Goldbarren als Vermögenssicherung

Kategorie: Rürup

  • Lebensversicherung aus den 2000ern: Für Millionen Deutsche wird sie zur realen Geldvernichtungsmaschine

    Inflation frisst Rendite: Wann sich alte Lebensversicherungen noch lohnen, erklärt Versicherungsexperte Bastian Kunkel.

    Lebensversicherungen galten jahrzehntelang als sichere Säule der Altersvorsorge. Millionen Deutsche haben entsprechende Policen abgeschlossen – oft mit Laufzeiten von 20, 30 oder sogar 40 Jahren. Besonders Verträge aus den frühen 2000er-Jahren wurden mit vergleichsweise attraktiven Garantiezinsen beworben. Doch die wirtschaftliche Realität im Jahr 2026 hat sich deutlich verändert …

    Inflation, steigende Lebenshaltungskosten und veränderte Kapitalmarktbedingungen führen dazu, dass viele alte Lebensversicherungen real deutlich weniger wert sind als ursprünglich erwartet. In einigen Fällen entwickeln sich diese Verträge sogar zu einer „realen Geldvernichtungsmaschine“.

    Garantiezins bedeutet nicht automatisch reale Rendite

    Viele Versicherte verlassen sich bei der Bewertung ihres Vertrags auf den garantierten Rechnungszins. Dieser lag je nach Abschlussjahr beispielsweise bei 3,25 Prozent, 2,75 Prozent oder 2,25 Prozent. Auf den ersten Blick wirkt das attraktiv – insbesondere im Vergleich zu den deutlich niedrigeren Garantien moderner Policen. Doch entscheidend ist nicht der nominale Zinssatz, sondern die reale Kaufkraftentwicklung. Wenn die Inflation über längere Zeiträume bei zwei bis drei Prozent oder darüber liegt, bleibt von der garantierten Verzinsung kaum noch reale Rendite übrig. In Phasen höherer Inflation kann die reale Rendite sogar negativ werden. Das bedeutet: Das angesparte Kapital wächst zwar nominell, verliert jedoch gleichzeitig an Kaufkraft.

    Inflation wirkt über Jahrzehnte besonders stark

    Der entscheidende Faktor ist die Zeit. Lebensversicherungen laufen häufig mehrere Jahrzehnte. Schon moderate Inflationsraten können über einen langen Zeitraum erhebliche Kaufkraftverluste verursachen. Ein Beispiel verdeutlicht die Dimension:

    Bei einer durchschnittlichen Inflation von drei Prozent halbiert sich die Kaufkraft eines Geldbetrags innerhalb von rund 24 Jahren. Ein heute ausgezahlter Betrag von 100.000 Euro hätte dann real nur noch eine Kaufkraft von etwa 50.000 Euro.
    Viele ältere Lebensversicherungen wurden jedoch ursprünglich mit Erwartungen kalkuliert, die deutlich niedrigere Inflationsraten unterstellten. Gleichzeitig fallen bei klassischen Verträgen Kosten für Abschluss, Verwaltung und Risikoschutz an. Diese Kosten mindern zusätzlich die tatsächliche Rendite.

    Überschussbeteiligung ist keine Garantie

    Neben dem Garantiezins spielt bei klassischen Lebensversicherungen die sogenannte Überschussbeteiligung eine wichtige Rolle. Versicherer beteiligen ihre Kunden an erwirtschafteten Überschüssen aus Kapitalanlage, Risikoergebnis und Kostenentwicklung. In Zeiten niedriger Kapitalmarktzinsen sind diese Überschüsse jedoch deutlich gesunken. Während früher Gesamtverzinsungen von vier bis fünf Prozent möglich waren, liegen viele laufende Verzinsungen heute spürbar darunter. Damit schrumpft auch der Abstand zur Inflationsrate. Das Problem: Überschüsse sind nicht garantiert und können jederzeit angepasst werden.

    Welche Optionen Versicherte heute haben

    Wenn Sie eine ältere Lebensversicherung besitzen, stehen grundsätzlich mehrere Handlungsoptionen zur Verfügung …

    Die entscheidende Frage: Wie hoch ist die reale Rendite?

    Letztlich geht es bei jeder Altersvorsorge um eine zentrale Frage: Wie entwickelt sich die Kaufkraft des angesparten Kapitals?
    Eine Lebensversicherung kann nominell wachsen und dennoch real an Wert verlieren. Inflation wirkt langfristig wie ein unsichtbarer Kostenfaktor. Deshalb sollten ältere Verträge regelmäßig überprüft werden – insbesondere hinsichtlich:

    • tatsächlicher Rendite nach Kosten
    • Inflationsentwicklung
    • steuerlicher Vorteile
    • verbleibender Laufzeit

    Nur auf dieser Grundlage lässt sich entscheiden, ob der Vertrag weiterhin sinnvoll ist oder ob Anpassungen erforderlich sind.

