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Goldbarren als Vermögenssicherung

Kategorie: Lebensversicherung

  • Neue Klagen gegen Allianz und R+V wegen gekürzter Renten

    Nach einem wegweisenden Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) zu Rentenkürzungen bei privaten Altersvorsorgeverträgen weitet die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg ihren juristischen Kampf aus. Nun stehen weitere Klauseln von Versicherern vor Gericht – mit potenziell erheblichen Folgen für Millionen Kunden.

    Im Fokus stehen diesmal fondsgebundene Rentenversicherungen der Allianz Lebensversicherung und der R+V Lebensversicherung. Die Verbraucherschützer haben Klagen vor den Oberlandesgerichten Stuttgart und Frankfurt am Main eingereicht. Ziel ist es, weitere Vertragsklauseln überprüfen zu lassen, die aus ihrer Sicht Verbraucher unangemessen benachteiligen …

    Brisant ist nun: Laut Verbraucherzentrale sind entsprechende Klauseln kein Einzelfall. In einer Stichprobe von über 160 Verträgen fanden die Experten zahlreiche Regelungen, die ähnliche einseitige Kürzungsmöglichkeiten enthalten …

    „Private Rentenversicherungen werden mit stabilen und verlässlichen Leistungen beworben. Dann müssen sich Verbraucher auch darauf verlassen können, dass diese Leistungsversprechen nicht nachträglich ausgehöhlt werden“, sagt Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg …

    Was Betroffene jetzt tun sollten

    Wer eine fondsgebundene Rentenversicherung abgeschlossen hat und von einer Kürzung des Rentenfaktors betroffen ist, sollte seinen Vertrag prüfen lassen. Schon kleine Änderungen können über Jahre hinweg zu erheblichen finanziellen Einbußen führen …

    Quelle: Artikel von Hannah Petersohn auf focus.de

  • Lebensversicherung aus den 2000ern: Für Millionen Deutsche wird sie zur realen Geldvernichtungsmaschine

    Inflation frisst Rendite: Wann sich alte Lebensversicherungen noch lohnen, erklärt Versicherungsexperte Bastian Kunkel.

    Lebensversicherungen galten jahrzehntelang als sichere Säule der Altersvorsorge. Millionen Deutsche haben entsprechende Policen abgeschlossen – oft mit Laufzeiten von 20, 30 oder sogar 40 Jahren. Besonders Verträge aus den frühen 2000er-Jahren wurden mit vergleichsweise attraktiven Garantiezinsen beworben. Doch die wirtschaftliche Realität im Jahr 2026 hat sich deutlich verändert …

    Inflation, steigende Lebenshaltungskosten und veränderte Kapitalmarktbedingungen führen dazu, dass viele alte Lebensversicherungen real deutlich weniger wert sind als ursprünglich erwartet. In einigen Fällen entwickeln sich diese Verträge sogar zu einer „realen Geldvernichtungsmaschine“.

    Garantiezins bedeutet nicht automatisch reale Rendite

    Viele Versicherte verlassen sich bei der Bewertung ihres Vertrags auf den garantierten Rechnungszins. Dieser lag je nach Abschlussjahr beispielsweise bei 3,25 Prozent, 2,75 Prozent oder 2,25 Prozent. Auf den ersten Blick wirkt das attraktiv – insbesondere im Vergleich zu den deutlich niedrigeren Garantien moderner Policen. Doch entscheidend ist nicht der nominale Zinssatz, sondern die reale Kaufkraftentwicklung. Wenn die Inflation über längere Zeiträume bei zwei bis drei Prozent oder darüber liegt, bleibt von der garantierten Verzinsung kaum noch reale Rendite übrig. In Phasen höherer Inflation kann die reale Rendite sogar negativ werden. Das bedeutet: Das angesparte Kapital wächst zwar nominell, verliert jedoch gleichzeitig an Kaufkraft.

