Goldbarren als Vermögenssicherung

Kategorie: BRICS

  • Explodierende Staatsschulden: Kiyosaki sieht Goldpreis bei 35.000 US-Dollar

    Der Finanz-Guru Robert Kiyosaki schockt mit einer Prognose von 35.000 US-Dollar für Gold. Auslöser dafür soll das Platzen einer gigantischen Blase sein.

    Der Bestseller-Autor und Investor Robert Kiyosaki schlägt erneut Alarm. In gewohnt provokanter Manier warnt er auf der Plattform X vor dem Platzen der „größten Blase der Geschichte“. Seine Prognose für die Zeit nach dem Knall ist astronomisch: Er rechnet damit, dass der Goldpreis innerhalb eines Jahres nach dem Kollaps auf 35.000 US-Dollar pro Unze steigen wird.

    Kiyosakis Vorhersage basiert auf einem Szenario des totalen Systemversagens. Seine Argumentation stützt sich auf drei Säulen:

    1. Die explodierenden Schulden der USA: Vor allem die US-Staatsverschuldung erreiche ein Niveau, das kein Wirtschaftssystem mehr absorbieren könne, sagt Kiyosaki. Tatsächlich dürften die explodierenden Kosten für den Krieg im Nahen Osten einiges dazu beitragen.
    2. Währungsabwertung: Während Zentralbanken Geld endlos drucken können, ist Gold physisch limitiert.
    3. Flucht in Sachwerte: Sobald Papierwerte (Aktien, Anleihen) implodieren, werde eine massive Kapitalflucht in „hartes Geld“ den Preis vervielfachen.

    Der Autor von „Rich Dad Poor Dad“ rechnet auch mit einer Preisexplosion bei Silber auf 200 US-Dollar …

    Quelle: Artikel von Ingo Kolf auf wallstreet-online.de

  • Ed Yardeni bleibt bei seiner 10.000$-Goldprognose! Andere bleiben auch bullish

    Trotz der jüngsten Talfahrt des Goldpreises bleiben viele Analysten langfristig bullish. Ed Yardeni sieht weiterhin 10.000 US-Dollar je Feinunze bis zum Ende des Jahrzehnts. Andere sehen ebenfalls langfristig Potenzial …

    Mit seiner langfristig bullishen Einschätzung für Gold steht Yardeni jedoch nicht alleine da. Justin Lin, Anlagestratege bei Global X ETFs, erklärte am Dienstag gegenüber CNBC, sein Basisszenario für Gold liege weiterhin bei 6.000 US-Dollar pro Unze bis zum Jahresende. Er bezeichnete den jüngsten Kursrückgang als „attraktiven Einstiegspunkt für Anleger.“

    Rajat Bhattacharya, Senior Investment Strategist bei Standard Chartered, sieht dies ähnlich: „Wir sehen Gold langfristig weiterhin positiv. Gestützt wird diese Einschätzung durch strukturelle Faktoren wie die starke Nachfrage der Zentralbanken aus Schwellenländern und die Diversifizierungsbestrebungen der Anleger angesichts geopolitischer Risiken.“

    Quelle: Artikel von Ferdinand Hammer auf wallstreet-online.de

  • Künstliche Intelligenz: Digitalminister erwartet drastische Umbrüche in der Arbeitswelt

    Künstliche Intelligenz wird den Arbeitsmarkt grundlegend verändern, sagt Karsten Wildberger. Er plädiert für das bedingungslose Grundeinkommen, um den Wandel aufzufangen …

    Digitalminister Karsten Wildberger (CDU) erwartet dramatische Veränderungen in der Arbeitswelt in Deutschland durch künstliche Intelligenz (KI). „Die Zeit, in der die Industrie eine Jobmaschine war, geht zu Ende“, sagte Wildberger der Neuen Osnabrücker Zeitung.

    Er sei überzeugt, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen diese Umwälzungen am Arbeitsmarkt teilweise auffangen könne. Allein ausreichen werde es jedoch nicht. Zum einen brauche der Mensch sinnstiftende Tätigkeit. „Kaum jemand kann doch nur zu Hause sitzen und Videos schauen, ohne verrückt zu werden“, sagte er.

    Zum anderen müsse Deutschland in KI-Technologie führend werden. Das würde zu dem nötigen Wachstum führen, um den Wandel aktiv mitzugestalten. Nötig seien „deutlich höhere Steuereinnahmen, damit wir mit dem Geld den Jobmarkt umbauen können“.

    „Wir müssen uns zusammenraufen“
    Es sei unmöglich, diese Entwicklung aufzuhalten, sagte Wildberger. Er plädiere dafür, KI nicht abzulehnen, sondern für sich zu nutzen. „Wir können und müssen alles tun, um auch als Gesellschaft von der KI zu profitieren.“ Er appelliere an Arbeitgeber, Gewerkschaften und die Zivilgesellschaft: „Wir müssen uns zusammenraufen und die Zukunft neu gestalten.“ Durch KI entstünden auch neue Arbeitsplätze, dies gelte es zu nutzen.

    Es sei noch nicht zu spät, um im Bereich der künstlichen Intelligenz aufzuholen. „Die Chinesen haben eindrücklich bewiesen, wie unglaublich schnell man aufholen und andere teils überflügeln kann“, sagte Wildberger. Deutschland sei nun endlich aufgewacht und dürfe nicht wieder „wegdösen“. „Denn dann können wir nur in einem Albtraum aufwachen.“

    Quelle: Artikel auf zeit.de

  • Mehr als 200 Milliarden Dollar: Bericht: Pentagon will riesiges Budget für Iran-Krieg

    Der von den USA gestartete Krieg gegen den Iran sorgt für milliardenschwere Kosten aufseiten Washingtons. Das Verteidigungsministerium von Pete Hegseth will dafür nun 200 Milliarden Dollar vom Kongress. Doch beim Auffüllen der Waffenvorräte gibt es einen Haken.

    Das US-Verteidigungsministerium will für den Einsatz gegen den Iran offenbar ein 200 Milliarden Dollar schweres Budget. Das Pentagon habe das Weiße Haus gebeten, einen entsprechenden Antrag an den Kongress zu genehmigen, berichtet die „Washington Post“ unter Berufung auf mehrere namentlich nicht genannte US-Offizielle.

    Dieser Betrag würde die Kosten der bisherigen massiven Luftangriffe der USA bei Weitem übersteigen. Diese sollen alleine für die ersten sechs Tage rund 11,3 Milliarden Dollar betragen haben. Der Antrag soll vielmehr darauf abzielen, die Produktion von solchen Waffentypen grundsätzlich zu steigern, die von den US-Streitkräften und der israelischen Armee in den vergangenen Wochen gehäuft eingesetzt wurden. So sollen die allgemeinen Bestände ausgebaut und nicht nur aufgefüllt werden …

    Unabhängig von den Beschlüssen des Kongresses könnte sich schneller Nachschub für das US-Militär als schwierig erweisen. Experten zufolge ist unklar, ob die Verteidigungsindustrie in den Vereinigten Staaten die Produktion in ausreichendem Maße steigern könne und das notwendige Personal, Produktionsräumlichkeiten sowie die relevanten Ressourcen zur Verfügung habe. „Nur weil man viel Geld in die industrielle Basis steckt, bekommt man die Dinge nicht unbedingt schneller, aber ohne diese Investitionen wird es definitiv nicht schneller gehen“, sagte Elaine McCusker, die ehemalige Finanzkontrolleurin des Pentagon, die nun am American Enterprise Institute den Verteidigungshaushalt analysiert, der „Washington Post“.

    Quelle: Artikel auf n-tv.de

  • China senkt in Afrika die Zölle auf null – nur für ein Land nicht

    Während Donald Trump die Welt mit Zöllen übersät, macht China das Gegenteil. Importe aus fast allen afrikanischen Staaten sind ab dem 1. Mai 2026 von Zöllen befreit …

    Warum senkt China die Zölle?

    China positioniert sich mit diesem Manöver als Gegenpol zu den USA. «China stösst in die Lücke, die Amerika hinterlässt, weil sie Afrika schlecht behandeln», sagt Rolf Langhammer, Ökonom am Institut für Weltwirtschaft in Kiel, der sich auf internationalen Handel und Entwicklungs- und Schwellenländer konzentriert, der FAZ. Während Donald Trump die Zölle diverser afrikanischer Länder erhöht und den Handel erschwert, bietet sich das Reich der Mitte als attraktive Alternative an. China stärkt seine ökonomische Diplomatie und Softpower an Orten, wo die USA das Gegenteil tun.

    Seit über 20 Jahren konnten 32 afrikanische Länder über 1800 Produkte zollfrei in die USA verkaufen. Im September 2025 liess Donald Trump das dafür verantwortliche Handelsabkommen African Growth and Opportunity Act (AGOA) auslaufen. Stattdessen brummten die USA am Liberation Day den Partnerländern mindestens zehn Prozent Zoll auf …

    Fast zwei Drittel der exportierten Waren aus Afrika sind Rohstoffe wie Rohöl, Gold, Kupfer, Eisen und Aluminium …

    Quelle: Artikel auf watson.ch

  • Bruch mit alten Marktgesetzen: Gold, Zentralbanken, Schulden: Eine neue Zeitrechnung

    Kaum ein Vermögenswert steht derzeit so im Fokus wie Gold. Die jüngste Rally des Goldpreises wirkt auf den ersten Blick wie eine spekulative Übertreibung, könnte jedoch Ausdruck eines tiefergehenden Umbruchs sein. Denn hinter der Dynamik stehen nicht nur Privatanleger, sondern vor allem Zentralbanken, die ihre Reserven strategisch neu ausrichten. Der Goldmarkt wird damit zum Spiegel wachsender Schulden und eines schwindenden Vertrauens in Staatsanleihen …

    Der Goldmarkt hat im letzten Jahr und besonders im Januar 2026 eine Dynamik, die selbst erfahrene Marktteilnehmer überrascht. Laut Bravos Research ist seit Beginn des Jahres die Marktkapitalisierung von Gold um rund vier Billionen US-Dollar gestiegen – ein Zuwachs, der das gesamte Bruttoinlandsprodukt Großbritanniens übertrifft …

    Doch anders als in früheren Hausse-Phasen sind es nicht allein spekulative Kapitalströme und Privatanleger, die den Goldpreis treiben. Zentralbanken weltweit haben in den vergangenen vier Jahren rund 4.000 Tonnen Gold akkumuliert. Zum Vergleich: Über die vergangenen 60 Jahre lag der durchschnittliche jährliche Zukauf bei etwa 100 Tonnen. De facto entspricht das jüngste Kaufvolumen somit rund vier Jahrzehnten historischer Nachfrage – konzentriert auf einen kurzen Zeitraum. Vor allem China diversifiziert seine Reserven zunehmend weg von US-Staatsanleihen hin zu physischen Vermögenswerten, die sich politischer Einflussnahme entziehen …

    Diese Entwicklung wirft eine Grundsatzfrage auf: Handelt es sich um eine spekulative Übertreibung – oder um den Beginn eines strukturellen Paradigmenwechsels im globalen Finanzsystem?

    Bruch mit alten Marktgesetzen

    Traditionell korreliert der Goldpreis invers mit den Realrenditen von US-Staatsanleihen. Steigen inflationsbereinigte Renditen, sinkt die Attraktivität des zinslosen Edelmetalls – und umgekehrt. Seit 2022 jedoch ist diese Beziehung gestört … Trotz steigender Realrenditen setzte Gold seinen Aufwärtstrend fort.

    Der Wendepunkt fällt mit einer Reihe geopolitischer und makroökonomischer Schocks zusammen: einer US-Inflation von zeitweise neun Prozent, massiven Kursverlusten langlaufender Staatsanleihen sowie dem Einfrieren russischer Devisenreserven durch die Europäische Union. Diese Ereignisse haben das Vertrauen vieler Zentralbanken in die Sicherheit staatlicher Schuldpapiere erschüttert.

    Gleichzeitig erreichen die Schulden der fünf größten Volkswirtschaften – USA, China, Deutschland, Indien und Japan – zusammen rund 73,4 Billionen US-Dollar und übersteigen damit ihre kombinierte Wirtschaftsleistung. In einem Umfeld wachsender Verschuldung und geopolitischer Fragmentierung verlieren Staatsanleihen ihren Status als risikoloser Anker. Gold fungiert zunehmend als strategische Reserve außerhalb des kreditbasierten Systems.

    Zentralbanken als Preistreiber

    Eine Umfrage unter 73 Zentralbanken zeigt, dass 95 Prozent ihre Goldbestände bis 2026 weiter ausbauen wollen. Allein eine moderate Erhöhung des Goldanteils in Chinas Währungsreserven auf 20 bis 30 Prozent könnte zusätzliche 6.000 Tonnen Nachfrage erzeugen. Dem steht ein strukturell verknapptes Angebot gegenüber: Neue Goldfunde sind seit Jahren rückläufig und zuletzt faktisch ausgeblieben.

