an der Spitze steht. Nach offiziellen Zahlen war lange Russland größter Goldabnehmer, das seine Käufe seit 2020 aber wieder eingeschränkt hat.

    Bundesrepublik besitzt zweitgrößten Goldschatz der Welt …

    Quelle: focus.de

  • Rette sich, wer kann: Die EU rüstet zum totalitären Überwachungsstaat und bereitet Enteignungen vor – mit Hilfe von CDU und CSU

    Die neue deutsche Regierung will die Aufsichtsbehörde Amla (Anti-Money Laundering Authority) verbessern. So steht es im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD. Die Amla ist eine neue EU-Behörde zur Bekämpfung der Geldwäscherei und der Kriminalität. Sie hat dieser Tage ihren Betrieb im noblen Frankfurter Messeturm aufgenommen und soll im Endausbau um die 500 Leute beschäftigen …

    Vielen CDU-Wählern und -Politikern, die hinter dem Koalitionsvertrag stehen, ist wohl nicht bewusst, was der Ausbau der Amla für sie persönlich bedeutet. Es geht zwar vordergründig um die Bekämpfung von Geldwäscherei und Finanzkriminalität, aber vor allem auch darum, die vorhandenen Vermögen europaweit zu lokalisieren, um sie zu einem späteren Zeitpunkt als Steuersubstrat in der einen oder anderen Form beschlagnahmen zu können.

    Dass solche Vorhaben nicht pure Fantasie sind, zeigt der Vorschlag des Internationalen Währungsfonds (IWF) für eine einmalige Vermögensabgabe von 10 Prozent während der Finanzkrise 2008/2009. Im Oktober 2013 wurde die Idee in einem IWF-Diskussionspapier im Rahmen des «Fiscal Monitor» aufgegriffen, wo eine solche Abgabe als Möglichkeit zur Schuldenreduktion in europäischen Ländern erwähnt wurde. Es ging dabei um eine einmalige Steuer auf Vermögen, um Staatsschulden zu senken.

    Nach der Abschaffung des Bankgeheimnisses, der Einführung eines globalen automatischen Informationsaustausches in Steuerangelegenheiten (AIA), Geldwäschevorschriften und Quellensteuern will die EU nun auch die gesamten Vermögen unbescholtener Bürger in einem Vermögensregister erfassen. Dieses Vorhaben wird seit 2021 vorangetrieben und zielt darauf ab, mit einer gigantischen zentralen Datenbank alle Vermögenswerte juristischer und natürlicher Personen in der EU zu erfassen, zusammenzuführen und zu überwachen. Damit wird das Ende der Privatsphäre eingeläutet …

    Die gesammelten Vermögensdaten sollen zentral vernetzt werden, indem die wirtschaftlichen Eigentümerregister in den EU-Staaten bei der Amla zusammengeführt werden. Gemeint sind Konten- und Schliessfachregister, ein zentraler Zugang zu nationalen Immobilienregistern etc. Die Amla soll das Register koordinieren, verwalten und überwachen und Verstösse gegen die Meldepflicht sanktionieren. Erfasst werden sollen finanzielle Werte wie Bankkonten und -daten der letzten fünf Jahre, Aktienbesitz, Unternehmensanteile, Anleihen, Krypto- und andere Finanzinstrumente. Die Amla kann Strafen in Höhe von mindestens einer Million Euro aussprechen. Bei Kreditinstituten betragen die Strafen mindestens zehn Millionen Euro. Die Amla kann Überweisungen und Konten blockieren, die Herausgabe von Unterlagen fordern sowie Steuer- und Strafverfolgungs-Behörden und den Zoll zu Hausdurchsuchungen auffordern …

    Letztlich geht es bei der Vermögenserfassung darum, die Grundlage für künftige Vermögens-Umverteilungen zu schaffen. Solche Datensammlungen sind die Vorstufe für die Mittelbeschaffung der Regierungen, denn es ist vorhersehbar, dass die ausufernde Schuldenmacherei zu untragbaren Zinslasten für die Staaten führen wird. Sie dienen dazu, Vermögen zu beschlagnahmen, sei es in Form einer «einmaligen» Reichensteuer, von «Zwangs-Kriegsanleihen» oder Währungsreformen. Damit soll auch die Abwanderung von Vermögen in Länder ohne totale Bürgerüberwachung verhindert werden …

    CDU und CSU unterstützen tatsächlich die Schaffung eines totalitären Überwachungsstaates wie ehemals in der DDR, und statt Administration abzubauen, wie vor den Wahlen verkündet, soll eine neue kostspielige Bürokratie aufgebaut werden.