    Inflation wirkt über Jahrzehnte besonders stark

    Der entscheidende Faktor ist die Zeit. Lebensversicherungen laufen häufig mehrere Jahrzehnte. Schon moderate Inflationsraten können über einen langen Zeitraum erhebliche Kaufkraftverluste verursachen. Ein Beispiel verdeutlicht die Dimension:

    Bei einer durchschnittlichen Inflation von drei Prozent halbiert sich die Kaufkraft eines Geldbetrags innerhalb von rund 24 Jahren. Ein heute ausgezahlter Betrag von 100.000 Euro hätte dann real nur noch eine Kaufkraft von etwa 50.000 Euro.
    Viele ältere Lebensversicherungen wurden jedoch ursprünglich mit Erwartungen kalkuliert, die deutlich niedrigere Inflationsraten unterstellten. Gleichzeitig fallen bei klassischen Verträgen Kosten für Abschluss, Verwaltung und Risikoschutz an. Diese Kosten mindern zusätzlich die tatsächliche Rendite.

    Überschussbeteiligung ist keine Garantie

    Neben dem Garantiezins spielt bei klassischen Lebensversicherungen die sogenannte Überschussbeteiligung eine wichtige Rolle. Versicherer beteiligen ihre Kunden an erwirtschafteten Überschüssen aus Kapitalanlage, Risikoergebnis und Kostenentwicklung. In Zeiten niedriger Kapitalmarktzinsen sind diese Überschüsse jedoch deutlich gesunken. Während früher Gesamtverzinsungen von vier bis fünf Prozent möglich waren, liegen viele laufende Verzinsungen heute spürbar darunter. Damit schrumpft auch der Abstand zur Inflationsrate. Das Problem: Überschüsse sind nicht garantiert und können jederzeit angepasst werden.

    Welche Optionen Versicherte heute haben

    Wenn Sie eine ältere Lebensversicherung besitzen, stehen grundsätzlich mehrere Handlungsoptionen zur Verfügung …

    Die entscheidende Frage: Wie hoch ist die reale Rendite?

    Letztlich geht es bei jeder Altersvorsorge um eine zentrale Frage: Wie entwickelt sich die Kaufkraft des angesparten Kapitals?
    Eine Lebensversicherung kann nominell wachsen und dennoch real an Wert verlieren. Inflation wirkt langfristig wie ein unsichtbarer Kostenfaktor. Deshalb sollten ältere Verträge regelmäßig überprüft werden – insbesondere hinsichtlich:

    • tatsächlicher Rendite nach Kosten
    • Inflationsentwicklung
    • steuerlicher Vorteile
    • verbleibender Laufzeit

    Nur auf dieser Grundlage lässt sich entscheiden, ob der Vertrag weiterhin sinnvoll ist oder ob Anpassungen erforderlich sind.

    Fazit: Altersvorsorge regelmäßig überprüfen

    Lebensversicherungen aus den frühen 2000er-Jahren wurden unter völlig anderen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen abgeschlossen als sie heute gelten. Inflation und veränderte Kapitalmärkte haben die Realität der Altersvorsorge spürbar verändert. Ein alter Vertrag ist deshalb nicht automatisch schlecht – er muss jedoch kritisch bewertet werden. Entscheidend ist nicht der historische Garantiezins, sondern die reale Entwicklung der Kaufkraft. Wer seine Police regelmäßig analysiert und seine Altersvorsorge gegebenenfalls anpasst, stellt sicher, dass aus einer vermeintlich sicheren Anlage keine schleichende Geldvernichtung wird.

    Quelle: Artikel von Bastian Kunkel auf hna.de

  • Schlechte Wirtschaftspolitik und falsche Prioritäten: Deutschland ist für die Welt nur noch ein abschreckendes Beispiel

    «Klima zuerst, Wohlstand zuletzt» – mit dieser nicht nachhaltigen Devise hat Deutschland seine Wirtschaft in der letzten Dekade an die Wand gefahren. Leitet die neue Regierung nicht endlich eine wirkliche Wende ein, werden sich Deindustrialisierung und Zerfall akzentuieren.