    Die Analysten von Bravos Research argumentieren daher, dass die Rally weniger spekulativ als strukturell getrieben ist …

    Quelle: Artikel von Stefan Jäger auf finanzmarktwelt.de

  • Zahlreiche Pläne: Immer mehr Länder setzen auf einen Dollar-Ausstieg

    Von Asien bis nach Südamerika: Weltweit entstehen parallele Finanzsysteme, die ohne den US-Dollar auskommen. Die Gegenbewegung gewinnt an Tempo …

    Die Rolle des US-Dollars als Herzstück des globalen Finanzsystems wird zunehmend hinterfragt. Immer mehr Staaten bauen Alternativen auf – nicht aus ideologischen Gründen, sondern aus strategischem Kalkül. Ziel ist größere finanzielle Souveränität in einer Welt wachsender geopolitischer Spannungen.

    BRICS als Motor der Bewegung

    Besonders offensiv agiert das erweiterte BRICS-Bündnis. Neben Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika gehören inzwischen auch Ägypten, Iran, Äthiopien und die Vereinigten Arabischen Emirate dazu. Diskutiert wird ein digitales Zahlungssystem namens „BRICS Pay“ sowie eine Recheneinheit („The Unit“), die zu 40 Prozent durch Gold gedeckt sein soll und zu 60 Prozent durch die nationalen Währungen der Mitgliedstaaten. Parallel dazu wird der bilaterale Handel zunehmend in Landeswährungen abgewickelt – etwa zwischen China und Russland in Yuan und Rubel. Indien treibt zudem eine „CBDC-Bridge“ voran, um digitale Zentralbankwährungen direkt zu verbinden und westliche Infrastrukturen wie SWIFT zu umgehen.

    ASEAN: Pragmatismus statt Symbolik

    Die südostasiatischen ASEAN-Staaten verfolgen einen technisch-pragmatischen Ansatz. Über das System „Regional Payment Connectivity“ können Bürger und Unternehmen in acht Mitgliedsstaaten grenzüberschreitend per QR-Code in Lokalwährungen zahlen – ohne Dollar-Zwischenschritt. Ein Strategieplan bis 2030 soll die Nutzung lokaler Währungen im Handel ausweiten und die Dollar-Abhängigkeit gleichzeitig massiv senken. Es geht weniger um eine neue Weltwährung als um funktionierende Alternativen im Alltag …

    Brasilien und Saudi-Arabien: Politische Signale

    Brasiliens Präsident Lula da Silva fordert regelmäßig Alternativen zur Dollar-Abrechnung im südamerikanischen Handel, etwa in Form einer gemeinsamen Handelswährung wie den „Sur“. Saudi-Arabien wiederum signalisiert, Verkäufe von Öl nicht mehr ausschließlich in US-Dollar abzuwickeln – ein potenzieller Dämpfer für das Petrodollar-System …

    Artikel von Ingo Kolf auf wallstreet-online.de

  • Warum dem Silberpreis weitere Turbulenzen drohen

    Seit Ende Januar hat sich der CBOE-Silber-Volatilitätsindex zwar von 111 auf 76 Prozent beruhigt. So richtig ruhig dürfte es an den Silbermärkten in den kommenden Wochen aber nicht werden. Gleich mehrere Kennziffern senden Warnsignale.

    Der Silberpreis ist am Donnerstagabend überraschend stark unter Druck geraten. Verantwortlich für den Abverkauf waren laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg einige Marktteilnehmer, die sich im großen Stil von Edelmetallen getrennt haben, um Mittel zum Kompensieren von Verlusten in anderen Anlageklassen freizumachen.

    Es könnte nicht der letzte heftige Rutsch gewesen sien, denn gleich mehrere Faktoren sprechen dafür, dass dem Silberpreis weitere Turbulenzen drohen. Insbesondere die Lage am physischen Silbermarkt ist angespannt …

    Ein zentrales Warnsignal liefern die Lagerbestände an der US-Terminbörse Comex. Seit Oktober 2025 sind die Silberbestände dort regelrecht kollabiert. Insgesamt belaufen sie sich auf mehr als 379 Millionen Unzen. Auf den ersten Blick mag der kombinierte Gesamtbestand damit komfortabel erscheinen. Doch entscheidend ist die Zusammensetzung – und genau hier liegt das Problem. Bei den Silberbeständen unterscheidet die Terminbörse nämlich zwischen „Total Eligible“ (286,2 Millionen) und „Total Registered“ (93,0 Millionen). Als besonders kritisch gilt der niedrige Stand der letztgenannten Kategorie. Diese umfasst ausschließlich jenes Silber, das tatsächlich zur sofortigen Erfüllung von Lieferverpflichtungen aus Futures-Kontrakten zur Verfügung steht. „Eligible“-Bestände hingegen lagern zwar in den zugelassenen Tresoren, sind jedoch nicht automatisch für die Auslieferung registriert und gehören häufig Investoren oder Institutionen, die keinen unmittelbaren Verkaufswillen haben. Sinkt der Anteil des registrierten Silbers deutlich, erhöht sich das Risiko von Engpässen bei physischer Lieferung; insbesondere dann, wenn es eien wachsende Zahl von Marktteilnehmern ihre Lieferansprüche auch tatsächlich ausüben möchte …

    Geopolitische Lage bleibt kritisch

    Auch geopolitische Faktoren verschärfen derzeit die Unsicherheit. Große Volkswirtschaften (vor allem USA und China) betrachten die Versorgung mit Silber zunehmend als strategisch relevant. Silber ist nicht nur ein Edelmetall, sondern auch eine bedeutendes Material für Zukunftstechnologien wie Photovoltaik, Elektromobilität und Halbleiter. Sollte es zu politischen Eingriffen kommen – etwa durch Exportbeschränkungen, den Aufbai strategischer Reserven oder staatliche Eingriffen in die Lieferketten – könnten erhebliche Verwerfungen die Folge sein. Das würde dann zu anhaltenden, hohen Kursschwankungen führen …

    Quelle: Artikel von Jörg Bernhard auf boerse-online.de

  • US-Dollar vor der Todesspirale: Gold-Bombe vor der Detonation – warum jetzt sogar 12.000 US-Dollar möglich sind

    Ein Top-Analyst warnt vor einer Dollar-„Todesspirale“ und sieht Gold erst am Anfang eines historischen Bullenlaufs. In seinem Extrem-Szenario steigt das Edelmetall bis auf 12.000 US-Dollar.

    Der Goldmarkt bekommt neuen Auftrieb durch eine spektakuläre Prognose des Investors Daniel Oliver, Gründer des auf Edelmetalle spezialisierten Hedgefonds Myrmikan Capital. Oliver erwartet eine mehrstufige Rallye, die Gold auf 8.000 bis 12.000 US-Dollar pro Unze treiben könnte – getrieben von strukturellen Problemen des US-Finanzsystems. In einer vielbeachteten Analyse beschreibt er die USA als „Gefangene einer Gelddruckfalle“, in der steigende Zinsen, massive Staatsschulden und ausgereizte Bilanzen der Notenbank unweigerlich zu einer Neubewertung von Gold führen müssten.

    Oliver skizziert drei Phasen dieses möglichen Superzyklus. Die erste habe 2022 begonnen, als die USA russische Dollarreserven eingefroren und damit viele Vermögensverwalter an die Rolle von Gold als politisch unangreifbare Reserve erinnerte. Die zweite Phase erwartet er, wenn die künftige Fed-Führung – unter Donald Trumps Kandidaten Kevin Warsh – angesichts auslaufender US-Staatsanleihen im Volumen von rund 10 Billionen US-Dollar gezwungen wäre, erneut massiv Anleihen zu kaufen. Eine dritte Phase beschreibt er als „Todesspirale“, in der höhere Zinsen die Defizite so stark erhöhen, dass der Staat nur noch mit Hilfe der Notenbank zahlungsfähig bleibt …

    Parallel dazu sortiert sich der Markt nach den überraschend schwachen US-Einzelhandelsumsätzen vom Dienstag neu. Der heute veröffentlichte Arbeitsmarktbericht fiel zwar besser aus als befürchtet, änderte aber wenig an der übergeordneten Erwartung einer abkühlenden Konjunktur. Analyst Achilleas Georgolopoulos sprach von einer „gezielten Erwartungssteuerung“, mit der US-Regierungsberater in den vergangenen Tagen versucht hätten, negative Überraschungen abzufedern und die Risikobereitschaft der Märkte zu bremsen.

    Auch geopolitische Spannungen stützen die Edelmetalle: Laut Wall Street Journal erwägen die USA neue Maßnahmen gegen iranische Öltanker, während Premierminister Benjamin Netanjahu in Washington erwartet wird …

    Quelle: Artikel von Gina Moesing auf wallstreet-online.de

  • Brics-Staaten arbeiten an alternativem Zahlungssystem

    Indiens Zentralbank treibt die Verknüpfung digitaler Währungen voran. Man will die Abhängigkeit vom Dollar verringern, aber die USA nicht provozieren.

    Die indische Zentralbank hat der Regierung in Neu-Delhi vorgeschlagen, die Verknüpfung der digitalen Zentralbankwährungen der Brics-Staaten auf die Tagesordnung des diesjährigen Gipfeltreffens zu setzen …

    Indien hat 2026 den Vorsitz der Staatengruppe inne, zu der neben Brasilien, Russland, China und Südafrika mittlerweile auch die Vereinigten Arabischen Emirate, Iran, Ägypten, Äthiopien und Indonesien gehören …

    Das Vorhaben zielt darauf ab, grenzüberschreitende Zahlungen für Handel und Tourismus zu erleichtern. Gleichzeitig könnte es die Abhängigkeit vom US-Dollar verringern – ein Schritt, der in Washington auf Widerstand stoßen dürfte. US-Präsident Donald Trump hatte die Brics-Allianz bereits als „anti-amerikanisch“ bezeichnet und mit Zöllen gedroht, sollten die Mitgliedstaaten Maßnahmen zur Umgehung des Dollars ergreifen.

    Sanktionen und systemische Risiken

    Der Vorstoß der indischen Zentralbank ist auch eine Reaktion auf die zunehmende geopolitische Instrumentalisierung des Finanzsystems. Der Ausschluss Russlands aus dem Swift-System und das Einfrieren von rund 300 Milliarden US-Dollar russischer Reserven nach dem Einmarsch in die Ukraine haben gezeigt, wie verwundbar Staaten gegenüber den westlich dominierten Finanzstrukturen sind.

    Auch Iran, Nordkorea und Kuba waren bereits von ähnlichen Maßnahmen betroffen. Für viele Brics-Staaten war der Fall Russland jedoch ein Wendepunkt: Wenn selbst die Vermögenswerte eines Landes dieser Größe eingefroren werden können, ist kein Staat vor solchen Eingriffen sicher …

    Quelle: Artikel von Uwe Kerkow auf telepolis.de

  • China fordert Banken auf Bestände an US-Staatsanleihen zu reduzieren

    Chinesische Regulierungsbehörden haben den Finanzinstituten des Landes aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Marktvolatilität empfohlen, ihre Bestände an US-Staatsanleihen zu reduzieren …

    Chinesische Beamte hatten die Banken aufgefordert, den Kauf von US-Staatsanleihen zu begrenzen, und diejenigen mit hohem Engagement angewiesen, ihre Positionen zu reduzieren, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen laut Bloomberg News berichteten …

    Obwohl die Aufforderung unter dem Vorwand der Risikostreuung formuliert wurde, könnte sie einen aktuellen globalen Trend verstärken, in dessen Rahmen Länder wie Indien und Brasilien angesichts wachsender Zweifel am amerikanischen Exzeptionalismus ihr Engagement am weltweit größten Anleihemarkt reduzieren (FMW: Debasement Trade). Geopolitische Risiken wie die Drohungen von Präsident Donald Trump gegenüber Grönland haben die Unsicherheit nur noch verstärkt und die Suche nach alternativen Anlagen wie Gold angeheizt …

    „Dies ist der jüngste Beweis für eine sich abzeichnende Entwicklung – ein Zeichen dafür, dass die Erwartung langfristiger struktureller Abflüsse aus dem Dollar nicht nur eine Illusion ist“, sagte Gareth Berry, Stratege bei Macquarie Group Ltd. „Vermögensverwalter mit Sitz in den USA, in Europa und nicht nur in Dänemark, sondern nun auch in China, stimmen möglicherweise mit den Füßen ab.“ …

    Quelle: Artikel von Claudio Kummerfeld auf finanzmarktwelt.de

  • „Saufen ab“: Run auf Gold und Silber führt zu kritischem Lieferengpass – und es wird wohl nicht besser

    Silber wird für Zukunftsindustrien immer wichtiger und auch die Nachfrage nach Gold steigt rasant. Das führt zu massiven Engpässen.

    Frankfurt – In wirtschaftlich unsicheren Zeiten steigt die Nachfrage nach Gold und Silber. Eine Folge ist, dass Produzenten an ihre Kapazitätsgrenzen gelangen, da die physische Produktion nicht kurzfristig skalierbar ist. Welche Folgen das für Edelmetallhändler hat, lässt sich derzeit beobachten.

