Goldbarren als Vermögenssicherung

Schlagwort: Trader

  • Gold zum „Schnäppchenpreis“: WisdomTree-Analyst sieht die ultimative Kaufgelegenheit

    Goldpreis-Einbruch nach Rekordhoch

    Das Börsenjahr 2026 zeichnet sich bisher als eines der turbulentesten in die Geschichte des Edelmetalls ab. Nachdem Gold im Januar getrieben durch die Eskalation im Nahen Osten noch von einem Rekordhoch zum nächsten eilte, erlebten Anleger im weiteren Jahresverlauf eine drastische Trendwende. Noch zu Beginn des Jahres erreichte der Preis des Edelmetalls ein neues Allzeithoch bei 5.416,4 US-Dollar je Feinunze. Inzwischen büßte der Goldpreis jedoch deutliche deutlich ein und notiert ganze 13,5 Prozent unter seinem Rekordhoch. Zuletzt lag der Preis je Feinunze bei 4.771,96 US-Dollar.

    Warum Gold aktuell ein „Schnäppchen“ ist

    Die drastische Korrektur des Goldpreises seit seinem Rekordhoch im Januar hat viele Anleger verunsichert, doch Nitesh Shah von WisdomTree wertet diesen Rückgang als eine der seltenen „ultimativen Kaufgelegenheiten“. In einem Interview mit Kitco News betonte der Experte, dass der massive Ausverkauf fast vollständig von den wirtschaftlichen Realitäten entkoppelt sei.

    Laut Shahs Analysemodell lassen sich nur etwa 200 US-Dollar des Verlusts durch klassische Faktoren wie steigende Anleiherenditen, einen starken US-Dollar oder spekulative Positionsänderungen erklären. Der restliche, weitaus größere Teil des Einbruchs sei lediglich ein „aufgeblähter Überverkauf“. Dieser entstehe in Zeiten extremer Marktvolatilität vor allem durch erzwungene Liquidationen: Investoren verkaufen Gold nicht wegen mangelnden Vertrauens, sondern um schnell Liquidität zu beschaffen und Verluste in anderen Portfoliobereichen auszugleichen.
    Shah erinnert daran, dass Gold bei großen geopolitischen Krisen historisch oft erst kurz nachgibt, bevor es zu einer massiven Gegenbewegung und neuen Höchstständen ansetzt. „Gold ist derzeit zu Schnäppchenpreisen erhältlich… das sieht wirklich nach einer guten Kaufgelegenheit aus“, so Shah. Für Anleger, die bisher abgewartet haben, könnte die jüngste Korrektur ihm nach genau der Moment sein, auf den sie gewartet haben: „Seit Jahren fragen mich die Leute: ‚Ich mag Gold, aber ich suche nach einem Einstiegszeitpunkt.‘ … Das ist wahrscheinlich genau das, worauf sie gewartet haben“, sagte er. „Wer jetzt nicht kauft, wird es im Leben nie tun.“

    Zinspolitik, geopolitische Risiken und das 6.000-Dollar-Szenario

    Ein wesentlicher Grund für die aktuelle Schwäche liege in der Erwartungshaltung des Marktes gegenüber den Zentralbanken – doch hier sieht Shah einen Denkfehler. „Ich bin sehr skeptisch, dass die Zentralbanken in diesem Umfeld die Zinssätze erhöhen würden“, erklärt er im Interview. Da die aktuelle Inflation primär durch angebotsseitige Schocks (wie Energieverknappung) getrieben werde, würde eine zu harte Geldpolitik unweigerlich in eine schwere Rezession führen. Er geht stattdessen davon aus, dass die Währungshüter eine abwartende Haltung einnehmen und den Inflationsdruck wirken lassen – ein Umfeld, das den Goldpreis fundamental stützt.

    Für das Jahresende gibt sich der Analyst daher extrem optimistisch: Während sein Basisszenario einen Goldpreis von rund 5.020 US-Dollar vorsieht, hält er bei einer weiteren Eskalation geopolitischer Spannungen sogar die Marke von 6.000 US-Dollar für absolut realistisch. „Geopolitische Risiken werden nicht verschwinden, und wenn die Anleger das erkennen, dann werden die Goldpreise steigen“, so der Analyst. „Angesichts der neuen geopolitischen Risiken würde ich 6.000 Dollar nicht ausschließen.“ …

    Quelle: Artikel auf finanzen.net

  • Warum die Lagerung von Gold in der Schublade zuhause keine gute Idee ist:

    Gold zuhause in der Schublade lagern ist keine gute Idee – lieber rausholen, denn da haben wir deutlich bessere Möglichkeiten …


    Warum die Lagerung von Gold in der Schublade zuhause keine gute Idee ist
    Gold lieber aus der Schublade rausholen …

    Sicherheitsrisiken

    • Einbruchgefahr: Physisches Gold ist ein attraktives Diebstahlziel – ein Einbruch kann den gesamten Bestand vernichten.
    • Auch ein Tresor zuhause bietet keinen vollständigen Schutz, da professionelle Diebe ihn aufbrechen oder mitnehmen können.
    • Man riskiert, bei einem Einbruch körperlich bedroht zu werden, wenn Kriminelle wissen (oder vermuten), dass Gold im Haus ist.

    Versicherungsprobleme

    • Normale Hausratversicherungen decken Bargeld und Edelmetalle nur bis zu sehr geringen Beträgen ab (oft nur ein paar Hundert Euro).
    • Eine spezielle Wertsachenversicherung ist teuer und an strenge Aufbewahrungsvorschriften geknüpft.
    • Um Gegenstände höheren Wertes überhaupt versichern zu können, werden in der Regel ein solider Tresor und eine Alarmanlage mit einer bestimmten Sicherheitsklasse vorgeschrieben, was enorme Kosten verursacht.
    • Im Schadensfall ist der Nachweis des Besitzes oft schwierig.

    Keine Zinsen oder Rendite

    • Gold zuhause „arbeitet“ nicht – es wirft keine Zinsen, Dividenden oder sonstige Erträge ab.
    • Die Lagerkosten (Tresor, Versicherung) fressen die potenzielle Wertsteigerung teilweise auf.

    Keine Handelsgewinne

    • Die Wertentwicklung eines Sachwertes wie beispielsweise Gold ist stark abhängig vom Werteverfall des Geldes  (z.B. Euro oder Dollar = FIAT-Geld), also dem Verfall der Messlatte, mit dem der Wert des Sachwertes bemessen wird. Kurzfristig kann es durch Angebot und Nachfrage zu starken Wertschwankungen kommen. Langfristig ist durch den Wertverfall des Geldes („Alles wird immer teurer“) eine Wertsteigerung von Sachwerten wie Gold eine relativ sichere Sache. Gold ist ein sogenanntes „Krisenmetall“, ein sogenannter „sicherer Hafen“ in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Die Konjunktur kennt aber nicht nur Abschwung und Krise, sondern auch Aufschwung und Boom-Zeiten. In diesen Zeiten entwickeln sich die Preise für (Edel-)metalle, welche von der Industrie benötigt werden in der Regel viel besser als Gold, was dann auch parallel laufen oder im Wert etwas fallen kann.

    Wenn sie in allen Konjunktur-Zeiten eine positive Wertentwicklung ihrer Investition haben möchten, empfiehlt sich eine gemanagte Edelmetallverwaltung, welche Ihre Bestände der aktuellen Marktlage anpasst. So kann ihr investiertes Kapital nicht nur an der puren Goldpreisentwicklung teilhaben, sondern auch noch Handelsgewinne erzielen.

    • Gold zuhause erzielt keine solcher Handelsgewinne.
    • Wenn sie Zuhause auf andere Metalle wechseln wollen, fallen beim Verkauf und Ankauf wieder Mindermengenzuschläge an.
    • Beim Handel mit anderen Metallen fällt zusätzlich die aktuell gültige Mehrwertsteuer an.
    • Gewünschte Handelsgewinne bei Heimlagerung sind zwar theoretisch möglich, aber durch mehrfach anfallende Mindermengenaufschläge und Mehrwertsteuer extrem unwahrscheinlich zu erzielen.

    Rechtliche und steuerliche Risiken

    • Bei größeren Goldmengen können Behörden im Erbschafts- oder Scheidungsfall Nachweise verlangen.
    • Ungeklärte Herkunft kann Geldwäscheverdacht & Vorwürfe auslösen und steuerliche Probleme verursachen.
    • In manchen Ländern, wie z.B. Deutschland, gibt es Meldepflichten für größere Goldmengen.

    Praktische Nachteile

    • Liquidität: Gold schnell zu verkaufen ist zuhause schwieriger als über eine Bank, einen Broker oder einen Edelmetallhändler.
    • Echtheitsprüfung: Beim Weiterverkauf muss die Echtheit erneut nachgewiesen werden
    • Lagerungsschäden: Unsachgemäße Lagerung (Feuchtigkeit, Kratzer) kann den Wiederverkaufswert von Münzen und Barren mindern

    Bessere Alternativen

    • Bankschließfach: Günstig, versicherbar und deutlich sicherer. Allerdings gibt es auch in Banken immer wieder Einbrüche.
    • Edelmetalldepot bei einer Bank oder einem spezialisierten Anbieter. Wichtig ist darauf zu achten, dass die im Depot befindlichen Wertgegenstände ihr Eigentum sind und im Falle von finanziellen Schwierigkeiten von Bank oder Anbieter nicht in deren Bilanz geführt werden.

    Papierzertifikate

    • Gold-ETFs oder Goldminen-Aktien, also Papierzertifikate oder rein digitale Investitionen haben zwar oft ein physisches Auslieferungsrecht, was aber im Fall von finanziellen Schwierigkeiten oder im Insolvenzfall nutzlos und damit wertlos sein kann.
    • Außerdem gilt in Deutschland die Steuerfreiheit nach §23 Einkommensteuergesetz bei solchen Papierzertifikaten oft nicht, sondern nur bei physischem Gold, was sie mindestens ein Jahr lang besessen haben.
    • Kursgewinne aus ETFs und Aktien (auch für Edelmetallminen) unterliegen in der Regel der Kapitalertragsteuer bzw. der Abgeltungsteuer (25 % zzgl. Soli/KiSt).

    Fazit: Die sinnvollste Variante in Gold zu investieren, ist der physische Erwerb und die professionelle, bewachte und versicherte Lagerung bei einem Edelmetallhändler außerhalb der EU in einem Zollfreilager (z.B. in der Schweiz), bei dem man ohne Mindermengenzuschläge oder Steuern verschiedene Edelmetalle erwerben und anonym einlagern und selbstverständlich jederzeit wieder verkaufen kann.

    Der Tausch von Gold in Silber (oder umgekehrt) im Schweizer Zollfreilager ist ein steueroptimierter Vorgang, da Weißmetalle wie beispielsweise Silber, Platin oder Palladium beim Kauf und Handel innerhalb des Lagers von der Mehrwertsteuer befreit bleiben. 

    Im Gegensatz dazu ist Gold zuhause zu lagern

    also so, als wenn sie sich ein Hotel in der Innenstadt einer Metropole kaufen, um auf eine Wertsteigerung der Immobilie in Innenstadtlage zu hoffen, ohne aber in der Zwischenzeit die Zimmer zu vermieten (wie der Verzicht auf Handelsgewinne).

    In der Zwischenzeit fallen für das Hotel Instandhaltungskosten und Grundsteuern an, welche sie mangels Einnahmen zusätzlich in der Laufzeit aufbringen müssen (ähnlich wie Tresor- oder Versicherungskosten beim Gold zuhause).

    Immerhin leidet ihr Gold Zuhause als Sachwert nicht unter Inflation und Kaufkraftverlust, wie es bei Bargeld (z.B. Euro oder Dollar = FIAT-Geld) der Fall wäre.

    Bargeld zuhause zu lagern

    wäre so, als wenn sie sich ein Hotel auf dem Land kaufen, bei dem der letzte Sturm das Dach weggerissen hat und sie verzichten auf die Erneuerung des Dachs (vorprogrammierter Wertverlust) und natürlich vermieten sie in der Zwischenzeit die Zimmer auch nicht (wie der Verzicht auf Handelsgewinne).

    Nach einigen Jahren bekommen sie dann noch nicht einmal ansatzweise Ihren Kaufpreis wieder.

    Anders ausgedrückt: Wenn sie Bargeld zuhause längere Zeit aufbewahren, bekommen sie dann nach einigen Jahren durch den Kaufkraftverlust nicht annähernd die gleichen Waren, wie das am Anfang der Bargeldeinlagerung möglich gewesen wäre.


    Am besten kontaktieren sie uns, damit wir ihnen Möglichkeiten aufzeigen, wie sie zumindest einen Teil Ihres Vermögens inflationsgeschützt als Edelmetalle anonym, versichert und bewacht in einem Zollfreilager in der Schweiz, also außerhalb der EU, oder auf Wunsch sogar alternativ außerhalb von Europa in Istanbul (Türkei) einlagern können.  

  • Preisexplosion: Experten erwarten neuen Silber-Höhenflug – was Anleger wissen müssen

    Silber hat sich binnen eines Jahres mehr als verdoppelt und zieht damit die Aufmerksamkeit der Märkte auf sich. Doch hinter dem Preisanstieg stehen komplexe Faktoren.
    Zu Beginn des Jahres 2025 lag der Silberpreis noch bei rund 30 US-Dollar, bis Anfang 2026 kletterte er auf über 79 US-Dollar pro Unze. Haupttreiber für diese Entwicklung sind vor allem die hohe Inflation, sinkende Zinsen und anhaltende geopolitische Unsicherheiten, die Investoren verstärkt zu physischen Edelmetallen greifen lassen …

    Silberpreis-Entwicklung: Das prognostizieren die Experten

    Experten von BlackRock und J.P. Morgan prognostizieren deshalb, dass der Silberpreis bis Ende 2026 die Marke von 80 US-Dollar überschreiten und bis 2030 sogar auf 100 US-Dollar steigen könnte. Besonders für neue Anleger gewinnen Silbermünzen und -barren als erschwinglicher Einstieg in den Edelmetallmarkt an Bedeutung …

    Gleichzeitig warnen Analysten vor einer erhöhten Volatilität: Im Vergleich zu Gold schwankt der Silberpreis stärker, da er nicht nur von Investmentnachfrage, sondern auch von industriellen Faktoren beeinflusst wird. So erreichte der Preis im Januar 2026 kurzfristig sogar über 113 US-Dollar pro Unze, bevor er wieder nachgab. Anleger sollten sich deshalb auf starke Preisschwankungen einstellen und Prognosen mit Vorsicht betrachten …

    Quelle: Artikel von Index Radar auf focus.de

  • Explodierende Staatsschulden: Kiyosaki sieht Goldpreis bei 35.000 US-Dollar

    Der Finanz-Guru Robert Kiyosaki schockt mit einer Prognose von 35.000 US-Dollar für Gold. Auslöser dafür soll das Platzen einer gigantischen Blase sein.

    Der Bestseller-Autor und Investor Robert Kiyosaki schlägt erneut Alarm. In gewohnt provokanter Manier warnt er auf der Plattform X vor dem Platzen der „größten Blase der Geschichte“. Seine Prognose für die Zeit nach dem Knall ist astronomisch: Er rechnet damit, dass der Goldpreis innerhalb eines Jahres nach dem Kollaps auf 35.000 US-Dollar pro Unze steigen wird.

    Kiyosakis Vorhersage basiert auf einem Szenario des totalen Systemversagens. Seine Argumentation stützt sich auf drei Säulen:

    1. Die explodierenden Schulden der USA: Vor allem die US-Staatsverschuldung erreiche ein Niveau, das kein Wirtschaftssystem mehr absorbieren könne, sagt Kiyosaki. Tatsächlich dürften die explodierenden Kosten für den Krieg im Nahen Osten einiges dazu beitragen.
    2. Währungsabwertung: Während Zentralbanken Geld endlos drucken können, ist Gold physisch limitiert.
    3. Flucht in Sachwerte: Sobald Papierwerte (Aktien, Anleihen) implodieren, werde eine massive Kapitalflucht in „hartes Geld“ den Preis vervielfachen.

    Der Autor von „Rich Dad Poor Dad“ rechnet auch mit einer Preisexplosion bei Silber auf 200 US-Dollar …

    Quelle: Artikel von Ingo Kolf auf wallstreet-online.de

  • Ed Yardeni bleibt bei seiner 10.000$-Goldprognose! Andere bleiben auch bullish

    Trotz der jüngsten Talfahrt des Goldpreises bleiben viele Analysten langfristig bullish. Ed Yardeni sieht weiterhin 10.000 US-Dollar je Feinunze bis zum Ende des Jahrzehnts. Andere sehen ebenfalls langfristig Potenzial …

    Mit seiner langfristig bullishen Einschätzung für Gold steht Yardeni jedoch nicht alleine da. Justin Lin, Anlagestratege bei Global X ETFs, erklärte am Dienstag gegenüber CNBC, sein Basisszenario für Gold liege weiterhin bei 6.000 US-Dollar pro Unze bis zum Jahresende. Er bezeichnete den jüngsten Kursrückgang als „attraktiven Einstiegspunkt für Anleger.“

    Rajat Bhattacharya, Senior Investment Strategist bei Standard Chartered, sieht dies ähnlich: „Wir sehen Gold langfristig weiterhin positiv. Gestützt wird diese Einschätzung durch strukturelle Faktoren wie die starke Nachfrage der Zentralbanken aus Schwellenländern und die Diversifizierungsbestrebungen der Anleger angesichts geopolitischer Risiken.“

    Quelle: Artikel von Ferdinand Hammer auf wallstreet-online.de

  • Vom Rekordhoch in den Keller: Warum Gold im Iran-Krieg als „Sicherer Hafen“ versagt

    Monatelang war der Kauf von Gold eine sichere Sache.

    Es war der Hauptprofiteur des sogenannten Debasement-Trades, bei dem Anleger den US-Dollar und Staatsanleihen zugunsten des Edelmetalls abstießen. Es diente als wichtiges Material für den weltweiten Ausbau von Rechenzentren. Und, was vielleicht am bemerkenswertesten ist: Es wurde zu einem Favoriten der Privatanleger.

    Über einen glanzvollen Zeitraum von mehreren Monaten verwandelte sich ein als sicherer Hafen bekanntes Gut in eine spekulative Wette. Die Gewinne waren robust – bis jetzt.

    Zuerst kam es Ende Januar zu einem reflexartigen Ausverkauf bei Gold, nachdem Kevin Warsh als neuer Fed-Vorsitzender nominiert worden war. Doch das Metall konnte diesen Verlust weitgehend wieder wettmachen. Seit Beginn des Iran-Krieges liegt Gold nun jedoch wieder mehr als 10 Prozent im Minus …

    Woran liegt das? Wenn die Inflation derzeit die Hauptsorge der Anleger ist, sollte dann nicht die historische Rolle von Gold als Inflationsschutz das Metall nach oben treiben? In diesem Fall nicht.

    Hier sind drei Gründe, warum Gold auf Talfahrt gegangen ist:

    1. Gold bildet die Inflation nicht wirklich ab
      Gold mag in der Vergangenheit als Inflationsschutz gedient haben, aber es folgt nicht direkt der Inflation. Stattdessen bewegt sich das Metall mit den inflationsbereinigten Zinssätzen – und diese sind seit Beginn des Iran-Krieges kräftig gestiegen.
    2. Der Markt hat die Hoffnung auf Zinssenkungen aufgegeben
      Die Anleiherenditen sind während des Iran-Krieges gestiegen, weil sich die Anleger auf einen energiegetriebenen Inflationsschub einstellen. Jerome Powell sagte am Mittwoch, dass die Fed dies genau beobachtet. Auch die Benzinpreise an den US-Tankstellen sind bereits gestiegen.

    All dies hat die Aussichten auf Fed-Zinssenkungen zunichtegemacht. Bis Donnerstag preiste der Anleihemarkt für das Jahr 2026 keine einzige Senkung mehr ein. Da Gold keine Zinsen abwirft, verliert es an Attraktivität, wenn die Anleiherenditen steigen.

    1. Spekulative Gewinne lösen sich in Luft auf
      Die Anlegergruppen, die die Spekulationen im Privatsektor vorantreiben, gelten am Markt meist als schwache Hände. Sobald die einfachen Gewinne ausbleiben und der Hype vorbei ist, neigen sie dazu, fluchtartig den Ausstieg zu suchen.

    Der Marktveteran Ed Yardeni fasste es am Donnerstag treffend zusammen: „Profitmitnahmen nach einem kometenhaften Aufstieg“.

    Wohin flüchten die Anleger also, während Gold schwächelt und Anleihen verkauft werden? Der US-Dollar ist ein primäres Ziel. Der US-Dollar-Index ist seit Kriegsbeginn um zwei Prozent gestiegen und die Währung hat gegenüber den meisten globalen Vergleichswährungen zugelegt.

    Die Zukunft von Gold wird davon abhängen, wie lange der Iran-Krieg dauert, was wiederum bestimmt, wann die Inflationssorgen nachlassen. Erst wenn sich diese Nervosität legt – und die schwachen spekulativen Hände aus dem Markt gespült wurden – kann das Metall seinen Status als sicherer Hafen zurückgewinnen …

    Quelle: Artikel von Joe Ciolli auf yahoo.com

  • Überhitzter Kreditmarkt: BlackRock senkt Private Loan-Wert von 100 auf 0 – zweiter Fall in kurzer Zeit

    Eine Überhitzung des Kreditmarktes, die sich jahrelang aufgestaut hat und nun zum Problem wird? Ein außer Kontrolle geratenes Schattenbankensystem, das gewaltige Risiken birgt? Nun, solange Private Loans, also Kredite außerhalb des normalen Bankgeschäfts, von Fondsgesellschaften mit von Anlegern eingesammelten Geldern herausgereicht werden, liegt das Ausfallrisiko bei diesen Anlegern, und nicht bei einer Bank, die ins Wanken geraten kann. Der Fall BlackRock zeigt aktuell: In kurzer Zeit fällt ein – wenn auch kleiner – Kredit aus, von 100 auf 0 bewertet.

