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Schlagwort: Junge Generation

  • Galeria erneut in Insolvenz: Angestellte bangen um Jobs

    Die Warenhauskette Galeria hat erneut Insolvenz angemeldet. Es ist bereits die vierte innerhalb von sechs Jahren. Nach Unternehmensangaben steht unter anderem die Filiale in Wismar auf der Kippe.

    Unklar, ob Standorte geschlossen werden
    Bundesweit arbeiten für die Warenhauskette 12.000 Beschäftigte in 83 Filialen. In einer Mitteilung der Firma heißt es, mit dem Insolvenzverfahren soll das Unternehmen für eine nachhaltige Zukunft stabilisiert werden. Die Frage, ob wegen der erneuten Insolvenz Standorte geschlossen werden könnten, hat das Unternehmen nicht beantwortet. Im Sommer war bereits bekannt geworden, dass 33 Filialen auf der Kippe stehen, wenn die Kosten nicht gesenkt werden können. Darunter sind die Kaufhäuser in Wismar, Braunschweig, Oldenburg und Hamburg-Eimsbüttel.

    Galeria will nach eigenen Angaben mit den Vermietern über Mietkonditionen und Flächenanpassungen verhandeln. Sollten keine tragfähigen Lösungen erarbeitet werden, sei die Fortführung der jeweiligen Filiale gefährdet. Bei einigen Häusern laufen die Gespräche bereits, bei anderen sollen sie jetzt beginnen …

    Quelle: Artikel auf ndr.de

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  • IT-Bewerber in der Defensive: Erfahrene Kräfte schrauben Gehaltserwartung runter

    IT-Fachkräfte starten laut einer Auswertung 2026 mit geringeren Gehaltserwartungen in die Jobsuche. Vor allem, wenn sie auf Seniorlevel sind.

    Die Gehaltsvorstellungen von ITlern und die Angebotsspannen der Arbeitgeber nähern sich laut einem Gehaltsreport des Jobportals Instaffo immer mehr an. Das liegt laut den Zahlen vor allem daran, dass die Tech-Talente mit ihren Erwartungen runtergegangen sind. Insbesondere erfahrene Leute würden heute mit deutlich niedrigeren Erwartungen in die Jobsuche starten als noch vor drei Jahren …

    In praktisch allen untersuchten Berufsgruppen hat sich laut Instaffo das Muster gezeigt: je höher das Erfahrungslevel, desto stärker der Rückgang bei den Erwartungen. Im Software-Engineering zum Beispiel sanken demnach die Gehaltsvorstellungen auf Junior-Level um zwei Prozent, auf Mid-Level um sechs Prozent und auf Senior-Level um 15 Prozent. Entsprechend sind die Abstände zwischen den Erfahrungsstufen geschrumpft: 2023 lag die Gehaltsvorstellung auf Senior-Level bei allen erfassten IT-Jobgruppen noch rund 43 Prozent über der auf Junior-Level. 2026 sind es nur noch etwa 24 Prozent …

    Quelle: Artikel von Axel Kannenberg auf heise.de

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  • Mit 40 Billionen in der Kreide: US-Defizit treibt Staatsverschuldung weltweit massiv

    Staatsverschuldung: Die Schuldenkrise Griechenlands ist lange her. Athen geht es besser, weltweit rattern aber dennoch die Schuldenuhren. Besonderer Treiber sind die USA und Präsident Trump. Deutschland erscheint dagegen als Waisenknabe – außer in einem Punkt.

    Die Staatsverschuldung der führenden Wirtschaftsnationen wird nach einer Prognose der Industrieländerorganisation OECD in diesem Jahr einmal mehr einen Rekord erreichen. Damit wachsen auch die Sorgen in der Finanzwelt. Besorgnis löst vor allem der rasante Anstieg der US-Staatsverschuldung aus, die im August die Marke von 40 Billionen Dollar (rund 34,87 Billionen Euro) überschritt. Doch sind die USA keineswegs allein.

    Seit 2007 hat sich die Staatsverschuldung der 38 OECD-Staaten annähernd verdreifacht: von 22,5 Billionen Dollar im Jahr 2007 auf 61 Billionen Dollar im Jahr 2025. Eine maßgebliche Ursache liegt in Washington: Die Verbindlichkeiten der USA sind in diesem Zeitraum von 9 Billionen auf 40 Billionen Dollar gestiegen. Im Schnitt mehrt sich die amerikanische Schuldenlast Tag für Tag um über sechs Milliarden Dollar, wie aus den Daten des US-Finanzministeriums hervorgeht.

    „Die Schuldendynamik in den USA ist besorgniserregend“, sagt Björn Griesbach, Chef der Kapitalmarkt- und makroökonomischen Forschung bei der Allianz Investment Management …

    Die Allianz zählt mit einem verwalteten Vermögen von über zwei Billionen Euro zu den großen Kapitalanlegern auf dem Planeten.

    Das US-Haushaltsdefizit dürfte in diesem Jahr bei rund 5,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts liegen, sagt Griesbach, nahe historischen Höchstständen außerhalb einer Rezession. „Käme es zu einem konjunkturellen Einbruch, würde sich das Defizit nochmals deutlich ausweiten, ein Risiko, das ähnlich auch für Frankreich, Italien, Deutschland und Japan gilt.“ …

    Ein Problem entsteht nach Bofingers Worten, wenn ein Land in einer fremden Währung verschuldet ist, oder das Geld aus dem betreffendem Land abfließt, die Währung abwertet und Inflation folgt. „Für die USA wäre es eine kritische Situation, wenn die globalen Investoren, die bisher den Dollar für eine sichere Anlage halten, Angst bekämen“, sagt der Wissenschaftler. „Das ist das Risiko.“ US-Anleihen gälten bisher im globalen Finanzsystem quasi als absolute Sicherheit.

    Doch gibt es ein Indiz, dass das Vertrauen in die USA keineswegs unerschütterlich ist: Im August stieg die Verzinsung zehnjähriger US-Anleihen auf fünf Prozent, den höchsten Stand seit 2007, dem Jahr vor der globalen Finanzkrise. „Die hohen Zinsen für US-Staatsanleihen zeigen, dass auch für die USA die Bäume nicht in den Himmel wachsen“, sagt Bofinger …

    Für die meisten Menschen auf der Welt ist der Schuldenstand ihrer jeweiligen Regierung eine abstrakte Angelegenheit ohne Bezug zum Alltag.

    Wachsende Schulden bedeuten steigende Zinszahlungen. Dieses Geld fehlt den Regierungen anschließend, sei es für Investitionen, Wohnungsbau oder Sozialleistungen. So werden sich nach Berechnung des Ifo-Instituts die Zinszahlungen der Bundesregierung bis 2030 von 50 Milliarden auf 100 Milliarden Euro im Jahr verdoppeln.

    Regierungen könnten Ausgaben kürzen oder die Steuern erhöhen, doch beides ist unpopulär. Bleibt eine dritte Lösung, die direkt zu Lasten der Bürger geht: Erhöhte Inflationsraten, die den Wert des Geldes und der Schulden gleichermaßen mindern …

    „Langfristig scheint also ein Weginflationieren der Schulden auf dem ein oder anderen Weg die einzige Lösung.“

    Quelle: Artikel von Carsten Hoefer auf n-tv.de

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  • Chinesisches Unternehmen: Roboter aus Großfabrik – künftig soll alle 10 Minuten ein Humanoide fertig werden

    Humanoide Roboter in China sollen künftig im Zehn-Minuten-Takt entstehen – in Liuzhou helfen Roboter bereits beim Bau neuer Maschinen.

    Humanoide sollen in China nicht mehr nur in kleinen Stückzahlen entstehen. Der Hersteller Ubtech hat in Liuzhou eine Fabrik eröffnet, die auf mehr als 10.000 Maschinen pro Jahr ausgelegt ist. Nach Angaben des Branchenportals Humanoids Daily soll die Fertigung im Idealfall alle zehn Minuten einen Roboter hervorbringen.

    Bemerkenswert ist, wer dabei mithilft: Roboter transportieren Bauteile, bringen Bauteile zu den Arbeitsstationen und versorgen die Montagelinie. Damit erreicht die Produktion Humanoider in China eine Größenordnung, die bisher eher aus der Autoindustrie bekannt ist. Die neue Anlage umfasst rund 14.000 Quadratmeter und produziert sowohl zweibeinige Modelle als auch Roboter auf Rädern.

    Humanoide in China kommen nun aus einer Großfabrik
    Ubtech verzichtet in Liuzhou auf ein klassisches starres Fließband. Stattdessen können unterschiedliche Robotermodelle auf derselben Linie montiert werden. Dazu gehören die zweibeinigen Walker-S-Modelle sowie die auf Rädern fahrenden Cruzr S2 und Cruzr Y1. Für den Hersteller hat das einen praktischen Vorteil: Die Produktion lässt sich schneller an unterschiedliche Modelle und Produktionsmengen anpassen …

    Die hohe Produktionsmenge soll außerdem die Kosten senken. Ubtech rechnet mit jährlichen Kostensenkungen von 20 bis 30 Prozent. Bis 2030 sollen die Herstellungskosten eines Humanoiden unter 20.000 US-Dollar fallen, derzeit rund 17.000 Euro. Mehr als 90 Prozent der Lieferkette liegen nach Unternehmensangaben bereits in China. Hinzu kommt die Nähe zu Autoherstellern wie SAIC-GM-Wuling und Dongfeng Liuzhou Motor, bei denen Walker-Roboter bereits getestet wurden.

    Humanoide aus China brauchen nun genügend Arbeit

    Die Fabrik schafft jedoch zunächst Produktionskapazität. Ob sie ausgelastet wird, hängt von der Nachfrage ab. Ubtech lieferte im ersten Halbjahr 2026 921 große zweibeinige Humanoide aus. Der Umsatz mit großen Humanoiden lag 1445 Prozent über dem Vorjahreswert. Mehr als 96 Prozent dieses Umsatzes stammten von Industriekunden …

    Quelle: Artikel von Anne Bajrica auf focus.de

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  • So viele Schulden wie nie: Klingbeils Haushalt wird zur Milliardenwette

    Finanzminister Klingbeil stellt einen Haushalt mit historischen Schulden vor. Besonders eine Zahl zeigt, wie teuer dieser Kurs werden könnte.

    Berlin – Deutschland nimmt so viele Schulden auf wie nie zuvor. Finanzminister Lars Klingbeil wird am Dienstag im Bundestag seinen Haushaltsentwurf für 2027 vorstellen – und die Zahlen sind historisch. Inklusive der schuldenfinanzierten Sondervermögen für Infrastruktur, Klimaneutralität und die Bundeswehr summieren sich die neuen Kredite auf rund 203,7 Milliarden Euro. Das ist mehr als je zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik …

    Zinslast verdoppelt sich bis 2030

    Der Preis für diese Schulden ist hoch. Allein für Zinszahlungen veranschlagt der Bund im kommenden Jahr rund 41,9 Milliarden Euro. Bis 2030 soll diese Summe auf voraussichtlich 80,7 Milliarden Euro steigen – fast eine Verdoppelung innerhalb von drei Jahren. Zum Vergleich: Der Etat des Bundesverkehrsministeriums liegt 2027 bei rund 26,4 Milliarden Euro. Die Zinslast fällt damit bereits deutlich höher aus als ein kompletter großer Investitionsetat …

    Schwache Wirtschaft belastet Haushalt

    Der Haushaltsentwurf entsteht in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld. Für 2027 rechnet die Bundesregierung nur noch mit einem realen Wirtschaftswachstum von 0,9 Prozent. Eine schwache Konjunktur belastet die Staatsfinanzen doppelt: Sie dämpft die Steuereinnahmen und erhöht zugleich den Druck auf Sozial- und Arbeitsmarktausgaben …

    Auch die Bundesagentur für Arbeit meldet für 2027 zusätzlichen Finanzbedarf. Wegen der angespannten Lage am Arbeitsmarkt wird ein Mehrbedarf von 5,2 Milliarden Euro veranschlagt …

    Quelle: Artikel von Marcel Reich auf merkur.de

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  • Stellenabbau: VW-Sanierungsplan: Bis 2030 sollen 110.000 Jobs wegfallen

    Der geplante Stellenabbau bei VW ist offenbar größer als bislang bekannt. Die gefährdeten vier Werke sollen jährlich 1,5 Milliarden Euro sparen.

    Stellenabbau: Beim Autohersteller Volkswagen sollen bis zum Jahr 2030 rund 110.000 der bislang 680.000 Arbeitsplätze wegfallen. Das berichtet das Manager Magazin unter Berufung auf einen Beschlussvorschlag, der am 3. September 2026 vom Aufsichtsrat gebilligt wurde …

    Die Schließung der vier Werke in Emden, Zwickau, Hannover und Neckarsulm ist weiterhin möglich. Es soll dem Bericht zufolge nur dann eine Option geben, wenn die Kosten um 1,5 Milliarden Euro pro Jahr gesenkt werden. Das entspreche den erwarteten Einsparungen durch die Schließung …

    Quelle: Artikel von Friedhelm Greis auf golem.de

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  • Tech-Milliardär Bill Gates warnt vor KI-Erdrutsch am Arbeitsmarkt – und fordert neue Steuern

    Bill Gates erwartet einen Arbeitsmarkt-Schock binnen eines Jahrzehnts. Seine Antwort: KI besteuern – und manche Jobs vor Maschinen schützen.

    Medina – Wenn ausgerechnet Bill Gates, Microsoft-Mitgründer und einer der weltweit bekanntesten Technologie-Investoren, vor massiven Jobverlusten durch Künstliche Intelligenz warnt, bekommt die Debatte eine neue Schärfe. Gates fordert jetzt Konsequenzen: KI-Tokens und Roboter sollen besteuert, bestimmte Tätigkeiten sogar dauerhaft Menschen vorbehalten werden.

    In einem aktuellen Essay auf Gates Notes warnt Gates vor einem KI-Umbruch am Arbeitsmarkt, der nicht über Generationen, sondern innerhalb eines Jahrzehnts ganze Branchen verändern könnte. Das Bemerkenswerte: Gates ist kein Gegner der Technologie. Er hält KI für eines der mächtigsten Werkzeuge der Menschheitsgeschichte.

    Gerade deshalb will er verhindern, dass Automatisierung schneller Arbeitsplätze vernichtet, als Wirtschaft und Gesellschaft neue schaffen können: „KI wird Aufgaben in der Rechtsberatung, im Kundenservice, in der Medizin, in der Softwareentwicklung und in der Produktion übernehmen […] innerhalb eines Jahrzehnts statt über mehrere Generationen hinweg.“

    Zehn Jahre statt Generationen: Gates erwartet einen Job-Erdrutsch

    Zehn Jahre statt fünfzig – das ist kein Strukturwandel, das ist ein Erdrutsch. Besonders hart trifft es laut Gates Berufseinsteiger, die erst gar keinen Fuß mehr in die Tür bekommen. Kein Wunder, dass gerade die Jüngeren der Technologie am skeptischsten gegenüberstehen: Sie sind die Ersten, die ihre Einstiegsjobs an einen Chatbot verlieren, bevor sie überhaupt angefangen haben …

    Für Unternehmen wird KI plötzlich zur Steuerfrage

    Automatisierung würde vom reinen Produktivitätskalkül zur Steuerfrage. Wer heute in KI investiert, rechnet mit Personalkosten. Setzt sich Gates durch, rechnet er bald auch mit dem Finanzamt …

    Ob sich eine internationale KI-Aufsicht zwischen Washington und Peking tatsächlich durchsetzen ließe, weiß auch Gates nicht. Seine wichtigere Botschaft liegt ohnehin woanders: Die entscheidende Frage ist längst nicht mehr, ob Unternehmen KI einsetzen werden. Sondern wer am Ende die Rechnung für ihre Produktivität bezahlt …

    Quelle: Artikel auf merkur.de

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  • Mehr Lohn, mehr Steuerlast: Warum Singles 2027 real Einkommen verlieren könnten

    Eine Steuerpraxis der vergangenen Jahre wird aufgegeben. Für viele Arbeitnehmer heißt das: Mehr Lohn schützt nicht automatisch vor höherer Belastung.

    München – Die schwarz-rote Bundesregierung hat einen Kurswechsel in der Finanzpolitik vollzogen. Erstmals seit 2016 gleicht sie die sogenannte kalte Progression nicht mehr vollständig aus. Das trifft vor allem Singles mit mittleren Einkommen. Sie werden im kommenden Jahr real höher besteuert als bisher.

    Was kalte Progression bedeutet

    Steigen die Löhne, steigt auch die Abgabenlast. Das klingt zunächst logisch. Doch wenn die Lohnerhöhung nur die Inflation ausgleicht, kaufen Arbeitnehmer real nicht mehr. Sie zahlen aber trotzdem mehr Steuern.

    Diesen Effekt nennt man kalte Progression. Laut Schätzungen der Bundesbank zahlen die Deutschen allein in diesem Jahr 8,2 Milliarden Euro zu viel Einkommensteuer …

    Klingbeil bricht mit der Tradition

    Damit ist jetzt Schluss. Finanzminister Lars Klingbeil hat einen anderen Kurs eingeschlagen.

    Sein Ministerium begründet das offen: „Die Koalition hat sich angesichts begrenzter haushaltspolitischer Spielräume für einen anderen Ansatz entschieden als einen pauschalen Inflationsausgleich.“ …

    Schleichende Abgabenerhöhung kehrt zurück

    Politisch ist der Kurswechsel heikel. Die Bundesregierung spricht von gezielter Entlastung für untere und mittlere Einkommen sowie Familien. Tatsächlich aber fällt der Ausgleich der kalten Progression deutlich kleiner aus als in den Vorjahren.

    Für viele Arbeitnehmer bedeutet das: Sie bekommen zwar nominell mehr Lohn, zahlen aber real mehr …

    Quelle: Artikel von Marcel Reich auf merkur.de

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  • Volkswagens Entwicklungstochter IAV streicht 2000 Jobs in Deutschland

    Volkswagens Entwicklungstochter IAV wird bis Ende 2027 2000 Stellen streichen. Darauf haben sich der Vorstand, der Betriebsrat und die IG Metall verständigt. Durch sozialverträglichen Jobabbau soll die Zahl der IAV-Beschäftigten auf knapp 3000 reduziert werden.

    Das Unternehmen hält an seinem angekündigten Stellenabbau fest und will die Belegschaft bis Ende 2027 von aktuell rund 5000 Mitarbeitern auf 2970 Beschäftigte reduzieren …

    Mehr als jeder zweite Arbeitsplatz betroffen

    Mit der Zielgröße von 2970 Beschäftigten bis Ende 2027 sollen mehr als 40 Prozent der heutigen Arbeitsplätze bei IAV entfallen. Rechnet man das bereits zuvor beschlossene und 2024 umgesetzte Abbauprogramm von 600 Arbeitsplätzen hinzu, ist sogar mehr als jeder zweite Arbeitsplatz betroffen …

    In einer ersten Sanierungsrunde 2024 und 2025 hatte die Gesellschaft bereits 1200 Jobs gestrichen. IAV kämpft in einem Markt, der von Kampfpreisen geprägt ist. Viele Wettbewerber haben deutlich niedrigere Kostenstrukturen, weil sie aus Asien kommen oder stärker aus Ländern wie Indien heraus arbeiten …

    Quelle: Artikel auf manager-magazin.de

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  • Verbraucherzentrale mahnt: Neues Altersvorsorgedepot kann zur Kostenfalle werden

    Ab 2027 kommt das Altersvorsorgedepot. Die Förderung klingt attraktiv. Entscheidend ist aber, wie teuer das Produkt am Ende wirklich ist. Die Verbraucherzentrale rät zur Vorsicht.

    Ab Januar 2027 soll die private Altersvorsorge in Deutschland einfacher und aktiennäher werden. Bundestag und Bundesrat haben die Reform beschlossen. Bestehende Riester-Verträge können weiterlaufen oder später in das neue System übertragen werden. Kernstück ist ein staatlich organisiertes Altersvorsorgedepot, das breit gestreut in Aktien- und Rentenfonds investieren soll.

    Der Nutzen liegt auf der Hand: Wer über Jahrzehnte fürs Alter spart, kann stärker vom Kapitalmarkt profitieren als mit vielen klassischen Riester-Produkten. Doch genau hier setzt die Warnung der Verbraucherzentrale NRW an. Sie mahnt, neue Angebote nicht vorschnell abzuschließen und vor allem Kosten, Garantien und Vertragsbedingungen kritisch zu prüfen …

    Die Verbraucherzentrale rechnet vor: Bei 40 Jahren Laufzeit und sechs Prozent Bruttorendite kann selbst eine jährliche Effektivkostenquote von einem Prozent rund ein Drittel der Kapitalmarkterträge aufzehren. Der Grund ist der umgekehrte Zinseszinseffekt: Was heute als Gebühr abgeht, kann künftig keine Rendite mehr bringen …

    Entscheidend ist nicht nur die Fondsgebühr, sondern die gesamte Renditeminderung durch Depot-, Verwaltungs-, Vertriebs- und Produktkosten …

    Quelle: Artikel von Thomas Sabin auf focus.de

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  • Aus dem Hörsaal zum Arbeitsamt: Uni-Absolventen werden zu Opfern der neuen KI-Welt

    Ein Uni-Studium schützt nicht mehr vor Arbeitslosigkeit. Die Arbeitslosenquote von Akademikern ist fast um die Hälfte gestiegen. Ein wichtiger Grund: Künstliche Intelligenz.

    Die Zahl der unter 30-Jährigen, die trotz Uni-Abschluss arbeitslos sind, hat sich von 2022 bis 2025 mehr als verdoppelt. Das berichtet die DZ Bank in einer Studie. Der Stellenrückgang lasse sich einerseits durch die wirtschaftliche Lage erklären, heißt es in der Analyse. Andererseits seien die Unternehmen durch KI vorsichtiger, welche Stellen sie besetzen, wie die Autoren schreiben. Denn die KI könne mittlerweile viele Aufgaben übernehmen, die bislang typischerweise Einstiegspositionen nach dem Studium vorbehalten waren …

    „Dies trägt dazu bei, dass weniger Einstiegspositionen ausgeschrieben werden und mehr Studentinnen und Studenten nach dem Abschluss zunächst keinen Arbeitsplatz finden.“ Die Karriereleiter verliere erste Sprossen …

    Quelle: Artikel von Clemens Schömann-Finck auf focus.de

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  • Rente reicht nur in vier EU-Ländern für die Ausgaben im Alter

    Berlin – Für viele Deutsche ist es ein Albtraum: Die staatliche Rente, auf die man sich jahrelang verlassen hat, reicht am Ende nicht aus.