    Edelmetallhändler kämpfen mit Lieferengpässen: Crash wird als Kaufgelegenheit genutzt

    „Wir saufen ab, aber sowas von“, sagte Michael Eubel, Abteilungsleiter Sorten und Edelmetalle der BayernLB, dem Handelsblatt. Seit gut sechs Wochen herrsche Ausnahmezustand. Man bekomme oft doppelt so viele Aufträge am Tag, wie man bearbeiten könne. Auch die Scheideanstalten, die aus dem Rohstoff handelbare Barren und Münzen prägen, kämen nicht hinterher, sodass es zu Lieferengpässen und -verzögerungen komme. Der Crash an den Terminmärkten habe das Problem noch verschärft, da viele Kunden den Rücksetzer als Kaufgelegenheit nutzen wollten …

    Edelmetallhändler kämpfen mit Lieferengpässen: Silber wird verstärkt von der Industrie nachgefragt

    Vor allem bei Silber zeigt sich der Engpass. Dieser hat mehrere Ursachen. Seit Jahren wird mehr von dem Edelmetall verbraucht als gefördert. Laut Daten des Silver Institute beläuft sich das weltweite Silberangebot auf 31.100 bis 31.800 Tonnen pro Jahr. Verbraucht werden jedoch 34.000 bis 37.000 Tonnen. Und der Bedarf könnte weiter steigen.

    Ein Grund dafür ist, dass Silber, anders als Gold, dessen Nachfrage primär von Anlegern und Zentralbanken geprägt ist, zunehmend in der Industrie nachgefragt wird. Es wird vor allem im Photovoltaik-, im Elektroauto- und im KI-Sektor benötigt. Bisher wurde die Differenz laut Wolfgang Wrzesniok-Roßbach von der Unternehmensberatung Fragold durch Lagerbestände von Banken oder Händlern ausgeglichen. Diese schrumpfen allerdings immer weiter …

    Quelle: Artikel von Markus Hofstetter auf merkur.de

  • Damoklesschwert Chip-Lieferketten: „Dann kommt eine bisher ungesehene Wirtschaftskrise“

    Google investiert Milliarden in eigene KI-Chips, um unabhängiger von Nvidia zu werden. Doch die globale Lieferkette bleibt extrem fragil: Entworfen im Westen, gefertigt fast ausschließlich in Taiwan. Experten warnen: Fällt TSMC aus, droht eine weltweite Wirtschaftskrise.

    Quelle: n-tv.de

  • Börsen-Experte erklärt: Wir erleben gerade den Wandel zu einer völlig neuen Finanz-Ordnung

    Steigende Märkte und Gold auf Rekordniveau, während Schulden und Vertrauen kippen. Warum diese Phase gefährlicher werden könnte als 2000 und 2008.
    Die Finanzmärkte befinden sich in einer der volatilsten Phasen des 21. Jahrhunderts. Gold markiert neue Allzeithochs, Silber steigt noch schneller, während Aktienindizes weiter nach oben klettern.

    Doch der Eindruck trügt: Der Aufschwung wirkt fragil, entkoppelt von der Realwirtschaft und zunehmend von Hoffnung statt Fundamentaldaten getragen.

    Wir erleben den Wandel in eine neue finanzielle Ordnung

    Gleichzeitig verschärfen sich geopolitische Spannungen, alte Machtverhältnisse verschieben sich, und das Vertrauen in zentrale Institutionen nimmt sichtbar ab.

    Was wir derzeit erleben, ist weniger ein klassischer Marktzyklus als vielmehr der Übergang in eine neue finanzielle Ordnung.

    Anders als 2000 oder 2008: Komplettes Fundament unter Druck

    Der entscheidende Unterschied zu früheren Krisen liegt im Ort der Überlastung. Im Jahr 2000 platzte die Technologieblase, während Staatsanleihen stabil blieben. 2008 kollabierte das Bankensystem, doch US-Staatsanleihen fungierten erneut als sicherer Hafen.

    Heute jedoch stehen genau diese Anleihen selbst unter Druck. Mit rund 38 Billionen US-Dollar Schulden und stark steigenden Zinskosten wächst der Zweifel an der langfristigen Tragfähigkeit der US-Finanzen.

    Hinzu kommt die zunehmende Instrumentalisierung des US-Dollars. Sanktionen, Handelsdrohungen und politische Eingriffe haben vielen Staaten vor Augen geführt, dass Dollar-Reserven nicht bedingungslos verfügbar sind.

    Entwicklung ein Ausdruck schwindenden Vertrauens

    Zentralbanken reagieren mit einer schrittweisen Reduzierung ihrer Dollarabhängigkeit und massiven Goldkäufen. Diese Entwicklung ist kein kurzfristiger Trend, sondern Ausdruck schwindenden Vertrauens in das bestehende System.

    Besonders brisant ist die Tatsache, dass Staatsanleihen das Fundament des globalen Finanzsystems bilden. Sie dienen als Sicherheiten, Bewertungsmaßstab und Vertrauensanker. Wird dieses Fundament infrage gestellt, fehlt ein funktionierendes Sicherheitsnetz – ein Szenario, das es in dieser Form weder 2000 noch 2008 gab …

    Es droht mehr als ein gewöhnlicher Abschwung

    Fazit: Was sich abzeichnet, ist kein gewöhnlicher Abschwung. Während frühere Krisen einzelne Sektoren trafen, steht heute das Vertrauen in das gesamte Finanzgefüge auf dem Prüfstand.

    Alte Stabilitätsanker verlieren an Wirkung, politische und geldpolitische Spielräume sind eingeschränkt.

    Anleger sollten sich daher weniger auf schnelle Erholungen verlassen, sondern auf anhaltende Volatilität, strukturelle Umbrüche und eine Phase der Neuordnung einstellen, die die Märkte nachhaltiger verändern dürfte als jede Krise der vergangenen Jahrzehnte …

    Quelle: Artikel von Stefan Feulner auf focus.de

  • Märkte brechen über Nacht ein – Gold erholt sich, Bitcoin-Kurs bleibt schwach

    Gold fällt um 7 Prozent wegen US-Iran-Spannungen – schnelle Erholung. Bitcoin-Kurs bricht um 5 Prozent ein und bleibt schwach.

    Nasdaq verliert nur 0,7 %, Meta steigt um 10 % – Bitcoin-Kurs profitiert nicht vom Aufschwung, aber spürt die Verluste

    Bitcoin: Kein sicherer Hafen in Krisen? Zweifel an seiner Rolle wachsen

    Bitcoin ist am Freitagmorgen in Asien stark gefallen. Der Kurs sank um mehr als fünf Prozent von 89.000 USD auf ein Tief von 83.400 USD während des US-Tageshandels. Im Gegensatz zu Gold und Aktien hat sich Bitcoin nicht wieder erholt. Das zeigt, dass das sogenannte „digitale Gold“ aktuell eine Identitätskrise hat.

    Gerade bewerten die Märkte das Vertrauen in Währungen und Institutionen neu. Allerdings fließt dieses Vertrauen in Gold, nicht in Krypto-Wallets.

    Gleicher Sturm, verschiedene Folgen

    Der Verkauf wurde ausgelöst, als sich die Spannungen zwischen den USA und Iran verschärften. Präsident Trump gab auf Truth Social Drohungen ab und sagte, es werde Militärschläge geben, falls Teheran nicht einem Atomabkommen zustimme. Regierungen im Nahen Osten versuchen zwar, beide Seiten an den Verhandlungstisch zu bringen, dennoch bleiben ihre Bemühungen erfolglos. Die USA schicken zudem mehr Waffen in die Region. Eine drohende US-Regierungsschließung sorgt zusätzlich für Unsicherheit.

    Gold reagierte sehr stark und schwankte stark im Kurs. Innerhalb einer Stunde fiel der Preis um sieben Prozent auf 5.250 USD, bevor er sich schnell wieder erholte. Der Kobeissi Letter schrieb, das Marktvolumen von Gold habe sich an einem Tag um 5,5 Billionen USD bewegt – das ist die größte Tagesbewegung aller Zeiten. Am frühen Freitagmorgen stieg der Goldpreis wieder über 5.400 USD und lag etwa ein Prozent im Plus …

    Gold im Hype – beim Bitcoin-Kurs bleibt die Rallye aus

    Der Unterschied ist deutlich. Gold ist allein im aktuellen Monat um mehr als 25 Prozent gestiegen und hat sich seit Trumps zweiter Amtszeit vor einem Jahr fast verdoppelt. Silber hat sich seit den sogenannten „Befreiungstag“-Zöllen im April fast vervierfacht – von unter 30 USD auf über 118 USD pro Unze …

    Analysten meinen, der Anstieg der Edelmetalle zeigt nicht nur kurzfristige Sorgen. Er ist auch ein Zeichen für schwindendes Vertrauen in Währungen, Institutionen und das Wirtschaftssystem nach dem Kalten Krieg …

    Zudem kaufen Zentralbanken weiter Gold, um ihre Reserven etwas breiter zu streuen und weniger auf US-Staatsanleihen zu setzen. Auch Privatanleger steigen ein, weil sie auf Sicherheit hoffen oder weil sie von der aktuellen Entwicklung profitieren wollen …

    Quelle: Artikel von Oihyun Kim und Phil Haunhorst auf beincrypto.com

  • Experte warnt vor Rückschlag: Goldpreis vor Korrektur? Rekordzuflüsse in Asien als Warnsignal

    Asiatische Investoren investieren derzeit so viel wie nie zuvor in Gold-ETFs, was bei einigen Marktbeobachtern die Frage aufwirft, ob die Goldpreis-Rally kurz vor ihrem Höhepunkt stehen könnte. Besonders in China treiben Privatanleger die Nachfrage massiv an. Der starke Kapitalzufluss gilt für manche Experten als mögliches Zeichen einer Überhitzung, was die Wahrscheinlichkeit einer baldigen Korrektur erhöht.

    Goldpreis: Rekordzuflüsse als Warnsignal

    Asiatische Anleger pumpen Rekordsummen in börsengehandelte Goldfonds. Laut einem Bericht von Bloomberg verzeichneten Gold-ETFs, die in der Region gelistet sind, allein im Januar Nettozuflüsse von 7,1 Milliarden US-Dollar. Mehrere Fonds erreichten dabei historische Höchststände.

    Die größten Zuflüsse kamen aus China, wo Produkte speziell für Privatanleger besonders gefragt sind. Der Huaan Yifu Gold ETF zog allein 1,9 Milliarden US-Dollar an Kapital an – ein außergewöhnlicher Wert.

    Der Goldpreis ist in den vergangenen Wochen regelrecht explodiert und erreichte dabei ein Rekordhoch nahe der Marke von 5.600 Dollar. Seit Anfang Januar legte das Edelmetall zeitweise um mehr als 25 Prozent zu. Allerdings kam es am Donnerstag zu einem Rücksetzer bis auf 5.105 Dollar, ehe sich der Goldpreis wieder stabilisierte. Am Freitag fiel der Goldpreis im asiatischen Handel erneut zurück, nachdem Gerüchte augekommen waren, wonach US-Präsident Donald Trump Kevin Warsh als nächsten Fed-Vorsitzenden nominieren könnte …

    Zentralbanken stützen die Gold-Rally

    Die rasante Goldhausse wird unter anderem durch starke Käufe der Zentralbanken und durch Zuflüsse in physisch gedeckte Gold-ETFs getragen. Laut dem World Gold Council stiegen die Bestände in Goldfonds im vergangenen Jahr fast jeden Monat – mit Ausnahme des Mai.

    Zusätzlich profitieren Edelmetalle von einer zunehmenden Abkehr vom US-Dollar, die durch den Debasement Trade verstärkt wird. Gründe dafür sind die schwer kalkulierbare US-Politik, eine steigende Verschuldung sowie eine wachsende wirtschaftliche Abschottung der Vereinigten Staaten …

    Quelle: Artikel von Stefan Jäger auf finanzmarktwelt.de

  • Bitcoin und XRP erleiden starke Verluste: Das steckt hinter der Panik der Anleger

    Der Bitcoin-Kurs (BTC) fiel am Sonntag auf 87.000 Dollar, belastet durch zunehmende politische Spannungen in den Vereinigten Staaten …

    Bitcoin-Kurs gerät in unsicherem Markt unter Druck

    Der Rückgang von Bitcoin (BTC) ist Teil einer breiteren Korrektur am Kryptomarkt. Ethereum (ETH) fiel in Richtung 2.840 Dollar, während Solana, XRP und Cardano Verluste von drei bis fünf Prozent verzeichneten …

    Ein wesentlicher Faktor für die sinkenden Kurse ist die zunehmende politische Unsicherheit in den USA …

    rump droht erneut mit Zöllen

    Es gibt weitere schlechte Nachrichten. Donald Trump versetzte Investoren am Samstag mit einer scharfen Warnung in Angst: Sollte Kanada ein Handelsabkommen mit China schließen, würden hundertprozentige Importzölle auf alle kanadischen Waren folgen.

    Besonders die Energie- und Automobilindustrie in Nordamerika könnten davon stark betroffen sein. Da die Aussagen am Wochenende getätigt wurden, als die Märkte geschlossen waren, erwarten Analysten am Montag eine heftige Reaktion der Finanzmärkte …

    Quelle: Artikel von Leon Markus auf newsbit.de

  • Gold statt Bonds: Verliert Amerika die Kontrolle über das Weltfinanzsystem?

