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Goldbarren als Vermögenssicherung


Blog

  • Überbordende Staatsschulden: Droht weltweit eine neue Finanzkrise?

    Rekordverschuldungen, höhere Zinsen, geopolitische Spannungen. Die Staatsausgaben steigen, Reformen bleiben aus. Noch ist das globale Finanzsystem stabil, aber wie lange noch?

    … Staatsdefizite in Europa: „Kritischer als zur Zeit der Griechenlandkrise“ …

    … Auch Deutschland droht EU-Defizitverfahren …

    … IWF fordert Regierungen zu Kursänderung auf – vor allem die USA …

    Quelle: Artikel von Frank Bethmann auf zdfheute.de

  • Hohe Schulden und politische Krise Ratingagentur S&P stuft Frankreichs Bonität herab

    Mit S&P hat innerhalb weniger Wochen die zweite Ratingagentur die Kreditwürdigkeit Frankreichs herabgesetzt. Was für das ohnehin hoch verschuldete Land teuer werden könnte. Und den Druck in der Haushaltskrise erhöhen dürfte.

    Höchste Schulden in der EU

    Bereits vor rund einem Monat hatte auch die Ratingagentur Fitch Frankreichs Bonität herabgestuft – von AA- auf A+. Die Begründung deckte sich inhaltlich mit dem Beweggründen, die nun S&P anführte. Frankreich sei ein innenpolitisch polarisiertes Land, mit geringen Chancen auf umfassende Wirtschaftsreformen und daher auf einem zähen und langwierigen Weg hinaus aus dem Schuldenloch …

    Frankreich hat mit rund 3,3 Billionen Euro die höchsten Schulden in der Europäischen Union. Gemessen an der Wirtschaftsleistung ist die Schuldenquote mit 114 Prozent die dritthöchste nach der Griechenlands und Italiens …

    Quelle: Artikel auf tagesschau.de

    Für weitere Artikel zum Thema Finanzkriese klicken Sie hier.

  • Regionalbank-Aktien im freien Fall: Angst vor einer neuen Bankenkrise geht um

    Der Markt sieht rot am Freitag. Bank-Aktien weltweit stürzen ab, nachdem die US-Banken Zions Bancorp. und Western Alliance erhebliche Kreditprobleme offengelegt haben …

    Der SPDR S&P Regional Banking ETF fiel um fast 5 Prozent …

    Auch europäische Bankaktien gingen in die Knie: wie die BNP Paribas, Santander, ING und Unicredit um jeweils mehr als drei Prozent …

    Quelle: Artikel von Krischan Orth auf wallstreet-online.de

  • Betrugsmasche: Millionär (86) aus NRW verliert gesamtes Vermögen durch „Cybertrading Fraud“

    NRW meldet für 2024 massive Schäden durch Anlagebetrug im Internet.

    Aachen/Düsseldorf (dpa). Mit Kryptowährungen Geld verdienen wollte ein 86-jähriger Millionär aus dem Raum Aachen und investierte sein gesamtes Vermögen. Er geriet an Betrüger und verlor alles: 1,2 Millionen Euro Bargeld, Goldbarren und eine hochwertige Uhr. Das Landeskriminalamt (LKA) NRW berichtet von diesem besonders krassen Fall in seinem neuesten Lagebild Wirtschaftskriminalität für das Jahr 2024 …

    Die nordrhein-westfälischen Polizeibehörden registrierten im vergangenen Jahr einen starken Anstieg der Fallzahlen, bei denen die Täterinnen und Täter außerhalb von Deutschland saßen. Fast 2.900 sogenannte Auslandstaten und damit rund 900 mehr als 2023 wurden erfasst. Der entstandene Schaden belief sich auf über 90 Millionen Euro – nach knapp 70 Millionen Euro im Vorjahr.

    „Cybertrading Fraud“ nimmt auch im Inland massiv zu …

    Quelle: nw.de

  • Bitcoin doch kein sicherer Hafen? Nach dem Krypto-Crash: Warum Bitcoin-Erholung ausbleibt

    Nach einer Woche voller Turbulenzen steht die Welt der Kryptowährungen weiterhin Kopf: Der Krypto-Crash hat Milliardenwerte ausgelöscht und selbst Bitcoin, das einstige „digitale Gold“, schwer getroffen. Doch während Unsicherheit die Märkte beherrscht, fragen sich viele: Ist das schon das Ende – oder der Beginn einer neuen Erholung? Zwischen Handelskonflikten, Bankpleiten und wachsendem regulatorischem Druck zeigt sich, wie fragil das Vertrauen in die Kryptowährungen wirklich ist – und warum gerade jetzt vieles auf dem Spiel steht …

    Quelle: Artikel von Stefan Jäger auf finanzmarktwelt.de

  • Ölpreise brechen ein. Indien blamiert Trump. Krisenstimmung an den Finanzmärkten

    Auch andere Finanzmärkte wirken im Moment nervös. Der anhaltende Shutdown der US-Behörden, Probleme im Bankensektor und der Handelskrieg der USA mit China sorgen weltweit für sinkende Kurse an den Aktien- und Anleihenmärkten …

    Quelle: Artikel von Steffen Bukold auf esyoil.com

  • Fratzscher: „Höheres Renteneintrittsalter wird kommen müssen“

    … Marcel Fratzscher ist Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung. Er bringt sich immer wieder mit vielfach diskutierten Vorschlägen in die Debatte um den Sozialstaat ein …

    Fratzscher ist überzeugt: Es braucht schnell weitreichende Reformen im Sozialsystem. Um junge Menschen nicht über Gebühr zu belasten, müsste dafür auch den sogenannten Babyboomern etwas zugemutet werden …

    Wir brauchen mehr Effizienz, etwa durch ein höheres Renteneintrittsalter. Das wird kommen müssen. Wenn Menschen eine höhere Lebenserwartung haben, müssen sie auch länger im Berufsleben bleiben. Sie müssen länger selbst in die Sozialsysteme einzahlen. Es wird auch kein Weg daran vorbeiführen, dass die starken Schultern, also jene, die mehr haben, mehr beitragen oder selbst zahlen müssen …

    Quelle: Artikel und Interview von Rebecca Sawicki auf web.de

  • Krypto in DACH: Steuerfreie Krypto-Haltefrist: “Wir müssen diesen Sonderweg verlassen”

    Im Bundestag wird über Krypto-Steuern debattiert, Prof. Dr. Co-Pierre Georg hält die aktuelle Regelung für “ungerecht”. Millionen Anleger sollen mehr Abgaben zahlen. Kippt die Haltefrist?

    Quelle: Artikel von Josip Filipovic auf btc-echo.de

  • BitMEX-Mitgründer im Interview: Krypto-Milliardär Arthur Hayes: “99 Prozent aller Altcoins fallen auf Null”

    Bitcoin-Frühinvestor Arthur Hayes erklärt gegenüber BTC-ECHO, warum US-Präsident Trump bald die Macht über die Federal Reserve ausüben wird. Das sind die Folgen für Krypto-Anleger …

    Wie Trump die Fed unter seine Kontrolle bringt – mit drastischen Konsequenzen für Krypto-Anleger …

    Quelle: Artikel von Tobias Zander auf btc-echo.de

  • Italien protzt mit Goldvorräten

    Gold wird immer teurer, damit gewinnen auch die Vorräte der Zentralbanken an Wert. Fast 285 Milliarden Euro ist der Goldschatz Italiens mittlerweile schwer. Ein Verkauf kommt für die Notenbanker jedoch nicht infrage …

    „Selbst der Verkauf der Hälfte der Goldreserven würde das Schuldenproblem Italiens ohnehin nicht lösen“, zitiert Reuters Giacomo Chiorino von der Banca Patrimoni. Italiens Staatsschulden dürften im kommenden Jahr bei rund 3 Billionen Euro oder knapp 138 Prozent der Wirtschaftsleistung liegen. „In einer Zeit, in der die Welt neu gezeichnet wird, halten die Zentralbanken den heißesten Vermögenswert“, sagte Dekan Caselli. „Sie tun recht daran, sie nicht zu verkaufen.“

    Quelle: n-tv.de

  • Die EU will Zugriff auf Ihre Konten, Immobilien und Ihr Gold – sind Sie vorbereitet?

    Die Schuldenkrise in Europa spitzt sich dramatisch zu. Immer mehr EU-Mitgliedsstaaten stehen finanziell mit dem Rücken zur Wand – und Brüssel bereitet längst den Zugriff auf privates Vermögen vor. Konten, Immobilien, Edelmetalle: Ihr Eigentum ist nicht mehr tabu, sondern wird als letzter Hebel zur Rettung betrachtet.

    Das sogenannte EU-Vermögensregister ist kein vages Gerücht, sondern ein konkret vorbereitetes Projekt mit weitreichenden Folgen. Wer sich jetzt nicht informiert, riskiert in wenigen Monaten vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden.

    Quelle: Report vom Redaktionsteam des Investor Verlags und Dimitri Speck auf boersenwissen-aktuell.de

  • Abzüge bei Versicherungen unzulässig: Kunden können jetzt Geld zurück erhalten

    Das Oberlandesgericht Koblenz hat geurteilt: Die Stornoabzüge der Debeka Lebensversicherung sind unzulässig. Betroffene Kunden können nun auf Rückzahlungen hoffen.