    Laut einer Analyse des unabhängigen Research-Centers DataPulse droht dieses Szenario in 26 von 30 EU-Ländern. Die Analyse vergleicht die staatliche Altersrente mit den durchschnittlichen Lebenshaltungskosten älterer Menschen in jedem Land und kommt zu einem ernüchternden Ergebnis …

    Rente reicht in nur wenigen EU-Ländern für durchschnittliche Altersausgaben

    Und wie sieht es in Deutschland aus? Die Analyse zeigt, dass die durchschnittlichen Ausgaben bei 28.700 Euro liegen, während die durchschnittliche Rente nur 19.100 Euro beträgt. Das ergibt ein Defizit von 33 Prozent. Damit liegt Deutschland auf dem siebtletzten Platz, hinter Zypern und der Slowakei …

    Quelle: Artikel von Richard Strobl auf merkur.de

  • Bis zu 40.000 Jobs: Bayerns Industrie droht ein massiver Stellenverlust

    Industrie: Die Beschäftigtenzahl könnte bis Ende 2026 auf 825.000 sinken. Zwei Verbände und amtliche Produktionsdaten stützen die Prognose unabhängig voneinander.

    In der bayerischen Metall- und Elektroindustrie könnten 2025 und 2026 zusammen bis zu 40.000 Stellen wegfallen. Die Arbeitgeberverbände bayme und vbm beziffern den Abbau für 2025 auf bereits vollzogene 20.000 Jobs; für 2026 rechnen sie mit einem Verlust in ähnlicher Größenordnung. Nach derzeitigem Stand könnte die Zahl der Beschäftigten in der Branche bis Ende 2026 auf 825.000 sinken – Ende 2023 waren es noch über 870.000.

    „Die wirtschaftliche Lage in der bayerischen M+E-Branche bleibt schlecht“, sagte Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

    Unabhängig davon kommt der Bayerische Industrie- und Handelskammertag (BIHK) in einer eigenen Firmenumfrage zu einem ähnlichen Befund. Demnach wollen branchenübergreifend 24 Prozent der Betriebe Personal abbauen, nur 11 Prozent planen Neueinstellungen. In der Industrie ist es laut BIHK sogar jedes dritte Unternehmen. BIHK-Hauptgeschäftsführer Manfred Gößl: „Der bayerische Arbeitsmarkt wirkt robuster, als er tatsächlich ist.“

    Quelle: Artikel auf t-online.de

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  • Kosten senken, Vermögen vor Inflation schützen: Lösungen für unsichere Zeiten

    Ursachen steigender Kosten: Energiekosten und unrentable Versicherungen

    Inflation, Unsicherheiten am Arbeitsmarkt und eine immer größer werdende Rentenlücke stellen Privatpersonen und Unternehmen in Deutschland vor wachsende Herausforderungen.

    Viele Unternehmen und Privatpersonen kämpfen bereits seit Jahren mit stetig wachsenden Kosten. Neben Energiekosten, die im internationalen Vergleich in Deutschland besonders hoch ausfallen, führen auch Versicherungsverträge, etwa Lebensversicherungen, betriebliche Altersvorsorge, Riester- oder Rentenversicherungen – häufig zu einer Belastung, statt Mehrwert zu schaffen. Hinter dem Versprechen der Altersvorsorge stecken oftmals hohe Gebühren, eine schwache Rendite und steuerliche Nachteile. Die Folge: Die Ablaufleistung oder der Rückkaufswert einer Lebensversicherung oder Rentenversicherung bleibt häufig deutlich unter den eigenen Einzahlungen, sodass von einem lohnenden Investment nicht die Rede sein kann …

    Strategien gegen Inflation, Staatsverschuldung und Währungsrisiken

    Die Entwicklung von Inflation und das Wachstum der Staatsverschuldung, sowohl in Deutschland als auch global, bedrohen langfristig die Kaufkraft privater und betrieblicher Ersparnisse. Das klassische Sparen auf Bankkonten wird durch die anhaltende negative Realzinsphase erschwert, während Themen wie Abgeltungssteuer, Vermögenssteuer und Kapitalertragssteuer an Gewicht gewinnen. Gleichzeitig zeigt sich, dass das Vertrauen in das FIAT-Geldsystem abnimmt und die Sorge vor einer möglichen Währungsreform wächst. In dieser Lage ist es umso wichtiger, rechtzeitig alternative Wege der Vermögenssicherung zu identifizieren …

    Edelmetalle als Fundament der intelligenten Altersvorsorge

    Ein zentraler Baustein der vorgestellten Konzepte ist der gezielte Vermögensaufbau mit Edelmetallen. Während klassische Vorsorgemodelle zunehmend als unsicher gelten, bietet etwa das Investieren in Gold oder andere Edelmetalle über langfristige Sparpläne eine interessante Alternative. Auch mit vergleichsweise geringen Beträgen lässt sich, etwa durch monatliches Sparen oder Einmalanlagen, eine solide Wertbasis schaffen. Das professionelle Management der Lagerung schützt nicht nur vor Einbruch und Diebstahl, sondern auch vor potenziellen Zugriffen des Staates. Die Vorteile wie Werterhalt, Inflationsschutz, Flexibilität beim Edelmetallkauf und die Möglichkeit, nicht nur Gold, sondern auch andere Edelmetalle steuerfrei einmalig oder monatlich zu kaufen, machen Edelmetalle zunehmend zu einem Schlüsselfaktor der Altersvorsorge privat und bieten eine Antwort auf das strukturelle Risiko klassischer Versicherungsprodukte, besonders im Hinblick auf den zukünftigen Arbeitsmarkt und die absehbare Entwicklung der Rente.

    Handlungsoptionen für Unternehmen und Privatkunden

    Für Privatkunden steht der Schutz und gezielte Aufbau von Vermögenswerten, effizientes Erbschaftsmanagement und die Schließung der Rentenlücke im Fokus. Auf www.positivsparen.de werden regelmäßig Online-Präsentationen sowie Seminare zu Themen wie Vermögensaufbau mit Edelmetallen und Schutz vor Enteignungsmaßnahmen angeboten …

    Quelle: focus.de

  • „Nie dagewesene Transformation“: Hochrangige Warnung vor Folgen von KI für Jobs

    Weit über 200 renommierte Ökonominnen und Ökonomen warnen vor den Folgen der KI-Revolution für den Arbeitsmarkt. Es müsse jetzt gehandelt werden, fordern sie.

    Die rasch fortschreitende Weiterentwicklung der KI-Technik könnte eine Umwälzung unserer Wirtschaft zur Folge haben, die jene der Industriellen Revolution übertrifft – und das in einer viel kürzeren Zeitspanne. Davor warnen mehr als 230 Wirtschaftswissenschaftlerinnen und Wirtschaftswissenschaftler, darunter mehr als ein Dutzend mit einem Nobelpreis, in einem offenen Brief. Unter dem Slogan „We Must Act Now“ fordern sie, dass in der Wirtschaftswissenschaft, der Politik und der Tech-Branche jetzt gehandelt werden müsse, „um die wirtschaftlichen Zusammenhänge der transformativen KI zu verstehen und die Anreize, Leitplanken und Institutionen zu schaffen, die erforderlich sind“ …

    Laut der New York Times ist die Warnung das jüngste Zeichen dafür, dass in der Wirtschaftswissenschaft immer mehr Fachleute überzeugt sind, dass die Risiken der KI-Revolution unterschätzt werden. Das zeige sich auch daran, dass die Namen zahlreicher Expertinnen und Experten auftauchen, die das Potenzial von KI bislang eher skeptisch gesehen hätten. Insgesamt seien weiterhin viele davon überzeugt, dass Künstlichen Intelligenz langfristig Vorteile bringen wird. Kurzfristig könnte sie aber Millionen Arbeitsplätze überflüssig machen, mit dramatischen Folgen …

    In Deutschland hat Digitalminister Karsten Wildberger im Frühjahr gefordert, dass sich das Land auf dramatische Jobverluste wegen des Vormarschs der Künstlichen Intelligenz einstellen müsse …

    Quelle: Artikel von Martin Holland auf heise.de

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  • 40 Milliarden Euro fehlen: Jetzt wird die Renten-Lüge sichtbar

    Wer jeden Monat Rentenbeiträge zahlt, dürfte einen einfachen Gedanken haben: Mein Geld landet später einmal wieder bei mir.

    Ganz stimmt das allerdings nicht. Denn die gesetzliche Rentenversicherung finanziert nicht nur klassische Rentenansprüche von Menschen, die Beiträge eingezahlt haben. Sie übernimmt auch zahlreiche Leistungen, für die nie Beiträge geflossen sind. Dadurch fehlen pro Jahr 40 Milliarden Euro in der Rentenkasse, die die Beitragszahler schultern müssen …

    Die Zahlen sind gewaltig. Nach Berechnungen der Deutschen Rentenversicherung beliefen sich die sogenannten nicht beitragsgedeckten Leistungen im Jahr 2023 auf rund 124 Milliarden Euro. Dazu zählen etwa Kindererziehungszeiten, bestimmte Hinterbliebenenleistungen …

    Dem standen Bundeszuschüsse von lediglich etwa 84 Milliarden Euro gegenüber. Unterm Strich blieb eine Finanzierungslücke von knapp 40 Milliarden Euro …

    Die Betroffenen erhalten diese Ansprüche zu Recht. Die Frage ist lediglich, wer die Rechnung bezahlen soll … dass gesamtgesellschaftliche Aufgaben grundsätzlich aus Steuermitteln und nicht aus den Beiträgen der Versicherten finanziert werden sollten. Zu den größten Posten gehören die frühere Höherwertung von Ost-Entgelten nach der Wiedervereinigung, Kindererziehungszeiten für vor 1992 geborene Kinder …

    Alle Leistungen eint, dass es politische Entscheidungen waren, die gesellschaftlich gewollt sind und bis heute breite Zustimmung genießen …

    Für viele Experten ist das ein Signal, wie künftige Reformen aussehen könnten: Sozialpolitische Leistungen ja, aber bezahlt vom Staat und nicht allein von den Beitragszahlern.

    Trotz der klaren Empfehlung bleibt die Zukunft offen. Über die Umsetzung entscheidet am Ende die Politik …

    Quelle: Artikel von Stefan Doerr auf msn.com

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  • Humanoide Roboter führen erstmals erfolgreich eine Operation durch

    Forscher der University of California haben handelsübliche humanoide Roboter zu chirurgischen Instrumenten umfunktioniert.

    Premiere im Operationssaal

    Einem interdisziplinären Team aus Ingenieuren und Chirurgen ist ein beachtenswerter medizinischer Erfolg gelungen. In einer präklinischen Studie entfernten ferngesteuerte humanoide Roboter erfolgreich die Gallenblasen von lebenden Schweinen. Das Experiment belegt, dass kommerziell erhältliche, menschenähnliche Maschinen grundlegende chirurgische Aufgaben übernehmen können …

    Kompakte Alternative

    Im Gegensatz zu etablierten, aber massiven und teuren Systemen bieten die eingesetzten Modelle finanzielle und logistische Vorteile. Wie Forscher der University of California San Diego angeben, wiegen die knapp 1,5 Meter großen Maschinen lediglich 27 Kilogramm. Ein Basismodell des chinesischen Herstellers Unitree kostet umgerechnet rund 12.000 Euro. Selbst mit aufwendigen Upgrades für präzisere Hände bleibt der Preis weit unter den Millionenbeträgen spezialisierter OP-Roboter.

    Die geringen Anschaffungskosten und der minimale Platzbedarf eröffnen neue Einsatzmöglichkeiten. Solche Systeme eignen sich potenziell für ländliche Regionen, Krisengebiete oder die Raumfahrt …

    Quelle: Artikel von Witold Pryjda auf winfuture.de

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  • Bundeshaushalt 2027: Lars Klingbeil plant 2027 mit fast 204 Milliarden Euro Neuverschuldung

    Neuverschuldung: Viele neue Schulden, Kürzungen beim Klimafonds, beim Eltern- und beim Wohngeld: Bundesfinanzminister Lars Klingbeil hat einen Haushaltsentwurf für 2027 geschnürt.

    Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) sieht für den neuen Bundeshaushalt im kommenden Jahr eine Neuverschuldung von mehr als 200 Milliarden Euro vor. Das geht aus dem Regierungsentwurf für den Haushalt hervor, der der ZEIT vorliegt. Demnach sind für 2027 im Kernhaushalt Ausgaben von insgesamt 555,4 Milliarden Euro geplant, bei einer Nettokreditaufnahme von 118,7 Milliarden Euro.

    Die Gesamtsumme der Neuverschuldung von 203,7 Milliarden Euro ergibt sich durch die weitere Verschuldung durch die beiden Sondervermögen. So kommen aus dem sogenannten Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität weitere 54,9 Milliarden Euro hinzu. Zusätzliche 30 Milliarden Euro an neuen Schulden ergeben sich laut dem Entwurf über das Sondervermögen für die Bundeswehr. Insgesamt fällt die Neuverschuldung damit um rund acht Milliarden Euro höher aus als von der Regierung Ende April bei der Aufstellung der Etat-Eckwerte geplant …

    Entwurf kommende Woche im Kabinett
    Die Gesamtinvestitionen – darunter fallen auch Infrastrukturvorhaben – sollen 2027 um rund 700 Millionen Euro im Vergleich zum laufenden Jahr sinken, auf 117,5 Milliarden Euro. In dem Entwurf verweist das Bundesfinanzministerium darauf, dass die Budgetplanungen auf ‌einem unsicheren wirtschaftlichen Umfeld basieren …

    Quelle: Artikel auf zeit.de

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  • Deloitte-Berater nach interner Town Hall: „Unser Modell ist am Ende, wir werden durch Roboter ersetzt“

    Eine interne Town-Hall-Veranstaltung bei Deloitte hat unter den eigenen Beratern für Unmut gesorgt. Die Botschaft des Managements: Das klassische Geschäftsmodell der Stundenabrechnung gerät im KI-Zeitalter massiv unter Druck.

    Laut einem Bericht des Wall Street Journal präsentierte Jason Manstof, ein Leiter in Deloittes US-Beratungssparte für den öffentlichen Sektor, vergangenen Monat eine Grafik, die das Schrumpfen des arbeitsstundenbasierten Beratungsgeschäfts bis 2035 zeigte. Der grüne Balken am unteren Rand, der das Kerngeschäft der Branche repräsentiert, schrumpft demnach auf einen schmalen Streifen des Gesamtmarktes zusammen …

    Quelle: Artikel von Maximilian Schreiner auf the-decoder.de

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  • Pläne des Vorstands: Bei VW könnten bis zu 100.000 Stellen wegfallen

    Der VW-Vorstand plant offenbar einen größeren Stellenabbau als bisher bekannt. Medienberichten zufolge könnten weltweit bis zu 100.000 Arbeitsplätze gestrichen werden. Der Aufsichtsrat soll am 9. Juli darüber beraten …

    Werksschließungen „mittelfristig“ möglich

    Die Werke in Hannover, Zwickau und Emden sowie der Audi-Standort Neckarsulm könnten geschlossen werden. Ein konkretes Datum für die Maßnahmen nannte das Blatt nicht. Dem Bericht zufolge könnten die Werke „mittelfristig“ geschlossen werden. Die Pläne seien Teil des neuen Zielbilds 2030, das VW-Chef Oliver Blume dem Vorstand am Mittwoch vorgestellt habe.Noch ist unklar, wie genau die Arbeitsplätze im VW-Konzern abgebaut werden sollen. Ein zweiter Insider sagte dem Manager Magazin, in dem zentralen Papier stehe bewusst keine eindeutige Zahl.

    VW kündigt „tiefgreifende“ Veränderungen an

    Der Konzern bestätigte die Zahlen nicht, sprach jedoch von „tiefgreifenden“ Veränderungen, die bevorstünden. „Dafür hat der Konzernvorstand in den vergangenen Monaten intensiv an einem Zukunftsplan für die Neuaufstellung des Unternehmens gearbeitet“, erklärte ein VW-Sprecher.Das aktuelle Geschäftsmodell, Autos in Deutschland zu entwickeln, in Europa zu produzieren und weltweit zu exportieren, funktioniere nicht mehr für alle Marken. Er verwies auf Zölle, härteren Wettbewerb und allgemein schlechte Marktentwicklungen.“Die Welt hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend gewandelt“, erklärte der Konzernsprecher. „Um unter diesen Rahmenbedingungen weiter erfolgreich zu bleiben, müssen wir uns weiterentwickeln.“ Der gesamte Konzern müsse seine Wettbewerbsfähigkeit erheblich steigern …

    Quelle: Artikel auf tagesschau.de

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  • Kooperation mit Boston Dynamics: So setzt Hyundai humanoide Roboter in der Fertigung ein

    Autohersteller sind seit Jahrzehnten führend, wenn es um die Perfektion und Effizienzmaximierung von Fertigungsprozessen geht und so überrascht es nicht, dass humanoide Roboter bei der besonders komplexen Fertigung eines Autos mit seinem tausenden von Einzelteilen, Modulen und zahllosen Fertigungsschritten zeitnah den Weg für eine neue Produktionszukunft einläuten werden.

    Warum setzt Hyundai auf humanoide Roboter?

    Der Hyundai Konzern hat sich in den vergangenen Jahren auf Platz drei unter die größten Autoherstellern der Welt emporgearbeitet. Klares Ziel ist die Nummer eins und das ist für die ambitionierten Asiaten nicht zuletzt durch ebenso schnelle wie kostengünstige Prozesse mit maximaler Automatisierung zu schaffen. Um dies zu erreichen, baut die Hyundai Motor Group aktuell ein Netzwerk auf, bei der der Einsatz von Robotern mit künstlicher Intelligenz eine zentrale Rolle spielt …

    So verändert Atlas die Autofertigung

    Anders als andere Humanoiden ist Atlas darauf ausgelegt, sich in bestehende Anlagen und Prozesse zu integrieren. Dabei kann sich der Boston-Dynamics-Gesandte an verändernde Anforderungen anpassen ohne dabei Einschränkungen bei Effizienz, Sicherheit oder Zuverlässigkeit in Kauf zu nehmen. Ausgestattet mit Drehgelenken und Sensoren kann Atlas problemlos in komplexen industriellen Umgebungen navigieren, sich wiederholende Aufgaben ausführen und dabei KI-gesteuertes Lernen nutzen, um sich schnell an neue Herausforderungen anzupassen …

    Quelle: Artikel von Stefan Grundhoff auf automobil-produktion.de

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  • Meta entlässt Tausende Mitarbeiter. Zuvor mussten sie aber noch KI trainieren

    Der Facebook-Konzern hat am Mittwoch 10 Prozent seiner Belegschaft entlassen. Der Grund: Er will Geld für neue Rechenzentren einsparen. Zuvor erfasste er aber noch die Klicks und Mausbewegungen der Mitarbeiter, um neue KI-Modelle zu verbessern …

    Quelle: Artikel von Marie-Astrid Langer auf nzz.ch

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  • Recursive Superintelligence: KI beginnt sich selbst umzubauen

    Zwischen Silicon-Valley-Hochglanz und apokalyptischem Tech-Fieber entsteht gerade ein neuer Kult: Recursive Self-Improvement, kurz RSI. Die Idee ist simpel und komplett wahnsinnig zugleich. Eine KI analysiert sich selbst, entdeckt Schwächen, schreibt besseren Code für sich selbst und startet die nächste Version – wieder und wieder und wieder …

    Evolution ohne Stoppknopf

    Der Begriff „rekursiv“ klingt erstmal nach Informatik-Vorlesung und kaltem Kaffee, aber in Wahrheit geht’s um etwas viel Größeres. Die KI soll nicht einfach nur Aufgaben lösen. Sie soll lernen, wie sie besser lernen kann. Das ist der Unterschied zwischen einem Taschenrechner und einer Spezies …

    Während heutige Modelle bloß auf Zuruf reagieren, träumt Recursive davon, dass Maschinen eigenständig forschen, neue Ideen entwickeln, Experimente testen und daraus neue, bessere Versionen ihrer selbst bauen. Ein endloser Kreislauf digitaler Mutation …

    Die neuen Punks aus dem Valley

    Das Verrückteste daran: Die Szene wirkt inzwischen fast religiös. Milliarden fließen in Firmen, die offen darüber reden, künstliche Superintelligenz zu erschaffen, während Politiker noch über ChatGPT-Hausaufgaben diskutieren. Die Neolabs – kleine Hardcore-Forschungsteams mit Monsterfinanzierung – benehmen sich wie Garagenbands kurz vor der digitalen Revolution. Nur dass ihre Verstärker atomgetriebene GPU-Cluster sind …

    Quelle: Artikel von Günther Suchy auf merkur.de

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  • Riester-Rente: Ich habe meinen Vertrag nach 15 Jahren gekündigt und so viel habe ich wiederbekommen

    15 Jahre lang zahlte ich in die Riester-Rente ein. Dann habe ich sie gekündigt. An der staatlich geförderten Altersvorsorge haben vor allem die Versicherer und Finanzberater verdient. Wie viel ich zurückbekommen habe und warum die Riester-Rente gescheitert ist …

    Die Riester-Rente war einmal als große Idee gedacht. Vor gut 20 Jahren wollte der Staat die private Altersvorsorge fördern und Menschen dazu bringen, zusätzlich Geld für das Alter zurückzulegen, statt sich allein auf die gesetzliche Rente zu verlassen. In der Theorie klingt das vernünftig. In der Praxis entpuppte sich das Modell für viele als teurer Irrtum. Denn ein erheblicher Teil der staatlichen Zulagen landet nicht etwa bei den Sparern, sondern versickert in Gebühren, Provisionen und Verwaltungskosten der Versicherer. Rund 16 Millionen Menschen in Deutschland besitzen einen Riester-Vertrag, viele davon mit derselben Frage im Kopf: Weiterlaufen lassen, weil schon so viel Geld hineingeflossen ist? Oder kündigen, um den Schaden wenigstens zu begrenzen? Ich habe meinen Vertrag nach 15 Jahren beendet und einmal genau nachgerechnet, wie viel ich eingezahlt habe – und wie wenig davon am Ende übrig blieb …

    Unterm Strich bleibt ein bitteres Ergebnis: Ich habe 15 Jahre lang gespart und trotzdem rund ein Viertel weniger zurückbekommen als das, was ich selbst eingezahlt hatte. Etwa 2.400 Euro gingen durch Vertragswechsel, Gebühren und laufende Kosten verloren. Dass es diese Kosten überhaupt in diesem Ausmaß gibt, erwähnten weder die Finanzberater noch die Versicherungsmakler besonders offensiv. Wahrscheinlich aus gutem Grund. Denn sobald man versteht, dass die staatlichen Zulagen oft vor allem die Versicherer subventionieren, verliert die Riester-Rente sehr schnell ihren Zauber.

    Oder anders gesagt: Hätte ich die 70 bis 85 Euro monatlich einfach zu Hause in einen Sparstrumpf gesteckt, hätte ich heute rund 2.400 Euro mehr.

    Neue Altersvorsorge löst Riester-Rente ab

    Dass die Riester-Rente zu kompliziert, zu teuer und für viele schlicht zu unattraktiv geworden ist, hat inzwischen auch die Politik verstanden. Der Bundestag beschloss am 27. März 2026 eine Reform der privaten Altersvorsorge. Ab 2027 soll deshalb voraussichtlich ein neues Altersvorsorgedepot die Riester-Rente ersetzen. Das allein sagt schon einiges über den Zustand des bisherigen Modells aus. Wenn selbst der Staat seine eigene Prestigevorsorge nach gut zwei Jahrzehnten austauschen will, war offenbar nicht nur das Marketing das Problem.