    Fazit: Altersvorsorge regelmäßig überprüfen

    Lebensversicherungen aus den frühen 2000er-Jahren wurden unter völlig anderen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen abgeschlossen als sie heute gelten. Inflation und veränderte Kapitalmärkte haben die Realität der Altersvorsorge spürbar verändert. Ein alter Vertrag ist deshalb nicht automatisch schlecht – er muss jedoch kritisch bewertet werden. Entscheidend ist nicht der historische Garantiezins, sondern die reale Entwicklung der Kaufkraft. Wer seine Police regelmäßig analysiert und seine Altersvorsorge gegebenenfalls anpasst, stellt sicher, dass aus einer vermeintlich sicheren Anlage keine schleichende Geldvernichtung wird.

    Quelle: Artikel von Bastian Kunkel auf hna.de

  • Altersvorsorge für 99-Jährige: Riester- und Rürup-Renten bleiben Rendite-Rohrkrepierer

    Die Riester-Rente ist seit fast 25 Jahren am Start. Die Rürup-Rente ist kaum jünger. Funktionieren tun beide privaten, staatlich geförderten Altersvorsorgeprodukte für die wenigsten, wie die niederschmetternden Ergebnisse einer Renditeberechnung zeigen.

    Die staatlich geförderte private Altersvorsorge von Riester- oder Rürup-Rente wurde 2002 beziehungsweise 2005 aus der Taufe gehoben, um die von der damaligen rot-grünen Bundesregierung beschlossene Senkung des gesetzlichen Rentenniveaus zu kompensieren. Doch die Vorsorgeprodukte stoßen auf so einige Vorbehalte. Kritiker sahen und sehen darin eher eine Subventionierung der Banken- und Versicherungswirtschaft und eine De-facto-Rentenkürzung durch die Politik.

    Denn die entsprechenden Produkte kosten Sparer zu viel an Provisionen und Verwaltung. Das schmälert ihre Rendite und bereichert stattdessen Banken und Versicherungen. Zudem senkt auch die mangelnde Flexibilität der Produkte durch ein staatlich begrenztes Risiko die Renditemöglichkeiten.

    Zwei Drittel der Kunden verlieren Geld

    Dass die Forderungen nach einer Reform der staatlich geförderten Altersvorsorge dringend notwendig ist, zeigen die neuerlichen niederschmetternden Ergebnisse einer Renditeberechnung des Vereins Finanzwende. Eine Mehrzahl der Riester- und Rürup-Produkte kann demnach mit ihrer Rendite nicht einmal die Verluste einer Zwei-Prozent-Inflation ausgleichen.

    Für ihre Berechnungen haben die Experten die Rendite-Erwartungen 37-jähriger Musterkunden bei insgesamt 96 Riester- und Rürup-Rentenversicherungen untersucht (Stand der Daten: November 2025). Die zentrale Frage war: Haben die Produkte für Kunden tatsächlich einen Nutzen, sprich: Spielen sie mindestens die Produktkosten und einen langfristigen Inflationsausgleich ein?

    Knapp zwei Drittel der untersuchten Produkte (65 Prozent) schaffen die Zwei-Prozent-Hürde aber nicht. Wer einen solchen Vertrag abgeschlossen hat, macht real also Verluste. „Die Latte liegt wirklich nicht besonders hoch – es geht lediglich darum, dass die Kundinnen und Kunden kein Geld verlieren“, sagt Moritz Cygan, Finanzwende-Referent für Verbraucherschutz und Autor der Studie.

    Ab 99 Jahren kann sich Riestern dann lohnen

    Besonderes Augenmerk legt die Studie auf die Auszahlungsphase – also auf die Frage, was Sparer im Alter tatsächlich an Rente erhalten. Antwort: wenig. „Das lohnt sich hochgerechnet nur, wenn man ein wirklich hohes Alter erreicht“, sagt Czygan. Konkret müssen Riester-Kunden bei den untersuchten Angeboten 99 Jahre alt werden, damit sie wenigstens das gesamte Geld inflationsbereinigt zurückerhalten. Bei den Rürup-Angeboten sind es 96 Jahre. Ein wichtiger Grund dafür sind die hohen Abschluss- und Verwaltungskosten der Anbieter, ein weiterer die hohen Sicherheitsmargen in der Rentenzeit …