    Quelle: Artikel von Hans Kaufmann auf weltwoche.ch

  • EU-Vermögensregister: Die EU will wissen, was Sie besitzen – und zwar alles

    Zwischen Freiheit und Kontrolle: Wie viel Transparenz verträgt eine Demokratie? Die EU treibt den Ausbau des Vermögensregisters voran – Kritiker sehen darin Herausforderungen, von Dr. Peter Riedi und Dr. Thomas Schulte.

    Ein neues Zeitalter der totalen Transparenz bricht an. Mit dem EU-Vermögensregister will die Europäische Union tiefer denn je in die finanziellen Geheimnisse ihrer Bürger blicken. Konten, Immobilien, Wertpapiere – und vielleicht bald auch Ihre Kunstsammlung oder Kryptowährungen. Alles soll erfasst werden. Während Brüssel von Transparenz und Gerechtigkeit spricht, wittern Kritiker den Einstieg bzw. den Ausbau in einen Überwachungsstaat. Nach faktischer Abschaffung des Bankgeheimnisses, Geldwäschevorschriften und Quellensteuern geht es immer weiter. Das EU-Vermögensregister ist eine Initiative der Europäischen Union zur Verbesserung von Transparenz, Rechenschaftspflicht und Bekämpfung von Finanzkriminalität, insbesondere Geldwäsche und Korruption …

    Mit dem EU-Vermögensregister wird der Traum von absoluter Transparenz zur Realität – ob Sie wollen oder nicht. Ein wichtiger regulatorischer Schritt zur Einrichtung des Registers war die Beauftragung einer Machbarkeitsstudie durch die Europäische Kommission, die im Juli 2021 begann. Die Studie, die im März 2024 abgeschlossen wurde, untersuchte die Praktikabilität der Einrichtung eines solchen Registers und konzentrierte sich darauf, wie die Mitgliedstaaten derzeit das Vermögen der Bürger aufzeichnen und wie diese Aufzeichnungen in einem zentralen System zusammengeführt werden könnten …

    Die Kontrolle über unser Vermögen liegt bald in den Händen Brüssels …

    Quelle: Artikel von Dr. Thomas Schulte auf anwalt.de

  • Edelmetall gefragt: Goldpreis klettert auf seinem Rekordkurs immer höher

    Christine Lagarde bricht eine Lanze für Gold. Zumindest indirekt. Mit ihrer Meinung ist die EZB-Chefin nicht allein.

    Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, zitierte jüngst Goldkäufe als ein Beispiel dafür, dass Notenbanker und Politiker wachsam bleiben sollten, so der Nachrichtendienst Bloomberg. Man solle nicht davon ausgehen, dass etablierte Währungen wie der EURO ihre Gültigkeit behielten und es eine unangreifbare Dominanz des globalen Zahlungsverkehrs gebe, heißt es.

    Notenbankkäufe beflügeln den Preis von Gold

    Vor allem die Notenbankkäufe aus den aufstrebenden Staaten wie China und Russland, aber auch Polen und Ungarn, hievten den Goldpreis in den vergangenen Monaten zu immer neuen Höhen. Allein im bisherigen Jahresverlauf 2024 stieg der Wert einer Unze (31,1 Gramm) des Edelmetalls um gut 30 Prozent. „China hat Gold gekauft wie nie zuvor. Russland unterstützt Gold“, betonte Lagarde.