    BlackRock hat den Wert eines Privatkredit-Engagements (Private Loan) nur drei Monate, nachdem er mit 100 Cent pro Dollar bewertet worden war, auf null reduziert. Dies ist bereits der zweite plötzliche Ausfall, der kürzlich die Privatkredit-Abteilung des Unternehmens getroffen hat. Dazu berichtet Bloomberg News, der Kredit in Höhe von rund 25 Millionen US-Dollar an Infinite Commerce Holdings, einen sogenannten Amazon-Aggregator, der Online-Verkäufer von Produkten von Spa-Behandlungen bis hin zu Glühbirnen aufkauft, ist nun wertlos, wie BlackRock TCP Capital Corp in den letzte Woche veröffentlichten Unterlagen für das vierte Quartal berichtete. Der Fonds hatte die nachrangigen Verbindlichkeiten im dritten Quartal mit 100 Cent pro Dollar bewertet …

    Diese Maßnahmen verstärken die wachsenden Bedenken hinsichtlich Zahlungsausfällen und Zeichnungsstandards auf dem 1,8 Billionen Dollar schweren Markt für private Kredite. Die enormen Investitionen der Branche in Softwareunternehmen, die durch KI bedroht sind, haben zu beispiellosen Rücknahmeforderungen durch nervöse Anleger geführt. Blackstone gab am Montag bekannt, dass man es Anlegern ermöglichen werde, rekordverdächtige 7,9 % der Anteile aus seinem Flaggschiff-Fonds für private Kredite zurückzugeben …

    Quelle: Artikel von Claudio Kummerfeld auf finanzmarktwelt.de

  • Gold weiter stark – das ist das Kursziel von JPMorgan

    Der Krieg im Nahen Osten hat die Märkte ordentlich durchgeschüttelt – und rückt Gold wieder als möglichen „sicheren Hafen“ in den Fokus. Das Edelmetall gilt vielen als Diversifikation und Wertspeicher in unruhigen Phasen. Am Montag ist der Goldpreis im Hoch bis auf 5.419 Dollar gestiegen und damit wieder in die Nähe des Ende Januar bei 5.595 Dollar markierten Allzeithochs.

    Auslöser für den jüngsten Anstieg war der eskalierende Konflikt, nachdem gemeinsame US-israelische Militärschläge gegen den Iran erfolgt waren und Vergeltungsangriffe Israel sowie weitere US-Verbündete in der Golfregion trafen.

    Der Goldpreis gab zuletzt zwar wieder einige Dollar ab, er pendelte sich aber aber auf hohem Niveau im Bereich von 5.300 Dollar ein. Und Analysten sehen weiteres Potenzial. Die US-Großbank JPMorgan schrieb beispielsweise, konfliktgetriebene Preisschübe kämen und gingen zwar – geopolitische Risiken dürften aber hoch bleiben. Die Bank rechnet deshalb mit einem Anstieg des Goldpreises bis auf 6.300 Dollar bis zum Jahresende 2026.

    Seit Jahresbeginn liegt Gold bereits rund 23 Prozent im Plus, 2025 waren es etwa 64 Prozent. Der S&P 500 konnten hingegen nur 16,4 Prozent zulegen im Vorjahr, womit Gold den Markt klar outperformte. Und auch im laufenden Jahr liegt das Plus bei S&P 500 gerade einmal bei knapp einem Prozent …

    Quelle: Artikel von Marion Schlegel auf deraktionaer.de

  • Gold, Dollar, Schweizer Franken: Welche „sicheren Häfen“ Anleger jetzt suchen

    Der Angriff auf Iran treibt Anleger in sogenannte sichere Häfen – jedenfalls zum Teil: Die Preise von Gold und Silber steigen, ebenso wie der Dollar und der Schweizer Franken. Deutsche Staatsanleihen sind weniger gefragt.

    Die Eskalation des Iran-Konflikts sorgt für große Verunsicherung an den Finanzmärkten. Während der Dax am Montag einknickte und die Gas- und Ölpreise wegen der Einschränkung des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus stark anstiegen, suchen Anleger vermehrt nach „sicheren Häfen“ …

    Der Goldpreis zieht wieder deutlich an: Für eine Feinunze (31,1 Gramm) werden inzwischen fast 5400 Dollar fällig – das Rekordhoch von knapp 5600 Dollar aus dem Januar rückt damit in Reichweite …

    Auch Silber zog nach den Angriffen auf Iran an: Die Feinunze kostete zuletzt 95,42 Dollar und lag damit knapp 2 Prozent über dem Vortagesniveau …

    „Der ultimative sichere Hafen unter den Währungen ist aktuell jedoch nicht der US-Dollar, sondern, wie schon im vergangenen Jahr gesehen, der Schweizer Franken“, so Nguyen weiter. Das liege weniger an fundamentalen Faktoren, sondern eher daran, dass der Franken diesen Status ohnehin schon habe …

    Kein Auftrieb für deutsche Staatsanleihen
    Damit zeigt sich: Die Nervosität an den Devisenmärkten bleibt hoch. Auf dem Markt für Staatsanleihen ist sie allerdings noch nicht richtungsweisend zu spüren …

    Quelle: Artikel auf manager-magazin.de

  • Silber vor der nächsten Mega-Phase: Riskanter Fehlausbruch oder Jahrhundert-Chance für mutige Trader?

    Silber sorgt wieder für Adrenalin: Nach einer volatilen Rallye fragen sich Bullen und Bären gleichermaßen, ob jetzt der große Ausbruch oder der brutale Rücksetzer kommt. Zwischen Fed, Inflation, Solar-Boom und Rezessionsangst: Steht Silber vor einer silbernen Rakete – oder vor dem Crash?

    Vibe Check: Silber ist zurück im Rampenlicht – und zwar mit voller Volatilitäts-Breitseite. Der Markt zeigt aktuell eine dynamische, aber nervöse Bewegung: mal fast schon silberne Rakete, dann wieder heftiger Rücksetzer, gefolgt von zähem Seitwärtsgeschiebe an wichtigen charttechnischen Zonen. Die Bullen träumen vom großen Ausbruch, die Bären lauern auf den nächsten brutalen Dip …

    Silber ist nicht nur ein Industriemetall, sondern auch ein monetäres Edelmetall. Wenn die Angst vor einer anhaltend hohen Inflation dominiert, suchen Anleger einen Wertspeicher außerhalb von Papiergeld. Dann kommen Gold und Silber als Inflations-Hedge ins Spiel. Aber im Unterschied zu Gold reagiert Silber oft noch aggressiver – in beide Richtungen …

    Silber ist das Hightech-Metall unter den Edelmetallen. Es wird massiv gebraucht in:

    • Solarzellen (Photovoltaik): Silber ist zentral für Leitfähigkeit und Effizienz moderner Solarzellen. Der globale Ausbau erneuerbarer Energien saugt stetig physisches Silber aus dem Markt.
    • E-Mobilität und Elektronik: Kontakte, Leiterbahnen, Hochleistungsbauteile – überall spielt Silber eine Rolle.
    • 5G, Medizin, Hightech-Anwendungen: Auch hier wächst die Nachfrage schleichend, aber stetig.

    Die industrielle Nachfrage macht Silber einzigartig: In Phasen, in denen Klimapolitik, Green-Tech-Förderprogramme und Infrastrukturprojekte Fahrt aufnehmen, erhält Silber Rückenwind – selbst wenn die klassische Gold-Safe-Haven-Story gerade schwächelt.

    Geopolitische Krisen, Spannungen im Nahen Osten, Handelskonflikte, Bankenstress – all das kann kurzfristig Kapital in Edelmetalle schieben. Gold ist dann meist der erste Profiteur, Silber folgt oft zeitverzögert, dafür mit stärkerem Hebel. Man sieht dann häufig: Gold läuft ruhig nach oben, Silber hängt kurz hinterher und zündet dann plötzlich mit einer silbernen Rakete – nur um danach wieder übertrieben stark zu korrigieren …

    Silber vs. Gold: Die Gold-Silber-Ratio als Geheim-Indikator

    Die Gold-Silber-Ratio misst, wie viele Unzen Silber man für eine Unze Gold bekommt. Historisch schwankt diese Ratio stark, aber immer wieder sieht man: Extreme Werte werden korrigiert. Ist Silber im Verhältnis zu Gold sehr billig, sehen viele Profis eine Chance, dass Silber mittelfristig stärker performen könnte als Gold …

    Quelle: Artikel auf ad-hoc-news.de

  • Supreme Court, Bilanzflut & Gold-Explosion: Wenn Rechtsprechung Märkte neu ordnet

    Ein Urteil des US-Supreme Courts kippt globale Zölle, doch neue Handelsunsicherheit droht. Parallel stehen Tech-Quartalszahlen und eine Warnung der Deutschen Bank vor Kreditrisiken im Mittelpunkt …

    6 zu 3 – mit dieser Mehrheit hat der Supreme Court gestern Präsident Trumps globale Zölle gekippt und damit ein rechtliches Erdbeben ausgelöst, das weit über Washington hinaus Wellen schlägt. Während US-Aktien zunächst aufatmeten und Alphabet, Amazon sowie Apple deutlich zulegten, warnen europäische Industrieverbände bereits vor einer „neuen Runde der Unsicherheit“. Denn Trump kündigte umgehend neue 10-Prozent-Zölle an – diesmal auf anderer Rechtsgrundlage. Gleichzeitig läuft die Bilanzsaison der Tech-Giganten auf Hochtouren, UBS setzt ein spektakuläres Kursziel für Gold, und im Kreditmarkt braut sich laut Deutscher Bank ein „historisches Klumpenrisiko“ zusammen. Willkommen in einer Woche, in der Gerichte, Quartalszahlen und geopolitische Spannungen die Märkte in Atem halten …

    Doch die Freude währte kurz. Noch am selben Abend unterschrieb Trump eine neue Anordnung: 10 Prozent globale Zölle für zunächst 150 Tage – diesmal gestützt auf den Trade Act von 1974. Ob diese Rechtsgrundlage trägt, bezweifeln Experten bereits. Für längerfristige Zölle bräuchte Trump ohnehin die Zustimmung des Kongresses, die er bislang ablehnt. „Wir haben das Recht, so ziemlich alles zu tun, was wir wollen“, verkündete der Präsident trotzig …

    Besonders spannend wird es in der kommenden Woche: Am 25. Februar legt Nvidia seine Quartalszahlen vor – ein Termin, den Anleger weltweit mit Anspannung erwarten. Die KI-Rallye der vergangenen Monate steht auf dem Prüfstand, nachdem Bedenken über hohe Bewertungen und begrenzte Beweise für nachhaltige Umsatz- und Gewinnsteigerungen durch KI-Investitionen die Tech-Werte zuletzt belastet hatten …

    Software-Sektor: Deutsche Bank warnt vor Kreditmarkt-Krise

    Hinter den Aktienkursen braut sich laut Deutscher Bank ein größeres Problem zusammen: Software- und Technologieunternehmen stehen für fast ein Drittel des spekulativen Kreditmarktes – zusammen 1,28 Billionen Dollar in High-Yield-Anleihen, Leveraged Loans und Private Credit. Die Analysten um Steve Caprio warnen vor einem „historischen Klumpenrisiko“, dessen Folgen „mit dem Energiesektor 2016 konkurrieren“ könnten.

    Die Gemengelage ist brisant: Disruptive KI-Anwendungen setzen klassische Software-Geschäftsmodelle unter Druck, während gleichzeitig hohe Verschuldung und gestiegene Zinsen die Cashflows belasten. Der Anteil sogenannter Payment-in-Kind-Kredite liegt im Softwarebereich mit 11,3 Prozent über dem Marktdurchschnitt. Morgan Stanley hebt hervor, dass rund die Hälfte der offenen Software-Kredite mit B- oder schlechter bewertet ist, 26 Prozent fallen sogar in den spekulativen CCC-Bereich …

    UBS setzt auf 6.200 Dollar:

    Gold als Krisenabsicherung
    Während Aktien schwanken und Kreditmärkte nervös werden, setzt UBS ein spektakuläres Kursziel für Gold: 6.200 Dollar je Unze. Aktuell notiert das Edelmetall bei rund 5.035 Dollar – das Kursziel impliziert also ein Potenzial von über 23 Prozent. Treiber sind vor allem geopolitische Risiken, insbesondere die eskalierende Konfrontation zwischen den USA und Iran.

    UBS-Stratege Dominic Schnider betont, dass der Militäraufbau der USA im Nahen Osten deutlich größer ausfällt als bei der Venezuela-Operation Anfang des Jahres – ein Zeichen dafür, dass Washington einen längeren Konflikt plant. Hinzu kommt das günstige makroökonomische Umfeld: Die Federal Reserve dürfte ihren Lockerungszyklus fortsetzen, UBS erwartet zwei weitere Zinssenkungen um je 25 Basispunkte bis Ende September. Niedrigere Realzinsen und ein potenziell schwächerer Dollar wirken als Rückenwind für das zinslose Edelmetall.

    Auf der Angebotsseite bleibt die Lage angespannt: Analysten von Wood Mackenzie schätzen, dass 80 Minen ihre aktuellen Produktionspläne bis 2028 erschöpfen werden. Gleichzeitig überstieg die globale Goldnachfrage 2025 erstmals 5.000 Tonnen, getrieben von robusten Zentralbankkäufen und wachsender Investmentnachfrage …

    Quelle: Artikel von Andreas Sommer auf boerse-express.com

  • Bruch mit alten Marktgesetzen: Gold, Zentralbanken, Schulden: Eine neue Zeitrechnung

    Kaum ein Vermögenswert steht derzeit so im Fokus wie Gold. Die jüngste Rally des Goldpreises wirkt auf den ersten Blick wie eine spekulative Übertreibung, könnte jedoch Ausdruck eines tiefergehenden Umbruchs sein. Denn hinter der Dynamik stehen nicht nur Privatanleger, sondern vor allem Zentralbanken, die ihre Reserven strategisch neu ausrichten. Der Goldmarkt wird damit zum Spiegel wachsender Schulden und eines schwindenden Vertrauens in Staatsanleihen …

    Der Goldmarkt hat im letzten Jahr und besonders im Januar 2026 eine Dynamik, die selbst erfahrene Marktteilnehmer überrascht. Laut Bravos Research ist seit Beginn des Jahres die Marktkapitalisierung von Gold um rund vier Billionen US-Dollar gestiegen – ein Zuwachs, der das gesamte Bruttoinlandsprodukt Großbritanniens übertrifft …

    Doch anders als in früheren Hausse-Phasen sind es nicht allein spekulative Kapitalströme und Privatanleger, die den Goldpreis treiben. Zentralbanken weltweit haben in den vergangenen vier Jahren rund 4.000 Tonnen Gold akkumuliert. Zum Vergleich: Über die vergangenen 60 Jahre lag der durchschnittliche jährliche Zukauf bei etwa 100 Tonnen. De facto entspricht das jüngste Kaufvolumen somit rund vier Jahrzehnten historischer Nachfrage – konzentriert auf einen kurzen Zeitraum. Vor allem China diversifiziert seine Reserven zunehmend weg von US-Staatsanleihen hin zu physischen Vermögenswerten, die sich politischer Einflussnahme entziehen …

    Diese Entwicklung wirft eine Grundsatzfrage auf: Handelt es sich um eine spekulative Übertreibung – oder um den Beginn eines strukturellen Paradigmenwechsels im globalen Finanzsystem?

    Bruch mit alten Marktgesetzen

    Traditionell korreliert der Goldpreis invers mit den Realrenditen von US-Staatsanleihen. Steigen inflationsbereinigte Renditen, sinkt die Attraktivität des zinslosen Edelmetalls – und umgekehrt. Seit 2022 jedoch ist diese Beziehung gestört … Trotz steigender Realrenditen setzte Gold seinen Aufwärtstrend fort.

    Der Wendepunkt fällt mit einer Reihe geopolitischer und makroökonomischer Schocks zusammen: einer US-Inflation von zeitweise neun Prozent, massiven Kursverlusten langlaufender Staatsanleihen sowie dem Einfrieren russischer Devisenreserven durch die Europäische Union. Diese Ereignisse haben das Vertrauen vieler Zentralbanken in die Sicherheit staatlicher Schuldpapiere erschüttert.

    Gleichzeitig erreichen die Schulden der fünf größten Volkswirtschaften – USA, China, Deutschland, Indien und Japan – zusammen rund 73,4 Billionen US-Dollar und übersteigen damit ihre kombinierte Wirtschaftsleistung. In einem Umfeld wachsender Verschuldung und geopolitischer Fragmentierung verlieren Staatsanleihen ihren Status als risikoloser Anker. Gold fungiert zunehmend als strategische Reserve außerhalb des kreditbasierten Systems.

    Zentralbanken als Preistreiber

    Eine Umfrage unter 73 Zentralbanken zeigt, dass 95 Prozent ihre Goldbestände bis 2026 weiter ausbauen wollen. Allein eine moderate Erhöhung des Goldanteils in Chinas Währungsreserven auf 20 bis 30 Prozent könnte zusätzliche 6.000 Tonnen Nachfrage erzeugen. Dem steht ein strukturell verknapptes Angebot gegenüber: Neue Goldfunde sind seit Jahren rückläufig und zuletzt faktisch ausgeblieben.

    Die Analysten von Bravos Research argumentieren daher, dass die Rally weniger spekulativ als strukturell getrieben ist …

    Quelle: Artikel von Stefan Jäger auf finanzmarktwelt.de

  • Analysten sehen Kaufchance bei Gold: So hoch soll es binnen kurzer Zeit gehen

    Der Goldpreis pendelt derzeit um die Marke von 5.000 Dollar, wobei die Umsätze aufgrund der Börsen-Feiertage in Asien, aktuell relativ dünn ausfallen. Eine Investmentbank traut der Krisenwährung bereits im zweiten Quartal einen starken Sprung nach oben zu.

    Als Gründe für diese optimistische Einschätzung nannten die Experten der australischen ANZ Bank vor allem strukturelle Faktoren und makroökonomische Risiken. Diese lassen den sicheren Hafen Gold weiterhin attraktiv erscheinen. In einer aktuellen Analyse haben sie ihr bisheriges Kursziel für das zweite Quartal von 5.400 auf 5.800 Dollar (+7,4 Prozent) nach oben geschraubt, weil der jüngste Rücksetzer im Goldpreis nicht das Ende des Aufwärtstrends, sondern eine Kaufgelegenheit darstelle. Das aktuelle Niveau des Goldpreises wird damit um mehr als 15 Prozent übertroffen.

    Fülle an Kaufargumenten für Gold

    Die ANZ-Experten betonen, dass bei Gold mehrere unterstützende Faktoren zusammenkommen: Die lockere Geldpolitik in den USA, diverse geopolitische Unsicherheiten, die anhaltende Nachfrage institutioneller Investoren und ein schwächerer Dollar schaffen ein Umfeld, in dem Gold als „Versicherungsanlage“ besonders gefragt bleibt. Das gelte vor allem, solange keine klaren Zeichen für ein nachlassendes Risiko im globalen Finanzsystem erkennbar seien …

    Für Privatanleger bedeutet dies konkret: Anstatt kurzfristige Schwankungen zu fürchten, kann ein strategischer Einstieg bei Rücksetzern sinnvoll sein. Die Analysten merken zwar an, dass der jüngste Anstieg der Volatilität Fragen aufgeworfen hat, ob die Goldpreise bereits ihren Höhepunkt erreicht haben, grundsätzlich gehe man allerdings davon aus, „dass die Rally noch nicht weit genug fortgeschritten sei, um in absehbarer Zeit zu drehen.“ Hinsichtlich Silber wird übrigens erwartet, dass es von einem steigenden Goldpreis profitieren, gegenüber Gold jedoch unterdurchschnittlich abschneiden wird. Dies könne beim Gold-Silber-Verhältnis zu einem Anstieg in Richtung 70 (aktuell: 63) führen.

    Fazit: Obwohl der Goldpreis aktuell um die Marke von 5.000 Dollar seitwärts tendiert, signalisiert der Blick der Analysten eine robuste Kaufchance. Unterstützt durch geldpolitische und geopolitische Rahmenbedingungen könne Gold mittelfristig deutlich steigen.

    Quelle: Artikel von Jörg Bernhard auf boerse-online.de

  • US-Dollar vor der Todesspirale: Gold-Bombe vor der Detonation – warum jetzt sogar 12.000 US-Dollar möglich sind

    Ein Top-Analyst warnt vor einer Dollar-„Todesspirale“ und sieht Gold erst am Anfang eines historischen Bullenlaufs. In seinem Extrem-Szenario steigt das Edelmetall bis auf 12.000 US-Dollar.

    Der Goldmarkt bekommt neuen Auftrieb durch eine spektakuläre Prognose des Investors Daniel Oliver, Gründer des auf Edelmetalle spezialisierten Hedgefonds Myrmikan Capital. Oliver erwartet eine mehrstufige Rallye, die Gold auf 8.000 bis 12.000 US-Dollar pro Unze treiben könnte – getrieben von strukturellen Problemen des US-Finanzsystems. In einer vielbeachteten Analyse beschreibt er die USA als „Gefangene einer Gelddruckfalle“, in der steigende Zinsen, massive Staatsschulden und ausgereizte Bilanzen der Notenbank unweigerlich zu einer Neubewertung von Gold führen müssten.

    Oliver skizziert drei Phasen dieses möglichen Superzyklus. Die erste habe 2022 begonnen, als die USA russische Dollarreserven eingefroren und damit viele Vermögensverwalter an die Rolle von Gold als politisch unangreifbare Reserve erinnerte. Die zweite Phase erwartet er, wenn die künftige Fed-Führung – unter Donald Trumps Kandidaten Kevin Warsh – angesichts auslaufender US-Staatsanleihen im Volumen von rund 10 Billionen US-Dollar gezwungen wäre, erneut massiv Anleihen zu kaufen. Eine dritte Phase beschreibt er als „Todesspirale“, in der höhere Zinsen die Defizite so stark erhöhen, dass der Staat nur noch mit Hilfe der Notenbank zahlungsfähig bleibt …

    Parallel dazu sortiert sich der Markt nach den überraschend schwachen US-Einzelhandelsumsätzen vom Dienstag neu. Der heute veröffentlichte Arbeitsmarktbericht fiel zwar besser aus als befürchtet, änderte aber wenig an der übergeordneten Erwartung einer abkühlenden Konjunktur. Analyst Achilleas Georgolopoulos sprach von einer „gezielten Erwartungssteuerung“, mit der US-Regierungsberater in den vergangenen Tagen versucht hätten, negative Überraschungen abzufedern und die Risikobereitschaft der Märkte zu bremsen.

    Auch geopolitische Spannungen stützen die Edelmetalle: Laut Wall Street Journal erwägen die USA neue Maßnahmen gegen iranische Öltanker, während Premierminister Benjamin Netanjahu in Washington erwartet wird …

    Quelle: Artikel von Gina Moesing auf wallstreet-online.de

  • “Bitcoin könnte noch auf 40.000 US-Dollar fallen”

    Bitcoin notiert bei rund 70.000 US-Dollar und konsolidiert damit weiterhin nach einer heftigen Korrektur in den letzten Tagen. Auch Ethereum erholt sich auf ein Niveau von rund 2000 US-Dollar. Das Stimmungsbarometer steht mit 10 Punkten weiterhin auf extremer Angst …

    Grund für den Absturz war ein Cocktail aus Ereignissen: Kapital floss in KI, Tech-Aktien korrigierten, Bitcoin wurde mit nach unten gezogen. Angst vor Quantencomputern, Liquiditätsentzug durch den Yen-Carry-Trade, Spannungen im Nahen Osten und überhebelte Treasury-Modelle spielten ebenfalls eine Rolle.

    Die Nominierung von Kevin Warsh als möglicher neuer Chef der US-Notenbank wird an den Märkten als Signal für eine länger anhaltend straffe Geldpolitik gewertet. Zinssenkungen gelten vorerst als unwahrscheinlich. Für Risikoanlagen wie Aktien und Kryptowährungen bleibt das Umfeld damit angespannt.