    Wer noch einen Riester-Vertrag besitzt, sollte jetzt trotzdem nicht vorschnell kündigen oder hektisch den Anbieter wechseln. Denn genau bei solchen Wechseln und Kündigungen langen Versicherer erfahrungsgemäß noch einmal besonders beherzt zu …

    Quelle: Artikel von Blasius Kawalkowski auf inside-digital.de

  • Gebühren kostet Tausende Euro: Banken jubeln: Altersvorsorgedepot teurer als selber anlegen

    Das Altersvorsorgedepot verspricht höhere Erträge. Doch schon ein Prozent Kosten kann die staatliche Förderung über Jahrzehnte vollständig aufzehren.

    Mit der Entscheidung vom 27. März stellt der Bundestag die private Altersvorsorge in Deutschland grundlegend neu auf. Künftig sollen Sparer stärker von Aktien und ETF-Sparplänen profitieren können. Doch während die Reform mehr Renditechancen eröffnet, setzt der Gesetzgeber zugleich eine harte Grenze: die jährlichen Kosten dürfen ein Prozent nicht überschreiten.

    Was auf den ersten Blick nach Verbraucherschutz klingt, könnte sich langfristig als trügerisch erweisen. Modellrechnungen des Vergleichsportals Verivox zeigen, dass selbst dieser gedeckelte Kostensatz die Renditevorteile der Förderung vollständig neutralisieren kann, insbesondere bei langen Anlagehorizonten …

    Quelle: Artikel von Thomas Sabin auf focus.de

  • „Wir stehen erst am Beginn eines neuen Rohstoffzyklus“

    Rohstoffe werden zum strategischen Muss: Geopolitische Spannungen, KI-getriebene Nachfrage und strukturelle Angebotsdefizite machen sie zum entscheidenden Diversifikationsbaustein.

    In einem von Alice Kazak moderierten Webinar skizzierte Evy Hambro, Leiter des BlackRock-Rohstoff-Teams und Portfoliomanager des BGF World Mining sowie BGF World Gold, ein eindringliches Bild der aktuellen Lage an den globalen Rohstoffmärkten. Seine Botschaft war klar: Das klassische 60/40-Portfolio hat ausgedient – zumindest als alleiniges Diversifikationsinstrument.

    Hambro eröffnete das Webinar mit einer grundlegenden These: Die bewährte Aufteilung zwischen Aktien und Anleihen habe in den vergangenen fünf Jahren deutlich weniger Diversifikationsschutz geboten als in den zwei Jahrzehnten zuvor. In einer Welt, die von geopolitischen Spannungen – vom US-Israel-Iran-Konflikt über den Ukraine-Krieg bis hin zu den Verwerfungen rund um Taiwan – sowie von der KI-Revolution geprägt sei, brauche es neue Ansätze. „Diversifikation ist in einer fragmentierteren und volatileren Welt von größter Bedeutung“, betonte Hambro.

    Gold spiele dabei eine besondere Rolle. Angesichts der hohen Konzentration vieler Portfolios auf die sogenannten „Magnificent Seven“ Tech-Aktien empfahl Hambro, Gewinne zu realisieren und Kapital umzuschichten: „Es ist sinnvoll, einen Teil der Gewinne mitzunehmen und das Kapital neu zu allokieren.“

    Seit 2025 hat sich die Lage weiter zugespitzt: Die USA erhoben massive Zölle auf Stahl, Aluminium und Kupfer, während China mit Exportbeschränkungen bei Seltenen Erden, Silber und Düngemitteln reagierte. Chinas neuer Fünfjahresplan vom März 2026 macht die Sicherung strategischer Rohstoffe zur nationalen Priorität – ein Zeichen, dass der Rohstoffnationalismus kein vorübergehendes Phänomen ist …

    Staatsverschuldung und die Flucht in Gold

    Hambro zeichnete auch ein düsteres Bild der öffentlichen Finanzen. Japan liegt bei einer Schuldenquote von rund 255 Prozent des BIP, die USA, Frankreich und das Vereinigte Königreich bewegen sich ebenfalls über der 100-Prozent-Marke – mit steigender Tendenz bis 2035. Die Konsequenzen seien generationenübergreifend: „Kinder und Enkelkinder werden unter den Lasten der Verschuldung leiden. Die sich in immer neue Dimensionen aufblähende Rechnung wird nicht kleiner werden.“ …

    Quelle: Artikel von Helge Rehbein auf dasinvestment.com

  • Wer ist Arndt-Timo Niggemeyer, Betreiber von positivsparen.de?

    Ein Macher für komplexe Zeiten: Arndt-Timo Niggemeyer gilt als jemand, der Veränderungen und Herausforderungen liebt. Mit positivsparen.de hat er eine Informationsplattform geschaffen, die Unternehmern und Mitarbeitern gleichermaßen in turbulenten Zeiten eine klare Perspektive bietet. Mit seiner langjährigen und vielfältigen Erfahrung versteht er, wie wichtig es ist, in einem unsicheren Umfeld wie rasender Geldentwertung, großen Staatsverschuldungen, riesigen Rentenproblematiken und drohender Massenarbeitslosigkeit durch KI und Robotik dennoch konkrete und funktionierende Lösungen zu finden. Herr Niggemeyer ist Edelmetallkaufmann und ihr kompetenter Fachmann, wenn es um inflationssichere Investments in Gold oder andere Edelmetalle bereits ab 3.000,- Euro Einmalanlage, oder als Sparplan ab 50,- Euro monatlich geht …

    Quelle: Artikel von Christina Szasz auf weristwer.com

  • Insolvenzen gefährden mehr als 200.000 Jobs – Deutsche Wirtschaft unter Druck

    Insolvenzen bedrohen über 200.000 Jobs. Die Zahl der Pleiten steigt auf den höchsten Stand seit Jahren. Geopolitik und Krisen verschärfen die Lage.

    Berlin/Wiesbaden – „Schon jetzt hat der Nahost-Konflikt auf Deutschland deutliche Auswirkungen, und auch der US-Handelskrieg ist längst nicht vorbei“ – mit diesen Worten beschreibt Milo Bogaerts, Chef von Allianz Trade in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die Lage der deutschen Wirtschaft. Sein Unternehmen erwartet für 2026 rund 24.650 Insolvenzen und sieht mehr als 200.000 Arbeitsplätze in Gefahr – ein Anstieg von 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. „Das wäre der höchste Stand seit 14 Jahren“, so Bogaerts.

    Die Zahlen decken sich unschön mit denen des Statistischen Bundesamtes. Die deutschen Amtsgerichte registrierten im Jahr 2025 insgesamt 24.064 beantragte Unternehmensinsolvenzen – ebenfalls ein Anstieg von 10,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl liegt auf dem höchsten Stand seit 2014, als 24.085 Fälle verzeichnet worden waren …

    Maschinenbau und Metallwaren: Industrieherz in der Krise

    Besonders alarmierend sei die Lage aber nach wie vor im Kernbereich der deutschen Industrie. Laut einer Analyse der Unternehmensberatung Falkensteg, die der Wirtschaftswoche vorliegt, führten Metallwarenhersteller 2025 erstmals die Branchenstatistik der Großinsolvenzen an: 67 Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als zehn Millionen Euro meldeten Insolvenz an – ein Anstieg von rund 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr …

    Als Ursachen nennt Falkensteg ein Bündel an Faktoren: schwache Investitionsgüternachfrage seit 2023, stagnierende Produktion, hohe Energiepreise, gestiegene Zinsen, anziehende Tariflöhne sowie erhöhte Rohstoffpreise. Viele Unternehmen könnten die Kostenbelastungen nicht vollständig an ihre Kunden weitergeben. Hinzu kämen strukturelle Standortschwächen wie Fachkräftemangel, Bürokratie und lange Genehmigungswege …

    Quelle: Artikel von Lennart Niklas Johansson Schwenck auf merkur.de

  • Schnell, präzise, autonom: Roboter schlagen uns im Tischtennis und im Halbmarathon – und bald auch im Job

    Maschinen übernehmen nach und nach mehr Aufgaben. Die Frage, wie wir künftig mit Robotern leben und arbeiten wollen, verlangt nach einer gesellschaftlichen Debatte.

    In den vergangenen Tagen wurden gleich zwei Erfolgsmeldungen aus der Welt der Robotik publik: Am Sonntag gewann ein humanoider Roboter in Peking einen Halbmarathon. Er rannte mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 25 Kilometern pro Stunde – deutlich schneller als der schnellste Mensch auf dieser Distanz.

    Am Mittwoch wurde bekannt, dass ein Roboter im Tischtennis nun Profispieler besiegt. Es ist das erste Mal, dass eine Maschine gegen Menschen in einer derart schnellen und körperlichen Sportart besteht.

    Die Firmen hinter den Projekten machen mit den Meldungen selbstverständlich gutes Marketing. Aber die Schlagzeilen als blosse PR abzutun, wäre falsch. Denn die Sport-Roboter sind ein Zeichen von angewandter Spitzentechnologie. Sie illustrieren die rasanten Fortschritte, die die Robotik gegenwärtig macht.

    Das wirft Fragen auf: Kommen die vielfältig einsetzbaren Allzweck-Roboter nun doch schneller, als wir dachten? Und was bedeutet das für Tausende von Angestellten, die in Restaurants Tische abwischen, in Warenlagern Paletten auspacken, in Wohnungen Rollläden reparieren? …

    Quelle: Artikel von Gioia da Silva auf nzz.ch

  • Altersvorsorge: Merz: Rente künftig „nur noch Basisabsicherung“

    Die Finanzierung der gesetzlichen Rente steht erheblich unter Druck. Nun kündigt der Kanzler einen fundamentalen Wandel des Rentenkonzepts an.

    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat mit Blick auf die geplante Rentenreform zu einem Umdenken bei der Altersvorsorge aufgerufen. „Die gesetzliche Rentenversicherung allein wird allenfalls noch die Basisabsicherung sein für das Alter“, sagte Merz am Montag beim Empfang zum 75. Jubiläum des deutschen Bankenverbands. „Sie wird nicht mehr ausreichen, auf Dauer den Lebensstandard zu sichern.“ …

    Die Bundesregierung setze „alles daran, die strukturellen Verwerfungen, die strukturellen Defizite unseres Landes zu beheben“, sagte Merz mit Blick auf die Wettbewerbsfähigkeit, die Senkung der Energiekosten sowie weitere angestrebte Reformen etwa im Bereich der Einkommensteuer und der Krankenversicherung …

    Quelle: Artikel von Michael Kappeler auf t-online.de

  • KI schlägt menschliche Arbeitskraft: Börse feiert Kündigungswelle

    Die sozialen Netzwerke stehen vor einem radikalen Umbruch durch künstliche Intelligenz. Snap-Chef Evan Spiegel zieht jetzt die Konsequenzen und streicht fast jeden sechsten Arbeitsplatz. Während 1.000 Angestellte gehen müssen, reagiert die Börse mit Begeisterung auf die neue Effizienzstrategie. Der radikale Umbau könnte für Anleger jetzt die langersehnte Wende bringen, denn der Konzern setzt konsequent auf automatisierte Prozesse und eine KI-gestützte Profitabilität …

    Effizienz-Turbo statt Personalkosten

    Die finanziellen Auswirkungen sind gewaltig. Durch den Stellenabbau will Snap die jährliche Kostenbasis bis zur zweiten Jahreshälfte im Jahr 2026 um mehr als 500 Millionen Dollar senken. „Wir glauben, dass die rasanten Fortschritte bei der künstlichen Intelligenz es unseren Teams ermöglichen, die Geschwindigkeit zu erhöhen“, so Spiegel in seinem Statement. Die technologische Abhängigkeit ist bereits Realität: Über 65 Prozent des neuen Programmcodes bei Snap werden von KI generiert, während automatisierte Agenten monatlich mehr als eine Million Nutzeranfragen abwickeln …

    Quelle: Artikel von Lukas Meyer auf deraktionaer.de

  • Die Bedrohung wächst: KI ist für 25 Prozent der Entlassungen verantwortlich

    Noch ist es schwer, den tatsächlichen Mehrwert von KI-Tools zu messen. Trotzdem scheint die neue Technologie immer mehr Menschen den Job zu kosten. Vor allem die Tech-Branche ist weiterhin stark betroffen.

    In den USA ist die Zahl der Entlassungen im März 2026 stark angestiegen …

    Offenbar immer mehr Jobs von KI bedroht

    Im Sommer 2025 stellte eine MIT-Studie fest, dass 95 Prozent der Unternehmen, die teilweise massiv in KI-Projekte investiert haben, bisher keinen nennenswerten Gewinn daraus ziehen konnten. Trotzdem sind die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt schon jetzt deutlich spürbar. Laut aktuellen Daten von Challenger, Gray & Christmas wurden in den USA in diesem Jahr bisher mehr als 52.000 Stellen im Tech-Bereich abgebaut – davon 18.720 allein im letzten Monat …

    Quelle: Artikel von Noëlle Bölling auf msn.com

  • Tesla und BMW starten Massenproduktion von Humanoid-Robotern

    Führende Industriekonzerne setzen humanoide Roboter erstmals im großen Maßstab ein. Tesla baut eine eigene Roboterfabrik, BMW startet eine Testphase in Europa und China erreicht Serienfertigung …

    Tesla baut eigene Roboter-Fabrik in Texas

    Tesla hat einen Meilenstein erreicht. Auf dem Gelände der Giga Texas hat der Bau einer dedizierten Fabrik für den Optimus-Roboter begonnen. Seit Anfang April sind Spezialgeräte für die Bodenverstärkung im Einsatz. Das signalisiert einen klaren Strategiewechsel: weg von der Prototypenfertigung, hin zur Massenproduktion.

    Die neue Anlage ist Teil des ehrgeizigen Ziels, jährlich eine Million humanoide Einheiten zu produzieren. Die strukturellen Arbeiten sollen bis Ende 2026 dauern. Parallel dazu wandelt Tesla bereits bestehende Montagelinien in seiner Fabrik in Fremont um, um noch in diesem Sommer die erste Kleinserie des Optimus Gen 3 zu starten.

    Dieses neue Modell markiert einen technologischen Sprung. Die Hände des Roboters besitzen nun 22 Freiheitsgrade. Das ermöglicht filigrane Aufgaben wie das Sortieren von Batteriezellen oder das Handhaben winziger Bauteile – mit einer Präzision, die menschliche Bewegungen nachahmt. In Teslas eigenen Werken sammeln diese Roboter bereits Daten für die neuronalen Netze des Unternehmens.

    BMW bringt Humanoiden nach Europa

    Auch der deutsche Premium-Autobauer geht in die Offensive. Diese Woche startete die BMW Group eine neue Testphase mit humanoiden Robotern im Werk Leipzig. Es ist die erste Integration dieser Technologie in dieser Größenordnung in einer europäischen Automobilfabrik. Zum Einsatz kommt der AEON-Roboter des Zürcher Unternehmens Hexagon Robotics.

    Die Leipziger Initiative baut auf einem zehnmonatigen Pilotprojekt im US-Werk Spartanburg auf. Dort unterstützte 2025 der Roboter Figure 02 die Produktion von über 30.000 BMW X3. Er bewegte mehr als 90.000 Komponenten und absolvierte rund 1,2 Millionen Schritte. Die gewonnenen Daten bewiesen: Humanoide Systeme können repetitive, körperlich anstrengende Aufgaben sicher und präzise übernehmen.

    In Leipzig liegt der Fokus nun auf der Montage von Hochvoltbatterien und der Fertigung von Außenkomponenten. Die AEON-Roboter sind mit fortschrittlicher Bewegungstechnik und Sensoren ausgestattet. Ein Schlüsselmerkmal: Sie können ihre eigenen Akkus in nur drei Minuten autonom wechseln. So ist ein nahezu unterbrechungsfreier Betrieb möglich.

    China setzt auf Hochgeschwindigkeits-Fertigung

    Das globale Rennen um Automatisierung beschleunigt sich auch in China. Eine neue Hochkapazitäts-Fertigungslinie in Guangdong erreichte Ende März 2026 ihren Vollbetrieb. Das Joint Venture zwischen Leju Robotics und Dongfang Precision kann nun alle 30 Minuten einen humanoiden Roboter produzieren. Das bedeutet den Wechsel von der Experimentierphase zur industriellen Serienfertigung …

    Quelle: Artikel auf ad-hoc-news.de

  • In Großbritannien entwickelter humanoider Roboter bewährt sich im realen Logistikeinsatz

    Der HMND 01 von Humanoid hat einen ersten Testlauf in einem Werk eines Automobilzulieferers absolviert. Dabei erhielt der Roboter seine Anweisungen direkt aus der Betriebssoftware des Unternehmens.

    Falls Fabrikarbeiter befürchten, durch Roboter ersetzt zu werden, liefert ein britisches Robotikunternehmen derzeit wenig Anlass zur Entwarnung. Humanoid hat seinen Roboter HMND 01 Alpha Wheeled nun unter realen Bedingungen in einem Werk des Automobilzulieferers Martur Fompak getestet …

    Angetrieben wurde der Roboter von Humanoids KinetIQ-AI-Plattform, die ihn in die Lage versetzt, sich an wechselnde Produktionsanforderungen anzupassen. Die Pilotphase lief von Januar bis Februar 2026, wobei der HMND 01 Lasten von bis zu 8 Kilogramm bewegte. Laut Humanoid arbeitete der Roboter dabei auch unter realen Bedingungen zuverlässig.

    Quelle: Artikel von Keji Folowosele, übersetzt von Marius Müller, veröffentlicht auf: notebookcheck.com

  • Wie KI das C-Level-Management entwertet

    Die IT-Branche gibt ein Vermögen für C-Level-Manager aus. Mit KI werden deren Entscheidungen schneller und besser. Zeit, um dort endlich abzuspecken.

    Bei der Betriebsversammlung lobt der Chief Executive Officer eines IT-Konzerns seine weisen und brillanten Entscheidungen, die denen der Konkurrenz überlegen waren, und stimmt die Belegschaft wie gewohnt auf harte Zeiten ein. Golem wollte von Tori Paulman, Vice President Analyst bei Gartner, wissen, ob KI nicht für weniger Geld solche Höchstleistungen des C-Levels zwischen Meetings und Golfplatz ersetzen könne …

    „Laut einem Bericht des Economic Policy Institute vom September 2025 ist das Gehaltsverhältnis von CEOs zu Arbeitnehmern in den vergangenen sechs Jahrzehnten dramatisch gestiegen. Im Jahr 2024 verdienten CEOs 281-mal so viel wie der durchschnittliche Beschäftigte, verglichen mit nur 21-mal so viel im Jahr 1965. Diese Zahlen verdeutlichen die erheblichen Investitionen, die Unternehmen in Führungskräfte tätigen“, sagt Paulman …

    Immer mehr Business-Entscheidungen KI-gestützt

    Gartner prognostiziert, dass bis zum Jahr 2027 die Hälfte aller Geschäftsentscheidungen KI-gestützt sein wird. Unternehmen sollten wirkungsvolle, realisierbare und skalierbare Anwendungsfälle priorisieren und Schulungen anbieten, damit Führungskräfte lernen, KI als Sparringspartner einzusetzen, erklärte Paulman …

    Quelle: Artikel von Achim Sawall auf golem.de

  • Rossmann testet ersten humanoiden Roboter in der Logistik

    Die Drogeriekette Rossmann testet einen humanoiden Roboter an ihrem Logistikstandort nahe Hannover. Der Roboter kann eigenständig seine Batterien wechseln.

    Walker S2 wechselt Batterien selbst

    In mehreren Projektphasen testet Rossmann, wie er in die bestehenden Abläufe der Logistik integriert werden kann – von ersten Use-Case-Szenarien über den schrittweisen Einsatz in der Praxis bis hin zur Bewertung einer möglichen Ausweitung. Der Walker S2 kann seine Batterie eigenständig wechseln und ist speziell für industrielle und logistische Anwendungen entwickelt worden. Die Batterien sind als Doppelbatteriesystem ausgeführt, sodass sich jeweils eine der Batterien im Betrieb auswechseln lässt. Eine Batterie liefert Energie für zwei Stunden langes Laufen oder etwa vier Stunden Arbeit im Stehen.

    UBTech verspricht, dass der Walker S2 selbstständig erkennt, wann seine Energie zur Neige geht und wann ein Akkutausch notwendig ist, um bestimmte Arbeiten weiter ausführen zu können. Der Roboter soll so länger durchhalten und komplett autonom arbeiten können. Angestrebt ist, dass solche humanoiden Roboter in der Fertigung oder bei Dienstleistungen durchgängig rund um die Uhr einsetzbar sind …

    Quelle: Artikel von Niklas Jan Engelking auf heise.de

  • BFH-Urteil 2026: Erbschaftsteuer könnte drastisch steigen

    Viele wiegen sich bei Schenkungen in falscher Sicherheit. Ein neues BFH-Urteil zeigt: Der Fiskus darf rückwirkend zugreifen. Wer jetzt nicht handelt, zahlt morgen.

    Viele Unternehmer und Privatpersonen sagen sich „Solange kein neues Erbschaftsteuergesetz beschlossen ist, gilt das alte Recht“ Wer also heute Betriebsvermögen überträgt oder eine Schenkung vornimmt, meint, sich auf die bekannten Freibeträge und Verschonungsregeln verlassen zu können. So die weit verbreitete Annahme. Sie ist falsch.

    Der Bundesfinanzhof hat mit einem Urteil vom 20. November 2025, das erst am 26. März 2026 veröffentlicht wurde, unmissverständlich klargestellt, dass die rückwirkende Anwendung des Erbschaftsteuergesetzes auf Schenkungen, die vor der Verkündung des Gesetzes stattgefunden haben, verfassungsrechtlich zulässig ist (BFH, II R 7/23). Im konkreten Fall ging es um eine Schenkung vom 24. Juli 2016. Das Gesetz, das auf diese Schenkung angewendet wurde, trat erst am 9. November 2016 in Kraft – also fast vier Monate später.

    Urteil ist ein Weckruf

    Dieses Urteil mag auf den ersten Blick wie eine juristische Feinheit wirken. In Wahrheit ist es ein Weckruf. Denn was 2016 geschah, kann sich 2026 wiederholen – mit noch weitreichenderen Folgen.

    Am 17. Dezember 2014 erklärte das Bundesverfassungsgericht die Verschonungsregelungen für Betriebsvermögen im Erbschaftsteuergesetz für verfassungswidrig (1 BvL 21/12). Die §§ 13a und 13b ErbStG, die es ermöglichten, Betriebsvermögen weitgehend steuerfrei auf die nächste Generation zu übertragen, verstießen gegen den Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG. Das Gericht setzte dem Gesetzgeber eine Frist bis zum 30. Juni 2016.

