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Goldbarren als Vermögenssicherung

Gold statt Bonds: Verliert Amerika die Kontrolle über das Weltfinanzsystem?

Zentralbanken kaufen massiv Gold und meiden US-Anleihen – dahinter steckt die Angst vor Sanktionen und politischer Erpressung durch Washington. Eine Analyse.

Erstmals seit fast drei Jahrzehnten besitzen die Zentralbanken weltweit wieder mehr Gold als US-Staatsanleihen. Die Zentralbanken der Welt halten mittlerweile mehr als 35.000 Tonnen Gold. Das entspricht etwa einem Fünftel allen jemals geförderten Goldes …

Schwellenländer kaufen

Die Käuferstruktur hat sich allerdings grundlegend gewandelt. Während die USA, Deutschland und Frankreich ihre Goldbestände weitgehend unangetastet lassen, kaufen Schwellenländer wie China, Russland und die Türkei massiv zu.

Zwar halten traditionelle Wirtschaftsmächte weiterhin die größten Bestände. So besitzen die USA über 8.100 Tonnen Gold – was fast drei Viertel der gesamten Fed-Reserven der ausmacht. Auch die Bundesbank hält fast 75 Prozent ihrer Währungsreserven in dem Edelmetall – rund 3.351 Tonnen …

Misstrauen gegenüber der US-Politik

Hinter dieser Entwicklung steht ein fundamentales Misstrauen gegenüber der US-Politik, denn Washington nutzt die Dominanz seiner Währung im globalen Zahlungsverkehr zunehmend als politisches Druckmittel. Sanktionen gegen Russland, Iran, China und andere Staaten haben vielen Regierungen vor Augen geführt, wie verwundbar sie durch ihre Dollarabhängigkeit sind.

Inflation und Währungsabwertung treiben

Auch kleinere Staaten greifen zu: Kasachstan, Usbekistan und Aserbaidschan gehören zu den aktivsten Käufern. Auch EU-Mitglieder mit eigener Währung (Polen und Ungarn) stockten ihre Bestände auf.

Gold bietet Zentralbanken mehrere Vorteile: Es hilft, die Reserven zu diversifizieren, birgt kein Kredit- oder Gegenparteirisiko und steht in einer inversen Beziehung zum US-Dollar. Wenn der Dollar an Wert verliert, steigt Gold üblicherweise. Das macht es zu einem Schutzschild gegen Marktvolatilität.

Und noch ein weiterer Faktor fällt ins Gewicht: die Absicherung gegen Inflation und Währungsverfall. Die Türkei etwa stockte ihre Goldreserven seit 2017 um 354 Prozent von 116 auf 527 Tonnen auf. Ankara kämpft mit hoher Inflation und einer schwachen Lira.

Der World Gold Council ging Mitte 2025 davon aus, dass 95 Prozent der Zentralbanken ihre Goldbestände auch in den nächsten zwölf Monaten weiter aufstocken werden. Das ist der höchste Wert seit Beginn der Umfrage im Jahr 2018 …

Quelle: Artikel von Uwe Kerkow auf telepolis.de

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