Der Kryptomarkt ist weiterhin im Krisenmodus. Die Bitcoin ETFs verzeichnen Milliardenabflüsse.
Zum Sonntag, 25. Januar, muss der Kryptomarkt weitere Abschläge hinnehmen. Bitcoin notiert zum Zeitpunkt des Schreibens bei 88.563 US-Dollar – 1,0 Prozent unter dem Vortagesniveau. Auch Ethereum druckt heute rote Zahlen aufs Kurstableau. Die zweitgrößte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung fällt um 0,5 Prozent auf 2.938 US-Dollar.
Hintergrund ist eine wachsende Unsicherheit an den Kapitalmärkten. Insbesondere aufgrund wachsender Inflationssorgen in Japan preisen die Märkte zunehmende höhere Zinsen ein. Das übt Druck auf liquiditätssensitive Assets wie Bitcoin aus.
“Die unterschiedliche Geldpolitik der Zentralbanken, einschließlich der Erwartungen hinsichtlich einer weiteren Straffung durch die Bank of Japan und der anhaltenden Reduzierung der Liquidität durch die US-Notenbank, prägt weiterhin das Marktverhalten”, kommentiert Gadi Chait, Investment Manager bei der Xapo Bank.
Infolgedessen verkaufen institutionelle Anlegerinnen und Anleger zunehmend Krypto-Fondsprodukte ab. Die BTC ETFs verzeichneten in der vergangenen Woche Kapitalabflüsse in Höhe von 1,33 Milliarden US-Dollar. So viel Geld war zuletzt im Februar 2025 abgeflossen.
Quelle: Artikel von David Scheider auf btc-echo.de