    Das Urteil des Oberlandesgerichts Koblenz vom 5. Dezember 2024 bestätigt, dass die Klausel die geforderte Bezifferung und Angemessenheit eines Stornoabzuges nicht erfüllt. Der Fall liegt nun beim Bundesgerichtshof, während die Verjährung von Ansprüchen der Kunden droht.

    Kunden, die ihre Versicherungsverträge vorzeitig kündigen, müssen unklare und variierende Zinssätze selbst errechnen, wodurch die Transparenz bezüglich der Höhe der Abzüge stark eingeschränkt ist.

    Ein weiterer Kritikpunkt ist die Unangemessenheit dieser Abzüge, die sich potenziell auf mehrere tausend Euro belaufen können und Versicherte erheblich benachteiligen.

    Quelle: Artikel von Sebastian Feurer auf chip.de

  • Warren Buffetts Warnung für die Märkte: Darum kommt ein Crash und so schützen Sie sich

    Warren Buffett hat in seiner langen Karriere viele Marktzyklen erlebt – Euphorie, Crashs, Blasen. Wenn seine berühmteste Kennzahl, der Buffett Indicator, heute ein neues Rekordhoch markiert, horchen selbst erfahrene Investoren auf. Denn dieses Signal hat in der Vergangenheit oft auf gefährlich heiße Phasen an den Börsen hingewiesen.

    Die US-Börsen erleben derzeit ein beachtliches Comeback: Der S&P 500 hat seit Jahresbeginn mehr als 14 Prozent zugelegt und damit die Bärenmarkttiefs aus dem Frühjahr weit hinter sich gelassen. Die Stimmung ist glänzend, doch die Bewertungen steigen noch schneller als die Gewinne. Genau hier liegt das Risiko: Überhitzung. Buffett selbst warnte schon vor Jahrzehnten, dass Anleger in solchen Phasen sprichwörtlich „mit dem Feuer spielen“.

    Quelle: Artikel von Nils Jacobsen auf boerse-online.de

  • Gold auf 8.900 US-Dollar bis 2030? – Die nächsten großen Schritte für Anleger

    „Wir sind im Bullmarkt, aber noch nicht in einer Bubble“, betont Stöferle, der die explosive Goldpreissteigerung seit Jahresbeginn mit nahezu 50 Prozent Zuwachs als deutlichen Hinweis auf das wachsende Interesse von westlichen Investoren sieht. Doch trotz der massiven Kursgewinne und der zunehmenden medialen Aufmerksamkeit, glaubt Stöferle, dass die fundamentalen Treiber des Marktes weiterhin ungebrochen sind.

    Besonders die Nachfrage aus den Schwellenländern und die zunehmende geopolitische Bedeutung von Gold als Absicherung gegen den US-Dollar sind starke Indikatoren für die weiterhin positive Entwicklung.

    Quelle: wallstreet-online.de

  • Investmentbank sieht Gold bis Frühling bei 6.000 USD

    Sollte sich die historische Goldhausse wiederholen, könnte der Goldpreis bis zum kommenden Frühjahr auf 6.000 US-Dollar steigen. Treiber wären laut BofA massive Staatsverschuldung, geldpolitische Verwässerung und ein wachsender „Flucht-in-Sachwerte“-Trend.

    BofA (Bank of America/Merrill Lynch) argumentiert, dass in früheren großen Gold-Haussephasen der Preis im Schnitt um ca. 300% über einen Zeitraum von 43 Monaten gestiegen sei. Aufgrund dessen sei damit zu rechnen, dass Gold bis zum nächsten Frühling auf rund 6.000 USD pro Unze steigen könne.

    Der zugrundeliegende Gedanke ist der „Debasement Trade“ (=Goldkauf als Hedge gegen Währungsabwertung, Inflation, Geldverwässerung durch expansive Politik).

    Quelle: Artikel von Harald Weygand auf stock3.com

  • Autor von „Rich Dad Poor Dad“Robert Kiyosaki: “Ich habe es euch gesagt, der größte Crash der Weltgeschichte wird passieren”

    Der umstrittene Bestsellerautor erneuert seine Warnung vor einem Kollaps des Aktienmarkts und empfiehlt unter anderem Kryptowährungen zur Absicherung.

    Der umstrittene Crash-Prophet Robert Kiyosaki hat sich nach den letzten Turbulenzen auf dem Aktien- und Krypto-Markt auf X geäußert: “Ich habe es euch gesagt, der größte Crash der Weltgeschichte wird passieren.”

    Weiter sagt er: “Dieser Crash wird dieses Jahr stattfinden. Die Pensionen der Baby-Boomer werden vernichtet werden. Viele Boomer werden obdachlos sein oder im Keller ihrer Kinder leben. Traurig.” …

    Quelle: Artikel von Johannes Dexl auf btc-echo.de

  • Spitzenbanker warnt vor US-Börsencrash

    Hoch bewertete KI-Unternehmen, Krisen, Staatsverschuldung: Der US-Spitzenbanker Jamie Dimon sieht die Gefahr eines Börsencrashs.

    Der Chef der US-Großbank JPMorgan Chase, Jamie Dimon, warnt vor einem möglichen Zusammenbruch der amerikanischen Aktienmärkte. Er sei „mehr besorgt als andere“ über eine deutliche Marktkorrektur, sagte er der britischen BBC in einem Interview. Diese sieht er in einem Zeitraum von sechs Monaten bis zwei Jahren kommen. Im Börsendeutsch bedeutet eine Marktkorrektur, dass die Kurse an der Börse nach einer längeren Aufwärtsphase deutlich, aber vorübergehend fallen. JPMorgan Chase ist die größte Bank in den USA und eines der größten Kreditinstitute weltweit.

    Quelle: t-online.de

  • Goldman Sachs: Jetzt knallt der Goldpreis Richtung 5000 Dollar

    Der US-Bankriese geht nun davon aus, dass der Preis des Edelmetalls bis Dezember 2026 auf 4.900 US-Dollar je Feinunze steigen wird – nach zuvor erwarteten 4.300 US-Dollar.

    Der deutliche Sprung der Prognose beruht auf stärkeren Kapitalzuflüssen institutioneller Investoren in börsengehandelte Goldfonds (ETFs), als ursprünglich modelliert …

    Zudem rechnet das Analystenteam mit einer anhaltend hohen Goldkauf-Aktivität der Zentralbanken, die 2026 sogar noch zunehmen dürfte.

    Laut Goldman werden die Zentralbanken im Durchschnitt 80 Tonnen Gold in diesem Jahr und 70 Tonnen im Jahr 2026 erwerben, um ihre Reserven stärker in Richtung Gold umzuschichten …

    Der Goldpreis ist seit Jahresbeginn um mehr als 55 Prozent gestiegen und hat am Dienstag erstmals die Marke von 4.000 US-Dollar je Feinunze überschritten.

    Quelle: Artikel von Krischan Orth auf wallstreet-online.de

  • Blick in den Tresor: Notenbanken stocken auf: Welche Länder das meiste Gold horten

    Gold ist so teuer wie nie. Die Käufe der Notenbanken haben mit zu dem Anstieg beigetragen.

    Seit Ende 2024 verteuerte sich das Edelmetall bereits um rund 53 Prozent und steuert auf den höchsten Anstieg in einem Jahr seit 1979 zu. Gold gilt bei vielen Investoren als sicherer Hafen in politisch unsicheren Zeiten sowie bei einer hohen Verschuldung von Staaten. Für den Goldpreis ist es bereits die zweite Tausender-Marke im laufenden Jahr – im März war er auf über 3000 Dollar gestiegen.



    Starke Nachfrage der Notenbanken


    Allerdings treiben auch die Nachfrage der Notenbanken den Goldpreis. Vor gut drei Jahren zogen die Käufe kräftig an. Sie belaufen sich seitdem auf knapp 1000 Tonnen jährlich. Die Konfiszierung der Währungsreserven der russischen Notenbank mit Beginn des Ukraine-Kriegs zeigte vielen Ländern ihre Verwundbarkeit. Seitdem bauen sie ihre Dollarreserven ab. Aber auch der drohende Wertverlust der US-Währung bewegt viele Notenbanken dazu, verstärkt auf Gold zu setzen.

    Vor allem China kauft verstärkt Gold. In den Jahren 2022 bis 2024 wuchsen die Bestände um rund 270 Tonnen. Inzwischen rangiert China mit knapp 2300 Tonnen auf Platz sechs der Liste der Länder mit den größten Goldreserven.

    Quelle: Artikel von Clemens Schömann-Finck auf focus.de

  • Goldpreis auf Rekordhoch: Warum Gold immer teurer wird

    Seit Langem steigt der Preis von Gold. Was sind die Gründe dafür – und welche Risiken birgt Gold als Anlageform?

    Was sind die Gründe für das jüngste Rekordhoch beim Goldpreis?
    Der jüngste Anstieg beim Goldpreis wurde von Fachleuten auf aktuelle politische Krisen zurückgeführt – vor allem auf den teilweisen „Shutdown“ des Haushalts der US-Regierung und die enorme Staatsverschuldung in den USA. So fehlten durch die Schließung von US-Behörden etwa wichtige Konjunkturdaten. Aber auch die Rücktritte der Premierminister in Frankreich und Japan haben nach Ansicht von Analysten für akute Verunsicherung gesorgt.

    Viele Anlegerinnen und Anleger reagieren aus Sorge um die finanzielle Stabilität der Staaten auf solche Entwicklungen. Sie suchen nach Sicherheit vor wirtschaftlichen und geopolitischen Risiken, schichten ihr Kapital in als sicher geltende Anlagen um. Und das ist für viele: Gold.