    Zusätzlich kursiert in der Szene die Theorie, dass ein großer Hedgefonds aus Hongkong mit komplexen Derivatestrategien in Schieflage geraten sein könnte. Zwangsliquidationen über verschiedene Märkte hinweg hätten demnach eine Kettenreaktion ausgelöst und den Verkaufsdruck weiter verschärft.

    Der Kryptomarkt erlebte vergangene Woche einen der härtesten Einbrüche seit dem FTX-Kollaps im November 2022. Zeitweise fiel der Fear & Greed-Index auf den niedrigsten Wert aller Zeiten. Einige Marktbeobachter erwarten mittlerweile einen Absturz auf zwischen 40.000 und 50.000 US-Dollar, damit 80 Prozent vom Allzeithoch. Typisch für Bärenmärkte …

    Quelle: Artikel von Giacomo Maihofer auf btc-echo.de

  • China fordert Banken auf Bestände an US-Staatsanleihen zu reduzieren

    Chinesische Regulierungsbehörden haben den Finanzinstituten des Landes aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Marktvolatilität empfohlen, ihre Bestände an US-Staatsanleihen zu reduzieren …

    Chinesische Beamte hatten die Banken aufgefordert, den Kauf von US-Staatsanleihen zu begrenzen, und diejenigen mit hohem Engagement angewiesen, ihre Positionen zu reduzieren, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen laut Bloomberg News berichteten …

    Obwohl die Aufforderung unter dem Vorwand der Risikostreuung formuliert wurde, könnte sie einen aktuellen globalen Trend verstärken, in dessen Rahmen Länder wie Indien und Brasilien angesichts wachsender Zweifel am amerikanischen Exzeptionalismus ihr Engagement am weltweit größten Anleihemarkt reduzieren (FMW: Debasement Trade). Geopolitische Risiken wie die Drohungen von Präsident Donald Trump gegenüber Grönland haben die Unsicherheit nur noch verstärkt und die Suche nach alternativen Anlagen wie Gold angeheizt …

    „Dies ist der jüngste Beweis für eine sich abzeichnende Entwicklung – ein Zeichen dafür, dass die Erwartung langfristiger struktureller Abflüsse aus dem Dollar nicht nur eine Illusion ist“, sagte Gareth Berry, Stratege bei Macquarie Group Ltd. „Vermögensverwalter mit Sitz in den USA, in Europa und nicht nur in Dänemark, sondern nun auch in China, stimmen möglicherweise mit den Füßen ab.“ …

    Quelle: Artikel von Claudio Kummerfeld auf finanzmarktwelt.de

  • „Saufen ab“: Run auf Gold und Silber führt zu kritischem Lieferengpass – und es wird wohl nicht besser

    Silber wird für Zukunftsindustrien immer wichtiger und auch die Nachfrage nach Gold steigt rasant. Das führt zu massiven Engpässen.

    Frankfurt – In wirtschaftlich unsicheren Zeiten steigt die Nachfrage nach Gold und Silber. Eine Folge ist, dass Produzenten an ihre Kapazitätsgrenzen gelangen, da die physische Produktion nicht kurzfristig skalierbar ist. Welche Folgen das für Edelmetallhändler hat, lässt sich derzeit beobachten.

    Edelmetallhändler kämpfen mit Lieferengpässen: Crash wird als Kaufgelegenheit genutzt

    „Wir saufen ab, aber sowas von“, sagte Michael Eubel, Abteilungsleiter Sorten und Edelmetalle der BayernLB, dem Handelsblatt. Seit gut sechs Wochen herrsche Ausnahmezustand. Man bekomme oft doppelt so viele Aufträge am Tag, wie man bearbeiten könne. Auch die Scheideanstalten, die aus dem Rohstoff handelbare Barren und Münzen prägen, kämen nicht hinterher, sodass es zu Lieferengpässen und -verzögerungen komme. Der Crash an den Terminmärkten habe das Problem noch verschärft, da viele Kunden den Rücksetzer als Kaufgelegenheit nutzen wollten …

    Edelmetallhändler kämpfen mit Lieferengpässen: Silber wird verstärkt von der Industrie nachgefragt

    Vor allem bei Silber zeigt sich der Engpass. Dieser hat mehrere Ursachen. Seit Jahren wird mehr von dem Edelmetall verbraucht als gefördert. Laut Daten des Silver Institute beläuft sich das weltweite Silberangebot auf 31.100 bis 31.800 Tonnen pro Jahr. Verbraucht werden jedoch 34.000 bis 37.000 Tonnen. Und der Bedarf könnte weiter steigen.

    Ein Grund dafür ist, dass Silber, anders als Gold, dessen Nachfrage primär von Anlegern und Zentralbanken geprägt ist, zunehmend in der Industrie nachgefragt wird. Es wird vor allem im Photovoltaik-, im Elektroauto- und im KI-Sektor benötigt. Bisher wurde die Differenz laut Wolfgang Wrzesniok-Roßbach von der Unternehmensberatung Fragold durch Lagerbestände von Banken oder Händlern ausgeglichen. Diese schrumpfen allerdings immer weiter …

    Quelle: Artikel von Markus Hofstetter auf merkur.de

  • Hohe Staatsschulden, nervöse Anleihemärkte: Die Politik muss handeln

    Wachsende Staatsschulden und höhere Zinsen setzen viele Staaten unter Druck. Die Verspannungen am amerikanischen und japanischen Anleihemarkt zeigen: Ohne eine finanzpolitische Kehrtwende schnappt die Schuldenfalle früher oder später zu
    Die Staatsfinanzen sind wieder in den Fokus gerückt. Steigender Finanzierungsbedarf bei inzwischen wieder höheren Zinsen bedeutet Stress für manchen Finanzminister. Besonderes Augenmerk liegt derzeit auf dem amerikanischen und japanischen Anleihemarkt. Beide Länder – insbesondere Japan – haben einen gewaltigen Schuldenberg angehäuft …

    Wackelkandidaten auch in der Eurozone

    In der Eurozone sieht die Lage zwar insgesamt etwas besser aus. Aber einzelne Länder – insbesondere Frankreich – sind ebenfalls finanzpolitische Wackelkandidaten. Die Stabilitätskriterien der Währungsunion werden von Frankreich und vielen anderen Ländern schon lange nicht mehr erfüllt. Gemäß dem „Compliance Tracker“ der Europäischen Kommission hat Frankreich die EU-Fiskalregeln in den letzten 25 Jahren nur zu 24 Prozent eingehalten. Selbst Deutschland kommt nur auf einen Wert von 54 Prozent.

    Abgesehen von der mangelnden Regeltreue zeigen die offiziellen Zahlen zur Staatsverschuldung noch nicht die ganze Wahrheit. In Europa fehlen in den nationalen Daten etwa die gemeinschaftlich finanzierten Schulden (beispielsweise der sogenannten Corona-Wiederaufbaufonds „Next Generation EU“). Quantitativ weitaus bedeutender sind die verdeckten Schulden, die in den sozialen Sicherungssystemen schlummern. Sie summieren sich in Deutschland auf fast 400 Prozent des BIP und werden mit dem Renteneintritt der geburtenstarken Jahrgänge nach und nach zu offiziellen Staatsschulden, wenn nicht zuvor Gegenmaßnahmen ergriffen werden …

    Quelle: Artikel von Jörg König und Jörn Quitzau auf capital.de

  • Kryptowährungen auf Tauchkurs: Bitcoin halbiert – warum stürzt der Kurs ab?

    Der Bitcoin-Preis rutscht seit Monaten ab. In der Nacht ist die Marke zeitweise bis auf 60’000 US-Dollar gefallen. Am Morgen erholte sich die bekannteste Kryptowährung wieder und stieg auf rund 65’000 Dollar. Innert kurzer Zeit hat sich der Wert des Bitcoins damit halbiert. Was treibt den neuen Krypto-Crash an und wie gefährlich ist er? Wirtschaftsredaktorin Charlotte Jacquemart ordnet die Entwicklungen ein …

    Wie ist der Bitcoin-Crash dieses Mal einzuschätzen?
    Kryptowährungen schwanken stark. Jedoch sind die nackten Zahlen eindrücklich: Im Oktober lag der Bitcoin bei 125’000 US-Dollar – ein Rekordstand. Nun ist der Kurs etwa halb so hoch. Die Krypto-Szene spricht von einem «Krypto-Winter». Auch viele andere Kryptowährungen werden verkauft; beispielsweise Ethereum und Solana stehen 30 Prozent tiefer als noch vor einer Woche. Parallel verlieren Aktien von Kryptobörsen und Firmen mit grossen Krypto-Beständen an Wert …

    Was steckt hinter diesem neuen «Krypto-Winter»?

    Verschiedene Faktoren kommen zusammen. Ein Grund ist der Verkauf von allem, was mit Technologie zu tun hat: Investoren sind vorsichtiger geworden, weil viele Tech-Aktien zu teuer geworden sind – Stichwort KI-Hype. Und viele Anlegerinnen und Anleger nehmen Kryptowährungen eben auch als Technologie-Investment wahr. Ein weiterer Grund ist die Gewinnmitnahme: Wer früh Bitcoin kaufte, macht immer noch Gewinn, wenn er oder sie jetzt verkauft …

    Welche Rolle spielt Spekulation beim aktuellen Absturz?

    Eine zentrale. Nach dem Amtsantritt von Donald Trump war der Bitcoin stark gestiegen. Viele Anleger kauften auf Pump, also fremdfinanziert. Solange die Kurse steigen, funktioniert das. Fallen sie jedoch deutlich, müssen solche Spekulanten Geld nachschiessen oder die Kredite zurückzahlen. Das führt dazu, dass erst recht alle verkaufen und den Crash damit verstärken. Das kennt man auch aus anderen auf Pump finanzierten Käufen am Finanzmarkt. Vor einer Woche waren sie beim Gold zu beobachten …

    Kryptowährungen bleiben hoch spekulativ und eignen sich kaum als Zahlungsmittel …

    Quelle: Artikel von Charlotte Jacquemart auf srf.ch

  • Kryptomarkt unter Druck: Krypto-Crash bei Bitcoin, Ethereum & Co. beschleunigt sich: Bessent erteilt Rettungsschirm klare Absage

    Die klare Absage von US-Finanzminister Scott Bessent bezüglich staatlicher Stützungsmaßnahmen für den Kryptosektor hat den Markt tief verunsichert …

    Michael Burry warnt vor fundamentaler Wertvernichtung

    Zusätzliches Öl ins Feuer goss der prominente Investor Michael Burry, der durch seine korrekte Prognose der Finanzkrise von 2008 weltweite Bekanntheit erlangte. In einem aktuellen Beitrag auf seinem Substack-Kanal, aus welchem Yahoo Finance zitiert, warnte Burry davor, dass ein anhaltender Preisverfall bei Bitcoin eine unkontrollierbare „Todesspirale“ in Gang setzen könnte, die zu einer massiven Zerstörung von Marktkapitalisierung führen würde. Michael Burry kritisierte in seinem Schreiben an die Abonnenten zudem das Narrativ der Kryptowährung als Inflationsschutz. „Bitcoin wurde als rein spekulatives Asset entlarvt und ist weit davon entfernt, eine Absicherung gegen Währungsabwertung zu sein, wie es Gold und andere Edelmetalle sind“, konstatierte Michael Burry in seiner Analyse der aktuellen Marktlage …

    Quelle: finanzen.net

  • Damoklesschwert Chip-Lieferketten: „Dann kommt eine bisher ungesehene Wirtschaftskrise“

    Google investiert Milliarden in eigene KI-Chips, um unabhängiger von Nvidia zu werden. Doch die globale Lieferkette bleibt extrem fragil: Entworfen im Westen, gefertigt fast ausschließlich in Taiwan. Experten warnen: Fällt TSMC aus, droht eine weltweite Wirtschaftskrise.

    Quelle: n-tv.de

  • Börsen-Experte erklärt: Wir erleben gerade den Wandel zu einer völlig neuen Finanz-Ordnung

    Steigende Märkte und Gold auf Rekordniveau, während Schulden und Vertrauen kippen. Warum diese Phase gefährlicher werden könnte als 2000 und 2008.
    Die Finanzmärkte befinden sich in einer der volatilsten Phasen des 21. Jahrhunderts. Gold markiert neue Allzeithochs, Silber steigt noch schneller, während Aktienindizes weiter nach oben klettern.

    Doch der Eindruck trügt: Der Aufschwung wirkt fragil, entkoppelt von der Realwirtschaft und zunehmend von Hoffnung statt Fundamentaldaten getragen.

    Wir erleben den Wandel in eine neue finanzielle Ordnung

    Gleichzeitig verschärfen sich geopolitische Spannungen, alte Machtverhältnisse verschieben sich, und das Vertrauen in zentrale Institutionen nimmt sichtbar ab.

    Was wir derzeit erleben, ist weniger ein klassischer Marktzyklus als vielmehr der Übergang in eine neue finanzielle Ordnung.

    Anders als 2000 oder 2008: Komplettes Fundament unter Druck

    Der entscheidende Unterschied zu früheren Krisen liegt im Ort der Überlastung. Im Jahr 2000 platzte die Technologieblase, während Staatsanleihen stabil blieben. 2008 kollabierte das Bankensystem, doch US-Staatsanleihen fungierten erneut als sicherer Hafen.

    Heute jedoch stehen genau diese Anleihen selbst unter Druck. Mit rund 38 Billionen US-Dollar Schulden und stark steigenden Zinskosten wächst der Zweifel an der langfristigen Tragfähigkeit der US-Finanzen.

    Hinzu kommt die zunehmende Instrumentalisierung des US-Dollars. Sanktionen, Handelsdrohungen und politische Eingriffe haben vielen Staaten vor Augen geführt, dass Dollar-Reserven nicht bedingungslos verfügbar sind.

    Entwicklung ein Ausdruck schwindenden Vertrauens

    Zentralbanken reagieren mit einer schrittweisen Reduzierung ihrer Dollarabhängigkeit und massiven Goldkäufen. Diese Entwicklung ist kein kurzfristiger Trend, sondern Ausdruck schwindenden Vertrauens in das bestehende System.

    Besonders brisant ist die Tatsache, dass Staatsanleihen das Fundament des globalen Finanzsystems bilden. Sie dienen als Sicherheiten, Bewertungsmaßstab und Vertrauensanker. Wird dieses Fundament infrage gestellt, fehlt ein funktionierendes Sicherheitsnetz – ein Szenario, das es in dieser Form weder 2000 noch 2008 gab …

    Es droht mehr als ein gewöhnlicher Abschwung

    Fazit: Was sich abzeichnet, ist kein gewöhnlicher Abschwung. Während frühere Krisen einzelne Sektoren trafen, steht heute das Vertrauen in das gesamte Finanzgefüge auf dem Prüfstand.

    Alte Stabilitätsanker verlieren an Wirkung, politische und geldpolitische Spielräume sind eingeschränkt.

    Anleger sollten sich daher weniger auf schnelle Erholungen verlassen, sondern auf anhaltende Volatilität, strukturelle Umbrüche und eine Phase der Neuordnung einstellen, die die Märkte nachhaltiger verändern dürfte als jede Krise der vergangenen Jahrzehnte …

    Quelle: Artikel von Stefan Feulner auf focus.de

  • Panik an den Märkten: Bitcoin stürzt massiv ab – Experte gibt düstere Prognose

    Frankfurt – Der Kurs der Digitalwährung Bitcoin hat seine ‌Talfahrt fortgesetzt und ist unter die Marke von 80.000 ⁠Dollar gefallen. Die weltweit größte Kryptowährung verbilligte sich ‍am Samstagabend (31. Januar) um 6,5 Prozent auf 78.720 Dollar, schreibt Reuters. Auch die zweitwichtigste Cyberdevise Ether geriet unter Druck. Sie verbilligte sich um fast zwölf Prozent auf 2388 Dollar …

    Momentan suchen Anleger angesichts geopolitischer Unsicherheiten eher nach sicheren Häfen wie Gold und Edelmetallen und meiden Kryptowährungen …

    Nun flüchten die Menschen aber zu Gold als sichere Anlage des Finanzsystems, Bitcoin bleibt außen vor. Das US-Wirtschaftsnachrichtenportal Bloomberg schreibt, dass Zweifel daran aufkommen würden, dass Bitcoin als „digitales Gold” dienen könne. „Plötzlich erscheinen Kryptowährungen nicht mehr als Alternative zu Fiatgeld (Anmerkung der Redaktion: Währungen ohne eigenen Sachwert) und als Absicherung gegen die nicht gerade verantwortungsvolle Finanzpolitik großer Länder”, sagte Alex Kuptsikevich, Chefmarktanalyst bei FxPro, gegenüber Bloomberg.

    Quelle: Artikel von Lisa Mayerhofer auf merkur.de

  • Goldpreis aktuell: Kurs stürzt ab – Das sind die Gründe

    Der Goldpreis, der vor wenigen Tagen noch ein Rekordhoch von über 5.500 US-Dollar pro Feinunze erreicht hatte, fiel am Freitag bereits auf unter 4.700 US-Dollar. Heute Morgen setzte sich der Rückgang fort und fiel auf 4.450 US-Dollar im Tief. Aktuell hat sich der Kurs bei etwa 4.700 USD eingependelt. Dieser Rückgang von 19 Prozent innerhalb kurzer Zeit überraschte viele Anleger, war jedoch nicht völlig unerwartet.

    Politische Entscheidungen und der US-Dollar

    Auslöser war die Nominierung von Kevin Warsh als neuen Vorsitzenden der US-Notenbank durch Präsident Donald Trump. Warsh, bekannt für seine Befürwortung einer strengen Zinspolitik, dämpfte die Erwartungen an eine lockere Geldpolitik. Dies führte zu einer Erholung des US-Dollars, was den Goldpreis zusätzlich belastete. Da Gold in US-Dollar gehandelt wird, verteuert ein starker Dollar das Edelmetall für Käufer außerhalb des Dollarraums und schwächt die Nachfrage …

    Gewinnmitnahmen

    Nach dem rasanten Kursanstieg der letzten Monate und Wochen war eine Korrektur absehbar. Die außergewöhnlich starke Rallye, die den Goldpreis in den vergangenen zwölf Monaten um fast 100 Prozent steigen ließ, veranlasste viele Anleger, ihre Gewinne mitzunehmen. Solche Verkaufswellen sind typisch für überkaufte Märkte, in denen die Preise in kurzer Zeit stark gestiegen sind …

    Technische Korrektur und Stop-Loss-Wellen

    Die charttechnische Situation im Goldmarkt war ebenfalls angespannt. Viele Indikatoren deuteten auf eine überkaufte Lage hin, was die Märkte anfällig für Korrekturen machte. In volatilen Märkten erhöhen größere Kursrückgänge die Wahrscheinlichkeit von Stop-Loss-Wellen, bei denen automatische Verkäufe ausgelöst werden, um Verluste zu begrenzen …

    Langfristige Perspektive bleibt positiv

    Trotz des starken Rückgangs bleibt der langfristige Trend für Gold positiv. Die fundamentalen Faktoren, wie geopolitische Unsicherheiten und die Rolle von Gold als sicherer Hafen, bestehen weiterhin. Experten sehen den aktuellen Einbruch eher als technische Korrektur und nicht als Trendwende …

    Fazit

    Der jüngste Rückgang des Goldpreises mag dramatisch wirken, ist jedoch im Kontext der vorherigen Rallye und der aktuellen Marktlage nicht ungewöhnlich. Gewinnmitnahmen und technische Korrekturen gehören zum natürlichen Marktzyklus. Langfristig bleibt Gold ein wichtiger Bestandteil zur Vermögenssicherung, insbesondere in unsicheren Zeiten.

    Quelle: Artikel von Matthias Kemter auf swp.de

  • Analyse: SILBER – JP Morgan SHORT-FIASKO ab Ende 2025

    Silber-Krimi. Der Preis stürzte zuletzt von 121 auf 74 USD ab. Nachdem US-Banken im Dezember bei Preisen zwischen 60 und 80 USD in eine Short-Falle geraten waren, rettete dieser „Dump“ ihre Bilanzen. JP Morgan nutzte den Crash, um Positionen bei 78 USD zu schließen.

    Der Silbermarkt erlebte vergangene Woche eine der heftigsten Volatilitätsphasen seiner Geschichte. Was am 29. Januar mit einem euphorischen Allzeithoch bei 121,64 USD begann, endete nur 24 Stunden später in einem dramatischen Absturz auf 74,00 USD. Im Zentrum dieser Turbulenzen steht die Rolle der US-Großbanken, insbesondere JP Morgan.

    Im Dezember 2025 zeichnete der Commitments of Traders (COT) Report ein explosives Bild: US-Banken hielten eine Netto-Short-Position auf Silber von 17.838 Kontrakten (ca. 89 Millionen Unzen). Vielleicht kurz ein paar Hintergründe dazu: Eine Bank wie JP Morgan (JPM) eröffnet im Normalfall keine spekulativen Riesen-Shorts aufs eigene Buch, um gegen den Silberpreis zu wetten. Wenn wir in den COT-Daten sehen, dass US-Banken im Dezember 2025 mit fast 18.000 Kontrakten short waren, steckt dahinter meist kein „Proprietary Trade“ (Eigenhandel), sondern … Market Making: Die Bank stellt Liquidität bereit. Wenn die ganze Welt Silber kauft, muss die Bank die Verkäufer-Seite einnehmen, um den Handel zu ermöglichen. Dabei entstehen automatisch Short-Positionen. Diese werden normalerweise sofort wieder abgesichert (gehedgt). Außerdem Kundenaufträge: Viele dieser Shorts gehören Industriekunden (z.B. Minenbetreiber), die ihre Produktion bei Preisen über 50 USD absichern wollten. Die Bank führt das nur aus, erscheint aber im Bericht als derjenige, der die Position hält. Auch wenn es „nur“ Kunden-Hedges oder Market-Making-Positionen waren, gibt es ein technisches Problem: Die Margin-Zahlungen. Wenn der Preis von 60 auf 120 USD schießt, muss die Bank bei der Börse (CME) Milliarden an Sicherheitsleistungen in Bar hinterlegen, egal ob die Position ihr selbst gehört oder einem Kunden.

    Die Bank war in eine Liquiditätsfalle geraten, weil der Silberpreis dynamischer stieg, als ihre Absicherungsmodelle es vorsahen. Es bauten sich immense Buchverluste auf. Beim Erreichen des Hochs von über 120 USD beliefen sich diese Verluste allein für die US-Großbanken auf schätzungsweise 5,8 bis 6 Milliarden USD …

    Die US-Terminbörse CME stellte Mitte Januar auf ein prozentuales Margin-System (ca. 9 %) um. Bei einem Preis von 120 USD mussten Händler pro Kontrakt über 50.000 USD an Barreserven hinterlegen. Dies zwang viele spekulative Long-Positionen zur Liquidation. In einem durch Margin-Calls bereits nervösen Umfeld lösten massive Verkaufsorders eine Lawine aus. Stop-Loss-Marken wurden gerissen, was den Silberpreis in den freien Fall übergehen ließ. COMEX-Berichte vom 30. Januar zeigen, dass JP Morgan am Boden des Crashs bei etwa 78,29 USD massiv als Käufer auftrat. Durch dieses Manöver konnten die Banken ihre teuren Short-Positionen aus dem Dezember „günstig“ glattstellen und gleichzeitig physische Bestände sichern, bevor der Markt sich stabilisierte.