    Zentralbanken kaufen massiv Gold und meiden US-Anleihen – dahinter steckt die Angst vor Sanktionen und politischer Erpressung durch Washington. Eine Analyse.

    Erstmals seit fast drei Jahrzehnten besitzen die Zentralbanken weltweit wieder mehr Gold als US-Staatsanleihen. Die Zentralbanken der Welt halten mittlerweile mehr als 35.000 Tonnen Gold. Das entspricht etwa einem Fünftel allen jemals geförderten Goldes …

    Schwellenländer kaufen

    Die Käuferstruktur hat sich allerdings grundlegend gewandelt. Während die USA, Deutschland und Frankreich ihre Goldbestände weitgehend unangetastet lassen, kaufen Schwellenländer wie China, Russland und die Türkei massiv zu.

    Zwar halten traditionelle Wirtschaftsmächte weiterhin die größten Bestände. So besitzen die USA über 8.100 Tonnen Gold – was fast drei Viertel der gesamten Fed-Reserven der ausmacht. Auch die Bundesbank hält fast 75 Prozent ihrer Währungsreserven in dem Edelmetall – rund 3.351 Tonnen …

    Misstrauen gegenüber der US-Politik

    Hinter dieser Entwicklung steht ein fundamentales Misstrauen gegenüber der US-Politik, denn Washington nutzt die Dominanz seiner Währung im globalen Zahlungsverkehr zunehmend als politisches Druckmittel. Sanktionen gegen Russland, Iran, China und andere Staaten haben vielen Regierungen vor Augen geführt, wie verwundbar sie durch ihre Dollarabhängigkeit sind.

    Inflation und Währungsabwertung treiben

    Auch kleinere Staaten greifen zu: Kasachstan, Usbekistan und Aserbaidschan gehören zu den aktivsten Käufern. Auch EU-Mitglieder mit eigener Währung (Polen und Ungarn) stockten ihre Bestände auf.

    Gold bietet Zentralbanken mehrere Vorteile: Es hilft, die Reserven zu diversifizieren, birgt kein Kredit- oder Gegenparteirisiko und steht in einer inversen Beziehung zum US-Dollar. Wenn der Dollar an Wert verliert, steigt Gold üblicherweise. Das macht es zu einem Schutzschild gegen Marktvolatilität.

    Und noch ein weiterer Faktor fällt ins Gewicht: die Absicherung gegen Inflation und Währungsverfall. Die Türkei etwa stockte ihre Goldreserven seit 2017 um 354 Prozent von 116 auf 527 Tonnen auf. Ankara kämpft mit hoher Inflation und einer schwachen Lira.

    Der World Gold Council ging Mitte 2025 davon aus, dass 95 Prozent der Zentralbanken ihre Goldbestände auch in den nächsten zwölf Monaten weiter aufstocken werden. Das ist der höchste Wert seit Beginn der Umfrage im Jahr 2018 …

    Quelle: Artikel von Uwe Kerkow auf telepolis.de

  • Weltwirtschaft am Abgrund: Gold, Silber & Bitcoin auf dem Vormarsch: Das Ende des Geldes steht bevor!

    Das Jahr ist erst wenige Tage alt und die Finanzmärkte sind bereits von enormer Volatilität geprägt. Was erwartet uns also in den kommenden Monaten? Friedrich spricht von einem „epochalen Wandel“ im Geldsystem. Die Zeitenwende sei eingeläutet. Das Ende des Fiat-Geldsystems stehe bevor. Während die Notenbanken Rekordmengen Gold kaufen und Bitcoin als dezentrales Geldsystem immer stärker in den Fokus rücke, erlebten traditionelle Papierwährungen massive Kaufkraftverluste.

    Für Anleger ist 2026 ein Jahr, das sie aufhorchen lassen sollte. Denn wer sich heute richtig positioniert, kann von einem der größten Vermögensübertragungen der Geschichte profitieren. Doch wie sollte man als Investor reagieren? Der Experte fordert, jetzt in „limitierte Werte“ wie Edelmetalle, seltene Erden und Rohstoffe zu investieren …

    Quelle: wallstreet-online.de

  • Indiens Zentralbank schlägt vor, digitale Währungen der BRICS-Staaten zu verknüpfen, sagen Quellen

    Die indische Zentralbank hat vorgeschlagen, dass die BRICS-Länder ihre offiziellen digitalen Währungen miteinander verknüpfen, um Zahlungen im grenzüberschreitenden Handel und Tourismus zu erleichtern, sagten zwei Quellen. Dies könnte die Abhängigkeit vom US-Dollar verringern, während geopolitische Spannungen zunehmen.
    Die Reserve Bank of India (RBI) hat der Regierung empfohlen, einen Vorschlag zur Verbindung der digitalen Zentralbankwährungen (CBDCs) auf die Tagesordnung des BRICS-Gipfels 2026 zu setzen, so die Quellen. Sie baten um Anonymität, da sie nicht befugt waren, öffentlich zu sprechen.

    Indien wird den Gipfel ausrichten, der später in diesem Jahr stattfinden wird. Sollte die Empfehlung angenommen werden, wäre es das erste Mal, dass ein Vorschlag zur Verknüpfung der digitalen Währungen der BRICS-Mitglieder vorgelegt wird. Die BRICS-Organisation umfasst unter anderem Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika.

    Die Initiative könnte die USA verärgern, die vor allen Versuchen gewarnt haben, den Dollar zu umgehen.

    Der US-Präsident Donald Trump hat zuvor erklärt, das BRICS-Bündnis sei „anti-amerikanisch“ und drohte, Zölle gegen Mitglieder zu verhängen …

    Keines der BRICS-Mitglieder hat bislang seine digitale Währung vollständig eingeführt, doch alle fünf Hauptmitglieder führen Pilotprojekte durch …

    Quelle: marketscreener.com

  • Ist Gold im Falle einer Hyperinflation ein sicherer Hafen?

    Fragen Sie sich, ob Gold Sie wirklich schützen kann, wenn Silber rapide an Wert verliert? Diese Frage stellen sich viele, besonders wenn die Preise steigen und sie sich Sorgen um ihre Ersparnisse machen. Gold gilt oft als sicherer Hafen, aber was passiert, wenn die Inflation außer Kontrolle gerät? Sehen wir uns das genauer an.

    Wichtige Punkte, die Sie sich merken sollten

    Gold hat eine lange Geschichte als Mittel zum Schutz des eigenen Geldes in schwierigen Zeiten, lange vor unseren heutigen Währungen.
    In Zeiten der Hyperinflation, in denen Geld sehr schnell an Wert verliert, behält Gold tendenziell seine Kaufkraft oder steigt sogar im Wert.
    Die Investition in Gold, sei es in Münzen oder Barren, kann eine Möglichkeit sein, einen Teil seines Vermögens gegen unvorhergesehene wirtschaftliche Ereignisse abzusichern.

    Gold, ein historischer Bollwerk gegen Währungsinstabilität

    Gold als sicherer Hafen in Wirtschaftskrisen

    Gold genießt seit Jahrtausenden Vertrauen. Nicht nur wegen seiner schönen gelben Farbe. Antike Zivilisationen, Könige und selbst heute noch Zentralbanken halten beträchtliche Mengen davon. Warum? Weil Gold seinen Wert behält, wenn alles andere zusammenbricht. Es ist nicht davon abhängig, ob eine Regierung zu viel Geld druckt oder ein Unternehmen bankrottgeht. Es ist wie ein physischer Tresor, der seinen Wert bewahrt …

    Hyperinflation verstehen und die Rolle von Gold

    Die Mechanismen der Hyperinflation und ihre Folgen

    Was genau ist Hyperinflation? Hyperinflation bezeichnet allgemein eine Situation, in der die Preise unkontrolliert steigen und jährlich um mehr als 100 % zunehmen. Es handelt sich um eine wahrhaft katastrophale wirtschaftliche Lage, die häufig durch schlechtes Staatsfinanzmanagement verursacht wird. Wenn ein Staat zu viel Geld druckt, um seine Schulden zu begleichen, bricht der Wert seiner Währung zusammen. Es ist, als würde Ihr Geld über Nacht seinen Wert verlieren. Die Folgen sind verheerend: Die Kaufkraft der Menschen schwindet, Sparen wird sinnlos und das Vertrauen in die Währung geht verloren.

    Stellen Sie sich vor: Sie gehen mit einer Tasche voller Bargeld einkaufen und kommen mit nur wenigen Artikeln zurück. Genau dieses Szenario spielte sich nach dem Krieg in Ländern wie Simbabwe und Ungarn ab. Die Preise schossen in die Höhe, und was gestern noch ein paar Cent kostete, kann heute Millionen kosten. Es ist ein Teufelskreis, in dem die Währung immer schneller an Wert verliert und die Regierung gezwungen ist, noch mehr Geld zu drucken, um den Preisverfall aufrechtzuerhalten …

    Investieren in Gold: eine langfristige Vermögensverwaltungsstrategie

    Die Vorteile des Besitzes von physischem Gold

    Warum also physisches Gold – also Münzen oder Barren, die man anfassen kann? Ganz einfach: Sie haben die volle Kontrolle darüber. Anders als Aktien oder Investmentfonds ist physisches Gold nicht an ein Unternehmen, eine Bank oder eine politische Entscheidung gebunden. Es kann nicht bankrottgehen oder eingefroren werden. Es ist ein greifbarer Vermögenswert mit einem seit Jahrtausenden weltweit anerkannten inneren Wert. Wenn Fiatwährungen zusammenbrechen, wie wir es in einigen Ländern während Hyperinflationsphasen erlebt haben, behält Gold seinen Wert. Es ist wie Ihr persönliches Sicherheitsnetz …

    Quelle: goldmarket.fr

  • Krise des US-Dollars: Ray Dalio warnt Anleger: “Die monetäre Ordnung bricht zusammen”

    Hedgefonds-Manager Ray Dalio rechnet mit dem baldigen Ende des US-Dollars als Weltleitwährung. Das sind die Folgen für Bitcoin und Gold.

    Vor dem Hintergrund der Grönland-Zolldrohungen und der erratischen Wirtschaftspolitik von US-Präsident Donald Trump spricht Hedgefonds-Manager Ray Dalio eine klare Warnung für die Weltwirtschaft aus. Ein historischer Umbruch bahne sich an, der insbesondere den Status des US-Dollars als Weltreservewährung infrage stelle.

    In einem X-Post machte der Milliardär bereits am Montag eine düstere Prognose: “Es geschieht jetzt. Die bestehende Fiat-Währungsordnung, die innenpolitische Ordnung und die internationale geopolitische Ordnung brechen zusammen, sodass wir am Rande von Kriegen stehen.” …

    “Fiat-Währungen und Schulden als Vermögensspeicher werden von den Zentralbanken nicht mehr in gleicher Weise gehalten”, erklärt Ray Dalio. “Der größte Markt, der sich im letzten Jahr bewegt hat, war Gold – weitaus besser als die Technologiemärkte.” …

    In der Flucht aus Fiat-Währungen erkennt Ray Dalio eine natürliche Reaktion auf Instabilität und eine Spiegelung vergangener Zyklen, in denen geopolitische Konflikte und fiskalische Exzesse Institutionen zu “härteren” Assets trieben.

    Kürzlich hatte der Hedgefonds-Manager erklärt, warum KI-Aktien nicht das beste Investment 2025 waren: “Die größten Renditen (und damit die größte Geschichte) kamen vom Wertverlust des Geldes – insbesondere des US-Dollars – sowie von der Underperformance der US-Aktien gegenüber Gold und ausländischen Märkten.” …

    Quelle: Artikel von Tobias Zander auf btc-echo.de

  • Gold außer Rand und Band – 5.000 Dollar jetzt zum Greifen nah

    Der Goldpreis ist derzeit nicht zu bremsen. Insbesondere in den vergangenen Tagen hat er ordentlich Fahrt aufgenommen. Am heutigen Dienstag erreichte er im Zuge der jüngsten Rally ein neues Rekordhoch bei 4.878 Dollar. Seit dem Jahresanfang beträgt das Plus mittlerweile fast 13 Prozent. Zwar liegt Silber hier immer noch mit einem Plus von 32 Prozent klar vorne, doch in dieser Woche gibt Gold immer mehr Gas.

    Der Preis der Feinunze hat zuletzt kräftig zugelegt und nähert sich mit großen Schritten der psychologisch wichtigen Marke von 5.000 Dollar. Auch in Euro gerechnet zieht der Kurs deutlich an. Marktbeobachter sehen darin keinen kurzfristigen Ausreißer, sondern einen Ausdruck tiefgreifender Verschiebungen an den Kapitalmärkten.

    Treiber der Rally sind vor allem geopolitische Spannungen und eine hohe makroökonomische Unsicherheit. Neue Zollandrohungen der USA sowie zunehmende Konflikte zwischen den Vereinigten Staaten und ihren Verbündeten verunsichern Investoren weltweit. Parallel geraten Aktienmärkte unter Druck, was die Umschichtung in vermeintlich sichere Häfen beschleunigt. Gold profitiert davon besonders stark.

