Goldrausch in der italienischen Haushaltsdebatte: Das Parlament diskutiert über die Eigentümerschaft von Goldreserven und die Einführung einer Goldsteuer auf private Bestände.
Italien ist nach den Vereinigten Staaten und Deutschland der weltweit drittgrößte Halter von Goldreserven. Rund 2452 Tonnen Gold werden von der italienischen Zentralbank, der Banca d’Italia, zum Zwecke der Währungsstabilität verwaltet …
Italiens Bürger besitzen 5000 Tonnen Gold
Ein beeindruckendes Vermögen, das trotz hoher Staatsverschuldung das Vertrauen von Investoren in das italienische Finanzsystem stärkt. Und auch im privaten Bereich spielt Gold in Italien traditionell eine große Rolle: Private Haushalte verwalten laut Schätzung etwa 4500 bis 5000 Tonnen Gold in Form von Goldschmuck oder Anlagegold …
Die Diskussion über eine mögliche Goldsteuer – Einnahmen bis 2 Milliarden Euro möglich
Parallel zur Debatte über die Reserven der Banca d’Italia wird im Zusammenhang mit dem Haushaltsgesetz 2026 die Einführung einer Goldsteuer auf private Goldbestände ohne Kaufbelege geprüft. Der Vorschlag, der auf Abgeordnete der Parteien Lega und Forza Italia zurückgeht, sieht in einem ersten Schritt die Durchführung eines freiwilliges steuerlichen Bewertungsverfahren für private Besitzer nicht dokumentierter Goldbestände vor, sowie, in einem zweiten Schritt, die einmalige Besteuerung mit einem ermäßigten Steuersatz von 12,5 Prozent …
Quelle: Artikel von Trixie Alexandra Bastian auf focus.de
