Die Inder greifen beim Edelmetallkauf gerade tief ins Regal. Der Grund ist simpel.
Indische Haushalte horten nach Schätzungen von The Indian Express und UBS rund 25.000 Tonnen Gold. Das sind umgerechnet fast 3 Billionen US-Dollar. Das entspricht rund 75 Prozent des Bruttoinlandsprodukts des Landes.
Was passiert, wenn dieser gigantische Schatz angezapft wird? Schon jetzt sorgt die Wertsteigerung des Goldes für spürbar mehr Kaufkraft. Allein in den letzten drei Jahren hat sich der Goldpreis in indischen Rupien um 143 Prozent verteuert.
Im Westen herrscht dagegen Stagnation. Bargeld wird verdrängt, Gold oft nur als Altlast verkauft. Indien und die BRICS-Staaten setzen dagegen auf Edelmetalle und bauen ihre Position als globaler Gegenspieler zur westlichen Finanzwelt aus. Mit einer Bevölkerung, die Gold nicht nur als Investment, sondern als Teil der Kultur versteht, könnte Indien bald zur neuen Wirtschaftslokomotive aufsteigen.
Quelle: wallstreet-online.de
