Aktien rutschen weltweit ab. Fed-Zweifel, Datenlücken und KI-Überbewertungen setzen vor allem High-Beta-Werte massiv unter Druck …
Zur Verschlechterung der Stimmung trägt auch die verzögerte Datenlage bei: Das Weiße Haus warnte, viele Wirtschaftsberichte seien durch den Shutdown „dauerhaft beeinträchtigt“. So wird der Arbeitsmarktbericht für Oktober keine Angaben zur Arbeitslosenquote enthalten. Einige Händler fürchten, dass lückenhafte Daten die Fed eher zu Vorsicht veranlassen könnten …
Am Edelmetallmarkt sorgten Gewinnmitnahmen zwar für leichte Rücksetzer, doch Gold bleibt mit rund 4.200 US-Dollar je Unze nur knapp unter dem Drei-Wochen-Hoch. Silber notiert nach einem kurzen Rekordhoch weiter nahe seiner historischen Spitzenwerte. Analysten verweisen darauf, dass Gold zunächst von der Erwartung weiterer Zinssenkungen getragen wurde, dann jedoch auch in einen „Sell-the-News-Trade“ geriet, wie Jim Wyckoff von Kitco sagte. Gleichzeitig betonen mehrere Fed-Vertreter, darunter Mary Daly und Neel Kashkari, dass eine weitere Lockerung angesichts der weiterhin hohen Inflation „verfrüht“ sei …
Quelle: Artikel von Gina Moesing auf wallstreet-online.de