    Hinzu kommt ein struktureller Faktor: Zentralbanken kaufen weiterhin umfangreich Gold, um ihre Währungsreserven breiter aufzustellen. Diese Nachfrage gilt als weitgehend unabhängig vom Preisniveau und sorgt für eine stabile Unterstützung …

    Quelle: Artikel von Marion Schlegel auf deraktionaer.de

  • Peking weist chinesische Unternehmen an, keine US- und israelische Cybersicherheitssoftware mehr zu verwenden

    Chinesische Behörden haben inländischen Unternehmen mitgeteilt, dass sie aus nationalen Sicherheitsgründen keine Cybersicherheitssoftware mehr verwenden dürfen, die von mehr als einem Dutzend Unternehmen aus den USA und Israel stammt, wie drei mit der Angelegenheit vertraute Personen berichteten.
    Während die Handels- und diplomatischen Spannungen zwischen China und den USA zunehmen und beide Seiten um die technologische Vorherrschaft konkurrieren, ist Peking bestrebt, westliche Technologie durch inländische Alternativen zu ersetzen …

    Die Vereinigten Staaten und China, die in einem angespannten Handelsstillstand verharren, bereiten sich auf einen Besuch des US-Präsidenten Donald Trump in Peking im April vor.

    Während der Westen und China über Chinas Bemühungen zum Ausbau der Halbleiter- und Künstlichen-Intelligenz-Branche streiten, haben chinesische Analysten erklärt, Peking sei zunehmend besorgt, dass westliche Geräte von ausländischen Mächten gehackt werden könnten.

    Daher versucht China, westliche Computertechnik und Textverarbeitungssoftware zu ersetzen …

    Einige der von dem Verbot betroffenen US- und israelischen Unternehmen haben ihrerseits wiederholt chinesische Hackerangriffe vorgeworfen, was China jedoch bestreitet …

    Quelle: marketscreener.com

  • Größter Crash seit Jahrzehnten: US-Dollar ist deutlich schwächer als viele glauben

    Gemessen an seiner Bedeutung für den Welthandel war 2025 für den US-Dollar das zweitschwächste Jahr seit dem Ende des Bretton-Woods-Systems. Eine Besserung der Lage ist nicht in Sicht.

    Nur auf den ersten Blick wirkte der US-Dollar zuletzt erstaunlich stabil. Seit dem Sommer 2025 bewegte sich der Dollar-Index (DXY) in einer engen Spanne, echte Trendbewegungen blieben aus. Doch dieses Bild täuscht. Der Rückgang war deutlich gravierender, als Marktteilnehmer wahrgenommen haben. Denn die Verluste der Währung verlagerten sich nur weg von den großen Industrieländern und hin zu den Schwellenländern.

    Der handelsgewichtete US-Dollar, der eine deutlich breitere Entwicklung umfasst als der DXY und relevanter für globale Kapitalflüsse ist, fiel über das gesamte Jahr hinweg weiter, erklärt George Saravelos, weltweiter Leiter FX-Analyse bei der Deutschen Bank. Auf dieser Basis verzeichnete der Greenback 2025 den zweitgrößten Jahresverlust seit dem Ende des Bretton-Woods-Systems Anfang der 1970er Jahre …

    Im Zentrum stehen mehrere Faktoren. Zum einen ist die US-Devise nicht länger die höchstverzinsliche Währung unter den großen Volkswirtschaften. Während die US-Notenbank die Zinsen gesenkt hat, bieten Länder wie Norwegen, Großbritannien und Australien höhere Renditen. Dieser Verlust des Renditevorteils entzieht dem US-Dollar einen seiner wichtigsten Stützpfeiler …

    Ein guter Frühindikator für den schwachen US-Dollar stellen die Edelmetallpreise dar. Sie zeigen Änderungen und den Start von Schwächeperioden meist besonders schnell an und legen zu, wenn das Vertrauen in Papierwährungen nachlässt. Tatsächlich notiert Gold nahe Rekordständen und auch der Silberpreis ist zuletzt regelrecht explodiert. Bemerkenswert ist zudem, dass der Greenback trotz geopolitischer Spannungen keine nachhaltige Safe-Haven-Rallye schafft …

    Quelle: Artikel von Ingo Kolf auf wallstreet-online.de

  • Gold und Silber mit neuem Rekord: Darum lohnt sich jetzt trotzdem noch ein Kauf

    So manchem Kapitalmarktexperten dürfte die Rekordfahrt bei Gold und Silber „unheimlich“ werden. Ungeachtet der starken Performance sprechen die nachfolgenden Argumente weiterhin für deren Kauf.

    Die beiden monetären Edelmetalle Gold und Silber profitieren von ihrem Ruf als Krisenwährungen und überzeugen auch im neuen Jahr durch das Markieren neuer Allzeithochs. Selbst wenn technische Korrekturen auf dem erhöhten Niveau selbstverständlich möglich sind, bleiben die langfristigen Perspektiven für Gold und Silber ausgesprochen gut …

    Parallel dazu haben sich die geopolitischen Risiken 2026 weiter verschärft und sind ein wesentlicher Treiber für die starke Nachfrage nach sicheren Häfen. Kriege und Konflikte in der Ukraine, Russland, Venezuela, Iran und Taiwan unterstreichen die Unsicherheit in der Weltwirtschaft und befeuern die Attraktivität von Gold und Silber als Absicherungsinstrumente. In Zeiten, in denen Lieferketten, Rohstoffströme und internationale Beziehungen instabil sind, suchen Anleger verstärkt Zuflucht in Vermögenswerten ohne Kontrahentenrisiko.

    Ein weiterer struktureller Einflussfaktor ist die zunehmende Entdollarisierung der globalen Finanzarchitektur. Europäische und US-Sanktionen gegen autokratisch regierte Staaten haben den Trend verstärkt, sich von Reservewährungen wie Euro und Dollar zu lösen. Viele Zentralbanken stocken deshalb ihre Goldreserven auf, um geopolitische Risiken und Währungsvolatilitäten zu mindern. Dies ist keine kurzfristige Mode, sondern ein tiefgreifender Wandel, der sich 2026 weiter fortsetzen (oder gar verstärken) dürfte …

    Quelle: Artikel von Jörg Bernhard auf boerse-online.de

  • Keine Angst vor Kursverlusten bei Gold und Silber

    Anpassungen in Rohstoff-Indizes könnten auf die rasant gestiegenen Preise der Edelmetalle drücken. Anleger sollten sich davon nicht verunsichern lassen, meint Martin Müller.

    Der Goldpreis steigt und steigt. Gold hortende Zentralbanken, sinkende Zinsen, ein schwacher Dollar und geopolitische Krisen haben das Edelmetall im vergangenen Jahr um knapp zwei Drittel verteuert. Es war der größte Jahresgewinn seit 1979. Und in diesem Jahr ist der Preis schon wieder um vier Prozent geklettert.

    Noch rasanter gestiegen ist der Silberpreis. Seit dem Sommer hat er sich mehr als verdoppelt.

    Trotz der angespannten Weltlage, die viele Anleger dazu bewegt, vor allem Gold als Krisenwährung zu kaufen, müssen sich Investoren in den kommenden Tagen nun womöglich aber auf Verluste einstellen. Analysten verschiedener Banken schätzen, dass Fonds bis zum Ende kommender Woche Gold und Silber im Wert von mehreren Milliarden US-Dollar verkaufen müssen. Ein Grund zur Sorge ist das dennoch nicht.

    Hinter den erwarteten Milliardenverkäufen steckt eine jährliche Anpassung wichtiger Rohstoffindizes. Konkret geht es vor allem um den Bloomberg Commodity Index – kurz: BCOM. Immer im Januar passt der Indexanbieter die Größenverhältnisse von Gold, Silber, Öl, Sojabohnen oder Weizen an die eigenen Zielwerte an …

    Quelle: Artikel von Martin Müller auf handelsblatt.com

  • Turbulenzen der Fed treiben Gold auf Rekordhoch

    Gold erreicht zu Wochenbeginn wegen der angespannten Lage im Iran und der Unsicherheit über die Unabhängigkeit der Notenbank Fed ein Rekordhoch.

    Der Goldpreis ist am Montagmorgen auf ein neues Allzeithoch von fast 4600 US-Dollar (etwa 3665 Franken) pro Feinunze geklettert. Das entspricht einem Plus von rund 1,5 Prozent.

    Seit Beginn des Jahres 2026 ist der Goldpreis bereits um sechs Prozent gestiegen. Im gesamten Jahr 2025 hatte er laut «Finanzen.net» sogar um 65 Prozent zugelegt …

    Geopolitik und Unsicherheit der Fed treiben Nachfrage und Preise weiter an


    Marktbeobachter sehen in der Kombination aus geopolitischen Spannungen und Fed-Unsicherheit einen perfekten Sturm für Gold. Auch Silber profitiert von der Entwicklung und verteuerte sich am Montag um 4,5 Prozent auf 83,45 Dollar.

    Experten rechnen mit einer anhaltend hohen Nachfrage nach Edelmetallen. Die Unsicherheit über die Unabhängigkeit der Fed könnte weitere Schockwellen durch die Finanzmärkte senden, warnt das österreichische Bankhaus Spängler.

    Goldman Sachs schätzt laut «Philoro», dass jeder zusätzliche Basispunkt Gold-Anteil in US-Portfolios den Preis um 1,4 Prozent steigern könnte. Mit dem aktuellen Rekordniveau baut Gold seine Position als gefragteste Anlageklasse weiter aus.

    Quelle: Artikel von Maja Bojic auf nau.ch

  • Heikler Einsatz im Nordatlantik: USA bringen russischen Öltanker unter Kontrolle

    Zwei Wochen lang verfolgen die USA einen Öltanker, der wohl für Russland fährt. Plötzlich tauchen russische U-Boote und Militärschiffe auf, um den Tanker zu begleiten. Dann schlägt das US-Militär zu: Es entert das Schiff aus der Luft …

    Der Tanker sei gesichert, sagte ein US-Beamter der „Washington Post“. „US-Bundesbeamte der Strafverfolgungsbehörden befinden sich derzeit an Bord“, so der Beamte. Der Frachter „wurde wegen Verstößen gegen US-Sanktionen beschlagnahmt“, teilten die Streitkräfte auf X mit. Der Einsatz sei ohne Störungen durch russische Schiffe verlaufen. In der Nähe des Einsatzortes befänden sich ein russisches U-Boot und ein Kriegsschiff, sagten zwei US-Vertreter dem „Wall Street Journal“ und Reuters …

    Russland sieht Rechte verletzt
    Moskau kritisierte die Festsetzung des Öltankers durch die US-Armee scharf. „Kein Staat hat das Recht, Gewalt gegen Schiffe anzuwenden, die ordnungsgemäß unter der Gerichtsbarkeit anderer Staaten registriert sind“, erklärte das russische Verkehrsministerium. „Angesichts der Berichte, dass russische Bürger zur Besatzung gehören, verlangen wir von der amerikanischen Seite, ihre humane und würdige Behandlung sicherzustellen, ihre Rechte und Interessen strikt zu wahren und eine schnellstmögliche Rückkehr in die Heimat nicht zu behindern“, sagte das russische Außenministerium …

    Quelle: n-tv.de

  • 2026 droht die Mutter aller Krisen

    Die Aktienmärkte liefen im vergangenen Jahr weltweit gut. Doch die Angst vor dem nächsten Crash ist groß. Sechs Gefahrenherde, die sich dieses Jahr entzünden könnten …

    Quelle: Artikel von Tim Bartz auf spiegel.de

  • Brisanter Bericht des Militärgeheimdienstes: Klarer geht’s nicht: Dänemark stuft USA erstmals als nationales Sicherheitsrisiko ein

    Klarer geht es nicht: Der dänische Militärgeheimdienst hat die Vereinigten Staaten unter Präsident Donald Trump erstmals als potenzielle Bedrohung für die nationale Sicherheit und die Sicherheitslage in Europa insgesamt eingestuft …

    Neben Russland und China nennt der Bericht in ungewöhnlich deutlicher Form auch die USA. Kritisch sieht der Dienst insbesondere die wachsende Unsicherheit über die Rolle der Vereinigten Staaten als Garant der europäischen Sicherheit.

    Washington setze wirtschaftliche Instrumente wie die Androhung hoher Zölle ein und schließe inzwischen auch militärische Mittel gegenüber Partnern nicht mehr aus …

    Dänemark geht davon aus, dass die militärische Bedrohung durch Russland 2026 zunehmen wird
    Belastet sind die Beziehungen zwischen Dänemark und den USA seit Längerem durch das Interesse von Präsident Donald Trump an Grönland – der rohstoffreichen und strategisch wichtigen Arktisinsel, die zum Königreich Dänemark gehört.