    Selbst einer vorsichtigen Rechnung, die nur die offiziellen Börsendaten berücksichtigt, hat JP Morgan allein am 30. Januar einen Verlust von über 1,2 Milliarden USD realisiert.

    Quelle: Artikel von Harald Weygand auf stock3.com

  • Gold und Silber im freien Fall: Fed‑Nominierung schockt Bullen

    Die Rekordjagd bei den Edelmetallen hat am Freitag ein jähes Ende gefunden. Nach Monaten der Kursgewinne erlebten Gold und Silber einen massiven Ausverkauf. Auslöser war eine Personalentscheidung aus dem Weißen Haus: Donald Trump hat Kevin Warsh als künftigen Chef der US-Notenbank Federal Reserve nominiert. Die Nachricht beruhigte die Märkte und linderte die Sorge um die künftige Unabhängigkeit der Zentralbank.

    Der Kurssturz traf Silber mit voller Wucht. Der Spot-Preis brach um 33Prozent auf 77 Dollar je Unze ein. Damit markierte das Metall den tiefsten Stand des Tages. Auch Gold verlor deutlich an Glanz. Der Spot-Preis sackte um rund 11 Prozent auf 4.812 Dollar ab.

    Der Grund für die heftige Reaktion liegt in der Erwartungshaltung der Investoren. Kevin Warsh gilt an den Märkten als Befürworter einer stabilen Währung. Seine Nominierung stützte den Dollar und schwächte gleichzeitig das Argument für Gold als Absicherung gegen eine Währungsabwertung. Während zuvor Kevin Hassett als Favorit für den Posten galt, sahen Marktteilnehmer in Warsh zuletzt den Garanten für eine pragmatische Geldpolitik. Analysten von Evercore ISI betonten am Freitag, dass die Personalie das Risiko einer drastischen Dollarschwäche erheblich verringere.

    Ein Ende der Überhitzung

    Der Absturz folgt auf eine Phase extremer Kurssteigerungen. Im Jahr 2025 war Silber um 150 Prozent gestiegen, während Gold ein Plus von 65 Prozent verbuchte. Diese Rallye setzte sich bis in das Jahr 2026 fort. Experten sehen in der aktuellen Korrektur auch eine notwendige Bereinigung eines überhitzten Marktes. Viele Anleger, die auf weiter steigende Kurse gesetzt hatten, flüchteten am Nachmittag in Scharen aus ihren Positionen, um Gewinne zu sichern …

    Der Einbruch bei Gold und Silber markiert einen Wendepunkt für die Märkte. Mit der Nominierung von Kevin Warsh setzt Donald Trump auf eine Personalie, die Vertrauen in die Stabilität des Dollars zurückbringt. Für die Edelmetalle fällt damit ein wesentlicher Preistreiber weg.

    Quelle: Artikel von Philipp Schleu auf deraktionaer.de

  • Edelmetalle: Goldpreis bricht um zehn Prozent ein, Silber rutscht fast 25 Prozent ab

    Nach der jüngsten beachtlichen Rekordjagd der Edelmetalle setzten vor dem Wochenende aggressive Gewinnmitnahmen ein.

    Unsicherheiten um US-Notenbank

    Neben den Gewinnmitnahmen belastete zudem die Unsicherheit um die künftige Geldpolitik der US-Notenbank. US-Präsident Donald Trump hat den früheren Fed-Gouverneur Kevin Warsh als Nachfolger für US-Notenbank-Chef Jerome Powell vorgeschlagen. Dies hat an den Märkten Zweifel geschürt, dass es tatsächlich zu einer deutlichen Lockerung der Geldpolitik kommen wird. Die Erwartungen von Zinssenkungen hatte zuletzt die Edelmetallpreise gestützt …

    Commerzbank-Expertin Thu Lan Nguyen warnt davor, zu viel aus der Nominierung abzuleiten: „Der US-Präsident hat hinreichend klargemacht, dass er deutlich niedrigere Zinsen sehen will. Davon wird er wohl kaum schnell ablassen.“ Man erwarte, dass die Fed auf diesen Druck auch reagieren werde. „Das spricht dafür, dass der Goldpreis grundsätzlich gut unterstützt bleiben wird“, schreibt Nguyen. „Das Ausmaß der Korrektur legt auch nahe, dass Marktteilnehmer nach dem rapiden Preisanstieg nur auf eine Gelegenheit für Gewinnmitnahmen gewartet haben.“

    Geopolitische Risiken

    Gestützt wurden die Edelmetallpreise zuletzt auch durch die gestiegenen geopolitischen Risiken. So hat US-Außenminister Marco Rubio dem Iran mit einem militärischen Präventivschlag gedroht, falls die Führung in Teheran Angriffe auf US-Einrichtungen plane. An den Finanzmärkten schürt das Sorgen vor einem Übergreifen der geopolitischen Risiken auf die gesamte Region am Persischen Golf. Irans Außenminister Abbas Araghtschi hat angesichts der Spannungen mit den USA gesagt, sein Land sei sowohl für Verhandlungen als auch für einen Krieg bereit.

    Edelmetalle – allen voran Gold – gelten bei vielen Investoren als sichere Häfen in Krisenzeiten. Silber ist zudem ein wichtiges Industriemetall, das für viele Anwendungen rund um KI, Robotik und Energie benötigt wird.

    Quelle: derstandard.de

  • Märkte brechen über Nacht ein – Gold erholt sich, Bitcoin-Kurs bleibt schwach

    Gold fällt um 7 Prozent wegen US-Iran-Spannungen – schnelle Erholung. Bitcoin-Kurs bricht um 5 Prozent ein und bleibt schwach.

    Nasdaq verliert nur 0,7 %, Meta steigt um 10 % – Bitcoin-Kurs profitiert nicht vom Aufschwung, aber spürt die Verluste

    Bitcoin: Kein sicherer Hafen in Krisen? Zweifel an seiner Rolle wachsen

    Bitcoin ist am Freitagmorgen in Asien stark gefallen. Der Kurs sank um mehr als fünf Prozent von 89.000 USD auf ein Tief von 83.400 USD während des US-Tageshandels. Im Gegensatz zu Gold und Aktien hat sich Bitcoin nicht wieder erholt. Das zeigt, dass das sogenannte „digitale Gold“ aktuell eine Identitätskrise hat.

    Gerade bewerten die Märkte das Vertrauen in Währungen und Institutionen neu. Allerdings fließt dieses Vertrauen in Gold, nicht in Krypto-Wallets.

    Gleicher Sturm, verschiedene Folgen

    Der Verkauf wurde ausgelöst, als sich die Spannungen zwischen den USA und Iran verschärften. Präsident Trump gab auf Truth Social Drohungen ab und sagte, es werde Militärschläge geben, falls Teheran nicht einem Atomabkommen zustimme. Regierungen im Nahen Osten versuchen zwar, beide Seiten an den Verhandlungstisch zu bringen, dennoch bleiben ihre Bemühungen erfolglos. Die USA schicken zudem mehr Waffen in die Region. Eine drohende US-Regierungsschließung sorgt zusätzlich für Unsicherheit.

    Gold reagierte sehr stark und schwankte stark im Kurs. Innerhalb einer Stunde fiel der Preis um sieben Prozent auf 5.250 USD, bevor er sich schnell wieder erholte. Der Kobeissi Letter schrieb, das Marktvolumen von Gold habe sich an einem Tag um 5,5 Billionen USD bewegt – das ist die größte Tagesbewegung aller Zeiten. Am frühen Freitagmorgen stieg der Goldpreis wieder über 5.400 USD und lag etwa ein Prozent im Plus …

    Gold im Hype – beim Bitcoin-Kurs bleibt die Rallye aus

    Der Unterschied ist deutlich. Gold ist allein im aktuellen Monat um mehr als 25 Prozent gestiegen und hat sich seit Trumps zweiter Amtszeit vor einem Jahr fast verdoppelt. Silber hat sich seit den sogenannten „Befreiungstag“-Zöllen im April fast vervierfacht – von unter 30 USD auf über 118 USD pro Unze …

    Analysten meinen, der Anstieg der Edelmetalle zeigt nicht nur kurzfristige Sorgen. Er ist auch ein Zeichen für schwindendes Vertrauen in Währungen, Institutionen und das Wirtschaftssystem nach dem Kalten Krieg …

    Zudem kaufen Zentralbanken weiter Gold, um ihre Reserven etwas breiter zu streuen und weniger auf US-Staatsanleihen zu setzen. Auch Privatanleger steigen ein, weil sie auf Sicherheit hoffen oder weil sie von der aktuellen Entwicklung profitieren wollen …

    Quelle: Artikel von Oihyun Kim und Phil Haunhorst auf beincrypto.com

  • Crash bei BTC & Co: Krypto-Markt bricht ein: Anleger fliehen in Scharen aus Bitcoin, Ethereum, Ripple & Co.

    Heftige Preisverluste zeigen sich am Freitag am Kyptomarkt. Betroffen ist nicht nur das Kryptourgestein Bitcoin, sondern auch Altcoins …

    Der Bitcoin fiel zeitweise um 6,88 Prozent auf 82.515,44 US-Dollar nachdem er im Wochenhoch noch über der Marke von 90.000 Dollar notiert hatte, für die Nummer Zwei im Kryptomarkt, Ethereum, ging es zwischenzeitlich sogar um 8,35 Prozent auf 2.727,00 US-Dollar nach unten. Ripple verliert ebenfalls deutlich und brach um 6,81 Prozent auf 1,74 US-Dollar ein …

    Wichtige Auslöser für den Krypto-Preissturz

    Geopolitische Spannungen, insbesondere Ängste vor einem US-Angriff auf den Iran unter Präsident Trump, haben Investoren in den vergangenen Tagen und Wochen in sichere Häfen wie Gold getrieben, dessen Preis daraufhin immer neue Höchststände markiert hatte. Die Fed-Zinspolitik – die US-Notenbank hatte den Leitzins am Mittwoch unverändert in einer Spanne zwischen 3,50 und 3,75 Prozent belassen – drückten dabei ebenso auf die Stimmung wie enttäuschende Microsoft-Ergebnisse mit verlangsamtem Cloud-Wachstum, die für eine verstärkte Risikoaversion unter Anleger sorgte.

    Quelle: finanzen.net

  • Gold und Silber rauschen unter 5.000‑ und 100‑Dollar‑Marke – Ende der Rally?

    DER AKTIONÄR hatte zuletzt bereits auf das deutlich gestiegene Risiko eines Rücksetzers am Gold- und Silbermarkt hingewiesen. Nun ist dieser mit voller Wucht im Gange. Notierte der Goldpreis in den vergangenen Tagen noch bei fast 5.600 Dollar, so ist er heute wieder unter die 5.000-Dollar-Marke zurückgerutscht. Auch der Silberpreis hat die magische Marke von 100 Dollar wieder nach unten durchschritten.

    „Eine Korrektur zurück in Richtung 5.000 Dollar mit einer Phase der Konsolidierung auf diesem Niveau wäre ein normales Muster in einem Bullenmarkt“, kommentierte Ed Yardeni, Präsident von Yardeni Research, am Donnerstag gegenüber CNBC. „Die Überraschung ist, dass der Preis ohne nennenswerte Korrektur von 3.000 auf 5.500 Dollar gestiegen ist … Bisher war das eher ein sogenannter Melt-up als ein klassischer Bullenmarkt bei Edelmetallen.“

    Belastend wird ein wieder stärkerer US-Dollar, nachdem US-Präsident Donald Trump erklärte, den Namen seines Kandidaten für die Nachfolge von Fed-Chef Jerome Powell überraschend bereits heute bekannt geben zu wollen. Eigentlich war die Entscheidung erst für nächste Woche angekündigt. Powells reguläre Amtszeit endet im Mai …

    Trotz des heftigen Rücksetzers bei Gold und Silber bleiben dennoch die übergeordneten Faktoren gleich. Die geopolitische Lage bleibt angespannt, Anleger suchen Flucht in sicheren Anlagen. Zuletzt hat US-Außenminister Marco Rubio dem Iran mit einem militärischen Präventivschlag gedroht, falls die Führung in Teheran Angriffe auf US-Einrichtungen plane. Silber ist zudem als wichtiges Industriemetall gefragt, das in Top-Trends wie KI, Robotik und Energie verstärkt nachgefragt wird.

    DER AKTIONÄR hat zuletzt zu Teilgewinnmitnahmen geraten. Dies zahlt sich nun aus. Langfristig bleiben die Aussichten am Gold- und Silbermarkt weiterhin hervorragend …

    Quelle: Artikel von Marion Schlegel auf deraktionaer.de

  • Experte warnt vor Rückschlag: Goldpreis vor Korrektur? Rekordzuflüsse in Asien als Warnsignal

    Asiatische Investoren investieren derzeit so viel wie nie zuvor in Gold-ETFs, was bei einigen Marktbeobachtern die Frage aufwirft, ob die Goldpreis-Rally kurz vor ihrem Höhepunkt stehen könnte. Besonders in China treiben Privatanleger die Nachfrage massiv an. Der starke Kapitalzufluss gilt für manche Experten als mögliches Zeichen einer Überhitzung, was die Wahrscheinlichkeit einer baldigen Korrektur erhöht.

    Goldpreis: Rekordzuflüsse als Warnsignal

    Asiatische Anleger pumpen Rekordsummen in börsengehandelte Goldfonds. Laut einem Bericht von Bloomberg verzeichneten Gold-ETFs, die in der Region gelistet sind, allein im Januar Nettozuflüsse von 7,1 Milliarden US-Dollar. Mehrere Fonds erreichten dabei historische Höchststände.

    Die größten Zuflüsse kamen aus China, wo Produkte speziell für Privatanleger besonders gefragt sind. Der Huaan Yifu Gold ETF zog allein 1,9 Milliarden US-Dollar an Kapital an – ein außergewöhnlicher Wert.

    Der Goldpreis ist in den vergangenen Wochen regelrecht explodiert und erreichte dabei ein Rekordhoch nahe der Marke von 5.600 Dollar. Seit Anfang Januar legte das Edelmetall zeitweise um mehr als 25 Prozent zu. Allerdings kam es am Donnerstag zu einem Rücksetzer bis auf 5.105 Dollar, ehe sich der Goldpreis wieder stabilisierte. Am Freitag fiel der Goldpreis im asiatischen Handel erneut zurück, nachdem Gerüchte augekommen waren, wonach US-Präsident Donald Trump Kevin Warsh als nächsten Fed-Vorsitzenden nominieren könnte …

    Zentralbanken stützen die Gold-Rally

    Die rasante Goldhausse wird unter anderem durch starke Käufe der Zentralbanken und durch Zuflüsse in physisch gedeckte Gold-ETFs getragen. Laut dem World Gold Council stiegen die Bestände in Goldfonds im vergangenen Jahr fast jeden Monat – mit Ausnahme des Mai.

    Zusätzlich profitieren Edelmetalle von einer zunehmenden Abkehr vom US-Dollar, die durch den Debasement Trade verstärkt wird. Gründe dafür sind die schwer kalkulierbare US-Politik, eine steigende Verschuldung sowie eine wachsende wirtschaftliche Abschottung der Vereinigten Staaten …

    Quelle: Artikel von Stefan Jäger auf finanzmarktwelt.de

  • Goldpreis auf Rekordhoch: Wann das Finanzamt beim Goldverkauf zuschlägt

    Ein Ende der Rally beim Goldpreis scheint nicht in Sicht. Wer Gold verkaufen will, sollte jedoch mit Blick aufs Finanzamt einiges beachten.

    Berlin – Die Krisenmeldungen reißen nicht ab – und das als sicher angesehene Gold wird zum Renner an den Börsen. Das Edelmetall ist für Anleger und Notenbanken gerade sehr attraktiv, weshalb sich der Goldpreis von Rekord zu Rekord hangelt. Am Montag (26. Januar) ‌kostete die Feinunze (31,1 Gramm) erstmals mehr als 5000 Dollar …

    Goldpreis auf Rekordhoch: Es gibt eine Spekulationsfrist beim Verkauf

    Doch was ist, wenn man das Gold wieder verkaufen will? Oder wenn man das Gold geschenkt oder geerbt hat und für ein größeres finanzielles Projekt in bares Geld umwandeln möchte? Der Steuer-Fachanwalt Karsten Lorenz sagte dazu der Wirtschaftswoche: „Ab einer Haltedauer von einem Jahr können Privatanleger Gold zudem grundsätzlich steuerfrei verkaufen, auch in sehr großem Umfang.“

    Innerhalb der sogenannten „Spekulationsfrist“ von einem Jahr wäre der Veräußerungsgewinn aber steuerpflichtig. Dabei würden vom Verkaufspreis der frühere Kaufpreis und die entstandenen Kosten abgezogen, so Lorenz. Wenn man das Gold als Schenkung oder Erbe bekommen hat (unentgeltlicher Erwerb), dann wird die Haltedauer des Vorbesitzers ebenfalls berücksichtigt, erklärt der Experte dem Magazin.

    Gold verkaufen: Wann das Finanzamt mitreden will – und wann nicht

    Der Gewinn ist bei einer Haltedauer von über einem Jahr steuerfrei, schreibt auch das Ratgeberportal Finanztip. Man müsse diesen auch in der Steuererklärung nicht erwähnen. Das ändert sich natürlich bei einer Haltedauer von unter einem Jahr: In diesem Fall ist der Veräußerungsgewinn laut Finanztip steuerpflichtig und muss deshalb in der Einkommensteuererklärung angegeben werden, allerdings erst ab einer Höhe von 1000 Euro.

    Teilweise andere Regeln bei Wertapieren, die in Gold investieren

    Doch was ist bei Anlegern, die über spezielle Wertpapiere in Gold investieren? Bei solchen indirekten Gold-Investments kommt es auf deren Funktionsweise an, ob die gleichen Steuerregeln wie beim physischen Gold gelten oder ob Gewinne als Einkünfte aus Kapitalvermögen der Abgeltungsteuer unterliegen …

    Quelle: Artikel von Lisa Mayerhofer auf merkur.de

  • BaFin warnt vor Einbruch der Finanzmärkte

    Die Finanzaufsicht BaFin warnt angesichts von Rekordständen an den Börsen vor der Gefahr plötzlicher Marktkorrekturen. Die Lage an den Finanzmärkten bleibe fragil und unsicher, teilte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) am Mittwoch in Frankfurt mit.

    Die gute Stimmung an den Märkten blende stabilitätsbedrohende Faktoren wie militärische und handelsbezogene Konflikte und die hohe Verschuldung wichtiger Industrienationen aus. Zudem bleibe offen, ob der Boom bei Künstlicher Intelligenz (KI) nachhaltig sei. BaFin-Präsident Mark Branson sprach von einer gefährlichen Mischung: „Das Risiko steigt, dass die Finanzstabilität einen Härtetest bestehen muss. Das Potenzial für plötzliche Markt- und Preiskorrekturen ist hoch.“ …

    Quelle: t-online.de

  • Vertrauensverlust durch Trump: Dollar verfällt immer weiter

    Der Dollar hat seine Talfahrt am Devisenmarkt beschleunigt. Für Exportnationen wie Deutschland wird das zum Problem. Die US-Währung verliert zunehmend an Vertrauen …

    Es bestehe die Möglichkeit, dass eine Grenze überschritten wird, an der es kein Zurück mehr gebe – „ein Kipppunkt“, nach dem die US-Währung unkontrolliert abwerten könnte …

    Am Wochenende hatten sich gut 60 Vorstandschefs großer Unternehmen zu Wort gemeldet. Sie verlangten eine Deeskalation und ein Ende der Gewalt durch die Mitarbeiter von Einwanderungsbehörde und Grenzschutz in den USA. Unter ihnen sind auch namhafte Firmen wie der Technologiekonzern 3M, der Gesundheitskonzern UnitedHealth oder der Handelsriese Target.Die Demokraten im US-Senat drohten ihrerseits mit einem erneuten Shutdown in den USA. Sie wollen dem Etat für das zuständige Ministerium für die Einwanderungsbehörde ICE nicht zustimmen. Ein erneuter Regierungsstillstand wäre die Folge. Und würde den Dollar voraussichtlich weiter belasten …

    Sorge bei ExporteurenIn Deutschland wird diese Entwicklung mit Sorge beobachtet. Denn wenn der Euro durch den Dollar-Verfall steigt, werden Exporte auf dem Weltmarkt teurer. Und das betrifft nicht nur Deutschland und die EU …

    Quelle: tagesschau.de

  • Neues Bitcoin-Gesetz in Deutschland sorgt für Panik: Jetzt kommt die Total-Überwachung

    Jahrelang waren Bitcoin und Co. in Deutschland ein rechtsfreier Raum. Doch jetzt greift der Staat durch. Mit neuen Meldepflichten und scharfen Sanktionen. Für viele Krypto-Gewinner beginnt jetzt ein nervöses Warten und Zittern. Denn was lange unsichtbar war, taucht plötzlich auf …

    Bitcoin lief in Deutschland lange unter dem Radar des Finanzsystems. Geduldet, bestaunt, manchmal verteufelt, aber kaum kontrolliert. Wer Gewinne machte, musste sie zwar theoretisch versteuern. Praktisch aber blieb vieles im Nebel aus Wallet-Adressen, Offshore-Börsen und Excel-Tabellen ohne Absender. Das änderte wenig am guten Gefühl, Teil einer Bewegung zu sein, die sich staatlicher Aufsicht elegant entzog. Doch jetzt ist Schluss damit.

    Bitcoin und Co.: Bußgelder und Total-Überwachung

    Am 1. Januar 2026 ist das Kryptowerte-Steuertransparenzgesetz (KStTG) in Kraft getreten. Es setzt die EU-Richtlinie DAC8 um und bringt Ordnung in ein System, das bisher vor allem von Intransparenz lebte. Ziel: Der Fiskus soll endlich wissen, wer wann womit wie viel verdient hat. Nicht freiwillig, sondern automatisch …

    Für Anbieter, die nicht spuren, wird es teuer. Bis zu 50.000 Euro Bußgeld drohen bei Verstößen gegen Melde- und Sorgfaltspflichten. Für private Anleger bedeutet das neue Gesetz das Ende des digitalen Wilden Westens. Ab 2026 können Finanzämter die gemeldeten Krypto-Daten automatisiert mit Steuererklärungen abgleichen. Wer Gewinne gemacht und verschwiegen hat, wird statistisch sichtbar. Der Mythos von der Unsichtbarkeit der Blockchain verliert seinen Zauber …

    Quelle: Artikel von Blasius Kawalkowski auf inside-digital.de

  • Oder Flucht aus Dollar? Silber-Explosion: Fiat-Geld-Krise? Warum steigt dann Bitcoin nicht?

