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Goldbarren als Vermögenssicherung

Staatsschulden steigen weiter: Deutschland zahlt mit: Gemeinsame EU-Schulden rücken näher

Für das Jahr 2026 plant die Bundesregierung mit Ausgaben in Höhe von rund 525 Milliarden Euro – etwa 22 Milliarden Euro mehr als 2025. Mit 180 Milliarden Euro sieht der Haushaltsentwurf die zweithöchste Neuverschuldung in der Geschichte der Bundesrepublik vor. Auch für die nächsten Jahre zeichnen sich hohe Defizite ab. Alles in allem dürften die Staatsschulden in den kommenden zehn Jahren auf fast 90 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) steigen. Die Schuldenquote wären dann deutlich höher als während der Finanzkrise.

Auch im Rest von Europa steigen die Schulden: Schätzungen zufolge steuert Frankreich bis 2035 auf einen Wert von fast 140 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) zu, Italien auf 150 Prozent des BIP und Spanien nähert sich einem Wert von 110 Prozent des BIP …

Der eine Weg führt nach Brüssel. Krämer hält es für wahrscheinlich, dass es künftig eine stärkere Vergemeinschaftung der Schulden geben wird: „Der Vorteil einer gemeinsamen Verschuldung besteht für Frankreich und andere Ländern mit einer schwächeren Bonität zunächst darin, dass die EU weniger Zinsen zahlen muss als sie. Außerdem müssen die einzelnen Länder weniger Anleihen emittieren, was die Finanzierungskosten ebenfalls senkt.“

Ein frühes Beispiel dafür ist der Wiederaufbaufonds während der Corona-Pandemie In Höhe von über eine Billion Euro, der die wirtschaftlichen Folgen abfedern sollte. Für die Schulden des Fonds haften die EU-Mitgliedsländer gemeinsam. Was damals als einmalige Lösung galt, könnte künftig häufiger Realität werden …

Quelle: Artikel von Amelie Kaiser auf focus.de

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