    Zudem zählt Dänemark zu den europäischen Staaten, die einen von den USA unterstützten Friedensplan für die Ukraine ablehnen, da dieser Russland in zentralen Punkten entgegenkommen würde. Gleichzeitig betont der Bericht, dass der Krieg zwischen Russland und der Ukraine weiterhin der entscheidende Faktor für die europäische Sicherheitslage sei …

    Quelle: Artikel von Stephan Hartmann auf nordisch.info

  • Frühwarnsystem schlägt an: Silber explodiert, Gold warnt: Der System-Reset rückt näher

    Gold und Silber senden wieder jene Signale, die Anleger in unruhigen Zeiten nicht ignorieren sollten. Während die Welt auf Zinsen, Wachstum und geopolitische Risiken starrt, laufen Edelmetalle still, aber entschlossen nach oben – als würde der Markt bereits eine neue Phase vorbereiten. Wer jetzt nur auf kurzfristige Kursschwankungen schaut, übersieht womöglich den größeren Trend: Es geht um Vertrauen, Kaufkraft und die Frage, wie stabil das Fundament des Finanzsystems wirklich noch ist.

    Gold und Silber schlagen Alarm

    In ihrer neuen Analyse mit dem Titel „Wenn sich Silber verdreifacht, wird das System zurückgesetzt“ entwirft Bravos Research ein makroökonomisches Szenario, das so dramatisch wirkt wie ein Kapitel aus den Geschichtsbüchern – und sich nach Einschätzung der Analysten derzeit erneut abzeichnet. Der Aufhänger: In mehreren historischen Episoden, etwa im Römischen Reich um 284 n. Chr., in Holland 1815 und in Großbritannien 1931, hätten sich Gold und Silber wenige Jahre vor einem tiefgreifenden wirtschaftlichen Neustart jeweils ungefähr verdreifacht. Genau dieses Muster, so die These, sei heute wieder zu beobachten …

    Der Kern der Argumentation basiert auf der Verschuldungsdynamik der USA. Die Gesamtschulden – privat und staatlich – seien seit den 1980er-Jahren von rund 160 Prozent auf etwa 400 Prozent des BIP gestiegen. Eine Rückzahlung in realen Größenordnungen erscheint aus Sicht der Analysten unwahrscheinlich. Die Finanzkrise 2008 habe zwar Haushalte zur Entschuldung gezwungen, doch das Gesamtproblem sei nicht gelöst worden: Es habe lediglich den Besitzer gewechselt …

    Quelle: Artikel von Stefan Jäger auf finanzmarktwelt.de

  • Unitree G1 im Interview: Roboter nach der KI-Blase befragt, seine Antwort überrascht

    Platzt die KI-Blase? Der humanoide Roboter KOID von Unitree gibt eine überraschend neutrale Antwort und blickt auf die Zukunft der Robotik im Alltag.

    Die Diskussion über eine mögliche Spekulationsblase im Bereich der künstlichen Intelligenz prägte das Jahr 2025 in der Technologiebranche. Analysten und Investierende stellen sich gleichermaßen die Frage, ob die massiven Investitionen in Rechenleistung und Software bald erste Risse zeigen. Inmitten dieser Debatte kam nun eine ungewöhnliche Stimme zu Wort: ein humanoider Roboter namens KOID. Die Maschine gab Auskunft über ihre Sicht auf die Branche, in der sie selbst eine zentrale Rolle spielt …

    In einem Gespräch mit dem US-Sender CNBC reagierte der Roboter auf die Frage nach der wirtschaftlichen Lage. Er ordnete die Debatte um die KI-Blase als „heißes Thema“ ein. Wer jedoch eine klare Bestätigung für einen drohenden Absturz oder ein grenzenloses Wachstum erwartete, sah sich enttäuscht. KOID wählte eine neutrale Position. „Wir erleben derzeit vielleicht eine große Begeisterung für KI, aber ob es sich um eine Blase oder nur um eine transformative Welle handelt, wird nur die Zeit zeigen“, sagte KOID im Interview …

    Der Roboter selbst sieht seine Zukunft bereits klarer als viele Fachleute. KOID prognostiziert, dass Maschinen wie er „noch vielseitiger und stärker in den Alltag integriert“ werden. Die Vision der Entwickelnden sieht vor, dass die Roboter in verschiedenen Bereichen unterstützen. „Sie werden in einer Vielzahl von Bereichen helfen, von Haushaltshilfen bis hin zu industriellen Aufgaben, und das Leben ein bisschen einfacher und effizienter machen“, sagte der Roboter …

    Während Tesla jedoch noch an der Marktreife arbeitet, erhöhen Firmen aus China das Tempo. Unitree nimmt hier eine führende Rolle ein …

    Quelle: Artikel von Dominik Hochwarth auf ingenieur.de

  • Krypto-Experte lässt aufhorchen: Ist in Wahrheit Ethereum das digitale Gold?

    Der bekannte Krypto-Autor und Analyst William Mougayar hat mit einem aktuellen Beitrag eine Debatte angestoßen, die in der Branche seit Monaten unterschwellig präsent ist. Warum verhält sich Bitcoin in diesem Marktzyklus nicht wie das oft zitierte „digitale Gold“? Während klassische Absicherungsinstrumente wie Gold und Silber deutlich von makroökonomischen Unsicherheiten profitieren, bleibt eine vergleichbare Reaktion bei Bitcoin bisher aus. Wenn das so bleibt, wird es schwierig, Investoren bei Laune zu halten.

    Entkopplung von Gold


    Gold und Silber konnten in den vergangenen Quartalen spürbar zulegen. Gründe dafür sind unter anderem die anhaltende Geldmengenausweitung, geopolitische Spannungen sowie Unsicherheiten rund um Staatsverschuldung und Fiskalpolitik. In früheren Zyklen galt Bitcoin als digitales Gegenstück zu Edelmetallen, ein Wertaufbewahrungsmittel, das sich gerade in Krisenzeiten bewähren sollte …

    Gold habe seinen Status über Jahrzehnte hinweg immer wieder unter Beweis gestellt, indem es Krisen nicht nur überstanden, sondern gestärkt aus ihnen hervorgegangen sei. Bitcoin hingegen scheine diesen Belastungstest in diesem Zyklus nicht in gleicher Weise zu bestehen …

    Die Finanzmärkte befinden sich in einer heiklen Phase. Während die Kurse an den Aktienmärkten ins Rutschen geraten und sich immer mehr Stimmen vor einer globalen Finanzkrise warnen, erlebt Gold eine historische Rallye …

    Gold mit Rekordlauf – Anleger flüchten aus Fiat

    Laut mehreren Analysten wird die Nachfrage nach Gold inzwischen als „nahezu unelastisch“ bezeichnet – Anleger kaufen unabhängig vom Preisniveau. Der bekannte Finanzkommentator Peter Schiff sieht darin ein unmissverständliches Warnsignal: „Dieser Anstieg deutet wahrscheinlich auf eine US-Dollar- und Souveränschuldenkrise im nächsten Jahr hin, die die Finanzkrise von 2008 wie einen Sonntagsspaziergang aussehen lässt.“ …

    Quelle: Artikel von Manuel Lippitz auf finance.yahoo.com

  • Gold und Silber: Neue Rekordhochs – Rally ohne Ende?

    Gold und Silber kennen derzeit einfach kein Halten. Beide Edelmetalle haben zuletzt neue Rekordmarken erklimmen können. Gold notiert erstmals über der Marke von 4.400 Dollar, Silber nur knapp unter 70 Dollar. Seit dem Jahresbeginn stehen mittlerweile Kurszuwächse von fast 70 Prozent bei Gold und fast 140 Prozent bei Silber zu Buche.

    Auf Jahressicht präsentiert sich Gold extrem stark: Bei gut 4.410 Dollar wurde eine neue Rekordmarke gesetzt. Kurz vor dem Jahresende summiert sich das Plus auf rund 68 Prozent. Damit gehört das Edelmetall zu den besten Anlageklassen des Jahres und steuert auf den höchsten Jahresgewinn seit Ende der 1970er-Jahre zu. Damals hatte sich der Goldpreis innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt.

    Noch dynamischer verlief die Entwicklung bei Silber. Der Preis erreichte ebenfalls ein neues Rekordhoch bei 69,44 Dollar und liegt seit Jahresanfang inzwischen rund 140 Prozent im Plus …

    Treiber der Rally sind mehrere Faktoren. In einem Umfeld politischer Spannungen suchen viele Investoren gezielt Sicherheit – Edelmetalle profitieren traditionell von dieser Rolle. Zusätzlich haben zahlreiche Zentralbanken ihre Goldreserven weiter ausgebaut und damit für eine stabile Nachfrage gesorgt.

    Der Blick nach vorn bleibt konstruktiv. Branchenvertreter rechnen auch in den kommenden Jahren mit einem festen Preisniveau. Sinkende Zinserwartungen, geopolitische Risiken und die anhaltende Kauflaune der Notenbanken gelten als solides Fundament …

    Quelle: Artikel von Marion Schlegel auf deraktionaer.de

  • Beste Performance seit 1979: Wann knackt Gold die 5.000 Dollar-Marke?

    Nach einem kurzen Luftholen zieht der Goldpreis zuletzt wieder an. Warum das Interesse an dem Edelmetall ungebrochen bleibt, wie hoch der Preis noch klettern könnte und wie Anleger daran teilhaben können, darüber spricht Nancy Lanzendörfer mit Kemal Bagci von der BNP Paribas.

    Quelle: n-tv.de

  • Verheerende Diagnose von BDI-Chef Leibinger: „Schwerste Wirtschaftskrise seit Gründung der Bundesrepublik“

    Peter Leibinger, Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) und Aufsichtsratsvorsitzender des Maschinenbaukonzerns Trumpf, hat im Interview mit der Süddeutschen Zeitung mehr als deutliche Worte zur wirtschaftlichen Lage Deutschlands gefunden. Der BDI-Chef beschreibt sowohl die aktuelle Stimmung in den Unternehmen als auch tief sitzende strukturelle Probleme des Standorts als verheerend …

    „Der Abbau von Regeln und Vorschriften ist ein ganz wesentlicher Punkt. Auch eine rasche Steuersenkung wäre sinnvoll, um Investitionen anzukurbeln. Das grundsätzliche Problem ist aber in der Tat: Statt über das große Ganze zu diskutieren, verhaken wir uns ständig in Einzeldebatten, etwa über das Heizungsgesetz oder die Erhöhung der Pendlerpauschale. Die Pendlerpauschale entscheidet aber nicht über die Rettung des Standorts.“

    „Wir sind schlicht zu langsam“
    „Unser industrieller Kern ist in der Tat in Gefahr, weil China unser Geschäftsmodell nachbaut. […] Unser Kernproblem ist die Geschwindigkeit. Wir sind schlicht viel zu langsam.“

    Quelle: nius.de

  • Handelskrieg mit USA weitet sich aus: China stoppt Silber-Exporte

    China eskaliert mit neuen Exportkontrollen für Silber ab Januar den Handelskrieg mit den USA. Peking blockiert den Rohstofffluss, der für die Solarenergie essenziell ist. Die globalen Preise explodieren …

    Erstens reagierte der Markt auf die anhaltend hohe Nachfrage der chinesischen Industrie. Insbesondere der Sektor der erneuerbaren Energien, namentlich die boomende Photovoltaikindustrie, benötigt enorme Mengen Silberpaste für die Solarpaneel-Produktion. Dieser industrielle Hunger saugt große Mengen des Edelmetalls auf. Die anhaltende industrielle Gier trieb die Lagerbestände Lagern auf Tiefststände. Im November fielen die Bestände an der Shanghai Futures Exchange (SHFE) auf unter 500 Tonnen. Dies war der niedrigste Stand seit zehn Jahren.

    Zweitens resultierte der Abfluss aus erhöhten Ausfuhren in Richtung Westen. Im Oktober verzeichnete China Rekordexporte von über 660 Tonnen Silber. Ein Großteil dieser Lieferungen floss an die Lagerhäuser westlicher Finanzzentren wie London und New York. Diese Rekordausfuhren halfen zwar, dortige Engpässe temporär zu lindern, sie verschärften jedoch die Knappheit im Inland …

    Quelle: Artikel von Dói Ennoson auf finanzmarktwelt.de

  • Der große Knall: Quanten-Chaos, Bitcoin wertlos, Gold über 10.000 US-Dollar – Prognosen für 2026

    Das wohl radikalste Szenario ist die plötzliche Ankunft des „Q-Day“ im Jahr 2026, an dem ein Quantencomputer die gängigen digitalen Verschlüsselungsstandards schneller als erwartet knackt. Über Nacht bricht das Versprechen, dass unsere E-Mails, Banküberweisungen und Krypto-Wallets sicher verschlüsselt sind, zusammen …

    Geopolitisch könnte China die monetäre Ordnung herausfordern, indem eine goldgedeckte Yuan-Währung zur Abwicklung des Handels eingeführt wird. Peking legt in diesem Szenario seine revidierten, auditierten Goldbestände offen, die womöglich die US-Reserven übertreffen, und bietet Golfstaaten sowie südostasiatischen Zentralbanken Swap-Linien für Gold-gegen-Yuan an …

    Nicht nur die Super-KI, auch die schlecht verwaltete, „dumme“ künstliche Intelligenz stellt eine Gefahr dar. Im Jahr 2026 könnte eine Kette von Fehlfunktionen in automatisierten, von KI gesteuerten Systemen eine Krise von globalem Ausmaß auslösen. Ein fehlgeleiteter Algorithmus könnte einen Flash-Crash am Markt auslösen; fehlerhafte KI-Steuerungen in Fabriken führen zu Todesfällen; und eine Welle KI-gesteuerter Bilanzunregelmäßigkeiten wird aufgedeckt …

    Quelle: Artikel von Ingo Kolf auf wallstreet-online.de

  • Goldpreis ist in Bewegung

    An den asiatischen Börsen geht es zum Monatsauftakt überwiegend abwärts. Der Nikkei-Index fällt in Tokio um 2 Prozent auf 49.238 Punkte. Der koreanische Kospi fällt um 0,4 Prozent. Er wird etwas davon gestützt, dass Südkoreas Exporte im November dank der regen Nachfrage nach Halbleitern erheblich stärker gestiegen sind als erwartet. Der Halbleitertitel SK Hynix verteuert sich um knapp zwei Prozent. Der australische Leitindex hat den Handel bereits beendet mit einem Minus von 0,6 Prozent …

    Der Goldpreis markierte im asiatischen Handel zeitweise den höchsten Stand seit dem 21. Oktober, aktuell fällt er wieder etwas zurück. Die Futures auf die US-Indizes weisen auf einen leichteren Start an den US-Börsen hin …

    Quelle: n-tv.de

  • Gold: Darum steigt der Preis weiter – und so hoch kann es noch gehen

    Trotz der jüngsten Entspannung an den Finanzmärkten zeigt die traditionelle Krisenwährung Gold derzeit ein bemerkenswert hohes Maß an relativer Stärke. BOERSE ONLINE erklärt die wichtigsten Gründe, warum sich die Risikoaversion der Anleger gerade weiter verstärkt.