    So viel kostet die Feinunze Gold

    Brics-Staaten wollen Dominanz von Dollar und Euro brechen
    Tatsächlich gibt es Unsicherheiten rund um die etablierten Währungen wie Dollar und Euro, die Notenbanker und private Investoren zum sicheren Hafen Gold flüchten lassen. Hierzu seien beispielhaft die Bestrebungen Russlands auf dem jüngsten Brics-Gipfel in Kasan genannt, den Dollar im weltweiten Finanzsystem zu schwächen, oder die weltweit horrenden Schulden, die das Vertrauen in Papiergeldwährungen untergraben …

    Quelle: Artikel von Johannes Heinritzi auf focus.de

  • Anti-Geldwäsche-Behörde AMLA: Die Jagd nach Vermögensdaten

    Mit der bevorstehenden Gründung der Anti-Geldwäsche-Behörde AMLA plant die EU eine bisher noch nie dagewesene Kontrolle über Vermögenswerte. Welche Kompetenzen die AMLA erhält und warum sich so eine neue Ära der Finanzüberwachung in Europa abzeichnen könnte …

    Mit der bevorstehenden Gründung der Anti-Money-Laundering Authority (AMLA) zeichnet sich in Europa eine neue Ära der Finanzüberwachung ab. Diese neue EU-Behörde, die als Herzstück eines EU-weiten Überwachungssystems gegen Geldwäsche dient, soll weitreichende Befugnisse erhalten – von Zugängen zu Registern über wirtschaftlich Berechtigte und Vermögenswerte bis hin zu umfassenden Aufsichts- und Ermittlungsbefugnissen …

    Erfassung von Vermögensdaten: Zwischen Sicherheit und Privatsphäre

    Doch welche Anti-Geldwäsche-Regulierungen sind geplant und wie wird die AMLA-Behörde effektiv arbeiten? Beabsichtigt ist eine umfassende Erfassung von Vermögenswerten, die von Immobilienbesitz, über Fahrzeuge, Jachten, Bargeldbeständen, bis hin zu Kryptowährungen und Luxusgütern wie Schmuck, Antiquitäten und Kunstwerken reicht. in Vorschlag ist die Meldepflicht für alle Vermögensgegenstände über 200.000 Euro, was die Überwachung erheblich erweitern würde – ein Vorhaben, das insbesondere bei Vermögenden Besorgnis auslöst …

    Markus Krall, ehemaliger Degussa-Chef, äußert sich noch kritischer. Er vermutet, dass das eigentliche Ziel hinter der AMLA die Konfiszierung von Werten sei, da Kriminelle ohnehin außerhalb des gesetzlichen Rahmens agieren. Krall sieht in den Maßnahmen weniger eine Bekämpfung von Geldwäsche als vielmehr eine Einziehung von Vermögen. Angesichts des hohen Finanzbedarfs der EU-Staaten ist dieses Szenario nicht völlig unwahrscheinlich. Sobald alle Bürgerdaten erfasst sind, könnte ein Schritt hin zu Umverteilungsmaßnahmen oder einem Social Scoring nach dem chinesischen Modell nur noch gering sein. Krall ist überzeugt, dass „etwas Ähnliches früher oder später auf alle Bürger ausgeweitet wird“ …

    Der Beschluss der EU-Politikzentrale vom 16. Juli 2021 markierte den Startschuss für ein europäisches Vermögensregister. Mit der Verabschiedung von drei wegweisenden Gesetzesentwürfen wurden die Weichen für diese Initiative gestellt. Diese Vorschläge werden aktuell in den EU-Gremien diskutiert. Ziel ist es, die neue Geldwäschebekämpfungsbehörde bis 2024 einsatzbereit zu machen und kurz darauf mit der direkten Aufsicht zu beginnen.

    Quelle: Artikel von Anika Völger auf: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

  • Größter Silberpreis-Manipulator: JP Morgan ist die gefährlichste Bank der Welt

    Der Silberpreis ist einer massiven „Manipulation“ ausgesetzt. Entscheidende Rollen spielen dabei die US-Großbank JP Morgan und die US-Börse Comex.