    Rückwirkung ist verfassungsgemäß

    Der Gesetzgeber ließ die Frist verstreichen. Der Bundestag beschloss die Reform zwar am 24. Juni 2016, doch der Bundesrat rief den Vermittlungsausschuss an. Erst am 9. November 2016 wurde das Gesetz verkündet – mit Rückwirkung auf den 1. Juli 2016. Damit galten für alle Schenkungen und Erbfälle ab diesem Datum Regeln, die zum Zeitpunkt der Übertragung noch gar nicht existierten.

    Genau diese Rückwirkung hat der BFH jetzt in seinem Urteil vom 26. März 2026 als verfassungsgemäß bestätigt. Die Begründung sagt, dass bereits mit dem Bundestagsbeschluss vom 24. Juni 2016 ein schutzwürdiges Vertrauen in den Fortbestand des alten Rechts entfallen sei. Wer nach diesem Datum noch Vermögen übertrug, konnte sich nicht mehr auf die bisherige Rechtslage berufen …

    Was das für Familienunternehmer bedeutet

    Für Familienunternehmer ist die Lage ernst. Wer ein Unternehmen mit einem Wert oberhalb von fünf Millionen Euro in der nächsten Generation halten und damit Wert und Arbeitsplätze erhalten möchte, muss heute analysieren, was eine Reform nach dem SPD-Modell steuerlich bedeuten würde. Die bisherigen Verschonungsregeln – Regelverschonung zu 85 Prozent, Optionsverschonung zu 100 Prozent – könnten ersatzlos wegfallen …

    Was das für Privatpersonen bedeutet

    Aber die Reform betrifft nicht nur Unternehmer. Auch Privatpersonen, die bisher klug mit der Zehn-Jahres-Regel gearbeitet haben, stehen vor einem Paradigmenwechsel.

    Wer in den vergangenen Jahrzehnten alle zehn Jahre eine Schenkung an seine Kinder vorgenommen hat – jeweils innerhalb des Freibetrags von 400.000 Euro –, konnte über zwei oder drei Zyklen hinweg erhebliche Vermögenswerte steuerfrei übertragen. Eine Immobilie im Wert von 1,2 Millionen Euro ließ sich so über 30 Jahre vollständig ohne Erbschaftsteuer an das Kind weitergeben.

    Nach dem SPD-Modell wäre das vorbei. Der Lebensfreibetrag von 900.000 Euro aus der Familie ist ein einmaliges Budget. Alle bisherigen Schenkungen werden nach dem SPD-Modell dauerhaft angerechnet. Wer bereits 400.000 Euro übertragen hat, dem stehen nur noch 500.000 Euro an steuerfreiem Volumen zur Verfügung – für das gesamte restliche Leben.

    Besonders brisant: In Ballungsräumen wie München, Frankfurt, Stuttgart oder Hamburg liegen Immobilienwerte längst deutlich über einer Million Euro. Der Lebensfreibetrag von 900.000 Euro reicht dort nicht einmal aus, um eine durchschnittliche Eigentumswohnung der Eltern steuerfrei an die nächste Generation zu übertragen …

    Gesetzgeber kann und darf rückwirkend in die Erbschaftsteuer eingreifen

    Der BFH hat mit seinem Urteil vom März 2026 den letzten Beweis geliefert, dass der deutsche Gesetzgeber kann und darf rückwirkend in die Erbschaftsteuer eingreifen kann. Das Bundesverfassungsgericht hat ihm diese Befugnis 2014 erteilt, und es gibt keinen Grund anzunehmen, dass es diesmal anders entscheiden wird.

    Die Uhr tickt. Wer heute nicht handelt, zahlt morgen.

    Quelle: Artikel von Christian Hansen auf focus.de

  • Künstliche Intelligenz: Digitalminister erwartet drastische Umbrüche in der Arbeitswelt

    Künstliche Intelligenz wird den Arbeitsmarkt grundlegend verändern, sagt Karsten Wildberger. Er plädiert für das bedingungslose Grundeinkommen, um den Wandel aufzufangen …

    Digitalminister Karsten Wildberger (CDU) erwartet dramatische Veränderungen in der Arbeitswelt in Deutschland durch künstliche Intelligenz (KI). „Die Zeit, in der die Industrie eine Jobmaschine war, geht zu Ende“, sagte Wildberger der Neuen Osnabrücker Zeitung.

    Er sei überzeugt, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen diese Umwälzungen am Arbeitsmarkt teilweise auffangen könne. Allein ausreichen werde es jedoch nicht. Zum einen brauche der Mensch sinnstiftende Tätigkeit. „Kaum jemand kann doch nur zu Hause sitzen und Videos schauen, ohne verrückt zu werden“, sagte er.

    Zum anderen müsse Deutschland in KI-Technologie führend werden. Das würde zu dem nötigen Wachstum führen, um den Wandel aktiv mitzugestalten. Nötig seien „deutlich höhere Steuereinnahmen, damit wir mit dem Geld den Jobmarkt umbauen können“.

    „Wir müssen uns zusammenraufen“
    Es sei unmöglich, diese Entwicklung aufzuhalten, sagte Wildberger. Er plädiere dafür, KI nicht abzulehnen, sondern für sich zu nutzen. „Wir können und müssen alles tun, um auch als Gesellschaft von der KI zu profitieren.“ Er appelliere an Arbeitgeber, Gewerkschaften und die Zivilgesellschaft: „Wir müssen uns zusammenraufen und die Zukunft neu gestalten.“ Durch KI entstünden auch neue Arbeitsplätze, dies gelte es zu nutzen.

    Es sei noch nicht zu spät, um im Bereich der künstlichen Intelligenz aufzuholen. „Die Chinesen haben eindrücklich bewiesen, wie unglaublich schnell man aufholen und andere teils überflügeln kann“, sagte Wildberger. Deutschland sei nun endlich aufgewacht und dürfe nicht wieder „wegdösen“. „Denn dann können wir nur in einem Albtraum aufwachen.“

    Quelle: Artikel auf zeit.de

  • Die deutsche Regierung bricht ihr Versprechen und macht neue Schulden, ohne zu investieren. Das hat fatale Folgen

    Statt die zusätzlichen Schulden in Investitionen in die Infrastruktur zu stecken, nutzt die Bundesregierung das kreditfinanzierte Sondervermögen als Verschiebebahnhof. Das zerstört das Vertrauen in die Politik und kommt die Steuerzahler teuer zu stehen.

    Bundeskanzler Friedrich Merz hatte versprochen, die neuen Schulden für Investitionen zu verwenden …

    Quelle: Artikel von Malte Fischer auf nzz.ch

  • Insolvenzen in der Holzwirtschaft: Pleitewelle: Holzbaufirma insolvent – nach 160 Jahren Holzbau die endgültige Pleite

    Für die Verantwortlichen von Mocopinus selbst, wie CEO Ulrich Braig, ist die Insolvenz ein Zeugnis für die schwierigen Lage der Bau- und Holzbranche …

    Für die Holzbaufirma Mocopinus endet nach 160 Jahren die Firmengeschichte. Rund 270 Mitarbeiter sind betroffen. Das auf Holzbauunternehmen kann die Insolvenz nicht mehr abwenden und muss alle Standorte in Deutschland schließen …

    Das 1865 gegründete Unternehmen galt in Deutschland über die letzten Jahrzehnte als eines der führenden Industriewerke für Holzveredelungen und war auf Vollholzprofile für Fassaden, Innenausbau und Terrassen sowie auf eigene Oberflächen und Beschichtungen spezialisiert. Die Produkte und Materialinnovationen waren teilweise preisgekrönt – unter anderem erhielt Mocopinus 2021 für sein „karbonisiertes Holz“ den Deutschen Award für Nachhaltigkeitsprojekte.

    Quelle: Artikel von Dr. Olaf Zinke auf agrarheute.com

  • Bayern: Arbeitsverträge gekündigt: Deutscher Händler schließt nach 25 Jahren alle Filialen

    Die letzten beiden Standorte des Einzelhändlers „Box – Der KleinPreisKönig“ in Bayern machen dicht. Das liege unter anderem auch an der Konkurrenz im Internet.

    München – Nach mehr als zwei Jahrzehnten ist Schluss: Die bayerische Einzelhandelskette „Box – Der KleinPreisKönig“ stellt ihren Betrieb vollständig ein. Wie chip.de berichtet, folgen nach bereits mehreren Schließungen nun auch die letzten beiden Standorte in Traunstein und Bad Reichenhall. Rund 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind von den betriebsbedingten Kündigungen betroffen. Gegründet im Jahr 2000 im oberbayerischen Erlstätt, wuchs das Unternehmen schnell auf ein Netz von 13 Geschäften an – unter anderem in Rosenheim, Prien am Chiemsee, Freilassing und Burghausen.

    Arbeitsverträge gekündigt: Deutscher Händler schließt nach 25 Jahren alle Filialen

    Die Läden waren bekannt für günstige Haushaltswaren, Dekoartikel und kleine Geschenkideen – ein Sortiment, das einst gut funktionierte, jedoch zunehmend unter Druck geriet. Wie BGLand24.de weiter meldet, macht Geschäftsführer Anderl Knorr-Gulde vor allem den wachsenden Onlinehandel für den Rückgang verantwortlich: „Es gibt auch insgesamt immer weniger ‚Analog-Shopper‘. Und alle, die nachkommen, bestellen fleißig im Internet.“ Hinzu kämen steigende Kosten, Bürokratie und Personalmangel, die das Geschäft zusätzlich erschwert hätten …

    Quelle: Artikel auf merkur.de

  • Rückschlag für Bayerns Biertradition: 300 Jahre alte Brauerei gibt auf

    Eine bayerische Brauerei mit 300 Jahre alter Geschichte schließt. Damit setzt sich ein Trend fort, der die Vielfalt der bayerischen Biere bedroht.

    Immer mehr kleine Brauereien in Bayern stellen den Betrieb ein. Nun schließt die Privatbrauerei Josef Lang in der niederbayerischen Gemeinde Jandelsbrunn nach drei Jahrhunderten. Die Gründe sind typisch für die Branche. Der geschäftsführende Gesellschafter Eugen Brühmüller gab der „Passauer Neuen Presse“ zufolge „mit großem Bedauern“ bekannt, den Betrieb bis Ende März schließen zu müssen.

    Ehemals hochfürstlich, stellt die Brauerei bereits seit 1708 Bier her. 1998 übernahm die Familie des heutigen Geschäftsführers Brühmüller den Betrieb. Da dieser nun keinen Nachfolger und keine Nachfolgerin für sich finden kann, bleibt die Schließung der Brauerei Lang die einzige Option.

    Die Brauerei in Jandelsbrunn ist kein Einzelfall: Seit 2019 haben 137 Braustätten in Bayern geschlossen. Im Januar 2026 hatte der Brauereibetrieb Schneider Weiße zwei kleinere Braustätten übernommen. Grund für den Trend sind der sinkende Bierkonsum in Deutschland sowie hohe Energiekosten für viele Betriebe …

    Quelle: Artikel auf t-online.de

  • Steht Fabrik-Revolution bevor? 5 Millionen Humanoide Roboter bis 2040: Warum Schaeffler jetzt vorlegt

    Humanoide Roboter rücken in die Fabrik vor: Schaeffler plant hunderte Einsätze in Europa. Weltweit könnten bis 2040 bis zu 5 Millionen zum Einsatz kommen …

    Bei Schaeffler wird der Humanoide Roboter Digit von Agility Robotics in Fabriken teilweise bereits eingesetzt, wie das Wall Street Journal berichtet. Derzeit muss ein Mitarbeiter von Agility Robotics, die Arbeit des humanoiden Roboters noch überwachen. Dies soll allerdings bald beendet sein …

    Quelle: Artikel von Paul Späthling auf wallstreet-online.de

  • Am Finanzmarkt wird das Risiko hoher Arbeitslosigkeit „dank“ künstlicher Intelligenz diskutiert. Roboter zeigen, dass sie mit KI sehr hilfreich sein können.

    Vergessen Sie das Piepsen von R2-D2 oder Hollywood-Dystopien à la „I, Robot“. Wer heute an humanoide Roboter denkt, sieht noch stolpernde Prototypen und fliegende Blechköpfe. Doch das Lachen über diese Anfänge wird schnell verstummen. Stattdessen zeichnet sich ein „Nokia-Moment“ ab: Roboter wandeln sich von teuren Spielereien zur industriellen Notwendigkeit. Unternehmen dürfen das Potenzial von Robotic nicht ignorieren, um nicht wie einst Nokia durch disruptive Innovationen den Anschluss zu verlieren.

    Dank generativer KI und moderner Antriebstechnik lernen Maschinen nicht mehr nur durch starre Programmierung, sondern durch Beobachten und Nachahmen. Ein Roboter, der eine Fähigkeit erlernt hat, kann sie sofort auf andere übertragen – Wissen wird geteilt, Lernzeiten schrumpfen, Fortschritt verläuft sprunghaft …

    Roboter können Entscheidungen in Millisekunden direkt vor Ort treffen, ohne auf eine langsame Cloud angewiesen zu sein“, so Thomas Soltau vom Smartbroker. Ob Fabrikhalle, Lager oder Klinik – Roboter übernehmen dort, wo Effizienz fehlt, Abläufe stocken oder höchste Präzision gefragt ist. Sie stabilisieren Lieferketten, beschleunigen Prozesse und schaffen ein langfristiges Wachstumsfeld. Steigende Löhne und knappe Arbeitskräfte erhöhen den Automatisierungsdruck …

    Diese Dimension wirft jedoch auch gesellschaftliche Fragen auf: Wer soll konsumieren, wenn Maschinen breite Einkommensanteile ersetzen? …

    KI löst aktuell vor allem Ängste im Softwarebereich aus, doch sie ist die Grundlage für den Robotik-Boom …

    Quelle: Artikel von Daniel Saurenz auf t-online.de

  • Automatisierung der nächsten Stufe: Humanoide bekommen einen siebten Sinn

    Ein französisches Start-up will erreichen, das (humanoide) Roboter vorausschauend denken. Ermöglichen sollen das „World Models“. Namhafte Investoren spendierten über 1 Mrd. US-$ Anschubfinanzierung.

    Wenn Yann LeCun ein Unternehmen startet, dann ist ihm die Aufmerksamkeit der Technologiewelt sicher. Hintergrund: Er zählt zu den Vätern der KI und ist Gewinner des Turing-Awards 2018, einer Auszeichnung, die auch als „Nobelpreis für Informatiker“ bezeichnet wird.

    Das „Who’s Who“ der Investoren stand Schlange
    Vor nur rund 100 Tagen, also im Dezember 2025, hat der Franzose das Unternehmen AMI Labs (Advanced Machine Intelligence) in Paris ins Leben gerufen. Und sofort standen etliche namhafte Investoren Schlange: Amazon-Chef Jeff Bezos, Ex-Google-CEO Eric Schmidt, World Wide Web-Entwickler Tim Berners-Lee, Toyota, Nvidia, Samsung,…

    In einer „Seed-Runde“, also der ersten Kapitalspritze für eine Gründungsidee, machten die Kapitalgeber insgesamt über 1 Mrd. US-$ locker. Das ist eine der größten Anschubfinanzierungen, die jemals von einem europäischen Start-up eingesammelt wurde. Vor jenem gigantischen Geldregen wurde das Unternehmensküken mit unfassbaren 3 Mrd. US-$ bewertet (Pre-Money Value) – drei Monate nach Gründung!

    Was lässt die Investoren derart (aus)schwärmen? Es sind die sogenannten „World Models“. AMI Labs setzt auf sie – statt auf klassische Large Language Models. Das bedeutet: Maschinen sollen über Sensor- und Videodaten ein Verständnis der realen Welt entwickeln. Sie sollen prognostizieren, was als nächstes um sie herum passiert – und ihre Handlungen darauf abstimmen. Skeptiker sehen hier den nächsten großen Schritt Richtung „Terminator“ …

    Quelle: Artikel von Stefan Asche auf ingenieur.de

  • „Situation wirklich dramatisch“ Metall- und Elektroindustrie rechnet mit massiver Entlassungswelle

    Trotz Großaufträgen aus dem Verteidigungssektor droht in diesem Jahr ein weiterer Abbau von Industrie-Arbeitsplätzen in Deutschland, warnt der Verband. Der von der Bundesregierung angekündigte Bürokratieabbau dauere zu lange.

    Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall rechnet für dieses Jahr mit dem Verlust von bis zu 150.000 Arbeitsplätzen in der Metall- und Elektroindustrie. „Wir sind mitten in einer Deindustrialisierung und die Aussichten sind sehr düster. Die Situation ist wirklich dramatisch“, sagte Gesamtmetall-Hauptgeschäftsführer Oliver Zander den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Seine Branche befinde sich „in der größten Krise seit Gründung der Bundesrepublik“.

    Als Ursachen macht Zander wie viele Verbandsvertreter hohe Kosten für die Unternehmen am Standort Deutschland aus. „Wir haben in Deutschland zu hohe Energiekosten, zu hohe Unternehmenssteuern, zu hohe Sozialabgaben und zu viel Bürokratie.“ Bei der Reduzierung der Bürokratie fehle eine systematische Herangehensweise. „Wir sind in der Tierseuchenbekämpfung systematischer als beim Bürokratieabbau“, beklagte Zander. Man müsse „natürlich auch Bürokraten abbauen“ – in den öffentlichen Verwaltungen gebe es zu viel Personal, was auch deren Haushalte belaste …

    Quelle: Artikel auf n-tv.de

  • Haushaltslöcher werden größer: Defizit steigt kräftig: Deutscher Staat 2025 tiefer im Minus

    Ein vergleichsweise kräftiges Wachstum im Schlussquartal hat der deutschen Wirtschaft im vergangenen Jahr das erste Plus seit 2022 beschert. Allerdings sind die Löcher im Staatshaushalt 2025 größer als zunächst angenommen.

    Das deutsche Staatsdefizit ist im vergangenen Jahr entgegen einer früheren Schätzung doch größer geworden. Die Ausgaben von Bund, Ländern, Kommunen und Sozialversicherung überstiegen die Einnahmen um 119,1 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Eine erste Schätzung von Mitte Januar hatte noch 107 Milliarden Euro ergeben …

    Für dieses Jahr rechnen die meisten Fachleute mit einer steigenden Neuverschuldung in Deutschland. Das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) etwa sagt ein Defizit von 3,5 Prozent voraus, das 2027 sogar auf 4,0 Prozent steigen soll …

    Quelle: Artikel auf n-tv.de

  • Chinas KI-Offensive: Roboter tanzen, springen, kämpfen zum Frühlingsfest

    Unitrees Humanoid-Roboter zeigten bei der Frühlingsfest-Gala eine Tanzshow – und setzen damit ein industriepolitisches Signal weit über die Bühne hinaus.

    Das chinesische Robotikunternehmen Unitree hat bei der diesjährigen Frühlingsfest-Gala Aufsehen erregt. Humanoidroboter des Typs G1 führten Sprünge, Salti, Einbeinflips und eine Airflare-Drehung mit siebeneinhalb Rotationen vor – Bewegungsabläufe, die allesamt als extrem schwierig gelten.

    Ein Jahr, ein gewaltiger Sprung

    Beim Gala-Auftritt 2025 beschränkten sich Unitrees Roboter noch auf einen traditionellen Yangge-Volkstanz, inszeniert von Regisseur Zhang Yimou. Der Leistungszuwachs innerhalb eines einzigen Jahres ist beachtlich: Der Robotik-Experte Georg Stieler erklärte Reuters, dass die deutlich gestiegene Leistungsfähigkeit vor allem auf die konsequente Weiterentwicklung der KI-gestützten Steuerungssoftware zurückgehe …

    Showbühne als Industriepolitik

    Unitree war nicht allein: Auch die Start-ups Galbot, Noetix und Magiclab präsentierten Humanoidroboter. Darunter war ein Auftritt in einem Comedysketch sowie eine Choreografie zum Song We Are Made in China. Die Gala, die im vergangenen Jahr 79 Prozent der chinesischen Fernsehzuschauer erreichte, dient seit Jahrzehnten als Schaufenster für Pekings Technologieambitionen und soll der Welt vor Augen führen, wozu chinesische Ingenieurskunst fähig ist …

    Quelle: Artikel von Andreas Donath auf golem.de

  • Ökonom Fratzscher: „Der Wachstumsmotor wird nie mehr anspringen“

    Der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Marcel Fratzscher, sieht ohne umfassende Reformen der Bundesregierung schwarz für die Konjunktur. „Der Wachstumsmotor in Deutschland wird schon allein wegen der Demografie nie mehr anspringen“, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Es fehlten schlicht die Arbeitskräfte, um die Wachstumsraten der Vergangenheit zu erreichen. „Wir kommen also an Steuererhöhungen und dem Abbau von Subventionen nicht vorbei.“

    Der Ökonom schlug vor, Minijobs abzuschaffen und eine höhere Grundsteuer einzuführen – damit der Anreiz steigt, eine Immobilie zu entwickeln und wirtschaftlich zu nutzen. Zudem müssten alle klimaschädlichen Steuersubventionen wie das Dieselprivileg, die Steuerbefreiung von Kerosin und die Pendlerpauschale abgeschafft oder zumindest gekürzt werden. Sie machten allein 60 Milliarden Euro im Jahr aus. Fratzscher plädierte auch dafür, das Ehegattensplitting abzuschaffen, das den Staat rund 22 Milliarden Euro koste.

    Fratzscher rechnet mit Erhöhung der Mehrwertsteuer

    Allerdings rechne er damit, dass die schwarz-rote Koalition stattdessen bloß die Mehrwertsteuer von 19 auf 21 Prozent erhöhen werde. „Wir müssen davon ausgehen, dass es sich die Koalition am Ende leicht machen wird: Sie erhöht die Mehrwertsteuer um zwei Punkte, was 30 Milliarden Euro mehr bringen würde“, sagte Fratzscher. Eine Anhebung sei zwar sozial fatal, verglichen mit möglichen Alternativen aber ein politisch vergleichsweise bequemer Weg …

    „Beide Parteien haben ihre roten Linien abgesteckt und sind offenbar nicht bereit, sie aufzugeben“, sagte Fratzscher dem RND weiter. Die Union lehne Steuererhöhungen ab, die SPD wolle nicht beim Sozialstaat sparen. Subventionsabbau wollten beide nicht. So komme nur eine Mehrwertsteuererhöhung infrage, auch wenn ökonomisch und politisch andere Reformen dringend geboten wären …

    Quelle: Artikel von Tanit Koch auf focusplus.de

  • Sitegeist sichert sich Millionen für Baustellen-Roboter

    Münchner Start-up erhält 4 Millionen Euro, um mit KI-Robotern die Betonsanierung zu automatisieren. Die Finanzierung unterstreicht Deutschlands Doppelstrategie in der Robotik: Speziallösungen für drängende Industrieprobleme und die Entwicklung humanoider Plattformen.

