Goldbarren als Vermögenssicherung

Schlagwort: Cybercrime

  • Bitcoin-Sicherheit: Quanten-Angriff effizienter als gedacht

    Ein supraleitender Quantencomputer mit 1.200 fehlerkorrigierten Qubits – in echter Hardware entspricht das weniger als 500.000 physischen Qubits – und 90 Millionen Rechenschritten könnte den privaten Schlüssel eines Bitcoin-Nutzers berechnen – also die kryptografische Grundlage der Bitcoin-Sicherheit brechen. Bitcoins durchschnittliche „Blockzeit“ – also der Abstand zwischen zwei dauerhaft gespeicherten Transaktionsbündeln – beträgt zehn Minuten.

    Laut dem Whitepaper von Google Quantum AI ließe sich die Verschlüsselung jedoch im günstigsten Fall in neun Minuten aushebeln. Den zugehörigen Zero-Knowledge-Beweis nebst Quellcode liefern die Forscher gleich mit …

    Millionen Bitcoin als dauerhaftes Angriffsziel

    Unabhängig von der Frage der Transaktionsgeschwindigkeit gibt es eine zweite, strukturelle Bedrohung, die keine Echtzeit-Fähigkeit erfordert: Adressen, deren öffentlicher Schlüssel bereits dauerhaft sichtbar ist. Laut Paper sind derzeit rund 6,9 Millionen Bitcoin durch exponierte öffentliche Schlüssel gefährdet – darunter rund 1,7 Millionen BTC in sogenannten P2PK-Adressen, einem veralteten Adressformat aus der Frühzeit von Bitcoin, bei dem der öffentliche Schlüssel direkt auf der Blockchain gespeichert ist …

    Quelle: Artikel von Dr. Volker Zota auf heise.de

  • Überweisungen im Fokus der Banken: Seit März wurden die Kontrolle erhöht

    Mit der neuen Verordnung prüfen Banken Überweisungen und Kontobewegungen noch strenger.

    Es ist nur eine Überweisung. Doch wie hoch sind die Summen? Wie oft überweisen wir Geld an bestimmte Konten? Seit März haben Banken die Kontrolle erhöht. Sie können und müssen deutlich häufiger Rückfragen stellen. Grund dafür ist die neue GwG-Meldeverordnung (GwGMeldV).

    Geldwäschemeldeverordnung und Geldwäschegesetz – was steckt dahinter?

    Dazu heißt es unter anderem bei der Industrie- und Handelskammer (IHK): „Mit Inkrafttreten am 1. März 2026 schafft die Geldwäschemeldeverordnung bundeseinheitliche Vorgaben für Verdachtsmeldungen nach dem Geldwäschegesetz“. Geregelt werden:

    • die technische Form der Meldung (XML-Format, strukturierte Felder)
    • die Pflichtangaben wie Aktenzeichen, Meldegründe, beteiligte Personen, wirtschaftlich Berechtigte, Transaktionsdetails
    • Zusatzangaben bei der Transaktion mit Kryptowerten, Immobilien oder SWIFT-Verfahren,
    • die Möglichkeit alternativer Übermittlungswege bei technischen Problemen …

    Was müssen Kunden mit der Meldeverordnung der Banken beachten

    Die Experten des Technik- und Verbraucherportals raten Bankkunden dennoch, einige Punkte zu beachten:

    • Größere oder ungewöhnliche Zahlungseingänge sollte man jederzeit nachvollziehbar erklären können. Hilfreich sind dabei Verträge, Rechnungen oder Verkaufsnachweise.
    • Sollte die Bank nach dem Zweck oder der Herkunft von Geld fragen, dann ist eine schnelle und sachliche Antwort wichtig. Eine verzögerte Reaktion kann dazu führen, dass sich Transaktionen verzögern oder Konten gesperrt werden.
    • Auslandsüberweisungen können besonders im Fokus stehen. Hier ist es wichtig, einen klaren Verwendungszweck anzugeben. Auf scherzhafte Begriffe sollte man verzichten.
    • Auch häufige oder hohe Bareinzahlungen gelten als auffällig. Wenn möglich, sollte man dies vermeiden oder wieder gut dokumentieren.
    • Kommt es zu einer Kontosperrung oder bleibt ein entsprechender Verdacht bestehen, sollte man schnell einen Fachanwalt für Bank- oder Strafrecht hinzuziehen …

    Quelle: Artikel von Dominik Jahn auf infranken.de

  • Kims Cyberkriminelle: Wie ein bitterarmes Land Milliarden Dollar in Krypto stiehlt

    Nordkoreanische Hacker stehlen jährlich Krypto im Wert von Milliarden US-Dollar, stärken damit vermutlich das Militär des Landes. Das ist auch deshalb möglich, weil der ansonsten arme Ein-Parteienstaat massiv in IT-Kenntnisse investiert.