    Politik sollte das Leben von Menschen verbessern und idealerweise ihren Wohlstand und ihr Wohlergehen erhöhen – zumindest im Durchschnitt. Daran sind verschiedene Regierungen in Berlin in den vergangenen Jahren zu oft gescheitert. Der Staat hat die falschen Prioritäten gesetzt; Konsum und Umverteilung gingen vor Investitionen …

    Quelle: Artikel von Michael Rasch auf nzz.ch

  • BGH kippt Riester-Klausel: Was das jetzt für Millionen Kunden bedeutet

    Der Bundesgerichtshof (BGH) hat heute über eine Frage entschieden, die für Millionen Riester-Sparer enorme Bedeutung hat: Dürfen Versicherer den Rentenfaktor – und damit die spätere monatliche Rente – einseitig nach unten anpassen …

    Der Rentenfaktor bestimmt, wie viel monatliche Rente Kunden pro 10.000 Euro Vertragsguthaben erhalten. Einige Versicherer – allen voran die Allianz – haben diesen Faktor in der Vergangenheit deutlich gesenkt mit Verweis auf die Niedrigzinsen und die gestiegene Lebenserwartung …

    Quelle: Artikel von Hannah Petersohn auf focus.de

  • Angriff auf Ihre Altersvorsorge: Was Sozialabgaben auf Kapitalerträge für Sie bedeuten

    Die Bundesregierung erwägt, künftig auch auf Zinsen und Aktiengewinne Sozialabgaben zu erheben. Kritiker sehen das als Angriff auf die Altersvorsorge von Kleinsparern …

    Was zählt alles zu Kapitalerträgen?
    Kapitalerträge sind im Grunde alle Gewinne, die Sie nicht mit Arbeit, sondern mit Geld erzielen, also Einnahmen, bei denen Ihr Geld zusätzliches Geld erwirtschaftet. Im engeren Sinne sind damit die Zinsen auf Konten, Sparbüchern, Tagesgeldern und ähnlichem gemeint, aber auch die Gewinne bei Investitionen an der Börse, also etwa in ETFs, Aktien, Anleihen, Fonds und andere Finanzprodukte. Darunter fallen auch Dividenden von Aktien oder Zinsgewinne aus Krediten, die Sie an andere Personen oder Unternehmen vergeben …

    Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung schätzt, dass es 2023 rund 800.000 Personen in Deutschland gab, die tatsächlich nur von Kapitaleinkünften lebten. Die Zahl hat sich binnen zehn Jahren in etwa verdoppelt, sie dürfte also heute noch höher liegen als vor zwei Jahren. „Der gesellschaftliche Nutzen wäre enorm, wenn einige dieser Milliarden Euro für Investitionen in ein besseres Gesundheitssystem oder den Klimaschutz genutzt würden und nicht nur das Privatvermögen einiger weniger mehren“, sagte DIW-Chef Marcel Fratzscher dazu. Sozialabgaben auf Kapitaleinkünfte wären eine Möglichkeit dazu …

    Quelle: Artikel von Christoph Sackmann auf focus.de

  • ARD-Sender deckt auf: Die Wahrheit über die Rente

    Der WDR zeigt im Verbrauchermagazin „Markt“ vom 8. Oktober, wie teuer private Altersvorsorge wirklich ist. Lebens- und Rentenversicherungen, Riester- und Rürup-Verträge kosten die Sparer oft mehr, als sie bringen.

    Die Anbieter kassieren hohe Verwaltungskosten und Provisionen. Die Rendite für die Kunden bleibt minimal. Banken, Versicherungen und Vermittler verdienen dagegen gut.

    Quelle: Artikel von Johanna Kontowski auf ruhr24.de

  • Rentner verrät: Die Lebensversicherung war mein größter Fehler

    Bei Capital erzählen Senioren, was sie gerne früher über ihre Rente gewusst hätten. Diesmal: Ein Versicherungsfachmann, der ausgerechnet bei der eigenen Altersvorsorge daneben lag …

    Quelle: Artikel von Daniel Hüfner auf capital.de

  • Abzüge bei Versicherungen unzulässig: Kunden können jetzt Geld zurück erhalten

    Das Oberlandesgericht Koblenz hat geurteilt: Die Stornoabzüge der Debeka Lebensversicherung sind unzulässig. Betroffene Kunden können nun auf Rückzahlungen hoffen.