    Quelle: Artikel von Michael Wegmer und Hanna Spanhel auf swr.de

  • Anlagebetrug: Opfer aus Bayern verlieren riesige Summen

    Bei Fällen aus dem Bayerischen Wald entstand demnach ein hoher Gesamtschaden von rund 200.000 Euro. Nach einer Anzeige beim Bayerischen Landeskriminalamt wurde nun bekannt, dass eine damals 44-jährige Frau aus dem Altlandkreis Viechtach 2022 über 150.000 Euro in eine vermeintlich lukrative Geldanlage in Ungarn investierte und verlor.

    Ein 66-Jähriger aus dem Kreis Deggendorf verlor im Sommer nach einer Überweisung auf ein maltesisches Konto rund 25.000 Euro. Ein 79 Jahre alter Mann aus dem Kreis Regen war 20.000 Euro los, nachdem er sich im September bei verschiedenen Online-Plattformen angemeldet hatte.

    Betrüger locken mit Promi-Werbung und hohen Renditen

    Ähnlicher Vorfall in Schwaben
    Erst Ende September war der Fall eines 47-jährigen Mannes aus Illertissen bekannt geworden: Er ist Opfer eines Anlagebetrugs geworden und hat dabei einen knapp sechsstelligen Betrag verloren. Laut Polizei wurde er im Juni 2025 über eine Social-Media-Plattform auf eine vermeintlich lukrative Kryptowährungsanlage aufmerksam und nahm daraufhin Kontakt mit einem angeblichen Berater auf. Um die geforderte Summe investieren zu können, nahm der Mann mehrere Kredite auf. Nachdem ihm wochenlang hohe Gewinne vorgegaukelt worden waren, war sein Konto plötzlich leer – das Geld ist nach aktuellem Stand verloren.

    Quelle: Artikel von Andreas Mack und Eva Heime auf br.de

  • Bank of England schlägt Alarm: Die KI-Blase wird platzen

    Die Londoner Zentralbank warnt vor einer gefährlichen Überhitzung am Aktienmarkt. Überzogene Bewertungen von KI-Firmen könnten einen Crash auslösen.

    Der finanzpolitische Ausschuss der Bank of England hat am Mittwoch eindringlich vor den Risiken einer KI-Blase gewarnt. Die Bewertungen von Technologieunternehmen mit KI-Schwerpunkt seien überzogen und könnten jederzeit kollabieren, sollten sich die hochgesteckten Erwartungen nicht erfüllen …

    Quelle: Artikel von Andreas Donath auf golem.de

  • Noch ist die Inflation nicht gebannt: Goldkauf durch die SWM AG in Vaduz schafft bleibende Werte

    Obwohl die Inflationsraten in Deutschland und anderen Industrienationen leicht gesunken und weitgehend im Zielbereich liegen, spürt man die Verteuerung immer noch deutlich im Alltag. So gesehen ist die Gefahr eines schleichenden Kaufkraftverlustes noch lange nicht gebannt. Eine bewährte Möglichkeit dagegen zu steuern, besteht darin, gezielt Edelmetalle zu kaufen …

    Edelmetall als „Schutzschild“ gegen Inflation und Unsicherheit

    Denn unter bestimmten Kriterien lassen sich Edelmetalle mehrwertsteuerfrei erwerben, was Käufern eine Ersparnis von 19 Prozent ermöglicht – ein Betrag, der entweder gespart oder direkt in den zusätzlichen Edelmetallbesitz fließen kann. Darüber hinaus ist der physische Besitz von Edelmetallen von der Abgeltungssteuer befreit und nach einer Haltefrist von zwölf Monaten einkommensteuerfrei …

    Quelle: forbes.at

  • Wie sicher sind die deutschen Lebensversicherer?

    Metzler Ratings hat die Bilanzen der 28 größten deutschen Lebensversicherer für das Geschäftsjahr 2024 untersucht. Das Ziel der Studie: Herauszufinden, ob die Gesellschaften den Anforderungen eines im Umbruch befindlichen Zinsumfelds gewachsen sind. Die Ergebnisse dieses Qualitätsratings zur Sicherheit und Ertragsstärke: Bei sechs Versicherern bestehen derzeit große Sicherungslücken. Nur drei Unternehmen sind bestens aufgestellt.

    Während der Niedrigzinsphase hatten sich bei den deutschen Lebensversicherern bis Ende 2021 stille Reserven von 155 Milliarden Euro angehäuft. Durch die abrupte globale Zinswende wurden daraus nur ein Jahr später stille Lasten von rund 105 Milliarden Euro …

    Doch ist die Lage von Versicherer zu Versicherer, wie schon im Vorjahr, völlig unterschiedlich. So haben einige Unternehmen wie die WWK und die Hannoversche ihre Hausaufgaben gemacht. In ihren Bilanzen schlummern keine stille Lasten mehr, sie haben vielmehr stille Reserven in ihren Bilanzen …

    Quelle: finanzwelt.de

  • Spinnenartiger Roboter kann 200 Quadratmeter großes Haus innerhalb von 24 Stunden drucken

    Die Unternehmen Crest Robotics und Earthbuilt Technology haben sich zusammengeschlossen, um diesen Roboter zu entwerfen, der kostengünstiges und umweltfreundliches Bauen auf der Erde ermöglichen soll. Charlotte nutzt dabei eine Kombination aus Robotik und 3D-Druck, um Rohmaterialien direkt in tragfähige Wände zu verwandeln …

    Effizient und ökologisch: So soll der Roboter Bauprojekte meistern

    Charlotte soll die Arbeit von Bauarbeitern übernehmen und die Baukosten erheblich senken. Sie soll so zur Lösung der Wohnraumkrise beitragen, indem sie schnell und effizient baut. Zudem nutzt sie nachhaltige Materialien wie Sand und zerdrückte Ziegel, was den ökologischen Fußabdruck reduziert. Der Roboter ist außerdem für den Einsatz auf dem Mond konzipiert, um die Nasa bei zukünftigen Missionen zu unterstützen. Dank ihrer Leichtbauweise kann Charlotte problemlos im Weltraum transportiert werden …

    Quelle: Artikel von Katharina Wittenberg auf focus.de

  • Geldprobleme in Österreich: Rentenstopp in Wien: Warnsignal für die deutsche Altersvorsorge

    Ab 2026 werden die Renten in Österreich nur noch für Menschen mit geringem Einkommen erhöht, alle anderen müssen eine faktische Kürzung hinnehmen. In Deutschland gibt es bereits ähnliche Ideen.
    Das österreichische Rentensystem wird gern als Vorbild dafür hergenommen, wie Deutschland seines aufbauen sollte. Das liegt vor allem am dort deutlich höheren Rentenniveau. Senioren im Nachbarland bekommen im Schnitt 87 Prozent ihres letzten Netto-Gehaltes als Rente. In Deutschland sind es etwa 55 Prozent …

    Die Bundesregierung im Nachbarland steht dieses Jahr vor einem brisanten Problem. Weil Österreich seit Jahren höhere Schulden macht als es der EU-Stabilitätspakt erlaubt, droht dem Land ein Defizitverfahren der EU. 2024 lag das Haushaltsdefizit bei 4,7 Prozent. Erlaubt sind 3,0 Prozent. Der Rat der EU-Finanzminister leitete deswegen Anfang Juli offiziell ein Strafverfahren ein …

    Quelle: Artikel von Christoph Sackmann auf focus.de

  • Finanzwelt am Kippen: Indiens Goldbesitz stellt Zentralbanken in den Schatten

    Die Inder greifen beim Edelmetallkauf gerade tief ins Regal. Der Grund ist simpel.

    Indische Haushalte horten nach Schätzungen von The Indian Express und UBS rund 25.000 Tonnen Gold. Das sind umgerechnet fast 3 Billionen US-Dollar. Das entspricht rund 75 Prozent des Bruttoinlandsprodukts des Landes.

    Was passiert, wenn dieser gigantische Schatz angezapft wird? Schon jetzt sorgt die Wertsteigerung des Goldes für spürbar mehr Kaufkraft. Allein in den letzten drei Jahren hat sich der Goldpreis in indischen Rupien um 143 Prozent verteuert.

    Im Westen herrscht dagegen Stagnation. Bargeld wird verdrängt, Gold oft nur als Altlast verkauft. Indien und die BRICS-Staaten setzen dagegen auf Edelmetalle und bauen ihre Position als globaler Gegenspieler zur westlichen Finanzwelt aus. Mit einer Bevölkerung, die Gold nicht nur als Investment, sondern als Teil der Kultur versteht, könnte Indien bald zur neuen Wirtschaftslokomotive aufsteigen.

    Quelle: wallstreet-online.de

  • Schulden wie nach dem Weltkrieg, Warum der Welt der Finanzkollaps droht

    Der von den USA „geschöpfte“ Dollar ist nach wie vor die Welt-Reservewährung. Probleme des Schuldners USA könnten deshalb bis zu einer Kernschmelze des Weltfinanzsystems führen.

    Frankreichs Haushalt ist nur noch ein Torso. Die Staatsverschuldung der USA hat astronomische Dimensionen erreicht – die Europäer folgen dem Trend. Inzwischen sagen selbst seriöse Ökonomen und Investoren einen Crash und Panik an den Finanzmärkten voraus. Sie haben recht: Die Schuldenbombe tickt.