    Silber explodiert weiter, aber auch Gold und andere Metalle mit zuletzt massiven Anstiegen – ist das die Flucht aus dem Dollar oder doch eine Fiat-Geld-Krise? Wenn das eine Fiat-Geld-Krise ist – warum steigt dann Bitcoin nicht, das doch als Alternative zu Fiat-Geld konzipiert wurde (unbegrenzt gegen begrenzt)? Noch, so sieht es derzeit aus, ist das vor allem eine Flucht aus dem Dollar …

    Quelle: Artikel von Markus Fugmann auf finanzmarktwelt.de

  • Mysteriöser Krypto-Wal bewegt nach fast einem Jahrzehnt 50.000 ETH: Ethereum vor Kurssturz?

    Nach neun Jahren Funkstille schickt ein uralter Ethereum-Investor 145 Millionen US-Dollar an ETH an eine Börse und versetzt die ohnehin nervöse Krypto-Welt damit in Alarmbereitschaft …

    Ein Ethereum-Wal ist nach etwa neun Jahren erstmals wieder aktiv geworden und hat damit für Sorgenfalten bei Krypto-Anlegern gesorgt. Wie On-Chain-Daten zeigen hat er am Sonntag 50.000 ETH im Wert von etwa 145 Millionen US-Dollar an eine Gemini-Wallet übertragen …

    Während Ethereum, Bitcoin und Co. derzeit weiter mit Kursrücksetzern zu kämpfen haben, erreichte Gold jüngst ein neues Rekordhoch bei 5.000 US-Dollar …

    Quelle: Artikel von Johannes Dexl auf btc-echo.de

  • Rekordabflüsse bei den Bitcoin ETFs: Kryptomarkt in der Krise

    Der Kryptomarkt ist weiterhin im Krisenmodus. Die Bitcoin ETFs verzeichnen Milliardenabflüsse.

    Zum Sonntag, 25. Januar, muss der Kryptomarkt weitere Abschläge hinnehmen. Bitcoin notiert zum Zeitpunkt des Schreibens bei 88.563 US-Dollar – 1,0 Prozent unter dem Vortagesniveau. Auch Ethereum druckt heute rote Zahlen aufs Kurstableau. Die zweitgrößte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung fällt um 0,5 Prozent auf 2.938 US-Dollar.

    Hintergrund ist eine wachsende Unsicherheit an den Kapitalmärkten. Insbesondere aufgrund wachsender Inflationssorgen in Japan preisen die Märkte zunehmende höhere Zinsen ein. Das übt Druck auf liquiditätssensitive Assets wie Bitcoin aus.

    “Die unterschiedliche Geldpolitik der Zentralbanken, einschließlich der Erwartungen hinsichtlich einer weiteren Straffung durch die Bank of Japan und der anhaltenden Reduzierung der Liquidität durch die US-Notenbank, prägt weiterhin das Marktverhalten”, kommentiert Gadi Chait, Investment Manager bei der Xapo Bank.

    Infolgedessen verkaufen institutionelle Anlegerinnen und Anleger zunehmend Krypto-Fondsprodukte ab. Die BTC ETFs verzeichneten in der vergangenen Woche Kapitalabflüsse in Höhe von 1,33 Milliarden US-Dollar. So viel Geld war zuletzt im Februar 2025 abgeflossen.

    Quelle: Artikel von David Scheider auf btc-echo.de

  • Trumps unberechenbare Politik: Goldpreis steigt auf fast 5000 Dollar

    Die Unberechenbarkeit der Politik von US-Präsident Donald Trump veranlasst Anleger zur Flucht in die Krisenwerte Gold und Silber. Mit der steigenden Nachfrage stiegen die Preise für Gold und Silber am Freitag weiter: Der Preis für eine Feinunze Gold erreichte fast die Marke von 5000 Dollar, der für eine Feinunze Silber fast 100 Dollar.

    Am Vormittag stieg der Preis für eine Feinunze Gold auf einen neuen Rekord von 4967,34 Dollar (gut 4230 Euro), fiel bis Mittag aber wieder leicht. Eine Feinunze Silber wurde zeitweise zum Rekordpreis von 99,38 Dollar gehandelt – auch hier fiel der Preis bis Mittag wieder …

    Generell sichern sich Anlegerinnen und Anleger mit Gold und Silber auch gegen die Inflation und Staatsverschuldung ab.

    Quelle: yahoo.com

  • Ist Gold im Falle einer Hyperinflation ein sicherer Hafen?

    Fragen Sie sich, ob Gold Sie wirklich schützen kann, wenn Silber rapide an Wert verliert? Diese Frage stellen sich viele, besonders wenn die Preise steigen und sie sich Sorgen um ihre Ersparnisse machen. Gold gilt oft als sicherer Hafen, aber was passiert, wenn die Inflation außer Kontrolle gerät? Sehen wir uns das genauer an.

    Wichtige Punkte, die Sie sich merken sollten

    Gold hat eine lange Geschichte als Mittel zum Schutz des eigenen Geldes in schwierigen Zeiten, lange vor unseren heutigen Währungen.
    In Zeiten der Hyperinflation, in denen Geld sehr schnell an Wert verliert, behält Gold tendenziell seine Kaufkraft oder steigt sogar im Wert.
    Die Investition in Gold, sei es in Münzen oder Barren, kann eine Möglichkeit sein, einen Teil seines Vermögens gegen unvorhergesehene wirtschaftliche Ereignisse abzusichern.

    Gold, ein historischer Bollwerk gegen Währungsinstabilität

    Gold als sicherer Hafen in Wirtschaftskrisen

    Gold genießt seit Jahrtausenden Vertrauen. Nicht nur wegen seiner schönen gelben Farbe. Antike Zivilisationen, Könige und selbst heute noch Zentralbanken halten beträchtliche Mengen davon. Warum? Weil Gold seinen Wert behält, wenn alles andere zusammenbricht. Es ist nicht davon abhängig, ob eine Regierung zu viel Geld druckt oder ein Unternehmen bankrottgeht. Es ist wie ein physischer Tresor, der seinen Wert bewahrt …

    Hyperinflation verstehen und die Rolle von Gold

    Die Mechanismen der Hyperinflation und ihre Folgen

    Was genau ist Hyperinflation? Hyperinflation bezeichnet allgemein eine Situation, in der die Preise unkontrolliert steigen und jährlich um mehr als 100 % zunehmen. Es handelt sich um eine wahrhaft katastrophale wirtschaftliche Lage, die häufig durch schlechtes Staatsfinanzmanagement verursacht wird. Wenn ein Staat zu viel Geld druckt, um seine Schulden zu begleichen, bricht der Wert seiner Währung zusammen. Es ist, als würde Ihr Geld über Nacht seinen Wert verlieren. Die Folgen sind verheerend: Die Kaufkraft der Menschen schwindet, Sparen wird sinnlos und das Vertrauen in die Währung geht verloren.

    Stellen Sie sich vor: Sie gehen mit einer Tasche voller Bargeld einkaufen und kommen mit nur wenigen Artikeln zurück. Genau dieses Szenario spielte sich nach dem Krieg in Ländern wie Simbabwe und Ungarn ab. Die Preise schossen in die Höhe, und was gestern noch ein paar Cent kostete, kann heute Millionen kosten. Es ist ein Teufelskreis, in dem die Währung immer schneller an Wert verliert und die Regierung gezwungen ist, noch mehr Geld zu drucken, um den Preisverfall aufrechtzuerhalten …

    Investieren in Gold: eine langfristige Vermögensverwaltungsstrategie

    Die Vorteile des Besitzes von physischem Gold

    Warum also physisches Gold – also Münzen oder Barren, die man anfassen kann? Ganz einfach: Sie haben die volle Kontrolle darüber. Anders als Aktien oder Investmentfonds ist physisches Gold nicht an ein Unternehmen, eine Bank oder eine politische Entscheidung gebunden. Es kann nicht bankrottgehen oder eingefroren werden. Es ist ein greifbarer Vermögenswert mit einem seit Jahrtausenden weltweit anerkannten inneren Wert. Wenn Fiatwährungen zusammenbrechen, wie wir es in einigen Ländern während Hyperinflationsphasen erlebt haben, behält Gold seinen Wert. Es ist wie Ihr persönliches Sicherheitsnetz …

    Quelle: goldmarket.fr

  • US-Staatsanleihen abgestoßen: Auch schwedischer Pensionsfonds zieht „Sell America“ durch

    Etwa seit der Amtsübernahme von Donald Trump als US-Präsident verkauft ein schwedischer Pensionsfonds in mehreren Runden und offenbar in großem Stil US-Staatsanleihen. Der Investmentchef führt mehrere Gründe an.

    Nach einem dänischen Pensionsfonds hat nun auch ein schwedischer Vermögensverwalter den Verkauf von US-Staatsanleihen verkündet. Der Pensionsfonds Alecta begründete dies mit großen politischen Risiken in den Vereinigten Staaten. „Wir haben seit Anfang 2025 unsere Bestände an US-Staatsanleihen in mehreren Runden reduziert, und diese Reduzierungen machen den größten Teil unserer Bestände aus“, sagte Investmentchef Pablo Bernengo der Nachrichtenagentur Reuters …

    Bernengo lehnte es allerdings ab, den genauen Betrag der Verkäufe zu nennen. Die Wirtschaftszeitung „Dagens Industri“ (DI) berichtete unter Berufung auf das Unternehmen von einem Volumen von 70 bis 80 Milliarden schwedischen Kronen (umgerechnet 7,7 bis 8,8 Milliarden Dollar). Die Abkehr von den US-Papieren sei eine Folge der „geringeren Vorhersehbarkeit der verfolgten Politik in Kombination mit großen Haushaltsdefiziten und einer wachsenden Staatsverschuldung“, betonte Bernengo.

    Der Schritt folgt auf eine ähnliche Entscheidung eines dänischen Fonds und deutet auf eine wachsende Nervosität unter nordischen Großinvestoren hin. Am Dienstag hatte der dänische Pensionsfonds AkademikerPension angekündigt, sich bis Ende des Monats von seinen US-Staatsanleihen im Wert von rund 100 Millionen Dollar zu trennen. Dieser begründete den Schritt mit den US-Staatsfinanzen. Die Entscheidungen der beiden Pensionsfonds fallen in eine Zeit erhöhter politischer Spannungen zwischen den USA und ihren europäischen Verbündeten, unter anderem im Streit um Grönland. Dies befeuert an den Märkten die Rede vom „Sell America“-Handel, bei dem sich Investoren aus US-Anlagen zurückziehen …

    Quelle: n-tv.de

  • Gold und Silber starten zum Auftakt in die neue Handelswoche erneut durch.

    Vieles deutet mittlerweile darauf hin, dass die Bullen bei Silber dreistellige Kurse sehen wollen. Bei Gold rückt die Marke von 5.000 Dollar mehr und mehr in den Blick der Anleger. Das Problem ist: Die Edelmetalle waren wohl noch nie zuvor in der Geschichte derart politisch getrieben wie aktuell.

    Die Pläne von US-Präsident Donald Trump, Zölle gegen alle Staaten zu verhängen, die sich gegen einen Verkauf Grönlands an die USA aussprechen, haben die Märkte wieder einmal aufgeschreckt. Gold und Silber sind daraufhin nach oben geschnellt. Donald Trump hält die Märkte – und damit auch die Edelmetalle – derzeit in Atem. Egal ob Klage-Drohungen gegen Fed-Chef Jerome Powell oder Machtspiele rund um Grönland: Es vergeht kaum ein Tag, an dem Gold und Silber nicht durch die Politik bewegt werden. Dazu kommt: Auch an den wenigen, eher ruhigeren Tagen überlegen immer mehr Anleger, ob angesichts der sprunghaften Politik nicht doch ein höherer Goldanteil im Portfolio ratsam wäre.

    Hinzu gesellen sich zahlreiche weitere Treiber für den Goldpreis. Angefangen bei der Schuldenproblematik in den USA, aber auch in europäischen Ländern wie Frankreich, über sinkende Zinsen bis hin zu einer nach wie vor drohenden neuen Inflationswelle …

    Gold und Silber befinden sich in einem intakten Aufwärtstrend … die Liste der fundamentalen Treiber ist lang, eine Entspannung nicht in Sicht …

    Quelle: Artikel von Markus Bußler auf deraktionaer.de

  • Bitcoin fällt auf null Dollar — Massenliquidationen auf Paradex

    Auf der dezentralen Derivatebörse Paradex ist es zu einer schwerwiegenden technischen Störung gekommen. Kurz nachdem die Plattform Wartungsarbeiten durchgeführt hatte, fiel Bitcoin zeitweise auf null US-Dollar. Tausende Trades wurden innerhalb von Sekunden liquidiert, bevor der Fehler kurz darauf wieder behoben war …

    Angaben zur Zahl der betroffenen Trader oder zum Volumen der liquidierten Positionen machte die Börse nicht. Teile der Plattform waren zeitweise nicht erreichbar. „Die Wiederherstellungsmaßnahmen dauern an …

    Quelle: Artikel von Moritz Draht auf btc-echo.de

  • Krypto-Vermögen entwendet: Hacker stiehlt 282 Millionen in Bitcoin und Litecoin

    Trotz Hardware Wallet verliert ein Krypto-Anleger sein enormes Vermögen inklusive 1.429 Bitcoin …

    Nach Angaben von Blockchain-Analyst ZachXBT hat ein Hacker mittels eines Social-Engineering-Angriffs auf eine Hardware-Wallet Litecoin und Bitcoin im Wert von 282 Millionen US-Dollar gestohlen. Es ist der bislang mit Abstand größte Diebstahl dieser Art im Jahr 2026 …

    Der aktuelle Fall markiert einen neuen Rekord für Social-Engineering-Krypto-Diebstahl und übertrifft den bisherigen Höchstwert von 243 Millionen US-Dollar aus dem August 2024 deutlich. Damals hatten Angreifer Genesis-Gläubiger ins Visier genommen und mithilfe einer ausgeklügelten Betrugsmasche hunderte Millionen US-Dollar erbeutet …

    Quelle: Artikel von Tobias Zander auf btc-echo.de

  • Krypto in DACH: Bitcoin in der deutschen Politik 2026: Neue Regeln, harte Einschnitte – bist du vorbereitet?

    Krypto 2026: Neue Meldepflichten, Steuerreform und digitaler Euro verändern die Spielregeln für Bitcoin-Anleger. Was die Politik plant.

    Warum neue Meldepflichten Krypto-Anleger 2026 stärker in die Pflicht nehmen – und welche Folgen drohen
    Warum die Jahreshaltefrist politisch weiterhin umkämpft ist
    Welche politischen Kräfte in Deutschland für und gegen den digitalen Euro kämpfen

    Seit dem 1. Januar greift der Fiskus durch – mit einem neuen Gesetz, das Krypto-Transaktionen direkt an die Finanzbehörden meldet. Die Steuerfreiheit nach einem Jahr Haltedauer steht zur Diskussion. Und mit dem digitalen Euro plant die EZB ein staatlich kontrollierbares Zahlungsmittel. Was 2026 politisch auf Anleger zukommt und wie sich die Parteien im Bundestag positionieren …

    Quelle: Artikel von Dominic Döllel auf btc-echo.de

  • USA drücken Renditen bei Anleihen – kann das gutgehen?

    Der US-Anleihemarkt ist längst mehr als ein nüchterner Finanzierungskanal für Washington. Er ist ein politisches Machtinstrument – und eines mit kurzer Zündschnur …

    Renditeschocks, ein schwächelnder Dollar und ein abrutschender Aktienmarkt: So noch das Bild im April letzten Jahres, als US-Präsident Donalsd Trump die Zölle ankündigte. Eines der Ergebnisse: Die Renditen der US-Staatsanleihen rauschten in die Höhe.

    Das ist eines der unerwünschten Ereignisse, denn steigende Renditen verteuern den Schuldendienst des Staates und erhöhen mittelfristig das Risiko einer steigenden Schuldenquote …

    Quelle: Artikel von Krischan Orth auf wallstreet-online.de

  • Größter Crash seit Jahrzehnten: US-Dollar ist deutlich schwächer als viele glauben

    Gemessen an seiner Bedeutung für den Welthandel war 2025 für den US-Dollar das zweitschwächste Jahr seit dem Ende des Bretton-Woods-Systems. Eine Besserung der Lage ist nicht in Sicht.

    Nur auf den ersten Blick wirkte der US-Dollar zuletzt erstaunlich stabil. Seit dem Sommer 2025 bewegte sich der Dollar-Index (DXY) in einer engen Spanne, echte Trendbewegungen blieben aus. Doch dieses Bild täuscht. Der Rückgang war deutlich gravierender, als Marktteilnehmer wahrgenommen haben. Denn die Verluste der Währung verlagerten sich nur weg von den großen Industrieländern und hin zu den Schwellenländern.

    Der handelsgewichtete US-Dollar, der eine deutlich breitere Entwicklung umfasst als der DXY und relevanter für globale Kapitalflüsse ist, fiel über das gesamte Jahr hinweg weiter, erklärt George Saravelos, weltweiter Leiter FX-Analyse bei der Deutschen Bank. Auf dieser Basis verzeichnete der Greenback 2025 den zweitgrößten Jahresverlust seit dem Ende des Bretton-Woods-Systems Anfang der 1970er Jahre …

    Im Zentrum stehen mehrere Faktoren. Zum einen ist die US-Devise nicht länger die höchstverzinsliche Währung unter den großen Volkswirtschaften. Während die US-Notenbank die Zinsen gesenkt hat, bieten Länder wie Norwegen, Großbritannien und Australien höhere Renditen. Dieser Verlust des Renditevorteils entzieht dem US-Dollar einen seiner wichtigsten Stützpfeiler …

    Ein guter Frühindikator für den schwachen US-Dollar stellen die Edelmetallpreise dar. Sie zeigen Änderungen und den Start von Schwächeperioden meist besonders schnell an und legen zu, wenn das Vertrauen in Papierwährungen nachlässt. Tatsächlich notiert Gold nahe Rekordständen und auch der Silberpreis ist zuletzt regelrecht explodiert. Bemerkenswert ist zudem, dass der Greenback trotz geopolitischer Spannungen keine nachhaltige Safe-Haven-Rallye schafft …

    Quelle: Artikel von Ingo Kolf auf wallstreet-online.de

  • Gold und Silber mit neuem Rekord: Darum lohnt sich jetzt trotzdem noch ein Kauf

    So manchem Kapitalmarktexperten dürfte die Rekordfahrt bei Gold und Silber „unheimlich“ werden. Ungeachtet der starken Performance sprechen die nachfolgenden Argumente weiterhin für deren Kauf.

    Die beiden monetären Edelmetalle Gold und Silber profitieren von ihrem Ruf als Krisenwährungen und überzeugen auch im neuen Jahr durch das Markieren neuer Allzeithochs. Selbst wenn technische Korrekturen auf dem erhöhten Niveau selbstverständlich möglich sind, bleiben die langfristigen Perspektiven für Gold und Silber ausgesprochen gut …

    Parallel dazu haben sich die geopolitischen Risiken 2026 weiter verschärft und sind ein wesentlicher Treiber für die starke Nachfrage nach sicheren Häfen. Kriege und Konflikte in der Ukraine, Russland, Venezuela, Iran und Taiwan unterstreichen die Unsicherheit in der Weltwirtschaft und befeuern die Attraktivität von Gold und Silber als Absicherungsinstrumente. In Zeiten, in denen Lieferketten, Rohstoffströme und internationale Beziehungen instabil sind, suchen Anleger verstärkt Zuflucht in Vermögenswerten ohne Kontrahentenrisiko.

    Ein weiterer struktureller Einflussfaktor ist die zunehmende Entdollarisierung der globalen Finanzarchitektur. Europäische und US-Sanktionen gegen autokratisch regierte Staaten haben den Trend verstärkt, sich von Reservewährungen wie Euro und Dollar zu lösen. Viele Zentralbanken stocken deshalb ihre Goldreserven auf, um geopolitische Risiken und Währungsvolatilitäten zu mindern. Dies ist keine kurzfristige Mode, sondern ein tiefgreifender Wandel, der sich 2026 weiter fortsetzen (oder gar verstärken) dürfte …

    Quelle: Artikel von Jörg Bernhard auf boerse-online.de

  • Private-Debt-Fonds: Im Schatten wächst die Gefahr einer neuen Finanzkrise – das sollten Anleger wissen

    Private-Debt-Fonds vergeben weltweit Kredite in Billionenhöhe, die weit weniger gut abgesichert sind als solche von Banken. Pleiten aus den USA zeigen, dass das schnell schiefgehen kann – gerade, wenn Sie als Kleinanleger mitmachen …

    Auf die Finanzkrise reagiert


    Die Politik reagierte damit auf die laxe Praxis, die wenige Jahre zuvor zur Finanzkrise geführt hatte. Banken müssen heute Kredite zum Beispiel mit wesentlich mehr Eigenkapital absichern, damit sie nicht in Probleme geraten, wenn Kredite ausfallen. Zudem müssen Kredite strenger geprüft werden, bevor sie genehmigt werden. Solche, deren Rückzahlung als zu unwahrscheinlich gilt, dürfen gar nicht erst ausgegeben werden.

    Weil also Unternehmen dadurch schwerer Geld von Banken bekamen, schritten Private-Debt-Fonds ein. 2024 lag deren Volumen schon 25 mal so hoch bei 2,5 Billionen Euro. Das ist gemessen am gesamten Kreditmarkt noch immer wenig, aber mit vier Prozent mittlerweile ein signifikanter Anteil.

    Der Investment-Riese Blackrock schätzt, dass sich der Markt bis 2030 noch einmal fast verdoppeln könnte …

    Darum sind die Fonds ein Risiko für die Finanzwelt


    Doch weniger regulierte Kredite sind nicht nur für die ausgebenden Fonds ein Risiko, sondern zunehmend auch für den Rest der Gesellschaft. Einen Vorgeschmack darauf gab es im vergangenen Herbst. Da rutschte der Autoteile-Bauer First Brands aus den USA in die Insolvenz. Zwölf Milliarden Dollar Schulden waren für das Unternehmen nicht mehr zu stemmen. Dass es zur Pleite kam, lag auch daran, dass sich First Brands Geld bei privaten Kreditfonds geliehen hatte. Unter anderem wurden dort unbezahlte Rechnungen von Kunden und noch nicht produzierte Waren als Sicherheiten hinterlassen, teils sogar Werte doppelt verpfändet.