    Eben war noch Geld da – aber plötzlich ist das Digital Wallet leer. Es ist ein Problem, das auf einer Kryptobörse niemals vorkommen dürfte: Plattformen, auf denen man Bitcoin, Ethereum oder andere Digitalwährungen kaufen und verkaufen kann, werben schließlich mit ihrem hohen Maß an Sicherheit. Immer wieder aber berichten Medien darüber, dass das Geld der Nutzer auf einmal verschwunden ist. Und immer wieder werden damit Hacker aus einem Land in Verbindung gebracht, auf das man wahrscheinlich eher nicht kommen würde: Nordkorea …

    Nordkorea wohl seit Jahren im Bereich Cybercrime aktiv
    Im Januar stellte der US-Regierungsoffizielle Jonathan Fritz Daten vor, nach denen nordkoreanische Hacker im vergangenen Jahr Kryptogeld im Wert von umgerechnet rund zwei Milliarden US-Dollar gestohlen haben. „Man sollte dabei noch erwähnen, dass dies konservative Schätzungen sind“, sagte Fritz laut der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap. „Der wahre Wert liegt wahrscheinlich deutlich höher.“ …

    Tom Robinson, Mitgründer von Elliptic, einem Compliance- und Analysebüro am Kryptomarkt, sagte laut Bericht: „Für Hacker, die die Geldflüsse verwischen wollen, zählt jede Minute, und sie gehen dabei sehr raffiniert vor.“ Von allen kriminellen Akteuren im Kryptohandel seien jene aus Nordkorea in der Geldwäsche am besten. „Ich vermute, dass sie einen ganzen Raum voller Leute haben, die mit automatisierten Tools und jahrelanger Erfahrung arbeiten. Wir können auch an ihren Aktivitäten sehen, dass sie nur wenige Stunden Pause pro Tag machen und wohl in Schichten arbeiten, um die Kryptowährung in Bargeld umzuwandeln.“ …

    Quelle: Artikel auf web.de

  • Digitaler Euro: Europas „Anti Trump Währung“ nimmt Kurs auf

    Der Digitale Euro könnte Europa helfen, sich von den USA unter Präsident Trump weiter zu lösen. In diesem Jahr soll die endgültige Entscheidung fallen, ob und wann er kommt. Aber eigentlich gibt es kaum noch Zweifel, dass Europa den E-Euro braucht.

    Noch im letzten Jahr hätten viele Experten die Chancen für den digitalen Euro auf fifty-fifty geschätzt. Inzwischen bekommt man von manchen Experten ziemlich eindeutige Antworten. Ralf Fendel beispielsweise würde die Chancen für die europäische Digitalwährung jetzt auf 90 Prozent taxieren.

    Der Professor für Volkswirtschaftslehre an der Otto Beisheim School of Management sagt im Gespräch mit BR24: „Man muss sehen, dass die EZB jetzt schon konkret an der technischen Umsetzung arbeitet.“ Gemeinsam mit externen Unternehmen wird demnach schon an einer App für den digitalen Euro gearbeitet. Soviel Aufwand würde nicht betrieben, stünde das Projekt noch immer auf der Kippe.

    Trump kann Europäern den Geldhahn zudrehen

    Die politischen Irritationen, die US-Präsident Donald Trump rund um Grönland ausgelöst hat, haben dem Projekt nochmal einen zusätzlichen Schub gegeben, glaubt Professor Wendel. Und nicht nur das: Er verweist auch auf die US-Sanktionen gegen den Internationalen Strafgerichtshof. Mehrere Richter wurden wegen der Ermittlungen gegen Israels Premierminister Netanjahu von Trumps Regierung auf eine schwarze Liste gesetzt.

    Darunter auch der Franzose Nicolas Guillou. Er erzählte in der französischen Presse, wie es ist, wenn man „auf einem großen Teil des Planeten eine Bankensperre hat.“ So ein Bann durch Trump kann nicht nur Einzelpersonen treffen, sondern auch Unternehmen in Europa, wie Volkswirt Wendel anmerkt. Mehr Unabhängigkeit gerade im Finanzsektor wäre deshalb enorm von Vorteil …