    Der längste Shutdown der US-Geschichte ging nach 43 Tagen zu Ende und in der Ukraine wachsen zumindest die Hoffnungen auf einen Waffenstillstand. Frieden. Solche Meldungen mindern der üblicherweise den Sicherheitsbedarf der Anleger, was den typischen „Sicherer-Hafen-Effekt“ reduzieren sollte. Trotzdem hält sich der Goldpreis auf seinem hohen Niveau und signalisiert damit eine anhaltend robuste Nachfrage nach dem Edelmetall.

    Auch von geldpolitischer Seite entsteht kein klarer Impuls: Aus der US-Notenbank kommen widersprüchliche Signale über mögliche weitere Zinssenkungen. Einige Fed-Mitglieder sprechen sich für eine abwartende Haltung aus, während andere angesichts konjunktureller Risiken zusätzlichen Lockerungsbedarf sehen. Normalerweise dämpft ein solch uneinheitliches Bild ebenfalls die Attraktivität von Gold.

    Belastende Faktoren werden ausgeblendet

    Diesmal nicht. All diese Entwicklungen konnten dem Goldpreis bislang nichts anhaben. Die anhaltende Stärke des Edelmetalls deutet darauf hin, dass Anleger weiterhin diverse strukturelle Unsicherheiten einpreisen. Gold behauptet damit seinen Status als verlässlicher Wertspeicher, selbst in einer Phase scheinbarer Entspannung.

    Gleich mehrere Investmentbanken haben in den vergangenen Monaten ihre Kursziele für Gold nach oben revidiert: Deutsche Bank, Goldman Sachs, UBS, Morgan Stanley, Bank of America, Wells Fargo und Citigroup. So erwartet beispielsweise die Deutsche Bank für das kommende Jahr eine Preisspanne zwischen 3950 und 4950 Dollar. Das wäre am oberen Ende der Spanne ein erneuter Anstieg um 19 Prozent …

    Quelle: Artikel von Jörg Bernhard auf boerse-online.de

  • Gold: Alles nur ein Bluff?

    Gerüchte gibt es schon lange. Nun spricht es die spanische Tageszeitung El País offen aus: China treibt den globalen Goldmarkt stärker an, als offizielle Daten vermuten lassen. Chinas „off-the-books“-Käufe sollen rund zehnmal höher sein als die gemeldeten Mengen. Die Volksrepublik sei damit „einer der Hauptakteure hinter diesem unaufhaltsamen Preisanstieg“, schreiben Inma Bonet und Guillermo Abril …

    Seit Mitte 2022 soll China mehr als 1.080 Tonnen hinzugefügt haben. Chinas Goldreserven könnten bereits die weltweit zweithöchsten hinter denen der USA sein …

    Der Goldrausch dürfte also weitergehen, ein Ende der Goldkäufe Chinas – und anderer Notenbanken – ist nicht abzusehen …

    Quelle: Artikel von Markus Bußler auf deraktionaer.de

  • Die Einführung der Rentenmark am 15. November 1923 als Mahnung: Warum der digitale Euro zum Scheitern verurteilt ist

    Der digitale Euro ist kein harmloses Digitalisierungsprojekt, sondern ein staatliches Machtinstrument. Er gefährdet die Freiheit der Bürger, die einst aus den Trümmern der Hyperinflation erwuchs. Dabei gibt es längst bessere Alternativen …

    Das Institut des „gesetzlichen Zahlungsmittels“ ist für die Notenbanken ein Abwehrmechanismus gegenüber Dritten. Der Chef-Volkswirt der EZB, Philip Lane, begründet die Einführung eines digitalen Euro genau damit, wenn er sagt: „Ein digitaler Euro ist ein wirksames Instrument, die Dominanz ausländischer digitaler Währungen zu begrenzen und so die monetäre Souveränität und die Einheitlichkeit des Geldes zu schützen.“ Er will verhindern, dass durch Innovation gutes Geld entsteht und das bestehende, schlechte Geld verdrängt. Er will die Macht und das Geldmonopol der EZB sichern …

    Auch in autoritären Staaten wie China dient die Währung als Kontrollinstrument

    Die eigene Währung ist immer auch ein Kontroll- und Machtinstrument des Staates. Wenn ein Land in fundamentalen wirtschaftlichen Schwierigkeiten steckt, versucht eine Regierung, mit ihrer Notenbank durch Kapitalverkehrskontrollen Waren- und Kapitalströme zu kontrollieren oder durch finanzielle Repression den Staatskonsum auf die Bürger abzuwälzen. Die Eurokrise in Griechenland und Zypern, aber auch in Argentinien, sind Beispiele dafür …

    Quelle: Artikel von Frank Schäffler auf cicero.de

  • Reserven viel größer als bekannt: China kauft heimlich Tausende Tonnen Gold

    Chinas Zentralbank kauft offenbar in viel größerem Stil Gold, als sie in öffentlichen Berichten angibt. Das berichtet die „Financial Times“ unter Berufung auf Studien und Goldhändler. Einer Schätzung von Analysten der französischen Großbank Société Générale zufolge dürften die tatsächlichen Goldkäufe die offiziellen Zahlen um das Zehnfache übersteigen. Auch andere Zentralbanken kaufen demnach wahrscheinlich mehr Gold, als sie öffentlich machen …

    Das liegt unter anderem daran, dass viele Notenbanken einen Teil ihrer Währungsreserven in Gold umschichten. Jahrzehntelang hatten die Währungshüter weltweit ihre Devisenreserven vor allem in Dollar gehalten. Gold spielte kaum eine Rolle. Großbritannien etwa hatte sogar um die Jahrtausendwende etwa die Hälfte seiner Goldreserve verkauft. Spätestens seit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und den folgenden westlichen Sanktionen, die die russische Zentralbank weitgehend vom Dollar-System von einem Großteil ihrer Devisenreserven abschnitt, begannen viele Notenbanken ihre Reserven zu diversifizieren …

    Quelle: n-tv.de

  • Über 127.000 Bitcoin entwendet: China wirft US-Regierung Milliardendiebstahl vor

    Eine chinesische Behörde wirft der US-Regierung vor, hinter dem bislang mit Abstand größten Diebstahl von Bitcoin zu stecken und dabei Kryptogeld im Wert von heute rund 15 Milliarden US-Dollar an sich gebracht zu haben …

    Der milliardenschwere Diebstahl war erst im August vom Blockchain-Analyseportal Arkham Intelligence publik gemacht worden. Zwei Monate später hat dann die US-Regierung bekannt gemacht, im Besitz der Bitcoin zu sein …

    Quelle: Artikel von Martin Holland auf heise.de

  • Yardeni Research optimistisch: Steigt der Goldpreis bis 2030 auf 10.000 US-Dollar?

    Der Goldpreis hat in den vergangenen Monaten eine beeindruckende Rally hingelegt. Trotz kurzfristiger Rücksetzer zeigen sich Analysten wie Yardeni Research weiter optimistisch …

    Vergangene Woche hat die US-Notenbank dann den Leitzins wie erwartet um 0,25 Prozentpunkte gesenkt. Im Zuge dessen erklärte Powell jedoch: „Eine weitere Senkung des Leitzinses bei der Dezember-Sitzung ist alles andere als sicher“ – während Analysten von einer weiteren Senkung ausgegangen waren. Die sinkende Wahrscheinlichkeit einer weiteren Zinssenkung zum Jahresende und Entspannungssignale in Sachen Handelsstreit, dämpften die Goldnachfrage und ließen den Dollar an Stärke gewinnen. Auch Gewinnmitnahmen nach der starken Goldrally sind nicht auszuschließen …

    Doch bei Yardeni Research zeigt man sich zuversichtlich für die weitere Entwicklung des Goldpreises. Sollte sich die jüngste Goldrally fortsetzen, könnte der Goldpreis laut den Analysten von Yardeni Research bis zum Ende des Jahrzehnts oder womöglich sogar noch früher auf 10.000 US-Dollar steigen, berichtet Investing.com. Bereits im nächsten Jahr könnte der Goldpreis laut den Experten auf 5.000 US-Dollar pro Unze steigen …

    Quelle: finanzen.net

  • China verbietet Nvidia-Chips – Peking dreht USA den KI-Hahn zu

    China hat neue Richtlinien für staatlich geförderte Rechenzentren erlassen, die den Einsatz ausländischer Chips verbieten. Nach einem Bericht von Reuters dürfen bei neuen Projekten nur noch in China hergestellte Halbleiter eingesetzt werden.

    Die Maßnahme trifft besonders US-Konzerne wie Nvidia (Nvidia Aktie), AMD und Intel. Deren Aktien gaben im vorbörslichen Handel nach …

    Hintergrund ist der Technologiekonflikt mit den USA. US-Präsident Donald Trump hatte am Sonntag erklärt, dass die leistungsstärksten KI-Chips von Nvidia künftig ausschließlich US-amerikanischen Unternehmen vorbehalten sein sollen. Die Spitzenmodelle, darunter der neue Blackwell-Chip, sollen nicht mehr nach China oder in andere Länder exportiert werden …

    Mit den neuen Leitlinien will Peking den Marktanteil einheimischer Hersteller wie Huawei, Cambricon und Start-ups wie MetaX, Moore Threads und Enflame ausbauen. Huawei plant nach eigenen Angaben, bis 2028 vier neue KI-Chips der Ascend-Serie auf den Markt zu bringen.

    Die Entscheidung dürfte die technologische Kluft zwischen den USA und China weiter vertiefen und die globale Konkurrenz im Bereich künstliche Intelligenz noch verschärfen.

    Quelle: ariva.de

  • Reserven werden aufgestockt: Polen kauft mehr Gold als China – die Gründe geben zu denken

    Die Käufe der Notenbanken sind einer der großen Treiber für den Goldpreis. Ganz vorne mit dabei: Polen

    Es hört nicht auf: Auch im dritten Quartal haben die Notenbanken weiter kräftig Gold gekauft. Die Bestände erhöhten sich um fast 220 Tonnen. Das ist ein Plus in Höhe von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum und 28 Prozent mehr als im Vorquartal …

    Auffällig: Der Kreis der Käufer weitet sich. Zuerst waren es überwiegend Schwellenländer-Staaten, die ihre Gold-Reserven aufstockten. Russland und China gehörten jahrelang zu den Top-Käufern genauso wie Indien, das ebenfalls häufig auf den vorderen Plätzen landete. Immer wieder tauchten auch die Türkei, Kasachstan und Usbekistan vorne auf. Die Staaten trieb an, ihre Währungen zu stabilisieren und ihre Währungsreserven zu diversifizieren, um unabhängiger vom Dollar zu werden. Experten sprechen hier von „De-Dollarisierung“ …

    Inzwischen kaufen auch einige EU-Staaten verstärkt Gold. Tschechien war 2023 (rund 19 Tonnen) und 2024 (rund 21 Tonnen) unter den Top fünf. In diesem Jahr liegt das Land mit Käufen in Höhe von knapp 16 Tonnen auf Platz sechs …

    Auch wenn Glapinski die Bedrohung durch Russland und die hohe Verschuldung der USA nicht namentlich nennt, so sind die Andeutungen doch durchaus klar. Seine Worte verdeutlichen, wie sehr die etablierte Weltordnung ins Wanken gekommen ist. Die großen Akteure positionieren sich – und Gold spielt eine zentrale Rolle.