    Größter Leidtragender war am Ende die Investmentbank Jefferies, aber auch Großbanken wie Morgan Stanley und JP Morgan Chase, die in entsprechende Kreditfonds investiert hatten. Der Aktienkurs von Jefferies fiel in wenigen Wochen um rund 30 Prozent und hat sich bis heute nicht erholt. Die Kurse anderer Banken rutschten ebenfalls ab, selbst wenn diese nicht aktiv beteiligt waren. Die Angst bei Anlegern stieg, dass auch diese unsichere Privatkredite in ihren Büchern haben könnten …

    Quelle: Artikel von Christoph Sackmann auf focus.de

  • Krypto in DACH: Neue Krypto-Regel 2026: So bekommst du Ärger mit dem Finanzamt

    Ab sofort greift in der EU ein neues Steuerregime für Kryptowährungen. Mit DAC8 will Brüssel Licht ins Dunkel des Krypto-Markts bringen – und Steuertricks rigoros unterbinden. Was jetzt auf Nutzer und Anbieter zukommt.

    Die Uhr tickt für anonyme Krypto-Transaktionen in Europa. Seit dem 1. Januar 2026 ist DAC8 in Kraft – und mit ihm endet eine Ära der steuerlichen Grauzonen. Wer jetzt Gewinne aus Bitcoin, Ether und Co. erzielt, muss sich auf ein radikal neues Kontrollsystem einstellen. Steuerbehörden erhalten direkten Zugriff auf deine Transaktionen – unabhängig davon, ob du bei Binance, Kraken oder einer Wallet-App tradest. Doch was steckt konkret hinter der neuen EU-Richtlinie? Welche Daten müssen Dienstleister erfassen – und was droht, wenn du nicht mitspielst?

    Quelle: Artikel von Dominic Döllel auf btc-echo.de

  • Investmentbank sagt unglaubliche Entwicklung beim Goldpreis voraus

    Konkret soll der Goldpreis laut der Analyse der UBS bis zum Ende des Quartals die Marke von 5.000 US-Dollar erreichen. Dominic Schnider, Leiter des Rohstoffbereichs bei UBS Wealth Management, sieht im Anschluss zwar einen Rückgang bis zum Jahresende auf 4.800 US-Dollar, doch dennoch wäre dies eine sehr starke Entwicklung. Allgemein zeigt sich das Geldhaus für die Rohstoffmärkte bullisch.

    „Rohstoffe werden 2026 eine wichtigere Rolle in Portfolios spielen“, schrieb Schnider in einer Mitteilung. „Unsere Prognosen deuten auf attraktive Renditen hin, die durch Ungleichgewichte zwischen Angebot und Nachfrage, erhöhte geopolitische Risiken und langfristige Trends wie die globale Energiewende gestützt werden …

    Auch andere Analysten optimistisch


    Mit dieser Einschätzung ist die UBS übrigens nicht allein. Auch andere große Investmentbanken wie die Bank of America, HSBC und Société Générale haben in Studien die Möglichkeit eines Anstiegs auf 5.000 US-Dollar im Jahresverlauf 2026 ins Spiel gebracht.

    Dennoch sehen manche Experten sogar höhere Kurssteigerungen als möglich an …

    Quelle: Artikel von Johann Werther auf boerse-online.de

  • 2026 droht die Mutter aller Krisen

    Die Aktienmärkte liefen im vergangenen Jahr weltweit gut. Doch die Angst vor dem nächsten Crash ist groß. Sechs Gefahrenherde, die sich dieses Jahr entzünden könnten …

    Quelle: Artikel von Tim Bartz auf spiegel.de

  • Frühwarnsystem schlägt an: Silber explodiert, Gold warnt: Der System-Reset rückt näher

    Gold und Silber senden wieder jene Signale, die Anleger in unruhigen Zeiten nicht ignorieren sollten. Während die Welt auf Zinsen, Wachstum und geopolitische Risiken starrt, laufen Edelmetalle still, aber entschlossen nach oben – als würde der Markt bereits eine neue Phase vorbereiten. Wer jetzt nur auf kurzfristige Kursschwankungen schaut, übersieht womöglich den größeren Trend: Es geht um Vertrauen, Kaufkraft und die Frage, wie stabil das Fundament des Finanzsystems wirklich noch ist.

    Gold und Silber schlagen Alarm

    In ihrer neuen Analyse mit dem Titel „Wenn sich Silber verdreifacht, wird das System zurückgesetzt“ entwirft Bravos Research ein makroökonomisches Szenario, das so dramatisch wirkt wie ein Kapitel aus den Geschichtsbüchern – und sich nach Einschätzung der Analysten derzeit erneut abzeichnet. Der Aufhänger: In mehreren historischen Episoden, etwa im Römischen Reich um 284 n. Chr., in Holland 1815 und in Großbritannien 1931, hätten sich Gold und Silber wenige Jahre vor einem tiefgreifenden wirtschaftlichen Neustart jeweils ungefähr verdreifacht. Genau dieses Muster, so die These, sei heute wieder zu beobachten …

    Der Kern der Argumentation basiert auf der Verschuldungsdynamik der USA. Die Gesamtschulden – privat und staatlich – seien seit den 1980er-Jahren von rund 160 Prozent auf etwa 400 Prozent des BIP gestiegen. Eine Rückzahlung in realen Größenordnungen erscheint aus Sicht der Analysten unwahrscheinlich. Die Finanzkrise 2008 habe zwar Haushalte zur Entschuldung gezwungen, doch das Gesamtproblem sei nicht gelöst worden: Es habe lediglich den Besitzer gewechselt …

    Quelle: Artikel von Stefan Jäger auf finanzmarktwelt.de

  • Krypto-Experte lässt aufhorchen: Ist in Wahrheit Ethereum das digitale Gold?

    Der bekannte Krypto-Autor und Analyst William Mougayar hat mit einem aktuellen Beitrag eine Debatte angestoßen, die in der Branche seit Monaten unterschwellig präsent ist. Warum verhält sich Bitcoin in diesem Marktzyklus nicht wie das oft zitierte „digitale Gold“? Während klassische Absicherungsinstrumente wie Gold und Silber deutlich von makroökonomischen Unsicherheiten profitieren, bleibt eine vergleichbare Reaktion bei Bitcoin bisher aus. Wenn das so bleibt, wird es schwierig, Investoren bei Laune zu halten.

    Entkopplung von Gold


    Gold und Silber konnten in den vergangenen Quartalen spürbar zulegen. Gründe dafür sind unter anderem die anhaltende Geldmengenausweitung, geopolitische Spannungen sowie Unsicherheiten rund um Staatsverschuldung und Fiskalpolitik. In früheren Zyklen galt Bitcoin als digitales Gegenstück zu Edelmetallen, ein Wertaufbewahrungsmittel, das sich gerade in Krisenzeiten bewähren sollte …

    Gold habe seinen Status über Jahrzehnte hinweg immer wieder unter Beweis gestellt, indem es Krisen nicht nur überstanden, sondern gestärkt aus ihnen hervorgegangen sei. Bitcoin hingegen scheine diesen Belastungstest in diesem Zyklus nicht in gleicher Weise zu bestehen …

    Die Finanzmärkte befinden sich in einer heiklen Phase. Während die Kurse an den Aktienmärkten ins Rutschen geraten und sich immer mehr Stimmen vor einer globalen Finanzkrise warnen, erlebt Gold eine historische Rallye …

    Gold mit Rekordlauf – Anleger flüchten aus Fiat

    Laut mehreren Analysten wird die Nachfrage nach Gold inzwischen als „nahezu unelastisch“ bezeichnet – Anleger kaufen unabhängig vom Preisniveau. Der bekannte Finanzkommentator Peter Schiff sieht darin ein unmissverständliches Warnsignal: „Dieser Anstieg deutet wahrscheinlich auf eine US-Dollar- und Souveränschuldenkrise im nächsten Jahr hin, die die Finanzkrise von 2008 wie einen Sonntagsspaziergang aussehen lässt.“ …

    Quelle: Artikel von Manuel Lippitz auf finance.yahoo.com

  • Gold und Silber: Neue Rekordhochs – Rally ohne Ende?

    Gold und Silber kennen derzeit einfach kein Halten. Beide Edelmetalle haben zuletzt neue Rekordmarken erklimmen können. Gold notiert erstmals über der Marke von 4.400 Dollar, Silber nur knapp unter 70 Dollar. Seit dem Jahresbeginn stehen mittlerweile Kurszuwächse von fast 70 Prozent bei Gold und fast 140 Prozent bei Silber zu Buche.

    Auf Jahressicht präsentiert sich Gold extrem stark: Bei gut 4.410 Dollar wurde eine neue Rekordmarke gesetzt. Kurz vor dem Jahresende summiert sich das Plus auf rund 68 Prozent. Damit gehört das Edelmetall zu den besten Anlageklassen des Jahres und steuert auf den höchsten Jahresgewinn seit Ende der 1970er-Jahre zu. Damals hatte sich der Goldpreis innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt.

    Noch dynamischer verlief die Entwicklung bei Silber. Der Preis erreichte ebenfalls ein neues Rekordhoch bei 69,44 Dollar und liegt seit Jahresanfang inzwischen rund 140 Prozent im Plus …

    Treiber der Rally sind mehrere Faktoren. In einem Umfeld politischer Spannungen suchen viele Investoren gezielt Sicherheit – Edelmetalle profitieren traditionell von dieser Rolle. Zusätzlich haben zahlreiche Zentralbanken ihre Goldreserven weiter ausgebaut und damit für eine stabile Nachfrage gesorgt.

    Der Blick nach vorn bleibt konstruktiv. Branchenvertreter rechnen auch in den kommenden Jahren mit einem festen Preisniveau. Sinkende Zinserwartungen, geopolitische Risiken und die anhaltende Kauflaune der Notenbanken gelten als solides Fundament …

    Quelle: Artikel von Marion Schlegel auf deraktionaer.de

  • Beste Performance seit 1979: Wann knackt Gold die 5.000 Dollar-Marke?

    Nach einem kurzen Luftholen zieht der Goldpreis zuletzt wieder an. Warum das Interesse an dem Edelmetall ungebrochen bleibt, wie hoch der Preis noch klettern könnte und wie Anleger daran teilhaben können, darüber spricht Nancy Lanzendörfer mit Kemal Bagci von der BNP Paribas.

    Quelle: n-tv.de

  • Sagt fallende Kurse voraus: An der Börse zeigt sich das „Hindenburg-Omen“: Das ist ein Warnsignal für Anleger

    Das sogenannte Hindenburg-Signal – auch bekannt als Hindenburg Omen – zeigt sich wieder an den Märkten. Für den Fondsmanager Thierry Borgeat ist es ein zentraler Risikoindikator, der vor einer potenziell gefährlichen Entwicklung an den Aktienmärkten warnt und eine defensivere Positionierung rechtfertigt …

    Wer das Signal ernst nimmt, sollte laut Borgeat vor allem eines tun: vorsichtiger werden.
    Neue Positionen in hoch bewerteten Wachstumsaktien seien nach Auftreten des Signals „wahrscheinlich zu spät“. Stattdessen sei es ratsam, Risiken zu reduzieren, Liquidität zu erhöhen und die weitere Marktentwicklung abzuwarten …

    Quelle: Artikel von Clemens Schömann-Finck auf focus.de

  • Angriff auf Ihre Altersvorsorge: Was Sozialabgaben auf Kapitalerträge für Sie bedeuten

    Die Bundesregierung erwägt, künftig auch auf Zinsen und Aktiengewinne Sozialabgaben zu erheben. Kritiker sehen das als Angriff auf die Altersvorsorge von Kleinsparern …

    Was zählt alles zu Kapitalerträgen?
    Kapitalerträge sind im Grunde alle Gewinne, die Sie nicht mit Arbeit, sondern mit Geld erzielen, also Einnahmen, bei denen Ihr Geld zusätzliches Geld erwirtschaftet. Im engeren Sinne sind damit die Zinsen auf Konten, Sparbüchern, Tagesgeldern und ähnlichem gemeint, aber auch die Gewinne bei Investitionen an der Börse, also etwa in ETFs, Aktien, Anleihen, Fonds und andere Finanzprodukte. Darunter fallen auch Dividenden von Aktien oder Zinsgewinne aus Krediten, die Sie an andere Personen oder Unternehmen vergeben …

    Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung schätzt, dass es 2023 rund 800.000 Personen in Deutschland gab, die tatsächlich nur von Kapitaleinkünften lebten. Die Zahl hat sich binnen zehn Jahren in etwa verdoppelt, sie dürfte also heute noch höher liegen als vor zwei Jahren. „Der gesellschaftliche Nutzen wäre enorm, wenn einige dieser Milliarden Euro für Investitionen in ein besseres Gesundheitssystem oder den Klimaschutz genutzt würden und nicht nur das Privatvermögen einiger weniger mehren“, sagte DIW-Chef Marcel Fratzscher dazu. Sozialabgaben auf Kapitaleinkünfte wären eine Möglichkeit dazu …

    Quelle: Artikel von Christoph Sackmann auf focus.de

  • Krisen im Finanzsystem: Bank Run: So sicher ist Ihr Vermögen

    Auf einen Bank Run folgt der rapide Zusammenbruch einer großen Bank. Das könnte der Beginn der größten Finanzkrise aller Zeiten sein. Wie Sie Ihr Geld schützen …

    Ein Bank Run, auch als „Anstürme auf Banken“ oder „Bankenpanik“ bezeichnet, ist eine Situation, in der viele Bankkunden gleichzeitig versuchen, ihre Einlagen von einer Bank abzuheben, weil sie befürchten, dass die Bank zahlungsunfähig werden könnte.

    Dieser Vorgang kann sich selbst verstärken und die Bank in eine Liquiditätskrise stürzen – mit dem verheerenden Ergebnis, dass nicht nur die betroffene Bank in die Pleite schlittert, sondern auch Firmen- und Privatkunden sowie weitere Banken, die in den Strudel hineinrutschen.

    Dass solche Ereignisse heutzutage eher selten, aber nicht unmöglich sind, zeigt das Beispiel der Silicon Valley Bank (SVB) aus den USA, als Kunden an nur einem Tag 42 Milliarden Dollar abzogen.

    Jüngster Bank Run 2023
    Die amerikanische Silicon Valley Bank musste 2023 Konkurs anmelden …

    Früher standen die Menschen in einer Schlange vor den Bankschaltern oder an Geldautomaten, daher auch der Begriff „Bank Run“, um ihr Geld abzuheben. Im Fall der SVB griffen die Kunden zum Handy und transferierten in der App ihre Einlagen in Echtzeit auf sichere Konten.

    Selbst Finanzexperten waren von der Geschwindigkeit des Zusammenbruchs überrascht. Die Pleite der SVB gilt als erster digitaler Bank Run der Geschichte, schreibt „derstandard.de“. Und es war die zweitgrößte Bankenpleite in der Geschichte der USA …

    Quelle: Artikel von Leon Bensch auf t-online.de

  • Der große Knall: Quanten-Chaos, Bitcoin wertlos, Gold über 10.000 US-Dollar – Prognosen für 2026

    Das wohl radikalste Szenario ist die plötzliche Ankunft des „Q-Day“ im Jahr 2026, an dem ein Quantencomputer die gängigen digitalen Verschlüsselungsstandards schneller als erwartet knackt. Über Nacht bricht das Versprechen, dass unsere E-Mails, Banküberweisungen und Krypto-Wallets sicher verschlüsselt sind, zusammen …

    Geopolitisch könnte China die monetäre Ordnung herausfordern, indem eine goldgedeckte Yuan-Währung zur Abwicklung des Handels eingeführt wird. Peking legt in diesem Szenario seine revidierten, auditierten Goldbestände offen, die womöglich die US-Reserven übertreffen, und bietet Golfstaaten sowie südostasiatischen Zentralbanken Swap-Linien für Gold-gegen-Yuan an …

    Nicht nur die Super-KI, auch die schlecht verwaltete, „dumme“ künstliche Intelligenz stellt eine Gefahr dar. Im Jahr 2026 könnte eine Kette von Fehlfunktionen in automatisierten, von KI gesteuerten Systemen eine Krise von globalem Ausmaß auslösen. Ein fehlgeleiteter Algorithmus könnte einen Flash-Crash am Markt auslösen; fehlerhafte KI-Steuerungen in Fabriken führen zu Todesfällen; und eine Welle KI-gesteuerter Bilanzunregelmäßigkeiten wird aufgedeckt …

    Quelle: Artikel von Ingo Kolf auf wallstreet-online.de

  • Goldpreis ist in Bewegung

    An den asiatischen Börsen geht es zum Monatsauftakt überwiegend abwärts. Der Nikkei-Index fällt in Tokio um 2 Prozent auf 49.238 Punkte. Der koreanische Kospi fällt um 0,4 Prozent. Er wird etwas davon gestützt, dass Südkoreas Exporte im November dank der regen Nachfrage nach Halbleitern erheblich stärker gestiegen sind als erwartet. Der Halbleitertitel SK Hynix verteuert sich um knapp zwei Prozent. Der australische Leitindex hat den Handel bereits beendet mit einem Minus von 0,6 Prozent …

    Der Goldpreis markierte im asiatischen Handel zeitweise den höchsten Stand seit dem 21. Oktober, aktuell fällt er wieder etwas zurück. Die Futures auf die US-Indizes weisen auf einen leichteren Start an den US-Börsen hin …

    Quelle: n-tv.de

  • Gold: Darum steigt der Preis weiter – und so hoch kann es noch gehen

    Trotz der jüngsten Entspannung an den Finanzmärkten zeigt die traditionelle Krisenwährung Gold derzeit ein bemerkenswert hohes Maß an relativer Stärke. BOERSE ONLINE erklärt die wichtigsten Gründe, warum sich die Risikoaversion der Anleger gerade weiter verstärkt.

    Der längste Shutdown der US-Geschichte ging nach 43 Tagen zu Ende und in der Ukraine wachsen zumindest die Hoffnungen auf einen Waffenstillstand. Frieden. Solche Meldungen mindern der üblicherweise den Sicherheitsbedarf der Anleger, was den typischen „Sicherer-Hafen-Effekt“ reduzieren sollte. Trotzdem hält sich der Goldpreis auf seinem hohen Niveau und signalisiert damit eine anhaltend robuste Nachfrage nach dem Edelmetall.

    Auch von geldpolitischer Seite entsteht kein klarer Impuls: Aus der US-Notenbank kommen widersprüchliche Signale über mögliche weitere Zinssenkungen. Einige Fed-Mitglieder sprechen sich für eine abwartende Haltung aus, während andere angesichts konjunktureller Risiken zusätzlichen Lockerungsbedarf sehen. Normalerweise dämpft ein solch uneinheitliches Bild ebenfalls die Attraktivität von Gold.

    Belastende Faktoren werden ausgeblendet

    Diesmal nicht. All diese Entwicklungen konnten dem Goldpreis bislang nichts anhaben. Die anhaltende Stärke des Edelmetalls deutet darauf hin, dass Anleger weiterhin diverse strukturelle Unsicherheiten einpreisen. Gold behauptet damit seinen Status als verlässlicher Wertspeicher, selbst in einer Phase scheinbarer Entspannung.

    Gleich mehrere Investmentbanken haben in den vergangenen Monaten ihre Kursziele für Gold nach oben revidiert: Deutsche Bank, Goldman Sachs, UBS, Morgan Stanley, Bank of America, Wells Fargo und Citigroup. So erwartet beispielsweise die Deutsche Bank für das kommende Jahr eine Preisspanne zwischen 3950 und 4950 Dollar. Das wäre am oberen Ende der Spanne ein erneuter Anstieg um 19 Prozent …

    Quelle: Artikel von Jörg Bernhard auf boerse-online.de

  • Gold: So massive Kurssteigerungen sind jetzt laut Experten möglich

    Der Goldpreis kletterte in diesem Jahr bislang um 54 Prozent und gehört damit zu den Anlageklassen mit der besten Performance …

    Die UBS hat einen exzellenten Ruf als Investmentbank und als Vermögensberatung – sie schraubte ihr Kursziel für den Goldpreis von 4.700 auf 4.900 Dollar nach oben. Sie stuft Gold weiterhin als attraktiv ein, hält in ihrer globalen Asset-Allokation an einer Long-Position fest und betont, dass das Edelmetall selbst auf dem aktuellen Niveau ein wirksamer Portfoliopuffer sei.

    UBS sieht beim Goldpreis Aufwärtspotenzial bis 4.900 Dollar …

    Es gibt aber einige Analysten, die der altbewährten Krisenwährung Gold – insbesondere auf lange Sicht – deutlich mehr zutrauen …

    Damals wurden ihre Prognosen häufig belächelt und von vielen Investoren ignoriert, heute überbieten sich Banker mit ihrem Optimismus und halten sogar Goldpreise von 10.000 Dollar für möglich …

    Quelle: Artikel von Jörg Bernhard auf boerse-online.de

  • Bitcoin-Whale aus der Satoshi-Ära verkauft gesamten Bestand für 1,3 Milliarden Dollar

    Ein Bitcoin-Investor der ersten Stunde hat kürzlich seine gesamte Position verkauft, was in der Krypto-Community für Aufsehen sorgt. Owen Gunden, der seit 2011 Bitcoin hielt, hat seine Bestände in Höhe von 230 Millionen Dollar an die Kryptobörse Kraken transferiert. Diese Bewegung wirft Fragen über die zukünftige Entwicklung des Bitcoin-Marktes auf.

    Gunden war seit Ende Oktober auf einem Verkaufstrip und hat insgesamt 11.000 BTC im Wert von 1,3 Milliarden Dollar verkauft. Diese Transaktionen markieren das Ende seiner langjährigen Investition in die Kryptowährung. Während einige Beobachter diesen Schritt als klugen Ausstieg betrachten, vermuten andere, dass Gunden möglicherweise Informationen hat, die der breiten Öffentlichkeit nicht zugänglich sind …

    Quelle: it-boltwise.de

  • JPMorgan-Vize: KI-Korrektur könnte massive Marktausverkäufe auslösen

    JPMorgan-Chase-Vizechef Daniel Pinto sagt, dass er bei den aktuellen Bewertungen nur begrenztes Aufwärtspotenzial für den Aktienmarkt sieht.

    Gegenüber Bloomberg erklärt Pinto, dass der S&P-500-Index vom derzeitigen Niveau aus kaum deutlich weiter steigen dürfte, da er bereits fair bewertet sei …

    Pinto sagt, dass die Technologie der Künstlichen Intelligenz (KI) zwar noch in einer frühen Phase sei, die Aktien in diesem Bereich und angrenzenden Sektoren jedoch eine Kursumkehr erleben könnten …

    Quelle: Artikel von Krischan Orth auf wallstreet-online.de

  • Google-Chef warnt: Platzen der KI-Blase trifft alle Firmen – ohne Ausnahme

    Der KI-Boom hat die Kurse von US-Tech-Aktien zuletzt auf schwindelerregende Höhen getrieben. Immer mehr Börsenprofis warnen vor einem möglichen Platzen einer KI-Blase. Ein solcher Crash werde jede einzelne Firma treffen, so Google-Chef Pichai.