    Der Schuldenberg der westlichen Staaten ist heute wieder ungefähr so hoch wie in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg. Gerade noch neun Länder erhalten von allen drei großen Ratingagenturen die höchste Bonitätsstufe, das dreifache A. Selbst starke Wirtschaftsnationen wie Frankreich verlieren die Kontrolle über ihre Haushaltsdefizite. Müsste Frankreich auf die Rettungsmechanismen zurückgreifen, die im Zuge der Eurokrise aufgebaut worden sind, dann hätte das dramatische Folgen auch für die Bundesrepublik. Dreistellige Milliardenbeträge stünden auf dem Spiel.

    Quelle: Artikel von Christian Schütte auf n-tv.de

  • 99 Prozent der Arbeitnehmer könnten bis 2030 arbeitslos sein – auch Programmierer und Prompt-Ingenieure

    Ein KI-Experte warnt davor, dass bis 2030 durch Automatisierung 99 Prozent der Arbeitnehmer arbeitslos werden könnten.

    Künstliche Intelligenz (KI) könnte bald eine beispiellose Arbeitslosenkrise auslösen, so Roman Yampolskiy, einer der ersten Wissenschaftler, der vor den Risiken der KI gewarnt hat. Yampolskiy, Professor für Informatik an der Universität von Louisville, der den Begriff „KI-Sicherheit“ geprägt hat, sagte, dass allgemeine künstliche Intelligenz – Systeme, die in allen Bereichen ebenso leistungsfähig sind wie Menschen – wahrscheinlich bis 2027 Realität werden wird …

    Er argumentierte, dass KI-Tools und humanoide Roboter die Einstellung von Menschen in fast allen Branchen unwirtschaftlich machen könnten. „Wenn ich nur ein Abonnement für 20 Dollar oder ein kostenloses Modell bekommen könnte, das die Arbeit eines Mitarbeiters erledigt! Zunächst einmal wird alles, was auf einem Computer läuft, automatisiert werden. Und als Nächstes, denke ich, dass humanoide Roboter vielleicht noch fünf Jahre hinterherhinken. In fünf Jahren kann dann aber auch die gesamte körperliche Arbeit automatisiert werden.“

    Sollten sich Yampolskiys Vorhersagen bewahrheiten, könnten zuerst Analysten, Buchhalter, Lehrer und sogar Podcaster durch Software ersetzt werden, während Klempner und Fahrer dann in den 2030er-Jahren von Maschinen verdrängt werden …

    Die Regierungen seien auf Massenarbeitslosigkeit nicht vorbereitet, und viele Menschen würden ihr Lebensgefühl mit ihrer Arbeit verbinden, sagte er. „Dann verlieren wir alle unsere Arbeitsplätze. Was machen wir finanziell? Wer bezahlt für uns?“, fragte er.

    Die größere Herausforderung, so argumentierte er, sei die Sinnhaftigkeit: Ohne Arbeit hätten viele Menschen Schwierigkeiten, ihren Alltag zu füllen oder sich nützlich zu fühlen, warnte er …

    Quelle: Artikel von Thibault Spirlet auf businessinsider.de

  • 100-Milliarden-Zeitbombe: Nvidia riskiert mit OpenAI-Deal den größten Tech-Kollaps seit der Dotcom-Blase

    Nvidia pumpt 100 Milliarden US-Dollar in OpenAI. Experten warnen vor Kreislauf-Deals und ziehen Parallelen zur Dotcom-Blase. Anleger ignorieren die Gefahr – noch.

    Drei Jahre nach dem Start des KI-Hypes durch Nvidia und OpenAI vertiefen beide Unternehmen ihre Zusammenarbeit mit einem 100-Milliarden-Dollar-Deal. Nvidia will in OpenAI investieren, um dessen geplanten Ausbau von Rechenzentren mit Nvidia-Chips zu finanzieren. Die Aktie erreichte nach der Ankündigung zunächst ein Rekordhoch, doch der Umfang der Investition löst Zweifel aus.

    Analysten wie Stacy Rasgon von Bernstein warnen vor „zirkulären“ Finanzierungen: „Diese Maßnahme wird eindeutig ‚zirkuläre‘ Bedenken schüren.“ Schon seit Beginn des KI-Booms investiert Nvidia in Startups, die anschließend seine teuren Grafikprozessoren kaufen. Dass OpenAI die Chips künftig leasen statt kaufen will, unterstreicht für Kritiker die Intransparenz. Auch Jay Goldberg von Seaport sprach von „blasenartigem Verhalten“ und verglich den Deal mit Eltern, die „ihre erste Hypothek mitunterzeichnen“.

    Andere Beobachter ziehen Parallelen zur Dotcom-Blase. „Ein weiterer Finanzierungsvertrag zwischen Nvidia und Open AI im Bereich der künstlichen Intelligenz lässt mich an Lucent und Nortel denken“, schrieb Peter Boockvar von One Point BFG. Damit zieht er direkte Parallelen zur Dotcom-Blase, als Konzerne durch fragwürdige Herstellerfinanzierungen künstlich Wachstum vortäuschten – bis das Kartenhaus zusammenbrach. Auch die Bespoke Investment Group warnte: „Nvidia kauft Anteile an einem Kunden, um sich zukünftige Einnahmen zu sichern.“ …

    Quelle: Artikel von Gina Moesing auf wallstreet-online.de

  • Miese private Altersvorsorge: Desaster Riester-Rente – Kündigungen auf Rekordhoch

    Die Riester-Rente ist ein teurer Spaß. Wenn sie denn wenigstens Freude bereiten würde. Das ist oft nicht der Fall, denn sie ist unrentabel, unflexibel und eben wahnsinnig teuer. Das hat sich herumgesprochen, Millionen trennen sich von ihren Verträgen.

    Quelle: Artikel von Axel Witte auf n-tv.de

  • Rien ne va plus: Frankreich droht der Zusammenbruch unter 3300 Milliarden Euro Schulden

    Was in Paris ist, bleibt in Paris? Von wegen. Das erneute Scheitern der französischen Regierung und die angekündigte Streikwelle stellen das Eurosystem vor eine Belastungsprobe, gegen die Griechenland-Rettung ein Kinderspiel war.
    Rien ne va plus. Nichts geht mehr. Frankreich ist unter seiner Schuldenlast zusammengebrochen. 116 Prozent der Wirtschaftsleistung, das sind 3,3 Billionen Euro Staatsschulden lasten auf dem Land – in absoluten Zahlen mehr als auf jeder anderen Volkswirtschaft der Eurozone. Premier François Bayrou wollte das ändern und ist gescheitert. Präsident Emmanuel Macron muss bereits den vierten Regierungschef in zwei Jahren ernennen – ein politischer Offenbarungseid und ein Alarmsignal für Europa.

    Die Finanzmärkte reagieren gnadenlos. Französische Staatsanleihen sind inzwischen riskanter bepreist als die griechischen – ein historischer Tabubruch. Allein für Zinsen zahlt Paris schon heute 67 Milliarden Euro im Jahr, bald könnten es über 100 Milliarden sein. Damit fließt mehr Geld an die Gläubiger als in zentrale Zukunftsaufgaben wie Bildung. Investoren zweifeln offen, ob Frankreich seine Finanzen nochmal in den Griff bekommen wird …

    Quelle: Artikel von Oliver Stock auf focus.de

  • Die Zins-Schuldenspirale der USA und die zwangsläufigen Folgen

    Jahr für Jahr steigen die US-Zinszahlungen, und jedes Jahr fließt ein größerer Anteil der Steuereinnahmen an Gläubiger – ohne dass die Bevölkerung davon profitiert. Die diesjährigen Zinsausgaben von ungefähr 1,1 Billionen Dollar machen mehr als die Hälfte des 2025er-Defizits aus …

    Mehr Schulden führen zu höheren Zinskosten. Höhere Zinskosten führen zu noch mehr Schulden. Das ist der Kern der Zins-Schuldenspirale …

    „Eine so hohe Verschuldung bei steigenden Zinsen ist ein Brandbeschleuniger für wirtschaftliche Instabilität. Das ist der Stoff, aus dem Staatsfinanzkrisen gemacht sind.“ …

    Und damit zeichnet sich auch ab, wohin das Fiatgeldsystem, sowohl in den USA als auch in anderen Volkswirtschaften der Welt, treibt: letztlich in ein Szenario
    der Hochinflation oder gar in ein Szenario einer Hyperinflation, und zwischenzeitlich ist und bleibt es bereits inflationär.

    So gesehen gibt es gute Gründe für jeden Investor, in der Geldentwertung eine der zentralen Gefahren für die Ersparnisse der kommenden Jahre zu erblicken. Edelmetalle bieten einen guten Schutz.

    Quelle: swm-ag.li

  • Trump-Sorgen verteuern Edelmetall: Chinas Flucht ins Gold wird jetzt für deutsche Ehepaare zum Problem

    Gold entwickelt sich zur Top-Anlage: Wer das Edelmetall vor drei Jahren gekauft hat, hat damit mehr verdient als mit fast allen Aktien. Der Preisanstieg dürfte sich fortsetzen, sagen Experten.

    „In den vergangenen Jahren haben die Notenbanken insgesamt weltweit jährlich rund 1000 Tonnen Gold erworben“, sagt Benjamin Summa, Sprecher des ebenfalls in München ansässigen Handelshauses Pro Aurum. „Ein erheblicher Teil davon entfiel wohl auf China.“ Neben den Zentralbank-Käufen spielen nach Summas Einschätzung eine Rolle: geopolitische Spannungen, die expansive Geldpolitik vieler Notenbanken und Inflationsängste.