    Betonsanierung in der Krise

    Deutschlands Infrastruktur bröckelt. Die Sanierung von Brücken, Tunneln und Parkhäusern verschlingt Hunderte Milliarden Euro. Gleichzeitig fehlen überall Fachkräfte für die anspruchsvolle Betoninstandsetzung. Das Münchner Start-up Sitegeist, ein Spin-off der Technischen Universität München (TUM), hat dafür eine robotische Lösung entwickelt.

    Ihre modularen Roboter arbeiten direkt am bestehenden Bauwerk. Mit Sensoren und KI-gestützter Entscheidungsfindung führen sie komplexe Sanierungsarbeiten durch. Der Clou: Sie benötigen weder aufwändige 3D-Modelle noch eine vorherige Digitalisierung der Baustelle. Das überwindet eine zentrale Hürde für Automatisierung im Baugewerbe …

    Zwei Wege, ein Ziel: KI und Humanoide

    Während Sitegeist eine spezifische Nische bedient, verfolgt die deutsche Robotik-Branche parallel ehrgeizigere Ziele. Der Aufstieg kognitiver und humanoider Roboter ist ein großes Zukunftsfeld. Unternehmen wie NEURA Robotics aus Metzingen sind hier Vorreiter.

    Etablierte Industriegiganten wie Bosch und Siemens gehen strategische Partnerschaften mit Robotikspezialisten ein. Ziel ist es, die Einführung intelligenter Automatisierung und „Physical AI“ in Fabrikhallen zu beschleunigen. Der Fokus liegt darauf, die Datenbasis zu erweitern, um Roboter für komplexe Fertigungs- und Logistikaufgaben zu trainieren …

    Quelle: Artikel auf ad-hoc-news.de

  • Rente mit 70? Deutsche arbeiten länger und für weniger Geld als viele EU-Nachbarn

    Deutsche arbeiten bis 67, Italiener bis 64 – und bekommen 22 Prozent mehr Rente. Jetzt plant die Merz-Regierung vielleicht sogar die Rente mit 70. Der EU-Vergleich …

    Die Entscheidung der 13 Experten könnte das Arbeitsleben von Millionen Deutschen grundlegend verändern und die Kluft zu anderen EU-Ländern weiter vertiefen. Ausgerechnet das Land mit dem niedrigsten Rentenniveau in Westeuropa plant eine weitere Verlängerung der Arbeitszeit, während Nachbarländer wie Italien und Frankreich ihren Bürgern frühere Rente bei höheren Bezügen gewähren? …

    Der europäische Vergleich macht Deutschlands paradoxe Situation deutlich: Deutsche Arbeitnehmer erhalten bei einem Renteneintrittsalter von 67 Jahren nur 52,9 Prozent ihres vorherigen Nettoeinkommens. In Frankreich hingegen gehen Menschen laut einem Bericht von tagesschau.de mit knapp 64 Jahren in Rente und erhalten ein Rentenniveau von etwa 60 Prozent. Italien übertrifft beide Länder deutlich: Bei einem Renteneintrittsalter von ebenfalls knapp 64 Jahren liegt das Rentenniveau bei 74,6 Prozent …

    Ein weiterer Diskussionspunkt ist die verpflichtende Einbeziehung von Beamten und Politikern in die gesetzliche Rentenversicherung. Den Experten ist jedoch bewusst, dass zusätzliche Beitragszahler das demografische Grundproblem – immer mehr Ruheständler bei gleichzeitig weniger Beitragszahlern – mittelfristig nicht lösen können …

    Quelle: Artikel von Jens Kiffmeier auf merkur.de

  • Deutschland im Job-Stau: 3.084.610 Arbeitslose: Warum Firmen kaum noch einstellen

    Drei Millionen Arbeitslose und trotzdem Fachkräftemangel? Warum Unternehmen 2026 bremsen und der Arbeitsmarkt nicht in Schwung kommt.

    Der Zustand des deutschen Arbeitsmarktes ist „wie ein Brett“, sagte Andrea Nahles, Chefin der Bundesagentur für Arbeit, vor kurzem. Er entscheidet sich derzeit aber nicht in den Statistiktabellen aus Nürnberg, sondern in den Vorstandsetagen und Personalabteilungen der Unternehmen. Dort wird kräftig gerechnet, abgewogen, verschoben. Viele Betriebe treten nicht mehr aufs Gaspedal, sondern bleiben auf der Bremse. Neueinstellungen werden geprüft, Projekte vertagt, frei werdende Stellen oft nicht nachbesetzt.

    Nach Einschätzung von Arbeitsmarktforschern ist diese Zurückhaltung kein vorübergehender Reflex, sondern der eigentliche Treiber der aktuell zähen Entwicklung.

    Arbeitsmarkt Deutschland: mehr Abbau, weniger Aufbau

    Wie stark sich diese Verschiebung bereits niederschlägt, zeigen Daten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Tim Kovalenko, Volkswirt am IAB, verweist gegenüber FOCUS online auf Auswertungen bis 2024: „2018 wurden rund zwei Millionen Stellen abgebaut, 2024 waren es etwa 2,5 Millionen.“ …

    Besonders betroffen seien Teile des verarbeitenden Gewerbes, etwa Chemie, Metallerzeugung oder Maschinenbau. „Diese Beobachtungen würden für einen Strukturwandel sprechen“, sagt Kovalenko …

    Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo-Befragungen, beschreibt die aktuelle Lage aus Sicht der Unternehmen etwas anders gewichtet. Auch er bemerkt: „Im Moment werden vor allem in der Industrie Arbeitsplätze abgebaut. Gleiches gilt für den Handel.“ …

    Statistik spiegelt die Verschiebung am Arbeitsmarkt

    Vor diesem Hintergrund überraschen die aktuellen BA-Zahlen kaum. Im Januar waren 3,085 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet, die Quote lag bei 6,6 Prozent. Gleichzeitig sank die Zahl der bei der Bundesagentur gemeldeten offenen Stellen auf 598.000.

    Der Arbeitsmarkt verliert demnach nicht überall gleichzeitig an Kraft. Er verlagert sich. Das heißt: „Stellen werden nicht zwingend in denselben Branchen aufgebaut, in denen sie abgebaut worden sind“, sagt Kovalenko. Das gelte auch für Berufe. Wer im Strukturwandel seinen Arbeitsplatz verliere, sei „unter Umständen nicht qualifiziert, einen Beruf auszuüben, in dem gerade ein Fachkräftemangel herrscht“. Hinzu kommt ein regionales Problem: Wenn im Süden Industriearbeitsplätze wegfallen, nützt es wenig, dass in Berlin IT-Fachkräfte gesucht werden …

    Für ifo-Experte Wohlrabe hat die aktuelle Schwäche aber „vor allem konjunkturelle Gründe“. Es fehlten Aufträge, deshalb werde weniger Personal gebraucht. „Der Fachkräftemangel ist ja auch zurückgegangen. Das passiert immer, wenn die Konjunktur schwach läuft.“

    Gleichzeitig nennt er wirtschaftspolitische Unsicherheit als Bremsfaktor: Fehlende Planungssicherheit hemme Investitionen und mache Personalplanungen vorsichtiger. Neben der Konjunktur spiele aber auch die strukturelle Transformation eine Rolle: „Das alte und erfolgreiche Wirtschaftsmodell vor Corona gibt es nicht mehr.“ …

    Eine schnelle Belebung erwarten indes beide Experten nicht …

    Quelle: Artikel von Thomas Sabin auf focus.de

  • CDU-Konzept zur Rente belastet Ältere: Diese radikalen Einschnitte drohen

    Der CDU-Wirtschaftsrat fordert radikale Reformen bei der Rente. So sollen die „explodierenden“ Sozialabgaben eingedämmt werden. Doch für Rentner bedeutet das Verluste …

    Wirtschaftsrat will „Privilegierungen“ bei der Rente abschaffen – auch Grundrente darunter

    Zu dieser „Privilegierung“ zählt für den Wirtschaftsrat auch die Grundrente. Den Zuschlag bekommen Menschen im Ruhestand, wenn sie viele Jahre in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben, jedoch in dieser Zeit nur ein geringes Einkommen hatten …

    Mütterrente soll weg – dafür aber höhere Abschläge auf eine frühere Rente

    Auch die Abschaffung der sogenannten Mütterrente hätte geringere Renten zur Folge. Betroffen wären vor allem Frauen. Wenn sie zugunsten der Kindererziehung eine Zeit lang nicht erwerbstätig sind, erhalten sie dafür keine Rentenpunkte mehr …

    Wer vor der Regelaltersgrenze in den Ruhestand geht, muss dagegen höhere Abschläge als bisher in Kauf nehmen …

    „Mittelfristig“ soll das Renteneintrittsalter über 67 Jahre hinaus „durch Koppelung an die Lebenserwartung“ steigen, fordert der Wirtschaftsrat. Einige Ökonomen, darunter die sogenannten Wirtschaftsweisen, fordern schon länger die Verknüpfung der Regelaltersgrenze mit der Lebenserwartung …

    Quelle: Artikel von Max Schäfer auf wa.de

  • Weiteres deutsches Traditionsunternehmen stellt Produktion am Stammsitz ein

    Erneut stellt ein traditionsreiches Unternehmen die Produktion an seinem Stammsitz ein. Die Mitarbeiter verlieren dadurch ihren Arbeitsplatz.

    Stuttgart – Erst zum Ende des Jahres 2025 wurde bekannt, dass ein deutsches Traditionsunternehmen offenbar die Produktion an seinem Stammsitz einstellen will, wovon rund 340 Mitarbeiter betroffen sind. Nun kommen ähnliche Ansagen auch von einer 1877 gegründeten Firmengruppe, die in ganz Europa tätig ist. Die Mayer-Gruppe, offiziell Mayer-Kuvert-network GmbH, mit Sitz in Heilbronn (Baden-Württemberg) ist auf die Herstellung von Briefumschlägen, Verpackungen und Versandmaterialien spezialisiert und umfasst mehr als 30 einzelne Unternehmen.

    Wie die Heilbronner Stimme jüngst berichtete, will die Gruppe aber ausgerechnet am Stammsitz in Heilbronn noch im laufenden Jahr 2026 die Produktion einstellen, wodurch die dortigen Mitarbeiter ihre Arbeitsplätze verlieren. Die Gründe gibt das Traditionsunternehmen mit der zunehmenden Digitalisierung und der damit einhergehenden rückläufigen Nachfrage nach Briefumschlägen und Kuverts an. Zudem sind auch die steigenden Kosten und eine Überkapazität Faktoren …

    Das Unternehmen wurde laut der Firmenhistorie vor fast 150 Jahren als Ernst Mayer Briefhüllenfabrik in Heilbronn gegründet und expandierte als Mayer-Kuvert-network Anfang der 2000er Jahre durch mehrere Übernahmen in große Teile Europas. Inzwischen beschäftigt das Unternehmen über 1.500 Mitarbeiter in mehr als 30 Firmen …

    Quelle: Artikel von Julian Baumann auf merkur.de

  • Umsatz fällt deutlich: Kleine Unternehmen zunehmend unter Druck – Insolvenzen drohen

    Der Datendienstleister Datev untersucht regelmäßig den Zustand eines der wichtigsten Wirtschaftsfelder in Deutschland – des Mittelstandes. Die Diagnose ist nicht rosig.

    Die kleinen und mittelständischen Unternehmen sind jahrzehntelang das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Einer Untersuchung des Nürnberger Daten-Dienstleisters Datev zufolge sind sie in den vergangenen Jahren stark unter Druck geraten. Insolvenzen nehmen zu – vor allem bei sehr kleinen Unternehmen und bei größeren Mittelständlern mit mehr als 100 Beschäftigten …

    Mittelstand verliert Anteile an Umsatz und Beschäftigung
    Mehr als 99 Prozent der mehr als drei Millionen Unternehmen in Deutschland fallen in die Kategorie der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Sie wird in der Regel bis 500 Mitarbeiter und bis 50 Millionen Euro Jahresumsatz definiert. Ihr Anteil ist in den vergangenen Jahren laut Datev-Angaben stabil geblieben.

    Allerdings fiel ihr Anteil am Umsatz und an der Beschäftigung im Zeitraum von 2018 bis 2023 jeweils um vier Prozentpunkte, auf 26,2 Prozent beziehungsweise 53,3 Prozent, der Anteil an der Bruttowertschöpfung um zwei Prozentpunkte auf 40,9 Prozent.

    Mehr Pleiten

    Die Zahl der Insolvenzen in einzelnen Branchen habe sich bei den Mittelständlern im vergangenen Jahr stark erhöht – vor allem bei den ganz kleinen Betrieben ohne Angestellte und bei den größeren Mittelständlern mit mehr als 100 Beschäftigten. „Die klassischen KMU mit bis zu 100 Mitarbeitern, die 2024 noch die höchsten Zuwachsraten verzeichneten, zeigen 2025 eine leichte Beruhigung“, heißt es in der Datev-Erhebung. Erhöhtes Insolvenzgeschehen gebe es etwa in den Bereichen Baugewerbe, Gastgewerbe und im verarbeitenden Gewerbe …

    Quelle: Artikel auf t-online.de

  • Nach Vorschlag der Linkspartei: Union lehnt Wiedereinführung der Vermögenssteuer weiter ab

    Die Union lehnt die Vorschläge der Linkspartei zur Wiedereinführung einer Vermögenssteuer ab. Der finanzpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion von CDU und CSU, Güntzler, sagte im Deutschlandfunk, ein großer Teil der Vermögen sei nicht frei verfügbar, sondern in Unternehmen gebunden.

    Eine zusätzliche Steuer darauf würde Investitionen bremsen und Arbeitsplätze gefährden, so Güntzler …

    Laut einer von der Linkspartei in Auftrag gegebenen Studie könnte eine Vermögenssteuer dem Staat bis zu 150 Milliarden Euro im Jahr einbringen. Die Untersuchung geht von einer Versteuerung von Vermögen ab einer Million Euro für Privatpersonen und ab fünf Millionen Euro für Unternehmen aus.
    Durchgeführt wurde die Studie vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung. Der Autor Stefan Bach sprach von einem ambitionierten Konzept. Er warnte aber auch davor, dass ein Teil der Betroffenen Vermögenswerte ins Ausland verlagern könnten und sich das Steueraufkommen dadurch reduzieren könne.

    Quelle: Artikel auf deutschlandfunk.de

  • Bolt: Chinesischer Roboter läuft Weltrekord ein

    Ein chinesisches Forschungsteam stellt mit dem humanoiden Roboter Bolt einen neuen Geschwindigkeitsweltrekord auf. Die Entwicklung markiert einen Meilenstein für den Einsatz in Logistik und Industrie.

    Ein chinesischer Zweibeiner-Roboter hat mit 10 Metern pro Sekunde einen neuen Geschwindigkeitsweltrekord aufgestellt – und bewegt sich damit im Tempo von Spitzenathleten. Die Entwicklung markiert einen Meilenstein im globalen Wettrennen um leistungsfähige humanoide Roboter.

    Hangzhou. Der Kampf um die Vorherrschaft in der Robotik hat einen neuen Schauplatz: die Laufbahn. Ein Forschungsteam aus Hangzhou hat mit „Bolt“ einen humanoiden Roboter präsentiert, der mit einer Spitzengeschwindigkeit von 10 Metern pro Sekunde sprintet. Diese Leistung, die in der vergangenen Woche bekannt wurde, stellt einen neuen Weltrekord für zweibeinige Roboter dar und bewegt sich im Bereich von Olympia-Athleten …

    Der 1,75 Meter große und 75 Kilogramm schwere Roboter, benannt nach dem Sprint-Legenden Usain Bolt, musste für seinen Rekord eine zentrale Hürde meistern: in Echtzeit Umgebungsdaten verarbeiten und seine Haltung sowie seinen Gang millisekundenschnell anpassen.

    Ein viel beachtetes Demonstrationsvideo zeigt Bolt im direkten Duell mit Wang Hongtao, dem Institutsleiter und Gründer von MirrorMe, auf nebeneinander stehenden Laufbändern. Der rot lackierte Android behält dabei eine stabile, aufrechte Haltung bei, während seine Beine in extrem hoher Frequenz arbeiten. Mit kürzeren, aber schnelleren Schritten überholt er schließlich den menschlichen Läufer – ein beeindruckender Beweis für die gelösten Probleme bei Dynamik und Balance …

    Die Fortschritte kommen zu einem entscheidenden Zeitpunkt. Allein in China arbeiten nach Angaben von Ende 2025 über 150 Unternehmen an humanoiden Robotern. Geschwindigkeit und Agilität auf menschlichem Niveau gelten als entscheidender Schritt zur kommerziellen Nutzbarkeit. Schnelle Mobilität ist essenziell für effiziente Einsätze in Logistikzentren, bei der Katastrophenhilfe oder in anspruchsvollen Industrieprozessen …

    Quelle: Artikel auf ad-hoc-news.de

  • Hohe Staatsschulden, nervöse Anleihemärkte: Die Politik muss handeln

    Wachsende Staatsschulden und höhere Zinsen setzen viele Staaten unter Druck. Die Verspannungen am amerikanischen und japanischen Anleihemarkt zeigen: Ohne eine finanzpolitische Kehrtwende schnappt die Schuldenfalle früher oder später zu
    Die Staatsfinanzen sind wieder in den Fokus gerückt. Steigender Finanzierungsbedarf bei inzwischen wieder höheren Zinsen bedeutet Stress für manchen Finanzminister. Besonderes Augenmerk liegt derzeit auf dem amerikanischen und japanischen Anleihemarkt. Beide Länder – insbesondere Japan – haben einen gewaltigen Schuldenberg angehäuft …

    Wackelkandidaten auch in der Eurozone

    In der Eurozone sieht die Lage zwar insgesamt etwas besser aus. Aber einzelne Länder – insbesondere Frankreich – sind ebenfalls finanzpolitische Wackelkandidaten. Die Stabilitätskriterien der Währungsunion werden von Frankreich und vielen anderen Ländern schon lange nicht mehr erfüllt. Gemäß dem „Compliance Tracker“ der Europäischen Kommission hat Frankreich die EU-Fiskalregeln in den letzten 25 Jahren nur zu 24 Prozent eingehalten. Selbst Deutschland kommt nur auf einen Wert von 54 Prozent.

    Abgesehen von der mangelnden Regeltreue zeigen die offiziellen Zahlen zur Staatsverschuldung noch nicht die ganze Wahrheit. In Europa fehlen in den nationalen Daten etwa die gemeinschaftlich finanzierten Schulden (beispielsweise der sogenannten Corona-Wiederaufbaufonds „Next Generation EU“). Quantitativ weitaus bedeutender sind die verdeckten Schulden, die in den sozialen Sicherungssystemen schlummern. Sie summieren sich in Deutschland auf fast 400 Prozent des BIP und werden mit dem Renteneintritt der geburtenstarken Jahrgänge nach und nach zu offiziellen Staatsschulden, wenn nicht zuvor Gegenmaßnahmen ergriffen werden …

    Quelle: Artikel von Jörg König und Jörn Quitzau auf capital.de

  • Playmobilwerk in Bayern schließt: 350 Mitarbeiter betroffen

    Ein Playmobilwerk in Bayern wird geschlossen. Die Produktion wird auf andere Standorte verlagert. Grund ist der massive Kostendruck in Deutschland.

    Dietenhofen – Die Produktion wird eingestellt: Das Playmobilwerk in Dietenhofen steht vor dem Aus. Die Horst Brandstätter Group, zu der die Kultmarke gehört, hat die Schließung angekündigt. Hunderte Mitarbeiter sind betroffen.

    In Dietenhofen wird die Playmobil-Produktion komplett eingestellt.

    Rund 350 Beschäftigte sind von der Schließung des Werks betroffen.

    Der Konzern begründet den Schritt mit massiv gestiegenen Kosten in Deutschland …

    Quelle: Artikel von Katarina Amtmann auf msn.com

  • Insolvenz fordert Tribut: Renommierter Modehändler muss alle Filialen schließen

    Nach der Insolvenz steht eine bekannte Modekette endgültig vor dem Aus. Alle Filialen müssen schließen. Hunderte Mitarbeiter verlieren ihren Job.

    Hannover – Nach der Insolvenz folgt nun das endgültige Aus: Der Herrenausstatter Wormland muss alle Filialen schließen. Bei der Suche nach einem Investor seien zwar einige Angebote eingegangen, eine Einigung der Interessenten mit den Vermietern konnte jedoch nicht erreicht werden, teilte der Insolvenzverwalter Stephan Michels mit. Deshalb müssen alle Geschäfte schließen. 250 Mitarbeiter verlieren ihren Job. Die Modebranche bleibt damit weiterhin von einer Insolvenzwelle gebeutelt …

    Quelle: Artikel von Max Schäfer auf merkur.de

  • CDU-Konzept zur Rente belastet Ältere: Welche spürbaren Einschnitte drohen

    Der CDU-Wirtschaftsrat fordert radikale Reformen bei der Rente. So sollen die „explodierenden“ Sozialabgaben eingedämmt werden. Doch für Rentner bedeutet das Verluste …

    Wer vor der Regelaltersgrenze in den Ruhestand geht, muss dagegen höhere Abschläge als bisher in Kauf nehmen. Der Wirtschaftsrat nennt keine konkrete Zahl, spricht jedoch von „versicherungsmathematisch korrekten, höheren Abschlägen“. Zudem will die Gruppe die umgangssprachliche „Rente mit 63“ abschaffen – also die abschlagsfreie frühere Rente nach 45 Beitragsjahren.

    „Mittelfristig“ soll das Renteneintrittsalter über 67 Jahre hinaus „durch Koppelung an die Lebenserwartung“ steigen, fordert der Wirtschaftsrat …

    Quelle: Artikel von Max Schäfer auf hna.de

  • Googles Robotaxi-Firma Waymo ist 126 Milliarden Dollar wert und kommt nach Europa

    Im Wettlauf mit Tesla, chinesischen Anbietern oder der VW-Tochter Moia um den Markt für fahrerlose Robotaxis füllt die Google-Schwesterfirma Waymo ihre Kassen für eine globale Expansion. Waymo sammelte von Investoren 16 Milliarden Dollar in einer Finanzierungsrunde ein.

    Das Unternehmen wurde dabei insgesamt mit 126 Milliarden Dollar bewertet, wie es in einer Mitteilung hiess.

    Die Robotaxis von Waymo machen inzwischen ohne einen Menschen am Steuer mehr als 400’000 bezahlte Fahrten mit Passagieren pro Woche in sechs US-Städten sowie dem Silicon Valley. Die Firma strebt einen schnellen Ausbau in den USA an – und schickte ihre Fahrzeuge bereits auch nach London und Tokio. Insgesamt fuhren Waymo-Autos 127 Millionen Meilen (gut 204 Mio. Kilometer) autonom.

    Viel Konkurrenz

    Waymo gilt als Marktführer, aber es drängen immer neue Anbieter in den Zukunftsmarkt Robotaxi. Insbesondere in Asien, Nordamerika und Europa sind inzwischen mehrere Robotaxi-Anbieter auf dem Markt. China ist aktuell das Land mit der höchsten Robotaxi-Dichte. Dort wetteifern Anbieter wie Baidu, Pony.ai und WeRide um Kunden.