    Hunderte Milliarden in KI gesteckt

    Google-Mutter Alphabet etwa hat den eigenen Marktwert in nur sieben Monaten auf 3,5 Billionen Dollar verdoppelt. Ebenfalls bemerkenswert: Die Investitionen in OpenAI sollen sich auf insgesamt 1,4 Billionen Dollar belaufen, wie die BBC berichtet. Die Einnahmen werden 2025 allerdings weniger als ein Tausendstel davon betragen …

    KI-Boom mit Anzeichen von Irrationalität

    Der aktuelle KI-Boom weise einige Anzeichen von Irrationalität auf, so Pichai. Google werde jedenfalls nicht von einem Platzen der KI-Blase verschont bleiben, aber das werde kein Unternehmen. Er glaube, dass keine Firma immun sein werde, so der Google-Chef, der sich aber sicher ist, dass sein Tech-Konzern einen möglichen Sturm überstehen würde …

    Quelle: Artikel von Jörn Brien auf t3n.de

  • Nächster Kurssturz: Anleger fliehen aus dem DAX – das steckt dahinter

    Der DAX rauscht immer weiter in die Tiefe. Zweifel am KI-Boom und Zinsängste sorgen für eine große Unsicherheit an den Börsen – und wenn die Anleger eines nicht mögen, dann ist es Unsicherheit …

    Das deutsche Börsenbarometer befindet sich in einem steilen Abwärtstrend – seit seinem Vorwochen-Hoch bei 24.442 Zählern hat es nun bereits über 1.200 Punkte eingebüßt …

    Hintergrund der großen Nervosität der Anleger ist der längste Shutdown der US-Geschichte, der vor kurzem zu Ende gegangen ist. Dieser hat dafür gesorgt, dass wochenlang keine Konjunkturdaten veröffentlicht wurden. Entsprechend tappen die Märkte – und auch die US-Notenbank Fed – im Dunkeln …

    Vor Nvidia-Zahlen: KI-Ängste werden größer

    Hinzu kommen vermehrte Zweifel an der KI-Story. Erst am Montag hat der Vizepräsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Luis de Guindos, vor der Gefahr von Kursverlusten an den Börsen gewarnt. Diese könnte von hoch bewerteten US-Tech-Aktien und dem Hype um Künstliche Intelligenz ausgehen, sagte de Guindos auf der „Euro Finance Week“ in Frankfurt. Die Finanzmärkte seien anfällig für starke Anpassungen der Vermögenspreise …

    Quelle: Artikel von Angela Göpfert auf tagesschau.de

  • Parallelen zum Finanzcrash 2008: Drei Gründe, warum am Kreditmarkt ein Beben droht

    Viele Wall-Street-Größen fürchten, dass der Kreditmarkt den nächsten Kurssturz auslösen wird. Parallelen zur großen Finanzkrise häufen sich: Banken verschieben Risiken, kleine Ratingfirmen vergeben Siegel am Fließband und Kreditpakete wie ABS erleben ein Comeback am Private-Credit-Markt …

    Quelle: Artikel von Kai Lange auf manager-magazin.de

  • NVIDIA-Aktie komplett verkauft: Peter Thiel passt Portfolio an und warnt vor KI-Blase

    Peter Thiel, einer der bekanntesten Tech-Investoren und Mitgründer von PayPal und Palantir, vollzog im dritten Quartal 2025 einen dramatischen Richtungswechsel in seinem Portfolio.

    Tech-Investor Peter Thiel glaubt offenbar nicht mehr an weiteres Potenzial der NVIDIA-Aktie. Wie aus einem aktuellen, bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereichten Formular 13F hervorgeht, hat Thiel über seinen Fonds Thiel Macro LLC im dritten Quartal 2025 rund 537.742 NVIDIA-Aktien veräußert – und damit seine gesamte Beteiligungen an dem KI-Giganten aufgelöst. Dieser Schritt ist bemerkenswert, da NVIDIA als einer der Hauptprofiteure des KI-Booms gilt.

    Thiel warnte bereits 2024 vor KI-Blase

    Thiels Ausstieg bei NVIDIA kommt jedoch nicht aus heiterem Himmel. Schon in der Vergangenheit hatte er Sorgen über eine Übertreibung im KI-Sektor geäußert, indem er den aktuellen Hype mit der Dotcom-Blase um die Jahrtausendwende verglich …

    Quelle: finanzen.net

  • Inflation nicht im Griff: Ende der Fed-Zinssenkungen könnte breiten Ausverkauf auslösen

    Die dritte Zinssenkung der Fed im Dezember schien sicher. Doch nun kippt die Stimmung. Immer mehr deutet darauf hin, dass der Zinssenkungszyklus bereits am Ende sein könnte. Die Konsequenzen wären heftig …

    Der Grund ist weniger in harten Daten zu finden – die wurden durch den langen Government Shutdown wochenlang blockiert –, sondern in der offenen Spaltung im geldpolitischen Ausschuss. Fed-Chef Jerome Powell spricht davon, in einem „Daten-Nebel“ zu fahren. Hinter den Kulissen geht es darum, ob der Kampf gegen die Inflation schon weit genug vorangekommen ist oder ob die Notenbank dabei ist, zu früh vom Bremspedal zu gehen …

    Für Anleger bedeutet all das: Die Phase der planbaren Zinssenkungen ist vorbei. Stattdessen beginnt eine unberechenbare Phase, in der sich Powell zwischen den Lagern bewegen muss – und jede Entscheidung das Potenzial hat, an den Märkten erneut Schockwellen auszulösen.

    Quelle: Artikel von Ingo Kolf auf wallstreet-online.de

  • US-Ökonom warnt: “Bitcoin könnte weiter sinken – ohne Aussicht auf Erholung”

    Der Bitcoin-Kurs fällt auf 94.000 USD und Krypto-Anleger bangen um den Bullrun. Begehen überzeugte BTC-Hodler einen großen Fehler?

    Ein schlechter Tag für Bitcoin ist ein guter Tag für Peter Schiff – so könnte man bei Durchsicht seiner jüngsten X-Beiträge zumindest vermuten. Als wäre die neuerliche Korrektur auf 94.000 US-Dollar am Sonntagabend nicht genug, hat der US-amerikanische Ökonom und Edelmetallhändler nun eine besondere Warnung für Hodler im Gepäck …

    Quelle: Artikel von Tobias Zander auf btc-echo.de

  • Der Bundestag beschließt, Kryptotransaktionen steuerlich zu erfassen

    Ab 2026 sind Kryptobörsen und Wallet-Anbieter verpflichtet, alle Daten an die Finanzämter zu melden

    Mit Beginn des nächsten Jahres beginnt für Kryptowährungen in Deutschland eine neue Zeitrechnung. Grund dafür ist die sogenannte DAC8-Richtlinie. Sie wurde zuletzt im Bundestag mit den Stimmen von CDU/CSU, SPD, Grüne und Linke gegen die Stimmen der AfD mit einem eigenen Gesetz beschlossen.

    Krypto wird zum offenen Buch
    Damit ist klar, dass die Branche mit Beginn des nächsten Jahres alle Details zu Kryptotransaktionen an die Finanzämter melden muss. Dazu gehören nicht nur die verschobenen Assets, sondern auch das Volumen und die jeweiligen Beteiligten. So können auch grenzüberschreitende Kryptogeschäfte nachvollzogen werden …

    Die Grünen forderten eine Abschaffung der Haltefrist

    Grüne und Linke stimmten zwar für das Gesetz, äußerten gleichzeitig jedoch heftige Kritik. Sie sehen den Datenschutz gefährdet, fordern mehr Personal für die Finanzbehörden und möchten die Haltefrist für Kryptowährungen, die derzeit ein Jahr beträgt, abschaffen. Diese sichert aktuell eine Steuerbefreiung zu, vorausgesetzt, die Assets werden zumindest ein Jahr gehalten …

    Quelle: Artikel von Georg Steiner auf cryptonews.com

  • Wall Street crasht – Fed triggert weltweit den heftigsten Sell-off seit Wochen

    Aktien rutschen weltweit ab. Fed-Zweifel, Datenlücken und KI-Überbewertungen setzen vor allem High-Beta-Werte massiv unter Druck …

    Zur Verschlechterung der Stimmung trägt auch die verzögerte Datenlage bei: Das Weiße Haus warnte, viele Wirtschaftsberichte seien durch den Shutdown „dauerhaft beeinträchtigt“. So wird der Arbeitsmarktbericht für Oktober keine Angaben zur Arbeitslosenquote enthalten. Einige Händler fürchten, dass lückenhafte Daten die Fed eher zu Vorsicht veranlassen könnten …

    Am Edelmetallmarkt sorgten Gewinnmitnahmen zwar für leichte Rücksetzer, doch Gold bleibt mit rund 4.200 US-Dollar je Unze nur knapp unter dem Drei-Wochen-Hoch. Silber notiert nach einem kurzen Rekordhoch weiter nahe seiner historischen Spitzenwerte. Analysten verweisen darauf, dass Gold zunächst von der Erwartung weiterer Zinssenkungen getragen wurde, dann jedoch auch in einen „Sell-the-News-Trade“ geriet, wie Jim Wyckoff von Kitco sagte. Gleichzeitig betonen mehrere Fed-Vertreter, darunter Mary Daly und Neel Kashkari, dass eine weitere Lockerung angesichts der weiterhin hohen Inflation „verfrüht“ sei …

    Quelle: Artikel von Gina Moesing auf wallstreet-online.de

  • An KI übernommen? Oracle verdreifacht Schulden – Investoren sichern sich gegen Ausfall ab

    Während Oracle Milliarden in KI investiert, wächst am Kreditmarkt die Nervosität. Die Preise für Absicherungen gegen einen möglichen Zahlungsausfall sind deutlich hochgeschnellt. Experten raten zu Vorsicht.

    Die Künstliche Intelligenz gilt als Zukunftstechnologie – und Oracle will dabei ganz vorne mitspielen. Der Software- und Cloudkonzern steckt Hunderte Milliarden in neue Rechenzentren, Chips und Kooperationen mit Partnern wie OpenAI. Doch während Anleger an der Börse auf die KI-Euphorie aufspringen, schlägt der Kreditmarkt Alarm: Immer mehr Investoren sichern sich gegen ein mögliches Ausfallrisiko bei Oracle ab …

    Für Kleinanleger bedeutet das: Wer auf Oracles KI-Zukunft setzt, sollte sich bewusst sein, dass nicht nur die Kursentwicklung, sondern auch die Anleihen nicht außer Acht gelassen werden sollten. Die wahren Risiken von Oracle könnten sich zuerst beim deutlich sensibleren Kreditmarkt zeigen, bevor sie dann – wenn es unter Umständen schon zu spät ist – auch beim Aktienkurs sichtbar werden.

    Quelle: Artikel von Ingo Kolf auf wallstreet-online.de

  • Finanzkrise Reloaded? Banken verpacken und verschieben Risiken

    Die Finanzkrise 2008 wird sich nicht wiederholen? Auf Sicher, darauf können Sie sich verlassen!? Ist es nicht eher ein gutes Zeichen, wenn Banken Kreditrisiken auslagern an externe Investoren, und damit ihre eigenen Bücher von Risiken befreien? So dachte man auch bis zum Jahr 2007, als die Immobilienblase in den USA platzte, und die US-Finanzindustrie vor dem Kollaps stand. Die US-Regierung musste mit gigantischen Beträgen stützen, die Krise griff auch nach Europa über. Die Investoren, die Risiken abdecken sollten, waren selbst nicht mehr zahlungsfähig – sie konnten die real gewordenen Risiken nicht bezahlen. Außerdem verkauften Banken nicht nur Risiken, sondern handelten auch mit Kreditausfallversicherungen, und verloren die Übersicht über ihre offenen Risikopositionen …

    Boomender Handel mit synthetischen Verbriefungen von Krediten
    Der Wert der synthetischen Verbriefungen von Banken hat 670 Milliarden US-Dollar überschritten und wächst mit zweistelligen Raten, da Kreditgeber darum wetteifern, Risiken abzugeben und Kapital freizusetzen. Dazu berichtet Bloomberg News: Dieser Wert, also der Anteil, den Banken nach der teilweisen Verlagerung des Risikos von Kreditausfällen durch erhebliche Risikotransfers (SRT) behalten, ist laut Daten von Bloomberg für das Geschäftsjahr 2024 um 18 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen. Die Kennzahl ist ein Indikator für die Aktivität in einem der heißesten Bereiche der Finanzmärkte …

    Der IWF äußerte sich besorgt über eine mögliche Diskrepanz zwischen kurzfristigen Rückkaufvereinbarungen, einer Form der Hebelwirkung, die häufig zum Erwerb von SRTs genutzt wird, und den in der Regel längerfristigen, weniger liquiden, kreditgebundenen Schuldverschreibungen, die von Banken ausgegeben werden …

    Dennoch mangelt es nicht an Käufern. Das Volumen der von Großbanken emittierten synthetischen Verbriefungen stieg in der Europäischen Union im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahr um mehr als 85 %, sagte Pedro Machado, ein Vertreter der Aufsichtsbehörde der Europäischen Zentralbank, im September …

    Quelle: Artikel von Claudio Kummerfeld auf finanzmarktwelt.de

  • Was sich in den USA gerade anbahnt, dürfte Gold-Anlegern bestens gefallen

    Die USA bleiben handlungsfähig. Doch die Einigung im Shutdown ist nur ein Aufschub – und 2026 dürften viele Faktoren den Goldpreis stützen.

    Nach wochenlangem Stillstand in Washington zeichnet sich ein Ende des teilweisen „Government Shutdown“ in den USA ab. Der Senat hat einer Übergangsfinanzierung zugestimmt, die die Staatsausgaben bis zum 30. Januar 2026 sicherstellen soll.

    Bis dahin müssen Demokraten und Republikaner einen dauerhaften Haushalt verabschieden, sonst droht der nächste politische Stillstand. Für Anleger bedeutet das: Die Unsicherheit bleibt bestehen – und gerade für den Goldmarkt ist das ein entscheidender Punkt …

    Der wichtigste Treiber für den Goldpreis bleibt die Zinsentwicklung in den USA. Die US-Notenbank Fed steht vor einem Dilemma: Einerseits signalisiert die schwächere Konjunktur eine geldpolitische Lockerung, andererseits erhöht die wachsende Staatsverschuldung den Druck auf die Anleihemärkte …

    Quelle: Artikel von Sebastian Wieschowski auf focus.de

  • Das letzte Kapitel der Rally: Bitcoin-Blase: So nah ist der große Knall

    Nach Monaten rasanter Kursgewinne und wachsender Euphorie verdichten sich die Hinweise, dass sich die größte Kryptowährung in der späten Phase einer Bitcoin-Blase befindet. Während Anleger noch auf den nächsten Preisschub setzen, warnen Analysten von Bravos Research vor einem Déjà-vu vergangener Zyklen – jenen Momenten, in denen Euphorie in Panik umschlägt und die Blase platzt.

    Die letzte Phase der Bitcoin-Blase

    In ihrer neuen Videoanalyse „Dies ist die letzte Phase der Bitcoin-Blase“ zeichnen die Analysten von Bravos Research ein zunehmend angespanntes Bild des Kryptomarkts. Sie ordnen die jüngsten Bewegungen von Bitcoin in einen breiten makroökonomischen Zyklusrahmen ein – mit klaren Hinweisen auf eine fortgeschrittene Blasenbildung. Besonders aufschlussreich ist dabei das Verhalten der sogenannten „starken Hände“, also jener langfristig orientierten Bitcoin-Wale, die traditionell als Indikator für Markttrends gelten …

    Quelle: Artikel von Stefan Jäger auf finanzmarktwelt.de

  • Das Netzwerk der Tech-Riesen: So pumpen Kreisgeschäfte die KI-Blase auf

    Die Wall Street wird nervös. Der Hype um KI dreht sich nur noch im Kreis: Nur weil sich Unternehmen wie Nvidia und OpenAI quersubventionieren, geht die Börsenparty weiter. Wenn sie stoppt, könnten die Abhängigkeiten zur Abwärtsspirale werden.

    „Manchmal ist es der klügste Spielzug, gar nicht mitzuspielen.“ Mit diesem Satz brachte Hedgefonds-Manager Michael Burry kürzlich auf X das wachsende Unbehagen vieler Investoren über die zunehmende KI-Blase in den USA zum Ausdruck. Burry ist unter Investoren eine Legende, seit er mit seiner Wette gegen den US-Immobilienmarkt vor der Finanzkrise Milliarden verdiente und in „The Big Short“ zum Filmhelden wurde. Nun hat sich Burry mit Verkaufsoptionen eingedeckt, um auf fallende Kurse von Palantir und Nvidia zu setzen. Am Dienstag brach die Palantir-Aktie trotz „der besten Ergebnisse, die je eine Software-Firma geliefert hat“, wie CEO Alex Karp prahlte, um annähernd acht Prozent ein.

    Denn die Bewertungen von Palantir mit fast 500 Milliarden Dollar Börsenwert bei Umsätzen von gerade mal vier Milliarden Dollar und anderen Tech-Firmen wie Nvidia mit fast fünf Billionen Dollar haben sich inzwischen komplett von der Realität entkoppelt. Nicht nur Burry kommt deshalb ins Schwitzen. Der KI-Hype steht auf wackligen Füßen: Er wird genährt von Kreisgeschäften, durch die sich viele Tech-Firmen gegenseitig quersubventionieren …

    Quelle: Artikel von Hannes Vogel auf n-tv.de

  • Bundesbank-Bericht: Deutschland im Zins-Schock: Bundesbank sieht Gefahr einer neuen Finanzkrise

    So laut und so deutlich ist die Bundesbank selten gewesen: Sie, die die Oberaufsicht über die Banken und das Geldsystem in Deutschland führt, skizziert in ihrem neuen Finanzstabilitätsbericht 2025 ein Szenario, das klingt wie ein Thriller in den Trading Rooms: Faule Kredite, überbewertete Märkte und explodierende Staatsschulden könnten sich zu einem perfekten Sturm für Deutschlands Finanzsystem verdichten. Die Mischung ist toxisch – und sie gärt bereits.

    Ein Blick in die Analyse zeigt: Die Bundesbank sieht „einen erheblichen Risikoanstieg“ im deutschen Finanzsystem. Banken, Versicherer und Fonds profitieren zwar derzeit noch von höheren Zinsen, aber die Gefahr eines empfindlichen Rückschlags wächst. Besonders die Kreditrisiken nehmen zu …

    Schuldenpolitik als Brandbeschleuniger …

    Die Lage im Immobiliensektor ist zweigeteilt. Während der Wohnungsmarkt leichte Stabilisierung zeigt, bleibt der gewerbliche Bereich ein Risiko. Leerstände, sinkende Mieten und teure Refinanzierungen lassen Werte bröckeln. Die Bundesbank spricht von einer „anhaltend schwierigen Lage“ und „abnehmender Kreditqualität“ im Gewerbesegment …

    Die Botschaft der Bundesbank sieht somit so aus: Das deutsche Finanzsystem ist verwundbar. Zu viele Risiken laufen parallel, zu viele Schwächen werden übertüncht. Faule Kredite, überbewertete Märkte und explodierende Staatsschulden – das ist kein abstraktes Dreieck, sondern ein Sturm, der sich zusammenbraut.

    Quelle: Artikel von Oliver Stock auf focus.de

  • Bloomberg-Stratege warnt: Bitcoin droht auf 56.000 USD zu fallen

    Der Bitcoin-Kurs steht unter Druck – laut Bloomberg könnte ein Bruch der 100.000-USD-Marke einen Rückfall auf 56.000 USD auslösen. Während einige Analysten Panik befürchten, sehen On-Chain-Daten eine gesunde Marktanpassung …

    Der Stratege warnte, dass ein Wertverfall wahrscheinlich nicht beim Kryptomarkt haltmachen würde.
    Er erklärte: „Wenn der Markt weiter unter hunderttausend sinkt, könnten das fallende Dominosteine sein, weil er stark mit dem Aktienmarkt korreliert ist.“ …

    Quelle: Artikel von Paul Kim auf finance.yahoo.com

  • Yardeni Research optimistisch: Steigt der Goldpreis bis 2030 auf 10.000 US-Dollar?

    Der Goldpreis hat in den vergangenen Monaten eine beeindruckende Rally hingelegt. Trotz kurzfristiger Rücksetzer zeigen sich Analysten wie Yardeni Research weiter optimistisch …

    Vergangene Woche hat die US-Notenbank dann den Leitzins wie erwartet um 0,25 Prozentpunkte gesenkt. Im Zuge dessen erklärte Powell jedoch: „Eine weitere Senkung des Leitzinses bei der Dezember-Sitzung ist alles andere als sicher“ – während Analysten von einer weiteren Senkung ausgegangen waren. Die sinkende Wahrscheinlichkeit einer weiteren Zinssenkung zum Jahresende und Entspannungssignale in Sachen Handelsstreit, dämpften die Goldnachfrage und ließen den Dollar an Stärke gewinnen. Auch Gewinnmitnahmen nach der starken Goldrally sind nicht auszuschließen …

    Doch bei Yardeni Research zeigt man sich zuversichtlich für die weitere Entwicklung des Goldpreises. Sollte sich die jüngste Goldrally fortsetzen, könnte der Goldpreis laut den Analysten von Yardeni Research bis zum Ende des Jahrzehnts oder womöglich sogar noch früher auf 10.000 US-Dollar steigen, berichtet Investing.com. Bereits im nächsten Jahr könnte der Goldpreis laut den Experten auf 5.000 US-Dollar pro Unze steigen …

    Quelle: finanzen.net

  • Goldpreis aktuell in Euro: Kurs zeigt deutliche Dynamik

    Der Goldpreis legt wieder zu. Nach einigen Tagen mit wechselhaften Kursbewegungen gewinnt das Edelmetall nun erneut an Dynamik …

    Seit Jahresbeginn hat der Goldpreis um 38,69 Prozent zugelegt …

    Ob der Goldpreis in diesem Jahr wieder fällt, lässt sich pauschal nicht beantworten. Es gibt mehrere Prognosen. Die meisten Analysten gehen eher von einem steigenden Goldpreis aus …

    Den Goldpreis beeinflussen eine Vielzahl von Faktoren. Zu den wichtigsten gehören geldpolitische Entscheidungen in Bezug auf Zinssätze oder Inflation durch große Zentralbanken wie der US-Notenbank (Fed) oder der Europäischen Zentralbank (EZB) …

    Auch geopolitische Spannungen, Kriege oder wirtschaftliche Unsicherheit führen oft zu einer höheren Nachfrage und dadurch zu einem steigenden Goldpreis …

    Gold wirft keine laufenden Zinsen ab, daher ist die langfristige Wertentwicklung nicht mit Aktien oder ETFs zu vergleichen. Wer Anfang 1990 eine Unze Gold für rund 334 Euro erwarb, steht heute dennoch im Plus: Der Goldpreis liegt aktuell bei etwa 3463 Euro  pro Unze …

    Zudem gilt das Edelmetall als wertbeständig und krisensicher. Viele Menschen nutzen es, um ihr Vermögen gegen schwierige Zeiten abzusichern. Außerdem gibt es kein sogenanntes Kontrahentenrisiko. Gold kann nicht gänzlich an Wert verlieren. Wer sein Gold länger als zwölf Monate hält, muss beim Verkauf zudem keine Steuern zahlen …

    Quelle: Artikel von Katrin Gröh und Hannah Ritzmann auf morgenpost.de

  • Galaxy senkt Bitcoin-Kursziel auf 120.000 US-Dollar aufgrund von Kapitalverschiebungen hin zu KI und Gold.