    3000-Euro-Grenze für den Digitalen Euro

    Das klassische Bankensystem soll nicht ausgehöhlt wird. Deshalb plant die EZB eine Obergrenze: 3.000 Euro sollen maximal im digitalen Euro-Geldbeutel liegen dürfen. Erhält jemand mehr auf sein Handy oder die Karte überspielt, fließt das automatisch auf das hinterlegte Bankkonto. Andersherum wird beim Auszahlen von höheren Beträgen von diesem Konto wieder etwas „angesaugt“. Der Gedanke: Sparen soll man mit dem digitalen Euro nicht, bezahlen schon. Der Digitalwährungsexperte Co-Pierre Georg von der Frankfurt School of Finance & Management betont zudem, eine Transaktionsgrenze sei vor allem wichtig, um Geldwäsche zu unterbinden …

    Quelle: Artikel von Christian Sachsinger auf br.de

  • Krypto-Vermögen entwendet: Hacker stiehlt 282 Millionen in Bitcoin und Litecoin

    Trotz Hardware Wallet verliert ein Krypto-Anleger sein enormes Vermögen inklusive 1.429 Bitcoin …

    Nach Angaben von Blockchain-Analyst ZachXBT hat ein Hacker mittels eines Social-Engineering-Angriffs auf eine Hardware-Wallet Litecoin und Bitcoin im Wert von 282 Millionen US-Dollar gestohlen. Es ist der bislang mit Abstand größte Diebstahl dieser Art im Jahr 2026 …

    Der aktuelle Fall markiert einen neuen Rekord für Social-Engineering-Krypto-Diebstahl und übertrifft den bisherigen Höchstwert von 243 Millionen US-Dollar aus dem August 2024 deutlich. Damals hatten Angreifer Genesis-Gläubiger ins Visier genommen und mithilfe einer ausgeklügelten Betrugsmasche hunderte Millionen US-Dollar erbeutet …

    Quelle: Artikel von Tobias Zander auf btc-echo.de

  • Peking weist chinesische Unternehmen an, keine US- und israelische Cybersicherheitssoftware mehr zu verwenden

    Chinesische Behörden haben inländischen Unternehmen mitgeteilt, dass sie aus nationalen Sicherheitsgründen keine Cybersicherheitssoftware mehr verwenden dürfen, die von mehr als einem Dutzend Unternehmen aus den USA und Israel stammt, wie drei mit der Angelegenheit vertraute Personen berichteten.
    Während die Handels- und diplomatischen Spannungen zwischen China und den USA zunehmen und beide Seiten um die technologische Vorherrschaft konkurrieren, ist Peking bestrebt, westliche Technologie durch inländische Alternativen zu ersetzen …

    Die Vereinigten Staaten und China, die in einem angespannten Handelsstillstand verharren, bereiten sich auf einen Besuch des US-Präsidenten Donald Trump in Peking im April vor.

    Während der Westen und China über Chinas Bemühungen zum Ausbau der Halbleiter- und Künstlichen-Intelligenz-Branche streiten, haben chinesische Analysten erklärt, Peking sei zunehmend besorgt, dass westliche Geräte von ausländischen Mächten gehackt werden könnten.

    Daher versucht China, westliche Computertechnik und Textverarbeitungssoftware zu ersetzen …

    Einige der von dem Verbot betroffenen US- und israelischen Unternehmen haben ihrerseits wiederholt chinesische Hackerangriffe vorgeworfen, was China jedoch bestreitet …

    Quelle: marketscreener.com

  • Unabhängigkeit von US-Zahlungsriesen: EU-Finanzminister beschließen digitalen Euro – was das für das Bargeld bedeutet

    Mit der Einigung der EU-Finanzminister bekommt nun ein Projekt zweieinhalb Jahre nach seinem Start Konturen. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) sprach am Freitag von einem „wichtigen Meilenstein“ …

    Kein digitaler Tresor ohne Risiko: Auch ein digitaler Euro bleibt angreifbar. Betrug, Phishing oder Cyberangriffe verschwinden nicht …

    Noch sind aber viele Fragen offen. Banken fürchten den Abfluss von Einlagen, Datenschützer mahnen klare Grenzen an. Die EZB verspricht genau das: Obergrenzen für Guthaben, strengen Schutz der Privatsphäre …

    Wie viel Anonymität am Ende wirklich bleibt, wird politisch entschieden, nicht technisch …

    Außerdem soll es ein Haltelimit in der Wallet geben. Die Idee dahinter: Der digitale Euro soll als Zahlungsmittel dienen und nicht als Ersatz für das Sparbuch. Über die konkrete Höhe wird jedoch noch gestritten …

    Quelle: Artikel von Thomas Sabin auf focus.de

  • USA-Reisende sollen Social-Media-Aktivitäten offenlegen

    Die USA verschärfen die Einreisebestimmungen: Touristen aus Deutschland und anderen Ländern sollen verpflichtet werden, im ESTA-Antrag ihre Social-Media-Aktivitäten der vergangenen fünf Jahre preiszugeben …