    VW und Moia haben derweil den Testbetrieb mit autonom fahrenden Elektrotaxis (VW ID. Buzz) in Hamburg aufgenommen, ab Frühling 2026 wird Oslo als zweite Stadt folgen …

    Quelle: watson.ch

  • Xpeng Iron: China-Roboter jagt Tesla Optimus mit bionischer Wirbelsäule und Feststoffbatterie

    Der Autobauer Xpeng will bei humanoiden Robotern an Tesla vorbeiziehen. Nach Fake-Vorwürfen bei der ersten Präsentation liefert CEO He Xiaopeng nun die technischen Beweise: Der „Iron“ nutzt eine bionische Wirbelsäule und neuartige Muskel-Strukturen. Dazu kommt ein technisches Detail, das Tesla unter Druck setzt: eine Feststoffbatterie.

    Als Xpeng seinen humanoiden Roboter „Iron“ Ende 2025 erstmals auf die Bühne schickte, war die Skepsis groß. Der Gang wirkte so flüssig und menschlich, dass viele Zuschauer einen Schauspieler im Kostüm vermuteten. Der CEO musste das Publikum sogar davon überzeugen, indem er den Humanoiden teilweise demontieren ließ. Während diese ersten Details bereits im November 2025 für Aufsehen sorgten, legte He Xiaopeng nun auf X mit einem technischen Deep-Dive nach. Das Ziel: Die Verschmelzung von Biomechanik und Ingenieurswesen zu beweisen, damit Maschinen „weniger wie Werkzeuge“ wirken.

    Der zentrale Unterschied zur Konkurrenz liegt im Aufbau. Während die meisten Roboter auf starre Gelenke und Motoren setzen, geht Xpeng den Weg der Biomimikry. Der 1,78 Meter große und 70 Kilogramm schwere Iron nutzt eine „muskelartige Gitterstruktur“ (Muscle-like Lattice Structure), die über dem Metallskelett liegt. Diese Struktur ist flexibel und dynamisch, was laut den Ingenieuren völlig neue Herausforderungen an die Steuerung stellt.

    Wie leistungsfähig die hauseigenen KI-Modelle bereits sind, zeigt eine aktuelle Demonstration: Der Iron lernte eine komplexe Tanzeinlage durch die reine Beobachtung menschlicher Tänzer in nur zwei Stunden. Zuvor benötigten die Ingenieure für vergleichbare Bewegungsabläufe mittels klassischem „Reinforcement Learning“ noch etwa zwei Wochen. Diese massive Zeitersparnis verdeutlicht den Fortschritt bei der Integration von Bewegungsdaten in die Roboter-KI …

    Quelle: Artikel von Ronald Matta auf notebookcheck.com

  • Schock-Arbeitslosenzahlen, Wirtschaft schmiert ab! Nur der Staat schafft noch Jobs

    Frostige Stimmung am Arbeitsmarkt: Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland hat im Januar die 3-Millionen-Marke durchbrochen und ist damit so hoch wie seit 12 Jahren nicht mehr …

    Mehr als 3 Millionen Menschen: Deutschland hat so viele Arbeitslose wie seit 12 Jahren nicht mehr. Die Lage im Land kippt damit spürbar – und der neue Januar-Monatsbericht der Bundesagentur für Arbeit (BA) zeigt eindrücklich, wie dramatisch die Lage ist. Während Unternehmen quer durch Industrie und Bau Stellen abbauen oder Neueinstellungen stoppen, wächst die Beschäftigung fast nur noch dort, wo der Staat zahlt!

    Besonders hart trifft es die Industrie. Im verarbeitenden Gewerbe gingen binnen eines Jahres 167.000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze verloren, allein in der Metall- und Elektroindustrie 126.000. Auch der Bau (rund 8000 Stellen) und der Handel (rund 31.000) bauen Personal ab.

    Ein deutliches Warnsignal auch in der Zeitarbeit: Hier verschwanden 51.000 Jobs: ein klassischer Frühindikator für eine breitere wirtschaftliche Schwäche. Viele Firmen reagieren auf schwache Aufträge und hohe Kosten mit Einstellungsstopps oder Entlassungen. Neue Jobs entstehen hier kaum noch.

    Wirtschaft streicht Jobs, öffentlicher Sektor wächst

    Ganz anders sieht es beim Staat oder im staatsnahen Bereich aus. Während Firmen streichen, wächst der öffentliche Sektor weiter. In der öffentlichen Verwaltung entstanden binnen eines Jahres rund 36.000 neue Stellen, in Pflege und Sozialwesen weitere 76.000, im Gesundheitswesen 68.000.

    Die Folgen sind deutlich: Die Zahl der Arbeitslosen stieg binnen eines Jahres um ganze 92.000 Menschen. Der Anstieg kommt vor allem von Menschen, die ihren Job verloren haben und nun keinen neuen finden. Gleichzeitig trocknet der Stellenmarkt aus: Nur noch 598.000 offene Jobs sind gemeldet – 34.000 weniger als vor einem Jahr …

    Teurer Staat, steigende Last für Steuerzahler
    Der wachsende Staatssektor hat auch einen hohen Preis, der beim Steuerzahler landet! Bundesweit arbeiten inzwischen 5,38 Millionen Menschen im öffentlichen Dienst, darunter knapp 1,8 Millionen Beamte. Die Beamten zahlen keine Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung, sondern erhalten später eine vollständig steuerfinanzierte Pension. Mit jeder neuen Verbeamtung steigen damit die langfristigen Verpflichtungen für Länder und Kommunen …

    Quelle: Artikel von Marius Kiermeier auf bild.de

  • Wieder mehr als drei Millionen Arbeitslose

    Der höchste Januar-Wert seit zwölf Jahren: Erneut sind mehr als drei Millionen Menschen in Deutschland arbeitslos …

    Im Januar sind mehr als drei Millionen Menschen in Deutschland arbeitslos gewesen. Verglichen mit Dezember stieg ihre Zahl um 177.000 auf 3,085 Millionen, wie die Bundesagentur für Arbeit mitteilte. Es ist die höchste Januar-Zahl seit 2014. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich um 0,4 Punkte auf 6,6 Prozent …

    Gute Aussichten hätten Arbeitslose aktuell nicht. „Derzeit gibt es nur wenig Dynamik am Arbeitsmarkt“, so Nahles. Die Zahl der bei den Arbeitsagenturen gemeldeten offenen Stellen sank auf 598.000 – 34.000 weniger als vor einem Jahr …

    Auch viele junge Menschen ohne Lehrstelle

    Im Januar erhielten der Statistik zufolge 1,142 Millionen Menschen in Deutschland Arbeitslosengeld. Dem stehen 3,826 Millionen erwerbsfähige Bürgergeldempfänger gegenüber. Diese Zahl enthält jedoch auch diejenigen, die einer Arbeit nachgehen, aber über Bürgergeld ihre Bezüge aufstocken müssen, um davon leben zu können …

    Auch auf dem Ausbildungsmarkt waren im Januar noch viele junge Leute ohne Lehrstelle. 64.000 waren den Angaben zufolge bei den Arbeitsagenturen gemeldet. 23.000 hatten zwar Alternativen, wollten aber trotzdem noch weiter suchen. 41.000 hatten nach Erkenntnissen der Arbeitsagenturen überhaupt noch keine Stelle. Die tatsächliche Zahl dürfte weitaus höher liegen, weil sich nicht alle Bewerber bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz an die Arbeitsagenturen wenden.

    Quelle: tagesschau.de

  • Goldpreis auf Rekordhoch: Wann das Finanzamt beim Goldverkauf zuschlägt

    Ein Ende der Rally beim Goldpreis scheint nicht in Sicht. Wer Gold verkaufen will, sollte jedoch mit Blick aufs Finanzamt einiges beachten.

    Berlin – Die Krisenmeldungen reißen nicht ab – und das als sicher angesehene Gold wird zum Renner an den Börsen. Das Edelmetall ist für Anleger und Notenbanken gerade sehr attraktiv, weshalb sich der Goldpreis von Rekord zu Rekord hangelt. Am Montag (26. Januar) ‌kostete die Feinunze (31,1 Gramm) erstmals mehr als 5000 Dollar …

    Goldpreis auf Rekordhoch: Es gibt eine Spekulationsfrist beim Verkauf

    Doch was ist, wenn man das Gold wieder verkaufen will? Oder wenn man das Gold geschenkt oder geerbt hat und für ein größeres finanzielles Projekt in bares Geld umwandeln möchte? Der Steuer-Fachanwalt Karsten Lorenz sagte dazu der Wirtschaftswoche: „Ab einer Haltedauer von einem Jahr können Privatanleger Gold zudem grundsätzlich steuerfrei verkaufen, auch in sehr großem Umfang.“

    Innerhalb der sogenannten „Spekulationsfrist“ von einem Jahr wäre der Veräußerungsgewinn aber steuerpflichtig. Dabei würden vom Verkaufspreis der frühere Kaufpreis und die entstandenen Kosten abgezogen, so Lorenz. Wenn man das Gold als Schenkung oder Erbe bekommen hat (unentgeltlicher Erwerb), dann wird die Haltedauer des Vorbesitzers ebenfalls berücksichtigt, erklärt der Experte dem Magazin.

    Gold verkaufen: Wann das Finanzamt mitreden will – und wann nicht

    Der Gewinn ist bei einer Haltedauer von über einem Jahr steuerfrei, schreibt auch das Ratgeberportal Finanztip. Man müsse diesen auch in der Steuererklärung nicht erwähnen. Das ändert sich natürlich bei einer Haltedauer von unter einem Jahr: In diesem Fall ist der Veräußerungsgewinn laut Finanztip steuerpflichtig und muss deshalb in der Einkommensteuererklärung angegeben werden, allerdings erst ab einer Höhe von 1000 Euro.

    Teilweise andere Regeln bei Wertapieren, die in Gold investieren

    Doch was ist bei Anlegern, die über spezielle Wertpapiere in Gold investieren? Bei solchen indirekten Gold-Investments kommt es auf deren Funktionsweise an, ob die gleichen Steuerregeln wie beim physischen Gold gelten oder ob Gewinne als Einkünfte aus Kapitalvermögen der Abgeltungsteuer unterliegen …

    Quelle: Artikel von Lisa Mayerhofer auf merkur.de

  • „Wirtschaftswende“ kommt nicht: Merz und Reiche präsentieren: schuldenfinanziertes (Mini-)Wachstum

    Die von der Union versprochene Wirtschaftswende ist abgesagt. Wirtschaftsministerin und CDU-Politikerin Reiche stellt nur noch leichtes Wachstum in Aussicht – trotz gigantischer Neuverschuldung, die die Union doch angeblich verhindern wollte …

    Das leichte Plus ist fast ausschließlich auf die Rekordschulden für Infrastruktur und Rüstung zurückzuführen. Rund 180 Milliarden Euro nimmt der Bund 2026 an neuen Schulden auf. Das Wachstum ist teuer erkauft und dazu auch noch so überschaubar wie wackelig …

    Die immensen, anhaltenden Verwerfungen im Welthandel treffen Deutschlands exportorientierte Wirtschaft hart und legen strukturelle Probleme wie hohe Produktionskosten, Abgabenlast und fehlende Arbeitskräfte schonungslos offen …

    Mit immer weniger Arbeitnehmern auf eine wachsende Zahl an Rentnern steigt der Druck auf die ohnehin hohen Lohnabgaben weiter …

    Das Preisniveau in Deutschland ist im Vergleich zu 2019 um etwa 20 Prozent gestiegen, während die Reallöhne leicht unter dem Niveau von 2019 liegen. Sprich: Weite Teile der (arbeitenden) Bevölkerung sind in den letzten Jahren spürbar ärmer geworden …

    China importiert immer weniger aus Deutschland, verdrängt deutsche Unternehmen aus anderen Märkten und braucht Deutschland zunehmend nur noch als Absatzmarkt für die eigenen Produkte – oft staatlich bezuschusst und daher konkurrenzlos günstig …

    „Die privaten Investitionen sind seit 2019 um 11 Prozent zurückgegangen“, ergänzt Reiche bei der Vorstellung des Berichts die Liste des Schreckens …

    Quelle: Artikel von Sebastian Huld auf n-tv.de

  • Video zeigt „Helix 02“ in Aktion: Neuer Roboter räumt sogar Spülmaschine aus – und agiert dabei wie ein Mensch

    Das KI-Unternehmen Figure AI hat einen Durchbruch in der Robotik erzielt. Der neue humanoide Roboter Helix 02 nutzt erstmals echte Ganzkörper-Autonomie. Im Video räumt er eine Spülmaschine aus und befüllt sie anschließend wieder …

    Statt isolierter Steuermodule übernimmt ein einziges neuronales Netz die Kontrolle über alle Bewegungen – von der Bilderkennung bis zur feinsten Fingerbewegung. Über 100.000 Zeilen Code wurden durch das KI-Modell ersetzt, das Sensordaten wie Bild, Tastsinn und Eigenwahrnehmung direkt in Motorbefehle umwandelt …

    Roboter Helix 02 soll nützliche Aufgaben im Haushalt erledigen

    Figure-AI-CEO Brett Adcock betonte, dass der Fokus von Helix 02 auf nützlicher Arbeit liegen solle. Der Roboter nutzt dynamisch Hüfte und Füße, um komplexe Aufgaben zu lösen – ein Verhalten, das er durch das Training mit menschlichen Bewegungsdaten erlernte …

    Quelle: focus.de

  • Münchner Chemie-Riese in Schieflage: 800 Millionen Verlust – jetzt fallen Jobs

    Der Traditionskonzern Wacker schreibt 2025 ein historisches Minus. Das Sparprogramm sieht den Abbau von 1.500 Arbeitsplätzen vor – die meisten in Deutschland.

    München – Ein Münchner Traditionsbetrieb steckt in einer gewaltigen Krise. Der Chemiekonzern Wacker hat 2025 ein historisches Minus von 800 Millionen Euro eingefahren. Jetzt sollen in großem Stil Arbeitsplätze gestrichen werden. Die Gründe für den Verlust sind vielschichtig …

    Hohe Energiepreise und sinkende Nachfrage auf den Weltmärkten setzen dem Unternehmen massiv zu …

    Quelle: Artikel von Felix Herz auf tz.de

  • Streit um die Erbschaftssteuer: Geht es bei uns gerecht zu?

    Die SPD will die Erbschaftsteuer reformieren: Steuern hoch für Millionen-Erben, Steuern runter für Eigenheimbesitzer. Was die Pläne für Erben bedeuten würden – und warum die CSU die SPD-Ideen „maximal toxisch“ nennt.

    „Große Vermögen müssen stärker zur Kasse gebeten werden“ – mit dieser Forderung treibt die SPD die Debatte um eine Reform der Erbschaftssteuer voran. Ziel sei mehr Steuergerechtigkeit und eine fairere Verteilung der Lasten. Kritik an den Plänen der SPD kommt aus Bayern. Der Bayerische Finanzminister Albert Füracker warnt, man dürfe mit höheren Steuern auf Erbschaften „weder Familienbetriebe noch deren Arbeitsplätze und die Substanz des Mittelstands aufs Spiel setzen“.

    Arm durch Erben?

    Auch Handwerker und Landwirte fürchten, dass sie Teile ihrer Betriebe verkaufen müssen, um Steuern zu zahlen. Stehen Arbeitsplätze auf dem Spiel? Viele Hausbesitzer sind verunsichert. Steigende Immobilienpreise haben dazu geführt, dass selbst normale Eigenheime heute hohe Werte erreichen. Was passiert, wenn das Elternhaus plötzlich als „Millionenerbe“ gilt? Droht der Verkauf des Familienheims, um die Steuerlast zu stemmen?

    Höhere Steuern – Wohlstand für alle?

    Gleichzeitig wächst der Druck auf den Staat: Marode Infrastruktur, steigende Sozialausgaben, Investitionen in Bildung, Verteidigung und Klimaschutz. Braucht es zur Finanzierung eine stärkere Umverteilung – etwa durch die Wiedereinführung der Vermögenssteuer? Die SPD betont: „Wer mehr hat, muss mehr beitragen.“ Kritiker entgegnen: „Die Mittelschicht zahlt schon jetzt den größten Anteil.“

    Eigentum verpflichtet – sagt das Grundgesetz

    Im Kern geht es auch um Generationengerechtigkeit: Viele junge Menschen befürchten, dass das Wohlstandsversprechen – „Wer hart arbeitet, wird es einmal besser haben“ – nicht mehr gilt. Während viele kaum bezahlbaren Wohnraum finden, erben andere Immobilien und Vermögen in Millionenhöhe …

    Quelle: br.de

  • Dark Factory statt Autowerk: Wie Roboter die Autoindustrie umkrempeln

    Früher war der Roboter in der Autoindustrie nur ein Helferlein, später wurde er zum Kollegen. Jetzt entdecken die Hersteller in ihm das eigentliche Produkt: Von BYD bis Tesla rüsten sie sich, um humanoide Roboter zu bauen. Auch ein Deutscher ist dabei.

    Die internationale Autoindustrie ist kollektiv auf eine neue Idee gekommen: Statt nur Fahrzeuge zu bauen, die fahren, rücken Maschinen in den Fokus, die gehen, laufen – und arbeiten. Humanoide Roboter gelten plötzlich als Hoffnungsträger einer Branche, die in einigen Regionen der Welt unter massivem Druck steht.

    Der Weg dorthin ist weniger weit, als es scheint. Denn schon heute ist der Mensch im Auto nicht mehr alleiniger Herr über Lenkrad und Pedale. Assistenzsysteme greifen ein, regeln Geschwindigkeit, überwachen Spurtreue und mahnen zur Pause. Der fahrende Computer auf Rädern lenkt, korrigiert – und denkt mit. Der Schritt vom „intelligenten Auto“ zum „arbeitenden Roboter“ wirkt da fast logisch.

    Die nötige Expertise besitzen die Hersteller längst. In den Fabriken von Hyundai, BMW, Mercedes und Tesla übernehmen Maschinen seit Jahren immer komplexere Aufgaben. Sie werden präziser, lernfähiger – und günstiger. Während ein Facharbeiter im Schnitt rund 45 Euro pro Stunde kostet, liegt der Preis für einen trainierten Roboter laut dem Branchenportal „Der Autopreneur“ bei etwa 15 Euro …

    Offiziell betonen die Konzerne, Roboter sollten Menschen ergänzen, nicht ersetzen. Doch es gibt Ausnahmen. Hyundai erklärte auf der Messe CES 2026 in Las Vegas offen, bis zu 40 Prozent der Arbeitskräfte durch humanoide Roboter austauschen zu wollen. Sechs Milliarden Dollar will der Konzern investieren …

    Quelle: Artikel von Reinhard Schlieker auf business-punk.com

  • Neues Bitcoin-Gesetz in Deutschland sorgt für Panik: Jetzt kommt die Total-Überwachung

    Jahrelang waren Bitcoin und Co. in Deutschland ein rechtsfreier Raum. Doch jetzt greift der Staat durch. Mit neuen Meldepflichten und scharfen Sanktionen. Für viele Krypto-Gewinner beginnt jetzt ein nervöses Warten und Zittern. Denn was lange unsichtbar war, taucht plötzlich auf …

    Bitcoin lief in Deutschland lange unter dem Radar des Finanzsystems. Geduldet, bestaunt, manchmal verteufelt, aber kaum kontrolliert. Wer Gewinne machte, musste sie zwar theoretisch versteuern. Praktisch aber blieb vieles im Nebel aus Wallet-Adressen, Offshore-Börsen und Excel-Tabellen ohne Absender. Das änderte wenig am guten Gefühl, Teil einer Bewegung zu sein, die sich staatlicher Aufsicht elegant entzog. Doch jetzt ist Schluss damit.

    Bitcoin und Co.: Bußgelder und Total-Überwachung

    Am 1. Januar 2026 ist das Kryptowerte-Steuertransparenzgesetz (KStTG) in Kraft getreten. Es setzt die EU-Richtlinie DAC8 um und bringt Ordnung in ein System, das bisher vor allem von Intransparenz lebte. Ziel: Der Fiskus soll endlich wissen, wer wann womit wie viel verdient hat. Nicht freiwillig, sondern automatisch …

    Für Anbieter, die nicht spuren, wird es teuer. Bis zu 50.000 Euro Bußgeld drohen bei Verstößen gegen Melde- und Sorgfaltspflichten. Für private Anleger bedeutet das neue Gesetz das Ende des digitalen Wilden Westens. Ab 2026 können Finanzämter die gemeldeten Krypto-Daten automatisiert mit Steuererklärungen abgleichen. Wer Gewinne gemacht und verschwiegen hat, wird statistisch sichtbar. Der Mythos von der Unsichtbarkeit der Blockchain verliert seinen Zauber …

    Quelle: Artikel von Blasius Kawalkowski auf inside-digital.de

  • 650 Jobs betroffen: Insolventer Autovermieter Starcar macht endgültig dicht

    Der insolvente Hamburger Autovermieter Starcar und all seine Tochtergesellschaften werden abgewickelt. Es konnte kein neuer Eigentümer gefunden werden, wie Insolvenzverwalter Christoph Morgen mitteilte.

    Der Geschäftsbetrieb der Starcar-Gruppe werde daher angesichts des fehlenden Interesses aus der Branche oder von Finanzinvestoren vollständig eingestellt …

    Quelle: t-online.de

  • Der Automobilhersteller Hyundai setzt ab 2028 stärker auf den humanoiden Roboter Atlas in der Produktion. Gewerkschaften kritisieren die Pläne scharf.

    Die Gewerkschaft von Hyundai Motors befürchtet, dass der Einsatz von humanoiden Robotern in der Automobilfertigung im In- und Ausland massive Auswirkungen für Beschäftigte bis hin zu Entlassungen zufolge haben könnte. Hyundai hatte am Montag angekündigt, die auf der CES 2026 vorgestellte Serienversion des humanoiden Roboter Atlas der Konzerntochter Boston Dynamics ab 2028 in Hyundais US-Werk in Georgia, der Motor Group Metaplant America (HMGMA), einsetzen zu wollen …

    Später, ab 2030, soll Atlas dann auch in der Montage eingesetzt werden. Atlas soll in der Zukunft auch schwere Lasten bewegen und komplexere Aufgaben durchführen, so der langfristige Plan bei Hyundai. Der humanoide Atlas soll dann an allen Produktionsstandorten weltweit zum Einsatz kommen …

    Quelle: Artikel von Oliver Bünte auf heise.de

  • Großer Spielwaren-Händler insolvent: Tausende Angestellte in mehr als 100 Filialen betroffen

    Mainz – Die nächste Insolvenz eines großen Betriebs in Deutschland. Diesmal trifft es die ROFU Spielwarenhandelsgesellschaft GmbH aus Hoppstädten-Weiersbach in Rheinland-Pfalz. Wie es für die knapp 2000 Angestellten weitergeht, ist aktuell offenbar komplett offen …

    Als Grund für die Insolvenz nennt das Unternehmen das schwache Weihanchtsgeschäft sowie die anhaltende Konsumzurückhaltung. Daneben seien die Kosten in allen Bereichen gestiegen und der Wettbewerb habe sich intensiviert …

    Quelle: Artikel von Richard Strobl auf merkur.de

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  • Ist Gold im Falle einer Hyperinflation ein sicherer Hafen?