    China kauft mutmaßlich mehr als eingestanden

    Das Motiv: Unabhängigkeit vom Dollar
    Es ist kein Geheimnis, dass Chinas Kommunistische Partei die Dominanz der USA lieber heute als morgen beendet sähe. Zum Status einer Weltmacht gehören die entsprechenden Goldreserven. Doch ist China keineswegs das einzige Land, das Gold kauft. „Diese Staaten wollen sich unabhängiger vom US-Dollar machen und setzen daher vermehrt auf physisches Gold“, sagt Summa.

    Dazu zählen beispielsweise Indien, die Vereinigten Arabischen Emirate oder Katar. In diesem Jahr am aktivsten ist jedoch nicht China, sondern Polen, das laut WGC in diesem Jahr mit bislang über 48 Tonnen an der Spitze steht. Nach offiziellen Zahlen war lange Russland größter Goldabnehmer, das seine Käufe seit 2020 aber wieder eingeschränkt hat.

    Bundesrepublik besitzt zweitgrößten Goldschatz der Welt …

    Quelle: focus.de

  • Anti-Geldwäschebehörde AMLA nimmt ihre Arbeit auf

    Bei der Bewerbung um den Standort der neuen EU-Behörde zur Bekämpfung der Geldwäsche (AMLA) hatte Deutschland im Februar 2024 den Zuschlag bekommen. Die AMLA ist nun in Frankfurt am Main angesiedelt und hat am 1. Juli 2025 ihre Tätigkeit aufgenommen …

    EU schafft einheitliches Regelungsregime für Geldwäschebekämpfung
    Ausgestattet mit allen notwendigen regulatorischen und aufsichtlichen Befugnissen hat die AMLA die Aufgabe, gemeinsam mit den Aufsichtsbehörden der Mitgliedsstaaten die einheitliche Anwendung der Rechtsvorschriften sicherzustellen und die Zusammenarbeit zwischen den nationalen Financial Intelligence Units zu stärken.

    Als Behörde mit europäischer Perspektive wird die AMLA die Anstrengungen in der EU im Kampf gegen Geldwäsche maßgeblich verstärken und eine führende Rolle beim Schutz der Integrität des Binnenmarkts einnehmen.

    Quelle: bundesfinanzministerium.de

  • Lastenausgleich 2025: Ist Dein Immobilienvermögen noch sicher? Tipps zum Lastenausgleich 2025

    Rechtsanwalt Dr. Johannes Fiala, PhD, MBA, MM schreibt auf der Internetseite seiner Kanzlei zum Thema Lastenausgleich:

    „Daher ist es wichtig, dass Immobilienbesitzer Maßnahmen zur Vermögenssicherung ergreifen, um sich auf mögliche Änderungen vorzubereiten. Die genaue Umsetzung des Lastenausgleichs 2025 hängt jedoch von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich der rechtlichen Rahmenbedingungen. Die Diskussionen über einen möglichen Lastenausgleich 2025 basieren auf verschiedenen wirtschaftlichen und politischen Überlegungen …

    Beispielsweise könnten Maßnahmen wie der Schutz vor einer Zwangshypothek sinnvoll sein. Schließlich ist es entscheidend, frühzeitig tätig zu werden und die richtigen Schritte zu unternehmen, um das Immobilienvermögen zu sichern …

    Eigentümer sollten sich sehr genau informieren, da eine Anordnung der möglicher Enteignung auf Basis verfassungsrechtlicher Grundlagen erfolgen könnte …“

    Quelle: Artikel von Dr. Johannes Fiala auf fiala.de

  • IWF: Zölle belasten Haushalt – Staatsschulden steigen

    Der IWF warnt vor den Folgen globaler Handelskonflikte für die Staatsfinanzen. Was die Organisation befürchtet.

    Die gewaltigen Zölle von US-Präsident Donald Trump und entsprechende Vergeltungsmaßnahmen belasten dem Internationalen Währungsfonds (IWF) zufolge die globale Haushaltslage. Neue Zölle verursachen Angebots- und Nachfrageschocks, schüren Unsicherheit, treiben Finanzierungskosten in die Höhe, erhöhen die Volatilität der Finanzmärkte und schwächen die Wachstumsaussichten, wie es in dem in Washington veröffentlichten IWF-Bericht „Fiscal-Monitor“ heißt …

    Der Schuldenstand könne sogar noch weiter ansteigen, wenn die Einnahmen und die Wirtschaftsleistung aufgrund höherer Zölle und schwächerer Wachstumsaussichten stärker zurückgehen als derzeit prognostiziert. Höhere Zölle könnten zwar kurzfristig zu höheren Einnahmen führen, heißt es in dem Bericht. Dieser Effekt werde aber wahrscheinlich nachlassen, wenn höhere Preise zu sinkenden Importen und einer rückläufigen Produktion führten.

    Quelle: wiwo.de

  • Rette sich, wer kann: Die EU rüstet zum totalitären Überwachungsstaat und bereitet Enteignungen vor – mit Hilfe von CDU und CSU

    Die neue deutsche Regierung will die Aufsichtsbehörde Amla (Anti-Money Laundering Authority) verbessern. So steht es im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD. Die Amla ist eine neue EU-Behörde zur Bekämpfung der Geldwäscherei und der Kriminalität. Sie hat dieser Tage ihren Betrieb im noblen Frankfurter Messeturm aufgenommen und soll im Endausbau um die 500 Leute beschäftigen …

    Vielen CDU-Wählern und -Politikern, die hinter dem Koalitionsvertrag stehen, ist wohl nicht bewusst, was der Ausbau der Amla für sie persönlich bedeutet. Es geht zwar vordergründig um die Bekämpfung von Geldwäscherei und Finanzkriminalität, aber vor allem auch darum, die vorhandenen Vermögen europaweit zu lokalisieren, um sie zu einem späteren Zeitpunkt als Steuersubstrat in der einen oder anderen Form beschlagnahmen zu können.

    Dass solche Vorhaben nicht pure Fantasie sind, zeigt der Vorschlag des Internationalen Währungsfonds (IWF) für eine einmalige Vermögensabgabe von 10 Prozent während der Finanzkrise 2008/2009. Im Oktober 2013 wurde die Idee in einem IWF-Diskussionspapier im Rahmen des «Fiscal Monitor» aufgegriffen, wo eine solche Abgabe als Möglichkeit zur Schuldenreduktion in europäischen Ländern erwähnt wurde. Es ging dabei um eine einmalige Steuer auf Vermögen, um Staatsschulden zu senken.

    Nach der Abschaffung des Bankgeheimnisses, der Einführung eines globalen automatischen Informationsaustausches in Steuerangelegenheiten (AIA), Geldwäschevorschriften und Quellensteuern will die EU nun auch die gesamten Vermögen unbescholtener Bürger in einem Vermögensregister erfassen. Dieses Vorhaben wird seit 2021 vorangetrieben und zielt darauf ab, mit einer gigantischen zentralen Datenbank alle Vermögenswerte juristischer und natürlicher Personen in der EU zu erfassen, zusammenzuführen und zu überwachen. Damit wird das Ende der Privatsphäre eingeläutet …

    Die gesammelten Vermögensdaten sollen zentral vernetzt werden, indem die wirtschaftlichen Eigentümerregister in den EU-Staaten bei der Amla zusammengeführt werden. Gemeint sind Konten- und Schliessfachregister, ein zentraler Zugang zu nationalen Immobilienregistern etc. Die Amla soll das Register koordinieren, verwalten und überwachen und Verstösse gegen die Meldepflicht sanktionieren. Erfasst werden sollen finanzielle Werte wie Bankkonten und -daten der letzten fünf Jahre, Aktienbesitz, Unternehmensanteile, Anleihen, Krypto- und andere Finanzinstrumente. Die Amla kann Strafen in Höhe von mindestens einer Million Euro aussprechen. Bei Kreditinstituten betragen die Strafen mindestens zehn Millionen Euro. Die Amla kann Überweisungen und Konten blockieren, die Herausgabe von Unterlagen fordern sowie Steuer- und Strafverfolgungs-Behörden und den Zoll zu Hausdurchsuchungen auffordern …

    Letztlich geht es bei der Vermögenserfassung darum, die Grundlage für künftige Vermögens-Umverteilungen zu schaffen. Solche Datensammlungen sind die Vorstufe für die Mittelbeschaffung der Regierungen, denn es ist vorhersehbar, dass die ausufernde Schuldenmacherei zu untragbaren Zinslasten für die Staaten führen wird. Sie dienen dazu, Vermögen zu beschlagnahmen, sei es in Form einer «einmaligen» Reichensteuer, von «Zwangs-Kriegsanleihen» oder Währungsreformen. Damit soll auch die Abwanderung von Vermögen in Länder ohne totale Bürgerüberwachung verhindert werden …

    CDU und CSU unterstützen tatsächlich die Schaffung eines totalitären Überwachungsstaates wie ehemals in der DDR, und statt Administration abzubauen, wie vor den Wahlen verkündet, soll eine neue kostspielige Bürokratie aufgebaut werden.