    Bitcoin hat seit seinem Allzeithoch von 69.000 US-Dollar am 26. Oktober fast 20% seines Wertes verloren, was auf eine mögliche Abwärtsphase hindeutet. Einige Analysten halten eine Korrektur von 20% bis 25% jedoch für normal, da frühere Marktkorrekturen 30% überschritten haben.

    Galaxy merkte an, dass Kapitalmigration ein weiterer Faktor sei, der die aktuelle Kursentwicklung beeinflusse, da Anleger ihre Gelder in Richtung KI und Gold verlagerten. Alex Thorn, Forschungsleiter bei Galaxy, ist der Ansicht, dass Aktien von KI-Infrastrukturunternehmen und Rechenzentrumsinvestoren stark gestiegen seien, da Bitcoin an spekulativer Attraktivität verliere und dadurch mehr Kapitaltrac.

    Bitcoin steht kurzfristig unter Abwärtsdruck, da die ETF-Abflüsse steigen.
    Gleichzeitig haben geopolitische Spannungen und makroökonomische Unsicherheiten zu einer Verlagerung der Investitionen hin zu risikoärmeren Anlagen wie Gold geführt, das traditionell als Inflationsschutz gilt …

    Quelle: Artikel von Collins J. Okoth auf cryptopolitan.com

  • Nach massivem Hacker-Angriff: Plattform verliert mehr als 111 Millionen Euro

    Die auf Kryptowährung basierende Finanzplattform Balancer wurde durch einen Hacker-Angriff stark geschädigt. Die Kriminellen entwendeten Vermögenswerte im Wert von rund 128 Millionen US-Dollar (111.406.720 Euro) über mehrere Blockchain-Netzwerke, wie das Schweizer „Crypto Valley Journal“ berichtet.

    Besonders betroffen waren die „V2 Composable Stable Pools“ der Kryptowährungen Ethereum, Arbitrum, Base, Polygon und BeraChain. Durch komplexe Swaps wurde der Token-Wert manipuliert, was zu erheblichen Verlusten führte …

    Quelle: Artikel von Katharina Wittenberg auf chip.de

  • Bitcoin: Warum das „digitale Gold“ abschmiert

    Seit Tagen verliert der Kurs der Kryptowährung an Wert. Wie kann es jetzt weitergehen? Und was haben Wale damit zu tun?

    Im Meer tummelt sich ja vieles. Es gibt kleine Fische, es gibt große Fische. Und dann gibt es da noch die großen Meeressäuger. Mit denen hat es offenbar der Kryptomarkt gerade zu tun. Sogenannte „Bitcoin-Wale“ scheinen der ältesten und bekanntesten Kryptowährung der Welt das Wasser abzulassen …

    Aktuell kämpft der Bitcoin mit der 100.000 Dollar Marke und hat damit innerhalb von vier Wochen rund 20 Prozent an Wert verloren …

    Quelle: Artikel von Klaus Weber auf zdfheute.de

  • Goldpreis: Schnäppchenjäger vor US-Arbeitsmarktdaten

    „Schnäppchenjäger“ haben auf dem reduzierten Niveau zugegriffen, obwohl am Nachmittag wichtige US-Arbeitsmarktdaten veröffentlicht werden. Die aktuelle Marktschwäche an den internationalen Aktienmärkten und im Kryptosektor dürfte die Risikoaversion der Anleger und damit auch das Interesse an Gold verstärkt haben. Asiatische Aktien folgten den Verlusten bei US-Aktien, nachdem an der Wall Street die Sorge über überbewertete Aktien das Vertrauen der Anleger belastet hatte …

    Am Mittwochmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit erholten Notierungen. Bis 7.45 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 18,90 auf 3.979,40 Dollar pro Feinunze …

    Quelle: Artikel von Jörg Bernhard auf finanzen.net

  • Weltweites Tech-Beben: KI-Blutbad: Chip-Aktien stürzen ab – 500 Milliarden US-Dollar futsch

    Was an der Wall Street begann, setzte sich in Asien fort. Die einst heißesten KI-Aktien verlieren massiv – und Experten warnen vor einer überfälligen Abrechnung.

    Der weltweite Halbleitermarkt hat den heftigsten Rückschlag seit Monaten erlebt. Ein globaler Ausverkauf von Tech- und KI-Aktien vernichtete einen Börsenwert von rund 500 Milliarden US-Dollar, nachdem sich unter den Anlegern Zweifel an den hohen Bewertungen der großen Profiteure des KI-Booms ausgebreitet hatten. Der Sell-off begann am Dienstag an der Wall Street und setzte sich am Mittwoch in Asien fort …

    Dennoch sehen manche Marktbeobachter in der Korrektur ein notwendiges Ventil. „Es gibt eine KI-Blase, die noch nicht geplatzt ist, aber wenn sich die Kursentwicklung einiger dieser Aktien fortsetzt, wird es nicht lange dauern, bis sie in die Endphase eintritt“, sagte Xin-Yao Ng, Fondsmanager bei Aberdeen Investments …

    Quelle: Artikel von Gina Moesing auf wallstreet-online.de

  • Kursrutsch an der Nasdaq: Sorge vor Beben an den Kreditmärkten wächst

    Nach der Pleite der US-Firma First Brands fürchten Investoren weitere Ausfälle am Kreditmarkt. Großbanken verstärken die Kontrollen. UBS-Präsident Kelleher warnt vor Risiken im Versicherungssektor, die durch Rating Arbitrage entstehen …

    Quelle: Artikel von Kai Lange auf manager-magazin.de

  • Bitcoin-Kurs rutscht auf tiefsten Stand seit Juni: Anleger leiden unter Risikoaversion

    Der Bitcoin-Kurs steht unter massivem Druck. Milliardenverluste, Panikverkäufe und makroökonomische Unsicherheiten erschüttern den Krypto-Markt. Am Dienstagabend fiel der Bitcoin-Kurs unter die psychologisch wichtige Marke von 100.000 US-Dollar. Während Anleger auf eine Trendwende hoffen, wächst die Angst vor einem noch größeren Absturz …

    Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

  • Der Mann, der Blasen riecht: Michael Burrys neuer „Big Short“: Milliardenwette gegen Nvidia & Palantir

    Nach dem Immobiliencrash zielt Burrys nächste große Wette auf den KI-Boom. Seine Short-Positionen auf Nvidia und Palantir machen mehr als 80 Prozent seines gesamten Portfolios aus …

    Der Starinvestor setzt diesmal auf einen Rückgang der großen Profiteure des KI-Booms …

    „Manchmal sehen wir Blasen. Manchmal kann man etwas dagegen tun. Manchmal ist die einzige Gewinnstrategie, nicht mitzuspielen.“ …

    Quelle: Artikel von Gina Moesing auf wallstreet-online.de

  • XRP-Fokus: US-Hacker sollen Bitcoin im Wert von 15 Milliarden $ geknackt haben – Ist das Netzwerk gefährdet?

    Der Kryptowährungsmarkt wurde in den letzten Tagen erneut von einem aufsehenerregenden Gerücht erschüttert.

    Ein angeblich in den USA ansässiges Quantencomputing-Team soll erfolgreich in die Bitcoin-Wallets mehrerer großer Institutionen eingedrungen sein – mit einem potenziellen Schaden von über 15 Milliarden US-Dollar. Obwohl diese Meldung bislang nicht offiziell bestätigt wurde, hat sie bereits weltweite Panik unter Investoren ausgelöst.

    Das Gerücht führte zu erheblichen Turbulenzen am Markt: Die Kurse von Bitcoin (BTC), Ripple (XRP) und Dogecoin (DOGE) reagierten innerhalb kürzester Zeit mit starken Schwankungen. Analysten sehen darin ein deutliches Zeichen für die anhaltende Sorge um die Sicherheit digitaler Vermögenswerte, insbesondere angesichts der rasanten Fortschritte in der Quantencomputer-Technologie, die klassische Verschlüsselungsalgorithmen zunehmend infrage stellt …

    Quelle: wallstreet-online.de

  • Die Billionen-Wette: 17 Jahre nach der Finanzkrise lösen verbriefte Kredite wieder Nervosität aus

    Ein bankrotter Autozulieferer, Milliarden fauler Kredite und Erinnerungen an 2008: Der Konkurs von First Brands sorgt an der Wall Street für Unruhe. Im Fokus stehen wie schon damals Finanzvehikel, die Kredite bündeln.

    Jamie Dimon sagt, was er denkt. Als der amerikanische Autozulieferer First Brands in diesem Herbst Konkurs ging und seine Kredite nicht mehr bediente, erklärte der CEO der Bank JP Morgan in einer Telefonkonferenz mit Investoren: «Ich sollte das wahrscheinlich nicht sagen, aber wenn man eine Kakerlake sieht, gibt es wahrscheinlich noch mehr. Jeder sollte sich dessen bewusst sein.» Dimon spielte auf das Jahr 2007 an, als erste Hedge-Fonds-Insolvenzen die globale Finanzkrise einleiteten …

    Quelle: Artikel von Lorenz Honegger und André Müller auf nzz.ch

  • „Digitale Pandemie“: Wie Cyber-Trader Millionen erbeuten

    Wenn ein täuschend echter Trading-Anbieter Traumrenditen verspricht, ist das meist zu schön, um wahr zu sein. Das illegale Cybertrading hat sich zu einer digitalen Pandemie entwickelt – ahnungslosen Anlegern droht oft der Totalverlust …

    Quelle: Artikel von Jan Müller-Raith auf br.de

  • Warren Buffetts Warnung für die Märkte: Darum kommt ein Crash und so schützen Sie sich

    Warren Buffett hat in seiner langen Karriere viele Marktzyklen erlebt – Euphorie, Crashs, Blasen. Wenn seine berühmteste Kennzahl, der Buffett Indicator, heute ein neues Rekordhoch markiert, horchen selbst erfahrene Investoren auf. Denn dieses Signal hat in der Vergangenheit oft auf gefährlich heiße Phasen an den Börsen hingewiesen.

    Die US-Börsen erleben derzeit ein beachtliches Comeback: Der S&P 500 hat seit Jahresbeginn mehr als 14 Prozent zugelegt und damit die Bärenmarkttiefs aus dem Frühjahr weit hinter sich gelassen. Die Stimmung ist glänzend, doch die Bewertungen steigen noch schneller als die Gewinne. Genau hier liegt das Risiko: Überhitzung. Buffett selbst warnte schon vor Jahrzehnten, dass Anleger in solchen Phasen sprichwörtlich „mit dem Feuer spielen“.

    Quelle: Artikel von Nils Jacobsen auf boerse-online.de

  • Spitzenbanker warnt vor US-Börsencrash

    Hoch bewertete KI-Unternehmen, Krisen, Staatsverschuldung: Der US-Spitzenbanker Jamie Dimon sieht die Gefahr eines Börsencrashs.

    Der Chef der US-Großbank JPMorgan Chase, Jamie Dimon, warnt vor einem möglichen Zusammenbruch der amerikanischen Aktienmärkte. Er sei „mehr besorgt als andere“ über eine deutliche Marktkorrektur, sagte er der britischen BBC in einem Interview. Diese sieht er in einem Zeitraum von sechs Monaten bis zwei Jahren kommen. Im Börsendeutsch bedeutet eine Marktkorrektur, dass die Kurse an der Börse nach einer längeren Aufwärtsphase deutlich, aber vorübergehend fallen. JPMorgan Chase ist die größte Bank in den USA und eines der größten Kreditinstitute weltweit.

    Quelle: t-online.de

  • 100-Milliarden-Zeitbombe: Nvidia riskiert mit OpenAI-Deal den größten Tech-Kollaps seit der Dotcom-Blase

    Nvidia pumpt 100 Milliarden US-Dollar in OpenAI. Experten warnen vor Kreislauf-Deals und ziehen Parallelen zur Dotcom-Blase. Anleger ignorieren die Gefahr – noch.

    Drei Jahre nach dem Start des KI-Hypes durch Nvidia und OpenAI vertiefen beide Unternehmen ihre Zusammenarbeit mit einem 100-Milliarden-Dollar-Deal. Nvidia will in OpenAI investieren, um dessen geplanten Ausbau von Rechenzentren mit Nvidia-Chips zu finanzieren. Die Aktie erreichte nach der Ankündigung zunächst ein Rekordhoch, doch der Umfang der Investition löst Zweifel aus.

    Analysten wie Stacy Rasgon von Bernstein warnen vor „zirkulären“ Finanzierungen: „Diese Maßnahme wird eindeutig ‚zirkuläre‘ Bedenken schüren.“ Schon seit Beginn des KI-Booms investiert Nvidia in Startups, die anschließend seine teuren Grafikprozessoren kaufen. Dass OpenAI die Chips künftig leasen statt kaufen will, unterstreicht für Kritiker die Intransparenz. Auch Jay Goldberg von Seaport sprach von „blasenartigem Verhalten“ und verglich den Deal mit Eltern, die „ihre erste Hypothek mitunterzeichnen“.

    Andere Beobachter ziehen Parallelen zur Dotcom-Blase. „Ein weiterer Finanzierungsvertrag zwischen Nvidia und Open AI im Bereich der künstlichen Intelligenz lässt mich an Lucent und Nortel denken“, schrieb Peter Boockvar von One Point BFG. Damit zieht er direkte Parallelen zur Dotcom-Blase, als Konzerne durch fragwürdige Herstellerfinanzierungen künstlich Wachstum vortäuschten – bis das Kartenhaus zusammenbrach. Auch die Bespoke Investment Group warnte: „Nvidia kauft Anteile an einem Kunden, um sich zukünftige Einnahmen zu sichern.“ …

    Quelle: Artikel von Gina Moesing auf wallstreet-online.de

  • IWF: Zölle belasten Haushalt – Staatsschulden steigen

    Der IWF warnt vor den Folgen globaler Handelskonflikte für die Staatsfinanzen. Was die Organisation befürchtet.

    Die gewaltigen Zölle von US-Präsident Donald Trump und entsprechende Vergeltungsmaßnahmen belasten dem Internationalen Währungsfonds (IWF) zufolge die globale Haushaltslage. Neue Zölle verursachen Angebots- und Nachfrageschocks, schüren Unsicherheit, treiben Finanzierungskosten in die Höhe, erhöhen die Volatilität der Finanzmärkte und schwächen die Wachstumsaussichten, wie es in dem in Washington veröffentlichten IWF-Bericht „Fiscal-Monitor“ heißt …

    Der Schuldenstand könne sogar noch weiter ansteigen, wenn die Einnahmen und die Wirtschaftsleistung aufgrund höherer Zölle und schwächerer Wachstumsaussichten stärker zurückgehen als derzeit prognostiziert. Höhere Zölle könnten zwar kurzfristig zu höheren Einnahmen führen, heißt es in dem Bericht. Dieser Effekt werde aber wahrscheinlich nachlassen, wenn höhere Preise zu sinkenden Importen und einer rückläufigen Produktion führten.

    Quelle: wiwo.de

  • Rette sich, wer kann: Die EU rüstet zum totalitären Überwachungsstaat und bereitet Enteignungen vor – mit Hilfe von CDU und CSU

    Die neue deutsche Regierung will die Aufsichtsbehörde Amla (Anti-Money Laundering Authority) verbessern. So steht es im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD. Die Amla ist eine neue EU-Behörde zur Bekämpfung der Geldwäscherei und der Kriminalität. Sie hat dieser Tage ihren Betrieb im noblen Frankfurter Messeturm aufgenommen und soll im Endausbau um die 500 Leute beschäftigen …

    Vielen CDU-Wählern und -Politikern, die hinter dem Koalitionsvertrag stehen, ist wohl nicht bewusst, was der Ausbau der Amla für sie persönlich bedeutet. Es geht zwar vordergründig um die Bekämpfung von Geldwäscherei und Finanzkriminalität, aber vor allem auch darum, die vorhandenen Vermögen europaweit zu lokalisieren, um sie zu einem späteren Zeitpunkt als Steuersubstrat in der einen oder anderen Form beschlagnahmen zu können.

    Dass solche Vorhaben nicht pure Fantasie sind, zeigt der Vorschlag des Internationalen Währungsfonds (IWF) für eine einmalige Vermögensabgabe von 10 Prozent während der Finanzkrise 2008/2009. Im Oktober 2013 wurde die Idee in einem IWF-Diskussionspapier im Rahmen des «Fiscal Monitor» aufgegriffen, wo eine solche Abgabe als Möglichkeit zur Schuldenreduktion in europäischen Ländern erwähnt wurde. Es ging dabei um eine einmalige Steuer auf Vermögen, um Staatsschulden zu senken.

    Nach der Abschaffung des Bankgeheimnisses, der Einführung eines globalen automatischen Informationsaustausches in Steuerangelegenheiten (AIA), Geldwäschevorschriften und Quellensteuern will die EU nun auch die gesamten Vermögen unbescholtener Bürger in einem Vermögensregister erfassen. Dieses Vorhaben wird seit 2021 vorangetrieben und zielt darauf ab, mit einer gigantischen zentralen Datenbank alle Vermögenswerte juristischer und natürlicher Personen in der EU zu erfassen, zusammenzuführen und zu überwachen. Damit wird das Ende der Privatsphäre eingeläutet …

    Die gesammelten Vermögensdaten sollen zentral vernetzt werden, indem die wirtschaftlichen Eigentümerregister in den EU-Staaten bei der Amla zusammengeführt werden. Gemeint sind Konten- und Schliessfachregister, ein zentraler Zugang zu nationalen Immobilienregistern etc. Die Amla soll das Register koordinieren, verwalten und überwachen und Verstösse gegen die Meldepflicht sanktionieren. Erfasst werden sollen finanzielle Werte wie Bankkonten und -daten der letzten fünf Jahre, Aktienbesitz, Unternehmensanteile, Anleihen, Krypto- und andere Finanzinstrumente. Die Amla kann Strafen in Höhe von mindestens einer Million Euro aussprechen. Bei Kreditinstituten betragen die Strafen mindestens zehn Millionen Euro. Die Amla kann Überweisungen und Konten blockieren, die Herausgabe von Unterlagen fordern sowie Steuer- und Strafverfolgungs-Behörden und den Zoll zu Hausdurchsuchungen auffordern …

    Letztlich geht es bei der Vermögenserfassung darum, die Grundlage für künftige Vermögens-Umverteilungen zu schaffen. Solche Datensammlungen sind die Vorstufe für die Mittelbeschaffung der Regierungen, denn es ist vorhersehbar, dass die ausufernde Schuldenmacherei zu untragbaren Zinslasten für die Staaten führen wird. Sie dienen dazu, Vermögen zu beschlagnahmen, sei es in Form einer «einmaligen» Reichensteuer, von «Zwangs-Kriegsanleihen» oder Währungsreformen. Damit soll auch die Abwanderung von Vermögen in Länder ohne totale Bürgerüberwachung verhindert werden …

    CDU und CSU unterstützen tatsächlich die Schaffung eines totalitären Überwachungsstaates wie ehemals in der DDR, und statt Administration abzubauen, wie vor den Wahlen verkündet, soll eine neue kostspielige Bürokratie aufgebaut werden.

    Quelle: Artikel von Hans Kaufmann auf weltwoche.ch

  • StaRUG: Gläubigerrechte vs. Gesellschafterrechte – Ein Balanceakt in der Unternehmenssanierung

    Nach sehr verhaltenem Beginn bei seiner Einführung 2021 hat sich das Unternehmensstabilisierungs- und -restrukturierungsgesetz (StaRUG) als ein wichtiges Instrument in der deutschen Restrukturierungspraxis etabliert. Es bietet Unternehmen in finanziellen Schwierigkeiten eine Möglichkeit, sich außerhalb eines Insolvenzverfahrens zu sanieren – eine proaktive Alternative zur klassischen Insolvenz. Doch die Anwendung des StaRUG hat auch Spannungen offenbart, insbesondere zwischen Gläubigern (z.B. Banken, Anleihegläubiger) und Gesellschaftern (Aktionären oder Anteilseignern) …

    Ein zentraler Streitpunkt ist, ob die Geschäftsführung ein StaRUG-Verfahren ohne Zustimmung der Gesellschafter einleiten darf. Normalerweise erfordern gravierende Sanierungsmaßnahmen im Gesellschaftsrecht eine Abstimmung der Anteilseigner – etwa in der Hauptversammlung einer AG oder durch einen Gesellschafterbeschluss bei einer GmbH. Doch das StaRUG verschiebt diese Regeln in Krisenzeiten …

    Bei der Leoni AG führte der Restrukturierungsplan im Jahr 2023 zur vollständigen und kompensationslosen Ausschließung der Streubesitz-Aktionäre. Die rechtlichen Anfechtungen scheiterten, was die Robustheit des StaRUG unterstrich. Bei der Spark Networks SE verloren rund 49,9 Prozent der Altaktionäre ihre Anteile, während ein Großinvestor und ein neuer Investor übernahmen. Auch hier blieben Klagen erfolglos, selbst vor dem Bundesverfassungsgericht. Diese beiden Fälle zeigen: Das StaRUG priorisiert die Unternehmensrettung, oft auf Kosten der Gesellschafter. Gleichzeitig wächst die Kritik, dass der Minderheitenschutz unzureichend sei …

    Quelle: Artikel von Dr. Wencke Mull auf handelsblatt.com

  • Vorabpauschale besteuert Kursgewinne: Warum die Fondssteuer für viele überraschend kommt

    Kapitaleinkünfte sind steuerpflichtig. Das gilt auch für Erträge aus dem Fondssparen. Trotzdem kommt die sogenannte Vorabpauschale für Verbraucher überraschend …

    Im Januar dieses Jahres wurde die Vorabpauschale von Banken und Fondsgesellschaften bei Millionen von den Verrechnungskonten deutscher Fondssparerinnen und Fondssparer abgebucht. Eine Überraschung für viele der Betroffenen, denn in den vergangenen Jahren blieben die Kursgewinne unangetastet …

    Vorabpauschale ist fiktiver Gewinn

    Das hat sich durch die gestiegenen Zinsen inzwischen grundlegend geändert. Für das vergangene Jahr lag der Basiszins nämlich schon bei 2,55 Prozent. Ein Teil davon, die Vorabpauschale, wird dem Anleger gewissermaßen als fiktiver Gewinn in Rechnung gestellt – vorausgesetzt, ein Fonds hat im Vorjahr einen Kursgewinn verbucht. Auf diesen fiktiven Gewinn wird dann der Abgeltungssteuersatz fällig …

    Quelle: Artikel von Andreas Braun auf tagesschau.de







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