    Fragen Sie sich, ob Gold Sie wirklich schützen kann, wenn Silber rapide an Wert verliert? Diese Frage stellen sich viele, besonders wenn die Preise steigen und sie sich Sorgen um ihre Ersparnisse machen. Gold gilt oft als sicherer Hafen, aber was passiert, wenn die Inflation außer Kontrolle gerät? Sehen wir uns das genauer an.

    Wichtige Punkte, die Sie sich merken sollten

    Gold hat eine lange Geschichte als Mittel zum Schutz des eigenen Geldes in schwierigen Zeiten, lange vor unseren heutigen Währungen.
    In Zeiten der Hyperinflation, in denen Geld sehr schnell an Wert verliert, behält Gold tendenziell seine Kaufkraft oder steigt sogar im Wert.
    Die Investition in Gold, sei es in Münzen oder Barren, kann eine Möglichkeit sein, einen Teil seines Vermögens gegen unvorhergesehene wirtschaftliche Ereignisse abzusichern.

    Gold, ein historischer Bollwerk gegen Währungsinstabilität

    Gold als sicherer Hafen in Wirtschaftskrisen

    Gold genießt seit Jahrtausenden Vertrauen. Nicht nur wegen seiner schönen gelben Farbe. Antike Zivilisationen, Könige und selbst heute noch Zentralbanken halten beträchtliche Mengen davon. Warum? Weil Gold seinen Wert behält, wenn alles andere zusammenbricht. Es ist nicht davon abhängig, ob eine Regierung zu viel Geld druckt oder ein Unternehmen bankrottgeht. Es ist wie ein physischer Tresor, der seinen Wert bewahrt …

    Hyperinflation verstehen und die Rolle von Gold

    Die Mechanismen der Hyperinflation und ihre Folgen

    Was genau ist Hyperinflation? Hyperinflation bezeichnet allgemein eine Situation, in der die Preise unkontrolliert steigen und jährlich um mehr als 100 % zunehmen. Es handelt sich um eine wahrhaft katastrophale wirtschaftliche Lage, die häufig durch schlechtes Staatsfinanzmanagement verursacht wird. Wenn ein Staat zu viel Geld druckt, um seine Schulden zu begleichen, bricht der Wert seiner Währung zusammen. Es ist, als würde Ihr Geld über Nacht seinen Wert verlieren. Die Folgen sind verheerend: Die Kaufkraft der Menschen schwindet, Sparen wird sinnlos und das Vertrauen in die Währung geht verloren.

    Stellen Sie sich vor: Sie gehen mit einer Tasche voller Bargeld einkaufen und kommen mit nur wenigen Artikeln zurück. Genau dieses Szenario spielte sich nach dem Krieg in Ländern wie Simbabwe und Ungarn ab. Die Preise schossen in die Höhe, und was gestern noch ein paar Cent kostete, kann heute Millionen kosten. Es ist ein Teufelskreis, in dem die Währung immer schneller an Wert verliert und die Regierung gezwungen ist, noch mehr Geld zu drucken, um den Preisverfall aufrechtzuerhalten …

    Investieren in Gold: eine langfristige Vermögensverwaltungsstrategie

    Die Vorteile des Besitzes von physischem Gold

    Warum also physisches Gold – also Münzen oder Barren, die man anfassen kann? Ganz einfach: Sie haben die volle Kontrolle darüber. Anders als Aktien oder Investmentfonds ist physisches Gold nicht an ein Unternehmen, eine Bank oder eine politische Entscheidung gebunden. Es kann nicht bankrottgehen oder eingefroren werden. Es ist ein greifbarer Vermögenswert mit einem seit Jahrtausenden weltweit anerkannten inneren Wert. Wenn Fiatwährungen zusammenbrechen, wie wir es in einigen Ländern während Hyperinflationsphasen erlebt haben, behält Gold seinen Wert. Es ist wie Ihr persönliches Sicherheitsnetz …

    Quelle: goldmarket.fr

  • Deutscher Maschinenbauer wird liquidiert – Mitarbeiter gekündigt, kein Geld für Abfindungen

    Nach über 60 Jahren gehen bei einem Maschinenbauer die Lichter aus. Die Insolvenzmasse reicht nicht aus, die Mitarbeiter wurden inzwischen gekündigt.

    Stuttgart – In den vergangenen Monaten mussten einige Unternehmen im Zuge einer Insolvenz den Betrieb einstellen, weil kein Investor gefunden werden konnte. Besonders schwer wogen solche Nachrichten vom ehemaligen Weltmarktführer Mayer & Cie. in Albstadt oder einer Großdruckerei, in der einst ein überall bekanntes Produkt hergestellt wurde. Mitunter muss ein Betrieb aber auch deshalb eingestellt werden, weil das Geld für eine Sanierung schlichtweg nicht ausreicht …

    Massenunzulänglichkeit: Wenn das Geld nur noch für die Verfahrenskosten reicht

    Eine solche Massenunzulänglichkeit liegt vor, wenn das insolvente Unternehmen zwar die Verfahrenskosten, aber nicht die weiteren Massenverbindlichkeiten bezahlen kann. Oder anders formuliert, wenn die Insolvenzmasse nur noch dafür ausreicht, das Verfahren abzuschließen. Zu solchen Massenverbindlichkeiten können beispielsweise die Gehälter der Mitarbeiter oder die Miete für das Firmengelände gehören …

    Quelle: Artikel von Julian Baumann auf merkur.de

  • Fleisch-Lieferant von Rewe vor dem Aus

    Ein traditionsreicher Wildfleisch-Verarbeiter aus Bayern ist insolvent. Die Produkte des Unternehmens stehen in den Regalen deutscher Supermärkte …

    Insolvenz von Rewe-Zulieferer: Banken ziehen Kreditlinie von Fleisch-Hersteller zurück

    Das Unternehmen kämpft laut Branchenmagazin Lebensmittel Zeitung mit mehreren Problemen gleichzeitig:

    • Die Banken haben kurzfristig keinen Kredit mehr gewährt.
    • Verbraucher kaufen weniger ein.
    • Der Umsatz ging unerwartet zurück.

    Fleisch-Hersteller investierte vor der Insolvenz in moderne Fabrik

    Vor vier Jahren investierte das Unternehmen in ein neues Werk in Landsberg am Lech. Die Anlage gilt als größte und modernste Wildverarbeitungsanlage Europas. Der Betrieb sollte vor allem kleinere Verpackungen für Supermärkte herstellen und in die Einzelhandels-Sparte wachsen. Die Josef Maier GmbH beliefert Kunden in zehn Ländern …

    Quelle: Artikel von Raphael Strecker auf ruhr24.de

  • Boston Dynamics startet Serienproduktion des KI-gesteuerten Atlas-Roboters

    Der humanoide Roboter Atlas von Boston Dynamics geht mit KI von Google DeepMind in die Pilotproduktion. Hyundai wird erster Großkunde für den Einsatz in der Elektroautofertigung …

    Boston Dynamics beginnt mit der Pilotfertigung seines vollelektrischen Atlas-Humanoidroboters – ein Meilenstein für die Robotikindustrie. In einer strategischen Partnerschaft mit Google DeepMind erhält der Roboter kognitive Fähigkeiten durch Gemini-KI-Modelle. Damit wandert die Technologie aus den Forschungslaboren direkt in die Industrie.


    Vom Forschungsobjekt zum Industriearbeiter


    Der Produktionsstart in Boston Dynamics‘ Hauptquartier markiert das Ende einer jahrzehntelangen Entwicklungsphase. Die kommerzielle Atlas-Version ist ein vollständiger Neuanfang: Statt hydraulischer Systeme setzt das Unternehmen jetzt auf einen rein elektrischen Antrieb. Dieser macht den Roboter robuster und besser geeignet für den industriellen Dauereinsatz …


    Die KI-Revolution: Gemini wird Atlas‘ „Gehirn“


    Die eigentliche Innovation steckt nicht in den Gelenken, sondern im „Kopf“ des Roboters. Durch die Partnerschaft mit Google DeepMind erhält Atlas fortschrittliche Gemini-KI-Modelle direkt integriert. Diese „Gehirn-Körper-Synthese“ verleiht dem Roboter bisher unerreichte kognitive Fähigkeiten.

    Statt starr programmierten Abläufen zu folgen, kann der Atlas nun komplexe Sprachbefehle verstehen und in unübersichtlichen, dynamischen Umgebungen agieren. Die KI-Modelle ermöglichen es ihm, wahrzunehmen, zu schlussfolgern und sich in Echtzeit anzupassen.

    Der größte Vorteil: Lernt ein Atlas-Roboter eine neue Fähigkeit, kann diese sofort auf die gesamte Flotte übertragen werden. Diese kollektive Lernfähigkeit beschleunigt die Anpassung an verschiedene industrielle Aufgaben – vom Materialtransport bis zur Auftragserfüllung …

    Quelle: borncity.com

  • KI-Umfrage auf der DLD-Konferenz: Unternehmer sind sich einig: Fünf Berufsgruppen werden in Zukunft überflüssig

    Die Zukunft der Arbeit verändert sich: KI bedroht längst nicht nur Hilfsjobs, sondern auch klassische Büroberufe. Auf der DLD-Konferenz erklären Gründer, welche Berufe besonders gefährdet sind.

    Künstliche Intelligenz verändert die Arbeitswelt rasant – nicht nur in Fabriken, sondern auch in Büros und bei Wissensarbeitern. Auf der Digital-Life-Design-Konferenz (DLD) in München hat FOCUS online Unternehmensgründer gefragt, welche Jobs in Zukunft betroffen sein werden.

    Wissensarbeit und Softwareentwicklung im Fokus der KI …

    Büro- und Verwaltungsaufgaben besonders gefährdet …

    Anwälte, Buchhalter und Berater spüren KI-Umbruch …

    Chancen durch KI: Entlastung und kreative Aufgaben …

    Quelle: Artikel zu KI-Umfrage von Daniela Kreck und Marianne Lettl auf focus.de

  • Vermögen: Analyse: Reform der Erbschaftssteuer ist überfällig

    Wenn Vermögen im Wert von 100 Millionen Euro oder mehr vererbt werden, fällt häufig keine Erbschaftssteuer an. Dem Staat entgehen so schätzungsweise jährlich Einnahmen von 8,8 Milliarden Euro. Matthias Reiche analysiert, warum eine Anpassung der Regelungen im „Jahr der Reformen“ dringend notwendig ist.

    Die SPD hat Konzepte für eine Neuregelung der Erbschaftssteuer vorgelegt.

    Die Union sieht mit den Vorschlägen den Mittelstand gefährdet.

    Eine Neuregelung der Erbschaftssteuer wird nach einem erwarteten Urteil des Bundesverfassungsgerichts unvermeidbar sein.

    Handlungsbedarf unter Koalitionspartnern unbestritten

    Die Union würde dagegen lieber das Urteil abwarten. Und auf gar keinen Fall will sie in den Verdacht kommen, nicht finster entschlossen jede – wenn auch nur scheinbare – Mehrbelastung der Wirtschaft abzuwehren. Dass Handlungsbedarf besteht, wissen jedoch alle Koalitionspartner …

    Quelle: Artikel von Matthias Reiche auf mdr.de

  • KI auf dem Vormarsch: Diese 8 Berufe stehen bis 2030 vor dem Aus

    Durch Fortschritte in Künstlicher Intelligenz, Automatisierung und Robotik drohen Millionen von Jobs in Deutschland und auf der ganzen Welt bis 2030 zu verschwinden. Betroffen dürften vorrangig repetitive Tätigkeiten sein. Roboter bedienen Kassen im Supermarkt, KI schreibt Code für Programme und Drohnen stellen Pakete zu.

    Kassierer im Einzelhandel

    Ein Kassierer im Einzelhandel scannt Waren, wickelt Zahlungen ab, gibt Wechselgeld heraus oder bearbeitet Reklamationen. Es gibt gleich mehrere Gründe, warum dieser Job bis 2030 vollständig verschwinden könnte. Die größte Bedrohung für klassische Kassierer dürften Self-Checkout-Systeme sein, die schrittweise in Supermärkten Einzug erhalten …

    Taxi- und Uberfahrer

    Taxifahrer transportieren ihre Fahrgäste sicher zum gewünschten Ziel, sie planen Routen, kassieren Fahrgelder und helfen beim Verstauen des Gepäcks. Dieser Job hat sich in den vergangenen Jahren aufgrund von Navigationshilfen oder der Einführung von Uber in Deutschland stark verändert. Bis 2030 könnten diese Berufe gänzlich verschwinden.

    In den USA ist autonomes Fahren weit fortgeschritten und bereits im Einsatz. Auch in Deutschland werden selbstfahrende Taxis ohne menschliche Fahrer nur eine Frage der Zeit sein …

    Bankangestellte und Schalterkunden

    Bankangestellte am Schalter beraten Kunden der Bank bei Fragen zu Konten, Krediten oder Sparplänen. Sie führen Ein- und Auszahlungen durch, bearbeiten Überweisungen, wechseln Geld und geben Hilfe bei Formularen. Für Jobs wie diese wird ein Stellenrückgang von 15 Prozent erwartet, da die Digitalisierung weiter voranschreitet …

    Einige Neobanken wie N26 oder DKB operieren sogar schon lange ohne Filialen. Oft sind günstigere Konditionen die Folge, da diese filiallosen Banken viele Kosten für Miete und Personal sparen. Einige traditionelle Banken liefern mit KI-Chatbots Abhilfe bei Transaktionen …

    Telemarketer

    Telemarketer kontaktieren Kunden per Telefon und bieten ihnen Produkte oder Dienstleistungen an. Sie führen Verkaufsgespräche, bearbeiten Einwände, qualifizieren Leads und dokumentieren ihre Kontakte in CRM-Systemen. Künstliche Intelligenz dürfte der Grund sein, warum es diese Jobs bis 2030 nicht mehr geben wird.

    Immer mehr Unternehmen setzen auf KI-Chatbots im Service und sogar automatisierte Anrufsysteme sind keine Seltenheit mehr …

    Buchhalter und Lohnabrechner

    Buchhalter führen Buchungen durch, erstellen Bilanzen und Jahresabschlüsse, prüfen Rechnungen, beraten zu Steuerfragen und unterstützen bei finanziellen Entscheidungen. Lohnabrechner haben ganz ähnliche Aufgaben mit Fokus auf der Berechnung von Gehältern, Abzügen oder Sozialversicherungen.

    Der Grund, warum es diese Jobs vermutlich bald nicht mehr geben dürfte, sind Künstliche Intelligenz und Cloud-Software. Repetitive Aufgaben wie Buchungen, Rechnungsprüfungen oder Lohnabrechnungen werden von KI-Tools und RPA (Robotic Process Automation) übernommen. Buchhaltungssoftware wie Lexware oder SAP S/4HANA kann solche Prozesse vollständig automatisieren …

    Postboten und Sortierer

    Postboten stellen Briefe, Pakete und Zeitungen zu, prüfen Adressen und kümmern sich um Einschreiben. Ein Sortierer trennt Sendungen nach Postleitzahlen, bedient Maschinen, leert Fächer und scannt Pakete in Logistikzentren. Auch wenn das schwer vorstellbar ist, dürften diese Jobs bald von der Technik erledigt werden.

    In Ländern wie den USA, China oder Japan werden Zustellungen per Drohne bereits getestet. Amazon bietet mit Amazon Prime Air sogar einen eigenen Dienst für Lebensmittel und Pakete an. Außerdem wird das Briefvolumen durch E-Mails und Apps für digitale Post reduziert und KI hilft bei der Programmierung von automatisierten Sortieranlagen …

    Rezeptionisten und Sekretäre

    Rezeptionisten begrüßen ankommende Gäste, vermitteln Anrufe, verwalten Termine, organisieren Post und sind generell die erste Anlaufstelle in Hotels oder Büros. Sekretäre planen Terminkalender, bearbeiten Korrespondenz, protokollieren Meetings und unterstützen Führungskräfte administrativ.

    Check-ins, Terminbuchungen oder ähnliche Anfragen können mithilfe von Tools wie Calendly oder Microsoft Teams vollständig automatisiert werden. Auch werden Menschen durch KI-Avatare ersetzt und Sprachassistenten wie Google Duplex übernehmen die Kommunikation. Routinebasierte Aufgaben wie die eines Rezeptionisten haben ein besonders hohes Automatisierungsrisiko …

    Zählerableser

    Strom-, Gas-, Wasser- oder Fernwärmezähler in Haushalten oder von Firmen werden von Zählerablesern mithilfe von mobilen Geräten oder Apps überprüft. Sie prüfen Zähler auf Manipulationen oder Defekte und notieren Verbrauchswerte für Abrechnungen. Bei Störungen oder unzugänglichen Zählern gelangen sie in Kontakt mit Kunden.

    Der Job des Zählerablesers dürfte bis 2030 verschwinden, denn smarte Zähler, die Verbrauchsdaten automatisch und in Echtzeit übertragen, drängen auf den Markt. In Deutschland sind moderne Zähler seit 2025 ohnehin Pflicht, was die manuelle Ablesung in den meisten Fällen überflüssig macht.

    Quelle: Artikel von Marco Tito Aronica auf giga.de

  • Bus- und Lastwagenhersteller: Einigung steht: Bei MAN in Nürnberg fallen 400 Jobs weg

    München – Knapp zwei Monate nachdem der Bus- und Lastwagenhersteller MAN den Abbau von 2300 Jobs in Deutschland angekündigt hat, gibt es eine Einigung mit der Arbeitnehmerseite. Nürnberg trifft es dennoch hart …

    Betroffen vom Abbau sind der Hauptstandort München mit 1.300 wegfallenden Jobs, Salzgitter mit 600 und Nürnberg mit 400 …

    Das Unternehmen will durch die Maßnahmen bis 2028 die Kosten um 900 Millionen Euro senken. Teil der Maßnahmen ist allerdings auch, dass wesentliche Investitionen für die nächste Fahrzeuggeneration in Osteuropa vorgenommen werden. Dies sieh die IG Metall kritisch, weil sie eine weitere Abwanderung dorthin befürchtet.

    Quelle: nn.de

  • Steigende Arbeitslosigkeit: Kommt bald die eigene Kündigung?

    Angst vorm Jobverlust durch KI und Wirtschaftskrise: Immer mehr Deutsche sind vom Stellenabbau persönlich betroffen. Wer wird als Nächstes gekündigt? Der Kündigungsatlas 2025 vom Verbraucherportal Allright gibt Aufschluss darüber, wem in welcher Region und Branche am häufigsten gekündigt wird.

    Der Montag ist der Kündigungstag Nummer eins in Deutschland. An keinem anderen Wochentag werden so viele Kündigungen vom Arbeitgeber überreicht …

    Quelle: Artikel von Mirell Bellmann auf deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

  • Folgen der Rezession: „Kein Ausreißer mehr, sondern Trend“: 2026 wird neues Pleitejahr für den Mittelstand

    Rekord-Insolvenzen, schrumpfende Rücklagen, steigende Kosten: DATEV warnt vor neuen Höchstständen 2026. Besonders kleine Betriebe und die Gastronomie geraten unter Druck.
    Für das Jahr 2026 ist mit einem erneuten Pleiterekord zu rechnen. Das berichtet das Nachrichtenmagazin FOCUS unter Berufung auf den DATEV-Mittelstandsindex. „Wir haben 2025 einen Rekord an Insolvenzen gesehen, und der Trend wird sich fortsetzen, ich rechne folglich mit neuen Höchstständen“, sagte DATEV-Chef Robert Mayr dem FOCUS.

    „Insbesondere bei kleinen Unternehmen steigen die Insolvenzen seit 2023 kontinuierlich an. Das sind keine einzelnen Ausschläge nach oben mehr, das ist ein stetiger, schleichender Anstieg. Die finanziellen Ressourcen und Reserven, insbesondere bei Kleinstbetrieben, schmelzen einfach weg.“ Der Mittelstand stecke in einer „Phase der strukturellen Ermüdung. „Wir befinden uns nicht mehr in einem zyklischen Tief, sondern in einem langsamen, kontinuierlichen Abschwung. Die Lage der deutschen Wirtschaft ist besorgniserregender als eine konjunkturelle Schwäche.“

    Einzelhandel und Gastgewerbe besonders hart getroffen


    Besonders hart getroffen ist laut DATEV-Statistiken der Einzelhandel, und vor allem das Gastgewerbe. Daran ändere auch die seit Jahresbeginn geltende Mehrwertsteuersenkung nichts, betonte Mayr im FOCUS: „Das wird allenfalls eine Art Pufferffekt haben für die Gastronomie. Ohne gezielte weitere Entlastungen werden wir im Gastrobereich flächendeckend Betriebe verlieren.“ …

    Quelle: focus.de

  • Schaeffler will humanoide Roboter in der Produktion einsetzen

    Humanoide Roboter werden für den Konzern nicht nur zu einem interessanten Geschäftsfeld. Sie sollen künftig auch in der Produktion arbeiten.

    Der Auto- und Industriezulieferer Schaeffler will künftig verstärkt Teile für humanoide Roboter fertigen sowie diese in großer Zahl selbst in der Produktion einsetzen. Dazu sei eine strategische Partnerschaft mit dem britischen Unternehmen Humanoid vereinbart worden, teilte der Konzern aus Herzogenaurach mit …

    Dazu plant Schaeffler eigenen Angaben nach, in den nächsten fünf Jahren mehrere Hundert humanoide Roboter in seiner weltweiten Fertigung einzusetzen. Dadurch solle die Automatisierung und die Effizienz der Produktionsprozesse weiter gesteigert werden, teilte
    Schaeffler mit …

    Quelle: heise.de

  • Nach zuletzt verheerenden Berichten: Statistisches Bundesamt stellt Veröffentlichung der vorläufigen Insolvenzzahlen ein

    Das Statistische Bundesamt wird ab sofort keine vorläufigen Insolvenzzahlen mehr herausgeben. Die letzte Meldung für Dezember zeigt ein düsteres Bild, so lagen die Insolvenzanträge im Dezember 2025 um 15,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats.