    Quelle: Artikel von Hans Kaufmann auf weltwoche.ch

  • StaRUG: Gläubigerrechte vs. Gesellschafterrechte – Ein Balanceakt in der Unternehmenssanierung

    Nach sehr verhaltenem Beginn bei seiner Einführung 2021 hat sich das Unternehmensstabilisierungs- und -restrukturierungsgesetz (StaRUG) als ein wichtiges Instrument in der deutschen Restrukturierungspraxis etabliert. Es bietet Unternehmen in finanziellen Schwierigkeiten eine Möglichkeit, sich außerhalb eines Insolvenzverfahrens zu sanieren – eine proaktive Alternative zur klassischen Insolvenz. Doch die Anwendung des StaRUG hat auch Spannungen offenbart, insbesondere zwischen Gläubigern (z.B. Banken, Anleihegläubiger) und Gesellschaftern (Aktionären oder Anteilseignern) …

    Ein zentraler Streitpunkt ist, ob die Geschäftsführung ein StaRUG-Verfahren ohne Zustimmung der Gesellschafter einleiten darf. Normalerweise erfordern gravierende Sanierungsmaßnahmen im Gesellschaftsrecht eine Abstimmung der Anteilseigner – etwa in der Hauptversammlung einer AG oder durch einen Gesellschafterbeschluss bei einer GmbH. Doch das StaRUG verschiebt diese Regeln in Krisenzeiten …

    Bei der Leoni AG führte der Restrukturierungsplan im Jahr 2023 zur vollständigen und kompensationslosen Ausschließung der Streubesitz-Aktionäre. Die rechtlichen Anfechtungen scheiterten, was die Robustheit des StaRUG unterstrich. Bei der Spark Networks SE verloren rund 49,9 Prozent der Altaktionäre ihre Anteile, während ein Großinvestor und ein neuer Investor übernahmen. Auch hier blieben Klagen erfolglos, selbst vor dem Bundesverfassungsgericht. Diese beiden Fälle zeigen: Das StaRUG priorisiert die Unternehmensrettung, oft auf Kosten der Gesellschafter. Gleichzeitig wächst die Kritik, dass der Minderheitenschutz unzureichend sei …

    Quelle: Artikel von Dr. Wencke Mull auf handelsblatt.com

  • Vorabpauschale besteuert Kursgewinne: Warum die Fondssteuer für viele überraschend kommt

    Kapitaleinkünfte sind steuerpflichtig. Das gilt auch für Erträge aus dem Fondssparen. Trotzdem kommt die sogenannte Vorabpauschale für Verbraucher überraschend …

    Im Januar dieses Jahres wurde die Vorabpauschale von Banken und Fondsgesellschaften bei Millionen von den Verrechnungskonten deutscher Fondssparerinnen und Fondssparer abgebucht. Eine Überraschung für viele der Betroffenen, denn in den vergangenen Jahren blieben die Kursgewinne unangetastet …

    Vorabpauschale ist fiktiver Gewinn

    Das hat sich durch die gestiegenen Zinsen inzwischen grundlegend geändert. Für das vergangene Jahr lag der Basiszins nämlich schon bei 2,55 Prozent. Ein Teil davon, die Vorabpauschale, wird dem Anleger gewissermaßen als fiktiver Gewinn in Rechnung gestellt – vorausgesetzt, ein Fonds hat im Vorjahr einen Kursgewinn verbucht. Auf diesen fiktiven Gewinn wird dann der Abgeltungssteuersatz fällig …

    Quelle: Artikel von Andreas Braun auf tagesschau.de

  • Bank ist insolvent: Tausende Kunden aus Deutschland sind betroffen

    Das Münchner Bankenhaus Obotritia ist insolvent. Laut der Finanzaufsicht BaFin haben Kunden aus Deutschland jedoch Anspruch auf Entschädigung.

    Bank ist insolvent: Tausende Kunden aus Deutschland sind betroffen

    Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat in einer Pressemitteilung vom 10. März 2025 bestätigt, dass das Geldguthaben der verbleibenden Kunden der Bankhaus Obotritia GmbH i.L. geschützt ist. Dank des sogenannten Einlagensicherungsgesetzes ist es möglich, die Ansprüche der Einleger zu prüfen und diese bis zu einem Betrag von 100.000 Euro zu entschädigen.

    Quelle: Artikel von Sonja Sanagou auf ruhr24.de

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  • Bundesbank meldet erstmals seit 1979 Verlust

    Die deutsche Bundesbank hat zum ersten Mal seit Jahrzehnten wieder Verlust gemacht. Die Ausschüttung an den Bundeshaushalt fällt somit aus. Hintergrund sind die Leitzinsen der EZB.

    Die deutsche Bundesbank hat wegen der Zinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) 2024 einen Rekordverlust geschrieben. Er lag bei 19,2 Milliarden Euro, wie die Bundesbank in Frankfurt mitteilte. Der Geldsegen für den Bundeshaushalt fällt damit erneut aus – wie schon in den vier Jahren zuvor. Zuletzt war ein Verlust durch milliardenschwere Rückstellungen aufgefangen worden …

    Quelle: tagesschau.de

  • Staatsverschuldung: Knapp 36 Billionen Dollar: Das sind die größten Gläubiger der USA

    Quasi alle Staaten leben über ihre Verhältnisse. Bei den USA ist das extrem riskant, weil sie das Rückgrat des globalen Finanzsystems bilden. Ein Blick auf die Gläubiger.
    Die US-Staatsverschuldung beträgt fast 36 Billionen Dollar. Amerikanische Staatsanleihen gelten zugleich als Fundament des globalen Finanzsystems …

    Bislang gelten die USA als sehr kreditwürdig, US-Staatsanleihen als sichere Anlage …

    Quelle: stern.de

  • Staatsschuldenkrise: Steht die EU (Deutschland) vor einem Lastenausgleich?

    Die Staatsverschuldung der EU-Staaten hat ein noch nie dagewesenes Ausmaß angenommen. Tendenz massiv ansteigend.

    Nach den Maastricht-Kriterien ist den EU-Staaten eine maximale Verschuldung (Staatsdefizit) in Höhe von 60% des BIP (Bruttoinlandsprodukt) erlaubt. Die Ober­grenze von 60% bedeutet, dass drei Fünftel der Wirtschaftsleistung eines ganzen Jahres an die Gläubiger des Staates zu zahlen wären, um die gesamten Staats­schulden zu tilgen. Darüber hinaus gilt die Faustregel, dass ab einer Staatsschulden­quote in Höhe von 90% des BIP eine weitere Schuldenaufnahme nicht mehr funktioniert (Schuldentragfähigkeits-Ende) …

    Zählt man die Bildung des „Sondervermögen Bundeswehr – 100 Milliarden“ und andere Unterstützungsprogramme hinzu, kann davon ausgegangen werden, dass auch Deutschland die 90% Schwelle erheblich überschritten hat …

    Um den Staatshaushalt zu sanieren, können Staaten in einer Staatsverschuldungskrise reagieren mit der Aufblähung der Geldmenge, Enteignungen, Vermögensabgaben, Steuererhöhungen, Steuerzuschlägen und Ergänzungsabgaben …

    Die EU-Staaten können zusätzliches Geld drucken mit der Folge, dass die Inflation steigt und es letztlich zu einer Euro-Krise kommen würde.

    Derzeit ist man sich bei den EU-Institutionen einig, dass im Fall eines Euro-Crashs EU-weit ein Euro auf 16 Cent abgewertet wird, Schulden mit 60% bewertet werden und Immobilienbesitzer mit einer Vermögensabgabe in Höhe von 20 bis 25% des Wertes der Immobilie belastet werden, abgesichert durch eine Zwangshypothek …

    Die EU-Kommission und das EU-Parlament betreiben derzeit die Schaffung eines umfassenden EU-Vermögensregisters zur Erfassung, Verknüpfung und Bewertung des Gesamtvermögens jedes EU-Bürgers in einer nie dagewesenen Mega-Datenbank.

    Vordergründig geht es dabei um Kriminalitäts– und Terrorismusbekämpfung. Die Megadatenbank eignet sich aber vorzüglich auch als Grundlage zur Erhebung von Steuern und Abgaben …

    Obwohl das EU-Vermögensregister sich noch in Vorbereitung befindet, ist die dafür zuständige Überwachungsbehörde „AMLA“ eingerichtet und hat in Frankfurt a.M. ihre Arbeit bereits aufgenommen …

    Quelle: Artikel von Wolfram Voegele auf treuhand-liechtenstein.li

  • EU-Vermögensregister: Die EU will wissen, was Sie besitzen – und zwar alles

    Zwischen Freiheit und Kontrolle: Wie viel Transparenz verträgt eine Demokratie? Die EU treibt den Ausbau des Vermögensregisters voran – Kritiker sehen darin Herausforderungen, von Dr. Peter Riedi und Dr. Thomas Schulte.

