Goldbarren als Vermögenssicherung

UBS bleibt bullish: Warum die Goldpreis-Schwäche der Großbank zufolge eine Chance ist

Rund zwölf Prozent Wertverlust in den vier Märzwochen: ein stärkerer US-Dollar und wieder aufkommende Inflationssorgen angesichts explodierender Ölpreise – das gelbe Edelmetall hatte zuletzt keinen leichten Stand.

Doch während sich einige Marktbeobachter inzwischen fragen, ob bei der beispiellosen Goldrally das Ende der Fahnenstange erreicht ist, überrascht die Schweizer Großbank UBS mit einer unerwarteten Prognose.

UBS: Marktschwäche Kaufgelegenheit statt Warnsignal

Wie Reuters berichtet, verzeichnete Gold im März den schlechtesten Monat seit 2008. Trotzdem bleibt die UBS gelassen: Die Großbank glaubt weiterhin an die langfristigen Aussichten und sieht den jüngsten Rücksetzer eher als Kaufgelegenheit als ein Warnsignal.

In einer Kundenmitteilung, auf die sich The Street bezieht, erklärte die UBS, der jüngste Rückgang ändere nichts am Gesamtbild. Trotzdem konstatierte die Großbank: „Das Risiko, dass Gold seinen Aufwärtstrend noch um einige Jahre fortsetzt, steigt.“ Das makroökonomische Umfeld spreche aber weiterhin für das glänzende Edelmetall.

Konkret untermauert die UBS ihre optimistische Haltung mit klaren Preiszielen: Für das Jahr 2026 erwartet die Bank einen durchschnittlichen Goldpreis von rund 5.000 US-Dollar je Unze. Auch in den Folgejahren soll das Niveau hoch bleiben …

Makro-Lage spricht weiter für Gold

Als zentrale Treiber nennt die UBS laut The Street vor allem das makroökonomische Umfeld. Sollten sich Anzeichen für eine Abschwächung der globalen Konjunktur mehren, könnten neue fiskal- oder geldpolitische Stimuli folgen – ein Szenario, das traditionell positiv für Gold ist …

Auch strukturelle Faktoren bleiben intakt. Zentralbanken kaufen weiterhin Gold zur Diversifikation ihrer Reserven, während Zuflüsse in physisch hinterlegte ETFs anhalten …

Langfristig jedoch bleibt die Stoßrichtung laut UBS klar: Rücksetzer sind aus Sicht der Bank keine Gefahr, sondern vielmehr Gelegenheiten zum Positionsaufbau. Oder anders formuliert: Die jüngste Schwäche könnte sich damit weniger als Trendbruch, sondern vielmehr als klassische Korrektur innerhalb eines intakten Bullenmarkts erweisen.

Quelle: Artikel von Benedict Kurschat auf finanzen.net

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