Die letzten beiden Standorte des Einzelhändlers „Box – Der KleinPreisKönig“ in Bayern machen dicht. Das liege unter anderem auch an der Konkurrenz im Internet.
München – Nach mehr als zwei Jahrzehnten ist Schluss: Die bayerische Einzelhandelskette „Box – Der KleinPreisKönig“ stellt ihren Betrieb vollständig ein. Wie chip.de berichtet, folgen nach bereits mehreren Schließungen nun auch die letzten beiden Standorte in Traunstein und Bad Reichenhall. Rund 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind von den betriebsbedingten Kündigungen betroffen. Gegründet im Jahr 2000 im oberbayerischen Erlstätt, wuchs das Unternehmen schnell auf ein Netz von 13 Geschäften an – unter anderem in Rosenheim, Prien am Chiemsee, Freilassing und Burghausen.
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Die Läden waren bekannt für günstige Haushaltswaren, Dekoartikel und kleine Geschenkideen – ein Sortiment, das einst gut funktionierte, jedoch zunehmend unter Druck geriet. Wie BGLand24.de weiter meldet, macht Geschäftsführer Anderl Knorr-Gulde vor allem den wachsenden Onlinehandel für den Rückgang verantwortlich: „Es gibt auch insgesamt immer weniger ‚Analog-Shopper‘. Und alle, die nachkommen, bestellen fleißig im Internet.“ Hinzu kämen steigende Kosten, Bürokratie und Personalmangel, die das Geschäft zusätzlich erschwert hätten …
Quelle: Artikel auf merkur.de
