Nach dem größten Goldsturz seit zehn Jahren drehen die Banken den Spieß um: JPMorgan und Goldman Sachs erwarten eine Verdopplung des Goldpreises und sehen 2028 als neues Rekordjahr.
Goldman Sachs bleibt bei Kursziel von 4.900 US-Dollar.
JPMorgan erwartet Verdopplung des Goldpreises in 3 Jahren.
Sie führen den jüngsten Preisrückgang nicht auf Verkäufe von Privatanlegern zurück, sondern auf Rohstoffhändler, die Gewinne bei Gold-Futures mitgenommen haben. Diese seien seit Jahresbeginn um 56 Prozent gestiegen. „Wenn Privatanleger nicht hinter der Korrektur stehen, dann waren ihre ETF-Käufe weniger durch Dynamik, sondern durch strategische Überlegungen motiviert“, so die Strategen.
Laut JPMorgan diente Gold in diesem Jahr nicht nur als Absicherung gegen einen schwächeren US-Dollar – der sogenannte „Debasement Trade“ – sondern zunehmend als Ersatz für langfristige Anleihen. Privatanleger hätten ihr Engagement in Gold auf 2,6 Prozent ihrer Gesamtbestände ausgeweitet. Würden sie nur einen kleinen Teil ihrer Anleiheinvestitionen umschichten, könnte dieser Anteil auf 4,6 Prozent steigen, was eine Verdopplung des Goldpreises erforderlich machen würde …
Quelle: ariva.de