    Das Urteil des Oberlandesgerichts Koblenz vom 5. Dezember 2024 bestätigt, dass die Klausel die geforderte Bezifferung und Angemessenheit eines Stornoabzuges nicht erfüllt. Der Fall liegt nun beim Bundesgerichtshof, während die Verjährung von Ansprüchen der Kunden droht.

    Kunden, die ihre Versicherungsverträge vorzeitig kündigen, müssen unklare und variierende Zinssätze selbst errechnen, wodurch die Transparenz bezüglich der Höhe der Abzüge stark eingeschränkt ist.

    Ein weiterer Kritikpunkt ist die Unangemessenheit dieser Abzüge, die sich potenziell auf mehrere tausend Euro belaufen können und Versicherte erheblich benachteiligen.

    Quelle: Artikel von Sebastian Feurer auf chip.de

  • Wie sicher sind die deutschen Lebensversicherer?

    Metzler Ratings hat die Bilanzen der 28 größten deutschen Lebensversicherer für das Geschäftsjahr 2024 untersucht. Das Ziel der Studie: Herauszufinden, ob die Gesellschaften den Anforderungen eines im Umbruch befindlichen Zinsumfelds gewachsen sind. Die Ergebnisse dieses Qualitätsratings zur Sicherheit und Ertragsstärke: Bei sechs Versicherern bestehen derzeit große Sicherungslücken. Nur drei Unternehmen sind bestens aufgestellt.

    Während der Niedrigzinsphase hatten sich bei den deutschen Lebensversicherern bis Ende 2021 stille Reserven von 155 Milliarden Euro angehäuft. Durch die abrupte globale Zinswende wurden daraus nur ein Jahr später stille Lasten von rund 105 Milliarden Euro …

    Doch ist die Lage von Versicherer zu Versicherer, wie schon im Vorjahr, völlig unterschiedlich. So haben einige Unternehmen wie die WWK und die Hannoversche ihre Hausaufgaben gemacht. In ihren Bilanzen schlummern keine stille Lasten mehr, sie haben vielmehr stille Reserven in ihren Bilanzen …

    Quelle: finanzwelt.de

  • EU-Vermögensregister: Die EU will wissen, was Sie besitzen – und zwar alles

    Zwischen Freiheit und Kontrolle: Wie viel Transparenz verträgt eine Demokratie? Die EU treibt den Ausbau des Vermögensregisters voran – Kritiker sehen darin Herausforderungen, von Dr. Peter Riedi und Dr. Thomas Schulte.

    Ein neues Zeitalter der totalen Transparenz bricht an. Mit dem EU-Vermögensregister will die Europäische Union tiefer denn je in die finanziellen Geheimnisse ihrer Bürger blicken. Konten, Immobilien, Wertpapiere – und vielleicht bald auch Ihre Kunstsammlung oder Kryptowährungen. Alles soll erfasst werden. Während Brüssel von Transparenz und Gerechtigkeit spricht, wittern Kritiker den Einstieg bzw. den Ausbau in einen Überwachungsstaat. Nach faktischer Abschaffung des Bankgeheimnisses, Geldwäschevorschriften und Quellensteuern geht es immer weiter. Das EU-Vermögensregister ist eine Initiative der Europäischen Union zur Verbesserung von Transparenz, Rechenschaftspflicht und Bekämpfung von Finanzkriminalität, insbesondere Geldwäsche und Korruption …

    Mit dem EU-Vermögensregister wird der Traum von absoluter Transparenz zur Realität – ob Sie wollen oder nicht. Ein wichtiger regulatorischer Schritt zur Einrichtung des Registers war die Beauftragung einer Machbarkeitsstudie durch die Europäische Kommission, die im Juli 2021 begann. Die Studie, die im März 2024 abgeschlossen wurde, untersuchte die Praktikabilität der Einrichtung eines solchen Registers und konzentrierte sich darauf, wie die Mitgliedstaaten derzeit das Vermögen der Bürger aufzeichnen und wie diese Aufzeichnungen in einem zentralen System zusammengeführt werden könnten …