    Ein neues Zeitalter der totalen Transparenz bricht an. Mit dem EU-Vermögensregister will die Europäische Union tiefer denn je in die finanziellen Geheimnisse ihrer Bürger blicken. Konten, Immobilien, Wertpapiere – und vielleicht bald auch Ihre Kunstsammlung oder Kryptowährungen. Alles soll erfasst werden. Während Brüssel von Transparenz und Gerechtigkeit spricht, wittern Kritiker den Einstieg bzw. den Ausbau in einen Überwachungsstaat. Nach faktischer Abschaffung des Bankgeheimnisses, Geldwäschevorschriften und Quellensteuern geht es immer weiter. Das EU-Vermögensregister ist eine Initiative der Europäischen Union zur Verbesserung von Transparenz, Rechenschaftspflicht und Bekämpfung von Finanzkriminalität, insbesondere Geldwäsche und Korruption …

    Mit dem EU-Vermögensregister wird der Traum von absoluter Transparenz zur Realität – ob Sie wollen oder nicht. Ein wichtiger regulatorischer Schritt zur Einrichtung des Registers war die Beauftragung einer Machbarkeitsstudie durch die Europäische Kommission, die im Juli 2021 begann. Die Studie, die im März 2024 abgeschlossen wurde, untersuchte die Praktikabilität der Einrichtung eines solchen Registers und konzentrierte sich darauf, wie die Mitgliedstaaten derzeit das Vermögen der Bürger aufzeichnen und wie diese Aufzeichnungen in einem zentralen System zusammengeführt werden könnten …

    Die Kontrolle über unser Vermögen liegt bald in den Händen Brüssels …

    Quelle: Artikel von Dr. Thomas Schulte auf anwalt.de

  • Edelmetall gefragt: Goldpreis klettert auf seinem Rekordkurs immer höher

    Christine Lagarde bricht eine Lanze für Gold. Zumindest indirekt. Mit ihrer Meinung ist die EZB-Chefin nicht allein.

    Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, zitierte jüngst Goldkäufe als ein Beispiel dafür, dass Notenbanker und Politiker wachsam bleiben sollten, so der Nachrichtendienst Bloomberg. Man solle nicht davon ausgehen, dass etablierte Währungen wie der EURO ihre Gültigkeit behielten und es eine unangreifbare Dominanz des globalen Zahlungsverkehrs gebe, heißt es.

    Notenbankkäufe beflügeln den Preis von Gold

    Vor allem die Notenbankkäufe aus den aufstrebenden Staaten wie China und Russland, aber auch Polen und Ungarn, hievten den Goldpreis in den vergangenen Monaten zu immer neuen Höhen. Allein im bisherigen Jahresverlauf 2024 stieg der Wert einer Unze (31,1 Gramm) des Edelmetalls um gut 30 Prozent. „China hat Gold gekauft wie nie zuvor. Russland unterstützt Gold“, betonte Lagarde.

    So viel kostet die Feinunze Gold

    Brics-Staaten wollen Dominanz von Dollar und Euro brechen
    Tatsächlich gibt es Unsicherheiten rund um die etablierten Währungen wie Dollar und Euro, die Notenbanker und private Investoren zum sicheren Hafen Gold flüchten lassen. Hierzu seien beispielhaft die Bestrebungen Russlands auf dem jüngsten Brics-Gipfel in Kasan genannt, den Dollar im weltweiten Finanzsystem zu schwächen, oder die weltweit horrenden Schulden, die das Vertrauen in Papiergeldwährungen untergraben …

    Quelle: Artikel von Johannes Heinritzi auf focus.de

  • Riester Kostenklausel: Erneut Urteil gegen Sparkasse

    Landgericht Hechingen: Sparkasse Pfullendorf-Meßkirch darf keine Kosten für Verrentung verlangen, weil diese im Vertrag nicht genannt waren

    Die Sparkasse Pfullendorf-Meßkirch wurde dazu verurteilt, es zu unterlassen ihren Kunden, die einen als „Vorsorge Plus“ bezeichneten Riester Banksparplan abgeschlossen haben, ein Verrentungsangebot zu unterbreiten, das Kosten enthält, die vertraglich nicht vereinbart waren. Das Urteil hat Auswirkungen auf die Praxis weiterer Anbieter. Kunden von Riester-Banksparplänen, Riester-Fondssparplänen und Riester-Bausparverträgen sollten ihre Ansprüche prüfen und eventuell zu Unrecht erhobene Kosten zurückfordern.

    Quelle: verbraucherzentrale-bawue.de

  • Kritik an EU-Förderbank: Deutschlands Haftung hat sich verachtfacht

    Die Europäische Investitionsbank (EIB) weitet ihr Geschäft immer weiter aus. Im Mai beschloss der Verwaltungsrat der EU-Förderbank, dass Hersteller von Hubschraubern und Drohnen leichter an zinsgünstige Darlehen und Garantien kommen. Die Vorschriften für sogenannte Dual-Use-Güter, also für Produkte, die sowohl zivil als auch militärisch genutzt werden können, wurden gelockert.

    Geht es nach Ländern wie Polen und den baltischen Staaten war das erst der Anfang. Die Förderbank der Europäischen Union mit Sitz in Luxemburg soll noch sehr viel stärker gerade kleine und mittelgroße Unternehmen aus dem Verteidigungssektor bei Investitionen unterstützen …

    „Der Aufsichts- und Kontrollrahmen der EIB ist mit Blick auf die Haftungsrisiken Deutschlands und die EU-Bankenstandards nicht ausreichend“, sagt Rechnungshofs-Präsident Kay Scheller …

    Die EIB gilt als größte multilaterale Förderbank der Welt. Die Bilanzsumme entspricht mit 550 Milliarden Euro der einer Commerzbank. Das gezeichnete Kapital aus den Haushalten der EU-Mitgliedstaaten hat sich in den vergangenen Jahren auf 249 Milliarden Euro erhöht. Deutschland steht mit 46,7 Milliarden Euro für Kreditausfälle gerade. Das ist achtmal mehr als 1990. Damals lag der maximale deutsche Haftungsbetrag bei 5,5 Milliarden Euro …

    Quelle: Artikel von Karsten Seibel auf welt.de

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  • Anti-Geldwäsche-Behörde AMLA: Die Jagd nach Vermögensdaten

    Mit der bevorstehenden Gründung der Anti-Geldwäsche-Behörde AMLA plant die EU eine bisher noch nie dagewesene Kontrolle über Vermögenswerte. Welche Kompetenzen die AMLA erhält und warum sich so eine neue Ära der Finanzüberwachung in Europa abzeichnen könnte …

    Mit der bevorstehenden Gründung der Anti-Money-Laundering Authority (AMLA) zeichnet sich in Europa eine neue Ära der Finanzüberwachung ab. Diese neue EU-Behörde, die als Herzstück eines EU-weiten Überwachungssystems gegen Geldwäsche dient, soll weitreichende Befugnisse erhalten – von Zugängen zu Registern über wirtschaftlich Berechtigte und Vermögenswerte bis hin zu umfassenden Aufsichts- und Ermittlungsbefugnissen …

    Erfassung von Vermögensdaten: Zwischen Sicherheit und Privatsphäre

    Doch welche Anti-Geldwäsche-Regulierungen sind geplant und wie wird die AMLA-Behörde effektiv arbeiten? Beabsichtigt ist eine umfassende Erfassung von Vermögenswerten, die von Immobilienbesitz, über Fahrzeuge, Jachten, Bargeldbeständen, bis hin zu Kryptowährungen und Luxusgütern wie Schmuck, Antiquitäten und Kunstwerken reicht. in Vorschlag ist die Meldepflicht für alle Vermögensgegenstände über 200.000 Euro, was die Überwachung erheblich erweitern würde – ein Vorhaben, das insbesondere bei Vermögenden Besorgnis auslöst …

    Markus Krall, ehemaliger Degussa-Chef, äußert sich noch kritischer. Er vermutet, dass das eigentliche Ziel hinter der AMLA die Konfiszierung von Werten sei, da Kriminelle ohnehin außerhalb des gesetzlichen Rahmens agieren. Krall sieht in den Maßnahmen weniger eine Bekämpfung von Geldwäsche als vielmehr eine Einziehung von Vermögen. Angesichts des hohen Finanzbedarfs der EU-Staaten ist dieses Szenario nicht völlig unwahrscheinlich. Sobald alle Bürgerdaten erfasst sind, könnte ein Schritt hin zu Umverteilungsmaßnahmen oder einem Social Scoring nach dem chinesischen Modell nur noch gering sein. Krall ist überzeugt, dass „etwas Ähnliches früher oder später auf alle Bürger ausgeweitet wird“ …

    Der Beschluss der EU-Politikzentrale vom 16. Juli 2021 markierte den Startschuss für ein europäisches Vermögensregister. Mit der Verabschiedung von drei wegweisenden Gesetzesentwürfen wurden die Weichen für diese Initiative gestellt. Diese Vorschläge werden aktuell in den EU-Gremien diskutiert. Ziel ist es, die neue Geldwäschebekämpfungsbehörde bis 2024 einsatzbereit zu machen und kurz darauf mit der direkten Aufsicht zu beginnen.

    Quelle: Artikel von Anika Völger auf: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

  • Studie: Gefühlte Inflation in Deutschland bei 18 Prozent

    Die Lücke zwischen Schein und Sein führe dazu, dass Verbraucher zu einem anderen Kaufverhalten neigen, heißt es in der Studie. Für die Wirtschaft ist das nicht unerheblich.