    Kritik von Datenschützern und Bürgerrechtlern


    Bisher waren Informationen zu den Social-Media-Aktivitäten freiwillig, lediglich für längerfristige Visa wurden sie verbindlich kontrolliert. Datenschützer und Bürgerrechtsorganisationen in den USA kritisieren die neuen Pläne als unzulässigen Eingriff in die Privatsphäre. Die US-Behörden argumentieren, nur so ließen sich Bedrohungen durch Terrorismus, Spionage und andere Sicherheitsrisiken frühzeitig erkennen …

    Quelle: Artikel von Samuel Jackisch auf br.de

  • Der große Knall: Quanten-Chaos, Bitcoin wertlos, Gold über 10.000 US-Dollar – Prognosen für 2026

    Das wohl radikalste Szenario ist die plötzliche Ankunft des „Q-Day“ im Jahr 2026, an dem ein Quantencomputer die gängigen digitalen Verschlüsselungsstandards schneller als erwartet knackt. Über Nacht bricht das Versprechen, dass unsere E-Mails, Banküberweisungen und Krypto-Wallets sicher verschlüsselt sind, zusammen …

    Geopolitisch könnte China die monetäre Ordnung herausfordern, indem eine goldgedeckte Yuan-Währung zur Abwicklung des Handels eingeführt wird. Peking legt in diesem Szenario seine revidierten, auditierten Goldbestände offen, die womöglich die US-Reserven übertreffen, und bietet Golfstaaten sowie südostasiatischen Zentralbanken Swap-Linien für Gold-gegen-Yuan an …

    Nicht nur die Super-KI, auch die schlecht verwaltete, „dumme“ künstliche Intelligenz stellt eine Gefahr dar. Im Jahr 2026 könnte eine Kette von Fehlfunktionen in automatisierten, von KI gesteuerten Systemen eine Krise von globalem Ausmaß auslösen. Ein fehlgeleiteter Algorithmus könnte einen Flash-Crash am Markt auslösen; fehlerhafte KI-Steuerungen in Fabriken führen zu Todesfällen; und eine Welle KI-gesteuerter Bilanzunregelmäßigkeiten wird aufgedeckt …

    Quelle: Artikel von Ingo Kolf auf wallstreet-online.de

  • Digitaler Rückfall in die 90er: US-Sanktionen treffen französischen Richter

    Nicolas Guillou wurde von den USA als Richter des Internationalen Strafgerichtshofs sanktioniert. Die Auswirkungen bemerkt er vor allem im Digitalen …

    Über digitale Souveränität ist in den vergangenen Wochen in Europa viel diskutiert worden, zuletzt während eines deutsch-französischen Gipfeltreffens in Berlin. Wie stark die Abhängigkeit von den USA im Digitalbereich tatsächlich ist, bekommt aktuell ein französischer Richter zu spüren. Nicolas Guillou ist als einer von sechs Richtern und drei Staatsanwälten des Internationalen Strafgerichtshofs (International Criminal Court, ICC) von den USA im August mit Sanktionen belegt worden. Seine aktuelle Situation sei wie eine digitale Zeitreise zurück in die 1990er, vor dem Internet-Zeitalter, schilderte er jetzt in einem Interview …

    Digital von fast allem ausgeschlossen

    Im Alltag von Guillou bedeutet das, dass er vom digitalen Leben und vielem, was heute als Standard gilt, ausgeschlossen ist, schilderte er der französischen Zeitung Le Monde. All seine Konten bei US-Unternehmen wie Amazon, Airbnb oder PayPal wurden von den Anbietern sofort geschlossen. Online-Buchungen, wie über Expedia, werden sofort storniert, selbst wenn es um Hotels in Frankreich geht. Auch die Teilnahme am E-Commerce sei ihm praktisch nicht mehr möglich, da US-Unternehmen auf die eine oder andere Weise immer eine Rolle spielen, und es diesen strikt untersagt ist, mit Sanktionierten in irgendeine Handelsbeziehung zu treten …

    Quelle: Artikel von Malte Kirchner auf heise.de

  • Kryptoanlagen: Magneten für schmutziges Geld

    Betrug mit sogenannten Krypto-Währungen nimmt weltweit zu. Allein in den vergangenen zwei Jahren sollen mindestens 25 Milliarden Euro an illegalen Geldern in Krypto-Börsen gewaschen worden sein – das zeigt eine internationale Recherche …