    Quelle: Artikel von Clemens Schömann-Finck auf focus.de

  • World Gold Council: Zentralbanken haben massiv Gold aufgekauft

    Zentralbanken haben binnen drei Monaten 220 Tonnen Gold aufgekauft, 28 % mehr als im Vorquartal …

    Immer weiter steigende Preise haben die Zentralbanker also nicht vom Goldkauf abgehalten …

    Das World Gold Council prognostiziert für das Gesamtjahr 2025 Käufe von Gold in einer Größenordnung von 750 bis 900 Tonnen …

    Quelle: Artikel von Claudio Kummerfeld auf finanzmarktwelt.de

  • USA: Finanzsystem wandelt sich: FED muss Gold neu bewerten!

    Die USA bewerten Gold neu, JP Morgan verliert Kontrolle, Inflation wird manipuliert – was bedeutet das für unser Finanzsystem?

    Quelle: Artikel und Infovideo von axinocapital.de auf wallstreet-online.de

  • Gold: Jetzt wird es exotisch: In London haben zwei weitere Zentralbanken erklärt, ihre Goldreserven aufstocken zu wollen

    Bei der Jahreskonferenz der London Bullion Market Association signalisierte Südkorea laut dem Internetportal kitco.com Interesse an neuen Goldkäufen. Heung-Soon Jung von der Bank of Korea erklärte, man prüfe Investitionen „im mittleren bis langen Zeithorizont“. Gold biete Schutz vor Inflation und sei eine attraktive Alternative zum US-Dollar. Südkorea hatte zuletzt 2013 Gold erworben. Auch Madagaskars Zentralbank plant laut Gouverneur Aivo Andrianarivelo eine Aufstockung ihrer Reserven von einer auf vier Tonnen …

    In den vergangenen drei Jahren kauften Zentralbanken weltweit mehr als 1.000 Tonnen Gold – vor allem China gilt dabei als treibende Kraft. Viele Schwellenländer wollen ihre starke Abhängigkeit vom US-Dollar reduzieren. Im ersten Halbjahr 2025 beliefen sich die Käufe auf rund 415 Tonnen, weniger als die 525 Tonnen im Vorjahreszeitraum, aber weiterhin deutlich über dem Durchschnitt. Analysten erwarten für das Gesamtjahr Zukäufe von rund 900 Tonnen …

    Quelle: Artikel von Markus Bußler auf deraktionaer.de

  • Gold & Silber nach dem Crash: Jetzt die Edelmetalle kaufen oder geht es noch weiter runter?

    Tatsächlich spricht viel dafür, dass der jüngste Preisrückgang eher als technische Korrektur einzuordnen ist. Nach einer beeindruckenden Rallye von über 60 Prozent (Gold) bzw. fast 90 Prozent (Silber) seit Jahresbeginn 2025 war eine gewisse Verschnaufpause durchaus angebracht. Die Krisenwährung Gold hatte seit dem Frühjahr von geopolitischen Spannungen, einer abkühlenden Weltkonjunktur und der wachsenden Unsicherheit an den Aktienmärkten profitiert …

    Die höchstwahrscheinlich immer wiederkehrenden und von den USA ausgelösten Handelskonflikte sowie Russlands anhaltender Krieg gegen die Ukraine inkl. der massiven Bedrohung Europas sowie Chinas zunehmende Aggressionen gegenüber Nachbarstaaten wie Taiwan, Japan, Vietnam oder den Philippinen verdeutlichen, dass geopolitische Risiken aller Voraussicht nach nicht verschwinden werden. Vielmehr bilden sie den Nährboden für eine neue Phase der globalen Unsicherheit – und damit auch für eine dauerhafte Renaissance der Edelmetalle. Auch die wachsenden Schuldenberge und Haushaltsdefizite verstärken die Attraktivität der beiden Sachwerte …

    Quelle: Artikel von Jörg Bernhard auf boerse-online.de

  • Kurz vor Trump-Xi-Treffen: China simuliert offenbar Angriff auf Taiwan

    Simulierte Gefechte wenige Tage vor dem Trump-Xi-Treffen: Aufnahmen in chinesischen Staatsmedien sollen zeigen, wie Soldaten einen Angriff auf Taiwan proben. Taipeh spricht von „Einschüchterung“ …

    China sieht Taiwan als eigenen LandesteilChina betrachtet die Insel als Teil seiner Volksrepublik und droht immer wieder mit Eroberung. Eine Vereinigung ist ein zentrales Ziel der kommunistischen Führung …

    USA unterstützen Taiwan militärischDer Zeitpunkt des Manövers ist vermutlich kein Zufall: In wenigen Tagen soll US-Präsident Donald Trump seinen chinesischen Kollegen Xi Jinping treffen. Die USA erkennen Taiwan zwar offiziell nicht an, unterstützen es aber militärisch und politisch …

    Quelle: Artikel mit Informationen von Jörg Poppendieck auf tagesschau.de

  • Kollaps der deutschen Industrie: „China sieht uns nicht mal mehr im Rückspiegel“

    In der deutschen Industrie gehen seit 2018 kontinuierlich Arbeitsplätze verloren. Laut Arbeitsmarktexperten fallen derzeit jeden Monat etwa 10.000 Stellen weg. Viele Unternehmen liebäugeln offen mit dem Abschied aus Deutschland. Sie beklagen einen tödlichen Cocktail aus erdrückender Bürokratie, hohen Energie- und Lohnnebenkosten …

    Sabine Nallinger: Die globalen Stahlpreise sind in der Tat gesunken, denn China betreibt mit einer Klarheit und einem Tempo Industriepolitik … wir kommen einfach nicht mehr hinterher. Das betrifft nicht nur die Stahlindustrie …

    Grundsätzlich können wir viele Industriebereiche in Deutschland halten. Die deutsche Autoindustrie ist wettbewerbsfähig, aber sie hat den Trend zur Elektromobilität verschlafen – auch, weil China diesen Bereich und auch die Solar- und die Windindustrie stark subventioniert hat. Das gehört ebenfalls zur Wahrheit …

    Quelle: Artikel mit Gesprächsinhalten von Claudia Kemfert, Sabine Nallinger, Sepp Müller, Clara Pfeffer und Christian Herrmann auf n-tv.de

  • Die Welt gegen die USA: Weltweite Handelsströme verlagern sich

    Während die USA ihre Handelskriege fortsetzen, schließen immer mehr Länder neue, wirtschaftliche Bündnisse. Die Antwort der Welt auf die aggressive US-Handelspolitik verändert die Wirtschaftsordnung …

    Die Welt reagiert zunehmend auf die unberechenbare Handelspolitik der USA mit einer Umstrukturierung globaler Allianzen. Länder, die durch die Zölle und Handelskriege unter US-Präsident Donald Trump stark getroffen wurden, suchen verstärkt nach neuen Partnerschaften, um sich von den US-Marktbarrieren zu befreien und ihre wirtschaftliche Unabhängigkeit zu sichern …

    Die Länder des BRICS-Bündnisses – Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika – haben ebenfalls ihre Zusammenarbeit verstärkt. Als Antwort auf die US-Politik suchen diese Länder zunehmend nach Wegen, den Einfluss der USA zu verringern und ihre eigenen Handelsstrategien auszubauen. Dabei spielen Indien und Brasilien eine Schlüsselrolle, da sie zusammen mit China und Russland eine starke Front gegen die westliche Dominanz im globalen Handel bilden …

    Quelle: Artikel von Ingo Kolf auf wallstreet-online.de

  • Ölpreise brechen ein. Indien blamiert Trump. Krisenstimmung an den Finanzmärkten

    Auch andere Finanzmärkte wirken im Moment nervös. Der anhaltende Shutdown der US-Behörden, Probleme im Bankensektor und der Handelskrieg der USA mit China sorgen weltweit für sinkende Kurse an den Aktien- und Anleihenmärkten …

    Quelle: Artikel von Steffen Bukold auf esyoil.com

  • Gold auf 8.900 US-Dollar bis 2030? – Die nächsten großen Schritte für Anleger

    „Wir sind im Bullmarkt, aber noch nicht in einer Bubble“, betont Stöferle, der die explosive Goldpreissteigerung seit Jahresbeginn mit nahezu 50 Prozent Zuwachs als deutlichen Hinweis auf das wachsende Interesse von westlichen Investoren sieht. Doch trotz der massiven Kursgewinne und der zunehmenden medialen Aufmerksamkeit, glaubt Stöferle, dass die fundamentalen Treiber des Marktes weiterhin ungebrochen sind.

    Besonders die Nachfrage aus den Schwellenländern und die zunehmende geopolitische Bedeutung von Gold als Absicherung gegen den US-Dollar sind starke Indikatoren für die weiterhin positive Entwicklung.

    Quelle: wallstreet-online.de

  • Blick in den Tresor: Notenbanken stocken auf: Welche Länder das meiste Gold horten

    Gold ist so teuer wie nie. Die Käufe der Notenbanken haben mit zu dem Anstieg beigetragen.

    Seit Ende 2024 verteuerte sich das Edelmetall bereits um rund 53 Prozent und steuert auf den höchsten Anstieg in einem Jahr seit 1979 zu. Gold gilt bei vielen Investoren als sicherer Hafen in politisch unsicheren Zeiten sowie bei einer hohen Verschuldung von Staaten. Für den Goldpreis ist es bereits die zweite Tausender-Marke im laufenden Jahr – im März war er auf über 3000 Dollar gestiegen.



    Starke Nachfrage der Notenbanken


    Allerdings treiben auch die Nachfrage der Notenbanken den Goldpreis. Vor gut drei Jahren zogen die Käufe kräftig an. Sie belaufen sich seitdem auf knapp 1000 Tonnen jährlich. Die Konfiszierung der Währungsreserven der russischen Notenbank mit Beginn des Ukraine-Kriegs zeigte vielen Ländern ihre Verwundbarkeit. Seitdem bauen sie ihre Dollarreserven ab. Aber auch der drohende Wertverlust der US-Währung bewegt viele Notenbanken dazu, verstärkt auf Gold zu setzen.

    Vor allem China kauft verstärkt Gold. In den Jahren 2022 bis 2024 wuchsen die Bestände um rund 270 Tonnen. Inzwischen rangiert China mit knapp 2300 Tonnen auf Platz sechs der Liste der Länder mit den größten Goldreserven.

    Quelle: Artikel von Clemens Schömann-Finck auf focus.de

  • Finanzwelt am Kippen: Indiens Goldbesitz stellt Zentralbanken in den Schatten

    Die Inder greifen beim Edelmetallkauf gerade tief ins Regal. Der Grund ist simpel.

    Indische Haushalte horten nach Schätzungen von The Indian Express und UBS rund 25.000 Tonnen Gold. Das sind umgerechnet fast 3 Billionen US-Dollar. Das entspricht rund 75 Prozent des Bruttoinlandsprodukts des Landes.

    Was passiert, wenn dieser gigantische Schatz angezapft wird? Schon jetzt sorgt die Wertsteigerung des Goldes für spürbar mehr Kaufkraft. Allein in den letzten drei Jahren hat sich der Goldpreis in indischen Rupien um 143 Prozent verteuert.

    Im Westen herrscht dagegen Stagnation. Bargeld wird verdrängt, Gold oft nur als Altlast verkauft. Indien und die BRICS-Staaten setzen dagegen auf Edelmetalle und bauen ihre Position als globaler Gegenspieler zur westlichen Finanzwelt aus. Mit einer Bevölkerung, die Gold nicht nur als Investment, sondern als Teil der Kultur versteht, könnte Indien bald zur neuen Wirtschaftslokomotive aufsteigen.

    Quelle: wallstreet-online.de

  • Edelmetall gefragt: Goldpreis klettert auf seinem Rekordkurs immer höher

    Christine Lagarde bricht eine Lanze für Gold. Zumindest indirekt. Mit ihrer Meinung ist die EZB-Chefin nicht allein.

    Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, zitierte jüngst Goldkäufe als ein Beispiel dafür, dass Notenbanker und Politiker wachsam bleiben sollten, so der Nachrichtendienst Bloomberg. Man solle nicht davon ausgehen, dass etablierte Währungen wie der EURO ihre Gültigkeit behielten und es eine unangreifbare Dominanz des globalen Zahlungsverkehrs gebe, heißt es.

    Notenbankkäufe beflügeln den Preis von Gold

    Vor allem die Notenbankkäufe aus den aufstrebenden Staaten wie China und Russland, aber auch Polen und Ungarn, hievten den Goldpreis in den vergangenen Monaten zu immer neuen Höhen. Allein im bisherigen Jahresverlauf 2024 stieg der Wert einer Unze (31,1 Gramm) des Edelmetalls um gut 30 Prozent. „China hat Gold gekauft wie nie zuvor. Russland unterstützt Gold“, betonte Lagarde.

    So viel kostet die Feinunze Gold

    Brics-Staaten wollen Dominanz von Dollar und Euro brechen
    Tatsächlich gibt es Unsicherheiten rund um die etablierten Währungen wie Dollar und Euro, die Notenbanker und private Investoren zum sicheren Hafen Gold flüchten lassen. Hierzu seien beispielhaft die Bestrebungen Russlands auf dem jüngsten Brics-Gipfel in Kasan genannt, den Dollar im weltweiten Finanzsystem zu schwächen, oder die weltweit horrenden Schulden, die das Vertrauen in Papiergeldwährungen untergraben …

    Quelle: Artikel von Johannes Heinritzi auf focus.de







Impressum Datenschutzerklärung