    Seit mindestens vier Jahrzehnten diskutieren Gold- und Silberanalysten und Marktteilnehmer von Anlegern über den Vorwurf der Silber-Preismanipulation durch die US-Rohstoffbörse „Comex“. Durch die Beibehaltung einer zu großen Short-Position am Silber-Futures-Markt, so die Theorie, „sind JP Morgan und weitere Banken manchmal in der Lage, den Silberpreis angesichts zinsbullischer Fundamentaldaten zu drücken“, so „Investopedia“. Hinzu kommt, dass es weltweit mehr Papier-Silber als physisches Silber gibt, was sich ebenfalls hemmend auf den Silberpreis auswirkt. Der Großteil des Papier-Silbers ist nicht mit physischem Silber hinterlegt, weshalb an der „Comex“ etwas verkauft wird, was es jedoch in der Realität nicht gibt, argumentieren Kritiker. Hierin liege die eigentliche Manipulation.

    Welche Rolle die US-Banken bei der Silberpreis-Manipulation spielen, lässt sich am Beispiel von JP Morgan erkennen. Die US-Großbank JP Morgan Chase, die als größter Silberpreis-Manipulator der Welt gehandelt wird, hatte 2020 stillschweigend eine langjährige Klage beigelegt, in der sie beschuldigt wurde, die Edelmetallmärkte mit „Spoofing“-Trades zu manipulieren. Die Bank stimmte zu, eine Strafe in Höhe von 920 Millionen US-Dollar zu zahlen, um staatliche Ermittlungen wegen fragwürdigen Verhaltensweisen auf den Edelmetall- und Treasury-Futures-Märkten beizulegen, so der Sender „CNBC“. Zum Verständnis: Das Ziel von „Spoofing“ ist es, Marktpreise so zu bewegen, dass die bereits bestehenden Positionen des Händlers auf dem Markt finanziell profitieren (…) Drei Kläger hatten J. P. Morgan Chase vorgeworfen, den Silber-Futures-Markt von 2010 bis 2011 durch Spoofing-Geschäfte manipuliert zu haben.

    Doch zurück zur „Comex“. Was wird die „Comex“ machen, wenn Papier-Silber-Investoren im Verlauf eines Wirtschafts-Crashs die Heraushabe ihrer Investitionen in physischer Form fordern? Die Antwort liegt auf der Hand. Sie wird die Investoren nicht bedienen können, weil schlichtweg nicht genug physisches Silber vorhanden ist.

    Um das Verhältnis zwischen dem Silberpreis und dem Horten von Silber zu verstehen, seien zwei Beispiele genannt. Nach offiziellen Informationen hat JP Morgan über 21.000 Tonnen Silber gehortet. Wenn in naher Zukunft der Silberpreis explodieren sollte, würde JP Morgan hohe Gewinne einstreichen. Dass diese Methode bereits in der Vergangenheit gezogen hatte, lässt sich am Beispiel der „Hunt Brothers“ anführen. Von 1979 bis 1980 versuchten die „Hunt Brothers“ Silber zu horten, um so den Preis manipulieren zu können. Dann ereignete sich am 27. März 1980 der sogenannte „Silver Thursday“. In etwas mehr als einem Kalenderjahr stieg der Silberpreis um 713 Prozent auf knapp 50 US-Dollar pro Unze. Damals wurde behauptet, dass die Hunt Brothers 1/3 des weltweiten Silbers in ihrem Besitz hatten, obwohl der Großteil des Silbers als Future-Kontrakte und nicht nur in physischer Form gehalten wurde. „BullionVault“ wörtlich: „Nelson Bunker Hunt veranlasste bewiesenermaßen seinen Bruder Herbert Hunt zu einer Spekulation, bei der sie zusammen mit Geschäftspartnern aus dem Nahen Osten über 280 Millionen Feinunzen Silber kauften und somit versuchten, den Silberpreis in die Höhe zu treiben.“

    Der Silberpreis ist offenbar anfällig für Manipulationen. Während er bisher nahezu künstlich unten gehalten wurde, könnte er in naher Zukunft erneut in die Höhe schießen …

    Quelle: Artikel auf deutsche-wirtschafts-nachrichten.de







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