Das Altersvorsorgedepot verspricht höhere Erträge. Doch schon ein Prozent Kosten kann die staatliche Förderung über Jahrzehnte vollständig aufzehren.
Mit der Entscheidung vom 27. März stellt der Bundestag die private Altersvorsorge in Deutschland grundlegend neu auf. Künftig sollen Sparer stärker von Aktien und ETF-Sparplänen profitieren können. Doch während die Reform mehr Renditechancen eröffnet, setzt der Gesetzgeber zugleich eine harte Grenze: die jährlichen Kosten dürfen ein Prozent nicht überschreiten.
Was auf den ersten Blick nach Verbraucherschutz klingt, könnte sich langfristig als trügerisch erweisen. Modellrechnungen des Vergleichsportals Verivox zeigen, dass selbst dieser gedeckelte Kostensatz die Renditevorteile der Förderung vollständig neutralisieren kann, insbesondere bei langen Anlagehorizonten …
Quelle: Artikel von Thomas Sabin auf focus.de