    Zehntausende Transaktionen analysiert

    Anhand dieser digitalen Konten analysierten sie Zehntausende Transaktionen, mit denen Gelder in die Taschen Krimineller gespült werden können. Diese Recherchen in Verbindung mit Zahlen der Kryptodatenbank Chainanalysis ergaben: In den vergangenen zwei Jahren sollen offenbar mindestens 25 Milliarden Euro an illegalen Geldern in Krypto-Börsen geflossen sein …

    Nicht nur Betrug

    Dennoch beobachten Ermittler in der Krypto-Welt eine wachsendes Kriminalitätsfeld, in dem es nicht mehr nur um mutmaßlichen Betrug geht. Die Krypto-Welt ist neben vielen legalen Geschäften inzwischen offenbar auch zu einer Art Magnet für schmutziges Geld geworden. Ein Ort, an dem so manches Kartell sein Drogengeld mithilfe von Krypto-Werten waschen kann, an dem Zahlungen im Zusammenhang mit Menschenhandel, Kinderpornografie oder der Erpressung von Unternehmen mit Schadsoftware abgewickelt werden können …

    Quelle: Artikel von Petra Blum, Palina Milling, Catharina Felke und Benedikt Strunz auf tagesschau.de

  • Über 127.000 Bitcoin entwendet: China wirft US-Regierung Milliardendiebstahl vor

    Eine chinesische Behörde wirft der US-Regierung vor, hinter dem bislang mit Abstand größten Diebstahl von Bitcoin zu stecken und dabei Kryptogeld im Wert von heute rund 15 Milliarden US-Dollar an sich gebracht zu haben …

    Der milliardenschwere Diebstahl war erst im August vom Blockchain-Analyseportal Arkham Intelligence publik gemacht worden. Zwei Monate später hat dann die US-Regierung bekannt gemacht, im Besitz der Bitcoin zu sein …

    Quelle: Artikel von Martin Holland auf heise.de

  • „Digitale Pandemie“: Wie Cyber-Trader Millionen erbeuten

    Wenn ein täuschend echter Trading-Anbieter Traumrenditen verspricht, ist das meist zu schön, um wahr zu sein. Das illegale Cybertrading hat sich zu einer digitalen Pandemie entwickelt – ahnungslosen Anlegern droht oft der Totalverlust …

    Quelle: Artikel von Jan Müller-Raith auf br.de

  • Betrugsmasche: Millionär (86) aus NRW verliert gesamtes Vermögen durch „Cybertrading Fraud“

    NRW meldet für 2024 massive Schäden durch Anlagebetrug im Internet.

    Aachen/Düsseldorf (dpa). Mit Kryptowährungen Geld verdienen wollte ein 86-jähriger Millionär aus dem Raum Aachen und investierte sein gesamtes Vermögen. Er geriet an Betrüger und verlor alles: 1,2 Millionen Euro Bargeld, Goldbarren und eine hochwertige Uhr. Das Landeskriminalamt (LKA) NRW berichtet von diesem besonders krassen Fall in seinem neuesten Lagebild Wirtschaftskriminalität für das Jahr 2024 …

    Die nordrhein-westfälischen Polizeibehörden registrierten im vergangenen Jahr einen starken Anstieg der Fallzahlen, bei denen die Täterinnen und Täter außerhalb von Deutschland saßen. Fast 2.900 sogenannte Auslandstaten und damit rund 900 mehr als 2023 wurden erfasst. Der entstandene Schaden belief sich auf über 90 Millionen Euro – nach knapp 70 Millionen Euro im Vorjahr.

    „Cybertrading Fraud“ nimmt auch im Inland massiv zu …

    Quelle: nw.de

  • Anlagebetrug: Opfer aus Bayern verlieren riesige Summen

    Bei Fällen aus dem Bayerischen Wald entstand demnach ein hoher Gesamtschaden von rund 200.000 Euro. Nach einer Anzeige beim Bayerischen Landeskriminalamt wurde nun bekannt, dass eine damals 44-jährige Frau aus dem Altlandkreis Viechtach 2022 über 150.000 Euro in eine vermeintlich lukrative Geldanlage in Ungarn investierte und verlor.

    Ein 66-Jähriger aus dem Kreis Deggendorf verlor im Sommer nach einer Überweisung auf ein maltesisches Konto rund 25.000 Euro. Ein 79 Jahre alter Mann aus dem Kreis Regen war 20.000 Euro los, nachdem er sich im September bei verschiedenen Online-Plattformen angemeldet hatte.