    Quelle: Artikel auf n-tv.de

  • Altersarmut in Deutschland: Ab dieser Rente gilt man als arm

    Armut im Alter zeigt sich nur selten in sichtbaren Extremfällen wie Flaschensammeln. Sie beginnt statistisch weit früher: 2025 lag die offizielle Armutsgrenze für Alleinstehende bei 1.314 Euro netto im Monat …

    Absolute Armut ist noch einmal strenger definiert: Hier geht es um das physische Existenzminimum. Für Ältere soll die Grundsicherung im Alter dieses Minimum abdecken; sie liegt derzeit bei rund 934 Euro monatlich und sichert lediglich das Überleben …

    Zwischen Grundsicherung und Armutsgrenze klafft damit eine Lücke von mehreren Hundert Euro, in der viele ältere Menschen statistisch nicht „ganz arm“ sind, ihren Alltag aber nur mit massiven Einschränkungen finanzieren können.

    Über 10 Millionen Betroffene: Wer besonders gefährdet ist

    Statistisch gelten rund 54 Prozent der Ruheständler in Deutschland als armutsgefährdet, weil ihre Bezüge unter 1.100 Euro netto liegen. Hinter diesen Zahlen stehen typische Muster: Viele Frauen haben wegen Kinderbetreuung oder Pflege Angehöriger weniger Rentenpunkte erworben …

    Laut Auswertungen des Statistischen Bundesamts lebten 2024 rund 3,54 Millionen Menschen über 65 offiziell unterhalb der Armutsgrenze, die Armutsgefährdungsquote liegt bei knapp 20 Prozent …

    3.300 Euro brutto: Gehaltsschwelle gegen spätere Armut

    Armut im Ruhestand wird bereits während des Erwerbslebens programmiert. Nach Berechnungen der Linken im Bundestag sind rund 3.300 Euro Bruttolohn pro Monat nötig, um nach 45 Beitragsjahren eine gesetzliche Rente oberhalb der Armutsgrenze von derzeit 1.378 Euro netto zu erzielen. Rund 9,2 Millionen Beschäftigte liegen darunter, so die Auswertung einer Regierungsantwort …

    Etwa 40 Prozent aller sozialversicherungspflichtigen Vollzeitkräfte verdienen weniger als 3.500 Euro monatlich, 4,6 Millionen sogar unter 2.750 Euro. Frauen sind besonders betroffen: Ihre Ansprüche aus der gesetzlichen Versicherung liegen im Schnitt um etwa 31 Prozent unter denen von Männern …

    Die gesetzliche Rente deckt laut Alterssicherungsbericht 2024 im Schnitt nur noch 53 Prozent des früheren Bruttoeinkommens …

    Quelle: Artikel von Martin Wald auf merkur.de

  • Schlechte Wirtschaftspolitik und falsche Prioritäten: Deutschland ist für die Welt nur noch ein abschreckendes Beispiel

    «Klima zuerst, Wohlstand zuletzt» – mit dieser nicht nachhaltigen Devise hat Deutschland seine Wirtschaft in der letzten Dekade an die Wand gefahren. Leitet die neue Regierung nicht endlich eine wirkliche Wende ein, werden sich Deindustrialisierung und Zerfall akzentuieren.

    Politik sollte das Leben von Menschen verbessern und idealerweise ihren Wohlstand und ihr Wohlergehen erhöhen – zumindest im Durchschnitt. Daran sind verschiedene Regierungen in Berlin in den vergangenen Jahren zu oft gescheitert. Der Staat hat die falschen Prioritäten gesetzt; Konsum und Umverteilung gingen vor Investitionen …

    Quelle: Artikel von Michael Rasch auf nzz.ch

  • BGH kippt Riester-Klausel: Was das jetzt für Millionen Kunden bedeutet

    Der Bundesgerichtshof (BGH) hat heute über eine Frage entschieden, die für Millionen Riester-Sparer enorme Bedeutung hat: Dürfen Versicherer den Rentenfaktor – und damit die spätere monatliche Rente – einseitig nach unten anpassen …

    Der Rentenfaktor bestimmt, wie viel monatliche Rente Kunden pro 10.000 Euro Vertragsguthaben erhalten. Einige Versicherer – allen voran die Allianz – haben diesen Faktor in der Vergangenheit deutlich gesenkt mit Verweis auf die Niedrigzinsen und die gestiegene Lebenserwartung …

    Quelle: Artikel von Hannah Petersohn auf focus.de

  • Angriff auf Ihre Altersvorsorge: Was Sozialabgaben auf Kapitalerträge für Sie bedeuten

    Die Bundesregierung erwägt, künftig auch auf Zinsen und Aktiengewinne Sozialabgaben zu erheben. Kritiker sehen das als Angriff auf die Altersvorsorge von Kleinsparern …