    Die von Verbrauchern wahrgenommene und die tatsächlich ermittelte Inflation klafft einer Studie zufolge in Deutschland besonders stark auseinander. Die gefühlte Inflationsrate habe im Mai mit 18 Prozent fast dreimal so hoch gelegen wie die offiziell ermittelte Teuerung von 6,1 Prozent, wie der Kreditversicherer Allianz Trade am Montag zu seiner Analyse mitteilte …

    Dieses Auseinanderklaffen habe verschiedene Gründe. So achteten Verbraucher beispielsweise stärker auf Preisänderungen bei häufig anfallenden Einkäufen wie Lebensmittel und Getränke, Kraftstoff oder sonstigen Besorgungen im Supermarkt. „Wenn dort diese Preise überdurchschnittlich steigen, neigen die Menschen dazu, eine wesentlich höhere Teuerung zu empfinden“, hieß es …

    Quelle: handelsblatt.com

  • Lebensversicherungen: 40 Jahre „Legaler Betrug“

    Bund der Versicherten e. V. (BdV) sieht keinen Grund zum Feiern

    „Lebensversicherungen sind legaler Betrug.“ Mit diesem Satz verärgerte der BdV in den frühen 1980er-Jahren die Versicherer. Der Verband der Lebensversicherungsunternehmen strengte sogar eine Unterlassungsklage an – und bescherte dem Verbraucherschutzverein damit unfreiwillig einen seiner ersten großen Erfolge. Am 03. Juni 1983 wies das Landgericht Hamburg die Klage ab. „Lebensversicherungen zur Altersvorsorge sind auch 40 Jahre später noch Murks! Das Jubiläum ist für uns kein Grund zum Feiern – im Gegenteil: Nach wie vor vertreibt die Branche diese völlig ungeeigneten Produkte und verhindert so, dass Menschen bedarfsgerecht fürs Alter vorsorgen“, sagt BdV-Vorstandssprecher Stephen Rehmke.

    Diese Kritik bezieht sich nicht nur auf Kapitallebensversicherungen, sondern auch auf private Rentenversicherungen, Fondspolicen sowie Riester- und Rürup-Rentenversicherungen. „All diese Produkte helfen weder bei der Altersvorsorge noch bei der Vermögensbildung. Sie sind intransparent und überteuert“, sagt Rehmke. Außerdem arbeitet die Branche bei Rentenversicherungen mit überzogenen Lebenserwartungen, was im Ergebnis dazu führt, dass die „garantierten“ Leistungen geringer ausfallen als das, was die Versicherten an Prämien gezahlt haben …

    Quelle: bundderversicherten.de

  • Größter Silberpreis-Manipulator: JP Morgan ist die gefährlichste Bank der Welt

    Der Silberpreis ist einer massiven „Manipulation“ ausgesetzt. Entscheidende Rollen spielen dabei die US-Großbank JP Morgan und die US-Börse Comex.

    Seit mindestens vier Jahrzehnten diskutieren Gold- und Silberanalysten und Marktteilnehmer von Anlegern über den Vorwurf der Silberpreis-Manipulation durch die US-Rohstoffbörse „Comex“. Durch die Beibehaltung einer zu großen Short-Position am Silber-Futures-Markt, so die Theorie, „sind JP Morgan und weitere Banken manchmal in der Lage, den Silberpreis angesichts zinsbullischer Fundamentaldaten zu drücken“, so „Investopedia“. Hinzu kommt, dass es weltweit mehr Papier-Silber als physisches Silber gibt, was sich ebenfalls hemmend auf den Silberpreis auswirkt. Der Großteil des Papier-Silbers ist nicht mit physischem Silber hinterlegt, weshalb an der „Comex“ etwas verkauft wird, was es jedoch in der Realität nicht gibt, argumentieren Kritiker. Hierin liege die eigentliche Manipulation.

    Welche Rolle die US-Banken bei der Silberpreis-Manipulation spielen, lässt sich am Beispiel von JP Morgan erkennen. Die US-Großbank JP Morgan Chase, die als größter Silberpreis-Manipulator der Welt gehandelt wird, hatte 2020 stillschweigend eine langjährige Klage beigelegt, in der sie beschuldigt wurde, die Edelmetallmärkte mit „Spoofing“-Trades zu manipulieren. Die Bank stimmte zu, eine Strafe in Höhe von 920 Millionen US-Dollar zu zahlen, um staatliche Ermittlungen wegen fragwürdigen Verhaltensweisen auf den Edelmetall- und Treasury-Futures-Märkten beizulegen, so der Sender „CNBC“. Zum Verständnis: Das Ziel von „Spoofing“ ist es, Marktpreise so zu bewegen, dass die bereits bestehenden Positionen des Händlers auf dem Markt finanziell profitieren (…) Drei Kläger hatten J. P. Morgan Chase vorgeworfen, den Silber-Futures-Markt von 2010 bis 2011 durch Spoofing-Geschäfte manipuliert zu haben.

    Doch zurück zur „Comex“. Was wird die „Comex“ machen, wenn Papier-Silber-Investoren im Verlauf eines Wirtschafts-Crashs die Heraushabe ihrer Investitionen in physischer Form fordern? Die Antwort liegt auf der Hand. Sie wird die Investoren nicht bedienen können, weil schlichtweg nicht genug physisches Silber vorhanden ist.

    Um das Verhältnis zwischen dem Silberpreis und dem Horten von Silber zu verstehen, seien zwei Beispiele genannt. Nach offiziellen Informationen hat JP Morgan über 21.000 Tonnen Silber gehortet. Wenn in naher Zukunft der Silberpreis explodieren sollte, würde JP Morgan hohe Gewinne einstreichen. Dass diese Methode bereits in der Vergangenheit gezogen hatte, lässt sich am Beispiel der „Hunt Brothers“ anführen. Von 1979 bis 1980 versuchten die „Hunt Brothers“ Silber zu horten, um so den Preis manipulieren zu können. Dann ereignete sich am 27. März 1980 der sogenannte „Silver Thursday“. In etwas mehr als einem Kalenderjahr stieg der Silberpreis um 713 Prozent auf knapp 50 US-Dollar pro Unze. Damals wurde behauptet, dass die Hunt Brothers 1/3 des weltweiten Silbers in ihrem Besitz hatten, obwohl der Großteil des Silbers als Future-Kontrakte und nicht nur in physischer Form gehalten wurde. „BullionVault“ wörtlich: „Nelson Bunker Hunt veranlasste bewiesenermaßen seinen Bruder Herbert Hunt zu einer Spekulation, bei der sie zusammen mit Geschäftspartnern aus dem Nahen Osten über 280 Millionen Feinunzen Silber kauften und somit versuchten, den Silberpreis in die Höhe zu treiben.“

    Der Silberpreis ist offenbar anfällig für Manipulationen. Während er bisher nahezu künstlich unten gehalten wurde, könnte er in naher Zukunft erneut in die Höhe schießen …

    Quelle: Artikel auf deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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  • Wirtschaft: Sparer müssen für EU-Banken haften

    Die EU-Kommission will die nationalen Sicherungsfonds für Sparguthaben bis 2024 zusammenführen. Künftig heißt es dann: Deutsche Sparer haften mit ihrem Geld für Europas Banken …

    Zur Erklärung: Rutscht ein Kreditinstitut eines Landes in die Pleite, haften die anderen Banken im Land für die Guthaben der Sparer der insolventen Bank. In der EU gilt eine Obergrenze bis 100 000 Euro, in Deutschland haben Finanzminister Peer Steinbrück und Kanzlerin Angela Merkel 2008 gar eine Blankogarantie ausgegeben. Entsprechend ihrer Einlagen zahlt jede Bank in einen Sicherungsfonds …

    Doch droht beim Rückversicherungsvertrag Ärger. Vor allem aus Deutschland. Bisher haben nur 14 Mitgliedstaaten nationale Absicherungsfonds angespart …

    Von „blindem Aktionismus“ sprach der FDP-Parlamentarier Michael Theurer und warnte vor einer „faktischen Enteignung der deutschen Bankenkunden“ …

    Doch gilt in einer Währungszone nun mal: Wir haften alle zusammen und keiner bleibt allein …

    Quelle: Artikel von Peter Riesbeck auf fr.de

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  • ZDF: Die Anstalt: Ein Rollenspiel zur Betriebsrente

    Was ist denn mit meiner Rente passiert?

    Eigentlich soll die Betriebsrente doch insbesondere für Arbeitnehmer:innen eine starke Sache sein. Aber wenn vom Eingezahlten kaum noch was übrig bleibt, dann kommen schon Fragen auf. Wer hat da was aus dem Beutel genommen? Der Arbeitgeber, der Staat oder doch die Kanzlerin höchst persönlich? Tatsache ist, dass das mit der Betriebsrente scheinbar doch nicht so blendend aussieht.

    Zum youtube-Video der Aufzeichnung vom 11.03.2014 hier klicken

  • Staatsanleihen: Euro-Staaten beschließen Enteignungsklausel

    Eine neue Regelung ermöglicht es den Euro-Ländern künftig, Schuldenschnitte schneller und einfacher durchzuführen. Davon könnten auch Millionen deutsche Sparer betroffen sein …

    Es kann praktisch jeden treffen

    Doch in jeder Lebensversicherung, in jedem privaten Rentensparvertrag stecken solche Papiere. Und mit CAC können die Staaten künftig die Rückzahlung von Schulden verweigern, selbst wenn der einzelne Sparer dem nicht zustimmt. Damit kann es praktisch jeden treffen …

    Teil-Enteignung wird gerichtsfest gemacht

    Nun erhalten alle Euro-Staatsanleihen eine solche CAC-Klausel, mit deren Hilfe ein derartiges Vorgehen nicht nur möglich, sondern auch noch gerichtsfest gemacht wird. Betroffen davon sind alle neu begebenen Anleihen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr, die alten Anleihen sind dagegen nicht betroffen. Das bedeutet, dass im Laufe der kommenden Jahre nach und nach ein immer größerer Anteil der europäischen Staatsanleihen eine solche Klausel enthalten wird. In fünf Jahren dürfte dies schon auf mehr als die Hälfte der deutschen Papiere zutreffen, ähnliches gilt für die meisten anderen Euro-Staaten …

    Quelle: Artikel von Frank Stocker auf welt.de





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