    Das Statistische Bundesamt will die vorläufige Meldung der Insolvenzzahlen einstellen. Dies geht aus einer aktuellen Pressemitteilung hervor. Dort heißt es, man werde mit dem Berichtsmonat Dezember 2025 die Veröffentlichung vorläufiger Angaben zu den Regelinsolvenzen auf Grundlage der Insolvenz-Bekanntmachungen der Amtsgerichte beenden. Eine zeitnahe Information über das Insolvenzgeschehen wird so erschwert …

    Für den Dezember 2025 verzeichnet das Statistische Bundesamt erneut eine enorme Steigerung der Insolvenzzahlen um vorläufig 15,2 Prozent gegenüber dem Niveau des Vorjahresmonats. Für Oktober 2025 sind jetzt endgültige Zahlen verfügbar: 2.108 Unternehmensinsolvenzen verzeichneten die Amtsgerichte in dem Herbstmonat. Das entspricht einem Anstieg von 4,8 Prozent gegenüber Oktober 2024. Der am 14. November 2025 veröffentlichte vorläufige Wert lag bei 6,5 Prozent …

    Quelle: apollo-news.net

  • Staat in Geldnot: Wirtschaftsweise Schnitzer hält Steuererhöhungen für denkbar

    Spätestens ab 2029 sei der Haushalt nicht mehr „ausfinanziert“, sagt die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer …

    Die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer hält Steuererhöhungen in den nächsten Jahren aufgrund wachsender Finanzierungsprobleme des Staates für denkbar. „Ich vermute, dass die Regierung irgendwann darüber nachdenken muss“, sagte die Sachverständige der „Bild am Sonntag“. Spätestens ab 2029 sei der Haushalt nicht mehr „ausfinanziert“.

    Die Regierung setze auf Wirtschaftswachstum. Das Wachstum müsste für eine Lösung des Problems allerdings „sehr hoch ausfallen“. Das sei „nicht realistisch“ …

    Der Sachverständigenrat der sogenannten Wirtschaftsweisen ist ein unabhängiges Beratergremium, das unter anderem Jahresgutachten und Konjunkturprognosen verfasst. In ihrem jüngsten Jahresgutachten hatte es die Regierung für „Wahlgeschenke“ wie die Senkung der Mehrwertsteuer in der Gastronomie oder die Ausweitung der Mütterrente kritisiert und sie aufgefordert, durch die Sondervermögen geschaffenen Spielräume für Investitionen zu nutzen.

    Quelle: stern.de

  • KfW Research: Immer mehr Mittelständler wollen nach altersbedingtem Rückzug der Chefs schließen

    57 Prozent der mittelständischen Unternehmerinnen und Unternehmer sind 55 Jahre oder älter

    Bis 2029 könnten jährlich 114.000 Unternehmen stillgelegt werden

    Preisvorstellungen beim Verkauf eines mittelständischen Unternehmens haben deutlich zugelegt, im Schnitt werden 499.000 Euro erwartet. Jedes vierte mittelständische Unternehmen in Deutschland erwägt, nach dem Ausscheiden der jetzigen Senior-Generation in der nahen oder ferneren Zukunft zu schließen …

    Als Hauptgrund für Schließungspläne geben Unternehmenslenkerinnen und -lenker ihr Alter an. Im Jahr 2025 waren 57 Prozent der mittelständischen Unternehmerschaft 55 Jahre oder älter, das waren noch einmal drei Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Vor 20 Jahren waren es lediglich 20 Prozent. Viele Unternehmerinnen und Unternehmer empfinden die Suche nach einem passenden Nachfolger als sehr schwierig.

    47 Prozent der Befragten mit Stilllegungsplänen erklären, dass es in ihrer Familie kein Interesse an einer Fortführung, etwa durch die Kinder, gebe. 42 Prozent nennen zu viel Bürokratie als einen Grund, wieso sie die Schließung planen – das sind zwölf Prozentpunkte mehr als im Vorjahr und so viele wie nie. Bei einer Nachfolge sind viele juristische Fragen zu klären, aber ebenso steuerliche Aspekte und Informations- und Meldepflichten zu beachten.

    „Deutschlands Wirtschaft kämpft um seine internationale Wettbewerbsfähigkeit…“, sagt Dr. Dirk Schumacher, Chefvolkswirt der KfW …

    Quelle: Pressemitteilung von KfW Research auf kfw.de

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  • „Deutschlands Wirtschaft hat Fieber“ Zahl der Insolvenzen so hoch wie seit 20 Jahren nicht mehr

    2025 ist die Zahl der Firmenpleiten auf den höchsten Stand seit 20 Jahren gestiegen. Besonders hart hat es zwei Branchen getroffen.

    Die Zahl der Firmenpleiten ist im vergangenen Jahr nach Angaben des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) auf den höchsten Stand seit 20 Jahren gestiegen. Allein im Dezember nahm die Zahl der Insolvenzen noch einmal deutlich zu und lag 75 Prozent über dem Niveau eines durchschnittlichen Dezembers der Jahre 2016 bis 2019, also vor der Corona-Pandemie …

    Selbst im Zuge der Finanzkrise 2009 habe die Zahl rund fünf Prozent niedriger gelegen, hieß es …

    Auch die Zahl der Großinsolvenzen hat deutlich zugenommen. Laut einer Erhebung der Transformationsberatung Falkensteg meldeten 471 Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als zehn Millionen Euro Insolvenz an – ein Plus von rund 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

    Insolvenzen: Keine Trendwende 2026

    Betroffen waren demnach insbesondere Metallwarenhersteller, Automobilzulieferer, Elektrotechnikunternehmen und der Innenausbau. Seit 2021 haben sich die Großinsolvenzen damit nahezu verdreifacht.

    „Die deutsche Wirtschaft ringt nicht mehr nur mit Kopfschmerzen – sie hat Fieber bekommen“, sagt Falkensteg-Partner Jonas Eckhardt. Die Ursachen seien vielfältig, aber ihr Zusammenspiel entwickele eine beunruhigende Dynamik. „Für viele Mittelständler ist das keine Konjunkturdelle mehr, sondern eine Überlebensfrage.“ Auch für das Jahr 2026 sehen die Experten keine Trendwende in Sicht.

    Auch Spezialisten, die sich bei Banken um den Umbau von Unternehmen kümmern, erwarten, dass wegen der Wirtschaftskrise in Deutschland weiter viele Firmen in Schieflage geraten. Sie rechnen damit, dass die „Restrukturierungsfälle“ – also die Bemühungen zur Rettung von Unternehmen aus einer existenziellen Krise – erst 2026 ihren Höhepunkt erreichen, wie eine Studie der Strategieberatung EY-Parthenon zeigt. Besonders betroffen seien die Autobranche und der Einzelhandel. Die Industrie stehe wegen gesunkener Wettbewerbsfähigkeit, gerade im Vergleich zu Asien, unverändert unter Druck.

    Quelle: Artikel auf t-online.de

  • Hyundai bestellt 30.000 humanoide „Atlas”-Roboter mit selbst austauschbarer Batterie für seine Autofabriken

    Boston Dynamics hat die nächste Generation seines humanoiden Roboters „Atlas” vorstellt, die mit zahlreichen Upgrades und Modifikationen gezielt auf die Massenproduktion ausgerichtet ist. Einer der ersten Großkunden wird dabei Hyundais Automobilwerk im US-Bundesstaat Georgia sein …

    Der Atlas-Roboter kann seine Umgebung in Echtzeit analysieren, während Aktuatoren von Hyundai Mobis seine Pose und sein Gleichgewicht anpassen. Taktile Sensoren regulieren die Greifkraft der Hände, die je nach Aufgabe umkonfiguriert werden können. Die KI-Verarbeitung der Umgebung erfolgt über Nvidia-Chips. Zudem ist Boston Dynamics eine Partnerschaft mit Googles DeepMind eingegangen, um Foundation-Modelle zu entwickeln, die die kognitiven Fähigkeiten des Roboters weiter verbessern sollen.

    Die ersten Serieneinheiten gehen daher direkt an die Hauptpartner Hyundai und Google, um dort die Arbeitsabläufe zu evaluieren. Angesichts von Atlas und der rasanten Entwicklung der Roboterproduktion in China scheint Teslas Optimus vor gewaltiger Konkurrenz zu stehen, sobald er tatsächlich in den Fabriken eintrifft …

    Quelle: notebookcheck.com

  • Nahles: „Rückenwind fehlt“: Weiter Flaute: Arbeitslosigkeit zum Jahresende gestiegen

    2025 bleibt ein mieses Jahr für den deutschen Arbeitsmarkt: Auch im Dezember steigt die Zahl der Arbeitslosen noch einmal. Zum Jahresende sind 6,2 Prozent der für die Statistik relevanten Menschen ohne Job.

    Die Arbeitslosigkeit in Deutschland ist zum Jahresende wegen der schwachen Konjunktur und der Winterpause gestiegen. Die Zahl der Arbeitslosen erhöhte sich im Dezember um 23.000 auf 2,908 Millionen, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) mitteilte. Das sind 101.000 mehr als im Dezember 2024 …

    Im gesamten Jahr 2025 hat sich der Arbeitsmarkt in Deutschland deutlich eingetrübt. Im Jahresdurchschnitt waren 2,948 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet, 161.000 mehr als 2024. Das ist laut BA-Statistik der höchste Jahreswert seit 2013. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote stieg um 0,3 Punkte auf 6,3 Prozent …

    Quelle: n-tv.de

  • Boston Dynamics-Roboter Atlas erreicht Produktionsreife, startet durch

    Auf der CES 2026 enthüllte Boston Dynamics die Serienversion des humanoiden Roboters Atlas. Das vollelektrische System ist damit marktreif und soll in Kooperation mit Hyundai und Google DeepMind weltweit Fabriken automatisieren …

    Auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas verlässt der humanoide Roboter Atlas nach Jahren der Grundlagenforschung das Labor und macht den Schritt zum kommerziellen Einsatz in der Fertigungsindustrie. Der vollständig elektrische Roboter, der bereits 2024 die regelrecht ikonische, aber wartungsintensive hydraulische Plattform ablöste, soll in Kürze den Betrieb aufnehmen. Das primäre Ziel ist die Automatisierung komplexer physischer Aufgaben, die aufgrund ihrer Unvorhersehbarkeit bisher ausschließlich Menschen erledigt haben …

    Wie Boston Dynamics in einer Pressemitteilung ausführt, übertrifft die Serienversion die Fähigkeiten des menschlichen Bewegungsapparats bewusst. Das Unternehmen gab an, dass Atlas über Gelenke verfügt, die sich endlos rotieren lassen, was effizientere Bewegungsabläufe ohne unnötige Drehungen des gesamten Körpers erlaubt …

    KI-Integration durch Google DeepMind


    Ein wesentlicher Aspekt der Ankündigung ist die tiefe Integration von Künstlicher Intelligenz. Google DeepMind wird seine Gemini Robotics Foundation Models direkt in die Atlas-Plattform implementieren. Das soll dem Roboter kognitive Fähigkeiten verleihen, die weit über bloße Bewegungsabläufe hinausgehen. Diese Kooperation zielt darauf ab, Robotern ein kontextuelles Verständnis ihrer Umgebung zu geben. DeepMind vergleicht diesen Ansatz mit einem universellen Betriebssystem für Robotik, ähnlich wie Android für Smartphones …

    Quelle: Artikel von Witold Pryjda auf winfuture.de

  • Haushaltsroboter mit Armen und Händen: Switchbot will noch dieses Jahr Vorbestellungen annehmen

    Der neue Haushaltsroboter Onero H1, den Switchbot in Las Vegas zeigte, unterscheidet sich deutlich von herkömmlichen Saug- und Wischrobotern:

    Er verfügt über einen Kopf, zwei Arme und Hände, bewegt sich allerdings auf Rädern statt auf Beinen fort. Mit insgesamt 22 Bewegungsachsen soll der Roboter Gegenstände greifen, schieben oder öffnen können.

    Für die Orientierung nutzt der Onero H1 ein lokal arbeitendes KI-System, das visuelle Daten, Tiefeninformationen und taktiles Feedback auswertet. Laut Hersteller SwitchBot, bekannt vor allem für Smarthome-Produkte und „normale“ Saugroboter, kann sich der Humanoide auf Rollen an unterschiedliche Wohnumgebungen anpassen und mit bestehenden Switchbot-Geräten zusammenarbeiten.

    Billig ist das nicht: Der Preis soll bei rund 9.200 Euro (10.000 US-Dollar) liegen. Vorbestellungen will Switchbot in Kürze entgegennehmen. Die Auslieferung ist bis Ende 2026 geplant …

    Quelle: Artikel auf t3n.de

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  • Robotik: Humanoide Roboter als Haushelfer ab 2026 im Handel

    Die ersten humanoiden Roboter für Hausarbeit sind da: NEO von 1X Technologies, Tesla Optimus oder der deutsche 4NE1 von NEURA Robotics. 2026 kann man die ersten Modelle in den USA kaufen …

    Der Weg vom smarten Staubsauger zur funktionsfähigen, menschenähnlichen Maschine war lang. Kompaktere Antriebe, bessere Sensorik und vor allem viel mehr Rechenleistung. Nun sind sie da – die ersten humanoiden Roboter offenbar mit praktischem Nutzen …

    Preise dürften mit Fortschritt sinken
    Zu den Kosten auf dem Markt sagt Stefan Twieg, Professor für Elektrotechnik und Automatisierungstechnik an der Hochschule Anhalt: „Wenn ich mir anschaue, was ein Treppenlift kostet, da bin ich schnell bei 5.000 Euro. Wird man älter, fällt vieles schwerer. Wenn ein Roboter sehr viele Dinge kann, dann bin ich vielleicht gar nicht mehr so gehemmt. Diese Hilfe ist doch Gold wert.“ Außerdem dürften die Preise mit dem Fortschritt der Technologie sinken.

    Während Roboter in der Industrie längst eingesetzt werden, stecken sie im Haushalt noch in den Kinderschuhen. Im Gegensatz zu Fabriken mit klar definierten Umgebungen und geregelten Produktionsabläufen, ist unser Zuhause so individuell wie wir selbst. Einfache Alltagsobjekte wie Schüsseln und Lampen gibt es in unzähligen Varianten. Möbel können Wege versperren; auf dem Boden liegen Gegenstände. Für Roboter sind das Störfaktoren, so der Experte …

    Quelle: Artikel von Evgenii Dulepinskii auf mdr.de

  • Firmensterben in Deutschland: Hohe Abgaben und Bürokratie vertreiben Investoren

    Deutsche Topkonzerne registrieren Milliardenverluste. Investoren fliehen den Standort Deutschland. 22 Verbände kündigen Stellenabbau für das Jahr 2026 an.

    Berlin – Die deutsche Wirtschaft steckt in einer hartnäckigen Krise. Während die Umsätze der größten Konzerne leicht steigen, brechen Gewinne ein und Tausende Arbeitsplätze fallen weg. Selbst traditionsreiche Unternehmen finden keine Investoren mehr – und die Mehrheit der Wirtschaftsverbände rechnet mit weiterem Stellenabbau im neuen Jahr …

    Gut jedes zweite Unternehmen machte weniger Gewinn als im Vorjahr. „2025 war ein weiteres Krisenjahr für die deutsche Wirtschaft“, erklärte EY-Experte Jan Brorhilker …

    Seit 2023 deutschlandweit massiver Stellenabbau von 100.000 Jobs: Insolvenzen auf Rekordniveau

    Die angespannte Lage hinterlässt deutliche Spuren am Arbeitsmarkt. Von Januar bis September 2025 gingen bei den Top-100-Unternehmen rund 17.500 Jobs verloren. Seit 2023 sank die Beschäftigtenzahl insgesamt um etwa 100.000 Stellen. Besonders die Industrie ist betroffen: Hier wurden innerhalb eines Jahres 120.300 Stellen abgebaut – ein Minus von 2,2 Prozent. „Der Stellenabbau in der deutschen Industrie ist noch nicht abgeschlossen“, sagte Brorhilker …

    Quelle: Artikel von Lennart Niklas und Johansson Schwenck auf merkur.de

  • Uni-Absolventin Esme klagt: „Bin arbeitslos, wohne bei den Eltern, habe 91.000 Euro Schulden“

    So hatte Esme sich ihre Zukunft nicht vorgestellt. Sechs Monate nach dem Studium hat sie immer noch keinen Job, lebt wieder bei ihren Eltern, hat jede Menge Schulden und Angst …

    „Bin arbeitslos, wohne bei den Eltern, habe 91.000 Euro Schulden“: Alle Bewerbungen endeten mit ähnlich formulierter Mail-Absage

    Esme hat sich auf unzählige Jobs, Praktika und Graduate-Programme beworben. „Ich habe mich für Positionen in der Personalvermittlungsbranche, im Journalismus, im Marketing, in der Kommunikation, im Gastgewerbe und in vielen weiteren Bereichen gemeldet. Alle Bewerbungen endeten mit einer ähnlich formulierten Absage-E-Mail“, so Esme.

    Ihren Mitabsolventen ergehe es nicht besser. Ihr Abschlussjahrgang steht vor dem schlechtesten Arbeitsmarkt seit 2018, was zum Teil der KI zu verdanken ist, vermutet Esme. Die Künstliche Intelligenz würde nun die Dinge tun, die früher neuen Mitarbeitern anvertraut wurden.

    Viele Einsteigerjobs werden von der KI einfach gefressen

    Die KI-Revolution trifft nicht nur in Großbritannien, sondern auch in Deutschland ausgerechnet jene, die am Anfang ihrer beruflichen Laufbahn stehen, denn in keiner Kategorie sind die Stellenanzeigen so drastisch zurückgegangen wie in dieser Berufsanfängergruppe. Das zeigen zahlreiche Studien, unter anderem von „Stepstone“. In einem Fünfjahresvergleich sind die Anzeigen für Absolventen um 45 Prozent gesunken …

    Quelle: Artikel von Jenny-Natalie Schuckardt auf focus.de

  • Frühwarnsystem schlägt an: Silber explodiert, Gold warnt: Der System-Reset rückt näher

    Gold und Silber senden wieder jene Signale, die Anleger in unruhigen Zeiten nicht ignorieren sollten. Während die Welt auf Zinsen, Wachstum und geopolitische Risiken starrt, laufen Edelmetalle still, aber entschlossen nach oben – als würde der Markt bereits eine neue Phase vorbereiten. Wer jetzt nur auf kurzfristige Kursschwankungen schaut, übersieht womöglich den größeren Trend: Es geht um Vertrauen, Kaufkraft und die Frage, wie stabil das Fundament des Finanzsystems wirklich noch ist.

    Gold und Silber schlagen Alarm

    In ihrer neuen Analyse mit dem Titel „Wenn sich Silber verdreifacht, wird das System zurückgesetzt“ entwirft Bravos Research ein makroökonomisches Szenario, das so dramatisch wirkt wie ein Kapitel aus den Geschichtsbüchern – und sich nach Einschätzung der Analysten derzeit erneut abzeichnet. Der Aufhänger: In mehreren historischen Episoden, etwa im Römischen Reich um 284 n. Chr., in Holland 1815 und in Großbritannien 1931, hätten sich Gold und Silber wenige Jahre vor einem tiefgreifenden wirtschaftlichen Neustart jeweils ungefähr verdreifacht. Genau dieses Muster, so die These, sei heute wieder zu beobachten …

    Der Kern der Argumentation basiert auf der Verschuldungsdynamik der USA. Die Gesamtschulden – privat und staatlich – seien seit den 1980er-Jahren von rund 160 Prozent auf etwa 400 Prozent des BIP gestiegen. Eine Rückzahlung in realen Größenordnungen erscheint aus Sicht der Analysten unwahrscheinlich. Die Finanzkrise 2008 habe zwar Haushalte zur Entschuldung gezwungen, doch das Gesamtproblem sei nicht gelöst worden: Es habe lediglich den Besitzer gewechselt …

    Quelle: Artikel von Stefan Jäger auf finanzmarktwelt.de

  • Unitree G1 im Interview: Roboter nach der KI-Blase befragt, seine Antwort überrascht

    Platzt die KI-Blase? Der humanoide Roboter KOID von Unitree gibt eine überraschend neutrale Antwort und blickt auf die Zukunft der Robotik im Alltag.

    Die Diskussion über eine mögliche Spekulationsblase im Bereich der künstlichen Intelligenz prägte das Jahr 2025 in der Technologiebranche. Analysten und Investierende stellen sich gleichermaßen die Frage, ob die massiven Investitionen in Rechenleistung und Software bald erste Risse zeigen. Inmitten dieser Debatte kam nun eine ungewöhnliche Stimme zu Wort: ein humanoider Roboter namens KOID. Die Maschine gab Auskunft über ihre Sicht auf die Branche, in der sie selbst eine zentrale Rolle spielt …

    In einem Gespräch mit dem US-Sender CNBC reagierte der Roboter auf die Frage nach der wirtschaftlichen Lage. Er ordnete die Debatte um die KI-Blase als „heißes Thema“ ein. Wer jedoch eine klare Bestätigung für einen drohenden Absturz oder ein grenzenloses Wachstum erwartete, sah sich enttäuscht. KOID wählte eine neutrale Position. „Wir erleben derzeit vielleicht eine große Begeisterung für KI, aber ob es sich um eine Blase oder nur um eine transformative Welle handelt, wird nur die Zeit zeigen“, sagte KOID im Interview …

    Der Roboter selbst sieht seine Zukunft bereits klarer als viele Fachleute. KOID prognostiziert, dass Maschinen wie er „noch vielseitiger und stärker in den Alltag integriert“ werden. Die Vision der Entwickelnden sieht vor, dass die Roboter in verschiedenen Bereichen unterstützen. „Sie werden in einer Vielzahl von Bereichen helfen, von Haushaltshilfen bis hin zu industriellen Aufgaben, und das Leben ein bisschen einfacher und effizienter machen“, sagte der Roboter …

    Während Tesla jedoch noch an der Marktreife arbeitet, erhöhen Firmen aus China das Tempo. Unitree nimmt hier eine führende Rolle ein …

    Quelle: Artikel von Dominik Hochwarth auf ingenieur.de

  • „In drei Jahren kann sich jeder einen Haushaltsroboter anschaffen“ – sagt dieser deutsche Robotik-CEO

    Noch sind Roboter vor allem in der Industrie anzutreffen. Künftig sollen sie uns im Haushalt helfen: aufräumen, Müll rausbringen, Frühstück machen. Science-Fiction? David Reger, CEO von Neura Robotics, hält das schon in wenigen Jahren für möglich.

    Werden diese Roboter wie Menschen aussehen?

    Zumindest anfangs nicht. Es werden eher funktionale Geräte sein – zum Beispiel ein „Smartphone auf Rollen“ mit Armen, Sensoren und KI. Unser Serviceroboter MiPA sieht so aus. Er kann den Herzschlag erkennen, ohne Menschen zu berühren, und im Notfall reagieren. Ich muss dann nicht mehr eineinhalb Stunden fahren, um meine Mutter zu sehen. Stattdessen kann ich aus der Ferne über das Display am Roboter mit ihr Schach spielen oder einfach nur kurz schauen, ob alles in Ordnung ist …

    Wo werden wir technologisch den größten Fortschritt sehen?

    Der größte Durchbruch wird kein technisches Detail sein, sondern der Zugang zu Daten aus der physischen Welt. Bei Sprachmodellen wie ChatGPT war die Grundlage eine riesige Menge an Textdaten. Das hat die Entwicklung beschleunigt …

    Quelle: Artikel von Ingmar Höhmann auf t3n.de







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