    Was zählt alles zu Kapitalerträgen?
    Kapitalerträge sind im Grunde alle Gewinne, die Sie nicht mit Arbeit, sondern mit Geld erzielen, also Einnahmen, bei denen Ihr Geld zusätzliches Geld erwirtschaftet. Im engeren Sinne sind damit die Zinsen auf Konten, Sparbüchern, Tagesgeldern und ähnlichem gemeint, aber auch die Gewinne bei Investitionen an der Börse, also etwa in ETFs, Aktien, Anleihen, Fonds und andere Finanzprodukte. Darunter fallen auch Dividenden von Aktien oder Zinsgewinne aus Krediten, die Sie an andere Personen oder Unternehmen vergeben …

    Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung schätzt, dass es 2023 rund 800.000 Personen in Deutschland gab, die tatsächlich nur von Kapitaleinkünften lebten. Die Zahl hat sich binnen zehn Jahren in etwa verdoppelt, sie dürfte also heute noch höher liegen als vor zwei Jahren. „Der gesellschaftliche Nutzen wäre enorm, wenn einige dieser Milliarden Euro für Investitionen in ein besseres Gesundheitssystem oder den Klimaschutz genutzt würden und nicht nur das Privatvermögen einiger weniger mehren“, sagte DIW-Chef Marcel Fratzscher dazu. Sozialabgaben auf Kapitaleinkünfte wären eine Möglichkeit dazu …

    Quelle: Artikel von Christoph Sackmann auf focus.de

  • ARD-Sender deckt auf: Die Wahrheit über die Rente

    Der WDR zeigt im Verbrauchermagazin „Markt“ vom 8. Oktober, wie teuer private Altersvorsorge wirklich ist. Lebens- und Rentenversicherungen, Riester- und Rürup-Verträge kosten die Sparer oft mehr, als sie bringen.

    Die Anbieter kassieren hohe Verwaltungskosten und Provisionen. Die Rendite für die Kunden bleibt minimal. Banken, Versicherungen und Vermittler verdienen dagegen gut.

    Quelle: Artikel von Johanna Kontowski auf ruhr24.de

  • Abzüge bei Versicherungen unzulässig: Kunden können jetzt Geld zurück erhalten

    Das Oberlandesgericht Koblenz hat geurteilt: Die Stornoabzüge der Debeka Lebensversicherung sind unzulässig. Betroffene Kunden können nun auf Rückzahlungen hoffen.

    Das Urteil des Oberlandesgerichts Koblenz vom 5. Dezember 2024 bestätigt, dass die Klausel die geforderte Bezifferung und Angemessenheit eines Stornoabzuges nicht erfüllt. Der Fall liegt nun beim Bundesgerichtshof, während die Verjährung von Ansprüchen der Kunden droht.

    Kunden, die ihre Versicherungsverträge vorzeitig kündigen, müssen unklare und variierende Zinssätze selbst errechnen, wodurch die Transparenz bezüglich der Höhe der Abzüge stark eingeschränkt ist.

    Ein weiterer Kritikpunkt ist die Unangemessenheit dieser Abzüge, die sich potenziell auf mehrere tausend Euro belaufen können und Versicherte erheblich benachteiligen.

    Quelle: Artikel von Sebastian Feurer auf chip.de

  • EU-Vermögensregister: Die EU will wissen, was Sie besitzen – und zwar alles

    Zwischen Freiheit und Kontrolle: Wie viel Transparenz verträgt eine Demokratie? Die EU treibt den Ausbau des Vermögensregisters voran – Kritiker sehen darin Herausforderungen, von Dr. Peter Riedi und Dr. Thomas Schulte.

    Ein neues Zeitalter der totalen Transparenz bricht an. Mit dem EU-Vermögensregister will die Europäische Union tiefer denn je in die finanziellen Geheimnisse ihrer Bürger blicken. Konten, Immobilien, Wertpapiere – und vielleicht bald auch Ihre Kunstsammlung oder Kryptowährungen. Alles soll erfasst werden. Während Brüssel von Transparenz und Gerechtigkeit spricht, wittern Kritiker den Einstieg bzw. den Ausbau in einen Überwachungsstaat. Nach faktischer Abschaffung des Bankgeheimnisses, Geldwäschevorschriften und Quellensteuern geht es immer weiter. Das EU-Vermögensregister ist eine Initiative der Europäischen Union zur Verbesserung von Transparenz, Rechenschaftspflicht und Bekämpfung von Finanzkriminalität, insbesondere Geldwäsche und Korruption …