    Die Kontrolle über unser Vermögen liegt bald in den Händen Brüssels …

    Quelle: Artikel von Dr. Thomas Schulte auf anwalt.de

  • Lebensversicherungen: 40 Jahre „Legaler Betrug“

    Bund der Versicherten e. V. (BdV) sieht keinen Grund zum Feiern

    „Lebensversicherungen sind legaler Betrug.“ Mit diesem Satz verärgerte der BdV in den frühen 1980er-Jahren die Versicherer. Der Verband der Lebensversicherungsunternehmen strengte sogar eine Unterlassungsklage an – und bescherte dem Verbraucherschutzverein damit unfreiwillig einen seiner ersten großen Erfolge. Am 03. Juni 1983 wies das Landgericht Hamburg die Klage ab. „Lebensversicherungen zur Altersvorsorge sind auch 40 Jahre später noch Murks! Das Jubiläum ist für uns kein Grund zum Feiern – im Gegenteil: Nach wie vor vertreibt die Branche diese völlig ungeeigneten Produkte und verhindert so, dass Menschen bedarfsgerecht fürs Alter vorsorgen“, sagt BdV-Vorstandssprecher Stephen Rehmke.

    Diese Kritik bezieht sich nicht nur auf Kapitallebensversicherungen, sondern auch auf private Rentenversicherungen, Fondspolicen sowie Riester- und Rürup-Rentenversicherungen. „All diese Produkte helfen weder bei der Altersvorsorge noch bei der Vermögensbildung. Sie sind intransparent und überteuert“, sagt Rehmke. Außerdem arbeitet die Branche bei Rentenversicherungen mit überzogenen Lebenserwartungen, was im Ergebnis dazu führt, dass die „garantierten“ Leistungen geringer ausfallen als das, was die Versicherten an Prämien gezahlt haben …

    Quelle: bundderversicherten.de

  • ZDF: Die Anstalt: Ein Rollenspiel zur Betriebsrente

    Was ist denn mit meiner Rente passiert?

    Eigentlich soll die Betriebsrente doch insbesondere für Arbeitnehmer:innen eine starke Sache sein. Aber wenn vom Eingezahlten kaum noch was übrig bleibt, dann kommen schon Fragen auf. Wer hat da was aus dem Beutel genommen? Der Arbeitgeber, der Staat oder doch die Kanzlerin höchst persönlich? Tatsache ist, dass das mit der Betriebsrente scheinbar doch nicht so blendend aussieht.

    Zum youtube-Video der Aufzeichnung vom 11.03.2014 hier klicken

  • Staatsanleihen: Euro-Staaten beschließen Enteignungsklausel

    Eine neue Regelung ermöglicht es den Euro-Ländern künftig, Schuldenschnitte schneller und einfacher durchzuführen. Davon könnten auch Millionen deutsche Sparer betroffen sein …

    Es kann praktisch jeden treffen

    Doch in jeder Lebensversicherung, in jedem privaten Rentensparvertrag stecken solche Papiere. Und mit CAC können die Staaten künftig die Rückzahlung von Schulden verweigern, selbst wenn der einzelne Sparer dem nicht zustimmt. Damit kann es praktisch jeden treffen …

    Teil-Enteignung wird gerichtsfest gemacht

    Nun erhalten alle Euro-Staatsanleihen eine solche CAC-Klausel, mit deren Hilfe ein derartiges Vorgehen nicht nur möglich, sondern auch noch gerichtsfest gemacht wird. Betroffen davon sind alle neu begebenen Anleihen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr, die alten Anleihen sind dagegen nicht betroffen. Das bedeutet, dass im Laufe der kommenden Jahre nach und nach ein immer größerer Anteil der europäischen Staatsanleihen eine solche Klausel enthalten wird. In fünf Jahren dürfte dies schon auf mehr als die Hälfte der deutschen Papiere zutreffen, ähnliches gilt für die meisten anderen Euro-Staaten …

    Quelle: Artikel von Frank Stocker auf welt.de







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