    Betrüger locken mit Promi-Werbung und hohen Renditen

    Ähnlicher Vorfall in Schwaben
    Erst Ende September war der Fall eines 47-jährigen Mannes aus Illertissen bekannt geworden: Er ist Opfer eines Anlagebetrugs geworden und hat dabei einen knapp sechsstelligen Betrag verloren. Laut Polizei wurde er im Juni 2025 über eine Social-Media-Plattform auf eine vermeintlich lukrative Kryptowährungsanlage aufmerksam und nahm daraufhin Kontakt mit einem angeblichen Berater auf. Um die geforderte Summe investieren zu können, nahm der Mann mehrere Kredite auf. Nachdem ihm wochenlang hohe Gewinne vorgegaukelt worden waren, war sein Konto plötzlich leer – das Geld ist nach aktuellem Stand verloren.

    Quelle: Artikel von Andreas Mack und Eva Heime auf br.de

  • Anti-Geldwäschebehörde AMLA nimmt ihre Arbeit auf

    Bei der Bewerbung um den Standort der neuen EU-Behörde zur Bekämpfung der Geldwäsche (AMLA) hatte Deutschland im Februar 2024 den Zuschlag bekommen. Die AMLA ist nun in Frankfurt am Main angesiedelt und hat am 1. Juli 2025 ihre Tätigkeit aufgenommen …

    EU schafft einheitliches Regelungsregime für Geldwäschebekämpfung
    Ausgestattet mit allen notwendigen regulatorischen und aufsichtlichen Befugnissen hat die AMLA die Aufgabe, gemeinsam mit den Aufsichtsbehörden der Mitgliedsstaaten die einheitliche Anwendung der Rechtsvorschriften sicherzustellen und die Zusammenarbeit zwischen den nationalen Financial Intelligence Units zu stärken.

    Als Behörde mit europäischer Perspektive wird die AMLA die Anstrengungen in der EU im Kampf gegen Geldwäsche maßgeblich verstärken und eine führende Rolle beim Schutz der Integrität des Binnenmarkts einnehmen.

    Quelle: bundesfinanzministerium.de

  • Rette sich, wer kann: Die EU rüstet zum totalitären Überwachungsstaat und bereitet Enteignungen vor – mit Hilfe von CDU und CSU

    Die neue deutsche Regierung will die Aufsichtsbehörde Amla (Anti-Money Laundering Authority) verbessern. So steht es im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD. Die Amla ist eine neue EU-Behörde zur Bekämpfung der Geldwäscherei und der Kriminalität. Sie hat dieser Tage ihren Betrieb im noblen Frankfurter Messeturm aufgenommen und soll im Endausbau um die 500 Leute beschäftigen …

    Vielen CDU-Wählern und -Politikern, die hinter dem Koalitionsvertrag stehen, ist wohl nicht bewusst, was der Ausbau der Amla für sie persönlich bedeutet. Es geht zwar vordergründig um die Bekämpfung von Geldwäscherei und Finanzkriminalität, aber vor allem auch darum, die vorhandenen Vermögen europaweit zu lokalisieren, um sie zu einem späteren Zeitpunkt als Steuersubstrat in der einen oder anderen Form beschlagnahmen zu können.

    Dass solche Vorhaben nicht pure Fantasie sind, zeigt der Vorschlag des Internationalen Währungsfonds (IWF) für eine einmalige Vermögensabgabe von 10 Prozent während der Finanzkrise 2008/2009. Im Oktober 2013 wurde die Idee in einem IWF-Diskussionspapier im Rahmen des «Fiscal Monitor» aufgegriffen, wo eine solche Abgabe als Möglichkeit zur Schuldenreduktion in europäischen Ländern erwähnt wurde. Es ging dabei um eine einmalige Steuer auf Vermögen, um Staatsschulden zu senken.

    Nach der Abschaffung des Bankgeheimnisses, der Einführung eines globalen automatischen Informationsaustausches in Steuerangelegenheiten (AIA), Geldwäschevorschriften und Quellensteuern will die EU nun auch die gesamten Vermögen unbescholtener Bürger in einem Vermögensregister erfassen. Dieses Vorhaben wird seit 2021 vorangetrieben und zielt darauf ab, mit einer gigantischen zentralen Datenbank alle Vermögenswerte juristischer und natürlicher Personen in der EU zu erfassen, zusammenzuführen und zu überwachen. Damit wird das Ende der Privatsphäre eingeläutet …