    Mit dem EU-Vermögensregister wird der Traum von absoluter Transparenz zur Realität – ob Sie wollen oder nicht. Ein wichtiger regulatorischer Schritt zur Einrichtung des Registers war die Beauftragung einer Machbarkeitsstudie durch die Europäische Kommission, die im Juli 2021 begann. Die Studie, die im März 2024 abgeschlossen wurde, untersuchte die Praktikabilität der Einrichtung eines solchen Registers und konzentrierte sich darauf, wie die Mitgliedstaaten derzeit das Vermögen der Bürger aufzeichnen und wie diese Aufzeichnungen in einem zentralen System zusammengeführt werden könnten …

    Die Kontrolle über unser Vermögen liegt bald in den Händen Brüssels …

    Quelle: Artikel von Dr. Thomas Schulte auf anwalt.de

  • Lebensversicherungen: 40 Jahre „Legaler Betrug“

    Bund der Versicherten e. V. (BdV) sieht keinen Grund zum Feiern

    „Lebensversicherungen sind legaler Betrug.“ Mit diesem Satz verärgerte der BdV in den frühen 1980er-Jahren die Versicherer. Der Verband der Lebensversicherungsunternehmen strengte sogar eine Unterlassungsklage an – und bescherte dem Verbraucherschutzverein damit unfreiwillig einen seiner ersten großen Erfolge. Am 03. Juni 1983 wies das Landgericht Hamburg die Klage ab. „Lebensversicherungen zur Altersvorsorge sind auch 40 Jahre später noch Murks! Das Jubiläum ist für uns kein Grund zum Feiern – im Gegenteil: Nach wie vor vertreibt die Branche diese völlig ungeeigneten Produkte und verhindert so, dass Menschen bedarfsgerecht fürs Alter vorsorgen“, sagt BdV-Vorstandssprecher Stephen Rehmke.

    Diese Kritik bezieht sich nicht nur auf Kapitallebensversicherungen, sondern auch auf private Rentenversicherungen, Fondspolicen sowie Riester- und Rürup-Rentenversicherungen. „All diese Produkte helfen weder bei der Altersvorsorge noch bei der Vermögensbildung. Sie sind intransparent und überteuert“, sagt Rehmke. Außerdem arbeitet die Branche bei Rentenversicherungen mit überzogenen Lebenserwartungen, was im Ergebnis dazu führt, dass die „garantierten“ Leistungen geringer ausfallen als das, was die Versicherten an Prämien gezahlt haben …

    Quelle: bundderversicherten.de

  • ZDF: Die Anstalt: Ein Rollenspiel zur Betriebsrente

    Was ist denn mit meiner Rente passiert?

    Eigentlich soll die Betriebsrente doch insbesondere für Arbeitnehmer:innen eine starke Sache sein. Aber wenn vom Eingezahlten kaum noch was übrig bleibt, dann kommen schon Fragen auf. Wer hat da was aus dem Beutel genommen? Der Arbeitgeber, der Staat oder doch die Kanzlerin höchst persönlich? Tatsache ist, dass das mit der Betriebsrente scheinbar doch nicht so blendend aussieht.

    Zum youtube-Video der Aufzeichnung vom 11.03.2014 hier klicken

  • Staatsanleihen: Euro-Staaten beschließen Enteignungsklausel

    Eine neue Regelung ermöglicht es den Euro-Ländern künftig, Schuldenschnitte schneller und einfacher durchzuführen. Davon könnten auch Millionen deutsche Sparer betroffen sein …

    Es kann praktisch jeden treffen

    Doch in jeder Lebensversicherung, in jedem privaten Rentensparvertrag stecken solche Papiere. Und mit CAC können die Staaten künftig die Rückzahlung von Schulden verweigern, selbst wenn der einzelne Sparer dem nicht zustimmt. Damit kann es praktisch jeden treffen …

    Teil-Enteignung wird gerichtsfest gemacht

    Nun erhalten alle Euro-Staatsanleihen eine solche CAC-Klausel, mit deren Hilfe ein derartiges Vorgehen nicht nur möglich, sondern auch noch gerichtsfest gemacht wird. Betroffen davon sind alle neu begebenen Anleihen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr, die alten Anleihen sind dagegen nicht betroffen. Das bedeutet, dass im Laufe der kommenden Jahre nach und nach ein immer größerer Anteil der europäischen Staatsanleihen eine solche Klausel enthalten wird. In fünf Jahren dürfte dies schon auf mehr als die Hälfte der deutschen Papiere zutreffen, ähnliches gilt für die meisten anderen Euro-Staaten …

    Quelle: Artikel von Frank Stocker auf welt.de







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