    Die gesammelten Vermögensdaten sollen zentral vernetzt werden, indem die wirtschaftlichen Eigentümerregister in den EU-Staaten bei der Amla zusammengeführt werden. Gemeint sind Konten- und Schliessfachregister, ein zentraler Zugang zu nationalen Immobilienregistern etc. Die Amla soll das Register koordinieren, verwalten und überwachen und Verstösse gegen die Meldepflicht sanktionieren. Erfasst werden sollen finanzielle Werte wie Bankkonten und -daten der letzten fünf Jahre, Aktienbesitz, Unternehmensanteile, Anleihen, Krypto- und andere Finanzinstrumente. Die Amla kann Strafen in Höhe von mindestens einer Million Euro aussprechen. Bei Kreditinstituten betragen die Strafen mindestens zehn Millionen Euro. Die Amla kann Überweisungen und Konten blockieren, die Herausgabe von Unterlagen fordern sowie Steuer- und Strafverfolgungs-Behörden und den Zoll zu Hausdurchsuchungen auffordern …

    Letztlich geht es bei der Vermögenserfassung darum, die Grundlage für künftige Vermögens-Umverteilungen zu schaffen. Solche Datensammlungen sind die Vorstufe für die Mittelbeschaffung der Regierungen, denn es ist vorhersehbar, dass die ausufernde Schuldenmacherei zu untragbaren Zinslasten für die Staaten führen wird. Sie dienen dazu, Vermögen zu beschlagnahmen, sei es in Form einer «einmaligen» Reichensteuer, von «Zwangs-Kriegsanleihen» oder Währungsreformen. Damit soll auch die Abwanderung von Vermögen in Länder ohne totale Bürgerüberwachung verhindert werden …

    CDU und CSU unterstützen tatsächlich die Schaffung eines totalitären Überwachungsstaates wie ehemals in der DDR, und statt Administration abzubauen, wie vor den Wahlen verkündet, soll eine neue kostspielige Bürokratie aufgebaut werden.

    Quelle: Artikel von Hans Kaufmann auf weltwoche.ch

  • Anti-Geldwäsche-Behörde AMLA: Die Jagd nach Vermögensdaten

    Mit der bevorstehenden Gründung der Anti-Geldwäsche-Behörde AMLA plant die EU eine bisher noch nie dagewesene Kontrolle über Vermögenswerte. Welche Kompetenzen die AMLA erhält und warum sich so eine neue Ära der Finanzüberwachung in Europa abzeichnen könnte …

    Mit der bevorstehenden Gründung der Anti-Money-Laundering Authority (AMLA) zeichnet sich in Europa eine neue Ära der Finanzüberwachung ab. Diese neue EU-Behörde, die als Herzstück eines EU-weiten Überwachungssystems gegen Geldwäsche dient, soll weitreichende Befugnisse erhalten – von Zugängen zu Registern über wirtschaftlich Berechtigte und Vermögenswerte bis hin zu umfassenden Aufsichts- und Ermittlungsbefugnissen …

    Erfassung von Vermögensdaten: Zwischen Sicherheit und Privatsphäre

    Doch welche Anti-Geldwäsche-Regulierungen sind geplant und wie wird die AMLA-Behörde effektiv arbeiten? Beabsichtigt ist eine umfassende Erfassung von Vermögenswerten, die von Immobilienbesitz, über Fahrzeuge, Jachten, Bargeldbeständen, bis hin zu Kryptowährungen und Luxusgütern wie Schmuck, Antiquitäten und Kunstwerken reicht. in Vorschlag ist die Meldepflicht für alle Vermögensgegenstände über 200.000 Euro, was die Überwachung erheblich erweitern würde – ein Vorhaben, das insbesondere bei Vermögenden Besorgnis auslöst …

    Markus Krall, ehemaliger Degussa-Chef, äußert sich noch kritischer. Er vermutet, dass das eigentliche Ziel hinter der AMLA die Konfiszierung von Werten sei, da Kriminelle ohnehin außerhalb des gesetzlichen Rahmens agieren. Krall sieht in den Maßnahmen weniger eine Bekämpfung von Geldwäsche als vielmehr eine Einziehung von Vermögen. Angesichts des hohen Finanzbedarfs der EU-Staaten ist dieses Szenario nicht völlig unwahrscheinlich. Sobald alle Bürgerdaten erfasst sind, könnte ein Schritt hin zu Umverteilungsmaßnahmen oder einem Social Scoring nach dem chinesischen Modell nur noch gering sein. Krall ist überzeugt, dass „etwas Ähnliches früher oder später auf alle Bürger ausgeweitet wird“ …

    Der Beschluss der EU-Politikzentrale vom 16. Juli 2021 markierte den Startschuss für ein europäisches Vermögensregister. Mit der Verabschiedung von drei wegweisenden Gesetzesentwürfen wurden die Weichen für diese Initiative gestellt. Diese Vorschläge werden aktuell in den EU-Gremien diskutiert. Ziel ist es, die neue Geldwäschebekämpfungsbehörde bis 2024 einsatzbereit zu machen und kurz darauf mit der direkten Aufsicht zu beginnen.

    Quelle: Artikel von Anika Völger auf: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

  • Größter Silberpreis-Manipulator: JP Morgan ist die gefährlichste Bank der Welt

    Der Silberpreis ist einer massiven „Manipulation“ ausgesetzt. Entscheidende Rollen spielen dabei die US-Großbank JP Morgan und die US-Börse Comex.

    Seit mindestens vier Jahrzehnten diskutieren Gold- und Silberanalysten und Marktteilnehmer von Anlegern über den Vorwurf der Silber-Preismanipulation durch die US-Rohstoffbörse „Comex“. Durch die Beibehaltung einer zu großen Short-Position am Silber-Futures-Markt, so die Theorie, „sind JP Morgan und weitere Banken manchmal in der Lage, den Silberpreis angesichts zinsbullischer Fundamentaldaten zu drücken“, so „Investopedia“. Hinzu kommt, dass es weltweit mehr Papier-Silber als physisches Silber gibt, was sich ebenfalls hemmend auf den Silberpreis auswirkt. Der Großteil des Papier-Silbers ist nicht mit physischem Silber hinterlegt, weshalb an der „Comex“ etwas verkauft wird, was es jedoch in der Realität nicht gibt, argumentieren Kritiker. Hierin liege die eigentliche Manipulation.

    Welche Rolle die US-Banken bei der Silberpreis-Manipulation spielen, lässt sich am Beispiel von JP Morgan erkennen. Die US-Großbank JP Morgan Chase, die als größter Silberpreis-Manipulator der Welt gehandelt wird, hatte 2020 stillschweigend eine langjährige Klage beigelegt, in der sie beschuldigt wurde, die Edelmetallmärkte mit „Spoofing“-Trades zu manipulieren. Die Bank stimmte zu, eine Strafe in Höhe von 920 Millionen US-Dollar zu zahlen, um staatliche Ermittlungen wegen fragwürdigen Verhaltensweisen auf den Edelmetall- und Treasury-Futures-Märkten beizulegen, so der Sender „CNBC“. Zum Verständnis: Das Ziel von „Spoofing“ ist es, Marktpreise so zu bewegen, dass die bereits bestehenden Positionen des Händlers auf dem Markt finanziell profitieren (…) Drei Kläger hatten J. P. Morgan Chase vorgeworfen, den Silber-Futures-Markt von 2010 bis 2011 durch Spoofing-Geschäfte manipuliert zu haben.

    Doch zurück zur „Comex“. Was wird die „Comex“ machen, wenn Papier-Silber-Investoren im Verlauf eines Wirtschafts-Crashs die Heraushabe ihrer Investitionen in physischer Form fordern? Die Antwort liegt auf der Hand. Sie wird die Investoren nicht bedienen können, weil schlichtweg nicht genug physisches Silber vorhanden ist.

    Um das Verhältnis zwischen dem Silberpreis und dem Horten von Silber zu verstehen, seien zwei Beispiele genannt. Nach offiziellen Informationen hat JP Morgan über 21.000 Tonnen Silber gehortet. Wenn in naher Zukunft der Silberpreis explodieren sollte, würde JP Morgan hohe Gewinne einstreichen. Dass diese Methode bereits in der Vergangenheit gezogen hatte, lässt sich am Beispiel der „Hunt Brothers“ anführen. Von 1979 bis 1980 versuchten die „Hunt Brothers“ Silber zu horten, um so den Preis manipulieren zu können. Dann ereignete sich am 27. März 1980 der sogenannte „Silver Thursday“. In etwas mehr als einem Kalenderjahr stieg der Silberpreis um 713 Prozent auf knapp 50 US-Dollar pro Unze. Damals wurde behauptet, dass die Hunt Brothers 1/3 des weltweiten Silbers in ihrem Besitz hatten, obwohl der Großteil des Silbers als Future-Kontrakte und nicht nur in physischer Form gehalten wurde. „BullionVault“ wörtlich: „Nelson Bunker Hunt veranlasste bewiesenermaßen seinen Bruder Herbert Hunt zu einer Spekulation, bei der sie zusammen mit Geschäftspartnern aus dem Nahen Osten über 280 Millionen Feinunzen Silber kauften und somit versuchten, den Silberpreis in die Höhe zu treiben.“

    Der Silberpreis ist offenbar anfällig für Manipulationen. Während er bisher nahezu künstlich unten gehalten wurde, könnte er in naher Zukunft erneut in die Höhe schießen …

    Quelle: Artikel auf deutsche-wirtschafts-nachrichten.de







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